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Windows-Fehlerberichterstattung und daraus resultierende Internetkommunikation in Windows 8 und Windows Server 2012

Veröffentlicht: August 2012

Letzte Aktualisierung: August 2012

Betrifft: Windows 8, Windows Server 2012

Inhalt dieses Abschnitts

Vorteile und Zwecke der Windows-Fehlerberichterstattung und des Features für Problemberichte und -lösungen

Übersicht: Verwenden der Windows-Fehlerberichterstattung und des Features für Problemberichte und -lösungen in einer verwalteten Umgebung

So kommuniziert die Windows-Fehlerberichterstattung mit einer Internetsite

Kontrollieren der Windows-Fehlerberichterstattung zur Verhinderung des Informationsflusses an das und aus dem Internet

Verfahren für das Konfigurieren der Windows-Fehlerberichterstattung

In diesem Abschnitt wird erläutert, wie die Windows-Fehlerberichterstattung sowie das Feature für Problemberichte und -lösungen in Windows 8 und Windows Server 2012 über das Internet kommunizieren. Außerdem werden die Schritte zum Begrenzen, Steuern oder Verhindern der Kommunikation in einer Organisation mit vielen Benutzern erklärt.

noteHinweis
Bei dem Feature für Problemberichte und -lösungen im Wartungscenter handelt es sich um eine Benutzeroberfläche für die Anzeige von Informationen aus der Windows-Fehlerberichterstattung. Es kommuniziert nur über die Windows-Fehlerberichterstattung mit dem Internet.

In Windows 8 und Windows Server 2012 arbeiten die Windows-Fehlerberichterstattung und das Feature für Problemberichte und -lösungen zusammen, um die Suche nach Onlinelösungen für Computerprobleme zu vereinfachen:

  • Windows-Fehlerberichterstattung: Bei der Windows-Fehlerberichterstattung in Windows 8 und Windows Server 2012 handelt es sich um ein Feature, mit dessen Hilfe Microsoft Fehler im Zusammenhang mit dem Betriebssystem sowie Windows-Features und -Anwendungen nachverfolgen und angehen kann. Die Windows-Fehlerberichterstattung ermöglicht es Administratoren, Daten zu Fehlern an Microsoft zu senden und Informationen zu Lösungen zu erhalten.

    Zu den Lösungsinformationen können Anweisungen für Problemumgehungen oder ein Link zur Windows Update-Website oder zu einer anderen Website mit aktualisierten Treibern, Patches oder Microsoft Knowledge Base-Artikeln gehören. Microsoft-Entwickler können die Windows-Fehlerberichterstattung als Problemlösungstool verwenden, um Kundenprobleme zeitnah zu beheben und die Qualität von Microsoft-Produkten zu verbessern.

  • Problemberichte und -lösungen: Das Feature "Problemberichte und -lösungen" im Wartungscenter hilft Ihnen beim Verfolgen von Problemberichten und Lösungsinformationen, die Sie von Microsoft erhalten haben. Über das Wartungscenter können Sie die Lösungsinformationen, die in einem Webbrowser angezeigt werden, speichern. Die gesamte Internetkommunikation für Problemberichte und -lösungen wird jedoch von der Windows-Fehlerberichterstattung verarbeitet.

In Windows 8 und Windows Server 2012 besitzt die Windows-Fehlerberichterstattung folgende Zustimmungsebenen, damit Sie Eingabeaufforderungen der Windows-Fehlerberichterstattung vor dem Senden von Daten steuern können:

  • Automatisch nach Lösungen suchen (empfohlen).   Die Windows-Fehlerberichterstattung sendet die Daten, die mindestens erforderlich sind, um nach einer vorhandenen Lösung zu suchen, z. B. Name und Version der Anwendung, Name und Version des Moduls und Ausnahmecode. Nach dem Senden dieser Daten werden Sie von der Windows-Fehlerberichterstattung vor dem Senden weiterer zur Lösung des Problems erforderlicher Daten um Ihre Zustimmung gebeten.

  • Automatisch nach Lösungen suchen und gegebenenfalls zusätzliche Berichtsdaten senden.   Die Windows-Fehlerberichterstattung sucht automatisch nach Lösungen und sendet ggf. zusätzliche Informationen zur Lösung des Problems (im Allgemeinen erhält der Benutzer keine Aufforderung zur Bestätigung).

  • Bei Problemen erst Bestätigung anfordern, bevor nach Lösungen gesucht wird.   Die Windows-Fehlerberichterstattung fordert vor dem Senden eines Fehlerberichts stets eine Zustimmung.

  • Nie nach Lösungen suchen (nicht empfohlen).   Diese Einstellung deaktiviert die Windows-Fehlerberichterstattung.

  • Alle Daten senden (nur Gruppenrichtlinieneinstellung).   Diese Einstellung kann nur über Gruppenrichtlinien konfiguriert werden, nicht über die Benutzeroberfläche für Aufgaben zur Erstkonfiguration, den Server-Manager oder die Systemsteuerung. Alle von Microsoft angeforderten Daten werden ohne Aufforderung an den Benutzer gesendet.

Wird eine Eingabeaufforderung für jemanden angezeigt, der als Administrator angemeldet ist, kann diese Person wählen, ob Anwendungs- und Betriebssystemfehler gemeldet werden sollen. Wird eine Eingabeaufforderung für jemanden angezeigt, der nicht als Administrator angemeldet ist, kann diese Person wählen, ob Anwendungsfehler sowie Fehler der Betriebssystemsoftware, für deren Ausführung keine Administratorrechte erforderlich sind, gemeldet werden sollen.

Die Fehlerberichterstattung kann über die Benutzeroberfläche für Aufgaben zur Erstkonfiguration oder den Server-Manager gesteuert werden, wie unter Zustimmungsebenen in der Windows-Fehlerberichterstattung weiter oben in diesem Abschnitt beschrieben. Die Steuerung kann auch über Systemsteuerungl\Problemberichte und -lösungen\Einstellungen ändern\Erweiterte Einstellungen erfolgen. Ein Administrator kann die Einstellungen in der Systemsteuerung wie folgt ändern:

  • Aktivieren oder Deaktivieren der Windows-Fehlerberichterstattung für alle Benutzer des Computers oder für einen bestimmten Benutzer.

  • Festlegen der Zustimmungsebene (weiter oben beschrieben) für die Windows-Fehlerberichterstattung für alle Benutzer des Computers oder für einen bestimmten Benutzer.

  • Festlegen von Programmen, für die keine Fehlerberichte gesendet werden sollen.

In einer verwalteten Umgebung können Sie die Windows-Fehlerberichterstattung wie folgt deaktivieren oder steuern:

  • Sie können die Zustimmungsebene (weiter oben beschrieben) mithilfe von Gruppenrichtlinien oder eine Antwortdatei für die unbeaufsichtigte Installation steuern, um die Menge von Eingabeaufforderungen festzulegen, die Benutzern oder Administratoren vor dem Senden von Informationen zu Softwareproblemem an Microsoft angezeigt werden. So können Sie beispielsweise die Zustimmungsebene so festlegen, dass der Computerbenutzer vor dem Senden von Informationen stets zur Bestätigung aufgefordert wird.

  • Sie können die Windows-Fehlerberichterstattung mithilfe von Gruppenrichtlinien deaktivieren.

Weitere Informationen zu Microsoft-Software, die zur Verwendung mit der Gruppenrichtlinieneinstellung Windows-Fehlerberichterstattung im Unternehmen konfigurieren konzipiert ist, finden Sie unter System Center 2012 Configuration Manager auf der Microsoft-Website.

Weitere Informationen zu der zugrunde liegenden Funktionalität für die Umleitung von Fehlerberichten an einen Server im Intranet finden Sie im Thema zu den WER-Einstellungen auf der MSDN-Website.

Weitere Informationen zu den Antwortdateieinträgen oder Gruppenrichtlinieneinstellungen, die in diesem Unterabschnitt erläutert werden, finden Sie in Kontrollieren der Windows-Fehlerberichterstattung zur Verhinderung des Informationsflusses an das und aus dem Internet weiter unten in diesem Abschnitt.

Die von Microsoft über die Fehlerberichterstattung gesammelten Daten werden ausschließlich zum Zweck der Nachverfolgung und Lösung von Problemen von Benutzern und Administratoren verwendet. In diesem Unterabschnitt werden der Informationsaustausch sowie verschiedene Aspekte der Daten erläutert, die bei der Fehlerberichterstattung an das und aus dem Internet gesendet werden. Der nächste Unterabschnitt enthält weitere Details.

  • Spezifische Informationen, die gesendet oder empfangen werden: In den meisten Fällen handelt es sich bei den für einen Fehlerbericht gesammelten Informationen allein um Softwareparameter, einschließlich Informationen wie Name und Version der Anwendung, Name und Version des Moduls und Ausnahmecode. In seltenen Fällen wird ein ausführlicherer Bericht zum Systemabsturz erstellt. Ganz selten kann es vorkommen, dass unbeabsichtigt Informationen gesammelt werden, die spezifisch sind für den Benutzer des Computers. Diese Informationen werden, falls vorhanden, nicht dazu verwendet, die jeweilige Person zu identifizieren.

    Microsoft behält sich vor, Informationen zur Lösung eines Problems, darunter auch Links zu Websites, an den Benutzer oder Administrator zu senden.

  • Standardeinstellungen: Die Fehlerberichterstattung ist auf Computern unter Windows 8 und Windows Server 2012 standardmäßig aktiviert. Es sind jedoch zusätzliche Konfigurationsschritte für die Fehlerberichterstattung erforderlich, bis zu deren Abschluss keine Berichte gesendet werden.

    Sind Windows 8 und Windows Server 2012 installiert und ein Computer wird erstmalig gestartet, wird die Benutzeroberfläche für Aufgaben zur Erstkonfiguration angezeigt, die eine Vielzahl von Aufgaben anzeigt, darunter Automatische Aktualisierung und Feedback aktivieren. Bei dieser Aufgabe können Sie eine Standardebene für automatische Aktualisierung und Feedback (einschließlich Fehlerberichterstattung) aktivieren oder manuell Einstellungen konfigurieren. Weitere Informationen zu Zustimmungsebenen finden Sie unter Zustimmungsebenen in der Windows-Fehlerberichterstattung weiter oben in diesem Abschnitt.

  • Auslöser: Die Gelegenheit zum Senden eines Fehlerberichts wird durch Anwendungs- oder Systemfehler ausgelöst.

  • Benutzerbenachrichtigung: Benutzerbenachrichtigungen sind abhängig von der Zustimmungsebene. Siehe Zustimmungsebenen in der Windows-Fehlerberichterstattung weiter oben in diesem Abschnitt.

    Windows 8 und Windows Server 2012 stellen Erinnerungen (in Form von Popupbenachrichtigungen) für die Suche nach Lösungen für nicht gesendete Berichte bereit, z. B. Berichte, die im Hintergrund erstellt wurden oder während Sie offline waren.

  • Protokollierung: Beschreibungen von System- und Anwendungsfehlern werden im Ereignisprotokoll aufgezeichnet. Darüber hinaus zeichnet das Feature für Problemberichte und -lösungen Informationen zu den gesendeten Problemberichten und empfangenen Lösungsinformationen auf dem Computer auf, sodass der Benutzer oder Administrator Lösungen später untersuchen kann. (Alte Lösungen werden eventuell durch neue Lösungen überschrieben, wenn die Anzahl gespeicherter Lösungen das zulässige Maximum überschreitet.)

  • Verschlüsselung: Alle Berichtsdaten, die persönliche Informationen enthalten, werden bei der Übertragung über HTTPS (d. h. SSL (Secure Sockets Layer) oder TLS (Transport Layer Security) mit HTTP) verschlüsselt. Die Softwareparameterinformationen, d. h. Informationen wie Name und Version der Anwendung, Name und Version des Moduls und Ausnahmecode, werden nicht verschlüsselt.

  • Zugriff: Microsoft-Mitarbeiter und andere für Microsoft tätige Personen haben Zugriff auf die Fehlerberichte, um die Windows-Fehlerberichterstattung zu warten oder Microsoft-Produkte zu verbessern. Sie sind nicht berechtigt, die Berichte für andere Zwecke zu verwenden.

    Lässt der Fehlerbericht darauf schließen, dass Produkte von anderen Anbietern als Microsoft an der Fehlerursache beteiligt sind, sendet Microsoft den Bericht u. U. an die entsprechenden Unternehmen, sofern diese den Datenschutzbestimmungen zustimmen. Software- oder Hardwareentwickler (die von Microsoft oder seinen Partnern beschäftigt werden) können die Fehlerdaten analysieren und versuchen, das Problem zu identifizieren und zu beheben.

  • Datenschutz: Weitere Informationen finden Sie im Datenschutzbestimmungen für Windows 8 und Windows Server 2012.

    Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie unter Gesammelte Datentypen weiter unten in diesem Abschnitt.

  • Übertragungsprotokoll und Port: Das Übertragungsprotokoll ist MS_SQMCS2. Weitere Informationen finden Sie Sie in der Spezifikation zu [MS-SQMCS2]: Software Quality Metrics (SQM) Client-to-Service Version 2 Protocol.

  • Deaktivierungsmöglichkeit: Das Feature kann über Gruppenrichtlinien oder einen einzelnen Computer unter Windows 8 oder Windows Server 2012 deaktiviert werden. Sie können das Feature auch wie unter Übersicht: Verwenden der Windows-Fehlerberichterstattung und des Features für Problemberichte und -lösungen in einer verwalteten Umgebung weiter oben und Kontrollieren der Windows-Fehlerberichterstattung zur Verhinderung des Informationsflusses an das und aus dem Internet weiter unten in diesem Abschnitt beschrieben steuern.

Dieser Abschnitt enthält eine Übersicht der Daten, die von der Windows-Fehlerberichterstattung gesammelt werden, sowie Informationen zu Daten, die u. U. aus vier Quellen gesammelt werden:

  • Anwendungsfehler

  • Handschrifterkennungsfehler

  • Fehler des Eingabemethoden-Editors für Japanisch

  • Windows-Kernel-Fehler

Die Windows-Fehlerberichterstattung sammelt Informationen zur Computerkonfiguration, darüber, was die Software bei Auftreten des Fehlers gerade getan hat, sowie andere Informationen, die im direkten Zusammenhang mit dem Problem stehen. Die Windows-Fehlerberichterstattung sammelt nicht vorsätzlich Namen, Adresse oder E-Mail-Adresse einer Person oder den Namen des Computers. Es ist möglich, dass derartige Informationen im Arbeitsspeicher oder in den Daten erfasst werden, die aus offenen Dateien gesammelt werden, aber sie werden von Microsoft nicht zur Identifizierung von Benutzern verwendet. Die Windows-Fehlerberichterstattung sammelt IP-Adressen (Internet Protocol), aber die Adressen werden nicht zur Identifizierung von Benutzern verwendet. In vielen Fällen handelt es sich um die Adresse eines NAT-Computers (Network Address Translation) oder Proxyservers, nicht um einen spezifischen Client hinter diesem NAT-Computer oder Proxyserver.

IP-Adressinformationen werden in aggregierter Form von den Operatoren der Server verwendet, die Fehlerberichte empfangen.

In seltenen Fällen, z. B. dann, wenn Probleme besonders schwer zu lösen sind, kann Microsoft weitere Daten anfordern, darunter Abschnitt des Arbeitsspeichers (u. U. auch Speicher, der von mehreren oder allen Anwendungen, die zum Zeitpunkt des Auftretens des Fehlers ausgeführt wurden, gleichzeitig verwendet wird), einige Registrierungseinstellungen und eine oder mehrere Dateien von Ihrem Computer. Werden zusätzliche Daten angefordert, erhalten Benutzer die Möglichkeit, die Daten zu lesen und zu entscheiden, ob die Informationen gesendet werden sollen.

Jede Anwendung kann für die Verwendung der Fehlerberichterstattungsfunktion geschrieben werden. Kommt es zu einem Anwendungsfehler, für den die Fehlerberichterstattung verfügbar ist, sind folgende Informationen enthalten:

  • Die digitale Produkt-ID, die zur Identifizierung Ihrer Lizenz verwendet werden kann.

  • Informationen hinsichtlich des Zustands des Computers und der Anwendung zum Zeitpunkt des Fehlers. Dazu gehören im Arbeitsspeicher und in Stapeln gespeicherte Daten, Informationen zu Dateien im Verzeichnis der Anwendung, zur Betriebssystemversion und zur verwendeten Computerhardware. Diese Informationen werden in eine "Minidump"-Datei gepackt (ein kleines Speicherabbild). Die Speicherabbilddatei enthält Folgendes:

    • Ausnahmeinformationen: Dabei handelt es sich um Informationen zum aufgetretenen Problem. Sie verraten Microsoft, welche Art von Anweisung die Anweisung erhalten hat, die dann einen Fehler generierte.

    • Systeminformationen: Dabei handelt es sich um Daten zur Art Ihrer CPU und zu dem von Ihnen ausgeführten Betriebssystem.

    • Eine Liste aller aktuell geladenen Module sowie die entsprechenden Versionsinformationen.

    • Eine Liste aller aktuell ausgeführten Threads. Für jeden Thread wird der aktuelle Kontext und der gesamte Stapel erfasst.

    • Globale Daten.

    Die Speicherabbilddaten werden in der Hexadezimalweise dargestellt, die von Benutzern nicht gelesen werden kann.

    noteHinweis
    Weitere Informationen finden Sie im Thema zu Kleinen Speicherabbilddateien auf der MSDN-Website.

In Windows 8 und Windows Server 2012 können Sie eine Registrierungseinstellung zum Konfigurieren der Windows-Fehlerberichterstattung verwenden, sodass diese vollständige Benutzermodus-Speicherabbilder sammelt und diese lokal speichert, sobald eine Benutzermodusanwendung nicht mehr reagiert. Diese Konfigurationsoption in der Windows-Fehlerberichterstattung beinhaltet keine Kommunikation über das Internet.

Weitere Informationen finden Sie im Thema zum Sammeln von Benutzermodus-Speicherabbildern auf der Microsoft-Website.

Wenn es bei der Verwendung eines Tablet PC-Eingabebereichs zu einem Handschrifterkennungsfehler kommt, können Benutzer das Fehlerberichterstattungstool starten und dann kürzlich korrigierte Handschriftproben sammeln, um diese einem Fehlerbericht beizufügen. Die Proben werden entsprechend der eingestellten Zustimmungsebene verarbeitet und in den meisten Fällen nur bei ausdrücklicher Zustimmung gesendet. Es werden keine persönlichen Informationen mit Absicht gesammelt, doch können die ausgewählten Proben persönliche Informationen enthalten. Diese Informationen werden nicht dazu verwendet, den Benutzer persönlich zu identifizieren.

Sie können die Berichterstattung für Handschrifterkennnungsfehler mithilfe einer bestimmten Gruppenrichtlinieneinstellung deativieren, wie unter Einstellung für das Deaktivieren der Windows-Fehlerberichterstattung weiter unten in diesem Abschnitt erläutert.

In der japanischen Version von Windows 8 und Windows Server 2012 können Benutzer über den Eingabemethoden-Editor für Japanisch (Input Method Editor, IME) einen "Wortregistrierungsbericht" generieren und den Bericht dann an Microsoft senden. Diese Berichte sind wie Fehlerberichte, zeichnen jedoch Wörter oder Wortpaare auf, um die Auswahl der angezeigten Ideogramm zu verbessern. Wortregistrierungsberichte können die im Dialogfeld "Wort hinzufügen" zu den gemeldeten Wörtern bereitgestellten Informationen und die Softwareversionsnummer für einen IME enthalten. Bei jeder Generierung eines solchen Berichts wird der Benutzer gefragt, ob der Bericht an Microsoft gesendet werden soll, und er kann die in dem Bericht enthaltenen Informationen vor dem Senden lesen.

Microsoft verwendet die Informationen zur Verbesserung des Eingabemethoden-Editors. Unter Umständen werden dabei unbeabsichtigterweise persönliche Informationen gesammelt. Microsoft verwendet diese Informationen jedoch nicht, um die betreffende Person zu identifizieren oder mit ihr Kontakt aufzunehmen. Wortregistrierungsberichte werden über HTTPS an Microsoft gesendet.

Wenn Sie die Windows-Fehlerberichterstattung wie in Verfahren für das Konfigurieren der Windows-Fehlerberichterstattung weiter unten in diesem Abschnitt beschrieben konfigurieren, können Sie Wortregistrierungsberichte auf dieselbe Weise steuern wie Fehlerberichte.

Bei einem Kernelmodus- bzw. Systemfehler zeigen Windows 8 und Windows Server 2012 eine Abbruchmeldung an und schreiben Diagnoseinformationen in eine Speicherabbilddatei. Startet jemand den Computer im normalen Modus oder im abgesicherten Microsoft Windows-Modus (bei Netzwerken) neu und meldet sich dann als Administrator bei Windows Server 2012 an, antwortet die Windows-Fehlerberichterstattung. Wie bei anderen Fehlern verwendet die Windows-Fehlerberichterstattung die Einstellung der Zustimmungsebene, um zu bestimmen, wann Sie vor dem Senden eines Kernelfehlerberichts zur Bestätigung aufgefordert werden.

Windows-Kernel-Fehlerberichte enthalten Informationen dazu, was das Betriebssystem bei Auftreten des Fehlers gerade tat. Diese Ereignisberichte enthalten die Mindestinformationen zur Identifizierung der Gründe für den unerwarteten Abbruch des Betriebssystems. Wenn Sie sich für das Senden des Berichts entscheiden, so enthält dieser folgende Informationen:

  • Betriebssystemname (z. B. Windows Server 2012)

  • Betriebssystemversion

  • Die durch den Gebietsschemabezeichner repräsentierte Betriebssystemsprache (z. B. die internationale numerische Standardabkürzung 1033 für US-amerikanisches Englisch)

  • Geladene und kürzlich aktualisierte Treiber. Diese identifizieren die Module, die bei Auftreten des Abbruchfehlers vom Kernel verwendet wurden, sowie die kürzlich verwendeten Module.

  • Liste der Treiber im Ordner Drivers auf der Festplatte (systemroot\System32\Drivers)

  • Dateigröße, Erstellungsdatum, Version, Hersteller und vollständiger Produktname für jeden Treiber

  • Anzahl verfügbarer Prozessoren

  • Arbeitsspeicher (Random Access Memory, RAM)

  • Zeitstempel, der angibt, wann der Abbruchfehler aufgetreten ist

  • Meldungen und Parameter zur Beschreibung des Abbruchfehlers

  • Prozessorkontext für den abgebrochenen Prozess. Dazu gehören der Prozessor, der Hardwarestatus, Leistungsindikatoren, Multiprozessorpaketinformationen, Informationen zu zurückgestellten Prozeduraufrufen und Unterbrechungen (d. h. Prozessoranforderungen durch Software oder Geräte).

  • Prozessinformationen und Kernelkontext für den angehaltenen Prozess. Dazu gehört der Offset (Speicherort) der Verzeichnistabelle und der Datenbank zur Verwaltung der Informationen zu den einzelnen physischen Seiten (Speicherblöcken) im Betriebssystem.

  • Prozessinformationen und Kernelkontext für den angehaltenen Thread. Diese Informationen dienen zur Identifizierung von Registern (Datenspeicherblöcke im Prozessor) und Interruptanforderungsebenen. Außerdem enthalten sie Zeiger auf Datenstrukturen für Betriebssystemdaten.

  • Kernelmodus-Aufrufliste für den unterbrochenen Thead. Diese Datenstruktur besteht aus einer Reihe von Speicherbereichen und einem oder mehreren Zeigern.

Um den Informationsfluss an das und aus dem Internet zu steuern, wenn Benutzer oder Administratoren Fehler melden, können Sie die Windows-Fehlerberichterstattung konfigurieren, indem Sie eine Antwortdatei mit einer unbeaufsichtigten Installation oder Gruppenrichtlinien verwenden. Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Unterabschnitten.

Sie können die Zustimmungsebene für die Windows-Fehlerberichterstattung steuern, indem Sie eine Antwortdatei mit einer unbeaufsichtigten Installation verwenden. Bestätigen Sie zum Konfigurieren der Zustimmungsebene Vor dem Senden von Daten immer nachfragen, dass die Antwortdatei folgende Zeile enthält:

<DefaultConsent>1</DefaultConsent>

Weitere Informationen finden Sie unter "So steuern Sie die Zustimmungsebene für die Windows-Fehlerberichterstattung mithilfe einer Antwortdatei für die unbeaufsichtigte Installation" weiter unten in diesem Abschnitt.

Dieser Abschnitt enthält Informationen zu einigen Gruppenrichtlinieneinstellungen, die für die Windows-Fehlerberichterstattung zur Verfügung stehen. Informationen zum Anzeigen dieser und anderer Gruppenrichtlinieneinstellungen finden Sie unter "So finden Sie Gruppenrichtlinieneinstellungen zum Konfigurieren der Windows-Fehlerberichterstattung" weiter unten in diesem Abschnitt.

Diese Einstellung befindet sich in Computerkonfiguration unter Richtlinien (falls vorhanden), in Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\Windows-Fehlerberichterstattung\Erweiterte Einstellungen für Fehlerberichterstattung.

ImportantWichtig
So zeigen Sie die Gruppenrichtlinieneinstellungen für die Windows-Fehlerberichterstattung in Windows 8 und Windows Server 2012 an: Zeigen Sie auf der Registerkarte Erweitert unter Anforderungen (Betriebssystemanforderungen) die Anforderungen für die Einstellung an. Einige Einstellungen werden in Windows 8 und Windows Server 2012 unterstützt, andere nicht.

Zwei Einstellungen in Erweiterte Einstellungen für Fehlerberichterstattung beziehen sich auf "Berichtswarteschlange" und "Berichtsarchiv". Sie verweisen auf Informationen, die auf dem lokalen Computer unter Windows 8 oder Windows Server 2012 gespeichert sind. Die Berichtswarteschlange speichert vorübergehend Fehlerberichte, die darauf warten, gesendet zu werden. Das Berichtsarchiv speichert Berichte, damit diese in "Problemberichten und -lösungen" angezeigt werden können.

Sie können steuern, in welchem Maße die Windows-Fehlerberichterstattung vor dem Senden von Daten zur Eingabe einer Bestätigung auffordert. Diese Einstellung befindet sich in Computerkonfiguration oder Benutzerkonfiguration unter Richtlinien (falls vorhanden), in Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\Windows-Fehlerberichterstattung\Zustimmung.

ImportantWichtig
So zeigen Sie die Gruppenrichtlinieneinstellungen für die Windows-Fehlerberichterstattung in Windows 8 und Windows Server 2012 an: Zeigen Sie auf der Registerkarte Erweitert unter Anforderungen (d. h. Betriebssystemanforderungen) die Anforderungen für die Einstellung an. Einige Einstellungen werden in Windows 8 und Windows Server 2012 unterstützt, andere nicht.

  • Standardzustimmungsverhalten konfigurieren: Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, können Sie eine der folgenden Zustimmungsebenen auswählen:

    • Vor dem Senden von Daten immer nachfragen: Die Windows-Fehlerberichterstattung fordert vor dem Senden eines Fehlerberichts stets eine Bestätigung.

    • Parameter senden: Die Windows-Fehlerberichterstattung sendet die Daten, die mindestens erforderlich sind, um nach einer vorhandenen Lösung zu suchen, z. B. Name und Version der Anwendung, Name und Version des Moduls und Ausnahmecode. Nach dem Senden dieser Daten fordert die Windows-Fehlerberichterstattung vor dem Senden weiterer von Microsoft angeforderter Daten eine Bestätigung.

    • Parameter und sichere zusätzliche Daten senden: Die Windows-Fehlerberichterstattung sendet die Daten, die mindestens erforderlich sind, um nach einer vorhandenen Lösung zu suchen, sowie die Daten, die laut Entwickler des Programms mit hoher Wahrscheinlichkeit keine persönlichen Informationen enthalten. Die Windows-Fehlerberichterstattung fordert dann vor dem Senden weiterer von Microsoft angeforderter Daten eine Bestätigung.

    • Alle Daten senden: Alle von Microsoft angeforderten Daten werden ohne Eingabeaufforderung gesendet. (Diese Einstellung kann nur über Gruppenrichtlinien konfiguriert werden, nicht über die Benutzeroberfläche für Aufgaben zur Erstkonfiguration, den Server-Manager oder die Systemsteuerung.)

Sie können Berichte für Handschrifterkennungsfehler mithilfe einer Gruppenrichtlinieneinstellung explizit deaktivieren. Diese Einstellung befindet sich in Computerkonfiguration oder Benutzerkonfiguration unter Richtlinien (falls vorhanden), in Administrative Vorlagen\System\Internetkommunikationsverwaltung\Internetkommunikationseinstellungen.

  • Handschrifterkennungs-Fehlerberichterstattung deaktivieren: Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, können Sie das Fehlerberichterstattungstool für Handschrifterkennungsfehler nicht starten und die Windows-Fehlerberichterstattung sendet keine korrigierten Handschriftproben an Windows.

Diese Einstellung befindet sich in Computerkonfiguration unter Richtlinien (falls vorhanden), in Administrative Vorlagen\System\Internetkommunikationsverwaltung\Internetkommunikationseinstellungen.

  • Fehlerberichterstattung deaktivieren: Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, können Sie auch weiterhin die Einstellungen in der Oberfläche der Aufgaben zur Erstkonfiguration, im Server-Manager oder in der Systemsteuerung anzeigen, werden jedoch informiert, dass die Einstellungen von einem Systemadministrator verwaltet werden.

ImportantWichtig
Sie können auch den Internetzugriff für die Windows-Fehlerberichterstattung sowie eine Reihe weiterer Features einschränken, indem Sie die Gruppenrichtlinieneinstellung Internetkommunikation einschränken anwenden. Diese befindet sich in Computerkonfiguration unter Richtlinien (falls vorhanden), in Administrative Vorlagen\System\Internetkommunikationsverwaltung. Weitere Informationen zu dieser Gruppenrichtlinieneinstellung und den Richtlinien, die von ihr gesteuert werden, finden Sie in Anhang B: In der Kategorie "Internetkommunikationsverwaltung" aufgeführte Gruppenrichtlinieneinstellungen in Windows 8 und Windows Server 2012.

In den folgenden Verfahren wird erläutert, wie Sie hierzu vorgehen müssen:

  • Verwenden der Systemsteuerung, um Einstellungen für die Windows-Fehlerberichterstattung auf einem Computer unter Windows 8 oder Windows Server 2012 anzuzeigen oder zu ändern.

  • Verwenden des Server-Managers zum Öffnen der Registerkarte Local Server und anschließendes Auswählen von Windows-Fenlerberichterstattung zum Öffnen des Dialogfelds "Windows-Fehlerberichterstattung".

  • Suchen nach den Gruppenrichtlinieneinstellungen zum Konfigurieren der Windows-Fehlerberichterstattung.

  • Deaktivieren der Berichterstattung für Handschrifterkennungsfehler.

  • Deaktivieren der Windows-Fehlerberichterstattung durch Verwenden von Gruppenrichtlinien.

  • Steuern der Zustimmungsebene für die Windows-Fehlerberichterstattung durch Verwenden der Antwortdatei für die unbeaufsichtigte Installation.

  1. Öffnen Sie den Server-Manager, und klicken Sie im Navigationsbereich auf den Servernamen. Führen Sie im Detailbereich einen Bildlauf nach unten durch, und erweitern Sie den Abschnitt Ressourcen und Support.

  2. Klicken Sie auf Windows-Fehlerberichterstattung konfigurieren.

  3. Im angezeigten Dialogfeld können Sie die Einstellungen anzeigen oder ändern.

    Die Einstellungen, einschließlich der Einstellung zum Deaktivieren der Windows-Fehlerberichterstattung, werden unter Zustimmungsebenen in der Windows-Fehlerberichterstattung weiter oben in diesem Abschnitt erläutert.

  1. Öffnen Sie den Server-Manager, und klicken Sie im Navigationsbereich auf Server.

  2. Wählen Sie im Detailbereich alle Server aus.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Serverliste, und klicken Sie dann auf Automatisches Windows-Feedback konfigurieren.

  4. Klicken Sie im Dialogfeld Automatisches Windows-Feedback auf Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und die Windows-Fehlerberichterstattung aktivieren.

  5. Klicken Sie auf OK, um die Einstellungen zu übernehmen und das Dialogfeld zu schließen.

  1. Öffnen Sie die Systemsteuerung, klicken Sie auf Wartungscenter, und klicken Sie dann auf Wartung.

  2. Klicken Sie unter Nach Lösungen für Problemberichte suchen auf Einstellungen.

  3. Zeigen Sie unter Wählen Sie aus, wann nach Lösungen für Problemberichte gesucht werden soll die Grundeinstellungen zur Fehlerberichterstattung an oder ändern Sie diese, wie weiter oben in diesem Dokument beschrieben.

    Sie können weitere Fehlerberichterstattungsoptionen wie folgt konfigurieren:

    • Klicken Sie auf Berichtseinstellungen für alle Benutzer ändern. Diese Einstellungen können verwendet werden, um die Fehlerberichterstattung für alle Benutzer auf dem Computer zu konfigurieren oder zu erlauben, dass jeder Benutzer seine Einstellungen auswählt (Standard).

    • Klicken Sie auf Aus Berichterstattung auszuschließende Programme auswählen: Mit dieser Einstellungen können Sie die Liste der Programme verwalten, für die die Windows-Fehlerberichterstattung aktiviert ist.

  1. Melden Sie sich mit einem Konto mit Rechten als Domänenadministrator an einem Computer unter Windows Server 2012 (auf dem das Feature für die Gruppenrichtlinienverwaltung installiert ist) oder einem Computer unter Windows 8 an.

  2. Öffnen Sie die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole, indem Sie gpmc.msc ausführen, und bearbeiten Sie dann das entsprechende Gruppenrichtlinienobjekt.

  3. Wenn Sie nach Richtlinieneinstellungen suchen, die für alle Benutzer eines Computers gelten und bei Start des Computers oder bei Aktualisieren der Gruppenrichtlinien wirksam werden, erweitern Sie Computerkonfiguration. Wenn Sie nach Richtlinieneinstellungen suchen, die für bestimmte Benutzer oder Administratoren gelten und bei Anmelden einer Person oder bei Aktualisieren der Gruppenrichtlinien wirksam werden, erweitern Sie Benutzerkonfiguration.

  4. Erweitern Sie Richtlinien (falls vorhanden), erweitern Sie Administrative Vorlagen, und erweitern Sie dann Windows-Komponenten.

  5. Klicken Sie auf Windows-Fehlerberichterstattung, und zeigen Sie dann die verfügbaren Einstellungen an.

    ImportantWichtig
    In den Gruppenrichtlinieneinstellungen für die Windows-Fehlerberichterstattung in Windows 8 und Windows Server 2012 werden auf der Registerkarte Erweitert unter Anforderungen (d. h. Betriebssystemanforderungen) die Anforderungen für die Einstellung angezeigt. Einige Einstellungen werden in Windows 8 und Windows Server 2012 unterstützt, andere nicht.

  6. Klicken Sie auf Erweiterte Einstellungen für Fehlerberichterstattung, und zeigen Sie dann die verfügbaren Einstellungen an. (Die Auswahl, die Sie in Schritt 3 getroffen haben, bestimmt, was in Erweiterte Einstellungen für Fehlerberichterstattung angezeigt wird. Wenn Sie Windows-Fehlerberichterstattung im Unternehmen konfigurieren anzeigen möchten, müssen Sie in Schritt 3 Computerkonfiguration auswählen.)

  7. Klicken Sie im linken Bereich auf Zustimmung, und zeigen Sie dann die verfügbaren Einstellungen an.

  1. Melden Sie sich mit einem Konto mit Rechten als Domänenadministrator an einem Computer unter Windows Server 2012 (auf dem das Feature für die Gruppenrichtlinienverwaltung installiert ist) oder einem Computer unter Windows 8 an.

  2. Öffnen Sie die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole, indem Sie gpmc.msc ausführen, und bearbeiten Sie dann das entsprechende Gruppenrichtlinienobjekt.

  3. Wenn Sie nach Richtlinieneinstellungen suchen, die für alle Benutzer eines Computers gelten und bei Start des Computers oder bei Aktualisieren der Gruppenrichtlinien wirksam werden, erweitern Sie Computerkonfiguration. Wenn Sie nach Richtlinieneinstellungen suchen, die für bestimmte Benutzer oder Administratoren gelten und bei Anmelden einer Person oder bei Aktualisieren der Gruppenrichtlinien wirksam werden, erweitern Sie Benutzerkonfiguration.

  4. Erweitern Sie Richtlinien (falls vorhanden), erweitern Sie Administrative Vorlagen, erweitern Sie System, erweitern Sie Internetkommunikationsverwaltung, und klicken Sie dann auf Internetkommunikationseinstellungen.

  5. Doppelklicken Sie im Detailbereich auf Handschrifterkennungs-Fehlerberichterstattung deaktivieren, und klicken Sie dann auf Aktiviert.

    noteHinweis
    Sie können auch den Internetzugriff für die Windows-Fehlerberichterstattung sowie eine Reihe weiterer Features einschränken, indem Sie die Gruppenrichtlinieneinstellung Internetkommunikation einschränken anwenden. Diese befindet sich in Computerkonfiguration unter Richtlinien (falls vorhanden), in Administrative Vorlagen\System\Internetkommunikationsverwaltung. Weitere Informationen zu dieser Gruppenrichtlinieneinstellung und den Richtlinien, die von ihr gesteuert werden, finden Sie in Anhang B: In der Kategorie "Internetkommunikationsverwaltung" aufgeführte Gruppenrichtlinieneinstellungen in Windows 8 und Windows Server 2012.

  1. Melden Sie sich mit einem Konto mit Rechten als Domänenadministrator an einem Computer unter Windows Server 2012 (auf dem das Feature für die Gruppenrichtlinienverwaltung installiert ist) oder einem Computer unter Windows 8 an.

  2. Öffnen Sie die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole, indem Sie gpmc.msc ausführen, und bearbeiten Sie dann ein geeignetes Gruppenrichtlinienobjekt.

  3. Erweitern Sie Computerkonfiguration, erweitern Sie Richtlinien (falls vorhanden), erweitern Sie Administrative Vorlagen, erweitern Sie Windows-Komponenten, und erweitern Sie dann Windows-Fehlerberichterstattung.

  4. Doppelklicken Sie im Detailbereich auf Fehlerberichterstattung deaktivieren, und klicken Sie dann auf Aktiviert.

    Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, können Sie auch weiterhin die Einstellungen in der Oberfläche der Aufgaben zur Erstkonfiguration, im Server-Manager oder in der Systemsteuerung anzeigen, werden jedoch informiert, dass die Einstellungen von einem Systemadministrator verwaltet werden.

    ImportantWichtig
    Sie können auch den Internetzugriff für die Windows-Fehlerberichterstattung sowie eine Reihe weiterer Features einschränken, indem Sie die Gruppenrichtlinieneinstellung Internetkommunikation einschränken anwenden. Diese befindet sich in Computerkonfiguration unter Richtlinien (falls vorhanden), in Administrative Vorlagen\System\Internetkommunikationsverwaltung. Weitere Informationen zu dieser Gruppenrichtlinieneinstellung und den Richtlinien, die von ihr gesteuert werden, finden Sie in Anhang B: In der Kategorie "Internetkommunikationsverwaltung" aufgeführte Gruppenrichtlinieneinstellungen in Windows 8 und Windows Server 2012.

  1. Verwenden Sie die von Ihnen bevorzugte Methode, um eine Antwortdatei für eine unbeaufsichtigte Installation zu verwenden. Weitere Informationen zu Einträgen zum Hinzufügen zur Antwortdatei finden Sie unter "Unattend.chm" in der Übersicht über die Windows Setup-Automatisierung.

  2. Stellen Sie sicher, dass die Antwortdatei eine der folgenden Zeilen enthält:

    • Für die Zustimmungsebene Vor dem Senden von Daten immer nachfragen: <DefaultConsent>1</DefaultConsent>

    • Für die Zustimmungsebene Parameter senden: <DefaultConsent>2</DefaultConsent>

    • Für die Zustimmungsebene Parameter und sichere zusätzliche Daten senden: <DefaultConsent>3</DefaultConsent>

    • Für die Zustimmungsebene Alle Daten senden: <DefaultConsent>4</DefaultConsent>

    Weitere Informationen zu einer unbeaufsichtigten Installation finden Sie in den Ressourcen unter Anhang A: Ressourcen mit Informationen zur automatischen Installation und Bereitstellung für Windows 8 und Windows Server 2012.

Weitere Informationen zur Windows-Fehlerberichterstattung finden Sie unter folgender Ressource auf der Microsoft-Website:

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