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Bestimmen der zu aktivierenden oder anzupassenden Features in Outlook 2010

Aktualisiert: 27. August 2010

Dieser Artikel enthält eine Aufstellung einiger Microsoft Outlook-Features, die Sie möglicherweise zum Konfigurieren und Bereitstellen mit Microsoft Outlook 2010 benötigen, z. B. Visitenkarten und den Outlook Connector für soziale Netzwerke. Sicherheits- und Schutzfeatures finden Sie unter Sicherheits- und Schutzplan in Outlook 2010.

Die Installation von Outlook 2010 kann mithilfe von Gruppenrichtlinien oder dem Office-Anpassungstool (OAT) angepasst werden. Zum Erzwingen von Einstellungen verwenden Sie Gruppenrichtlinien mit der Gruppenrichtlinienvorlage von Outlook 2010 (Outlk14.adm), und für manche Einstellungen, wie z. B. Visitenkarten, die Gruppenrichtlinienvorlage von Microsoft Office 2010 (Office14.adm).

Verwenden Sie das Office-Anpassungstool, um Standardeinstellungen zu konfigurieren, die von den Benutzern geändert werden können. Die OAT-Einstellungen befinden sich auf der Seite Benutzereinstellungen ändern des OAT in den entsprechenden Speicherorten. Weitere Informationen zum OAT finden Sie unter Office-Anpassungstool in Office 2010.

Visitenkarten und Outlook Connector für soziale Netzwerke sind zwei neue Features, die Sie mit Gruppenrichtlinien und dem OAT konfigurieren können. Die Outlook 2010-Features "QuickSteps" und "Aufräumen" können nicht mit Gruppenrichtlinien und dem OAT konfiguriert werden. Darüber hinaus kann das Feature "E-Mail-Info" nur über Microsoft Exchange Server 2010 vom Administrator konfiguriert werden. Benutzer können jedoch ihre Einstellungen für diese drei Features in Outlook 2010 anpassen. Für den Zugriff auf Benutzereinstellungen für "Aufräumen" und "E-Mail-Info" klicken Sie auf der Registerkarte Datei auf Optionen und anschließend auf Mail. Um "QuickSteps" in Outlook 2010 zu verwalten, klicken Sie auf der Registerkarte Start in der Gruppe QuickSteps auf die Schaltfläche zum Erweitern in der rechten unteren Ecke.

Weitere Informationen zum Konfigurieren von "E-Mail-Info" in Exchange Server 2010 finden Sie unter Grundlegendes zu E-Mail-Infos (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=181931&clcid=0x407) und Verwalten von E-Mail-Infos (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=181934&clcid=0x407).

Inhalt dieses Artikels:

AutoArchivierung

Das Feature AutoArchivierung von Outlook 2010 bestimmt, wie E-Mail-Nachrichten in Benutzerpostfächern verwaltet werden. Sie können für Benutzer in Ihrer Organisation Einstellungen für diese Features konfigurieren und beispielsweise festlegen, wie häufig die AutoArchivierung ausgeführt wird und ob Benutzer vor dem Ausführen der AutoArchivierung zur Bestätigung aufgefordert werden.

Wenn Sie vorhaben, Outlook 2010 mit Exchange Server 2010 bereitzustellen, sollten Sie die persönlichen Archive von Exchange Server 2010 anstelle der AutoArchivierung von Outlook 2010 verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Persönliche Archive: Exchange 2010-Hilfe (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=169269&clcid=0x407).

Informationen zum Planen der Einhaltung und der Archivierung finden Sie unter Planen der Einhaltung von Vorschriften und der Archivierung in Outlook 2010.

Die AutoArchivierung ist standardmäßig aktiviert und wird automatisch in regelmäßigen Abständen ausgeführt. Dabei werden ältere und abgelaufene Elemente aus den Ordnern entfernt. Ältere Elemente sind Elemente, die das vom Benutzer angegebene Archivierungsalter erreicht haben (das Standardarchivierungsalter hängt vom Typ des Outlook-Elements ab). Abgelaufene Elemente sind E-Mail-Nachrichten und Besprechungsanfragen, deren Inhalt nach einem bestimmten Datum nicht mehr gültig ist, z. B. ein E-Mail-Element, das vor zwei Monaten abgelaufen ist, aber weiterhin im Postfach des Benutzers angezeigt wird.

Benutzer können in Outlook 2010 beim Erstellen oder Senden oder zu einem späteren Zeitpunkt ein Ablaufdatum für Elemente angeben. Wenn das Element abläuft, ist es nicht mehr verfügbar und wird in der Ordnerliste durchgestrichen angezeigt.

Wenn die AutoArchivierung ausgeführt wird, können Elemente gelöscht oder in einen Archivordner verschoben werden, je nachdem, welche Einstellungen Sie angeben.

Die Archivdatei ist eine Outlook-Datendatei (PST-Datei), die in der Outlook 2010-Ordnerliste als Archivordner angezeigt wird. Beim ersten Ausführen der AutoArchivierung wird die Archivdatei von Outlook 2010 automatisch im folgenden Speicherort erstellt:

%UserProfile%\AppData\Local\Microsoft\Outlook\Archive.pst

Sie können die Einstellungen zum Anpassen der AutoArchivierung mithilfe der Outlook-Gruppenrichtlinienvorlage (Outlk14.adm) sperren. Diese Einstellungen finden Sie unter Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Microsoft Outlook 2010\Outlook-Optionen\Andere\AutoArchivierung. Oder Sie können mithilfe des Office-Anpassungstools (OAT) Standardeinstellungen konfigurieren. In diesem Fall können Benutzer die Einstellungen ändern. Die OAT-Einstellungen befinden sich auf der Seite Benutzereinstellungen ändern des OAT in den entsprechenden Speicherorten.

Die konfigurierbaren Einstellungen für die AutoArchivierung sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.

Option Beschreibung

AutoArchivierung aktivieren

Legt fest, dass die AutoArchivierung für Benutzer mit der unter AutoArchivierung alle <x> Tage angegebenen Häufigkeit ausgeführt wird.

AutoArchivierung alle <x> Tage

Gibt ein Intervall für die AutoArchivierung in Tagen an.

AutoArchivierung nach Bestätigung beginnen

Benachrichtigt die Benutzer, dass die AutoArchivierung ausgeführt wird, anstatt sie im Hintergrund auszuführen.

Abgelaufene Elemente löschen (nur E-Mail-Ordner)

Löscht abgelaufene E-Mail-Nachrichten, statt sie in einen Archivordner zu verschieben.

Alte Elemente archivieren oder löschen

Verschiebt Outlook-Elemente in die Archivdatei oder löscht die Elemente.

Archivordner in Ordnerliste anzeigen

Zeigt den Archivordner in der Outlook-Ordnerliste des Benutzers an.

Elemente löschen, wenn älter als

Gibt an, wie lange Elemente vor dem Archivieren oder Löschen beibehalten werden.

Alte Elemente endgültig löschen

Löscht Elemente endgültig, anstatt sie in den Ordner Gelöschte Elemente zu verschieben.

Visitenkarten

In Microsoft Office 2010 werden Visitenkarten angezeigt, wenn sich der Mauszeiger auf einem Namen befindet, z. B. dem Namen eines Absenders in einer E-Mail-Nachricht oder dem Namen des Autors in einem Office 2010-Dokument. Falls Sie Office 2010 mit Office Communicator 2007 R2, Office oder Communicator Server 2007 R2 installieren, wird auf Visitenkarten die Verfügbarkeit einer Person angezeigt, und Sie können auf einfache Weise eine Unterhaltung direkt über Instant Messaging, Sprachanruf oder Video starten. Wenn Sie die Visitenkarte erweitern, können Sie die Registerkarten Kontakt, Organisation und Mitglied von anzeigen. Die Registerkarte Kontakt ist die Standardansicht und enthält Informationen wie z. B. Abteilung, Bürostandort und geschäftliche Telefonnummer. Auf der Registerkarte Organisation werden der Vorgesetzte des Kontakts und Kontakte mit demselben Vorgesetzten angezeigt. Auf der Registerkarte Mitglied von werden die Verteilerlisten angezeigt, bei denen der Kontakt ein Mitglied ist.

In Office 2010 können Sie Visitenkarten anpassen, um bestimmte Features zu deaktivieren und um anzugeben, wo Anwesenheitssymbole angezeigt werden. Für die Registerkarte Kontakt auf der Visitenkarte können Sie Beschriftungen und Werte ersetzen. In den folgenden beiden Abschnitten werden die Einstellungen beschrieben, die Sie für Visitenkarten konfigurieren können. Beachten Sie, dass es bei den Gruppenrichtlinien- und OAT-Einstellungen ein bekanntes Problem beim Anpassen der Registerkarte Kontakt gibt. Es ist jedoch eine Problemumgehung verfügbar. Zum Anpassen der Registerkarte Kontakt müssen Sie die entsprechenden Registrierungsschlüssel manuell bereitstellen. Weitere Informationen finden Sie in der Problemumgehung zum Anpassen der Registerkarte "Kontakt" der Visitenkarte (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=184612&clcid=0x407).

Visitenkarte

Die Einstellungen in der folgenden Tabelle finden Sie in den Gruppenrichtlinien unter Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Microsoft Office 2010\Visitenkarte. Die OAT-Einstellungen befinden sich auf der Seite Benutzereinstellungen ändern des OAT in entsprechenden Speicherorten.

Option Beschreibung

Anwesenheitssymbole konfigurieren

Gibt an, wo die Anwesenheitssymbole angezeigt werden sollen.

Alle anzeigen   Zeigt die Anwesenheitssymbole an.

Einige anzeigen   Zeigt Anwesenheitssymbole nur auf der Visitenkarte und in Listen in Microsoft SharePoint 2010-Produkte an.

Keine anzeigen   Zeigt keine Anwesenheitssymbole an.

GAL-Dialogfeld aus Vorversionen anzeigen

Bei aktivierter Option wird das Dialogfeld für die globale Adresslist (GAL) anstelle der Visitenkarte angezeigt, wenn Benutzer auf einen Kontakt in Outlook doppelklicken.

Menü bei Daraufzeigen nicht anzeigen

Bei aktivierter Option wird das Menü beim Daraufzeigen beendet, wenn ein Benutzer mit dem Mauszeiger auf das Anwesenheitssymbol oder den Anzeigenamen eines Kontakts zeigt.

Foto nicht anzeigen

Bei aktivierter Option wird das Kontaktfoto nicht auf der Visitenkarte, in der E-Mail-Kopfzeile, im Lesebereich, in den Ergebnissen der Schnellsuche, im Dialogfeld der globalen Adressliste und auf der Registerkarte Datei angezeigt.

Registerkarte 'Mitglied von' entfernen

Bei aktivierter Option wird die Registerkarte Mitglied von auf der Visitenkarte entfernt.

Registerkarte 'Organisation' entfernen

Bei aktivierter Option wird die Registerkarte Organisation auf der Visitenkarte entfernt.

Option 'IM' deaktivieren

Bei aktivierter Option wird die Option Instant Messaging (IM) von der Visitenkarte und aus dem Outlook-Menüband entfernt.

Option 'Telefon' deaktivieren

Bei aktivierter Option wird die Option Telefon von der Visitenkarte und aus dem Outlook-Menüband entfernt.

Anwesenheitsintegration deaktivieren

Bei aktivierter Option wird die Sofortnachrichten-Anwesenheitsintegration für Office 2010-Anwendungen deaktiviert.

Registerkarte "Kontakt"

Bei den Gruppenrichtlinien- und OAT-Einstellungen gibt es ein bekanntes Problem beim Anpassen der Registerkarte Kontakt. Es ist jedoch eine Problemumgehung verfügbar. Zum Anpassen der Registerkarte Kontakt müssen Sie die entsprechenden Registrierungsschlüssel manuell bereitstellen. Weitere Informationen finden Sie in der Problemumgehung zum Anpassen der Registerkarte "Kontakt" der Visitenkarte (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=184612&clcid=0x407).

Die folgenden Einstellungen auf der Registerkarte Kontakt unter Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Microsoft Office 2010\Visitenkarte in den Gruppenrichtlinien und in den entsprechenden Speicherorten auf der Seite Benutzereinstellungen ändern des OAT werden in einer zukünftigen Version der administrativen Vorlagen voll funktionsfähig sein.

Verwenden Sie zum Anpassen der Registerkarte Kontakt der Visitenkarte in Outlook 2010 die Option MAPI-Eigenschaft ersetzen. Verwenden Sie zum Anpassen der Registerkarte Kontakt der Visitenkarte für andere Office 2010-Anwendungen wie z. B. Microsoft Word 2010 die Option AD-Attribut ersetzen.

Weitere Informationen zu Active Directory-Attributen finden Sie unter Eigenschaftenmengen in Exchange Server 2007 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=183812&clcid=0x407) und Von Active Directory definierte Attribute (Windows) ( http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=183814&clcid=0x407). Weitere Informationen zu MAPI-Eigenschaften finden Sie unter E-Mail-Benutzereigenschaften (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=183815&clcid=0x407)

Option Beschreibung

Zeile 'Kalender' verschieben

Legen Sie bei aktivierter Option die Zeilennummer für das Feld Kalender auf einen anderen Speicherort auf der Visitenkarte fest. Dadurch wird der in diesem Speicherort vorhandene Feldwert ersetzt.

Zeile 'Speicherort' verschieben

Legen Sie bei aktivierter Option die Zeilennummer für das Feld Speicherort auf einen anderen Speicherort auf der Visitenkarte fest. Dadurch wird der in diesem Speicherort vorhandene Feldwert ersetzt.

Beschriftung ersetzen – Titel

Geben Sie bei aktivierter Option einen neuen Beschriftungsnamen für das Feld Titel (Titel, Abteilung) ein.

Beschriftung ersetzen – Büro

Geben Sie bei aktivierter Option einen neuen Beschriftungsnamen für das Feld Büro (Bürostandort) ein.

Beschriftung ersetzen – Arbeit

Geben Sie bei aktivierter Option einen neuen Beschriftungsnamen für das Feld Arbeit (Telefon geschäftlich) ein.

Beschriftung ersetzen – Mobil

Geben Sie bei aktivierter Option einen neuen Beschriftungsnamen für das Feld Mobil (Mobiltelefon) ein.

Beschriftung ersetzen – Privat

Geben Sie bei aktivierter Option einen neuen Beschriftungsnamen für das Feld Privat (Telefon privat) ein.

Beschriftung ersetzen – E-Mail

Geben Sie bei aktivierter Option einen neuen Beschriftungsnamen für das Feld E-Mail (E-Mail-Adresse) ein.

Beschriftung ersetzen – Kalender

Geben Sie bei aktivierter Option einen neuen Beschriftungsnamen für das Feld Kalender (Frei/Gebucht-Kalenderinformationen) ein.

Beschriftung ersetzen – Standort

Geben Sie bei aktivierter Option einen neuen Beschriftungsnamen für das Feld Standort (Standortinformationen) ein.

AD-Attribut ersetzen – 'Titel, Abteilung'

Geben Sie bei aktivierter Option das Active Directory (AD)-Attribut ein, mit dem der Wert des Felds Titel ersetzt werden soll. Um z. B. den E-Mail-Alias anzuzeigen, geben Sie das AD-Attribut sAMAccountName ein.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, legen Sie auch MAPI-Eigenschaft ersetzen – 'Titel, Abteilung' fest.

AD-Attribut ersetzen – 'Bürostandort'

Geben Sie bei aktivierter Option das Active Directory (AD)-Attribut ein, mit dem der Wert des Felds Büro ersetzt werden soll.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, legen Sie auch MAPI-Eigenschaft ersetzen – 'Bürostandort' fest.

AD-Attribut ersetzen – 'Telefon geschäftlich'

Geben Sie bei aktivierter Option das Active Directory (AD)-Attribut ein, mit dem der Wert des Felds Arbeit ersetzt werden soll.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, legen Sie auch MAPI-Eigenschaft ersetzen – 'Telefon geschäftlich' fest.

AD-Attribut ersetzen – 'Mobiltelefon'

Geben Sie bei aktivierter Option das Active Directory (AD)-Attribut ein, mit dem der Wert des Felds Mobil ersetzt werden soll.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, legen Sie auch MAPI-Eigenschaft ersetzen – 'Mobiltelefon' fest.

AD-Attribut ersetzen – 'Telefon privat'

Geben Sie bei aktivierter Option das Active Directory (AD)-Attribut ein, mit dem der Wert des Felds Privat ersetzt werden soll.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, legen Sie auch MAPI-Eigenschaft ersetzen – 'Telefon privat' fest.

AD-Attribut ersetzen – 'E-Mail-Adresse'

Geben Sie bei aktivierter Option das Active Directory (AD)-Attribut ein, mit dem der Wert des Felds E-Mail ersetzt werden soll.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, legen Sie auch MAPI-Eigenschaft ersetzen – 'E-Mail-Adresse' fest.

AD-Attribut ersetzen – 'Frei/Gebucht-Kalenderinformationen'

Geben Sie bei aktivierter Option das Active Directory (AD)-Attribut ein, mit dem der Wert des Felds Kalender ersetzt werden soll.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, legen Sie auch MAPI-Eigenschaft ersetzen – 'Frei/Gebucht-Kalenderinformationen' fest.

AD-Attribut ersetzen – 'Standortinformationen'

Geben Sie bei aktivierter Option das Active Directory (AD)-Attribut ein, mit dem der Wert des Felds Standort ersetzt werden soll.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, legen Sie auch MAPI-Eigenschaft ersetzen – 'Standortinformationen' fest.

MAPI-Eigenschaft ersetzen – 'Titel, Abteilung'

Geben Sie bei aktivierter Option die MAPI-Eigenschaft ein, mit der der Wert des Felds Titel ersetzt werden soll. Um z. B. den E-Mail-Alias anzuzeigen, geben Sie die MAPI-Eigenschaft 0x3a00001f ein.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, legen Sie auch AD-Attribut ersetzen – 'Titel, Abteilung' fest.

MAPI-Eigenschaft ersetzen – 'Bürostandort'

Geben Sie bei aktivierter Option die MAPI-Eigenschaft ein, mit der der Wert des Felds Büro ersetzt werden soll.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, legen Sie auch AD-Attribut ersetzen – 'Bürostandort' fest.

MAPI-Eigenschaft ersetzen – 'Telefon geschäftlich'

Geben Sie bei aktivierter Option die MAPI-Eigenschaft ein, mit der der Wert des Felds Arbeit ersetzt werden soll.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, legen Sie auch AD-Attribut ersetzen – 'Telefon geschäftlich' fest.

MAPI-Eigenschaft ersetzen – 'Mobiltelefon'

Geben Sie bei aktivierter Option die MAPI-Eigenschaft ein, mit der der Wert des Felds Mobil ersetzt werden soll.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, legen Sie auch AD-Attribut ersetzen – 'Mobiltelefon' fest.

MAPI-Eigenschaft ersetzen – 'Telefon privat'

Geben Sie bei aktivierter Option die MAPI-Eigenschaft ein, mit der der Wert des Felds Privat ersetzt werden soll.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, legen Sie auch AD-Attribut ersetzen – 'Privat' fest.

MAPI-Eigenschaft ersetzen – 'E-Mail-Adresse'

Geben Sie bei aktivierter Option die MAPI-Eigenschaft ein, mit der der Wert des Felds E-Mail ersetzt werden soll.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, legen Sie auch AD-Attribut ersetzen – 'E-Mail-Adresse' fest.

MAPI-Eigenschaft – 'Frei/Gebucht-Kalenderinformationen'

Geben Sie bei aktivierter Option die MAPI-Eigenschaft ein, mit der der Wert des Felds Kalender ersetzt werden soll.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, legen Sie auch AD-Attribut ersetzen – 'Frei/Gebucht-Kalenderinformationen' fest.

MAPI-Eigenschaft ersetzen – 'Standortinformationen'

Geben Sie bei aktivierter Option die MAPI-Eigenschaft ein, mit der der Wert des Felds Standort ersetzt werden soll.

Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, legen Sie auch AD-Attribut ersetzen – 'Standortinformationen' fest.

Unterhaltungsansicht

Die Unterhaltungsansicht stellt eine Diskussionsfadenansicht der E-Mail-Nachrichten in einem Microsoft Outlook-Ordner bereit. In Outlook 2010 greifen Sie darauf zu, indem Sie auf Ansicht klicken und anschließend das Kontrollkästchen Als Unterhaltungen anzeigen aktivieren.

Die Einstellungen, die Sie in den Gruppenrichtlinien und mithilfe des OAT für die Unterhaltungsansicht konfigurieren können, sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. In den Gruppenrichtlinien befinden sich die Einstellungen unter Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Microsoft Office 2010\Outlook-Optionen\Einstellungen\E-Mail-Optionen. Die OAT-Einstellungen befinden sich auf der Seite Benutzereinstellungen ändern des OAT in entsprechenden Speicherorten.

Option Beschreibung

Ordnerübergreifenden Inhalt in der Unterhaltungsansicht konfigurieren

Wählen Sie bei aktivierter Option den E-Mail-Ordner-Inhalt aus, der in die Unterhaltungsansicht einbezogen werden soll.

Ein und speicherübergreifend (Standard)   Angezeigte E-Mail stammt aus allen verbundenen Outlook-Datendateien, unabhängig davon, ob sie auf dem lokalen Computer oder online zwischengespeichert werden.

Aus   In der Unterhaltungsansicht angezeigte E-Mail stammt nur aus dem aktuellen Ordner (z. B. dem Posteingang).

Ein und aktuell   In der Unterhaltungsansicht angezeigte E-Mail stammt nur aus der aktuell angezeigten Outlook-Datendatei.

Ein und lokal   Die angezeigte E-Mail stammt nur aus der aktuell angezeigten Outlook-Datendatei und anderen lokalen Outlook-Dateien (z. B. einer persönlichen Datendatei (PST)).

Unterhaltungsanordnung nicht in Ansichten verwenden

Es gibt ein bekanntes Problem bei der Erklärung für diese Einstellung, das in einer zukünftigen Version der administrativen Vorlagen behoben wird.

Wenn Sie diese Einstellung nicht konfigurieren, wird in Outlook 2010-Ansichten standardmäßig die Datumsansicht angezeigt. Aktivieren Sie diese Option, um die Unterhaltungsansicht zu deaktivieren, sodass die Benutzer die Unterhaltungsansicht in Outlook 2010 nicht verwenden können. Deaktivieren Sie diese Option, um die Unterhaltungsansicht als Outlook 2010-Standardansicht zu aktivieren.

Synchronisierung der globalen Adressliste

Outlook 2010 synchronisiert die Einträge im Ordner Kontakte mit den Kontakten in der globalen Adressliste (Global Address List, GAL) in Exchange, wenn sie mit SMTP-Adressen übereinstimmen. Diese Synchronisierung verläuft einseitig: von der globalen Adressliste zum Outlook-Ordner Kontakte.

Es können Abweichungen bei den Telefonnummern des Kontakts auftreten, wenn die Telefonnummerneinträge im Outlook-Ordner Kontakte der Benutzer in einem anderen Format erstellt wurden als das in der globalen Adressliste des Unternehmens verwendete Format. Für ein Gebietsschema kann es z. B. erforderlich sein, dass ein Typ von Präfixformat bei Telefonnummern für Anrufe innerhalb des Lands verwendet wird und ein anderes Präfixformat für Anrufe von außerhalb. Falls ein Benutzer die Outlook 2010-Kontakte mit den Präfixformaten erstellt, die für Anrufe von außerhalb erforderlich sind, wird beim Verschieben eine Korrektur vorgenommen, wenn die Outlook 2010-Kontakte mithilfe der Informationen aus der globalen Adressliste aktualisiert werden.

Bei einer Korrektur während der Verschiebung werden Telefonnummern, die der Benutzer in den Outlook-Kontakten erstellt hat, überschrieben und in ein benachbartes Telefonnummernfeld verschoben. Die Telefonnummer im Feld Geschäftlich wird z. B. in das Feld Geschäftlich 2 verschoben. Weitere Informationen zu Korrekturen durch Verschieben finden Sie unter Outlook-Kontaktkorrekturen während der Synchronisierung der globalen Adressliste.

Nach der Synchronisierung können die Änderungen nicht in einem Massenvorgang zurückgesetzt werden. Ein Benutzer kann jedoch die Outlook-Kontakte manuell aktualisieren. Wenn zahlreiche Abweichungen vorhanden sind, kann auch das Exchange-Postfach des Benutzers wiederhergestellt werden. Eine programmgesteuerte Lösung ist möglich, hierzu ist jedoch eine komplexe Datenüberprüfung erforderlich, um die vorherigen Werte aus dem Feld Notizen abzurufen. Diese Lösungen sind für ein großes Unternehmen nicht praktikabel.

Wenn jedoch die Kontaktsynchronisierung in Ihrer Organisation ein großes Problem darstellt, können Sie die Synchronisierung der globalen Adressliste für Outlook 2010 deaktivieren, bevor Sie Microsoft Office 2010 bereitstellen oder wenn Sie eine potenzielle Gefahr erkennen.

Outlook-Kontaktkorrekturen während der Synchronisierung der globalen Adressliste

Wenn ein Outlook-Kontakt über die Synchronisierung der globalen Adressliste aktualisiert wird, "korrigiert" Outlook die nicht übereinstimmenden Kontaktfelder mithilfe einer der folgenden Methoden:

  • Normale Korrektur   Bei einer normalen Korrektur wird der alte Wert des Felds von Outlook im Feld Notizen protokolliert, und das Feld wird anschließend mithilfe des neuen Werts aus der globalen Adressliste aktualisiert.

  • Korrektur durch Verschiebung   Bei einer Korrektur durch Verschiebung wird der alte Wert aus dem Feld von Outlook in ein benachbartes Feld verschoben. Falls diese Aktion nicht erfolgreich ist, wird eine normale Korrektur von Outlook durchgeführt. Wenn alle Felder in einer Kontaktgruppe voll sind, wird aus der Korrektur durch Verschiebung eine normale Korrektur.

Für die folgenden Felder wird eine Korrektur durch Verschiebung als Standardkorrekturmethode verwendet. Für alle anderen Felder wird von Outlook immer eine normale Korrektur durchgeführt.

  • Gruppe "Telefon geschäftlich"

    • Telefon geschäftlich

    • Geschäftlich 2

    • Weiteres Telefon

  • Gruppe "Telefon privat"

    • Telefon privat

    • Privat 2

    • Weiteres Telefon

  • Gruppe "Mobiltelefon"

    • Mobiltelefon

    • Weiteres Telefon

  • Gruppe "Adresse geschäftlich"

    • Adresse geschäftlich

    • Weitere Adresse

  • Gruppe "Adresse privat"

    • Adresse privat

    • Weitere Adresse

Konfigurieren der GAL-Synchronisierung

Die Synchronisierung der globalen Adressliste ist in Outlook 2010 standardmäßig aktiviert. Die Synchronisierung der globalen Adressliste mit Outlook-Kontakten kann deaktiviert werden, wenn Sie die Einstellung Synchronisierung der globalen Adressliste blockieren in Gruppenrichtlinie konfigurieren. Nachdem Sie diese Gruppenrichtlinieneinstellung angewendet haben, können Benutzer diese Konfiguration nicht mehr ändern.

Falls Sie das OAT zum Deaktivieren der Synchronisierung der globalen Adressliste verwenden, können Benutzer sie in der Benutzeroberfläche aktivieren. Hierzu klicken die Benutzer auf der Registerkarte Ansicht auf dem Menüband auf den Dropdownpfeil neben der Schaltfläche Personenbereich, wählen den Befehl Kontoeinstellungen aus der Liste aus, und klicken dann auf die Schaltfläche Einstellungen unten im Dialogfeld Konten sozialer Netzwerke.

Die in der folgenden Tabelle aufgeführten Einstellungen können für die Synchronisierung der globalen Adressliste konfiguriert werden. In den Gruppenrichtlinien befinden sich die Einstellungen unter Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Microsoft Office 2010\Outlook Connector für soziale Netzwerke. Die OAT-Einstellungen befinden sich auf der Seite Benutzereinstellungen ändern des Office-Anpassungstools. Schritte zum Konfigurieren dieser Einstellungen finden Sie unter Deaktivieren der Synchronisierung der globalen Adressliste für Outlook 2010.

Option Beschreibung

Synchronisierung der globalen Adressliste blockieren

Ermöglicht das Blockieren der Synchronisierung von Kontakten zwischen Outlook und der globalen Adressliste. Wenn Sie diese Einstellung deaktivieren oder nicht konfigurieren, ist die Synchronisierung der globalen Adressliste zulässig.

Synchronisierungsintervall für Kontakte der globalen Adressliste festlegen

Ermöglicht eine Steuerung, wie oft Kontaktinformationen zwischen Outlook und verbundenen sozialen Netzwerken ausgetauscht werden. Wenn Sie diese Richtlinie deaktivieren oder nicht konfigurieren, werden Kontaktinformationen standardmäßig einmal täglich oder alle 1.440 Minuten synchronisiert.

Sie können die Synchronisierung mit der globalen Adressliste so konfigurieren, dass eine Eingabeaufforderung vor der Aktualisierung angezeigt wird, anstatt die Felder sofort zu aktualisieren (dies ist das Standardverhalten), indem Sie die in der folgenden Tabelle aufgeführten Registrierungseinstellungen konfigurieren. Schritte zum Bereitstellen der Registrierungsdaten finden Sie unter Deaktivieren der Synchronisierung der globalen Adressliste für Outlook 2010.

Stamm Datentyp Schlüssel Wertname Wertdaten

HKEY_CURRENT_USER

DWORD

Software\ Microsoft\Office\Outlook\SocialConnector

ScheduleContactGALSync

Ändert die Konfiguration der Synchronisierung der globalen Adressliste. Der Benutzer kann die Konfiguration jedoch über die Benutzeroberfläche außer Kraft setzen, indem der Benutzer auf dem Menüband auf die Registerkarte Ansicht klickt, auf den Dropdownpfeil neben der Schaltfläche Personenbereich klickt, den Befehl Kontoeinstellungen auswählt und dann auf die Schaltfläche Einstellungen im Dialogfeld Konten sozialer Netzwerke klickt.

0 = Kontakte nicht mit der globalen Adressliste synchronisieren

1 = Kontakte automatisch mit den neuesten Informationen der globalen Adressliste aktualisieren

2 = Eingabeaufforderung anzeigen, bevor Kontakte automatisch mit den neuesten Informationen der globalen Adressliste aktualisiert werden

HKEY_CURRENT_USER

String

Software\ Microsoft\Office\Outlook\SocialConnector

GalSyncExcludedLocales

Ländercodes finden Sie unter ISO 3166-1 alpha-3 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=197158&clcid=0x407).

Ff631135.Important(de-de,office.14).gifWichtig:
Dieser Registrierungswert wird nur berücksichtigt, wenn der Schlüssel ScheduleContactGALSync nicht vorhanden ist. ScheduleContactGALSync wird erstellt, wenn der Benutzer Optionen für die Synchronisierung der globalen Adressliste manuell über die Benutzeroberfläche festlegt.

Internetkalender

Ein Internetkalender (iCal) ist ein Kalender, den Sie auf einer Internetsite veröffentlichen können, wo er von anderen Benutzern angezeigt oder abonniert werden kann. Sie können einen Internetkalender von Ihrem Kalender erstellen, ihn als Anlage in einer E-Mail-Nachricht senden, zu Office.com hochladen oder auf einen WebDAV-Server hochladen, um ihn zu veröffentlichen. Darüber hinaus können Sie eine Internetkalenderdatei als Dateianlage in einer E-Mail-Nachricht empfangen oder eine Internetkalenderdatei herunterladen, um einen Kalender eines Drittanbieters zu abonnieren. Weitere Informationen finden Sie unter Einführung in die Veröffentlichung von Internetkalendern (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=193168&clcid=0x407).

Mit Outlook 2010 können Sie Features zum Abonnieren von Internetkalendern anpassen. Sie können das Abonnieren von Internetkalendern in Outlook 2010 deaktivieren, wenn Sie z. B. Bedenken wegen der Bandbreitenauslastung haben und die Einführung von Internetkalenderabonnements verzögern möchten. Internetkalenderabonnements sind standardmäßig aktiviert. Sie können Internetkalenderabonnements auch als Standardabonnements bereitstellen, die von Benutzern geändert oder gelöscht werden können. Oder Sie können Internetkalenderabonnements sperren, sodass Benutzer sie nicht ändern oder entfernen können. Benutzer können jedoch neue Internetkalenderabonnements hinzufügen. Standardmäßig sind keine Internetkalenderabonnements vorhanden, diese können jedoch von Benutzern hinzugefügt und entfernt werden.

In Outlook 2010 wird das Synchronisierungsintervall so festgelegt, dass jedes Internetkalenderabonnement im vom Herausgeber empfohlenen Intervall aktualisiert wird. Benutzer können das Standardintervall außer Kraft setzen, sofern Sie diese Option nicht deaktivieren. Wenn Benutzer die Aktualisierungsfrequenz auf ein kurzes Intervall festlegen, können Leistungsprobleme verursacht werden.

Durch Aktivieren der Option Veröffentlichtes Synchronisierungsintervall außer Kraft setzen in den Gruppenrichtlinien können Sie die Aktualisierungsintervalle des Herausgebers erzwingen, sodass Benutzer die Intervalle nicht ändern können. Diese Einstellung wird für alle Internetkalenderabonnements verwendet. Sie können diese Option nicht für verschiedene Abonnements unterschiedlich festlegen.

Die Einstellungen, die Sie in den Gruppenrichtlinien und mithilfe des OAT für Internetkalender konfigurieren können, sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. In den Gruppenrichtlinien befinden sich die Einstellungen unter Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Microsoft Office 2010\Kontoeinstellungen\Internetkalender. Die OAT-Einstellungen befinden sich auf der Seite Benutzereinstellungen ändern des OAT in entsprechenden Speicherorten.

Optionen Beschreibung

Anlagen automatisch herunterladen

Bei aktivierter Option werden Anlagen (z. B. Grafiken) für Internetkalendertermine automatisch heruntergeladen.

Standard-Internetkalenderabonnements

Bei aktivierter Option werden die aufgeführten URLs jedem Benutzerprofil als Internetkalenderabonnement hinzugefügt.

Roaming von Internetkalendern deaktivieren

Bei aktivierter Option sind Internetkalender nur auf dem Client verfügbar, von dem sie ursprünglich verknüpft wurden.

Internetkalenderintegration nicht in Outlook einschließen

Bei aktivierter Option werden Benutzer am Abonnieren von Internetkalendern in Outlook gehindert.

Veröffentlichtes Synchronisierungsintervall außer Kraft setzen

Bei aktivierter Option wird verhindert, dass Benutzer das von Internetkalenderanbietern veröffentlichte Synchronisierungsintervall außer Kraft setzen.

Sofortsuche

In Microsoft Outlook 2010 können Benutzer mithilfe der Sofortsuche Elemente schnell finden, z. B. eine E-Mail-Nachricht, eine Aufgabe oder einen Termin. Elemente, die den Suchkriterien entsprechen, werden hervorgehoben. Durch Eingabe zusätzlicher Buchstaben können die Ergebnisse gefiltert werden.

Die Funktionsweise der Sofortsuche in Outlook 2010 basiert auf dem Zugriff auf indizierte Inhalte. Die Indizierung von Outlook-Inhalten beschleunigt die Suche. Standardmäßig wird der Text aller nicht eingeschränkten Outlook-Elemente einschließlich Anlagen indiziert. Dieser Prozess wird beim ersten Ausführen von Outlook 2010 gestartet. Sie können die Volltextindizierung oder nur die Indizierung von Anlagen deaktivieren. Die Indizierung erfolgt im Hintergrund und nur, wenn auf dem Computer des Benutzers zusätzliche Verarbeitungskapazität verfügbar ist.

Die folgenden Windows-Einstellungen bestimmen, wie die Suchindizierung in Outlook verwaltet wird:

  • HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Windows\Search\PreventIndexingOutlook

  • HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Windows\Search\PreventIndexingEmailAttachments

Verschlüsselte Elemente und Elemente, die unter Verwendung der Verwaltung von Informationsrechten (Information Rights Management, IRM) eingeschränkt wurden, werden nicht indiziert.

Wenn Sie Outlook 2010 auf einem Computer unter Windows Vista oder Windows 7 installieren, können Sie Indizierungsoptionen für die Outlook-Suche mit Gruppenrichtlinien oder dem OAT konfigurieren.

Die Einstellungen, die Sie für die Sofortsuche konfigurieren können, sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. In den Gruppenrichtlinien befinden sich die Einstellungen unter Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Microsoft Office 2010\Outlook-Optionen\Einstellungen\Suchoptionen. Die OAT-Einstellungen befinden sich auf der Seite Benutzereinstellungen ändern des OAT in entsprechenden Speicherorten.

Option Beschreibung

Farbe zum Hervorheben von Suchtreffern ändern

Wählt die Hintergrundfarbe für die Hervorhebung von Übereinstimmungen in den Suchergebnissen aus (Standard ist gelb).

Hervorhebung von Treffern in Suchergebnissen nicht anzeigen

Deaktiviert die Hervorhebung von Treffern.

Suchergebnisse nicht während der Benutzereingabe anzeigen

Zeigt während der Benutzereingabe einer Suchabfrage keine Suchergebnisse an.

Onlinearchiv nicht in 'Alle E-Mail-Elemente durchsuchen' einbeziehen

Bei aktivierter Option wird für Alle E-Mail-Elemente durchsuchen festgelegt, dass Suchergebnisse aus dem Onlinearchiv standardmäßig nicht einbezogen werden.

Suchumfang erweitern

Erweitert den Bereich für die Sofortsuche auf alle Ordner im aktuellen Modul (z. B. E-Mail oder Kalender). Standardmäßig gibt die Sofortsuche in Outlook nur Ergebnisse im aktuell ausgewählten Ordner zurück.

Indizierung von signierten Klartextnachrichten und Anlagen verhindern

Der Text und die Anlagen von signierten Klartextnachrichten werden nicht indiziert. Der Absender, die Betreffzeile und das Datum werden weiterhin indiziert und sind durchsuchbar.

Installationseingabeaufforderungen deaktivieren, wenn die Komponente Windows Desktopsuche nicht vorhanden ist

Benutzer werden beim Starten von Outlook nicht in einem Dialogfeld aufgefordert, die Windows-Desktopsuche (falls nicht bereits installiert) herunterzuladen. Entfernt außerdem die Verknüpfungen in Outlook, über die Benutzer die Windows-Desktopsuche herunterladen können.

Automatische Suchindexabstimmung deaktivieren

Deaktiviert die automatische Überprüfung der Integrität des Suchindexes von Outlook, die alle 72 Stunden ausgeführt wird.

Navigationsbereich

Die Module im Navigationsbereich in Outlook 2010 (z. B. Kalender, E-Mail usw.) können so konfiguriert werden, dass sie dem Benutzer in einer bestimmten Reihenfolge angezeigt werden oder dass nur bestimmte Module angezeigt werden.

Sie können die Option Registrierungseinträge hinzufügen des Office-Anpassungstools (OAT) zum Verteilen von Registrierungsschlüsseln verwenden, in denen die Anzeige von Modulen angegeben wird. Gruppenrichtlinien können nicht zum Sperren von Optionen für den Navigationsbereich verwendet werden.

In der folgenden Tabelle sind die Registrierungseinstellungen aufgeführt, die für eine benutzerdefinierte Installation konfiguriert werden können.

Stamm Datentyp Schlüssel Wertname Wertdaten

HKEY_CURRENT_USER

REG_DWORD

Software\Microsoft\Office\14.0\Outlook\Preferences

NumBigModules

Steuert die Anzahl der großen Schaltflächen (die jeweils ein Modul im Navigationsbereich darstellen), die im Navigationsbereich angezeigt werden. Die Standardeinstellung ist 4. Die maximale Anzahl, die zur Anzeige angegeben werden kann, ist 8.

HKEY_CURRENT_USER

REG_SZ

Software\Microsoft\Office\14.0\Outlook\Preferences

ModuleOrder

Bestimmt die Reihenfolge, in der die Module im Navigationsbereich angezeigt werden. Bei den Daten handelt es sich um eine sortierte Liste mit Indizes, in der jede Position ein Modul im Navigationsbereich darstellt, und mit der Nummer an dieser Position wird bestimmt, wo das übereinstimmende Modul angezeigt wird.

Die Standardeinstellung ist 1,2,3,4,5,6,7,8. Die Indexpositionen stimmen mit dieser Liste überein: E-Mail, Kalender, Kontakte, Aufgaben, Notizen, Ordnerliste, Verknüpfung, Journal. Wenn der Benutzer z. B. E-Mail als drittes angezeigtes Modul angibt und Kontakte als erstes, enthält der Registrierungswert diese Daten: 3,2,1,4,5,6,7,8

HKEY_CURRENT_USER

REG_SZ

Software\Microsoft\Office\14.0\Outlook\Preferences

ModuleVisible

Bestimmt, ob ein Modul im Navigationsbereich angezeigt wird. Die Werte stimmten mit den Positionen überein, die in der Liste für die Reihenfolge der Module verwendet werden.

Die Standardeinstellung ist 1,1,1,1,1,1,1,0. Mit der ersten Position wird z. B. angegeben, ob E-Mail angezeigt wird. Standardmäßig wird Journal nicht im Navigationsbereich angezeigt. Sie können auch angeben, dass andere Module auch nicht angezeigt werden sollen. Wenn Sie z. B. Kontakte, Aufgaben, Notizen oder Verknüpfungen nicht anzeigen möchten, legen Sie diese Daten fest: 1,1,0,0,0,1,0,0.

Outlook Connector für soziale Netzwerke

Der Outlook Connector für soziale Netzwerke ist ein Add-In, mit dem Daten für soziale Netzwerke, wie z. B. Freunde, Profile, Aktivitäten und Statusinformationen aus sozialen Netzwerken, in Outlook 2010 bereitgestellt werden. Im Personenbereich unten in einer E-Mail-Nachricht können Sie Informationen zum Absender anzeigen, wie z. B. ein Bild, den Namen und den Titel; die Kommunikationshistorie mit dieser Person einschließlich Besprechungen und Anlagen anzeigen; und die Aktivitätsfeeds aus sozialen Netzwerken anzeigen.

Sie können einen Anbieter für den Outlook Connector für soziale Netzwerke erstellen, um Aktualisierungen sozialer Netzwerke in Outlook zu synchronisieren und anzuzeigen. Beliebte soziale Netzwerke wie z. B. LinkedIn, Facebook, MySpace und Windows bieten Anbieter für den Outlook Connector für soziale Netzwerke an. Darüber hinaus können Sie mit dem Anbietererweiterbarkeitsfeature von Outlook Connector für soziale Netzwerke Anbieter für Branchenanwendungen oder interne Unternehmenswebsites erstellen und deren Services in Outlook integrieren. Weitere Informationen finden Sie unter Referenzinformationen zu Anbietern für Outlook Social Connector 1.1 (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=208703&clcid=0x407).

Wenn Sie die Features von Outlook Connector für soziale Netzwerke nutzen möchten, müssen Sie Outlook 2010 im Exchange-Cache-Modus mit der Windows-Desktopsuche ausführen und Microsoft SharePoint Server 2010Meine Website für Benutzer konfigurieren. Mit dieser Konfiguration werden lokale Elemente, wie z. B. E-Mail-Nachrichten, Besprechungen und Anlagen des Absenders, in die Kommunikationshistorie einbezogen. Darüber hinaus können Sie mit konfigurierter Meine Website den Aktivitätsfeed von Meine Website des Absenders anzeigen.

Wenn Sie Outlook 2010 im Onlinemodus ausführen, werden nur auf dem Server gespeicherte Elemente im Zusammenhang mit diesem Absender in der Kommunikationshistorie angezeigt. Außerdem können nur Aktivitätsfeedinformationen zum Absender von Anbietern für soziale Netzwerke wie z. B. Facebook angezeigt werden. Aktivitätsfeeds von Meine Website sind nicht verfügbar.

Um Informationen von Meine Website der Benutzer in den Outlook Connector für soziale Netzwerke einzubeziehen, müssen Sie Outlook 2010 im Exchange-Cache-Modus mit der Windows-Desktopsuche ausführen und den Registrierungsschlüssel MySiteHost wie in der folgenden Tabelle beschrieben festlegen.

Stamm Datentyp Schlüssel Wertname Wertdaten

HKEY_CURRENT_USER

REG_SZ

Software\Policies\Microsoft\Office\14.0\common\Portal\Link Providers\MySiteHost

URL

URL von Meine Website. Beispiel: http://Office/MeineWebsite.

HKEY_CURRENT_USER

REG_SZ

Software\Policies\Microsoft\Office\14.0\common\Portal\Link Providers\MySiteHost

DisplayName

Optional: Der Name, der dem Benutzer im Outlook Connector für soziale Netzwerke angezeigt wird. Beispiel: MeineWebsite.

Sie können steuern, von welchen Anbietern für soziale Netzwerke Benutzer Aktivitätsfeeds anzeigen können. Durch Aktivieren der Einstellung Verbindungen mit sozialen Netzwerken verhindern in den Gruppenrichtlinien können Sie Aktivitätsfeeds von allen Anbietern für soziale Netzwerke verhindern. Sie können aber auch bestimmte Anbieter bereitstellen, indem Sie die Einstellung Zu Liste der zu ladenden Anbieter für soziale Netzwerke angeben im OAT verwenden, und mit der Einstellung Bestimmte Anbieter für soziale Netzwerke blockieren in den Gruppenrichtlinien können Sie verhindern, dass andere Anbieter installiert werden.

Darüber hinaus können Sie mit der Einstellung Infoleisten sozialer Netzwerke nicht anzeigen in den Gruppenrichtlinien steuern, ob der Outlook Connector für soziale Netzwerke oder der Anbieter für soziale Netzwerke von Benutzern Updates anfordert oder ob die Benutzer die Updates selbst verwalten.

Die Einstellungen, die Sie in den Gruppenrichtlinien und mithilfe des OAT für den Outlook Connector für soziale Netzwerke konfigurieren können, sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. In den Gruppenrichtlinien befinden sich die Einstellungen unter Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Microsoft Office 2010\Outlook Connector für soziale Netzwerke. Die OAT-Einstellungen befinden sich auf der Seite Benutzereinstellungen ändern des OAT in entsprechenden Speicherorten.

Option Beschreibung

Synchronisierung der globalen Adressliste blockieren

Blockiert die Synchronisierung zwischen Outlook und der globalen Adressliste.

Synchronisierung von Netzwerkaktivitäten blockieren

Blockiert die Synchronisierung von Aktivitätsinformationen zwischen Outlook und sozialen Netzwerken.

Synchronisierung sozialer Netzwerkkontakte blockieren

Blockiert die Synchronisierung von Kontakten zwischen Outlook und sozialen Netzwerken.

Bestimmte Anbieter für soziale Netzwerke blockieren

Geben Sie die Liste der zu blockierenden Anbieter für soziale Netzwerke mithilfe der Programm-ID (ProgID) an. Die Programm-ID eines Anbieters ist unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\Outlook\SocialConnector\SocialNetworks registriert.

Aktivitätssynchronisierung bei Bedarf nicht zulassen

Verhindert die bedarfsgesteuerte Synchronisierung von Aktivitätsinformationen zwischen Outlook und sozialen Netzwerken.

Fotos aus Active Directory nicht herunterladen

Kontaktfotos aus Active Directory werden nicht herunterladen.

Infoleisten sozialer Netzwerke nicht anzeigen

Bei aktivierter Option werden keine Infoleistenmeldungen angezeigt, mit denen Benutzer aufgefordert werden, ein Upgrade für den Outlook Connector für soziale Netzwerke vorzunehmen, wenn Updates verfügbar sind, oder Anbieter für soziale Netzwerke zu installieren oder zu aktualisieren.

Verbindungen mit sozialen Netzwerken verhindern

Bei aktivierter Option werden Verbindungen mit sozialen Netzwerken im Outlook Connector für soziale Netzwerke deaktiviert. Der Outlook Connector für soziale Netzwerke ermöglicht weiterhin die PIM-Aggregation (Personal Information Management), damit Benutzer Informationen zu einem ausgewählten Kontakt in ihren Outlook 2010-Datendateien anzeigen können (z. B. ausgetauschte E-Mail-Nachrichten und Besprechungen mit diesem Kontakt).

Synchronisierungsintervall für Kontakte der globalen Adressliste festlegen

Steuert, wie oft Kontaktinformationen zwischen Outlook und verbundenen sozialen Netzwerken ausgetauscht werden (in Minuten). Wenn Sie diese Richtlinie deaktivieren oder nicht konfigurieren, werden Kontaktinformationen einmal täglich oder alle 1.440 Minuten synchronisiert.

Synchronisierungsintervall für Aktivitätsfeeds angeben

Steuert, wie oft Aktivitätsfeedinformationen zwischen Outlook und verbundenen sozialen Netzwerken ausgetauscht werden (in Minuten). Wenn Sie diese Richtlinie deaktivieren oder nicht konfigurieren, werden Aktivitätsinformationen alle 60 Minuten synchronisiert.

Zu Liste der zu ladenden Anbieter für soziale Netzwerke angeben

Geben Sie mithilfe der Programm-ID (ProgID) die Liste der Anbieter für soziale Netzwerke an, die vom Outlook Connector für soziale Netzwerke geladen werden. Die Programm-ID eines Anbieters ist unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\Outlook\SocialConnector\SocialNetworks registriert.

Outlook Connector für soziale Netzwerke deaktivieren

Bei aktivierter Option wird der Outlook Connector für soziale Netzwerke deaktiviert.

Suchordner

In Outlook-Ordnern werden Elemente gespeichert, z. B. neue E-Mail-Nachrichten (Ordner Posteingang), gesendete E-Mail-Nachrichten (Ordner Gesendete Elemente) oder gespeicherte E-Mail-Nachrichten (selbst erstellte Ordner). Suchordner sind virtuelle Ordner mit Ansichten aller E-Mail-Elemente, die bestimmten Suchkriterien entsprechen. E-Mail-Nachrichten werden nicht in Suchordnern gespeichert.

In Suchordnern werden die Ergebnisse zuvor definierter Suchabfragen in den Outlook 2010-Ordnern angezeigt. Die E-Mail-Nachrichten bleiben in den Outlook-Ordnern gespeichert. Bei jedem Suchordner handelt es sich um eine gespeicherte Suche, die stets aktualisiert wird. Mit Suchordnern werden standardmäßig sämtliche Outlook-Ordner auf neue Elemente überwacht, die den Kriterien des Suchordners entsprechen. Sie können jedoch konfigurieren, welche Ordner überwacht werden. Klicken Sie in Outlook 2010 auf Ordner und anschließend auf Diesen Suchordner anpassen.

Wenn Benutzer einen Suchordner erstellen, stehen ihnen mehrere spezifische Standardoptionen zur Auswahl, z. B. Nachrichten mit Anlagen oder Nachrichten von bestimmten Personen. Sie können aber auch benutzerdefinierte Suchordner erstellen. Wenn Sie einen Suchordner erstellen möchten, klicken Sie in Outlook 2010 im Menüband auf Ordner, und klicken Sie dann auf Neuer Suchordner.

Suchordner bleiben standardmäßig 1.000 Tage aktiv. Sie können konfigurieren, wie lange Suchordner für Konten im Exchange-Cache-Modus und für Exchange Server-Onlinekonten aktiv bleiben. Sie können angeben, nach wie vielen Tagen Suchordner inaktiv werden. In diesem Fall stimmen die Elemente im Suchordner nicht länger mit der aktuellen Suche in Outlook-Ordnern überein. Ein inaktiver Suchordner wird im Navigationsbereich des Benutzers in kursiver Schrift angezeigt. Wenn ein Benutzer einen inaktiven Suchordner öffnet, wird die Ansicht aktualisiert, und die Messung der verstrichenen Zeit beginnt erneut.

Der Zeitraum, der mit dieser Einstellung angegeben wird, beginnt mit dem letzten Mal, dass ein Benutzer auf den Suchordner geklickt hat. Sie können für Benutzer im Exchange-Onlinemodus und im Exchange-Cache-Modus eine unterschiedliche Anzahl von Tagen angeben. Die Messung erfolgt für jeden Ordner und jeden Modus separat. Wenn Sie die Option Suchordner in Exchange immer online aktivieren und null Tage angeben, sind Suchordner im Exchange-Onlinemodus immer inaktiv. Wenn Sie entsprechend für die Option Suchordner immer offline null Tage angeben, sind Suchordner im Exchange-Cache-Modus immer inaktiv.

Sie können auch die Anzahl der Suchordner pro Benutzerpostfach beschränken oder die Benutzeroberfläche für Suchordner vollständig deaktivieren.

Ff631135.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Wenn Suchordner im Onlinemodus (Verwendung eines Postfachs auf dem Exchange Server-Computer) statt im Exchange-Cache-Modus verwendet werden, können von Exchange Server möglicherweise weniger Benutzer unterstützt werden.

Die Einstellungen, die Sie in den Gruppenrichtlinien und mithilfe des OAT für Suchordner konfigurieren können, sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. In den Gruppenrichtlinien befinden sich die Einstellungen unter Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Microsoft Office 2010\Suchordner. Die OAT-Einstellungen befinden sich auf der Seite Benutzereinstellungen ändern des OAT in entsprechenden Speicherorten.

Option Beschreibung

Standardsuchordner beim Starten von Outlook durch Benutzer nicht erstellen

Bei dieser Richtlinieneinstellung gibt es ein bekanntes Problem. Standardsuchordner werden in Outlook 2010 entfernt. Diese Richtlinie hat keine Auswirkungen auf neue oder vorhandene Profile in Outlook 2010.

Suchordner in Exchange immer online

Gibt die Anzahl von Tagen an, die ein Suchordner aktiv bleiben soll, wenn Outlook im Onlinemodus ausgeführt wird.

Suchordner immer offline

Gibt die Anzahl von Tagen an, die ein Suchordner im Offlinemodus aktiv bleiben soll, wenn Outlook im Offlinemodus oder Cache-Modus ausgeführt wird.

Maximale Anzahl von Onlinesuchordnern pro Postfach

Gibt die maximale Anzahl von Suchordnern für Exchange an. Diese Option hat keine Auswirkungen auf die Anzahl von Suchordnern auf einem Clientcomputer.

SharePoint Server-Kollegenimport-Add-In

Das Microsoft SharePoint Server-Kollegenimport-Add-In in Outlook 2010 überprüft den Ordner Gesendete Elemente des Benutzers auf Namen und Stichwörter und deren Häufigkeit. Die Liste der möglichen Kollegen wird regelmäßig aktualisiert und in dem Profil des Benutzers auf dem lokalen Computer des Benutzers gespeichert. Auf diese Liste wird über die Seite Kollegen hinzufügen auf einer SharePoint-Intranetwebsite vom Typ Meine Website des Benutzers zugegriffen. Hier können die Benutzer die Kollegen auswählen, die sie ihrer Seite Meine Website hinzufügen möchten. Der Benutzer kann Kontaktnamen und Stichwörter genehmigen oder ablehnen, indem er sie dem Webpart Fragen hinzufügt. Weitere Informationen finden Sie unter Planen von Benutzerprofilen (SharePoint Server 2010) (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=182364&clcid=0x407) und Verwalten der Informationen, die über "Meine Website" und das eigene Profil freigegeben werden (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=198208&clcid=0x407).

Standardmäßig wird das SharePoint Server 2010-Kollegenimport-Add-In installiert und aktiviert, wenn Sie Outlook 2010 installieren. Wenn Sie das SharePoint Server 2010-Kollegenimport-Add-In jedoch verwenden möchten, müssen sowohl SharePoint Server 2010 als auch Outlook 2010 installiert sein. Zudem müssen die URL-Registrierungsdaten von Meine Website bereitgestellt werden, die in der folgenden Tabelle aufgeführt sind. Schritte zum Bereitstellen der Registrierungsdaten finden Sie unter Aktivieren des SharePoint Server 2010-Kollegenimport-Add-Ins in Outlook 2010.

Stamm Datentyp Schlüssel Wertname Wertdaten

HKEY_CURRENT_USER

REG_SZ

Software\Policies\Microsoft\Office\14.0\common\Portal\Link Providers\MySiteHost

URL

URL von Meine Website. Beispiel: http://Office/MeineWebsite.

HKEY_CURRENT_USER

REG_SZ

Software\Policies\Microsoft\Office\14.0\common\Portal\Link Providers\MySiteHost

DisplayName

Optional: Der Name, der dem Benutzer angezeigt wird. Beispiel: MeineWebsite.

In der folgenden Tabelle sind die Einstellungen zum Deaktivieren oder Sperren des SharePoint Server-Kollegenimport-Add-Ins mithilfe von Gruppenrichtlinie aufgeführt. Sie befinden sich unter den Microsoft Office 2010-Einstellungen: Benutzerkonfiguration\Administrative Vorlagen\Microsoft Office 2010\Servereinstellungen\SharePoint Server. In diesem Fall können Benutzer die Einstellungen ändern. Die OAT-Einstellungen befinden sich an dem entsprechenden Speicherort auf der Seite Benutzereinstellungen ändern des Office-Anpassungstools unter den Microsoft Office 2010-Einstellungen. Schritte zum Konfigurieren dieser Einstellungen finden Sie unter Konfigurieren der Kollegensuche für "Meine Website".

Option Beschreibung

Aktiviert das Kollegenimport-Outlook-Add-In für Microsoft SharePoint Server.

Aktivieren Sie diese Einstellung, um das SharePoint Server-Kollegenimport-Add-In für Outlook 2010 zu aktivieren.

Deaktivieren Sie diese Einstellung, um dieses Feature zu deaktivieren. Falls Sie diese Option nicht festlegen, ist das Kollegenimport-Add-In standardmäßig aktiviert.

Maximale Anzahl der ab heute zu überprüfenden Tage, um die Kollegen des Benutzers für die Empfehlung zu bestimmen

Aktivieren Sie diese Einstellung, um die Anzahl von Tagen vor heute anzugeben, für die die gesendeten Outlook-Elemente für die Liste der Empfehlungen für die Kollegen des Benutzers überprüft werden. Wenn Sie z. B. den Standardwert verwenden, 20 Tage, werden vom SharePoint Server-Kollegenimport-Add-In Elemente überprüft, die in den letzten 20 Tagen gesendet wurden.

Je größer die angegebene Anzahl von Tagen, desto genauer ist die Empfehlung. Je kleiner die Anzahl von Tagen, desto schneller werden die Empfehlungen generiert.

Maximale Anzahl der ab heute zu überprüfenden Elemente, um die Kollegen des Benutzers für die Empfehlung zu bestimmen

Aktivieren Sie diese Einstellung, um die maximale Anzahl von gesendeten Elementen anzugeben, die für die Liste der Empfehlungen für die Kollegen des Benutzers überprüft werden.

Maximale Anzahl von zu überprüfenden Empfängern in einem Outlook-Element, um die Kollegen des Benutzers für die Empfehlung zu bestimmen

Aktivieren Sie diese Einstellung, um die maximale Anzahl von Empfängern in einem gesendeten Outlook-Element anzugeben, die für die Liste der Empfehlungen für die Kollegen des Benutzers überprüft werden.

Die maximale Anzahl der pro Anforderung abgerufenen Zeilen beim Auffüllen eines Lookups im SharePoint-Listensteuerelement

Aktivieren Sie diese Einstellung, um die maximale Anzahl von Zeilen anzugeben, die pro Anforderung beim Auffüllen des SharePoint-Listensteuerelements abgerufen werden.

Mindestwartezeit bis zum Beginn der Überprüfung auf Kollegenempfehlungen

Aktivieren Sie diese Einstellung, um die minimale Leerlaufzeit (in Millisekunden) anzugeben, die gewartet wird, bevor das SharePoint Server-Kollegenimport-Add-In mit der Überprüfung des Outlook-Ordners Gesendete Elemente beginnt.

Mindestwartezeit bis zum erneuten Überprüfen des Outlook-Postfachs auf neue Kollegenempfehlungen

Aktivieren Sie diese Einstellung, um die Mindestwartezeit (in Stunden) anzugeben, die ablaufen soll, bevor der Outlook-Ordner Gesendete Elemente nach neuen Kollegenempfehlungen durchsucht wird.

Änderungsverlauf

Datum Beschreibung

27. August 2010

2010/08/23

24. Juni 2010

2010/06/21

4. Juni 2010

2010/05May/Week5

2010/05/12

Erstveröffentlichung

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