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Neues in Leistungs- und Zuverlässigkeitsüberwachung

Veröffentlicht: November 2009

Betrifft: Windows 7, Windows Server 2008 R2

Was sind die wichtigsten Änderungen?

Folgende Änderungen wurden in Windows Server 2008 R2 vorgenommen:

  • Der unter Windows® 7 und Windows Server® 2008 R2 neu eingeführte Windows-Ressourcenmonitor ist ein leistungsfähiges Tool, mit dem Sie feststellen können, wie die Systemressourcen von den Prozessen und Diensten genutzt werden. Abgesehen vom Überwachen der Ressourcenauslastung in Echtzeit hilft Ihnen der Ressourcenmonitor beim Analysieren von nicht reagierenden Prozessen, beim Identifizieren der von den Anwendungen verwendeten Dateien, und beim Steuern von Prozessen und Diensten.

  • Die Zuverlässigkeitsanalysekomponente ist ein Posteingangsagent, der ausführliche Kundenfeedbackinfos zur Systemauslastung und -zuverlässigkeit bereitstellt. Diese Informationen werden über eine WMI-Schnittstelle (Windows-Verwaltungsinstrumentation) verfügbar gemacht, sodass diese von tragbaren Lesegeräten genutzt werden können. Indem sie die Zuverlässigkeitsanalysekomponente über eine WMI-Schnittstelle verfügbar machen, können Entwickler ihre Anwendungen überwachen und analysieren und auf diese Weise die Zuverlässigkeit und Leistung verbessern.

    Mithilfe der integrierten Zuverlässigkeitsanalysekomponente berechnen Windows 7 und Windows Server 2008 R2 einen Zuverlässigkeitsindex, der Informationen zur Gesamtsystemauslastung und -stabilität über einen längeren Zeitraum bereitstellt. Mithilfe der Zuverlässigkeitsanalysekomponente werden zudem alle wichtigen Systemänderungen nachverfolgt, die sich auf die Stabilität auswirken können, z. B. Windows-Updates und Anwendungsinstallationen.

    Benutzer der Zuverlässigkeitsüberwachung unter Windows Vista® können nun über die Systemsteuerung auf dieselbe Zuverlässigkeitsstatistik als Teil des Wartungscenters zugreifen. Um die Zuverlässigkeitsstatistik anzuzeigen, klicken Sie nacheinander auf Start, Systemsteuerung, System und Sicherheit und Wartungscenter, erweitern Sie den Knoten Wartung, und klicken Sie dann auf Zuverlässigkeitsverlauf anzeigen.

Wie funktioniert der Ressourcenmonitor?

Der Ressourcenmonitor zeigt Informationen zur Auslastung einzelner Prozesse und von CPU, Arbeitsspeicher, Datenträgern und Netzwerk insgesamt sowie Details zur Verwendung einzelner Dateihandles und Module durch die verschiedenen Prozesse an. Dank einer erweiterten Filterung können Benutzer die Daten eines oder mehrerer Prozesse (sowohl Anwendungen als auch Dienste) isolieren, Dienste starten, beenden, anhalten und neu starten und nicht reagierende Anwendungen über die Benutzeroberfläche beenden. Zudem ist eine Prozessanalysefunktion enthalten, mit der im Deadlock befindliche Prozesse und Dateisperrkonflikte identifiziert werden können, sodass der Benutzer versuchen kann, den Konflikt zu lösen, anstatt die Anwendung zu schließen und dabei möglicherweise Daten zu verlieren.

Für wen ist diese Funktion interessant?

Der Ressourcenmonitor ist insbesondere für fortgeschrittene Benutzer und IT-Fachleute gedacht, die die zugrunde liegenden Ursachen von Leistungsproblemen in Echtzeit beheben oder Anwendungen identifizieren müssen, die bestimmte Ressourcen einschließlich Dateihandles und Module verwenden.

Muss vorhandener Code geändert werden?

Sofern Sie keine Anwendungen mit Abhängigkeiten von der Windows Vista-Version der Zuverlässigkeitsüberwachung geschrieben haben, sollte der vorhandene Code nicht geändert werden müssen. Die Funktionen des Systemmonitors sowie von logman.exe, typeperf.exe, relog.exe und zugehöriger Tools zur Leistungsprotokollierung wurden in Windows 7 und Windows Server 2008 R2 nicht geändert.

In welchen Editionen sind diese Funktionen enthalten?

Diese Funktionen sind in allen Editionen von Windows 7 und Windows Server 2008 R2 verfügbar.

Weisen die Editionen unterschiedliche Funktionsweisen auf?

Die Funktionen verfügen in allen Editionen über dieselben Funktionsweisen.

Sind die Funktionen sowohl in der 32-Bit-Version als auch der 64-Bit-Version erhältlich?

Die Leistungs- und Zuverlässigkeitsfunktionen sind sowohl in den 32-Bit- als auch in den 64-Bit-Versionen von Windows 7 enthalten. Die Anzeige von 32-Bit-Leistungsindikatoren, die lokal oder remote von einem Computer mit einer 64-Bit-Version von Windows Server 2008 R2 erfasst werden, erfordert möglicherweise eine zusätzliche Konfiguration. Ausführliche Anweisungen zum Aktivieren der Erfassung von 32-Bit-Leistungsindikatoren finden Sie in der Dokumentation der 32-Bit-Anwendung.

Weitere Verweise

Weitere Informationen zum Verwenden des Ressourcenmonitors finden Sie unter Erste Schritte bei der Behandlung von Problemen mit der Ressourcenverfügbarkeit(http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=169361).

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