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Windows Azure Active Directory Rights Management und AD RMS

Letzte Aktualisierung: August 2014

Betrifft: Azure Rights Management, Office 365

Zur Beurteilung, ob Azure Rights Management die richtige Wahl für den Schutz von Inhalt in Ihrer Organisation oder bei der gemeinsamen Nutzung von Inhalt mit vertrauenswürdigen Partnern in anderen Organisationen ist, haben Sie vielleicht Fragen dazu, wie sich Rights Management im Vergleich zum Vorgänger auf der Windows Server-Plattform, Active Directory Rights Management Services (AD RMS), verhält. In der folgenden Tabelle finden Sie eine vergleichende Gegenüberstellung der Funktionen und Vorteile von Rights Management und AD RMS.

 

Azure Rights Management Active Directory Rights Management Services (AD RMS)

Unterstützt nur Microsoft Online Services und zugehörige Angebote wie Exchange Online und SharePoint Online. Gegenwärtig unterstützt Rights Management keine traditionellen lokalen Office-Serverprodukte wie Microsoft Exchange Server.

AD RMS hingegen wurde in erster Linie für die Arbeit mit lokalen Microsoft-Serverprodukten wie Microsoft Office SharePoint Server und Exchange Server, SharePoint Online und der Dateiklassifizierungsinfrastruktur (FCI) entwickelt und funktioniert deswegen mit Exchange Online.

Ermöglicht eine implizite Vertrauensstellung zwischen Organisationen und Benutzern, die aktuelle Microsoft Office 365-Kunden sind. Inhalt kann einfach und sicher zwischen Benutzern innerhalb derselben Organisation oder über Organisationsgrenzen hinweg mit gültigen Benutzern in anderen Office 365-Mandantenkonten verwendet werden.

Vertrauensstellungen werden explizit in einer direkten Punkt-zu-Punkt-Beziehung zwischen zwei Organisationen definiert. Hierzu werden entweder vertrauenswürdige Benutzerdomänen (TUDs) oder Verbundvertrauensstellungen verwendet, die mithilfe von Active Directory-Verbunddienste (AD FS) erstellt werden.

Stellt einen vordefinierten Satz von Rechterichtlinienvorlagen bereit. Hierzu gehören zwei Vorlagen: eine zur Bereitstellung einer schreibgeschützten Darstellung geschützten Inhalts und eine zweite, mit der Schreib- oder Änderungsberechtigungen für den geschützten Inhalt ermöglicht werden.

Bietet die Möglichkeit, eigene Rechterichtlinienvorlagen zu erstellen und zu definieren. Vorlagen für AD RMS können wie unter AD RMS Policy Template Considerations (Überlegungen zu AD RMS-Richtlinienvorlagen) beschrieben genauer konfiguriert werden.

Unterstützt Benutzer von Microsoft Office 2010- und Microsoft Office 2013-Produkten.

Unterstützt Benutzer von Microsoft Office 2007 sowie anderen Microsoft Office-Produkten wie Microsoft Office 2010 und Microsoft Office 2013.

Bietet keine Unterstützung für Windows XP-Kunden. Unterstützt Kunden mit Windows Vista, Windows 7 und Windows 8.

Bietet Unterstützung für Kunden mit Windows XP sowie späteren Versionen wie Windows Vista, Windows 7 und Windows 8.

Unterstützt nur den Kryptografiemodus 2. Weitere Informationen finden Sie unter AD RMS Cryptographic Modes (AD RMS-Kryptografiemodi).

Unterstützt die Kryptografiemodi 1 und 2. Weitere Informationen finden Sie unter AD RMS Cryptographic Modes (AD RMS-Kryptografiemodi).

Unterstützt nur ausgehende Migration von Azure Rights Management nach Active Directory Rights Management Services (AD RMS).

Unterstützt Migration von Azure Rights Management wie auch von Rights Management Services (AD RMS) unter Windows Server 2003.


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