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Antispamschutz

Exchange Online
 

Gilt für: Exchange Online Protection, Exchange Online

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2014-08-06

In den Exchange Online- oder Exchange Online Protection-Dienst (EOP) ist bereits ein Antivirusschutz integriert, sodass Ihre E-Mail-Nachrichten vom Empfang der ersten Nachricht an geschützt sind. Sie möchten jedoch möglicherweise eine Schutzeinstellung ändern, um auf bestimmte Probleme in Ihrer Organisation zu reagieren, wenn Sie zum Beispiel sehr viel Spam von einem bestimmten Absender erhalten, oder einfach die Einstellungen noch genauer einstellen, damit sie optimal auf die Anforderungen Ihrer Organisation zugeschnitten sind. Hierzu können Sie die folgenden Typen von Antispam-Richtlinieneinstellungen im Admin Center von Exchange ändern:

  • Verbindungsfilter basiert auf dem Ruf des Absenders. Sie können eine Zulassungsliste (bzw. eine Liste sicherer Absender) erstellen, um sicherzustellen, dass Sie alle Nachrichten erhalten, die von einer bestimmten IP-Adresse oder einem IP-Adressbereich gesendet werden. Sie können auch eine Liste mit IP-Adresse erstellen, um von diesen Adressen gesendete Nachrichten zu blocken. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren der Verbindungsfilterrichtlinie.

  • Inhaltsfilterung prüft auf Nachrichtenmerkmale, die Spam entsprechen. Sie können ändern, wie mit als Spam identifizierten Nachrichten verfahren werden soll, und ob Nachrichten in bestimmten Sprachen oder aus bestimmten Ländern bzw. Regionen herausgefiltert werden sollen. Darüber hinaus stehen Ihnen erweiterte Spamfilteroptionen zur Verfügung, falls Sie eine strengere Spamfilterung festlegen möchten. Sie können außerdem Spambenachrichtigungen für Endbenutzer konfigurieren, um Benutzer zu informieren, wenn an sie gesendete Nachrichten in Quarantäne verschoben wurden. (Das Verschieben von Nachrichten in Quarantäne ist eine der konfigurierbaren Aktionen.) Über diese Benachrichtigungen können Benutzer fälschlicherweise in Quarantäne verschobene Nachrichten abrufen und einen Bericht darüber zur Analyse an Microsoft weiterleiten. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von Inhaltsfilterrichtlinien.

    WichtigWichtig:
    Für Kunden der eigenständigen EOP-Lösung: Standardmäßig leiten die EOP-Inhaltsfilter als Spam erkannte Nachrichten an den Junk-E-Mail-Ordner der einzelnen Empfänger weiter. Damit die Aktion Nachricht in Junk-E-Mail-Ordner verschieben jedoch bei lokalen Postfächern angewendet wird, müssen Sie auf Ihren lokalen Servern zwei Exchange-Transportregeln konfigurieren, um Spamkopfzeilen zu erkennen, die von EOP hinzugefügt wurden. Weitere Informationen finden Sie unter Sicherstellen, dass Spam an die Junk-E-Mail-Ordner der einzelnen Benutzer geleitet wird.
  • Ausgehende Filterung stellt sicher, dass Benutzer keine Spamnachrichten versenden. Der Computer eines Benutzers wird zum Beispiel mit Malware infiziert, die das Senden von Spamnachrichten verursacht. Ein Schutz dagegen ist daher bereits im Produkt integriert. Die ausgehende Filterung kann nicht deaktiviert werden, Sie können jedoch die Einstellungen wie unter Konfigurieren der Richtlinie für ausgehende Spamnachrichten beschrieben konfigurieren.

Wenn Sie über die integrierte Spamfilterung hinaus eigene benutzerdefinierte Regeln erstellen möchten, die auf Ihren Geschäftsrichtlinien basieren, können Sie die Funktion Transportregeln verwenden.

Weitere Informationen über die Verwaltung eigener Spameinstellungen durch Endbenutzer finden Sie unter Übersicht über den Junk-E-Mail-Filter (für Benutzer von Microsoft Outlook) oder Junk-E-Mail und Phishing (für Benutzer von OWA). Wenn Sie mit EOP lokale Postfächer schützen, müssen Sie die Verzeichnissynchronisierung nutzen, um sicherzustellen, dass diese Einstellungen mit dem Dienst synchronisiert werden. Weitere Informationen zum Einrichten der Verzeichnissynchronisierung finden Sie unter "Verwalten von E-Mail-Benutzern durch Verzeichnissynchronisierung" in Verwalten von E-Mail-Benutzern in EOP.

 
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