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Übersicht über Remotedesktopdienste

Veröffentlicht: Februar 2012

Letzte Aktualisierung: Mai 2014

Betrifft: Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2



TipTipp
Die Remotedesktopdienste wurden in Windows Server 2012 verbessert. Lesen Sie das Evaluierungshandbuch, und laden Sie die Testversion von Windows Server 2012 herunter.

Remotedesktopdienste beschleunigt und erweitert Desktop- und Anwendungsbereitstellungen auf beliebigen Geräten und verbessert die Effizienz bei der Remotearbeit, während wichtiges geistiges Eigentum geschützt und die Einhaltung von Vorschriften vereinfacht wird. Remotedesktopdienste ermöglichen eine virtuelle Desktopinfrastruktur (VDI) und sitzungsbasierte Desktops, sodass Benutzer von überall aus arbeiten können.

Meinten Sie…

Mit der Remotedesktopdienste-Rolle unter Windows Server® 2012 werden Technologien bereitgestellt, mit denen Benutzer eine Verbindung mit virtuellen Desktops, RemoteApp-Programmen und sitzungsbasierten Desktops herstellen können. Mit den Remotedesktopdiensten können Benutzer in einem Unternehmensnetzwerk oder über das Internet auf Remoteverbindungen zugreifen.

Mit den Remotedesktopdiensten können Mitarbeiter von überall aus arbeiten. Zu den wichtigsten Vorteilen der Remotedesktopdienste unter Windows Server 2012 gehören:

  • Einheitliche Verwaltung – Verwalten Sie Ihre Sitzungssammlungen und Sammlungen virtueller Desktops, konfigurieren Sie Ihre RemoteApp-Programme, verwalten Sie Ihre virtuellen Desktops, und fügen Sie der Bereitstellung Server hinzu – alles von einer zentralen Konsole aus.

  • Benutzerpersonalisierung – Mit Benutzerprofildatenträgern können Sie Benutzerpersonalisierungseinstellungen für mehrere Sitzungssammlungen und im Pool zusammengefasste Sammlungen virtueller Desktops beibehalten.

  • Kostengünstigerer Speicher – Für in einem Pool zusammengefasste virtuelle Desktops können lokale Speicher zur Livemigration zwischen Hostcomputern verwendet werden. Für persönliche virtuelle Desktops kann Speicher in Netzwerkfreigaben verwendet werden.

  • Automatisierte Verwaltung von in einem Pool zusammengefassten virtuellen Desktops – Mithilfe einer Vorlage für virtuelle Desktops können Sie in einem Pool zusammengefasste virtuelle Desktops zentral bereitstellen und verwalten. Alle Änderungen (z. B. Anwendungsinstallation oder Sicherheitsupdates) werden in der Vorlage für virtuelle Desktops gespeichert, und die in einem Pool zusammengefassten virtuellen Desktops werden dann aus der Vorlage für virtuelle Desktops neu erstellt.

Mit den Remotedesktopdiensten können mobile Mitarbeiter von überall aus eine Verbindung mit dem Desktop oder den Anwendungen herstellen. Windows Server 2012 stellt folgende Verbesserungen für Remotedesktopdienste bereit:

  • Vereinfachte Bereitstellung und Verwaltung der virtuellen Desktopinfrastruktur (VDI)

  • Vereinfachte Bereitstellung und Verwaltung der Sitzungsvirtualisierung

  • Zentrale Veröffentlichung von Ressourcen

  • Leistungsfähige Benutzerumgebungen mit RDP (Remotedesktopprotokoll)

Die Benutzerfreundlichkeit wurde für Remotedesktopdienste unter Windows Server 2012 auf folgende Weise verbessert:

  • Umfangreiche Windows-Desktopremotefunktionen

  • Optimierte Audio- und Videowiedergabe

  • Sehr hohe Grafik- und Videobenutzerfreundlichkeit über ein WAN

  • Erweiterte Geräteremotingunterstützung mit USB-Umleitung für die Sitzungsvirtualisierung und VDI

  • True Multi-Touch- und Gestenremoting

Zusätzlich zu diesen Verbesserungen wird mit Remotedesktopdienste unter Windows Server 2012 eine neue Verwaltungskonsole zum Verwalten der meisten Aufgaben in Bezug auf Remotedesktopdienste eingeführt. Weitere Informationen zu diesen neuen Features und Funktionalitäten finden Sie im Thema Neues in den Remotedesktopdiensten.

Für Remotedesktopdienste muss das Betriebssystem Windows Server 2012 installiert sein. Für die Ausführung von Remotedesktopdienste gibt es keine zusätzlichen Hardware- oder Softwareanforderungen.

Bei der Bereitstellung eines RemoteFX-Servers gelten mehrere Hardwareanforderungen:

  • SLAT-fähiger Prozessor. Der Prozessor auf dem RemoteFX-Server muss SLAT (Second-Level Address Translation) unterstützen.

  • Grafikprozessor. Mindestens ein Grafikprozessor (Graphics Processing Unit, GPU) mit RemoteFX-Unterstützung ist auf dem RemoteFX-Server erforderlich. Der GPU-Treiber muss DirectX 11 unterstützen.

Bei den Remotedesktopdiensten handelt es sich um eine Serverrolle, die aus mehreren Rollendiensten besteht. Unter Windows Server 2012 können die folgenden Remotedesktopdienste-Rollendienste mit dieser Rolle installiert werden:

 

Rollendienstname Rollendienstbeschreibung

Remotedesktop-Virtualisierungshost

Remotedesktop-Virtualisierungshost (RD-Virtualisierungshost) wird in Hyper-V integriert, um in einem Pool zusammengefasste oder persönliche Sammlungen virtueller Desktops innerhalb Ihrer Organisation mithilfe von RemoteApp- und Desktopverbindung bereitzustellen.

Remotedesktop-Sitzungshost

Mithilfe des Remotedesktop-Sitzungshosts (RD-Sitzungshost) kann ein Server RemoteApp-Programme oder sitzungsbasierte Desktops hosten. Benutzer können eine Verbindung mit Remotedesktop-Sitzungshostservern in einer Sitzungssammlung herstellen, um Programme auszuführen, Dateien zu speichern und Ressourcen auf diesen Servern zu verwenden.

Remotedesktop-Verbindungsbroker

Remotedesktop-Verbindungsbroker (RD-Verbindungsbroker):

  • Benutzer können erneut eine Verbindung mit ihren vorhandenen virtuellen Desktops, RemoteApp-Programmen und sitzungsbasierten Desktops herstellen.

  • Die Auslastung kann gleichmäßig auf Remotedesktop-Sitzungshostserver in einer Sitzungssammlung oder auf in einem Pool zusammengefasste virtuelle Desktops in einer in einem Pool zusammengefassten Sammlung virtueller Desktops aufgeteilt werden.

  • Ermöglicht den Zugriff auf virtuelle Desktops in einer Sammlung virtueller Desktops.

Web Access für Remotedesktop

Web Access für Remotedesktop (Web Access für RD) ermöglicht Benutzern den Zugriff auf RemoteApp- und Desktopverbindung über dasStartmenü auf einem Computer unter Windows 8 oder Windows 7 oder aber über einen Webbrowser. RemoteApp und die Desktopverbindung bieten eine angepasste Ansicht von RemoteApp-Programmen und sitzungsbasierten Desktops in einer Sitzungssammlung sowie von RemoteApp-Programmen und virtuellen Desktops in einer Sammlung virtueller Desktops.

Remotedesktoplizenzierung

Die Remotedesktoplizenzierung (RD-Lizenzierung) verwaltet die Lizenzen, die für eine Verbindung mit einem Remotedesktop-Sitzungshostserver oder einem virtuellen Desktop erforderlich sind. Sie können die RD-Lizenzierung zum Installieren, Ausstellen und Nachverfolgen der Verfügbarkeit von Lizenzen verwenden.

Remotedesktopgateway

Der Remotedesktopgateway (RD-Gateway) ermöglicht es autorisierten Benutzern, von jedem Gerät mit Internetzugang eine Verbindung mit virtuellen Desktops, RemoteApp-Programmen und sitzungsbasierten Desktops in einem internen Unternehmensnetzwerk herzustellen.

In der folgenden Tabelle sind zusätzliche Ressourcen zur Bewertung von Remotedesktopdiensten beschrieben.

 

Inhaltstyp Verweise

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