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Sequenzieren von Upgrades für System Center 2012 SP1

Letzte Aktualisierung: März 2014

Betrifft: System Center 2012 SP1

In Umgebungen mit mindestens zwei Komponenten von Microsoft System Center 2012 ist die Reihenfolge, in der Sie bei diesen Komponenten das Upgrade auf System Center 2012 Service Pack 1 (SP1)ausführen, sehr wichtig. Im Folgenden finden Sie eine Liste der System Center 2012 SP1-Komponenten, die von der Upgradesequenzierung betroffen sind:

  1. Orchestrator

  2. Service Manager

  3. Data Protection Manager (DPM)

  4. Operations Manager

  5. Konfigurationsmanager

  6. Virtual Machine Manager (VMM)

  7. App Controller

Die Komponenten sind in der Liste nach ihrer Upgradepriorität sortiert: Die erste Komponente, bei der das Upgrade ausgeführt werden muss, steht auf der Liste oben. Wenn in Ihrer Umgebung nur eine dieser System Center-Komponenten vorhanden ist, können Sie direkt mit dem Upgradehandbuch für diese Komponente fortfahren. Anderenfalls führen Sie die Schritte in diesem Handbuch aus, um sicherzustellen, dass Sie die Upgrades in der richtigen Reihenfolge ausführen.

In den folgenden Abschnitten dieses Handbuchs erfahren Sie, wie Sie ein Upgrade von mindestens zwei System Center-Komponenten vorbereiten. Die Abschnitte entsprechen der Upgradereihenfolge. Beginnen Sie in diesem Handbuch mit dem Abschnitt für die Komponente mit der höchsten Listenposition. Wenn Sie beispielsweise über Operations Manager und VMM verfügen, beginnen Sie mit dem Operations Manager-Abschnitt, da diese Komponente eine höhere Listenposition hat, und fahren dann mit dem VMM-Abschnitt fort.

Lesen Sie zum Vorbereiten eines Upgrades zu jeder Komponente, über die Sie verfügen, den entsprechenden Abschnitt in diesem Handbuch, bevor Sie das Upgradehandbuch der jeweiligen Komponenten lesen.

Außer bei VMM und App Controller müssen Sie keine Upgrades bei zusätzlichen Komponenten zugleich ausführen. Solange Sie die Upgrades in der aufgelisteten Reihenfolge ausführen, funktionieren die Komponenten, bei denen Sie Upgrades ausführen, weiterhin mit den Komponenten, bei denen das Upgrade noch aussteht.

Außer bei VMM, für das Windows Server 2012 erforderlich ist, wird angenommen, dass vor und während dieses Upgrades keine sonstigen Upgrades beim Betriebssystem ausgeführt wurden. Führen Sie die Upgrades bei den verschiedenen System Center-Komponenten aus, bevor Sie Upgrades beim Betriebssystem ausführen. Zusätzlich wird angenommen, dass bei SQL Server keine Upgrades ausgeführt wurden. Sie können ein Upgrade bei SQL Server 2012 ausführen, wenn Sie die Upgrades bei Ihren System Center-Komponenten ausgeführt haben.

Es wird empfohlen, dass Sie alle System Center 2012-Komponenten mit den verfügbaren aktuellen Updaterollups aktualisieren. Die aktuellen Updaterollups sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.

 

Komponente Aktuelles Updaterollup

Orchestrator

UR2

Service Manager

UR2

DPM

UR2

Operations Manager

UR2

Konfigurationsmanager

CU2

VMM

UR2

App Controller

UR2

Im April 2012 hat Microsoft mit System Center 2012 die erste Version des System Center-Produkts veröffentlicht, die in diesem Handbuch als System Center 2012 bezeichnet wird. Die nächste veröffentlichte Version des System Center-Produkts war System Center 2012 Service Pack 1 (SP1), die im vorliegenden Text behandelt wird. Diese Version wird in diesem Handbuch als System Center 2012 SP1 bezeichnet.

Wenn Orchestrator Teil Ihrer Umgebung ist, dann ist Orchestrator die erste Komponente, bei der Sie das Upgrade ausführen. Beachten Sie dabei, dass Integrationspakete (IP) für System Center-Komponenten, die Sie auf System Center 2012 installiert haben, mit System Center 2012 SP1-Komponenten nicht funktionieren.

Das Upgrade auf Orchestrator führen Sie aus, indem Sie die System Center 2012-IPs belassen, sodass die aktuelle Funktionalität weiter ausgeführt werden kann, bis die Upgrades bei den anderen Komponenten abgeschlossen sind. Sie werden die System Center 2012-IP beim Upgrade nachfolgender Komponenten wie System Center 2012 – Service Manager deinstallieren. Nach dem Upgrade Ihrer Komponente kehren Sie zum Orchestrator-Computer zurück und installieren die SP1-Version der IP. Diese Sequenz wird sowohl in diesem Handbuch als auch im Upgradehandbuch für Orchestrator beschrieben.

noteHinweis
Wenn Sie ein Upgrade eines Integrationspakets installieren, müssen Sie zunächst alle älteren Versionen des Integrationspakets auf allen Runbookservern und Runbook Designern deinstallieren. Dann registrieren Sie das Upgrade des Integrationspakets und stellen es bereit. Wenn Sie die vorherige Version des Integrationspakets vor dem Registrieren und Bereitstellen der Upgradeversion nicht deinstallieren, tritt bei der Upgradeversion ein Fehler auf.

Nach dem Upgrade von Operations Manager kann es erforderlich sein, dass Sie die Operations Manager-Konsole auf einigen der Vorgängerkomponenten installieren.

In Operations Manager sind einige der neuen Funktionen nur dann verfügbar, wenn Windows Server 2012 verwendet wird. Es wird empfohlen, zuerst das Upgrade bei Operations Manager auf dem vorhandenen Betriebssystem auszuführen, bevor ein Upgrade auf Windows Server 2012 ausgeführt wird.

In Data Protection Manager (DPM) sind einige der neuen Funktionen nur dann verfügbar, wenn Windows Server 2012 verwendet wird. Es wird empfohlen, zuerst das Upgrade bei DPM auf dem vorhandenen Betriebssystem auszuführen, bevor ein Upgrade auf Windows Server 2012 ausgeführt wird.

In der aktuellen Version von Service Provider Foundation ist ein Zugriff auf den Virtual Machine Manager-Webdienst verfügbar. Zwischen diesem und VMM erfolgen Interaktionen. Installieren Sie Service Provider Foundation erst nach dem Upgrade aller anderen System Center-Komponenten.

  • Orchestrator

    Hier wird die Sequenz beim Upgrade von Orchestrator beschrieben.

  • Service Manager

    Hier wird die Sequenz beim Upgrade von Service Manager beschrieben.

  • Data Protection Manager

    Hier wird die Sequenz beim Upgrade von Data Protection Manager (DPM) beschrieben.

  • Operations Manager

    Hier wird die Sequenz beim Upgrade von Operations Manager beschrieben.

  • Configuration Manager

    Hier wird die Sequenz beim Upgrade von Konfigurationsmanager beschrieben.

  • Virtual Machine Manager und App Controller

    Hier wird die Sequenz beim Upgrade von Virtual Machine Manager (VMM) und App Controller beschrieben.

  • Grundlegendes zur Upgradesequenzierung

    Hier werden die Abhängigkeiten beschrieben, die zwischen den System Center 2012-Komponenten bestehen, damit Sie bestimmen können, wann Sie der Upgradesequenz folgen müssen.

  • Anhang A

    Hier werden die Verbindungen zwischen den System Center 2012-Komponenten beschrieben.

  • Anhang B

    Diagramm mit den Verbindungen zwischen den System Center 2012-Komponenten

 
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