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Bereitstellen von Windows To Go in Configuration Manager

Letzte Aktualisierung: Oktober 2013

Betrifft: System Center 2012 Configuration Manager SP1, System Center 2012 R2 Configuration Manager

noteHinweis
Die Informationen in diesem Thema gelten nur für System Center 2012 Configuration Manager SP1 und System Center 2012 R2 Configuration Manager.

In diesem Thema finden Sie die Schritte zum Bereitstellen von Windows To Go in Microsoft System Center 2012 Configuration Manager SP1. Windows To Go ist ein Unternehmensfeature von Windows 8, das die Erstellung eines Windows To Go-Arbeitsbereichs ermöglicht, der von einem externen USB-Laufwerk auf Computern gestartet werden kann, die die Windows 7- oder Windows 8-Zertifizierungsanforderungen erfüllen. Dabei ist es unerheblich, welches Betriebssystem auf dem jeweiligen Computer ausgeführt wird. Von Windows To Go-Arbeitsbereichen kann dasselbe Abbild verwendet werden, das Unternehmen für Desktops und Laptops verwenden. Außerdem können die Arbeitsbereiche auf dieselbe Weise verwaltet werden.

Weitere Informationen zu Windows To Go finden Sie in der Windows 8-TechNet-Dokumentationsbibliothek unter Windows To Go: Featureübersicht.

Windows To Go ist ein Betriebssystem, das auf einem externen USB-Laufwerk gespeichert wird. Sie können das Windows To Go-Laufwerk auf dieselbe Weise wie andere Betriebssystembereitstellungen bereitstellen. Da jedoch Windows To Go als benutzerzentrierte Mobilitätslösung konzipiert ist, müssen Sie beim Bereitstellen dieser Laufwerke einen etwas anderen Ansatz verfolgen.

Auf hoher Ebene handelt es sich bei Windows To Go um eine Bereitstellung in zwei Phasen, die es Ihnen ermöglicht, das Windows To Go-Gerät zu konfigurieren und Inhalt für die Betriebssystembereitstellung vorab bereitzustellen. Dies können Sie mit minimalen Beeinträchtigungen des Benutzers und begrenzter Downtime des Benutzercomputers erreichen. Nachdem Sie den Computer vorab bereitgestellt haben, müssen Sie den Bereitstellungsvorgang abschließen, um sicherzustellen, dass der Computer vom Benutzer verwendet werden kann. Der Bereitstellungsvorgang ist mit dem aktuellen Vorgang der Betriebssystembereitstellung vergleichbar. Im Folgenden wird der allgemeine Workflow zum Vorabbereitstellen von Inhalt und zum Bereitstellen von Windows To Go aufgelistet:

  1. Erstellen einer Tasksequenz zum Bereitstellen von Windows 8

  2. Erstellen von vorab bereitgestellten Medien

  3. Erstellen eines Windows To Go Creator-Pakets

  4. Aktualisieren der Tasksequenz zum Aktivieren von BitLocker für Windows To Go

  5. Bereitstellen von Windows To Go Creator-Paket und Tasksequenz

  6. Ausführen von Windows To Go Creator

  7. Konfigurieren und Bereitstellen des Windows To Go-Laufwerks durch Configuration Manager

  8. Anmelden des Benutzers bei Windows 8

Vor dem Bereitstellen von Windows To Go müssen Sie die folgenden Aktionen in Configuration Manager ausführen:

  • Verteilen eines Startabbilds an einen Verteilungspunkt: Vor dem Erstellen von vorab bereitgestellten Medien müssen Sie das Startabbild an einen Verteilungspunkt verteilen.

    noteHinweis
    Startabbilder werden zum Installieren des Betriebssystems auf den Zielcomputern in Ihrer Configuration Manager-Umgebung verwendet. Sie enthalten eine Version von Windows PE, von der das Betriebssystem sowie alle zusätzlich erforderlichen Gerätetreiber installiert werden. Von Configuration Manager werden zwei Startabbilder bereitgestellt: ein Startabbild zur Unterstützung von x86-Plattformen und eines zur Unterstützung von x64-Plattformen. Sie können auch Ihre eigenen Startabbilder erstellen. Weitere Informationen zu Startabbildern finden Sie unter Planen von Startabbildbereitstellungen in Configuration Manager.

  • Verteilen des Windows 8-Betriebssystemabbilds an einen Verteilungspunkt: Vor dem Erstellen von vorab bereitgestellten Medien müssen Sie das Windows 8-Betriebssystemabbild an einen Verteilungspunkt verteilen.

    noteHinweis
    Betriebssystemabbilder sind Dateien im WIM-Format und stellen eine komprimierte Sammlung von Verweisdateien und -ordnern dar, die für die erfolgreiche Installation und Konfiguration eines Betriebssystems auf einem Computer erforderlich sind. Weitere Informationen zu Betriebssystemabbildern finden Sie unter Planen der Bereitstellung von Betriebssystemabbildern in Configuration Manager.

  • Erstellen einer Tasksequenz zum Bereitstellen von Windows 8: Sie müssen eine Tasksequenz für eine Windows 8-Bereitstellung erstellen, auf die Sie verweisen, wenn Sie vorab bereitgestellte Medien erstellen. Weitere Informationen zum Erstellen einer Tasksequenz finden Sie unter Verwalten von Tasksequenzen in Configuration Manager.

Vorab bereitgestellte Medien enthalten das Startabbild, mit dem der Zielcomputer gestartet wird, und das Betriebssystemabbild, das auf den Zielcomputer angewendet wird. Der Computer, auf dem Sie vorab bereitgestellte Medien bereitstellen, kann mithilfe des Startabbilds gestartet werden. Auf dem Computer kann dann eine vorhandene Tasksequenz für die Betriebssystembereitstellung ausgeführt werden, um eine vollständige Betriebssystembereitstellung zu installieren. Die Tasksequenz zur Bereitstellung des Betriebssystems ist nicht in den Medien enthalten.

Ab Microsoft System Center 2012 Configuration Manager SP1 können Sie neben dem Betriebssystemabbild und Startabbild in der Vorabbereitstellungsphase auch Inhalte wie Anwendungen und Gerätetreiber hinzufügen. Dadurch wird die zum Bereitstellen eines Betriebssystems benötigte Zeit verringert, und zudem wird der Netzwerkverkehr reduziert, weil sich der Inhalt bereits auf dem Laufwerk befindet.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um vorab bereitgestellte Medien zu erstellen.

  1. Klicken Sie in der Configuration Manager-Konsole auf Softwarebibliothek.

  2. Erweitern Sie im Arbeitsbereich Softwarebibliothek den Bereich Betriebssysteme, und klicken Sie dann auf Tasksequenzen.

  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Startseite in der Gruppe Erstellen auf Tasksequenzmedien erstellen, um den Assistenten zum Erstellen von Tasksequenzmedien zu starten.

  4. Geben Sie auf der Seite Medientyp wählen die folgenden Informationen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Wählen Sie Vorab bereitgestellte Medien aus.

    • Aktivieren Sie die Option Unbeaufsichtigte Betriebssystembereitstellung zulassen, um die Windows To Go-Bereitstellung ohne Benutzereingriff zu starten.

      ImportantWichtig
      Wenn Sie diese Option mit der (im weiteren Verlauf dieses Verfahrens festgelegten) benutzerdefinierten Variablen SMSTSPreferredAdvertID verwenden, ist kein Benutzereingriff erforderlich, und der Computer wird bei der Bereitstellung von Windows To Go automatisch gestartet, sobald ein Windows To Go-Laufwerk erkannt wird. Der Benutzer wird aber weiterhin zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert, wenn die Medien für den Kennwortschutz konfiguriert sind. Wenn Sie die Einstellung Unbeaufsichtigte Betriebssystembereitstellung zulassen verwenden, ohne die Variable SMSTSPreferredAdvertID zu konfigurieren, tritt beim Bereitstellen der Tasksequenz ein Fehler auf.

  5. Geben Sie auf der Seite Medienverwaltung die folgenden Informationen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Wählen Sie Dynamisches Medium aus, wenn Sie zulassen möchten, dass das Medium ausgehend vom Clientstandort innerhalb der Standortgrenzen von einem Verwaltungspunkt an einen anderen Verwaltungspunkt umgeleitet wird.

    • Wählen Sie Standortbasiertes Medium aus, wenn Sie wünschen, dass von dem Medium nur mit dem angegebenen Verwaltungspunkt Kontakt aufgenommen wird.

  6. Geben Sie auf der Seite Medieneigenschaften die folgenden Informationen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Erstellt von: Geben Sie an, von wem das Medium erstellt wurde.

    • Version: Geben Sie die Versionsnummer des Mediums an.

    • Comment: Geben Sie eine eindeutige Beschreibung des Verwendungszwecks des Mediums an.

    • Mediendatei: Geben Sie den Namen und Pfad der Ausgabedateien an. Die Ausgabedateien werden vom Assistenten an diesen Speicherort geschrieben. Zum Beispiel: \\servername\folder\outputfile.wim

  7. Geben Sie auf der Seite Sicherheit die folgenden Informationen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Unterstützung für unbekannte Computer aktivieren, um zuzulassen, dass von dem Medium ein Betriebssystem auf einem nicht von Configuration Manager verwalteten Computer bereitgestellt wird. Für diese Computer gibt es in der Configuration Manager-Datenbank keine Einträge. Zu unbekannten Computern gehören die folgenden:

      • Computer, auf denen der Configuration Manager-Client nicht installiert ist

      • Computer, die nicht in Configuration Manager importiert wurden

      • Computer, die nicht von Configuration Manager ermittelt wurden

    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Medien durch Kennwort schützen, und geben Sie ein sicheres Kennwort ein, um das Medium vor nicht autorisiertem Zugriff zu schützen. Wenn Sie ein Kennwort angeben, kann der Benutzer das vorab bereitgestellte Medium nur nach Eingabe dieses Kennworts verwenden.

      securitySicherheit Hinweis
      Aus Sicherheitsgründen wird empfohlen, zum Schutz vorab bereitgestellter Medien immer ein Kennwort zuzuweisen.

      noteHinweis
      Wenn Sie die vorab bereitgestellten Medien durch ein Kennwort schützen, wird der Benutzer auch dann zur Eingabe des Kennworts aufgefordert, wenn die Medien mit der Einstellung Unbeaufsichtigte Betriebssystembereitstellung zulassen konfiguriert sind.

    • Wählen Sie für die HTTP-Kommunikation die Option Selbstsigniertes Medienzertifikat erstellen aus, und geben Sie dann das Start- und Ablaufdatum des Zertifikats an.

    • Wählen Sie für die HTTPS-Kommunikation PKI-Zertifikat importieren aus, und geben Sie dann das zu importierende Zertifikat und das zugehörige Kennwort an.

      Weitere Informationen zu diesem für Startabbilder verwendeten Clientzertifikat finden Sie unter PKI-Zertifikatanforderungen für Configuration Manager.

    • Affinität zwischen Benutzer und Gerät: Geben Sie an, wie die Zuordnung von Benutzern zum Zielcomputer durch das Medium erfolgen soll, um die benutzerzentrierte Verwaltung in Configuration Manager zu unterstützen. Weitere Informationen dazu, wie die Affinität zwischen Benutzer und Gerät durch die Bereitstellung von Betriebssystemen unterstützt wird, finden Sie unter Zuordnen von Benutzern zu einem Zielcomputer.

      • Geben Sie Affinität zwischen Benutzer und Gerät mit automatischer Genehmigung zulassen an, wenn die Zuordnung von Benutzern zum Zielcomputer durch das Medium automatisch erfolgen soll. Diese Funktionalität basiert auf den Aktionen der Tasksequenz, von der das Betriebssystem bereitgestellt wird. In diesem Fall wird von der Tasksequenz während der Bereitstellung des Betriebssystems an den Zielcomputer eine Beziehung zwischen den angegebenen Benutzern und dem Zielcomputer erstellt.

      • Geben Sie Affinität zwischen Benutzer und Gerät mit ausstehender Genehmigung durch den Administrator zulassen an, wenn die Zuordnung von Benutzern zum Zielcomputer durch das Medium nach einer entsprechenden Genehmigung erfolgen soll. Diese Funktionalität basiert auf dem Geltungsbereich der Tasksequenz, von der das Betriebssystem bereitgestellt wird. In diesem Fall wird von der Tasksequenz eine Beziehung zwischen den angegebenen Benutzern und dem Zielcomputer erstellt. Es wird jedoch auf die Genehmigung durch den Administrator gewartet, bevor das Betriebssystem bereitgestellt wird.

      • Geben Sie Affinität zwischen Benutzer und Gerät nicht zulassen an, wenn keine Zuordnung von Benutzern zum Zielcomputer durch das Medium erfolgen soll. In diesem Fall wird während der Bereitstellung des Betriebssystems keine Beziehung zwischen Benutzern und dem Zielcomputer erstellt.

  8. Geben Sie auf der Seite Tasksequenz die Windows 8-Tasksequenz an, die Sie im vorherigen Abschnitt erstellt haben.

  9. Geben Sie auf der Seite Startabbild die folgenden Informationen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    ImportantWichtig
    Die Architektur des verteilten Startabbilds muss für die Architektur des Zielcomputers geeignet sein. Beispielsweise kann ein x86- oder x64-Startabbild von einem x64-Zielcomputer gestartet und ausgeführt werden. Bei einem x86-Zielcomputer sind jedoch nur der Start und die Ausführung eines x86-Startabbilds möglich. Bei Windows 8-zertifizierten Computern im EFI-Modus müssen Sie ein x64-Startabbild verwenden.

    • Startabbild: Geben Sie das Startabbild zum Starten des Zielcomputers an.

    • Verteilungspunkt: Geben Sie den Verteilungspunkt an, auf dem das Startabbild gehostet wird. Das Startabbild wird von dem Assistenten vom Verteilungspunkt abgerufen und auf das Medium geschrieben.

      noteHinweis
      Der Administrator muss über das Zugriffsrecht Lesen für den Startabbildinhalt auf dem Verteilungspunkt verfügen. Weitere Informationen zum Festlegen von Zugriffsrechten finden Sie im Abschnitt Verwalten von Konten für den Zugriff auf Paketinhalt des Themas Vorgänge und Wartungstasks für die Inhaltsverwaltung in Configuration Manager.

    • Wenn Sie auf der Seite Medienverwaltung des Assistenten die Option Standortbasiertes Medium ausgewählt haben, müssen Sie im Feld Verwaltungspunkt einen Verwaltungspunkt eines primären Standorts angeben.

    • Wenn Sie auf der Seite Medienverwaltung des Assistenten die Option Dynamisches Medium ausgewählt haben, müssen Sie im Feld Zugehörige Verwaltungspunkte die zu verwendenden Verwaltungspunkte des primären Standorts sowie eine Prioritätsreihenfolge für die erste Kommunikation angeben.

  10. Geben Sie auf der Seite Abbilder die folgenden Informationen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Abbildpaket: Geben Sie das Paket an, das das Windows 8-Betriebssystemabbild enthält.

    • Abbildindex: Geben Sie das bereitzustellende Abbild an, wenn das Paket mehrere Betriebssystemabbilder enthält.

    • Verteilungspunkt: Geben Sie den Verteilungspunkt an, auf dem das Betriebssystemabbildpaket gehostet wird. Das Betriebssystemabbild wird von dem Assistenten vom Verteilungspunkt abgerufen und auf das Medium geschrieben.

      noteHinweis
      Der Administrator muss über das Zugriffsrecht Lesen für den Betriebssystemabbildinhalt auf dem Verteilungspunkt verfügen. Weitere Informationen zum Festlegen von Zugriffsrechten finden Sie im Abschnitt Verwalten von Konten für den Zugriff auf Paketinhalt des Themas Vorgänge und Wartungstasks für die Inhaltsverwaltung in Configuration Manager.

  11. Wählen Sie auf der Seite Anwendung auswählen den der Mediendatei hinzuzufügenden Anwendungsinhalt aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

  12. Wählen Sie auf der Seite Paket auswählen zusätzlichen Paketinhalt für die Mediendatei aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

  13. Wählen Sie auf der Seite Treiberpaket auswählen den der Mediendatei hinzuzufügenden Treiberpaketinhalt aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

  14. Wählen Sie auf der Seite Verteilungspunkte mindestens einen Verteilungspunkt aus, der den für die Tasksequenz erforderlichen Inhalt enthält, und klicken Sie dann auf Weiter.

  15. Geben Sie auf der Seite Anpassung die folgenden Informationen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Variablen: Geben Sie die Variablen an, die von der Tasksequenz zur Bereitstellung des Betriebssystems verwendet werden. Verwenden Sie für Windows To Go die Variable SMSTSPreferredAdvertID, um die Windows To Go-Bereitstellung im folgenden Format automatisch auszuwählen:

      SMSTSPreferredAdvertID = {Bereitstellungs-ID}: Hierbei stellt „Bereitstellungs-ID“ die Bereitstellungs-ID dar, die der Tasksequenz zugeordnet ist, die Sie zum Ausführen des Bereitstellungsvorgangs für das Windows To Go-Laufwerk verwenden.

      TipTipp
      Wenn Sie diese Variable mit einer Tasksequenz verwenden, die (zuvor in diesem Verfahren) für die unbeaufsichtigte Ausführung konfiguriert wurde, ist kein Benutzereingriff erforderlich, und der Computer wird bei der Bereitstellung von Windows To Go automatisch gestartet, sobald ein Windows To Go-Laufwerk erkannt wird. Der Benutzer wird aber weiterhin zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert, wenn die Medien für den Kennwortschutz konfiguriert sind.

    • Prestart-Befehle: Geben Sie alle Prestart-Befehle an, die Sie vor der Tasksequenz ausführen möchten. Bei Prestart-Befehlen kann es sich um eine Skriptdatei oder ausführbare Datei handeln, über die eine Interaktion mit dem Benutzer in Windows PE möglich ist, bevor die Tasksequenz zum Installieren des Betriebssystems ausgeführt wird. Konfigurieren Sie die folgenden Variablen für die Windows To Go-Bereitstellung:

      • OSDBitLockerPIN: BitLocker für Windows To Go erfordert eine Passphrase. Legen Sie die Variable OSDBitLockerPIN als Teil eines Prestart-Befehls zum Festlegen der BitLocker-Passphrase für das Windows To Go-Laufwerk fest.

        WarningWarnung
        Wenn BitLocker für die Passphrase aktiviert wurde, muss der Benutzer die Passphrase bei jedem Neustart des Computers vom Windows To Go-Laufwerk eingeben.

      • SMSTSUDAUsers: Hiermit wird der primäre Benutzer des Zielcomputers angegeben. Verwenden Sie diese Variable, um den Benutzernamen zu erfassen, der dann zum Zuordnen des Benutzers und Geräts verwendet werden kann. Weitere Informationen zum Zuordnen von Benutzern und Zielcomputern finden Sie unter Zuordnen von Benutzern zu einem Zielcomputer.

        TipTipp
        Zum Abrufen des Benutzernamens können Sie ein Eingabefeld als Teil des Prestart-Befehls erstellen, sodass Benutzer ihren Benutzernamen eingeben müssen, und dann die Variable mit dem Wert festlegen. Sie können der Skriptdatei für den Prestart-Befehl beispielsweise die folgenden Zeilen hinzufügen:

        UserID = inputbox("Enter Username" ,"Enter your username:","",400,0)

        env("SMSTSUDAUsers") = UserID

      Weitere Informationen zum Erstellen einer Skriptdatei zur Verwendung als Prestart-Befehl finden Sie unter Prestart-Befehle für Tasksequenzmedien in Configuration Manager.

  16. Beenden Sie den Assistenten.

    noteHinweis
    Die Erstellung der vorab bereitgestellten Mediendatei durch den Assistenten kann einige Zeit in Anspruch nehmen.

Sie müssen im Rahmen der Windows To Go-Bereitstellung ein Paket zum Bereitstellen der vorab bereitgestellten Mediendatei erstellen. Im Paket muss das Tool enthalten sein, mit dem das Windows To Go-Laufwerk konfiguriert und die vorab bereitgestellte Mediendatei auf dem Laufwerk extrahiert wird. Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Windows To Go Creator-Paket zu erstellen.

  1. Erstellen Sie auf dem Server zum Hosten der Windows To Go Creator-Paketdateien einen Quellordner für die Paketquelldateien.

    noteHinweis
    Dem Computerkonto des Standortservers muss das Zugriffsrecht Lesen für den Quellordner zugewiesen sein.

  2. Kopieren Sie die im Abschnitt Erstellen von vorab bereitgestellten Medien erstellte vorab bereitgestellte Mediendatei in den Paketquellordner.

  3. Kopieren Sie das Windows To Go Creator-Tool (WTGCreator.exe) in den Paketquellordner. Dieses Tool steht auf jedem primären Configuration Manager SP1-Standortserver im folgenden Verzeichnis zur Verfügung: <ConfigMgr-Installationsordner>\OSD\Tools\WTG\Creator

  4. Erstellen Sie mithilfe des Assistenten zum Erstellen von Paketen und Programmen ein Paket und Programm.

  5. Klicken Sie in der Configuration Manager-Konsole auf Softwarebibliothek.

  6. Erweitern Sie im Arbeitsbereich Softwarebibliothek den Abschnitt Anwendungsverwaltung, und klicken Sie dann auf Pakete.

  7. Klicken Sie auf der Registerkarte Startseite in der Gruppe Erstellen auf Paket erstellen.

  8. Geben Sie auf der Seite Paket den Namen und die Beschreibung des Pakets an. Geben Sie beispielsweise Windows To Go als Paketnamen ein, und geben Sie Paket zum Konfigurieren eines Windows To Go-Laufwerks mit System Center Configuration Manager als Paketbeschreibung an.

  9. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Dieses Paket enthält Quelldateien, geben Sie den Pfad zu dem in Schritt 1 erstellten Paketquellordner an, und klicken Sie dann auf Weiter.

  10. Wählen Sie auf der Seite Programmtyp die Option Standardprogramm aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

  11. Geben Sie auf der Seite Standardprogramm Folgendes an:

    • Name: Geben Sie den Namen des Programms an. Geben Sie beispielsweise Creator als Programmnamen ein.

    • Befehlszeile: Geben Sie WTGCreator.exe /wim:PrestageName.wim ein, wobei „PrestageName“ den Namen der vorab bereitgestellten Datei darstellt, die Sie erstellt und in den Paketquellordner für das Windows To Go Creator-Paket kopiert haben.

      Optional können Sie die folgenden Optionen hinzufügen:

      • enableBootRedirect: Dies ist die Befehlszeilenoption zum Ändern der Windows To Go-Startoptionen, sodass eine Startumleitung zulässig ist. Wenn Sie diese Option verwenden, wird der Computer vom USB-Laufwerk gestartet, ohne dass die Startreihenfolge in der Computerfirmware geändert werden oder der Benutzer beim Start eine Startoption auswählen muss. Wenn ein Windows To Go-Laufwerk erkannt wird, erfolgt der Computerstart von diesem Laufwerk.

    • Run: Geben Sie Normal an, um das Programm basierend auf den Standardeinstellungen des Systems und Programms auszuführen.

    • Programm kann ausgeführt werden: Geben Sie an, ob das Programm nur ausgeführt werden kann, wenn ein Benutzer angemeldet ist.

    • Ausführmodus: Geben Sie an, ob das Programm mit den Berechtigungen des angemeldeten Benutzers oder mit Administratorberechtigungen ausgeführt werden soll. Zum Ausführen von Windows To Go Creator sind erhöhte Rechte erforderlich.

    • Wählen Sie Benutzern gestatten, die Programminstallation anzuzeigen und mit ihr zu interagieren aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

  12. Geben Sie auf der Seite Anforderungen Folgendes an:

    • Plattformanforderungen: Wählen Sie die entsprechenden Windows 8-Plattformen für die Bereitstellung aus.

    • Geschätzter Speicherplatz: Geben Sie die Größe des Paketquellordners für Windows To Go Creator an.

    • Maximal zulässige Laufzeit (Minuten): Hiermit wird die maximal zulässige Zeit für die Ausführung des Programms auf dem Clientcomputer angegeben. Standardmäßig ist dieser Wert auf 120 Minuten festgelegt.

      ImportantWichtig
      Wenn Sie bei der Sammlung, für die dieses Programm ausgeführt wird, Wartungsfenster verwenden, kann ein Konflikt auftreten, wenn die Maximal zulässige Laufzeit länger ist als das geplante Wartungsfenster. Wenn für die maximal zulässige Laufzeit der Wert Unbekannt festgelegt ist, wird das Programm zwar während des Wartungsfensters gestartet, die Ausführung wird jedoch am Ende des Wartungsfensters nicht unterbrochen, sondern solange fortgesetzt, bis das Programm abgeschlossen ist oder ein Fehler auftritt. Wenn Sie für die maximal zulässige Laufzeit einen bestimmten Zeitraum (und nicht Unbekannt) festlegen, der die Dauer aller verfügbaren Wartungsfenster überschreitet, wird dieses Programm nicht ausgeführt.

      noteHinweis
      Wenn der Wert auf Unbekannt festgelegt ist, wird die maximal zulässige Laufzeit von Configuration Manager auf 12 Stunden (720 Minuten) festgelegt.

      noteHinweis
      Wird die (vom Benutzer festgelegte oder als Standardwert verwendete) maximal zulässige Laufzeit überschritten, wird das Programm von Configuration Manager beendet, sofern auf der Seite Standardprogramm die Option Mit Administratorrechen ausführen aktiviert und die Option Benutzern gestatten, die Programminstallation anzuzeigen und mit ihr zu interagieren deaktiviert ist.

    Klicken Sie auf Weiter, und schließen Sie den Assistenten ab.

Von Windows To Go wird BitLocker auf einem externen Startlaufwerk ohne TPM aktiviert. Deshalb müssen Sie zum Konfigurieren von BitLocker auf dem Windows To Go-Laufwerk ein anderes Tool verwenden. Zum Aktivieren von BitLocker müssen Sie der Tasksequenz nach dem Schritt Windows und ConfigMgr einrichten eine Aktion hinzufügen.

noteHinweis
BitLocker für Windows To Go erfordert eine Passphrase. Im Schritt Erstellen von vorab bereitgestellten Medien legen Sie die Passphrase als Teil eines Prestart-Befehls mit der Variablen OSDBitLockerPIN fest.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Windows 8-Tasksequenz zum Aktivieren von BitLocker für Windows To Go zu aktualisieren.

  1. Klicken Sie in der Configuration Manager-Konsole auf Softwarebibliothek.

  2. Erweitern Sie im Arbeitsbereich Softwarebibliothek den Abschnitt Anwendungsverwaltung, und klicken Sie dann auf Pakete.

  3. Klicken Sie auf der Registerkarte Startseite in der Gruppe Erstellen auf Paket erstellen.

  4. Geben Sie auf der Seite Paket den Namen und die Beschreibung des Pakets an. Geben Sie beispielsweise BitLocker für Windows To Go als Paketnamen ein, und geben Sie Paket zum Aktualisieren von BitLocker für Windows To Go als Paketbeschreibung an.

  5. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Dieses Paket enthält Quelldateien, geben Sie den Speicherort für das Tool BitLocker für Windows To Go an, und klicken Sie dann auf Weiter. Das Tool BitLocker steht auf jedem primären Configuration Manager SP1-Standortserver im folgenden Verzeichnis zur Verfügung: <ConfigMgr-Installationsordner>\OSD\Tools\WTG\BitLocker\

  6. Wählen Sie auf der Seite Programmtyp die Option Kein Programm erstellen aus.

  7. Klicken Sie auf Weiter, und schließen Sie den Assistenten ab.

  8. Klicken Sie in der Configuration Manager-Konsole auf Softwarebibliothek.

  9. Erweitern Sie im Arbeitsbereich Softwarebibliothek den Bereich Betriebssysteme, und klicken Sie dann auf Tasksequenzen.

  10. Wählen Sie die Windows 8-Tasksequenz aus, auf die auf dem vorab bereitgestellten Medium verwiesen wird.

  11. Klicken Sie auf der Registerkarte Startseite in der Gruppe Tasksequenz auf Bearbeiten.

  12. Klicken Sie auf den Schritt Windows und ConfigMgr einrichten, dann auf hinzufügen, anschließend auf Allgemein und schließlich auf Befehlszeile ausführen. Der Schritt Befehlszeile ausführen wird nach dem Schritt Windows und ConfigMgr einrichten hinzugefügt.

  13. Fügen Sie auf der Registerkarte Eigenschaften des Schritts Befehlszeile ausführen Folgendes hinzu:

    1. Name: Geben Sie einen Namen für die Befehlszeile an, z. B. BitLocker für Windows To Go aktivieren.

    2. Befehlszeile: i386\osdbitlocker_wtg.exe /Enable /pwd:< Kein|AD>

      Parameter:

      • /pwd:<Keine|AD> – Geben Sie den Modus für die BitLocker-Kennwortwiederherstellung an. Dieser Parameter ist erforderlich, wenn Sie den Parameter /Enable in der Befehlszeile verwenden.

        Wählen Sie AD aus, um die BitLocker-Laufwerkverschlüsselung so zu konfigurieren, dass Wiederherstellungsinformationen für mit BitLocker geschützte Laufwerke in Active Directory-Domänendiensten (AD DS) gesichert werden. Durch die Sicherung von Wiederherstellungskennwörtern für ein mit BitLocker geschütztes Laufwerk können Administratoren das Laufwerk wiederherstellen, wenn es gesperrt ist. Dadurch wird sichergestellt, dass autorisierte Benutzer stets Zugriff auf verschlüsselte Daten des Unternehmens haben. Wenn Sie Keine angeben, ist der Benutzer selbst dafür verantwortlich, eine Kopie des Wiederherstellungskennworts oder Wiederherstellungsschlüssels aufzubewahren. Wenn diese Informationen verloren gehen oder ein Benutzer das Laufwerk vor dem Verlassen des Unternehmens nicht entschlüsselt, können Administratoren nicht problemlos auf das Laufwerk zugreifen.

      • /wait:<WAHR|FALSCH> – Geben Sie an, ob bei einer Tasksequenz auf den Abschluss der Verschlüsselung gewartet wird.

    3. Wählen Sie die Option Paket aus, und geben Sie anschließend das Paket an, das Sie zu Beginn dieser Prozedur erstellt haben.

    4. Fügen Sie auf der Registerkarte Optionen die folgenden Bedingungen hinzu:

      • Bedingung = Tasksequenzvariable

      • Variable = _SMSTSWTG

      • Bedingung = Ist gleich

      • Wert = Wahr

    noteHinweis
    Mit dem Schritt BitLocker aktivieren, welcher häufig auf den neuen Befehlszeilenschritt folgt, kann BitLocker für Windows To Go nicht aktiviert werden. Dennoch können Sie diesen Schritt in der Tasksequenz behalten, um sie für Windows 8-Bereitstellungen ohne Windows To Go-Laufwerk zu verwenden.

Bei Windows To Go handelt es sich um einen Hybrid-Bereitstellungsprozess. Daher müssen Sie das Windows To Go Creator-Paket und die Windows 8-Tasksequenz bereitstellen Verwenden Sie die folgenden Verfahren, um den Bereitstellungsvorgang abzuschließen.

  1. Klicken Sie in der Configuration Manager-Konsole auf Softwarebibliothek.

  2. Erweitern Sie im Arbeitsbereich Softwarebibliothek den Abschnitt Anwendungsverwaltung, und klicken Sie dann auf Pakete.

  3. Wählen Sie das Windows To Go Creator-Paket aus, das Sie im Schritt Erstellen eines Windows To Go Creator-Pakets erstellt haben.

  4. Klicken Sie auf der Registerkarte Startseite in der Gruppe Bereitstellung auf Bereitstellen.

  5. Geben Sie auf der Seite Allgemein die folgenden Einstellungen an:

    1. Software: Vergewissern Sie sich, dass das Windows To Go-Paket ausgewählt ist.

    2. Sammlung: Klicken Sie auf Durchsuchen, um die Sammlung auszuwählen, für die das Windows To Go-Paket bereitgestellt werden soll.

    3. Standard-Verteilungspunktgruppen verwenden, die dieser Sammlung zugeordnet sind: Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie den Paketinhalt in der Standard-Verteilungspunktgruppe der Sammlung speichern möchten. Wenn die ausgewählte Sammlung keiner Verteilungspunktgruppe zugeordnet ist, ist diese Option nicht verfügbar.

  6. Klicken Sie auf der Seite Inhalt auf Hinzufügen, und wählen Sie dann die Verteilungspunkte oder Verteilungspunktgruppen aus, auf denen der diesem Paket und diesem Programm zugeordnete Inhalt bereitgestellt werden soll.

  7. Wählen Sie auf der Seite Bereitstellungseinstellungen als Bereitstellungstyp Erforderlich aus, und klicken Sie dann auf Weiter.

  8. Konfigurieren Sie auf der Seite Zeitplanung, wann dieses Paket und dieses Programm bereitgestellt oder für Clientgeräte verfügbar gemacht werden.

    Welche Optionen auf dieser Seite verfügbar sind, ist davon abhängig, ob die Bereitstellungsaktion auf Verfügbar oder Erforderlich gesetzt ist.

  9. Konfigurieren Sie unter Zeitplanung die folgenden Einstellungen, und klicken Sie dann auf Weiter.

    1. Verfügbarkeitsdatum der Bereitstellung festlegen: Geben Sie den Zeitpunkt an, zu dem das Paket und das Programm zur Ausführung auf dem Zielcomputer verfügbar sind. Wenn Sie das Kontrollkästchen UTC aktivieren, sind das Paket und das Programm zum gleichen Zeitpunkt für mehrere Zielcomputer verfügbar, anstatt der lokalen Zeit auf den Zielcomputern entsprechend zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

    2. Ablaufdatum der Bereitstellung festlegen: Geben Sie den Zeitpunkt an, zu dem das Paket und das Programm auf dem Zielcomputer ablaufen. Wenn Sie UTC auswählen, endet die Gültigkeit der Tasksequenz auf mehreren Zielcomputern zum gleichen Zeitpunkt, anstatt der lokalen Zeit auf den Zielcomputern entsprechend zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

  10. Geben Sie auf der Seite Benutzerfreundlichkeit des Assistenten die folgenden Informationen an:

    • Softwareinstallation: Die Software kann außerhalb konfigurierter Wartungsfenster installiert werden.

    • Systemneustart (falls dieser zum Abschluss der Installation erforderlich ist): Ermöglicht das Neustarten eines Geräts außerhalb konfigurierter Wartungsfenster, wenn dies bei der Softwareinstallation erforderlich ist.

    • Embedded-Geräte: Gilt nur für Configuration Manager SP1. Beim Bereitstellen von Paketen und Programmen für Windows Embedded-Geräte mit Schreibfilteraktivierung können Sie angeben, dass die Pakete und Programme auf dem temporären Overlay gespeichert und die Änderungen später ausgeführt werden oder dass sie am Installationsstichtag oder während eines Wartungsfensters ausgeführt werden sollen. Falls die Änderungen am Installationsstichtag oder während eines Wartungsfensters ausgeführt werden, ist ein Neustart erforderlich, und die Änderungen werden auf dem Gerät beibehalten.

  11. Geben Sie auf der Seite Verteilungspunkte die folgenden Informationen an:

    • Bereitstellungsoptionen: Geben Sie Inhalt vom Verteilungspunkt herunterladen und lokal ausführen an.

    • Freigeben von Inhalten für andere Clients im gleichen Subnetz zulassen: Wählen Sie diese Option aus, um das Herunterladen von Inhalten von anderen Clients im Netzwerk zuzulassen, von denen die Inhalte bereits heruntergeladen und zwischengespeichert wurden, und so die Netzwerkauslastung zu reduzieren. Bei dieser Option, die auf Computern verwendet werden kann, auf denen Windows Vista SP2 und höher ausgeführt wird, wird Windows BranchCache verwendet.

    • Die Verwendung eines Fallbackquellpfads für den Inhalt durch Clients zulassen: Geben Sie an, ob Clients ein Ausweichen und Verwenden eines nicht bevorzugten Verteilungspunkts als Quellspeicherort für Inhalt ermöglicht werden soll, wenn der Inhalt an keinem bevorzugten Verteilungspunkt verfügbar ist.

  12. Beenden Sie den Assistenten.

  1. Klicken Sie in der Configuration Manager-Konsole auf Softwarebibliothek.

  2. Erweitern Sie im Arbeitsbereich Softwarebibliothek den Bereich Betriebssysteme, und klicken Sie dann auf Tasksequenzen.

  3. Wählen Sie die Windows 8-Tasksequenz aus, die Sie im Schritt Erstellen einer Tasksequenz zum Bereitstellen von Windows 8 erstellt haben.

  4. Klicken Sie auf der Registerkarte Startseite in der Gruppe Bereitstellung auf Bereitstellen.

  5. Geben Sie auf der Seite Allgemein die folgenden Einstellungen an:

    1. Tasksequenz: Vergewissern Sie sich, dass die Windows 8-Tasksequenz ausgewählt ist.

    2. Sammlung: Klicken Sie auf Durchsuchen, um die Sammlung mit allen Geräten auszuwählen, für die möglicherweise eine Bereitstellung von Windows To Go erforderlich ist.

      ImportantWichtig
      Wenn vom vorab bereitgestellten Medium, das Sie im Schritt Erstellen von vorab bereitgestellten Medien erstellt haben, die Variable SMSTSPreferredAdvertID verwendet wird, können Sie die Tasksequenz für die Sammlung Alle Systeme bereitstellen und auf der Seite Inhalt die Einstellung Nur Windows PE (ausgeblendet) angeben. Da die Tasksequenz ausgeblendet ist, steht sie nur Medien zur Verfügung.

    3. Standard-Verteilungspunktgruppen verwenden, die dieser Sammlung zugeordnet sind: Wählen Sie diese Option aus, wenn Sie den Paketinhalt in der Standard-Verteilungspunktgruppe der Sammlung speichern möchten. Wenn die ausgewählte Sammlung keiner Verteilungspunktgruppe zugeordnet ist, ist diese Option nicht verfügbar.

  6. Konfigurieren Sie auf der Seite Bereitstellungseinstellungen die folgenden Einstellungen, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Zweck: Wählen Sie Verfügbar aus. Wenn die Tasksequenz für einen Benutzer bereitgestellt wird, wird die veröffentlichte Tasksequenz dem Benutzer im Anwendungskatalog angezeigt, wo er sie bei Bedarf anfordern kann. Wenn die Tasksequenz auf einem Gerät bereitgestellt wird, wird sie dem Benutzer im Softwarecenter angezeigt, und der Benutzer kann sie bei Bedarf installieren.

    • Verfügbar machen für: Geben Sie an, ob die Tasksequenz für Configuration Manager-Clients, Medien oder die PXE verfügbar sein soll.

      ImportantWichtig
      Verwenden Sie die Einstellung Nur Medien und PXE (ausgeblendet) für automatisierte Bereitstellungen von Tasksequenzen. Aktivieren Sie die Option Unbeaufsichtigte Betriebssystembereitstellung zulassen, und legen Sie die Variable SMSTSPreferredAdvertID als Teil des vorab bereitgestellten Mediums fest, damit der Computer ohne Benutzerinteraktion bei der Bereitstellung von Windows To Go automatisch gestartet wird, sobald ein Windows To Go-Laufwerk erkannt wird. Weitere Informationen zu den Einstellungen dieser vorab bereitgestellten Medien finden Sie im Abschnitt Erstellen von vorab bereitgestellten Medien.

  7. Konfigurieren Sie auf der Seite Zeitplanung die folgenden Einstellungen, und klicken Sie dann auf Weiter.

    1. Verfügbarkeitsdatum der Bereitstellung festlegen: Geben Sie den Zeitpunkt an, zu dem die Tasksequenz zur Ausführung auf dem Zielcomputer verfügbar ist. Wenn Sie das Kontrollkästchen UTC aktivieren, ist die Tasksequenz zum gleichen Zeitpunkt für mehrere Zielcomputer verfügbar, anstatt der lokalen Zeit auf den Zielcomputern entsprechend zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

    2. Ablaufdatum der Bereitstellung festlegen: Geben Sie den Zeitpunkt an, zu dem die Tasksequenz auf dem Zielcomputer abläuft. Wenn Sie UTC auswählen, endet die Gültigkeit der Tasksequenz auf mehreren Zielcomputern zum gleichen Zeitpunkt, anstatt der lokalen Zeit auf den Zielcomputern entsprechend zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

  8. Geben Sie auf der Seite Benutzerfreundlichkeit die folgenden Informationen an:

    • Tasksequenzstatus anzeigen: Geben Sie an, ob der Status der Tasksequenz vom Configuration Manager-Client angezeigt wird.

    • Softwareinstallation: Geben Sie an, ob der Benutzer außerhalb eines konfigurierten Wartungsfensters nach dem geplanten Zeitpunkt Software installieren darf.

    • Systemneustart (falls dieser zum Abschluss der Installation erforderlich ist): Ermöglicht das Neustarten eines Geräts außerhalb konfigurierter Wartungsfenster, wenn dies bei der Softwareinstallation erforderlich ist.

    • Embedded-Geräte: Beim Bereitstellen von Paketen und Programmen für Windows Embedded-Geräte mit Schreibfilteraktivierung können Sie angeben, dass die Pakete und Programme auf dem temporären Overlay gespeichert und die Änderungen später ausgeführt werden oder dass sie am Installationsstichtag oder während eines Wartungsfensters ausgeführt werden sollen. Falls die Änderungen am Installationsstichtag oder während eines Wartungsfensters ausgeführt werden, ist ein Neustart erforderlich, und die Änderungen werden auf dem Gerät beibehalten.

    • Internetbasierte Clients: Geben Sie an, ob die Tasksequenz auf einem internetbasierten Client ausgeführt werden darf. Vorgänge, mit denen Software wie ein Betriebssystem installiert wird, werden von dieser Einstellung nicht unterstützt. Verwenden Sie diese Option nur für generische skriptbasierte Tasksequenzen, mit denen Vorgänge im Standardbetriebssystem ausgeführt werden.

  9. Geben Sie auf der Seite Warnungen die für diese Tasksequenzbereitstellung gewünschten Warnungseinstellungen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

  10. Geben Sie auf der Seite Verteilungspunkte die folgenden Informationen an, und klicken Sie dann auf Weiter.

    • Bereitstellungsoptionen:: Wählen Sie Inhalt lokal herunterladen, wenn dies für die Ausführung der Tasksequenz erforderlich ist aus.

    • Remoteverteilungspunkt verwenden, wenn kein lokaler Verteilungspunkt verfügbar ist: Geben Sie an, ob Verteilungspunkte in langsamen und unzuverlässigen Netzwerken von Clients zum Herunterladen des Inhalts verwendet werden können, der für die Tasksequenz erforderlich ist.

    • Die Verwendung eines Fallbackquellpfads für den Inhalt durch Clients zulassen: Geben Sie an, ob Clients ein Ausweichen und Verwenden eines nicht bevorzugten Verteilungspunkts als Quellspeicherort für Inhalt ermöglicht werden soll, wenn der Inhalt an keinem bevorzugten Verteilungspunkt verfügbar ist.

  11. Beenden Sie den Assistenten.

Nach der Bereitstellung des Windows To Go-Pakets und der Windows 8-Tasksequenz steht dem Benutzer der Windows To Go Creator zur Verfügung. Der Benutzer kann den Softwarekatalog bzw. das Softwarecenter (bei Bereitstellung von Windows To Go auf Geräten) aufrufen und das Programm „Windows To Go Creator“ ausführen. Sobald das Creator-Paket heruntergeladen wurde, wird auf der Taskleiste ein blinkendes Symbol angezeigt. Wenn der Benutzer auf das Symbol klickt, wird ein Dialogfeld angezeigt, in dem das Laufwerk für die Bereitstellung von Windows To Go ausgewählt werden kann (es sei denn, es wird die Befehlszeilenoption /drive verwendet). Wenn die Anforderungen von Windows To Go vom Laufwerk nicht erfüllt werden können oder auf dem Laufwerk nicht genügend freier Speicherplatz vorhanden ist, wird von Creator eine Fehlermeldung angezeigt. Der Benutzer kann Laufwerk und Abbild, die über die Bestätigungsseite angewendet werden, überprüfen. Während der Konfiguration und Vorabbereitstellung von Inhalten auf dem Windows To Go-Laufwerk von Creator wird ein Fortschrittsdialogfeld angezeigt. Nach Abschluss der Vorabbereitstellung wird von Creator eine Aufforderung zum Neustarten des Computers vom Windows To Go-Laufwerk angezeigt.

noteHinweis
Wenn Sie im Abschnitt Erstellen eines Windows To Go Creator-Pakets als Teil der Befehlszeile von Creator nicht die Startumleitung aktiviert haben, muss der Benutzer möglicherweise bei jedem Systemneustart manuell vom Windows To Go-Laufwerk starten.

Nach dem Neustart des Computers vom Windows To Go-Laufwerk wird vom Laufwerk Windows PE gestartet und eine Verbindung zum Verwaltungspunkt hergestellt, um die Richtlinie zum Abschließen der Bereitstellung des Betriebssystems abzurufen. Von Configuration Manager wird das Laufwerk konfiguriert und bereitgestellt. Nach der Bereitstellung des Laufwerks durch Configuration Manager kann der Benutzer den Computer neu starten, um den Bereitstellungsvorgang abzuschließen (z. B. einer Domäne beitreten oder Anwendungen installieren). Dieser Vorgang ist bei allen vorab bereitgestellten Medien identisch.

Nach Abschluss des Bereitstellungsvorgangs durch Configuration Manager und sobald der Windows 8-Sperrbildschirm angezeigt wird, kann sich der Benutzer beim Betriebssystem anmelden.

Siehe auch

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For additional resources, see Information and Support for Configuration Manager.

Tip: Use this query to find online documentation in the TechNet Library for System Center 2012 Configuration Manager. For instructions and examples, see Search the Configuration Manager Documentation Library.
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