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Technologien für Arbeitsauslastungen mit geringer Latenz

Veröffentlicht: Februar 2012

Letzte Aktualisierung: Mai 2012

Betrifft: Windows Server 2012

Dieser Abschnitt stellt Übersichten über die folgende Gruppe von Technologien bereit, die für Windows Server® 2012 entwickelt oder darin verbessert wurden, um die Leistung in Computerszenarien mit geringer Latenz zu verbessern.

  1. Überbrückung für Rechenzentren

  2. Transmission Control Protocol für Rechenzentren (DCTCP)

  3. Kernelmodus-Remotezugriff auf den direkten Speicher (kRDMA)

  4. NIC-Teamvorgang (Netzwerkschnittstellenkarte)

  5. NetworkDirect

  6. Empfang zusammengeführter Segmente (RSC)

  7. Empfangsseitige Skalierung (RSS)

  8. Registrierte Input/Output (RIO)-API-Erweiterungen

  9. TCP (Transmission Control Protocol) Loopback-Optimierung

  10. Verwaltung und Betrieb von Arbeitslasten mit niedriger Latenz

Latenz bedeutet eine Verzögerung, und sie bezieht sich auf die Dauer der Zeit, die zwischen zwei bestimmten Ereignissen vergeht (z. B. die Zeit zwischen der Übertragung und dem Erhalt einer Netzwerknachricht zwischen zwei Computern über einen Netzwerkpfad). Für die Latenz gibt es eine Vielzahl von Gründen, einschließlich Verzögerungen bei der elektrischen Übertragung, Verarbeitungsverzögerungen und Warteschlangeneffekten.

Für eine Vielzahl von Verarbeitungsarbeitsauslastungen muss die für die Kommunikation zwischen Computern benötigte Zeit auf das geringstmögliche Maß reduziert werden. Diese Arbeitsauslastungen enthalten Algorithmen für die verteilte Verarbeitung, deren Konvergenzzeit durch die Netzwerklatenz gebunden ist. Beispiele für solche Systeme sind verteilte Konsens- und Vereinbarungsprotokolle, MPI-Arbeitsauslastungen (Message Passing Interface) und verteiltes Zwischenspeichern. Arbeitsauslastungen aus dem Aktienhandel und anderer Finanzmärkte erfordern auch, dass die durch Netzwerkkommunikation verursachte Latenz auf ein bestmögliches Maß reduziert wird.

Computerumgebungen mit geringer Latenz enthalten in der Regel Anwendungen, die eine sehr schnelle prozessübergreifende Kommunikation (Inter-process Communication, IPC) und computerübergreifende Kommunikation, ein hohes Maß an Planungssicherheit hinsichtlich Latenz und Antwortzeiten bei Transaktionen sowie die Möglichkeit der Verarbeitung sehr hoher Nachrichtenraten erfordern. Der folgende Abschnitt enthält Informationen zu Technologien, mit denen Sie die Leistung in Computerszenarien mit geringer Latenz verbessern können.

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