Neues in DNS
Veröffentlicht: Juni 2012
Letzte Aktualisierung: Juni 2012
Betrifft: Windows Server 2012
Die DNS (Domain Name System)-Dienste in Windows Server® 2012 und Windows® 8 enthalten gegenüber vorherigen Windows-Versionen neue Features und Funktionen. In diesem Thema werden neue und geänderte Funktionen im DNS-Serverdienst und DNS-Clientdienst in Windows Server 2012 und Windows 8 beschrieben.
Bei DNS handelt es sich um ein System, das in TCP/IP-Netzwerke zum Benennen von Computern und Netzwerkdiensten verwendet wird. Die DNS-Namensgebung sucht Computer und Dienste über benutzerfreundliche Namen. Wenn ein Benutzer einen DNS-Namen in eine Anwendung eingibt, kann der Name mithilfe des DNS-Dienstes in andere dem Namen entsprechende Daten aufgelöst werden, z. B. in eine IP-Adresse.
In den folgenden Themen werden die Änderungen am DNS-Serverdienst und DNS-Clientdienst erläutert.
DNS-Server für Windows Server 2012 enthält folgende neue Funktionen:
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Die Unterstützung für DNS-Sicherheitserweiterungen (DNS Security Extensions, DNSSEC) wurde erweitert und beinhaltet jetzt Onlinesignierung und automatische Schlüsselverwaltung. Weitere Informationen zu DNSSEC finden Sie unter Übersicht über DNSSEC. Spezifische Verbesserungen an DNSSEC:
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Unterstützung für Active Directory-integrierte DNS-Szenarien einschließlich dynamischer DNS-Updates in mit DNSSEC signierten Zonen
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Unterstützung für aktualisierte DNSSEC-Standards einschließlich NSEC3 und RSA/SHA-2
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Automatische Verteilung von Vertrauensankern über Active Directory
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Unterstützung für das automatische Schlüsselrollover nach RFC 5011
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Aktualisierte Benutzeroberfläche mit Assistenten für die Bereitstellung und Verwaltung
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Überprüfung von Datensätzen, die mit aktualisierten DNSSEC-Standards (NSEC3, RSA/SHA-2) signiert wurden
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Einfache Extrahierung des Stammvertrauensankers
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Unterstützung für Active Directory-integrierte DNS-Szenarien einschließlich dynamischer DNS-Updates in mit DNSSEC signierten Zonen
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Die Konfiguration und Verwaltung von DNS wird durch Windows PowerShell u. a. durch folgende Features erweitert:
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Parität mit der Benutzeroberfläche und "dnscmd.exe"
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Installieren und Entfernen der DNS-Serverrolle mithilfe von Windows PowerShell
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Windows PowerShell-Clientabfrage mit DNSSEC-Überprüfungsergebnissen
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Die Serverkonfiguration ist auch für Computer unter älteren Betriebssystemen möglich.
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Parität mit der Benutzeroberfläche und "dnscmd.exe"
DNS-Client für Windows Server 2012 und Windows 8 enthält folgende neue Funktionen:
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Multicastnamenauflösung für lokale Verbindungen (Link-Local Multicast Name Resolution, LLMNR): Ausgehende LLMNR-Abfragen werden nicht an mobile Breitband- und VPN-Schnittstellen gesendet.
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Network Basic Input/Output System (NETBIOS): Ausgehende NETBIOS-Abfragen werden nicht an mobile Breitbandschnittstellen gesendet.
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LLMNR-Timeout: Das LLMNR-Timeout für Abfragen wurde für den ersten und den zweiten Neuversuch auf jeweils 410 ms erhöht. Der Timeout-Gesamtwert liegt jetzt bei 820 ms statt 300 ms. Diese Änderung dient zur Lösung eines Problems mit Computern im Energiesparmodus. LLMNR- und NETBIOS-Abfragen werden außerdem parallel ausgegeben und so die Antwortzeiten für alle Abfragen verbessert.
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Parallelabfragen: LLMNR und NETBIOS werden parallel ausgegeben und für IPv4- und IPv6-Abfragen optimiert.
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Optimierung der Bindungsreihenfolge: Schnittstellen werden in Netzwerke aufgeteilt, um parallele DNS-Abfragen zu senden und Bindungsreihenfolgenantworten zu bevorzugen.
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Protokollneuordnung: Wenn eine bestimmte Schnittstelle DNS-Namen kapert, werden für flache Namen in diesen Netzwerken LLMNR- und NETBIOS-Abfragen parallel zu DNS-Abfragen gesendet, und die LLMNR- oder NETBIOS-Antwort wird bevorzugt.
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Asynchroner DNS-Cache: Alle Abfragen im DNS-Cachedienst sind asynchron, sodass die Antwortzeiten optimiert werden.
Siehe auch
Begriffe
Schritt für Schritt: Vorführen von DNSSEC in einem TestlaborWeitere Ressourcen
Domain Name System (DNS) – Übersicht