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Konfigurieren von Portnummern für die Clientkommunikation in Configuration Manager

Letzte Aktualisierung: August 2012

Betrifft: System Center 2012 Configuration Manager, System Center 2012 Configuration Manager SP1, System Center 2012 R2 Configuration Manager

Sie können die Anforderungsportnummern ändern, die von System Center 2012 Configuration Manager-Clients zur Kommunikation mit Standortsystemen verwendet werden, bei denen HTTP und HTTPS für die Kommunikation verwendet werden. Nur für Configuration Manager SP1 können Sie auch einen Port für Clientbenachrichtigungen angeben, wenn Sie HTTP oder HTTPS nicht verwenden möchten. Auch wenn es wahrscheinlicher ist, dass HTTP oder HTTPS für Firewalls bereits konfiguriert ist, bewirkt eine Clientbenachrichtigung mit Verwendung von HTTP oder HTTPS auf dem Verwaltungspunktcomputer eine höhere CPU- und Arbeitsspeicherauslastung als bei Verwendung einer benutzerdefinierten Portnummer. Für alle Versionen von Configuration Manager können Sie darüber hinaus die Standortportnummern für die Clientaktivierung über herkömmliche Aktivierungspakete angeben.

Für HTTP- und HTTPS-Anforderungsports können Sie sowohl eine Standardportnummer als auch eine alternative Portnummer angeben. Wenn bei der Kommunikation mit dem Standardport Fehler auftreten, wird automatisch die Kommunikation über den alternativen Port versucht. Sie können Einstellungen für HTTP- und HTTPS-Datenkommunikation angeben.

Die Standardwerte für Clientanforderungsports lauten für HTTP-Verkehr 80 und für HTTPS-Verkehr 443. Sie sollten diese nur ändern, wenn Sie die Standardwerte nicht verwenden möchten. Benutzerdefinierte Ports sind zum Beispiel dann sinnvoll, wenn Sie in IIS anstelle der Standardwebsite eine benutzerdefinierte Website verwenden. Wenn Sie die Standardportnummern für die Standardwebsite in IIS ändern und von anderen Anwendungen ebenfalls auf die Standardwebsite zugegriffen wird, kommt es zu Verbindungsfehlern.

ImportantWichtig
Ändern Sie die Portnummern in Configuration Manager nur, wenn Sie sich der Konsequenzen bewusst sind. Beispiele:

  • Wenn Sie die Portnummern für die Clientanforderungsdienste in der Standortkonfiguration ändern und vorhandene Clients nicht für die neuen Portnummern umkonfigurieren, sind diese Clients nicht mehr verwaltet.

  • Vergewissern Sie sich vor dem Konfigurieren einer nicht standardmäßigen Portnummer, dass diese Konfiguration von Firewalls und allen beteiligten Netzwerkgeräten unterstützt wird, und ändern Sie ggf. deren Konfiguration. Wenn Sie Clients über das Internet verwalten möchten und die HTTPS-Standardportnummer 443 ändern, wird diese Verbindung von Routern und Firewalls im Internet möglicherweise blockiert.

Clients müssen für die neuen Anforderungsportnummern konfiguriert werden, damit diese Clients nach dem Ändern der Anforderungsportnummern weiterhin verwaltet werden können. Wenn Sie die Anforderungsports an einem primären Standort ändern, übernehmen alle damit verbundenen sekundären Standorte automatisch dieselbe Portkonfiguration. Konfigurieren Sie die Ports am primären Standort anhand des in diesem Thema beschriebenen Verfahrens.

noteHinweis
Nur für System Center 2012 Configuration Manager SP1 und System Center 2012 R2 Configuration Manager:

Informationen zum Konfigurieren der Anforderungsports für Clients auf Computern, auf denen Linux und UNIX ausgeführt wird, finden Sie unter Konfigurieren von Anforderungsports für den Client unter Linux und UNIX.

Wenn der Configuration Manager-Standort in den Active Directory-Domänendiensten veröffentlicht wird, werden neue und vorhandene Clients, von denen auf diese Informationen zugegriffen werden kann, automatisch mit den Porteinstellungen ihres Standorts konfiguriert. Sie müssen keine weiteren Maßnahmen ergreifen. Zu den Clients, die nicht auf diese in den Active Directory-Domänendiensten veröffentlichten Informationen zugreifen können, gehören Arbeitsgruppenclients, Clients aus einer anderen Active Directory-Gesamtstruktur, nur für das Internet konfigurierte Clients sowie Clients, die aktuell mit dem Internet verbunden sind. Wenn Sie die Standardportnummer ändern, nachdem diese Clients installiert wurden, installieren Sie sie erneut, und installieren Sie alle neuen Clients anhand einer der folgenden Methoden:

Die Portnummern für vorhandene Clients können Sie auch mithilfe des Skripts PORTSWITCH.VBS neu konfigurieren, das zusammen mit den Installationsmedien im Ordner SMSSETUP\Tools\PortConfiguration bereitgestellt wird.

ImportantWichtig
Für vorhandene und neue Clients, die zurzeit mit dem Internet verbunden sind, müssen Sie die nicht standardmäßigen Portnummern mithilfe der client.msi-Eigenschaften CCMHTTPPORT und CCMHTTPSPORT von CCMSetup.exe konfigurieren.

Im Anschluss an die Änderung der Anforderungsports auf dem Standort werden neue Clients, die mithilfe der standortweiten Clientpushinstallations-Methode installiert werden, automatisch mit den aktuellen Portnummern des Standorts konfiguriert.

  1. Klicken Sie in der Configuration Manager-Konsole auf Verwaltung.

  2. Erweitern Sie im Arbeitsbereich Verwaltung den Knoten Standortkonfiguration, klicken Sie auf Standorte, und wählen Sie den zu konfigurierenden primären Standort aus.

  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Startseite auf Eigenschaften, und klicken Sie dann auf die Registerkarte Ports.

  4. Wählen Sie die gewünschten Objekte aus, und klicken Sie auf das Symbol Eigenschaften, um das Dialogfeld Portdetail anzuzeigen.

  5. Geben Sie im Dialogfeld Portdetail die Portnummer und die Objektbeschreibung an, und klicken Sie dann auf OK.

  6. Wählen Sie Benutzerdefinierte Website verwenden aus, wenn Sie planen, den benutzerdefinierten Websitenamen SMSWeb für Standortsysteme zu verwenden, auf denen IIS ausgeführt wird.

  7. Klicken Sie auf OK, um das Eigenschaftendialogfeld für den Standort zu schließen.

Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle primären Standorte in der Hierarchie.

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For additional resources, see Information and Support for Configuration Manager.

Tip: Use this query to find online documentation in the TechNet Library for System Center 2012 Configuration Manager. For instructions and examples, see Search the Configuration Manager Documentation Library.
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