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Bereitstellen des optimierten Desktops mit Microsoft Deployment Toolkit 2010

Letzte Aktualisierung: Dezember 2010

Betrifft: Windows 7

Der optimierte Desktop ermöglicht eine flexible Bereitstellung und Verwaltung durch die Integration von Windows® 7, Microsoft® Desktop Optimization Pack (MDOP), Forefront™ und Office 2010. In diesem Whitepaper wird beschrieben, wie Sie Microsoft Deployment Toolkit (MDT) 2010 verwenden, um die Installation und Konfiguration der zentralen optimierten Desktoptechnologien zu automatisieren. Zu den zentralen optimierten Desktoptechnologien gehören der Application Virtualization (App-V) Client, das Wiederherstellungsabbild des Diagnostic and Recovery Toolset (DaRT), der Forefront™-Client, BitLocker™ und der virtuelle Office 2010-Anwendungscache. Durch das Installieren dieser Technologien während der Bereitstellung sind Computer direkt nach der Installation für die optimierte Desktopverwaltung bereit.

In diesem Whitepaper wird beschrieben, wie Sie Folgendes tun:

  • Hinzufügen optimierter Desktopanwendungen zu einer Bereitstellungsfreigabe

  • Verwenden von DaRT zur Anpassung der Windows-Wiederherstellungsumgebung

  • Konfigurieren der Ordnerumleitung

  • Konfigurieren von servergespeicherten Benutzerprofilen

In diesem Whitepaper wird vorausgesetzt, dass Sie über einen Servercomputer verfügen, auf dem MDT 2010 installiert ist, sowie über eine Bereitstellungsfreigabe mit Anwendungen, Betriebssystemquelldateien etc. Außerdem wird davon ausgegangen, dass Sie Gruppenrichtlinieneinstellungen für Ihre Organisation konfigurieren können und Zugriff auf die MDOP-Installationsdateien haben.

Eine herunterladbare Version dieses Dokuments finden Sie im Artikel zur Bereitstellung des optimierten Desktops mit dem Microsoft Deployment Toolkit 2010 im Microsoft Download Center (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=208124).

Hinzufügen optimierter Desktopanwendungen zu einer Bereitstellungsfreigabe

Als Erstes fügen Sie die optimierten Desktopanwendungen zur MDT 2010-Bereitstellungsfreigabe hinzu. Dazu gehören der App-V Client, der Forefront-Client und der Asset Inventory Service-Client (AIS). Dann erstellen Sie eine Bereitstellungstasksequenz und passen diese für die Bereitstellung des Office 2010-Caches an. In den folgenden Abschnitten werden die wichtigsten Schritte zum Hinzufügen der optimierten Desktopanwendungen zur Bereitstellungsfreigabe beschrieben.

Hinzufügen des App-V Client

So fügen Sie den App-V Client einer Bereitstellungsfreigabe hinzu:

  1. Starten Sie Deployment Workbench. Klicken Sie auf Start, Microsoft Deployment Toolkit, Deployment Workbench.

  2. Klicken Sie in der Deployment Workbench-Konsolenstruktur auf Applications. Application befindet sich unter Deployment Shares, Share Name, wobei Share Name der Name der Bereitstellungsfreigabe ist, die Sie neu konfigurieren.

  3. Klicken Sie im Bereich Actions auf New Application.

  4. Klicken Sie auf der Seite Application Type auf Application with source files und dann auf Next.

  5. Geben Sie auf der Seite Details die folgenden Informationen ein, und klicken Sie dann auf Next.

    • Publisher: Microsoft

    • Application Name: Application Virtualization Client

    • Version: 4,6

    • Language: Deutsch

  6. Klicken Sie auf der Seite Source auf Browse, öffnen Sie den Ordner mit dem App-V Client, und klicken Sie dann auf Next.

  7. Klicken Sie auf der Seite Destination auf Next.

  8. Geben Sie auf der Seite Command Details im Feld Command line den Befehl für die automatische Installation ein, und klicken Sie dann auf Next. Beispiel:

    msiexec.exe /I setup.msi ALLOWINDEPENDENTFILESTREAMING=TRUE SWIPUBSVRDISPLAY=”Woodgrove Bank” SWIPUBSVRYPE=RTSP SWIPUBSVRHOST=”SEA-DC-01” /q

    Dabei gilt Folgendes:

    • ALLOWINDEPENDENTFILESTREAMING ermöglicht das Laden von Anwendungen unabhängig davon, wie Sie den Quellstamm der Clientanwendung konfiguriert haben.

    • SWIPUBSVRDISPLAY ist der Anzeigename für den Streaming Server.

    • SWIPUBSVRYPE ist der Veröffentlichungsservertyp: HTTP oder RTSP. Bei Verwendung eines sicheren Protokolls müssen Sie die Option /secure verwenden.

    • SWIPUBSVRHOST ist die IP-Adresse bzw. der Hostname des Veröffentlichungsservers.

  9. Überprüfen Sie auf der Seite Summary die Einstellungen, und klicken Sie dann auf Next.

  10. Klicken Sie auf Fertig stellen. Der App-V Client erfordert die folgenden Voraussetzungen auf dem Clientcomputer:

    • Microsoft-Anwendungsfehlerberichterstattung

    • Microsoft Visual C++ 2005 SP1 Redistributable Package (x86)

    • Microsoft Visual C++ 2008 SP1 Redistributable Package (x86)

    • Microsoft Core XML Services (MSXML) 6.0 SP1

Hinzufügen des Forefront-Client-Sicherheitsmonitors

So fügen Sie den Forefront-Client der Bereitstellungsfreigabe hinzu:

  1. Starten Sie ggf. Deployment Workbench. Klicken Sie auf Start, Microsoft Deployment Toolkit, Deployment Workbench.

  2. Klicken Sie in der Deployment Workbench-Konsolenstruktur auf Applications. Application befindet sich unter Deployment Shares, Share Name, wobei Share Name der Name der Bereitstellungsfreigabe ist, die Sie neu konfigurieren.

  3. Klicken Sie im Bereich Actions auf New Application.

  4. Klicken Sie auf der Seite Application Type auf Application with source files und dann auf Next.

  5. Geben Sie auf der Seite Details die folgenden Informationen ein, und klicken Sie dann auf Next.

    • Publisher: Microsoft

    • Application Name: Forefront Client Security

    • Version: x86

    • Language: Deutsch

  6. Klicken Sie auf der Seite Source auf Browse, öffnen Sie den Ordner mit dem Forefront-Client, und klicken Sie dann auf Next.

  7. Klicken Sie auf der Seite Destination auf Next.

  8. Geben Sie auf der Seite Command Details im Feld Command line den Befehl für die automatische Installation des Forefront-Clients ein, und klicken Sie dann auf Next. Beispiel:

    ClientSetup /CG ForefrontClientSecurity /MS SEA-FCS-01

    Dabei gilt Folgendes:

    • /I InstallationFolder gibt den Speicherort an, an dem Client Security installiert werden soll. Dieser Parameter ist optional. Der Standardinstallationsordner ist %Programme%\Microsoft Forefront\Client Security\client.

    • Application Name: Forefront Client Security

    • /L LoggingFolder gibt den Speicherort an, an dem Client Security Probleme während der Installation protokollieren soll. Dieser Parameter ist optional. Der Standardprotokollierungsordner ist %Programme%\Microsoft Forefront\Client Security\client\logs.

    • /NOMOM installiert alles außer dem MOM-Agent. Wenn Sie das Flag /NOMOM, sollten Sie die Flags /CG und /MS nicht verwenden.

    • /CG ManagementGroup gibt den Namen der Verwaltungsgruppe an. Wenn Sie die Verwaltungsgruppe nicht angeben, wird der Name automatisch aus der an den Clientcomputer bereitgestellten Client Security-Richtlinie abgerufen. Dieser Parameter muss zusammen mit dem Parameter /MS verwendet werden.

    • /MS CollectionServer gibt den Namen des Sammelservers an. Wenn Sie die Verwaltungsgruppe nicht angeben, wird der Name automatisch aus der an den Clientcomputer bereitgestellten Client Security-Richtlinie abgerufen. Dieser Parameter muss zusammen mit dem Parameter /CG verwendet werden.

    • /R installiert den Client Security-Agent und den MOM-Agent neu. Dieser Parameter überprüft zunächst, ob die vorhandene Version älter ist als die aktuell installierte Version oder identisch mit dieser. Dann löst er eine Neuinstallation aus.

  9. Überprüfen Sie auf der Seite Summary die Einstellungen, und klicken Sie dann auf Next.

  10. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Hinzufügen des Asset Inventory Service-Clients

So fügen Sie den AIS-Client einer Bereitstellungsfreigabe hinzu:

  1. Starten Sie ggf. Deployment Workbench. Klicken Sie auf Start, Microsoft Deployment Toolkit, Deployment Workbench.

  2. Klicken Sie in der Deployment Workbench-Konsolenstruktur auf Applications. Application befindet sich unter Deployment Shares, Share Name, wobei Share Name der Name der Bereitstellungsfreigabe ist, die Sie neu konfigurieren.

  3. Klicken Sie im Bereich Actions auf New Application.

  4. Klicken Sie auf der Seite Application Type auf Application with source files und dann auf Next.

  5. Geben Sie auf der Seite Details die folgenden Informationen ein, und klicken Sie dann auf Next.

    • Publisher: Microsoft

    • Application Name: Asset Inventory Service Client

  6. Klicken Sie auf der Seite Source auf Browse, öffnen Sie den Ordner mit dem AIS-Client, und klicken Sie dann auf Next.

    Hinweis: Das AIS-Clientsoftware-Installationspaket ist individuell für Ihr Unternehmen und enthält Kontobezeichner. Sie müssen es von der AIS-Website herunterladen, sobald Sie sich mit ordnungsgemäß lizenzierten Kontoanmeldeinformationen angemeldet haben.

  7. Klicken Sie auf der Seite Destination auf Next.

  8. Geben Sie auf der Seite Command Details im Feld Command line den Befehl msiexec.exe /i “SCOnlineClient.msi” /q ein, und klicken Sie dann auf Next.

  9. Überprüfen Sie auf der Seite Summary die Einstellungen, und klicken Sie dann auf Next.

  10. Klicken Sie auf Fertig stellen.

Erstellen einer Tasksequenz für die Bereitstellung

So erstellen Sie eine Bereitstellungstasksequenz:

  1. Starten Sie ggf. Deployment Workbench. Klicken Sie auf Start, Microsoft Deployment Toolkit, Deployment Workbench.

  2. Klicken Sie in der Deployment Workbench-Konsolenstruktur auf Task Sequences. Task Sequences befindet sich unter Deployment Shares, Share Name, wobei Share Name der Name der Bereitstellungsfreigabe ist, die Sie neu konfigurieren.

  3. Klicken Sie im Bereich Actions auf New Task Sequence.

  4. Geben Sie auf der Seite General Settings die folgenden Informationen ein, und klicken Sie dann auf Next.

    • Task sequence ID (z. B.: ODDeploy)

    • Task sequence name (Beispiel: Optimized Desktop Deployment Task Sequence)

    • Task sequence comments (Beispiel: This task sequence will be used to deploy the Microsoft Optimized Desktop Core Infrastructure)

  5. Klicken Sie auf der Seite Select Template auf Next.

  6. Wählen Sie unter Select OS install das Windows 7-Betriebssystemabbild aus, das Sie installieren möchten, und klicken Sie dann auf Next.

    Hinweis: In diesem Whitepaper wird vorausgesetzt, dass die Bereitstellungsfreigabe bereits mit Windows 7-Abbildern ausgestattet ist.

  7. Klicken Sie auf der Seite Specify Product Key auf Next.

  8. Geben Sie auf der Seite OS Settings die folgenden Informationen ein, und klicken Sie dann auf Next.

    • Full Name (Beispiel: WGBUser)

    • Organization (Beispiel: Woodgrove Bank)

    • Internet Explorer® Home Page (Beispiel: http://www.woodgrovebank.com)

  9. Geben Sie auf der Seite Admin Password ein Kennwort ein, bestätigen Sie es, und klicken Sie dann auf Next.

  10. Überprüfen Sie auf der Seite Summary die Einstellungen, und klicken Sie dann auf Next.

  11. Klicken Sie auf Finish.

Anpassen der Tasksequenz für zwischengespeichertes Office 2010

Der letzte Schritt besteht im Hinzufügen von zwei benutzerdefinierten Aktionen zur Tasksequenz. Die erste Aktion fügt Office 2010 mithilfe des SFTMIME-Tools dem App-V Client hinzu. Um eine Anwendung hinzuzufügen, geben Sie den Namen des Pakets, den Pfad zum Anwendungsmanifest, eine XML-Datei mit Detailinformationen zu den Anwendungen im Paket sowie den Pfad zur SFT-Datei an, bei der es sich um die eigentlichen ausführbaren Elemente für die virtualisierte Anwendung handelt. Schließlich definieren Sie einen Protokollierungspfad für den Fall, dass es Probleme mit dem Befehl gibt.

Bei der zweiten Aktion wird das Paket an den Cache auf dem Clientcomputer gestreamt. Sie müssen den Sicherheitskontext angeben, in dem dieser SFTMIME-Befehl ausgeführt wird. Da die Anwendung bereits lokal hinzugefügt wurde, verwenden Sie den Befehl LOAD PACKAGE mit dem Pfad zur SFT-Datei, um die virtualisierte Anwendung manuell an den Client zu streamen und lokal zwischenzuspeichern.

So fügen Sie benutzerdefinierte Aktionen für Office 2010 zur Tasksequenz hinzu:

  1. Starten Sie ggf. Deployment Workbench. Klicken Sie auf Start, Microsoft Deployment Toolkit, Deployment Workbench.

  2. Klicken Sie in der Deployment Workbench-Konsolenstruktur auf Task Sequences. Task Sequences befindet sich unter Deployment Shares, Share Name, wobei Share Name der Name der Bereitstellungsfreigabe ist, die Sie neu konfigurieren.

  3. Doppelklicken Sie auf die Tasksequenz, die Sie mit Office 2010 anpassen wollen.

  4. Klicken Sie im Bereich Properties auf die Registerkarte Task Sequence.

  5. Klicken Sie im Konsolenbereich der Tasksequenz unter State Restore auf Custom Tasks.

  6. Klicken Sie auf Add, General, Run Command Line.

  7. Geben Sie die folgenden Informationen in den Bereich Properties für benutzerdefinierte Aufgaben ein, und klicken Sie dann auf Apply:

    • Name: Add Virtualized Application Package

    • Command line: SFTMIME ADD PACKAGE:”Microsoft Office 2010 Professional” /MANIFESTxmlfile/OVERRIDEURLsftfile/LOG:logfile. Dabei gilt Folgendes:

      • xmlfile ist der Pfad und Dateiname der Manifestdatei des Pakets.

      • sftfile ist der Pfad und Dateiname der SFT-Datei des Pakets.

      • logfile ist der Pfad und Dateiname der zu erstellenden Protokolldatei.

    • Start in: C:\Programme\Microsoft Application Virtualization Client

    • Run this step as the following account: Enabled (Klicken Sie auf Set, um Anmeldeinformationen bereitzustellen.)

    • Organization (Beispiel: Woodgrove Bank)

    • Load the user’s profile: Enabled

  8. Klicken Sie auf Add, General, Run Command Line.

  9. Geben Sie die folgenden Informationen in den Bereich Properties für benutzerdefinierte Aufgaben ein, und klicken Sie dann auf Apply:

    • Name: Add Virtualized Application Package

    • Command line: SFTMIME LOAD PACKAGE:”Microsoft Office 2010 Professional” /SFTPATHsftpath, wobei sftpath der Pfad und Dateiname der SFT-Datei des Pakets ist.

    • Start in: C:\Programme\Microsoft Application Virtualization Client

    • Run this step as the following account: Enabled (Klicken Sie auf Set, um Anmeldeinformationen bereitzustellen.)

    • Load the user’s profile: Enabled

  10. Klicken Sie auf OK, um die Seite Properties zu schließen.

Verwenden von DaRT zur Anpassung der Windows-Wiederherstellungsumgebung

Wenn Sie eine MDT 2010-Tasksequenz verwenden, um BitLocker im Rahmen des Bereitstellungsprozesses an einen Clientcomputer bereitzustellen, bleibt die Windows-Wiederherstellungsumgebung auf der Partition, die durch BitLocker geschützt wird. Somit ist der Zugriff darauf bei Auswahl der F8-Startoption nicht möglich.

Zum Verschieben des Windows-Wiederherstellungsumgebungsabbilds während einer Windows 7-Bereitstellung mit MDT 2010 vom Standardspeicherort auf Laufwerk C:\ des Computers können Sie ein benutzerdefiniertes Skript verwenden und die Startabbilddatei verschieben. In diesem Abschnitt wird auch erläutert, wie Sie die DaRT-Tools in die Windows-Wiederherstellungsumgebung einbinden, um zusätzliche Ressourcen für Servicedesktechniker bereitzustellen, die diese für den Support von Clientcomputern verwenden können.

Extrahieren der Datei "Boot.wim" aus einer Notfalldiskette

So extrahieren Sie die Datei "Boot.wim" aus einer Notfalldiskette:

  1. Generieren Sie eine Notfalldiskette mithilfe des ERD Commander von DaRT.

  2. Kopieren Sie die Datei boot.wim aus dem Ordner Sources der Notfalldiskette in das Verzeichnis Scripts Ihrer Bereitstellungsfreigabe (Beispiel: D:\Bereitstellungsfreigabe\Scripts).

  3. Nennen Sie die Datei boot.wim um in winre.wim, damit die Windows-Wiederherstellungsumgebung ordnungsgemäß funktioniert.

Hinzufügen benutzerdefinierter Skriptdateien zum Ordner "Scripts"

Dieses Whitepaper wird ergänzt durch drei Skripte:

Das Skript ZCustomWindowsRE.wsf verschiebt die Datei winre.wim aus dem Verzeichnis C:\MDT_DS\Scripts in die versteckte BDEDrive-Partition auf dem Clientcomputer. Es verwendet einen Diskpart-Skriptbefehl, um die versteckte Partition zusammen mit den ZDiskPart-Textdateien ein- und auszublenden.

  1. Kopieren Sie die drei Skriptdateien in den Ordner Scripts der Bereitstellungsfreigabe (Beispiel: D:\Bereitstellungsfreigabe\Scripts).

  2. Öffnen Sie die Skriptdatei ZCustomWindowsRE.wsf mit dem Editor aus dem Ordner Scripts der Bereitstellungsfreigabe, und überprüfen Sie das Skript.

  3. Ändern Sie die Zeilen 136 und 137 der Skriptdatei ZCustomWindowsRE.wsf, um das Verschieben des neu erstellten Startabbilds an den richtigen Speicherort auf dem Windows 7-Clientcomputer zu unterstützen (drücken Sie im Editor STR+G, um zu einer bestimmten Zeilennummer zu gelangen), und speichern Sie dann Ihre Änderungen:

 

Zeile Vor Nach

136

oLogging.CreateEntry "move " & sSysPath & "Recovery\winre.wim S:\Recovery\WindowsRE", LogTypeInfo

oLogging.CreateEntry "copy " & sScriptRoot & "\winre.wim S:\Recovery\WindowsRE", LogTypeInfo

137

oExec.stdIn.WriteLine "move " & sSysPath & "Recovery\winre.wim S:\Recovery\WindowsRE"

oExec.stdIn.WriteLine "copy " & sScriptRoot & "\winre.wim S:\Recovery\WindowsRE"

Ändern der neuen Bereitstellungstasksequenz

So fügen Sie das Kundenskript zur Bereitstellungtasksequenz hinzu:

  1. Starten Sie ggf. Deployment Workbench. Klicken Sie auf Start, Microsoft Deployment Toolkit, Deployment Workbench.

  2. Klicken Sie in der Deployment Workbench-Konsolenstruktur auf Task Sequences. Task Sequences befindet sich unter Deployment Shares, Share Name, wobei Share Name der Name der Bereitstellungsfreigabe ist, die Sie neu konfigurieren.

  3. Doppelklicken Sie auf die zuvor erstellte Tasksequenz.

  4. Klicken Sie im Fenster Properties der Tasksequenz auf die Registerkarte Task Sequence.

  5. Klicken Sie im Konsolenbereich der Tasksequenz unter State Restore auf Custom Tasks.

  6. Klicken Sie auf Add, General, Run Command Line.

  7. Geben Sie die folgenden Informationen in den Bereich Properties für benutzerdefinierte Aufgaben ein, und klicken Sie dann auf Apply:

    • Name: Installieren der Windows-Wiederherstellungsumgebung mit DaRT

    • Command line: cscript.exe “%SCRIPTROOT%\ZCustomWindowsRE.wsf”

  8. Klicken Sie auf OK, um die Seite Properties zu schließen.

Konfigurieren der Ordnerumleitung

Mit der Ordnerumleitung können bestimmte Ordner in Benutzerprofilen an Speicherorte auf Netzwerkservern umgeleitet werden. Windows 7 unterstützt die Umleitung der folgenden 13 in Benutzerprofilen befindlichen Ordner:

  • AppData\Roaming

  • Dokumente

  • Links

  • Gespeicherte Spiele

  • Videos

  • Kontakte

  • Downloads

  • Musik

  • Suchvorgänge

  • Desktop

  • Favoriten

  • Bilder

  • Startmenü

Die Ordnerumleitung repliziert dateibasierte Informationen, die Sie mithilfe von Gruppenrichtlinien konfigurieren. Sie können unterschiedliche Einstellungen auf verschiedene Organisationseinheiten in Active Directory® Domain Services (AD DS) anwenden, um benutzerdefinierte Lösungen zu erstellen. Die Ordnerumleitung kann auch verwendet werden, um die Größe servergespeicherter Benutzerprofile bedeutend zu reduzieren und damit Anmeldung und Abmeldung zu verkürzen.

Erstellen und Freigeben des Stammpfads

Vor dem Konfigurieren der Ordnerumleitung müssen Sie einen Ordner erstellen und freigeben, an den Ordner umgeleitet werden sollen. Erstellen Sie einen Ordner im Netzwerk und konfigurieren Sie dessen Zugriffssteuerungsliste so, wie in Tabelle 1 dargestellt. Geben Sie den Ordner außerdem frei und erteilen Sie der Sicherheitsgruppe der Benutzer, die Sie umleiten, Vollzugriff.

 

Benutzerkonto Mindestberechtigungen erforderlich

Ersteller-Besitzer

Vollzugriff, nur Unterordner und Dateien

Administrator

Keine

Sicherheitsgruppe der Benutzer, die Daten in der Freigabe speichern müssen

Ordner auflisten/Daten lesen, Ordner erstellen/Daten anfügen – nur dieser Ordner

Jeder

Keine Berechtigungen

Lokales System

Vollzugriff – dieser Ordner, Unterordner und Dateien

Erstellen eines Gruppenrichtlinienobjekts für die Ordnerumleitung

The procedure title

  1. Erstellen und bearbeiten Sie in der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole ein neues Gruppenrichtlinienobjekt namens Ordnerumleitung.

  2. Konfigurieren Sie im Editor für lokale Gruppenrichtlinien die folgenden Richtlinieneinstellungen:

     

    Richtlinie Ort Wert

    Bei der Umleitung von Startmenü und Eigene Dateien lokalisierte Unterordnernamen verwenden

    Computerkonfiguration\Richtlinien\Administrative Vorlagen\System\Ordnerumleitung

    Aktiviert

    Vor der Umleitung überprüfen, ob das alte und das neue Ziel der Ordnerumleitung auf dieselbe Freigabe verweisen

    Computerkonfiguration\Richtlinien\Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\Windows-Explorer

    Aktiviert

    Umgeleitete Ordner nicht automatisch offline verfügbar machen

    Benutzerkonfiguration\Richtlinien\Administrative Vorlagen\System\Ordnerumleitung

    Aktiviert

    Bei der Umleitung von Startmenü und Eigene Dateien lokalisierte Unterordnernamen verwenden

    Benutzerkonfiguration\Richtlinien\Administrative Vorlagen\System\Ordnerumleitung

    Aktiviert

  3. Öffnen Sie Benutzerkonfiguration\Richtlinien\Windows-Einstellungen\Ordnerumleitung, und führen Sie folgende Schritte aus:

    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf AppData(Roaming), und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

    2. Wählen Sie Standard – Leitet alle Ordner auf den gleichen Pfad um..

    3. Geben Sie in Stammpfad den Pfad der Netzwerkfreigabe ein, an die Ordner umgeleitet werden sollen (Beispiel: \\SEA-DC-01\USERDATA$\).

    4. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

    5. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Umleitungsrichtlinie auch auf die Betriebssysteme Windows 2000, Windows 2000 Server, Windows XP und Windows Server 2003 anwenden.

    6. Klicken Sie auf Übernehmen, und klicken Sie in der Warnmeldung auf Ja.

    7. Klicken Sie auf OK.

  4. Wiederholen Sie die vorherigen Schritte für die folgenden Ordner:

    • Kontakte

    • Desktop

    • Dokumente

    • Downloads

    • Favoriten

    • Links

    • Musik

    • Bilder

    • Gespeicherte Spiele

    • Suchvorgänge

    • Startmenü

    • Videos

Konfigurieren von Einstellungen für Offlineordner

So konfigurieren Sie Einstellungen für Offlinedateien:

  1. Bearbeiten Sie das Gruppenrichtlinienobjekt für die Ordnerumleitung, das Sie im vorherigen Abschnitt erstellt haben.

  2. Öffnen Sie den Ordner Computerkonfiguration\Richtlinien\Administrative Vorlagen\Netzwerk\Offlinedateien, und aktivieren Sie die folgenden Richtlinieneinstellungen:

    • Hintergrundsynchronisierung konfigurieren

    • Von Offlinedateien verwendeten Speicherplatz begrenzen

    • Dateien aus der Zwischenspeicherung ausschließen: Fügen Sie im Feld Erweiterung die Erweiterung *.MP4 hinzu.

    • Transparentes Zwischenspeichern aktivieren

    • Wirtschaftliche Verwendung der vom Administrator zugewiesenen Offlinedateien aktivieren

Konfigurieren von servergespeicherten Benutzerprofilen

Bei benutzergespeicherten Benutzerprofilen können Benutzerprofile in einem freigegebenen Ordner auf einem Netzwerkserver gespeichert und dann auf den Computer des Benutzers heruntergeladen werden, sobald sich der Benutzer mithilfe seiner Anmeldeinformationen anmeldet. Nachdem das Profil heruntergeladen und auf den Benutzercomputer angewendet wurde, wird dem Benutzer ein personalisierter Desktop mit all seinen Anwendungs- und Betriebssystemeinstellungen, wie Netzwerklaufwerkzuordnungen, Druckerverbindungen und ausgewählte Hintergrundbilder, angezeigt. Meldet sich der Benutzer ab, werden alle aktualisierten Profilinformationen an den Netzwerkserver hochgeladen.

Servergespeicherte Benutzerprofile replizieren Benutzerprofile, die Benutzerdatendateien und Benutzereinstellungen (registrierungsbasierte Informationen) enthalten, an den Server und synchronisieren sie mit den Computern der Benutzer. Auf diese Weise können Benutzer sich an alle verwalteten Computer im Netzwerk anmelden und ihr jeweiliges Profil herunterladen, um ihre personalisierte Desktopumgebung nutzen zu können.

Erstellen und Freigeben eines übergeordneten Ordners

Vor dem Konfigurieren servergespeicherter Benutzerprofile müssen Sie einen Ordner erstellen und freigeben, in dem diese gespeichert werden sollen. Erstellen Sie einen Ordner im Netzwerk, und konfigurieren Sie dessen Zugriffssteuerungsliste so, wie in Tabelle 2 dargestellt. Geben Sie den Ordner außerdem frei, und erteilen Sie der Sicherheitsgruppe der Benutzer mit servergespeicherten Benutzerprofilen Vollzugriff.

 

Benutzerkonto Mindestberechtigungen erforderlich

Ersteller-Besitzer

Vollzugriff, nur Unterordner und Dateien

Administrator

Keine

Sicherheitsgruppe der Benutzer, die Daten in der Freigabe speichern müssen

Ordner auflisten/Daten lesen, Ordner erstellen/Daten anfügen – nur dieser Ordner

Jeder

Keine Berechtigungen

Lokales System

Vollzugriff – dieser Ordner, Unterordner und Dateien

Konfigurieren von servergespeicherten Benutzerprofilen

So konfigurieren Sie servergespeicherte Benutzerprofile:

  1. Erstellen und bearbeiten Sie in der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole ein neues Gruppenrichtlinienobjekt namens Servergespeicherte Benutzerprofile.

  2. Öffnen Sie Computerkonfiguration, Richtlinien, Administrative Vorlagen, System, Benutzerprofile.

  3. Aktivieren Sie Pfad des servergespeicherten Profils für alle Benutzer festlegen, die sich an diesem Computer anmelden. Geben Sie in Optionen den Pfad der Netzwerkfreigabe ein, in der servergespeicherte Benutzerprofile gespeichert werden sollen (Beispiel: \\SEA-DC-01\USERDATA$\%USERNAME%).

  4. Aktivieren Sie Registrierungsdatei für servergespeichertes Benutzerprofil im Hintergrund hochladen, während Benutzer angemeldet ist.

  5. Aktivieren Sie Maximale Wartezeit für das Netzwerk festlegen, wenn ein Benutzer über ein servergespeichertes Benutzerprofil oder ein Remotestammverzeichnis verfügt.

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