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Neues in System Center 2012 Configuration Manager SP1

Letzte Aktualisierung: August 2013

Betrifft: System Center 2012 Configuration Manager SP1

noteHinweis
Die Informationen in diesem Thema gelten nur für System Center 2012 Configuration Manager SP1.

Anhand der folgenden Abschnitte können Sie Informationen zu wesentlichen Änderungen in System Center 2012 Configuration Manager SP1 seit System Center 2012 Configuration Manager überprüfen:

Eine der wesentlichsten Änderungen ist die Unterstützung von Windows 8 für Configuration Manager-Clients. Von Configuration Manager SP1 wird Windows 8 wie folgt unterstützt:

  • Sie können den Configuration Manager-Client auf Windows 8-Computern installieren und Windows 8 auf neuen Computern bereitstellen oder frühere Client-Betriebssystemversionen aktualisieren. Von Configuration Manager wird auch Windows To Go unterstützt.

  • Sie können Konfigurationselemente für Benutzerdaten und Profile für die Ordnerumleitung, Offlinedateien und servergespeicherte Profile konfigurieren.

  • Sie können für Windows 8-Anwendungen neue Bereitstellungstypen konfigurieren, die eigenständige Anwendungen (APPX-Dateien) und Links zum Windows Store unterstützen.

  • Von Configuration Manager werden Windows 8-Features wie getaktete Internetverbindungen und „Always On Always Connected“ unterstützt.

Weitere wesentliche Änderungen umfassen Folgendes:

  • Unterstützung von Windows Server 2012 auf Standortsystemen und Clients sowie Unterstützung von SQL Server 2012 für die Configuration Manager-Datenbank

  • Unterstützung von Clients auf Macintosh-Computern sowie auf Linux- und UNIX-Servern

  • Bei Verwendung eines Windows Intune-Unternehmenskontos Unterstützung von benutzereigenen mobilen Geräten, auf denen Windows Phone 8, Windows RT, iOS oder Android ausgeführt wird

  • Windows PowerShell-Cmdlets stehen zum Automatisieren von Configuration Manager-Vorgängen mithilfe von Windows PowerShell-Skripts zur Verfügung.

  • Unterstützung von Clouddiensten, beispielsweise eines neuen Verteilungspunkts für Windows Azure

  • Eine flexiblere Hierarchieverwaltung in Verbindung mit der Unterstützung zum Erweitern eines eigenständigen primären Standorts in eine Hierarchie, die einen neuen Standort der zentralen Verwaltung umfasst, und Migration einer Configuration Manager SP1-Hierarchie zu einer anderen Configuration Manager SP1-Hierarchie

  • Unterstützung mehrerer Softwareupdatepunkte an einem Standort, um die automatische Redundanz für Clients zu ermöglichen, ohne einen Netzwerklastenausgleich-Cluster konfigurieren zu müssen

  • Clientbenachrichtigung zum Starten einiger Clientvorgänge über die Configuration Manager-Konsole: Diese Vorgänge umfassen das Herunterladen einer Computerrichtlinie und das Initiieren einer Überprüfung auf Schadsoftware zum frühestmöglichen Zeitpunkt statt erst im Rahmen des normalen Clientrichtlinien-Abrufintervalls.

  • Unterstützung virtueller Umgebungen, in denen mehrere virtuelle Anwendungen das Dateisystem und Registrierungsinformationen gemeinsam nutzen können, statt einen isolierten Speicher verwenden zu müssen

  • Abonnements für Warnungen über E-Mail werden jetzt für alle Funktionen und nicht nur für Endpoint Protection unterstützt.

Weitere Informationen zu den von Configuration Manager SP1 unterstützten Betriebssystemversionen und -editionen finden Sie unter Supported Configurations for Configuration Manager.

Ausführlichere Informationen zu diesen Änderungen finden Sie in den folgenden Abschnitten.

In den folgenden Abschnitten finden Sie Informationen zu Setup- und Standortinstallationsänderungen in Configuration Manager SP1.

Die folgenden Setupoptionen für die Standortinstallation sind neu oder wurden in Configuration Manager SP1 geändert:

  • In System Center 2012 Configuration Manager SP1 ist eine neue Option für die Installation eines Standorts der zentralen Verwaltung verfügbar. Sie haben die Möglichkeit, den Standort der zentralen Verwaltung entweder als ersten Standort in einer neuen Hierarchie oder zum Erweitern eines eigenständigen primären Standorts in eine Hierarchie mit dem neuen Standort der zentralen Verwaltung zu installieren.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Erweitern eines eigenständigen primären Standorts auf eine Hierarchie mit einem zentralen Verwaltungsstandort des Handbuchs Standortverwaltung für System Center 2012 Configuration Manager.

Sie können ein Upgrade von System Center 2012 Configuration Manager auf System Center 2012 Configuration Manager SP1 ausführen.

Weitere Informationen finden Sie unter Planen von Upgrades für System Center 2012 Configuration Manager im Handbuch Standortverwaltung für System Center 2012 Configuration Manager.

Nachdem Sie Configuration Manager SP1 installiert haben, können Sie Konsolenvorgänge mithilfe von Windows PowerShell-Cmdlets automatisieren. Sie können beispielsweise Benutzer- und Gerätesammlungen erstellen, Clienteinstellungen konfigurieren und E-Mail-Abonnements für Warnungen erstellen. Für Configuration Manager SP1 ist Windows PowerShell 3.0 erforderlich.

Klicken Sie zum Öffnen einer Windows PowerShell-Sitzung auf das Menü Anwendung, und wählen Sie dann die Option Verbindung über Windows PowerShell herstellen aus.

Zum Ermitteln der verfügbaren Cmdlets geben Sie an der Windows PowerShell-Eingabeaufforderung den Befehl get-command -module ConfigurationManager ein.

TipTipp
Die Namen aller Configuration Manager-Cmdlets weisen das Präfix CM auf.

Weitere Informationen zu Configuration Manager-Cmdlets finden Sie unter Cmdlets in Configuration Manager SP1.

In den folgenden Abschnitten finden Sie Informationen zu Standort- und Hierarchieänderungen in Configuration Manager SP1.

noteHinweis
Die Active Directory-Schemaerweiterungen für System Center 2012 Configuration Manager SP1 unterscheiden sich nicht von den Erweiterungen, die von System Center 2012 Configuration Manager verwendet werden. Wenn Sie das Schema für Configuration Manager 2007 oder System Center 2012 Configuration Manager erweitert haben, müssen Sie das Schema für System Center 2012 Configuration Manager SP1 nicht erneut erweitern.

Die folgenden Elemente bei der Standortkommunikation sind neu oder wurden für Configuration Manager SP1 geändert:

  • Adressen für die dateibasierte Replikation zwischen Standorten werden durch Dateireplikationsrouten ersetzt. Es handelt sich hier lediglich um eine Begriffsänderung für die dateibasierte Replikation, mit der die Konsistenz mit dem Begriff Datenbankreplikation hergestellt wird. Die Funktionalität bleibt unverändert.

  • Konfigurieren von Datenbankreplikationslinks zwischen Standortdatenbanken zum Steuern und Überwachen des Netzwerkverkehrs bei der Datenbankreplikation:

    • Verwenden Sie verteilte Ansichten, um die Replikation ausgewählter Standortdaten von einem primären Standort zum Standort der zentralen Verwaltung zu verhindern. Der Zugriff auf diese Daten in der Datenbank des primären Standorts erfolgt dann direkt vom Standort der zentralen Verwaltung aus.

    • Planen Sie die Übertragung ausgewählter Standortdaten über Datenbankreplikationslinks.

    • Steuern Sie, wie häufig der Replikationsdatenverkehr für Berichte zusammengefasst wird.

    • Definieren Sie benutzerdefinierte Schwellenwerte, durch die Warnungen zu Replikationsproblemen ausgelöst werden.

  • Konfigurieren von Replikationssteuerelementen für die SQL Server-Datenbank an einem Standort:

    • Ändern Sie den Port, der von Configuration Manager für den SQL Server Service Broker verwendet wird.

    • Konfigurieren Sie den Zeitraum, nach dessen Ablauf aufgrund eines Replikationsfehlers veranlasst wird, dass an einem Standort die lokale Kopie der globalen Daten neu initialisiert wird.

    • Konfigurieren Sie eine Standortdatenbank so, dass die von ihr bei der Datenbankreplikation replizierten Daten komprimiert werden. Die Daten werden nur für die Übertragung zwischen Standorten komprimiert, nicht aber für die Speicherung in den Standortdatenbanken der Standorte.

Weitere Informationen zur Dateireplikation finden Sie im Abschnitt Dateibasierte Replikation des Themas Planen der Kommunikation in Configuration Manager.

Weitere Informationen zu Datenbankreplikationslinks finden Sie im Abschnitt Datenbankreplikationslinks des Themas Planen der Kommunikation in Configuration Manager.

Weitere Informationen zu Replikationssteuerelementen für die SQL Server-Datenbank finden Sie im Abschnitt Steuerelemente für die Replikation von Standortdatenbanken des Themas Planen der Kommunikation in Configuration Manager.

Das folgende Element für die Sicherung und Wiederherstellung ist in Configuration Manager SP1 neu:

  • Sie können einen sekundären Standort wiederherstellen, indem Sie in der Configuration Manager-Konsole unter dem Knoten Standorte die Aktion Sekundären Standort wiederherstellen verwenden. Während der Wiederherstellung werden die Dateien des sekundären Standorts auf dem Zielcomputer installiert. Anschließend werden die Daten des sekundären Standorts mit den Daten des primären Standorts neu initialisiert. Der wiederhergestellte sekundäre Standort muss über den gleichen vollqualifizierten Domänennamen verfügen und alle Voraussetzungen für sekundäre Standorte erfüllen, und Sie müssen die geeigneten Sicherheitsrechte für den sekundären Standort konfigurieren.

    Weitere Informationen zu den Sicherheitsanforderungen für sekundäre Standorte finden Sie im Abschnitt Installieren eines sekundären Standorts des Themas Installieren von Standorten und Erstellen einer Hierarchie für Configuration Manager.

    Weitere Informationen zur Wiederherstellung eines sekundären Standorts finden Sie im Abschnitt Wiederherstellen eines sekundären Standorts des Themas Sicherung und Wiederherstellung in Configuration Manager.

In Configuration Manager SP1 gibt es in Bezug auf Standortsystemrollen die folgenden Neuerungen:

Für die Migration in Configuration Manager SP1 sind die folgenden neuen Optionen verfügbar:

  • Ab System Center 2012 Configuration Manager SP1 können Sie Daten aus anderen Hierarchien mit denen in Ihrer eigenen Hierarchie zusammenführen, sofern alle betreffenden Hierarchien unter der gleichen Configuration Manager-Version ausgeführt werden. Dies gilt auch für die Migration von Daten aus einer Testumgebung in Ihre Produktionsumgebung.

  • Einige Bezeichnungen und Beschreibungen von Benutzeroberflächenelementen wurden aufgrund von Funktionsänderungen aktualisiert, die Ihnen die Migration von Daten zwischen zwei System Center 2012 Configuration Manager-Hierarchien ermöglichen.

Weitere Informationen zur Migration finden Sie im Thema Introduction to Migration in Configuration Manager 2012 (Einführung in die Migration zu System Center 2012 Configuration Manager) des Handbuchs Migrating Hierarchies in System Center 2012 Configuration Manager (Migrieren von Hierarchien in System Center 2012 Configuration Manager).

In den folgenden Abschnitten finden Sie Informationen zu Clientbereitstellungsänderungen und geänderten Clientvorgängen in Configuration Manager SP1.

Die folgenden Elemente für die Clientbereitstellung sind neu oder wurden in Configuration Manager SP1 geändert:

  • Für Configuration Manager 2007- und System Center 2012 Configuration Manager-Clients kann von Configuration Manager automatisch ein Upgrade auf die Version des ihnen zugewiesenen System Center 2012 Configuration Manager-Standorts durchgeführt werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Automatisches Aktualisieren des Configuration Manager-Clients für die Hierarchie des Themas Installieren von Clients auf Windows-Computern in Configuration Manager.

  • Sie können jetzt die folgenden Eigenschaften für CCMSetup.exe als Installationsoptionen festlegen, wenn Sie Clientpush verwenden:

    • /forcereboot

    • /skipprereq

    • /logon

    • /BITSPriority

    • /downloadtimeout

    • /forceinstall

  • Von Configuration Manager SP1-Clients wird jetzt Microsoft Silverlight 5 für den Anwendungskatalog verwendet. Diese Version von Silverlight wird von Configuration Manager automatisch auf Clients installiert, sofern sie noch nicht vorhanden ist, und unter Computer-Agent wird die Clienteinstellung Ausführen von Silverlight-Anwendungen im Modus mit höherer Vertrauensstellung zulassen standardmäßig auf Ja festgelegt. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Zertifikate für Silverlight 5 und für den Anwendungskatalog erforderlicher Modus mit höherer Vertrauensstellung des Themas Sicherheit und Datenschutz für die Anwendungsverwaltung in Configuration Manager.

  • Unter Computer-Agent gibt es für die Clienteinstellung PowerShell-Ausführungsrichtlinie den neuen Standardwert Alle signiert. Dieser Wert bedeutet, dass Windows PowerShell-Skripts unabhängig von der aktuellen Windows PowerShell-Konfiguration auf dem Clientcomputer vom Configuration Manager-Client nur ausgeführt werden können, wenn sie von einem vertrauenswürdigen Herausgeber signiert wurden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Computer-Agent des Themas Informationen zu Clienteinstellungen in Configuration Manager.

  • Durch die neue Clienteinstellung Zufällige Stichtaganordnung deaktivieren unter Computer-Agent wird die zufällige Installationsverzögerung für erforderliche Softwareupdates und Anwendungsbereitstellungen deaktiviert. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Computer-Agent des Themas Informationen zu Clienteinstellungen in Configuration Manager.

  • Mit der Configuration Manager-Clientbenachrichtigungsfunktion können einige Clientvorgänge so bald wie möglich ausgeführt werden, statt erst im Rahmen des normalen Clientrichtlinien-Abrufintervalls. Beispielsweise können Sie mit dem Clientverwaltungstask Computerrichtlinie herunterladen Computer anweisen, die Richtlinie so bald wie möglich herunterzuladen. Darüber hinaus können Sie verschiedene Aktionen für Endpoint Protection initiieren, darunter die Überprüfung eines Clients auf Schadsoftware.

    Für die Clientbenachrichtigungskommunikation wird standardmäßig der TCP-Port 10123 verwendet, der für einen primären Standort als Standorteigenschaft konfiguriert werden kann. Möglicherweise müssen Sie für diese neue Portkommunikation auf dem Verwaltungspunkt, Clients und allen beteiligten Firewalls Windows-Firewall konfigurieren. Bei der Clientbenachrichtigung ist jedoch ein Ausweichen auf die eingerichtete Kommunikation zwischen Client und Verwaltungspunkt über HTTP oder HTTPS möglich. Die im Rahmen der Clientbenachrichtigung ausgeführten Aktionen werden im Arbeitsbereich Überwachung im neuen Knoten Clientvorgänge angezeigt.

    noteHinweis
    Die Clientbenachrichtigung wird von der rollenbasierten Verwaltung nicht unterstützt. Alle Benutzer der Configuration Manager-Konsole können Benachrichtigungen im Knoten Clientvorgänge des Arbeitsbereichs Überwachung sehen.

    Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von Portnummern für die Clientkommunikation in Configuration Manager und Verwalten von Clients in Configuration Manager.

  • Sie können den Configuration Manager-Client auf Computern installieren, auf denen Mac OS X ausgeführt wird. Sie können diesen Client dann verwalten, indem Sie Kompatibilitätseinstellungen verwenden, Software bereitstellen und Hardwareinventurdaten sammeln. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren von Clients auf Macintosh-Computern in Configuration Manager.

  • Sie können den Configuration Manager-Client auf Servern installieren, auf denen eine unterstützte Version von Linux oder UNIX ausgeführt wird. Sie können diesen Client dann verwalten, indem Sie Software bereitstellen und Hardwareinventurdaten sammeln. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren von Clients unter Linux und UNIX-Computer in Configuration Manager.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Einführung in die Clientbereitstellung in Configuration Manager des Handbuchs Bereitstellen von Clients für System Center 2012 Configuration Manager.

Die folgenden Elemente für mobile Geräte sind neu oder wurden in Configuration Manager SP1 geändert:

  • Die Gruppe für Clienteinstellungen zur Konfiguration der Anmeldeeinstellungen für mobile Geräte wird nicht mehr als Mobile Geräte sondern als Anmeldung bezeichnet. Diese und damit verbundene Änderungen, beispielsweise die Änderung der Clienteinstellung Anmeldungsprofil für mobile Geräte in Anmeldungsprofil, zeigen, dass die Anmeldefunktion jetzt auf Macintosh-Computer ausgeweitet wurde.

    ImportantWichtig
    Die Clientzertifikate für mobile Geräte und Macintosh-Computer haben unterschiedliche Anforderungen. Daher müssen Sie bei der Konfiguration der Clienteinstellungen für die Anmeldung für mobile Geräte und Macintosh-Computer die Zertifikatvorlagen so konfigurieren, dass für sie nicht dieselben Benutzerkonten verwendet werden.

  • Auf mithilfe von Configuration Manager SP1 angemeldeten mobilen Geräten wird jetzt die Clientrichtlinien-Abrufintervalleinstellung in der Clienteinstellungsgruppe Clientrichtlinie und nicht mehr das Abrufintervall in der umbenannten Clienteinstellungsgruppe Anmeldung verwendet. Durch diese Änderung können Sie verschiedene Clientrichtlinienintervalle für über Configuration Manager angemeldete mobile Geräte mithilfe von benutzerdefinierten Geräteclienteinstellungen konfigurieren. Für Anmeldung können Sie keine benutzerdefinierten Geräteclienteinstellungen erstellen.

  • Sie können mobile Geräte unter Windows Phone 8, Windows RT oder iOS anmelden, wenn Sie Windows Intune-Connector verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von mobilen Geräten mit Configuration Manager und Windows Intune.

  • Benutzer mit über Windows Intune angemeldeten mobilen Geräten und mit vom Exchange Server-Connector verwalteten Android-Geräten können Anwendungen aus dem Unternehmensportal installieren. Das Unternehmensportal ist das Gegenstück zum Anwendungskatalog für diese mobilen Geräte.

  • Die neue Option Außerkraftsetzen für mobile Geräte in der Configuration Manager-Konsole wird nur von mobilen Geräten unterstützt, die über Windows Intune angemeldet werden.

Die folgenden Elemente der Clientverwaltung sind neu oder wurden in Configuration Manager SP1 geändert:

  • Vom Configuration Manager SP1-Client wird die Windows 8-Funktion „Always On Always Connected“ unterstützt. Vom Configuration Manager-Client können jetzt die Energiezustände von Geräten, von denen „Always On Always Connected“ unterstützt wird, erkannt werden. Aus diesem Grund werden Clientaktionen von diesen Clients möglicherweise verzögert. Diese automatische Anpassung trägt dazu bei, die Leistung und die Akkulebensdauer des Geräts zu maximieren. Die folgenden Zustände können vom Configuration Manager-Client auf einem „Always On Always Connected“-Gerät erkannt werden.

    • Ob das Netzwerk aktiviert oder deaktiviert ist

    • Ob das Gerät sich im Akkubetrieb oder im Netzbetrieb befindet

    • Verbleibende Lebensdauer des Akkus

    • Ob das Gerät im Leerlaufmodus ist

    • Ob das Gerät sich in seinem automatischen Windows-Wartungsfenster befindet

    • Ob vom Gerät eine getaktete Internetverbindung verwendet wird

    noteHinweis
    Mit diesen Änderungen kann die Leistung des Configuration Manager-Clients auch auf Computern, von denen „Always On Always Connected“ nicht unterstützt wird, gesteigert werden.

    Von Configuration Manager werden „Always On Always Connected“-Geräte unterstützt, von denen Windows 8 auf x86- und x64-Plattformen ausgeführt wird. „Always On Always Connected“ wird von Configuration Manager bei Windows 8 RT-Geräten nicht unterstützt.

  • Mit der Clientbenachrichtigung in Configuration Manager können einige Clientvorgänge so bald wie möglich ausgeführt werden, anstatt erst im Rahmen des normalen Clientrichtlinien-Abrufintervalls. Beispielsweise können Sie mit dem Clientverwaltungstask Computerrichtlinie herunterladen Computer anweisen, die Richtlinie so bald wie möglich herunterzuladen. Darüber hinaus können Sie verschiedene Aktionen für Endpoint Protection starten, beispielsweise die Überprüfung eines Clients auf Schadsoftware.

    Die im Rahmen der Clientbenachrichtigung ausgeführten Aktionen werden im Arbeitsbereich Überwachung im neuen Knoten Clientvorgänge angezeigt.

    Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von Clients in Configuration Manager.

  • Sie können verwalten, wie Daten von Windows 8-Clientcomputern über getaktete Internetverbindungen übertragen werden. Hierzu verwenden Sie die Clienteinstellung Hiermit wird angegeben, wie hinsichtlich der Kommunikation von Clients bei getakteten Netzwerkverbindungen verfahren wird unter Getaktete Internetverbindungen sowie die Softwarebereitstellungseinstellung Allen Clients die Verwendung einer getakteten Internetverbindung für den Download von Inhalt gestatten, wenn der Stichtag für die Installation erreicht wurde in einer erforderlichen Softwarebereitstellung. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Getaktete Internetverbindungen des Themas Informationen zu Clienteinstellungen in Configuration Manager.

  • Wenn auf Configuration Manager SP1-Clients Windows 7, Windows 8, Windows Server 2008 R2 oder Windows Server 2012 ausgeführt wird, können Sie die Wake-on-LAN-Standorteinstellungen für Unicastpakete durch die Clienteinstellungen für den Aktivierungsproxy ergänzen. Mit dieser Kombination werden Computer in Subnetzen aktiviert, ohne dass Netzwerkswitches neu konfiguriert werden müssen. Weitere Informationen zum Aktivierungsproxy finden Sie im Abschnitt Planen der Clientaktivierung des Themas Planen der Kommunikation in Configuration Manager.

Weitere Informationen finden Sie in den Themen Einführung in die Clientbereitstellung in Configuration Manager und Verwalten von Clients in Configuration Manager des Handbuchs Bereitstellen von Clients für System Center 2012 Configuration Manager.

Die folgenden Elemente für Sammlungen sind neu oder wurden in Configuration Manager SP1 geändert:

  • Die integrierten Sammlungen sind jetzt schreibgeschützt und können nicht geändert werden.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Introduction to Collections in Configuration Manager (Einführung in die Sammlungen in Configuration Manager) des Handbuchs Assets and Compliance in System Center 2012 Configuration Manager (Bestand und Kompatibilität in System Center 2012 Configuration Manager).

Die folgenden Elemente für die Kompatibilitätseinstellungen sind neu oder wurden in Configuration Manager SP1 geändert:

  • Sie können jetzt Konfigurationselemente für Benutzerdaten und Profile konfigurieren, die Einstellungen enthalten, mit denen gesteuert wird, wie Benutzer in einer Hierarchie die Ordnerumleitung, Offlinedateien und servergespeicherten Profile auf Windows 8-Computern verwalten. Sie können diese Einstellungen für Benutzersammlungen bereitstellen und dann die Kompatibilität in der Configuration Manager-Konsole im Knoten Überwachung überwachen.

    Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Benutzerdaten und Profile Konfigurationselemente in Configuration Manager.

  • Mit dem neuen Konfigurationselement für Mac OS X können Sie die Einstellungen der Eigenschaftenliste (PLIST) auf Macintosh-Computern auswerten und wiederherstellen. Mithilfe von Shellskripts können Sie auch andere Macintosh-Einstellungen auswerten und wiederherstellen.

    Weitere Informationen finden Sie unter Mac Computer Konfigurationselemente in Configuration Manager erstellen.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Introduction to Compliance Settings in Configuration Manager (Einführung in die Kompatibilitätseinstellungen in Configuration Manager) des Handbuchs Assets and Compliance in System Center 2012 Configuration Manager (Bestand und Kompatibilität in System Center 2012 Configuration Manager).

Die folgenden Elemente für Endpoint Protection sind neu oder wurden in Configuration Manager SP1 geändert:

  • Sie können jetzt eine Clienteinstellung für Endpoint Protection aktivieren, mit der für die Installation des Endpoint Protection-Clients auf Windows Embedded-Geräten mit Schreibfilteraktivierung ein Commit ausgeführt wird. Weitere Informationen zu dieser Clienteinstellung finden Sie im Abschnitt Endpoint Protection des Themas Informationen zu Clienteinstellungen in Configuration Manager.

    Außerdem können die von Softwareupdates bereitgestellten Definitionsupdates so konfiguriert werden, dass sie in das Overlay von Windows Embedded-Geräten geschrieben werden. Diese Updates werden dann umgehend und ohne Neustart installiert. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Unterstützung für Windows Embedded-Geräte mit Schreibfiltern des Themas Einführung in Softwareupdates in Configuration Manager.

  • Sie können den Endpoint Protection-Client jetzt so konfigurieren, dass er nur innerhalb konfigurierter Wartungsfenster installiert wird. Das Wartungsfenster muss eine Dauer von mindestens 30 Minuten haben, damit die Installation stattfinden kann.

  • Von Endpoint Protection in Configuration Manager können jetzt die folgenden Aktionen mithilfe der Clientbenachrichtigung so bald wie möglich ausgeführt werden, anstatt erst im Rahmen des normalen Clientrichtlinien-Abrufintervalls:

    • Erzwingen von Definitionsupdates für Antischadsoftware

    • Ausführen von Schnellüberprüfungen

    • Ausführen vollständiger Überprüfungen

    • Zulassen von Bedrohungen

    • Ausschließen von Ordnern und Dateien

    • Wiederherstellen unter Quarantäne gestellter Dateien

  • Softwareupdates wurden verbessert, um eine häufigere Verteilung von Endpoint Protection-Definitionsupdates zu ermöglichen.

  • Mehrere Richtlinien für Antischadsoftware, die auf dem gleichen Clientcomputer bereitgestellt werden, werden auf dem Client zusammengeführt. Wenn zwei Einstellungen in Konflikt stehen, wird die Option mit der höchsten Priorität verwendet. Einige Einstellungen werden ebenfalls zusammengeführt, wie z. B. Ausschlusslisten aus separaten Richtlinien für Antischadsoftware. Bei der clientseitigen Zusammenführung wird auch die Priorität berücksichtigt, die Sie für die einzelnen Richtlinien für Antischadsoftware konfiguriert haben.

  • Der Assistent zum Bereitstellen von Softwareupdates und der Assistent zum Erstellen automatischer Bereitstellungsregeln enthalten eine Vorlage für Softwareupdatebereitstellungen namens Definitionsupdates. Diese Vorlage enthält typische Einstellungen für die Bereitstellung von Softwaredefinitionsupdates für Endpoint Protection.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Einführung in Endpoint Protection in Configuration Manager des Handbuchs Assets and Compliance in System Center 2012 Configuration Manager (Bestand und Kompatibilität in System Center 2012 Configuration Manager).

In Configuration Manager SP1 sind die folgenden neuen Elemente für Asset Intelligence verfügbar:

  • Von Asset Intelligence werden die sieben obligatorischen Softwarekennungstags nach ISO/IEC 19770-2 unterstützt. Im Standard ISO/IEC 19770-2 werden die Struktur und die allgemeine Nutzung von Softwarekennungen dargelegt. Von Softwarekennungstags werden autoritative Informationen bereitgestellt, mit deren Hilfe die installierte Software identifiziert wird. Wenn eine Software Softwarekennungstags mit Informationen enthält, die mit ISO/IEC 19770-2 konform sind, werden die Softwarekennungstags von Asset Intelligence in der Software gesammelt.

    noteHinweis
    Sie müssen die Asset Intelligence-Berichterstellungsklasse für Hardwareinventuren, „SMS_SoftwareTag“, aktivieren, damit die Softwarekennungstags von Configuration Manager gesammelt werden können.

  • Von Asset Intelligence werden drei neue Berichte bereitgestellt, die Informationen über Software mit Softwarekennungstags enthalten. Die Berichtstitel beginnen mit „Software 14A“, „Software 14B“ und „Software 14C“.

  • Von Asset Intelligence werden wie bisher Informationen über Application Virtualization 4 gesammelt und jetzt zusätzlich auch Informationen über Application Virtualization 5-Anwendungen.

Weitere Informationen zu Asset Intelligence finden Sie im Thema Einführung in Asset Intelligence in Configuration Manager des Handbuchs Assets and Compliance in System Center 2012 Configuration Manager (Bestand und Kompatibilität in System Center 2012 Configuration Manager).

In den folgenden Abschnitten finden Sie Informationen zu Änderungen im Zusammenhang mit Softwareupdates, Softwareverteilung, Betriebssystembereitstellung und Tasksequenzen in Configuration Manager SP1.

Die folgenden Elemente für Softwareupdates sind neu oder wurden in Configuration Manager SP1 geändert:

  • Die Softwareupdatepunkte wurden in Configuration Manager SP1 umgestaltet. Sie können an einem Standort mehrere Standortsysteme „Softwareupdatepunkt“ installieren. Bei der Konfiguration eines Softwareupdatepunkts können Sie festlegen, ob er der gleichen Gesamtstruktur wie der Standortserver oder einer anderen Gesamtstruktur angehören soll und ob er Kommunikation von Clients aus dem Internet und/oder dem Intranet akzeptieren soll. Durch dieses Verhalten wird ein gewisses Maß an Fehlertoleranz gewährleistet, ohne dass ein NLB-Cluster (Network Load Balancing - Netzwerklastenausgleich) erforderlich wäre. An einem sekundären Standort können Sie nur einen Softwareupdatepunkt installieren. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Bestimmen der Softwareupdatepunkt-Infrastruktur des Themas Planen von Softwareupdates in Configuration Manager.

    noteHinweis
    Der Begriff „aktiver Softwareupdatepunkt“ ist in Configuration Manager SP1 veraltet.

  • Es ist in der Configuration Manager-Konsole nicht mehr möglich, einen Softwareupdatepunkt als Netzwerklastenausgleich zu konfigurieren. Sie müssen den Netzwerklastenausgleich für den aktiven Softwareupdatepunkt entfernen, bevor Sie das Upgrade von Configuration Manager ohne Service Pack auf Configuration Manager SP1 durchführen. Nach dem Abschluss des Upgrades haben Sie die Möglichkeit, den Netzwerklastenausgleich mithilfe des PowerShell-Cmdlets „Set-CMSoftwareUpdatePoint“ erneut zu konfigurieren. Weitere Informationen zu einem Softwareupdatepunkt, der für die Verwendung eines Netzwerklastenausgleichs konfiguriert ist, finden Sie im Abschnitt Für die Verwendung eines NLB konfigurierter Softwareupdatepunkt des Themas Planen von Softwareupdates in Configuration Manager. Weitere Informationen zum PowerShell-Cmdlet „Set-CMSoftwareUpdatePoint“ finden Sie im Thema Set-CMSoftwareUpdatePoint des Handbuchs System Center 2012 Configuration Manager SP1 Cmdlet Reference.

  • Am Configuration Manager-Standort der obersten Ebene können Sie jetzt einen vorhandenen WSUS-Server als Ort der Upstreamsynchronisierungsquelle angeben. Bei der Synchronisierung wird vom Standort eine Verbindung mit diesem Ort hergestellt, um Softwareupdates zu synchronisieren. Beispielsweise können Sie für einen vorhandenen WSUS-Server, der nicht der Configuration Manager-Hierarchie angehört, angeben, dass er zur Synchronisierung von Softwareupdates verwendet werden soll.

  • Im Assistenten zum Erstellen automatischer Bereitstellungsregeln stehen zwei integrierte Vorlagen für die Softwareupdatebereitstellung zur Auswahl. Die Vorlage Definitionsupdates enthält allgemeine Einstellungen für die Bereitstellung von Softwaredefinitionsupdates. Die Vorlage Patch-Dienstag enthält allgemeine Einstellungen für die monatliche Bereitstellung von Softwaredefinitionsupdates.

  • In den Eigenschaften für Softwareupdatepunkte können Sie Anmeldeinformationen für den Standortserver bereitstellen, über die die Verbindung mit dem WSUS-Server hergestellt werden soll. Über dieses Konto können Sie beispielsweise eine Verbindung mit einem Softwareupdatepunkt in einer anderen Gesamtstruktur herstellen.

  • Sie können eine automatische Bereitstellungsregel entsprechend der Veröffentlichungshäufigkeit der Microsoft System Center Endpoint Protection-Definitionsupdates bis zu dreimal täglich ausführen.

  • Sie können im Softwarecenter mehrere Softwareupdates auswählen und als Gruppe installieren.

  • Mit der neuen Einstellung der Benutzerfreundlichkeit Änderungen zum Stichtag oder während eines Wartungsfensters ausführen (erfordert Neustart) können Sie das Verhalten des Schreibfilters auf Windows Embedded-Geräten steuern, wenn Sie Softwareupdates bereitstellen. Weitere Informationen zur Verwaltung von eingebetteten Geräten mit Schreibfiltern durch Configuration Manager finden Sie im Abschnitt Bereitstellen des Configuration Manager-Clients für Windows Embedded-Geräte des Themas Einführung in die Clientbereitstellung in Configuration Manager.

  • Durch die neue Clienteinstellung Zufällige Stichtaganordnung deaktivieren unter Computer-Agent wird die zufällige Installationsverzögerung für erforderliche Softwareupdates und Anwendungsbereitstellungen deaktiviert. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Computer-Agent des Themas Informationen zu Clienteinstellungen in Configuration Manager.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Einführung in Softwareupdates in Configuration Manager des Handbuchs Bereitstellen von Software und Betriebssystemen in System Center 2012 Configuration Manager.

Die folgenden Elemente für die Anwendungsverwaltung sind neu oder wurden in Configuration Manager SP1 geändert:

  • Mithilfe von virtuellen App-V-Umgebungen in Configuration Manager können virtuelle Anwendungen auf Clientcomputern ein Dateisystem und die Registrierung gemeinsam nutzen. Dadurch können Daten von Anwendungen, die sich in der gleichen virtuellen Umgebung befinden, gemeinsam genutzt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von virtuellen App-V-Umgebungen in Configuration Manager.

  • Sie können für Windows 8-Anwendungen neue Bereitstellungstypen konfigurieren, die eigenständige Anwendungen (APPX-Dateien) und Links zum Windows Store unterstützen.

  • Configuration Manager enthält einen neuen Bereitstellungstyp, mit dem Sie eigene mit Microsoft Application Virtualization 5.0 erstellte virtuelle Anwendungen bereitstellen können.

  • Configuration Manager enthält einen neuen Bereitstellungstyp, mit dem Sie Anwendungen auf Macintosh-Computern bereitstellen können, auf denen der Configuration Manager-Client ausgeführt wird.

  • Bei der Verwendung des Windows Intune-Connectors sind in Configuration Manager neue Bereitstellungstypen für die folgenden mobilen Geräte enthalten: Windows Phone 8, Windows RT, iOS und Android. Benutzer können diese Anwendungen aus dem Self-Service-Portal für mobile Geräte herunterladen – dem Unternehmensportal. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten von mobilen Geräten mit Configuration Manager und Windows Intune.

  • Mithilfe der neuen Einstellung der Benutzerfreundlichkeit Änderungen zum Stichtag oder während eines Wartungsfensters ausführen (erfordert Neustart) können Sie das Verhalten des Schreibfilters auf Windows Embedded-Geräten steuern, wenn Sie Anwendungen, Pakete und Programme bereitstellen.

  • Bei Windows Embedded-Geräten mit aktiviertem Schreibfilter:

    • Softwarebereitstellungen mit dem Zweck Verfügbar werden nicht unterstützt. Wenn Sie eine Softwarebereitstellung für diese Geräte planen, können Benutzer die Bereitstellung im Softwarecenter sehen. Wenn die Benutzer jedoch versuchen, sie von dort aus zu installieren, wird die Fehlermeldung angezeigt, dass sie nicht über die erforderlichen Berechtigungen für diesen Vorgang verfügen.

    • Benutzer auf diesen Geräten können ihre Geschäftszeiten in Softwarecenter nicht konfigurieren.

    • Für Benutzer auf diesen Geräten werden keine Benutzerbenachrichtigungen angezeigt, mit denen sie eine Softwarebereitstellung auf eine Zeit außerhalb der Geschäftszeiten verschieben können.

  • Benutzer können keine Anwendungen mehr aus dem Anwendungskatalog installieren, wenn die Clienteinstellung Benutzerrichtlinienabfrage auf Clients aktivieren unter Clientrichtlinie auf Nein festgelegt ist.

  • Durch die neue Clienteinstellung Zufällige Stichtaganordnung deaktivieren unter Computer-Agent wird die zufällige Installationsverzögerung für erforderliche Softwareupdates und Anwendungsbereitstellungen deaktiviert. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Computer-Agent des Themas Informationen zu Clienteinstellungen in Configuration Manager.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Einführung in die Anwendungsverwaltung in Configuration Manager des Handbuchs Bereitstellen von Software und Betriebssystemen in System Center 2012 Configuration Manager.

Die folgenden Elemente für die Bereitstellung von Betriebssystemen sind neu oder wurden in Configuration Manager SP1 geändert:

  • Änderungen am Configuration Manager-Setup:

    • In Configuration Manager SP1 wird zur Bereitstellung eines Betriebssystems das Windows Assessment and Deployment Kit (Windows ADK) anstelle des Windows Automated Installation Kit (Windows AIK) verwendet. Vor dem Ausführen von Setup müssen Sie das Windows ADK herunterladen und auf dem Standortserver sowie dem Anbietercomputer installieren.

    • Das User State Migration Tool (USMT) für Windows 8 wird als Teil des Windows-ADK installiert. Am Standort der obersten Ebene wird das Paket für diese neue USMT-Version am Standort automatisch von Setup erstellt.

    • Die Standardstartabbilder am Standort werden von Setup automatisch aktualisiert. Benutzerdefinierte Startabbilder müssen manuell aktualisiert werden.

  • Änderungen an der Tasksequenz:

    • Die Standardtasksequenzen wurden geändert, um die Bereitstellung von Betriebssystemen ab Windows 7 zu optimieren.

    • Unterstützung für Computer im UEFI-Modus (Unified Extensible Firmware Interface). Die integrierte Tasksequenzvariable SMSTSBootUEFI wird von der Tasksequenz festgelegt, wenn ein Computer im UEFI-Modus erkannt wird.

    • Von der Standardtasksequenz wird der Computer automatisch abhängig davon partitioniert, ob er im UEFI- oder im BIOS-Modus gestartet wurde (basierend auf dem Wert der Variable _SMSTSBootUEFI).

    • Die Tasksequenz zum Erstellen und Erfassen wurde aktualisiert, sodass nun ein Betriebssystemabbild angewendet wird anstatt Setup.exe für die Installation auszuführen. Sie können Setup.exe für Windows 8-Bereitstellungen weiterhin ausführen, indem Sie die Tasksequenz im Tasksequenz-Editor bearbeiten.

    • Unterstützung für Betriebssystembereitstellungen auf Geräten mit begrenztem verfügbarem Speicherplatz, wie eingebettete Geräte. Sie können den Schritt Betriebssystemabbild anwenden so konfigurieren, dass das Abbild direkt von einem Verteilungspunkt installiert wird, auch wenn die Tasksequenzbereitstellung so konfiguriert ist, dass zuvor Inhalte in den Tasksequenzcache heruntergeladen werden müssen.

    • Sie können das Verhalten von Schreibfiltern auf Windows Embedded-Geräten beim Bereitstellen von Tasksequenzen steuern.

    noteHinweis
    Informationen zu Tasksequenzen finden Sie unter Planen einer Tasksequenzstrategie in Configuration Manager.

  • Änderungen bei der Erstellung vorab bereitgestellter Medien:

    • Sie können Anwendungen, Pakete und Treiberpakete angeben, die mit dem Betriebssystem bereitgestellt werden.

    • Beim Bereitstellen der Tasksequenz unter Verwendung von vorab bereitgestellten Medien prüft der Assistent den lokalen Tasksequenzcache zuerst auf gültige Inhalte. Falls keine Inhalte gefunden werden oder falls diese geändert wurden, werden die Inhalte vom Verteilungspunkt heruntergeladen.

    noteHinweis
    Informationen zum Erstellen von vorab bereitgestellten Medien finden Sie im Abschnitt Erstellen vorab bereitgestellter Medien des Themas Bereitstellen von Betriebssystemen mithilfe von Medien in Configuration Manager.

  • Änderungen der BitLocker-Unterstützung:

  • Sie können den temporären Windows PE-Speicherbereich in den Eigenschaften des Startabbilds konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Ändern eines Startabbilds des Themas Verwalten von Startabbildern in Configuration Manager.

  • Sprachneutrale Startabbilder wurden hinzugefügt:

    • Sie können die integrierte Variable SMSTSLanguageFolder verwenden, um die Sprache für die von Windows PE angezeigten Informationen zu ändern.

    • Sprachen werden automatisch erkannt und verwendet, wenn Startabbilder aus dem Softwarecenter gestartet werden.

    noteHinweis
    Informationen zu Startabbildbereitstellungen finden Sie unter Planen von Startabbildbereitstellungen in Configuration Manager.

  • Die folgenden integrierten Tasksequenzvariablen wurden hinzugefügt:

    • SMSTSPersistContent: Verwenden Sie diese Variable, um Inhalt im Tasksequenzcache vorübergehend beizubehalten.

    • SMSTSPostAction: Verwenden Sie diese Variable, um nach Abschluss der Tasksequenz einen Befehl auszuführen.

    • SMSTSLanguageFolder: Verwenden Sie diese Variable, um die Anzeigesprache eines sprachneutralen Startabbilds zu ändern.

    • OSDPreserveDriveLetter: Mit dieser Variable wird bestimmt, ob für die Tasksequenz der Laufwerkbuchstabe aus der WIM-Datei des Betriebssystemabbilds verwendet wird oder nicht. In Configuration Manager ohne Service Pack wurde der Laufwerkbuchstabe der WIM-Datei verwendet, als die WIM-Datei des Betriebssystemabbilds angewendet wurde. In Configuration Manager SP1 können Sie den Wert dieser Variable auf Falsch setzen, um für die Einstellung Ziel im Tasksequenzschritt Betriebssystem anwenden den von Ihnen angegebenen Ort zu verwenden. Weitere Informationen über den Tasksequenzschritt „Betriebssystem anwenden“ finden Sie im AbschnittTasksequenzschritt „Betriebssystemabbild anwenden“ des Themas Tasksequenzschritte in Configuration Manager.

    • SMSTSDownloadProgram: Verwenden Sie diese Variable zum Angeben eines alternativen Inhaltsanbieters für die Tasksequenz. Dabei handelt es sich um ein Downloadprogramm, das anstelle des standardmäßigen Configuration Manager-Downloadprogramms zum Herunterladen von Inhalten verwendet wird. Beim Herunterladen von Inhalten wird die Variable von der Tasksequenz auf ein angegebenes Downloadprogramm überprüft. Wenn ein Programm angegeben ist, wird es von der Tasksequenz ausgeführt, um die Daten herunterzuladen.

    • SMSTSAssignmentsDownloadInterval: Geben Sie mithilfe dieser Variablen die Wartezeit in Sekunden an, nach der vom Client nach dem letzten erfolglosen Versuch ein neuer Versuch zum Herunterladen der Tasksequenzrichtlinie unternommen wird. Sie können diese Variable festlegen, indem Sie einen Prestart-Befehl von einem Medium oder per PXE verwenden.

    • SMSTSAssignmentsDownloadRetry: Geben Sie mithilfe dieser Variablen an, wie häufig von einem Client versucht wird, nach einem ersten erfolglosen Versuch die Tasksequenzrichtlinie herunterzuladen. Sie können diese Variable festlegen, indem Sie einen Prestart-Befehl von einem Medium oder per PXE verwenden.

    • _SMSTSBootUEFI: Die Variable _SMSTSBootUEFI wird von der Tasksequenz festgelegt, wenn ein Computer erkannt wird, der im UEFI-Modus gestartet wird.

    • _SMSTSWTG: gibt an, ob der Computer als Windows To Go-Gerät ausgeführt wird.

    noteHinweis
    Weitere Informationen zu integrierten Tasksequenzvariablen finden Sie im Thema Integrierte Tasksequenzvariablen in Configuration Manager.

  • Änderungen an der Softwareupdateinstallation für Offline-Betriebssystemabbilder:

    • ermöglicht auch dann die Fortsetzung des Updatevorgangs für ein Abbild, wenn ein oder mehrere Softwareupdates nicht installiert werden können.

    • Softwareupdates werden aus der Inhaltsbibliothek auf dem Standortserver kopiert, und nicht aus der Paketquelle.

  • Ermöglicht die Bereitstellung von Windows To Go in Configuration Manager. Windows To Go ist ein Betriebssystem, das auf einem externen USB-Laufwerk gespeichert wird. Sie können das Windows To Go-Laufwerk genauso wie vorab bereitgestellte Medien in Configuration Manager bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen von Windows To Go finden Sie unter Bereitstellen von Windows To Go in Configuration Manager.

  • Der neue Standortwartungstask (Veraltete unbekannte Computer löschen) dient zum Löschen der Daten über unbekannte Computer aus der Standortdatenbank, wenn diese im Verlauf eines festgelegten Zeitraums nicht aktualisiert wurden. Weitere Informationen zu Standortwartungstasks finden Sie im Abschnitt Planen von Wartungstasks für Configuration Manager des Themas Planen von Standortvorgängen in Configuration Manager.

  • Bessere Überwachung und Statusanzeige für Tasksequenzinhalt und Tasksequenzbereitstellungen.

  • Mithilfe der neuen Bereitstellungseinstellung können Sie Tasksequenzen bereitstellen, die nur unter Windows PE verfügbar sind.

  • Sie können optionale Windows PE-Komponenten in den Eigenschaften von Startabbildern auf der Registerkarte Optionale Komponenten verwalten.

  • Sie können Treiberpakete im Arbeitsbereich Softwarebibliothek unter dem Knoten Treiberpakete exportieren und importieren.

Die folgenden Elemente der Inhaltsverwaltung sind neu oder wurden in Configuration Manager SP1 geändert:

  • Sie können das Laufwerk zum Speichern der Inhaltsbibliothek im Assistenten zum Erstellen von Standortsystemservern und im Assistenten zum Hinzufügen von Standortsystemrollen konfigurieren, wenn Sie die Standortrolle Verteilungspunkt erstellen.

  • Sie können einige Verteilungspunkte als Pullverteilungspunkte konfigurieren. Beim Verteilen von Inhalt an einen Pullverteilungspunkt wird der Inhalt, den Sie an den Verteilungspunktcomputer verteilen, vom Configuration Manager-Standortserver nicht übertragen. Stattdessen wird der Pullverteilungspunkt von Configuration Manager benachrichtigt. Daraufhin wird der Inhalt vom Pullverteilungspunkt von einem von Ihnen angegebenen Quellverteilungspunkt übertragen.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Einführung in die Inhaltsverwaltung in Configuration Manager des Handbuchs Bereitstellen von Software und Betriebssystemen in System Center 2012 Configuration Manager.

Die folgenden Abschnitte enthalten Informationen zur Überwachung und Berichterstattung von Änderungen in Configuration Manager SP1.

Die folgenden Elemente für die Berichterstattung sind neu oder wurden in Configuration Manager SP1 geändert:

  • Configuration Manager SP1 unterstützt Microsoft SQL Server 2012 Reporting Services.

  • Wenn Microsoft SQL Server 2012 oder SQL Server 2008 R2 auf dem Reporting Services-Punkt ausgeführt wird, wird Reporting Services Report Builder 3.0 beim Erstellen oder Ändern von Berichten von Configuration Manager geöffnet. Wenn Microsoft SQL Server 2008 auf dem Reporting Services-Punkt ausgeführt wird, wird Reporting Services Report Builder 2.0 beim Erstellen oder Ändern von Berichten von Configuration Manager geöffnet.

  • Im Arbeitsbereich Überwachung werden nun unter dem Knoten Berichterstattung Links zum Berichts-Manager für SQL Server Reporting Services angezeigt.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Einführung in die Berichterstattung in Configuration Manager des Handbuchs Standortverwaltung für System Center 2012 Configuration Manager.

Die folgenden Elemente für Warnungen sind neu oder wurden in Configuration Manager SP1 geändert:

  • Sie können E-Mail-Abonnements für alle Warnungen erstellen, die von Configuration Manager generiert werden.

Weitere Informationen finden Sie im Thema Konfigurieren von Warnungen in Configuration Manager des Handbuchs Standortverwaltung für System Center 2012 Configuration Manager.

Siehe auch

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For additional resources, see Information and Support for Configuration Manager.

Tip: Use this query to find online documentation in the TechNet Library for System Center 2012 Configuration Manager. For instructions and examples, see Search the Configuration Manager Documentation Library.
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