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Häufige Migrationsszenarien

Sie können User State Migration Tool (USMT) 5.0 verwenden, wenn Hardware- und/oder Betriebssystemupgrades für viele PCs geplant sind. USMT verwaltet die Migration der digitalen Identität eines Endbenutzers, indem Betriebssystemeinstellungen, App-Einstellungen und persönliche Dateien des Benutzers auf einem Quell-PC erfasst und nach dem Upgrade auf einem Ziel-PC installiert werden.

Ein häufiges Szenario, in dem nur das Betriebssystem und nicht die Hardware aktualisiert wird, wird als PC-Auffrischung bezeichnet. Ein zweites häufiges Szenario, in dem ein Teil der Hardware ersetzt wird (normalerweise durch neuere Hardware und ein neueres Betriebssystem), wird als PC-Ersetzung bezeichnet.

Das folgende Diagramm zeigt eine Migration zum Auffrischen eines PC. Als Erstes migriert der Administrator den Benutzerstatus von einem Quell-PC zu einem Zwischenspeicher. Nach dem Installieren des Betriebssystems migriert der Administrator den Benutzerstatus zurück auf den Quell-PC.

 

Windows EasyTransfer: Aktualisieren eines PCs (Szenario)

 

Einem Unternehmen wurden soeben die Mittel bewilligt, das Betriebssystem auf allen PCs in der Buchhaltungsabteilung auf Windows® 8 zu aktualisieren. Jeder Mitarbeiter behält seinen PC, das Betriebssystem wird aber auf jedem PC aktualisiert. In diesem Szenario wird das Upgrade komplett offline ohne Netzwerkverbindung durchgeführt. Der Administrator verwendet Windows PE und einen Migrationsspeicher mit festem Link, um jeden Benutzerstatus auf dem entsprechenden PC zu speichern.

  1. Der Administrator startet jeden PC in Windows PE und führt das Befehlszeilentool ScanState aus, wobei er die Befehlszeilenoptionen /hardlink /nocompress angibt. ScanState speichert den Benutzerstatus auf jedem PC in einem Migrationsspeicher mit festem Link. Da dadurch der Netzwerkdatenverkehr gering gehalten wird, wird die Leistung verbessert, und zudem werden Migrationsfehler auf PCs minimiert, bei denen auf der Festplatte nur sehr wenig Speicherplatz verfügbar ist.

  2. Auf jedem PC installiert der Administrator die Standardbetriebssystemumgebung (SOE) des Unternehmens, die Windows 8 und andere Apps des Unternehmens enthält.

  3. Der Administrator führt das Befehlszeilentool LoadState auf jedem PC aus. LoadState stellt den Benutzerstatus auf jedem PC wieder her.

Einem Unternehmen wurden soeben die Mittel bewilligt, das Betriebssystem auf allen PCs auf Windows 8 zu aktualisieren. Jeder Mitarbeiter behält seinen PC, das Betriebssystem wird aber auf jedem PC aktualisiert. In diesem Szenario verwendet der Administrator einen komprimierten Migrationsspeicher, um die Benutzerstatus auf einem Server zu speichern.

  1. Der Administrator führt das Befehlszeilentool ScanState auf jedem PC aus. ScanState speichert alle Benutzerstatus auf einem Server.

  2. Auf jedem PC installiert der Administrator die Standardbetriebssystemumgebung (SOE) des Unternehmens, die Windows 8 und andere Apps des Unternehmens enthält.

  3. Der Administrator führt das Befehlszeilentool LoadState auf jedem Quell-PC aus, und LoadState stellt den Benutzerstatus auf dem PC wieder her.

Einem Unternehmen wurden soeben die Mittel bewilligt, das Betriebssystem auf allen PCs auf Windows 8 zu aktualisieren. Jeder Mitarbeiter behält seinen PC, das Betriebssystem wird aber auf jedem PC aktualisiert. In diesem Szenario verwendet der Administrator einen Migrationsspeicher mit festem Link, um alle Benutzerstatus auf den entsprechenden PCs zu speichern.

  1. Der Administrator führt das Befehlszeilentool ScanState auf jedem PC aus und gibt dabei die Befehlszeilenoptionen /hardlink /nocompress an. ScanState speichert den Benutzerstatus auf jedem PC in einem Migrationsspeicher mit festem Link. Da dadurch der Netzwerkdatenverkehr gering gehalten wird, wird die Leistung verbessert, und zudem werden Migrationsfehler auf PCs minimiert, bei denen auf der Festplatte nur sehr wenig Speicherplatz verfügbar ist.

  2. Auf jedem PC installiert der Administrator die Standardbetriebssystemumgebung (SOE) des Unternehmens, die Windows 8 und andere Apps des Unternehmens enthält.

  3. Der Administrator führt das Befehlszeilentool LoadState auf jedem PC aus. LoadState stellt den Benutzerstatus auf jedem PC wieder her.

Einem Unternehmen wurden soeben die Mittel bewilligt, das Betriebssystem auf allen PCs auf Windows 8 zu aktualisieren. Jeder Mitarbeiter behält seinen PC, das Betriebssystem wird aber auf jedem PC aktualisiert. In diesem Szenario verwendet der Administrator den Ordner „Windows.old“ und einen Migrationsspeicher mit festem Link, um alle Benutzerstatus auf den entsprechenden PCs zu speichern.

  1. Der Administrator führt auf jedem PC eine Neuinstallation von Windows 8 durch. Dabei stellt er sicher, dass das Verzeichnis „Windows.old“ erstellt wird, indem er Windows 8 ohne Formatierung oder Neupartitionierung installiert und eine Partition auswählt, die die vorherige Windows-Version enthält.

  2. Auf jedem PC installiert der Administrator die Standardbetriebssystemumgebung (SOE) des Unternehmens, die Apps des Unternehmens enthält.

  3. Der Administrator führt die Befehlszeilentools ScanState und LoadState nacheinander auf jedem PC aus und gibt dabei die Befehlszeilenoptionen /hardlink /nocompress an.

Das folgende Diagramm zeigt eine Migration zum Ersetzen eines PC. Als Erstes migriert der Administrator den Benutzerstatus vom Quell-PC zu einem Zwischenspeicher. Nach dem Installieren des Betriebssystems auf dem Ziel-PC migriert der Administrator den Benutzerstatus vom Speicher zum Ziel-PC.

 

Windows EasyTransfer: Ersetzen eines PCs (Szenario)

 

Ein Unternehmen stellt 20 neue PCs für Benutzer in der Buchhaltungsabteilung bereit. Jeder Benutzer hat einen Quell-PC mit seinen Dateien und Einstellungen. In diesem Szenario wird die Migration komplett offline ohne Netzwerkverbindung durchgeführt.

  1. Der Administrator startet jeden Quell-PC in Windows PE und führt ScanState aus, um den Benutzerstatus auf einem Server oder einer externen Festplatte zu sammeln.

  2. Auf jedem neuen PC installiert der Administrator die Standardbetriebssystemumgebung (SOE) des Unternehmens, die Windows 8 und andere Apps des Unternehmens enthält.

  3. Der Administrator führt auf den neuen PCs LoadState aus, um jeden Benutzerstatus aus dem Migrationsspeicher auf einem der neuen PCs wiederherzustellen.

Ein Unternehmen erhält 50 neue Laptops für seine Manager und muss 50 ältere Laptops neuen Mitarbeitern zuweisen. In diesem Szenario führt der Administrator ScanState auf jedem Laptop über die cmd-Eingabeaufforderung aus, um die Benutzerstatus zu sammeln und in einem komprimierten Migrationsspeicher auf einem Server zu speichern.

  1. Der Administrator führt ScanState auf den alten Laptops aller Manager aus und speichert die Benutzerstatus auf einem Server.

  2. Auf den neuen Laptops installiert der Administrator die Standardbetriebssystemumgebung (SOE) des Unternehmens, die Windows 8 und andere Apps des Unternehmens enthält.

  3. Der Administrator führt LoadState auf den neuen Laptops aus, um die Benutzerstatus der Manager zum entsprechenden Laptop zu migrieren. Die neuen Laptops können jetzt von den Managern verwendet werden.

  4. Auf den alten Laptops installiert der Administrator die Standardbetriebssystemumgebung (SOE) des Unternehmens, die Windows 8 und andere Apps des Unternehmens enthält. Die neuen Laptops können jetzt von den neuen Mitarbeitern verwendet werden.

Ein Unternehmen stellt 20 neue PCs für Benutzer in der Buchhaltungsabteilung bereit. Jeder Benutzer hat einen Quell-PC mit seinen Dateien und Einstellungen. Der Administrator führt ScanState mithilfe einer Verwaltungstechnologie wie einem Anmeldeskript oder einer Batchdatei auf jedem Quell-PC aus, um die Benutzerstatus zu sammeln und in einem komprimierten Migrationsspeicher auf einem Server zu speichern.

  1. Auf jedem Quell-PC führt der Administrator ScanState mit Microsoft System Center Configuration Manager (SCCM), Microsoft Deployment Toolkit (MDT), einem Anmeldeskript, einer Batchdatei oder einer Verwaltungstechnologie eines anderen Herstellers aus. ScanState sammelt den Benutzerstatus von jedem Quell-PC und speichert ihn auf einem Server.

  2. Auf jedem neuen PC installiert der Administrator die Standardbetriebssystemumgebung (SOE) des Unternehmens, die Windows 8 und andere Apps des Unternehmens enthält.

  3. Auf jedem der neuen PCs führt der Administrator LoadState mit System Center Configuration Manager (SCCM), einem Anmeldeskript, einer Batchdatei oder einer Verwaltungstechnologie eines anderen Herstellers aus. LoadState migriert jeden Benutzerstatus aus dem Migrationsspeicher zu einem der neuen PCs.

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