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Installieren von Standorten und Erstellen einer Hierarchie für Configuration Manager

Letzte Aktualisierung: November 2013

Betrifft: System Center 2012 Configuration Manager, System Center 2012 Configuration Manager SP1, System Center 2012 R2 Configuration Manager

Verwenden Sie den Setup-Assistenten in System Center 2012 Configuration Manager zum Installieren und Deinstallieren von Standorten, zum Erstellen einer Configuration Manager-Hierarchie, zum Wiederherstellen von Standorten und zur Standortwartung. In den folgenden Abschnitten werden die Vorgehensweisen beim Installieren von Standorten und beim Erstellen einer Hierarchie beschrieben. Sie finden außerdem Informationen zu den Setup-Optionen.

noteHinweis
Die Informationen in diesem Abschnitt erscheinen auch in dem Handbuch Erste Schritte mit System Center 2012 Configuration Manager.

Die folgenden Setup-Optionen bei der Standortinstallation sind neu oder wurden seit Configuration Manager 2007 geändert:

  • Standort der zentralen Verwaltung

    Der Configuration Manager 2007-Standort der obersten Ebene in einer Hierarchie mit mehreren primären Standorten wurde als zentraler Standort bezeichnet. In System Center 2012 Configuration Manager wird der zentrale Standort durch den Standort der zentralen Verwaltung ersetzt. Der Standort der zentralen Verwaltung ist kein primärer Standort auf der obersten Hierarchieebene, sondern ein Standort, der zur Berichterstattung und zum Vereinfachen der Kommunikation zwischen primären Standorten der Hierarchie verwendet wird. Von einem Standort der zentralen Verwaltung wird eine begrenzte Auswahl von Standortsystemrollen unterstützt. Clients werden nicht direkt unterstützt, und es werden keine Clientdaten verarbeitet.

  • Installieren von Standortsystemrollen

    Die folgenden Standortsystemrollen können für einen primären Standort beim Setup installiert und konfiguriert werden:

    • Verwaltungspunkt

    • Verteilungspunkt

    Sie können die Standortsystemrollen lokal auf dem Standortserver oder auf einem anderen Computer installieren. Nach der Installation können Sie die Configuration Manager-Konsole verwenden, um zusätzliche Standortsystemrollen zu installieren.

  • Keine Installationsoption für sekundäre Standorte

    Sekundäre Standorte können nur mithilfe der Configuration Manager-Konsole installiert werden. Weitere Informationen zum Installieren von sekundären Standorten finden Sie im Abschnitt Installieren eines sekundären Standorts dieses Themas.

  • Optionale Installation der Configuration Manager-Konsole

    Sie können die Configuration Manager-Konsole beim Setup oder später mithilfe des Configuration Manager-Konsoleninstallationsprogramms (Consolesetup.exe) installieren.

  • Sprachauswahl für Server und Clients

    Es ist nicht mehr erforderlich, dass Sie Ihre Standortserver mit Quelldateien für eine bestimmte Sprache installieren oder International Client Packs verwenden, wenn von einem Client verschiedene Sprachen unterstützt werden sollen. Sie können im Setup die Server- und Clientsprachen auswählen, die in Ihrer Configuration Manager-Hierarchie unterstützt werden sollen. Die Anzeigesprache des Servers oder Clientcomputers wird von Configuration Manager verwendet, falls Sie die Unterstützung dieser Sprache konfiguriert haben. Wenn diese Anzeigesprache von Configuration Manager nicht unterstützt wird, wird die Standardsprache Englisch verwendet.

    WarningWarnung
    Für Clients für mobile Geräte können Sie keine bestimmten Sprachen auswählen. Sie müssen daher entweder alle verfügbaren Clientsprachen aktivieren oder nur Englisch verwenden.

  • Skript für die unbeaufsichtigte Installation

    Das Skript für die unbeaufsichtigte Installation wird von Setup automatisch erstellt, wenn Sie die Einstellungen auf der Seite Zusammenfassung des Assistenten bestätigen. Das Skript für die unbeaufsichtigte Installation enthält die Einstellungen, die Sie im Assistenten ausgewählt haben. Sie können das Skript ändern, um andere Standorte in Ihrer Hierarchie zu installieren. Das Skript wird in %TEMP%\ConfigMgrAutoSave.ini erstellt.

  • Datenbankreplikation

    Wenn Ihre Hierarchie mehr als einen System Center 2012 Configuration Manager-Standort enthält, wird von Configuration Manager die Datenbankreplikation verwendet, um Daten zu übertragen und Änderungen an der Datenbank eines Standorts mit den Informationen in den Datenbanken anderer Standorte in der Hierarchie zusammenzuführen. So können an allen Standorten die gleichen Informationen gemeinsam verwendet werden. Wenn Sie über einen primären Standort, aber über keine weiteren Standorte verfügen, wird keine Datenbankreplikation verwendet. Die Datenbankreplikation ist aktiviert, wenn Sie einen primären Standort installieren, von dem an einen Standort der zentralen Verwaltung berichtet wird, oder wenn Sie einen sekundären Standort mit einem primären Standort verbinden.

  • Setup-Downloadprogramm

    Das Setup-Downloadprogramm (SetupDL.exe) ist eine eigenständige Anwendung zum Herunterladen der Dateien, die für Setup erforderlich sind. Das Setup-Downloadprogramm kann von Ihnen manuell oder von Setup automatisch während der Standortinstallation ausgeführt werden. Während die Dateien heruntergeladen und überprüft werden, wird der Fortschritt angezeigt. Es werden nur die erforderlichen Dateien heruntergeladen, ohne die fehlenden Dateien und Updatedateien. Weitere Informationen über das Setup-Downloadprogramm finden Sie im Abschnitt Setup-Downloadprogramm dieses Themas.

  • Voraussetzungsprüfung

    Die Voraussetzungsprüfung (prereqchk.exe) ist eine eigenständige Anwendung zur Überprüfung, ob ein Server für eine bestimmte Standortsystemrolle bereit ist. Neben Standortserver, Standortdatenbankserver und Anbietercomputer werden jetzt auch die Standortsysteme Verwaltungspunkt und Verteilungspunkt überprüft. Die Voraussetzungsprüfung kann von Ihnen manuell oder von Setup automatisch während der Standortinstallation ausgeführt werden. Weitere Informationen über die Voraussetzungsprüfung finden Sie im Abschnitt Voraussetzungsprüfung dieses Themas.

noteHinweis
Die Informationen in diesem Abschnitt erscheinen auch in dem Handbuch Erste Schritte mit System Center 2012 Configuration Manager.

Wenn Sie Setup zur Installation eines neuen primären Standorts oder eines neuen Standorts der zentralen Verwaltung ausführen, können Sie für die Dateien der Standortdatenbank vom Standard abweichende Speicherorte auswählen. Die Option zur Angabe der vom Standard abweichenden Speicherorte ist nicht verfügbar, wenn Sie einen SQL Server-Cluster angeben.

Es gibt zahlreiche wirtschaftliche und sicherheitsrelevante Faktoren, die Sie vor dem Ausführen von Setup berücksichtigen sollten. Sorgfältige Planung unter Berücksichtigung Ihrer Netzwerkinfrastruktur, Ihrer Geschäftsanforderungen, Ihrer Budgetlimits und weiterer wichtiger Faktoren ist die Voraussetzung für den erfolgreichen Entwurf Ihrer System Center 2012 Configuration Manager-Hierarchie. Im Idealfall lesen Sie den gesamten Abschnitt Planen der Configuration Manager-Standorte und -Hierarchie des Handbuchs Standortverwaltung für System Center 2012 Configuration Manager sorgfältig durch. Ist Ihnen dies aus Zeitgründen nicht möglich, finden Sie in der folgenden Liste wichtige im Handbuch erläuterte Planungsschritte, die Sie vor dem Ausführen von Setup berücksichtigen sollten.

ImportantWichtig
Erfolgt die Installation von System Center 2012 Configuration Manager in Ihrer Produktionsumgebung ohne ausreichende Planung, ist Ihr Standort in der Regel nicht voll funktionsfähig und genügt nicht Ihren Geschäfts- und Sicherheitsanforderungen.

 

Element Beschreibung Weitere Informationen

Netzwerkinfrastruktur und Geschäftsanforderungen

Identifizieren Sie Ihre Netzwerkinfrastruktur, deren Einfluss auf Ihre Configuration Manager-Hierarchie sowie die für die Verwendung von Configuration Manager maßgeblichen Geschäftsanforderungen.

Identifizieren von Netzwerk- und Geschäftsanforderungen zum Planen einer Configuration Manager-Hierarchie

Unterstützte Konfigurationen

Vergewissern Sie sich, dass Ihre Server den unterstützten Konfigurationen zur Installation von Configuration Manager entsprechen.

Supported Configurations for Configuration Manager

PKI-Zertifikate

Überprüfen Sie, welche PKI-Zertifikate (Public Key Infrastructure) Sie für Ihre Configuration Manager-Standortsystemserver und -Clients möglicherweise benötigen.

PKI-Zertifikatanforderungen für Configuration Manager

Standorthierarchie

Entscheiden Sie, ob Sie einen Standort der zentralen Verwaltung, einen untergeordneten primären Standort oder einen eigenständigen primären Standort installieren. Wenn Sie eine Hierarchie erstellen, müssen Sie zunächst den Standort der zentralen Verwaltung installieren.

Planen von Standorten und Hierarchien in Configuration Manager

Windows-Umgebung

Bereiten Sie die Windows-Umgebung auf die Installation der Standortserver und des Standortsystems vor.

Vorbereiten der Windows-Umgebung für Configuration Manager

Standortdatenbank

Planen Sie Ihren Standortdatenbankserver, und konfigurieren Sie ihn.

Planen von Datenbankservern in Configuration Manager

Das Setup-Downloadprogramm und die Voraussetzungsprüfung können vor der Installation des Standorts wahlweise ausgeführt werden. Diese Anwendungen dienen dazu, Updatedateien für Setup herunterzuladen und die Bereitschaft des Servers für den Einsatz als Standort- oder Standortsystemserver zu überprüfen.

Das Setup-Downloadprogramm von Configuration Manager ist eine eigenständige Anwendung zum Überprüfen und Herunterladen erforderlicher verteilbarer Dateien und Sprachpakete sowie der aktuellsten Produktupdates für Setup. Beim Installieren eines Configuration Manager-Standorts können Sie einen Ordner mit den für Setup erforderlichen Dateien angeben, oder das Setup-Downloadprogramm wird von Setup automatisch gestartet, um die aktuellsten Dateien aus dem Internet herunterzuladen. Sie können das Setup-Downloadprogramm auch ausführen, bevor Sie Setup ausführen, und die Dateien in einem freigegebenen Netzwerkordner oder auf einer Wechselfestplatte speichern. Dies ist erforderlich, wenn der geplante Standortservercomputer nicht mit dem Internet verbunden ist oder das Herunterladen der Dateien von einer Firewall verhindert wird. Nach dem Download der aktuellsten Dateien können Sie den gleichen Pfad zum Downloadordner verwenden, um mehrere Standorte zu installieren. Achten Sie bei der Standortinstallation immer darauf, dass der Downloadordner die aktuellsten Dateiversionen enthält.

securitySicherheit Hinweis
Speichern Sie die Dateien lokal, damit sie nicht von Angreifern manipuliert werden können. Verwenden Sie SMB-Signaturen (Server Message Block) bzw. Internetprotokollsicherheit (IPsec), wenn Sie die Dateien in einem freigegebenen Netzwerkordner speichern.

Sie können das Setup-Downloadprogramm öffnen und einen Pfad zu dem Ordner angeben, in dem die heruntergeladenen Dateien gespeichert werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, das Setup-Downloadprogramm an einer Eingabeaufforderung auszuführen und Befehlszeilenoptionen anzugeben. Wenden Sie die folgenden Verfahren an, um das Setup-Downloadprogramm zu starten und die aktuellen für Setup erforderlichen Configuration Manager-Dateien herunterzuladen.

  1. Öffnen Sie auf einem Computer mit Internetzugriff Windows-Explorer, und suchen Sie den Ordner „<ConfigMgr-Installationsmedium>\SMSSETUP\BIN\X64“.

  2. Doppelklicken Sie auf setupdl.exe. Das Setup-Downloadprogramm wird geöffnet.

  3. Geben Sie den Pfad zu dem Ordner mit den aktuellen Installationsdateien an, und klicken Sie dann auf Download. Es wird überprüft, welche Dateien aktuell im Downloadordner enthalten sind, und nur fehlende oder aktuellere Dateien werden heruntergeladen. Es werden Unterordner für die heruntergeladenen Sprachen erstellt. Wenn der Ordner nicht vorhanden ist, wird er vom Setup-Downloadprogramm erstellt.

    securitySicherheit Hinweis
    Zum Ausführen des Setup-Downloadprogramms benötigen Sie die NTFS-Dateisystemberechtigung Vollzugriff für den Downloadordner.

  4. Überprüfen Sie die Downloadergebnisse anhand der Datei ConfigMgrSetup.log im Stamm des Laufwerks C.

  1. Öffnen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster, und wechseln Sie zum Ordner „<ConfigMgr-Installationsmedium>\SMSSETUP\BIN\X64“.

  2. Geben Sie setupdl.exe ein, um das Setup-Downloadprogramm zu öffnen. Optional können Sie die folgenden Befehlszeilenoptionen verwenden:

    • /VERIFY: Verwenden Sie diese Option, um die Dateien im Downloadordner einschließlich der Sprachdateien zu überprüfen. Überprüfen Sie anhand der Liste in der Datei ConfigMgrSetup.log im Stamm des Laufwerks C, welche Dateien veraltet sind. Wenn Sie diese Option verwenden, werden keine Dateien heruntergeladen.

    • /VERIFYLANG: Verwenden Sie diese Option, um die Sprachdateien im Downloadordner zu überprüfen. Überprüfen Sie anhand der Liste in der Datei ConfigMgrSetup.log im Stamm des Laufwerks C, welche Sprachdateien veraltet sind.

    • /LANG: Verwenden Sie diese Option, um nur die Sprachdateien in den Downloadordner herunterzuladen.

    • /NOUI: Verwenden Sie diese Option, um das Setup-Downloadprogramm zu starten, ohne die Benutzeroberfläche anzuzeigen. Sie müssen dann den Downloadpfad als Teil der Befehlszeile angeben.

    • <Downloadpfad>: Sie können den Pfad zum Downloadordner angeben, um den Überprüfungs- oder den Downloadvorgang automatisch zu starten. Wenn Sie die Option /NOUIverwenden, müssen Sie den Downloadpfad angeben. Geschieht dies nicht, müssen Sie den Pfad angeben, sobald das Setup-Downloadprogramm geöffnet wird. Wenn der Ordner nicht vorhanden ist, wird er vom Setup-Downloadprogramm erstellt.

      securitySicherheit Hinweis
      Zum Ausführen des Setup-Downloadprogramms benötigen Sie die NTFS-Dateisystemberechtigung Vollzugriff für den Downloadordner.

     

    Anwendungsbeispiele:

    • setupdl <Downloadpfad>

      Das Setup-Downloadprogramm wird gestartet. Die Dateien im angegebenen Downloadordner werden überprüft, und nur fehlende oder aktuellere Dateien werden heruntergeladen.

    • setupdl /VERIFY <Downloadpfad>

      Das Setup-Downloadprogramm wird gestartet. Die Dateien im angegebenen Downloadordner werden überprüft.

    • setupdl /NOUI <Downloadpfad>

      Das Setup-Downloadprogramm wird gestartet. Die Dateien im angegebenen Downloadordner werden überprüft, und nur fehlende oder aktuellere Dateien werden heruntergeladen.

    • setupdl /LANG <Downloadpfad>

      Das Setup-Downloadprogramm wird gestartet. Die Sprachdateien im angegebenen Downloadordner werden überprüft, und nur fehlende oder aktuellere Sprachdateien werden heruntergeladen.

    • setupdl /VERIFY

      Das Setup-Downloadprogramm wird gestartet. Anschließend müssen Sie den Pfad für den Downloadordner angeben. Nachdem Sie auf Überprüfen geklickt haben, werden die Dateien im Downloadordner vom Setup-Downloadprogramm überprüft.

  3. Überprüfen Sie die Downloadergebnisse anhand der Datei ConfigMgrSetup.log im Stamm des Laufwerks C.

Die Voraussetzungsprüfung (prereqchk.exe) ist eine eigenständige Anwendung zur Überprüfung, ob ein Server für einen Standortserver oder bestimmte Standortsystemrollen bereit ist. Vor der Installation des Standorts wird die Voraussetzungsprüfung von Setup ausgeführt. Sie können die Voraussetzungsprüfung auch manuell auf potenziellen Standortservern oder Standortsystemen ausführen, um die Bereitschaft der Server zu überprüfen. So können Sie gegebenenfalls Probleme beheben, bevor Sie Setup ausführen. Wenn Sie die Voraussetzungsprüfung ohne Befehlszeilenoptionen ausführen, wird der lokale Computer auf einen vorhandenen Standortserver hin überprüft, und es werden nur die Prüfungen ausgeführt, die an diesem Standort anwendbar sind. Wenn keine vorhandenen Standorte erkannt werden, werden alle vorausgesetzten Regeln ausgeführt. Sie können die Voraussetzungsprüfung mithilfe einer Eingabeaufforderung ausführen und durch Angabe spezifischer Befehlszeilenoptionen nur die Prüfungen ausführen, die dem in der Befehlszeile angegebenen Standortserver bzw. den dort angegebenen Standortsystemen zugeordnet sind. Wenn Sie einen anderen Server zur Überprüfung angeben, benötigen Sie Administratorrechte auf dem Server, damit die Prüfungen ausgeführt werden können. Weitere Informationen zu den ausgeführten Voraussetzungsprüfungen finden Sie unter Technische Referenz für die Voraussetzungsprüfung in Configuration Manager.

Wenn Sie das Upgrade eines Configuration Manager-Standorts auf ein neues Service Pack planen, können Sie die Voraussetzungsprüfung an jedem Standort manuell ausführen, um zu prüfen, ob der Standort für das Upgrade bereit ist. Verwenden Sie dazu die Dateien der Voraussetzungsprüfung, die im Quellmedium dieser neuen Version von Configuration Manager gespeichert sind. Wenn Sie die Voraussetzungsprüfung für das Upgrade ausführen, geben Sie keine Befehlszeilenoptionen an.

Wenden Sie die folgenden Verfahren an, um die Voraussetzungsprüfung auf Standortservern oder Standortsystemservern auszuführen.

  1. Suchen Sie in Windows-Explorer einen der folgenden Speicherorte:

    • <ConfigMgr-Installationsmedium>\SMSSETUP\BIN\X64.

    • <ConfigMgr-Installationspfad>\BIN\X64.

  2. Kopieren Sie die folgenden Dateien in den Zielordner auf dem anderen Computer:

    • Prereqchk.exe

    • Prereqcore.dll

    • Basesql.dll

    • Basesvr.dll

    • Baseutil.dll

  1. Navigieren Sie in Windows-Explorer zu „<ConfigMgr-Installationsmedium>\SMSSETUP\BIN\X64“ oder „<ConfigMgr-Installationspfad>\BIN\X64“.

  2. Öffnen Sie prereqchk.exe, um die Voraussetzungsprüfung zu starten.

    Mithilfe der Voraussetzungsprüfung werden vorhandene Standorte erkannt und auf ihre Bereitschaft für Upgrades überprüft. Wenn keine Standorte gefunden werden, werden alle Prüfungen ausgeführt. In der Spalte Standorttyp finden Sie Informationen zum Standortserver oder Standortsystem, dem die Rolle zugeordnet ist.

  1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung, und navigieren Sie zu „<ConfigMgr-Installationsmedium>\SMSSETUP\BIN\X64“ oder „<ConfigMgr-Installationspfad>\BIN\X64“.

  2. Geben Sie prereqchk.exe /LOCAL ein, um die Voraussetzungsprüfung zu starten und alle Prüfungen auf dem Server auszuführen.

  1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung, und navigieren Sie zu „<ConfigMgr-Installationsmedium>\SMSSETUP\BIN\X64“ oder „<ConfigMgr-Installationspfad>\BIN\X64“.

  2. Geben Sie prereqchk.exe ein, und wählen Sie aus den folgenden Befehlszeilenoptionen aus, um die Voraussetzungen für die Installation eines primären Standorts zu prüfen:

     

    Befehlszeilenoption Erforderlich Beschreibung

    /NOUI

    Nein

    Startet die Voraussetzungsprüfung, ohne die Benutzeroberfläche anzuzeigen. Sie müssen diese Option vor allen anderen Optionen in der Befehlszeile angeben.

    /PRI

    Ja

    Mit dieser Option wird überprüft, ob der lokale Computer die Anforderungen für den primären Standort erfüllt.

    /SQL <FQDN von SQL Server>

    Ja

    Mit dieser Option wird überprüft, ob auf dem angegebenen Computer die Voraussetzungen für SQL Server zum Hosten der Configuration Manager-Standortdatenbank erfüllt sind.

    /SDK <FQDN des SMS-Anbieters>

    Ja

    Mit dieser Option wird überprüft, ob der angegebene Computer die Anforderungen für den SMS-Anbieter erfüllt.

    /JOIN <FQDN des Standorts der zentralen Verwaltung>

    Nein

    Mit dieser Option wird überprüft, ob der lokale Computer die Anforderungen für die Verbindung mit dem Standortserver der zentralen Verwaltung erfüllt.

    /MP <FQDN des Verwaltungspunkts>

    Nein

    Mit dieser Option wird überprüft, ob der angegebene Computer die Anforderungen für die Standortsystemrolle „Verwaltungspunkt“ erfüllt. Diese Option wird nur unterstützt, wenn Sie die Option /PRI verwenden.

    /DP <FQDN des Verwaltungspunkts>

    Nein

    Mit dieser Option wird überprüft, ob der angegebene Computer die Anforderungen für die Standortsystemrolle „Verteilungspunkt“ erfüllt. Diese Option wird nur unterstützt, wenn Sie die Option /PRI verwenden.

    /Ssbport

    Nein

    Mit dieser Option wird überprüft, ob eine Firewallausnahme eingerichtet wurde, um die Verbindung mit dem SSB-Port (SQL Server Service Broker) zuzulassen. Die Standardportnummer ist 4022.

    InstallDir <ConfigMgr-Installationspfad>

    Nein

    Mit dieser Option wird überprüft, ob ausreichend Speicherplatz für die Standortinstallation verfügbar ist.

     

    Anwendungsbeispiele (optionale Optionen werden in Klammern angezeigt):

    • prereqchk.exe [/NOUI] /PRI /SQL <FQDN von SQL Server> /SDK <FQDN des SMS-Anbieters> [/JOIN <FQDN des Standorts der zentralen Verwaltung>] [/MP <FQDN des Verwaltungspunkts>] [/DP <FQDN des Verteilungspunkts>]

    Wenn Sie die Befehlszeile ohne die Option NOUI ausführen, wird die Voraussetzungsprüfung geöffnet, und für die angegebenen Server werden anhand der Befehlszeilenoptionen die entsprechenden Voraussetzungsprüfungen ausgeführt. Im Bereich Ergebnis der Voraussetzungsprüfung werden alle erkannten Probleme aufgelistet.

  3. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um Details zur Behebung des Problems anzuzeigen. Sie können mit der Installation des Standortservers, des Standortsystems oder der Configuration Manager-Konsole erst dann fortfahren, wenn alle in der Liste mit dem Status Fehler aufgeführten Elemente korrigiert wurden. Sie können die Ergebnisse der Voraussetzungsprüfung überprüfen, indem Sie die Datei ConfigMgrPrereq.log im Stamm des Systemlaufwerks öffnen. Die Protokolldatei enhält möglicherweise weitere Informationen, die nicht auf der Benutzeroberfläche angezeigt werden.

  1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung, und navigieren Sie zu „<ConfigMgr-Installationsmedium>\SMSSETUP\BIN\X64“ oder „<ConfigMgr-Installationspfad>\BIN\X64“.

  2. Geben Sie prereqchk.exe ein, und wählen Sie aus den folgenden Befehlszeilenoptionen aus, um die Voraussetzungen für die Installation eines Standorts der zentralen Verwaltung zu prüfen:

     

    Befehlszeilenoption Erforderlich Beschreibung

    /NOUI

    Nein

    Startet die Voraussetzungsprüfung, ohne die Benutzeroberfläche anzuzeigen. Sie müssen diese Option vor allen anderen Optionen in der Befehlszeile angeben.

    /CAS

    Ja

    Mit dieser Option wird überprüft, ob der lokale Computer die Anforderungen für den Standort der zentralen Verwaltung erfüllt.

    /SQL <FQDN von SQL Server>

    Ja

    Mit dieser Option wird überprüft, ob auf dem angegebenen Computer die Voraussetzungen für SQL Server zum Hosten der Configuration Manager-Standortdatenbank erfüllt sind.

    /SDK <FQDN des SMS-Anbieters>

    Ja

    Mit dieser Option wird überprüft, ob der angegebene Computer die Anforderungen für den SMS-Anbieter erfüllt.

    /Ssbport

    Nein

    Mit dieser Option wird überprüft, ob eine Firewallausnahme eingerichtet wurde, um die Verbindung mit dem SSB-Port zuzulassen. Die Standardportnummer ist 4022.

    InstallDir <ConfigMgr-Installationspfad>

    Nein

    Mit dieser Option wird überprüft, ob ausreichend Speicherplatz für die Standortinstallation verfügbar ist.

     

    Anwendungsbeispiele (optionale Optionen werden in Klammern angezeigt):

    • prereqchk.exe /CAS /SQL <FQDN von SQL Server> /SDK <FQDN des SMS-Anbieters> /Ssbport 4022

    • prereqchk.exe /NOUI /CAS /SQL <FQDN von SQL Server> /SDK <FQDN des SMS-Anbieters>

    Wenn Sie die Befehlszeile ohne die Option NOUI ausführen, wird die Voraussetzungsprüfung geöffnet, und für die angegebenen Server werden anhand der Befehlszeilenoptionen die entsprechenden Voraussetzungsprüfungen ausgeführt. Im Bereich Ergebnis der Voraussetzungsprüfung werden alle erkannten Probleme aufgelistet.

  3. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um Details zur Behebung des Problems anzuzeigen. Sie können mit der Installation des Standortservers, des Standortsystems oder der Configuration Manager-Konsole erst dann fortfahren, wenn alle in der Liste mit dem Status Fehler aufgeführten Elemente korrigiert wurden. Sie können die Ergebnisse der Voraussetzungsprüfung überprüfen, indem Sie die Datei ConfigMgrPrereq.log im Stamm des Systemlaufwerks öffnen. Die Protokolldatei enhält möglicherweise weitere Informationen, die nicht auf der Benutzeroberfläche angezeigt werden.

  1. Öffnen Sie auf dem primären Standortserver, über den der sekundäre Standort installiert werden soll, ein Eingabeaufforderungsfenster, und navigieren Sie zu „<ConfigMgr-Installationsmedium>\SMSSETUP\BIN\X64“ oder „<ConfigMgr-Installationspfad>\BIN\X64“.

  2. Geben Sie prereqchk.exe ein, und wählen Sie aus den folgenden Befehlszeilenoptionen aus, um die Voraussetzungen für die Installation eines sekundären Standorts auf einem Remoteserver zu prüfen:

     

    Befehlszeilenoption Erforderlich Beschreibung

    /NOUI

    Nein

    Startet die Voraussetzungsprüfung, ohne die Benutzeroberfläche anzuzeigen. Sie müssen diese Option vor allen anderen Optionen in der Befehlszeile angeben.

    /SEC <FQDN des sekundären Standortservers>

    Ja

    Mit dieser Option wird überprüft, ob der angegebene Computer die Anforderungen für den sekundären Standort erfüllt.

    /INSTALLSQLEXPRESS

    Nein

    Mit dieser Option wird überprüft, ob SQL Server Express auf dem angegebenen Computer installiert werden kann.

    /Ssbport

    Nein

    Mit dieser Option wird überprüft, ob eine Firewallausnahme eingerichtet wurde, um die Verbindung mit dem SSB-Port (SQL Server Service Broker) zuzulassen. Die Standardportnummer ist 4022.

    /Sqlport

    Nein

    Mit dieser Option wird überprüft, ob eine Firewallausnahme eingerichtet wurde, um die Verbindung mit dem SQL Server-Dienstport zuzulassen, und ob der Port von keiner anderen benannten SQL Server-Instanz verwendet wird. Der Standardport ist 1433.

    InstallDir <ConfigMgr-Installationspfad>

    Nein

    Mit dieser Option wird überprüft, ob ausreichend Speicherplatz für die Standortinstallation verfügbar ist.

    /SourceDir

    Nein

    Mit dieser Option wird überprüft, ob das Computerkonto des sekundären Standorts auf den Ordner zugreifen kann, von dem die Quelldateien für Setup gehostet werden.

     

    Anwendungsbeispiele (optionale Optionen werden in Klammern angezeigt):

    • prereqchk.exe /SEC /Ssbport 4022 /SourceDir <Pfad des Quellordners>

    • prereqchk.exe [/NOUI] /SEC <FQDN des sekundären Standorts> [/INSTALLSQLEXPRESS]

    Wenn Sie die Befehlszeile ohne die Option NOUI ausführen, wird die Voraussetzungsprüfung geöffnet, und für die angegebenen Server werden anhand der Befehlszeilenoptionen die entsprechenden Voraussetzungsprüfungen ausgeführt. Im Bereich Ergebnis der Voraussetzungsprüfung werden alle erkannten Probleme aufgelistet.

  3. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um Details zur Behebung des Problems anzuzeigen. Sie können mit der Installation des Standortservers, des Standortsystems oder der Configuration Manager-Konsole erst dann fortfahren, wenn alle in der Liste mit dem Status Fehler aufgeführten Elemente korrigiert wurden. Sie können die Ergebnisse der Voraussetzungsprüfung überprüfen, indem Sie die Datei ConfigMgrPrereq.log im Stamm des Systemlaufwerks öffnen. Die Protokolldatei enhält möglicherweise weitere Informationen, die nicht auf der Benutzeroberfläche angezeigt werden.

  1. Öffnen Sie auf dem primären Standortserver, über den der sekundäre Standort installiert wird, ein Eingabeaufforderungsfenster, und navigieren Sie zu „<ConfigMgr-Installationsmedium>\SMSSETUP\BIN\X64“ oder „<ConfigMgr-Installationspfad>\BIN\X64“.

  2. Geben Sie prereqchk.exe /Adminui ein, um die Voraussetzungen für die Installation der Configuration Manager-Konsole auf dem lokalen Computer zu prüfen.

     

    Wenn Sie die Befehlszeile ausführen, wird die Voraussetzungsprüfung geöffnet, und für die angegebenen Server werden anhand der Befehlszeilenoptionen die entsprechenden Voraussetzungsprüfungen ausgeführt. Im Bereich Ergebnis der Voraussetzungsprüfung werden alle erkannten Probleme aufgelistet.

  3. Klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um Details zur Behebung des Problems anzuzeigen. Sie können mit der Installation des Standortservers, des Standortsystems oder der Configuration Manager-Konsole erst dann fortfahren, wenn alle in der Liste mit dem Status Fehler aufgeführten Elemente korrigiert wurden. Sie können die Ergebnisse der Voraussetzungsprüfung überprüfen, indem Sie die Datei ConfigMgrPrereq.log im Stamm des Systemlaufwerks öffnen. Die Protokolldatei enhält möglicherweise weitere Informationen, die nicht auf der Benutzeroberfläche angezeigt werden.

Bevor Sie einen Standortserver auf einem Computer installieren, bereiten Sie die Installation mithilfe der folgenden manuellen Schritte vor.

 

Manueller Schritt Beschreibung

Installieren Sie die neuesten Sicherheitsupdates auf dem Standortservercomputer.

Installieren Sie mithilfe von Windows Update die neuesten Sicherheitsupdates auf dem Standortservercomputer.

Installieren Sie den unter KB2552033 beschriebenen Hotfix auf Standortservern, auf denen Windows Server 2008 R2 ausgeführt wird.

Der unter KB2552033 beschriebene Hotfix muss auf Standortservern installiert werden, auf denen Windows Server 2008 R2 ausgeführt wird, wenn die Clientpushinstallation aktiviert ist.

Wenn Sie Setup ausführen, wird der lokale Computer auf einen vorhandenen Standortserver hin überprüft, und es werden nur die Optionen bereitgestellt, die aufgrund der Überprüfungsergebnisse anwendbar sind. Die für Setup verfügbaren Optionen unterscheiden sich auch, wenn Sie Setup vom Installationsmedium, von der Configuration Manager-DVD, in einem freigegebenen Netzwerkordner, über das Startmenü oder durch Öffnen von Setup.exe im Installationspfad eines vorhandenen Standortservers ausführen. Im Setup-Assistenten für Configuration Manager sind die folgenden Optionen zum Installieren, Ausführen eines Upgrades oder Deinstallieren eines Standorts verfügbar:

  • Installieren eines primären Configuration Manager-Standortservers: Wenn Sie einen neuen primären Standort installieren, können Sie die Standorteinstellungen im Assistenten manuell konfigurieren oder die Konfiguration von Setup mit einem Standardinstallationspfad ausführen lassen. Bei der Konfiguration durch Setup wird eine lokale Installation von SQL Server mit der Standardinstanz für die Standortdatenbank verwendet, und es werden ein Verwaltungspunkt und ein Verteilungspunkt auf dem Standortserver installiert.

    noteHinweis
    Sie müssen Setup vom Installationsmedium ausführen, um diese Option auswählen zu können.

  • Installieren eines Configuration Manager-Standorts der zentralen Verwaltung: Der Standort der zentralen Verwaltung wird für die Berichterstattung verwendet sowie zum Koordinieren der Verbindungen zwischen primären Standorten in der Hierarchie. In einer Configuration Manager-Hierarchie kann es nur einen Standort der zentralen Verwaltung geben. Dieser Standort muss der erste Standort sein, den Sie installieren.

    noteHinweis
    Sie müssen Setup vom Installationsmedium ausführen, um diese Option auswählen zu können.

  • Ausführen eines Upgrades für eine vorhandene Configuration Manager-Installation: Wählen Sie diese Option aus, um ein Upgrade einer vorhandenen Version von System Center 2012 Configuration Manager auszuführen.

    noteHinweis
    Sie müssen Setup vom Installationsmedium ausführen, um diese Option auswählen zu können.

  • Deinstallieren eines Configuration Manager-Standortservers: Wenn auf dem lokalen Computer ein vorhandener Standort erkannt wird, dessen Version mit der Version von Setup identisch ist, haben Sie die Möglichkeit, den Standortserver zu deinstallieren. Sie können Setup entweder vom Installationsmedium oder vom lokalen Standortserver ausführen, um diese Option auszuwählen.

noteHinweis
Weitere Informationen zu den in Setup verfügbaren Optionen für die Standortwartung und das Zurücksetzen des Standorts finden Sie unter Verwalten von Standort- und Hierarchiekonfigurationen.

Die Configuration Manager-Konsole wird von Administratoren zur Verwaltung der Configuration Manager-Umgebung verwendet. Jede Configuration Manager-Konsole stellt eine Verbindung mit einem Standort der zentralen Verwaltung oder mit einem primären Standort her. Nach der ersten erfolgreichen Verbindung kann von der Configuration Manager-Konsole eine Verbindung mit anderen Standorten hergestellt werden. Es ist jedoch nicht möglich, eine Configuration Manager-Konsole mit einem sekundären Standort zu verbinden.

noteHinweis
Welche Objekte dem Administrator angezeigt werden, der die Konsole ausführt, ist abhängig von den ihm zugewiesenen Berechtigungen. Weitere Informationen zur rollenbasierten Verwaltung finden Sie im Abschnitt Planen der rollenbasierten Verwaltung des Themas Planen der Sicherheit in Configuration Manager.

Sie können die Configuration Manager-Konsole im Setup-Assistenten während der Installation des Standortservers installieren oder die eigenständige Anwendung ausführen.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Configuration Manager-Konsole mithilfe der eigenständigen Anwendung zu installieren.

  1. Vergewissern Sie sich, dass der Administrator, der die Configuration Manager-Konsolenanwendung ausführt wird, über die folgenden Sicherheitsrechte verfügt:

    • Lokale Administratorrechte auf dem Computer, auf dem die Konsole ausgeführt wird

    • Berechtigung Lesen für den Speicherort der Installationsdateien für die Configuration Manager-Konsole

  2. Suchen Sie einen der folgenden Speicherorte:

    • Navigieren Sie im Configuration Manager-Quellmedium zum Ordner „<ConfigMgr-Quelldateien>\Smssetup\Bin\I386“.

    • Wechseln Sie auf dem Standortserver zum Ordner „<Installationspfad des ConfigMgr-Standortservers>\Tools\ConsoleSetup“.

    ImportantWichtig
    Es wird empfohlen, die Installation der Configuration Manager-Konsole statt über das Installationsmedium für System Center 2012 Configuration Manager über einen Standortserver zu initiieren. Bei der Installation des Standortservers werden die Configuration Manager-Konsoleninstallationsdateien sowie die unterstützten Sprachpakete für den Standort in den Unterordner Tools\ConsoleSetup kopiert. Wenn Sie die Configuration Manager-Konsole über das Installationsmedium für System Center 2012 Configuration Manager installieren, wird stets die englische Version installiert, unabhängig von den unterstützten Sprachen auf dem Standortserver und von den Spracheinstellungen für das auf dem Computer ausgeführte Betriebssystem. Optional können Sie den Ordner ConsoleSetup auf einen anderen Speicherort kopieren, um mit der Installation zu beginnen.

  3. Doppelklicken Sie auf consolesetup.exe. Der Installations-Assistent für die Configuration Manager-Konsole wird geöffnet.

    ImportantWichtig
    Installieren Sie die Configuration Manager-Konsole stets mithilfe der Datei ConsoleSetup.exe. Das Setup der Configuration Manager-Konsole kann zwar auch durch Ausführen der Datei AdminConsole.msi initiiert werden, in diesem Fall werden jedoch keine Voraussetzungs- oder Abhängigkeitsprüfungen vorgenommen, und die Konsole wird daher wahrscheinlich nicht ordnungsgemäß installiert.

  4. Klicken Sie auf der Seite, die geöffnet wird, auf Weiter.

  5. Geben Sie auf der Seite Standortserver den vollqualifizierten Domänennamen (Fully Qualified Domain Name, FQDN) des Standortservers an, für den von der Configuration Manager-Konsole eine Verbindung hergestellt wird, und klicken Sie dann auf Weiter.

  6. Geben Sie auf der Seite Installationsordner den Installationsordner für die Configuration Manager-Konsole an, und klicken Sie dann auf Weiter. Der Ordnerpfad darf nicht auf Leerzeichen enden und darf keine Unicode-Zeichen enthalten.

  7. Geben Sie auf der Seite Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit an, ob Sie am Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit teilnehmen möchten, und klicken Sie dann auf Weiter.

  8. Klicken Sie auf der Seite Installationsbereit auf Installieren, um die Configuration Manager-Konsole zu installieren.

  1. Öffnen Sie auf dem Server, von dem aus Sie die Configuration Manager-Konsole installieren möchten, ein Eingabeaufforderungsfenster, und wechseln Sie zu einem der folgenden Speicherorte:

    • <Installationspfad des ConfigMgr-Standortservers>\Tools\ConsoleSetup

    • <ConfigMgr-Installationsmedium>\SMSSETUP\BIN\I386

    ImportantWichtig
    Wenn Sie eine Configuration Manager-Konsole mithilfe einer Eingabeaufforderung installieren, wird stets die englische Version installiert, unabhängig von den Spracheinstellungen für das auf dem Computer ausgeführte Betriebssystem. Wenn Sie die Configuration Manager-Konsole in einer anderen Sprache installieren möchten, müssen Sie sie mithilfe des vorhergehenden Verfahrens installieren.

  2. Geben Sie consolesetup.exe ein, und wählen Sie aus den folgenden Befehlszeilenoptionen aus:

     

    Befehlszeilenoption Beschreibung

    /q

    Damit wird die Configuration Manager Konsole unbeaufsichtigt installiert. Es sind die Optionen EnableSQM, TargetDir und DefaultSiteServerName erforderlich, wenn Sie diese Option verwenden.

    /uninstall

    Damit wird die Configuration Manager-Konsole deinstalliert. Sie müssen diese Option zuerst angeben, wenn Sie die Option /q verwenden.

    LangPackDir

    Gibt den Pfad zu dem Ordner an, der die Sprachdateien enthält. Sie können die Sprachdateien mit dem Setup-Downloadprogramm herunterladen. Wenn Sie diese Option nicht verwenden, wird von Setup im aktuellen Ordner nach dem Sprachordner gesucht. Wenn der Sprachordner nicht gefunden wird, wird nur die Sprache Englisch installiert. Weitere Informationen zum Setup-Downloadprogramm finden Sie unter Setup-Downloadprogramm in diesem Thema.

    TargetDir

    Gibt den Installationsordner zur Installation der Configuration Manager-Konsole an. Diese Option ist erforderlich, wenn Sie die Option /q verwenden.

    EnableSQM

    Hiermit wird angegeben, ob Sie am Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit (CEIP) teilnehmen möchten. Geben Sie den Wert 1 an, wenn Sie am Programm teilnehmen möchten. Geben Sie den Wert 0 an, wenn Sie nicht teilnehmen möchten. Diese Option ist erforderlich, wenn Sie die Option /q verwenden.

    DefaultSiteServerName

    Damit wird der FQDN des Standortservers angegeben, mit dem beim Start der Konsole eine Verbindung hergestellt wird. Diese Option ist erforderlich, wenn Sie die Option /q verwenden.

     

    Anwendungsbeispiele:

    consolesetup.exe /q TargetDir="D:\Programme\ConfigMgr" EnableSQM=1 DefaultSiteServerName=MyServer.Contoso.com

    consolesetup.exe /q LangPackDir=C:\Downloads\ConfigMgr TargetDir="D:\Programme\ConfigMgr" Console EnableSQM=1 DefaultSiteServerName=MyServer.Contoso.com

    consolesetup.exe /uninstall /q

Während der Installation des Standortservers werden die Configuration Manager-Konsoleninstallationsdateien sowie die unterstützten Sprachpakete für den Standort in den Unterordner „<ConfigMgr-Installationspfad>\Tools\ConsoleSetup“ auf dem Standortserver kopiert. Wenn Sie die Installation der Configuration Manager-Konsole von diesem Ordner auf dem Standortserver aus starten, werden die Configuration Manager-Konsole und die unterstützten Sprachpaketdateien auf den Computer kopiert. Wenn ein Sprachpaket für die aktuelle Spracheinstellung des Computers verfügbar ist, wird die Configuration Manager-Konsole in der betreffenden Sprache geöffnet. Anderenfalls wird die Configuration Manager-Konsole in englischer Sprache geöffnet. Stellen Sie sich beispielsweise ein Szenario vor, in dem Sie die Configuration Manager-Konsole von einem Standortserver aus installieren, von dem die Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch unterstützt werden. Wenn Sie die Configuration Manager-Konsole auf einem Computer mit der konfigurierten Spracheinstellung Französisch öffnen, wird die Konsole in französischer Sprache geöffnet. Wenn Sie die Configuration Manager-Konsole auf einem Computer mit der konfigurierten Spracheinstellung Japanisch öffnen, wird die Konsole in englischer Sprache geöffnet, weil das japanische Sprachpaket nicht verfügbar ist.

Bei jedem Öffnen der Configuration Manager-Konsole wird die konfigurierte Spracheinstellung für den Computer bestimmt und überprüft, ob ein zugeordnetes Sprachpaket für die Configuration Manager-Konsole verfügbar ist. Anschließend wird die Konsole unter Verwendung des entsprechenden Sprachpakets geöffnet. Wenn Sie die Configuration Manager-Konsole unabhängig von den konfigurierten Spracheinstellungen des Computers in englischer Sprache öffnen möchten, müssen Sie die Sprachpaketdateien auf dem Computer manuell entfernen oder umbenennen.

Wenden Sie die folgenden Verfahren an, um die Configuration Manager-Konsole unabhängig von der konfigurierten Gebietsschemaeinstellung des Computers in englischer Sprache zu öffnen.

  1. Wechseln Sie in Windows-Explorer zum Ordner „<ConfigMgr-Installationspfad>\Tools\ConsoleSetup\LanguagePack“.

  2. Benennen Sie die MSP- und MST-Dateien um. Sie könnten beispielsweise die Datei <Dateiname>.MSP in <Dateiname>.MSP.deaktiviert umbenennen.

  3. Installieren Sie die Configuration Manager-Konsole auf dem Computer.

    ImportantWichtig
    Wenn für den Standortserver neue Serversprachen konfiguriert werden, werden die MSP- und MST-Dateien erneut in den Ordner LanguagePack kopiert, und Sie müssen dieses Verfahren wiederholen, um Configuration Manager-Konsolen nur auf Englisch zu installieren.

  1. Schließen Sie die Configuration Manager-Konsole auf dem Computer, auf dem sie ausgeführt wird.

  2. Wechseln Sie in Windows Explorer auf dem Computer, auf dem die Configuration Manager-Konsole installiert ist, zum Ordner „<Installationspfad der Konsole>\Bin\“.

  3. Benennen Sie den entsprechenden Sprachordner für die Sprache um, die auf dem Computer konfiguriert ist. Wenn beispielsweise beim Computer die Spracheinstellung Deutsch konfiguriert ist, können Sie den Ordner de in de.deaktivert umbenennen.

  4. Wenn Sie die Configuration Manager-Konsole wieder in der Sprache öffnen möchten, die für den Computer konfiguriert ist, benennen Sie den Ordner in den ursprünglichen Namen um. Benennen Sie beispielsweise de.deaktiviert wieder in de um.

Ihre Configuration Manager-Bereitstellung besteht entweder aus einer Standorthierarchie oder aus einem eigenständigen Standort. Eine Hierarchie besteht aus mehreren Standorten mit jeweils mindestens einem Standortsystemserver. Ein eigenständiger Standort besteht ebenfalls aus mindestens einem Standortsystemserver. Die Funktionen von Configuration Manager werden von Standortsystemservern erweitert. Beispielsweise könnten Sie ein Standortsystem an einem Standort installieren, um Softwareupdatebereitstellungen zu unterstützen oder mobile Geräte zu verwalten. Überprüfen Sie sorgfältig die Informationen zu jedem Standorttyp sowie Alternativen zu Standorten, die von Standortsystemen mit Inhaltsbereitstellung angeboten werden, um Ihre Standorthierarchie erfolgreich zu planen und das bestmögliche Netzwerk sowie die optimalen geografischen Standorte für die Standortserver zu ermitteln. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Planen einer Hierarchie in Configuration Manager des Themas Planen von Standorten und Hierarchien in Configuration Manager.

Sie benötigen eine Gesamtstruktur-Vertrauensstellung, um Configuration Manager-Standorte zu unterstützen, die sich in anderen Active Directory-Gesamtstrukturen befinden. Wenn Sie einen Configuration Manager-Standort in einer vertrauenswürdigen Gesamtstruktur installieren, sind für Configuration Manager keine weiteren Konfigurationsschritte erforderlich. Die Netzwerkpakete, die für Configuration Manager erforderlich sind, dürfen jedoch nicht von beteiligten Firewalls und Netzwerkgeräten blockiert werden; ferner muss die Namensauflösung zwischen den Gesamtstrukturen funktionieren, und Sie müssen ein Konto mit ausreichenden Berechtigungen zur Standortinstallation verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Planning for Communications Across Forests in Configuration Manager des Themas Planen der Kommunikation in Configuration Manager.

Für die Installation des Standorts der zentralen Verwaltung von Configuration Manager sowie des primären Standorts muss SQL Server installiert sein. Sie können SQL Server auf einem sekundären Standortserver installieren, bevor Sie Setup ausführen, oder die Installation von SQL Server Express als Teil der Installation des sekundären Standorts durch Setup zulassen. Weitere Informationen zu den unterstützten SQL Server-Versionen für die Standortinstallation finden Sie im Abschnitt Konfigurationen für die SQL Server-Standortdatenbank des Themas Supported Configurations for Configuration Manager.

Wenn Sie einen neuen Configuration Manager-Standort installieren möchten, können Sie entweder den Setup-Assistenten für Configuration Manager verwenden oder mithilfe der Methode zur Installation per Skript eine unbeaufsichtigte Installation ausführen. Wenn Sie den Configuration Manager-Setup-Assistenten verwenden, können Sie einen primären Standortserver oder einen Standort der zentralen Verwaltung installieren. Sekundäre Standorte installieren Sie mithilfe der Configuration Manager-Konsole.

Weitere Informationen zu den für Setup verfügbaren Befehlszeilenoptionen finden Sie im Abschnitt Verwenden von Befehlszeilenoptionen für Setup dieses Themas.

Weitere Informationen zum Ausführen von Setup mithilfe eines unbeaufsichtigten Skripts finden Sie im Abschnitt Unbeaufsichtigte Installation von Configuration Manager dieses Themas.

ImportantWichtig
Nach dem Abschluss der Installation können Sie das Installationsverzeichnis der Programmdateien, den Standortcode und die Standortbeschreibung nicht mehr ändern. Wenn Sie Änderungen an diesen Einstellungen vornehmen möchten, müssen Sie den Standort zuerst deinstallieren und dann mit den neuen Werten erneut installieren.

Folgen Sie den Anweisungen in den folgenden Abschnitten dieses Themas, um einen Standort mithilfe des Setup-Assistenten zu installieren.

Mithilfe eines Standorts der zentralen Verwaltung können Sie hierarchieweite Einstellungen konfigurieren und alle Standorte sowie Objekte in der Hierarchie überwachen. Sie müssen den Standort der zentralen Verwaltung installieren, bevor Sie den mit der Configuration Manager-Hierarchie verbundenen primären Standort installieren. Wenn Sie einen primären Standort installieren, bevor Sie den Standort der zentralen Verwaltung installieren, gibt es nur eine Möglichkeit, den primären Standort mit der Configuration Manager-Hierarchie zu verbinden: Deinstallieren Sie den primären Standort, installieren Sie den Standort der zentralen Verwaltung, installieren Sie den primären Standort erneut, und verbinden Sie ihn beim Setup mit dem Standort der zentralen Verwaltung.

Ab Configuration Manager SP1 können Sie jedoch einen vorhandenen eigenständigen primären Standort in eine Hierarchie erweitern, die einen neuen Standort der zentralen Verwaltung umfasst. Sie können weitere neue primäre Standorte installieren, nachdem Sie den neuen Standort der zentralen Verwaltung installiert haben. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Planen der Erweiterung eines eigenständigen primären Standorts des Themas Planen von Standorten und Hierarchien in Configuration Manager.

Wenden Sie das folgende Verfahren an, um einen Standort der zentralen Verwaltung zu installieren.

  1. Überprüfen Sie, ob der Administrator, der die Installation ausführt, über die folgenden Sicherheitsrechte verfügt:

    • Lokale Administratorrechte auf dem Servercomputer des Standorts der zentralen Verwaltung

    • Lokale Administratorrechte auf jedem Computer, von dem eines der folgenden Elemente gehostet wird:

      • Die Standortdatenbank

      • Eine Instanz des SMS-Anbieters für den Standort

      •  
    • Systemadministratorrechte für die SQL Server-Instanz, von der die Standortdatenbank gehostet wird

  2. Öffnen Sie Windows-Explorer auf dem Standortcomputer der zentralen Verwaltung, und suchen Sie den Ordner <ConfigMgr-Installationsmedium>\SMSSETUP\BIN\X64“.

  3. Doppelklicken Sie auf Setup.exe. Der Setup-Assistent für Configuration Manager wird geöffnet.

  4. Klicken Sie auf der Seite Bevor Sie beginnen auf Weiter.

  5. Wählen Sie auf der Seite Erste Schritte die Option Standort der zentralen Verwaltung für Configuration Manager installieren aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

  6. Geben Sie auf der Seite Product Key an, ob Sie Configuration Manager als Evaluierungsversion oder als Vollversion installieren möchten. Wenn Sie eine Vollversion von Configuration Manager wünschen, müssen Sie den Product Key eingeben. Klicken Sie auf Weiter.

    Wenn Sie eine Evaluierungsversion von Configuration Manager installieren, wird die Configuration Manager-Konsole nach 180 Tagen zum Schreiben gesperrt. Zur Aktivierung des Produkts müssen Sie in Setup auf der Seite Standortwartung einen Product Key eingeben.

  7. Lesen und akzeptieren Sie auf der Seite Microsoft Software-Lizenzbedingungen die Lizenzbedingungen, und klicken Sie anschließend auf Weiter.

  8. Lesen und akzeptieren Sie auf der Seite Lizenzen für erforderliche Komponenten die Lizenzbedingungen für die erforderliche Software, und klicken Sie anschließend auf Weiter. Die Software wird gegebenenfalls heruntergeladen und automatisch auf Standortsystemen oder Clients installiert. Die nächste Seite wird erst angezeigt, nachdem Sie alle Kontrollkästchen aktiviert haben.

  9. Geben Sie auf der Seite Download der Voraussetzungskomponenten an, ob die aktuellsten Voraussetzungen, Sprachpakete und Produktupdates aus dem Internet heruntergeladen oder bereits heruntergeladene Dateien verwendet werden sollen. Klicken Sie dann auf Weiter. Falls Sie bereits Dateien mit dem Setup-Downloadprogramm heruntergeladen haben, wählen Sie Bereits heruntergeladene Dateien verwenden aus, und geben Sie den Downloadordner an. Informationen zum Setup-Downloadprogramm finden Sie im Abschnitt Setup-Downloadprogramm in diesem Thema.

    noteHinweis
    Wenn Sie bereits heruntergeladene Dateien verwenden, überprüfen Sie, ob der Downloadordner die aktuellsten Dateiversionen enthält.

  10. Wählen Sie auf der Seite Serversprachauswahl die Sprachen aus, die für die Configuration Manager-Konsole sowie für Berichte verfügbar sind, und klicken Sie dann auf Weiter. Englisch ist standardmäßig aktiviert und kann nicht entfernt werden.

  11. Wählen Sie auf der Seite Clientsprachauswahl die Sprachen aus, die für Clientcomputer verfügbar sind. Geben Sie außerdem an, ob alle Clientsprachen für mobile Geräteclients aktiviert werden sollen. Klicken Sie dann auf Weiter. Englisch ist standardmäßig aktiviert und kann nicht entfernt werden.

    ImportantWichtig
    Wenn Sie einen Standort der zentralen Verwaltung installieren, um einen eigenständigen primären Standort zu erweitern, wählen Sie die Clientsprachen aus, die auch auf dem eigenständigen primären Standort installiert sind.

  12. Geben Sie auf der Seite Standort- und Installationseinstellungen den Standortcode und den Standortnamen des Standorts an. Weitere Informationen zu Standortcodes und -namen einschließlich bewährter Methoden und Einschränkungen finden Sie im Abschnitt Standortbenennung in Configuration Manager in diesem Thema.

  13. Geben Sie den Installationsordner an. Geben Sie außerdem an, ob die Configuration Manager-Konsole auf dem lokalen Computer installiert werden soll. Klicken Sie dann auf Weiter. Der Ordnerpfad darf nicht auf Leerzeichen enden und darf keine Unicode-Zeichen enthalten.

    WarningWarnung
    Sie können den Installationsordner nicht ändern, nachdem Setup abgeschlossen ist. Bevor Sie den Vorgang fortsetzen, überprüfen Sie, ob auf dem Laufwerk ausreichend Speicherplatz verfügbar ist.

  14. Wenn Sie Configuration Manager ohne Service Pack verwenden, fahren Sie fort mit Schritt 15.

    Wählen Sie auf der Seite Installation des Standorts der zentralen Verwaltung die für Ihr Szenario geeignete Option aus:

    • Wenn Sie einen Standort der zentralen Verwaltung als ersten Standort in einer neuen Hierarchie installieren möchten, wählen Sie die Option Als ersten Standort in einer neuen Hierarchie installieren aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Wenn Sie einen Standort der zentralen Verwaltung zum Erweitern eines eigenständigen primären Standorts in eine Hierarchie installieren möchten, wählen Sie die Option Vorhandenen eigenständigen primären Standort in eine Hierarchie erweitern aus, geben Sie den FQDN des eigenständigen primären Standortservers an, und klicken Sie dann auf Weiter.

      noteHinweis
      Am eigenständigen primären Standort muss die gleiche Version von Configuration Manager ausgeführt werden wie die Version, die Sie zur Installation des Standorts der zentralen Verwaltung verwenden.

  15. Geben Sie auf der Seite Datenbankinformationen die Informationen zum Standortdatenbankserver und zum SSB-Port (SQL Server Service Broker) an, der von SQL Server verwendet werden soll. Sie müssen einen gültigen Port angeben, der von keinem anderen Standort oder Dienst verwendet wird und nicht durch Firewalleinschränkungen blockiert ist.

    ImportantWichtig
    Wenn Sie Configuration Manager ohne Service Pack verwenden und die Standortdatenbank für die Verwendung der Standardinstanz von SQL Server konfigurieren, müssen Sie den SQL Server-Dienstport für die Verwendung des Standardports TCP-Port 1433 konfigurieren. Ab Configuration Manager SP1 können Sie für die Standardinstanz einen nicht standardmäßigen TCP-Port verwenden.

    noteHinweis
    Es wird zwar in der Regel TCP-Port 4022 verwendet, jedoch werden auch andere Ports unterstützt.

    Klicken Sie bei System Center 2012 Configuration Manager ohne Service Pack oder mit SP1 auf Weiter, um den Vorgang mit der Seite SMS-Anbietereinstellungen fortzusetzen.

    Klicken Sie ab System Center 2012 R2 Configuration Manager auf Weiter, um den Vorgang mit einer zweiten Seite Datenbankinformationen fortzusetzen. Hier können Sie vom Standard abweichende Speicherorte für die SQL Server-Datendatei und SQL Server-Protokolldatei für die Standortdatenbank angeben. Klicken Sie dann auf Weiter, um den Vorgang fortzusetzen.

    noteHinweis
    Die Option zur Angabe der vom Standard abweichenden Speicherorte ist nicht verfügbar, wenn Sie einen SQL Server-Cluster verwenden.

    WarningWarnung
    Von der Voraussetzungsprüfung wird nicht überprüft, ob für die vom Standard abweichenden Speicherorte genügend Speicherplatz vorhanden ist.

  16. Geben Sie auf der Seite SMS-Anbietereinstellungen den vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) des Servers an, auf dem der SMS-Anbieter gehostet werden soll. Klicken Sie dann auf Weiter. Nach der Erstinstallation können Sie zusätzliche SMS-Anbieter für den Standort konfigurieren.

  17. Geben Sie auf der Seite Konfiguration des Programms zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit an, ob Sie teilnehmen möchten. Klicken Sie dann auf Weiter.

  18. Prüfen Sie auf der Seite Zusammenfassung der Einstellungen, ob die Einstellungen richtig sind. Klicken Sie auf Weiter, um die Voraussetzungsprüfung zu starten und damit zu prüfen, ob der Server für den Einsatz als Standortserver der zentralen Verwaltung bereit ist.

  19. Klicken Sie auf der Seite Voraussetzungsprüfung auf Weiter, falls keine Probleme aufgeführt werden. Der Standort der zentralen Verwaltung wird daraufhin installiert. Wenn bei der Voraussetzungsprüfung ein Problem festgestellt wird, klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um Details zur Behebung des Problems anzuzeigen. Sie können mit der Installation erst dann fortfahren, wenn alle in der Liste mit dem Status Fehler aufgeführten Elemente korrigiert wurden. Klicken Sie nach der Problembehebung auf Prüfung ausführen, um die Voraussetzungsprüfung zu wiederholen. Sie können die Ergebnisse der Voraussetzungsprüfung überprüfen, indem Sie die Datei ConfigMgrPrereq.log im Stamm des Systemlaufwerks öffnen. Die Protokolldatei enhält möglicherweise weitere Informationen, die nicht auf der Benutzeroberfläche angezeigt werden. Eine vollständige Liste der Regeln und Beschreibungen zu den Installationsvoraussetzungen finden Sie unter Technische Referenz für die Voraussetzungsprüfung in Configuration Manager.

  20. Auf der Seite Installation wird der Gesamtstatus der Installation angezeigt. Wenn die Hauptinstallation des Standortservers abgeschlossen ist, können Sie den Assistenten schließen. Die Standortkonfiguration wird im Hintergrund fortgesetzt.

    noteHinweis
    Sie können eine Configuration Manager-Konsole mit dem Standort der zentralen Verwaltung verbinden, bevor die Standortinstallation abgeschlossen ist. Allerdings handelt es sich dann um eine Konsole ohne Schreibzugriff. In der Konsole ohne Schreibzugriff können Sie zwar Objekte und Konfigurationseinstellungen anzeigen, aber keine Änderungen vornehmen, da diese am Ende der Standortinstallation verloren gehen würden.

Sie müssen bei der Installation auswählen, ob der primäre Standort einem vorhandenen Standort der zentralen Verwaltung hinzugefügt oder als eigenständiger primärer Standort installiert werden soll.

ImportantWichtig
Wenn Sie eine Configuration Manager-Hierarchie erstellen, müssen Sie zunächst den Standort der zentralen Verwaltung installieren.

Wenn Sie einen neuen primären Standort in Ihrer Produktionsumgebung installieren, konfigurieren Sie die Installationsoptionen manuell im Assistenten. Normalerweise wählen Sie nur die Option Typische Installationsoptionen für einen eigenständigen primären Standort verwenden aus, um einen eigenständigen primären Standort in Ihrer Testumgebung zu installieren. Wenn Sie diese Option auswählen, wird der Standort automatisch als eigenständiger primärer Standort installiert. Dabei werden ein Standardinstallationspfad, eine lokale Installation von SQL Server mit der Standardinstanz für die Standortdatenbank, ein lokaler Verwaltungspunkt und ein lokaler Verteilungspunkt verwendet. Der Standort wird mit Englisch sowie der Anzeigesprache des Betriebssystems auf dem primären Standortserver konfiguriert, sofern die Anzeigesprache von Configuration Manager unterstützt wird.

Wenden Sie eines der folgenden Verfahren an, um einen primären Standort zu installieren.

  1. Überprüfen Sie, ob der Administrator, der die Installation ausführt, über die folgenden Sicherheitsrechte verfügt:

    • Lokale Administratorrechte auf dem Servercomputer des Standorts der zentralen Verwaltung

    • Systemadministratorrechte auf der Standortdatenbank des Standorts der zentralen Verwaltung

    • Lokale Administratorrechte auf dem primären Standortservercomputer

    • Lokale Administratorrechte auf jedem Computer, von dem am primären Standort eines der folgenden Elemente gehostet wird:

      • Die Standortdatenbank

      • Eine Instanz des SMS-Anbieters für den Standort

      • Ein Verwaltungspunkt für den Standort

      • Ein Verteilungspunkt für den Standort

    • Systemadministratorrechte für die SQL Server-Instanz, von der die Standortdatenbank gehostet wird

    • Rollenbasierte Administratorrechte, die der Sicherheitsrolle Infrastrukturadministrator oder Hauptadministrator entsprechen

    noteHinweis
    Die Senderadresse wird automatisch für die Verwendung des Computerkontos für den primären Standortserver konfiguriert. Für dieses Konto sind die NTFS-Dateisystemberechtigungen Lesen, Schreiben, Ausführen und Löschen auf dem Server des Standorts der zentralen Verwaltung für den Ordner SMS\Inboxes\Despoolr.box\Receive erforderlich. Außerdem muss dem Konto in Ihrer Sicherheitsrichtlinie das Recht Auf diesen Computer vom Netzwerk aus zugreifen für den Zielstandortserver gewährt werden. Wenn die Installation abgeschlossen ist, können Sie das Konto bei Bedarf in ein Windows-Benutzerkonto ändern. Dies ist beispielsweise erforderlich, wenn sich Ihr Standort der zentralen Verwaltung in einer anderen Gesamtstruktur befindet. Weitere Informationen zu Kommunikationsanforderungen zwischen Gesamtstruktur-Vertrauensstellungen finden Sie unter Planning for Communications Across Forests in Configuration Manager.

  2. Öffnen Sie auf dem Computer des neuen primären Standorts Windows-Explorer, und suchen Sie den Ordner „<ConfigMgrInstallationMedia>\SMSSETUP\BIN\X64“.

  3. Doppelklicken Sie auf Setup.exe. Der Setup-Assistent für Configuration Manager wird geöffnet.

  4. Klicken Sie auf der Seite Bevor Sie beginnen auf Weiter.

  5. Wählen Sie auf der Seite Erste Schritte die Option Primären Configuration Manager-Standort installieren aus, vergewissern Sie sich, dass das Kontrollkästchen Typische Installationsoptionen für einen eigenständigen primären Standort verwenden deaktiviert ist, und klicken Sie dann auf Weiter.

  6. Geben Sie auf der Seite Product Key an, ob Sie Configuration Manager als Evaluierungsversion oder als Vollversion installieren möchten. Wenn Sie eine Vollversion von Configuration Manager wünschen, müssen Sie den Product Key eingeben. Klicken Sie auf Weiter.

    Wenn Sie Configuration Manager als Evaluierungsversion installieren, wird von der Configuration Manager-Konsole nach 180 Tagen in den Modus ohne Schreibzugriff gewechselt, bis Sie im Setup-Assistenten auf der Seite Standortwartung das Produkt aktivieren.

  7. Lesen und akzeptieren Sie auf der Seite Microsoft Software-Lizenzbedingungen die Lizenzbedingungen, und klicken Sie anschließend auf Weiter.

  8. Lesen und akzeptieren Sie auf der Seite Lizenzen für erforderliche Komponenten die Lizenzbedingungen für die erforderliche Software, und klicken Sie anschließend auf Weiter. Die Software wird gegebenenfalls heruntergeladen und automatisch auf Standortsystemen oder Clients installiert. Die nächste Seite wird erst angezeigt, nachdem Sie alle Kontrollkästchen aktiviert haben.

  9. Geben Sie auf der Seite Download der Voraussetzungskomponenten an, ob die aktuellsten Voraussetzungen, Sprachpakete und Produktupdates aus dem Internet heruntergeladen oder bereits heruntergeladene Dateien verwendet werden sollen. Klicken Sie dann auf Weiter. Falls Sie bereits Dateien mit dem Setup-Downloadprogramm heruntergeladen haben, wählen Sie Bereits heruntergeladene Dateien verwenden aus, und geben Sie den Downloadordner an. Informationen zum Setup-Downloadprogramm finden Sie im Abschnitt Setup-Downloadprogramm in diesem Thema.

    noteHinweis
    Wenn Sie bereits heruntergeladene Dateien verwenden, überprüfen Sie, ob der Downloadordner die aktuellsten Dateiversionen enthält.

  10. Wählen Sie auf der Seite Serversprachauswahl die Sprachen aus, die für die Configuration Manager-Konsole sowie für Berichte verfügbar sind, und klicken Sie dann auf Weiter. Englisch ist standardmäßig aktiviert und kann nicht entfernt werden.

  11. Wählen Sie auf der Seite Clientsprachauswahl die Sprachen aus, die für Clientcomputer verfügbar sind. Geben Sie außerdem an, ob alle Clientsprachen für mobile Geräteclients aktiviert werden sollen. Klicken Sie dann auf Weiter. Englisch ist standardmäßig aktiviert und kann nicht entfernt werden.

  12. Geben Sie auf der Seite Standort- und Installationseinstellungen den Standortcode und den Standortnamen des Standorts an. Weitere Informationen zu Standortcodes und -namen einschließlich bewährter Methoden und Einschränkungen finden Sie im Abschnitt Standortbenennung in Configuration Manager in diesem Thema.

  13. Geben Sie den Installationsordner an. Geben Sie außerdem an, ob die Configuration Manager-Konsole auf dem lokalen Computer installiert werden soll. Klicken Sie dann auf Weiter. Der Ordnerpfad darf nicht auf Leerzeichen enden und darf keine Unicode-Zeichen enthalten.

    WarningWarnung
    Sie können den Installationsordner nicht ändern, nachdem Setup abgeschlossen ist. Bevor Sie den Vorgang fortsetzen, überprüfen Sie, ob auf dem Laufwerk ausreichend Speicherplatz verfügbar ist.

  14. Wählen Sie auf der Seite Installation am primären Standort die Option Den primären Standort einer vorhandenen Hierarchie hinzufügen aus, geben Sie den FQDN des Standorts der zentralen Verwaltung an, und klicken Sie dann auf Weiter. Bei der Installation wird überprüft, ob ein Zugriff auf den Standort der zentralen Verwaltung durch den primären Standortserver möglich ist und ob der Standortcode des Standorts der zentralen Verwaltung mithilfe der Sicherheitsanmeldeinformationen des Benutzers, der Setup ausführt, abgerufen werden kann.

  15. Geben Sie auf der Seite Datenbankinformationen die Informationen zum Standortdatenbankserver und zum SSB-Port (SQL Server Service Broker) an, der von SQL Server verwendet werden soll. Klicken Sie dann auf Weiter. Sie müssen einen gültigen Port angeben, der von keinem anderen Standort oder Dienst verwendet wird und nicht durch Firewalleinschränkungen blockiert ist. Es wird zwar in der Regel TCP-Port 4022 verwendet, jedoch werden auch andere Ports unterstützt.

    ImportantWichtig
    Wenn Sie Configuration Manager ohne Service Pack verwenden und die Standortdatenbank für die Verwendung der Standardinstanz von SQL Server konfigurieren, müssen Sie den SQL Server-Dienstport für die Verwendung des Standardports TCP-Port 1433 konfigurieren. Ab Configuration Manager SP1 können Sie für die Standardinstanz einen nicht standardmäßigen TCP-Port verwenden.

    Klicken Sie bei System Center 2012 Configuration Manager ohne Service Pack oder mit SP1 auf Weiter, um den Vorgang mit der Seite SMS-Anbietereinstellungen fortzusetzen.

    Klicken Sie ab System Center 2012 R2 Configuration Manager auf Weiter, um den Vorgang mit einer zweiten Seite Datenbankinformationen fortzusetzen. Hier können Sie vom Standard abweichende Speicherorte für die SQL Server-Datendatei und SQL Server-Protokolldatei für die Standortdatenbank angeben. Klicken Sie dann auf Weiter, um den Vorgang fortzusetzen.

    noteHinweis
    Die Option zur Angabe der vom Standard abweichenden Speicherorte ist nicht verfügbar, wenn Sie einen SQL Server-Cluster verwenden.

    WarningWarnung
    Von der Voraussetzungsprüfung wird nicht überprüft, ob für die vom Standard abweichenden Speicherorte genügend Speicherplatz vorhanden ist.

  16. Geben Sie auf der Seite SMS-Anbietereinstellungen den vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) des Servers an, auf dem der SMS-Anbieter gehostet werden soll. Klicken Sie dann auf Weiter. Nach der Erstinstallation können Sie zusätzliche SMS-Anbieter für den Standort konfigurieren.

  17. Geben Sie auf der Seite Kommunikationseinstellungen für Clientcomputer an, ob von allen Standortsystemen ausschließlich HTTPS-Kommunikation mit Clients zugelassen werden soll, oder ob die Kommunikationsmethode für jede Standortsystemrolle konfiguriert werden soll. Klicken Sie dann auf Weiter. Wenn Sie die Option Alle Standortsystemrollen lassen ausschließlich die HTTPS-Kommunikation mit Clients zu auswählen, ist für den Clientcomputer ein gültiges PKI-Zertifikat zur Clientauthentifizierung erforderlich. Wenn Sie die Option Kommunikationsmethode bei jeder Standortsystemrolle konfigurieren auswählen, können Sie das Kontrollkästchen Von Clients wird HTTPS verwendet, wenn ein gültiges PKI-Zertifikat und HTTPS-fähige Standortrollen verfügbar sind aktivieren. Dadurch ist gewährleistet, dass vom Client ein für HTTPS konfiguriertes Standortsystem ausgewählt wird, sofern ein solches Standortsystem verfügbar ist. Weitere Informationen zu PKI-Zertifikatanforderungen finden Sie unter PKI-Zertifikatanforderungen für Configuration Manager.

  18. Geben Sie auf der Seite Standortsystemrollen an, ob ein Verwaltungspunkt oder ein Verteilungspunkt installiert werden soll. Geben Sie gegebenenfalls den FQDN für das Standortsystem ein, und wählen Sie die Clientverbindungsmethode aus. Klicken Sie auf Weiter. Falls Sie auf der vorherigen Seite die Option Alle Standortsystemrollen lassen ausschließlich die HTTPS-Kommunikation mit Clients zu ausgewählt haben, werden die Clientverbindungseinstellungen automatisch für HTTPS konfiguriert und können nur geändert werden, wenn Sie zur vorherigen Seite zurückkehren und die Einstellung ändern.

    noteHinweis
    Das Standortsystem-Installationskonto wird automatisch so konfiguriert, dass die Standortsystemrolle über das Computerkonto des primären Standorts installiert wird. Falls Sie ein alternatives Installationskonto für Remotestandortsysteme verwenden müssen, wählen Sie die Rollen nicht im Setup-Assistenten aus, sondern installieren sie später mithilfe der Configuration Manager-Konsole.

  19. Geben Sie auf der Seite Konfiguration des Programms zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit an, ob Sie teilnehmen möchten. Klicken Sie dann auf Weiter.

  20. Prüfen Sie auf der Seite Zusammenfassung der Einstellungen, ob die Einstellungen richtig sind. Klicken Sie auf Weiter, um die Voraussetzungsprüfung zu starten. Dabei wird geprüft, ob der Server für den primären Standortserver und die angegebenen Standortsystemrollen bereit ist.

  21. Klicken Sie auf der Seite Voraussetzungsprüfung auf Weiter, falls keine Probleme aufgeführt werden. Der primäre Standort und die ausgewählten Standortsystemrollen werden daraufhin installiert. Wenn bei der Voraussetzungsprüfung ein Problem festgestellt wird, klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um Details zur Behebung des Problems anzuzeigen. Sie können mit der Installation erst dann fortfahren, wenn alle in der Liste mit dem Status Fehler aufgeführten Elemente korrigiert wurden. Klicken Sie nach der Problembehebung auf Prüfung ausführen, um die Voraussetzungsprüfung zu wiederholen. Sie können die Ergebnisse der Voraussetzungsprüfung überprüfen, indem Sie die Datei ConfigMgrPrereq.log im Stamm des Systemlaufwerks öffnen. Die Protokolldatei enhält möglicherweise weitere Informationen, die nicht auf der Benutzeroberfläche angezeigt werden. Eine vollständige Liste der Regeln und Beschreibungen zu den Installationsvoraussetzungen finden Sie unter Technische Referenz für die Voraussetzungsprüfung in Configuration Manager.

  22. Auf der Seite Installation wird der Gesamtstatus der Installation angezeigt. Wenn die Hauptinstallation des Standortservers und des Standortsystems abgeschlossen ist, können Sie den Assistenten schließen. Die Standortkonfiguration wird im Hintergrund fortgesetzt.

    noteHinweis
    Sie können eine Configuration Manager-Konsole mit einem primären Standort verbinden, bevor die Standortinstallation abgeschlossen ist. Allerdings handelt es sich dann um eine Konsole ohne Schreibzugriff. In der Konsole ohne Schreibzugriff können Sie zwar Objekte und Konfigurationseinstellungen anzeigen, aber keine Änderungen vornehmen, da diese am Ende der Standortinstallation verloren gehen würden.

  1. Überprüfen Sie, ob der Administrator, der die Installation ausführt, über die folgenden Sicherheitsrechte verfügt:

    • Lokale Administratorrechte auf dem primären Standortservercomputer

    • Lokale Administratorrechte auf jedem Computer, von dem eines der folgenden Elemente gehostet wird:

      • Die Standortdatenbank

      • Eine Instanz des SMS-Anbieters für den Standort

      • Ein Verwaltungspunkt für den Standort

      • Ein Verteilungspunkt für den Standort

    • Systemadministratorrechte für die SQL Server-Instanz, von der die Standortdatenbank gehostet wird

  2. Öffnen Sie auf dem Computer des neuen primären Standorts Windows-Explorer, und suchen Sie den Ordner „<ConfigMgrInstallationMedia>\SMSSETUP\BIN\X64“.

  3. Doppelklicken Sie auf Setup.exe. Der Setup-Assistent für Configuration Manager wird geöffnet.

  4. Klicken Sie auf der Seite Bevor Sie beginnen auf Weiter.

  5. Wählen Sie auf der Seite Erste Schritte die Option Primären Configuration Manager-Standort installieren aus, vergewissern Sie sich, dass das Kontrollkästchen Typische Installationsoptionen für einen eigenständigen primären Standort verwenden deaktiviert ist, und klicken Sie dann auf Weiter.

  6. Geben Sie auf der Seite Product Key an, ob Sie Configuration Manager als Evaluierungsversion oder als Vollversion installieren möchten. Wenn Sie eine Vollversion von Configuration Manager wünschen, müssen Sie den Product Key eingeben. Klicken Sie auf Weiter.

    Wenn Sie eine Evaluierungsversion von Configuration Manager installieren, wird die Configuration Manager-Konsole nach 180 Tagen zum Schreiben gesperrt. Zur Aktivierung des Produkts müssen Sie in Setup auf der Seite Standortwartung einen Product Key eingeben.

  7. Lesen und akzeptieren Sie auf der Seite Microsoft Software-Lizenzbedingungen die Lizenzbedingungen, und klicken Sie anschließend auf Weiter.

  8. Lesen und akzeptieren Sie auf der Seite Lizenzen für erforderliche Komponenten die Lizenzbedingungen für die erforderliche Software, und klicken Sie anschließend auf Weiter. Die Software wird gegebenenfalls heruntergeladen und automatisch auf Standortsystemen oder Clients installiert. Die nächste Seite wird erst angezeigt, nachdem Sie alle Kontrollkästchen aktiviert haben.

  9. Geben Sie auf der Seite Download der Voraussetzungskomponenten an, ob die aktuellsten Voraussetzungen, Sprachpakete und Produktupdates aus dem Internet heruntergeladen oder bereits heruntergeladene Dateien verwendet werden sollen. Klicken Sie dann auf Weiter. Falls Sie bereits Dateien mit dem Setup-Downloadprogramm heruntergeladen haben, wählen Sie Bereits heruntergeladene Dateien verwenden aus, und geben Sie den Downloadordner an. Informationen zum Setup-Downloadprogramm finden Sie im Abschnitt Setup-Downloadprogramm in diesem Thema.

    noteHinweis
    Wenn Sie bereits heruntergeladene Dateien verwenden, überprüfen Sie, ob der Downloadordner die aktuellsten Dateiversionen enthält.

  10. Wählen Sie auf der Seite Serversprachauswahl die Sprachen aus, die für die Configuration Manager-Konsole sowie für Berichte verfügbar sein sollen, und klicken Sie dann auf Weiter. Englisch ist standardmäßig aktiviert und kann nicht entfernt werden.

  11. Wählen Sie auf der Seite Clientsprachauswahl die Sprachen aus, die für Clientcomputer verfügbar sein sollen. Geben Sie außerdem an, ob alle Clientsprachen für mobile Geräteclients aktiviert werden sollen. Klicken Sie dann auf Weiter. Englisch ist standardmäßig aktiviert und kann nicht entfernt werden.

  12. Geben Sie auf der Seite Standort- und Installationseinstellungen den Standortcode und den Standortnamen des Standorts an. Weitere Informationen zu Standortcodes und -namen einschließlich bewährter Methoden und Einschränkungen finden Sie im Abschnitt Standortbenennung in Configuration Manager in diesem Thema.

  13. Geben Sie den Installationsordner an. Geben Sie außerdem an, ob die Configuration Manager-Konsole auf dem lokalen Computer installiert werden soll. Klicken Sie dann auf Weiter. Der Ordnerpfad darf nicht auf Leerzeichen enden und darf keine Unicode-Zeichen enthalten.

    WarningWarnung
    Sie können den Installationsordner nicht ändern, nachdem Setup abgeschlossen ist. Bevor Sie den Vorgang fortsetzen, überprüfen Sie, ob auf dem Laufwerk ausreichend Speicherplatz verfügbar ist.

    ImportantWichtig
    Falls Sie Typische Installationsoptionen für einen eigenständigen primären Standort verwenden ausgewählt haben, fahren Sie fort mit Schritt 17 (Seite Konfiguration des Programms zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit).

  14. Wählen Sie auf der Seite Installation am primären Standort die Option Den primären Standort als eigenständigen Standort installieren aus. Klicken Sie dann auf Weiter. Bestätigen Sie durch Klicken auf Ja, dass Sie den Standort als eigenständigen Standort installieren möchten.

    ImportantWichtig
    In den Versionen vor Configuration Manager SP1 konnte nach Abschluss von Setup der eigenständige primäre Standort nicht mehr einem Standort der zentralen Verwaltung hinzugefügt werden.

  15. Geben Sie auf der Seite Datenbankinformationen die Informationen zum Standortdatenbankserver und zum SSB-Port (SQL Server Service Broker) an, der von SQL Server verwendet werden soll. Klicken Sie dann auf Weiter. Sie müssen einen gültigen Port angeben, der von keinem anderen Standort oder Dienst verwendet wird und nicht durch Firewalleinschränkungen blockiert ist. Es wird zwar in der Regel TCP-Port 4022 verwendet, jedoch werden auch andere Ports unterstützt.

    ImportantWichtig
    Wenn Sie Configuration Manager ohne Service Pack verwenden und die Standortdatenbank für die Verwendung der Standardinstanz von SQL Server konfigurieren, müssen Sie den SQL Server-Dienstport für die Verwendung des Standardports TCP-Port 1433 konfigurieren. Ab Configuration Manager SP1 können Sie für die Standardinstanz einen nicht standardmäßigen TCP-Port verwenden.

    Klicken Sie bei System Center 2012 Configuration Manager ohne Service Pack oder mit SP1 auf Weiter, um den Vorgang mit der Seite SMS-Anbietereinstellungen fortzusetzen.

    Klicken Sie ab System Center 2012 R2 Configuration Manager auf Weiter, um den Vorgang mit einer zweiten Seite Datenbankinformationen fortzusetzen. Hier können Sie vom Standard abweichende Speicherorte für die SQL Server-Datendatei und SQL Server-Protokolldatei für die Standortdatenbank angeben. Klicken Sie dann auf Weiter, um den Vorgang fortzusetzen.

    noteHinweis
    Die Option zur Angabe der vom Standard abweichenden Speicherorte ist nicht verfügbar, wenn Sie einen SQL Server-Cluster verwenden.

    WarningWarnung
    Von der Voraussetzungsprüfung wird nicht überprüft, ob für die vom Standard abweichenden Speicherorte genügend Speicherplatz vorhanden ist.

  16. Geben Sie auf der Seite SMS-Anbietereinstellungen den vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) des Servers an, auf dem der SMS-Anbieter gehostet werden soll. Klicken Sie dann auf Weiter. Nach der Erstinstallation können Sie zusätzliche SMS-Anbieter für den Standort konfigurieren.

  17. Geben Sie auf der Seite Kommunikationseinstellungen für Clientcomputer an, ob von allen Standortsystemen ausschließlich die HTTPS-Kommunikation mit Clients zugelassen werden soll oder ob die Kommunikationsmethode für jede Standortsystemrolle konfiguriert werden muss. Klicken Sie dann auf Weiter. Bei Auswahl von Alle Standortsystemrollen lassen ausschließlich die HTTPS-Kommunikation mit Clients zu muss auf dem Clientcomputer ein gültiges PKI-Zertifikat für die Clientauthentifizierung vorliegen. Weitere Informationen zu PKI-Zertifikatanforderungen finden Sie unter PKI-Zertifikatanforderungen für Configuration Manager.

  18. Geben Sie auf der Seite Standortsystemrollen an, ob ein Verwaltungspunkt oder ein Verteilungspunkt installiert werden soll. Geben Sie gegebenenfalls den FQDN für das Standortsystem ein, und wählen Sie die Clientverbindungsmethode aus. Klicken Sie auf Weiter. Falls Sie auf der vorherigen Seite die Option Alle Standortsystemrollen lassen ausschließlich die HTTPS-Kommunikation mit Clients zu ausgewählt haben, werden die Clientverbindungseinstellungen automatisch für HTTPS konfiguriert und können nur geändert werden, wenn Sie zur vorherigen Seite zurückkehren und die Einstellung ändern.

    noteHinweis
    Das Standortsystem-Installationskonto wird automatisch so konfiguriert, dass die Standortsystemrolle über das Computerkonto des primären Standorts installiert wird. Falls Sie ein alternatives Installationskonto für Remotestandortsysteme verwenden müssen, wählen Sie die Rollen nicht im Setup-Assistenten aus, sondern installieren sie später mithilfe der Configuration Manager-Konsole.

  19. Geben Sie auf der Seite Konfiguration des Programms zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit an, ob Sie teilnehmen möchten. Klicken Sie dann auf Weiter.

  20. Prüfen Sie auf der Seite Zusammenfassung der Einstellungen, ob die Einstellungen richtig sind. Klicken Sie auf Weiter, um die Voraussetzungsprüfung zu starten. Dabei wird geprüft, ob der Server für den primären Standortserver und die Standortsystemrollen bereit ist.

  21. Klicken Sie auf der Seite Voraussetzungsprüfung auf Weiter, falls keine Probleme aufgeführt werden. Der primäre Standort und die Standortsystemrollen werden daraufhin installiert. Wenn bei der Voraussetzungsprüfung ein Problem festgestellt wird, klicken Sie in der Liste auf einen Eintrag, um Details zur Behebung des Problems anzuzeigen. Sie können mit der Installation erst dann fortfahren, wenn alle in der Liste mit dem Status Fehler aufgeführten Elemente korrigiert wurden. Klicken Sie nach der Problembehebung auf Prüfung ausführen, um die Voraussetzungsprüfung zu wiederholen. Sie können die Ergebnisse der Voraussetzungsprüfung überprüfen, indem Sie die Datei ConfigMgrPrereq.log im Stamm des Systemlaufwerks öffnen. Die Protokolldatei enhält möglicherweise weitere Informationen, die nicht auf der Benutzeroberfläche angezeigt werden. Eine vollständige Liste der Regeln und Beschreibungen zu den Installationsvoraussetzungen finden Sie unter Technische Referenz für die Voraussetzungsprüfung in Configuration Manager.

  22. Auf der Seite Installation wird der Gesamtstatus der Installation angezeigt. Wenn die Hauptinstallation des Standortservers und des Standortsystems abgeschlossen ist, können Sie den Assistenten schließen. Die Standortkonfiguration wird im Hintergrund fortgesetzt.

    noteHinweis
    Sie können eine Configuration Manager-Konsole mit dem primären Standort verbinden, bevor die Standortinstallation abgeschlossen ist. Allerdings handelt es sich bei der Konsole um eine Konsole ohne Schreibzugriff. In der Konsole ohne Schreibzugriff können Sie zwar Objekte und Konfigurationseinstellungen anzeigen, aber keine Änderungen vornehmen, da diese am Ende der Standortinstallation verloren gehen würden.

Verwenden Sie sekundäre Standorte, um die Übertragung von Bereitstellungsinhalten und Clientdaten über Netzwerke mit geringer Bandbreite zu verwalten. Sekundäre Standorte werden an einem Standort der zentralen Verwaltung oder am jeweils übergeordneten primären Standort verwaltet und häufig an Orten eingesetzt, an denen es keinen Administrator mit lokalen Administratorrechten gibt. Nachdem ein sekundärer Standort mit einem primären Standort verbunden wurde, kann er nur zu einem anderen übergeordneten Standort verschoben werden, wenn er deinstalliert und dann am neuen Standort erneut installiert wird.

Für die Standortdatenbank des sekundären Standorts ist SQL Server erforderlich. Falls keine lokale SQL Server-Instanz verfügbar ist, wird SQL Server Express im Rahmen der Standortinstallation automatisch von Setup installiert. Bevor von Setup die Installation des sekundären Standorts gestartet wird, erfolgt die Voraussetzungsprüfung auf dem sekundären Standortcomputer, um zu prüfen, ob die Voraussetzungen erfüllt sind. Bei der Installation des sekundären Standorts wird die Datenbankreplikation mit dem übergeordneten primären Standort konfiguriert. Außerdem werden die Standortsystemrollen „Verwaltungspunkt“ und „Verteilungspunkt“ automatisch am sekundären Standort installiert.

noteHinweis
Weitere Informationen zu den an sekundären Standorten unterstützten SQL Server-Versionen finden Sie im Abschnitt Konfigurationen für die SQL Server-Standortdatenbank des Themas Supported Configurations for Configuration Manager.

noteHinweis
Der sekundäre Standort wird von Setup automatisch für die Verwendung der Clientkommunikationsports konfiguriert, die am übergeordneten primären Standort konfiguriert wurden.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen sekundären Standort zu erstellen.

  1. Stellen Sie sicher, dass die folgenden Sicherheitsrechte vergeben wurden:

    • Der Administrator, der die Installation des sekundären Standorts in der Configuration Manager-Konsole konfiguriert, muss über rollenbasierte Administratorrechte verfügen, die der Sicherheitsrolle Infrastrukturadministrator oder Hauptadministrator entsprechen.

    • Das Computerkonto des übergeordneten primären Standorts muss ein lokaler Administrator auf dem Servercomputer des sekundären Standorts sein.

    • Vom sekundären Standort wird zum Hosten der Datenbank des sekundären Standorts eine zuvor installierte SQL Server-Instanz verwendet:

      • Das Computerkonto des übergeordneten primären Standorts muss über Systemadministratorrechte auf der SQL Server-Instanz auf dem Servercomputer des sekundären Standorts verfügen.

      • Das lokale Systemkonto des Serverkontos des sekundären Standorts muss über Systemadministratorrechte auf der SQL Server-Instanz auf dem Servercomputer des sekundären Standorts verfügen.

  2. Klicken Sie in der Configuration Manager-Konsole auf Verwaltung.

  3. Erweitern Sie im Arbeitsbereich Verwaltung den Bereich Standortkonfiguration, und klicken Sie dann auf Standorte.

  4. Klicken Sie auf der Registerkarte Startseite in der Gruppe Standort auf Sekundären Standort erstellen. Der Assistent zum Erstellen sekundärer Standorte wird geöffnet.

  5. Überprüfen Sie auf der Seite Vorbereitung, ob der aufgeführte primäre Standort der Standort ist, dem der sekundäre Standort untergeordnet sein soll. Klicken Sie dann auf Weiter.

  6. Geben Sie auf der Seite Allgemein die folgenden Einstellungen an:

    • Standortcode: Geben Sie einen Standortcode für den sekundären Standort an. Weitere Informationen zu Standortcodes und -namen einschließlich bewährter Methoden und Einschränkungen finden Sie im Abschnitt Standortbenennung in Configuration Manager in diesem Thema.

    • Name des Standortservers: Geben Sie den FQDN des sekundären Standortservers an. Überprüfen Sie, ob die Anforderungen für die Installation eines sekundären Standorts vom Server erfüllt werden. Weitere Informationen zu unterstützten Konfigurationen finden Sie unter Supported Configurations for Configuration Manager.

    • Standortname: Geben Sie einen Namen für den sekundären Standort an.

    • Installationsordner: Geben Sie den Installationsordner an, der auf dem sekundären Standortserver erstellt werden soll.

    Klicken Sie auf Weiter.

    ImportantWichtig
    Sie können auf Zusammenfassung klicken, um die Standardeinstellungen im Assistenten zu verwenden und die Seite Zusammenfassung direkt anzuzeigen. Verwenden Sie diese Option nur, wenn Sie mit den Einstellungen dieses Assistenten vertraut sind. Wenn Sie die Standardeinstellungen verwenden, werden Begrenzungsgruppen nicht dem Verteilungspunkt zugeordnet. Dies bedeutet, dass der an diesem sekundären Standort installierte Verteilungspunkt von Clients nicht als Inhaltsquelle verwendet wird. Weitere Informationen zu Begrenzungsgruppen finden im Abschnitt Create and Configure Boundary Groups for Configuration Manager des Themas Konfigurieren von Grenzen und Begrenzungsgruppen in Configuration Manager.

  7. Geben Sie auf der Seite Installationsquelldateien den Speicherort der Installationsdateien für den sekundären Standort an. Klicken Sie dann auf Weiter. Sie können die Dateien vom übergeordneten Standort an den sekundären Standort kopieren, die Quelldateien von einem Netzwerkort verwenden oder aber Quelldateien verwenden, die bereits lokal auf dem sekundären Standortserver verfügbar sind.

    Wenn Sie Quelldateien von folgendem Netzwerkort verwenden oder Quelldateien in folgendem lokalen Speicherort auf dem sekundären Standortcomputer verwenden (am sichersten) auswählen, muss der Speicherort den Unterordner Redist mit den Voraussetzungen, Sprachpaketen und den jüngsten Produktupdates für Setup enthalten. Laden Sie die erforderlichen Dateien mit dem Setup-Downloadprogramm in den Ordner Redist herunter, bevor Sie den sekundären Standort installieren. Der sekundäre Standort kann nur installiert werden, wenn die Dateien im Unterordner Redist verfügbar sind. Weitere Informationen zum Setup-Downloadprogramm finden Sie unter Setup-Downloadprogramm in diesem Thema.

    noteHinweis
    Der Ordner- oder Freigabename, den Sie für die Installationsquelldateien auswählen, darf nur ASCII-Zeichen enthalten.

    securitySicherheit Hinweis
    Das Computerkonto des sekundären Standorts muss über die NTFS-Dateisystemberechtigungen Lesen und Freigabeberechtigungen für den Setupquellordner und die Freigabe verfügen. Vermeiden Sie administrative Netzwerkfreigaben (z. B. C$ und D$), da das Computerkonto des sekundären Standorts in diesem Fall ein Administrator auf dem Remotecomputer sein muss.

  8. Geben Sie auf der Seite SQL Server-Einstellungen an, ob für die Standortdatenbank am sekundären Standort SQL Server Express oder eine vorhandene SQL Server-Instanz verwendet werden soll. Konfigurieren Sie dann die entsprechenden Einstellungen.

    ImportantWichtig
    Wenn Sie Configuration Manager ohne Service Pack verwenden und die Standortdatenbank für die Verwendung der Standardinstanz von SQL Server konfigurieren, müssen Sie den SQL Server-Dienstport für die Verwendung des Standardports TCP-Port 1433 konfigurieren. Ab Configuration Manager SP1 können Sie für die Standardinstanz einen nicht standardmäßigen TCP-Port verwenden.

    Lokale Kopie von SQL Server Express auf dem Computer des sekundären Standorts installieren und konfigurieren

    • SQL Server-Dienstport: Geben Sie den SQL Server-Dienstport an, der von SQL Server Express verwendet werden soll. Der Dienstport ist in der Regel zur Verwendung von TCP-Port 1433 konfiguriert, aber Sie können auch einen anderen Port konfigurieren.

    • SQL Server Broker-Port: Geben Sie den Port des SQL Server-Service Brokers (SSB) an, der von SQL Server Express verwendet werden soll. Der Service Broker ist in der Regel zur Verwendung von TCP-Port 4022 konfiguriert, aber Sie können auch einen anderen Port konfigurieren. Sie müssen einen gültigen Port angeben, der von keinem anderen Standort oder Dienst verwendet wird und nicht durch Firewalleinschränkungen blockiert ist.

    ImportantWichtig
    Nur für System Center 2012 R2 Configuration Manager:
    Bei System Center 2012 R2 Configuration Manager müssen Sie nach der Installation von SQL Server Express im Rahmen der Installation eines neuen sekundären Standorts das kumulative Update 2 auf SQL Server Express anwenden, damit der sekundäre Standort unterstützt wird. Das liegt daran, dass bei der Installation von SQL Server Express im Rahmen einer Neuinstallation eines sekundären Standorts von System Center 2012 R2 Configuration Manager SQL Server 2012 Express ohne Service Pack installiert wird und das erforderliche kumulative Update 2 nicht im Rahmen der Installation installiert werden kann. Wenn bei der Installation des sekundären Standorts ein Fehler auftritt, die Installation von SQL Server 2012 Express jedoch zuvor abgeschlossen wird, müssen Sie das kumulative Update 2 auf diese Instanz von SQL Server 2012 Express anwenden, damit der sekundäre Standort von Configuration Manager erfolgreich installiert werden kann.

    Vorhandene SQL Server-Instanz verwenden

    • SQL Server-FQDN: Prüfen Sie den FQDN des SQL Server-Computers. Zum Hosten der sekundären Standortdatenbank müssen Sie einen lokalen SQL Server verwenden. Diese Einstellung kann nicht geändert werden.

    • SQL Server-Instanz: Geben Sie die SQL Server-Instanz an, die als sekundäre Standortdatenbank verwendet werden soll. Lassen Sie diese Option leer, wenn Sie die Standardinstanz verwenden möchten.

    • Name der ConfigMgr-Standortdatenbank: Geben Sie den Namen der sekundären Standortdatenbank an.

    • SQL Server Broker-Port: Geben Sie den SSB-Port (SQL Server Service Broker) an, der von SQL Server verwendet werden soll. Sie müssen einen gültigen Port angeben, der von keinem anderen Standort oder Dienst verwendet wird und nicht durch Firewalleinschränkungen blockiert ist.

      noteHinweis
      Die von Ihnen auf dieser Seite eingegebenen Informationen werden von Setup erst zu Beginn der Installation überprüft. Überprüfen Sie diese Einstellungen, und setzen Sie dann den Vorgang fort.

    Klicken Sie auf Weiter.

  9. Konfigurieren Sie auf der Seite Verteilungspunkt die allgemeinen Einstellungen des Verteilungspunkts.

    • IIS installieren und konfigurieren, sofern dies für Configuration Manager erforderlich ist: Wählen Sie diese Einstellung aus, damit Internetinformationsdienste (IIS) gegebenenfalls von Configuration Manager auf dem Server installiert und konfiguriert werden. IIS müssen auf allen Verteilungspunkten installiert werden. Wenn IIS nicht auf dem Server installiert sind und Sie diese Einstellung nicht auswählen, müssen Sie IIS installieren, damit der Verteilungspunkt erfolgreich installiert werden kann.

    • Legen Sie die Art der Kommunikation zwischen Clientgeräten und Verteilungspunkt fest. Sowohl bei der Verwendung von HTTP als auch von HTTPS gibt es Vor- und Nachteile. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Bewährte Sicherheitsmethoden für die Inhaltsverwaltung des Themas Sicherheit und Datenschutz für die Inhaltsverwaltung in Configuration Manager.

      ImportantWichtig
      Sie müssen HTTPS auswählen, wenn der übergeordnete primäre Standort für die ausschließliche Kommunikation über HTTPS konfiguriert ist.

      Weitere Informationen zur Clientkommunikation mit dem Verteilungspunkt und anderen Standortsystem finden Sie im Abschnitt Planen der Clientkommunikation in Configuration Manager des Themas Planen der Kommunikation in Configuration Manager.

    • Clients gestatten, eine anonyme Verbindung herzustellen: Mit dieser Einstellung geben Sie an, ob vom Verteilungspunkt anonyme Verbindungen von Configuration Manager-Clients mit der Inhaltsbibliothek zugelassen werden sollen.

      WarningWarnung
      Bei der Bereitstellung einer Windows Installer-Anwendung auf einem Configuration Manager-Client wird die Datei von Configuration Manager in den lokalen Cache des Clients heruntergeladen. Nach Abschluss der Installation werden die Dateien entfernt. Bei der Windows Installer-Quellliste der installierten Windows Installer-Anwendungen wird vom Configuration Manager-Client ein Update mit dem Inhaltspfad der Inhaltsbibliothek auf zugeordneten Verteilungspunkten ausgeführt. Wenn Sie später mithilfe der Systemsteuerungsoption Software eine Reparaturaktion für einen Configuration Manager-Client starten, auf dem Windows XP ausgeführt wird, wird von MSIExec versucht, über einen anonymen Benutzer auf den Inhaltspfad zuzugreifen. Sie müssen das Kontrollkästchen Clients gestatten, eine anonyme Verbindung herzustellen aktivieren, da andernfalls die Reparatur bei Clients unter Windows XP nicht möglich ist. Bei allen anderen Betriebssystemen wird vom Client über das angemeldete Benutzerkonto eine Verbindung mit dem Verteilungspunkt hergestellt.

    • Erstellen Sie für den Verteilungspunkt ein selbstsigniertes Zertifikat, oder importieren Sie ein PKI-Clientzertifikat (Public Key-Infrastruktur). Das Zertifikat wird für folgende Zwecke verwendet:

      • Durch das Zertifikat wird der Verteilungspunkt gegenüber einem Verwaltungspunkt authentifiziert, bevor vom Verteilungspunkt Statusmeldungen gesendet werden.

      • Wenn Sie auf der Seite PXE-Einstellungen das Kontrollkästchen PXE-Unterstützung für Clients aktivieren aktivieren, wird das Zertifikat an Computer gesendet, von denen ein PXE-Start ausgeführt wird. Bei der Bereitstellung des Betriebssystems kann dann von diesen Computern eine Verbindung mit dem Verwaltungspunkt hergestellt werden.

      Wenn alle Verwaltungspunkte am Standort für HTTP konfiguriert sind, erstellen Sie ein selbstsigniertes Zertifikat. Wenn die Verwaltungspunkte für HTTPS konfiguriert sind, importieren Sie ein PKI-Clientzertifikat.

      Zum Importieren des Zertifikats suchen Sie eine Public Key Cryptography Standard-Datei (PKCS 12), die ein PKI-Zertifikat mit den folgenden Anforderungen für Configuration Manager enthält:

      • Die Clientauthentifizierung muss zur Verwendung vorgesehen sein.

      • Der private Schlüssel muss für den Export aktiviert sein.

      noteHinweis
      Es gibt keine speziellen Anforderungen für den Zertifikatantragsteller oder den alternativen Antragstellernamen (SAN). Sie können ein Zertifikat für mehrere Verteilungspunkte verwenden.

      Weitere Informationen zu den Zertifikatanforderungen finden Sie unter PKI-Zertifikatanforderungen für Configuration Manager.

      Ein Beispiel für die Bereitstellung dieses Zertifikats finden Sie im Abschnitt Bereitstellen des Clientzertifikats für Verteilungspunkte des Themas Beispiel für die schrittweise Bereitstellung der PKI-Zertifikate für Configuration Manager: Windows Server 2008-Zertifizierungsstelle.

    • Diesen Verteilungspunkt für vorab bereitgestellten Inhalt aktivieren: Mit diesem Kontrollkästchen können Sie den Verteilungspunkt für vorab bereitgestellten Inhalt aktivieren. Ist diese Einstellung ausgewählt, können Sie das Verteilungsverhalten bei der Inhaltsverteilung konfigurieren. Für die Inhaltsverteilung stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl: Inhalt wird immer vorab am Verteilungspunkt bereitgestellt, nur der Anfangsinhalt des Pakets wird vorab bereitgestellt und Updates erfolgen mithilfe des regulären Inhaltsverteilungsvorgangs, oder für Inhalt des Pakets wird stets der reguläre Inhaltsverteilungsvorgang verwendet.

  10. Legen Sie auf der Seite Laufwerkseinstellungen die Laufwerkseinstellungen für den Verteilungspunkt fest. Sie können für die Inhaltsbibliothek und die Paketfreigabe jeweils bis zu zwei Laufwerke konfigurieren. Allerdings können von Configuration Manager zusätzliche Laufwerke verwendet werden, wenn die festgelegte Laufwerksspeicherreserve der beiden konfigurierten Laufwerke erreicht wird. Auf der Seite Laufwerkseinstellungen werden die Priorität der Laufwerke und der freie Speicherplatz, der auf jedem Laufwerk verbleiben muss, festgelegt.

    • Laufwerksspeicherreserve (MB): Hiermit geben Sie an, wie viel freier Speicher auf einem Laufwerk verbleiben muss. Wird der Wert erreicht, wird der Kopiervorgang auf einem anderen von Configuration Manager ausgewählten Laufwerk fortgesetzt. Inhaltsdateien können sich über mehrere Laufwerke erstrecken.

    • Inhaltsorte: Geben Sie die Inhaltsorte für die Inhaltsbibliothek und die Paketfreigabe an. Inhalt wird von Configuration Manager solange zum primären Inhaltsort kopiert, bis nur noch der unter Laufwerksspeicherreserve (MB) angegebene freie Speicher auf dem Laufwerk verbleibt. Die Inhaltsorte sind standardmäßig auf Automatisch eingestellt. Das Laufwerk, das zum Zeitpunkt der Installation über den größten freien Speicherplatz verfügt, wird als primärer Inhaltsort festgelegt, und das Laufwerk mit dem zweitgrößten Speicherplatz als sekundärer Inhaltsort. Wenn vom primären und sekundären Laufwerk die Laufwerksspeicherreserve erreicht wird, wird von Configuration Manager ein anderes verfügbares Laufwerk mit dem meisten freien Speicherplatz ausgewählt und der Kopiervorgang dort fortgesetzt.

  11. Geben Sie auf der Seite Inhaltsprüfung an, ob die Integrität der Inhaltsdateien am Verteilungspunkt geprüft werden soll. Wenn Sie die Inhaltsprüfung nach einem Zeitplan aktivieren, wird der Vorgang von Configuration Manager zum festgesetzten Zeitpunkt initiiert, und am Verteilungspunkt werden alle Inhalte geprüft. Sie können auch die Priorität der Inhaltsprüfung konfigurieren. Klicken Sie auf den Arbeitsbereich Überwachung, erweitern Verteilungsstatus und klicken auf den Knoten Inhaltsstatus, um die Ergebnisse der Inhaltsprüfung anzuzeigen. Der Inhalt jedes Pakettyps (z. B. Anwendung, Softwareupdatepaket und Startabbild) wird angezeigt.

  12. Auf der Seite Begrenzungsgruppen können Sie die Begrenzungsgruppen verwalten, denen dieser Verteilungspunkt zugewiesen ist. Bei der Inhaltsbereitstellung müssen sich die Clients in einer dem Verteilungspunkt zugeordneten Begrenzungsgruppe befinden, damit der Verteilungspunkt als Quellort für Inhalt verwendet werden kann. Sie können das Kontrollkästchen Fallbackquellpfad für Inhalt zulassen aktivieren, um Clients außerhalb solcher Begrenzungsgruppen ein Ausweichen auf den Verteilungspunkt als Quellort für den Inhalt zu ermöglichen, wenn keine bevorzugten Verteilungspunkte verfügbar sind. Weitere Informationen zu bevorzugten Verteilungspunkten finden Sie im Abschnitt Planen von bevorzugten Verteilungspunkten und Fallback des Themas Planen der Inhaltsverwaltung in Configuration Manager.

  13. Überprüfen Sie auf der Seite Zusammenfassung die Einstellungen. Klicken Sie dann auf Weiter, um den sekundären Standort zu installieren.

  14. Klicken Sie auf der Seite Abschluss des Vorgangs zum Beenden des Assistenten auf Schließen.

TipTipp
Mit dem Windows PowerShell-Cmdlet New-CMSecondarySite wird die gleiche Funktion wie mit diesem Verfahren ausgeführt. Weitere Informationen finden Sie unter New-CMSecondarySite in der Cmdlet-Referenzdokumentation von System Center 2012 Configuration Manager SP1.

  1. Klicken Sie in der Configuration Manager-Konsole auf Verwaltung.

  2. Erweitern Sie im Arbeitsbereich Verwaltung den Bereich Standortkonfiguration, und klicken Sie dann auf Standorte.

  3. Wenn Sie den Installationsstatus überprüfen möchten, wählen Sie den Server des sekundären Standorts aus, und klicken Sie auf der Registerkarte Startseite in der Gruppe Standort auf Installationsstatus anzeigen.

  4. Stellen Sie sicher, dass der sekundäre Standort erfolgreich abgeschlossen wurde.

    noteHinweis
    Wenn Sie mehrere sekundäre Standorte gleichzeitig installieren, wird die Voraussetzungsprüfung immer nur für einen Standort ausgeführt. Erst wenn diese abgeschlossen ist, wird der nächste Standort geprüft.

Wenn Sie eine Evaluierungsversion von Configuration Manager installieren, wird die Configuration Manager-Konsole nach 180 Tagen zum Schreiben gesperrt, bis Sie in Setup auf der Seite Standortwartung das Produkt aktivieren. Sie haben jederzeit vor oder nach Ablauf des 180-tägigen Zeitraums die Möglichkeit, ein Upgrade der Evaluierungsinstallation auf eine Vollversion durchzuführen.

noteHinweis
Wenn Sie von einer Configuration Manager-Konsole aus eine Verbindung mit einer Evaluierungsversion von Configuration Manager herstellen, wird in der Titelleiste der Konsole die Anzahl der verbleibende Tage für die Gültigkeit der Evaluierungsversion angegeben Die Tagesangabe wird nicht automatisch aktualisiert und ändert sich nur, wenn Sie eine neue Verbindung mit einem Standort herstellen.

Zum Durchführen eines Upgrades für eine Evaluierungsversion eines Standorts der zentralen Verwaltung oder eines primären Standorts von Configuration Manager auf eine Vollversion, müssen Sie die Kopie von Setup ausführen, die sich auf dem Standortserver im Installationsordner von Configuration Manager befindet. Da sekundäre Standorte nicht als Evaluierungsinstallationen behandelt werden, müssen Sie einen sekundären Standort nicht ändern, nachdem für den entsprechenden primären übergeordneten Standort ein Upgrade auf eine Vollversion durchgeführt wurde.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Upgrade einer Evaluierungsversion auf eine Vollversion auszuführen.

  1. Klicken Sie auf dem Standortserver auf Start, und zeigen Sie dann auf Alle Programme. Zeigen Sie auf Microsoft System Center 2012, klicken Sie auf Configuration Manager, und klicken Sie dann auf Configuration Manager-Setup.

    ImportantWichtig
    Wenn Sie Setup von Installationsmedien ausführen, sind keine Optionen für die Standortwartung verfügbar.

  2. Klicken Sie auf der Seite Bevor Sie beginnen auf Weiter.

  3. Wählen Sie auf der Seite Erste Schritte die Option Standortwartung durchführen oder diesen Standort zurücksetzen aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

  4. Wählen Sie auf der Seite Standortwartung die Option Von Evaluierungsversion in Vollversion umwandeln aus. Geben Sie einen gültigen Product Key ein, und klicken Sie dann auf Weiter.

  5. Lesen und akzeptieren Sie auf der Seite Microsoft Software-Lizenzbedingungen die Lizenzbedingungen, und klicken Sie anschließend auf Weiter.

  6. Klicken Sie auf der Seite Konfiguration auf Schließen, um den Assistenten abzuschließen.

    noteHinweis
    Wenn Sie ein Upgrade auf eine Vollversion für einen Standort ausführen, wird die Titelleiste einer mit dem Standort verbundenen Configuration Manager-Konsole nicht automatisch aktualisiert, und es wird weiterhin „Evaluierungsversion“ für diesen Standort angezeigt. Diese Angabe ändert sich erst, wenn Sie erneut von der Konsole aus eine Verbindung mit diesem Standort herstellen.

Wenn Sie Configuration Manager-Setup über eine Eingabeaufforderung ausführen, stehen Ihnen viele Optionen zur Verfügung. Mit diesen Optionen können Sie unter anderem eine Installation oder ein Upgrade per Skript starten, feststellen, ob ein Standort für ein Upgrade geeignet ist, einen Standort zurücksetzen oder installierte Sprachen verwalten.

Die folgende Tabelle enthält eine Liste der Befehlszeilenoptionen für Setup. Informationen zum Ausführen unbeaufsichtigter Installationen mit Setupskriptdateien finden Sie im Abschnitt Unbeaufsichtigte Installation von Configuration Manager dieses Themas.

 

Befehlszeilenoption Beschreibung

/DEINSTALL

Damit wird der Standort deinstalliert. Sie müssen Setup vom Standortservercomputer ausführen.

/DONTSTARTSITECOMP

Installieren Sie einen Standort, ohne dass der Standortkomponenten-Manager-Dienst gestartet wird. Der Standort wird erst beim Start des Standortkomponenten-Manager-Diensts aktiv. Der Standortkomponenten-Manager ist dafür verantwortlich, dass der Dienst SMS_Executive sowie weitere Prozesse am Standort installiert und gestartet werden. Wenn Sie den Standortkomponenten-Manager-Dienst nach Abschluss der Standortinstallation starten, werden der Dienst SMS_Executive sowie weitere Prozesse installiert, die für den Betrieb des Standorts erforderlich sind.

/HIDDEN

Damit wird die Benutzeroberfläche beim Setup ausgeblendet. Diese Option muss mit der Option /SCRIPT kombiniert werden. In der unbeaufsichtigten Skriptdatei müssen alle erforderlichen Optionen bereitgestellt werden, andernfalls tritt ein Fehler bei Setup auf.

/NOUSERINPUT

Damit wird beim Setup die Benutzereingabe deaktiviert, aber die Benutzeroberfläche des Setup-Assistenten wird angezeigt. Diese Option muss mit der Option /SCRIPT kombiniert werden. In der unbeaufsichtigten Skriptdatei müssen alle erforderlichen Optionen bereitgestellt werden, andernfalls tritt ein Fehler bei Setup auf.

/RESETSITE

Damit wird eine Standortrücksetzung ausgeführt, wobei auch die Datenbank und Dienstkonten des Standorts zurückgesetzt werden. Sie müssen Setup im Ordner „<ConfigMgr-Installationspfad>\BIN\X64“ auf dem Standortserver ausführen. Weitere Informationen zum Zurücksetzen von Standorten finden Sie im Abschnitt Zurücksetzen eines Standorts des Themas Verwalten von Standort- und Hierarchiekonfigurationen.

/TESTDBUPGRADE <Instanzname\Datenbankname>

Damit wird eine Sicherung der Standortdatenbank daraufhin getestet, ob für sie ein Upgrade durchgeführt werden kann. Sie müssen den Instanznamen und den Datenbanknamen der Standortdatenbank angeben. Wenn Sie nur den Datenbanknamen angeben, wird automatisch der Standardinstanzname verwendet.

ImportantWichtig
Das Verwenden dieser Befehlszeilenoption für die Produktionsstandortdatenbank wird nicht empfohlen. Dadurch würde ein Upgrade der Standortdatenbank durchgeführt, und Ihr Standort wäre möglicherweise nicht mehr betriebsfähig.

/UPGRADE

Nur für System Center 2012 Configuration Manager SP1 und System Center 2012 R2 Configuration Manager: Damit wird ein unbeaufsichtigtes Upgrade eines Standorts ausgeführt. Wenn Sie /UPGRADE verwenden, müssen Sie auch den Product Key einschließlich der Bindestriche (-) angeben. Darüber hinaus müssen Sie den Pfad zu den zuvor für Setup erforderlichen Dateien angeben.

Beispiel: setupwpf.exe /UPGRADE xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx <Pfad der externen Komponentendateien>

Weitere Informationen zu den für Setup erforderlichen Dateien finden Sie im Abschnitt Setup-Downloadprogramm dieses Themas.

/SCRIPT <Setupskriptpfad>

Damit werden unbeaufsichtigte Installationen ausgeführt. Bei Verwendung der Option /SCRIPT ist eine Initialisierungsdatei für Setup erforderlich. Weitere Informationen zur unbeabsichtigten Ausführung von Setup finden Sie im Abschnitt Unbeaufsichtigte Installation von Configuration Manager dieses Themas.

/SDKINST <FQDN>

Damit wird der SMS-Anbieter auf dem angegebenen Computer installiert. Sie müssen den FQDN für den SMS-Anbietercomputer bereitstellen. Weitere Informationen zum SMS-Anbieter finden Sie im Abschnitt Standortsystemrollen in Configuration Manager des Themas Planen der Standortsysteme in Configuration Manager.

/SDKDEINST <FQDN>

Damit wird der SMS-Anbieter auf dem angegebenen Computer deinstalliert. Sie müssen den FQDN für den SMS-Anbietercomputer bereitstellen.

/MANAGELANGS <Sprachskriptpfad>

Damit werden die Sprachen verwaltet, die an einem zuvor installierten Standort installiert wurden. Zur Verwendung dieser Option müssen Sie Setup im Ordner „<ConfigMgr-Installationspfad>\BIN\X64“ auf dem Standortserver ausführen und den Speicherort der Sprachskriptdatei angeben, die die Spracheinstellungen enthält. Weitere Informationen zu den in der Setupskriptdatei für Sprachen verfügbaren Sprachoptionen finden Sie im Abschnitt Verwenden einer Befehlszeilenoption zum Verwalten von Sprachen in diesem Thema.

Verwenden Sie die Befehlszeilenoption /MANAGELANGS zum Ausführen von Configuration Manager-Setup, um die Sprachen zu verwalten, die an einem zuvor installierten Standort der zentralen Verwaltung oder einem primären Standort unterstützt werden.

Zum Verwenden der Befehlszeilenoption müssen Sie Setup im Ordner „<ConfigMgr-Installationspfad>\Bin\X64“ auf dem Standortserver ausführen und eine Sprachskriptdatei angeben, die die Spracheinstellungen enthält. Verwenden Sie beispielsweise die folgende Befehlssyntax: setupwpf.exe /MANAGELANGS <Sprachskriptdatei>

Mithilfe der Sprachskriptdatei geben Sie die Server- und Clientsprachen an, deren Unterstützung an einem Standort Sie hinzufügen oder entfernen möchten. Sie können auch die Sprachen für mobile Geräte verwalten. In der folgenden Tabelle werden die Skriptschlüssel und die verfügbaren Werte für die Sprachskriptdatei aufgeführt.

 

Abschnitt Schlüsselname Erforderlich Werte Beschreibung

Identification

Aktion

Ja

ManageLanguages

Damit wird die Sprachunterstützung für Server, Clients und mobile Clients verwaltet.

Optionen

AddServerLanguages

Nein

Für System Center 2012 Configuration Manager ohne Service Pack gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS oder JPN

Für System Center 2012 Configuration Manager mit SP1 und System Center 2012 R2 Configuration Manager gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS, JPN, CHT, CSY, ESN, HUN, ITA, KOR, NLD, PLK, PTB, PTG, SVE, TRK oder ZHH

Damit werden die Serversprachen angegeben, die für die Configuration Manager-Konsole, Berichte und Configuration Manager-Objekte verfügbar sein sollen. Englisch ist standardmäßig verfügbar.

AddClientLanguages

Nein

Für System Center 2012 Configuration Manager ohne Service Pack gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS, JPN, CHT, CSY, ESN, HUN, ITA, KOR, NLD, PLK, PTB, PTG, SVE oder TRK

Für System Center 2012 Configuration Manager mit SP1 und System Center 2012 R2 Configuration Manager gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS, JPN, CHT, CSY, ESN, HUN, ITA, KOR, NLD, PLK, PTB, PTG, SVE, TRK oder ZHH

Damit werden die Sprachen angegeben, die auf Clientcomputern zur Verfügung stehen sollen. Englisch ist standardmäßig verfügbar.

DeleteServerLanguages

Nein

Für System Center 2012 Configuration Manager ohne Service Pack gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS oder JPN

Für System Center 2012 Configuration Manager mit SP1 und System Center 2012 R2 Configuration Manager gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS, JPN, CHT, CSY, ESN, HUN, ITA, KOR, NLD, PLK, PTB, PTG, SVE, TRK oder ZHH

Damit werden die Sprachen angegeben, die für die Configuration Manager-Konsole, Berichte und Configuration Manager-Objekte entfernt werden und nicht mehr verfügbar sein sollen. Englisch ist standardmäßig verfügbar und kann nicht entfernt werden.

DeleteClientLanguages

Nein

Für System Center 2012 Configuration Manager ohne Service Pack gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS, JPN, CHT, CSY, ESN, HUN, ITA, KOR, NLD, PLK, PTB, PTG, SVE oder TRK

Für System Center 2012 Configuration Manager mit SP1 und System Center 2012 R2 Configuration Manager gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS, JPN, CHT, CSY, ESN, HUN, ITA, KOR, NLD, PLK, PTB, PTG, SVE, TRK oder ZHH

Damit werden die Sprachen angegeben, die entfernt werden und nicht mehr auf Clientcomputern verfügbar sein sollen. Englisch ist standardmäßig verfügbar und kann nicht entfernt werden.

MobileDeviceLanguage

Ja

0 oder 1

0 = nicht installieren

1 = installieren

Über diesen Schlüssel wird angegeben, ob die Sprachen für mobile Geräteclients installiert werden.

PrerequisiteComp

Ja

0 oder 1

0 = herunterladen

1 = bereits heruntergeladen

Hiermit wird angegeben, ob die für Setup erforderlichen Dateien bereits heruntergeladen wurden. Wenn Sie beispielsweise den Wert 0 angeben, werden die Dateien von Setup heruntergeladen.

PrerequisitePath

Ja

<Pfad zu erforderlichen Dateien für Setup>

Über diesen Schlüssel wird der Pfad zu den für Setup erforderlichen Dateien angegeben. Je nach dem Wert unter PrerequisiteComp wird dieser Pfad von Setup zum Speichern heruntergeladener Dateien oder zum Suchen der zuvor heruntergeladenen Dateien verwendet.

Wenn Sie einen neuen Standort der zentralen Verwaltung oder einen neuen primären Standort von Configuration Manager unbeaufsichtigt installieren möchten, können Sie ein Skript für eine unbeaufsichtigte Installation erstellen und Setup mit der Befehlszeilenoption /SCRIPT ausführen. Mit dem Skript werden die gleichen Informationen bereitgestellt, die andernfalls über den Setup-Assistenten eingegeben werden müssten. Das Skript enthält jedoch keine Standardeinstellungen. Alle Werte müssen für die Setup-Schlüssel angegeben werden, die für den jeweils verwendeten Installationstyp gelten.

noteHinweis
Sie können die unbeaufsichtigte Skriptdatei nicht verwenden, um ein Upgrade einer Evaluierungsversion auf eine Vollversion von Configuration Manager auszuführen.

Wenn Sie Setup zur Installation von Configuration Manager über die Benutzeroberfläche ausführen, wird das Skript für eine unbeaufsichtigte Installation von Setup automatisch erstellt, wenn Sie die Einstellungen auf der Seite Zusammenfassung des Assistenten bestätigen. Das Skript für die unbeaufsichtigte Installation enthält die im Assistenten ausgewählten Einstellungen. Nach der Erstellung des Skripts können Sie es ändern, um andere Standorte in Ihrer Hierarchie zu installieren. Das Skript wird von Setup in %TEMP%\ConfigMgrAutoSave.ini erstellt. Anschließend können Sie das Skript verwenden, um eine unbeaufsichtigte Installation von Configuration Manager durchzuführen. Bei der Erstellung des Skripts für die unbeaufsichtigte Installation durch Setup wird dort der Wert für den Product Key eingetragen, den Sie während des Setups eingegeben haben. Das kann ein gültiger Product Key sein oder der Wert EVAL, wenn Sie eine Evaluierungsversion von Configuration Manager installieren. Der Product Key-Wert im Skript wird eingetragen, damit die Voraussetzungsprüfung abgeschlossen werden kann. Wenn von Setup die Installation des tatsächlichen Standorts gestartet wird, wird erneut in das automatisch erstellte Skript geschrieben, um den Product Key-Wert im erstellten Skript zu löschen. Bevor Sie das Skript für die unbeaufsichtigte Installation eines neuen Standorts verwenden, können Sie es bearbeiten und einen gültigen Product Key eingeben oder eine Evaluierungsinstallation von Configuration Manager angeben.

TipTipp
In Configuration Manager ohne Service Pack wird die Voraussetzungsprüfung bei einer unbeaufsichtigten Installation nicht ausgeführt. Aus diesem Grund sollten Sie die Voraussetzungsprüfung vor der Installation manuell ausführen. Ab Configuration Manager SP1 wird die Voraussetzungsprüfung bei einer unbeaufsichtigten Installation ausgeführt. Informationen zur Voraussetzungsprüfung finden Sie unter Technische Referenz für die Voraussetzungsprüfung in Configuration Manager.

Sie können Configuration Manager-Setup unbeaufsichtigt ausführen, indem Sie eine Initialisierungsdatei mit der Setup-Befehlszeilenoption /SCRIPT verwenden. Die unbeaufsichtigte Installation wird bei der Neuinstallation eines Standorts der zentralen Verwaltung, eines primären Standorts und einer Configuration Manager-Konsole für Configuration Manager unterstützt. Um die Setup-Befehlszeilenoption /SCRIPT verwenden zu können, müssen Sie eine Initialisierungsdatei erstellen und den Namen der Initialisierungsdatei nach der Setup-Befehlszeilenoption /SCRIPT angeben. Der Name der Datei muss die Dateinamenerweiterung INI aufweisen. Wenn Sie über eine Eingabeaufforderung auf die Initialisierungsdatei für Setup verweisen, müssen Sie den vollständigen Dateipfad angeben. Wenn die Setup-Initialisierungsdatei beispielsweise Setup.ini heißt und sich im Ordner C:\Setup befindet, muss die Befehlszeile wie folgt lauten:

setup /script c:\setup\setup.ini.

securitySicherheit Hinweis
Zum Ausführen von Setup benötigen Sie Administratoranmeldeinformationen. Wenn Sie Setup mit dem unbeaufsichtigten Skript ausführen, starten Sie die Eingabeaufforderung mit dem Befehl Als Administrator ausführen.

Das Skript enthält Abschnittsnamen, Schlüsselnamen und Werte. Welche Abschnitts- und Schlüsselnamen erforderlich sind, hängt von der Installationsart ab, für die Sie das Skript erstellen. Die Reihenfolge der Schlüssel in den Abschnitten und die Reihenfolge der Abschnitte in der Datei spielen keine Rolle. Bei Schlüsseln wird die Groß-/Kleinschreibung nicht beachtet. Wenn Sie Werte für Schlüssel angeben, müssen dem Namen des Schlüssels ein Gleichheitszeichen (=) und der Wert für den Schlüssel folgen.

Damit Sie Setup unbeaufsichtigt ausführen können, müssen Sie die Befehlszeilenoption /SCRIPT angeben und für die Setupskriptdatei die erforderlichen Schlüssel und Werte festlegen. Zum Installieren oder Konfigurieren eines Standorts müssen Sie die folgenden vier Abschnitte in der Skriptdatei konfigurieren: Identification, Options, SQLConfigOptions und HierarchyOptions. Wenn Sie einen Standort wiederherstellen möchten, müssen Sie die Abschnitte Identification und Recovery der Skriptdatei verwenden. Weitere Informationen zur Sicherung und Wiederherstellung finden Sie im Abschnitt Skriptdateischlüssel für unbeaufsichtigte Standortwiederherstellung des Themas Sicherung und Wiederherstellung in Configuration Manager.

In den folgenden Abschnitten erfahren Sie, wie Sie ein Skript für die unbeaufsichtigte Installation erstellen. In den Tabellen werden die verfügbaren Setupskriptschlüssel und die entsprechenden Werte aufgeführt. Außerdem wird angegeben, ob die Schlüssel erforderlich sind und für welchen Installationstyp sie verwendet werden. In der letzten Spalte finden Sie zudem eine kurze Beschreibung der einzelnen Schlüssel.

Im folgenden Abschnitt finden Sie Informationen zur unbeaufsichtigten Installation eines Standorts der zentralen Verwaltung mithilfe einer Skriptdatei.

 

Abschnitt Schlüsselname Erforderlich Werte Details

Identification

Aktion

Ja

InstallCAS

Ein Standort der zentralen Verwaltung wird installiert.

Optionen

ProductID

Ja

xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx

oder

Eval

Gibt den Product Key für die Configuration Manager-Installation an, einschließlich der Bindestriche. Geben Sie Eval ein, um die Evaluierungsversion von Configuration Manager zu installieren.

SiteCode

Ja

<Sitecode>

Gibt drei alphanumerische Zeichen an, durch die der Standort in der Hierarchie eindeutig angegeben wird. Weitere Informationen zu Einschränkungen bei Standortcodes finden Sie unter Standortbenennung in Configuration Manager.

SiteName

Ja

<Sitename>

Gibt den Namen für diesen Standort an.

SMSInstallDIr

Ja

<ConfigMgr-Installationspfad>

Hiermit wird der Installationsordner für die Configuration Manager-Programmdateien wird angegeben.

SDKServer

Ja

<FQDN des SMS-Anbieters>

Hiermit wird der FQDN des Servers angegeben, auf dem der SMS-Anbieter gehostet wird.

Nach der Erstinstallation können Sie zusätzliche SMS-Anbieter für den Standort konfigurieren. Weitere Informationen zum SMS-Anbieter finden Sie im Abschnitt Standortsystemrollen in Configuration Manager des Themas Planen der Standortsysteme in Configuration Manager.

PrerequisiteComp

Ja

0 oder 1

0 = herunterladen

1 = bereits heruntergeladen

Hiermit wird angegeben, ob die für Setup erforderlichen Dateien bereits heruntergeladen wurden. Wenn Sie beispielsweise den Wert 0 angeben, werden die Dateien von Setup heruntergeladen.

PrerequisitePath

Ja

<Pfad zu erforderlichen Dateien für Setup>

Über diesen Schlüssel wird der Pfad zu den für Setup erforderlichen Dateien angegeben. Je nach dem Wert unter PrerequisiteComp wird dieser Pfad von Setup zum Speichern heruntergeladener Dateien oder zum Suchen der zuvor heruntergeladenen Dateien verwendet.

AdminConsole

Ja

0 oder 1

0 = nicht installieren

1 = installieren

Hiermit wird angegeben, ob die Configuration Manager-Konsole installiert werden soll.

JoinCEIP

Ja

0 oder 1

0 = nicht teilnehmen

1 = teilnehmen

Hiermit wird angegeben, ob am Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit teilgenommen wird.

AddServerLanguages

Nein

Für System Center 2012 Configuration Manager ohne Service Pack gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS oder JPN

Für System Center 2012 Configuration Manager mit SP1 und System Center 2012 R2 Configuration Manager gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS, JPN, CHT, CSY, ESN, HUN, ITA, KOR, NLD, PLK, PTB, PTG, SVE, TRK oder ZHH

Damit werden die Serversprachen angegeben, die für die Configuration Manager-Konsole, Berichte und Configuration Manager-Objekte verfügbar sein sollen. Englisch ist standardmäßig verfügbar.

AddClientLanguages

Nein

Für System Center 2012 Configuration Manager ohne Service Pack gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS, JPN, CHT, CSY, ESN, HUN, ITA, KOR, NLD, PLK, PTB, PTG, SVE oder TRK

Für System Center 2012 Configuration Manager mit SP1 und System Center 2012 R2 Configuration Manager gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS, JPN, CHT, CSY, ESN, HUN, ITA, KOR, NLD, PLK, PTB, PTG, SVE, TRK oder ZHH

Damit werden die Sprachen angegeben, die auf Clientcomputern zur Verfügung stehen sollen. Englisch ist standardmäßig verfügbar.

DeleteServerLanguages

Nein

Für System Center 2012 Configuration Manager ohne Service Pack gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS oder JPN

Für System Center 2012 Configuration Manager mit SP1 und System Center 2012 R2 Configuration Manager gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS, JPN, CHT, CSY, ESN, HUN, ITA, KOR, NLD, PLK, PTB, PTG, SVE, TRK oder ZHH

Damit wird ein Standort nach der Installation geändert.

Damit werden die Sprachen angegeben, die für die Configuration Manager-Konsole, Berichte und Configuration Manager-Objekte entfernt werden und nicht mehr verfügbar sein sollen. Englisch ist standardmäßig verfügbar und kann nicht entfernt werden.

DeleteClientLanguages

Nein

Für System Center 2012 Configuration Manager ohne Service Pack gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS, JPN, CHT, CSY, ESN, HUN, ITA, KOR, NLD, PLK, PTB, PTG, SVE oder TRK

Für System Center 2012 Configuration Manager mit SP1 und System Center 2012 R2 Configuration Manager gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS, JPN, CHT, CSY, ESN, HUN, ITA, KOR, NLD, PLK, PTB, PTG, SVE, TRK oder ZHH

Damit wird ein Standort nach der Installation geändert.

Damit werden die Sprachen angegeben, die entfernt werden und nicht mehr auf Clientcomputern verfügbar sein sollen. Englisch ist standardmäßig verfügbar und kann nicht entfernt werden.

MobileDeviceLanguage

Ja

0 oder 1

0 = nicht installieren

1 = installieren

Über diesen Schlüssel wird angegeben, ob die Sprachen für mobile Geräteclients installiert werden.

SQLConfigOptions

SQLServerName

Ja

<SQLServername>

Damit wird der Name des Servers oder der gruppierten Instanz angegeben, auf dem bzw. der SQL Server ausgeführt wird. Von diesem Computer wird die Standortdatenbank gehostet.

DatabaseName

Ja

<Standortdatenbankname>

oder

<Instanzname>\<Standortdatenbankname>

Gibt den Namen der SQL Server-Datenbank an, der bei der Installation der Datenbank für den Standort der zentralen Verwaltung erstellt oder verwendet werden soll.

ImportantWichtig
Sie müssen den Instanznamen und den Namen der Standortdatenbank angeben, falls Sie die Standardinstanz nicht verwenden.

Wenn Sie Configuration Manager ohne Service Pack verwenden und die Standortdatenbank für die Verwendung der Standardinstanz von SQL Server konfigurieren, müssen Sie den SQL Server-Dienstport für die Verwendung des Standardports TCP-Port 1433 konfigurieren. Ab Configuration Manager SP1 können Sie für die Standardinstanz einen nicht standardmäßigen TCP-Port verwenden.

SQLSSBPort

Nein

<SSB-Portnummer>

Gibt den SSB-Port (SQL Server Service Broker) an, der von SQL Server verwendet wird. Von SSB wird zwar in der Regel TCP-Port 4022 verwendet, aber es werden auch andere Ports unterstützt.

Im folgenden Abschnitt finden Sie Informationen zur unbeaufsichtigten Installation eines primären Standorts mithilfe einer Skriptdatei.

 

Abschnitt Schlüsselname Erforderlich Werte Details

Identification

Aktion

Ja

InstallPrimarySite

Installiert einen primären Standort.

Optionen

ProductID

Ja

xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx

oder

Eval

Gibt den Product Key für die Configuration Manager-Installation an, einschließlich der Bindestriche. Geben Sie Eval ein, um die Evaluierungsversion von Configuration Manager zu installieren.

SiteCode

Ja

<Sitecode>

Gibt die drei alphanumerischen Zeichen an, durch die der Standort in der Hierarchie eindeutig angegeben wird. Weitere Informationen zu Einschränkungen bei Standortcodes finden Sie unter Standortbenennung in Configuration Manager.

SiteName

Ja

<Sitename>

Gibt den Namen für diesen Standort an.

SMSInstallDIr

Ja

<ConfigMgr-Installationspfad>

Hiermit wird der Installationsordner für die Configuration Manager-Programmdateien wird angegeben.

SDKServer

Ja

<FQDN des SMS-Anbieters>

Hiermit wird der FQDN des Servers angegeben, auf dem der SMS-Anbieter gehostet wird.

Nach der Erstinstallation können Sie zusätzliche SMS-Anbieter für den Standort konfigurieren. Weitere Informationen zum SMS-Anbieter finden Sie im Abschnitt Standortsystemrollen in Configuration Manager des Themas Planen der Standortsysteme in Configuration Manager.

PrerequisiteComp

Ja

0 oder 1

0 = herunterladen

1 = bereits heruntergeladen

Hiermit wird angegeben, ob die für Setup erforderlichen Dateien bereits heruntergeladen wurden. Wenn Sie beispielsweise den Wert 0 angeben, werden die Dateien von Setup heruntergeladen.

PrerequisitePath

Ja

<Pfad zu erforderlichen Dateien für Setup>

Über diesen Schlüssel wird der Pfad zu den für Setup erforderlichen Dateien angegeben. Je nach dem Wert unter PrerequisiteComp wird dieser Pfad von Setup zum Speichern heruntergeladener Dateien oder zum Suchen der zuvor heruntergeladenen Dateien verwendet.

AdminConsole

Ja

0 oder 1

0 = nicht installieren

1 = installieren

Hiermit wird angegeben, ob die Configuration Manager-Konsole installiert werden soll.

JoinCEIP

Ja

0 oder 1

0 = nicht teilnehmen

1 = teilnehmen

Hiermit wird angegeben, ob am Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit teilgenommen wird.

ManagementPoint

Nein

<FQDN des Verwaltungspunkt-Standortservers>

Gibt den FQDN des Servers an, von dem die Standortsystemrolle Verwaltungspunkt gehostet wird.

ManagementPointProtocol

Nein

HTTPS

oder

HTTP

Gibt das für den Verwaltungspunkt zu verwendende Protokoll an.

DistributionPoint

Nein

<FQDN des Verteilungspunkt-Standortservers>

Gibt das für den Verwaltungspunkt zu verwendende Protokoll an.

DistributionPointProtocol

Nein

HTTPS

oder

HTTP

Gibt das für den Verteilungspunkt zu verwendende Protokoll an.

RoleCommunicationProtocol

Ja

EnforceHTTPS

oder

HTTPorHTTPS

Über diesen Schlüssel wird angegeben, ob von allen Standortsystemen ausschließlich die HTTPS-Kommunikation mit Clients zugelassen werden soll oder ob die Kommunikationsmethode für jede Standortsystemrolle konfiguriert werden muss. Bei Auswahl von EnforceHTTPS muss auf dem Clientcomputer ein gültiges PKI-Zertifikat für die Clientauthentifizierung vorliegen. Weitere Informationen zu PKI-Zertifikatanforderungen finden Sie unter PKI-Zertifikatanforderungen für Configuration Manager.

ClientsUsePKICertificate

Ja

0 oder 1

0 = nicht verwenden

1 = verwenden

Über diesen Schlüssel wird angegeben, ob für die Kommunikation zwischen Clients und Standortsystemrollen ein PKI-Clientzertifikat verwendet werden soll. Weitere Informationen zu PKI-Zertifikatanforderungen finden Sie unter PKI-Zertifikatanforderungen für Configuration Manager.

AddServerLanguages

Nein

Für System Center 2012 Configuration Manager ohne Service Pack gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS oder JPN

Für System Center 2012 Configuration Manager mit SP1 und System Center 2012 R2 Configuration Manager gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS, JPN, CHT, CSY, ESN, HUN, ITA, KOR, NLD, PLK, PTB, PTG, SVE, TRK oder ZHH

Damit werden die Serversprachen angegeben, die für die Configuration Manager-Konsole, Berichte und Configuration Manager-Objekte verfügbar sein sollen. Englisch ist standardmäßig verfügbar.

AddClientLanguages

Nein

Für System Center 2012 Configuration Manager ohne Service Pack gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS, JPN, CHT, CSY, ESN, HUN, ITA, KOR, NLD, PLK, PTB, PTG, SVE oder TRK

Für System Center 2012 Configuration Manager mit SP1 und System Center 2012 R2 Configuration Manager gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS, JPN, CHT, CSY, ESN, HUN, ITA, KOR, NLD, PLK, PTB, PTG, SVE, TRK oder ZHH

Damit werden die Sprachen angegeben, die auf Clientcomputern zur Verfügung stehen sollen. Englisch ist standardmäßig verfügbar.

DeleteServerLanguages

Nein

Für System Center 2012 Configuration Manager ohne Service Pack gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS oder JPN

Für System Center 2012 Configuration Manager mit SP1: und System Center 2012 R2 Configuration Manager DEU, FRA, RUS, CHS, JPN, CHT, CSY, ESN, HUN, ITA, KOR, NLD, PLK, PTB, PTG, SVE, TRK oder ZHH

Damit kann ein Standort nach der Installation geändert werden.

Damit werden die Sprachen angegeben, die für die Configuration Manager-Konsole, Berichte und Configuration Manager-Objekte entfernt werden und nicht mehr verfügbar sein sollen. Englisch ist standardmäßig verfügbar und kann nicht entfernt werden.

DeleteClientLanguages

Nein

Für System Center 2012 Configuration Manager ohne Service Pack gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS, JPN, CHT, CSY, ESN, HUN, ITA, KOR, NLD, PLK, PTB, PTG, SVE oder TRK

Für System Center 2012 Configuration Manager mit SP1 und System Center 2012 R2 Configuration Manager gilt Folgendes: DEU, FRA, RUS, CHS, JPN, CHT, CSY, ESN, HUN, ITA, KOR, NLD, PLK, PTB, PTG, SVE, TRK oder ZHH

Damit kann ein Standort nach der Installation geändert werden.

Damit werden die Sprachen angegeben, die entfernt werden und nicht mehr auf Clientcomputern verfügbar sein sollen. Englisch ist standardmäßig verfügbar und kann nicht entfernt werden.

MobileDeviceLanguage

Ja

0 oder 1

0 = nicht installieren

1 = installieren

Über diesen Schlüssel wird angegeben, ob die Sprachen für mobile Geräteclients installiert werden.

SQLConfigOptions

SQLServerName

Ja

<SQLServername>

Der Name des Servers oder der gruppierten Instanz mit SQL Server, auf dem bzw. der die Standortdatenbank gehostet werden soll.

DatabaseName

Ja

<Standortdatenbankname>

oder

<Instanzname>\<Standortdatenbankname>

Gibt den Namen der SQL Server-Datenbank an, die für die Installation der primären Standortdatenbank erstellt oder verwendet werden soll.

ImportantWichtig
Sie müssen den Instanznamen und den Namen der Standortdatenbank angeben, falls Sie die Standardinstanz nicht verwenden.

Wenn Sie Configuration Manager ohne Service Pack verwenden und die Standortdatenbank für die Verwendung der Standardinstanz von SQL Server konfigurieren, müssen Sie den SQL Server-Dienstport für die Verwendung des Standardports TCP-Port 1433 konfigurieren. Ab Configuration Manager SP1 können Sie für die Standardinstanz einen nicht standardmäßigen TCP-Port verwenden.

SQLSSBPort

Nein

<SSB-Portnummer>

Gibt den SSB-Port (SQL Server Service Broker) an, der von SQL Server verwendet wird. Von SSB wird zwar in der Regel TCP-Port 4022 verwendet, aber es werden auch andere Ports unterstützt.

HierarchyExpansionOption

CCARSiteServer

Nein

<FQDN des Standorts der zentralen Verwaltung>

Über diesen Schlüssel wird der Standort der zentralen Verwaltung angegeben, dem ein primärer Standort beim Hinzufügen zur Configuration Manager-Hierarchie zugeordnet wird. Sie müssen den Standort der zentralen Verwaltung beim Setup angeben. In den Versionen vor Configuration Manager SP1 konnte nach Abschluss von Setup ein eigenständiger primärer Standort nicht mehr einem Standort der zentralen Verwaltung hinzugefügt werden.

CASRetryInterval

Nein

<Intervall>

Über diesen Schlüssel wird das Wiederholungsintervall angegeben (in Minuten), wenn beim Herstellen der Verbindung mit dem Standort der zentralen Verwaltung ein Fehler aufgetreten ist. Wenn beispielsweise beim Herstellen der Verbindung mit dem Standort der zentralen Verwaltung ein Fehler auftritt, wird der Verbindungsversuch auf dem primären Standort nach der für CASRetryInterval angegebenen Anzahl von Minuten wiederholt.

WaitForCASTimeout

Nein

<Timeout>

Über diesen Schlüssel wird der maximale Timeoutwert (in Minuten) für die Verbindung eines primären Standorts mit dem Standort der zentralen Verwaltung angegeben. Wenn beispielsweise beim Herstellen der Verbindung mit dem Standort der zentralen Verwaltung ein Fehler auftritt, wird der Verbindungsversuch auf dem primären Standort basierend auf dem Wert für CASRetryInterval solange wiederholt, bis der für WaitForCASTimeout angegebene Zeitraum abgelaufen ist. Sie können einen Wert von 0 bis 100 angeben.

Im folgenden Abschnitt finden Sie Informationen zur unbeaufsichtigten Wiederherstellung eines Standorts der zentralen Verwaltung mithilfe einer Skriptdatei.

 

Abschnitt Schlüsselname Erforderlich Werte Details

Identification

Aktion

Ja

RecoverCCAR

Mit diesem Schlüssel wird ein Standort der zentralen Verwaltung wiederhergestellt.

RecoveryOptions

ServerRecoveryOptions

Ja

1, 2 oder 4

1 = Wiederherstellung von Standortserver und SQL Server

2 = nur Wiederherstellung von Standortserver

4 = nur Wiederherstellung von SQL Server

Damit wird angegeben, ob von Setup der Standortserver, SQL Server oder beides wiederhergestellt wird. Die zugeordneten Schlüssel sind erforderlich, wenn Sie den folgenden Wert für die Einstellung ServerRecoveryOptions festlegen:

  • Wert = 1: Sie können einen Wert für den Schlüssel SiteServerBackupLocation angeben, um den Standort aus einer Standortsicherung wiederherstellen zu lassen. Wenn Sie keinen Wert angeben, wird der Standort erneut installiert, ohne ihn aus einem Sicherungssatz wiederherzustellen.

  • Wert = 2: Sie können einen Wert für den Schlüssel SiteServerBackupLocation angeben, um den Standort aus einer Standortsicherung wiederherstellen zu lassen. Wenn Sie keinen Wert angeben, wird der Standort erneut installiert, ohne ihn aus einem Sicherungssatz wiederherzustellen.

  • Wert = 4: Der Schlüssel BackupLocation ist erforderlich, wenn Sie für den Schlüssel DatabaseRecoveryOptions den Wert 10 konfigurieren, um die Standortdatenbank aus einer Sicherung wiederherstellen zu lassen.

DatabaseRecoveryOptions

Details anzeigen

10, 20, 40, 80

10 = Wiederherstellen der Standortdatenbank aus einer Sicherung

20 = Verwenden einer Standortdatenbank, die mithilfe einer anderen Methode manuell wiederhergestellt wurde

40 = Erstellen einer neuen Datenbank für den Standort. Verwenden Sie diese Option, wenn keine Standortdatenbank verfügbar ist. Globale Daten und Standortdaten werden durch die Replikation von anderen Standorten wiederhergestellt.

80 = Datenbankwiederherstellung überspringen

Damit wird angegeben, wie die Standortdatenbank in SQL Server von Setup wiederhergestellt wird. Dieser Schlüssel ist erforderlich, wenn für die Einstellung ServerRecoveryOptions der Wert 1 oder 4 konfiguriert wurde.

ReferenceSite

Details anzeigen

<FQDN des Referenzstandorts>

Gibt den primären Referenzstandort an, der vom Standort der zentralen Verwaltung verwendet wird, um globale Daten wiederherzustellen, wenn die Datenbanksicherung älter ist als die Beibehaltungsdauer der Änderungsnachverfolgung oder wenn Sie den Standort ohne Sicherung wiederherstellen.

Wenn Sie keinen Referenzstandort angeben und die Sicherung älter als die Beibehaltungsdauer der Änderungsnachverfolgung ist, dann werden alle primären Standorte mit den wiederhergestellten Daten vom Standort der zentralen Verwaltung neu initialisiert.

Wenn Sie keinen Referenzstandort angeben und die Sicherung innerhalb der Beibehaltungsdauer der Änderungsnachverfolgung liegt, dann werden nur Änderungen, die nach der Sicherung vorgenommen wurden, von den primären Standorten repliziert. Wenn Änderungen von verschiedenen primären Standorten vorliegen, die miteinander in Konflikt stehen, dann wird vom Standort der zentralen Verwaltung die zuerst empfangene verwendet.

Dieser Schlüssel ist erforderlich, wenn für die Einstellung DatabaseRecoveryOptions der Wert 40 vorliegt.

SiteServerBackupLocation

Nein

<Pfad zum Sicherungssatz des Standortservers>

Über diesen Schlüssel wird der Pfad zum Sicherungssatz des Standortservers angegeben. Dieser Schlüssel ist optional, wenn für die Einstellung ServerRecoveryOptions der Wert 1 oder 2 konfiguriert wurde. Geben Sie einen Wert für den Schlüssel SiteServerBackupLocation an, um den Standort aus einer Standortsicherung wiederherstellen zu lassen. Wenn Sie keinen Wert angeben, wird der Standort erneut installiert, ohne ihn aus einem Sicherungssatz wiederherzustellen.

BackupLocation

Details anzeigen

<Pfad zum Sicherungssatz der Standortdatenbank>

Über diesen Schlüssel wird der Pfad zum Sicherungssatz der Standortdatenbank angegeben. Der Schlüssel BackupLocation ist erforderlich, wenn Sie für den Schlüssel ServerRecoveryOptions den Wert 1 oder 4 konfigurieren und für den Schlüssel DatabaseRecoveryOptions den Wert 10.

Optionen

ProductID

Ja

xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx

Eval

Gibt den Product Key für die Configuration Manager-Installation an, einschließlich der Bindestriche. Geben Sie Eval ein, um die Evaluierungsversion von Configuration Manager zu installieren.

SiteCode

Ja

<Sitecode>

Gibt drei alphanumerische Zeichen an, durch die der Standort in der Hierarchie eindeutig angegeben wird. Sie müssen den Standortcode angeben, der vor dem Auftreten des Fehlers vom Standort verwendet wurde. Weitere Informationen zu Einschränkungen bei Standortcodes finden Sie im Abschnitt Standortbenennung in Configuration Manager des Themas Installieren von Standorten und Erstellen einer Hierarchie für Configuration Manager.

SiteName

Nein

<Sitename>

Gibt den Namen für diesen Standort an.

SMSInstallDIr

Details anzeigen

< ConfigMgr-Installationspfad>

Hiermit wird der Installationsordner für die Configuration Manager-Programmdateien wird angegeben.

SDKServer

Details anzeigen

<FQDN des SMS-Anbieters>

Hiermit wird der FQDN des Servers angegeben, auf dem der SMS-Anbieter gehostet wird. Sie müssen den Server angeben, von dem der SMS-Anbieter vor Auftreten des Fehlers gehostet wurde.

Nach der Erstinstallation können Sie zusätzliche SMS-Anbieter für den Standort konfigurieren. Weitere Informationen zum SMS-Anbieter finden Sie im Abschnitt Standortsystemrollen in Configuration Manager des Themas Planen der Standortsysteme in Configuration Manager.

PrerequisiteComp

Ja

0 oder 1

0 = herunterladen

1 = bereits heruntergeladen

Hiermit wird angegeben, ob die für Setup erforderlichen Dateien bereits heruntergeladen wurden. Wenn Sie beispielsweise den Wert 0 angeben, werden die Dateien von Setup heruntergeladen.

PrerequisitePath

Ja

<Pfad zu erforderlichen Dateien für Setup>

Über diesen Schlüssel wird der Pfad zu den für Setup erforderlichen Dateien angegeben. Je nach dem Wert unter PrerequisiteComp wird dieser Pfad von Setup zum Speichern heruntergeladener Dateien oder zum Suchen der zuvor heruntergeladenen Dateien verwendet.

AdminConsole

Details anzeigen

0 oder 1

0 = nicht installieren

1 = installieren

Damit wird angegeben, ob die Configuration Manager-Konsole installiert werden soll. Dieser Schlüssel ist erforderlich, außer wenn für die Einstellung ServerRecoveryOptions der Wert 4 vorliegt.

JoinCEIP

Ja

0 oder 1

0 = nicht teilnehmen

1 = teilnehmen

Hiermit wird angegeben, ob am Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit teilgenommen wird.

SQLConfigOptions

SQLServerName

Details anzeigen

<SQL-Servername>

Der Name des Servers oder der gruppierten Instanz mit SQL Server, auf dem bzw. der die Standortdatenbank gehostet werden soll. Sie müssen den Server angeben, von dem die Standortdatenbank vor dem Auftreten des Fehlers gehostet wurde.

DatabaseName

Details anzeigen

<Standortdatenbankname>

oder

<Instanzname>\<Standortdatenbankname>

Gibt den Namen der SQL Server-Datenbank an, der bei der Installation der Datenbank für den Standort der zentralen Verwaltung erstellt oder verwendet werden soll. Sie müssen den gleichen Datenbanknamen angeben, der vor Auftreten des Fehlers verwendet wurde.

ImportantWichtig
Sie müssen den Instanznamen und den Namen der Standortdatenbank angeben, falls Sie die Standardinstanz nicht verwenden.

SQLSSBPort

Details anzeigen

<SSB-Portnummer>

Gibt den SSB-Port (SQL Server Service Broker) an, der von SQL Server verwendet wird. Von SSB wird in der Regel TCP-Port 4022 verwendet. Sie müssen den gleichen SSB-Port angeben, der vor Auftreten des Fehlers verwendet wurde.

Im folgenden Abschnitt finden Sie Informationen zur unbeaufsichtigten Wiederherstellung eines primären Standorts mithilfe einer Skriptdatei.

 

Abschnitt Schlüsselname Erforderlich Werte Details

Identification

Aktion

Ja

RecoverPrimarySite

Mit diesem Schlüssel wird ein primärer Standort wiederhergestellt.

RecoveryOptions

ServerRecoveryOptions

Ja

1, 2 oder 4

1 = Wiederherstellung von Standortserver und SQL Server

2 = nur Wiederherstellung von Standortserver

4 = nur Wiederherstellung von SQL Server

Damit wird angegeben, ob von Setup der Standortserver, SQL Server oder beides wiederhergestellt wird. Die zugeordneten Schlüssel sind erforderlich, wenn Sie den folgenden Wert für die Einstellung ServerRecoveryOptions festlegen:

  • Wert = 1: Sie können einen Wert für den Schlüssel SiteServerBackupLocation angeben, um den Standort aus einer Standortsicherung wiederherstellen zu lassen. Wenn Sie keinen Wert angeben, wird der Standort erneut installiert, ohne ihn aus einem Sicherungssatz wiederherzustellen.

  • Wert = 2: Sie können einen Wert für den Schlüssel SiteServerBackupLocation angeben, um den Standort aus einer Standortsicherung wiederherstellen zu lassen. Wenn Sie keinen Wert angeben, wird der Standort erneut installiert, ohne ihn aus einem Sicherungssatz wiederherzustellen.

  • Wert = 4: Der Schlüssel BackupLocation ist erforderlich, wenn Sie für den Schlüssel DatabaseRecoveryOptions den Wert 10 konfigurieren, um die Standortdatenbank aus einer Sicherung wiederherstellen zu lassen.

DatabaseRecoveryOptions

Details anzeigen

10, 20, 40, 80

10 = Wiederherstellen der Standortdatenbank aus einer Sicherung

20 = Verwenden einer Standortdatenbank, die mithilfe einer anderen Methode manuell wiederhergestellt wurde

40 = Erstellen einer neuen Datenbank für den Standort. Verwenden Sie diese Option, wenn keine Standortdatenbank verfügbar ist.

80 = Datenbankwiederherstellung überspringen

Damit wird angegeben, wie von Setup die Standortdatenbank in SQL Server wiederhergestellt werden soll. Dieser Schlüssel ist erforderlich, wenn für die Einstellung ServerRecoveryOptions der Wert 1 oder 4 konfiguriert wurde.

SiteServerBackupLocation

Nein

<Pfad zum Sicherungssatz des Standortservers>

Über diesen Schlüssel wird der Pfad zum Sicherungssatz des Standortservers angegeben. Dieser Schlüssel ist optional, wenn für die Einstellung ServerRecoveryOptions der Wert 1 oder 2 konfiguriert wurde. Geben Sie einen Wert für den Schlüssel SiteServerBackupLocation an, um den Standort aus einer Standortsicherung wiederherstellen zu lassen. Wenn Sie keinen Wert angeben, wird der Standort erneut installiert, ohne ihn aus einem Sicherungssatz wiederherzustellen.

BackupLocation

Details anzeigen

<Pfad zum Sicherungssatz der Standortdatenbank>

Über diesen Schlüssel wird der Pfad zum Sicherungssatz der Standortdatenbank angegeben. Der Schlüssel BackupLocation ist erforderlich, wenn Sie für den Schlüssel ServerRecoveryOptions den Wert 1 oder 4 konfigurieren und für den Schlüssel DatabaseRecoveryOptions den Wert 10.

Optionen

ProductID

Ja

xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx

oder

Eval

Gibt den Product Key für die Configuration Manager-Installation an, einschließlich der Bindestriche. Geben Sie Eval ein, um die Evaluierungsversion von Configuration Manager zu installieren.

SiteCode

Ja

<Sitecode>

Gibt drei alphanumerische Zeichen an, durch die der Standort in der Hierarchie eindeutig angegeben wird. Sie müssen den Standortcode angeben, der vor dem Auftreten des Fehlers vom Standort verwendet wurde. Weitere Informationen zu Einschränkungen bei Standortcodes finden Sie im Abschnitt Standortbenennung in Configuration Manager des Themas Installieren von Standorten und Erstellen einer Hierarchie für Configuration Manager.

SiteName

Nein

<Sitename>

Gibt den Namen für diesen Standort an.

SMSInstallDIr

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<ConfigMgr-Installationspfad>

Hiermit wird der Installationsordner für die Configuration Manager-Programmdateien wird angegeben.

SDKServer

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<FQDN des SMS-Anbieters>

Hiermit wird der FQDN des Servers angegeben, auf dem der SMS-Anbieter gehostet wird. Sie müssen den Server angeben, von dem der SMS-Anbieter vor Auftreten des Fehlers gehostet wurde.

Nach der Erstinstallation können Sie zusätzliche SMS-Anbieter für den Standort konfigurieren. Weitere Informationen zum SMS-Anbieter finden Sie im Abschnitt Standortsystemrollen in Configuration Manager des Themas Planen der Standortsysteme in Configuration Manager.

PrerequisiteComp

Ja

0 oder 1

0 = herunterladen

1 = bereits heruntergeladen

Hiermit wird angegeben, ob die für Setup erforderlichen Dateien bereits heruntergeladen wurden. Wenn Sie beispielsweise den Wert 0 angeben, werden die Dateien von Setup heruntergeladen.

PrerequisitePath

Ja

<Pfad zu erforderlichen Dateien für Setup>

Über diesen Schlüssel wird der Pfad zu den für Setup erforderlichen Dateien angegeben. Je nach dem Wert unter PrerequisiteComp wird dieser Pfad von Setup zum Speichern heruntergeladener Dateien oder zum Suchen der zuvor heruntergeladenen Dateien verwendet.

AdminConsole

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0 oder 1

0 = nicht installieren

1 = installieren

Hiermit wird angegeben, ob die Configuration Manager-Konsole installiert werden soll. Dieser Schlüssel ist erforderlich, außer wenn für die Einstellung ServerRecoveryOptions der Wert 4 vorliegt.

JoinCEIP

Ja

0 oder 1

0 = nicht teilnehmen

1 = teilnehmen

Hiermit wird angegeben, ob am Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit teilgenommen wird.

SQLConfigOptions

SQLServerName

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<SQL-Servername>

Gibt den Namen des Servers oder der gruppierten Instanz mit SQL Server an, auf dem bzw. der die Standortdatenbank gehostet werden soll. Sie müssen den Server angeben, von dem die Standortdatenbank vor dem Auftreten des Fehlers gehostet wurde.

DatabaseName

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<Standortdatenbankname>

oder

<Instanzname>\<Standortdatenbankname>

Der Name der SQL Server-Datenbank, der bei der Installation der Datenbank für den Standort der zentralen Verwaltung erstellt oder verwendet werden soll. Sie müssen den gleichen Datenbanknamen angeben, der vor Auftreten des Fehlers verwendet wurde.

ImportantWichtig
Sie müssen den Instanznamen und den Namen der Standortdatenbank angeben, falls Sie die Standardinstanz nicht verwenden.

SQLSSBPort

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<SSB-Portnummer>

Geben Sie den SSB-Port (SQL Server Service Broker) an, der von SQL Server verwendet wird. Von SSB wird in der Regel TCP-Port 4022 verwendet. Sie müssen den gleichen SSB-Port angeben, der vor Auftreten des Fehlers verwendet wurde.

HierarchyExpansionOption

CCARSiteServer

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<Standortcode für Standort der zentralen Verwaltung>

Damit wird der Standort der zentralen Verwaltung angegeben, dem ein primärer Standort beim Hinzufügen zur Configuration Manager-Hierarchie zugeordnet wird. Diese Einstellung ist erforderlich, wenn der primäre Standort vor dem Fehler mit einem zentralen Verwaltungsstandort verbunden war. Sie müssen den Standortcode angeben, der vor dem Auftreten des Fehlers vom zentralen Verwaltungsstandort verwendet wurde.

CASRetryInterval

Nein

<Intervall>

Über diesen Schlüssel wird das Wiederholungsintervall angegeben (in Minuten), wenn beim Herstellen der Verbindung mit dem Standort der zentralen Verwaltung ein Fehler aufgetreten ist. Wenn beispielsweise beim Herstellen der Verbindung mit dem Standort der zentralen Verwaltung ein Fehler auftritt, wird der Verbindungsversuch auf dem primären Standort nach der für CASRetryIntervalangegebenen Anzahl von Minuten wiederholt.

WaitForCASTimeout

Nein

<Timeout>

Über diesen Schlüssel wird der maximale Timeoutwert (in Minuten) für die Verbindung eines primären Standorts mit dem Standort der zentralen Verwaltung angegeben. Wenn beispielsweise beim Herstellen der Verbindung mit dem Standort der zentralen Verwaltung ein Fehler auftritt, wird der Verbindungsversuch auf dem primären Standort basierend auf dem Wert für CASRetryInterval solange wiederholt, bis der für WaitForCASTimeout angegebene Zeitraum abgelaufen ist. Sie können einen Wert von 0 bis 100 angeben.

Mit der Außerbetriebnahme von Hierarchien beginnen Sie ganz unten in der Hierarchie und arbeiten sich nach oben vor. Entfernen Sie die mit primären Standorten verbundenen sekundären Standorte, primäre Standorte vom Standort der zentralen Verwaltung sowie den Standort der zentralen Verwaltung selbst. Verwenden Sie die Informationen in diesem Abschnitt, um einzelne Standorte zu entfernen oder eine Hierarchie von Standorten außer Betrieb zu nehmen.

Sekundäre Standorte können nicht verschoben bzw. an einem neuen übergeordneten primären Standort erneut zugewiesen werden. Damit ein sekundärer Standort aus einer Hierarchie entfernt werden kann, muss er am direkten übergeordneten Standort gelöscht werden. Verwenden Sie den Assistenten zum Löschen sekundärer Standorte aus der Configuration Manager-Konsole, um den sekundären Standort zu entfernen. Wenn Sie einen sekundären Standort entfernen, müssen Sie auswählen, ob er gelöscht oder deinstalliert werden soll:

  • Sekundären Standort deinstallieren: Mit dieser Option können Sie einen funktionsfähigen sekundären Standort entfernen, auf den über das Netzwerk zugegriffen werden kann. Mit dieser Option wird Configuration Manager vom sekundären Standortserver deinstalliert. Anschließend werden alle Informationen über den Standort und seine Ressourcen aus der Configuration Manager-Hierarchie gelöscht. Wenn SQL Server Express von Configuration Manager als Teil der Installation des sekundären Standorts installiert wurde, wird SQL Server Express von Configuration Manager beim Deinstallieren des sekundären Standorts deinstalliert. Falls SQL Server Express vor der Installation des sekundären Standorts installiert wurde, wird SQL Server Express von Configuration Manager nicht deinstalliert.

  • Sekundären Standort löschen: Verwenden Sie diese Option, wenn eine der folgenden Aussagen zutrifft:

    • Bei der Installation eines sekundären Standorts ist ein Fehler aufgetreten.

    • Nach der Deinstallation wird der sekundäre Standort weiterhin in der Configuration Manager-Konsole angezeigt.

    Mit dieser Option werden alle Informationen über den Standort und die zugeordneten Ressourcen aus der Configuration Manager-Hierarchie gelöscht. Configuration Manager bleibt jedoch auf dem sekundären Standortserver installiert.

    noteHinweis
    Ein sekundärer Standort kann auch mit dem Hierarchieverwaltungstool und der Option /DELSITE gelöscht werden. Weitere Informationen finden Sie unter Technische Referenz für das Hierarchiewartungstool (Preinst.exe) in Configuration Manager.

  1. Überprüfen Sie, ob der Benutzer, der Setup ausführt, über die folgenden Sicherheitsrechte verfügt:

    • Administratorrechte auf dem sekundären Standortcomputer

    • Lokale Administratorrechte auf dem Datenbankserver des Remotestandorts für den primären Standort, sofern dieser ein Remotestandort ist

    • Sicherheitsrolle „Infrastrukturadministrator“ oder „Hauptadministrator“ am übergeordneten primären Standort

    • Systemadministratorrechte auf der Standortdatenbank des sekundären Standorts

  2. Klicken Sie in der Configuration Manager-Konsole auf Verwaltung.

  3. Erweitern Sie im Arbeitsbereich Verwaltung den Bereich Standortkonfiguration, und klicken Sie dann auf Standorte.

  4. Wählen Sie den sekundären Standortserver aus, der entfernt werden soll.

  5. Klicken Sie auf der Registerkarte Startseite in der Gruppe Standort auf Löschen.

  6. Wählen Sie auf der Seite Allgemein aus, ob der sekundäre Standort deinstalliert oder gelöscht werden soll. Klicken Sie dann auf Weiter.

  7. Überprüfen Sie auf der Seite Zusammenfassung die Einstellungen, und klicken Sie dann auf Weiter.

  8. Klicken Sie auf der Seite Abschluss des Vorgangs zum Beenden des Assistenten auf Schließen.

Sie können das Configuration Manager-Setup ausführen, um einen primären Standort zu deinstallieren, dem kein sekundärer Standort zugeordnet ist. Beachten Sie vor der Deinstallation eines primären Standorts folgende Punkte:

  • Wenn sich die Configuration Manager-Clients innerhalb der am Standort konfigurierten Grenzen befinden und der primäre Standort Teil einer Configuration Manager-Hierarchie ist, kann es sinnvoll sein, die Grenzen einem anderen primären Standort in der Hierarchie hinzuzufügen, bevor der primäre Standort deinstalliert wird.

  • Ist der primäre Standortserver nicht mehr verfügbar, müssen Sie das Hierarchieverwaltungstool am Standort der zentralen Verwaltung verwenden, um den primären Standort aus der Standortdatenbank zu löschen. Weitere Informationen finden Sie unter Technische Referenz für das Hierarchiewartungstool (Preinst.exe) in Configuration Manager.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen primären Standort zu deinstallieren.

  1. Überprüfen Sie, ob der Benutzer, der Setup ausführt, über die folgenden Sicherheitsrechte verfügt:

    • Lokale Administratorrechte auf dem Server des Standorts der zentralen Verwaltung

    • Lokale Administratorrechte auf dem Datenbankserver des Remotestandorts für den Standort der zentralen Verwaltung, sofern dieser ein Remotestandort ist

    • Systemadministratorrechte auf der Standortdatenbank des Standorts der zentralen Verwaltung

    • Lokale Administratorrechte auf dem primären Standortcomputer

    • Lokale Administratorrechte auf dem Datenbankserver des Remotestandorts für den primären Standort, sofern dieser ein Remotestandort ist

    • Benutzername, der der Sicherheitsrolle Infrastrukturadministrator oder Hauptadministrator am Standort der zentralen Verwaltung zugeordnet ist

  2. Starten Sie das Configuration Manager-Setup auf dem primären Standortserver mithilfe eines der folgenden Verfahren:

    • Klicken Sie unter Start auf Configuration Manager-Setup.

    • Öffnen Sie die Datei „Setup.exe“ unter <ConfigMgr-Installationsmedium>\SMSSETUP\BIN\X64.

    • Öffnen Sie die Datei „Setup.exe“ unter <ConfigMgr-Installationspfad>\BIN\X64.

  3. Klicken Sie auf der Seite Bevor Sie beginnen auf Weiter.

  4. Wählen Sie auf der Seite Erste Schritte die Option Configuration Manager-Standortserver deinstallieren, und klicken Sie dann auf Weiter.

  5. Geben Sie unter Configuration Manager-Standortserver deinstallieren an, ob die Standortdatenbank vom primären Standortserver und die Configuration Manager-Konsole entfernt werden sollen. Standardmäßig werden beide Komponenten entfernt.

    ImportantWichtig
    Wenn dem primären Standort ein sekundärer Standort zugeordnet ist, müssen Sie den sekundären Standort entfernen, bevor Sie den primären Standort deinstallieren können.

  6. Klicken Sie auf Ja, um das Deinstallieren des primären Configuration Manager-Standorts zu bestätigen.

Sie müssen verteilte Ansichten in der Hierarchie deaktivieren, bevor Sie einen untergeordneten primären Standort deinstallieren, für dessen Replikationslink zum Standort der zentralen Verwaltung verteilte Ansichten konfiguriert sind. Nutzen Sie die folgenden Informationen zum Deaktivieren von verteilten Ansichten, bevor Sie einen primären Standort deinstallieren.

  1. Vor dem Deinstallieren primärer Standorte müssen Sie verteilte Ansichten für alle Links der Hierarchie zwischen dem Standort der zentralen Verwaltung und einem primären Standort deaktivieren.

  2. Nachdem Sie verteilte Ansichten für die einzelnen Links deaktiviert haben, müssen Sie sicherstellen, dass für die Daten des primären Standorts eine Neuinitialisierung am Standort der zentralen Verwaltung ausgeführt wird. Sie können die Initialisierung der Daten überwachen, indem Sie den Link in der Configuration Manager-Konsole im Arbeitsbereich Überwachung unter dem Knoten Datenbankreplikation anzeigen.

  3. Nachdem die Daten für den Standort der zentralen Verwaltung neu initialisiert wurden, können Sie den primären Standort deinstallieren. Informationen zum Deinstallieren eines primären Standorts finden Sie im Abschnitt Deinstallieren eines primären Standorts dieses Themas.

  4. Nach der vollständigen Deinstallation des primären Standorts können Sie verteilte Ansichten für Links zu primären Standorten neu konfigurieren.

    ImportantWichtig
    Wenn Sie den primären Standort vor dem Deaktivieren der verteilten Ansichten eines Standorts oder vor der erfolgreichen Neuinitialisierung der Daten am Standort der zentralen Verwaltung deinstallieren, tritt bei der Replikation der Daten zwischen primären Standorten und dem Standort der zentralen Verwaltung ein Fehler auf. In diesem Fall müssen Sie die verteilten Ansichten für jeden Link der Hierarchie deaktivieren. Nachdem die Daten für den Standort der zentralen Verwaltung neu initialisiert wurden, können Sie die verteilten Ansichten neu konfigurieren.

Sie können das Configuration Manager-Setup ausführen, um einen Standort der zentralen Verwaltung ohne untergeordnete primäre Standorte zu deinstallieren. Wenden Sie das folgende Verfahren an, um den Standort der zentralen Verwaltung zu deinstallieren.

  1. Überprüfen Sie, ob der Administrator, der die Installation ausführt, über die folgenden Sicherheitsrechte verfügt:

    • Lokale Administratorrechte auf dem Server des Standorts der zentralen Verwaltung

    • Lokale Administratorrechte auf dem Standortdatenbankserver für den Standort der zentralen Verwaltung, sofern der Standortdatenbankserver nicht auf dem Standortserver installiert ist

  2. Starten Sie das Configuration Manager-Setup auf dem Standortserver der zentralen Verwaltung mithilfe eines der folgenden Verfahren:

    • Klicken Sie unter Start auf Configuration Manager-Setup.

    • Öffnen Sie die Datei „Setup.exe“ unter <ConfigMgr-Installationsmedium>\SMSSETUP\BIN\X64.

    • Öffnen Sie die Datei „Setup.exe“ unter <ConfigMgr-Installationspfad>\BIN\X64.

  3. Klicken Sie auf der Seite Bevor Sie beginnen auf Weiter.

  4. Wählen Sie auf der Seite Erste Schritte die Option Configuration Manager-Standortserver deinstallieren, und klicken Sie dann auf Weiter.

  5. Geben Sie unter Configuration Manager-Standortserver deinstallieren an, ob die Standortdatenbank vom Standortserver der zentralen Verwaltung und die Configuration Manager-Konsole entfernt werden sollen. Standardmäßig werden beide Komponenten entfernt.

    ImportantWichtig
    Wenn dem Standort der zentralen Verwaltung ein primärer Standort zugeordnet ist, müssen Sie den primären Standort entfernen, bevor Sie den Standort der zentralen Verwaltung deinstallieren können.

  6. Klicken Sie auf Ja, um das Deinstallieren des Configuration Manager-Standorts der zentralen Verwaltung zu bestätigen.

Mithilfe von Standortcodes und Standortnamen werden die Standorte einer Configuration Manager-Hierarchie identifiziert und verwaltet. In der Configuration Manager-Konsole werden Standortcode und Standortname im Format <Standortcode> - <Standortname> angezeigt. Jeder in Ihrer Configuration Manager-Hierarchie verwendete Standortcode muss eindeutig sein. Wenn das Active Directory-Schema für Configuration Manager erweitert wurde und Daten an Standorten veröffentlicht werden, müssen die Standortcodes innerhalb der Active Directory-Gesamtstruktur eindeutig sein. Dies gilt auch dann, wenn sie in verschiedenen Configuration Manager-Hierarchien verwendet werden oder in früheren Configuration Manager-Installationen verwendet wurden. Planen Sie die Standortcodes und Standortnamen sorgfältig, bevor Sie die Configuration Manager-Hierarchie bereitstellen.

Während des Configuration Manager-Setups werden Sie dazu aufgefordert, einen Standortcode und einen Standortnamen für den Standort der zentralen Verwaltung sowie für jede primäre und sekundäre Standortinstallation anzugeben. Der Standortcode muss jeden Configuration Manager-Standort der Hierarchie eindeutig identifizieren. Da der Standortcode in Ordnernamen verwendet wird, dürfen keine für Windows reservierten Namen für den Standortcode, z. B. AUX, CON, NUL oder PRN, verwendet werden.

noteHinweis
Configuration Manager-Setup überprüft nicht, ob der angegebene Standortcode bereits verwendet wird.

Zum Eingeben des Standortcodes für einen Standort während des Configuration Manager-Setups müssen Sie 3 alphanumerische Zeichen eingeben. Es sind nur Buchstaben von A bis Z und Ziffern von 0 bis 9 oder Kombinationen aus Buchstaben und Ziffern als Standortcodes zulässig. Die Reihenfolge der Buchstaben oder Ziffern hat keine Auswirkungen auf die Kommunikation zwischen Standorten. Es ist beispielsweise nicht notwendig, den primären Standort mit ABC und den sekundären Standort mit DEF zu benennen.

Der Standortname dient als Anzeigename für den Standort. Verwenden Sie in Standortnamen nur die Standardzeichen A bis Z, a bis z, 0 bis 9 und den Bindestrich (-).

ImportantWichtig
Das Ändern von Standortcodes oder Standortnamen nach der Installation wird nicht unterstützt.

Standortcodes dürfen niemals mehr als ein Mal für Standorte der zentralen Verwaltung oder primäre Standorte in einer Configuration Manager-Hierarchie verwendet werden. Wenn Sie einen bereits vorhandenen Standortcode verwenden, besteht die Gefahr, dass es in Ihrer Configuration Manager-Hierarchie zu Konflikten zwischen Objekt-IDs kommt. Sie können den Standortcode für einen sekundären Standort wiederverwenden, wenn dieser in Ihrer Configuration Manager-Hierarchie oder in der Active Directory-Gesamtstruktur nicht mehr verwendet wird.

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For additional resources, see Information and Support for Configuration Manager.

Tip: Use this query to find online documentation in the TechNet Library for System Center 2012 Configuration Manager. For instructions and examples, see Search the Configuration Manager Documentation Library.
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