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Kompatibilitätsleitfaden für Office 2013

 

Gilt für: Office 365 ProPlus, Office 2013

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2013-12-18

Zusammenfassung: In diesem Artikel wird das Bewerten der Office-Kompatibilität in Ihrer Organisation mithilfe des Telemetriedashboards und des modernen Office-Kompatibilitätsprozesses erläutert.

Zielgruppe: IT-Spezialisten

Zwei Hauptaspekte sind erforderlich, um den Überblick über ein Office-Bereitstellungsprojekt zu behalten: das Verwenden des geeigneten Prozesses zum Bewerten der Office-Kompatibilität und das Verwenden von Tools zur leichteren Erkennung der potenziellen Risiken eines Office-Upgrades. Office 2013 unterstützt Sie bei diesen beiden Aspekten. Wir führen einen neuen Prozess ein, der Ihnen beim Bewerten der Office-Kompatibilität hilft. Dieser Prozess wird als moderner Office-Kompatibilitätsprozess bezeichnet. Wird dieser Prozess zusammen mit den neuen Telemetriefeatures und -tools von Office 2013 verwendet, beschleunigt er Ihre Office-Bereitstellungen und sorgt unter nur minimalen Beeinträchtigungen dafür, dass Benutzer die neue Version von Office verwenden können. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über den modernen Office-Kompatibilitätsprozess und darüber, welche Rolle die Office-Telemetrie in diesem Prozess spielt.

WichtigWichtig:
Dieser Artikel ist Bestandteil der Office 2013 – Übersicht über Inhalte zur Kompatibilität. Verwenden Sie diese Übersicht als Ausgangspunkt für Artikel, Downloads, Skripts und Videos, mit deren Hilfe Sie die Office 2013-Kompatibilität bewerten können.
Sie interessieren sich für Kompatibilitätsinformationen zu einzelnen Office 2013-Anwendungen? Sie finden diese Informationen, indem Sie auf Office.com nach "2013-Kompatibilität" suchen.

Inhalt dieses Artikels:

Seit der Veröffentlichung von Office 2010 haben wir mit zahlreichen IT-Experten und -Beratern über deren Office 2010-Bereitstellungen gesprochen. Die meisten teilten uns mit, dass sie Tools wie z. B. den Office Migration Planning Manager (OMPM) und das Tool zur Bewertung der Office-Umgebung (Office Environment Assessment Tool, OEAT) verwenden, um Office-Dokumente und Office-Lösungen zu identifizieren und zu bewerten, darunter Add-Ins und Makros, die sich auf jedem Clientcomputer, Dateiserver und in jedem Dokumentrepository in ihren Organisationen befinden. Warum sollten sie diese Tools auch nicht verwenden? Sie eignen sich gut zum Auffinden von Office-Dokumenten und -Lösungen. Und zwar so gut, dass die Prüfung der resultierenden Bewertungsdaten – oft Hunderte von Lösungen und Millionen von Dokumenten – u. U. 12 bis 18 Monate dauert, und das bevor die Office-Bereitstellung überhaupt begonnen werden kann.

Ein Jahr Vorbereitung auf die Bereitstellung von Office scheint ein ausreichend langer Zeitraum zum Verringern von Risiken zu sein, nach unseren Erkenntnissen ist dies jedoch nicht der Fall. Tatsächlich verursacht eine verspätete Bereitstellung wahrscheinlich höhere Kosten als das Risiko, dass die Geschäftstätigkeit gestört wird. Zunächst einmal können Benutzer ohne die neue Office-Version nicht die Vorteile der neuen Office-Features nutzen, mit denen der geschäftliche Nutzen erzielt wird, den man sich von einem Upgrade erwartet hat. Die gesamte Zeit über, die für das Bewerten der Kompatibilität aufgewendet wird, können keine Erträge der Investition in Office erzielt werden, und das mindestens ein Jahr lang. Zudem verschwenden IT-Experten im Lauf dieses Jahres Zeit auf das Testen von Dokumenten und Lösungen, die nicht geschäftswichtig sind. Dieser langwierige Testprozess mit sich wiederholenden Abläufen behindert die Agilität einer Organisation und macht Benutzer und IT-Experten weniger empfänglich für Veränderungen.

Die Anfangsphase der Kompatibilitätsplanung für Office 2013 war von zwei einfachen Zielen geprägt: Reduzieren der von IT-Experten benötigten Zeit zum Bewerten der Office-Kompatibilität und Reduzieren der Risiken eines Office-Upgrades. Diese Ziele sind natürlich nicht leicht zu erreichen. In der komplexen und leistungsstarken Office-Umgebung lassen sich Kompatibilitätsprobleme nicht vermeiden. Geschäftsrisiken sind vorhanden, und IT-Experten sind dafür verantwortlich, jeden Tag die besten Entscheidungen für ihre Organisationen zu treffen. Dass das neue Office 2013 mit vorhandenen Office-Dokumenten und -Lösungen kompatibel ist, war uns zwar bekannt, wir wussten jedoch ebenso, dass IT-Experten dennoch Tools benötigen würden, um sicherzustellen, dass das neue Office mit den Dokumenten und Lösungen ihrer Benutzer verwendet werden kann. Die Herausforderung bestand im Erstellen von Tools, die den Kompatibilitätsbewertungsprozess unterstützen, statt ihn voranzutreiben.

Beim Ermitteln der Anforderungen an neue Kompatibilitätstools haben wir uns mit den häufig auftretenden Problemen befasst, die Office-Bereitstellungen erschweren können. Unser Ziel war es, die Angst vor dem Unbekannten abzubauen, die Bereitstellungen zu beschleunigen, eine Grundlage für künftige Office-Upgrades zu schaffen und dem IT-Experten die Kontrolle zurückzugeben. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind eine neue in Office 2013 integrierte telemetriebasierte Kompatibilitätsinfrastruktur sowie eine neue Herangehensweise beim Bewerten der Office-Kompatibilität. Diese Herangehensweise wird als der moderne Office-Kompatibilitätsprozess bezeichnet. Seine Funktionsweise wird in der folgenden Tabelle erläutert:

Phasen des modernen Office-Kompatibilitätsprozesses

Ermitteln Sie, was von wem und wie oft verwendet wird. Von mehreren Benutzern häufig verwendete Dokumente und Lösungen eignen sich wahrscheinlich für Kompatibilitätstests.

Bestimmen Sie zusammen mit den Geschäftsbereichen, welche Daten für das Unternehmen wichtig sind. Die während der Ermittlungsphase identifizierten Daten können als Grundlage dafür dienen. Das Ziel besteht im Identifizieren der geschäftswichtigen Dokumente und Lösungen, die vom ersten Tag Ihrer Office-Bereitstellung an einsatzbereit sein müssen.

Starten Sie eine Pilotbereitstellung, in deren Rahmen Benutzer die Dokumente und Lösungen testen, die zum Ausführen von Geschäften mithilfe von Office 2013 erforderlich sind. Diese Tests werden als "Tests der Benutzerakzeptanz" bezeichnet. Sie dienen zur proaktiven Behandlung von Problemen mit Dokumenten und Lösungen, die ab "Tag 1" bereitstehen müssen.

Stellen Sie Office bereit, und überwachen Sie weiterhin Ihre Dokumente und Lösungen. Beobachten Sie Trends bei der Leistung und beim Verhalten von Office 2013, wenn aktualisierte Office-Lösungen bereitgestellt werden. Verwenden Sie Helpdeskressourcen zum Beheben von Problemen bei nicht unternehmensbezogenen Dokumenten und Lösungen.


In diesem Artikel werden einige kompatibilitätsbezogene Änderungen in Office behandelt. Als Nächstes werden alle Phasen des modernen Office-Kompatibilitätsprozesses erläutert, und es wird die Verwendung von Office-Telemetriefeatures zum Unterstützen des Prozesses erklärt.

Office-Telemetrie ist eine(s) der zahlreichen neuen kompatibilitätsbezogenen Features und Änderungen in Office 2013. Zu den weiteren in Office 2010 neu eingeführten Features zählen Klick-und-Los-Unterstützung und verbesserte Add-In-Verwaltung.

Wenn in Ihrer Organisation derzeit Office 2003 oder Office 2007 verwendet wird, sind Sie möglicherweise auch an den neuen Features interessiert, die in Office 2007 und Office 2010 eingeführt wurden. In folgenden Artikeln finden Sie weitere Informationen:

In diesen Abschnitten werden die neuen Kompatibilitätsfeatures und Änderungen ausführlicher beschrieben.

Bei Office-Telemetrie handelt es sich um ein neues Framework zur Kompatibilitätsüberwachung, das zusammen mit Office 2013, Office 2010, Office 2007 und Office 2003 verwendet werden kann. Die Funktionsweise von Office-Telemetrie in Office 2013 ist wie folgt: Wenn ein Office-Dokument oder eine Office-Lösung geladen, verwendet oder geschlossen wird oder einen Fehler in bestimmten Office 2013-Anwendungen verursacht, fügt die Anwendung einem lokalen Datenspeicher einen Eintrag zu dem betreffenden Ereignis hinzu. Jeder Eintrag enthält eine Beschreibung des Problems und einen Link zu weiteren Informationen. Bestands- und Verwendungsdaten werden ebenfalls nachverfolgt.

Die Office-Telemetrie ist ein neues Feature in Office 2013 und daher nicht in Office 2003, Office 2007 und Office 2010 integriert. Für diese Clients stellen Sie einen Agent bereit, der Informationen zu den installierten Add-Ins und den zuletzt verwendeten Dokumenten sammelt. Sie erhalten für diese Clients keine Anwendungsereignisdaten, sondern Bestands- und Verwendungsdaten, mit deren Hilfe Sie feststellen können, was verwendet wird und für Ihr Unternehmen wahrscheinlich wichtig ist.

Mit dem Telemetriedashboard (einer Excel 2013-Arbeitsmappe) überprüfen Sie die in der gesamten Organisation gesammelten Office-Telemetriedaten. Eine Beschreibung der Verfahren zum Bereitstellen der Dashboardkomponenten finden Sie unter Bereitstellen des Telemetriedashboards. Wenn Sie eine visuelle Darstellung der Telemetriedashboard-Komponenten sowie Informationen zu deren Funktionsweise erhalten möchten, laden Sie das Poster zur Telemetrie in Office 2013 herunter. Dieses Poster enthält unter anderem eine Beschreibung aller Komponenten, eine Liste der überwachten Office-Dateien sowie Informationen zur Funktionsweise der Datensammlung.

Miniaturbild des Posters zur Office-Telemetrie

Bei Klick-und-Los handelt es sich um eine Streaming- und Virtualisierungstechnologie von Microsoft, die die benötigte Zeit zum Installieren von Office verringert. Darüber hinaus wird eine isolierte Umgebung bereitgestellt, die Benutzern die parallele Ausführung der aktuellen Office-Version mit einer früheren Office-Version auf demselben Computer ermöglicht. Bei der Installation mit Klick-und-Los können Office-Produkte weiterhin Makros ausführen und mit den anderen auf dem Computer installierten Office-Lösungen interagieren. Die Office-Telemetriefeatures können auch mit Office-Produkten verwendet werden, die mit Klick-und-Los installiert wurden.

Klick-und-Los spielt eine wichtige Rolle im modernen Office-Kompatibilitätsprozess, da es Benutzern ermöglicht, eine Pilotversion von Office-Produkten bereitzustellen, ohne ihre derzeitige Umgebung aufzugeben. Mit diesem Sicherheitsnetz können Benutzer weiterhin produktiv sein und ihre Bedenken hinsichtlich Veränderungen abbauen. Sollte ein Dokument oder eine Lösung in einem Office-Produkt nicht ordnungsgemäß verwendet werden können, hat der Benutzer die Möglichkeit, die Datei in der früheren Office-Version zu öffnen und zu bearbeiten.

Weitere Informationen zum Installieren von Office-Produkten mit Klick-und-Los finden Sie unter Übersicht über Klick-und-Los. Unter Phase 3: Überprüfen können Sie mehr über die Verwendung von Klick-und-Los während der Überprüfungsphase des modernen Office-Kompatibilitätsprozesses erfahren.

Neue Gruppenrichtlinieneinstellungen für Office 2013 ermöglichen Ihnen das Erstellen einer Liste der verwalteten Add-Ins für jede Office 2013-Anwendung. In dieser Liste können Sie festlegen, welche Add-Ins immer aktiviert, immer deaktiviert (blockiert) oder vom Benutzer konfigurierbar sind. Sie können auch alle Add-Ins blockieren, die nicht in der Liste der verwalteten Add-Ins enthalten sind.

Durch diese Gruppenrichtlinieneinstellungen erhalten Sie mehr Kontrolle über die Verwendung von Add-Ins mit Office in Ihrer Organisation. Wenn aus den Telemetriedaten beispielsweise hervorgeht, dass bestimmte Add-Ins häufig Abstürze verursachen, können Sie diese Add-Ins deaktivieren. Sie können auch Add-Ins deaktivieren, die anhand von Telemetriedaten ermittelt werden, in Ihrer Organisation jedoch nicht unterstützt werden. Im Gegenzug können Sie auch die Verwendung bestimmter Add-Ins erzwingen, indem Sie sie als immer aktiviert konfigurieren. Wenn Sie ein Add-In aktivieren oder blockieren, können Benutzer den Status dieses Add-Ins nicht ändern.

Diese neuen Gruppenrichtlinieneinstellungen können auch im Telemetriedashboard verwaltet werden. Das Add-In-Verwaltungsarbeitsblatt zeigt die Erfolgsrate von Office 2013-Add-Ins, d. h. den Prozentsatz der Sitzungen ohne kritische Fehler. Es zeigt außerdem die Ladezeiten und den Prozentsatz der Benutzer, die entweder blockierte oder immer aktivierte Add-Ins verwenden. Sie können das Telemetriedashboard auch zum Generieren eines GPO-Skripts verwenden, das die neuen Gruppenrichtlinieneinstellungen anwendet.

Weitere Informationen zu diesen Gruppenrichtlinieneinstellungen finden Sie unter Phase 4: Verwalten von Office. Einen Überblick über den Add-In-Verwaltungsprozess finden Sie unter Verwalten von Add-Ins mithilfe des Telemetriedashboards.

In Office 2013 wurden zahlreiche Produktverbesserungen und weitere Änderungen vorgenommen, die u. U. die Kompatibilität mit vorhandenen Office-Dokumenten und -Lösungen beeinträchtigen. Bestimmte Office 2013-Anwendungen können Telemetrieereignisse protokollieren, wenn bei einem Office-Dokument oder einer -Lösung ein Fehler auftritt, der mit geänderten, entfernten oder veralteten Features zusammenhängt. Bei diesen Anwendungen handelt es sich um Word 2013, Excel 2013 und Outlook 2013. Mit dem Telemetriedashboard können Sie diese Ereignisse überwachen und ihre Häufigkeit sowie davon betroffene Benutzer anzeigen.

Folgende Ressourcen enthalten weitere Informationen zu geänderten und entfernten Features.

Änderungen in Office 2013

Kompatibilitätsprobleme in Office 2013

Wir beginnen mit dem modernen Office-Kompatibilitätsprozess. Ihr Ziel in der Ermittlungsphase besteht in der Ermittlung, was am meisten und von wem verwendet wird. Der Ermittlungsprozess kann mit zwei Methoden gestartet werden.

  • Die bevorzugte Methode ist das Bereitstellen des Telemetrie-Agents, um Sie bei der Ermittlung der Verwendung in überwachten Gruppen zu unterstützen und diese Ergebnisse dann als Basis für die Erörterungen mit den Geschäftsbereichen zu verwenden.

  • Eine weitere Option ist die Zusammenarbeit mit Ihren Geschäftsbereichen und sie zu bitten, eine Liste ihrer jeweiligen geschäftswichtigen Dokumente und Lösungen bereitzustellen. Verfügen die Geschäftsbereiche über einen Notfallwiederherstellungsplan, ist diese Liste wahrscheinlich darin zu finden. Der Nachteil hierbei besteht darin, dass die Listen möglicherweise nicht aktuell sind. Daher sollten Sie bei dieser Methode die Verwendung von Telemetriedaten einplanen, um die Listen ggf. zu optimieren.

Unabhängig davon, ob Sie mit einer leeren Liste beginnen oder nicht, müssen Sie mit Ihren Geschäftsbereichen zusammenarbeiten. Anhand der Telemetrietools kann nicht ermittelt werden, was für das Geschäft eine wichtige Rolle spielt. Die Tools können Ihnen zwar auf der Basis der Verwendung einige Anhaltspunkte geben, aber nur die Geschäftsbereiche sind in der Lage, Ihnen mitzuteilen, inwieweit ihr Geschäft von diesen Dokumenten und Lösungen anhängig ist. Wenn Sie nur auf Basis der Telemetriedaten arbeiten, werden u. U. saisonal genutzte Lösungen wie z. B. Verkaufsberichte zum Jahresende, Bewertungsvorlagen für die jährliche Leistungsbeurteilung oder andere Dokumente nicht berücksichtigt, die zum Zeitpunkt der Datensammlung nicht verwendet werden.

Jetzt ist es an der Zeit, die Bereitstellung von Telemetrie-Agent auf den vorhandenen Office-Clients zu planen. Es folgen einige Überlegungen, die Sie vor dem Bereitstellen des Agents berücksichtigen sollten. Außerdem können Sie unter Telemetrie-Agent Informationen zu den Bereitstellungsvoraussetzungen für den Agent erhalten. Wenn Sie das Telemetriedashboard noch nicht bereitgestellt haben, lesen Sie Bereitstellen des Telemetriedashboards.

Wir empfehlen die Überwachung von ca. 20 % der Clientcomputer in Ihrer Organisation. Diese Auswahl sollte repräsentative Benutzer aus jedem Geschäftsbereich umfassen, damit Sie die in den einzelnen Bereichen der Organisation verwendeten Branchenlösungen identifizieren können. Achten Sie darauf, dass die Auswahl Fachbenutzer sowie Benutzer umfasst, die an der Verwendung von Office 2013 in der Pilotphase interessiert sind. In einigen Fällen ist das Überwachen eines vollständigen Bereichs oder eine Organisationseinheit (OU) weniger restriktiv bzw. einfacher, als das Auswählen separater Clientcomputer. In kleineren Organisationen besteht auch die Möglichkeit der Überwachung aller Clientcomputer.

Einige Geschäftsbereiche wie z. B. die Personal-, Rechts- oder Finanzabteilung haben u. U. Bedenken, persönliche oder vertrauliche Dateien in den Telemetriedaten zu veröffentlichen. Telemetriedashboard bietet mehrere Methoden, um das Veröffentlichen dieser Daten zu verhindern. Beispielsweise können Sie den Telemetrie-Agent so konfigurieren, dass Dateinamen und -titel verschleiert werden. Zudem können Sie verhindern, dass Daten aus bestimmten Anwendungen in Berichten enthalten sind. Weitere Informationen zu den Datenschutzeinstellungen finden Sie unter Verwalten von Datenschutzeinstellungen im Telemetriedashboard. Erörtern Sie die Datenschutzoptionen gemeinsam mit den Geschäftsbereichen, und entscheiden Sie, welche Office-Daten in den Telemetriedashboard-Berichten nicht berücksichtigt werden sollen.

Beim Bereitstellen von Telemetrie-Agent auf Clientcomputern können bis zu vier Etiketten zur Beschreibung der Clients angegeben werden. Mithilfe dieser Etiketten können Daten im Dashboard gefiltert werden, sodass Schwerpunkte auf einzelne Geschäftsbereiche, bestimmte Benutzerarten, Benutzer in bestimmten geografischen Regionen usw. gelegt werden können. Entwickeln Sie diese Liste in Zusammenarbeit mit den Geschäftsbereichen. Weitere Informationen zum Konfigurieren von Etiketten finden Sie unter Aktivieren und Konfigurieren des Telemetrie-Agents.

Das Ziel in der Rationalisierungsphase besteht im Ermitteln geschäftswichtiger Office-Dokumente und -Lösungen. Es wird empfohlen, mindestens einen Tag lang Daten im Telemetriedashboard zu sammeln, bevor Sie versuchen, Trends zu erkennen.

Die folgenden Abschnitte helfen Ihnen beim Interpretieren der Daten, bei der Zusammenarbeit mit Geschäftsbereichen und bei der Entscheidung, was zu testen ist.

Sobald Daten im Telemetriedashboard eingetragen werden, können Sie nach Nutzungstrends suchen. Hier finden Sie einige Tipps zum Einstieg.

  • Überprüfen Sie, ob bestimmte Abteilungen oder Bereiche irrtümlich nicht vertreten sind. Werden z. B. keine Finanzlösungen verwendet, wurde möglicherweise die Überwachung des Finanzbereichs nicht aktiviert.

  • Suchen Sie nach Dokumenten und Lösungen, die von mehr als 10 % der Benutzer verwenden werden. Diese sind für eine zusätzliche Bewertung geeignet.

  • Suchen Sie nach Dokumenten, die von mindestens drei Benutzern verwendet werden. Ist ein Trend zur gemeinsamen Dokumenterstellung vorhanden? Handelt es sich um Vorlagen? Wahrscheinlich werden weniger Dokumente gemeinsam verwendet als Lösungen.

  • Notieren Sie Lösungen, deren Wichtigkeit Ihnen bekannt ist, die Sie zukünftig auch bei niedriger Benutzeranzahl nachverfolgen möchten.

  • Ermitteln Sie, wo Dokumente geöffnet werden. Dies hilft Ihnen, zwischen einem Anhang einer E-Mail-Nachricht und einem häufig geänderten Dokument zu unterscheiden.

  • Ermitteln Sie, ob eine Lösung oder ein Dokument in verschiedenen Größen vorhanden ist. Dies ist ein Hinweis darauf, dass mehrere Versionen verwendet werden. Solche Lösungen und Dokumente eignen sich für künftige Konsolidierungen.

Möglicherweise haben Sie bereits mit Geschäftsbereichen zusammengearbeitet, um deren wichtige Dokumente und Lösungen zu ermitteln. Vergleichen Sie die Listen, die Sie dabei erhalten haben, mit den Verwendungsdaten im Telemetriedashboard. Spiegeln die Verwendungsdaten die Angaben der Geschäftsbereiche wider? Wenn dies nicht der Fall ist, sind die Abweichungen möglicherweise saisonbedingt? Werden einige Lösungen z. B. hauptsächlich am Ende des Geschäftsjahres verwendet? Es wird eine weitere Erörterung eventuell vorhandener Unterschiede zusammen mit den Geschäftsbereichen empfohlen, damit Ihre Pläne für die Benutzerakzeptanztests angepasst werden können.

Wenn Sie noch nicht mit den Geschäftsbereichen zusammengearbeitet haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Anhand der anfänglichen Verwendungsdaten können Sie eine Liste der Dokumente und Lösungen erstellen, die sich für Tests und Wartungen eignen. Statt Prioritätsebenen wie z. B. hoch, mittel oder niedrig zuzuweisen, wird jedoch empfohlen, Dokumente und Lösungen nach der durchzuführenden Testart zu ordnen. Bitten Sie die Geschäftsbereiche, den Dokumenten und Lösungen eine der Optionen in der folgenden Tabelle zuzuweisen:

Klassifizieren der zu testenden Office-Dokumente und -Lösungen

Dokumente und Lösungen, für die die IT-Abteilung verantwortlich ist und die unter allen Umständen funktionstüchtig sein müssen

Proaktives Testen auf die Bereitschaft ab Tag 1

Diese Dokumente und Lösungen werden getestet, ggf. korrigiert und sind ab dem ersten Tag der Office-Bereitstellung zur Verwendung bereit.

Dokumente und Lösungen, bei denen die IT-Abteilung bei Bedarf Problembehandlungen durchführt

Reaktives Testen

Bei diesen Lösungen wird nur eine Problembehandlung durchgeführt, wenn ein Benutzer ein Problem an das Helpdesk meldet.

Unwichtige Dokumente und Lösungen

Keine Tests

Wenn Sie Geschäftsbereiche um die Klassifizierung ihrer Dokumente und Lösungen bitten, stoßen Sie möglicherweise auf Widerstand bei jenen Geschäftsbereichen, die alles auf die Bereitschaft ab Tag 1 getestet haben möchten. Einer unserer Office-Kompatibilitätsexperten, Chris Jackson, hat einen Artikel für das TechNet Magazine verfasst, in dem einige der bei Office-Kompatibilitätstests anfallenden Kosten beschrieben werden. Sie können diese Informationen verwenden, um das Durchführen reaktiver Tests zu rechtfertigen und die emotionalen Ängste abzubauen, die Office-Migrationen oft beeinträchtigen. Weitere Informationen finden Sie unter Microsoft Office: Die Mathematik der Office-Kompatibilität.

Nach dem Abschließen der Ermittlungs- und der Rationalisierungsphase ist es an der Zeit, mit dem Testen der Office 2013-Kompatibilität von Dokumenten und Lösungen zu beginnen, die ab "Tag 1" bereitstehen müssen. Das Ziel der Validierungsphase besteht in der Überprüfung, ob die Dokumente und Lösungen in der Umgebung funktionieren, in der sie von den Benutzern benötigt werden. Das bedeutet nicht, dass eine Lösung oder ein Dokument fehlerfrei ist, es bedeutet lediglich, dass Benutzer trotz der vorhandenen Fehler ihre Arbeit erledigen können.

Leider ist kein Tool vorhanden, das Ihnen diese Arbeit abnimmt. Benutzer müssen die Dokumente und Lösungen testen, indem sie ihre Arbeit in Office 2013 ausführen. Wir bezeichnen diesen obligatorischen Vorgang als "Tests der Benutzerakzeptanz". Die gute Nachricht ist, dass diese Tests der Benutzerakzeptanz mit Klick-und-Los jetzt viel leichter durchgeführt werden können, sodass die Tests der Benutzerakzeptanz zu einer Pilotphase werden. Fordern Sie Benutzer dazu auf, ihre Dokumente und Lösungen in der neuen Version von Office zu verwenden, und raten Sie Ihnen, beim Auftreten von Problemen ihre frühere Office-Version zu nutzen.

Telemetriedaten spielen in dieser Phase eine wichtige Rolle, da Sie Informationen daraus ziehen können, welche Komponenten nicht ordnungsgemäß funktionieren und warum. Das Telemetriedashboard zeigt positive und negative Trends, anhand der Sie schnell die Stabilität von aktualisierten Dokumenten oder Lösungen erkennen können.

Folgende Richtlinien unterstützen Sie beim Planen und Überwachen von Tests der Benutzerakzeptanz.

Besitzer der geschäftswichtigen Dokumente und Lösungen eignen sich gut für die Teilnahme an Benutzerakzeptanztests. Anhand der in der Ermittlungsphase erstellten Liste kann jede Abteilung die Besitzer identifizieren. Ist dies nicht der Fall, helfen die Telemetriedaten, in denen die aktivsten Benutzer angezeigt werden.

Sie sollten auch in jeder Abteilung technische Benutzer engagieren, da diese am besten mit den Details der Funktionsweise der Lösung oder des Dokuments vertraut sind. Achten Sie bei der Auswahl der Tester auf Vielfalt in Bezug auf Funktionsebenen, Rollen und Standorte.

Eine wichtige Regel für Benutzerakzeptanztests besagt, dass die Testumgebung der Produktionsumgebung möglichst ähnlich sein muss. Eine Testumgebung kann mit verschiedenen Methoden eingerichtet werden. Einige unserer Kunden richten innerhalb der Produktionsdomäne eine separate Organisationseinheit (OU) ein, während andere eine vollständig separate Testumgebung einrichten, die mit der Produktionsumgebung identisch ist. Die Testumgebung soll möglichst einfach einzurichten und für Benutzer leicht zu nutzen sein. Das Ziel besteht darin, Hindernisse beim Testen zu beseitigen und die Beschwerden von Benutzern zu reduzieren, die behaupten, dass keine Zeit für Tests vorhanden sei. Möglicherweise steht in Ihrer Organisation bereits eine zentral verwaltete Testumgebung bereit. Verwenden Sie diese gegebenenfalls. Wenn Sie noch nicht über eine Testumgebung verfügen, richten Sie keine ein. Verwenden Sie stattdessen Klick-und-Los.

Klick-und-Los bietet alle Vorteile des Testens während der Produktion, jedoch ohne die Risiken. Das Installieren von Office 2013 mithilfe von Klick-und-Los ermöglicht Benutzern das parallele Ausführen ihrer früheren Office-Versionen mit Office 2013. Tritt ein Problem oder eine Inkompatibilität auf, können Benutzer weiterhin in der früheren Office-Version arbeiten.

Die Verwendung von Klick-und-Los erleichtert den Wechsel von Tests der Benutzerakzeptanz zur Pilotphase erheblich. Sie stellen die neue Umgebung bereit, behalten die frühere bei, und Sie können den Status der Klick-und-Los-Bereitstellungen von Office 2013 mithilfe des Telemetriedashboards überwachen. Sie verfügen über Informationen zu den verwendeten Versionen und zu berichteten Kompatibilitätsproblemen. Das Überwachen von Benutzerakzeptanztests und der Pilotphase mithilfe von Telemetriedashboard sorgt dafür, dass die Bedenken bezüglich der unbekannten Auswirkungen der neuen Version abgebaut werden. Sie können den Geschäftsbereichen und Office-Lösungsbesitzern weit mehr Informationen bieten, als nur den Status der Bereitstellung.

WichtigWichtig:
Wir empfehlen die Verwendung von parallelen Installationen von Office als vorübergehende Lösung für die Benutzerakzeptanztests und die Pilottests, nicht als langfristige Lösung für Produktionsumgebungen. Planen Sie das Auslaufen der früheren Office-Versionen, wenn die Produktionsbereitstellungen beginnen.

Weitere Informationen zu Klick-und-Los finden Sie unter Übersicht über Klick-und-Los.

Bisher haben Sie die Lösungen identifiziert, die ab "Tag 1" bereitstehen müssen, und Benutzer haben sie mit Office 2013 gestestet. Neben Fehlerberichten von Benutzern geben Daten im Telemetriedashboard Aufschluss über die Leistung von Word 2013, Excel 2013 und Outlook 2013, wenn die vorhandenen Office-Dokumente und -Lösungen damit verwendet werden. Arbeiten Sie beim Sammeln von Informationen zu Fehlern und anderen zu behebenden bzw. migrierenden Problemen mit internen Entwicklern und Geschäftsbereichsleitern zusammen, um Wartungspläne zu erstellen. Sie müssen entscheiden, ob Lösungen zurückgezogen oder korrigiert werden, wenn sie intern entwickelt wurden, und mit den Anbietern zusammenarbeiten, um aktualisierte Versionen (für Drittanbieterprodukte) anzufordern.

Sowohl das Telemetriedashboard als auch das Telemetrieprotokoll können Sie bei diesem Prozess unterstützen. Sie können den Status von Word 2013, Excel 2013 und Outlook 2013 überwachen, wenn Sie inkrementelle Korrekturen oder neue Versionen von Office-Lösungen bereitstellen. Entwickler können das Office-Telemetrieprotokoll verwenden, um die auftretenden Kompatibilitätsereignisse auf dem lokalen Computer zu beobachten, wenn Word 2013, Excel 2013 und Outlook 2013 mit vorhandenen Dokumenten und Lösungen verwendet werden.

Ihre Entwicklungsteams haben möglicherweise Testtools automatisiert, die den Testprozess unterstützen können. Es ist wichtig, diese Tools so abzustimmen, dass nur Bereitstellungshindernisse gekennzeichnet und für die Bereitschaft ab Tag 1 behoben werden. Das Beheben von Fehlern, die sich nicht auf die tägliche Arbeit von Benutzern auswirken, lohnt sich wahrscheinlich nicht, zumindest nicht für Tag 1. Diese Lösungen können bei Bedarf im Laufe der Zeit korrigiert werden.

HinweisHinweis:
Sie fragen sich möglicherweise, ob das Ersetzen von Unterstützungsbedingungen von Anbietern durch Kompatibilitätstests sinnvoll ist. Chris Jackson erörtert die finanziellen Vor- und Nachteile der Recherche bezüglich der Anbieterunterstützung in seinem Artikel Microsoft Office: Die Mathematik der Office-Kompatibilität.

Ihre Ziele in der Verwaltungsphase bestehen in der Verwendung des Telemetriedashboards zum Überwachen der Verwendung von Office und Add-Ins sowie in der Vorbereitung von Benutzern auf den Wechsel zu Office 2013.

Bei der Bereitstellung von Office 2013 stehen Ihnen Office-Integritäts- und -Nutzungstrends zur Verfügung, mit denen Sie den Wert Ihrer Office-Investitionen erschließen können und die Ihnen Aufschlüsse über zukünftige Bereitstellungen liefern. Die Information, welche ActiveX-Steuerelemente verwendet werden, ist beispielsweise hilfreich für künftige Windows-Updates. Wird Excel nicht nur als Tabellenkalkulationstool, sondern als Front-End-Anwendung mit einer Datenverbindung verwendet? Wie wirken sich neue Office-Lösungen auf die Umgebung aus? Wenn eine weitere Office-Bereitstellung bevorsteht, können Sie u. U. den gesamten Ermittlungsprozess überspringen, da Sie genau darüber im Bilde sind, was verwendet wird und was wichtig ist.

Diese Abschnitte enthalten weitere Anweisungen für die Verwaltungsphase.

Beim Überwachen der von Office 2013 verwendeten Lösungen stellt sich wahrscheinlich heraus, dass einige Add-Ins langsam geladen werden oder oft abstürzen. Außerdem finden Sie u. U. Add-Ins, die in Ihrer Organisation nicht verwendet werden sollten. Wie bereits in Verbesserte Add-In-Verwaltung in Office 2013 beschrieben, sind neue Gruppenrichtlinieneinstellungen vorhanden, die zur Verwaltung dieser Add-Ins bei der Verwendung mit Office 2013 dienen.

Die neuen Richtlinieneinstellungen für die Verwaltung von Add-Ins können mit folgenden Office 2013-Anwendungen verwendet werden:

  • Access 2013

  • Excel 2013

  • InfoPath 2013

  • Word 2013

  • Outlook 2013

  • OneNote 2013

  • PowerPoint 2013

  • Project 2013

  • Publisher 2013

  • Visio 2013

Telemetriedashboard bietet eine Oberfläche für die Konfiguration dieser Einstellungen. Wählen Sie oben auf dem Lösungsarbeitsblatt den Link Add-In-Verwaltung aus, um zum Arbeitsblatt zur Add-In-Verwaltung zu wechseln. Auf diesem Arbeitsblatt können Sie Telemetriedaten zu jedem Add-In anzeigen und eine Gruppenrichtlinieneinstellung zum Steuern aller Add-Ins auswählen. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Arbeitsblatt, um ein Skript zu generieren, das Sie ausführen können, um das GPO auf eine Active Directory-Organisationseinheit anzuwenden.

Wir planen weitere Inhalte, die Sie bei der Verwendung der Add-In-Verwaltungseinstellungen unterstützen. In der Zwischenzeit können Sie diese Einstellungen im Telemetriedashboard konfigurieren oder die administrativen Vorlagendateien für Office 2013 (ADMX, ADML) und das Office-Anpassungstool herunterladen.

Für jede unterstützte Office 2013-Anwendung sind individuelle Add-In-Verwaltungseinstellungen vorhanden. Sie befinden sich in folgenden Verzeichnissen:

  • Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Name der Office 2013-Anwendung\Verschiedenes\Liste der verwalteten Add-Ins

  • Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Name der Office 2013-Anwendung\Verschiedenes\Blockieren aller nicht verwalteten Add-Ins

Einen Überblick über den Add-In-Verwaltungsprozess finden Sie in unserem Blogbeitrag Verwalten von Add-Ins mithilfe des Telemetriedashboards.

In Office 2013 dient der Kompatibilitätsmodus zum automatischen Öffnen von Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumenten, die in früheren Versionen dieser Anwendungen erstellt wurden. Im Kompatibilitätsmodus ist sichergestellt, dass keine neuen oder verbesserten Features in Office 2013 verfügbar sind, während Benutzer an einem Dokument arbeiten, damit Personen, die frühere Versionen von Office verwenden, alle Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung stehen. Im Kompatibilitätsmodus bleibt auch das Layout des Dokuments erhalten.

In Word 2013, Excel 2013 und PowerPoint 2013 wird der Kompatibilitätsmodus zum Öffnen binärer Office-Dokumente verwendet, die in Office 2003 oder früheren Office-Versionen erstellt wurden. Word 2013 verwendet den Kompatibilitätsmodus auch zum Öffnen von OpenXML-Dokumenten, die in Word 2013 und Word 2010 erstellt wurden.

Als Teil des gesamten Office 2013-Schulungsplans sollten Sie Anleitungen zur Funktionsweise des Kompatibilitätsmodus für die Benutzer bereitstellen. Themen für Endbenutzer zum Kompatibilitätsmodus finden Sie, indem Sie auf Office.com nach "2013-Kompatibilität" suchen.

Sie können die Richtlinieneinstellung Standardkompatibilitätsmodus beim Erstellen von Dateien festlegen verwenden, um den Standardkompatibilitätsmodus zu verwalten, den Word 2013 zum Erstellen neuer Word-Dokumente verwendet. Dies ist u. U. erforderlich, wenn Sie über Add-Ins oder Makros verfügen, die die Layoutfunktionen in Word 2013 oder Word 2010 verwenden. Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, können Sie angeben, mit welchen Versionen von Word (2003, 2007, 2010 oder 2013) neue Word-Dokumente kompatibel sind. Für diese Einstellung sind vier Konfigurationsoptionen verfügbar:

  • Word 2003   In diesem Modus werden Features in Word deaktiviert, die mit Word 2003 nicht kompatibel sind.

  • Word 2007   In diesem Modus werden Features in Word deaktiviert, die mit Word 2013 nicht kompatibel sind.

  • Word 2010   In diesem Modus werden Features in Word deaktiviert, die mit Word 2010 nicht kompatibel sind.

  • Modus "Voller Funktionsumfang"   In diesem Modus wird sichergestellt, dass alle neuen Features aktiviert bleiben. Dies ist die Standardeinstellung für Word 2013.

Bei Auswahl der Word 2003-Option wird Word für das Erstellen neuer Open XML-Dateien konfiguriert, bei denen Word 2013-, Word 2010- und Word 2013-Features deaktiviert sind. Dadurch wird sichergestellt, dass die Open XML-Dateien keinen Inhalt enthalten, der von Word 2003-Benutzern nicht bearbeitet werden kann. Auf den Computern von Office 2003-Benutzern muss jedoch weiterhin das Compatibility Pack installiert sein, damit die Benutzer Word-Dateien im Open XML-Format bearbeiten können, die mit Word 2003 kompatibel sind.

Wenn Sie den Modus "Voller Funktionsumfang" auswählen, hat dies für Benutzer von Word 2013 und Word 2010 keine Auswirkung. Word 2013-Dokumente können geöffnet und bearbeitet werden. Der einzige Unterschied liegt darin, dass neue Features in Word 2013 in Word 2013 oder Word 2010 nicht verfügbar sind.

Die administrativen Office 2013-Vorlagen stehen im Microsoft Download Center als Downloads zur Verfügung. Die Richtlinieneinstellung Standardkompatibilitätsmodus beim Erstellen von Dateien festlegen befindet sich im Ordner "Microsoft Word 2013\Word-Optionen\Speichern.

Das parallele Ausführen von Office 2013 mit einer älteren Office-Version wird nur als kurzfristige Kompatibilitätslösung während der Pilottestphase empfohlen. Wenn Ihre Pilotphase endet und die Produktionsbereitstellungen beginnen, empfehlen wir, frühere Office-Versionen nach und nach von Produktionscomputern zu entfernen, auf denen Office 2013 ausgeführt wird. Dadurch werden weit verbreitete Fehler vermieden, die auftreten können, wenn Dateitypzuordnungen nach Aktualisierungen oder Reparaturvorgängen nicht mehr vorhanden sind.

Ihr Helpdesk sollte für Office 2013 optimiert werden und zur Unterstützung von Benutzern bereit sein. Hier finden Sie einige Ressourcen, um diesen Prozess zu beschleunigen:

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