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Planen der Aufbewahrung von Informationen auf Dateiservern

Veröffentlicht: August 2012

Letzte Aktualisierung: August 2012

Betrifft: Windows Server 2012



Eine Datenaufbewahrungsrichtlinie ist für jede Organisation wichtig.

Planen Sie die Aufbewahrung von Informationen in Ihrer Organisation anhand folgender Tabelle:

 

Aufgabe Beschreibung

1.1 Festlegen des Aufbewahrungszeitplans

Durch das Festlegen der Datenaufbewahrungsdauer werden der erforderliche Speicher und die Haftung verringert und es wird zur Einhaltung von Bestimmungen beigetragen.

1.2 Ermitteln der aufzubewahrenden Dateien

Vor dem Implementieren einer Datenaufbewahrungsrichtlinie müssen Sie zunächst den Typ der Daten ermitteln, die auf den einzelnen Dateiservern in der Organisation gespeichert sind.

1.3 Überlegungen bei mehreren Computern

Verwenden Sie möglichst das Toolkit zur Datenklassifizierung, um die Konfiguration von einem Basiscomputer zu exportieren und sie auf den Dateiservern zu importieren.

Das Festlegen der Datenaufbewahrungsdauer auf Dateiservern in Ihrem Netzwerk und das Entwickeln eines Datenaufbewahrungszeitplans bietet die folgenden Vorteile:

  • Beschränken der zu speichernden Datenmenge, wodurch die Gesamtspeicherkosten in der Organisation gesenkt werden

  • Verringern der Haftung

  • Erfüllen von Bestimmungen

Ziehen Sie beim Festlegen des Aufbewahrungszeitplans einen Anwalt zu Rate, um sicherzustellen, dass der Zeitplan die gesetzlichen Vorschriften der Branche Ihrer Organisation einhält. Wenn Ihr Unternehmen beispielsweise im Gesundheitswesen tätig ist, müssen Sie die HIPAA-Richtlinien einhalten.

Vor dem Implementieren einer Datenaufbewahrungsrichtlinie müssen Sie zunächst die Daten ermitteln, die auf den einzelnen Dateiservern gespeichert sind. Nach dem Ermitteln der Daten markieren Sie die Ordner mit einer Aufbewahrungsdauer und einem Aufbewahrungsstartdatum. Entfernen Sie außerdem die Berechtigung zum Löschen untergeordneter Objekte von den Ordnern, die aufzubewahrende Dateien enthalten könnten. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass Dateien nicht versehentlich gelöscht werden.

ImportantWichtig
Die Klassifizierungseigenschaften dürfen nicht als Datum angegeben werden. Verwenden Sie die Aufbewahrungsdauer zum Klassifizieren der Datei. Ändert sich die Aufbewahrungsdauer, können Sie das Intervall der Aufbewahrungsdauer aktualisieren, ohne die einzelnen Dateien erneut klassifizieren zu müssen.

Bei mehreren Dateiservern in der Organisation müssen verschiedene Punkte berücksichtigt werden:

  • Datenaufbewahrungsrichtlinien sind in der Regel in der gesamten Organisation gleich, daher kann der gleiche Regelsatz für mehrere Computer verwendet werden.

  • Das Toolkit zur Datenklassifizierung importiert und exportiert Klassifizierungsregeln mithilfe von Windows PowerShell-Cmdlets. Verwenden Sie das Toolkit zum Exportieren der Konfiguration von einem Basiscomputer und Importieren auf einem anderen Computer, um sicherzustellen, dass die Konfiguration die gleiche ist.

  • Verwenden Sie dynamische Namespaces, wenn Quell- und Zielserver den gleichen Laufwerkbuchstaben für den Speicher auf dem Server nutzen. Beim Erstellen einer neuen Dateifreigabe mithilfe von Server-Manager können Sie den Namespace angeben. Weitere Informationen zu dynamischen Namespaces finden Sie unter Neues im Ressourcen-Manager für Dateiserver.

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