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Planen der automatischen Dateiklassifizierung

Veröffentlicht: August 2012

Letzte Aktualisierung: September 2012

Betrifft: Windows Server 2012

Vor der Bereitstellung der Dateiklassifizierung auf den Dateiservern in Ihrer Organisation müssen Sie die zu klassifizierenden Informationen und die geeignete Klassifizierungsmethode ermitteln.

Planen Sie die Bereitstellung der automatischen Dateiklassifizierung in Ihrer Organisation anhand folgender Tabelle:

 

Aufgabe Beschreibung

1.1 Ermitteln, welche Informationen in Ihrer Umgebung klassifiziert werden sollen

Inventarisieren Sie Ihre vorhandenen Daten, und entscheiden Sie, welche Informationen klassifiziert werden sollen, bevor Sie Regeln erstellen

1.2 Ermitteln, wie Dateien klassifiziert werden sollen

Wählen Sie die geeignete Klassifizierungsmethode für die Klassifizierungsregel aus: manuell, standortbasiert oder inhaltsbasiert.

1.3 Überlegungen bei mehreren Computern

Verwenden Sie möglichst das Toolkit zur Datenklassifizierung, um die Konfiguration von einem Basiscomputer zu exportieren und sie auf den Dateiservern zu importieren.

Inventarisieren Sie zunächst die vorhandenen Daten in allen Dateien in Ihrer Organisation. Listen Sie anschließend die Klassifizierungsanforderungen auf, und ermitteln Sie anhand dieser Liste welche Datei und welcher Ordner klassifiziert werden soll. Berücksichtigen Sie beim Auflisten der Klassifizierungsanforderungen alle Bestimmungen, z. B. HIPAA.

Stellen Sie vor dem Erstellen neuer Klassifizierungseigenschaften sicher, dass nicht bereits eine entsprechende Ressourceneigenschaft in den Active Directory-Domänendiensten vorhanden ist. Ist bereits eine Eigenschaft vorhanden, aktivieren Sie vor dem Erstellen einer neuen diese Ressourceneigenschaft.

Nehmen Sie beim Ermitteln der zu klassifizierenden Dateien sowohl neue als auch vorhandene Dateien in Ihrer Organisation auf. Es gibt drei Methoden zum Klassifizieren von Dateien:

  • Manuell: Sie können Dateien manuell über die Registerkarte Klassifizierung des Eigenschaftenblatts der Datei klassifizieren.

  • Standortbasiert: Die standortbasierte Klassifizierung kann zum manuellen Klassifizieren von Ordnern mithilfe der Registerkarte Klassifizierung oder mithilfe der Ordnerklassifizierung in einer Klassifizierungsregeln verwendet werden.

  • Inhaltsbasiert: Die inhaltsbasierte Klassifizierung kann mithilfe der Inhaltsklassifizierung in einer Klassifizierungsregel bereitgestellt werden. Das Toolkit zur Datenklassifizierung enthält einige integrierte Regeln zum Ermitteln personenbezogener Daten. Weitere Informationen zum Toolkit zur Datenklassifizierung finden Sie auf der TechNet-Website.

Falls die Ordner- und Inhaltsklassifizierung nicht den Anforderungen Ihrer Organisation entsprechen, verwenden Sie die Windows PowerShell-Klassifizierung, oder erwerben Sie eine nicht von Microsoft stammende Klassifizierung. Mit der Windows PowerShell-Klassifizierung können Sie ein Windows PowerShell-Skript schreiben, das "true" oder "false" zurückgibt. Falls "true" zurückgegeben wird, wird die Datei gemäß der Klassifizierungsregel klassifiziert.

Bei mehreren Dateiservern in der Organisation müssen verschiedene Punkte berücksichtigt werden:

  • Das Toolkit zur Datenklassifizierung importiert und exportiert Klassifizierungsregeln mithilfe von Windows PowerShell-Cmdlets. Verwenden Sie das Toolkit zum Exportieren der Konfiguration von einem Basiscomputer und Importieren auf einem anderen Computer, um sicherzustellen, dass die Konfiguration die gleiche ist.

  • Verwenden Sie dynamische Namespaces, wenn Quell- und Zielserver den gleichen Laufwerkbuchstaben für den Speicher auf dem Server nutzen. Beim Erstellen einer neuen Dateifreigabe mithilfe von Server-Manager können Sie den Namespace angeben. Weitere Informationen zu dynamischen Namespaces finden Sie unter Neuigkeiten im Ressourcen-Manager für Dateiserver (File Server Resource Manager, FSRM).

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