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Erstellen von Migrationsendpunkten

Exchange Online
 

Gilt für: Exchange Online

Letztes Änderungsdatum des Themas: 2013-05-01

Ein Migrationsendpunkt ist ein Verwaltungsobjekt in Exchange Online, das die Verbindungseinstellungen und Administratoranmeldeinformationen für den Quellserver enthält, auf dem die Postfächer gehostet sind, die zu Exchange Online migriert werden sollen. Der Migrationsendpunkt definiert außerdem die Anzahl der Postfächer, die während der Erstsynchronisierung gleichzeitig migriert werden, sowie die Anzahl der Postfächer, die gleichzeitig während einer inkrementellen Synchronisierung, die bei ausgewählten Migrationstypen alle 24 Stunden auftritt, synchronisiert werden. Während der inkrementellen Synchronisierung werden lokale und Exchange Online-Postfächer synchronisiert, sodass neue E-Mails, die an Postfächer auf dem Quellserver gesendet werden, in die entsprechenden Exchange Online-Postfächer kopiert werden.

  • Geschätzte Zeit bis zum Abschließen der einzelnen Verfahren: 3 Minuten.

  • Bevor Sie dieses Verfahren bzw. diese Verfahren ausführen können, müssen Ihnen die entsprechenden Berechtigungen zugewiesen werden. Informationen zu den von Ihnen benötigten Berechtigungen finden Sie unter "Berechtigungen für Postfachverschiebungen und -migrationen" im Thema Empfängerberechtigungen.

  • Wenn Sie einen Migrationsendpunkt erstellen, unterstützt dieser standardmäßig maximal 20 gleichzeitige Migrationen während der Erstsynchronisierung und maximal 10 gleichzeitige inkrementelle Synchronisierungen. Sie können beim Erstellen eines Migrationsendpunkts eine andere Anzahl von gleichzeitigen Migrationen angeben. Sie können diese Einstellungen ändern, indem Sie einen vorhandenen Migrationsendpunkt mithilfe der Exchange-Verwaltungskonsole oder des Cmdlets Set-MigrationEndpoint bearbeiten.

  • Für jeden Migrationsendpunkttyp gilt ein Grenzwert von 100 gleichzeitigen Migrationen. So könnte Ihre Organisation beispielsweise über fünf Outlook Anywhere-Migrationsendpunkte verfügen, und jeder Endpunkt könnte für höchstens 20 gleichzeitige Migrationen konfiguriert sein. Oder Sie könnten über zwei IMAP-Migrationsendpunkte verfügen, wobei jeder Endpunkt für die Unterstützung von höchstens 50 gleichzeitigen Migrationen konfiguriert ist.

  • Es wird empfohlen, die Einstellungen für die Verbindung mit dem Server zu testen, auf dem die Postfächer gehostet sind, die migriert werden sollen. Die Verbindungseinstellungen werden getestet, wenn Sie einen Migrationsendpunkt erstellen. Durch das Überprüfen der Einstellungen vor dem Erstellen eines Endpunkts haben Sie jedoch die Möglichkeit, mögliche Probleme zu behandeln.

    Führen Sie die folgenden Shellbefehle aus, um die Einstellungen für die Verbindung mit dem Quellserver zu testen.

    • IMAP-Migrationen

      Test-MigrationServerAvailability -IMAP -RemoteServer <FQDN of IMAP server> -Port <143 or 993> -Security <None, Ssl, or Tls>
      

      Normalerweise wird für den Parameter Port der Wert 143 für unverschlüsselte oder TLS-Verbindungen (Transport Layer Security) verwendet und der Wert 993 für SSL-Verbindungen.

    • Exchange-Übernahmemigrationen und mehrstufige Exchange-Migrationen

      $Credentials = Get-Credential
      
      Test-MigrationServerAvailability -ExchangeOutlookAnywhere -Autodiscover -EmailAddress <email address for on-premises administrator account> -Credentials $Credentials
      

      Um die Verbindungseinstellungen für Exchange-Übernahmemigrationen und mehrstufige Exchange-Migrationen erfolgreich zu testen, muss Outlook Anywhere auf dem Quellserver aktiviert sein. Weitere Informationen finden Sie weiter unten in diesem Thema im Abschnitt Erstellen eines Migrationsendpunkts für Exchange-Übernahmemigrationen und mehrstufige Exchange-Migrationen.

      TippTipp:
      Verwenden Sie die Konnektivitätstests von Outlook Anywhere oder Outlook-AutoErmittlung unter Microsoft-Remoteverbindungsuntersuchung, um Probleme bei der Verbindung mit Ihrem lokalen Exchange-Server zu behandeln. Wenn beim Verbindungstest ein Fehler auftritt, beseitigen Sie die Fehlerursache mithilfe der Testdetails.
    • Migrationen in einer Exchange-Hybridbereitstellung

      $Credentials = Get-Credential
      
      Test-MigrationServerAvailability -ExchangeRemoteMove -Autodiscover -EmailAddress <email address for on-premises administrator account> -Credentials $Credentials
      
  • Informationen zu Tastenkombinationen für die Verfahren in diesem Thema finden Sie unter Tastenkombinationen in der Exchange-Verwaltungskonsole.

TippTipp:
Liegt ein Problem vor? Bitten Sie in den Exchange-Foren um Hilfe. Besuchen Sie die Foren unter: Exchange Server, Exchange Online oder Exchange Online Protection.

Ein IMAP-Migrationsendpunkt wird verwendet, um E-Mail-Elemente aus Postfächern auf einem IMAP-Server zu Postfächern in Exchange Online zu migrieren. Bevor Sie eine IMAP-Migration ausführen können, müssen Exchange Online-Postfächer bereitgestellt werden. Informationen zur Verwendung von IMAP-Migrationen finden Sie unter Migrieren von E-Mails von einem IMAP-Server zu Exchange-Onlinepostfächern.

  1. Navigieren Sie in der Exchange-Verwaltungskonsole zu Empfänger  > Migration.

  2. Klicken Sie auf Mehr Weitere Optionen (Symbol) und dann auf Migrationsendpunkte.

  3. Klicken Sie auf der Seite Migrationsendpunkte auf Neu Hinzufügen (Symbol).

  4. Klicken Sie auf der Seite Typ des Migrationsendpunkts auswählen auf IMAP und dann auf Weiter.

  5. Füllen Sie auf der Seite IMAP-Migrationskonfiguration die folgenden Felder aus:

    • * IMAP-Server   Geben Sie den FQDN (auch als "vollständiger Computername" bezeichnet) des IMAP-Servers für das IMAP-Messaging-System ein. Dieser Wert ist erforderlich.

    • Authentifizierung   Wählen Sie die Authentifizierungsmethode aus, die vom IMAP-Server verwendet wird. Die verfügbaren Optionen sind Basic (die Standardeinstellung) oder NTLM. Verwenden Sie NTLM, falls dies für den IMAP-Server erforderlich ist.

    • Verschlüsselung   Wählen Sie die Verschlüsselungsmethode aus, die vom IMAP-Server verwendet wird. Die verfügbaren Optionen sind None, SSL (die Standardeinstellung) oder TLS.

    • * Port   Geben Sie die TCP-Portnummer ein, die zum Verbinden mit dem IMAP-Server verwendet werden soll. Verwenden Sie Port 143 für unverschlüsselte Verbindungen, Port 143 für TLS-Verbindungen oder Port 993 (die Standardeinstellung) für SSL-Verbindungen. Dieser Wert ist erforderlich.

    • Klicken Sie auf Weiter. Der Migrationsdienst verwendet die Einstellungen zum Testen der Verbindung mit dem IMAP-Server. Sie müssen erfolgreich eine Verbindung mit dem IMAP-Quellserver herstellen können, um den Vorgang fortzusetzen. Wenn die Testverbindung mit dem IMAP-Server erfolgreich ist, wird die Seite Allgemeine Informationen eingeben angezeigt.

  6. Geben Sie Informationen in den folgenden Feldern ein:

    • Name des Migrationsendpunkts   Dieser Name wird in der Liste der Migrationsendpunkte angezeigt. Er wird zudem in der Dropdownliste der Migrationsendpunkte verwendet, wenn Sie beim Erstellen eines IMAP-Migrationsbatches einen Migrationsendpunkt auswählen. Dieser Wert ist erforderlich.

    • Max. Anzahl gleichzeitig stattfindender Migrationen Dies entspricht der Anzahl von Verbindungen mit dem Quellserver, die für die Migration von Elementen der Postfächer auf dem IMAP-Server zu Exchange Online-Postfächern während der ersten und inkrementellen Synchronisierung verfügbar sind. Ist für den Wert der Standardwert 20 angegeben, können Sie bis zu 20 Postfächer gleichzeitig migrieren.

      Wenn mehrere IMAP-Migrationsbatches denselben IMAP-Migrationsendpunkt verwenden, gilt die durch den Migrationsendpunkt definierte maximale Anzahl von gleichzeitig stattfindenden Synchronisierungen für alle Migrationsbatches.

      HinweisAnmerkung:
      Wie bereits angegeben, gilt ein Grenzwert von 100 gleichzeitigen Migrationen für alle IMAP-Migrationsendpunkte in Ihrer Organisation.
    • Max. Anzahl gleichzeitiger inkrementeller Synchronisierungen   Dies entspricht der Anzahl von Verbindungen mit dem IMAP-Server, die für die Ausführung inkrementeller Synchronisierungen verfügbar sind. Wenn der Wert auf den Standardwert "10" festgelegt ist, kann die inkrementelle Synchronisierung für bis zu 10 Postfächer gleichzeitig ausgeführt werden. Ist der Endpunkt beispielsweise mit einer Höchstzahl von 50 gleichzeitig stattfindenden Migrationen und mit höchstens 20 gleichzeitig stattfindenden inkrementellen Synchronisierungen konfiguriert, können gegebenenfalls 20 Verbindungen für die inkrementelle Synchronisierung verwendet werden. Die übrigen 30 Verbindungen sind für die ersten Synchronisierungen reserviert.

      Während der inkrementellen Synchronisierung werden die Postfächer im IMAP-Messaging-System und die entsprechenden Exchange Online-Postfächer alle 24 Stunden synchronisiert. Das bedeutet, dass alle an die Postfächer auf dem IMAP-Server gesendeten neuen Nachrichten in das entsprechende Exchange Online-Postfach kopiert werden.

  7. Klicken Sie auf Neu, um den Migrationsendpunkt zu erstellen.

In diesem Beispiel wird das Cmdlet New-MigrationEndpoint verwendet, um einen IMAP-Migrationsendpunkt zu erstellen.

New-MigrationEndpoint -IMAP -Name IMAPEndpoint -RemoteServer imap.contoso.com -Port 993 -Security Ssl

In diesem Beispiel wird ein IMAP-Migrationsendpunkt erstellt, der 50 gleichzeitige Migrationen und 25 gleichzeitige inkrementelle Synchronisierungen unterstützt. Darüber hinaus wird der Endpunkt für die Verwendung von Port 143 für die TLS-Verschlüsselung konfiguriert.

New-MigrationEndpoint -IMAP -Name IMAP_TLS_Endpoint -RemoteServer imap.contoso.com -Port 143 -Security Tls -MaxConcurrentMigrations
50 -MaxConcurrentIncrementalSyncs 25

Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus, um zu überprüfen, ob ein IMAP-Migrationsendpunkt erfolgreich erstellt wurde:

  1. Navigieren Sie in der Exchange-Verwaltungskonsole zu Empfänger  > Migration.

  2. Klicken Sie auf Mehr Weitere Optionen (Symbol) und dann auf Migrationsendpunkte. Der neue Migrationsendpunkt wird in der Liste angezeigt, und der Endpunktyp ist IMAP.

– oder –

Führen Sie den folgenden Befehl aus, um Informationen zum Migrationsendpunkt anzuzeigen.

Get-MigrationEndpoint <identity> | FL EndpointType,RemoteServer,Port,Security,Max*

Sie können eine Exchange-Übernahmemigration oder eine mehrstufige Exchange-Migration verwenden, um lokale Exchange-Postfächer zu Exchange Online migrieren. Der Hauptunterschied zwischen diesen Migrationstypen liegt darin, dass alle Postfächer während einer Übernahmemigration in einem einzigen Batch migriert werden und dass maximal 1.000 Postfächer migriert werden können. Bei einer mehrstufigen Migration können Postfächer in Batches migriert werden, und es ist möglich, mehr als 1.000 Postfächer zu migrieren. Sie können jedoch keine Exchange 2010- oder Exchange 2013-Postfächer in einer mehrstufigen Migration migrieren. In beiden Fällen werden die Exchange Online-Postfächer während des Migrationsvorgangs bereitgestellt.

Weitere Informationen zu Exchange-Übernahmemigrationen und mehrstufigen Exchange-Migrationen finden Sie unter:

Bei Exchange-Übernahmemigrationen und mehrstufigen Exchange-Migrationen verwendet Exchange Online RPC über HTTP oder Outlook Anywhere, um eine Verbindung mit dem lokalen Exchange-Server herzustellen. Daher muss Outlook Anywhere in Ihrer lokalen Exchange-Organisation aktiviert sein. Informationen zum Einrichten von Outlook Anywhere für Exchange 2010, Exchange 2007 und Exchange 2003 finden Sie in den folgenden Themen:

WichtigWichtig:
Outlook Anywhere muss mit einem von einer Zertifizierungsstelle ausgestellten Zertifikat konfiguriert werden. Outlook Anywhere kann nicht mit einem selbstsignierten Zertifikat konfiguriert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von SSL für Outlook Anywhere.

  1. Navigieren Sie in der Exchange-Verwaltungskonsole zu Empfänger  > Migration.

  2. Klicken Sie auf Mehr Weitere Optionen (Symbol) und dann auf Migrationsendpunkte.

  3. Klicken Sie auf der Seite Migrationsendpunkte auf Neu Hinzufügen (Symbol).

  4. Klicken Sie auf der Seite Typ des Migrationsendpunkts auswählen auf Outlook Anywhere und dann auf Weiter.

  5. Füllen Sie auf der Seite Anmeldeinformationen für lokales Konto eingeben die folgenden Felder aus:

    • E-Mail-Adresse  Geben Sie die E-Mail-Adressen aller Benutzer in der lokalen Exchange-Organisation ein, die mithilfe dieses Endpunkts migriert werden. Exchange Online testet die Konnektivität mit dem Postfach dieses Benutzers.

    • Konto mit Berechtigungen   Geben Sie den Benutzernamen (im Format "Domäne\Benutzername" oder eine E-Mail-Adresse) für ein Konto ein, das über die erforderlichen Administratorrechte in der lokalen Organisation verfügt, in der die zu migrierenden Postfächer gehostet sind. Exchange Online verwendet den AutoErmittlungsdienst und dieses Konto, um den Migrationsendpunkt zu ermitteln und die diesem Konto zugewiesenen Berechtigungen zu testen, indem auf das Konto zugegriffen wird, das in dem vorherigen Feld angegeben ist.

    • Kennwort des Kontos mit Berechtigungen   Geben Sie das Kennwort für das Administratorkonto ein, das Sie im vorherigen Feld angegeben haben.

  6. Klicken Sie auf Weiter. Exchange Online verwendet die Informationen auf der Seite Anmeldeinformationen für lokales Konto eingeben, um die Verbindung mit dem Quellserver zu testen, und zeigt dann die Seite Migrationsendpunkt bestätigen an. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus, je nachdem, ob die Verbindungseinstellungen erfolgreich ermittelt wurden:

    • Wenn Exchange Online erfolgreich eine Verbindung mit dem Quellserver herstellen kann, werden die Verbindungseinstellungen angezeigt. Klicken Sie auf Weiter.

    • Wenn die Testverbindung mit dem Quellserver nicht hergestellt werden kann, müssen Sie Werte für die folgenden Felder angeben:

      • Exchange-Server   Geben Sie den FQDN für den lokalen Exchange-Server ein. Dies ist der Hostname Ihres Postfachservers, z. B. "EXCH-SRV-01.corp.contoso.com".

      • RPC-Proxyserver   Geben Sie den FQDN des RPC-Proxyservers für Outlook Anywhere ein. Typischerweise entspricht dieser der URL für Outlook Web App, z. B. "mail.contoso.com". Dies ist auch die URL für den Proxyserver, der von Outlook zum Herstellen einer Verbindung mit einem Exchange-Server verwendet wird.

      Sie müssen eine Verbindung mit dem Quellserver herstellen können, um den Vorgang fortzusetzen.

      WichtigWichtig:
      Exchange Online erstellt mithilfe der Verbindungseinstellungen, die erfolgreich ermittelt oder manuell eingegeben wurden, einen neuen Migrationsendpunkt. Es empfiehlt sich, Migrationsendpunkte zu erstellen, deren Verbindungseinstellungen automatisch ermittelt wurden, anstatt Endpunkte zu erstellen, deren Einstellungen manuell eingegeben wurden. Der Grund dafür ist, dass der AutoErmittlungsdienst während der Migration zum Herstellen einer Verbindungen mit jedem Benutzerpostfach verwendet wird. Wenn manuelle Einstellungen verwendet werden, verwendet Exchange Online nicht den AutoErmittlungsdienst, stellt allerdings mithilfe der manuell eingegebenen Verbindungseinstellungen eine Verbindung mit einem bestimmten Quellserver her. Wenn Sie manuelle Einstellungen verwenden und über mehrere lokale Exchange-Server verfügen, müssen Sie möglicherweise verschiedene den einzelnen Servern entsprechende Migrationsendpunkte erstellen.
  7. Klicken Sie auf Weiter. Geben Sie Informationen in den folgenden Feldern ein:

    • Name des Migrationsendpunkts   Dieser Name wird in der Liste der Migrationsendpunkte angezeigt. Er wird zudem in der Dropdownliste der Migrationsendpunkte verwendet, wenn Sie beim Erstellen eines Migrationsbatches einen Migrationsendpunkt auswählen. Dieser Wert ist erforderlich.

    • Max. Anzahl gleichzeitig stattfindender Migrationen   Dies entspricht der Anzahl von Verbindungen mit dem Quellserver, die für die Migration von lokalen Postfächern zu Exchange Online während der ersten und der inkrementellen Synchronisierung verfügbar sind. Ist für den Wert der Standardwert 20 angegeben, können Sie bis zu 20 Postfächer gleichzeitig migrieren.

      Wenn mehrere Migrationsbatches denselben Outlook Anywhere-Migrationsendpunkt verwenden, gilt die durch den Migrationsendpunkt definierte maximale Anzahl von gleichzeitig stattfindenden Synchronisierungen für alle Migrationsbatches.

      HinweisAnmerkung:
      Wie bereits angegeben, gilt ein Grenzwert von 100 gleichzeitigen Migrationen für alle Outlook Anywhere-Migrationsendpunkte in Ihrer Organisation.
    • Max. Anzahl gleichzeitiger inkrementeller Synchronisierungen  Dies entspricht der Anzahl von Verbindungen mit dem Quellserver, die für die Ausführung inkrementeller Synchronisierungen verfügbar sind. Wenn der Wert auf den Standardwert "10" festgelegt ist, kann die inkrementelle Synchronisierung für bis zu 10 Postfächer gleichzeitig ausgeführt werden. Ist der Endpunkt beispielsweise mit einer Höchstzahl von 50 gleichzeitig stattfindenden Migrationen und mit höchstens 20 gleichzeitig stattfindenden inkrementellen Synchronisierungen konfiguriert, können gegebenenfalls 20 Verbindungen für die inkrementelle Synchronisierung verwendet werden. Die übrigen 30 Verbindungen sind für die ersten Synchronisierungen reserviert.

      Während der inkrementellen Synchronisierung bei Exchange-Übernahmemigrationen werden die Postfächer in der lokalen Exchange-Organisation und die entsprechenden Exchange Online-Postfächer alle 24 Stunden synchronisiert. Das bedeutet, dass alle an die lokalen Postfächer gesendeten neuen Nachrichten in das entsprechende Exchange Online-Postfach kopiert werden.

  8. Klicken Sie auf Neu, um den Migrationsendpunkt zu erstellen.

In diesem Beispiel wird ein Migrationsendpunkt für eine mehrstufige Exchange-Migration erstellt.

$Credentials = Get-Credential
New-MigrationEndpoint -ExchangeOutlookAnywhere -Name StagedEndpoint -Autodiscover -EmailAddress administrator@contoso.com -Credentials $Credentials

In diesem Beispiel wird ein Migrationsendpunkt für eine Exchange-Übernahmemigration erstellt. Dabei wird das Cmdlet Test-MigrationServerAvailability verwendet, um die Einstellungen für die Verbindung mit dem lokalen Exchange-Server abzurufen und zu testen. Anschließend werden diese Verbindungseinstellungen zum Erstellen des Migrationsendpunkts verwendet.

$credentials = Get-Credential
$TSMA = Test-MigrationServerAvailability -ExchangeOutlookAnywhere -Autodiscover -EmailAddress administrator@contoso.com -Credentials $credentials
New-MigrationEndpoint -ExchangeOutlookAnywhere -Name CutoverEndpoint -ConnectionSettings $TSMA.ConnectionSettings

Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus, um zu überprüfen, ob ein Outlook Anywhere-Migrationsendpunkt erfolgreich erstellt wurde:

  1. Navigieren Sie in der Exchange-Verwaltungskonsole zu Empfänger  > Migration.

  2. Klicken Sie auf Mehr Weitere Optionen (Symbol) und dann auf Migrationsendpunkte. Der neue Migrationsendpunkt wird in der Liste angezeigt, und der Endpunktyp ist Exchange Outlook Anywhere.

– oder –

Führen Sie in der Shell den folgenden Befehl aus, um Informationen zum Migrationsendpunkt anzuzeigen.

Get-MigrationEndpoint <identity> | FL EndpointType,ExchangeServer,UseAutoDiscover,Max*

Für Onboarding- und Offboarding-Remoteverschiebungsmigrationen in einer Exchange-Hybridbereitstellung müssen Exchange Remote-Migrationsendpunkte erstellt werden. Der Migrationsendpunkt enthält die Verbindungseinstellungen für einen Clientzugriffsserver in Ihrer lokalen Exchange-Organisation. Damit dieser Clientzugriffsserver eingehende Remoteverschiebungsanforderungen akzeptieren kann, müssen Sie den MRS Proxy-Endpunkt aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter Aktivieren des Proxyendpunkts für den Postfachreplikationsdienst für Remoteverschiebungen.

HinweisAnmerkung:
Zum Verschieben von lokalen Postfächern in Exchange Online oder zum Verschieben von Exchange Online-Postfächern in Ihre lokale Organisation kann derselbe Exchange Remote-Migrationsendpunkt verwendet werden.
WichtigWichtig:
Zum Erstellen eines Exchange Remote-Migrationsendpunkts und zum Verwenden von Remoteverschiebungsmigrationen für das Verschieben von Postfächern zwischen Ihrer lokalen und der Exchange Online-Organisation muss zwischen Ihrer lokalen und der Exchange Online-Organisation eine Hybridbereitstellung konfiguriert sein. Weitere Informationen finden Sie unter:

  1. Navigieren Sie in der Exchange-Verwaltungskonsole zu Empfänger  > Migration.

  2. Klicken Sie auf Mehr Weitere Optionen (Symbol) und dann auf Migrationsendpunkte.

  3. Klicken Sie auf der Seite Migrationsendpunkte auf Neu Hinzufügen (Symbol).

  4. Klicken Sie auf der Seite Typ des Migrationsendpunkts auswählen auf Exchange Remote und dann auf Weiter.

  5. Füllen Sie auf der Seite Anmeldeinformationen für lokales Konto eingeben die folgenden Felder aus:

    • E-Mail-Adresse  Geben Sie die E-Mail-Adressen aller Benutzer in der lokalen Exchange-Organisation ein, die mithilfe dieses Endpunkts migriert werden. Exchange Online testet die Konnektivität mit dem Postfach dieses Benutzers.

    • Konto mit Berechtigungen   Geben Sie den Benutzernamen (im Format "Domäne\Benutzername" oder eine E-Mail-Adresse) für ein Konto ein, das über die erforderlichen Administratorrechte in der lokalen Organisation verfügt. Exchange Online verwendet den AutoErmittlungsdienst und dieses Konto, um den Migrationsendpunkt zu ermitteln und die diesem Konto zugewiesenen Berechtigungen zu testen, indem auf das Konto zugegriffen wird, das in dem vorherigen Feld angegeben ist.

    • Kennwort des Kontos mit Berechtigungen   Geben Sie das Kennwort für das Administratorkonto ein, das Sie im vorherigen Feld angegeben haben.

  6. Klicken Sie auf Weiter. Exchange Online verwendet dies, um die Verbindung mit einem lokalen Server zu testen, und zeigt dann die Seite Migrationsendpunkt bestätigen an. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus, je nachdem, ob die Verbindungseinstellungen erfolgreich ermittelt wurden:

    • Wenn Exchange Online erfolgreich eine Verbindung mit einem lokalen Server herstellen kann, werden die Verbindungseinstellungen angezeigt. Klicken Sie auf Weiter.

    • Wenn die Testverbindung mit einem lokalen Server nicht hergestellt werden kann, müssen Sie den FQDN (vollständig qualifizierten Domänennamen) des lokalen Servers eingeben, auf dem der Proxydienst für die Postfachreplikation in Ihrer Hybridbereitstellung ausgeführt wird. Beispiel: "mail.contoso.com". Der Proxydienst für die Postfachreplikation wird typischerweise auf dem Exchange-Clientzugriffsserver in Ihrer lokalen Organisation ausgeführt.

      Sie müssen erfolgreich eine Verbindung mit dem lokalen Server herstellen können, um den Vorgang fortzusetzen.

      WichtigWichtig:
      Exchange Online erstellt mithilfe der Verbindungseinstellungen, die erfolgreich ermittelt oder manuell eingegeben wurden, einen neuen Migrationsendpunkt. Es empfiehlt sich, Migrationsendpunkte zu erstellen, deren Verbindungseinstellungen automatisch ermittelt wurden, anstatt Endpunkte zu erstellen, deren Einstellungen manuell eingegeben wurden. Der Grund dafür ist, dass der AutoErmittlungsdienst während der Migration zum Herstellen einer Verbindungen mit jedem Benutzerpostfach verwendet wird. Wenn manuelle Einstellungen verwendet werden, verwendet Exchange Online nicht den AutoErmittlungsdienst, stellt allerdings mithilfe der manuell eingegebenen Verbindungseinstellungen eine Verbindung mit einem bestimmten Quellserver her. Wenn Sie manuelle Einstellungen verwenden und über mehrere lokale Exchange-Server verfügen, müssen Sie möglicherweise verschiedene den einzelnen Servern entsprechende Migrationsendpunkte erstellen.
  7. Klicken Sie auf Weiter. Geben Sie Informationen in den folgenden Feldern ein:

    • Name des Migrationsendpunkts   Dieser Name wird in der Liste der Migrationsendpunkte angezeigt. Er wird zudem in der Dropdownliste der Migrationsendpunkte verwendet, wenn Sie beim Erstellen eines Migrationsbatches einen Migrationsendpunkt auswählen. Dieser Wert ist erforderlich.

    • Max. Anzahl gleichzeitig stattfindender Migrationen   Dies entspricht der Anzahl von Verbindungen mit dem Quellserver, die für die Migration von lokalen Postfächern zu Exchange Online während der ersten und der inkrementellen Synchronisierung verfügbar sind. Ist für den Wert der Standardwert 20 angegeben, können Sie bis zu 20 Postfächer gleichzeitig migrieren.

      Wenn mehrere Migrationsbatches denselben Exchange Remote-Migrationsendpunkt verwenden, gilt die durch den Migrationsendpunkt definierte maximale Anzahl von gleichzeitig stattfindenden Synchronisierungen für alle Migrationsbatches.

      HinweisAnmerkung:
      Wie bereits angegeben, gilt ein Grenzwert von 100 gleichzeitigen Migrationen für alle Exchange Remote-Migrationsendpunkte in Ihrer Organisation.
    • Max. Anzahl gleichzeitiger inkrementeller Synchronisierungen Dies entspricht der Anzahl von Verbindungen mit dem Quellserver, die für die Ausführung inkrementeller Synchronisierungen verfügbar sind. Wenn der Wert auf den Standardwert "10" festgelegt ist, kann die inkrementelle Synchronisierung für bis zu 10 Postfächer gleichzeitig ausgeführt werden.

      Ist der Endpunkt beispielsweise mit einer Höchstzahl von 100 gleichzeitig stattfindenden Migrationen und mit höchstens 40 gleichzeitig stattfindenden inkrementellen Synchronisierungen konfiguriert, können gegebenenfalls 40 Verbindungen für die inkrementelle Synchronisierung verwendet werden. Die übrigen 60 Verbindungen sind für die ersten Synchronisierungen reserviert.

  8. Klicken Sie auf Neu, um den Migrationsendpunkt zu erstellen.

In diesem Beispiel wird ein Migrationsendpunkt erstellt, der sowohl für Onboarding- als auch für Offboarding-Remoteverschiebungsmigrationen verwendet werden kann. In beiden Fällen ist der Migrationsendpunkt ein Exchange-Server in Ihrer lokalen Exchange-Organisation, auf dem der Proxydienst für die Postfachreplikation ausgeführt wird. Dies ist typischerweise der Clientzugriffsserver.

$Credentials = Get-Credential
New-MigrationEndpoint -ExchangeRemoteMove -Name OnpremEndpoint -Autodiscover -EmailAddress administrator@onprem.contoso.com -Credentials $Credentials

Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus, um zu überprüfen, ob eine Exchange Remote-Migration erfolgreich erstellt wurde:

  1. Navigieren Sie in der Exchange-Verwaltungskonsole zu Empfänger  > Migration.

  2. Klicken Sie auf Mehr Weitere Optionen (Symbol) und dann auf Migrationsendpunkte. Der neue Migrationsendpunkt wird in der Liste angezeigt, und der Endpunktyp ist Exchange Remote.

– oder –

Führen Sie in der Shell den folgenden Befehl aus, um Informationen zum Migrationsendpunkt anzuzeigen.

Get-MigrationEndpoint <identity> | FL EndpointType,RemoteServer,UseAutoDiscover,Max*
 
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