(0) exportieren Drucken
Alle erweitern
Dieser Artikel wurde manuell übersetzt. Bewegen Sie den Mauszeiger über die Sätze im Artikel, um den Originaltext anzuzeigen. Weitere Informationen
Übersetzung
Original

Programmgesteuertes Hinzufügen von Datenflusskomponenten

Wenn Sie einen Datenfluss erstellen, beginnen Sie, indem Sie Komponenten hinzufügen. Anschließend werden diese Komponenten konfiguriert und miteinander verbunden, um den Datenfluss zur Laufzeit einzurichten. In diesem Abschnitt wird das Hinzufügen einer Komponente zum Datenflusstask, das Erstellen der Entwurfszeitinstanz der Komponente und das anschließende Konfigurieren der Komponente beschrieben. Informationen zum Verbinden von Komponenten finden Sie unter Programmgesteuertes Verbinden von Datenflusskomponenten.

Rufen Sie die New-Methode der ComponentMetaDataCollection-Auflistung auf, um eine neue Komponente zu erstellen und diese dem Datenflusstask hinzuzufügen. Diese Methode gibt die IDTSComponentMetaData100-Schnittstelle der Komponente zurück. An diesem Punkt enthält die IDTSComponentMetaData100-Schnittstelle jedoch keine spezifischen Informationen zu einer der Komponenten. Legen Sie die ComponentClassID-Eigenschaft so fest, dass der Typ der Komponente identifiziert wird. Der Datenflusstask verwendet den Wert dieser Eigenschaft zum Erstellen einer Instanz der Komponente zur Laufzeit.

Der in der ComponentClassID-Eigenschaft angegebene Wert kann die CLSID, PROGID oder CreationName-Eigenschaft der Komponente sein. Die CLSID wird in der Regel im Eigenschaftenfenster als Wert der ComponentClassID-Eigenschaft der Komponente angezeigt. Informationen zum Erhalten dieser Eigenschaft und anderer Eigenschaften verfügbarer Komponenten finden Sie unter Programmgesteuertes Auffinden von Datenflusskomponenten.

Sie können die CLSID oder PROGID nicht verwenden, um dem Datenfluss eine der verwalteten Datenflusskomponenten hinzuzufügen, da diese Werte auf einen Wrapper und nicht auf die Komponente selbst zeigen. Stattdessen können Sie die CreationName-Eigenschaft oder die AssemblyQualifiedName-Eigenschaft verwenden, wie im folgenden Beispiel gezeigt.

Wenn Sie die AssemblyQualifiedName-Eigenschaft verwenden möchten, müssen Sie in Ihrem Visual Studio-Projekt einen Verweis auf die Assembly hinzufügen, die die verwaltete Komponente enthält. Diese Assemblys sind nicht auf der Registerkarte für .NET des Dialogfelds Verweis hinzufügen aufgeführt. Normalerweise müssen Sie die Assembly im Ordner C:\Program Files\Microsoft SQL Server\100\DTS\PipelineComponents suchen.

Die integrierten verwalteten Datenflusskomponenten umfassen:

  • ADO.NET-Quelle

  • XML-Quelle

  • DataReader-Ziel

  • SQL Server Compact-Ziel

  • Skriptkomponente

Im folgenden Codebeispiel werden beide Methoden zum Hinzufügen einer verwalteten Komponente zu einem Datenfluss veranschaulicht:

using System;
using Microsoft.SqlServer.Dts.Runtime;
using Microsoft.SqlServer.Dts.Pipeline;
using Microsoft.SqlServer.Dts.Pipeline.Wrapper;

namespace Microsoft.SqlServer.Dts.Samples
{
  class Program
  {
    static void Main(string[] args)
    {
      Microsoft.SqlServer.Dts.Runtime.Package package = new Microsoft.SqlServer.Dts.Runtime.Package();
      Executable e = package.Executables.Add("STOCK:PipelineTask");
      Microsoft.SqlServer.Dts.Runtime.TaskHost thMainPipe = (Microsoft.SqlServer.Dts.Runtime.TaskHost)e;
      MainPipe dataFlowTask = (MainPipe)thMainPipe.InnerObject;

      // The Application object will be used to obtain the CreationName
      //  of a PipelineComponentInfo from its PipelineComponentInfos collection.
      Application app = new Application();

      // Add a first ADO NET source to the data flow.
      //  The CreationName property requires an Application instance.
      IDTSComponentMetaData100 component1 = dataFlowTask.ComponentMetaDataCollection.New();
      component1.Name = "DataReader Source";
      component1.ComponentClassID = app.PipelineComponentInfos["DataReader Source"].CreationName;

      // Add a second ADO NET source to the data flow.
      //  The AssemblyQualifiedName property requires a reference to the assembly.
      IDTSComponentMetaData100 component2 = dataFlowTask.ComponentMetaDataCollection.New();
      component2.Name = "DataReader Source";
      component2.ComponentClassID = typeof(Microsoft.SqlServer.Dts.Pipeline.DataReaderSourceAdapter).AssemblyQualifiedName;
    }
  }
}

Rufen Sie die Instantiate-Methode zur Erstellung der Entwurfszeitinstanz der Komponente auf, die durch die ComponentClassID-Eigenschaft identifiziert wird. Diese Methode gibt das CManagedComponentWrapper-Objekt zurück, das der verwaltete Wrapper für die IDTSDesigntimeComponent100-Schnittstelle ist.

Eine Komponente sollte, wann immer möglich, mithilfe der Methoden der Entwurfszeitinstanz geändert werden und nicht durch direktes Ändern der Metadaten der Komponente. Es gibt zwar Elemente in den Metadaten, die Sie direkt festlegen müssen, z. B. Verbindungen, es empfiehlt sich jedoch im Allgemeinen nicht, die Metadaten direkt zu ändern, da in diesem Fall die Komponente keine Änderungen mehr überwachen und überprüfen kann.

Manche Komponenten, beispielsweise die OLE DB-Quellkomponente, erfordern eine Verbindung zu externen Daten und verwenden zu diesem Zweck ein vorhandenes ConnectionManager-Objekt in dem Paket. Die Count-Eigenschaft der .RuntimeConnectionCollection-Auflistung gibt die Anzahl von ConnectionManager-Objekten zur Laufzeit an, die für die Komponente erforderlich sind. Wenn die Anzahl größer als 0 (null) ist, erfordert die Komponente eine Verbindung. Weisen Sie der Komponente einen Verbindungs-Manager aus dem Paket zu, indem Sie die ConnectionManager-Eigenschaft und die Name-Eigenschaft der ersten Verbindung in der RuntimeConnectionCollection angeben. Beachten Sie, dass der Name des Verbindungs-Managers in der Verbindungsauflistung zur Laufzeit dem Namen des Verbindungs-Managersentsprechen muss, auf den vom Paket verwiesen wird.

Rufen Sie nach dem Erstellen der Entwurfszeitinstanz der Komponente die ProvideComponentProperties-Methode auf. Diese Methode ähnelt einem Konstruktor, da sie eine neu erstellte Komponente initialisiert, indem benutzerdefinierte Eigenschaften und Eingabe- und Ausgabeobjekte erstellt werden. Rufen Sie die ProvideComponentProperties-Methode nicht mehrmals in einer Komponente auf, da sich die Komponente möglicherweise selbst zurücksetzt und alle zuvor an ihren Metadaten vorgenommenen Änderungen verloren gehen.

Die CustomPropertyCollection-Eigenschaft der Komponente enthält eine Auflistung von IDTSCustomProperty100-Objekten, die für die Komponente spezifisch sind. Im Gegensatz zu anderen Programmierungsmodellen, bei denen die Eigenschaften eines Objekts in dem Objekt immer sichtbar sind, werden die Auflistungen benutzerdefinierter Eigenschaften von Komponenten nur aufgefüllt, wenn Sie die ProvideComponentProperties-Methode aufrufen. Verwenden Sie nach dem Aufrufen der Methode die SetComponentProperty-Methode der Entwurfszeitinstanz der Komponente, um ihren benutzerdefinierten Eigenschaften Werte zuzuweisen. Diese Methode akzeptiert ein Name/Wert-Paar, das die benutzerdefinierte Eigenschaft identifiziert und seinen neuen Wert bereitstellt.

Nachdem Sie dem Task eine Komponente hinzugefügt und diese konfiguriert haben, initialisieren Sie die Auflistung von Spalten in IDTSOutput100 des Objekts. Dieser Schritt ist insbesondere bei Quellkomponenten relevant. Möglicherweise werden dadurch jedoch keine Spalten für die Transformation und Zielkomponenten initialisiert, da diese im Allgemeinen von den Spalten abhängig sind, die sie von Upstreamkomponenten empfangen.

Rufen Sie die ReinitializeMetaData-Methode auf, um die Spalten in den Ausgaben einer Quellkomponente zu initialisieren. Da Komponenten nicht automatisch eine Verbindung zu externen Datenquellen herstellen, rufen Sie die AcquireConnections-Methode auf, bevor Sie die ReinitializeMetaData-Methode aufrufen, um der Komponente Zugriff zu ihrer externen Datenquelle zu gewähren und die Möglichkeit zu geben, ihre eigene Metadatenspalte zu füllen. Um die Verbindung freizugeben, ist schließlich ein Aufruf der ReleaseConnections-Methode erforderlich.

Nach dem Hinzufügen und Konfigurieren der Komponente besteht der nächste Schritt darin, Pfade zwischen Komponenten zu erstellen. Dies wird im Thema Erstellen eines Pfads erläutert.

Im folgenden Codebeispiel werden die OLE DB-Quellkomponenten einem Datenflusstask hinzugefügt, eine Entwurfszeitinstanz der Komponente erstellt und die Eigenschaften der Komponente konfiguriert. Für dieses Beispiel ist ein zusätzlicher Verweis auf die Microsoft.SqlServer.SQLTask-Assembly erforderlich.

using System;
using Microsoft.SqlServer.Dts.Runtime;
using Microsoft.SqlServer.Dts.Runtime.Wrapper;
using Microsoft.SqlServer.Dts.Pipeline;
using Microsoft.SqlServer.Dts.Pipeline.Wrapper;

namespace Microsoft.SqlServer.Dts.Samples
{
  class Program
  {
    static void Main(string[] args)
    {
      Runtime.Package package = new Runtime.Package();
      Executable e = package.Executables.Add("STOCK:PipelineTask");
      Runtime.TaskHost thMainPipe = e as Runtime.TaskHost;
      MainPipe dataFlowTask = thMainPipe.InnerObject as MainPipe;
      
      // Add an OLEDB connection manager to the package.
      ConnectionManager cm = package.Connections.Add("OLEDB");
      cm.Name = "OLEDB ConnectionManager";
      cm.ConnectionString = "Data Source=(local);" + 
        "Initial Catalog=AdventureWorks;Provider=SQLOLEDB.1;" + 
        "Integrated Security=SSPI;"
      
      // Add an OLE DB source to the data flow.
      IDTSComponentMetaData100 component = 
        dataFlowTask.ComponentMetaDataCollection.New();
      component.Name = "OLEDBSource";
      component.ComponentClassID = "DTSAdapter.OleDbSource.1";
      // You can also use the CLSID of the component instead of the PROGID.
      //component.ComponentClassID = "{2C0A8BE5-1EDC-4353-A0EF-B778599C65A0}";

      // Get the design time instance of the component.
      CManagedComponentWrapper instance = component.Instantiate();

      // Initialize the component
      instance.ProvideComponentProperties();

      // Specify the connection manager.
      if (component.RuntimeConnectionCollection.Count > 0)
      {
        component.RuntimeConnectionCollection[0].ConnectionManager = 
          DtsConvert.GetExtendedInterface(package.Connections[0]);
        component.RuntimeConnectionCollection[0].ConnectionManagerID = 
          package.Connections[0].ID;      }

      // Set the custom properties.
      instance.SetComponentProperty("AccessMode", 2);
      instance.SetComponentProperty("SqlCommand", 
        "Select * from Production.Product");

      // Reinitialize the metadata.
      instance.AcquireConnections(null);
      instance.ReinitializeMetaData();
      instance.ReleaseConnections();

      // Add other components to the data flow and connect them.
    }
  }
}

Blogeintrag, EzAPI – Updated for SQL Server 2012, auf blogs.msdn.com.

Integration Services (kleines Symbol)  Bleiben Sie mit Integration Services auf dem neuesten Stand

Die neuesten Downloads, Artikel, Beispiele und Videos von Microsoft sowie ausgewählte Lösungen aus der Community finden Sie auf MSDN auf der Integration Services-Seite:


Abonnieren Sie die auf der Seite verfügbaren RSS-Feeds, um automatische Benachrichtigungen zu diesen Updates zu erhalten.

Fanden Sie dies hilfreich?
(1500 verbleibende Zeichen)
Vielen Dank für Ihr Feedback.

Community-Beiträge

HINZUFÜGEN
Microsoft führt eine Onlineumfrage durch, um Ihre Meinung zur MSDN-Website zu erfahren. Wenn Sie sich zur Teilnahme entscheiden, wird Ihnen die Onlineumfrage angezeigt, sobald Sie die MSDN-Website verlassen.

Möchten Sie an der Umfrage teilnehmen?
Anzeigen:
© 2014 Microsoft