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Schritt für Schritt: Windows 8-Bereitstellung für IT-Experten

Letzte Aktualisierung: Oktober 2013

Betrifft: Windows 8, Windows 8.1

In diesem Handbuch ist ein End-to-End-Vorgang beschrieben, mit dem IT-Experten Windows®-Images zur Verwendung in Unternehmen aufzeichnen, anpassen und bereitstellen können.

ImportantWichtig
Wenn Sie noch keine Erfahrung mit der Windows-Bereitstellung haben, empfehlen wir das Microsoft Deployment Toolkit (MDT) für IT-Experten, die Windows anpassen und in ihren Organisationen bereitstellen möchten. Dieses Tool bietet eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche und automatisiert viele der zum Bereitstellen von Windows erforderlichen Aufgaben. Weitere Informationen finden Sie unter Microsoft Deployment Toolkit.

Dieses Handbuch verwendet die im Windows Assessment and Deployment Kit (Windows ADK) enthaltenen Tools. Dabei handelt es sich um Windows System Image Manager (Windows SIM), das Tool zur Abbildverwaltung für die Bereitstellung (Deployment Image Servicing and Management, DISM) und Windows Preinstallation Environment (Windows PE) (Windows PE). Zusätzlich zu den in diesem Handbuch beschriebenen Tools sind im Windows ADK weitere Tools verfügbar, die Sie für die Vorbereitung der Migration Ihrer Organisation zu Windows 8 und Windows 8.1 verwenden können:

Sie können die Tools verwenden, die das Windows ADK in den folgenden Windows-Bereitstellungsszenarien enthält:

  • In hohem Maß angepasste Umgebung

    Organisationen, die Wert auf ein hohes Maß an Steuerung und Automatisierung Ihrer Windows-Bereitstellung legen, sind durch das Windows ADK flexibel und können die Erstellung und Bereitstellung von Images steuern. Sie können alle verschiedenen konfigurierbaren Einstellungen unter Windows steuern, ein Skript zu Ihren eigenen Bereitstellungsanforderungen anlegen und die End-to-End-Bereitstellung Ihrer Windows-Images steuern.

  • Image-Standardinstallation

    Wenn Ihre Organisation ein Windows-Standardimage für die gesamte Hardware verwendet, z. B. ein Callcenterbüro, können Sie das Windows ADK verwenden, um die grundlegende Bereitstellung von diesem Image zu beschleunigen und zu vereinfachen.

In diesem Handbuch wird davon ausgegangen, dass die Computer, Anwendungen, Geräte und Einstellungen in Ihrer Organisation zum Ausführen von Windows 8.1 bereit sind.

Dieses Handbuch erfordert mehrere verschiedene Computer zum Testen der Bereitstellung.

  • Referenzcomputer: Der Computer, auf dem Windows Assessment and Deployment Kit (Windows ADK) installiert wird.

    noteHinweis
    Wir empfehlen die Verwendung der 32-Bit-Version von Windows auf dem Referenzcomputer, da diese Version sowohl 32-Bit- als auch 64-Bit-Bereitstellungen unterstützt.

  • Referenzcomputer (Imagecomputer) : Ein beliebiger Computer in Ihrer Organisation.

    Wählen Sie für diesen Computer ein Design, das keine speziellen Treiber oder Hardwarekonfigurationen erfordert. Das Design muss mindestens einen freien USB-Port beinhalten.

  • Testcomputer: Ein Computer, auf dem das Betriebssystem getestet und die Kompatibilität bewertet wird. Das Hardwaredesign dieses Computers muss mit bestimmter Computerhardware in Ihrer Organisation übereinstimmen.

    Im Rahmen dieses Handbuchs steht es Ihnen frei, ob Sie denselben Computer sowohl als Referenzcomputer als auch als Testcomputer verwenden möchten oder ob Sie hierfür verschiedene Computer verwenden möchten.

Neben den Computern wird außerdem folgende Hardware benötigt:

  • Ein leerer USB-Speicherstick mit mindestens 4 Gigabyte (GB) freiem Speicherplatz. Auf diesen USB-Speicherstick wird Windows Preinstallation Environment (Windows PE) (Windows PE) geladen. Windows PE dient zum Starten des Computers mit einer einfachen Eingabeaufforderung, von der aus Images aufgezeichnet und bereitgestellt und Bereitstellungsskripts ausgeführt werden können. Auf diesem Speicherstick können Sie auch die Antwortdatei speichern, die im Rahmen der unbeaufsichtigten Installation verwendet wird.

  • Ein externes Speichergerät mit mindestens 8 GB freiem Speicherplatz. Hierbei kann es sich um einen zweiten USB-Speicherstick, eine externe USB-Festplatte oder eine Netzwerkadresse handeln.

    Windows-Imagedateien überschreiten gelegentlich die 4-GB-Beschränkung von FAT32. Daher muss für die externen Speichergeräte mit über 4 GB das NTFS-Dateisystem verwendet werden, um auf dem Gerät Windows-Imagedateien speichern zu können. In diesem Handbuch wird davon ausgegangen, dass es sich bei dem externen Speichergerät um eine externe USB-Festplatte handelt.

    Wenn Sie als externes Speichergerät eine Netzwerkadresse verwenden möchten, müssen Sie dieser ein Laufwerk zuordnen, bevor Sie die Schritte ausführen, in denen das externe Laufwerk verwendet wird. Verwenden Sie hierzu den folgenden Befehl:

    net use e: \\server\share

Sie benötigen folgende Software:

  • Eine Windows-Produkt-DVD und einen Product Key.

  • Das Windows ADK.

    Laden Sie das Windows ADK herunter. Installieren Sie die Bereitstellungstools und Windows Preinstallation Environment.

  • Installieren Sie Treiber oder Pakete, die zum Starten Ihres Referenz- oder Testcomputers erforderlich sind.

    noteHinweis
    Die Pakete müssen der Architektur des Windows-Betriebssystems entsprechen. Wenn der Computer beispielsweise über einen 64-Bit Prozessor verfügt, müssen Sie die 64-Bit-Treiberpakete installieren.

In diesem Abschnitt wird Windows PE auf einem USB-Speicherstick installiert. Bei Windows PE handelt es sich um ein Minimalbetriebssystem, das zur Unterstützung beim Installieren von Windows sowie zum Aufzeichnen, Warten und Bereitstellen von Windows-Images verwendet werden kann.

  1. Öffnen Sie auf dem Referenzcomputer die Eingabeaufforderung der Umgebung mit den Bereitstellungs- und Imageerstellungstools.

    Klicken Sie auf Start, und geben Sie Bereitstellung ein. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Option für die Umgebung mit den Bereitstellungs- und Imageerstellungstools, und klicken Sie anschließend auf Als Administrator ausführen.

  2. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Windows PE-Basisdateien in einen neuen Ordner zu kopieren:

    copype amd64 C:\winpe_amd64
    

  1. Wenn für Ihren Referenzcomputer Starttreiber erforderlich sind, können Sie die Basisimagedatei von Windows PE anpassen und diese Treiber einschließen. Für Windows PE können die gleichen Treiberpakete verwendet werden wie für Windows 8.1.

    noteHinweis
    In den meisten Fällen ist das Hinzufügen von Treibern und Paketen nicht erforderlich. Windows PE verfügt über generische Treiber und Pakete, die für eine Vielzahl üblicher Hardwarekonfigurationen geeignet sind.

    Verwenden Sie das DISM-Tool, um die Basisimagedatei von Windows PE einzubinden. Durch das Einbinden einer Imagedatei wird der Dateiinhalt in einen Ordner entpackt, sodass Änderungen entweder direkt oder mithilfe eines Tools wie DISM vorgenommen werden können. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Imagedatei einzubinden:

    Dism /mount-image /imagefile:c:\winpe_amd64\media\sources\boot.wim /index:1 /mountdir:C:\winpe_amd64\mount
    
    noteHinweis
    Wird dieser Befehl nicht erfolgreich ausgeführt, vergewissern Sie sich, dass Sie die Windows 8.1-Version der DISM-Tools verwenden, die zusammen mit Windows ADK installiert wurde, und keine ältere Version von "DISM.exe" aus der Windows-Version des Referenzcomputers. Der Befehl Dism /mount-image ist nur in der neuen Version der DISM-Tools verfügbar.

    So können Sie beispielsweise auf einem Computer unter Windows 8 mithilfe der Umgebung mit den Bereitstellungs- und Imageerstellungstools auf die Tools zugreifen, die zusammen mit ADK installiert wurden. Die neue DISM-Version wird von der Umgebung mit den Bereitstellungs- und Imageerstellungstools automatisch dem Systempfad hinzugefügt.

  2. Fügen Sie der Basisimagedatei von Windows PE mithilfe des Befehls Dism /Add-Driver Treiber hinzu. In diesem Schritt wird beispielsweise ein erfundener Treiber mit der Bezeichnung "network.inf" hinzugefügt:

    Dism /image:C:\winpe_amd64\mount /Add-Driver /Driver:C:\Drivers\network.inf
    
  3. Fügen Sie der Basisimagedatei von Windows PE mithilfe des Befehls Dism /Add-Package Pakete hinzu. In diesem Schritt wird beispielsweise die optionale Windows RE-Konfigurationskomponente sowie deren optionale abhängige Komponenten hinzugefügt.

    Dism /Image:C:\winpe_amd64\mount /Add-Package /PackagePath:"C:\Program Files (x86)\Windows Kits\8.1\Assessment and Deployment Kit\Windows Preinstallation Environment\amd64\WinPE_OCs\WinPE-WinReCfg.cab"
    
    
    
  4. Fügen Sie für alle hinzugefügten Komponenten die entsprechenden Language Packs hinzu.

    Dism /Image:C:\winpe_amd64\mount /Add-Package /PackagePath:"C:\Program Files (x86)\Windows Kits\8.1\Assessment and Deployment Kit\Windows Preinstallation Environment\amd64\WinPE_OCs\en-us\WinPE-WinReCfg_en-us.cab"
    
  5. Übernehmen Sie Ihre Anpassungen, und heben Sie die Einbindung des Images auf. Führen Sie dazu den folgenden Befehl aus:

    Dism /unmount-image /mountdir:C:\winpe_amd64\mount /commit
    

  1. Schließen Sie den USB-Speicherstick an.

  2. Geben Sie den folgenden Befehl ein, um Windows PE zu installieren:

    MakeWinPEMedia /UFD C:\winpe_amd64 F:
    

    F steht hierbei für den Laufwerkbuchstaben des USB-Speichersticks.

  1. Schließen Sie den USB-Speicherstick an den Imagecomputer an.

  2. Stellen Sie sicher, dass der Computer so konfiguriert ist, dass er mit einem USB-Gerät gestartet wird.

  3. Starten Sie den Imagecomputer. Windows PE wird automatisch gestartet. Dies kann einige Minuten dauern.

  4. Entfernen Sie den USB-Speicherstick vom Imagecomputer, wenn die Windows PE-Eingabeaufforderung angezeigt wird, und schalten Sie den Computer aus. Halten Sie hierzu beispielsweise den Netzschalter mindestens fünf Sekunden gedrückt.

Kann der Imagecomputer nicht vom USB-Speicherstick gestartet werden, führen Sie nacheinander die folgenden Schritte aus, und testen Sie nach jedem Schritt das Ergebnis:

  1. Schalten Sie den Imagecomputer ein, und drücken Sie die dann Taste zum Aufrufen des Auswahlmenüs für das Startgerät (beispielsweise die ESC-TASTE). Wählen Sie als Startgerät den USB-Speicherstick aus.

  2. Setzen Sie den USB-Speicherstick an einem anderen USB-Anschluss des Imagecomputer ein. Verwenden Sie möglichst keine USB-Hubs oder -Kabel, da diese bei der Startsequenz unter Umständen nicht erkannt werden.

  3. Deaktivieren Sie das Erzwingen der Treibersignatur, wenn zu Testzwecken unsignierte Treiber verwendet werden. Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus:

    1. Starten Sie den Imagecomputer neu, und drücken Sie dann die Leertaste.

    2. Wenn das Menü Windows-Startoptionen geöffnet wird, drücken Sie F8, um das Menü Erweiterte Startoptionen aufzurufen.

    3. Wählen Sie die Option Erzwingen der Treibersignatur deaktivieren, und drücken Sie anschließend die Eingabetaste.

    4. Starten Sie den Computer neu.

  4. Aktualisieren Sie die Firmware des Referenzcomputers auf die neueste Version.

  5. Versuchen Sie, Windows PE von einer DVD zu starten. Führen Sie zum Erstellen einer DVD folgende Schritte aus:

    1. Verwenden Sie den folgenden Befehl, um eine ISO-Datei zu erstellen, die Sie auf eine DVD brennen können:

      MakeWinPEMedia /ISO C:\winpe_amd64 c:\winpe_amd64\winpe.iso
      
    2. Öffnen Sie in Windows Explorer den Ordner "C:\winpe_amd64", klicken Sie mit der rechten Maustaste auf winpe.iso, und wählen Sie dann Auf Datenträger brennen. Führen Sie die Anweisungen zum Erstellen einer DVD aus.

In diesem Abschnitt werden Antwortdateien zur gemeinsamen Verwendung mit Windows Setup und dem Systemvorbereitungstool (Sysprep) erstellt. Bei einer Antwortdatei handelt es sich um eine XML-basierte Datei mit Anweisungen, anhand derer die Windows-Installation von Windows Setup während einer unbeaufsichtigten Installation wunschgemäß konfiguriert wird. Sie nehmen an Ihrer Antwortdatei grundlegende Anpassungen vor, die für alle Computer in Ihrer Organisation gelten.

Antwortdateien können mithilfe von Windows SIM (Windows System Image Manager) erstellt und geändert werden. Windows SIM unterstützt Sie beim Bearbeiten der Einstellungen der zu installierenden Windows-Edition. Windows SIM erstellt und liest eine Katalogdatei, um die verfügbaren Einstellungen zu ermitteln. Bei einer Katalogdatei handelt es sich um eine kleine Datei mit einer Zusammenfassung der verfügbaren Einstellungen eines bestimmten Windows-Images.

noteHinweis
In diesem Abschnitt wird Windows auf einem Imagecomputer installiert. Sie können beliebige Einstellungen hinzufügen, die für alle Computer in Ihrer Organisation gelten.

  1. Legen Sie auf dem Referenzcomputer die Windows-Produkt-DVD in das DVD-Laufwerk ein.

  2. Kopieren Sie auf dem Referenzcomputer die Windows-Basisimagedatei "\Sources\Install.wim" von der Windows-Produkt-DVD auf den Windows-Desktop.

  3. Klicken Sie auf Start, geben Sie Image Manager ein, und klicken Sie anschließend auf Windows System Image Manager.

  4. Klicken Sie im Menü Datei auf Windows-Image auswählen.

  5. Navigieren Sie im Fenster Windows-Image auswählen zur Windows-Imagedatei ("Install.wim").

    noteHinweis
    Enthält die WIM-Datei mehrere Images, werden Sie zur Auswahl eines Images aufgefordert. Windows SIM erstellt eine Katalogdatei, die auf der Imagedatei basiert, die Sie in der Datei "Install.wim" auswählen. Dieser Prozess kann mehrere Minuten dauern.

    Die Katalogdatei wird im Bereich Windows-Image angezeigt. Von Windows SIM werden die im Image enthaltenen konfigurierbaren Komponenten und Pakete aufgeführt.

    noteHinweis
    Problembehandlung: Wird von Windows SIM keine Katalogdatei erstellt, führen Sie die folgenden Schritte aus:

    • Ermitteln Sie, ob die 32-Bit- oder die 64-Bit-Version von Windows ausgeführt wird. Mit der 32-Bit-Version von Windows SIM können sowohl Katalogdateien für 32-Bit-Versionen als auch Katalogdateien für 64-Bit-Versionen von Windows erstellt werden. Mit der 64-Bit-Version von Windows können nur Katalogdateien für 64-Bit-Computer erstellt werden.

    • Vergewissern Sie sich, dass sich die Windows-Basisimagedatei "Install.wim" in einem Ordner mit Lese- und Schreibrechten befindet (beispielsweise auf einem USB-Speicherstick oder auf der Festplatte).

  1. Klicken Sie im Menü Datei auf Antwortdatei öffnen.

  2. Wählen Sie im Ordner C:\Program Files (x86)\Windows Kits\8.1\Assessment and Deployment Kit\Deployment Tools\Samples\Unattend eine Beispieldatei vom Typ "Autounattend.xml" aus (beispielsweise "Autounattend_ amd64_BIOS _Sample.xml"). Diese Beispieldateien enthalten alle Einstellungen, die zum Automatisieren der Windows-Installation benötigt werden.

    Anhängig vom Hardwaretyp, auf dem Sie Windows (32-Bit und 64-Bit-Installationen sowie EFI- oder BIOS-basierte Firmware) bereitstellen, können verschiedene Beispieldateien verwendet werden.

    Die Antwortdatei wird im Bereich Antwortdatei angezeigt. Von Windows SIM werden die Einstellungen aufgeführt, die der Datei bereits hinzugefügt wurden.

  • Klicken Sie zum Hinzufügen eines Treibers auf Einfügen, klicken Sie auf Treiberpfad, und wählen Sie die Phase 1 windowsPE aus. Die Konfigurationsphase "WindowsPE" wird im Rahmen der Erstinstallation verwendet und eignet sich so hervorragend für Treiber, die für den Start erforderlich sind.

  • Klicken Sie zum Hinzufügen eines Pakets auf Einfügen, klicken Sie auf Paket, und navigieren Sie anschließend zum gewünschten Paket.

  1. In diesem Schritt passen Sie eine Beispielantwortdatei durch Hinzufügen Ihrer eigenen Einstellungen an. Die Beispielantwortdatei enthält bereits standardmäßige Informationen zur Datenträgerpartition und grundlegende Windows-Anpassungen. Sie können dieser Beispielantwortdatei weitere Anpassungen hinzufügen. Ändern Sie dazu die folgende Einstellung:

     

    Komponentenpfad der Antwortdatei Konfigurationsphase Einstellung und Wert

    Microsoft-Windows-Setup\UserData\ProductKey

    1 windowsPE

    Key=Product Key

    Der verwendete Product Key muss mit dem Product Key für die zu installierende Windows-Edition übereinstimmen.

  2. Entfernen Sie die folgende Einstellung aus der Antwortdatei. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste im Bereich der Antwortdatei auf die Komponente, und wählen Sie dann Löschen:

    • 4_specialize\Microsoft-Windows-Shell-Setup\OEMInformation

  3. Fügen Sie Ihrer Antwortdatei weitere Einstellungen hinzu. Anhand dieser Beispiele wird gezeigt, wie Sie die Startseite von Internet Explorer konfigurieren und Windows im Überwachungsmodus starten. Der Überwachungsmodus wird zum Konfigurieren der Windows-Installation und zum Ausführen mehrerer Anwendungen verwendet.

     

    Komponentenpfad des Windows-Image Konfigurationsphase Einstellung und Wert

    Microsoft-Windows-IE-InternetExplorer

    1 windowsPE

    Home_Page=URL

    URL ist die Standardstartseite, die geöffnet werden soll, wenn Benutzer Internet Explorer ausführen.

    Microsoft-Windows-Deployment\Reseal

    7 oobeSystem

    ForceShutdownNow=false

    Mode=Audit

  4. Mithilfe der folgenden Komponenten wird Windows während der Installation konfiguriert. Überprüfen Sie beliebige Einstellungen im Bereich des Windows-Image, und fügen Sie sie Ihrer Antwortdatei hinzu.

     

    Option Komponentenpfad des Windows-Image

    Konfigurieren der TCPIP-Netzwerke

    Microsoft-Windows-TCPIP

    Konfigurieren der Windows-Firewall

    Networking-MPSSVC-Svc

    Konfigurieren von lokalen Konten und Domänenkonten

    Microsoft-Windows-Shell-Setup\UserAccounts

    Automatisches Beitreten zu einer Domäne

    Microsoft-Windows-UnattendedJoin

    Automatisches Anmelden am Computer mit einem bestimmten Konto

    Microsoft-Windows-Shell-Setup\AutoLogon

    Automatisches Ausführen eines Scripts beim Anmelden eines Benutzers am Computer

    Microsoft-Windows-Shell-Setup\FirstLogonCommands

  5. Fügen Sie ggf. weitere Einstellungen hinzu, die für alle Computer in Ihrer Organisation gleich sind. Weitere Informationen zu verfügbaren Antwortdateieinstellungen finden Sie im Referenzhandbuch für das unbeaufsichtigte Windows Setup.

  6. Entfernen Sie den USB-Speicherstick vom Imagecomputer, und setzen Sie ihn anschließend am Referenzcomputer ein.

  7. Klicken Sie in Windows SIM auf Extras und anschließend auf Konfigurationssatz erstellen. Ein Konfigurationssatz enthält eine Antwortdatei (AutoUnattend.xml) sowie alle zugehörigen Treiber, Pakete und anderen Dateien.

  8. Geben Sie im Feld Zielordner für den Konfigurationssatz auswählen den Laufwerkbuchstaben des USB-Speichersticks ein (beispielsweise F).

  1. Erstellen Sie eine zweite Antwortdatei, die Sie beim Ausführen von Sysprep zum Verallgemeinern der Windows-Installation verwenden. Diese Antwortdatei enthält die Einstellung "CopyProfile" und wird zum Kopieren der Anpassungen verwendet, die Sie im Überwachungsmodus am Standardbenutzerprofil vornehmen.

    Erstellen Sie in Windows SIM eine neue Antwortdatei. Klicken Sie dazu auf Datei, und klicken Sie dann auf Neue Antwortdatei.

  2. Fügen Sie Ihrer Antwortdatei folgende Einstellung hinzu:

     

    Komponentenpfad des Windows-Image Konfigurationsphase Einstellung und Wert

    Microsoft-Windows-Shell-Setup

    4 specialize

    CopyProfile=True

  3. Speichern Sie die Antwortdatei als "CopyProfileunattend.xml" auf dem USB-Speicherstick.

In diesem Abschnitt installieren Sie Windows mithilfe der erstellten Antwortdateien auf dem Referenzcomputer.

In diesen Schritten wird auch gezeigt, wie Windows mithilfe des Überwachungsmodus angepasst wird. Im Überwachungsmodus können Sie sich mithilfe des integrierten Administratorkontos bei Windows anmelden und manuell Tests und Aufgaben ausführen, die im Rahmen der Installation nur schwer oder gar nicht ausgeführt werden können.

Starten Sie Windows Setup mit einer der folgenden Methoden:

  • Option 1: Starten Sie Windows Setup mithilfe der Windows-Produkt-DVD.

    Dies ist auf den meisten Computern die einfachste Methode für die Windows-Installation.

  • Option 2: Starten Sie Windows Setup mithilfe von Windows PE.

    Verwenden Sie diese Option, wenn Sie Windows auf ein System ohne DVD-Laufwerk laden möchten oder die erste Option nicht erfolgreich war.

  1. Legen Sie auf dem Imagecomputer die Windows-Produkt-DVD ein, und setzen Sie dann den USB-Speicherstick mit der Antwortdatei am Computer ein.

  2. Starten Sie den Computer. Drücken Sie zum Starten vom Laufwerk aus eine Taste, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

    Windows Setup wird gestartet. Dieser Prozess kann einige Minuten dauern.

    noteHinweis
    Problembehandlung: Sollte Windows Setup nicht gestartet oder der Einrichtungsvorgang nicht automatisch abgeschlossen werden, führen Sie die folgenden Schritte aus. Führen Sie die Schritte nacheinander aus, bis das Problem behoben ist.

    1. Starten Sie den Imagecomputer neu. Drücken Sie während der ersten Startsequenz die Taste zum Aufrufen des Auswahlmenüs für das Startgerät (beispielsweise die ESC-TASTE). Wählen Sie als Startgerät das DVD-Laufwerk aus.

    2. Vergewissern Sie sich, dass sich die Antwortdatei im Stammverzeichnis des USB-Speichersticks befindet und mit "Autounattend.xml" benannt ist.

    3. Verwenden Sie einen anderen USB-Anschluss des Computers. Verwenden Sie möglichst keine USB-Hubs oder -Kabel, da diese beim Start unter Umständen nicht erkannt werden.

    4. Verwenden Sie die zweite Option, um Windows Setup mithilfe von Windows PE zu starten.

  1. Kopieren Sie auf dem Referenzcomputer den Inhalt der Windows-DVD auf den USB-Speicherstick. Führen Sie beispielsweise folgenden Befehl aus:

    Robocopy D:\ F:\WindowsSetup\ /e
    

    D steht hierbei für den Laufwerkbuchstaben des DVD-Laufwerks, F für den Laufwerkbuchstaben des USB-Speichersticks.

  2. Entfernen Sie den USB-Speicherstick vom Referenzcomputer, und setzen Sie ihn anschließend am Imagecomputer ein.

  3. Starten Sie den Imagecomputer. Der Computer wird gestartet Windows PE. Dieser Prozess kann einige Minuten dauern.

    noteHinweis
    Problembehandlung: Sollte Windows PE nicht gestartet werden, führen Sie die folgenden Schritte aus. Führen Sie die Schritte nacheinander aus, bis das Problem behoben ist.

    • Starten Sie den Imagecomputer neu. Drücken Sie während der ersten Startsequenz die Taste zum Aufrufen des Auswahlmenüs für das Startgerät (beispielsweise die ESC-TASTE). Wählen Sie als Startgerät den USB-Speicherstick aus.

  4. Führen Sie den folgenden Befehl aus:

    
                      F:\WindowsSetup\setup /unattend:F:\autounattend.xml
    

    F steht hierbei für den Laufwerkbuchstaben des USB-Speichersticks.

    Windows Setup wird gestartet. Der Installationsprozess kann einige Minuten dauern.

  1. Im Überwachungsmodus können Sie weitere Anpassungen vornehmen. Sie können beispielsweise auf dem Desktop Verknüpfungen mit einem VPN-Client, einer bestimmten Website oder anderen Ressourcen hinzufügen. Sie können auch Ihr Firmenlogo als Desktophintergrund verwenden. An die Taskleiste oder Startseite angeheftete Elemente werden nicht in das Standardbenutzerprofil kopiert.

    Setzen Sie den USB-Speicherstick, der die Antwortdatei "CopyProfileunattend.xml" enthält, am Imagecomputer ein.

  2. Kopieren Sie alle Skripts oder Dateien, und installieren Sie alle Anwendungen in der Windows-Installation, die Sie in allen Windows-Installationen verfügbar machen möchten. Sie können beispielsweise Ihre eigenen Softwareverwaltungstools oder IT-Supportskripts installieren.

  3. Passen Sie das Standardbenutzerprofil an, indem Sie auf dem Desktop mindestens eine Verknüpfung erstellen. Sie können beispielsweise eine Verknüpfung mit Netzwerkressourcen erstellen, indem Sie eine URL-Verknüpfung oder eine UNC-Pfadverknüpfung erstellen.

  4. Ändern Sie das Desktophintergrundbild zu Ihrem Firmenlogo.

In diesem Abschnitt erhalten Sie Informationen zur Vorbereitung der Windows-Installation auf dem Imagecomputer, damit sie als Imagedatei aufgezeichnet werden kann.

Bei der Generalisierung des Imagecomputers werden computerspezifische Informationen entfernt, um die Dateien für die Imageaufzeichnung vorzubereiten.

  1. Nach dem Abschließen der Anpassung der Windows-Installation sind Sie bereit, das Image aufzuzeichnen und die am Standardbenutzerprofil vorgenommenen Anpassungen zu kopieren.

    Stellen Sie sicher, dass der USB-Speicherstick, der die Datei "CopyProfile.xml" enthält, am Computer eingesetzt ist.

    Führen Sie den folgenden Befehl als Administrator aus:

    C:\Windows\System32\Sysprep\Sysprep.exe /generalize /oobe /shutdown /unattend: D:\CopyProfile.xml
    

    D steht hierbei für den Laufwerkbuchstaben des USB-Speichersticks.

    Die computerspezifischen Informationen werden aus der Windows-Installation entfernt, um ein Image aufzeichnen zu können, das auf anderen Computern bereitgestellt werden kann. Dieser Prozess kann mehrere Minuten dauern. Nach Abschluss des Prozesses wird der Computer automatisch heruntergefahren.

    CautionVorsicht
    Lassen Sie den Imagecomputer nicht mit der ersten Startsequenz beginnen. Beginnt der Computer mit der ersten Startsequenz, werden dem Computer die computerspezifischen Informationen wieder hinzugefügt. In diesem Fall müssen die Informationen durch erneutes Generalisieren des Computers wieder entfernt werden, um das Image aufzeichnen zu können.

  1. Schließen Sie den USB-Speicherstick an den Referenzcomputer an, und starten Sie anschließend Windows PE.

    WarningWarnung
    Problembehandlung: Sollte Windows PE nicht gestartet werden, halten Sie den Netzschalter gedrückt, um den Imagecomputer schnell herunterzufahren.

    Führen Sie die folgenden Schritte aus, um Windows PE zu starten. Führen Sie die Schritte nacheinander aus, bis das Problem behoben ist.

    1. Starten Sie den Imagecomputer neu. Drücken Sie während der ersten Startsequenz die Taste zum Aufrufen des Auswahlmenüs für das Startgerät (beispielsweise die ESC-TASTE). Wählen Sie als Startgerät den USB-Speicherstick aus.

    2. Verfügt der USB-Speicherstick über ein Statuslämpchen, überprüfen Sie, ob das Lämpchen blinkt. Dies deutet darauf hin, dass der Computer mit Windows PE gestartet wird.

    3. Verwenden Sie einen anderen USB-Anschluss des Computers. Verwenden Sie möglichst keine USB-Hubs oder -Kabel, da diese beim Start unter Umständen nicht erkannt werden.

  2. Führen Sie an der Windows PE-Eingabeaufforderung den folgenden Befehl aus:

    diskpart
    
  3. Geben Sie an der DiskPart-Eingabeaufforderung Folgendes ein: list volume. Die verfügbaren Datenträgerpartitionen sowie deren jeweilige Größe werden aufgeführt.

  4. Notieren Sie wie folgt die Buchstaben und Namen der Laufwerke:

    • C = System

    • D = Windows

    • E = Externe USB-Festplatte

    • F = USB-Speicherstick

  5. Geben Sie exit ein, um DiskPart zu verlassen.

  6. Führen Sie den folgenden Befehl aus, um das Image der Windows-Partition aufzuzeichnen:

    dism /Capture-Image /CaptureDir:D:\ /ImageFile: E:\ThinImage.wim /Name:"Contoso"
    

    D steht hierbei für den Laufwerkbuchstaben der Windows-Partition, und E steht für den Laufwerkbuchstaben der externen USB-Festplatte.

    Die Windows-Partition wird vom DISM-Tool in einer neuen Imagedatei aufgezeichnet. Dieser Prozess kann mehrere Minuten dauern.

    noteHinweis
    Das Image kann zwar auch direkt auf die externe USB-Festplatte aufgezeichnet werden, die schnellere Methode ist aber in der Regel, das Image auf eine Festplatte aufzuzeichnen und die Imagedatei später auf den USB-Speicherstick zu kopieren.

  7. Schließen Sie die externe USB-Festplatte an den Computer an, erstellen Sie einen Ordner für Images, und kopieren Sie die Imagedatei auf das Laufwerk. Führen Sie dazu den folgenden Befehl aus:

    md E:\Images
    copy D:\ThinImage.wim E:\Images\
    

    E steht hierbei für den Laufwerkbuchstaben der externen USB-Festplatte, und D steht für den Laufwerkbuchstaben der Windows-Partition.

    Dieser Prozess kann mehrere Minuten dauern, da die Größe der Imagedatei mehrere Gigabyte beträgt.

    noteHinweis
    Problembehandlung: Wird beim Kopieren der Datei die Fehlermeldung "Ein Parameter ist falsch." angezeigt, ist die Datei unter Umständen zu groß für das Zieldateisystem. Kopieren Sie die Datei auf einen Datenträger mit NTFS-Formatierung.

  8. Schalten Sie den Computer aus.

In diesem Abschnitt werden Bereitstellungsskripts erstellt, die das Image auf den Testcomputer anwenden, und Tools zum Wiederherstellen des gesamten Systems eingerichtet.

Folgende Skripts werden erstellt:

  • Durch das DiskPart-Skript mit der Bezeichnung "CreatePartitions.txt" wird die Festplatte formatiert, und es werden Partitionen auf Basis der Firmware des Computers erstellt.

  • Ein Bereitstellungsskript mit der Bezeichnung "ApplyImage.bat" konfiguriert einen Computer mithilfe der Windows-Imagedatei, die zuvor in Schritt 4: Aufzeichnen des Images aufgezeichnet wurde. Zum Konfigurieren des Computers wird vom Bereitstellungsskript das DiskPart-Skript verwendet und die Systempartition anschließend automatisch konfiguriert.

  1. Schließen Sie die externe USB-Festplatte an den Referenzcomputer an.

  2. UEFI-basierte Computer: Starten Sie den Editor, und erstellen Sie eine Textdatei mit Befehlen zum Erstellen der folgenden fünf Partitionen:

    • Windows RE-Tools

    • System

    • Windows

    • Microsoft Reserved (MSR)

    • Wiederherstellungsimage

    Die sich dadurch ergebende Partitionskonfiguration wird im folgenden Diagramm veranschaulicht:

    Diagramm der EFI-Partitionen mit Wiederherstellung

    rem == CreatePartitions-UEFI.txt ==
    rem == These commands are used with DiskPart to
    rem    set up the drive and ecreate five partitions
    rem    for a UEFI/GPT-based computer.
    rem    Adjust the partition sizes to fill the drive
    rem    as necessary. ==
    select disk 0
    clean
    convert gpt
    rem == 1. Windows RE tools partition ===============
    create partition primary size=300
    format quick fs=ntfs label="Windows RE tools"
    assign letter="T"
    set id="de94bba4-06d1-4d40-a16a-bfd50179d6ac"
    gpt attributes=0x8000000000000001
    rem == 2. System partition =========================
    create partition efi size=100
    rem ** NOTE: For Advanced Format 4Kn drives,
    rem          change this value to size = 260 **
    format quick fs=fat32 label="System"
    assign letter="S"
    rem == 3. Microsoft Reserved (MSR) partition =======
    create partition msr size=128
    rem == 4. Windows partition ========================
    rem ==    a. Create the Windows partition ==========
    create partition primary 
    rem ==    b. Create space for the recovery image ===
    shrink minimum=15000
    rem ==    c. Prepare the Windows partition ========= 
    format quick fs=ntfs label="Windows"
    assign letter="W"
    rem === 5. Recovery image partition ================
    create partition primary
    format quick fs=ntfs label="Recovery image"
    assign letter="R"
    set id="de94bba4-06d1-4d40-a16a-bfd50179d6ac"
    gpt attributes=0x8000000000000001
    list volume
    exit
    
    
  3. UEFI-basierte Computer: Starten Sie den Editor, und erstellen Sie eine Textdatei mit Befehlen zum Erstellen der folgenden fünf Partitionen:

    • System

    • Windows

    • Wiederherstellungsimage

    Die sich dadurch ergebende Partitionskonfiguration wird im folgenden Diagramm veranschaulicht:

    Partitionendiagramm: Wiederherstellung, System, Windows

    rem == CreatePartitions-BIOS.txt ==
    rem == These commands are used with DiskPart to
    rem    set up the drive and create three partitions
    rem    for a BIOS/MBR-based computer.
    rem    Adjust the partition sizes to fill the drive
    rem    as necessary. ==
    select disk 0
    clean
    rem == 1. System partition ======================
    create partition primary size=350
    format quick fs=ntfs label="System"
    assign letter="S"
    active
    rem == 2. Windows partition =====================
    rem ==    a. Create the Windows partition =======
    create partition primary
    rem ==    b. Create space for the recovery image  
    shrink minimum=15000
    rem ==    c. Prepare the Windows partition ====== 
    format quick fs=ntfs label="Windows"
    assign letter="W"
    rem == 3. Recovery image partition ==============
    create partition primary
    format quick fs=ntfs label="Recovery image"
    assign letter="R" 
    set id=27
    list volume
    exit
    
    
  4. Speichern Sie die Datei unter "E:\CreatePartitions.txt", wobei E für den Laufwerkbuchstaben der externen USB-Festplatte steht.

  1. UEFI-basierte Computer: Erstellen Sie eine Textdatei zum Ausführen der folgenden Aufgaben:

    • Löschen der primären Festplatte und Erstellen/Formatieren von fünf Partitionen mithilfe des DiskPart-Skripts (siehe Abschnitt 5.1)

    • Kopiert das Image auf die Wiederherstellungsimagepartition.

    • Anwenden des Images auf die Windows-Partition

    • Kopieren der Windows RE-Tools von der Windows-Partition auf die Windows RE-Toolpartition

    • Kopieren der Startdateien aus der Windows-Partition auf die Systempartition

    • Konfiguriert die Systempartition durch Festlegen der Verzeichnisse der Windows-Partition und der Wiederherstellungstools.

    rem == ApplyImage-UEFI.bat ==
    
    rem == These commands deploy a specified Windows
    rem    image file to the Windows partition, and configure
    rem    the system partition.
    
    rem    Usage:   ApplyImage WimFileName 
    rem    Example: ApplyImage E:\Images\ThinImage.wim ==
    
    rem == Copy the image to the recovery partition ==
    md R:\RecoveryImage
    copy %1 R:\RecoveryImage\Install.wim
    
    rem == Apply the image to the Windows partition ==
    dism /Apply-Image /ImageFile:"R:\RecoveryImage\Install.wim" /Index:1 /ApplyDir:W:\
    
    rem == Copy boot files to the System partition ==
    W:\Windows\System32\bcdboot W:\Windows
    
    :rem == Copy the Windows RE image to the
    :rem    Windows RE Tools partition ==
    md T:\Recovery\WindowsRE
    xcopy /h W:\Windows\System32\Recovery\Winre.wim T:\Recovery\WindowsRE\
    
    :rem == Register the location of the recovery tools ==
    W:\Windows\System32\Reagentc /Setreimage /Path T:\Recovery\WindowsRE /Target W:\Windows
    
    :rem == Register the location of the push-button reset recovery image. ===
    W:\Windows\System32\Reagentc /Setosimage /Path R:\RecoveryImage /Target W:\Windows /Index 1
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
  2. BIOS-basierte Computer: Erstellen Sie eine Textdatei zum Ausführen der folgenden Aufgaben:

    • Löschen der primären Festplatte und Erstellen/Formatieren von drei Partitionen mithilfe des DiskPart-Skripts (siehe Abschnitt 5.1)

    • Kopiert das Image auf die Wiederherstellungsimagepartition.

    • Anwenden des Images auf die Windows-Partition

    • Kopieren der Windows RE-Tools von der Windows-Partition auf die Systempartition

    • Kopieren der Startdateien aus der Windows-Partition auf die Systempartition

    • Konfiguriert die Systempartition durch Festlegen der Verzeichnisse der Windows-Partition und der Wiederherstellungstools.

    rem == ApplyImage-BIOS.bat ==
    
    rem == These commands deploy a specified Windows
    rem    image file to the Windows partition, and configure
    rem    the system partition.
    
    rem    Usage:   ApplyImage WimFileName 
    rem    Example: ApplyImage E:\Images\ThinImage.wim ==
    
    rem == Copy the image to the recovery partition ==
    md R:\RecoveryImage
    copy %1 R:\RecoveryImage\Install.wim
    
    rem == Apply the image to the Windows partition ==
    dism /Apply-Image /ImageFile:"R:\RecoveryImage\Install.wim" /Index:1 /ApplyDir:W:\
    
    rem == Copy boot files to the System partition ==
    W:\Windows\System32\bcdboot W:\Windows
    
    :rem == Copy the Windows RE image to the System partition ==
    md S:\Recovery\WindowsRE
    xcopy /h W:\Windows\System32\Recovery\Winre.wim S:\Recovery\WindowsRE\
    
    :rem == Register the location of the recovery tools ==
    W:\Windows\System32\Reagentc /Setreimage /Path S:\Recovery\WindowsRE /Target W:\Windows
    
    :rem == Register the location of the push-button reset recovery image. ===
    W:\Windows\System32\Reagentc /Setosimage /Path R:\RecoveryImage /Target W:\Windows /Index 1
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
  3. Speichern Sie die Datei unter "E:\ApplyImage.bat", wobei E für den Laufwerkbuchstaben der externen USB-Festplatte steht.

  1. Starten Sie Windows PE. Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus:

    1. Setzen Sie den USB-Speicherstick, der Windows PE enthält, am Testcomputer ein.

    2. Starten Sie den Testcomputer, und drücken Sie dann eine Taste, um das Auswahlmenü für das Startgerät des Testcomputers aufzurufen.

    3. Wählen Sie als Startgerät den USB-Speicherstick aus.

      Windows PE wird automatisch gestartet. Dieser Prozess kann einige Minuten dauern.

  2. Führen Sie in der Windows PE-Befehlszeile den folgenden Befehl aus:

    diskpart /s E:\CreatePartitions.txt
    

    E steht hierbei für den Laufwerkbuchstaben der externen USB-Festplatte.

    Die Skripts erstellen und konfigurieren die Partitionen auf dem Testcomputer.

  3. Vergewissern Sie sich, dass das Skript richtig ausgeführt wurde. Führen Sie dazu die folgenden Schritte aus:

    1. Geben Sie diskpart ein.

      Die DiskPart-Eingabeaufforderung wird angezeigt.

    2. Geben Sie an der DiskPart-Eingabeaufforderung Folgendes ein: list volume.

      Die Partitionen werden angezeigt. Beispiel: E = externe USB-Festplatte; F = USB-Speicherstick; R = Wiederherstellungsimage; S = System; T = Windows RE-Tools; W = Windows. Die MSR-Partition besitzt keinen Laufwerkbuchstaben.

    3. Geben Sie exit ein, um zur Windows PE-Eingabeaufforderung zurückzukehren.

  1. Führen Sie an der Windows PE-Eingabeaufforderung den folgenden Befehl aus:

    E:\ApplyImage E:\Images\ThinImage.wim
    

    E steht hierbei für den Laufwerkbuchstaben der externen USB-Festplatte.

    Dieser Schritt kann mehrere Minuten dauern.

  2. Trennen Sie die externe USB-Festplatte vom Testcomputer, und geben Sie Folgendes ein: exit.

  1. Starten Sie den Computer neu. Die Windows-Willkommensseite wird gestartet.

  2. Erstellen Sie auf der Windows-Willkommensseite ein lokales Benutzerkonto.

  3. Stellen Sie sicher, dass Ihre Anpassungen angezeigt werden und die Festplatten und Wiederherstellungsimages vorhanden sind.

    Wenn Ihre Anpassungen, die Festplattenpartitionen und die Wiederherstellungsdateien angezeigt werden, verfügen Sie über ein angepasstes Windows-Image und einfache Bereitstellungsskripts, die Sie in Verbindung mit den Computern in Ihrer Organisation verwenden können.

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