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Planen von Sicherheitseinstellungen für Add-Ins für Office 2010

Aktualisiert: 08. Juli 2010

Wenn Sie das Verhalten von Add-Ins steuern oder das Ausführen von Add-Ins unterbinden möchten, können Sie die Add-In-Einstellungen in Microsoft Office 2010 ändern.

Inhalt dieses Artikels:

Informationen zur Planung von Add-In-Einstellungen

Microsoft Office 2010 umfasst verschiedene Einstellungen, mit denen Sie das Verhalten von Add-Ins steuern können. Diese Einstellungen bieten die folgenden Konfigurationsmöglichkeiten:

  • Deaktivieren von Add-Ins pro Anwendung

  • Festlegen, dass Add-Ins von einem vertrauenswürdigen Herausgeber signiert sein müssen

  • Deaktivieren von Benachrichtigungen für nicht signierte Add-Ins

Add-In-Einstellungen können nur für jede Anwendung einzeln konfiguriert werden. Es gibt keine globalen Add-In-Einstellungen.

Ausführliche Informationen zu den in diesem Artikel besprochenen Einstellungen finden Sie unter Sicherheitsrichtlinien und -einstellungen in 2007 Office System. Informationen zum Konfigurieren von Sicherheitseinstellungen im Office-Anpassungstool (OAT) und mithilfe von administrativen Vorlagen für Office 2010 finden Sie unter Konfigurieren der Sicherheit für Office 2010.

Standardmäßig können alle installierten und registrierten Add-Ins ohne Benutzereingriff oder Warnung ausgeführt werden. Installierte und registrierte Add-Ins können Folgendes umfassen:

  • COM-Add-Ins (Component Object Model)

  • VSTO-Add-Ins (Visual Studio Tools for Office)

  • Automatisierungs-Add-Ins

  • RTD-Server (Real-Time Data)

  • Anwendungs-Add-Ins (z. B. WLL-, XLL- und XLAM-Dateien)

  • XML-Erweiterungspakete

  • XML-Stylesheets

Dieses Standardverhalten entspricht dem Auswählen der Einstellung Allen installierten Add-Ins und Vorlagen vertrauen in Microsoft Office 2003 oder einem früheren Microsoft Office-System.

Deaktivieren von Add-Ins pro Anwendung

Office 2010 bietet eine Einstellung zum Deaktivieren von Add-Ins. Bestimmen Sie anhand der folgenden Richtlinien, ob Sie diese Einstellung verwenden.

Einstellungsname: Alle Anwendungs-Add-Ins deaktivieren

  • Beschreibung: Mit dieser Einstellung werden alle Add-Ins deaktiviert. Standardmäßig können alle installierten und registrierten Add-Ins ausgeführt werden.

  • Auswirkung: Wenn Sie diese Option aktivieren, werden Add-Ins deaktiviert, worüber die Benutzer zudem nicht benachrichtigt werden. Das Aktivieren dieser Einstellung könnte die Arbeit von Add-In-Anwendern stark beeinträchtigen. Falls Benutzer unternehmenskritische Add-Ins installiert haben, sind Sie u. U. nicht in der Lage, diese Einstellung zu aktivieren.

  • Richtlinien: Die meisten Organisationen übernehmen die Standardkonfiguration für diese Einstellung unverändert.

Festlegen, dass Add-Ins von einem vertrauenswürdigen Herausgeber signiert sein müssen

Office 2010 bietet eine Einstellung, mit der Sie festlegen können, dass alle Add-Ins von einem vertrauenswürdigen Herausgeber signiert sein müssen. Bestimmen Sie anhand der folgenden Richtlinien, ob Sie diese Einstellung verwenden.

Einstellungsname: Anwendungs-Add-Ins müssen von einem vertrauenswürdigen Herausgeber signiert sein

  • Beschreibung: Diese Einstellung bestimmt, ob Add-Ins von einem vertrauenswürdigen Herausgeber digital signiert sein müssen. Standardmäßig muss der Herausgeber eines Add-Ins nicht in der Liste der vertrauenswürdigen Herausgeber aufgeführt sein, damit das Add-In ausgeführt werden kann.

  • Auswirkung: Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, werden Add-Ins, die von einem Herausgeber in der Liste vertrauenswürdiger Herausgeber signiert sind, ohne Benachrichtigung ausgeführt. Nicht signierte Add-Ins und Add-Ins, die von einem Herausgeber signiert sind, der nicht in der Liste der vertrauenswürdigen Herausgeber aufgeführt ist, werden deaktiviert. Die Benutzer werden jedoch zum Aktivieren der Add-Ins aufgefordert. Das Aktivieren dieser Einstellung könnte die Arbeit von Benutzern beeinträchtigen, die Add-Ins benötigen, welche nicht von vertrauenswürdigen Herausgebern signiert wurden. Diese Benutzer müssen eine signierte Version der betroffenen Add-Ins anfordern; anderenfalls können sie diese nicht mehr verwenden.

  • Richtlinien: Diese Einstellung wird in Organisationen mit einer sehr strengen Sicherheitsumgebung in der Regel aktiviert.

Deaktivieren von Benachrichtigungen für nicht signierte Add-Ins

Office 2010 bietet eine Einstellung zum Deaktivieren der Anzeige von Warnungen auf der Statusleiste, wenn nicht signierte Add-Ins nicht ausgeführt werden können. Bestimmen Sie anhand der folgenden Richtlinien, ob Sie diese Einstellung verwenden.

Einstellungsname: Benachrichtigung für Vertrauensstellungsleiste für nicht signierte Anwendungs-Add-Ins deaktivieren

  • Beschreibung: Diese Einstellung steuert, ob Benutzer beim Laden nicht signierter Anwendungs-Add-Ins benachrichtigt werden oder ob solche Add-Ins ohne Benachrichtigung automatisch deaktiviert werden. Standardmäßig wird beim Versuch, ein nicht signiertes Add-In auszuführen, auf der Statusleiste eine Warnung angezeigt.

  • Auswirkung: Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, wird auf der Statusleiste keine Warnung angezeigt, wenn ein nicht signiertes Add-In ausgeführt werden soll. Die Benutzer haben keine Möglichkeit, das nicht signierte Add-In zu aktivieren. Diese Benutzer müssen eine signierte Version der betroffenen Add-Ins anfordern; anderenfalls können sie diese nicht mehr verwenden.

  • Richtlinien: Organisationen mit einer sehr strengen Sicherheitsumgebung aktivieren diese Einstellung in der Regel, wenn alle Add-Ins von einem vertrauenswürdigen Herausgeber signiert sein müssen.

Ee857086.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Die neuesten Informationen zu Richtlinieneinstellungen finden Sie in der Microsoft Excel 2010-Arbeitsmappe Office2010GroupPolicyAndOCTSettings_Reference.xls, das im Abschnitt In diesem Download enthaltene Dateien auf der Downloadseite Administrative Vorlagendateien (ADM, ADMX/ADML) für Office 2010 und das Office-Anpassungstool (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=189316&clcid=0x407) verfügbar ist.

Änderungsverlauf

Datum Beschreibung

08. Juli 2010

2010/07/05

2012/05/16

Erstveröffentlichung

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