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Voraussetzungen für die Hybridbereitstellung

 

Gilt für: Exchange Server 2013, Exchange Online

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2014-02-28

Vor dem Erstellen und Konfigurieren einer Hybridbereitstellung mithilfe von Microsoft Exchange Server 2013 und des Assistenten für die Hybridkonfiguration muss die vorhandene lokale Exchange-Organisation bestimmte Anforderungen erfüllen. Wenn diese Anforderungen nicht erfüllt sind, können Sie die Schritte des Assistenten für die Hybridkonfiguration nicht abschließen, und Sie können keine Hybridbereitstellung zwischen Ihrer lokalen Exchange-Organisation und der Exchange Online-Organisation in Microsoft Office 365 konfigurieren.

WichtigWichtig:
Diese Funktion von Exchange Server 2013 ist derzeit mit Office 365 über 21Vianet in China nicht vollständig kompatibel. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von Office 365 mit 21Vianet.

Für die Konfiguration einer Hybridbereitstellung müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Lokale Exchange-Organisation   Hybridbereitstellungen können für lokale Exchange 2007-basierte Organisationen oder höher konfiguriert werden. Für Exchange 2007- und Exchange 2010-Organisationen muss mindestens ein Exchange 2013-Clientzugriffsserver und ein Exchange 2013-Postfachserver in der lokalen Organisation installiert sein, um den Assistenten für die Hybridkonfiguration auszuführen und die Funktionen einer Exchange 2013-basierten Hybridbereitstellung zu unterstützen. Es wird empfohlen, die Exchange 2013-Clientzugriffs- und Postfachserverrollen bei der Konfiguration von Hybridbereitstellungen in Exchange 2007- und Exchange 2010-Umgebungen auf einem einzigen Server zu kombinieren. Alle lokalen Exchange 2013-Server müssen das kumulative Update 1 oder höher Exchange 2013 installiert haben, um die Hybridfunktionalität mit Office 365 zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie unter Updates für Exchange 2013.

     

    Eine vollständige Liste der Mandantenkompatibilität für Hybridbereitstellungen mit Exchange Server und Office 365 für Unternehmen finden Sie in den Anforderungen in der folgenden Tabelle für Exchange 2013-basierte und Exchange 2010-basierte Hybridbereitstellungen.

    HinweisAnmerkung:
    Weitere Informationen zu Office 365-Mandantenversion und -status finden Sie unter Überprüfen von Office 365-Mandantenversion und -status weiter unten in diesem Thema.

     

    Lokale Umgebung Exchange 2010-basierte Hybridbereitstellung mit Mandantenversion v14 Exchange 2010-basierte Hybridbereitstellung mit Mandantenversion v15 Exchange 2013-basierte Hybridbereitstellung mit Mandantenversion v15

    Exchange 2013 SP1

    Nicht unterstützt1

    Nicht zutreffend

    Unterstützt

    Exchange 2010 SP3

    Unterstützt

    Unterstützt

    Unterstützt5

    Exchange 2010 SP2

    Unterstützt

    Nicht unterstützt2

    Nicht unterstützt

    Exchange 2010 SP1

    Unterstützt

    Nicht unterstützt2

    Nicht unterstützt

    Exchange 2007 SP3 RU10

    Unterstützt3

    Unterstützt4

    Unterstützt5

    Exchange 2007 SP3

    Unterstützt3

    Nicht unterstützt

    Nicht unterstützt

    Exchange 2003 SP2

    Unterstützt3

    Unterstützt4

    Nicht unterstützt

    HinweisAnmerkung:
    1 Im Exchange 2013-Setup blockiert
    2 Benachrichtigung über Mandantenupgrade in der Exchange-Verwaltungskonsole
    3 Erfordert mindestens einen lokalen Exchange 2010 SP2-Server
    4 Erfordert mindestens einen lokalen Exchange 2010 SP3-Server
    5 Erfordert mindestens einen lokalen Exchange 2013-Server mit kumulativem Update 1 oder höher
  • Office 365   Hybridbereitstellungen werden in allen Office 365-Plänen unterstützt, die Windows Azure Active Directory-Synchronisierung unterstützen. Alle Pläne für Office 365 Enterprise, Government, Academic und Midsize unterstützen Hybridbereitstellungen. Pläne für Office 365 Small Business und Home unterstützen keine Hybridbereitstellungen. Die Office 365-Mandantenversion muss 15.0.620.28 oder höher sein, um eine Hybridbereitstellung mit Exchange 2013 zu konfigurieren. Außerdem darf der Office 365-Mandantenstatus nicht zwischen Serviceversionen wechseln. Eine vollständige Übersicht finden Sie in der vorangehenden Tabelle. Weitere Informationen zu Office 365-Mandantenversion und -status finden Sie unter Überprüfen von Office 365-Mandantenversion und -status weiter unten in diesem Thema.

    Weitere Informationen finden Sie unter Registrieren bei Office 365.

     

  • Benutzerdefinierte Domänen   Registrieren Sie benutzerdefinierte Domänen, die in der Hybridbereitstellung verwendet werden sollen, für Office 365. Sie können die Registrierung über das Office 365-Verwaltungsportal durchführen oder optional durch die Konfiguration der Active Directory-Verbunddienste (AD FS) in Ihrer lokalen Organisation vornehmen.

    Weitere Informationen finden Sie unter Hinzufügen Ihrer Domäne zu Office 365.

     

  • Active Directory-Synchronisierung   Stellen Sie das Windows Azure Active Directory-Synchronisierungstool für die Active Directory-Synchronisierung in Ihrer lokalen Organisation bereit.

    Weitere Informationen finden Sie unter Active Directory-Synchronisierung: Roadmap.

     

  • DNS-Einträge für die AutoErmittlung   Konfigurieren Sie die öffentlichen DNS-Einträge für die AutoErmittlung für Ihre vorhandenen SMTP-Domänen so, dass sie auf einen lokalen Exchange 2013-Clientzugriffsserver zeigen.

     

  • Office 365-Organisationen in der Exchange-Verwaltungskonsole (EAC)   Der Office 365-Organisationsknoten ist standardmäßig in der lokalen Verwaltungskonsole enthalten. Sie können den Assistenten für die Hybridkonfiguration jedoch erst verwenden, wenn Sie die Verwaltungskonsole mit den Anmeldeinformationen für den Office 365-Mandantenadministrator zur Office 365-Organisation hinzugefügt haben. Auf diese Weise können Sie sowohl die lokale als auch die Exchange Online-Organisation über eine einzige Verwaltungskonsole verwalten.

    Weitere Informationen finden Sie unter Hybridverwaltung in Exchange 2013-Hybridbereitstellungen.

     

  • Zertifikate   Installieren Sie Exchange-Dienste, und weisen Sie sie einem gültigen digitalen Zertifikat zu, das Sie von einer vertrauenswürdigen öffentlichen Zertifizierungsstelle erworben haben. Wenngleich für die lokale Verbundvertrauensstellung mit Microsoft Federation Gateway selbstsignierte Zertifikate verwendet werden sollen, können diese Zertifikate nicht für Exchange-Dienste in einer Hybridbereitstellung verwendet werden. Die IIS-Instanz (Internet Information Services, Internetinformationsdienste) auf den Clientzugriffsservern, die in der Hybridbereitstellung konfiguriert sind, muss über ein gültiges digitales Zertifikat verfügen, das von einer vertrauenswürdigen Zertifizierungsstelle erworben wurde. Zusätzlich müssen die externe URL der Exchange-Webdienste und der in Ihren öffentlichen DNS-Einträgen angegebene AutoErmittlungsendpunkt als alternativer Antragstellername des Zertifikats aufgeführt sein. Die auf den Postfach- und Clientzugriffsservern (und auch auf bereitgestellten Edge-Transport-Servern) installierten Zertifikate, die für den E-Mail-Transport in der Hybridbereitstellung verwendet werden, müssen dieselben Eigenschaften aufweisen (d. h. sie müssen von derselben Zertifizierungsstelle stammen und denselben Antragstellernamen enthalten).

    Weitere Informationen finden Sie unter Zertifikatanforderungen für Hybridbereitstellungen.

     

  • EdgeSync   Wenn Sie Edge-Transport-Server in der lokalen Organisation bereitgestellt haben und die Edge-Transport-Server für sicheren Hybrid-E-Mail-Transport konfigurieren möchten, müssen Sie EdgeSync vor der Verwendung des Assistenten für die Hybridkonfiguration konfigurieren.

    WichtigWichtig:
    EdgeSync ist zwar eine Voraussetzung in Bereitstellungen mit Edge-Transport-Servern, es sind jedoch zusätzliche manuelle Transportkonfigurationseinstellungen erforderlich, wenn Sie Edge-Transport-Server für den sicheren Hybrid-E-Mail-Transport konfigurieren.

    Weitere Informationen finden Sie unter Edge-Transport-Server in Hybridbereitstellungen.

     

Wenn Sie überprüft haben, ob Ihre Exchange-Organisation diese Anforderungen erfüllt, können Sie den Assistenten für die Hybridbereitstellung verwenden. Ausführlichere Anleitungen finden Sie unter Erstellen einer Hybridbereitstellung mithilfe des Assistenten für die Hybridkonfiguration.

Zusätzlich zu den oben aufgeführten Voraussetzungen sind weitere Tools und Dienste von Vorteil, wenn Sie Hybridbereitstellungen mit dem Assistenten für die Hybridkonfiguration konfigurieren:

  • Remoteverbindungsuntersuchung   Die Microsoft-Remoteverbindungsuntersuchung überprüft die externen Verbindungen Ihrer lokalen Exchange-Organisation und stellt sicher, dass Sie die Voraussetzungen für die Konfiguration Ihrer Hybridbereitstellung erfüllen. Es wird dringend empfohlen, Ihre lokale Organisation mit der Remoteverbindungsuntersuchung zu überprüfen, bevor Sie Ihre Hybridbereitstellung mit dem Assistenten für die Hybridkonfiguration konfigurieren.

    Weitere Informationen finden Sie unter Remote Connectivity Analyzer.

     

  • Einmaliges Anmelden   Wenngleich dies keine Voraussetzung für Hybridbereitstellungen ist, können Benutzer mithilfe der einmaligen Anmeldung unter Verwendung derselben Anmeldeinformationen sowohl auf die lokale als auch auf die Exchange Online-Organisation zugreifen. Die einmalige Anmeldung bietet Benutzern ein vertrautes Anmeldeerlebnis und ermöglicht Administratoren das problemlose Steuern von Kontorichtlinien für Postfächer in der Exchange Online-Organisation über die lokalen Active Directory-Verwaltungstools.

    Die einmalige Anmeldung wird auch für Organisationen ausdrücklich empfohlen, die eine Bereitstellung der Exchange Online-Archivierung (EOA) in ihrer Exchange-Organisation planen.

    Wenn Sie sich für die Bereitstellung der einmaligen Anmeldung mit Ihrer Hybridbereitstellung entscheiden, sollten Sie diese Option mit der Active Directory-Synchronisierung und vor der Verwendung des Assistenten für die Hybridkonfiguration bereitstellen.

    Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Vorbereiten des einmaligen Anmeldens.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Version und den Status Ihres Office 365-Mandanten zu überprüfen:

  1. Stellen Sie eine Verbindung mit dem Office 365-Mandanten mit der remote verwendeten Windows PowerShell her. Schrittweise Anweisungen zum Herstellen einer Verbindung finden Sie unter Herstellen einer Verbindung zwischen Windows PowerShell und dem Dienst.

  2. Führen Sie den folgenden Befehl aus, nachdem Sie eine Verbindung mit dem Office 365-Mandanten hergestellt haben.

    Get-OrganizationConfig | Format-List AdminDisplayVersion,IsUpgradingOrganization 
    

    Überprüfen Sie, ob die Office 365-Mandantenversion und der -status die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

    • Der Parameterwert AdminDisplayVersion ist größer oder gleich 15.0.620.28

    • Der IsUpgradingOrganization-Parameter lautet "False"

    Beispiel: "0.20 (15.0.620.51)" und "False".

    WarnungAchtung:
    Wenn die Office 365-Mandantenversion und der -status diese Voraussetzungen einer Hybridbereitstellung nicht erfüllen, wird der Assistent für die Hybridbereitstellung nicht erfolgreich ausgeführt.
  3. Trennen Sie die Verbindung der remote hergestellten PowerShell-Sitzung mit dem Office 365-Mandanten. Schrittweise Anweisungen zum Trennen einer Verbindung finden Sie unter Herstellen einer Verbindung zwischen Windows PowerShell und dem Dienst.

 
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