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Aufbauen einer Cloudinfrastruktur: nicht zusammengeführte Unternehmenskonfiguration

Veröffentlicht: Februar 2012

Letzte Aktualisierung: September 2012

Betrifft: Windows Server 2012

Die Installation und Konfiguration einer Cloudinfrastruktur kann in die folgenden Phasen unterteilt werden:

Weitere Informationen über die Vorgehensweise beim Aufbau einer Cloudinfrastruktur finden Sie unter Aufbauen einer Cloud-Infrastruktur: Szenarioübersicht.

Dieses Dokument enthält eine Anleitung zum Aufbau einer hochleistungsfähigen Cloudkonfiguration, die physisch oder logisch getrennte Subnetze verwendet für:

  • Verwaltungsdatenverkehr,

  • Datenverkehr von Livemigrationen,

  • Datenverkehr virtueller Computer,

  • Fibre Channel(FC)-basierte Clusterspeicher,

  • Single Root-I/O-Virtualisierung (SR-IOV) für Hyper-V, die auf einem Netzwerk aus virtuellen Computern (Mandanten) zur Optimierung der Netzwerkbandbreite verwendet wird.

noteHinweis
SR-IOV ist in diesem Szenario eine optionale Konfiguration. Dieses Szenario unterstützt andere Speicheroptionen, wie z. B. iSCSI. Weitere Informationen über SR-IOV liefert eine BUILD-Konferenz zum Thema Netzwerkbeschleunigung und andere NIC-Technologien für Rechenzentren.

 

Schritt Aufgabe Schritte

1

Vorbereitende Konfiguration der Knoten

Hinzufügen der Computer, auf denen das Betriebssystem neu installiert wurde, zur Domäne

Deaktivieren nicht verwendeter und nicht verbundener Schnittstellen und Umbenennen aktiver Verbindungen, ggf. durch Zuweisen statischer IPs

Ändern der Netzwerkmetrik und/oder Bindungsreihenfolge je nach Topologie

Installieren von Rollen und Features, ggf. Neustart

2

Vorbereitende Speicherkonfiguration

Präsentieren aller freigegebenen Speicher gegenüber den relevanten Knoten

Gegebenenfalls Installieren und Konfigurieren von Microsoft® Multipfad-E/A (MPIO) bei Multipfad-Szenarios

Bereinigen aller freigegebenen Festplatten und Onlineschalten

3

Clustererstellung

Ausführen des Clustervalidierung-Assistenten

Behandeln eventueller Warn- und/oder Fehlermeldungen

Ausführen des Clustererstellungs-Assistenten

Ausführen der manuellen Clusteroptimierung nach Bedarf (Netzwerkpriorität und -funktion, Quorumkonfiguration)

Erstellen freigegebener Clustervolumes (Cluster Shared Volumes, CSVs) und der zugehörigen Dateifreigaben

4

Hyper-V-Konfiguration

Ändern der Standarddateispeicherorte, Zuordnung zu Dateifreigaben

Konfigurieren virtueller Switches (sofern nicht zuvor bereits mit dem Clustererstellungs-Assistenten konfiguriert)

5

Cloudvalidierung

Erstellen eines virtuellen Computers, Hinzufügen einer bestehenden Betriebssystem-VHD (virtuelle Festplatte)

Starten des virtuellen Computers

Schnellmigration und/oder Livemigration zu anderen Knoten im Cluster

Windows Server® 2012 ist ein cloudoptimiertes Betriebssystem. Es ermöglicht Ihnen die Erstellung hochleistungsfähiger, hochverfügbarer und hochdynamischer Hyper-V-Cluster, die zusammen mit Verwaltungssoftware (wie z. B. Microsoft® System Center) zur Erstellung einer privaten oder öffentlichen Cloudbereitstellung verwendet werden können.

In diesem Dokument wird die Konfiguration der grundlegenden Bausteine für eine solche Cloud erläutert. Aspekte der Bereitstellung von System Center oder anderer Verwaltungssoftware werden nicht behandelt. Der Fokus liegt auf der Konfiguration der Windows Server-Kernhosts, die zur Erstellung der Cloud verwendet werden.

Hintergrundinformationen zur Erstellung von Clouds mit Windows Server® 2012 finden Sie unter Aufbau einer Infrastruktur als Serviceclouds mit Windows Server 8.

Die in diesem Dokument beschriebene Cloudkonfiguration umfasst Folgendes:

  • Mehrere Computer in einem Hyper-V-Cluster

  • Jeder Computer im Hyper-V-Cluster besitzt vier Netzwerkadapter. Dadurch wird die physische Trennung zwischen den verschiedenen Datenverkehrsflüssen sichergestellt und die Topologie, die vor der Windows Server 2012-Bereitstellung besteht, erhalten. Diese Konfiguration zeichnet sich durch einen klar strukturierten Migrationspfad aus, der bereits getätigte Investitionen schützt und die bestehende Topologie des Hyper-V-basierten Cloudnetzwerks erhält:

    • Drei 1-Gigabit-Ethernet(GbE)-Netzwerkadapter für Livemigrations-, Cluster- und Verwaltungsdatenverkehr zu den Clustermitgliedern.

    • Ein 10-GbE-Netzwerkadapter, der SR-IOV unterstützt, für Datenverkehr zu und von den virtuellen Hyper-V-Computern, die auf den Clustermitgliedern ausgeführt werden. SR-IOV ist eine optionale Konfiguration. Sie wird jedoch an dieser Stelle vorgestellt, um die Leistungsvorteile zu verdeutlichen, die mit SR-IOV erzielt werden können.

  • Für die virtuellen Computer, die im Hyper-V-Cluster ausgeführt werden, muss jedes Clustermitglied über zwei FC-Speicherverbindungen zum Speichergerät verfügen.

  • Geeignete Netzwerkhardware zur Verbindung aller Computer im Hyper-V-Cluster miteinander und mit einem übergeordneten Netzwerk, von dem aus die gehosteten virtuellen Computer verfügbar gemacht werden.

  • Der für diese Konfiguration benötigte Mindest-RAM beträgt 16 GB pro Knoten.

Diese Konfiguration verwendet SR-IOV. Damit der Netzwerkdurchsatz für virtuelle Computer maximiert wird, umgeht die SR-IOV auf Netzwerkadaptern und in Windows Server 2012 den Hyper-V-Hypervisor und ermöglicht virtuellen Computern den direkten Hardwarezugriff. Dadurch wird der Verarbeitungsaufwand für den Prozessor des primären Servers verringert.

Der Installations- und Konfigurationsprozess für diese nicht zusammengeführte Cloud besteht in der Einrichtung eines Hyper-V-Clusters gemäß dessen Netzwerk- und Speicheranforderungen.

Die folgende Abbildung stellt die Konfiguration dar.

Hyper-v-Konfiguration

Abbildung 1 Hyper-V-Clusterkonfiguration

Nach Erstellung der Cloud können Sie die folgenden Aufgaben ausführen:

  • Einbinden virtueller Computer

  • Migrieren ausgeführter virtueller Computer zwischen Servern im Hyper-V-Cluster (Livemigration)

  • Migrieren des Speicherorts von ausgeführten virtuellen Computern (Speichermigration)

Weitere Informationen über diese Vorgänge finden Sie in Phase 4: Überprüfen der Konfiguration.

Die Erstellung der Hochleistungscloud läuft in drei Phasen ab:

  • Phase 1: Vorbereiten der IT-Infrastruktur für den Hyper-V-Cluster

  • Phase 2: Vorbereiten der Computer des Hyper-V-Clusters

  • Phase 3: Erstellen des Hyper-V-Clusters

In dieser Phase konfigurieren Sie die für die Cloud erforderliche IT-Infrastruktur, die aus Folgendem besteht:

  • Mandantensubnetz: Ein Subnetz für 10-GbE-Datenverkehr zwischen virtuellen Computern auf verschiedenen Computern im Cluster und für Datenverkehr in Richtung des privaten Netzwerks oder des Internets sowie aus dieser Richtung kommenden Datenverkehr. Dieses Subnetz unterstützt in der Regel die automatische IPv4-Adressenkonfiguration mit dem Host Configuration Protocol (DHCP). Dadurch erhalten Mandantenauslastungen IP-Adressinformationen automatisch. Bei den meisten bestehenden Bereitstellungen kann ein 1-GbE-Adapter verwendet werden. SR-IOV ist jedoch nicht verfügbar.

  • Livemigrationssubnetz: Ein dediziertes 1-GbE-Subnetz für Hyper-V-Livemigrations-Datenverkehr.

  • Verwaltungssubnetz: Ein dediziertes 1-GbE-Subnetz für die Remoteverwaltung des Datenverkehrs von Clustercomputern.

  • Clustersubnetz: Ein dediziertes 1-GbE-Subnetz für den Datenverkehr des Failover Cluster-Dienstes zwischen Clusterknoten.

noteHinweis
In einer Testumgebung kann jedes dieser Subnetze mit demselben Netzwerksegment oder mit derselben Kollisionsdomäne verbunden werden. Stellen Sie in einer Produktionsumgebung sicher, dass virtuelle Local Area Networks (VLANs) vorhanden sind, um die einzelnen Subnetze zu unterstützen.

Für jedes 1-GbE-Subnetz benötigen Sie einen 1-GbE-fähigen Switch mit ausreichender Zahl Switchports für jeden Mitgliedscomputer des Hyper-V-Clusters.

Für das 10-GbE-Mandantensubnetz benötigen Sie einen 10-GbE-fähigen Switch mit ausreichender Zahl Switchports für:

  • einen Port pro Mitgliedscomputer des Hyper-V-Clusters,

  • einen Port für einen Router, der mit dem privaten Netzwerk oder dem Internet verbunden ist (sofern nötig). Wenn Ihre Bereitstellung eine hohe Netzwerkverfügbarkeit erfordert, können Sie Windows NIC-Teamvorgang verwenden, eine Komponente von Windows Server 2012. Diese Konfiguration wird in diesem Dokument nicht beschrieben. Weitere Informationen liefert ein ausführlicher BUILD-Vortrag zum Thema Hyper-V-Netzwerke.

Für jeden Computer im Hyper-V-Cluster müssen Sie folgende Aktionen ausführen:

  • Installieren von Windows Server 2012

  • Verbinden von Netzwerkadaptern und Konfigurieren der Eigenschaften

  • Hinzufügen des freigegebenen Speichers zu den Clustermitgliedern

  • Einbinden in die entsprechende Domäne

  • Konfigurieren von BIOS-Einstellungen für den Hypervisor

  • Installieren von Hyper-V

  • Durchgehen der Validierungsprüfliste

Installieren Sie Windows Server 2012, benennen Sie den Computer nach dem festgelegten Namen, und fügen Sie ihn der vorgesehenen AD DS-Domäne (Active Directory Domain Services) hinzu.

Diese AD DS-Domäne ist gewöhnlich eine interne Unternehmensdomäne (bei privaten Clouds) oder die Domäne eines Hostinganbieters (bei öffentlichen Clouds). Diese Domäne ist unabhängig von möglichen Domänen, die von den virtuellen Computern genutzt werden, die im Hyper-V-Cluster gehostet werden, da Gästeauslastungen vorhandene Verzeichnisdienste nutzen können oder auch nicht.

Gehen Sie bei jedem der 1-GbE-Netzwerkadapter folgendermaßen vor:

  1. Verbinden Sie sie mit den 1-GbE-Switchports, die den separaten Subnetzen entsprechen.

  2. Um die Konfiguration der Netzwerkadapter zu vereinfachen, sollten Sie ihnen neue Namen zuweisen, die ihre Verbindung zum jeweiligen Subnetz anzeigen (z. B. LiveMigrateNet, ManagementNet und ClusterNet). Dies können Sie im Ordner Netzwerkverbindungen tun.

  3. Konfigurieren Sie TCP/IP-Eigenschaften für eine statische IPv4-Adressenkonfiguration für das Unternehmenssubnetz, das als Schnittstelle für die Verbindung der virtuellen Computer mit dem Unternehmensnetzwerk und dem Internet dient. Bearbeiten Sie hierzu die Eigenschaften des Netzwerkadapters im Ordner Netzwerkverbindungen.

noteHinweis
Konfigurieren Sie nur auf dem Adapter der Clusterschnittstelle eine DNS-Serveradresse.

Führen Sie für den 10-GbE-Netzwerkadapter die folgenden Schritte aus:

  1. Verbinden Sie ihn mit dem 10-GbE-Switchport.

  2. Um die Konfiguration des Netzwerkadapters zu vereinfachen, sollten Sie ihm einen neuen Namen zuweisen, der seine Verbindung zum oder seine Nutzung des Intranets (private Cloud) oder des Internets (öffentliche Cloud) anzeigt (z. B. TenantNet). Dies können Sie im Ordner Netzwerkverbindungen tun.

  3. Um Probleme bei der Clusterkonfiguration zu vermeiden, entfernen Sie den TCP/IP-Stapel aus dieser Schnittstelle. Öffnen Sie im Fenster Netzwerkverbindungen das Dialogfeld Eigenschaften für die Netzwerkschnittstellenkarte (Network Interface Card, NIC). Deaktivieren Sie die Kontrollkästchen für Internetprotokoll Version 6 (TCP/IPv6) und Internetprotokoll Version 4 (TCP/IPv4). Klicken Sie anschließend auf OK.

Verbinden Sie die fiberoptischen Kabel des Hostbusadapters (HBA) mit einem FC-Hub oder -Switch, der mit dem Speichergerät verbunden ist. Jeder Clusterknoten sollte zwei HBAs enthalten, wenn Hochverfügbarkeit des Speicherzugriffs gefordert ist.

Konfigurieren Sie das Speichergerät mit geeigneten RAID-Einstellungen und Volumes (LUNs), damit der Speicher im Gerät von der Konsole für die Datenträgerverwaltung des Computerverwaltungs-Snap-Ins jedes einzelnen Cluster-Mitgliedscomputers verfügbar ist.

Erstellen Sie für den ersten Computer, der an den Speicher angeschlossen wird, anhand dieser Speicherressource Folgendes:

  • Ein 1-GB-Volume, das als Quorumvolume des Clusters verwendet werden kann

  • Ein Volume mit ausreichend Speicherplatz, das zur Speicherung der Ordner und Dateien der virtuellen Computer des Hyper-V-Clusters verwendet wird.

  • Wenn mehrere Datenpfade zum Speicher (zum Beispiel zwei HBAs) vorhanden sind, müssen Sie Microsoft® Multipfad-E/A (MPIO) auf jedem Knoten installieren. Dieser Schritt erfordert möglicherweise einen Neustart des Systems. Weitere Informationen über MPIO finden Sie unter Neues in Microsoft Multipfad-E/A.

noteHinweis
Verwenden Sie für die meisten Situationen die Quorumkonfiguration, die von der Clustersoftware als für den Cluster geeignet identifiziert wird. Ändern Sie die Quorumkonfiguration nur, wenn Sie sicher sind, dass die Änderung für den Cluster angemessen ist. Weitere Informationen über die Quorumkonfiguration finden Sie unter Grundlegendes zu Quorumkonfigurationen in einem Failovercluster.

Wenn Sie während der Installation des Betriebssystems den Computer nicht seiner AD DS-Domäne hinzugefügt haben bzw. hinzufügen konnten, holen Sie dies an dieser Stelle nach. Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Computer der AD DS-Domäne hinzuzufügen:

  1. Klicken Sie in Server-Manager in der Konsolenstruktur auf Lokaler Server.

  2. Klicken Sie im Fenster Servereigenschaften auf den Namen des Computers.

  3. Klicken Sie im Dialogfeld Systemeigenschaften auf Ändern.

  4. Klicken Sie unter Mitglied von auf Domäne, geben Sie den Namen der Domäne ein, und klicken Sie dann auf OK.

Aktivieren Sie bei Bedarf die Datenausführungsverhinderung und hardwareunterstützte Virtualisierung in den BIOS-Einstellungen Ihres Computers. Weitere Informationen finden Sie unter Hyper-V: Hardwareanforderungen.

Gehen Sie zur Installation von Hyper-V auf jedem Knoten folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie in Server-Manager in der Konsolenstruktur auf Dashboard.

  2. Klicken Sie in Willkommen bei Server-Manager auf die Option Rollen und Features hinzufügen.

  3. Klicken Sie auf der Seite Vorbemerkungen des Assistenten zum Hinzufügen von Rollen und Features auf Weiter.

  4. Klicken Sie auf der Seite Installationstyp auswählen auf Weiter.

  5. Klicken Sie auf der Seite Zielserver auswählen auf Weiter.

  6. Wählen Sie auf der Seite Serverrollen auswählen in der Liste Rollen die Option Hyper-V aus. Klicken Sie im daraufhin geöffneten Dialogfeld Assistent zum Hinzufügen von Rollen und Features auf die Schaltfläche Features hinzufügen und dann auf Weiter.

  7. Wählen Sie auf der Seite Features auswählen in der Liste Features die Option Failoverclustering aus. Klicken Sie im daraufhin geöffneten Dialogfeld Assistent zumHinzufügen von Rollen und Features auf die Schaltfläche Features hinzufügen und dann auf Weiter.

  8. Klicken Sie auf der Seite Hyper-V auf Weiter.

  9. Wählen Sie auf der Seite Virtuelle Switches erstellen den virtuellen Switch aus, der für die Kommunikation mit anderen Computern verwendet werden soll. Nehmen Sie für dieses Szenario keine Auswahl vor (wird später manuell erstellt), und klicken Sie auf Weiter.

  10. Wählen Sie auf der Seite Migration eines virtuellen Computers die Option Zulassen, dass dieser Server Livemigrationen von virtuellen Computern sendet und empfängt aus. Wählen Sie als Authentifizierungstyp UseCredSSP aus, und klicken Sie auf Weiter.

  11. Übernehmen Sie auf der Seite Standardspeicher die Standardauswahl, und klicken Sie auf Weiter.

  12. Aktivieren Sie auf der Seite Installationsauswahl bestätigen das Kontrollkästchen Zielserver bei Bedarf automatisch neu starten. Klicken Sie im daraufhin angezeigten Dialogfeld auf Ja, und klicken Sie anschließend auf Installieren.

  13. Warten Sie während der Anzeige der Seite Installationsstatus, bis die Installation erfolgreich abgeschlossen ist, und klicken Sie dann auf Schließen.

  14. Starten Sie den Computer neu. Beachten Sie hierbei, dass dieser Vorgang möglicherweise einen zweimaligen Neustart erfordert.

  15. Öffnen Sie nach dem Neustart des Servers den Server-Manager, und vergewissern Sie sich, dass die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde. Klicken Sie auf der Seite Installationsstatus auf Schließen.

Windows PowerShell

Um Hyper-V mit Windows PowerShell® zu installieren, lesen Sie die Informationen zum Skript InstallHyperv.ps1.

Führen Sie nach Abschluss der Phase 2 die folgenden Schritte dieser Validierungsprüfliste aus:

  • Stellen Sie sicher, dass die Reihenfolge der Netzwerkbindung (kann im Fenster Netzwerkverbindungen durch Anklicken des Menüs Erweitert und Auswahl von Erweiterte Einstellungen aufgerufen werden) für die folgenden Netzwerke korrekt eingerichtet ist (Reihenfolge von oben nach unten):

    • Cluster

    • Verwaltung

    • Livemigration

    • Mandantensubnetz

  • Führen Sie grundlegende Schritte zur Netzwerkvalidierung aus, wie z. B. einen grundlegenden Konnektivitätstest und die Namensauflösung. Prüfen Sie, ob alle Clustermitglieder physisch miteinander verbunden sind. Mit dem Ping-Befehl können Sie zudem nachweisen, dass jedes Clustermitglied die Namen aller anderen Clustermitglieder auflösen kann.

  • Stellen Sie sicher, dass jedes Mitglied des Hyper-V-Clusters der Domäne korrekt hinzugefügt wurde und die Authentifizierung einwandfrei funktioniert. Die Domänenmitgliedschaft ist eine Voraussetzung für die Erstellung eines Clusters.

Gehen Sie zur Erstellung eines neuen Clusters und zum Hinzufügen aller Computer des Hyper-V-Clusters beim ersten Knoten folgendermaßen vor:

  1. Melden Sie sich mit einem Konto an, das Administratorrechte für alle Mitglieder des Hyper-V-Clusters besitzt.

  2. Klicken Sie in Server-Manager auf Tools und dann auf Failovercluster-Manager.

  3. Klicken Sie in Failovercluster-Manager unter Verwaltung auf Konfiguration überprüfen.

  4. Klicken Sie im Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten auf der Seite Vorbemerkungen auf Weiter.

  5. Geben Sie auf der Seite Server oder Cluster auswählen den Namen des lokalen Servers ein, und klicken Sie anschließend auf Hinzufügen.

  6. Sobald der Name in der Liste Ausgewählte Server angezeigt wird, geben Sie den Namen eines anderen Mitgliedscomputers des Hyper-V-Clusters ein, und klicken Sie auf Hinzufügen. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle Computer im Hyper-V-Cluster. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Namen der Server durch Semikolons getrennt einzugeben und dann auf Hinzufügen zu klicken.

  7. Wenn danach alle Server des Hyper-V-Clusters in der Liste Ausgewählte Server aufgeführt werden, klicken Sie auf Weiter.

  8. Übernehmen Sie auf der Seite Testoptionen die Standardauswahl, und klicken Sie auf Weiter.

  9. Überprüfen Sie auf der Seite Bestätigung die Validierungsdetails, und klicken Sie dann auf Weiter.

  10. Während die Seite Überprüfung wird ausgeführt angezeigt wird, werden die Validierungen ausgeführt. Warten Sie das Ende des Prozesses ab, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren. Dieser Test kann mehrere Minuten dauern und je nach Hardwarekonfiguration und Infrastruktur variieren.

  11. Auf der Seite Zusammenfassung können Sie den Bericht einsehen, indem Sie die Option Bericht anzeigen auswählen. Wenn der Zusammenfassungstext besagt, dass die Konfiguration für das Clustering geeignet ist, klicken Sie auf Fertig stellen. Der Clustererstellungs-Assistent wird angezeigt. Klicken Sie auf der Seite Vorbemerkungen auf Weiter.

  12. Geben Sie auf der Seite Zugriffspunkt für die Clusterverwaltung einen Namen für den Cluster ein, und klicken Sie auf Weiter.

    noteHinweis
    Wenn das Netzwerk, mit dem dieser Cluster verbunden ist, nicht DHCP-aktiviert ist, werden Sie auf der nächsten Seite zur Eingabe einer IP-Adresse aufgefordert.

  13. Auf der Seite Bestätigung können Sie die Option Der gesamte geeignete Speicher soll dem Cluster hinzugefügt werden auswählen. Bedenken Sie, dass der Cluster alle verfügbaren Datenträger verwendet, wenn Sie diese Option auswählen. Im vorliegenden Fall sollten Sie die Option deaktiviert lassen. Klicken Sie auf Weiter.

  14. Die Seite Ein neuer Cluster wird erstellt wird angezeigt. Warten Sie bis zur Beendigung des Vorgangs.

  15. Klicken Sie auf der Seite Zusammenfassung auf Fertig stellen.

  16. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur von Failovercluster-Manager den Knoten Netzwerke unter dem Clusternamen.

  17. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Clusternetzwerk mit der Schnittstelle ClusterNet, und klicken Sie anschließend auf Eigenschaften.

  18. Klicken Sie auf der Registerkarte Allgemein auf Clusterkommunikation für dieses Netzwerk zulassen, aktivieren Sie Clients das Herstellen einer Verbindung über dieses Netzwerk gestatten, und klicken Sie anschließend auf OK. Klicken Sie im daraufhin angezeigten Informationsfenster auf OK.

  19. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Clusternetzwerk mit dem Mandantensubnetz, und klicken Sie anschließend auf Eigenschaften.

  20. Klicken Sie auf der Registerkarte Allgemein auf Netzwerkkommunikation für Cluster in diesem Netzwerk nicht zulassen, und klicken Sie anschließend auf OK. Klicken Sie im daraufhin angezeigten Informationsfenster auf OK.

  21. Wiederholen Sie die Schritte 18 und 19 für die Clusternetzwerke, die dem Speicher-, dem Verwaltungs- und dem Livemigrationssubnetz entsprechen.

  22. Klicken Sie auf Failovercluster-Manager, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Clusternamen, und klicken Sie anschließend auf Weitere Aktionen. Klicken Sie auf Clusterquorumeinstellungen konfigurieren.

  23. Prüfen Sie in Assistent zum Konfigurieren des Clustermanagers die Quorumkonfiguration auf Erfüllung Ihrer Anforderungen. Weitere Informationen über die Quorumkonfiguration finden Sie unter Grundlegendes zu Quorumkonfigurationen in einem Failovercluster.

TipTipp
Die Quorumkonfiguration läuft im Beispiel im Skript "ConfigureHypervCluster_Nonconverged.ps1" vor der Erstellung der CSVs im Cluster ab. Da die Datenträgernummern von einem Knoten zum nächsten unterschiedlich sein können und das Skript auf jedem beliebigen Knoten im Cluster ausgeführt werden kann, haben Sie die Möglichkeit, "$settings.Clusters.Hyperv.QuorumDiskNumber" in der Einstellungsdatei als Tabelle anzugeben, die Knotennamen Datenträgernummern zuordnet, oder als Ganzzahl. Nach der Quorumkonfiguration werden die verbleibenden clusterverfügbaren Datenträger als CSVs konfiguriert.

Wenn "$settings.Clusters.Hyperv.QuorumDiskNumber" nicht festgelegt und "$settings.Clusters.Hyperv.NoCSV" auf "$true" lautet, werden Quorum und CSVs nicht konfiguriert. Wenn der zweite Knoten hinzugefügt wird, fügt der Cluster automatisch alle clusterverfügbaren Datenträger dem clusterverfügbaren Speicher hinzu und wählt den kleinsten gültigen Clusterdatenträger zur Verwendung als Quorumdatenträger oder wählt das standardmäßige Knotenmehrheitsquorum, wenn kein Datenträger verfügbar ist.

Set-ClusterQuorum -NodeAndDiskMajority $quorumDisk.Name

noteHinweis
Klicken Sie unter Failovercluster-Manager auf Ihren Cluster, und stellen Sie sicher, dass die Cluster-IP-Ressource im rechten Fensterbereich unter Hauptressourcen des Clusters zu Ihrem Clusternetzwerk gehört. Klicken Sie anderenfalls mit der rechten Maustaste, und wählen Sie Eigenschaften aus. Klicken Sie im Dialogfeld IP-Adresse auf den Dropdownpfeil unter der Option Netzwerk, und stellen Sie das richtige Subnetz ein. Klicken Sie unter IP-Adresse auf Statische IP-Adresse, und fügen Sie die richtige IP-Adresse hinzu. Wenn ein Dialogfeld angezeigt wird, nachdem Sie diese Änderung vorgenommen haben, klicken Sie auf Ja und anschließend auf OK. Kontrollieren Sie zur Sicherheit noch einmal, ob die IP-Adressenänderung übernommen wurde. Wenn nicht, klicken Sie auf Eigenschaften, und fügen Sie die IP-Adresse erneut hinzu. Wenn Sie fertig sind, versuchen Sie die Ressource online zu schalten.

Prüfen Sie in der Konsolenstruktur von Failovercluster-Manager, ob der Cluster erzeugt wurde. Es sollte ein neuer Knoten mit dem Namen des Clusters enthalten sein. Öffnen Sie in der Konsolenstruktur Knoten, um zu kontrollieren, ob alle Mitgliedscomputer des Clusters dem Cluster hinzugefügt wurden.

Führen Sie die nachfolgenden Schritte aus, um freigegebene Clustervolumes für erhöhte Verfügbarkeit und Verwaltbarkeit gespeicherter virtueller Computer zu aktivieren. Bevor Sie fortfahren, sollten Sie jedoch Folgendes bedenken:

  • Wenn Sie die Option Der gesamte geeignete Speicher soll dem Cluster hinzugefügt werden während der Ausführung des Cluster-Assistenten aktiviert lassen, brauchen Sie die Schritte 1 und 2 nicht auszuführen und können direkt zum Schritt 3 gehen.

  • Wenn Sie die Option Der gesamte geeignete Speicher soll dem Cluster hinzugefügt werden während der Ausführung des Cluster-Assistenten aktiviert lassen und planen, CSVs zu verwenden, müssen Sie die Datenträgerressourcen in den Wartungsmodus versetzen, manuell eine NTFS-Partition erstellen und dann den Schritt 4 durchführen.

Gehen Sie zum Hinzufügen freigegebener Clustervolumes folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie in der Konsolenstruktur von Failovercluster-Manager mit der rechten Maustaste auf Speicher, und klicken Sie anschließend auf Datenträger hinzufügen.

  2. Wählen Sie im Dialogfeld Datenträger hinzufügen die Datenträger aus, die Sie dem Cluster hinzufügen möchten (einschließlich des Datenträgers, auf dem die virtuellen Computer gespeichert werden sollen), und klicken Sie auf OK.

  3. Klicken Sie in der Konsolenstruktur von Failovercluster-Manager auf Speicher, wählen Sie alle Speicher aus, die Sie dem rechten Bereich hinzufügen möchten, und klicken Sie im Bereich Aktionen auf Fügt freigegebenen Clustervolumes Speicherplatz hinzu. Das Fenster Datenträger hinzufügen wird angezeigt. Klicken Sie auf Ja, um den Vorgang zu bestätigen.

  4. Wählen Sie im Dialogfeld Fügt freigegebenen Clustervolumes Speicherplatz hinzu die Datenträger aus, auf denen die virtuellen Computer gespeichert werden sollen, und klicken Sie auf OK.

  5. Schließen Sie das Fenster Failovercluster-Manager.

PowerShell-Logo

Windows PowerShell

Wie freigegebene Clustervolumen mit Windows PowerShell konfiguriert werden, können Sie in den Informationen zum Skript ConfigureHypervCluster_NonConverged.ps1 nachlesen.

Führen Sie für jedes Clustermitglied die folgenden Schritte aus:

  1. Klicken Sie im Dashboard Server-Manager auf das Menü Tools, und wählen Sie Hyper-V-Manager aus.

  2. Klicken Sie in der Hyper-V-Konsole mit der rechten Maustaste auf den Hyper-V-Server, und klicken Sie dann auf Hyper-V-Einstellungen.

  3. Klicken Sie im Dialogfeld Hyper-V-Einstellungen unter Server auf Virtuelle Festplatten, und geben Sie c:\clusterstorage\<Volume> unter Geben Sie den Standardordner für die Speicherung virtueller Festplatte ein (das Volume muss das für Ihr Szenario richtige sein). Klicken Sie anschließend auf Anwenden.

  4. Klicken Sie unter Server auf Virtuelle Computer, geben Sie c:\clusterstorage\<Volume> unter Geben Sie den Standardordner zum Speichern von Konfigurationsdateien für den virtuellen Computer an ein (Volume muss das für Ihr Szenario richtige sein). Klicken Sie anschließend auf OK.

  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Netzwerksymbol im Benachrichtigungsbereich des Desktops, und klicken Sie danach auf Netzwerk- und Freigabecenter öffnen.

  6. Klicken Sie im Fenster Netzwerk- und Freigabecenter auf Adaptereinstellungen ändern.

  7. Doppelklicken Sie im Fenster Netzwerkverbindungen auf den Adapter mit dem Namen des Netzwerkadapters, der dem Mandantensubnetz zugeordnet ist (z. B. TenantNet), und klicken Sie dann auf Details.

  8. Sehen Sie im Fenster Netzwerkverbindungsdetails den Wert im Feld Beschreibung nach, und klicken Sie anschließend auf Schließen. Sie benötigen diese Informationen, um ermitteln zu können, welcher physische Netzwerkadapter für die Bindung an den virtuellen Switch verwendet werden muss.

  9. Klicken Sie in der Konsolenstruktur von Hyper-V-Manager mit der rechten Maustaste auf den Namen des Servers, und klicken Sie dann auf Manager für virtuelle Switches.

  10. Klicken Sie unter Virtuellen Switch erstellen auf Extern, und klicken Sie anschließend auf Virtuellen Switch erstellen.

  11. Geben Sie in das Feld Name einen Namen für das virtuelle Netzwerk ein, der erkennen lässt, dass es mit dem Mandantensubnetz verbunden ist (z. B. TenantNet Switch).

  12. Wählen Sie für Extern eine Beschreibung des Netzwerkadapters, der mit dem Mandantensubnetz verbunden ist (siehe Schritt 7), wählen Sie SR-IOV (Single-Root I/O Virtualization) aktivieren aus, und klicken Sie anschließend auf OK.

    noteHinweis
    Selbst wenn die Hardware SR-IOV nicht unterstützt, ist die Option trotzdem verfügbar. Wenn Sie SR-IOV aktivieren, die Hardware SR-IOV aber nicht unterstützt, wird die allgemeine Systemleistung durch die Aktivierung dieser Option dennoch nicht beeinträchtigt.

  13. Wenn das Fenster Netzwerkänderungen übernehmen angezeigt wird, klicken Sie auf Ja.

    noteHinweis
    Wenn Sie diese Schritte über eine Remotedesktopverbindung ausführen, geht die Verbindung vorübergehend verloren.

TipTipp
Verwenden Sie "ConfigureHypervCluster_NonConverged".

Zur Überprüfung der Konfiguration Ihrer Cloudumgebung werden die folgenden Operationen ausgeführt:

Führen Sie zum Erstellen eines neuen virtuellen Computers in der Clusterumgebung die folgenden Schritte aus:

  1. Öffnen Sie Failovercluster-Manager, klicken Sie unter dem Clusternamen auf Rollen, und klicken Sie unter Aktionen auf Virtuelle Computer. Klicken Sie auf Neuer virtueller Computer.

  2. Wählen Sie auf der Seite Neuer virtueller Computer den Clusterknoten aus, auf dem Sie den virtuellen Computer erstellen möchten, und klicken Sie anschließend auf OK.

  3. Klicken Sie im Assistenten für neue virtuelle Computer auf der Seite Vorbemerkungen auf Weiter.

  4. Geben Sie auf der Seite Name und Pfad angeben einen Anzeigenamen für diesen Virtuellen Computer ein, und klicken Sie auf Weiter.

  5. Geben Sie auf der Seite Speicher zuweisen die Größe des Speichers an, der für diesen virtuellen Computer verwendet wird (die Mindestgröße für diese Umgebung beträgt 1024 MB RAM), und klicken Sie danach auf Weiter.

  6. Wählen Sie auf der Seite Netzwerk konfigurieren das Netzwerk TenantSwitch aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

  7. Übernehmen Sie auf der Seite Virtuelle Festplatte verbinden die ausgewählten Standardoptionen, und klicken Sie auf Weiter.

  8. Wählen Sie auf der Seite Installationsoptionen die Option Betriebssystem von startfähiger CD/DVD-ROM installieren, und wählen Sie dann den Speicherort der CD/DVD aus. Wenn Sie das neue Betriebssystem basierend auf einer ISO-Datei installieren, wählen Sie unbedingt die Imagedatei (ISO) der Option aus, und navigieren Sie danach zum Dateispeicherort. Nachdem Sie die gewünschte Option für Ihr Szenario ausgewählt haben, klicken Sie auf Weiter.

  9. Überprüfen Sie auf der Seite Abschließen des Assistenten für neue virtuelle Computer die Optionen, und klicken Sie dann auf Fertig stellen.

  10. Die Erstellung des virtuellen Computers wird gestartet. Nach Beendigung des Prozesses wird die Seite Zusammenfassung angezeigt, auf der Sie den vom Assistenten erstellten Bericht anzeigen können. Wenn der virtuelle Computer erfolgreich erstellt wurde, klicken Sie auf Fertig stellen.

PowerShell-Logo

Windows PowerShell

Um einen neuen virtuellen Computer mit Windows PowerShell zu erstellen, lesen Sie die Informationen zum Skript Onboardvm.ps1.

Jetzt ist Ihr virtueller Computer erstellt und Sie sollten ihn mit dem Failovercluster-Manager starten, um die Installation des gewählten Betriebssystems durchzuführen. Zum Zweck dieser Validierung kann als Gastbetriebssystem eine beliebige Version des Betriebssystems Windows Server verwendet werden.

Nachdem Sie das Betriebssystem auf dem virtuellen Computer installiert haben, sollten Sie sich anmelden und prüfen, ob der virtuelle Computer eine IP-Adresse aus dem Unternehmensnetzwerk abrufen konnte. Vorausgesetzt, dass Sie in diesem Netzwerk einen DHCP-Server haben, sollte der virtuelle Computer in der Lage sein, eine IP-Adresse abzurufen. Gehen Sie zur Durchführung des grundlegenden Tests der Netzwerkkonnektivität folgendermaßen vor:

  • Verwenden Sie den Ping-Befehl für eine erreichbare IP-Adresse im selben Subnetz.

  • Wenden Sie den Ping-Befehl erneut auf dasselbe Ziel an, verwenden Sie dieses Mal aber den vollqualifizierten Domänennamen für den Zielhost. Der Zweck besteht darin, die grundlegende Namensauflösung zu testen.

noteHinweis
Wenn Sie auf diesem virtuellen Computer Windows 8 Developer Preview installiert haben, müssen Sie die Windows-Firewall mit erweiterten Sicherheitseinstellungen öffnen und eine neue Regel erstellen, um das Internet Control Message Protocol (ICMP) zuzulassen, bevor Sie die vorgenannten Tests ausführen. Dies kann auch für andere Hosts gelten, die Sie mit dem Ping-Befehl überprüfen wollen. Vergewissern Sie sich, dass die hostbasierte Firewall des Ziels ICMP-Echoanforderungen zulässt.

Nachdem Sie die ordnungsgemäße Funktionsweise dieses grundlegenden Tests nachgewiesen haben, lassen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster geöffnet, und geben Sie den Befehl Ping <Ziel_IP_Adresse_oder_FQDN> -t ein. Dadurch soll ein kontinuierlicher Test durchgeführt werden, während Sie die Livemigration des zweiten Knotens vornehmen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Livemigration dieses virtuellen Computers vom aktuellen Clusterknoten zum anderen Knoten im Cluster durchzuführen:

  1. Klicken Sie in Failovercluster-Manager unter dem Clusternamen auf Rollen. Klicken Sie im Bereich Rollen mit der rechten Maustaste auf den von Ihnen erstellten virtuellen Computer, klicken Sie auf Verschieben, dann auf Livemigration und schließlich auf Knoten auswählen.

  2. Wählen Sie auf der Seite Virtuellen Computer verschieben den Knoten aus, auf den Sie den virtuellen Computer verschieben möchten, und klicken Sie anschließend auf OK.

PowerShell-Logo

Windows PowerShell

Um eine Livemigration mit Windows PowerShell durchzuführen, lesen Sie die Informationen zum Skript MigrateVM.ps1.

In der Spalte Status können Sie sehen, wann die Livemigration startet. Es dauert eine Weile, bis in der Spalte Informationen der aktuelle Status der Migration angezeigt wird. Während die Migration durchgeführt wird, können Sie zum virtuellen Computer zurückkehren, mit dem der Ping-Test durchgeführt wird. Sehen Sie nach, ob es Paketverlust gibt.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Schnellmigration dieses virtuellen Computers vom aktuellen Knoten zum anderen Knoten durchzuführen:

  1. Klicken Sie in Failovercluster-Manager unter dem Clusternamen auf Rollen. Klicken Sie im Bereich Rollen mit der rechten Maustaste auf den von Ihnen erstellten virtuellen Computer, klicken Sie auf Verschieben, dann auf Schnellmigration und schließlich auf Knoten auswählen.

  2. Wählen Sie im Fenster Virtuellen Computer verschieben den Knoten aus, auf den Sie den virtuellen Computer verschieben möchten, und klicken Sie anschließend auf OK.

Am Status können Sie sehen, dass die Schnellmigration viel schneller startet als die Livemigration. Während die Migration durchgeführt wird, können Sie zum virtuellen Computer zurückkehren, mit dem der Ping-Test durchgeführt wird. Sehen Sie nach, ob es Paketverlust gibt.

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