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Übersicht über die Klick-und-Los-Anpassung

 

Gilt für: Office 365 ProPlus

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2014-06-05

Zusammenfassung: Enthält Informationen zum Anpassen von Installationen vom Typ "Klick-und-Los für Office 365" sowie zum Erzwingen von Benutzer- und Computereinstellungen.

Zielgruppe: IT-Spezialisten

Administratoren können Installationen vom Typ "Klick-und-Los für Office 365" anpassen. Bei Klick-und-Los handelt es sich um eine Streaming- und Virtualisierungstechnologie von Microsoft, die die benötigte Zeit zum Herunterladen und Verwenden von Office-Produkten deutlich verringert. Die Office 2013-Version verfügt über ein herunterladbares Office-Bereitstellungstool für Klick-und-Los, mit dem Administratoren Produkt- und Sprachquellen für Klick-und-Los an einen lokalen Ort herunterladen können. Dies ist hilfreich in Situationen, in denen Administratoren die Auslastung des Netzwerks verringern oder aufgrund der Sicherheitsanforderungen des Unternehmens verhindern möchten, dass Benutzer Produkte über das Internet installieren.

Gruppenrichtlinien sind eine Infrastruktur, mit deren Hilfe Administratoren bestimmte Computerkonfigurationen für Benutzer und Computer implementieren können. Mit Gruppenrichtlinien lassen sich Benutzer- und Computereinstellungen für Installationen vom Typ "Klick-und-Los für Office 365" erzwingen. Richtlinieneinstellungen können auch auf Mitgliedsserver und Domänencontroller innerhalb des Geltungsbereichs einer Active Directory-Gesamtstruktur angewendet werden, und Administratoren können Gruppenrichtlinien zum Definieren von Konfigurationen nutzen. Dieser Vorgang muss lediglich einmal ausgeführt werden, danach werden die Einstellungen vom Betriebssystem erzwungen.

Gruppenrichtlinieneinstellungen sind in Gruppenrichtlinienobjekten enthalten, die mit ausgewählten Active Directory-Verzeichnisdienstcontainern (Active Directory Domain Services, AD DS) verknüpft sind. Hierzu zählen Standorte, Domänen und Organisationseinheiten. Die Einstellungen in Gruppenrichtlinienobjekten werden von den betroffenen Zielen anhand der hierarchischen Struktur der AD DS-Container ausgewertet.

Inhalt dieses Artikels:

In Office 2013 wird ein neues Anpassungstool für Klick-und-Los für Office 365 eingeführt. Mithilfe des Office-Bereitstellungstools können Administratoren Klick-und-Los-Installationen anpassen und Benutzern das Installieren von Produkten vom Typ "Klick-und-Los für Office 365" über einen lokalen Ort ermöglichen. Das Office-Bereitstellungstool kann im Microsoft Download Center heruntergeladen werden. Der Download enthält die Beispielkonfigurationsdatei Configuration.xml. Zum Anpassen einer Installation führt ein Administrator das Office-Bereitstellungstool aus und gibt eine angepasste Datei vom Typ "Configuration.xml" an. Vom Office-Bereitstellungstool werden die Aufgaben ausgeführt, die mithilfe der optionalen Eigenschaften in der Datei Configuration.xml angegeben wurden.

Das Office-Bereitstellungstool ist eine herunterladbare, selbstextrahierende ausführbare Datei und umfasst Folgendes:

  • EXE-Datei des Office-Bereitstellungstools

  • Eine Beispieldatei vom Typ "Configuration.xml"

Zum Ausführen des Office-Bereitstellungstools müssen Administratoren Folgendes angeben:

  • Eine Befehlszeileneigenschaft, die angibt, in welchem Modus das Tool ausgeführt werden soll

  • Eine benutzerdefinierte Konfigurationsdatei (Configuration.xml) für Klick-und-Los zum Angeben von Installationsanweisungen wie den folgenden:

    • Zu installierende Produkte und Sprachen

    • Zu entfernende Produkte und Sprachen

    • Quellpfad für die Installation

    • Anzuzeigende Ebene der Benutzeroberfläche

    • Protokollierungsoptionen

    • Verhalten von Produktupdates

Weitere Informationen zum Office-Bereitstellungstool finden Sie in folgenden Ressourcen:

Gruppenrichtlinien können sowohl für Windows Installer-basierte Office 2013-Produkte als auch für Produkte vom Typ "Klick-und-Los für Office 365" verwendet werden. Sie sind das empfohlene Werkzeug zum Verwalten der Benutzer- und Computereinstellungen, die in Office 2013 und in Klick-und-Los für Office 365 erzwungen werden sollen.

In einer Active Directory-Umgebung können Administratoren Richtlinieneinstellungen auf Gruppen von Benutzern und Computern an einem Standort, in einer Domäne oder einer Organisationseinheit anwenden, mit dem bzw. der ein Gruppenrichtlinienobjekt verknüpft ist. Zutreffende Richtlinieneinstellungen werden in die genehmigten Registrierungsschlüssel-Speicherorte für Richtlinien geschrieben, und für diese Einstellungen gelten Einschränkungen durch Zugriffssteuerungslisten (Access Control List, ACL), die Änderungen durch Benutzer verhindern, bei denen es sich nicht um Administratoren handelt. Administratoren verwenden Gruppenrichtlinien, um abhängig von den spezifischen Geschäfts- und Sicherheitsanforderungen stark eingeschränkte oder in geringem Umfang verwaltete Desktopkonfigurationen zu erstellen. Gruppenrichtlinieneinstellungen haben Vorrang vor Benutzereinstellungen des Office-Anpassungstools (OAT). Das OAT dient zum Anpassen Windows Installer-basierter Installationen.

Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien für Office 2010 finden Sie in den folgenden Ressourcen. Die Informationen gelten auch für Office 365 ProPlus und Office 2013.

In Office 2013 wird ein neues Anwendungs- und Dokumentkompatibilitätstool (das so genannte Telemetriedashboard) eingeführt. Es ersetzt die Office 2010-Kompatibilitätstools Office Migration Planning Manager (OMPM), Office Code Compatibility Inspector (OCCI) und Office Environment Assessment Tool (OEAT). Verwenden Sie zum Konfigurieren und Aktivieren des Telemetrie-Agents (Telemetriedashboard-Komponente) die Verwaltungsvorlagendateien für Gruppenrichtlinien. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinieneinstellungen für Telemetriedashboard finden Sie unter Bereitstellen des Telemetriedashboards.

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