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Aufbauen einer Cloudinfrastruktur: zusammengeführtes Rechenzentrum mit Dateiserverspeicher

Veröffentlicht: Februar 2012

Letzte Aktualisierung: September 2012

Betrifft: Windows Server 2012

Dieses Dokument enthält Anweisungen zum Erstellen einer privaten oder öffentlichen Cloudkonfiguration, die Folgendes verwendet:

  • Ein zusammengeführtes Subnetz für den Datenverkehr der Clustermitglieder (Livemigration, Cluster, Speicher und Verwaltung), das zum Vorführen der QoS-Funktionen (Quality of Service) verwendet wird

  • NIC-Teamvorgang für für die Aggregation der Netzwerkbandbreite und Failover für das Mandantensubnetz

  • Einen Clusterdateiserver zum Speichern der Dateien für virtuelle Computer

Bei einer Windows Server® 2012-Cloud handelt es sich um einen Hyper-V-Cluster mit hoher Leistung und hoher Verfügbarkeit, der virtuelle Computer hostet. Diese können verwaltet werden, um private oder öffentliche Clouds zu erstellen. In diesem Dokument wird erläutert, wie Sie die grundlegenden Komponenten für eine solche Cloud konfigurieren. Die Bereitstellungsaspekte von Microsoft® System Center oder anderer Verwaltungssoftware werden nicht behandelt; der Schwerpunkt liegt auf dem Konfigurieren der Windows Server-Kernhosts, die zum Aufbauen der Cloud verwendet werden.

Hintergrundinformationen zum Erstellen von Clouds mit Windows Server 2012 finden Sie im Artikel zum Aufbauen einer IaaS-Cloud (Infrastructure as a Service) mit Windows Server 8.

Die folgende Abbildung zeigt eine allgemeine Darstellung der in diesem Dokument verwendeten Topologie.

Cloudtopologie

Abbildung 1 Cloudtopologie

In der folgenden Tabelle werden die in diesem Dokument beschriebenen Schritte zusammengefasst:

 

Schritt Aufgabe Ziel Aufgaben

1

Anfängliche Knotenkonfiguration

Alle Knoten

  • Hinzufügen von Computern zu einer Domäne nach der Neuinstallation des Betriebssystems

  • Deaktivieren nicht verwendeter und getrennter Schnittstellen und Umbenennen aktiver Verbindungen

  • Erstellen von NIC-Teams und Zuweisen statischer IPs nach Bedarf

  • Ändern der Netzwerkmetriken und/oder der Bindungsreihenfolge, um sie an die Topologie anzupassen

2

Anfängliche Speicherkonfiguration

Alle Speicherknoten

  • Anzeigen des gesamten freigegebenen Speichers für die relevanten Knoten

  • In Multipfadszenarien Installieren und Konfigurieren von Microsoft® Multipfad-E/A (MPIO) nach Bedarf

  • Installieren von Rollen und Features (Rolle "Dateidienste" und Feature Failoverclustering), Neustarten bei Bedarf

3

Einrichtung von Speicherplätzen (optional, wenn Sie kein SAN (Storage Area Network), sondern Speicherplätze verwenden möchten)

Einzelner Speicherknoten

  • Alle freigegebenen Datenträger: Löschen, Onlineschalten und Initialisieren

  • Erstellen eines Pools

  • Erstellen eines (gespiegelten) virtuellen Datenträgers im Pool

  • Erstellen eines neuen Volumes auf dem virtuellen Datenträger und Formatieren mit NTFS (ohne Laufwerkbuchstabe)

4

Speicherclusterkonfiguration

Einzelner Speicherknoten (wie oben)

  • Ausführen des Clusterüberprüfungs-Assistenten

  • Behandeln angezeigter Warnungen und/oder Fehler

  • Ausführen des Clustererstellungs-Assistenten (Festlegen von Name und IP ohne Hinzufügen von geeignetem Speicher)

  • Ausführen einer manuellen Clusteroptimierung nach Bedarf (Netzwerkpriorität und -funktion, Quorumkonfiguration)

  • Hinzufügen des virtuellen Datenträgers zum Cluster (dabei wird auch der Pool hinzugefügt) - nur bei Verwendung von Bereichen

  • Hinzufügen des virtuellen Datenträgers zu freigegebenen Clustervolumes (CSV)

  • Hinzufügen der Rolle "Dateiserver mit horizontaler Skalierung" zum Cluster

  • Hinzufügen freigegebener Ordner zur Rolle "Dateiserver mit horizontaler Skalierung" auf dem freigegebenen Clustervolume (ermöglicht kontinuierliche Verfügbarkeit und die Anpassung von Berechtigungen)

5

Anfängliche Hyper-V-Konfiguration

Alle Hyper-V-Knoten

  • Aktivieren der für Hyper-V erforderlichen BIOS-Einstellungen

  • Installieren von Rollen und Features (Rolle "Hyper-V" und Feature Failoverclustering), Neustarten bei Bedarf

6

Hyper-V-Clusterkonfiguration

Einzelner Hyper-V-Knoten

  • Ausführen des Clusterüberprüfungs-Assistenten

  • Behandeln angezeigter Warnungen und/oder Fehler

  • Ausführen des Clustererstellungs-Assistenten

  • Ausführen einer manuellen Clusteroptimierung nach Bedarf (Netzwerkpriorität und -funktion, Quorumkonfiguration)

7

Hyper-V-Konfiguration

Alle Hyper-V-Knoten

  • Ändern der standardmäßigen Dateispeicherorte, Zuordnen zu Dateifreigaben (falls nicht vorher über den Assistenten zum Hinzufügen von Rollen und Features konfiguriert)

  • Konfigurieren virtueller Switches (falls nicht vorher über den Assistenten zum Hinzufügen von Rollen und Features oder den Clustererstellungs-Assistenten konfiguriert)

8

Überprüfung der Cloud

Einzelner Hyper-V-Knoten

  • Erstellen eines virtuellen Computers, Zuordnen einer virtuellen Festplatte (Virtual Hard Disk, VHD) mit einem vorhandenen Betriebssystem

  • Starten des virtuellen Computers

  • Schnelles Migrieren und/oder Livemigrieren zu anderen Knoten im Cluster

Diese Cloudkonfiguration besteht aus folgenden Elementen:

  • Mehrere Computer in einem Hyper-V-Cluster

    Jeder Computer im Hyper-V-Cluster muss über vier Netzwerkadapter verfügen:

    • Zwei 10-GbE-Netzwerkadapter (Gigabit-Ethernet) für Datenverkehr im Zusammenhang mit Livemigration, Cluster, Speicher und Verwaltung zum Hyper-V-Host im Cluster

    • Zwei Netzwerkadapter (1 GbE oder 10 GbE) für Datenverkehr zu und von virtuellen Hyper-V-Computern, die im Hyper-V-Cluster ausgeführt werden

  • Einen separaten Speichercluster mit mindestens zwei Computern zum Hosten des Speichers für die im Hyper-V-Cluster ausgeführten virtuellen Computer

  • Die entsprechende Netzwerkhardware zum Verbinden aller Computer im Hyper-V-Cluster und im Speichercluster miteinander und mit einem größeren Netzwerk, über das die gehosteten virtuellen Computer verfügbar sind

Diese Konfiguration verwendet die folgenden Technologien und Features von Windows Server 2012:

  • Lastenausgleich mit Failover (Load Balancing with Failover, LBFO): Beim Lastenausgleich und Failover werden mehrere Netzwerkadapter logisch kombiniert, um Bandbreitenaggregation und Verkehrsfailover bereitzustellen und dadurch Konnektivitätsverluste bei Fehlern an Netzwerkkomponenten zu verhindern. Lastenausgleich mit Failover wird auch als NIC-Teamvorgang bezeichnet.

  • Data Center Bridging (DCB): Wenn dieses Feature von den 10-GbE-Netzwerkadaptern und der Vermittlungsstruktur unterstützt wird, stellt DCB Leistungsgarantien für die verschiedenen Datenverkehrstypen des Clusters bereit.

  • Quality of Service (QoS): Wenn DCB von den 10-GbE-Netzwerkadaptern und von der Vermittlungsstruktur nicht unterstützt wird , kann die Paketplanungsfunktion von QoS in Windows Server 2012 Leistungsgarantien für die verschiedenen Datenverkehrstypen des Hyper-V-Clusters bereitstellen.

  • Netzwerkspeicher für VHD-Dateien: Ermöglicht das Speichern von virtuellen Computern in einer Netzwerkfreigabe und den Zugriff auf diese virtuellen Computer über SMB 2.2 (Server Message Block) anstatt über das lokale Laufwerk des Hyper-V-Hosts.

  • Remotezugriff auf den direkten Speicher (Remote Direct Memory Access, RDMA): RDMA ermöglicht SMB-Datenverkehr die Umgehung des Netzwerkstapels und die direkte Übertragung zwischen Dateiquelle und Dateiziel über das Netzwerk mit deutlich verbesserter Leistung.

  • Speicherplätze: Speicherplätze ermöglichen die Erstellung von Datenträgerpools aus einfachen SAS-Datenträgern (Serial Attached SCSI), die als einzelner kostengünstiger Massenspeicherort dargestellt werden, an dem virtuelle Datenträger oder Volumes erstellt und formatiert werden können.

Der Installations- und Konfigurationsprozess für diese Cloud umfasst Folgendes:

  1. Einrichten eines Hyper-V-Clusters

  2. Einrichten eines Speicherclusters

  3. Überprüfen der Konfiguration

    noteHinweis
    Mindestens ein AD DS-Domänencontroller (Active Directory Domain Services, Active Directory-Domänendienste) wird für die zentralisierte Sicherheit und Verwaltung der Clustermitgliedscomputer benötigt (nicht gezeigt). Dieser muss für alle Clustermitgliedscomputer, einschließlich der Mitglieder des freigegebenen Speicherclusters, erreichbar sein.

In den folgenden Abschnitten wird beschrieben, wie Sie diese Cloudkonfiguration mit dem Server-Manager und anderen UI-basierten Tools einrichten. Außerdem finden Sie Verweise auf Windows PowerShell®-Skripts, die die automatisierte Konfiguration ermöglichen. Diese Skripts müssen auf dem lokalen Computer ausgeführt werden, sie können nicht remote ausgeführt werden.

Nach der Erstellung der Cloud können Sie mit den folgenden Schritten beginnen:

  • Integrieren virtueller Computer

  • Migrieren ausgeführter virtueller Computer zwischen Servern im Hyper-V-Cluster (Livemigration)

  • Ausführen eines Speicherfailovers von einem Besitzer zu einem anderen

Zur Erstellung dieser IaaS-Cloudkonfiguration (Infrastructure as a Service) gehören die folgenden Phasen:

  • Phase 1: Vorbereiten der IT-Infrastruktur für die Cluster

  • Phase 2: Vorbereiten der Computer der Hyper-V- und Speichercluster

  • Phase 3: Erstellen des Speicherclusters

  • Phase 4: Erstellen des Hyper-V-Clusters

  • Phase 5: Überprüfen der Konfiguration

In dieser Phase konfigurieren Sie die erforderliche IT-Infrastruktur für diese Cloud, die Folgendes umfasst:

  • Das Mandantensubnetz Ein Subnetz für Datenverkehr zwischen virtuellen Computern auf verschiedenen Computern im Cluster und für Datenverkehr vom privaten Netzwerk oder vom Internet. Dieses Subnetz kann Teil eines vorhandenen Intranetsubnetzes oder eines dedizierten Subnetzes sein, das über einen Router eine Verbindung mit dem Intranet herstellt. Dem Netzwerkadapter, von dem das Mandantensubnetz gehostet wird, sind in der Regel keine IP-Adressierungsinformationen zugeordnet. Die Bindung aller Netzwerkdienste an diesen Adapter sollte aufgehoben werden. Sie können abhängig vom Datenverkehrsprofil und von den Bandbreitenanforderungen des Mandantennetzwerks einen 1-GbE- oder 10-GbE-Adapter verwenden.

  • Das Hostersubnetz Ein dediziertes Subnetz für 10 GbE für den zusammengeführten Netzwerkdatenverkehr innerhalb des Clusters. Dazu gehören die folgenden Datenverkehrstypen:

    • Livemigration: Hyper-V-Migration von virtuellen Computern zwischen Computern, während der virtuelle Computer ausgeführt wird

    • Verwaltung: Remoteverwaltung von Clustercomputern

    • Cluster: Datenverkehr des Failoverclusterdiensts zwischen Clusterknoten

    • Speicher: Datenverkehr zum Dateiservercluster

Für das Mandantensubnetz benötigen Sie einen 1-GbE-fähigen Switch mit ausreichend vielen Switchports für Folgendes:

  • Zwei Ports für jeden Hyper-V-Clustermitgliedscomputer

  • Bei Bedarf einen Port für einen Router, der mit dem privaten Netzwerk oder dem Internet verbunden ist

Für das Hostersubnetz benötigen Sie einen 10-GbE-fähigen Switch mit ausreichend vielen Switchports für Folgendes:

  • Zwei Ports für jeden Hyper-V-Clustermitgliedscomputer

  • Zwei Ports für jeden Speichercluster-Mitgliedscomputer

Wenn der 10-GbE-fähige Switch DCB unterstützt, aktivieren Sie DCB mit den Switchkonfigurationstools.

In der folgenden Abbildung wird eine Beispielkonfiguration gezeigt.

Abbildung 2 Beispielkonfiguration

Führen Sie für jeden Computer in den Speicherclustern und Hyper-V-Clustern die folgenden Aufgaben aus:

  • Installieren von Windows Server 8

  • Herstellen einer Verbindung und Konfigurieren der Netzwerkadaptereigenschaften

  • Hinzufügen des freigegebenen Speichers zu den Mitgliedern des Dateiserverclusters

  • Beitreten zur entsprechenden Domäne

  • Konfigurieren von Netzwerklastenausgleich und Failover

Installieren Sie Windows Server 8, vergeben Sie dabei den für den Computer vorgesehenen Namen, und treten Sie der entsprechenden AD DS-Domäne bei.

Bei der entsprechenden AD DS-Domäne handelt es sich normalerweise um eine interne Organisationsdomäne oder die Domäne eines Hostinganbieters. Je nach Bereitstellung und Anwendungsszenario kann diese Domäne unabhängig von der Domäne der im Hyper-V-Cluster gehosteten virtuellen Computer sein.

Führen Sie für die 10-GbE-Netzwerkadapter im Hostersubnetz die folgenden Schritte aus:

  1. Verbinden Sie sie mit den 10-GbE-Switchports.

  2. Geben Sie den Netzwerkadaptern zur Vereinfachung der Konfiguration neue Namen, aus denen ihre Verbindung mit dem zusammengeführten Netzwerk hervorgeht (Beispiel: "HosterNet1" und "HosterNet2"). Für diesen Schritt können Sie den Ordner Netzwerkverbindungen verwenden.

  3. Konfigurieren Sie TCP/IP-Eigenschaften für eine statische IPv4-Adressenkonfiguration für das zusammengeführte Datenverkehrssubnetz. Hierzu können Sie die Eigenschaften des Netzwerkadapters im Ordner Netzwerkverbindungen verwenden.

Führen Sie für die 1-GbE-Netzwerkadapter im Mandantensubnetz die folgenden Schritte aus:

  1. Verbinden Sie sie mit den 1-GbE-Switchports.

  2. Geben Sie den Netzwerkadaptern zur Vereinfachung der Konfiguration neue Namen, aus denen der Zweck oder die Verbindung mit dem Intranet oder Internet hervorgeht (Beispiel: "TenantNet 1" und "TenantNet 2"). Für diesen Schritt können Sie den Ordner Netzwerkverbindungen verwenden.

  3. Heben Sie die Bindung aller Dienste mit Ausnahme von Microsoft Lastenausgleich-/Failoveranbieter und den TCP/IP-Stapeln an diese Mandantensubnetz-Schnittstellen auf. Möglicherweise geht die Konnektivität mit dem Server nach dem Aufheben der Bindung aller Dienste und der TCP/IP-Stapel an die Schnittstellen für kurze Zeit verloren.

  4. Deaktivieren Sie alle nicht verwendeten Schnittstellen auf allen Computern. Dadurch soll verhindert werden, dass Sie diese nicht verwendeten Schnittstellen in verschiedenen Konfigurations-Assistenten sehen und dass Konfigurationsprobleme entstehen.

Wenn Sie Fibre Channel-Speicher (FC) verwenden, verbinden Sie die Glasfaserkabel für den Hostbusadapter (HBA) mit einem FC-Hub oder -Switch, der mit dem Speichergerät verbunden ist. Wenn hohe Verfügbarkeit des Speicherzugriffs erforderlich ist, sollte jeder Clusterknoten zwei HBAs enthalten.

Konfigurieren Sie das Speichergerät mit den entsprechenden RAID-Einstellungen und Volumes (logische Gerätenummern, Logical Unit Numbers [LUNs]), sodass der Speicher des Geräts über die Konsole "Datenträgerverwaltung" des Computerverwaltungs-Snap-Ins der einzelnen Clustermitgliedscomputer verfügbar ist.

Wenn Sie SAS-JBOD-Datenträger verwenden, verbinden Sie die Kabel und alle Verbindungen wie für die Hardware erforderlich, und vergewissern Sie sich, dass die Datenträger mit den jeweiligen SAS-Karten verbunden sind. Das in diesem Dokument beschriebene Szenario umfasst SAS-JBOD-Speicher und Windows Server 2012-Speicherplätze.

Wenn Sie weder SAS-JBOD-Speicher noch Speicherplätze verwenden, benötigen Sie Folgendes auf dem ersten Computer, der dem Speicher zugeordnet wird:

  • Ein 1-GB-Volume, das für das Clusterquorumvolume verwendet werden kann.

  • Ein Volume mit einer entsprechenden Menge an Speicherplatz, der zum Speichern der Ordner und Dateien der virtuellen Computer des Hyper-V-Clusters verwendet wird.

  • Wenn mehrere Datenpfade zum Speicher vorhanden sind (beispielsweise zwei HBAs), müssen Sie Microsoft® Multipfad-E/A (MPIO) auf allen Knoten installieren. Für diesen Schritt müssen Sie möglicherweise das System neu starten. Weitere Informationen zu MPIO finden Sie unter Neues in MPIO.

    noteHinweis
    Verwenden Sie für die meisten Situationen die Quorumkonfiguration, die von der Clustersoftware als für den Cluster geeignet identifiziert wird. Ändern Sie die Quorumkonfiguration nur, wenn Sie ermittelt haben, dass die Änderung für den Cluster angemessen ist. Weitere Informationen zur Quorumkonfiguration finden Sie unter Grundlegendes zu Quorumkonfigurationen in einem Failovercluster.

Wenn Sie den Computer nicht während der Installation des Betriebssystems der entsprechenden AD DS-Domäne hinzugefügt haben oder dies nicht möglich war, holen Sie dies jetzt nach. Führen Sie folgenden Schritte aus, um einer AD DS-Domäne beizutreten:

  1. Drücken Sie auf der Tastatur die Windows-Taste und dann R. Öffnen Sie die Systemsteuerung, und klicken Sie dann auf OK.

  2. Klicken Sie im Fenster Systemsteuerung auf System und Sicherheit und dann auf System.

  3. Klicken Sie im Fenster System unter Einstellungen für Computernamen, Domäne und Arbeitsgruppe auf Einstellungen ändern.

  4. Klicken Sie im Dialogfeld Systemeigenschaften auf Ändern.

  5. Klicken Sie unter Mitglied von auf Domäne, geben Sie den Namen der Domäne ein, und klicken Sie dann auf OK.

Der Lastenausgleich und Failover im Netzwerk ermöglicht Bandbreitenaggregation und Datenverkehrsfailover, um einen Konnektivitätsverlust bei Netzwerkkarten- oder Portfehlern zu verhindern. In diesem Szenario erstellen Sie zwei Teams:

  • Ein Team für zusammengeführten Datenverkehr zum und vom Hostersubnetz.

  • Ein Team für den Datenverkehr virtueller Computer zum und vom Mandantensubnetz.

Zum Konfigurieren der NIC-Teams mit dem Server-Manager führen Sie auf jedem Computer im Cluster die folgenden Schritte aus:

noteHinweis
Durch einige der Schritte des folgenden Verfahrens wird die Netzwerkkonnektivität eine Zeit lang unterbrochen. Es wird empfohlen, den Zugriff auf alle Server über Tastatur, Video und Maus (Keyboard, Video und Mouse, KVM) zu ermöglichen, damit Sie den Status dieser Computer überprüfen können, falls die Netzwerkkonnektivität länger als fünf Minuten nicht verfügbar ist.

  1. Klicken Sie im Server-Manager in der Konsolenstruktur auf Lokaler Server.

  2. Klicken Sie in Eigenschaften auf Deaktiviert neben NIC-Teamvorgang.

  3. Klicken Sie im Fenster Für den Adapter "TenantNet" in Server auf den Namen des Servercomputers.

  4. Klicken Sie in Teams auf Aufgaben, und klicken Sie dann auf Neues Team.

  5. Geben Sie im Fenster Team hinzufügen in das Textfeld Teamname den Namen des NIC-Teams für das zusammengeführte Datenverkehrssubnetz ein (Beispiel: "HosterNet Team"). Wählen Sie in der Liste Verfügbare Adapter die beiden Netzwerkadapter aus, die mit dem zusammengeführten Datenverkehrssubnetz verbunden sind (in diesem Beispiel "HosterNet1" und HosterNet2"). Klicken Sie dann auf OK. Es kann nach dieser Änderung ein paar Minuten dauern, bis die Konnektivität wiederhergestellt ist.

  6. Konfigurieren Sie TCP/IP-Eigenschaften für eine statische IPv4-Adressenkonfiguration für den neuen in einem NIC-Team kombinierten Adapter, der mit dem zusammengeführten Datenverkehrssubnetz verbunden ist (Beispiel: "HosterNet Team"). Hierzu können Sie die Eigenschaften des Netzwerkadapters im Ordner Netzwerkverbindungen verwenden. Sie sehen einen neuen Adapter, wobei der Name der in einem Team kombinierten NIC dem in Schritt 5 zugewiesenen Namen entspricht. Nach dem Zuweisen der neuen IP-Adressierungsinformationen kommt es einen Moment lang zu einem Konnektivitätsverlust.

  7. Nun erstellen Sie ein Team unter Verwendung der "TenantNet"-NICs. Kehren Sie zurück zum Server-Manager, klicken Sie auf Lokaler Server, und klicken Sie dann in Eigenschaften auf Aktiviert neben Netzwerkadapter-Teamvorgang. Klicken Sie im Fenster NIC-Teamvorgang in Team auf Aufgaben, und klicken Sie dann auf Neues Team. Geben Sie im Fenster Team hinzufügen in das Textfeld Teamname den Namen des NIC-Teams für das Subnetz für den Datenverkehr der virtuellen Computer ein (beispielsweise "TenantNet Team"), wählen Sie die beiden mit dem Subnetz für den Datenverkehr der virtuellen Computer verbundenen Netzwerkadapter aus, und klicken Sie dann auf OK.

    noteHinweis
    Möglicherweise müssen Sie die Anzeige des Fensters "NIC-Teamvorgang" manuell aktualisieren, damit das neue Team angezeigt wird. Außerdem kann es bei der Erstellung des NIC-Teams zu Konnektivitätsverzögerungen kommen. Wenn Sie diesen Server remote verwalten, verlieren Sie möglicherweise vorübergehend die Konnektivität mit dem Server. Schließen Sie außerdem, wenn eine "Warnung" angezeigt wird, das Fenster "NIC-Teamvorgang", und öffnen Sie es erneut, damit die Anzeige aktualisiert wird.

  8. Heben Sie für den Adapter "TenantNet" alle Bindungen mit Ausnahme von Microsoft Lastenausgleich-/Failoveranbieter auf.

  9. Drücken Sie im Fenster Netzwerkverbindungen die Tastenkombination ALT+N, und klicken Sie dann auf Erweiterte Einstellungen.

  10. Ändern Sie im Bereich Verbindungen des Dialogfelds Erweiterte Einstellungen die Reihenfolge der Verbindungen so, dass das NIC-Team für das Hostersubnetz (beispielsweise "HosterNet Team") an erster Stelle und das NIC-Team für das Mandantensubnetz (beispielsweise "TenantNet Team") an zweiter Stelle steht. Klicken Sie auf OK, um die Änderungen zu speichern.

Führen Sie für jeden Computer im Hyper-V-Cluster die folgenden Aufgaben aus:

  • Konfigurieren der Verkehrsleistungsisolation

  • Konfigurieren der BIOS-Einstellungen für den Hypervisor

  • Installieren von Hyper-V

Wenn der 10-GbE-Netzwerkadapter und der 10-GbE-fähige Switch Data Center Bridging unterstützen und Sie DCB für die Leistungsisolation verwenden möchten, fügen Sie mit den folgenden Schritten jedem Computer das Feature Data Center Bridging hinzu:

  1. Klicken Sie im Server-Manager in der Konsolenstruktur auf Dashboard.

  2. Klicken Sie in Willkommen bei Server-Manager auf 2 Rollen und Features hinzufügen.

  3. Klicken Sie auf der Seite Vorbemerkungen des Assistenten zum Hinzufügen von Rollen und Features auf Weiter.

  4. Klicken Sie auf der Seite Installationstyp auf Weiter.

  5. Klicken Sie auf der Seite Serverauswahl auf Weiter.

  6. Klicken Sie auf der Seite Serverrollen auf Weiter.

  7. Wählen Sie auf der Seite Features auswählen die Option Data Center Bridging in der Liste Features aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

  8. Aktivieren Sie auf der Seite Installationsauswahl bestätigen das Kontrollkästchen Zielserver bei Bedarf automatisch neu starten. Klicken Sie im Dialogfeld Assistent zum Hinzufügen von Rollen und Features auf Ja und dann auf Installieren.

  9. Klicken Sie nach der erfolgreichen Installation auf der Seite Installationsstatus auf Schließen.

Unabhängig davon, ob Sie DCB verwenden, müssen Sie QoS-Richtlinien erstellen, um die einzelnen Datenverkehrstypen im Netzwerk zu klassifizieren und zu kennzeichnen. Sie müssen Windows PowerShell-Befehle (New-NetQosPolicy -Name) verwenden, um neue QoS-Richtlinien für die einzelnen Datenverkehrstypen auf den einzelnen Computern im Cluster zu erstellen. Hier sind einige Beispielbefehle:

New-NetQosPolicy –Name “Live Migration policy” –LiveMigration –MinBandwidthWeightAction 20
New-NetQosPolicy –Name “SMB policy” –SMB –MinBandwidthWeightAction 50
New-NetQosPolicy –Name “Cluster policy” -IPProtocolMatchCondition UDP -IPDstPortMatchCondition 3343 –MinBandwidthWeightAction 20
New-NetQosPolicy –Name “Management policy” –DestinationAddress 10.7.124.0/24 –MinBandwidthWeightAction 10

In diesen Befehlen wird der MinBandwidthWeightAction-Parameter verwendet, mit dem eine Mindestbandbreite als Prozentsatz der Gesamtbandbreite angegeben wird. Die Filter -LiveMigration und -SMB sind in Windows Server 2012 integriert. Sie entsprechen Paketen, die an TCP-Port 6600 (Livemigration) bzw. TCP-Port 445 (SMB-Protokoll für den Dateispeicher) gesendet werden. Für den Datenverkehr des Clusterdiensts wird UDP-Port 3343 verwendet. Für Verwaltungsdatenverkehr beispielsweise wird der Adressbereich 10.7.124.0/24 verwendet, der dem Hostersubnetz entspricht.

Als Ergebnis verfügt Datenverkehr im Zusammenhang mit Livemigration, SMB, Cluster und Verwaltung über ungefähr 20 Prozent, 50 Prozent, 20 Prozent bzw. 10 Prozent der Gesamtbandbreite. Zum Anzeigen der sich ergebenden Datenverkehrsklassen führen Sie den Windows PowerShell-Befehl Get-NetQosTrafficClass aus.

Wenn Sie nicht DCB verwenden, wird die Leistungsisolation von Windows durch diese QoS-Richtlinien erzwungen.

Wenn DCB von den Netzwerkadaptern und vom Switch unterstützt wird, aktivieren Sie DCB für die dem zusammengeführten Netzwerksubnetz zugeordneten Netzwerkadapter mithilfe von Windows PowerShell. Im Folgenden finden Sie entsprechende Beispiele:

Enable-NetAdapterQos “HosterNet 1”
Enable-NetAdapterQos “HosterNet 2”

Beachten Sie, dass es sich bei HosterNet1 und HosterNet2 nicht um die NIC-Teamnamen, sondern um die den einzelnen Netzwerkadaptern zugewiesenen Namen handelt.

Zum Überprüfen der Einstellungen eines Netzwerkadapters verwenden Sie den get-netadapterqos-Befehl. Im Folgenden finden Sie ein Beispiel für eine Ausgabe nach der Ausführung des Windows PowerShell-Befehls:

Network Adapter Name : HosterNet 1
QOS Enabled : True
MACsec Bypass Supported : False
Pre-IEEE DCBX Supported : True
IEEE DCBX Supported : False
Traffic Classes (TCs) : 8
ETS-Capable TCs : 8
PFC-Enabled TCs : 8
Operational TC Mappings : TC TSA Bandwidth Priorities
                   -- --- --------- ----------
                          0  ETS 20%       0-3,5,7
                          1  ETS 50%       4
                          2  ETS 30%       6
PowerShell-Logo

Windows PowerShell

Ein Beispiel für ein Windows PowerShell-Skript, mit dem LBFO und Leistungsisolationseinstellungen konfiguriert werden, finden Sie unter ConfigureNetworking.ps1.

Aktivieren Sie die Datenausführungsverhinderung (Data Execution Prevention, DEP) und die hardwareunterstützte Virtualisierung in den BIOS-Einstellungen. Weitere Informationen finden Sie unter Hardwareanforderungen.

Zum Installieren von Hyper-V führen Sie die folgenden Schritte auf den Hyper-V-Knoten aus:

  1. Klicken Sie im Server-Manager in der Konsolenstruktur auf Dashboard.

  2. Klicken Sie in Willkommen bei Server-Manager auf 2 Rollen und Features hinzufügen und dann auf Weiter.

  3. Klicken Sie auf der Seite Vorbemerkungen des Assistenten zum Hinzufügen von Rollen und Features auf Weiter.

  4. Klicken Sie auf der Seite Installationstyp auf Weiter.

  5. Klicken Sie auf der Seite Serverauswahl auf Weiter.

  6. Wählen Sie auf der Seite Serverrollen in der Liste Rollen die Option Hyper-V aus. Klicken Sie im Dialogfeld Assistent zum Hinzufügen von Rollen und Features auf Features hinzufügen und dann auf Weiter.

  7. Wählen Sie auf der Seite Features auswählen in der Liste Features die Option Failoverclustering aus. Klicken Sie im Dialogfeld Assistent zum Hinzufügen von Rollen und Features auf Features hinzufügen und dann auf Weiter.

  8. Klicken Sie auf der Seite Hyper-V auf Weiter.

  9. Klicken Sie auf der Seite Virtuelle Switches auf Weiter.

  10. Aktivieren Sie auf der Seite Migration das Kontrollkästchen Zulassen, dass dieser Server Livemigrationen von virtuellen Computern sendet und empfängt, und vergewissern Sie sich dann, dass CredSSP verwenden aktiviert ist. Klicken Sie auf Weiter.

  11. Klicken Sie auf der Seite Standardspeicher auf Weiter.

  12. Aktivieren Sie auf der Seite Installationsauswahl bestätigen das Kontrollkästchen Zielserver bei Bedarf automatisch neu starten. Klicken Sie im Dialogfeld Rollen und Features hinzufügen auf Ja und dann auf Installieren.

  13. Klicken Sie nach der erfolgreichen Installation auf der Seite Installationsstatus auf Schließen.

  14. Starten Sie den Computer neu. Bei diesem Vorgang muss der Computer möglicherweise zweimal neu gestartet werden. In diesem Fall löst der Installer die mehrfachen Neustarts automatisch aus.

Öffnen Sie nach dem Neustarten des Servers den Server-Manager, und vergewissern Sie sich, dass die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde. Klicken Sie auf der Seite Installationsstatus auf Schließen.

Installieren Sie für jeden Computer im Speichercluster Dateidienste und Failoverclustering mit den folgenden Schritten:

  1. Klicken Sie im Server-Manager in der Konsolenstruktur auf Dashboard.

  2. Klicken Sie in Willkommen bei Server-Manager auf 2 Rollen und Features hinzufügen.

  3. Klicken Sie auf der Seite Vorbemerkungen des Assistenten zum Hinzufügen von Rollen und Features auf Weiter.

  4. Klicken Sie auf der Seite Installationstyp auf Weiter.

  5. Klicken Sie auf der Seite Serverauswahl auf Weiter.

  6. Wählen Sie auf der Seite Serverrollen in der Liste Rollen die Option Dateidienste aus, und klicken Sie dann im Dialogfeld Assistent zum Hinzufügen von Rollen und Features auf Features hinzufügen. Klicken Sie auf Weiter.

  7. Wählen Sie auf der Seite Features auswählen in der Liste Features die Option Failoverclustering aus, und klicken Sie dann im Dialogfeld Assistent zum Hinzufügen von Rollen und Features auf Features hinzufügen. Klicken Sie auf Weiter.

  8. Klicken Sie auf der Seite Dateidienste auf Weiter.

  9. Klicken Sie auf der Seite Rollendienste auswählen auf Weiter.

  10. Aktivieren Sie auf der Seite Installationsauswahl bestätigen das Kontrollkästchen Zielserver bei Bedarf automatisch neu starten. Klicken Sie im Dialogfeld Assistent zum Hinzufügen von Rollen und Features auf Ja und dann auf Installieren.

  11. Klicken Sie nach der erfolgreichen Installation auf der Seite Installationsstatus auf Schließen.

In dieser Phase erstellen Sie den Speichercluster. Die Mitglieder des Clusters hosten die Rolle "Dateiserver" und sind in diesem Szenario mit einem SAS-JBOD-Speichergerät verbunden.

Es ist wichtig, dass Sie vor der Installation der Rolle "Failovercluster" den Speicher bereitstellen. Zur Bereitstellung des Speichers gehören das Verbinden der Kabel und eine Überprüfung der ordnungsgemäßen Verkabelung. Wenn Sie SAS-JBOD-Datenträger verwenden, erstellen Sie einen Speicherpool (das heißt eine Sammlung von Festplatten, die den Mitgliedern des Speicherclusters als ein einziger Speicherort angezeigt werden) und erstellen und formatieren ein Volume im Speicherpool.

Nach der Bereitstellung des Speichers erstellen Sie den Speichercluster und fügen den virtuellen Datenträger (das Volume, das Sie im Speicherpool erstellt haben) dem Clusterspeicher hinzu. Schließlich erstellen Sie die Dateifreigaben auf dem virtuellen Datenträger, auf dem die Dateien und Daten virtueller Computer gespeichert werden können und auf den über den Hyper-V-Cluster zugegriffen werden kann.

Wenn Sie den Speichercluster erstellen und Speicherplätze verwenden, führen Sie die folgenden Aufgaben aus:

  • Erstellen eines Speicherpools

  • Erstellen eines virtuellen Datenträgers

  • Erstellen eines einfachen Volumes auf dem virtuellen Datenträger

  • Erstellen des Speicherclusters

  • Hinzufügen eines Speicherpools zum Cluster

  • Hinzufügen des virtuellen Datenträgers zum Clusterspeicher

  • Hinzufügen der Rolle "Dateiserver mit horizontaler Skalierung" zum Cluster

  • Erstellen der Dateifreigaben für die Speicherung virtueller Computer

Wenn Sie Speicherplätze verwenden, sollten Sie vor dem Erstellen des Speicherclusters die folgenden Schritte ausführen:

  • Vergewissern Sie sich, dass die mit SAS verbundenen JBODs richtig verkabelt sind und physisch über SAS-Kabel mit den freigegebenen Speicherknoten verbunden sind.

  • Vergewissern Sie sich, dass alle Datenträger im freigegebenen Speicher frei von Partitionsinformationen und Daten sind. Wenn auf einem der Datenträger Partitionen vorhanden sind, wird der Datenträger möglicherweise in den Konfigurationsschnittstellen nicht als verfügbar angezeigt.

  • Initialisieren Sie die einzelnen Datenträger vor der Verwendung. Für datenträgerbasierte Aufgaben können Sie "Diskmgmt.msc" oder die Datenträgerpartitionierung verwenden.

  • Beachten Sie, dass Datenträger nach der Zuweisung zu einem Speicherplatz in "Diskmgmt.msc" nicht angezeigt werden.

Führen Sie die folgenden Schritte auf einem der Mitglieder des Speicherclusters aus, um den Speicherpool zu erstellen:

  1. Öffnen Sie den Server-Manager, und klicken Sie im linken Bereich der Konsole auf Dateidienste.

  2. Klicken Sie auf Speicherpools. Klicken Sie im Abschnitt Speicherplätze auf Primordial. Vergewissern Sie sich, dass im Abschnitt Physische Datenträger alle physischen Datenträger angezeigt werden.

    noteHinweis
    Wenn die physischen Datenträger im Abschnitt Physische Datenträger nicht angezeigt werden, vergewissern Sie sich, dass die Datenträger online und ordnungsgemäß funktionsfähig sind.

  3. Gehen Sie zu jedem Mitglied des Speicherclusters, und wiederholen Sie die Schritte 1 und 2, um sich zu vergewissern, dass die physischen Datenträger für die einzelnen Mitglieder des Clusters verfügbar sind.

  4. Gehen Sie zum ersten Knoten zurück, und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Primordial. Klicken Sie auf Neuer Speicherpool.

  5. Klicken Sie im Assistenten für neue Speicherpools auf der Seite Vorbemerkungen auf Weiter.

  6. Geben Sie auf der Seite Name und Subsystem für Speicherpool angeben in das Textfeld Name einen Namen für den Speicherpool ein. Klicken Sie auf Weiter.

  7. Aktivieren Sie auf der Seite Physische Laufwerke für den Speicherpool auswählen die Kontrollkästchen für die Datenträger, die am Speicherpool teilnehmen sollen. Klicken Sie auf Weiter.

    noteHinweis
    In einer Clusterserverumgebung muss es sich bei den am Speicherpool teilnehmenden Datenträgern um SAS-Laufwerke handeln.

  8. Klicken Sie auf der Seite Auswahl bestätigen auf Erstellen.

  9. Überprüfen Sie auf der Seite Ergebnisse anzeigen, ob alle Aufgaben abgeschlossen wurden, und klicken Sie dann auf Schließen.

  10. Vergewissern Sie sich im Abschnitt Speicherpools dass der neue Speicherpool in der Liste der Speicherplätze angezeigt wird. Klicken Sie auf den Namen des neuen Speicherpools. Die im Pool enthaltenen physischen Datenträger sollten daraufhin im Abschnitt Physischer Datenträger angezeigt werden.

Im nächsten Schritt erstellen Sie einen virtuellen Datenträger im Speicherpool. Ein virtueller Datenträger ist ein im Speicherpool erstelltes Volume. Dieses Volume wird später mit dem NTFS-Dateisystem formatiert und dem Clusterspeicher hinzugefügt.

Führen Sie die folgenden Schritte auf dem ersten Mitglied des Speicherclusters aus, um den virtuellen Datenträger zu erstellen:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen des im vorherigen Abschnitt erstellten Speicherpools, und klicken Sie dann auf Neuer virtueller Datenträger.

  2. Klicken Sie im Assistenten für neue virtuelle Datenträger auf der Seite Vorbemerkungen auf Weiter.

  3. Wählen Sie auf der Seite Server und Speicherpool für diesen virtuellen Datenträger auswählen den Server und den Speicherpool aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

  4. Geben Sie auf der Seite Geben Sie den Namen des virtuellen Datenträgers an in das Textfeld Name einen Namen für den virtuellen Datenträger ein, und klicken Sie dann auf Weiter.

  5. Klicken Sie auf der Seite Sicherungskonfiguration auswählen auf Benutzerdefiniert und dann auf Weiter.

  6. Wählen Sie auf der Seite Geben Sie den Bereitstellungstyp an die Option Fest aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

  7. Geben Sie auf der Seite Geben Sie die Größe des virtuellen Datenträgers an die Größe des virtuellen Datenträgers ein, wählen Sie in der Dropdownliste den richtigen Wert aus ("MB", "GB" oder "TB"), und klicken Sie dann auf Weiter.

  8. Klicken Sie auf der Seite Auswahl bestätigen auf Erstellen.

  9. Überprüfen Sie auf der Seite Ergebnisse anzeigen, ob alle Aufgaben abgeschlossen wurden, und klicken Sie dann auf Schließen.

  10. Der neue virtuelle Datenträger sollte jetzt im Abschnitt Virtuelle Datenträger angezeigt werden.

  11. Optional können Sie die Schritte 1 bis 10 wiederholen, um weitere virtuelle Datenträger zu erstellen.

Nach der Erstellung des virtuellen Datenträgers können Sie jetzt auf dem Datenträger ein Volume erstellen. Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein Volume auf dem virtuellen Datenträger zu erstellen:

  1. Klicken Sie im Server-Manager auf Extras, und klicken Sie dann auf Computerverwaltung.

  2. Klicken Sie in der Konsole Computerverwaltung auf Datenträgerverwaltung. Vergewissern Sie sich, dass die von Ihnen erstellten virtuellen Datenträger als Online und Initialisiert angezeigt werden.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den virtuellen Datenträger, und klicken Sie dann auf Neues einfaches Volume.

  4. Klicken Sie im Assistenten zum Erstellen neuer einfacher Volumes auf der Seite Willkommen auf Weiter.

  5. Vergewissern Sie sich auf der Seite Volumegröße festlegen, dass die Größe des einfachen Volumes auf die volle Kapazität des virtuellen Datenträgers festgelegt ist. Klicken Sie dann auf Weiter.

  6. Weisen Sie auf der Seite Laufwerkbuchstaben oder -pfad zuordnen keinen Laufwerkbuchstaben oder -pfad zu. Klicken Sie auf Weiter.

  7. Vergewissern Sie sich auf der Seite Partition formatieren, dass NTFS als Dateisystem festgelegt ist, und klicken Sie dann auf Weiter.

  8. Klicken Sie auf der Seite Fertigstellen des Assistenten auf Fertig stellen.

  9. Wiederholen Sie optional die Schritte 1 bis 9 für weitere virtuelle Datenträger.

Nachdem nun der Speicher bereitgestellt ist, können Sie den Speichercluster erstellen.

Führen Sie die folgenden Schritte auf dem ersten virtuellen Computer aus, der am Speichercluster teilnehmen soll:

  1. Klicken Sie im Server-Manager auf Extras, und klicken Sie dann auf Failovercluster-Manager.

  2. Klicken Sie in der Konsole Failovercluster-Manager im Abschnitt Verwaltung auf Konfiguration überprüfen.

  3. Klicken Sie auf der Seite Vorbemerkungen des Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten auf Weiter.

  4. Geben Sie auf der Seite Server oder Cluster auswählen den Namen des lokalen Servers ein, und klicken Sie dann auf Hinzufügen. Wenn der Name in der Liste Ausgewählte Server angezeigt wird, geben Sie den Namen eines anderen Hyper-V-Clustermitgliedscomputers ein, und klicken Sie dann auf Hinzufügen. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle Computer im Hyper-V-Cluster. Wenn alle Server des Hyper-V-Clusters in der Liste Ausgewählte Server angezeigt werden, klicken Sie auf Weiter.

  5. Klicken Sie auf der Seite Testoptionen auf Weiter.

  6. Klicken Sie auf der Seite Bestätigung auf Weiter.

  7. Wenn auf der Seite Zusammenfassung aus dem Zusammenfassungstext hervorgeht, dass die Konfiguration für Clustering geeignet ist, klicken Sie auf Fertig stellen. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Cluster jetzt unter Verwendung der überprüften Knoten erstellen....

    noteHinweis
    Der Testprozess dauert abhängig von der Internetkonnektivität möglicherweise mehrere Minuten. Fehler im Zusammenhang mit Softwareupdates können Sie unbesorgt ignorieren. Die Schaltfläche Berichte ist möglicherweise nicht wie erwartet funktionsfähig. Dies ist ein bekanntes Problem.

  8. Klicken Sie auf der Seite Vorbemerkungen des Clustererstellungs-Assistenten auf Weiter.

  9. Geben Sie auf der Seite Server auswählen in das Textfeld Servernamen eingeben die Namen der Server im Hyper-V-Cluster ein. Trennen Sie die einzelnen aufgeführten Servernamen jeweils durch ein Semikolon, und klicken Sie dann auf Hinzufügen. Klicken Sie auf Weiter.

  10. Wenn beim Überprüfen des Clusters nach dem Testen der Clusterüberprüfung Fehler auftreten, wird die Seite Überprüfungswarnung angezeigt. Wählen Sie auf dieser Seite die Option Nein. Microsoft-Support für diesen Cluster nicht nötig. Prüftests nicht durchführen. Beim Klicken auf "Weiter" Erstellung des Clusters fortsetzen. aus. Klicken Sie dann auf Weiter. Wenn der Cluster alle Überprüfungstests bestanden hat, springen Sie zu Schritt 11.

    noteHinweis
    In einer Produktionsumgebung sollten Sie die Ursache für den Fehler bei der Clusterüberprüfung untersuchen, die Probleme beheben und dann den Überprüfungs-Assistenten erneut ausführen.

  11. Geben Sie auf der Seite Zugriffspunkt für die Clusterverwaltung einen gültigen NetBIOS-Namen für den Cluster ein, und wählen Sie das Netzwerk aus, in dem sich der Cluster befinden soll. Geben Sie eine statische IP-Adresse für den Cluster ein, und klicken Sie dann auf Weiter.

  12. Deaktivieren Sie auf der Seite Bestätigung die Option Der gesamte geeignete Speicher soll dem Cluster hinzugefügt werden, und klicken Sie dann auf Weiter.

  13. Während der Erstellung des Clusters wird auf der Seite Ein neuer Cluster wird erstellt eine Statusleiste angezeigt.

  14. Klicken Sie auf der Seite Zusammenfassung auf Fertig stellen.

  15. Öffnen Sie in der Konsolenstruktur des Failovercluster-Manager-Snap-Ins unter dem Clusternamen den Knoten Netzwerke.

  16. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Clusternetzwerk, das dem Hostersubnetz entspricht, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

  17. Vergewissern Sie sich auf der Registerkarte Allgemein, dass die Option Clusterkommunikation in diesem Netzwerk zulassen ausgewählt ist und dass Clients das Herstellen einer Verbindung über dieses Netzwerk gestatten aktiviert ist. Klicken Sie dann auf OK.

Damit die Mitglieder des Speicherclusters auf den bereitgestellten Speicher zugreifen können, müssen Sie den Speicherpool dem Cluster hinzufügen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den Speicherpool dem Cluster hinzuzufügen:

  1. Erweitern Sie im Failovercluster-Manager den Clusternamen, erweitern Sie Speicher, und klicken Sie dann auf Speicherpools.

  2. Klicken Sie im Bereich Aktionen auf Speicherpool hinzufügen.

  3. Wählen Sie im Dialogfeld Pools einem Cluster hinzufügen den verfügbaren Speicherpool aus, und klicken Sie dann auf OK.

Der Speicherpool ist nun für den Cluster verfügbar, und Sie können den virtuellen Datenträger hinzufügen, damit er für den Cluster verfügbar ist.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um den virtuellen Datenträger dem Speichercluster hinzuzufügen:

  1. Erweitern Sie im Failovercluster-Manager den Clusternamen, erweitern Sie Speicher, und klicken Sie dann auf Speicherpools.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den erstellten Speicherpool, und klicken Sie dann auf Virtuellen Datenträger hinzufügen.

  3. Wählen Sie im Dialogfeld Datenträger einem Cluster hinzufügen den virtuellen Datenträger aus, den Sie dem Speicherpool hinzufügen möchten, und klicken Sie dann auf OK.

  4. Vergewissern Sie sich, dass der virtuelle Datenträger dem Speicherpool hinzugefügt wurde, indem Sie unten im mittleren Bereich auf die Registerkarte Virtuelle Datenträger klicken und sich vergewissern, dass die Datenträger angezeigt werden.

Das Feature Dateiserver mit horizontaler Skalierung für Anwendungsdaten ermöglicht dem Cluster die Livebereitstellung von Dateidiensten. Dadurch wird die kontinuierliche unterbrechungsfreie Verfügbarkeit von Dateidiensten ermöglicht, falls einer oder mehrere der Dateiserver nicht mehr verfügbar sind.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Feature Dateiserver mit horizontaler Skalierung dem Speichercluster hinzuzufügen:

  1. Klicken Sie in der Konsolenstruktur des Failovercluster-Manager-Snap-Ins mit der rechten Maustaste auf Rollen, und klicken Sie dann auf Rolle konfigurieren.

  2. Klicken Sie auf der Seite Vorbemerkungen des Assistenten für hohe Verfügbarkeit auf Weiter.

  3. Klicken Sie auf der Seite Rolle auswählen in der Liste der Rollen auf Dateiserver (dabei entsteht eine Verzögerung), und klicken Sie dann auf Weiter.

  4. Klicken Sie auf der Seite Dateiservertyp auf Dateiserver mit horizontaler Skalierung für Anwendungsdaten, und klicken Sie dann auf Weiter.

  5. Geben Sie auf der Seite Clientzugriffspunkt den Namen ein, den Dateiclients beim Zugreifen auf die Rolle verwenden, und klicken Sie dann auf Weiter.

  6. Klicken Sie auf der Seite Bestätigung auf Weiter.

  7. Klicken Sie auf der Seite Zusammenfassung auf Fertig stellen.

Nun müssen Sie auf den virtuellen Datenträgern die Dateifreigaben erstellen, in denen die Dateien und Datendateien virtueller Computer gespeichert werden sollen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Dateifreigabe zum Speichern der ausgeführten virtuellen Computer des Hyper-V-Clusters zu erstellen:

  1. Klicken Sie in der Konsolenstruktur des Failovercluster-Manager-Snap-Ins auf Rollen.

  2. Klicken Sie im Detailbereich mit der rechten Maustaste auf den Rollennamen Dateiserver mit horizontaler Skalierung, und klicken Sie dann auf Freigegebenen Ordner hinzufügen. Der Assistent für neue Freigaben wird angezeigt.

  3. Klicken Sie auf der Seite Profil auswählen (dabei entsteht möglicherweise eine Verzögerung) auf Weiter (dies entspricht dem Profil SMB-Freigabe - Schnell).

  4. Klicken Sie auf der Seite Freigabeort in Nach Volume auswählen auf das freigegebene Clustervolume, und klicken Sie dann auf Weiter.

  5. Geben Sie auf der Seite Freigabename den Namen der Freigabe auf dem freigegebenen Clustervolume ein, das für virtuelle Computer des Hyper-V-Clusters verwendet werden soll. Achten Sie auf den Namen des Netzwerkfreigabeorts in Remotepfad zur Freigabe (beispielsweise \\FS-CLUSTERAP01\VMShare).

  6. Klicken Sie auf Weiter.

  7. Klicken Sie auf der Seite Andere Einstellungen auf Weiter.

  8. Klicken Sie auf der Seite Berechtigungen auf Berechtigungen anpassen.

  9. Klicken Sie im Dialogfeld Erweiterte Sicherheitseinstellungen auf Hinzufügen.

  10. Klicken Sie im Dialogfeld Berechtigungseintrag auf Prinzipal auswählen.

  11. Klicken Sie im Dialogfeld Benutzer, Computer, Dienstkonto oder Gruppe auswählen auf Objekttypen.

  12. Klicken Sie in Objekttypen auf Hinzufügen, wählen Sie die Option Computer aus, und klicken Sie dann auf OK.

  13. Geben Sie in Geben Sie die zu verwendenden Objektnamen ein den individuellen Computernamen eines Computers im Hyper-V-Cluster ein, und klicken Sie dann auf OK.

  14. Klicken Sie im Dialogfeld Berechtigungseintrag unter Berechtigungen auf Vollzugriff, und klicken Sie dann auf OK.

  15. Klicken Sie im Dialogfeld Erweiterte Sicherheitseinstellungen auf Hinzufügen.

  16. Geben Sie in Geben Sie die zu verwendenden Objektnamen ein den individuellen Computernamen eines Computers im Hyper-V-Cluster ein, und klicken Sie dann auf OK.

  17. Klicken Sie im Dialogfeld Berechtigungseintrag unter Berechtigungen auf Vollzugriff, und klicken Sie dann auf OK.

  18. Wiederholen Sie die Schritte 16 bis 18 für alle Computer im Hyper-V-Cluster.

  19. Klicken Sie im Dialogfeld Erweiterte Sicherheitseinstellungen auf Hinzufügen.

  20. Klicken Sie im Dialogfeld Berechtigungseintrag auf Prinzipal auswählen.

  21. Geben Sie in Geben Sie die zu verwendenden Objektnamen ein den individuellen Namen eines Benutzerkontos oder einer Sicherheitsgruppe ein, die die Benutzerkonten enthält, die virtuelle Computer im Hyper-V-Cluster erstellen. Klicken Sie dann auf OK.

    noteHinweis
    Möglicherweise müssen Sie das Objekt abhängig von den Anforderungen zurück in Gruppen oder Benutzer ändern.

  22. Klicken Sie im Dialogfeld Berechtigungseintrag unter Berechtigungen auf Vollzugriff, und klicken Sie dann auf OK.

  23. Wiederholen Sie die Schritte 20 bis 22 für alle Benutzerkonten oder für die Sicherheitsgruppen, die die Benutzerkonten enthalten, die virtuelle Computer im Hyper-V-Cluster erstellen.

  24. Klicken Sie auf die Registerkarte Freigabe und dann auf Hinzufügen.

  25. Klicken Sie auf der Seite Berechtigungseintrag auf den Link Prinzipale auswählen.

  26. Klicken Sie im Dialogfeld Benutzer, Computer, Dienstkonto oder Gruppe auswählen auf Objekttypen.

  27. Klicken Sie in Objekttypen auf Hinzufügen, wählen Sie die Option Computer aus, und klicken Sie dann auf OK.

  28. Geben Sie in Geben Sie die zu verwendenden Objektnamen ein den individuellen Computernamen eines Computers im Hyper-V-Cluster ein, und klicken Sie dann auf OK.

  29. Klicken Sie im Dialogfeld Berechtigungseintrag unter Berechtigungen auf Vollzugriff, und klicken Sie dann auf OK.

  30. Klicken Sie auf der Registerkarte Freigabe auf Hinzufügen.

  31. Geben Sie in Geben Sie die zu verwendenden Objektnamen ein den individuellen Computernamen eines Computers im Hyper-V-Cluster ein, und klicken Sie dann auf OK.

  32. Klicken Sie im Dialogfeld Berechtigungseintrag unter Berechtigungen auf Vollzugriff, und klicken Sie dann auf OK.

  33. Wiederholen Sie die Schritte 29 bis 31 für alle Computer im Hyper-V-Cluster.

  34. Klicken Sie auf der Registerkarte Freigabe auf Hinzufügen.

  35. Geben Sie in Geben Sie die zu verwendenden Objektnamen ein den individuellen Namen eines Benutzerkontos oder einer Sicherheitsgruppe ein, die die Benutzerkonten enthält, die virtuelle Computer im Hyper-V-Cluster erstellen. Klicken Sie dann auf OK.

    noteHinweis
    Möglicherweise müssen Sie das Objekt abhängig von den Anforderungen zurück in Gruppen oder Benutzer ändern.

  36. Klicken Sie im Dialogfeld Berechtigungseintrag unter Berechtigungen auf Vollzugriff, und klicken Sie dann auf OK.

  37. Wiederholen Sie die Schritte 33 bis 35 für alle Benutzerkonten oder für die Sicherheitsgruppen, die die Benutzerkonten enthalten, die virtuelle Computer im Hyper-V-Cluster erstellen.

  38. Klicken Sie nach Abschluss des Vorgangs auf OK und dann auf Weiter.

  39. Klicken Sie auf der Seite Bestätigung auf Erstellen.

  40. Klicken Sie auf der Seite Fertigstellung auf Schließen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Dateifreigabe zu erstellen, in der die Images virtueller Computer zum Erstellen neuer virtueller Computer gespeichert werden sollen:

  1. Klicken Sie in der Konsolenstruktur des Failovercluster-Manager-Snap-Ins auf Rollen.

  2. Klicken Sie im Detailbereich mit der rechten Maustaste auf den Rollennamen Dateiserver mit horizontaler Skalierung, und klicken Sie dann auf Freigegebenen Ordner hinzufügen. Der Assistent für neue Freigaben wird angezeigt.

  3. Klicken Sie auf der Seite Profil auswählen auf Weiter (dies entspricht dem Profil "SMB-Freigabe - Schnell").

  4. Klicken Sie auf der Seite Freigabeort in Nach Volume auswählen auf das freigegebene Clustervolume, und klicken Sie dann auf Weiter.

  5. Geben Sie auf der Seite Freigabename den Namen der Freigabe auf dem freigegebenen Clustervolume ein, das zum Speichern von Images für neue virtuelle Computer des Hyper-V-Clusters verwendet werden soll. Achten Sie auf den Namen des Netzwerkfreigabeorts in Remotepfad zur Freigabe (beispielsweise \\ FS-CLUSTERAP01\ImageShare).

  6. Klicken Sie auf Weiter.

  7. Klicken Sie auf der Seite Andere Einstellungen auf Weiter.

  8. Klicken Sie auf der Seite Berechtigungen auf Berechtigungen anpassen.

  9. Klicken Sie im Dialogfeld Erweiterte Sicherheitseinstellungen auf Hinzufügen.

  10. Klicken Sie im Dialogfeld Benutzer, Computer, Dienstkonto oder Gruppe auswählen auf Objekttypen.

  11. Klicken Sie in Objekttypen auf Hinzufügen, wählen Sie die Option Computer aus, und klicken Sie dann auf OK.

  12. Geben Sie in Geben Sie die zu verwendenden Objektnamen ein den individuellen Computernamen eines Computers im Hyper-V-Cluster ein, und klicken Sie dann auf OK.

  13. Klicken Sie im Dialogfeld Berechtigungseintrag auf OK.

  14. Klicken Sie im Dialogfeld Erweiterte Sicherheitseinstellungen auf Hinzufügen.

  15. Geben Sie in Geben Sie die zu verwendenden Objektnamen ein den individuellen Computernamen eines Computers im Hyper-V-Cluster ein, und klicken Sie dann auf OK.

  16. Klicken Sie im Dialogfeld Berechtigungseintrag auf OK.

  17. Wiederholen Sie die Schritte 14 bis 16 für alle Computer im Hyper-V-Cluster.

  18. Klicken Sie im Dialogfeld Erweiterte Sicherheitseinstellungen auf Hinzufügen.

  19. Geben Sie in Geben Sie die zu verwendenden Objektnamen ein den individuellen Namen eines Benutzerkontos oder einer Sicherheitsgruppe ein, die die Benutzerkonten enthält, die virtuelle Computer im Hyper-V-Cluster erstellen. Klicken Sie dann auf OK.

  20. Klicken Sie im Dialogfeld Berechtigungseintrag unter Berechtigungen auf Vollzugriff, und klicken Sie dann auf OK.

  21. Wiederholen Sie die Schritte 18 bis 20 für alle Benutzerkonten oder für die Sicherheitsgruppen, die die Benutzerkonten enthalten, die virtuelle Computer im Hyper-V-Cluster erstellen.

  22. Klicken Sie auf die Registerkarte Freigabe und dann auf Hinzufügen.

  23. Klicken Sie im Dialogfeld Benutzer, Computer, Dienstkonto oder Gruppe auswählen auf Objekttypen.

  24. Klicken Sie in Objekttypen auf Hinzufügen, wählen Sie die Option Computer aus, und klicken Sie dann auf OK.

  25. Geben Sie in Geben Sie die zu verwendenden Objektnamen ein den individuellen Computernamen eines Computers im Hyper-V-Cluster ein, und klicken Sie dann auf OK.

  26. Klicken Sie im Dialogfeld Berechtigungseintrag unter Berechtigungen auf Vollzugriff, und klicken Sie dann auf OK.

  27. Klicken Sie auf der Registerkarte Freigabe auf Hinzufügen.

  28. Geben Sie in Geben Sie die zu verwendenden Objektnamen ein den individuellen Computernamen eines Computers im Hyper-V-Cluster ein, und klicken Sie dann auf OK.

  29. Klicken Sie im Dialogfeld Berechtigungseintrag auf OK.

  30. Wiederholen Sie die Schritte 27 bis 29 für alle Computer im Hyper-V-Cluster.

  31. Klicken Sie auf der Registerkarte Freigabe auf Hinzufügen.

  32. Geben Sie in Geben Sie die zu verwendenden Objektnamen ein den individuellen Namen eines Benutzerkontos oder einer Sicherheitsgruppe ein, die die Benutzerkonten enthält, die virtuelle Computer im Hyper-V-Cluster erstellen. Klicken Sie dann auf OK.

  33. Klicken Sie im Dialogfeld Berechtigungseintrag unter Berechtigungen auf Vollzugriff, und klicken Sie dann auf OK.

  34. Wiederholen Sie die Schritte 31 bis 33 für alle Benutzerkonten oder für die Sicherheitsgruppen, die die Benutzerkonten enthalten, die virtuelle Computer im Hyper-V-Cluster erstellen.

  35. Klicken Sie nach Abschluss des Vorgangs auf OK und dann auf Weiter.

  36. Klicken Sie auf der Seite Bestätigung auf Commit ausführen.

  37. Klicken Sie auf der Seite Fertigstellung auf Schließen.

Zum Erstellen eines neuen Clusters und Hinzufügen aller Hyper-V-Clustercomputer zu diesem Cluster führen Sie die folgenden Schritte an einem Knoten aus:

  1. Melden Sie sich mit einem Konto an, das über Administratorrechte für alle Hyper-V-Clustermitglieder verfügt.

  2. Wechseln Sie im Server-Manager zu Extras, und klicken Sie dann auf Failovercluster-Manager.

  3. Klicken Sie im Failovercluster-Manager unter Verwaltung auf Konfiguration überprüfen.

  4. Klicken Sie auf der Seite Vorbemerkungen des Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten auf Weiter.

  5. Geben Sie auf der Seite Server oder Cluster auswählen den Namen des lokalen Servers ein, und klicken Sie dann auf Hinzufügen. Wenn der Name in der Liste Ausgewählte Server angezeigt wird, geben Sie den Namen eines anderen Hyper-V-Clustermitgliedscomputers ein, und klicken Sie dann auf Hinzufügen. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle Computer im Hyper-V-Cluster. Wenn alle Server des Hyper-V-Clusters in der Liste Ausgewählte Server angezeigt werden, klicken Sie auf Weiter.

  6. Klicken Sie auf der Seite Testoptionen auf Weiter.

  7. Klicken Sie auf der Seite Bestätigung auf Weiter.

  8. Wenn auf der Seite Zusammenfassung aus dem Zusammenfassungstext hervorgeht, dass die Konfiguration für Clustering geeignet ist, klicken Sie auf Fertig stellen. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Cluster jetzt unter Verwendung der überprüften Knoten erstellen....

    noteHinweis
    Der Überprüfungsprozess dauert abhängig von der Internetkonnektivität möglicherweise mehrere Minuten. Fehler im Zusammenhang mit Softwareupdates können Sie unbesorgt ignorieren. Die Schaltfläche Ansicht ist möglicherweise nicht wie erwartet funktionsfähig. Dies ist ein bekanntes Problem.

  9. Klicken Sie auf der Seite Vorbemerkungen des Clustererstellungs-Assistenten auf Weiter.

  10. Geben Sie auf der Seite Server auswählen in das Textfeld Servernamen eingeben die Namen der Server im Hyper-V-Cluster ein. Trennen Sie die einzelnen aufgeführten Servernamen jeweils durch ein Semikolon, und klicken Sie dann auf Hinzufügen. Klicken Sie auf Weiter.

  11. Wenn beim Überprüfen des Clusters nach dem Testen der Clusterüberprüfung Fehler auftreten, wird die Seite Überprüfungswarnung angezeigt. Wählen Sie auf dieser Seite die Option Nein. Microsoft-Support für diesen Cluster nicht nötig. Prüftests nicht durchführen.Beim Klicken auf "Weiter" Erstellung des Clusters fortsetzen. aus. Klicken Sie anschließend auf "Weiter". Wenn der Cluster alle Überprüfungstests bestanden hat, springen Sie zu Schritt 12.

    noteHinweis
    In einer Produktionsumgebung sollten Sie die Ursache für den Fehler bei der Clusterüberprüfung untersuchen, die Probleme beheben und dann den Überprüfungs-Assistenten erneut ausführen.

  12. Geben Sie auf der Seite Zugriffspunkt für die Clusterverwaltung den Namen für den Cluster ein, und wählen Sie dann das Netzwerk aus, in dem sich der Cluster befinden soll. Geben Sie eine statische IP-Adresse für den Cluster ein, und klicken Sie dann auf Weiter.

  13. Deaktivieren Sie auf der Seite Bestätigung die Option Der gesamte geeignete Speicher soll dem Cluster hinzugefügt werden, und klicken Sie dann auf Weiter.

  14. Während der Erstellung des Clusters wird auf der Seite Ein neuer Cluster wird erstellt eine Statusleiste angezeigt.

  15. Klicken Sie auf der Seite Zusammenfassung auf Fertig stellen.

  16. Öffnen Sie in der Konsolenstruktur des Failovercluster-Manager-Snap-Ins unter dem Clusternamen den Knoten Netzwerke.

  17. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Clusternetzwerk, das dem Hostersubnetz entspricht, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.

  18. Vergewissern Sie sich auf der Registerkarte Allgemein, dass die Option Clusterkommunikation in diesem Netzwerk zulassen ausgewählt ist und dass Clients das Herstellen einer Verbindung über dieses Netzwerk gestatten aktiviert ist. Klicken Sie dann auf OK.

PowerShell-Logo

Windows PowerShell

Ein Beispiel für ein Windows PowerShell-Skript zur Erstellung des Hyper-V-Clusters ist das ConfigureHyperVCluster.ps1-Skript.

Führen Sie auf jedem Hyper-V-Clustermitglied die folgenden Schritte aus:

  1. Klicken Sie im Server-Manager auf Extras, und klicken Sie dann auf Hyper-V-Manager.

  2. Klicken Sie in der Konsolenstruktur des Hyper-V-Managers mit der rechten Maustaste auf den Namen des Hyper-V-Servers, und klicken Sie dann auf Hyper-V-Einstellungen.

  3. Klicken Sie im Dialogfeld Hyper-V-Einstellungen unter Server auf Virtuelle Festplatten, geben Sie in Geben Sie den Standardordner zum Speichern von virtuellen Festplatten an den Ort der Dateifreigabe ein, und klicken Sie dann auf Anwenden.

  4. Klicken Sie unter Server auf Virtuelle Computer, geben Sie in Geben Sie den Standardordner zum Speichern von Konfigurationsdateien für den virtuellen Computer an den Ort der Dateifreigabe ein, und klicken Sie dann auf OK

  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Infobereich des Desktops auf das Netzwerksymbol, und klicken Sie dann auf Netzwerk- und Freigabecenter öffnen.

  6. Klicken Sie im Fenster Netzwerk- und Freigabecenter auf Adaptereinstellungen ändern.

  7. Doppelklicken Sie im Fenster Netzwerkverbindungen auf den Adapter mit dem Namen des NIC-Teams, das mit dem Mandantensubnetz zugeordnet ist (beispielsweise TenantNet Team), und klicken Sie dann auf Details.

  8. Achten Sie im Fenster Netzwerkverbindungsdetails auf den Wert des Felds Beschreibung, und klicken Sie dann auf Schließen.

  9. Klicken Sie in der Konsolenstruktur der Hyper-V-Konsole mit der rechten Maustaste auf den Namen des Servers, und klicken Sie dann auf Manager für virtuelle Switches.

  10. Klicken Sie in Virtuellen Switch erstellen auf Extern, und klicken Sie dann auf Virtuellen Switch erstellen.

  11. Geben Sie in Name einen Namen für das virtuelle Netzwerk ein, um anzugeben, dass dieses mit dem Mandantensubnetz verbunden ist (beispielsweise "TenantNet").

  12. Wählen Sie unter Extern die Beschreibung des dem Mandantensubnetz zugeordneten NIC-Teams aus (siehe Schritt 7), und klicken Sie dann auf OK.

  13. Wenn Sie im Fenster Netzwerkänderungen übernehmen zu einer Eingabe aufgefordert werden, klicken Sie auf Ja.

Zum Überprüfen der Konfiguration der Cloudumgebung werden die folgenden Vorgänge ausgeführt:

  • Erstellen eines neuen virtuellen Computers in der Clusterumgebung

  • Installieren eines neuen Betriebssystems auf diesem neuen virtuellen Computer

  • Testen der grundlegenden Netzwerkkonnektivität dieses virtuellen Computers mit dem Unternehmensnetzwerk

  • Testen der Livemigration und der Schnellmigration

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um in der Clusterumgebung einen neuen virtuellen Computer zu erstellen.

  1. Öffnen Sie den Failovercluster-Manager, klicken Sie unter dem Clusternamen auf Rollen, klicken Sie unter dem Bereich Aktionen auf Virtuelle Computer, und klicken Sie dann auf Neuer virtueller Computer.

  2. Wählen Sie auf der Seite Neuer virtueller Computer den Clusterknoten aus, in dem Sie den virtuellen Computer erstellen möchten, und klicken Sie dann auf OK.

  3. Klicken Sie auf der Seite Vorbemerkungen des Assistenten für neue virtuelle Computer auf Weiter.

  4. Geben Sie auf der Seite Name und Speicherort angeben einen Anzeigenamen für den virtuellen Computer ein, und klicken Sie dann auf Weiter.

  5. Geben Sie auf der Seite Speicher zuweisen die Menge des Speichers ein, der für den virtuellen Computer verwendet werden soll (das Minimum für diese Übung beträgt 1024 MB RAM), und klicken Sie dann auf Weiter.

  6. Wählen Sie auf der Seite Konfigurieren des Netzwerks die Option TenantSwitch aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

  7. Lassen Sie auf der Seite Virtuelle Festplatte verbinden die Standardoptionen ausgewählt, und klicken Sie dann auf Weiter.

  8. Wählen Sie auf der Seite Installationsoptionen die Option Betriebssystem von startfähiger CD/DVD-ROM installieren aus, und wählen Sie dann den Speicherort der CD/DVD aus. Wenn Sie das neue Betriebssystem von einer ISO-Datei installieren, müssen Sie die Option "Imagedatei (.iso)" auswählen und zum Dateispeicherort navigieren. Wenn Sie die entsprechende Option für das Szenario ausgewählt haben, klicken Sie auf Weiter.

  9. Überprüfen Sie auf der Seite Abschließen des Assistenten für neue virtuelle Computer die Optionen, und klicken Sie dann auf Fertig stellen.

  10. Der Erstellungsprozess für den virtuellen Computer wird gestartet. Wenn der Prozess beendet ist, wird die Seite Zusammenfassung angezeigt, auf der Sie auf den vom Assistenten erstellten Bericht zugreifen können. Wenn der virtuelle Computer erfolgreich erstellt wurde, klicken Sie auf Fertig stellen.

PowerShell-Logo

Windows PowerShell

Zum Erstellen eines neuen virtuellen Computers mit Windows PowerShell können Sie das Onboardvm.ps1-Skript verwenden.

Jetzt ist der virtuelle Computer erstellt, und Sie sollten mit dem Failovercluster-Manager den virtuellen Computer starten und die Installation des von Ihnen ausgewählten Betriebssystems ausführen. Bei dieser Überprüfung kann das Gastbetriebssystem eine beliebige Version des Betriebssystems Windows Server sein.

Wenn Sie mit dem Installieren des Betriebssystems auf dem virtuellen Computer fertig sind, melden Sie sich an, und überprüfen Sie, ob der virtuelle Computer eine IP-Adresse vom Unternehmensnetzwerk beziehen konnte. Wenn für das Netzwerk, mit dem dieser Cluster verbunden ist, DHCP (Dynamic Host Configuration-Protokoll) nicht aktiviert ist, werden Sie auf der nächsten Seite nach einer IP-Adresse gefragt. Verwenden Sie die folgende Methode, um einen einfachen Test der Netzwerkkonnektivität auszuführen.

  • Verwenden Sie den ping-Befehl für eine erreichbare IP-Adresse im gleichen Subnetz.

  • Verwenden Sie den ping-Befehl für das gleiche Ziel, diesmal jedoch mit dem vollqualifizierten Domänennamen des Zielhosts. Dadurch soll die grundlegende Namensauflösung getestet werden.

    noteHinweis
    Wenn Sie Windows 8 Developer Preview auf diesem virtuellen Computer installiert haben, müssen Sie vor dem Ausführen der vorherigen Tests die Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit öffnen und eine neue Regel erstellen, um ICMP (Internet Control Message-Protokoll) zuzulassen. Dies gilt möglicherweise für andere Hosts, die Sie mit Ping erreichen möchten − vergewissern Sie sich, dass die hostbasierte Firewall auf dem Ziel ICMP-Echoanforderungen zulässt.

Wenn Sie sich vergewissert haben, dass dieser einfache Test erfolgreich ausgeführt wird, lassen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster geöffnet, und geben Sie den Befehl ping <Ziel-IP-Adresse_oder_FQDN> -t ein. Dadurch soll ein kontinuierlicher Test erreicht werden, während Sie die Livemigration zum zweiten Knoten ausführen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Livemigration dieses virtuellen Computers vom aktuellen Clusterknoten zum anderen Knoten im Cluster auszuführen:

  1. Klicken Sie im Failovercluster-Manager unter dem Clusternamen auf Rollen. Klicken Sie im Bereich Rollen mit der rechten Maustaste auf den von Ihnen erstellten virtuellen Computer, klicken Sie auf Verschieben, klicken Sie auf Livemigration und dann auf Knoten auswählen.

  2. Wählen Sie auf der Seite Virtuellen Computer verschieben den Knoten aus, auf den Sie den virtuellen Computer verschieben möchten, und klicken Sie auf OK.

PowerShell-Logo

Windows PowerShell

Zum Ausführen einer Livemigration mit Windows PowerShell können Sie das MigrateVM.ps1-Skript verwenden.

Bei Beginn der Livemigration werden Sie in der Spalte Status bemerken, dass es eine Weile dauert, bis die Spalte Informationen mit dem aktuellen Status der Migration aktualisiert wird. Während der Migration können Sie zurück zu dem virtuellen Computer wechseln, auf dem der der Ping-Befehl ausgeführt wird, und beobachten, ob Paketverluste auftreten.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Schnellmigration dieses virtuellen Computers vom aktuellen Knoten zum anderen Knoten auszuführen.

  1. Klicken Sie im Failovercluster-Manager unter dem Clusternamen auf Rollen. Klicken Sie im Bereich Rollen mit der rechten Maustaste auf den von Ihnen erstellten virtuellen Computer, klicken Sie auf Verschieben, klicken Sie auf Schnellmigration und dann auf Knoten auswählen.

  2. Wählen Sie im Fenster Virtuellen Computer verschieben den Knoten aus, auf den Sie den virtuellen Computer verschieben möchten, und klicken Sie dann auf OK.

Sie werden am Status bemerken, dass die Schnellmigration erheblich schneller gestartet wird als die Livemigration. Während der Migration können Sie zurück zu dem virtuellen Computer wechseln, auf dem der der Ping-Befehl ausgeführt wird, und beobachten, ob Paketverluste auftreten.

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