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Übersicht über Office 365 ProPlus

Zusammenfassung: Hier finden Sie Informationen zu den Empfehlungen für die Einrichtung und Verwendung der Office 365 ProPlus-Clientsuite in Ihrer Organisation.

Betrifft:

Zielgruppe: IT-Spezialisten

Office 365 kombiniert die Office 365 ProPlus-Clientsuite, Project Pro für Office 365 und Visio Pro für Office 365 mit Cloudversionen von Microsoft Exchange Online, SharePoint Online und Lync Online. Mit dem Office 365 ProPlus-Angebot können Organisationen die komplette Office-Clientsuite als Service in Form eines monatlichen Abonnements nutzen. Dank der Kombination aus Office 365 ProPlus-Suite und den Office 365-Diensten können Benutzer Dokumente besonders gut gemeinsam bearbeiten. Darüber hinaus können die Benutzer online oder offline arbeiten sowie mit nahezu jedem beliebigen Gerät auf Dokumente, E-Mails und Kalender zugreifen

Im Rahmen des Office 365 ProPlus-Abonnements können Kunden Monatslizenzen für die einzelnen Benutzer erwerben. Mit jeder Lizenz erhalten die Benutzer fünf parallele Installationen.

noteHinweis:

Es sind sowohl 32-Bit- als auch 64-Bit-Versionen von Office 365 ProPlus verfügbar. Wir empfehlen jedoch die Installation der 32-Bit-Version. Weitere Informationen finden Sie in diesem Artikel unter 32- und 64-Bit-Editionen von Office 2013-Produkten. Ausführliche Informationen zu Überlegungen im Zusammenhang mit der Bereitstellung der 64-Bit-Edition von Office 365 ProPlus finden Sie unter 64-Bit-Editionen von Office 2013.

Downloads und Verwaltungsaufgaben für Office 365 ProPlus werden im Office 365-Portal ausgeführt. Nach dem Herunterladen von Office 365 ProPlus können Sie den Benutzern in Ihrer Organisation die Office-Suite auf der Grundlage der angemeldeten Anzahl von Benutzerlizenzen zur Verfügung stellen. In den Bereitstellungsverfahren unter Bereitstellungsoptionen für Office 365 ProPlus finden Administratoren hilfreiche Informationen für die Einrichtung und Verwendung von Office 365 ProPlus in kleinen und größeren Unternehmen.

Der Downloadprozess für Office 365 ProPlus wird als Klick-und-Los bezeichnet – eine Streaming- und Virtualisierungstechnologie, die die benötigte Zeit zum Herunterladen und Verwenden von Office 365 ProPlus-Clientprodukten deutlich verringert. Dank der Streamingfunktion können Benutzer ein Klick-und-Los-Programm bereits verwenden, auch wenn dieses noch gar nicht vollständig heruntergeladen wurde. Weitere Informationen zu Klick-und-Los finden Sie unter Übersicht über Klick-und-Los sowie unter Überblick über die Setuparchitektur von Klick-und-Los für Office 365.

Zielgruppe: IT-Spezialisten

Inhalt dieses Artikels:

Umfang von Office 365 ProPlus

Office 365 ProPlus umfasst die gleichen Anwendungen, die auch in der Office Professional Plus 2013-Clientsuite verfügbar sind. Hierzu gehören folgende:

  • Access

  • Excel

  • InfoPath

  • OneNote

  • Outlook

  • PowerPoint

  • Lync

  • Publisher

  • Word

Je nachdem, welchen Plan Sie für Office 365 erwerben, umfasst die Abonnementlizenz unter Umständen auch den Zugriff auf Microsoft SharePoint Online und Office Web Apps, um Dokumente im Internet anzeigen und bearbeiten zu können.

noteHinweis:

Office Web Apps ist nur im Rahmen eines Office 365-Plans mit SharePoint Online erhältlich.

Bei Office Web Apps handelt es sich um Webbrowser-basierte Versionen der Anwendungen Excel, OneNote, PowerPoint und Word, mit denen Benutzer ortsunabhängig auf Dokumente zugreifen und diese bearbeiten können:

  • Excel Web App

  • OneNote Web App

  • PowerPoint Web App

  • Word Web App

32- und 64-Bit-Editionen von Office 2013-Produkten

Server und Desktopcomputer mit 64-Bit-Prozessoren können mehr virtuellen und physischen Arbeitsspeicher nutzen als 32-Bit-Systeme. Dadurch können Benutzer mit sehr großen Datensätzen arbeiten sowie aufwendige Berechnungsaufgaben analysieren und ausführen. Seit Office 2010 werden die Vorteile dieser größeren Kapazität durch die Einführung systemeigener 64-Bit-Versionen von Office-Produkten genutzt. Die zusätzliche Kapazität wird allerdings lediglich von Excel-Benutzern benötigt, die darauf angewiesen sind, dass für Excel-Tabellen mehr als zwei Gigabyte (GB) an adressierbarem Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Die 32-Bit-Version von Office 2013 bietet die gleiche Funktionalität und ist außerdem mit 32-Bit-Add-Ins kompatibel. Wir empfehlen die Verwendung der 32-Bit-Version von Office 2013.

Installationsempfehlung

Von Office 2013 werden auch Office 2013-Anwendungen mit 32 Bit unterstützt, die mithilfe von Windows-32-on-Windows-64 (WOW64) unter Windows-Betriebssystemen mit 64 Bit ausgeführt werden. WOW64 ist der x86-Emulator, der die reibungslose Ausführung von Windows-basierten Anwendungen mit 32 Bit auf Windows-Systemen mit 64 Bit ermöglicht. Mit Office 2013 können Benutzer weiterhin vorhandene und vorwiegend in einer 32-Bit-Version vorliegende Microsoft ActiveX-Steuerelemente, COM-Add-Ins und VBA (Visual Basic for Applications) verwenden, da für viele Add-Ins noch keine 64-Bit-Versionen verfügbar sind. Die Unterstützung der 32-Bit-Versionen von Office 2013-Anwendungen unter 64-Bit-Betriebssystemen sorgt für ein höheres Maß an Kompatibilität mit Steuerelementen, Add-Ins und VBA.

Die 32-Bit-Edition von Office 2013 wird auch dann standardmäßig installiert, wenn es sich um einen Computer unter der 64-Bit-Edition von Windows handelt. Dabei gelten folgende Installationsempfehlungen:

  • Wenn Benutzer in Ihrer Organisation bereits vorhandene Erweiterungen von Office wie ActiveX-Steuerelemente, Add-Ins von Drittanbietern, hauseigene Lösungen, die auf Vorgängerversionen von Office basieren, oder 32-Bit-Versionen von Programmen benötigen, die über eine direkte Schnittstelle mit Office verfügen, sollten Sie auf Computern mit unterstützten 32-Bit- und 64-Bit-Windows-Betriebssystemen die 32-Bit-Version von Office 2013 (Standardinstallation) installieren.

  • Falls es sich bei einigen Benutzern in Ihrer Organisation um Excel-Experten handelt, die mit komplexen Excel-Tabellen arbeiten, können diese die 64-Bit-Edition (x64) von Office 2013 installieren, um die für 32-Bit-Editionen geltende Begrenzung auf zwei GB adressierbaren Arbeitsspeicher zu überwinden. Beachten Sie, dass sich diese Begrenzung von der physischen Größe der Tabelle auf der Festplatte des Computers unterscheidet. Es kann also vorkommen, dass eine Excel-Datei, die auf dem Datenträger weniger als zwei GB an Speicherplatz beansprucht, so viele Daten enthält, dass beim Öffnen mindestens zwei GB an adressierbarem Speicher benötigt werden. Falls bei Ihnen interne Lösungsentwickler beschäftigt sind, empfiehlt es sich zudem, diesen Entwicklern Zugriff auf die 64-Bit-Edition von Office 2013 zu geben, sodass sie die intern entwickelten Lösungen unter der 64-Bit-Edition von Office 2013 testen und aktualisieren können.

Systemanforderungen

Informationen zu den Systemanforderungen für Office 365-Clients finden Sie in den folgenden Ressourcen:

Vergleich zwischen Office 365 ProPlus und Produkten mit Volumenlizenz

In der folgenden Tabelle werden die Unterschiede zwischen Office 365 ProPlus und Editionen von Office 2013 mit Volumenlizenz zusammengefasst:

Unterschiede zwischen Office 365 ProPlus und Editionen von Office 2013 mit Volumenlizenz

Office 365 ProPlus Produkte mit Volumenlizenz

Downloadort

Office 365-Portal

Volume Licensing Service Center

Software

Office Professional Plus

Office Standard 2013

Office Professional Plus 2013

Bereitstellungsoptionen

Office 365-Portal

Nicht verwaltete Optionen (per Klick-und-Los)

Verwaltete Optionen (per Microsoft Installer [MSI])

Remotedesktopdienste (Terminaldienste)

Product Key und Aktivierung

Abonnementbasierte Aktivierung

Laufzeit: monatlich pro Benutzerlizenz

Technologien für die Volumenlizenzierung:

Schlüsselverwaltungsdienst (Key Management Service, KMS): 180 Tage

Active-Directory-basierte Aktivierung: 180 Tage
(Windows 8 VL und Windows Server 2012)

Mehrfachaktivierungsschlüssel (Multiple Activation Key, MAK): unbefristete Aktivierung

Zeitpunkt des Wechsels in den Modus mit eingeschränkter Funktionalität

60 Tage nach der letzten Aktivierung

KMS: Kein Modus mit eingeschränkter Funktionalität – Benachrichtigungsmodus nach 180 Tagen

Active Directory-basierte Aktivierung: Kein Modus mit eingeschränkter Funktionalität – Benachrichtigungsmodus nach 180 Tagen

MAK: nicht zutreffend

Zulässige Kopienanzahl

Fünf aktive Installationen auf unterschiedlichen Geräten pro Benutzer

Ein Gerät pro Lizenz\Aktivierung

Office 365 ProPlus-Komponenten und -Interaktionen

Office 365 ProPlus enthält eine neue Aktivierungstechnologie, die ein Abonnement auf monatlicher Basis ermöglicht. Dabei überprüft Office 365 ProPlus jeden Monat automatisch den Status des Abonnements eines Benutzers. Für die Überprüfung wird ein Internetzugang benötigt.

  • Verfügt ein Benutzer über ein gültiges Abonnement, so wird Office 365 ProPlus für weitere 30 Tage aktiviert.

  • Wenn das Abonnement des Benutzers nicht verifiziert werden kann, beginnt eine 30-tägige Karenzzeit für Office 365 ProPlus.

    Während dieser 30-tägigen Karenzzeit versucht Office 365 ProPlus alle 24 Stunden, das Abonnement eines Benutzers zu überprüfen. Kann der Status des Abonnements von Office 365 ProPlus auch nach Ablauf der 30-tägigen Karenzzeit nicht verifiziert werden, wechselt Office 365 ProPlus in den Modus mit eingeschränkter Funktionalität.

Ausführliche Informationen zu den Office Professional Plus-Clientkomponenten und den damit verbundenen Interaktionen sowie zum Überprüfungsprozess finden Sie unter Übersicht über die Lizenzierung und Aktivierung in Office 365 ProPlus.

Von Office Professional Plus für Office 365 wird auch Microsoft Office 365-Desktopsetup verwendet – eine zusätzliche Komponente, die ebenfalls über das Office 365-Portal heruntergeladen werden kann. Weitere Informationen finden Sie unter Bereitstellungsoptionen für Office 365 ProPlus

Lizenzierung und Aktivierung

Mit Office 365 ProPlus steht Kunden ein benutzerspezifisches Lizenzmodell mit nutzungsabhängigen Gebühren zur Verfügung. Wird das Office 365 ProPlus-Abonnement eines Benutzers beendet, wechselt Office in den Modus mit eingeschränkter Funktionalität (schreibgeschützter Modus). Im Gegensatz zur traditionellen Office 2013-Clientaktivierung, bei der der Benutzer den 25-stelligen Product Key eingeben muss, wird von Office 365 ProPlus automatisch ein Product Key abgerufen und aktiviert. Der Benutzer muss lediglich einmal eine Microsoft Online Services-ID und ein Kennwort eingeben, um das Abonnement zu bestätigen. Danach kann ein Benutzer bis zu fünf parallele Installationen unter ein und derselben Microsoft Online Services-ID und demselben Kennwort nutzen.

Für die Überprüfung des Lizenzstatus der Office 365-Clients müssen die Clients alle 30 Tage über eine zuverlässige Internetverbindung verfügen. Weitere Informationen zur Aktivierung finden Sie unter Übersicht über die Lizenzierung und Aktivierung in Office 365 ProPlus.

Benutzerauthentifizierungsmethoden

In einem Szenario für kleine Unternehmen legt der Administrator einer Organisation während des Office 365-Registrierungsprozesses einen neuen Domänennamen fest und erstellt eine Online Services-ID für sein Konto. Die Online Services-ID ist eine Kombination aus E-Mail-Adresse und Kennwort, die für die Anmeldung bei Office 365 verwendet wird. Administratoren melden sich mithilfe ihrer Online Services-ID an, um administrative Aufgaben auszuführen, Abrechnungs- und Kontoinformationen anzuzeigen und Dienste wie Microsoft Exchange Online, SharePoint Online, und Lync Online zu nutzen.

Der Administrator fügt dem Abonnement der Organisation Benutzer hinzu und erstellt für jeden Benutzer eine neue Online Services-ID. Neuen Benutzern wird ein temporäres Kennwort zugewiesen, das sie vor dem ersten Anmelden ändern müssen. Informationen zur Anmeldung, zu Kennwörtern sowie zum Verwalten von Benutzerkonten und Berechtigungen finden Sie in der Office 365-Onlinehilfe unter Anmeldung und Kennwörter sowie unter Benutzerkonten und Berechtigungen.

Nach Abschluss des Setups von Office Professional Plus für Office 365 werden die Benutzer zum Installieren des Online Services-Anmelde-Assistenten aufgefordert. Die Online Services-ID dient zum Verwalten der Benutzeranmeldeinformationen für Office 365. Der Online Services-Anmelde-Assistent muss installiert werden, um sich anmelden und die Dienste verwenden zu können.

In Unternehmensumgebungen, in denen die Active Directory-Domänendienste lokal bereitgestellt werden, können Administratoren folgende Dienste konfigurieren:

  • Einmaliges Anmelden oder Identitätsverbund. Mithilfe der Komponente für einmaliges Anmelden können Active Directory-Benutzer ihre vorhandenen firmeneigenen Active Directory-Anmeldeinformationen (Benutzername und Kennwort) verwenden, um auf Dienste in Office 365 für Unternehmen zuzugreifen. Für das einmalige Anmelden in Office 365 werden die Active Directory-Verbunddienste 2.0 verwendet. Durch Bereitstellen der Active Directory-Verbunddienste können Sie die vorhandenen Funktionen für die Identitätsverwaltung in Ihrer Organisation auf das Internet ausweiten.

    Informationen zu den Voraussetzungen, Vorteilen und zur Vorbereitung eines Identitätsverbunds finden Sie in der Office 365-Onlinehilfe unter Vorbereiten des einmaligen Anmeldens.

  • Active Directory-Synchronisierung. Wenn Active Directory in Ihrer Organisation lokal installiert ist, können Sie Benutzerkonten, Kontakte und Gruppen aus dem lokalen Active Directory mit Office 365 synchronisieren. Verwenden Sie hierzu beim Abonnieren von Office 365 für Unternehmen das Online Services-Verzeichnissynchronisierungstool. Mit diesem Tool können Sie Ihr lokales Active Directory mit Office 365 synchronisieren. Dadurch können Sie Kopien von jedem Benutzerkonto und jeder Gruppe erstellen und zudem die globale Adressliste (Global Address List, GAL) aus der lokalen Exchange Server 2013-Umgebung mit Microsoft Exchange Online synchronisieren.

    Informationen zum Vorbereiten der Verzeichnissynchronisierung, Installieren des Verzeichnissynchronisierungstools, Synchronisieren des Verzeichnisses, Überprüfen der Synchronisierung, Aktivieren von Benutzern und Verwalten der Verzeichnissynchronisierung finden Sie in der Office 365-Onlinehilfe unter Active Directory-Synchronisierung: Roadmap.

  • Domänen. Wenn Sie sich bei Office 365 anmelden, wird automatisch eine neue Domäne für Ihr Konto bereitgestellt. Diese Domäne ist voll funktionsfähig. Sie können über diese Domäne E-Mails senden und empfangen, SharePoint-Websites erstellen und öffentliche Websites anlegen. Verfügt Ihr Unternehmen bereits über einen registrierten Domänennamen, können Sie die Delegierung dieser Domäne ändern, sodass sie in Office 365 verwendet werden kann.

    Beim Ändern der Delegierung Ihrer Domäne ändern Sie das Ziel der Domänendienste (beispielsweise für E-Mails und Webhosting) so, dass auf Office 365 verwiesen wird. In Office 365, kann die Delegierung für Dienste partiell geändert werden. Bei der partiellen Änderung der Delegierung können Administratoren Domänenziele ändern, ohne dass die vorhandene Beziehung zwischen dem Unternehmen und der Domänenregistrierungsstelle verloren geht. Informationen zum Ändern der Delegierung einer Domäne finden Sie in der Office 365-Onlinehilfe unter Domänen.

Bereitstellungsoptionen

Ausführliche Informationen zu den verfügbaren Bereitstellungsoptionen für Office 365 ProPlus finden Sie unter Bereitstellungsoptionen für Office 365 ProPlus.

Anpassungstools

Ausführliche Informationen zu den Anpassungstools für Office 365 ProPlus finden Sie unter Bereitstellungsoptionen für Office 365 ProPlus, Anpassungsübersicht für Klick-und-Los sowie unter Office-Bereitstellungstool für Klick-und-Los.

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