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Verbessertes Windows-Audio-/Video-Streaming (qWave)

Letzte Aktualisierung: Mai 2012

Betrifft: Windows Server 2012

qWave ist eine Sammlung QoS-bezogener Softwaremodule, die auf qWave-fähigen Geräten in Nicht-Enterprise-Umgebungen wie Heimnetzwerken oder Kleinbüros ausgeführt werden. qWave unterstützt die simultane Übertragung mehrerer Audio/Videodatenströme (Echtzeitströme, die QoS erfordern) und Datenströme (bestmögliche Ströme wie E-Mail) über das Netzwerk und bietet zugleich hochwertige Audio/Videofunktionen (A/V) für Benutzer. Die Geräte arbeiten zusammen, um sicherzustellen, dass Datenströme (für welche die Anwendung QoS angefordert hat) die Qualität erhalten, die ihnen bei der Zulassung zum Netzwerk gewährt wurde. Da qWave für A/V-Szenarios für den privaten Gebrauch und in Kleinbüros konzipiert ist, ist es in anderen Umgebungen, beispielsweise Unternehmensnetzwerken, in der Regel deaktiviert.

QoS bezieht sich auf die Mechanismen, die implementiert werden, um eine gewünschte Netzwerkdienstqualität für eine Anwendung in IP-basierten Netzwerken bereitzustellen. Zu den Netzwerkdienstparametern können Bandbreite, Jitter, Wartezeit und Paketverlust gehören. Die gewünschte Netzwerkdienstqualittät kann dadurch erreicht werden, dass explizit Bandbreite für einen Dienst im Netzwerk reserviert wird oder dass ausgewählter Netzwerkdatenverkehr bevorzugt wird, während der restliche Datenverkehr den bestmöglichen Service bekommt.

qWave ist eine Sammlung QoS-bezogener Softwaremodule – erstmalig bereitgestellt auf Computern unter Windows Vista® – in Nicht-Enterprise-Umgebungen wie Heimnetzwerken oder Kleinbüros. qWave unterstützt die simultane Übertragung mehrerer A/V-Datenströme (Echtzeitströme, die QoS erfordern) und Datenströme (bestmögliche Ströme wie E-Mail) über das Netzwerk und bietet zugleich hochwertige A/V-Funktionen für Benutzer. Die Geräte arbeiten zusammen, um sicherzustellen, dass Datenströme (für die die Anwendung QoS angefordert hat) die Qualität erhalten, die ihnen bei der Zulassung zum Netzwerk gewährt wurde. Da qWave für A/V-Szenarios für den privaten Gebrauch und in Kleinbüros konzipiert ist, ist es in anderen Umgebungen, beispielsweise Unternehmensnetzwerken, in der Regel deaktiviert.

Für privates A/V-Streaming sind keine Reservierungstechniken, wie z. B. RSVP, implementiert. Bandbreitenreservierungsgarantien sind bedeutungslos, wenn die WLAN-Station sich außerhalb des Übertragungsbereichs des drahtlosen Zugriffspunkts bewegt oder wenn Hindernisse oder Interferenzen einen Abfall der Verbindungsbandbreite verursachen. Zudem können reservierungsbasierte QoS-Features in preissensiblen Märkten für Heimnetzwerke dazu führen, dass Geräte zu teuer werden.

qWave bietet stattdessen einen bevorzugten Dienst für die Priorisierung von Datenverkehr und andere Mechanismen zur Verbesserung von Durchsatz, Reichweite und Stabilität. Diese Mechanismen stehen in zahlreichen drahtlosen Zugriffspunkten, drahtlosen Netzwerkadaptern und anderen Geräten zur Verfügung. Zu den Mechanismen gehört 802.1p-Unterstützung für Switches, Hubs und Netzwerkadapter sowie WME-Unterstützung (Wireless Multimedia Extensions) in drahtlosen Zugriffspunkten.

qWave funktioniert am besten, wenn sowohl Quell- als auch Zielgerät qWave-fähig sind und wenn die Netzwerkgeräte die Priorisierung von Datenverkehr unterstützen. qWave bietet jedoch auch ohne Priorisierungsunterstützung in den Netzwerk- oder den Legacygeräten verbesserte Funktionen.

Auf Windows Server-Plattformen bietet qWave nur Übertragungsraten- und Priorisierungsdienste.

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