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Sammeln von Daten zu Office-Installationen mit Robust Office Inventory Scan

Office 2010

Veröffentlicht: 2012/05/16

Robust Office Inventory Scan (ROIScan.vbs) ist ein Microsoft Visual Basic-Skript, das Office-Daten erfasst und Fehlererkennungs- und Analyseoptionen bietet. Beim Ausführen des Skripts wird eine Protokolldatei erstellt. Mithilfe der Protokolldatei können beispielsweise die folgenden Aufgaben ausgeführt werden:

  • Zugreifen auf die installierte Office-Konfiguration auf den Benutzercomputern

  • Abrufen detaillierter Daten zur Office-Installation zum Reproduzieren der Umgebung von Benutzern

  • Suchen nach nicht übereinstimmenden Office-Versionen oder -Konfigurationen

  • Ausführen der Problembehandlung für Office-Softwareupdates und -Installationsprobleme

Die Protokolldatei wird nach dem Erstellen automatisch geöffnet. Der Standarddateiname lautet <Computername>_ROIScan.log, und der Standardspeicherort ist der aktuelle Ordner TEMP. Navigieren Sie zum Ordner Temp, indem Sie auf Start und Ausführen klicken und anschließend %temp% eingeben. Dieser Befehl muss mit Administratorrechten ausgeführt werden.

Inhalt dieses Artikels:

Herunterladen des Skripts

ROIScan.vbs steht als Download im Abschnitt Office des Skriptrepositorys im TechNet Script Center (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=217656&clcid=0x407) zur Verfügung.

So laden Sie das Skript ROIScan.vbs herunter

  1. Wählen Sie Code kopieren aus.

  2. Kopieren Sie den Code in einen Text-Editor wie Microsoft Editor.

  3. Speichern Sie die Datei unter dem Namen ROIScan.vbs.

Anpassen und Ausführen des Skripts

Sie können den Abschnitt INI am Anfang des Skripts ROIScan.vbs anpassen. Im folgenden Auszug wird der Abschnitt INI veranschaulicht.

'=====================================================================
'[INI] Section for script behavior customizations

'Directory for Log output.
'Example: "\\<server>\<share>\"
'Default: sPathOutputFolder = vbNullString -> %temp% directory is used
sPathOutputFolder = ""

'Quiet switch.
'Default: False -> Open inventory log when done
bQuiet = False

'The script filters for products of the Microsoft Office family.
'Set this option to 'True' to a basic list of all products at the end of the inventory log
'Default: False -> Don't list other products in the log
bListNonOfficeProducts = False
…
'DO NOT CUSTOMIZE BELOW THIS LINE!
'======================================================================

In der folgenden Tabelle sind die von ROIScan.vbs unterstützten Befehlsoptionen aufgelistet. Die Syntax für die Verwendung der Befehle lautet wie folgt:

ROIScan.vbs [Optionen]

Bei den Optionen wird die Groß- und Kleinschreibung nicht berücksichtigt.

Option

Description

/All

Listet sowohl Office-Produkte als auch Nicht-Office-Produkte auf.

/Full

Listet OfficeFeatures und FeatureStates auf. Listet sämtliche installierten Office 2007-Produkte und Office 2010-Produkte separat auf.

/Logfolder ["<Pfad>\<Ordner>"]

Gibt einen benutzerdefinierten Protokollordner auf.

/LogVerbose

Zeichnet zusätzliche Produktdetails auf.

/Quiet

Verhindert, dass das Protokoll nach abgeschlossener Ausführung des Skripts geöffnet wird.

/?

Zeigt die Hilfe zu ROIScan-Befehlen an.

Wenn Sie beispielsweise das Skript ausführen und Nicht-Office-Produkte auflisten möchten, verwenden Sie an der Eingabeaufforderung folgende Syntax:

ROIScan.vbs /ALL

Hh221405.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Sie müssen das Skript ROIScan.vbs mit Administratorrechten ausführen. Wenn Sie das Skript nicht mit erhöhten Berechtigungen ausführen, werden Sie zur Ausführung als Administrator aufgefordert.

So führen Sie das Skript aus

  1. Wählen Sie eine der folgenden Methoden zum Ausführen des Skripts aus.

    • Doppelklicken Sie auf >ROIScan.vbs.

    • Wenn Sie das Skript aus der Eingabeaufforderung ausführen möchten, öffnen Sie eine Eingabeaufforderung, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und wählen Sie Als Administrator ausführen aus. Navigieren Sie zu dem Ordner, in dem Sie das Skript ROIScan.vbs gespeichert haben, und geben Sie Folgendes ein:

      ROIScan.vbs

      Wenn Sie das Skript beispielsweise im Ordner ROIScan auf Laufwerk C gespeichert haben, geben Sie an der Eingabeaufforderung folgende Befehle ein:

      CD C:\ROIScan

      ROIScan.vbs

  2. Wenn Sie das Skript mit einem optionalen Befehl ausführen möchten, verwenden Sie die im vorhergehenden Abschnitt beschriebene Syntax. Wenn beispielsweise die ausführliche Protokollierung ausgeführt werden soll, geben Sie an der Eingabeaufforderung Folgendes ein:

    ROIScan.vbs /LogVerbose

Abschnitte der Protokolldatei

Das Skript ROIScan enthält neben dem bereits erwähnten Abschnitt INI die folgenden Abschnitte:

Titelzeile

Gibt den Titel des Skripts sowie Datum und Uhrzeit an, zu denen das Protokoll erstellt wurde. Vergewissern Sie sich immer, dass der Zeitstempel der erwarteten Zeit entspricht, um sicherzustellen, dass Sie das richtige Protokoll überprüfen.

Beispiel: Microsoft Customer Support Services – Robust Office Inventory – 5/3/2011 12:10:48 PM

Computer

Listet den aktuellen Benutzer sowie spezifische Daten zum Betriebssystem auf. In diesem Abschnitt werden lediglich die erfassten Daten angezeigt. Eine weitere Analyse wird nicht ausgeführt.

Die folgenden Daten werden erfasst:

  • Windows Installer Version

  • ComputerName

    • OS Details

    • OS Name

    • SP #

    • Version

    • Codepage

    • Country Code

    • Language as LCID

    • System Type

  • Current User

    • Username

    • IsAdmin

    • SID

  • Logfile Name

  • ROI Script Build

  • Script Settings

  • Total Scan Time

Windows Installer Version

Das Skript ROIScan.vbs kann auf Computern ausgeführt werden, auf denen mindestens Windows Installer-Version 2.x installiert ist. Für Clients, auf denen Windows Installer-Version 2.x ausgeführt wird, verwendet das Skript eine Erkennungslogik, um so viele Einschränkungen von Windows Installer 2.x wie möglich auszuräumen. Windows Installer 3.x weist einen größeren Funktions- und Datenumfang auf. Es ist unverzichtbar, die auf den Clientcomputern ausgeführte Windows Installer-Version zu notieren.

Das Skript ROIScan.vbs verwendet keine Features, für die Windows Installer 4.x oder neuere Versionen erforderlich sind. Weitere Informationen zu den veröffentlichten Windows Installer-Versionen finden Sie unter Veröffentlichte Versionen von Windows Installer (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=201918&clcid=0x407).

Operating System

Listet Details zum Betriebssystem auf. Überprüfen Sie diesen Abschnitt, um sicherzustellen, dass keine unerwarteten Sprachkonfigurationen vorhanden sind. Eine Liste der Gebietsschema-IDs (LCID-Werte) ist auf MSDN verfügbar:

Von Microsoft zugewiesene Gebietsschema-IDs (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=218163&clcid=0x407)

Der Eintrag System Type gibt an, ob es sich beim Betriebssystem um eine 32-Bit-Version oder um eine 64-Bit-Version handelt.

MUI-Sprachen des Betriebssystems

Eine Abfrage der Registrierung gibt eine Liste aller installierten und verfügbaren Benutzeroberflächensprachen für das Betriebssystem zurück.

  • Für Windows 2003 und frühere Versionen lautet der Registrierungsschlüssel HKLM\System\CurrentControlSet\Control\Nls\MUILanguages\

  • Für Windows Vista und spätere Versionen lautet der Registrierungsschlüssel HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\MUI\UILanguages\

Current User

Liefert Informationen zum Benutzer, der das Skript ausgeführt und das Protokoll erstellt hat. Das Flag IsAdmin wird bei einem Standardnachschlagevorgang nicht bestimmt. Es basiert auf Prüfungen der Berechtigungen für den Registrierungszugriff.

Die Sicherheits-ID (SID) ist hilfreich, wenn Anwendungen vorhanden sind, die für einzelne Benutzer installiert wurden. Hiermit können Sie beispielsweise überprüfen, ob die betreffende Anwendung für den aktuellen Benutzer oder für einen anderen Benutzer installiert ist.

Logfile name

Gibt den Speicherort des Skripts ROIScan.vbs an. Der Standardspeicherort des Skripts ist der aktuelle Ordner %TEMP% des Benutzers, der die Ausführung des Skripts ausgelöst hat.

ROI Script Build

Listet die Buildnummer von ROIScan.vbs auf. Das Skript wird laufend verbessert, und seine Features werden regelmäßig erweitert.

Script Settings

Listet die Befehlsoptionen von ROIScan.vbs auf, mit denen das Skript ausgeführt wurde.

Total Scan Time

Listet die Zeit auf, die das Skript zum Abschließen des Bestands benötigt.

Im folgenden Beispiel wird der Abschnitt Computer einer Protokolldatei (in diesem Fall testclient_ROIScan.log) veranschaulicht:

Computer
========
Windows Installer Version    5.0.7601.17105
ComputerName                 testclient
OS Details                   Microsoft Windows 7 Enterprise , SP 1, Version: 6.1.7601, Codepage: 1252, Country Code: 1, Language: 1033, System Type: X86-based PC
OS MUI Languages             en-US (1033)
Current User                 Username: DOMAINname\username, IsAdmin: True, SID: S-1-5-21-2127521184-1604012920-1887927527-2602236
Logfile Name                 C:\Users\username\AppData\Local\Temp\testclient_ROIScan.log
ROI Script Build             1.5.2
Script Settings              /Logfolder: C:\Users\username\AppData\Local\Temp\
Total scan time              10.4 s

****************************************************************************************************************************************************************

Review items

Sobald das Skript feststellt, dass auf gewisse Umstände bzw. Aspekte hingewiesen werden muss, werden die betreffenden Informationen im Abschnitt Review items angezeigt. Diese geprüften Elemente sind in drei Kategorien unterteilt: Note, Warning und Error.

  • Mit Note wird darauf hingewiesen, dass die betreffenden Daten überprüft werden sollten; damit wird jedoch nicht unbedingt ein Problem angezeigt, das eine Problembehandlung erfordert.

  • Mit Warning wird darauf hingewiesen, dass eine Störung einer bestimmten Funktion festgestellt wurde. Es empfiehlt sich, die betreffenden Informationen zu überprüfen und ggf. eine eingehendere Untersuchung durchzuführen.

  • Error weist darauf hin, dass ein Problem festgestellt wurde. Diese Informationen müssen unbedingt überprüft werden.

Der Hauptzweck des Abschnitts Review Items besteht darin, darauf hinzuweisen, dass bei gewissen Produkten Probleme vorliegen, die im Abschnitt Products Inventory überprüft werden müssen. Der ProductCode wird angegeben, um eindeutig auf das jeweilige Produkt hinzuweisen.

Products Inventory

Im Abschnitt Products Inventory in der Protokolldatei werden die Details für die einzelnen Anwendungen im Produktfilter aufgelistet. Dem Filter liegt der ProductCode (GUID) zugrunde. Dadurch ist sichergestellt, dass ausschließlich Produkte der Office-Familie im Protokoll aufgeführt werden.

Die Datenstruktur des Protokolls umfasst die folgenden Einträge:

  • <ProductName>

  • ProductVersion: Office-Buildnummer.

  • ServicePack Level: Übersetzt die zuvor aufgeführte Buildnummer in einen Service Pack-Anzeigenamen (SP), d. h. RTM, SP1, SP2.

  • ProductCode: Die Produkt-GUID.

  • Msi ProductName: Der Produktname, der im MSI-Paket aufgelistet ist, beispielsweise Microsoft Office Professional Plus 2010.

  • Configuration SKU: SKU-Referenz für Office 2007 und höhere Versionen, beispielsweise Office14.PROPLUS.

  • InstallDate: Das Datum, an dem das Produkt installiert wurde.

  • UserSid: Leer für Pro-Computer-Installationen (Machine) oder die Benutzer-SID für Pro-Benutzer-Installationen (User).

  • ProductContext: User oder Machine.

  • ProductState: Installed oder Advertised.

  • Transforms: Transformdateien (MST-Dateien), die für die Installation verwendet werden.

  • Original .msi Name: Ursprünglicher Dateiname der MSI-Datei in der InstallSource.

  • Cached .msi Package: Name und Pfad der MSI-Datei im lokalen Installer-Cache, beispielsweise C:\Windows\Installer\b4f39.msi.

  • Build/Origin: Build/Origin-Eintrag aus der MSI-Tabelle Property.

  • Package Code: Paketcode-GUID für das Produkt.

  • Notes: Hinweise und Warnungen zu diesem Produkt.

  • Errors: Fehler für dieses Produkt.

  • Config ProductName: Konfigurationsproduktname für Office 2007 und höher, beispielsweise PROPLUS.

  • Config PackageID: Konfigurationspaket-ID für Office 2007 und höher, beispielsweise ProPlusWW.

  • Chained Packages: Liste der verketteten Pakete für Office 2007 und höher für diese Suite.

  • Possible Licenses: Listet die Office 2010-spezifischen Lizenztypen für diese Suite auf.

  • Active License: Office 2010-spezifisches Feld mit Einzelheiten zur aktiven Lizenz.

  • Patch Baseline: Buildversion, anhand derer von Patches bestimmt wird, ob die jeweilige Patch-Baseline gültig ist, beispielsweise 14.0.4763.1000.

  • Post Baseline Sequences: Versionsstufen der aktuellen Patch-Familie.

  • Patchlist by product: Liste der MSP-Dateien für Patches, die direkt auf den Client angewendet werden.

  • Patches in InstallSource: Patches, die per "Slipstream" in den administrativen Installationspunkt integriert wurden.

  • InstallSource Type: Typ der Installationsquelle.

  • Initially Used Source: Die InstallSource, die für die ursprüngliche Installation des Produkts verwendet wurde, beispielsweise C:\MSOCache\All Users\{90140000-0011-0000-0000-0000000FF1CE}-C\.

  • Last Used Source: Die InstallSource, die beim letzten Zugriff auf die Quelle verwendet wurde.

  • LIS Resiliency Source(s): Registrierte Quellen, aus denen die lokale Installationsquelle erstellt wurde. Diese Quellen werden verwendet, wenn die lokale Installationsquelle repariert werden muss.

  • Network Source(s): Registrierte Nicht-Webquellen für dieses Produkt.

  • FeatureStates: Auflistung sämtlicher Features und des jeweils zugehörigen FeatureState.

<ProductName>

Listet den Namen des Produkts auf, der in Programme und Funktionen in der Systemsteuerung angezeigt wird. Wenn es sich dabei nicht um den Standardnamen handelt, verweist dies mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf, dass das Installationspaket umfassend angepasst wurde. Untersuchen Sie diesen Abschnitt sorgfältig, um sicherzustellen, dass die Anpassungen unterstützt werden.

ProductVersion

Dies ist die Office-Buildnummer, die vom Windows Installer verwendet wird. Achten Sie darauf, dass sich verschiedene Dateiversionen voneinander unterscheiden können. Wenn Sie auf die Registerkarte Datei der Anwendung und anschließend auf Hilfe klicken, werden unter Produkt aktiviert Name der Suite oder Info zu Programmname möglicherweise andere Werte für die Produkt-ID angezeigt.

Die ProductVersion ist die für das Patching verwendete Version. Weitere Informationen finden Sie im Knowledge Base-Artikel 328294 Das Dialogfeld "Info zu <Programmname>" bei Office XP- und Office 2003-Programmen nennt eine andere Service Pack-Version als erwartet (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=218895&clcid=0x407).

ServicePack Level

Das Skript ROIScan.vbs übersetzt anhand einer benutzerdefinierten Logik die Office-Buildversion in die zugehörige Service Pack-Stufe. Dabei werden gängige Begriffe wie RTM, SP1, SP2 oder SP3 verwendet. Bei Anwendungen, die ausschließlich als Webdownloads veröffentlicht werden, gilt diese Logik hingegen nicht. Die Buildversionen sind in solchen Fällen als "Web Release" gekennzeichnet.

Weitere Informationen zum Ermitteln der Version von Office finden Sie in den folgenden Knowledge Base-Artikeln:

ProductCode

GUID des Produkts, die den Schlüsselbezeichner des Produkts darstellt. Diese ist hilfreich, wenn Sie den ProductCode für Befehlszeilenvorgänge abrufen oder bestimmen müssen. Ein Beispiel ist das Ausführen von Windows Installer-Befehlen wie msiexec /i <ProductCode>.

Weitere Informationen zum Nummerierungsschema der Produkt-GUID finden Sie in den folgenden Knowledge Base-Artikeln:

Msi ProductName

Listet den ProductName auf, der von der Windows Installer-API zurückgegeben wird. Dieser wird verwendet, wenn der Produktname nicht aus Programme und Funktionen in der Systemsteuerung abgerufen werden kann.

Configuration SKU

Der Kurzverweisname für das Produkt, der in der Datei Config.xml verwendet wird, beispielsweise Office14.PROPLUS.

InstallDate

Listet das Installationsdatum auf. Das folgende Format wird verwendet: JJJJMMTT. Dieses ist in Windows Installer 3.x und höheren Versionen verfügbar.

UserSid

Office wird normalerweise pro Computer installiert. In solchen Fällen weist die UserSid eine leere Zeichenfolge auf. Bei Installation eines Produkts in einem Pro-Benutzer-Kontext wird die SID des Benutzers der installierten Instanz des Produkts zugeordnet. Bei der Installation pro Benutzer kann eine Anwendung mehrmals aufgelistet werden, jeweils einmal pro Benutzer-SID.

ProductContext

Installer-basierte Produkte können entweder pro Benutzer oder pro Computer installiert werden. In dieser Zeile wird der Kontext des Produkts angegeben. Office 2007 und Office 2010 lassen lediglich den Pro-Benutzer-Kontext zu.

Beispiel: ProductContext Machine

ProductState

Windows Installer kann zwischen den folgenden vier Produktinstallationsstatus unterscheiden:

  • UNKNOWN: Das Produkt ist weder angekündigt noch installiert.

  • ADVERTISED: Das Produkt ist angekündigt, jedoch nicht installiert.

  • ABSENT: Das Produkt ist für einen anderen Benutzer installiert.

  • DEFAULT: Das Produkt ist für den aktuellen Benutzer installiert.

Mit Ausnahme des Status DEFAULT, der im Protokoll als "Installed" angegeben wird, treten diese Status jedoch nur äußerst selten auf.

Transforms

In Microsoft Office 2000 bis Office 2003 wurden Transformdateien (MST-Dateien) als Standardmethoden zum Anpassen der Office-Konfiguration verwendet. Es können zwar mehrere Transforms verwendet werden, dies wird jedoch nicht empfohlen.

Original .msi Name

Listet den Dateinamen der MSI-Datei in der InstallSource auf. Für einige Office-Versionen gilt bei den Volumenlizenz-SKUs eine andere Namenskonvention als bei den Verkaufsprodukt-SKUs. Wenn Sie versuchen, ein Problem zu reproduzieren, liefert der Original .msi Name einen ersten Hinweis auf die benötigte Datei. Dieser ist jedoch nicht so zuverlässig wie die Werte für ProductCode und Build/Origin.

Cached .msi Package

Windows Installer speichert eine Kopie jedes installierten MSI-Pakets im Cache. Die Datei wird umbenannt, wobei ihr ein willkürlich ausgewählter Dateiname zugewiesen wird. Da sich im lokalen Windows Installer-Cache eine Vielzahl von Dateien befinden können, ist Cached .msi Package möglicherweise hilfreich, wenn Sie eine bestimmte Datei auffinden müssen. Wenn die lokal zwischengespeicherte Datei für eine installierte Anwendung nicht vorhanden ist, kann die Anwendung nicht verwaltet werden.

Build/Origin

Die Werte für Build/Origin werden in der Tabelle Property der MSI-Datei gespeichert. Die Werte sind nicht in allen Versionen von Office einheitlich verfügbar, sodass die beiden Eigenschaften (Build und Origin) in einer einzigen Zeile der ROIScan-Protokolldatei kombiniert werden müssen. Diese Informationen sind unverzichtbar, wenn Sie die Medien für die Reproduktion eines Installationsmediums genau bestimmen müssen.

Dieses Problem wird anhand der folgenden beiden Ausdrücke aus der englischen Version von Office 2003 Professional näher veranschaulicht:

  • 5608_0\x86\ship\1033\pro11 / 5614.0_o11pro_CBXS_ENG

  • 5608_0\x86\ship\1033\pro11 / 5614.0_o11sel_CBXS_ENG

Der erste Wert stammt aus Medien, auf denen ausschließlich die Professional-Version des Produkts enthalten ist. Der zweite Wert stammt aus Select-Medien, auf denen alle Office-Suites und eigenständige Produkte kombiniert sind.

In der Build-Eigenschaft werden die folgenden Informationen aufgelistet: "<Build>\<Architecture>\<ship/debug>\<LCID>\<SKU>". Beachten Sie, dass dieser <Build>-Verweis nicht in ProductVersion enthalten ist.

In der Origin-Eigenschaft werden die folgenden Informationen aufgelistet: "<Build>_<Product>_<Market>_<Language>".

Der <Market>-Eintrag enthält die folgenden Informationen:

  • [Media]. Die folgenden Werte sind möglich: C = Komprimiert, D = Unkomprimiert, P = Patch, S = Selbst oder W = IExpress-Paket

  • [Version]. Die folgenden Werte sind möglich: B = Bypass, E= Enterprise, N = Non-Bypass, O = OEM, P = PIPC, R = Retail, S = Select oder T = Trial

  • [Patch Type] oder [Platform]. Die folgenden Werte sind möglich: R = Roll up, S = Single oder X = x86

  • [Ship/Debug]. Die folgenden Werte sind möglich: S = Ship oder D = Debug

Package Code

Der Paketcode ist eine GUID, die ein bestimmtes Windows Installer-Paket angibt. Durch den Paketcode wird eine MSI-Datei einer Anwendung bzw. einem Produkt zugeordnet; zudem wird er zum Überprüfen von Quellen verwendet.

Wenn der für ein Produkt registrierte Package Code nicht mit dem in der InstallSource übereinstimmt, kann die betreffende Quelle nicht als gültige InstallSource akzeptiert werden.

Weitere Informationen zu Paketcodes finden Sie in der MSDN Library unter Paketcodes (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=218918&clcid=0x407).

Notes

In diesem Abschnitt sind mit Notes und Warnings verbundene Probleme aufgelistet, die für dieses Problem festgestellt wurden. Im Abschnitt Notes aufgelistete Einträge weisen nicht unbedingt auf einen Installationsfehler oder einen ungültigen Zustand der Installation hin. Es empfiehlt sich jedoch, die hier aufgelisteten Informationen zu überprüfen.

Error

Hier sind für dieses Produkt festgestellte Fehler aufgelistet. Ein Fehler weist auf ein Problem hin, sodass die Informationen überprüft werden sollten.

Config ProductName

Dies ist ein Office-spezifischer Wert, der in Office 2007 eingeführt wurde. Bei einigen Wartungsvorgängen muss dieser Wert in der Befehlszeile eingegeben werden. Beispiele hierfür sind die Setupbefehlszeilenschalter /modify und /uninstall. Weitere Informationen zu Setupbefehlen finden Sie unter Setupbefehlszeilenoptionen für 2007 Office System (http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=218920&clcid=0x407).

Config PackageID

Dies ist ein Office-spezifischer Wert. Anhand dieses Werts kann bestimmt werden, welches Paket in der Office 2007-MSI-Mehrfacharchitektur das tatsächliche Kernpaket für das Produkt darstellt.

Chained Packages

Im Abschnitt Chained Packages werden sämtliche MSI-Pakete aufgelistet, die sich auf das Office 2007-Produkt beziehen.

Mit der Veröffentlichung von 2007 Office System hat Microsoft eine MSI-Mehrfacharchitektur eingeführt. Wenn Sie mehrere Office-Produkte installiert haben, ist es möglicherweise schwierig zu bestimmen, welche MSI zu den installierten Anwendungen gehört. Um die ProductVersion verketteter Pakete besser verfolgen zu können, sind die jeweiligen Versionsinformationen für die einzelnen verketteten Pakete aufgelistet.

In dieser Kategorie sind auch Anwendungen aufgelistet, die als Nicht verfügbar konfiguriert wurden. Dabei wird jede MSI-Datei installiert, die Bestandteil des Produkts ist. Einige Anwendungsfeatures in der MSI-Datei können jedoch als Nicht verfügbar konfiguriert sein.

Possible Licenses

Seit der Veröffentlichung von Office 2010 wird in Office dieselbe Aktivierungstechnologie wie für Windows verwendet. In diesem Abschnitt sind alle Lizenztypen aufgelistet, die vom Produkt unterstützt werden können.

Active License

Listet auf, welche der möglichen Produktlizenz-SKUs die aktive SKU ist, die für dieses Produkt ausgewählt wurde. Active License liefert je nach Typ des aktiven Lizenztyps zusätzliche Details.

Patch Baseline

Um zu bestimmen, ob ein Patch auf ein Produkt angewendet werden kann, überprüft Windows Installer die aktuelle ProductVersion (Build). Das MSP-Paket wird nur angewendet, wenn die erkannte ProductVersion einer Buildversion entspricht, die vom Patch verarbeitet werden kann. Diese entspricht dem Wert für ProductVersion; durch die Wiederholung soll der Nutzen des Protokolls verbessert werden.

Post Baseline Sequences

Ab Windows Installer 3.x wurden die "Patchsequenzen" eingeführt, um das Patching zu verbessern. In diesem Abschnitt werden die Patchfamiliennummern aufgelistet, die höher als die aktuelle Baseline sind.

Patches by product

Liste aller Patches, bei denen die MSP-Datei direkt auf den Client angewendet wurde. In Abhängigkeit von der Windows Installer-Version können die angegebenen Details variieren. Für Windows Installer, Version 3.x und höhere Versionen werden umfassendere Einzelheiten als für Windows Installer 2.x angezeigt.

In den einzelnen Zeilen werden die folgenden Informationen aufgelistet:

  • <KB Reference>

  • <PatchState>: Statuswerte sind Applied und Superseded.

  • <PackageName>: Ursprünglicher Patchname.

  • <PatchSequence>: Patch-Sequenznummer.

  • <Uninstallable>: Gibt an, ob der Patch deinstalliert werden kann.

  • <InstallDate>: Datum, an dem der Patch installiert wurde. Das Datum wird im Format JJMMTT angegeben.

  • <PatchCode>: Eindeutiger Bezeichner für diesen Patch.

  • <LocalPackage>: Pfad und Name der Datei im lokalen Windows Installer-Cache.

  • <PatchTransform>: Verweis auf den verwendeten, in den Patch eingebetteten Transform.

  • <Displayname>: Anzeigename des Patches.

  • <MoreInfoUrl>: Link zu Dokumentation für den Patch.

Patches in InstallSource

Von Office 2000 bis Office 2003 konnte für die Produkte ein administrativer Installationspunkt (AIP) erstellt werden. Für diese Versionen von Office können Sie Patches auf den AIP anwenden. Dieser Vorgang wird als "Slipstreaming" bezeichnet. Es gibt jedoch einige Regeln, die beim AIP-Patching beachtet werden müssen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Strategien für das Aktualisieren von Office 2003-Installationen (http://office.microsoft.com/en-us/ha001152574.aspx).

Hh221405.note(de-de,office.14).gifHinweis:

Wenn Sie Office 2000 oder Office 2003 von einem administrativen Installationspunkt bereitstellen und das Abbild nie aktualisieren, können Sie Clientpatches direkt an Benutzer verteilen, sofern diese über sicheren Zugriff auf die ursprüngliche Quelle ohne angewendete Patches im Netzwerk verfügen. Wenn Sie jedoch Patches auf ein administratives Abbild anwenden, müssen Sie dieses Abbild künftig aktualisieren, erneut im Cache speichern und Office auf den Computern der Benutzer neu installieren. Um sicherzustellen, dass der Updatevorgang laufend korrekt ausgeführt wird, entscheiden Sie sich für eine Methode des Aktualisierens von Office 2000- und Office 2003-Clients.

Wenn Sie Clientupdates zwischen verschiedenen Service Packs anwenden (als effiziente Alternative zum erneuten Speichern im Cache und Neuinstallieren von Office bei jeder Veröffentlichung von wichtigen Updates oder Sicherheitsupdates), können Sie diese Zwischenupdates direkt auf Clients anwenden, selbst wenn diese nicht auf ein administratives Abbild als Quelle zurückgreifen. Sie müssen jedoch zunächst für alle Benutzer die aktuelle Baseline von Office 2003 konfigurieren.

Beachten Sie, dass Sie diese Taktik nicht zum Bereitstellen der Service Packs selbst verfolgen können. Die Clientversionen von Service Packs erfordern eine Quelle auf der ursprünglichen Versionsstufe – beispielsweise ein administratives Abbild ohne angewendete Patches oder eine lokale Installationsquelle.

In den folgenden Knowledge Base-Artikeln wird dokumentiert, wie Office-Updates gesucht werden können:

InstallSource Type

Erleichtert das Bestimmen des Typs der Installationsquelle, auf der das Produkt basiert. Die folgenden Werte sind möglich:

  • Ursprüngliche Quelle unter Angabe langer Dateinamen

  • Ursprüngliche Quelle unter Angabe kurzer Dateinamen

  • Komprimierte Quelldateien unter Angabe langer Dateinamen

  • Komprimierte Quelldateien unter Angabe kurzer Dateinamen

  • Administratives Abbild unter Angabe langer Dateinamen

  • Administratives Abbild unter Angabe kurzer Dateinamen

Für Office-Produkte liegt normalerweise die CD (oder eine unformatierte 1:1-Kopie der CD an einem Speicherort im Netzwerk) in einem komprimierten Format vor.

Das "administrative Abbild" und der administrative Installationspunkt (AIP) kommen für Office 2000 und Office 2003 häufig zur Anwendung. Bei den meisten Office-Produkten werden standardmäßig kurze Dateinamen für den AIP verwendet.

Initially Used Source

Bei der erstmaligen Installation eines Produkts werden vom Produkt ProductInfo-Werte registriert. Unter Initially Used Source wird der Pfad registriert, von dem aus der Windows Installer den Installationsvorgang gestartet hat.

Last Used Source

Wenn bei einem Patch- oder Wartungsvorgang auf die Installationsquelle zugegriffen werden muss, wird zunächst die Quelle aufgerufen, die als Last Used Source aufgelistet ist. Wenn diese Quelle nicht verfügbar ist und eine andere Quelle verwendet werden muss, wird die betreffende andere Quelle als zuletzt verwendete Quelle registriert.

LIS Resiliency Source(s)

Listet die registrierten Quellen auf, aus denen die lokale Installationsquelle erstellt wurde. Für Installationen, die auf lokalen Installationsquellen basieren, wird dadurch u. U. tatsächliche, ursprünglich verwendete Quelle angezeigt. In Fällen, in denen die lokale Installationsquelle repariert werden muss, versucht setup.exe bei der Wiederherstellung, auf die betreffenden Speicherort zuzugreifen.

Network Source(s)

Netzwerkquellen sind im Wesentlichen alle Quellen mit Ausnahme von CDs/DVDs. Hierzu zählen auch lokale Festplatten. Dies ist eine optionale Liste von Quellen, die verwendet werden können, wenn die zuletzt verwendete Quelle nicht mehr verfügbar ist. Standardmäßig sind keine zusätzlichen Quellen (mehrere Quellen) aufgelistet.

FeatureStates

Diese Option wird im Protokoll nur angezeigt, wenn der Schalter /Full aktiviert ist. Features und der aktuelle FeatureState (in Klammern) werden in einer sortierten Struktur angezeigt. Beispiel:

FeatureStates 
Converter12Dependencies (Local)
      Oice_QFE (Local)
Converter12DependenciesIntl_1033 (Local)
      ExcelConverter12Files (Local)
      ExcelConverter12Intl_1033 (Local)
      PPTConverter12Files (Local)
      PPTConverter12Intl_1033 (Local)
      WordConverter12Files (Local)

FAQ

An wen kann ich mich bei Fragen zu ROIScan.vbs wenden?

Senden Sie bei Problemen mit der Unterstützung des Skripts ROIScan.vbs eine E-Mail-Nachricht an ROIScan_Feedback@microsoft.com.

Deckt das Skript Office Server-Produkte ab?

Ja, das Skript ROIScan.vbs kann auch für Office Server-Produkte ausgeführt werden.

Erkennt das Skript 64-Bit-Versionen?

Ja.

Unter Windows Vista meldet das Skript das Webordner-Update stets als "Office application without entry point in Add or Remove Programs - Microsoft Software Update for Web Folders (English) 12 - {90120000-0010-0409-0000-0000000FF1CE}" (Office-Anwendung ohne Einstiegspunkt in "Software" – Microsoft Software Update für Webordner (Englisch) 12 - {90120000-0010-0409-0000-0000000FF1CE})

Die ist ein bekanntes Problem, das auftritt, wenn das folgende Update auf Windows Vista-Computer angewendet wird: Beschreibung des Softwareupdates für Webordner: 18. Mai 2007 (Knowledge Base-Artikel 907306 unter http://go.microsoft.com/fwlink/?linkid=217651&clcid=0x407).

Wird das Skript mit Benutzerberechtigungen ausgeführt, oder sind Administratorrechte erforderlich?

Für das Skript ROIScan.vbs sind Administratorrechte erforderlich. Es muss auf Computern mit Windows Vista und höheren Versionen von Windows-Betriebssystemen mit Administratorrechten ausgeführt werden.

Unter Windows Vista werden für das Skript fortlaufend Fehler angezeigt.

Das Skript ROIScan.vbs muss auf Windows Vista-Computern aus einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten ausgeführt werden.

Ein Windows Script Host-Fehler wird ausgegeben.

Fehler: Windows Script Host – Skriptmodul "VBScript" für Skript "ROIScan.vbs" kann nicht gefunden werden.

Ursache: Dieser Fehler verweist darauf, dass die Datei VBScript.dll nicht registriert ist.

Lösung: Um dieses Problem zu beheben, müssen Sie VBScript.dll registrieren.

So registrieren Sie "VBScript.dll"

  1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen. Geben Sie anschließend folgenden Befehl ein:

    regsvr32 %windir%\system32\vbscript.dll

  2. Drücken Sie dieEINGABETASTE.

    Eine RegSvr32-Meldung wird angezeigt: "DllRegisterServer in C:\Windows\system32\vbscript.dll succeeded."

Änderungsverlauf

Datum Beschreibung

2012/05/16

Erstveröffentlichung

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