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Verwenden des Assistenten zum Hinzufügen von Datenbanken zu Verfügbarkeitsgruppen (SQL Server Management Studio)

Themenstatus: Einige Informationen in diesem Thema sind vorläufig und können in zukünftigen Versionen geändert werden. In den Vorabinformationen werden neue Funktionen oder Änderungen an vorhandenen Funktionen in Microsoft SQL Server 2014 beschrieben.

Verwenden Sie den Assistenten zum Hinzufügen von Datenbanken zu Verfügbarkeitsgruppen, um einer vorhandenen AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe eine oder mehrere Datenbank hinzuzufügen.

Hinweis Hinweis

Informationen zum Verwenden von Transact-SQL oder PowerShell zum Hinzufügen einer Datenbank finden Sie unter Hinzufügen einer Datenbank zu einer Verfügbarkeitsgruppe (SQL Server).

In diesem Thema:

Falls Sie einer Verfügbarkeitsgruppe noch nie eine Datenbank hinzugefügt haben, lesen Sie den Abschnitt "Verfügbarkeitsdatenbank" unter Voraussetzungen, Einschränkungen und Empfehlungen für AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen (SQL Server).

Voraussetzungen, Einschränkungen und Empfehlungen

  • Sie müssen mit der Serverinstanz verbunden sein, auf der das aktuelle primäre Replikat gehostet wird.

  • Wenn eine Datenbank verschlüsselt ist oder sogar einen Datenbankverschlüsselungs-Schlüssel (DEK) enthält, können Sie die Datenbank nicht mithilfe von Assistent für neue Verfügbarkeitsgruppen oder Assistent zum Hinzufügen von Datenbanken zu Verfügbarkeitsgruppen einer Verfügbarkeitsgruppe hinzufügen. Selbst wenn eine verschlüsselte Datenbank entschlüsselt wurde, enthalten ihre Protokollsicherungen möglicherweise verschlüsselte Daten. In diesem Fall ist es unter Umständen nicht möglich, die anfängliche Datensynchronisierung vollständig auf der Datenbank durchzuführen. Grund hierfür ist die Tatsache, dass für den Wiederherstellungsprotokollvorgang eventuell das Zertifikat erforderlich ist, das von den Datenbank-Verschlüsselungsschlüsseln (DEKs) verwendet wurde, und dieses Zertifikat möglicherweise nicht verfügbar ist.

    So machen Sie eine entschlüsselte Datenbank verfügbar für das Hinzufügen zu einer Verfügbarkeitsgruppe mithilfe des Assistenten:

    1. Erstellen Sie eine Protokollsicherung von der primären Datenbank.

    2. Erstellen Sie eine vollständige Datenbanksicherung der primären Datenbank.

    3. Stellen Sie die Datenbanksicherung auf der Serverinstanz wieder her, die das sekundäre Replikat hostet.

    4. Erstellen Sie eine neue Protokollsicherung aus der primären Datenbank.

    5. Stellen Sie diese Protokollsicherung in der sekundären Datenbank wieder her.

  • Voraussetzungen für die Verwendung der vollständigen anfänglichen Datensynchronisierung

    • Alle Datenbankdateipfade müssen auf allen Serverinstanzen, die ein Replikat für die neue Verfügbarkeitsgruppe hosten, identisch sein.

    • Primäre Datenbanknamen können nicht auf Serverinstanzen vorhanden sein, die ein sekundäres Replikat hosten. Daher kann noch keine der neuen sekundären Datenbanken vorhanden sein.

    • Sie müssen eine Netzwerkfreigabe angeben, damit der Assistent Sicherungen erstellen und auf Sicherungen zugreifen kann. Für das primäre Replikat kann das zum Starten von Database Engine (Datenbankmodul) verwendete Konto über Lese- und Schreibberechtigungen für das Dateisystem in einer Netzwerkfreigabe verfügen. Bei sekundären Replikaten muss das Konto über eine Leseberechtigung für die Netzwerkfreigabe verfügen.

    Wenn Sie nicht den Assistenten für eine vollständige anfängliche Datensynchronisierung verwenden können, müssen Sie die sekundären Datenbanken manuell vorbereiten. Dies ist vor oder nach dem Ausführen des Assistenten möglich. Weitere Informationen finden Sie unter Manuelles Vorbereiten einer sekundären Datenbank auf eine Verfügbarkeitsgruppe (SQL Server).

Sicherheit

Berechtigungen

Erfordert die ALTER AVAILABILITY GROUP-Berechtigung für die Verfügbarkeitsgruppe, die CONTROL AVAILABILITY GROUP-Berechtigung, die ALTER ANY AVAILABILITY GROUP-Berechtigung oder die CONTROL SERVER-Berechtigung.

Pfeilsymbol, dass mit dem Link "Zurück zum Anfang" verwendet wird [Nach oben]

So verwenden Sie den Assistenten zum Hinzufügen von Datenbanken zu Verfügbarkeitsgruppen

  1. Stellen Sie im Objekt-Explorer eine Verbindung mit der Serverinstanz her, die das primäre Replikat der Verfügbarkeitsgruppe hostet, und erweitern Sie die Serverstruktur.

  2. Erweitern Sie den Knoten Hohe Verfügbarkeit (immer aktiviert) und den Knoten Verfügbarkeitsgruppen.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verfügbarkeitsgruppe, der Sie eine Datenbank hinzufügen, und wählen Sie den Befehl Datenbank hinzufügen aus. Dieser Befehl startet den Assistenten zum Hinzufügen von Datenbanken zu Verfügbarkeitsgruppen.

  4. Wählen Sie auf der Seite Datenbanken auswählen mindestens eine Datenbank aus. Weitere Informationen finden Sie unter Seite Datenbanken auswählen (Assistent für neue Verfügbarkeitsgruppen/Assistent zum Hinzufügen von Datenbanken).

  5. Wählen Sie auf der Seite Anfängliche Datensynchronisierung auswählen aus, wie die neuen sekundären Datenbanken erstellt und mit der Verfügbarkeitsgruppe verknüpft werden sollen. Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:

    • Vollständig

      Aktivieren Sie diese Option, wenn Ihre Umgebung die Anforderungen zum automatischen Starten der anfänglichen Datensynchronisierung erfüllt. Weitere Informationen finden Sie weiter oben in diesen Thema unter Voraussetzungen, Einschränkungen und Empfehlungen.

      Wenn Sie Vollständig auswählen, versucht der Assistent, nach der Erstellung der Verfügbarkeitsgruppe alle primären Datenbanken und ihre Transaktionsprotokolle auf einer Netzwerkfreigabe zu sichern und die Sicherungen auf allen Serverinstanzen wiederherzustellen, die ein sekundäres Replikat hosten. Der Assistent verknüpft anschließend alle sekundären Datenbanken mit der Verfügbarkeitsgruppe.

      Legen Sie im Feld zum Angeben eines freigegebenen Netzwerkspeicherorts, auf den von allen Replikaten zugegriffen werden kann, eine Sicherungsfreigabe fest, für die alle Serverinstanzen, die Replikate hosten, Lese-/Schreibzugriff besitzen. Die Protokollsicherungen sind Teil der Protokollsicherungskette. Speichern Sie die Protokollsicherungsdateien ordnungsgemäß.

      Sicherheitshinweis Sicherheitshinweis

      Informationen zu den erforderlichen Dateisystemberechtigungen finden Sie weiter oben in diesem Thema unter Erforderliche Komponenten.

    • Nur verknüpfen

      Wenn Sie sekundäre Datenbanken auf den Serverinstanzen, die die sekundären Replikate hosten, manuell vorbereitet haben, können Sie diese Option aktivieren. Der Assistent verknüpft die vorhandenen sekundären Datenbanken mit der Verfügbarkeitsgruppe.

    • Anfängliche Datensynchronisierung überspringen

      Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie eigene Datenbank- und Protokollsicherungen der primären Datenbanken verwenden möchten. Weitere Informationen finden Sie unter Starten der Datenverschiebung auf einer sekundären AlwaysOn-Datenbank (SQL Server).

    Weitere Informationen finden Sie unter Seite 'Anfängliche Datensynchronisierung auswählen' (AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen-Assistenten).

  6. Klicken Sie auf der Seite Mit vorhandenen sekundären Replikaten verbinden auf Alle verbinden, wenn die Instanzen von SQL Server, die die Verfügbarkeitsreplikate für diese Verfügbarkeitsgruppe hosten, als ein Dienst unter demselben Benutzerkonto ausgeführt werden. Wenn eine der Serverinstanzen als Dienst unter verschiedenen Konten ausgeführt wird, klicken Sie rechts neben jedem Serverinstanznamen jeweils auf die Schaltfläche Verbinden.

    Weitere Informationen finden Sie unter Mit vorhandenen sekundären Replikaten verbinden (Seite, Assistent zum Hinzufügen von Replikaten/Assistent zum Hinzufügen von Datenbanken).

  7. Auf der Seite Überprüfung wird überprüft, ob die in diesem Assistenten angegebenen Werte die Anforderungen des Assistenten für neue Verfügbarkeitsgruppen erfüllen. Um eine Änderung vorzunehmen, können Sie auf Zurück klicken, um zu einer vorherigen Assistentenseite zurückzukehren und Werte zu ändern. Klicken Sie anschließend auf Weiter, um auf die Seite Überprüfung zurückzukehren, und klicken Sie auf Überprüfung erneut ausführen.

    Weitere Informationen finden Sie unter Seite 'Überprüfung' (AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen-Assistenten).

  8. Überprüfen Sie auf der Seite Zusammenfassung die Optionen für die neue Verfügbarkeitsgruppe. Um eine Änderung vorzunehmen, klicken Sie auf Zurück, um zu der relevanten Seite zurückzukehren. Nachdem Sie die Änderung vorgenommen haben, klicken Sie auf Weiter, um zur Seite Zusammenfassung zurückzukehren.

    Weitere Informationen finden Sie unter Seite 'Zusammenfassung' (AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen-Assistenten).

    Wenn Sie mit der Auswahl zufrieden sind, klicken Sie optional auf "Skript", um ein Skript der Schritte zu erstellen, die der Assistent ausführt. Klicken Sie dann zum Erstellen und Konfigurieren der neuen Verfügbarkeitsgruppe auf Fertig stellen.

  9. Auf der Seite Status wird der Status der Schritte zum Erstellen der Verfügbarkeitsgruppe angezeigt (Konfigurieren von Endpunkten, Erstellen der Verfügbarkeitsgruppe und Hinzufügen des sekundären Replikats zu der Gruppe).

    Weitere Informationen finden Sie unter Seite 'Status' (AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen-Assistenten).

  10. Wenn diese Schritte abgeschlossen sind, wird auf der Seite Ergebnisse das Ergebnis der einzelnen Schritte angezeigt. Wenn all diese Schritte erfolgreich sind, ist die neue Verfügbarkeitsgruppe vollständig konfiguriert. Wenn einer der Schritte zu einem Fehler führt, müssen Sie die Konfiguration möglicherweise manuell abschließen. Klicken Sie in der Spalte Ergebnis auf den zugehörigen Fehlerlink, um weitere Informationen zur Ursache eines bestimmten Fehlers zu erhalten.

    Klicken Sie nach Abschluss des Assistenten auf Schließen, um den Assistenten zu beenden.

    Weitere Informationen finden Sie unter Seite 'Ergebnisse' (AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen-Assistenten).

  11. Wenn die anfängliche Datensynchronisierung nicht automatisch auf allen sekundären Datenbanken gestartet wurde, müssen Sie noch nicht verknüpfte Datenbanken konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter Starten der Datenverschiebung auf einer sekundären AlwaysOn-Datenbank (SQL Server).

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