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Übersicht über die Bereitstellung von Windows auf UEFI-Firmware

Veröffentlicht: Februar 2012

Letzte Aktualisierung: Mai 2012

Betrifft: Windows 8, Windows Server 2012

In diesem Thema werden Vorteile, Bereitstellungsüberlegungen und Ressourcen für die Installation von Windows® 8 und Windows Server® 2012 auf Computern beschrieben, deren Firmware die Spezifikationen Extensible Firmware Interface (EFI) und Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) erfüllen.

Firmware ist hardwarespezifischer Code, der den ersten Satz Anweisungen zur Ausführung während des Startvorgangs liefern. Sobald die Firmware die Hardware erkannt und das System initialisiert hat, übergibt die Firmwareschnittstelle die Steuerung an eine Startanwendung wie beispielsweise Windows.

UEFI ist ein Ersatz für die ältere BIOS-Firmwareschnittstelle. Die UEFI-Spezifikationen ersetzen zudem die Spezifikationen EFI 1.10, allerdings werden die Akronyme EFI und UEFI häufig synonym verwendet.

Firmware, die den Spezifikationen UEFI 2.3.1 entspricht, bietet die folgenden Vorteile:

Weitere Vorteile sind unter Intel EFI und UEFI – Übersicht und Spezifikationen beschrieben.

Bevor Sie Windows auf einem UEFI-basierten Computer installieren, beachten Sie bitte Folgendes:

  • Bei manchen Plattformen müssen Sie eventuell zusätzliche Schritte ausführen, um sicherzustellen, dass Windows im UEFI-Modus und nicht im Legacy-Modus für BIOS-Kompatibilität installiert wird.

    Weitere Informationen finden Sie unter Wechseln vom BIOS-Kompatibilitätsmodus in den UEFI-Modus.

  • UEFI-Festplatten erfordern die Partitionsstruktur GUID Partition Table (GPT) statt der in BIOS verwendeten Partitionsstruktur Master Boot Record (MBR).

    Wenn Sie Windows mithilfe der Windows-Produkt-DVD installieren, erkennt Windows Setup, ob der Computer im UEFI-Modus oder im BIOS-Kompatibilitätsmodus gestartet wurde, und konfiguriert Windows entsprechend.

    Informationen über die Vorkonfiguration von GPT-Partitionen finden Sie unter Übersicht zu Festplatten und Partitionen.

  • Windows® Preinstallation Environment (Windows PE) kann so konfiguriert werden, dass sowohl der UEFI-Modus als auch der BIOS-Kompatibilitätsmodus unterstützt wird.

    noteHinweis
    Die Version der Windows PE-Startdateien muss mit der Computerarchitektur übereinstimmen. Ein x64-basierter UEFI-Computer kann nur mit x64-Windows PE-Startdateien gestartet werden. Ein x86-basierter Computer kann nur mit x86-Windows PE-Startdateien gestartet werden.

    Weitere Informationen finden Sie unter Exemplarische Vorgehensweise: Installieren von Windows PE auf CD, USB-Speicherstick oder USB-Festplatte oder Exemplarische Vorgehensweise: Direkter Start von Windows PE.

  • Hinweis für Firmwarehersteller: Verwenden Sie keine Tools oder Anwendungen zur Änderung Windows-spezifischer Startdateien, wie den Dateien in den Ordner "C:\boot" und "C:\EFI". Die Änderung dieser Dateien kann dazu führen, dass der Computer nicht mehr startet, seine Funktion nach dem Ruhezustand nicht wieder aufnimmt oder Systemwiederherstellungstools nicht mehr ausführen kann. Verwenden Sie stattdessen Tools wie BCDboot zum Festlegen der Startreihenfolge. Weitere Informationen finden Sie unter BCDboot (Befehlszeilenoptionen).

Siehe auch

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