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Überprüfen der Parameter für die Systemkonfigurationsprüfung

Aktualisiert: 14. April 2006

Die Systemkonfigurationsprüfung, die Bestandteil der Installation von SQL Server 2005 ist, scannt den Computer, auf dem Microsoft SQL Server 2005 installiert werden soll. Die SCC sucht nach Bedingungen, die eine erfolgreiche Installation von SQL Server verhindern. Bevor der Installations-Assistent für SQL Server 2005 vom Setup gestartet wird, ruft die SCC für jedes Prüfelement den Status ab, vergleicht Ergebnis und erforderliche Bedingungen und stellt Richtlinien zur Beseitigung der blockierenden Probleme bereit. Alle Prüfelemente der SCC sind für das Netzwerk aktiviert. Überprüfungen können sowohl auf lokalen Computern als auch in Remote- und Clusterumgebungen ausgeführt werden.

In der folgenden Tabelle werden Prüfparameter der SCC, Anforderungen und Maßnahmen beschrieben, die die Grundlage für eine erfolgreiche Installation von SQL Server 2005 bilden.

Prüfelement Beschreibung Maßnahmen im Falle eines Fehlers

Anforderungen an den WMI-Dienst (Windows Management Instrumentation)

Der WMI-Dienst muss verfügbar sein. Wenn die Prüfung dieses Elements fehlschlägt, ist das Setup blockiert.

Die Inkompatibilität wird von der SCC gemeldet.

Anforderungen an die Microsoft XML-Kerndienste (MSXML)

MSXML ist für einige Komponenten von SQL Server 2005 erforderlich. Bei Bedarf kann MSXML vom SQL Server-Setup installiert werden.

Dadurch wird das Setup jedoch nicht blockiert.

Mindestanforderungen auf Ebene des Betriebssystems

Die SCC überprüft das Betriebssystem auf Mindestanforderungen.

Weitere Informationen finden Sie unter Hardware- und Softwareanforderungen für die Installation von SQL Server 2005.

Anforderungen auf Ebene von Betriebssystemversion und Service Pack (SP)

Erforderlich sind Microsoft Windows 2000 SP4, Microsoft Windows XP SP2 oder Microsoft Windows Server 2003. Alle nicht unterstützten Betriebssysteme führen zu einer Blockierung des Setup.

Wenn Sie ein Service Pack auf die Datacenter-Edition des Betriebssystems anwenden möchten, müssen Sie sich an den Originalgerätehersteller (OEM) wenden.
ms143753.note(de-de,SQL.90).gifHinweis:

Die Betriebssystemanforderungen finden Sie in der Onlinehilfe. Informationen zur Installation von Windows Service Packs auf dem Zielcomputer finden Sie in Windows Update. Wenn Sie auf einem Computer mit Datacenter-Edition ein Service Pack installieren möchten, müssen Sie sich an den Originalgerätehersteller (OEM) wenden. Weitere Informationen finden Sie unter Hardware- und Softwareanforderungen für die Installation von SQL Server 2005.

Kompatibilität von SQL Server mit Betriebssystemanforderungen

Die verwendete SQL Server-Version muss vom Betriebssystemtyp unterstützt werden. Beispielsweise kann SQL Server Enterprise Edition nur unter Windows 2000 oder einer höheren Version installiert werden. Wenn die Prüfung dieses Elements fehlschlägt, ist das Setup blockiert.

In der Onlinehilfe finden Sie eine Matrix zu Betriebssystemen und SQL Server-Editionen. Weitere Informationen finden Sie unter Hardware- und Softwareanforderungen für die Installation von SQL Server 2005.

Mindestanforderungen an die Hardware

Bei der Hardware müssen die Mindestanforderungen an CPU und Arbeitsspeicher erfüllt sein. SCC warnt den Benutzer, blockiert jedoch nicht das Setup, wenn die empfohlene oder die Mindestprozessorgeschwindigkeit nicht erreicht wird. Auf Multiprozessorcomputern wird keine Warnmeldung angezeigt.

SCC überprüft den verfügbaren Arbeitsspeicher, wenn das Setup startet. SCC warnt den Benutzer, blockiert jedoch nicht das Setup, wenn die empfohlene oder die RAM-Mindestgröße nicht erreicht wird. Die Arbeitsspeicheranforderungen gelten nur für diese Version und berücksichtigen keine zusätzlichen Arbeitsspeicheranforderungen des Betriebssystems.

Weitere Informationen finden Sie unter Hardware- und Softwareanforderungen für die Installation von SQL Server 2005.

Featureverfügbarkeit1,2

Mithilfe der Featureauswahlstruktur von SQL Server werden zunächst die Voraussetzungen überprüft, erst dann werden die für die Installation verfügbaren Komponenten von SQL Server angezeigt.

Die Ergebnisse, einschließlich der nicht verfügbaren Features und deren Abhängigkeiten, werden von der SCC im SCC-Bericht angezeigt.

Ausstehende Neustartanforderung

Das SQL Server-Setup kann nicht ausgeführt werden, wenn die vom Setup benötigten Dateien durch andere Dienste, Prozesse oder Anwendungen gesperrt sind. Wenn die Prüfung dieses Elements fehlschlägt, ist das Setup blockiert.

In diesem Fall empfiehlt die SCC, das Betriebssystem neu zu starten und das Setup anschließend erneut auszuführen.

Anforderungen an den Leistungsindikator

Die SCC überprüft die Werte des Registrierungsschlüssels, um sicherzustellen, dass bei Installation der SQL Server-Leistungsindikatoren richtig inkrementiert wird. Wenn die Prüfung dieses Elements fehlschlägt, ist das Setup blockiert.

Die Registrierung muss aktualisiert werden. Informationen zum manuellen Aktualisieren des Registrierungsschlüssels finden Sie unter Vorgehensweise: Inkrementieren des Registrierungsschlüssels für den Leistungsindikator für das Setup in SQL Server 2005.

Anforderungen an die Berechtigung für den Standardinstallationspfad

Die SCC überprüft die Laufwerkformatierung sowie die Lese-/Schreibberechtigungen. Darüber hinaus kann SQL Server nur auf dekomprimierten Laufwerken installiert werden. Wenn die Prüfung dieses Elements fehlschlägt, ist das Setup blockiert.

Wenn das Laufwerk unformatiert, schreibgeschützt oder komprimiert ist, wird von der SCC ein Fehler erzeugt.

Anforderungen an die COM + Katalogkomponenten

Die SCC überprüft die aktuelle Konfiguration der COM + Katalogkomponenten.

Die SCC ermittelt die jeweiligen Probleme und gibt entsprechende Empfehlungen. Weitere Informationen finden Sie in der Infodatei oder im Dokument zu den bekannten Setupproblemen auf der CD von SQL Server 2005.

Anforderungen an die Systemadministratorprivilegien

Zum Ausführen von Setup müssen Sie auf allen Zielcomputern Administratorprivilegien besitzen: auf lokalen und Remotecomputern sowie auf allen Clusterknoten, auf denen SQL Server installiert wird.

Sie erhalten eine Meldung von der SCC, dass Sie sich abmelden und anschließend erneut anmelden müssen, indem Sie ein Konto mit Administratorprivilegien verwenden oder einem anderen Konto zuvor die entsprechenden Administratorprivilegien hinzufügen.

Anforderung der Aktivierung des Verzeichnisses mit standardmäßiger Administrationsfreigabe (nur auf Remotecomputern/Clustern)

Auf allen Clusterknoten muss die standardmäßige Administrationsfreigabe admin$ aktiviert sein, sodass die Installationsprozesse des Clusters auf die entsprechenden Systemdateien zugreifen können. Wenn die Prüfung dieses Elements fehlschlägt, ist das Setup blockiert.

Sie werden von der SCC aufgefordert, das Problem zu beheben, indem Sie dieses Verzeichnis standardmäßig für die Freigabe aktivieren.

1 Microsoft Für die Installation von Reporting Services ist Internetinformationsdienste (Internet Information Services, IIS) 5.0 oder eine höhere Version erforderlich.

2 Microsoft Für die Installation der Berichts-Designer-Komponente von Reporting Services ist Internet Explorer 6.0 SP1 erforderlich.

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