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Überprüfen der Hardware für einen Failovercluster

Veröffentlicht: Mai 2012

Letzte Aktualisierung: Januar 2014

Betrifft: Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2



Sie können mit dem Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten (integriert im Failovercluster-Manager) oder dem Test-Cluster Windows PowerShell-Cmdlet eine Reihe gezielter Validierungstests ausführen. Sie können diesen Prozess für eine Gruppe von Servern ausführen, die Sie als Knoten in einem Cluster verwenden möchten. Dabei wird die zugrunde liegende Hardware und Software direkt und einzeln getestet, um genau beurteilen zu können, wie gut das Failoverclustering in einer bestimmten Konfiguration unterstützt werden kann.

ImportantWichtig
Microsoft fordert als Bedingung für die Microsoft-Unterstützung für eine bestimmte Konfiguration einen Clustervalidierungsbericht an.

Dieses Thema enthält die Schritte zum Überprüfen der Hardware für ein Failovercluster.

 

Aufgabe Beschreibung

Schritt 1: Vorbereiten der Validierung von Hardware für ein Failovercluster

Hier erhalten Sie Informationen zur Clustervalidierung, zur Unterstützung einer Clusterkonfiguration durch Microsoft sowie zum Vorbereiten der Hardware für die Validierungstests.

Schritt 2: Überprüfen eines neuen oder vorhandenen Failoverclusters

Führen Sie den Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten oder das Test-Cluster Windows PowerShell-Cmdlet aus.

Schritt 3: Analysieren der Validierungsergebnisse

Überprüfen Sie den Zusammenfassungsbericht, der bei Abschluss der Validierung erstellt wird. Falls der Bericht Fehler enthält und Sie Support benötigen, bereiten Sie einen Validierungsbericht für den Microsoft-Kundendienst und -Support vor.

Erweiterte Validierungsszenarien

Sehen Sie sich die erweiterten Szenarien an, wenn Sie einen vorhandenen Cluster validieren müssen und nur bestimmte Aspekte der Clusterfunktionalität testen möchten.

Häufig gestellte Fragen

Hier erhalten Sie Antworten auf Ihre Fragen zum Clustervalidierungsprozess.

Mit dem Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten oder dem Test-Cluster Windows PowerShell-Cmdlet können Sie eine Reihe gezielter Tests für eine Sammlung von Servern, Netzwerken und zugeordneten Speichern ausführen, die Sie als Failovercluster verwenden möchten. Mit dem Clustervalidierungsprozess werden die zugrunde liegende Hardware und Software getestet und somit eine genaue Einschätzung erzielt, wie gut Failoverclustering in einer bestimmten Konfiguration unterstützt werden kann.

Es wird dringend empfohlen, vor dem Erstellen eines Failoverclusters alle Clustervalidierungstests auszuführen.

Die Clustervalidierung dient Folgendem:

  • Ermitteln von Hardware- oder Konfigurationsproblemen, bevor ein Failovercluster in der Produktionsumgebung eingesetzt wird

  • Sicherstellen, dass die bereitgestellte Clusterlösung zuverlässig funktioniert

  • Überprüfen der Änderungen an der Hardware eines bestehenden Clusters

  • Ausführen von Diagnosetests für einen bestehenden Cluster

Damit ein Failovercluster unter Windows Server 2012 R2 oder Windows Server 2012 offiziell von Microsoft-Kundenservice und -Support unterstützt wird, muss die Clusterlösung die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Alle Hardware- und Softwarekomponenten müssen die Qualifikationen für das entsprechende Logo erfüllen. Bei Windows Server 2012 R2 ist dies das Logo "Certified for Windows Server 2012 R2". Bei Windows Server 2012 ist dies das Logo "Certified for Windows Server 2012". Weitere Informationen finden Sie auf der Microsoft-Website unter Anforderungen und Richtlinien für das Logoprogramm. Im Folgenden werden die Logos beschrieben.

    • Zertifizierte Windows Server 2012 R2-Systeme

      Das Logo "Certified for Windows Server 2012 R2" gibt an, dass ein Serversystem die höchsten technischen Anforderungen von Microsoft in Hinblick auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verwaltbarkeit erfüllt. Zusammen mit anderen zertifizierten Geräten und Treibern können vom System die Rollen, Features und Schnittstellen für Cloud- und Unternehmensarbeitsauslastungen sowie unternehmenskritische Anwendungen unterstützt werden.

    • Zertifizierte Windows Server 2012 R2-Geräte

      Das Logo "Certified for Windows Server 2012 R2" gibt an, dass ein Serversystem die höchsten technischen Anforderungen von Microsoft in Hinblick auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verwaltbarkeit erfüllt. Zusammen mit anderen zertifizierten Geräten und Treibern können vom System die Rollen, Features und Schnittstellen für Cloud- und Unternehmensarbeitsauslastungen sowie unternehmenskritische Anwendungen unterstützt werden.

    • Für Windows Server 2012 zertifizierte Geräte

      Das Logo "Certified for Windows Server 2012" wurde für Branchenanwendungen und unternehmenskritische Anwendungen entwickelt und gibt an, dass Ihre Lösung die höchsten technischen Anforderungen von Microsoft in Hinblick auf Windows-Grundlagen und Plattformkompatibilität erfüllt.

    • Zertifizierte Windows Server 2012-Systeme

      Das Microsoft-Logo "Certified for Windows Server 2012" wurde für Cloud- und Infrastrukturarbeitsauslastungen sowie unternehmenskritische Anwendungen entwickelt. Es gibt an, dass ein Serversystem die höchsten technischen Anforderungen von Microsoft in Hinblick auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verwaltbarkeit erfüllt und zusammen mit erforderlichen Hardwarekomponenten alle von Windows Server 2012 unterstützten Rollen, Features und Schnittstellen unterstützen kann.

  • Das vollständig konfigurierte System (Server, Netzwerk und Speicher) muss alle erforderlichen Tests im Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten bestehen. Dieser Assistent kann über den Failovercluster-Manager ausgeführt werden. Alternativ können die Validierungstests mithilfe des Test-Cluster Windows PowerShell-Cmdlets ausgeführt werden.

Die Microsoft Support-Richtlinien sind auch auf der Microsoft Support-Website beschrieben.

In den folgenden Listen sind Szenarien beschrieben, in denen die Hardwarevalidierung erforderlich oder nützlich ist. Im Allgemeinen müssen Sie alle Validierungstests ausführen (auf einige Ausnahmen wird hingewiesen).

  • Validierung vor dem Konfigurieren des Clusters

    • Eine Gruppe von Servern für den Einsatz als Failovercluster

      Hierbei handelt es sich um das einfachste Validierungsszenario. Die Hardwarekomponenten (Systeme, Netzwerke und Speicher) sind angeschlossen, die Systeme werden jedoch nicht als Cluster verwendet. Die Ausführung von Tests hat in dieser Situation keine Auswirkungen auf die Verfügbarkeit.

    • Geklonte oder mithilfe eines Images installierte Systeme

      Bei Systemen, die auf anderer Hardware geklont oder mithilfe eines Images auf anderer Hardware installiert wurde, müssen Sie den Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten wie bei jedem anderen neuen Cluster ausführen. Es wird empfohlen, den Assistenten direkt nach dem Anschließen der Hardwarekomponenten und Installieren des Failoverclusteringfeatures auszuführen, bevor der Cluster von den Clients verwendet wird.

    • Virtualisierte Server

      Führen Sie bei virtualisierten Servern in einem Cluster den Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten wie bei einem neuen Cluster aus. Der Assistent muss unabhängig davon ausgeführt werden, ob Sie einen Hostcluster (Failover erfolgt zwischen zwei physischen Computern), einen Gastcluster (Failover erfolgt zwischen Gastbetriebssystemen auf demselben physischen Computer) oder eine andere Konfiguration verwenden, die mindestens einen virtualisierten Server umfasst.

  • Validierung bei nur einem Knoten im Cluster

    Sie möchten möglicherweise eine beschränkte Anzahl von Validierungstests auf einem einzelnen Server ausführen, der in einem Cluster verwendet werden soll. Einige Tests können in dieser Situation nicht ausgeführt werden, z. B. Tests, mit denen die Übereinstimmung von Software und Softwareupdates zwischen Servern bestätigt wird, und Speichertests, mit denen das Failover zwischen Knoten simuliert wird. In einem Cluster müssen mindestens zwei Knoten vorhanden sein, damit der Clustervalidierungsprozess abgeschlossen werden kann. Wenn Sie weitere Server in die Konfiguration einbinden, müssen Sie daher den Clustervalidierungs-Assistenten erneut ausführen, damit alle Tests abgeschlossen werden können.

  • Validierung, nachdem der Cluster konfiguriert und in Betrieb genommen wurde

    • So bestätigen Sie die Validierung für die Microsoft-Unterstützung oder schließen Konfigurationsprobleme aus

      Wenn Sie Support von Microsoft benötigen, müssen Sie unter Umständen den Validierungsbericht aus dem Assistenten bereitstellen. Wenn Sie den Assistenten noch nicht ausgeführt und den Bericht noch nicht gespeichert haben, müssen Sie den Cluster zum Ausführen des Assistenten möglicherweise offline schalten. Aus dem Bericht geht hervor, ob Ihre Konfiguration unterstützt wird. Darüber hinaus kann der Microsoft-Kundensupport mithilfe des Berichts Konfigurationsprobleme mit Hardware und Treibern sowie Probleme mit der allgemeinen Systemkonfiguration beheben.

    • Vor dem Hinzufügen eines Knotens

      Wenn Sie einem Cluster einen Server hinzufügen, sollten Sie auf jeden Fall zunächst den Server mit den Clusternetzwerken und dem Speicher verbinden und erst dann den Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten ausführen. Geben Sie dabei die vorhandenen Clusterknoten und den neuen Knoten an.

    • Beim Anfügen eines neuen Speichers

      Wenn Sie dem Cluster neuen Speicher hinzufügen (nicht zu verwechseln mit dem Verfügbarmachen einer neuen Gerätenummer (Logical Unit Number, LUN) in vorhandenem Speicher), müssen Sie den Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten ausführen, um zu überprüfen, ob der neue Speicher ordnungsgemäß funktioniert. Um die Auswirkungen auf die Verfügbarkeit auf ein Minimum zu reduzieren, wird empfohlen, den Assistenten nach dem Hinzufügen des Speichers, jedoch vor der ersten Verwendung der neuen LUNs in Clusterdiensten und -anwendungen auszuführen.

    • Beim Vornehmen von Änderungen, von denen Firmware oder Treiber betroffen sind

      Wenn Sie den Cluster aktualisieren oder andere Änderungen daran vornehmen möchten, für die eine Änderung der Firmware oder Treiber erforderlich ist, müssen Sie den Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten ausführen, um zu bestätigen, dass die neue Kombination aus Hardware, Firmware, Treibern und Software die Failoverclusterfunktion unterstützt. Wenn Firmware oder Treiber für den Speicher von der Änderung betroffen sind, wird empfohlen, eine kleine LUN verfügbar zu halten (die von Clusterrollen nicht verwendet wird), sodass Sie die Speichervalidierungstests ohne Offlineschalten der Clusterrollen ausführen können. Weitere Informationen zum Ausführen von Speichertests für eine kleine nicht verwendete LUN finden Sie unter Überlegungen beim Validieren eines bestehenden Clusters.

    • Nach dem Wiederherstellen eines Systems mithilfe der Sicherung

      Führen Sie nach dem Wiederherstellen eines Systems mithilfe der Sicherung den Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten aus, um zu bestätigen, dass das System ordnungsgemäß als Teil eines Clusters ausgeführt werden kann. Das System gilt erst als unterstütztes System, wenn die Validierungstests abgeschlossen wurden.

Wenn Sie die Hardwareänderungen an einem bestehenden Cluster überprüfen (im Rahmen eines erweiterten Szenarios), können Sie bestimmte Speichertests auslassen. Weitere Informationen und Überlegungen finden Sie unter Erweiterte Validierungsszenarien .

In der folgenden Tabelle sind die Kategorien der Validierungstests aufgeführt. Die Tests in den einzelnen Kategorien werden zum Ausführungszeitpunkt des Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten aufgeführt. Eine Beschreibung der einzelnen Tests in den Kategorien wird im Validierungsbericht bereitgestellt, der nach dem Abschließen der Validierung gespeichert wird.

 

Kategorie Beschreibung

Clusterkonfiguration

Hier werden die für die Verwendung in einem Cluster konfigurierten Ressourcen, einschließlich Clusterrollen und Clustervolumes, aufgeführt und überprüft.

Hyper-V-Konfiguration

Validiert die Hyper-V-Konfiguration für die Verwendung in einem Failovercluster.

noteHinweis
Hyper-V-Konfigurationstests sind nur erforderlich, wenn Sie gruppierte virtuelle Computer verwenden oder deren Verwendung planen.

Inventur

Listet Hostbusadapter (HBAs), Geräte, Prozesse und Treiber auf, die auf den Computern im Cluster verwendet werden.

Netzwerk

Überprüft die Konfiguration der Clusternetzwerke, IP-Adressen und Windows-Firewall.

Speicherung

Validiert Speicherdatenträger und Dateisysteme, die für die Verwendung in einem Failovercluster verfügbar sind.

Systemkonfiguration

Validiert Betriebssysteme, Updatestufen und Diensteinstellungen auf den Computern im Cluster.

Dieser Schritt umfasst Verfahren zum Ausführen des Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten oder des Test-Cluster Windows PowerShell-Cmdlets zum Überprüfen eines neuen oder vorhandenen Failoverclusters.

ImportantWichtig
Bevor Sie einem Failovercluster Hardware (z. B. einen zusätzlichen Server) hinzufügen, schließen Sie die Hardware an den Failovercluster an. Führen Sie anschließend den Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten aus, und geben Sie dabei alle Server an, die der Cluster beinhalten soll. Vom Assistenten werden nicht nur isolierte Komponenten (wie einzelne Server), sondern auch die Clusterkonnektivität und das Failover überprüft.

  1. Geben Sie die zu testenden Server an.

    • Ist der Cluster noch nicht vorhanden, wählen Sie die Server aus, die in den Cluster aufgenommen werden sollen, und stellen Sie sicher, dass das Failoverclusterfeature auf diesen Servern installiert ist. Ist das Feature nicht installiert, finden Sie weitere Informationen in den Installationsanweisungen.

    • Wenn der Cluster bereits vorhanden ist, stellen Sie sicher, dass Sie den Namen des Clusters oder eines Knotens im Cluster kennen.

  2. Lesen Sie die Clusteranforderungen für die Hardware für das zu überprüfende Netzwerk oder den zu überprüfenden Speicher, und stellen Sie sicher, dass eine Verbindung mit den Servern besteht.

  3. Entscheiden Sie sich, ob Sie alle oder nur einige der verfügbaren Validierungstests ausführen möchten. Im Allgemeinen wird empfohlen, alle Tests auszuführen. Anhand der folgenden Richtlinien können Sie jedoch entscheiden, ab alle Tests ausgeführt werden sollen.

     

    Clustertyp Validierungstests

    Neuer oder geplanter Cluster mit gesamter Hardware angeschlossen

    Alle Tests

    Neuer oder geplanter Cluster mit Teilen der Hardware angeschlossen

    Systemkonfigurationstests, Inventurtests und Tests, die auf die angeschlossene Hardware angewendet werden (d. h. Netzwerktests, wenn das Netzwerk angeschlossen ist, bzw. Speichertests, wenn der Speicher angeschlossen ist)

    Vorhandener Cluster, dem Sie einen Server hinzufügen möchten

    Alle Tests

    noteHinweis
    Vergewissern Sie sich vor dem Ausführen der Tests, dass eine Verbindung zwischen den Netzwerken und dem Speicher mit allen Servern besteht, die Sie in den Cluster aufnehmen möchten.

    Problembehandlung für einen vorhandenen Cluster

    Alle Tests, obwohl nur die Tests ausgeführt werden könnten, die mit dem entsprechenden Problem zusammenhängen.

    ImportantWichtig
    Wenn beim Starten des Assistenten eine Clusterrolle einen Datenträger verwendet, werden Sie vom Assistenten gefragt, ob die Clusterrolle für den Testvorgang offline geschaltet werden soll. Wenn Sie eine Clusterrolle offline schalten, bleibt diese offline, bis die Tests abgeschlossen sind.

  4. Klicken Sie zum Öffnen des Assistenten im Failovercluster-Manager unter Aktionen auf Konfiguration überprüfen.

  5. Geben Sie entsprechend den Anweisungen im Assistenten die Server (in einem geplanten Cluster) und die Tests an. Wenn Sie beispielsweise keine Clusterfeatures verwenden möchten, für die Hyper-V erforderlich ist, können Sie die Hyper-V-Konfigurationstests auslassen. Mithilfe des Assistenten können Sie dann die Tests ausführen.

    noteHinweis
    Wenn Sie den Assistenten für nicht geclusterte Server ausführen, müssen Sie die Namen aller Server eingeben, die Sie testen möchten – nicht nur den Namen eines Servers.

  6. Im Anschluss an das Durchführen der Tests wird die Seite Zusammenfassung angezeigt. Klicken Sie auf der Seite Zusammenfassung auf Bericht anzeigen, um die Testergebnisse anzuzeigen.

    Klicken Sie zum Anzeigen der Testergebnisse nach dem Schließen des Assistenten im Failovercluster-Manager unter Aktionen auf Prüfbericht anzeigen. "%SystemRoot%\Cluster\Reports\Validation Report Datum und Uhrzeit.html" wird angezeigt. Dabei ist "%SystemRoot%" der Ordner, in dem das Betriebssystem installiert ist (z. B. "C:\Windows").

PowerShell-Logo Gleichwertige Windows PowerShell-Befehle

Die folgenden Windows PowerShell-Cmdlets erfüllen dieselbe Funktion wie das vorhergehende Verfahren. Geben Sie die einzelnen Cmdlets in einer einzelnen Zeile ein, auch wenn es den Anschein hat, dass aufgrund von Formatierungseinschränkungen Zeilenumbrüche vorhanden sind.

Im folgenden Beispiel werden alle Clustervalidierungstests für die Knoten node1 und node2 ausgeführt. Wenn node1 oder node2 bereits Mitglied eines Clusters ist, werden alle Knoten in diesem Cluster in die Tests eingeschlossen.

Test-Cluster -Node node1,node2

Nach dem Ausführen des Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten werden die Ergebnisse im Failovercluster-Validierungsbericht angezeigt. Alle Tests müssen mit einem grünen Häkchen oder einem gelben Dreieck (Warnung) markiert sein. Die folgende Tabelle enthält die Symbole in der Zusammenfassung und ihre Bedeutung:

 

Symbol Erläuterung
Symbol aus Prüfbericht: Test bestanden

Der entsprechende Validierungstest wurde bestanden, d. h. dieser Aspekt des Clusters kann unterstützt werden.

Symbol aus Prüfbericht: Warnung

Beim entsprechenden Validierungstest wurde eine Warnung ausgegeben, d. h. dieser Aspekt des Clusters kann zwar unterstützt werden, er entspricht jedoch möglicherweise nicht den empfohlenen bewährten Methoden und sollte überprüft werden. Sie werden ggf. vom Microsoft-Kundensupport aufgefordert, das Problem zu untersuchen oder zu beheben, falls es direkt mit einem Problem zusammenhängt, das Sie gerade behandeln.

Symbol aus Prüfbericht: Test fehlgeschlagen

Der entsprechende Validierungstest wurde nicht bestanden, d. h. dieser Aspekt des Clusters wird nicht unterstützt. Sie müssen das Problem beheben, bevor Sie einen unterstützten Failovercluster erstellen können.

Symbol aus Prüfbericht: Test nicht ausgeführt

Der entsprechende Validierungstest wurde abgebrochen. Dies kann der Fall sein, wenn der Test von einem anderen Test abhing, der nicht erfolgreich abgeschlossen wurde.

Wenn Sie nach Problemen (Warnung oder Fehler) suchen, klicken Sie in der Testergebniszusammenfassung auf einen einzelnen Test, um Details anzuzeigen. In der Zusammenfassung finden Sie außerdem Informationen dazu, ob es sich beim Cluster um eine unterstützte Konfiguration handelt.

Nachdem Sie Maßnahmen zum Beheben des Problems ergriffen haben, können Sie den Assistenten bei Bedarf erneut ausführen, um zu überprüfen, ob die Konfiguration die Tests besteht.

Falls Tests im Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten nicht bestanden werden, wird die Konfiguration von Microsoft in den meisten Fällen als nicht unterstützt angesehen.

Wird einer der Hyper-V-Konfigurationstests nicht bestanden, ist Hyper-V im Cluster nicht ordnungsgemäß konfiguriert. Das Problem muss behoben werden, bevor die virtuellen Computer im Cluster unterstützt werden können. Trotz der Fehler in dieser Testkategorie wird der Cluster für andere Arbeitsauslastungen als geclusterte virtuelle Computer unterstützt.

Die Art des nicht bestandenen Tests gibt Aufschluss über die zu ergreifende Maßnahme. Beispiel: Tritt beim Speichertest Alle Datenträger auflisten ein Fehler auf und werden nachfolgende Speichertests nicht ausgeführt (da sie ebenfalls fehlschlagen würden), wenden Sie sich an den Speicherhersteller, um das Problem zu beheben. Falls bei einem Netzwerktest in Zusammenhang mit IP-Adressen ein Fehler auftritt, wenden Sie sich an das für die Netzwerkinfrastruktur zuständige Team. Nicht bei allen Warnungen oder Fehler muss der Microsoft-Kundensupport kontaktiert werden. Die meisten Warnungen oder Fehlern können zusammen mit internen Teams oder dem entsprechenden Hardwareanbieter behoben werden.

Informationen zum Beheben der in einem Validierungsbericht aufgeführten Fehler finden Sie im vorherigen Abschnitt Schritt 3: Analysieren der Validierungsergebnisse .

Nach dem Beheben der Probleme muss der Konfigurationsüberprüfungs-Assistent erneut ausgeführt werden. Damit eine Konfiguration unterstützt wird, müssen alle Tests ohne Fehler ausgeführt und abgeschlossen werden.

Wenn Sie den Microsoft-Kundensupport wegen eines Validierungsproblems kontaktieren müssen, hilft Ihnen das Supportteam mithilfe des Microsoft Support-Diagnosetools (MSDT) beim Zusammenstellen des Validierungsberichts und anderer wichtiger Konfigurationsdateien. (Dieses Feature ersetzt das MPSReports-Datenerfassungshilfsprogramm.) Microsoft sendet Ihnen ggf. Anweisungen zum Erfassen der Daten. In manchen Fällen werden Sie von Microsoft dazu aufgefordert, den Inhalt des Ordners "C:\Windows\Cluster\Reports" als ZIP-Datei zu Analysezwecken einzusenden. Der erforderliche Clustervalidierungsbericht kann mithilfe beider Verfahren zusammengestellt werden.

Der Konfigurationsüberprüfungs-Assistent gibt genau Aufschluss darüber, wie gut das Failoverclustering für eine bestimmte Konfiguration unterstützt werden kann. Falls ein Update für den Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten verfügbar ist, müssen Sie den Assistenten ggf. erneut ausführen. Alle Tests müssen bestanden werden, damit Ihre Konfiguration auch weiterhin unterstützt wird. Dies führt möglicherweise dazu, dass bei zuvor bestandenen Lösungen Fehler auftreten. Die in den aktualisierten Tests gemeldeten Probleme müssen wie in diesem Handbuch beschrieben behoben werden.

Wenn Sie eine Änderung am bestehenden Cluster vornehmen, müssen möglicherweise nicht alle Clustervalidierungstests ausgeführt werden. In den folgenden Tabellen in diesem Abschnitt sind die Arten der Änderungen, die an einem Cluster vorgenommen werden können, und die entsprechenden auszuführenden Tests aufgeführt.

Schlüssel für die in den folgenden Tabellen angezeigten erforderlichen Validierungstests

  • Vollständig: Führen Sie alle Tests aus. Hierfür ist eine gewisse Clusterdowntime erforderlich.

  • Einzelne LUN: Führen Sie alle Tests und die Speichertests für nur eine LUN aus. Bei der LUN kann es sich um eine kleine, Testzwecken vorbehaltene LUN oder den Zeugendatenträger (sofern in Ihrem Cluster ein Zeugendatenträger verwendet wird) handeln. Dadurch wird das Speichersubsystem, jedoch nicht speziell jede einzelne LUN oder jeder einzelne Datenträger validiert. Diese Validierungstests können ohne Downtime für Ihre geclusterten Dienste oder Anwendungen ausgeführt werden.

  • Auslassen von Speichertests: Führen Sie die Systemkonfigurations-, Inventur- und Netzwerktests, jedoch nicht die Speichertests aus. Diese Validierungstests können ohne Downtime für Ihre Clusterrollen ausgeführt werden.

  • Keine: Es sind keine Validierungstests erforderlich.

Serveränderungen

Ändern Erforderliche Validierungstests

Physisches Ersetzen oder Ändern eines im Cluster verwendeten Servers

Vollständig

Hinzufügen oder Entfernen von CPUs

Keine

Hinzufügen oder Entfernen von RAM auf einem Server

Keine

Hinzufügen, Entfernen oder Ersetzen eines Netzwerkadapters

Auslassen von Speichertests

Aktualisieren der Firmware oder eines vorhandenen Netzwerktreibers

Auslassen von Speichertests

Ändern der BIOS-Einstellungen oder Firmwareversion

Keine

Hinzufügen oder Ändern von Peripheriegeräten, bei denen es sich nicht um Netzwerk- oder Speicherkomponenten handelt, z. B. CD-ROM- oder DVD-Laufwerke, Bandlaufwerke, Grafikkarten und Audio- und USB-Geräte

Keine

Betriebssystemänderungen

Ändern Erforderliche Validierungstests

Anwenden von Service Packs, Softwareupdates oder Hotfixes für Betriebssysteme, die sich auf den Speicherstapel auswirken

Einzelne LUN

Anwenden von Softwareupdates oder Hotfixes, die sich nicht auf den Speicherstapel auswirken

Auslassen von Speichertests

Installieren einer Anwendung ohne Kernelmodus- oder Filtertreiber

Keine

Ändern oder Hinzufügen neuer Kernelmodustreiber

Einzelne LUN

Clusterkonfigurationsänderungen

Ändern Erforderliche Validierungstests

Hinzufügen eines neuen Knotens zum Cluster

Vollständig

Hinzufügen eines neuen Knotens, der unterschiedliche Hardware verwendet

Vollständig

Entfernen eines Knotens aus dem Cluster

Keine

Ändern der Quorumkonfiguration

Keine

Änderungen am freigegebenen Speicher

Ändern Erforderliche Validierungstests

Ändern oder Hinzufügen eines Speicherarrays

Vollständig

Hinzufügen einer weiteren SCSI-Hardware-RAID-Einheit desselben Typs, sofern diese Einheit einen bereits in der Konfiguration enthaltenen HBA verwendet.

Einzelne LUN

Ändern der Nebenversion (0.x) der Speicherfirmware

Einzelne LUN

Ändern der Hauptversion (X.0) der Speicherfirmware

Einzelne LUN

Bereitstellen eines neuen Datenträgers oder einer neuen LUN für einen Cluster

Vollständig, aber nur neue LUNs testen

SAN-Änderungen (Switch/Hub)

Ändern Erforderliche Validierungstests

Hinzufügen oder Ersetzen eines Fibre Channel-Switchs oder -Hubs

Vollständig

Ändern der Anzahl der Ports in einem Schalterblock

Keine

Ändern der Nebenversion (0.x) der Fibre Channel-Switchfirmware

Einzelne LUN

Ändern der Hauptversion (X.0) der Fibre Channel-Switchfirmware

Einzelne LUN

Ändern einer Switchkonfiguration oder -zonenzuweisung

Vollständig, aber nur geänderte LUNs testen

Änderungen am Hostbusadapter (HBA)

Ändern Erforderliche Validierungstests

Ersetzen eines HBA (desselben oder eines anderen Typs)

Vollständig

Hinzufügen eines neuen HBA (desselben oder eines anderen Typs)

Einzelne LUN

Ändern der HBA-Firmware oder des BIOS

Einzelne LUN

Ändern der HBA-Treiberversion

Einzelne LUN

Änderungen an der Multipfadsoftware

Ändern Erforderliche Validierungstests

Ändern von Einzelpfad- in Mehrpfadsoftware oder von Mehrpfad- in Einzelpfadsoftware

Vollständig

Hinzufügen eines Pfads

Einzelne LUN

Entfernen eines Pfads

Einzelne LUN

Aktualisieren der Version des gerätespezifischen Moduls (Device Specific Module, DSM)

Einzelne LUN

Ändern in ein DSM eines anderen Typs, z. B. ein DSM von einem anderen Hersteller

Einzelne LUN

Änderungen an einem Multisite-Cluster

Ändern Erforderliche Validierungstests

Ändern der Netzwerke, die die Knoten miteinander verbinden

Auslassen von Speichertests

Ändern der Nebenversion (0.x) der Datenreplikationssoftware

Einzelne LUN

Ändern der Hauptversion (X.0) der Datenreplikationssoftware oder Ändern in einen anderen Typ von Replikationssoftware

Vollständig

Netzwerkänderungen

Ändern Erforderliche Validierungstests

Ändern der Netzwerkfirmware, -software oder -hardware

Auslassen von Speichertests

Beim Ausführen von Clustervalidierungstests für einen konfigurierten Cluster führen Sie möglicherweise nicht immer alle Speichertests aus. In diesem Abschnitt werden die Punkte erläutert, die Sie beim Einschließen bzw. Auslassen von Speichertests berücksichtigen sollten.

Vom Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten werden standardmäßig alle Speichertests ausgeführt. Sie können die Auswahl aller oder einiger Speichertests auf der Seite Testoptionen des Assistenten aufheben, indem Sie die Option Nur ausgewählte Tests ausführen auswählen. Wenn Speichertests eingeschlossen werden, werden auf der Seite Speicherstatus prüfen des Assistenten alle Datenträger- und Speicherpools im Cluster angezeigt. Sie können hier die Datenträger und Speicherpools auswählen, die in die Speichertests eingeschlossen werden sollen. Bei Speichertests muss ein einer Clusterrolle oder einem freigegebenen Clustervolume zugewiesener Datenträger oder Speicherpool zuerst offline geschaltet werden. Somit haben Komponenten, die den Speicher verwenden, während der Speichertests keinen Zugriff auf den Speicher. Es wird empfohlen, alle Clusterrollen oder anderen Prozesse, die den Datenträger oder Speicherpool möglicherweise verwenden, offline zu schalten, bevor der Speicher in die Speichervalidierungstests aufgenommen wird.

VomTest-Cluster Windows PowerShell-Cmdlet werden standardmäßig alle Speichertests ausgeführt. Sie können mit dem –Include-Parameter angeben, dass nur Speichertests ausgeführt werden sollen oder nur ein bestimmte Speichertest ausgeführt wird. Mit den Parametern –Disk und -Pool kann die gezielte Speichervalidierung ermöglicht werden. Mit dem –Disk-Parameter bzw. dem –Pool-Parameter können Datenträger bzw. Speicherpools angegeben werden, die in die Speichervalidierungstests aufgenommen werden sollen. Wird mit dem –Disk-Parameter oder dem –Pool-Parameter ein Datenträger oder ein Speicherpool angegeben, der derzeit online und einer Clusterrolle oder einem freigegebenen Clustervolume zugeordnet ist, müssen Sie zudem für die Validierung des entsprechenden Datenträgers oder Speicherpools den –Force-Parameter angeben. Andernfalls muss sichergestellt werden, dass der geclusterte Datenträger oder Speicherpool vor dem Ausführen der Tests offline geschaltet wird. Wird der –Disk-Parameter oder der –Pool-Parameter nicht angegeben, werden von Test-Cluster Speichertests für alle Datenträger und Speicherpools ausgeführt, die für die Clusterverwendung zur Verfügung stehen oder sich für die Clusterressource im Offline- oder Fehlerzustand befinden. Es wird empfohlen, alle Clusterrollen oder anderen Prozesse, die den Datenträger oder Speicherpool möglicherweise verwenden, offline zu schalten, bevor der Speicher in die Validierungstests aufgenommen wird.

Speicher, der nicht direkt mit allen Knoten im Cluster verbunden ist

Es gibt möglicherweise Fälle, in denen das Clusterdesign Speicher enthält, der nicht mit allen Knoten im Cluster verbunden ist. Ein allgemeines Beispiel stellen Multisite-Cluster dar. Bei dieser Art von Clustern sind Clusterknoten in SiteA mit einer Gruppe von Speichern verbunden, die Knoten in SiteB sind mit einer anderen Gruppe von Speichern verbunden. Mit einer nicht von Microsoft stammenden Replikationslösung wird sichergestellt, dass beide Speichergruppen dieselben Daten enthalten. Der Failovercluster erkennt diese asymmetrische Speicherkonfiguration. Daher werden die Datenträger in SiteA nur anhand der SiteA-Knoten und die Datenträger in SiteB nur anhand der Knoten in SiteB überprüft.

Ein Szenario, in dem der Microsoft-Kundensupport die Ausführung von Validierungstests für Produktionsclusters anfordert, liegt vor, wenn ein Clusterspeicherfehler auftritt, der durch eine Änderung oder ein Problem der zugrunde liegenden Speicherkonfiguration verursacht wurde. Es wird nicht empfohlen, einen verwendeten Datenträger offline zu schalten, da sich dies unter Umständen auf die Verfügbarkeit der Clusterrollen auswirkt, die den Datenträger verwenden. In dieser Situation können Sie Validierungstests (einschließlich Speichertests) ausführen, indem Sie eine neue LUN erstellen oder vom selben freigegebenen Speichergerät auswählen und sie für alle Knoten im Cluster verfügbar machen. Durch das Testen dieser LUN können Sie die Unterbrechung für Clusterrollen vermeiden, die im Cluster bereits online sind, und dennoch das zugrunde liegende Speichersubsystem testen.

Wenn ein Failovercluster alle Validierungstests bestanden hat und keine zukünftigen Hardware- oder Softwareänderungen anstehen, wird die Konfiguration auch weiterhin unterstützt. Wenn Sie jedoch Routineupdates an Softwarekomponenten wie Treibern oder Firmware ausführen, kann es u. U. erforderlich sein, den Konfigurations-Assistenten erneut auszuführen, um sicherzustellen, dass die aktuelle Konfiguration des Failoverclusters unterstützt wird. Die folgenden Richtlinien können hierbei hilfreich sein:

  • Alle Komponenten des Speicherstapels müssen in allen Knoten im Cluster identisch sein. Die Multipfad-E/A (MPIO)-Software und die DSM-Software müssen identisch sein. Die dem Clusterspeicher hinzufügten Massenspeichergerätecontroller, d. h. Hostbusadapter (HBA), HBA-Treiber und HBA-Firmware, sollten identisch sein. Wenn Sie unterschiedliche HBAs verwenden, sollten Sie gemeinsam mit dem Speicheranbieter überprüfen, ob die unterstützten oder empfohlenen Konfigurationen eingehalten werden.

  • Es hat sich bewährt, eine kleine LUN verfügbar zu halten, damit vom Konfigurationsüberprüfungs-Assistenten Tests für verfügbaren Speicher ohne negative Auswirkungen auf Clusterrollen ausgeführt werden können. Wenn Sie vom Microsoft-Kundensupport aufgefordert werden, alle Clustervalidierungstests auszuführen, ermöglicht der Assistent die Auswahl dieses Datenträgers für die Speichertests, um zu überprüfen, ob der Speicher ordnungsgemäß funktioniert.

Systemkonfigurations-, Inventur- und Netzwerktests sind mit sehr geringem Mehraufwand verbunden und können ohne wesentliche Auswirkungen auf die Server in einem Cluster ausgeführt werden

Sie werden vom Microsoft-Kundensupport eventuell aufgefordert, im Rahmen der üblichen Verfahren zur Problembehandlung die Validierung für einen Produktionscluster (nicht gezielt für den Speicher) auszuführen. In einem solchen Szenario führt der Assistent eine Inventur der Hardware und Software durch, führt einen Netzwerktest aus und überprüft die Systemkonfiguration. In bestimmten Szenarien ist möglicherweise nur ein Teil der Tests erforderlich. Bei der Behandlung eines Netzwerkproblems auf einem Produktionscluster beispielsweise werden Sie vom Microsoft-Kundensupport eventuell aufgefordert, nur die Inventur der Hardware und Software sowie die Netzwerktests auszuführen.

Wenn alle Hardware- und Softwarekomponenten im Cluster die Qualifikationsanforderungen für das Logo "Certified for Windows Server 2012 R2" oder "Certified for Windows Server 2012" erfüllen und der Cluster die Validierungstests besteht, wird er vom Microsoft-Kundenserver und -Support für Failoverclustering als unterstützt betrachtet. Weitere Informationen finden Sie weiter oben in diesem Handbuch unter Unterstützte Clusterkonfigurationen .

Nein, von Microsoft wird keine Liste von Anbieterlösungen für Failovercluster geführt. Viele Anbieter listen jedoch empfohlene Failoverclusterlösungen und -komponenten auf ihren Websites auf.

Der Konfigurationsüberprüfungs-Assistent generiert einen einfachen HTML-Bericht, aus dem eindeutig hervorgeht, ob eine Lösung alle Tests bestanden hat. Dieser Bericht wird vom Standarddiagnosetool MSDT zusammengestellt.

Ja, der Konfigurationsüberprüfungs-Assistent sollte jedes Mal ausgeführt werden, wenn eine Änderung an einem vorhandenen Failovercluster vorgenommen wird. Weitere Informationen finden Sie weiter oben in diesem Handbuch unter Allgemeine Validierungsszenarien .

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