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iSCSI-Zielstart (Übersicht)

Veröffentlicht: Februar 2012

Letzte Aktualisierung: Februar 2012

Betrifft: Windows Server 2012, Windows Storage Server 2012

Mit einem iSCSI-Zielserver können Sie mehrere Computer aus einem einzelnen, zentral gespeicherten Betriebssystemimage starten. Dies führt zu einer Verbesserung von Effizienz, Verwaltbarkeit, Verfügbarkeit und Sicherheit. Das iSCSI-Softwareziel in Windows Server 2012 kann Hunderte von Computern mithilfe eines einzelnen Betriebssystemimages starten und bietet die folgenden Vorteile:

Durch differenzierende virtuelle Datenträger können Sie mithilfe eines einzelnen Betriebssystemimages (dem "goldenen Image") bis zu 256 Computer starten. So beträgt beispielsweise in einer Bereitstellung von Windows Server 2008 R2 HPC Edition das Betriebssystemimage etwa 20 GB. Die Bereitstellung erfolgt meist über zwei gespiegelte Laufwerke, die als Startvolume fungieren. Bei einem Betriebssystemspeicher von rund 40 GB pro Instanz würden Sie – allein für das Betriebssystemimage – etwa 10 TB Speicher benötigen, um 256 Computer zu starten. MIt dem iSCSI-Softwarezielstart benötigen Sie jedoch 40 GB für das Basisimage des Betriebssystems und 2 GB für differenzierende virtuelle Festplatten (Virtual Hard Disks, VHDs) pro Serverinstanz, also insgesamt 552 GB für die Betriebssystemimages. Das stellt allein bei den Betriebssystemimages eine Speicherersparnis von über 90 % dar.

Kontrollierte Betriebssystemimages sorgen für mehr Sicherheit und eine einfachere Verwaltung. Bei einigen Unternehmen ist die Sicherung von Daten durch physisch gesperrten Speicher an einem zentralen Standort erforderlich. Bei diesem Szenario greifen Server remote auf die Daten zu, auch auf das Betriebssystemimage. Mit dem iSCSI-Softwarezielstart können Administratoren die Betriebssystem-Startimages zentral verwalten und steuern, welche Anwendungen in das goldene Image aufgenommen werden sollen.

Schnelle Bereitstellung. Da es sich bei dem goldenen Image um ein mit Sysprep vorbereitetes Betriebssystemimage handelt, überspringen Computer beim Starten aus dem goldenen Image die Phase bei Windows Setup, in der Dateien kopiert und installiert werden, und beginnen direkt mit der Anpassungsphase. Bei unseren Tests haben wir 256 Computer in 34 Minuten bereitgestellt.

Schnelle Wiederherstellung. Da die Betriebssystemimages auf dem iSCSI-Zielserver gehostet sind, kann bei einem Austausch des datenträgerlosen Clients der neue Computer auf das Betriebssystemimage verweisen und direkt starten.

Der SAN-Start wird als Lösung von zahlreichen Anbietern angeboten. In Windows Server 2012 stellt das iSCSI-Softwarezielfeature diese Netzwerkstartfunktion für handelsübliche Hardware bereit.

This feature does not require special hardware for functional verification. In Rechenzentren mit großen Bereitstellungen sollte das Design mit der jeweiligen Hardware abgestimmt werden. So ergaben interne Tests von Microsoft, dass bei einer iSCSI-Startbereitstellung für 256 Computer 24 Datenträger mit 15.000 U/Min. (Umdrehungen pro Minute) in einer RAID 10-Konfiguration als Speicher erforderlich sind. Eine Netzwerkbandbreite von 10 GB ist optimal. Die allgemeine Schätzung liebt bei 60 iSCSI-Startservern pro 1-GB-Netzwerkadapter. Für dieses Szenario ist jedoch kein iSCSI-startfähiger Netzwerkadapter erforderlich. Falls der Netzwerkadapter keine iSCSI-Unterstützung bietet, kann ein Software-Startladeprogramm verwendet werden (z. B. Open-Source-Startfirmware wie iPXE).

Das iSCSI-Softwareziel kann im Rahmen der Dateiserverrolle installiert werden.

Der Server-Manager bietet einfache Verwaltungsfunktionen. Zur Automatisierung können Sie die entsprechenden Windows PowerShell-Cmdlets verwenden.

 

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