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Features und Tools in Internet Explorer 10

In diesem Thema werden die neuen Features und Tooloptionen für Internet Explorer 10 beschrieben.

Neue Features

In diesem Abschnitt werden einige der neuen Features in Internet Explorer 10 beschrieben, die insbesondere für IT-Spezialisten wichtig sind. Hierzu gehören Starteinstellungen für den Browser, Webstandards und der erweiterte geschützte Modus.

Starteinstellungen für den Browser

In Internet Explorer 10 können Benutzer und Administratoren entscheiden, wie Webseiten beim Klicken auf einen Link angezeigt werden. Standardmäßig verwendet Internet Explorer 10 beim Folgen von Links die gleiche Browserart. Wenn Sie also in Internet Explorer auf einen Link klicken, öffnet sich eine Webseite in Internet Explorer, und wenn Sie in Internet Explorer für den Desktop auf einen Link klicken, öffnet sich eine Webseite in Internet Explorer für den Desktop. Benutzer können das Standardverhalten in Internet Explorer mithilfe des Charms Einstellungen oder in Internet Explorer für den Desktop im Dialogfeld Internetoptionen auf der Registerkarte Programme ändern. Administratoren können das Standardverhalten mit dem Internet Explorer Administration Kit 10 (IEAK 10) oder mit Gruppenrichtlinien ändern.

  • Öffnen von Links. Sie können mit einer der folgenden Optionen festlegen, welche Browserart beim Klicken auf einen Link verwendet werden soll.

     

    Option Ergebnis

    Internet Explorer entscheiden lassen

    Beim Öffnen von Links wird der Browser nicht gewechselt. Wenn Sie also in einer Windows Store-App auf einen Link klicken, zeigt Internet Explorer die entsprechende Seite an. Klicken Sie hingegen in einer Desktop-App auf einen Link, wird der Link mit Internet Explorer für den Desktop geöffnet.

    Immer mit Internet Explorer

    Links werden immer in Internet Explorer geöffnet.

    Immer mit Internet Explorer für den Desktop

    Links werden immer in Internet Explorer für den Desktop geöffnet.

    Administratoren können mithilfe der Gruppenrichtlinieneinstellung Festlegen, wie Links in Internet Explorer geöffnet werden das Öffnungsverhalten von Links steuern.

  • Öffnen von Internet Explorer-Kacheln. Sie können auswählen, wie Internet Explorer-Kacheln geöffnet werden. Dies gilt für die Internet Explorer-Kachel auf der Startseite sowie für einzelne Websites, die auf der Startseite an Kacheln angeheftet wurden.

     

    Option Ergebnis

    Deaktiviert

    Start in Internet Explorer

    Aktiviert

    Start in Internet Explorer für den Desktop.

    Administratoren können mithilfe der Gruppenrichtlinieneinstellung Internet Explorer-Kacheln auf dem Desktop öffnen das Öffnungsverhalten von Links in Internet Explorer-Kacheln steuern.

noteHinweis
Weitere Informationen zum IEAK 10 finden Sie unter Internet Explorer Administration Kit 10. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie im Bereitstellungshandbuch für Internet Explorer 10. Benutzerspezifische Informationen finden Sie im IEBlog im Beitrag Startoptionen für Internet Explorer 10 unter Windows 8.

Webstandards

In Internet Explorer 10 wurde die Unterstützung folgender Webstandards aktualisiert:

  • HTML5 (asynchrone Skriptausführung, AppCache-API, Kanal-Messaging, Drag & Drop-APIs, Verlauf, Analyse, Sandkasten, Rechtschreibprüfung, Video, Web-Worker und WebSockets)

  • Cascading Stylesheets, Stufe 3 (erweitertes Layout, visuelle Effekte, Schwenken und Zoomen sowie Aufhebung von Stylesheetlimits)

  • Dokumentobjektmodell (erweiterte Hit-Testing-APIs, Media Query Listener, XMLHttpRequest-Erweiterungen sowie Zeiger- und Gestenereignisse)

  • Indizierte Datenbank-API

  • Skalierbare Vektorgrafiken (SVG, Filter)

Weitere Informationen zu verfügbarer Unterstützung finden Sie unter Internet Explorer: Handbuch für Entwickler.

Erweiterter geschützter Modus

Der erweiterte geschützte Modus ist ein neues Feature in Internet Explorer 10. Er erweitert den vorhandenen geschützten Modus und soll verhindern, dass Angreifer Software installieren, auf persönliche Informationen oder Informationen aus dem Unternehmensintranet zugreifen oder die Systemeinstellungen ändern. Hierzu werden vom erweiterten geschützten Modus einige der für Internet Explorer verfügbaren Funktionen eingeschränkt, u. a.:

  • Einschränken des Zugriffs auf persönliche Daten. Der Zugriff von Internet Explorer auf Speicherorte mit persönlichen Informationen wird verhindert, bis Sie die entsprechende Berechtigung dazu erteilen. Dadurch wird der nicht autorisierte Zugriff auf Ihre persönlichen Informationen verhindert.

  • Einschränken des Zugriffs auf Unternehmensdaten. Der Zugriff auf wertvolle Informationen in Unternehmensnetzwerkressourcen wird durch das Steuern des Zugriffs über die folgenden Registerkartenprozesse verhindert:

    • Der Zugriff von Internet-Registerkartenprozessen auf die Domänenanmeldeinformationen eines Benutzers wird verweigert.

    • Es wird verhindert, dass Internet-Registerkartenprozesse als lokale Webserver fungieren.

    • Es wird verhindert, dass Internet-Registerkartenprozesse Verbindungen mit Intranetservern herstellen.

Administratoren können die Verwendung des erweiterten geschützten Modus in ihrer Organisation auch mithilfe der Gruppenrichtlinieneinstellung Erweiterten geschützten Modus einschalten steuern. Weitere Informationen zum erweiterten geschützten Modus finden Sie im IEBlog im Beitrag Erweiterter geschützter Modus sowie in IEInternals in den Blogbeiträgen Grundlegendes zum erweiterten geschützten Modus und Erweiterter geschützter Modus und lokale Dateien.

SmartScreen

Die SmartScreen-Technologie beinhaltet den SmartScreen-Filter und das Feature für die SmartScreen-Downloadbewertung.

  • SmartScreen-Filter. Trägt mit einer Sammlung ausgefeilter Tools zum Schutz der Benutzer bei. Diese Tools bieten Schutz vor Phishing und Schadsoftware sowie eine Anwendungsbewertung.

  • SmartScreen-Downloadbewertung. Nutzt Bewertungsdaten zum Entfernen unnötiger Warnungen für bekannte Dateien. Ernstere Warnungen werden nur angezeigt, wenn bei einem Download ein höheres Risiko besteht, dass er schädlich ist.

Unterstützte und entfernte Tools

Die folgenden Abschnitte enthalten Details zu den unterstützten und entfernten Tools für die Verwendung mit Internet Explorer 10.

Unterstützte Tools

IT-Spezialisten haben bestimmte Anforderungen an die Bereitstellung, Verwaltung und Unterstützung von Browsern im Unternehmen. Zu diesem Zweck stehen die folgenden Tools zur Verfügung:

  • Internet Explorer Administration Kit 10 (IEAK 10). IT-Spezialisten können mit dem IEAK 10 benutzerdefinierte Brandingversionen von Internet Explorer 10 erstellen, die als eigenständige Pakete oder mit anderer Software und anderen Diensten bereitgestellt werden können. Sie müssen nicht gleichzeitig ein Betriebssystem installieren, und Anpassungen und Branding können ohne erneute Installation von Internet Explorer 10 aktualisiert werden. Weitere Informationen zu IEAK 10 finden Sie in den folgenden Ressourcen:

  • Einstellungen für die unbeaufsichtigte Installation. Wenn Sie bei der Installation von Windows 8 die Datei "Unattend.xml" verwenden, können Sie Internet Explorer 10 bei der Betriebssysteminstallation anpassen. Darüber hinaus können Sie die Startseite, Favoriten, Suchanbieter, Feeds, Schnellinfos, Web Slices und Einstellungen für Suchvorgänge mit den besten Ergebnissen anpassen. Weitere Informationen zu den Einstellungen für die unbeaufsichtigte Installation für Internet Explorer finden Sie in der TechNet-Bibliothek in den folgenden Themen:

Entfernte Tools

Die folgenden Tools wurden in Internet Explorer 10 entfernt:

  • Internet Explorer-Wartung (Internet Explorer Maintenance, IEM). Dieses Tool hat Administratoren das Festlegen einer Internet Explorer-Konfiguration als Teil des Gruppenrichtlinienobjekts ermöglicht. Windows 8 mit Internet Explorer 10 ersetzt die Internet Explorer-Wartung durch ein stabileres Tool: die Gruppenrichtlinieneinstellungen. Außerdem können die Administratoren das Internet Explorer Administration Kit (IEAK) verwenden, um bestimmte Einstellungen zu konfigurieren.

  • Profil-Manager. Mit diesem Tool konnten Administratoren Einstellungen aktualisieren und das mithilfe des IEAK erstellte benutzerdefinierte Internet Explorer-Paket beibehalten. Jetzt werden das IEAK und Gruppenrichtlinieneinstellungen zum Anpassen von Internet Explorer-Paketen und zum Verwalten von Internet Explorer-Einstellungen empfohlen. Folgende mit dem Profil-Manager zusammenhängende Aufgaben sind an neuer Stelle noch verfügbar:

    • Aktualisieren von Browserkonfigurationseinstellungen. Bei der Ausführung des Assistenten zum Anpassen des IEAK 10 wird eine INS-Datei mit den Werten der von Ihnen angepassten Einstellungen erstellt. Wenn Sie den Assistenten erneut ausführen, können Sie die INS-Datei importieren. Der Assistent füllt die Seiten des Assistenten mit den zuvor angepassten Werten. Klicken Sie auf der Seite Speicherort auf Erweiterte Optionen, und navigieren Sie dann zu der zu verwendenden INS-Datei. Setzen Sie die Ausführung des Assistenten fort, und ändern Sie bei Bedarf die Einstellungen.

    • Verschieben einer automatischen Konfigurationsdatei. Sie können eine INS-Datei angeben, die zum Aktualisieren der Benutzereinstellungen verwendet werden soll. Geben Sie auf der Seite Automatische Konfiguration die URL für eine INS-Datei ein.

Weitere Informationen zu Internet Explorer 10 finden Sie unter Internet Explorer 10 – Häufig gestellte Fragen für IT-Fachleute. Besuchen Sie auch die Springboard Series zu Internet Explorer 10 im Internet Explorer-TechCenter.

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