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Neuigkeiten in der Windows Azure SQL-Datenbank (früher SQL Azure)

Letzte Aktualisierung: August 2013

Microsoft Azure SQL-Datenbank-Version von November 2012

Die Microsoft Azure SQL-Datenbank-Version von November 2012 bietet verschiedene Verbesserungen. Dazu zählen:

  • Updates beim Drosselungsverhalten:

    Ab dieser Version ändern sich leichte Einschränkungen in Bezug auf Arbeitsthreads. In den kommenden Monaten wird die leichte Einschränkung allmählich durch die Arbeitsthreadsteuerung ersetzt. In der Zwischenzeit kommt es möglicherweise bei Benutzern zu Anforderungsfehlern aufgrund der Einschränkung von Arbeitsthreads (Fehler 40501) oder aufgrund der Arbeitsthreadsteuerung (Fehler 10928 und 10929). Die Wiederholungslogik in Ihrer Anwendung sollte so geändert werden, dass diese Fehler behandelt werden. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=267637.

  • Neue Ereignistabelle für die Problembehandlung:

    Um die Überwachung und Problembehandlung der Datenbankaktivität zu unterstützen, wurde der logischen Masterdatenbank ein neuer Satz Systemsichten hinzugefügt. In diesen Sichten werden Ereignisse in Zusammenhang mit Datenbankverbindungen aufgezeichnet, z. B. erfolgreiche, fehlgeschlagene und beendete Verbindungen sowie Einschränkungen und Deadlocks. Die neue Sicht sys.database_connection_stats enthält eine Zusammenfassungsstatistik, und sys.event_log enthält aggregierte Details. Weitere Informationen zur Verwendung dieser Tabellen finden Sie unter Ereignistabellen für die SQL Server-Konnektivität in Problembehandlung bei der Azure SQL-Datenbank. Weitere Informationen zum Anzeigen dieser Ereignisse im Verwaltungsportal finden Sie unter Nachverfolgen von Datenbankereignissen in Database Administration (Management Portal for SQL Database).

  • SQL Server kann auf eine Azure SQL-Datenbank (mit Ausnahme der virtuellen Masterdatenbank) verweisen, die als Ziel für Verbindungsserver und verteilte Abfragen fungiert.

  • Rekursive Trigger werden unterstützt.

  • DBCC SHOW_STATISTICS wird unterstützt.

Microsoft Azure SQL-Datenbank-Version von November 2011

Die Microsoft Azure SQL-Datenbank-Version von November 2011 bietet verschiedene Verbesserungen. Dazu zählen:

  • Verbunde in SQL-Datenbanken: Azure SQL-Datenbank unterstützt jetzt die Skalierung von Daten durch horizontale Partitionierung. Verbunde können verwendet werden, um eine Datenbank dynamisch zu skalieren und so Leistung und Kapazität ohne Ausfallzeiten zu steigern. Weitere Informationen finden Sie unter Verbunde in der Azure SQL-Datenbank.



  • Erhöhte Datenbankgröße: Azure SQL-Datenbank Business Edition unterstützt nun Datenbanken mit einer Größe von bis zu 150 GB.



  • Aktualisiertes Verwaltungsportal für SQL-Datenbanken:

    Das neue Portal zeichnet sich durch wesentliche Funktionen aus wie:

    • Neue Arbeitsbereiche zur leichteren Überwachung von Datenbanken.

    • Drilldownfunktionen für Schemas, Abfragepläne, räumliche Daten und Indizes/Schlüssel.

    • Neue Abfrageleistungsstatistiken.

    • Verwalten Sie Datenbankschemaänderungen mithilfe von DAC-Upgrades.

    • Unterstützung fürAzure SQL-Datenbank-Verbunde.

  • Klicken Sie auf den folgenden Link, um das Thema Erste Schritte mit dem Verwaltungsportal für Windows Azure SQL-Datenbanken mit weiteren Informationen aufzurufen.

  • Aktualisierter Import-/Export-Dienst: Mit dem Update des Diensts werden mehrere Probleme aus der vorherigen Version behoben, die mit dem letzten Azure SQL-Datenbank-Update veröffentlicht wurde. Sie können diesen kostenlosen Dienst auch weiterhin zum Importieren und Exportieren von Daten zwischen Azure SQL-Datenbank und Windows Azure BLOB-Speichern verwenden. Weitere Informationen sowie eine Beispielimplementierung finden Sie auf der Beispielseite von CodePlex.



  • Erweiterte Unterstützung für benutzergesteuerte Sortierungen: Beim Erstellen einer Datenbank können Sie nun angeben, welche Sortierung verwendet werden soll. Sie können alle gültigen Sortierungen verwenden, die von der Systemfunktion fn_helpcollations() zurückgegeben werden. Diese Funktion ist jetzt in Azure SQL-Datenbank aktiviert. Für temporäre Daten wird standardmäßig dieselbe Sortierung verwendet wie für die Datenbank, in der die Daten erstellt werden. Datenbanken, die als Ergebnis eines Kopiervorgangs erstellt werden, übernehmen die Sortierung der Quelldatenbank. Weitere Informationen finden Sie unter CREATE DATABASE (Azure SQL-Datenbank).



  • Aktualisierte Modulversion: Mit diesem Update wird die Version des zugrunde liegenden Azure SQL-Datenbankmoduls bei der Bereitstellung in Rechenzentren von Version 11.0.1477.26 auf Version 11.0.1750.34 aktualisiert.

    Diese Änderung der Versionsnummer wird in serverseitigen APIs, wie z. B. SERVERPROPERTY('ProductVersion') und @@VERSION, und in clientseitigen APIs wie ODBC: SQLGetInfo (SQL_DBMS_VER) und SqlClient: SqlConnection.ServerVersion angezeigt.



  • Updates beim Drosselungsverhalten:

    • Welche aktuellen Änderungen wurden bei der Drosselung vorgenommen?

      Im September 2011 wurde eine Verbesserung bereitgestellt, die das Deaktivieren der auf der CPU-Nutzung basierenden Drosselung ermöglicht, indem die SQL Server-Ressourcenkontrolle aktiviert wird. Rückblickend wurde ein Großteil der Drosselungsereignisse durch die CPU-Drosselung ausgelöst.

    • Welche Änderungen ergeben sich bei einer Bereitstellung von Q4SR?

      Die Mehrinstanzenfähigkeit wurde verbessert, indem Benutzer und Arbeitslasten des Systems auf mehrere Ressourcenpools aufgeteilt wurden. Pools für wichtige Aufgaben verfügen über eine garantierte CPU-Ressourcenzuweisung, um die Verfügbarkeit zu verbessern.

    • Was hat sich nicht geändert?

      Die durch die CPU ausgelöste Drosselung bleibt weiterhin deaktiviert.

      Eine Drosselung basierend auf anderen Ressourcentypen ist nach wie vor möglich. Die Bedingungen hierfür haben sich nicht geändert. Weitere Informationen finden Sie unter Handbuch zur Leistung und Flexibilität von Windows Azure SQL-Datenbanken.

    • Welche Auswirkungen/Änderungen müssen ggf. beachtet werden?

      Wenn ein System ausgelastet ist und CPU-Konflikte auftreten, werden Benutzeranforderungen nicht mehr getrennt. Stattdessen wird die Zahl der zugewiesenen CPU-Zyklen reduziert. Dies führt zu längeren Antwortzeiten, bis die Zahl der Anforderungen wieder sinkt oder ein Lastenausgleich stattfindet.

      Bei Anwendungen, die für die Behandlung von Verbindungstrennungen ausgelegt sind und die von expliziten Drosselungsfehlern (CPU und andere) abhängig sind, müssen ggf. Anpassungen vorgenommen werden, um die nun auftretenden, längeren Antwortzeiten zu berücksichtigen.

Siehe auch

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