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Sicherheit

Bereitstellen von Benutzersicherheit und Datenschutz in der Unternehmensumgebung

noteHinweis
In diesem Abschnitt werden die Sicherheits- und Datenschutzoptionen von Internet Explorer 9 beschrieben, die besonders wichtig für Administratoren sind, die Informationen, Netzwerk und Benutzer innerhalb ihrer Unternehmensumgebung schützen müssen.

Da Benutzer über Webbrowser wichtige Informationen und Programme über das Internet und das Intranet austauschen können, sollten Sie die Sicherheitsanforderungen berücksichtigen, die benötigt werden, um den Datenschutz für die Benutzer und die ausgetauschten Inhalte zu wahren. Sie sollten fundierte Entscheidungen zu den Arten von Browsersicherheit und Datenschutz treffen, die Sie für die Benutzer implementieren möchten.

Internet Explorer 9 unterstützt zahlreiche Internetprotokolle für sichere Informationsübertragungen und Finanztransaktionen über das Internet oder das Intranet. Internet Explorer 9 stellt außerdem eine Vielzahl von Funktionen bereit, um den Datenschutz der Informationen von Benutzern und die Sicherheit ihrer Arbeitsumgebung sicherzustellen.

Benutzer können im Browser eigene Sicherheits- und Datenschutzoptionen festlegen, oder Sie können diese Optionen in den benutzerdefinierten Browserpaketen vorkonfigurieren. Wenn Sie diese Einstellungen vorkonfigurieren, haben Sie die Option, sie zu sperren und somit zu verhindern, dass Benutzer sie ändern.

Weitere Informationen zum Vorkonfigurieren von Sicherheitsoptionen finden Sie unter Anpassen von Internet Explorer 9 mit IEAK in diesem Bereitstellungshandbuch.

Sie können die folgenden Optionen abhängig von den Sicherheits- und Datenschutzanforderungen der Benutzer implementieren:

  • Microsoft Windows Defender. Sie können mit Windows Defender den Sicherheits- und Datenschutz für Internet Explorer 9 verbessern. Windows Defender bietet Schutz vor Schadsoftware auf Browserebene und verhindert, dass Schadsoftware durch einen Download in den Computer gelangt.

  • Microsoft SmartScreen. Entwickler von Phishing und anderen schädlichen Aktivitäten nutzen mangelnde Kommunikation und beschränkten Informationsaustausch. Mit dem SmartScreen®-Filter überprüfen Antiphishing-Tools Bedrohungen von betrügerischen Websites, die versuchen, persönliche Informationen wie z. B. Benutzernamen, Kennwörter, Rechnungsdaten usw. zu erlangen. SmartScreen schließt auch neue Tools gegen Schadsoftware ein, die Spyware, Adware und andere potenziell gefährliche Software daran hindern, das Computersystem zu infiltrieren und alle Ihre Aktionen zu überwachen.

  • Datenschutzeinstellungen. Websites rufen zunehmend Inhalte aus mehreren Quellen ab und erzielen so wertvollen Nutzen für die Benutzer und die Sites. Benutzer wissen häufig nicht, dass Inhalt, Bilder, Anzeigen und Analysen von Drittanbietersites bereitgestellt werden oder dass diese Sites ihr Verhalten über mehrere Websites hinweg nachverfolgen können. Die InPrivate-Filterung stellt Benutzern zusätzliche Kontrolle und eine Auswahl der Informationen bereit, mit denen Websites von Drittanbietern Browseraktivitäten potenziell nachverfolgen können.

  • Sicherheitszonen. Mit Internet Explorer 9-Sicherheitszonen können Sie das Internet und das Intranet in vier Gruppen vertrauenswürdiger und nicht vertrauenswürdiger Bereiche einteilen und die jeweiligen sicheren oder unsicheren Bereiche festlegen, zu denen bestimmte Webinhalte gehören. Diese Inhalte können beliebige Elemente umfassen, von einer HTML- oder Grafikdatei bis hin zu einem Microsoft ActiveX®-Steuerelement, einem Java-Applet oder einem ausführbaren Programm.

    Nachdem Sie Zonen für die Vertrauenswürdigkeit festgelegt haben, können Sie Browsersicherheitsstufen für jede Zone festlegen. Dann können Sie anhand der Zone, zu der eine Site gehört, Einstellungen für ActiveX-Steuerelemente, Downloads und Installationen, Skripterstellung, Cookieverwaltung, Kennwortauthentifizierung, frameübergreifende Sicherheit und Funktionen von Microsoft Virtual Machine (VM) steuern.

  • Digitale Zertifikate. Um die Identität von Personen und Organisationen im Internet zu überprüfen und die Inhaltsintegrität sicherzustellen, verwendet Internet Explorer 9 digitale Zertifikate nach Industriestandards sowie die Microsoft Authenticode® 2.0-Technologie. Zusammen mit Sicherheitszonen ermöglichen Zertifikate Ihnen, den Benutzerzugriff auf Onlineinhalte nach Art, Quelle und Speicherort des Inhalts zu steuern. Sie können z. B. Sicherheitszonen in Verbindung mit Zertifikaten verwenden, um Benutzern Vollzugriff auf Webinhalte im Intranet der Organisation, aber nur begrenzten Zugriff auf Inhalte eingeschränkter Internetsites zu geben.

  • Inhaltsfilter. Mit dem Internet Explorer 9-Inhaltsratgeber können Sie steuern, auf welche Arten von Inhalten Benutzer im Internet zugreifen können. Sie können die Inhaltsfiltereinstellungen für vier Bereiche anpassen, um nur geeignete Inhalte bereitzustellen: Sprache, Nacktheit, Sex und Gewalt. Sie können den Zugriff auch steuern, indem Sie Benutzern das Anzeigen einzelner Websites genehmigen oder verweigern.

  • Auf Berechtigungen basierende Sicherheit für Microsoft Virtual Machine. Internet Explorer 9 stellt die berechtigungsbasierte Sicherheit für Microsoft Virtual Machine und die umfassende Verwaltung der erteilten Berechtigungen für Java-Applets und Bibliotheken bereit. Zu den verbesserten Verwaltungsoptionen gehört die präzise Steuerung der Funktionen, die Java-Code gestattet werden, wie z. B. der Zugriff auf Scratch-Speicherplatz (temporären Speicherplatz für die Ausführung), lokale Dateien und Netzwerkverbindungen. Mit diesen Optionen können Sie einer Anwendung einige zusätzliche Funktionen ermöglichen, ohne ihr den unbegrenzten Zugriff auf jede Systemfunktion bereitzustellen.

  • Tracking-Schutz. Mit dem Tracking-Schutz können die Benutzer den Datenschutz beim Browsen im Web wahren. Einige der Inhalte, Bilder, Werbeanzeigen und Analysefunktionen, die den Benutzern auf den besuchten Websites angezeigt werden, werden von externen Websites oder Drittanbieterwebsites bereitgestellt. Während diese Inhalte für Ihre Organisation wertvoll sein können, können Drittanbieterwebsites Ihr Verhalten über mehrere Websites hinweg nachverfolgen. Der Tracking-Schutz stellt Ihnen zusätzliche Kontrolle und die Möglichkeit zum Auswählen der Informationen bereit, mit denen Websites von Drittanbietern Ihre Browseraktivitäten potenziell nachverfolgen können.

    Listen für den Tracking-Schutz verbessern den Datenschutz und können Webinhalte blockieren, mit denen Ihr Onlineverhalten möglicherweise nachverfolgt werden kann. Fügen Sie einfach eine Liste für den Tracking-Schutz von einem der Anbieter solcher Listen hinzu. In den Listen für den Tracking-Schutz sind Domänen aufgeführt, die von Internet Explorer blockiert werden sollen, sowie Domänen, die nicht blockiert werden sollen. Beim Browsen zu unterschiedlichen Websites kann mit Internet Explorer sichergestellt werden, dass persönliche Informationen über Sie, wie Ihre IP-Adresse oder die zurzeit angezeigte Website, nicht an die Domänen gesendet werden, die Sie gesperrt haben. Nach dem Installieren einer Liste für den Tracking-Schutz gelten die Einstellungen für alle Websites, zu denen Sie browsen, und werden bei jedem Start einer neuen Browsersitzung beibehalten. Der Tracking-Schutz bleibt aktiviert, bis Sie ihn deaktivieren.

Weitere Informationen zu Sicherheits- und Datenschutzthemen in Unternehmensumgebungen finden Sie im Produkthandbuch zu Internet Explorer 9 für IT-Experten (möglicherweise in englischer Sprache).

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