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Planen und Entwerfen von IPAM

Veröffentlicht: Januar 2013

Letzte Aktualisierung: April 2014

Betrifft: Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2



Das von Microsoft in Windows Server® 2012 eingeführte Feature IP-Adressverwaltung (IP Address Management, IPAM) wurde in Windows Server® 2012 R2 verbessert. Informationen über neue Features von IPAM in Windows Server 2012 R2 finden Sie unter Neues in IPAM.

IPAM stellt ein integriertes Framework für das Ermitteln, Überwachen und Verwalten des IP-Adressraums und von Infrastrukturservern in einem Unternehmensnetzwerk bereit.


Eine detaillierte schrittweise Bereitstellungsanleitung finden Sie unter Bereitstellen von IPAM.

Anleitungen hinsichtlich IPAM-Verwaltung, Fehlerbehebung und Best Practices finden Sie unter Verwalten von IPAM.

In dieser Anleitung ist eine Übersicht über IPAM enthalten, einschließlich Entwurfs- und Planungsinformationen. Themen in dieser Anleitungen gelten für alle Windows Server-Versionen, die IPAM umfassen. Unterschiede, die in bestimmten Betriebssystemversionen vorhanden sind, werden entsprechend gekennzeichnet. Diese Anleitung enthält die folgenden Themen:

Eine kurze Beschreibung der Vorteile, die IPAM mit sich bringt, findet sich auch im Folgenden.

Das Planen, Integrieren, die Problembehebung und das Verwalten der IP-Infrastrukturgeräte, Systeme, Benutzer und Netzwerke können in heutigen Unternehmen schwierige Aufgaben darstellen. Die Anzahl und Vielzahl netzwerkfähiger Geräte wächst exponentiell an. Durch die ansteigende Übernahme von Technologien wie IPv6, VoIP und Netzwerkvirtualisierung wird die Aufgabe von Netzwerkadministratoren komplexer als jemals zuvor. Administratoren sind in der Regel für das Verwalten mehrerer Rechenzentren in Hauptniederlassungen, Zweigstellen und anderen Remotestandorten vonnöten.

IPAM bietet eine zentrale und integrierte Umgebung für die IP-Adressenverwaltung, die manuelle, arbeitsintensive Tools wie Tabellen und selbst erstellte Skripts, die mühsam, unzuverlässig und schwierig zu skalieren sein können, ersetzt.

Zu den Vorteilen und Verwendungsmöglichkeiten von IPAM zählen:

  • DHCP- und DNS-Datensatzerstellung und -löschung

  • Dienst- und Bereichsüberwachung von DNS-Diensten

  • Unterstützung für gleichzeitige Clientsitzungen

  • Remoteverwaltungsunterstützung mithilfe von Windows Server 2012 und Windows 8

  • Unterstützung für Sicherungs-, Wiederherstellungs- und Migrationsszenarien für IPAM-Server

  • Verwaltung und Überwachung mehrerer Entitäten von DHCP-Diensten und -Bereichen

  • Server und benutzerdefinierte Servergruppen und Kennzeichnung

  • Rollenbasierte Zugriffssteuerung

  • Ohne Agents verwaltete Serverrollen

Weitere Informationen über die Verwendung von IPAM zum Verwalten von DNS- und DHCP-Servern finden Sie unter Multi-server Management.

  • IPv4- und IPv6-Adressenspeicherzuteilung

  • Statischer IP-Adressbestand und Verwaltung der Lebensdauer

  • Benutzerdefinierte IPv4- und IPv6-Adressraumansichten und -kennzeichen

  • Verwendungsstatistik und Trendüberwachung für IP-Adressräume

  • Organisieren und Visualisieren von Daten in benutzerdefinierte hierarchische logische Gruppen

  • Unterstützung integrierter relationaler Datenbanken mittels interner Windows-Datenbank (Windows Internal Database, WID)

  • Erweiterte Unterstützung für die grafische Berichterstellung mit der Windows PowerShell

  • Erweiterte Unterstützung für benutzerdefinierte und integrierte benutzerdefinierte Felder

Weitere Informationen über das Verwenden von IPAM zum Verwalten des IP-Adressraums in Ihrem Netzwerk finden Sie unter Verwalten des IP-Adressraums.

  • Automatische Serverrollenermittlung mithilfe von Active Directory

  • Automatische Serverkonfigurations-Datensammlung und dynamische Adressraumermittlung

  • Gruppenrichtlinienbasierte automatisierte Bereitstellung

  • Detaillierte Datensammlungsaufgaben mit konfigurierbarer Periodizität

  • Flexible Unterstützung für den Import und Export von IP-Adressraum aus Tabellen und verwalteten Tools

  • Unterstützung für das Aktualisieren des IP-Adressraums aus Systemen wie System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) und Nicht-Microsoft-DHCP-Server mithilfe der Windows PowerShell

Weitere Informationen über die Serverermittlung und automatisierte Datensammlung mit IPAM finden Sie unter IPAM-Architektur und Managing Server Inventory.

  • IP-Adresslease und Anmeldeereignisnachverfolgung

  • Erweiterte Such- und Filterunterstützung

  • Konfigurationsänderungs-Ereignisüberwachung für DHCP- und IPAM-Dienste

  • DHCP-Leasenachverfolgung nach IP-Adresse, Client-ID, Host- und Benutzername

Weitere Informationen über das Verwenden von IPAM zum Überwachen von Konfigurationsänderungen und zum Nachverfolgen von IP-Adressen im Netzwerk finden Sie im Thema zur Operational Event Tracking und unter IP Address Tracking.

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