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Bewährte Methoden für MED-V 2.0

Letzte Aktualisierung: März 2011

Betrifft: Microsoft Enterprise Desktop Virtualization 2.0

Bei der Planung, Bereitstellung und Verwaltung von MED-V im Unternehmen können die Empfehlungen bewährter Verfahren eine große Hilfe sein.

Konfigurieren der erstmaligen Einrichtung für die unbeaufsichtigte Ausführung

Auch wenn Sie bei der Art und Weise, wie Sie die gewünschten Einstellungen vornehmen, keinerlei Einschränkungen unterliegen, hat es sich für MED-V doch bewährt, die Datei "Sysprep.inf" zu erstellen und die erstmalige Einrichtung im Modus Unattended auszuführen. Dazu ist es erforderlich, alle benötigten Einstellungsinformationen im Assistenten Setup-Manager einzugeben. Weitere Informationen zum Konfigurieren des MED-V-Abbilds finden Sie unter Konfigurieren eines Windows Virtual PC-Abbilds für MED-V.

Deaktivieren von Wiederherstellungspunkten auf der virtuellen Maschine

Bevor Sie das MED-V Workspacespaket erstellen, ist es ratsam, die Wiederherstellungspunkte auf der virtuellen Maschine zu deaktivieren, um zu verhindern, dass der differenzierende Datenträger uneingeschränkt wächst. Weitere Informationen finden Sie unter How to turn off and turn on System Restore in Windows XP (Deaktivieren und Aktivieren der Systemwiederherstellung unter Windows XP) (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=195927).

Konfigurieren des MED-V-Abbilds für die Verwendung lokaler Profile

Es ist ratsam, nur jene Richtlinien anzuwenden, die in einer Anwendungskompatibilitätsumgebung für Windows XP sinnvoll sind. Anpassungsrichtlinien für den Desktop müssen in der Regel nicht angewendet werden und sollten deaktiviert werden. Weitere Informationen zum Zulassen von ausschließlich lokalen Profilen finden Sie unter Group Policy Settings for Roaming User Profiles (Gruppenrichtlinieneinstellungen für das Roaming von Benutzerprofilen) (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=205072).

Konfigurieren eines Gruppenrichtlinien-Leistungsupdates

In der Standardeinstellung wird die Gruppenrichtlinie Byte für Byte auf einen Computer heruntergeladen. Dies führt zu Verzögerungen wenn MED-V in eine Domäne eingefügt wird. Zur Erhöhung der Leistung der Gruppenrichtlinie wird empfohlen, den folgenden Registrierungsschlüsselwert einzustellen:

Registrierungsunterschlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon

Eintrag: BufferPolicyReads

Typ: DWORD 

Wert: 1

Verteilen rechtlicher Hinweise über Gruppenrichtlinien anstatt im MED-V-Abbild

Wenn Endbenutzern vor dem Zugriff auf MED-V eine Vereinbarung zum Servicelevel (Service Level Agreement, SLA) angezeigt werden soll, ist es ratsam, hierfür eine Gruppenrichtlinie zu verwenden, sodass die SLA dem Endbenutzer erst nach Abschluss der erstmaligen Einrichtung angezeigt wird.

CautionVorsicht
Wenn Sie für die Anzeige der SLA im Abbild (virtuelle Festplatte) eine lokale Richtlinie oder einen Registrierungseintrag verwenden, müssen Sie festlegen, dass die erstmalige Einrichtung im Modus Attended ausgeführt wird, auch wenn der Modus Unattended empfohlen wird. Andernfalls kann die erstmalige Einrichtung fehlschlagen.

Komprimieren der virtuellen Festplatte

Es ist ratsam, die virtuelle Festpatte zu komprimieren, um ungenutzten Festplattenspeicherplatz freizugeben und die Größe der virtuellen Festplatte zu verringern. Weitere Informationen zum Komprimieren der virtuellen Festplatte finden Sie unter Komprimieren der virtuellen MED-V-Festplatte.

Konfigurieren der virtuellen Maschine für einen Neustart bei einem Bluescreen

Es ist ratsam, die virtuelle Maschine für den MED-V Workspace so zu konfigurieren, dass sie bei Auftreten eines Bluescreens automatisch neu gestartet wird. Zum Konfigurieren dieser Einstellung im Gast müssen Sie den AutoReboot-Wert für den Schüssel "HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\CrashControl" auf "1" festlegen.

Sie können diese Einstellung auch festlegen, indem Sie auf Start, Systemsteuerung und dann auf System klicken. Klicken Sie dann im Bereich Starten und Wiederherstellen der Registerkarte Erweitert auf Einstellungen . Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Automatisch Neustart durchführen, und klicken Sie auf OK.

Sichern des MED-V-Abbilds vor dem Versiegeln

Es ist ratsam, eine Sicherungskopie des MED-V-Abbilds zu erstellen, bevor Sie es versiegeln. Weitere Informationen zum Versiegeln des MED-V-Abbilds finden Sie unter Konfigurieren eines Windows Virtual PC-Abbilds für MED-V.

Installieren von Windows Virtual PC bei Installation mit einer Batchdatei

Wenn Sie die MED-V-Komponenten mithilfe einer Batchdatei installieren, geben Sie an, dass Windows Virtual PC und der Windows Virtual PC-Hotfix nach dem MED-V-Host-Agent und den MED-V Workspaces-Paketdateien installiert werden. Dies stellt sicher, dass Windows Update den Installationsprozess nicht durch einen Neustart behindert.

Installieren des MED-V-Arbeitsbereichs aus einem lokalen Ordner

Aufgrund der Probleme, die bei der Installation von MED-V über das Netzwerk auftreten können, ist es ratsam, die Setupdateien für den MED-V Workspace an einen lokalen Speicherort zu kopieren und dann die Datei "setup.exe" auszuführen.

Eindeutige Konfiguration der Druckerumleitung

Wenn ein Drucker manuell in der virtuellen MED-V-Gastmaschine und später auch auf dem Hostcomputer installiert wird, führt dies dazu, dass er im Gast doppelt installiert ist. Um diese Situation zu vermeiden, ist es ratsam, sich für eine der beiden Lösungen zu entscheiden: Entweder Sie deaktivieren die Umleitung und installieren Drucker manuell auf dem Gast, oder Sie aktivieren die Umleitung und installieren keine Drucker manuell auf dem Gast.

Konfigurieren der Einstellungen für die MED-V-Gastpatchfunktion

Sie können durch Festlegen der relevanten Konfigurationswerte in der Registrierung steuern, wann und für wie lange die virtuelle MED-V-Maschine aktiviert wird, um automatische Updates zu empfangen. Es ist ein bewährtes Verfahren für MED-V, das Aktivierungsintervall für denselben Zeitraum festzulegen, in dem auch die regulären Updates für die virtuelle MED-V-Maschine ausgeführt werden. Darüber hinaus ist es ratsam, diese Einstellungen dem Verhalten des Hostcomputers anzupassen.

Weitere Informationen zum Konfigurieren der Einstellungen für die MED-V-Gastpatchfunktion finden Sie unter Verwalten von automatischen Updates für MED-V-Arbeitsbereiche.

Konfigurieren von Antiviren-/Backupsoftware

Damit Aktivitäten der Antivirensoftware die Leistung des virtuellen Desktops nicht beeinträchtigen, ist es ratsam, wenn möglich, die folgenden Dateitypen der virtuellen Maschine von auf dem MED-V-Hostcomputer ausgeführten Antivirus- oder Backupprozessen auszuschließen:

  • *.VMC

  • *.VUD

  • *.VSV

  • *.VHD

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