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Glossar

 

Begriff Definition

.NET Framework

Eine integrierte Windows-Komponente, die die Entwicklung, Bereitstellung und Ausführung von Anwendungen und Webdiensten der nächsten Generation unterstützt. .NET Framework bietet eine äußerst produktive, standardbasierte, mehrsprachige Umgebung für die Integrierung vorhandener Investitionen in Anwendungen und Dienste der nächsten Generation sowie die Möglichkeit, die Herausforderungen der Bereitstellung und des Betriebs internetweiter Anwendungen zu meistern. .NET Framework setzt sich aus drei Hauptteilen zusammen: Common Language Runtime (CLR), hierarchisch strukturierte, vereinheitlichte Klassenbibliotheken und eine als Komponente aufbereitete Version von ASP mit dem Namen ASP.NET. Siehe auch: ASP.NET, Common Language Runtime, .NET Framework-Klassenbibliothek.

Aktive Anweisung (active statement)

Eine SQL-Anweisung, die ausgeführt wurde, deren Resultset jedoch noch nicht abgebrochen oder vollständig verarbeitet wurde.

ActiveX-Datenobjekte (ActiveX Data Objects)

Component Object Model-Objekte, die den Zugriff auf Datenquellen ermöglichen. Diese API bildet eine Ebene zwischen OLE DB und Programmiersprachen wie Visual Basic, Visual Basic für Applikationen, Active Server Pages und Visual Basic Scripting für Microsoft Internet Explorer.

ActiveX-Datenobjekte (Multidimensional) (ActiveX Data Objects (Multidimensional))

Ein sprachenunabhängiger Satz von objektbasierten Datenzugriffsschnittstellen auf höherer Ebene, der für mehrdimensionale Datenanwendungen optimiert wurde.

ActiveX-Datenobjekte MultiDimensional.NET (ActiveX Data Objects MultiDimensional.NET)

Ein verwalteter Datenanbieter, der für die Kommunikation mit mehrdimensionalen Datenquellen verwendet wird.

Ad-hoc-Bericht (ad hoc report)

Ein mit dem Berichts-Generator erstellter Bericht mit der Dateierweiterung RDL, der auf Berichtsmodelle zugreift.

Add-In (add-in)

Eine benutzerdefinierte Erweiterung, geschrieben in einer beliebigen Sprache, die das Component Object Model (COM) unterstützt. Diese Erweiterung interagiert mit dem Analysis-Manager und stellt bestimmte Funktionalitäten bereit.

ADO MD (ADO MD)

Siehe anderen Begriff: ActiveX Data Objects (Multidimensional) (ActiveX Data Objects (Multidimensional))

ADOMD.NET (ADOMD.NET)

Siehe anderen Begriff: ActiveX Data Objects MultiDimensional.NET (ActiveX Data Objects MultiDimensional.NET)

Zusatzelement (adornment)

Ein am Rand eines Fensters oder Fensterbereichs angefügtes Steuerelement oder Statusbereich wie eine Symbolleiste oder ein Lineal.

Aggregatfunktion (aggregate function)

Eine Funktion, die Berechnungen für Zeilen in einer Gruppe von Spalten ausführt und einen einzelnen Wert zurückgibt.

Aggregatabfrage (aggregate query)

Eine Abfrage (SQL-Anweisung), die Informationen aus mehreren Zeilen zusammenfasst, indem sie eine Aggregatfunktion wie SUM oder AVG einschließt.

Aggregation (aggregation)

Eine Tabelle oder Struktur, die im Voraus berechnete Daten für einen Cube enthält.

Aggregationsentwurf (aggregation design)

In Analysis Services der Prozess des Definierens, wie eine Aggregation erstellt wird.

Aggregationspräfix (aggregation prefix)

Eine Zeichenfolge, die mit einer systemdefinierten ID kombiniert wird, um einen eindeutigen Namen für die Aggregationstabelle einer Partition zu erstellen.

Benachrichtigung (alert)

Eine benutzerdefinierte Antwort auf ein SQL Server-Ereignis.

Alias (alias)

Ein alternativer Name für eine Tabelle oder Spalte, der häufig in Ausdrücken verwendet wird, um den Namen für nachfolgende Verweise im Code abzukürzen, mögliche mehrdeutige Verweise zu vermeiden oder einen aussagekräftigeren Namen in der Ausgabe einer Abfrage bereitzustellen.

Ausrichtung (alignment)

Eine Bedingung, die vorhanden ist, wenn ein Index auf dem gleichen Partitionsschema wie die zugehörige Tabelle erstellt wird.

Zuordnungseinheit (allocation unit)

Eine Reihe von Seiten, die als Ganzes bearbeitet werden können.

AMO (AMO)

Siehe anderen Begriff: Analysis Management Objects (Analysis Management Objects)

Analysis Management Objects (Analysis Management Objects)

Die vollständige Bibliothek von Objekten mit programmgesteuertem Zugriff, die es einer Anwendung ermöglicht, eine aktuell ausgeführte Instanz von Analysis Services zu verwalten.

Vorgänger (ancestor)

Ein Element auf einer übergeordneten Ebene in einer Dimensionshierarchie, das eine Herkunftsbeziehung zum aktuellen Element innerhalb der Dimensionshierarchie besitzt.

Anmerkungseigenschaft (annotational property)

Eine Eigenschaft, die von Meta Data Services als Zeichenfolgedaten verwaltet wird, die an jedes Repositoryobjekt angefügt werden können, das die IAnnotationalProps-Schnittstelle verfügbar macht.

Anonymes Abonnement (anonymous subscription)

Eine Art von Pullabonnement, für das keine detaillierten Informationen zum Abonnement und zum Abonnenten gespeichert werden.

API-Servercursor (API server cursor)

Ein Servercursor, der für die Unterstützung der Cursorfunktionen einer API wie z. B. ODBC, OLE DB, ADO und DB-Library erstellt wird.

Anwendung (application)

Eine individuelle Lösung für das Zuordnen von Ereignissen zu Abonnements und das Formatieren und Übermitteln der darauffolgenden Benachrichtigungen.

Anwendungsdatenbank (application database)

Die Datenbank, in der die Benutzer- und Systemdaten für eine Anwendung gespeichert werden.

Anwendungsrolle (application role)

Eine SQL Server-Rolle, die zur Unterstützung der Sicherheitsanforderungen einer Anwendung erstellt wird.

Argument (argument)

Ein Wert, der Informationen für eine Aktion, ein Ereignis, eine Methode, eine Eigenschaft, eine Funktion oder eine Prozedur bereitstellt.

Artikel (article)

Ein Datenbankobjekt in einer Veröffentlichung, die zur Replikation markiert ist.

Assembly (assembly)

Ein verwaltetes Anwendungsmodul, das Klassenmetadaten und verwalteten Code als Objekt in SQL Server enthält, mit denen bzw. mit dem CLR-Funktionen, gespeicherte Prozeduren, Trigger, benutzerdefinierte Aggregate und benutzerdefinierte Typen in SQL Server erstellt werden können.

Unteilbar (atomic)

Beschreibung eines Vorgangs, bei dem alle Transaktionsdatenänderungen ausgeführt werden müssen; wenn nicht alle Datenänderungen ausgeführt werden, werden keine der Änderungen ausgeführt.

Attribut (attribute)

Der Baustein von Dimensionen und ihren Hierarchien, der einer einzelnen Spalte in einer Dimensionstabelle entspricht.

Attributbeziehung (attribute relationship)

Die Hierarchie, die einem Attribut zugeordnet ist, das eine einzige Ebene enthält, die auf der entsprechenden Spalte in einer Dimensionstabelle basiert.

Authentifizierung

Der Prozess, mit dem die Identität eines Benutzers, Computers, Prozesses oder einer anderen Entität überprüft wird, indem die von der Entität bereitgestellten Anmeldeinformationen überprüft werden. Häufig verwendete Formen von Anmeldeinformationen sind digitale Signaturen, Smartcards, biometrische Daten oder eine Kombination aus Benutzername und Kennwort.

Authentifikator (authenticator)

Eine Datenstruktur, mit dem eine Partei nachweisen kann, dass eine andere Partei einen geheimen Schlüssel kennt.

Automatisches Failover (automatic failover)

Der Prozess, bei dem als Reaktion auf einen Knoten- oder Ressourcenfehler Ressourcen in einem Cluster den Besitzer wechseln und an einem anderen Knoten im Servercluster beginnen. Dieser Begriff bezieht sich nur auf eine Servercluster-/Failoverclusterkombination.

Achse (axis)

Eine Menge von Tupeln. Jedes Tupel ist ein Vektor aus Elementen. Eine Menge von Achsen definiert die Koordinaten eines mehrdimensionalen Datasets.

Sicherungsmedium (backup device)

Ein Bandlaufwerk oder Laufwerk, das ein Sicherungsmedium enthält.

Sicherungssatz (backup set)

Eine einzelne Sicherung innerhalb eines Mediensatzes. Jeder Sicherungssatz wird an alle Medienfamilien des Mediensatzes verteilt.

Ausgeglichene Hierarchie (balanced hierarchy)

Eine Dimensionshierarchie, bei der alle Blattknoten die gleiche Distanz zum Stammknoten aufweisen.

Basissicherung (base backup)

Eine Sammlung von Dateien, Ordnern und anderen Daten, die in einer Datei oder auf mindestens einem Band gesichert und gespeichert worden ist.

Basisobjekt (base object)

Eine Datensicherung einer Datenbank oder von Dateien, auf der ganz oder teilweise eine differenzielle Sicherung basiert. Bei der Basissicherung handelt es sich um die aktuellste vollständige Sicherung oder Dateisicherung der Datenbank oder der Dateien.

Basistabelle (base table)

Eine Tabelle, die dauerhaft in einer Datenbank gespeichert ist. Auf Basistabellen wird durch Sichten, Cursors, SQL-Anweisungen und gespeicherte Prozeduren verwiesen.

Batch (batch)

1. Ein Satz von SQL-Anweisungen, die gemeinsam übermittelt und als Gruppe ausgeführt werden. 2. In Reporting Services eine Auflistung von SOAP-Methodenaufrufen innerhalb einer einzelnen Transaktion.

BCP-Datei (bcp file)

Dateien, in denen Massenkopierdaten gespeichert werden, die vom Massenkopier-Dienstprogramm oder durch Synchronisieren eines Verlegers mit seinen Abonnenten erstellt wurden.

Binary Large Object (BLOB) (binary large object)

Binäre Daten mit einer außergewöhnlichen Größe (z. B. digital gespeicherte Grafiken oder Audiospuren) oder eine Variable oder Tabellenspalte, die zum Speichern solcher Werte groß genug ist.

Bindung (binding)

In Analysis Services eine definierte Beziehung zwischen einem Attribut oder Measure und einer oder mehreren zugrunde liegenden Spalten einer Dimensions- oder Faktentabelle.

Bitmapfilter (bitmap filter)

Eine arbeitsspeicherinterne Struktur, die eine kompakte Darstellung einer Gruppe von Werten aus einer Tabelle in einem Bereich der Operatorstruktur verwendet, um Zeilen aus einer Tabelle in einem anderen Bereich zu filtern. Der Filter verbessert die Leistung paralleler Abfragepläne, indem er die nicht qualifizierenden Zeilen frühzeitig entfernt. Ein Bitmapfilter kann nach der Optimierung oder dynamisch während der Optimierung angewendet werden. Bei einer dynamischen Anwendung wird er als optimierter Bitmapfilter bezeichnet.

Bitweise Operation (bitwise operation)

Ein Vorgang, der ein einzelnes Bit bearbeitet oder testet, ob ein Bit ON oder OFF ist.

Blöcke (blocks)

Eine Folge von Transact-SQL-Anweisungen, die von BEGIN und END eingeschlossen ist.

Lesezeichen (bookmark)

Ein Link in einem Bericht, der zu einer anderen Stelle innerhalb des Berichts springt.

Boolesch (Boolean)

Ein Vorgang oder ein Ausdruck, der nur den Wert TRUE oder FALSE zurückgibt.

Bootstrap (bootstrap)

Ein Programm, das andere Programme installiert oder ausführt.

Haltepunkt (breakpoint)

1. Eine Stelle in einem Programm, an der die Ausführung angehalten wird, sodass ein Programmierer den Status des Programms, die Inhalte von Variablen usw. untersuchen kann. 2. Eine Codezeile in einer Funktion oder Sub-Prozedur, bei der Microsoft Visual Basic die Ausführung automatisch anhält.

Durchsuchenmodus (browse mode)

Eine Funktion, mit der Datenbankzeilen gescannt und ihre Werte zeilenweise aktualisiert werden können.

B-Struktur (B-tree)

Eine Methode zum Ablegen und Suchen von Dateien in einer Datenbank, die sowohl zufälligen als auch sequenziellen Zugriff auf Daten ermöglicht.

Pufferpool (buffer pool)

Ein Speicherblock, der für Index- und Tabellendatenseiten reserviert ist.

Integrierte Funktionen (built-in functions)

Eine Gruppe vordefinierter Funktionen, die als Bestandteil der Sprachen Transact-SQL und MDX (Multidimensional Expressions) bereitgestellt werden.

Massenprotokolliertes Wiederherstellungsmodell (bulk-logged recovery model)

Ein Wiederherstellungsmodus für Datenbanken, bei dem Massenvorgänge wie die Indexerstellung und Massenimporte minimal protokolliert werden, während andere Transaktionen vollständig protokolliert werden.

Geschäftslogikhandler (business logic handler)

Ein Mergereplikationsfeature, das während der Synchronisierung die Ausführung benutzerdefinierten Codes ermöglicht.

Berechnete Spalte (calculated column)

Eine Spalte in einer Tabelle, in der anstelle gespeicherter Daten das Ergebnis eines Ausdrucks angezeigt wird.

Berechnetes Feld (calculated field)

Ein in einer Abfrage definiertes Feld, in dem statt gespeicherter Daten das Ergebnis eines Ausdrucks angezeigt wird.

Berechnetes Element (calculated member)

Ein Element einer Dimension, dessen Wert zur Laufzeit mithilfe eines Ausdrucks berechnet wird.

Berechnungsbedingung (calculation condition)

Ein logischer MDX-Ausdruck (Multidimensional Expressions), mit dem bestimmt wird, ob eine Berechnungsformel auf eine Zelle in einem Berechnungsteilcube angewendet wird.

Berechnungsformel (calculation formula)

Ein MDX-Ausdruck (Multidimensional Expressions), mit dem für Zellen in einem Berechnungsteilcube ein Wert geliefert wird, und auf den eine Berechnungsbedingung angewendet wird.

Berechnungsdurchlauf (calculation pass)

Eine Phase der Berechnung bei einem mehrdimensionalen Cube, bei der die entsprechenden Berechnungen ausgewertet werden.

Berechnungsteilcube (calculation subcube)

Der Satz mehrdimensionaler Cubezellen, mit dem eine Definition berechneter Zellen erstellt wird. Die Zellen werden durch eine Kombination aus MDX-Mengenausdrücken definiert.

Kandidatenschlüssel (candidate key)

Eine Spalte oder eine Gruppe von Spalten, die für jede Zeile in einer Tabelle einen eindeutigen Wert besitzen.

Kardinalität (cardinality)

Definiert die Anzahl von Instanzen, die von einer untergeordneten Entität pro übergeordnete Entität zugelassen und/oder vorausgesetzt werden.

Löschweitergabe (cascading delete)

Ein Vorgang, mit dem eine Zeile gelöscht wird, die einen Primärschlüsselwert enthält, auf den Fremdschlüsselspalten in Zeilen anderer Tabellen verweisen.

Folgeupdate (cascading update)

Ein Vorgang, mit dem ein Primärschlüsselwert aktualisiert wird, auf den Fremdschlüsselspalten in Zeilen anderer Tabellen verweisen.

Fall (case)

Beim Data Mining ist ein Fall eine abstrakte Sicht von Daten, die durch Attribute und Beziehungen zu anderen Fällen gekennzeichnet ist.

Fallschlüssel (case key)

Beim Data Mining das Element eines Falls, mit dem innerhalb einer Fallmenge auf den Fall verwiesen wird.

Fallmenge (case set)

Beim Data Mining eine Gruppe von Fällen.

Zelle (cell)

In einem Cube sind dies die Eigenschaften, einschließlich eines Werts, die durch die Schnittmenge festgelegt werden, wenn ein Element aus jeder Dimension ausgewählt wird.

Cellset

In ADO MD ein Objekt mit einer Auflistung von Zellen, die mit einer mehrdimensionalen Abfrage aus Cubes oder anderen Cellsets ausgewählt wurden.

Zertifikat

Ein digitales Dokument, das häufig für die Authentifizierung und zum Schützen von Informationen in einem Netzwerk verwendet wird. Ein Zertifikat bindet einen öffentlichen Schlüssel an eine Entität, die über den entsprechenden privaten Schlüssel verfügt. Zertifikate werden von der Zertifizierungsstelle, die sie herausgibt, digital signiert. Sie können für einen Benutzer, Computer oder Dienst herausgegeben werden.

Änderungsskript (change script)

Eine Textdatei, die SQL-Anweisungen für alle an einer Datenbank vorgenommenen Änderungen enthält. Diese erscheinen in der Reihenfolge, in der sie während einer Bearbeitungssitzung ausgeführt wurden.

Veränderliche Dimension (changing dimension)

Eine Dimension, die eine flexible Elementstruktur aufweist und für die Unterstützung häufiger Änderungen an Struktur und Daten ausgelegt ist.

Zeichencodierung (character encoding)

Eine Methode oder ein System, mit der/dem numerische Werte Zeichen zugewiesen werden.

Zeichensatz (character set)

Die Art der Zeichen, die SQL Server in den Datentypen char, varchar und text erkennt.

Diagrammdatenbereich (chart data region)

Ein Berichtselement in einem Berichtslayout, das Daten in einem grafischen Format darstellt.

Prüfpunkt (checkpoint)

Ein Ereignis, bei dem das Datenbankmodul modifizierte Pufferseiten auf den Datenträger schreibt. Bei jedem Prüfpunkt werden alle Seiten auf den Datenträger geschrieben, die beim letzten Prüfpunkt modifiziert waren und noch nicht auf den Datenträger geschrieben wurden.

Prüfsumme (checksum)

Ein berechneter Wert, mit dessen Hilfe geprüft wird, ob Fehler vorhanden sind, die auftreten können, wenn Daten übertragen oder auf einen Datenträger geschrieben werden.

Untergeordnetes Element (child)

Ein Element in der nächsten untergeordneten Ebene einer Hierarchie, das eine direkte Beziehung zum aktuellen Element besitzt.

Chronik (chronicle)

Eine Tabelle, in der Statusinformationen für eine einzelne Anwendung gespeichert werden.

Klausel (clause)

In Transact-SQL eine Untereinheit einer SQL-Anweisung. Eine Klausel beginnt mit einem Schlüsselwort.

Bericht mit Durchklicken (clickthrough report)

Ein Bericht, indem die zugehörige Berichtsmodelldaten angezeigt werden, wenn

Clientanwendung (client application)

Eine Anwendung, die Daten von einem Server abruft und lokale Analysen und Präsentationen von Daten aus relationalen oder mehrdimensionalen Datenbanken ausführt.

Clientcursor (client cursor)

Ein Cursor, der auf dem Client implementiert ist. Das gesamte Resultset wird zuerst auf den Client übertragen. Anschließend implementiert die API-Software des Clients die Cursorfunktionalität von diesem zwischengespeicherten Resultset aus.

Clientabonnement (client subscription)

Ein Abonnement für eine Mergeveröffentlichung mit dem Prioritätswert des Verlegers für die Konflikterkennung und -lösung.

CLR (CLR)

Siehe anderen Begriff: Common Language Runtime (Common Language Runtime)

CLR-Funktion (CLR function)

Eine Funktion, die für eine SQL Server-Assembly erstellt wird, deren Implementierung in einer Assembly definiert ist, die in der .NET Framework Common Language Runtime (CLR) erstellt wird.

CLR-gespeicherte Prozedur (CLR stored procedure)

Eine gespeicherte Prozedur, die für eine SQL Server-Assembly erstellt wird, deren Implementierung in einer Assembly definiert ist, die in der .NET Framework Common Language Runtime (CLR) erstellt wird.

CLR-Trigger (CLR trigger)

Ein Trigger, der für eine SQL Server-Assembly erstellt wird, deren Implementierung in einer Assembly definiert ist, die in der .NET Framework Common Language Runtime (CLR) erstellt wird.

CLR-benutzerdefinierter Typ (CLR user-defined type)

Eine benutzerdefinierter Datentyp, der für eine SQL Server-Assembly erstellt wird, deren Implementierung in einer Assembly definiert ist, die in der .NET Framework Common Language Runtime (CLR) erstellt wird.

Gruppierter Index (clustered index)

Ein Index, in dem die logische Reihenfolge der Schlüsselwerte die physische Reihenfolge der entsprechenden Zeilen in einer Tabelle bestimmt.

Clustering (clustering)

Eine Data Mining-Technik, bei der Daten analysiert werden, um Datensätze entsprechend ihrer Position innerhalb des mehrdimensionalen Attributbereichs zu gruppieren.

Grobe Sperre (coarse-grained lock)

Eine Sperre, die sich auf eine große Code- oder Datenmenge bezieht.

Codezugriffssicherheit (code access security)

Ein von der Common Language Runtime bereitgestellter Mechanismus, durch den verwaltetem Code mithilfe von Sicherheitsrichtlinien Berechtigungen erteilt werden. Diese Berechtigungen werden erzwungen, wodurch die im Code ausführbaren Vorgänge eingeschränkt werden.

Codepage (code page)

Bei Zeichen- und Unicode-Daten eine Definition der Bitmuster, die bestimmte Buchstaben, Zahlen oder Symbole darstellen (z. B. stellt 0x20 ein Leerzeichen und 0x74 den Buchstaben „t“ dar).

Codepunkt (code point)

Die kleinste Bitkombination, die eine Einheit von codiertem Text für die Verarbeitung oder den Austausch darstellen kann.

Sortierung (collation)

Eine Reihe von Regeln, die bestimmen, wie Daten verglichen, sortiert und dargestellt werden.

Auflistung (collection)

Ein Objekt, das eine Gruppe von anderen Objekten enthält.

Kollokation (collocation)

Eine Bedingung, die gegeben ist, wenn partitionierte Tabellen und Indizes nach entsprechenden Partitionsfunktionen partitioniert werden.

Spaltenbindung (column binding)

Die Bindung eines Analysis Services-Objekts an eine Spalte in einer Datenquellensicht.

Spaltentrennzeichen (column delimiter)

Ein Zeichen, das die Spalten in der CSV-Datei, die importiert/exportiert wird, voneinander trennt.

Spaltenfilter (column filter)

Ein Filter, der die Spalten einschränkt, die in eine Snapshot-, Transaktions- oder Mergeveröffentlichung aufgenommen werden sollen.

Sortierung auf Spaltenebene (column-level collation)

Die Unterstützung mehrerer Sortierungen in einer einzigen Instanz.

Einschränkung auf Spaltenebene (column-level constraint)

Eine Einschränkungsdefinition, die innerhalb einer Spaltendefinition angegeben wird, wenn eine Tabelle erstellt oder geändert wird.

Befehl (command)

Bei der Transaktionsreplikation besteht ein Befehl aus einer Anweisung in der Transact-SQL-Datenbearbeitungssprache (DML, Data Manipulation Language) oder aus einer Anweisung in der Datendefinitionssprache (DDL, Data Definition Language).

Befehlsbeziehung (command relationship)

Stellt anhand von Fragen oder Befehlen in natürlicher Sprache Anweisungen für die Hardware bereit.

Commit (commit)

Ein Vorgang, mit dem alle Änderungen an Datenbanken, Cubes oder Dimensionen gespeichert werden, die seit dem Beginn einer Transaktion ausgeführt wurden.

Commit für eine Transaktion (commit transaction)

Der Prozess des Speicherns aller Änderungen, die von einer Transaktion an der Datenbank vorgenommen wurden.

Common Language Runtime (CLR) (Common Language Runtime, CLR)

Das Modul, das die zentrale Komponente der Ausführung von verwaltetem Code bildet. Die Laufzeit stellt verwalteten Code mit Diensten bereit wie z. B. sprachübergreifende Integration, Codezugriffssicherheit, Verwaltung der Objektlebensdauer sowie Debug- und Profilerstellungsunterstützung.

Allgemeiner Tabellenausdruck (common table expression)

Ein bestimmter Ausdruckstyp, der häufig in Transact-SQL verwendet wird.

Vollständige Datenbankwiederherstellung (complete database restore)

Eine Wiederherstellung einer vollständigen Datenbanksicherung, der letzten differenziellen Datenbanksicherung (wenn vorhanden) und der Protokollsicherungen (wenn vorhanden), die seit der vollständigen Datenbanksicherung erstellt wurden.

Component Object Model (COM) (Component Object Model, COM)

Ein objektbasiertes Programmiermodell, das die Softwareinteroperabilität verbessern soll; es ermöglicht die einfache Kooperation von mindestens zwei Anwendungen oder Komponenten, auch wenn sie von unterschiedlichen Anbietern, zu unterschiedlichen Zeitpunkten und in unterschiedlichen Programmiersprachen erstellt wurden oder auf unterschiedlichen Computern mit unterschiedlichen Betriebssystemen ausgeführt werden. OLE-Technologie und ActiveX basieren auf COM.

Zusammengesetzter Index (composite index)

Ein Index, bei dem mehrere Spalten einer Tabelle zum Indizieren der Daten verwendet werden.

Zusammengesetzter Schlüssel (composite key)

Ein Schlüssel, der sich aus zwei oder mehr Spalten zusammensetzt.

Berechnete Spalte (computed column)

Eine virtuelle Spalte in einer Tabelle, deren Wert zur Laufzeit berechnet wird.

Berechnetes Felder (computed field)

Ein Wert in einer formatierten Benachrichtigung, der mithilfe eines Transact-SQL-Ausdrucks berechnet worden ist.

Verkettung (concatenation)

Das Kombinieren von zwei oder mehreren Zeichenfolgen oder -ausdrücken zu einer einzigen Zeichenfolge oder einem einzigen Zeichenausdruck oder das Kombinieren von zwei oder mehreren Binärzeichenfolgen oder -ausdrücken zu einer einzigen Binärzeichenfolge oder einem einzigen Binärzeichenausdruck.

Parallelität (concurrency)

Ein Vorgang, der es ermöglicht, dass mehrere Benutzer gleichzeitig auf freigegebene Daten zugreifen und diese ändern. SQL Server verwendet Sperren, damit mehrere Benutzer gleichzeitig auf freigegebene Daten zugreifen und diese ändern können, ohne dass Konflikte auftreten.

Bedingtes Teilen (conditional split)

Eine Wiederherstellung einer vollständigen Datenbanksicherung, der letzten differenziellen Datenbanksicherung (wenn vorhanden) und der Protokollsicherungen (wenn vorhanden), die seit der vollständigen Datenbanksicherung erstellt wurden.

CONFIG-Datei (config file)

Siehe anderen Begriff: Konfigurationsdatei (configuration file)

Konfiguration (configuration)

In Bezug auf einen einzelnen Mikrocomputer die Gesamtheit der internen und externen Komponenten eines Systems, einschließlich Speicher, Laufwerken, Tastatur, Grafikkarte und weniger wichtiger zusätzlicher Hardware, wie z. B. Maus, Modem oder Drucker.

Konfigurationsdatei (configuration file)

Eine Datei, die maschinenlesbare Betriebsspezifikationen für eine Hardware- oder Softwarekomponente enthält oder die Informationen über eine andere Datei oder einen bestimmten Benutzer enthält.

Konfigurationen (configurations)

In Integration Services ein Name/Wert-Paar, mit dem der Wert von Paketobjekten aktualisiert wird, wenn das Paket geladen wird.

Verbindung (connection)

Eine prozessübergreifende Kommunikationsverknüpfung (IPC, Interprocess Communication) zwischen einer SQL Server-Anwendung und einer Instanz von SQL Server.

Verbindungs-Manager (connection manager)

In Integration Services eine logische Darstellung einer Laufzeitverbindung mit einer Datenquelle.

Konstante (constant)

Eine Gruppe von Symbolen, die einen bestimmten Datenwert darstellen.

Einschränkung (constraint)

Eine Eigenschaft, die einer Tabellenspalte zugewiesen wird und verhindert, dass bestimmte ungültige Daten in die Spalte eingefügt werden.

Container (container)

Ein Ablaufsteuerungselement, das eine Paketstruktur bereitstellt.

Inhaltsformatierer (content formatter)

Der Teil des Verteilers, der aus unformatierten Benachrichtigungsdaten lesbare Nachrichten macht.

Kontextwechsel (context switch)

Das Ändern der Identität, für die überprüft wird, welche Berechtigungen zum Ausführen von Anweisungen oder Aktionen vorliegen.

Anschlussband (continuation tape)

Ein Band, das nach dem ersten Band in einer Medienfamilie verwendet wird, sodass die Medienfamilie fortgesetzt werden kann.

Vertrag (contract)

Ein Service Broker-Objekt, das die Nachrichtentypen definiert, die innerhalb einer bestimmten Konversation ausgetauscht werden können.

Ablaufsteuerung (control flow)

Der geordnete Workflow in einem Integration Services-Paket, der Aufgaben ausführt.

Bericht mit Gruppenwechsel (control-break report)

Ein Bericht, in dem Daten in benutzerdefinierten Gruppen oder Wechseln zusammengefasst werden. Eine neue Gruppe wird ausgelöst, wenn andere Daten erkannt werden.

Sprachkonstrukte zur Ablaufsteuerung (control-of-flow language)

Transact-SQL-Schlüsselwörter, die den Ablauf bei der Ausführung von SQL-Anweisungen und Anweisungsblöcken in Triggern, gespeicherten Prozeduren und Batches steuern.

Konversation (conversation)

In Service Broker ein asynchroner Austausch von Meldungen mit langer Ausführungszeit.

Konversationsendpunkt (conversation endpoint)

Das Objekt, das eine Partei darstellt, die an der Konversation teilnimmt.

Konversationshandle (conversation handle)

Ein Bezeichner, der eine Konversation eindeutig definiert.

Korrelierte Unterabfrage (correlated subquery)

Eine Unterabfrage, die auf eine Spalte in der äußeren Anweisung verweist.

CPU belegt (CPU busy)

Eine statistische Angabe in SQL Server, die die Zeit in Millisekunden angibt, während der die zentrale Verarbeitungseinheit (Central Processing Unit oder CPU) durch SQL Server belegt war.

Crawl (crawl)

Siehe anderen Begriff: Auffüllung (population)

Anmeldeinformationen (credential)

Daten, die von einem Prinzipal zur Identifizierung des Prinzipals verwendet werden, z. B. ein Kennwort oder ein Benutzername.

Datenbankübergreifende Besitzverkettung

Wenn ein Objekt auf andere Objekte verweist und der gleiche Benutzer über unterschiedliche Datenbanken in einer SQL Server-Instanz hinweg die aufrufenden und aufgerufenen Objekte besitzt.

Cube (cube)

Eine Menge von Daten, die in einer mehrdimensionalen Struktur organisiert und zusammengefasst und durch Dimensionen und Measures definiert sind.

Cuberolle (cube role)

Eine Auflistung von Benutzern und Gruppen mit dem gleichen Zugriff auf einen Cube.

Cursor (cursor)

Ein Element, das auf ein Resultset abbildet und in einer Zeile des Resultsets eine Position einrichtet.

Cursordegradierung (cursor degradation)

Siehe anderen Begriff: Implizite Cursorkonvertierung (implicit cursor conversion)

Cursorbibliothek (cursor library)

Ein Teil der ODBC- und DB-Library-APIs (Application Programming Interface, Anwendungsprogrammierschnittstelle), der Clientcursor implementiert.

Benutzerdefinierter Rollup (custom rollup)

Eine Aggregationsberechnung, die für eine Dimensionsebene oder ein Dimensionselement angepasst wird und die Aggregatfunktionen der Measures eines Cubes außer Kraft setzt.

Benutzerdefinierte Regel (custom rule)

Bei einer Rolle eine Spezifikation, die die Dimensionselemente oder Cubezellen beschränkt, auf die die Benutzer dieser Rolle zugreifen dürfen.

Benutzerdefinierte Variable (custom variable)

Eine Aggregationsberechnung, die für eine Dimensionsebene oder ein Dimensionselement angepasst wird und die Aggregatfunktionen der Measures eines Cubes außer Kraft setzt.

Datenadapter (data adapter)

Ein Objekt, das Daten zwischen einem Datenspeicher und einem DataSet-Objekt austauscht.

Datensicherung (data backup)

Jede Art von Sicherung, die das gesamte Abbild mindestens einer Datendatei enthält.

Datenblock (data block)

1. Bei Daten vom Typ text, ntext und image bezeichnet ein Datenblock die Dateneinheit, die in einem Schritt zwischen einer Anwendung und einer Instanz von SQL Server übertragen wird. Dieser Begriff bezieht sich auch auf die Speichereinheiten für diese Datentypen. 2. Bei Bandsicherungsdateien ist ein Datenblock die Einheit der physischen E/A.

Datenverbindung (data connection)

Eine Auflistung der Informationen, die für den Zugriff auf eine bestimmte Datenbank erforderlich sind. Die Auflistung enthält einen Datenquellennamen (DSN, Data Source Name) sowie Anmeldeinformationen.

Datensteuersprache (Data Control Language)

Die Teilmenge der SQL-Anweisungen, die zur Steuerung von Berechtigungen für Datenbankobjekte verwendet wird.

Datenkonvergenz (data convergence)

Auf dem Verleger und auf dem Abonnenten übereinstimmende Daten.

Datendefinition (data definition)

Gibt die Attribute, Eigenschaften und Objekte in einer Datenbank an.

Datendefinitionssprache (data definition language)

Die Teilmenge der SQL-Anweisungen, die die Attribute und Eigenschaften einer Datenbank und ihrer Objekte definiert.

Datenwörterbuch (data dictionary)

Systemtabellen, die in einem Katalog gespeichert sind und Definitionen von Datenbankstrukturen sowie zugehörige Informationen wie z. B. Berechtigungen enthalten.

Datenexplosion (data explosion)

Die exponentielle Vergrößerung einer mehrdimensionalen Struktur wie eines Cubes aufgrund der Speicherung aggregierter Daten.

Datenfluss (data flow)

Der geordnete Workflow in Integration Services in einem Paket, der Daten extrahiert, transformiert und lädt.

Datenflussmodul (data flow engine)

Ein Modul, das den Datenfluss in einem Paket ausführt.

Datenflusstask (data flow task)

Kapselt das Datenflussmodul, mit dem Daten zwischen Quellen und Zielen verschoben werden, und ermöglicht das Transformieren, Bereinigen und Ändern von Daten beim Verschieben.

Datenintegrität (data integrity)

Ein Status, in dem alle in der Datenbank gespeicherten Datenwerte korrekt sind.

Datenbearbeitungssprache (data manipulation language)

Die Teilmenge der SQL-Anweisungen, die für das Abrufen und Bearbeiten von Daten verwendet wird.

Data Mart (data mart)

Eine Teilmenge des Inhalts eines Data Warehouse.

Datenelement (data member)

Ein untergeordnetes Element, das mit einem übergeordneten Element in einer Parent-Child-Hierarchie verknüpft ist.

Data Mining (data mining)

Der Prozess, Daten zu analysieren, um Muster oder Beziehungen zu identifizieren.

Data Mining-Modelltraining (Data Mining Model Training)

Der Prozess, den ein Data Mining-Modell verwendet, um Modellparameter durch Auswerten bekannter und vorhersagbarer Daten zu schätzen.

Datenverarbeitungserweiterung (data processing extension)

Eine Komponente in Reporting Services, die zum Abrufen von Berichtsdaten aus einer externen Datenquelle verwendet wird.

Datenbereich (data region)

Ein Berichtselement, das wiederholte Datenzeilen aus einem zugrunde liegenden Dataset in einer Tabelle, einer Matrix, einer Liste oder einem Diagramm anzeigt.

Datenbereinigung (data scrubbing)

Teil der Erstellung eines Data Warehouse aus Daten, die aus mehreren OLTP-Systemen (Online Transaction Processing, Onlinetransaktionsverarbeitung) stammen.

Datenquelle (data source)

1. In ADO und OLE DB der Speicherort von Quelldaten, die von einem OLE DB-Anbieter bereitgestellt werden. 2. Die Quelle der Daten für ein Objekt, wie z. B. einen Cube oder eine Dimension. Außerdem die Spezifikation der für den Zugriff auf Quelldaten notwendigen Informationen. Bezieht sich manchmal auf ein Objekt, dessen ClassType-Eigenschaft den Wert clsDataSource aufweist. 3. In Reporting Services ein angegebener Datenquellentyp mit Verbindungszeichenfolge und Anmeldeinformationen, der separat auf einem Berichtsserver gespeichert und für Berichtsprojekte freigegeben oder in eine Berichtsdefinitionsdatei (RDL) eingebettet werden kann.

Datenquellenname (data source name)

Der einer ODBC-Datenquelle zugewiesene Name.

Datenquellensicht (data source view)

Eine benannte Auswahl von Datenbankobjekten, die das Schema definiert, auf das OLAP- und Data Mining-Objekte in einer Analysis Services-Datenbank verweisen.

Datentyp (data type)

Ein Attribut, das die Art der Informationen angibt, die in einer Spalte, einem Parameter oder einer Variablen gespeichert werden können.

Data Warehouse (data warehouse)

Eine Datenbank, die speziell für Abfragen und Analysen strukturiert ist.

Datenbank (database)

Eine Auflistung von Informationen, Tabellen und anderen Objekten, die so strukturiert und dargestellt werden, dass sie einen bestimmten Zweck erfüllen, z. B. um Daten zu suchen, zu sortieren oder neu zusammenzustellen.

Datenbanksicherung (database backup)

Eine Sicherung jeder Datendatei in einer Datenbank.

Datenbankkatalog (database catalog)

Der Teil der Datenbank, der die Definition aller Objekte in der Datenbank sowie die Definition der Datenbank enthält.

Datenbankdiagramm (database diagram)

Eine grafische Darstellung der Objekte in einer Datenbank.

Datenbankdatei (database file)

Eine der physischen Dateien, aus denen eine Datenbank besteht.

Datenbanksprache (database language)

Die Sprache, mit deren Hilfe der Zugriff auf Daten in relationalen Datenbanksystemen erfolgt und Daten in diesen Systemen abgefragt, aktualisiert und verwaltet werden.

Datenbankspiegelung (database mirroring)

Die sofortige Reproduktion jeder Aktualisierung an einer Datenbank mit Lese-/Schreibzugriff (der Prinzipaldatenbank) auf eine schreibgeschützte Spiegelkopie dieser Datenbank (der Spiegeldatenbank), die sich in einer separaten Instanz des Datenbankmoduls (dem Spiegelserver) befindet.

Datenbank-Spiegelungspartner (database mirroring partners)

Zwei Serverinstanzen, die als Rollenwechselpartner für eine gespiegelte Datenbank dienen.

Datenbankobjekt (database object)

Eine Datenbankkomponente in einer Datenbank. Kann sich auch auf die Datenbank selbst beziehen.

Datenbankbesitzer (database owner)

Ein Mitglied der Datenbank-Administratorrolle einer Datenbank.

Datenbankprojekt (database project)

Eine Auflistung mindestens einer Datenverbindung (eine Datenbank und die Informationen, die für den Zugriff auf diese Datenbank erforderlich sind).

Datenbankrolle (database role)

Eine Auflistung von Benutzern und Gruppen mit dem gleichen Zugriff auf eine Analysis Services-Datenbank.

Datenbankschema (database schema)

Die Namen von Tabellen, Feldern, Datentypen sowie Primär- und Fremdschlüsseln einer Datenbank. Dies wird auch als Datenbankstruktur bezeichnet.

Datenbankskript (database script)

Eine Auflistung von Anweisungen, die zum Erstellen von Datenbankobjekten verwendet werden.

Datenbanksnapshot (database snapshot)

Eine schreibgeschützte, statische Sicht einer Datenbank.

Datendefinitionsabfrage (data-definition query)

Eine SQL-Abfrage, die DDL-Anweisungen (Data Definition Language, Datendefinitionssprache) enthält.

Datengesteuertes Abonnement (data-driven subscription)

Ein Abonnement in Reporting Services, für das mit einer Abfrage Abonnementdaten aus einer externen Datenquelle zur Laufzeit abgerufen werden.

DataReader (datareader)

Ein Datenstrom, der von einer ADO.NET-Abfrage zurückgegeben wird.

Dataset (dataset)

1. In OLE DB für OLAP der Satz mehrdimensionaler Daten, der das Ergebnis der Ausführung einer MDX-SELECT-Anweisung (Multidimensional Expressions, mehrdimensionale Ausdrücke) ist. 2. In Reporting Services eine benannte Spezifikation, die eine Datenquellendefinition, eine Abfragedefinition und optional Parameterwerte, berechnete Felder sowie Filter- und Sortierinformationen als Teil einer Berichtsdefinitionsdatei (RDL) enthält. Eine RDL-Datei kann mehrere Datasets enthalten.

DBCS (DBCS)

Doppelbyte-Zeichensatz (double-byte character set)

dbo (dbo)

Siehe anderen Begriff: Datenbankbesitzer (database owner)

DDL (DDL)

Siehe anderen Begriff: Datendefinitionssprache (Data Definition Language)

DDL-Trigger (DDL trigger)

Ein Trigger, der als Antwort auf DDL-Anweisungen (Data Definition Language, Datendefinitionssprache) ausgelöst wird.

Deadlock (deadlock)

Eine Situation, in der zwei Benutzer, von denen jeder gewisse Daten gesperrt hat, versuchen, die Daten des jeweils anderen Benutzers zu sperren.

Entscheidungsunterstützung (decision support)

Systeme, die auf die Unterstützung der komplexen analytischen Analysen ausgelegt sind, die zum Ermitteln von Geschäftstrends erforderlich sind.

Entscheidungsstruktur (decision tree)

Ein strukturähnliches Modell von Daten, das von bestimmten Data Mining-Methoden erstellt wird.

Standard (default)

1. Ein Datenwert, eine Optionseinstellung, eine Sortierung oder ein Name, der bzw. die automatisch vom System zugewiesen wird, falls der Benutzer den Wert, die Einstellung, die Sortierung oder den Namen nicht angibt. 2. Eine Aktion, die bei bestimmten Ereignissen automatisch ausgeführt wird, falls der Benutzer die auszuführende Aktion nicht angegeben hat.

Standarddatenbank (default database)

Die Datenbank, mit der ein Benutzer sofort nach der Anmeldung bei SQL Server verbunden wird.

Standardinstanz (default instance)

Die Instanz von SQL Server, die den Namen des Computers verwendet, auf dem sie installiert ist.

Standardelement (default member)

Das Dimensionselement, das in einer Abfrage verwendet wird, wenn kein Element für die Dimension angegeben wird.

Austritt (defection)

Das Entfernen eines Servers aus Multiservervorgängen.

Verzögerte Transaktion (deferred transaction)

Eine Transaktion, für die bei Abschluss der Rollforwardphase der Wiederherstellung noch kein Commit ausgeführt wurde und für die beim Datenbankstart kein Rollback ausgeführt werden kann, weil für das Rollback erforderliche Daten offline sind.

Begrenzungsbezeichner (delimited identifier)

Ein Objekt in einer Datenbank, für das die Verwendung von besonderen Zeichen (Trennzeichen) erforderlich ist, weil der Objektname nicht den Formatierungsregeln für reguläre Bezeichner entspricht.

Trennzeichen (delimiter)

1. In Transact-SQL Zeichen, die den Beginn und das Ende eines Objektnamens angeben, wobei Anführungszeichen ("") oder eckige Klammern ([]) verwendet werden. 2. In Integration Services und Reporting Services Zeichen, die zum Trennen von Datensätzen, Feldern oder Zeichenfolgen verwendet werden.

Übermittlungskanal (delivery channel)

Eine Pipeline zwischen einem Verteiler und einem Übermittlungsdienst.

Übermittlungskanaltyp (delivery channel type)

Das Protokoll eines Übermittlungskanals, wie z. B. Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) oder File Transfer Protocol (FTP).

Übermittlungserweiterung (delivery extension)

Eine Komponente in Reporting Services, mit der ein Bericht an bestimmte Geräte oder Zielspeicherorte verteilt wird.

Übermittlungsprotokoll (delivery protocol)

Der Satz von Kommunikationsregeln, der zum Routen von Benachrichtigungsmeldungen an externe Übermittlungssysteme verwendet wird.

Denormalisieren (denormalize)

Das Einführen von Redundanz in eine Tabelle, um Daten aus einer verknüpften Tabelle einzubinden.

Dichte (density)

1. In einem Index die Häufigkeit doppelter Werte. 2. In einer Datendatei ein Prozentwert, der angibt, wie voll die Datenseite ist. 3. In Analysis Services der Prozentsatz der Zellen, die Daten in einer mehrdimensionalen Struktur enthalten.

Abhängigkeiten (dependencies)

Objekte, die von anderen Objekten in derselben Datenbank abhängig sind.

Abgeleitete Spalte (derived column)

Eine Transformation, mit der neue Spaltenwerte erstellt werden, indem Ausdrücke auf Transformationseingabespalten angewendet werden.

Nachfolger (descendant)

Ein Element in einer Dimensionshierarchie, das mit einem Element einer höheren Ebene innerhalb derselben Dimension verknüpft ist.

Ziel (destination)

Eine Integration Services-Datenflusskomponente, die die Daten vom Datenfluss in eine Datenquelle schreibt oder ein Dataset im Arbeitsspeicher erstellt.

Zieladapter (destination adapter)

Eine Datenflusskomponente, die Daten in einen Datenspeicher lädt.

Gerätename (device name)

Eine benutzerdefinierte Beschreibung eines bestimmten Geräts, die zusammen mit der Abonnenten-ID verwendet wird, um ein bestimmtes Abonnentengerät zu identifizieren.

Gerätetyp (device type)

Ein Wert aus einer vom Entwickler definierten Liste, in der die von einer bestimmten Anwendung unterstützten Gerätetypen angegeben sind.

Diakritisches Zeichen (diacritic character)

Ein Zeichen, das an ein vorhergehendes Basiszeichen angefügt ist oder dieses überlagert, wie z. B. eine Markierung, die über, unter oder in ein Zeichen für einen lateinischen Buchstaben platziert wird, um eine Änderung am phonetischen Wert im Vergleich zum nicht markierten Status anzuzeigen.

Dialog (dialog)

In Service Broker eine Konversation, in deren Verlauf Meldungen von einem Dienst an einen anderen Dienst gesendet werden.

Differenzielle Sicherung (differential backup)

Eine Sicherung, die nur Änderungen an der Datenbank enthält, die seit der vorherigen Datensicherung vorgenommen wurden, auf der die differenzielle Sicherung basiert.

Differenzielle Basissicherung (differential base)

Die letzte vollständige Sicherung aller Daten in einer Datenbank oder einer Teilmenge ihrer Dateien oder Dateigruppen.

Dimension (dimension)

Ein strukturelles Attribut eines Cubes, das eine organisierte Hierarchie aus Kategorien (Ebenen) darstellt, die Daten der Faktentabelle beschreiben.

Dimensionsgranularität (dimension granularity)

Die für eine bestimmte Dimension in Verhältnis zu einer bestimmten Measuregruppe verfügbare niedrigste Ebene.

Dimensionstabelle (dimension table)

Eine Tabelle in einem Data Warehouse, deren Einträge Daten in einer Faktentabelle beschreiben. Dimensionstabellen enthalten die Daten, aus denen die Dimensionen erstellt werden.

Direkte Verbindung (direct connect)

Der Zustand, in dem eine Verbindung mit einer Back-End-Datenbank besteht, sodass eine Datenbank bei allen Änderungen, die Sie am Datenbankdiagramm vornehmen, automatisch aktualisiert wird, sobald das Diagramm oder darin ausgewählte Element gespeichert werden.

Direktreaktionsmodus (direct response mode)

Der Standardmodus, in dem SQL Server-Statistiken getrennt von der Anzeige der SQL Server-Statistiken gesammelt werden.

Modifizierte Seite (dirty page)

Eine Pufferseite, die Änderungen aufweist, die noch nicht auf den Datenträger geschrieben wurden.

Dirty Read (dirty read)

Lesevorgänge, die Daten enthalten, für die kein Commit ausgeführt wurde.

Diskretisierte Spalte (discretized column)

Eine Spalte, die endliche, zählbare Daten darstellt.

Verteilen (distribute)

Das Verschieben von Transaktionen oder Datensnapshots vom Verleger auf Abonnenten, wo die Transaktionen oder Snapshots auf die Zieltabellen in den Abonnementdatenbanken angewendet werden.

Verteilte partitionierte Sicht (distributed partitioned view)

Eine Sicht, die partitionierte Daten aus einem Satz von Elementtabellen über mehrere Server hinweg horizontal verknüpft. Die Daten werden dann so dargestellt, als würden sie aus einer Tabelle stammen.

Verteilte Abfrage (distributed query)

Eine einzelne Abfrage, die auf Daten aus mehreren Datenquellen zugreift.

Verteilte Transaktion (distributed transaction)

Eine Transaktion, die sich über mehrere Datenquellen erstreckt.

Verteilungsdatenbank (distribution database)

Eine Datenbank auf dem Verteiler, in der Metadaten und Verlaufsdaten für alle Replikations- und Transaktionstypen für die Transaktionsreplikation gespeichert werden.

Beibehaltungsdauer für die Verteilung (distribution retention period)

Bei der Transaktionsreplikation die Dauer für die Speicherung von Transaktionen in der Verteilungsdatenbank. Dies wird auch als Transaktionsbeibehaltungsdauer bezeichnet.

Verteiler (Distributor)

Eine Datenbankinstanz, die als Speicher für replikationsspezifische Daten dient, die mindestens einem Verleger zugeordnet sind.

DML (DML)

Siehe anderen Begriff: Datenbearbeitungssprache (Data Manipulation Language)

DML-Trigger (DML trigger)

Eine gespeicherte Prozedur, die ausgeführt wird, wenn Daten in einer angegebenen Tabelle geändert werden.

DMV (DMV)

Siehe anderen Begriff: Dynamische Verwaltungssicht (dynamic management view)

Dokumentstruktur (document map)

Ein Navigationsbereich in einem Bericht mit hierarchisch angeordneten Links zu Berichtsabschnitten und -gruppen.

Domäne (domain)

1. Im Kontext der Windows-Sicherheit eine Gruppe von Computern, die für Anzeige- und Administrationszwecke gruppiert werden und die eine gemeinsame Sicherheitsdatenbank verwenden. 2. Bei relationalen Datenbanken die Werte, die in einer Spalte zulässig sind.

Domänenintegrität (domain integrity)

Die Gültigkeit der Einträge einer bestimmten Spalte.

Doppelbyte-Zeichensatz (double-byte character set)

Eine Zeichencodierung, in der die Codepunkte entweder 1 oder 2 Byte umfassen können.

Nur herunterladbarer Artikel (download-only article)

Ein Artikel in einer Mergeveröffentlichung, der nur auf dem Verleger oder auf einem Abonnenten, der ein Serverabonnement verwendet, aktualisiert werden kann.

Drilldown/Drillup (drill down/drill up)

Das Navigieren durch Ebenen von Daten, die von den am stärksten zusammengefassten Daten (Drillup) bis zu den detailliertesten Daten (Drilldown) reichen.

Drillthrough (drill through)

1. Dient in Analysis Services dem Abrufen der detaillierten Daten, mit denen die Daten in einer Cubezelle zusammengefasst wurden. 2. Dient in Reporting Services zum Öffnen verwandter Berichte durch Klicken auf Hyperlinks im Hauptdrillthroughbericht.

Drilldown/Drillup (drilldown/drillup)

Ein Verfahren zum Navigieren durch Ebenen von Daten, die von den am stärksten zusammengefassten Daten (Drillup) bis zu den detailliertesten Daten (Drilldown) reichen.

Drillthrough (drillthrough)

1. In Analysis Services eine Technik zum Abrufen der detaillierten Daten, mit denen die Daten in einer Cubezelle zusammengefasst wurden. 2. In Reporting Services ein Verfahren zum Öffnen verwandter Berichte durch Klicken auf Hyperlinks im Hauptdrillthroughbericht.

Drillthroughbericht (drillthrough report)

Ein Bericht, für den die Option Drilldown aktivieren ausgewählt wurde. Drillthroughberichte enthalten Hyperlinks zu verwandten Berichten.

DSN (DSN)

Siehe anderen Begriff: Datenquellenname (data source name)

DSN-lose Verbindung (DSN-less connection)

Eine Datenverbindung, die basierend auf den Informationen in einem Datenquellennamen (DSN) hergestellt wird, aber als Teil eines Projekts oder einer Anwendung gespeichert ist.

Sicherungsmedium (dump device)

Siehe anderen Begriff: Sicherungsmedium (backup device)

Dynamische Verbindungszeichenfolge (dynamic connection string)

In Reporting Services ein Ausdruck, der in den Bericht aufgenommen wird und der den Benutzern die Auswahl der zur Laufzeit zu verwendenden Datenquelle ermöglicht. Sie bauen den Ausdruck und die Auswahlliste der Datenquellen bei der Erstellung in den Bericht ein.

Dynamischer Cursor (dynamic cursor)

Ein Cursor, der Datenänderungen wiedergeben kann, die an den zugrunde liegenden Daten vorgenommen werden, während der Cursor geöffnet ist.

Dynamischer Filter (dynamic filter)

Siehe anderen Begriff: Parametrisierter Zeilenfilter (parameterized row filter)

Dynamische Sperre (dynamic locking)

Der Vorgang, bei dem SQL Server die zum jeweiligen Zeitpunkt kostengünstigsten Sperren ermittelt.

Dynamische Verwaltungssicht (dynamic management view)

Eine Reihe von integrierten Sichten, die Serverstatusinformationen zu Werten, Objekten und Einstellungen in SQL Server zurückgeben.

Dynamische Wiederherstellung (dynamic recovery)

Der Vorgang, durch den Softwarefehler oder der Verlust der Datenintegrität innerhalb eines Managementsystems für relationale Datenbanken (RDBMS) festgestellt und/oder zu beheben versucht werden.

Dynamischer Snapshot (dynamic snapshot)

Siehe anderen Begriff: Partitionierter Snapshot (partitioned snapshot)

Dynamische SQL-Anweisung (dynamic SQL statement)

Im Kontext von Embedded SQL für C eine SQL-Anweisung, die zur Laufzeit erstellt und ausgeführt wird.

Effektive Richtlinie (effective policy)

Der Satz von aktivierten Richtlinien für ein Ziel.

Verschlüsselung (encryption)

Eine Methode, sensible Informationen vertraulich zu behandeln, indem Daten in eine nicht lesbare Form geändert werden.

Entität (entity)

In Reporting Services ist eine Entität eine logische Auflistung von Modellelementen, einschließlich Quellfeldern, Rollen, Ordnern und Ausdrücken, die für die bekannte betriebswirtschaftliche Begriffe verwendet werden.

Entitätsintegrität (entity integrity)

Ein Zustand, in dem jede Zeile jeder Tabelle eindeutig identifiziert werden kann.

Enumeration (enumeration)

Ein fester Satz von ganzzahligen Werten oder Zeichenfolgenkonstanten, mit denen der Wert bestimmter Eigenschaften angegeben werden kann.

Gleichheitsverknüpfung (equijoin)

Eine Verknüpfung, bei der die Werte in den zu verknüpfenden Spalten auf Gleichheit überprüft und alle Spalten in das Ergebnis eingeschlossen werden.

Fehlerprotokoll (error log)

1. In SQL Server eine Textdatei, die Systeminformationen aufzeichnet. 2. In Integration Services ein Protokoll von Fehlern, Warnungen und Ereignissen, die von mehreren Protokollanbietern, wie SQL Server Profiler, dem Windows-Ereignisprotokoll oder SQL Server, in dieser Datei gespeichert werden können.

Fehlerzustandsnummer (error state number)

Eine Nummer, die mit SQL Server-Meldungen verknüpft ist, mit deren Hilfe Microsoft-Supporttechniker den entsprechenden Code finden, der die Meldung ausgelöst hat.

Escapezeichen (escape character)

Mit diesem Zeichen wird festgelegt, dass ein anderes Zeichen innerhalb eines Ausdrucks in seiner eigentlichen Bedeutung und nicht als Operator verstanden werden soll.

ETL (ETL)

Extrahieren, Transformieren und Laden. Ein komplexer Prozess, der das Kopieren und Bereinigen von Daten aus heterogenen Quellen beinhaltet.

Ereignis (event)

Ein signifikantes Vorkommnis im Betriebssystem oder in einer Anwendung, über das der Benutzer in Kenntnis gesetzt oder dem Protokoll ein Eintrag hinzugefügt werden muss.

Ereignischronik (event chronicle)

Eine Tabelle, in der Ereignisstatusinformationen gespeichert werden.

Ereignischronikregel (event chronicle rule)

Eine oder mehrere Transact-SQL-Anweisungen, die die Daten in der Ereignischronik verwalten.

Ereignisklasse (event class)

1. Eine einzelne Klasse, die durch einen bestimmten EventClass-Knoten in einer Anwendungsdefinitionsdatei definiert ist. 2. In der SQL-Ablaufverfolgung eine Auflistung von Eigenschaften, die ein Ereignis definieren.

Gespeicherte Prozeduren für die Ereignisauflistung (event collection stored procedures)

Systemgenerierte gespeicherte Prozeduren, die von einer Anwendung aufgerufen werden können, um Ereignisse an die Ereignistabelle der Anwendungsdatenbank zu senden.

Ereignishandler (event handler)

1. Eine Softwareroutine, die als Reaktion auf ein Ereignis ausgeführt wird. 2. In Integration Services eine Ablaufsteuerung, die als Reaktion auf ein Laufzeitereignis ausgeführt wird.

Ereignisbenachrichtigung (event notification)

Ein spezieller Trigger, der Informationen zu Datenbankereignissen an einen Service Broker sendet.

Ereignisanbieter (event provider)

Eine Komponente, die Ereignisdaten aus Ereignisquellen sammelt und die Ereignisse an die Ereignistabellen der Anwendungsdatenbank sendet.

Ereignisschema (event schema)

Ein mit der XML-Schemadefinitionssprache (XSD) gebildetes Schema mit Anmerkungen für SQL, das Ereignisdaten einem in der Anwendungsdefinitionsdatei definierten Ereignisschema zuordnet. Wird von der EventLoader-Klasse verwendet.

Ereignisquelle (event source)

Die Ursprungspunkt eines Ereignisses.

Ereignistabelle (event table)

Eine Tabelle der Anwendungsdatenbank, in der Ereignisdaten gespeichert werden.

Exklusive Sperre (exclusive lock)

Eine Sperre, durch die verhindert wird, dass andere Transaktionen eine Ressource sperren können. Das Sperren der Ressource ist erst dann wieder möglich, wenn die ursprüngliche Sperre nach Abschluss der Transaktion aufgehoben wird.

Ausführbare Datei (executable)

In Integration Services ein Paket, eine Foreach-Schleife, eine For-Schleife, eine Sequenz oder ein Task.

Ausführungsstruktur (execution tree)

Der Pfad der Daten im Datenfluss eines SQL Server 2005 Integration Services-Pakets von den Quellen über Transformationen bis zu den Zielen.

Explizite Transaktion (explicit transaction)

Eine Gruppe von SQL-Anweisungen, die in Transaktionstrennzeichen eingeschlossen sind, mit denen Anfang und Ende der Transaktion festgelegt werden.

Ausdruck (expression)

1. In SQL eine Kombination aus Symbolen und Operatoren, die einen Datenwert ergeben. 2. In Integration Services eine Kombination aus Literalen, Konstanten, Funktionen und Operatoren, die einen Datenwert ergeben.

Ausdruckshostassembly (expression host assembly)

Alle innerhalb eines Berichts gefundenen Ausdrücke, die in einer Assembly kompiliert wurden. Die Ausdruckshostassembly wird als Teil des kompilierten Berichts gespeichert.

Erweiterte Eigenschaft (extended property)

Benutzerdefinierter Text (Beschreibungs- oder Anweisungstext einschließlich Eingabeformate und Formatierungsregeln), der sich spezifisch auf eine Datenbank oder ein Datenbankobjekt bezieht. Der Text wird in der Datenbank als Eigenschaft der Datenbank oder des Objekts gespeichert.

Erweiterte gespeicherte Prozedur (extended stored procedure)

Eine Funktion in einer DLL (Dynamic Link Library), die mithilfe der API für erweiterte gespeicherte Prozeduren von SQL Server codiert wurde. Die Funktion kann dann von Transact-SQL mit den gleichen Anweisungen aufgerufen werden, mit denen gespeicherte Transact-SQL-Prozeduren ausgeführt werden.

Extensible Stylesheet Language (XSL)

Ein XML-Vokabular, mit dem XML-Daten mithilfe eines Stylesheets, in dem die Präsentationsregeln definiert sind, in ein anderes Format, wie z. B. HTML, umgewandelt, d. h. transformiert werden können.

XSL-Transformationen (Extensible Stylesheet Language Transformations)

Weiterentwicklung des Extensible Stylesheet Language (XSL)-Standards. XSL spezifiziert eine Sprachdefinition für die XML-Datenpräsentation und -transformation. Datenpräsentation bedeutet, Daten in einem bestimmten Format und/oder Medium darzustellen, und betrifft den Stil. Datentransformation bezieht sich auf das Analysieren eines Eingabe-XML-Dokuments in eine Knotenstruktur und auf das anschließende Konvertieren der Quellstruktur in eine Ergebnisstruktur. Transformation betrifft den Datenaustausch.

Block (extent)

Der Speicherplatz, der einem SQL Server-Objekt, wie z. B. einer Tabelle oder einem Index, zugeordnet wird, sobald das Objekt mehr Speicherplatz benötigt.

Externes Übermittlungssystem (external delivery system)

Ein System, das formatierte Benachrichtigungen an Zieldienste übermittelt. Beispiel: Microsoft Exchange Server.

Fakten (fact)

Eine Zeile in einer Faktentabelle in einem Data Warehouse. Fakten enthalten Werte, die ein Datenereignis definieren, wie z. B. eine Verkaufstransaktion.

Faktendimension (fact dimension)

Eine Beziehung zwischen einer Dimension und einer Measuregruppe, in der die Haupttabelle für die Dimension mit der Haupttabelle für die Measuregruppe identisch ist.

Faktentabelle (fact table)

Eine zentrale Tabelle in einem Data Warehouse-Schema, die numerische Measures und Schlüssel enthält, mit denen Fakten mit Dimensionstabellen verknüpft werden.

Fehlgeschlagene Transaktion (failed transaction)

Eine Transaktion, bei der ein Fehler aufgetreten ist und die nicht abgeschlossen werden konnte.

Failover-Clusterunterstützung

Ein Netzwerk aus mindestens zwei miteinander verbundenen Servern, das für eine überlastete oder ausgefallene Ressource eine Umleitung ausführt, um die Systemverfügbarkeit aufrechtzuerhalten.

Ausfallsicherheitsoperator (fail-safe operator)

Ein Benutzer, der die Warnung empfängt, wenn der vorgesehene Operator nicht erreichbar ist.

Vereinte Datenbankserver (federated database servers)

Eine Gruppe von Verbindungsservern, die die Verarbeitungsauslastung von Daten durch Hosten von Partitionen einer verteilten partitionierten Sicht aufteilen.

Abruf (fetch)

Ein Vorgang, mit dem eine Zeile oder ein Zeilenblock von einem Cursor abgerufen wird.

Fibermodus (fiber mode)

Eine Situation, in der eine Instanz von SQL Server einen Windows-Thread pro SQL-Zeitplanungsmodul zuordnet und dann eine Fiber pro Arbeitsthread zuordnet, und zwar maximal so viele, wie durch den Wert der Option max worker threads festgelegt wurde.

Feld (field)

1. Ein Bereich in einem Fenster oder Datensatz, in dem ein einzelner Datenwert gespeichert ist. 2. Im Berichts-Generator ist ein Feld ein Attribut der Entität, bei der es sich um eine benannte Dateneinheit handelt, die zu einer Berichtslayoutvorlage hinzugefügt werden kann.

Feldlänge (field length)

Beim Massenkopieren die maximale Anzahl an Zeichen, die benötigt werden, um ein Datenelement in einer Datendatei für das Massenkopieren im Zeichenformat darzustellen.

Feldabschlusszeichen (field terminator)

Beim Massenkopieren mindestens ein Zeichen, das das Ende eines Felds oder einer Zeile kennzeichnet und dadurch ein Feld oder eine Zeile in der Datendatei vom nächsten Feld bzw. von der nächsten Zeile trennt.

Dateiverbindungs-Manager (file connection manager)

In Integration Services eine logische Darstellung einer Verbindung, mit der ein Paket auf eine vorhandene Datei oder einen vorhandenen Ordner verweisen bzw. eine Datei oder einen Ordner zur Laufzeit erstellen kann.

Differenzielle Dateisicherung (file differential backup)

Eine Sicherung von Dateien, die nur Änderungen enthält, die seit der letzten Dateisicherung an den einzelnen Dateien vorgenommen wurden.

Datei-DSN (file DSN)

Dateidatenquellennamen. Dateibasierte Datenquellen, die von allen Benutzern, für die die gleichen Treiber installiert sind, gemeinsam genutzt werden. Diese Datenquellen sind weder einem Benutzer noch lokal einem Computer fest zugeordnet.

Dateizuordnung (file mapping)

Die Zuordnung des Inhalts einer Datei zu einem Teil des virtuellen Adressraums eines Prozesses.

Dateiwiederherstellung (file restore)

Ein Vorgang, mit dem mindestens eine Datei einer Datenbank wiederhergestellt wird.

Dateirollover (file rollover)

Eine Option, mit der SQL Server die aktuelle Datei schließt und eine neue Datei erstellt, wenn die maximale Dateigröße erreicht ist.

Dateispeichertyp (file storage type)

Der Dateispeichertyp definiert das Format, das in der Datendatei verwendet wird, mit der Daten vom ausgehenden zum eingehenden Massenkopiervorgang übertragen werden.

Dateigruppe (filegroup)

In SQL Server eine benannte Auflistung von mindestens einer Datendatei, die bei der Datenbankverwaltung eine zusammenhängende Datenzuordnungseinheit bildet.

Dateizuordnungsobjekt (file-mapping object)

Ein Objekt, das die Zuordnung des Inhalts einer Datei zu einem Teil des virtuellen Adressraums eines Prozesses aufrechterhält.

Füllfaktor (fill factor)

Ein Attribut eines Index, das definiert, in welchem Umfang das SQL Server-Datenbankmodul jede Indexseite auffüllen soll.

Filter (filter)

1. Eine Gruppe von Kriterien, die die als Resultset zurückgegebenen Datensätze steuert. 2. Bei der Volltextsuche extrahieren Filter für eine bestimmte Dateierweiterung Text aus einer in einer varbinary(max)- oder image-Spalte gespeicherten Datei.

Filterausdruck (filter expression)

Ein Ausdruck, der zum Filtern von Daten im Filter-Operator verwendet wird.

Filtern (filtering)

1. Das Einschränken von Daten auf der Grundlage von Kriterien in der WHERE-Klausel einer SQL-Anweisung.

Feine Sperre (fine-grained lock)

Eine Sperre, die sich auf eine kleine Code- oder Datenmenge bezieht.

Feste Datenbankrolle (fixed database role)

Eine vordefinierte Rolle, die in jeder Datenbank vorhanden ist. Der Bereich der Rolle ist auf die Datenbank beschränkt, in der sie definiert ist.

Feste Serverrolle (fixed server role)

Eine vordefinierte Rolle, die auf Serverebene vorhanden ist. Der Gültigkeitsbereich der Rolle ist auf die SQL Server-Instanz beschränkt, in der sie definiert ist.

Flatfile (flat file)

Eine Datei, die aus Datensätzen von einem einzigen Datensatztyp besteht und in der keine eingebetteten Strukturinformationen enthalten sind, die die Beziehungen zwischen den Datensätzen bestimmen.

Vereinfachte Schnittstelle (flattened interface)

Eine Schnittstelle, die Elemente aus mehreren Schnittstellen vereint.

Vereinfachtes Rowset (flattened rowset)

Ein mehrdimensionales Dataset, das als zweidimensionales Rowset dargestellt ist, bei dem eindeutige Kombinationen aus Elementen von mehreren Dimensionen auf einer Achse kombiniert sind.

Ordnerhierarchie (folder hierarchy)

Ein begrenzter Namespace, der alle Berichte, Ordner, freigegebenen Datenquellenelemente und Ressourcen eindeutig identifiziert, die auf einem Berichtsserver gespeichert und von diesem verwaltet werden.

For-Schleifencontainer (For Loop container)

In Integration Services ein Container, der eine Ablaufsteuerung wiederholt durch Testen einer Bedingung ausführt.

Erzwungener Dienst (forced service)

In einer Datenbank-Spiegelungssitzung ein Failover, das vom Datenbankbesitzer initiiert wird, wenn der Prinzipalserver ausfällt, und bei dem der Dienst auf die Spiegeldatenbank übertragen wird, während er einen unbekannten Status aufweist.

Foreach-Schleifencontainer

In Integration Services ein Container, der eine Ablaufsteuerung wiederholt mithilfe eines Enumerators ausführt.

Fremdschlüssel (foreign key)

Die Spalte oder Kombination aus mehreren Spalten, deren Werte mit dem Primärschlüssel (PS) oder einem eindeutigen Schlüssel in derselben oder einer anderen Tabelle übereinstimmen. Wird auch als Referenzschlüssel bezeichnet.

Fremdtabelle (foreign table)

Eine Tabelle, die einen Fremdschlüssel enthält.

Formatdatei (format file)

Eine Datei, die Metainformationen, wie z. B. den Datentyp und die Spaltengröße, enthält und verwendet wird, um die Daten beim Lesen oder Schreiben einer Datendatei zu interpretieren.

Vorwärtscursor (forward-only cursor)

Ein Cursor, in dem kein Scrollen möglich ist; die Zeilen können nur nacheinander von der ersten bis zur letzten Zeile gelesen werden.

Fragmentierung (fragmentation)

Ein Unterschied zwischen der physischen und der logischen Reihenfolge von Indexdaten, der auftreten kann, wenn Änderungen an Daten vorgenommen werden.

Vollständige Sicherung (full backup)

Sicherung einer gesamten Datenbank.

Vollständige differenzielle Sicherung (full differential backup)

Eine Sicherung aller Dateien in der Datenbank, die nur Änderungen enthält, die seit der letzten vollständigen Sicherung vorgenommen wurden.

Vollständige äußere Verknüpfung (full outer join)

Eine äußere Verknüpfung, bei der alle Zeilen aus allen verknüpften Tabellen einbezogen werden, gleichgültig, ob sie übereinstimmen oder nicht.

Vollständiges Wiederherstellungsmodell (full recovery model)

Ein Wiederherstellungsmodus für die Datenbank, bei dem alle Transaktionen vollständig protokolliert und alle Protokolleinträge beibehalten werden, bis sie gesichert wurden.

Volltextkatalog (full-text catalog)

Speichert alle Volltextindizes für Tabellen in einer Datenbank.

Volltextindex (full-text index)

Der Teil eines Volltextkatalogs, in dem alle Wörter in Volltext und ihre Positionen in einer bestimmten Tabelle gespeichert werden.

Volltextabfrage (full-text query)

Im Kontext einer SELECT-Anweisung eine Abfrage, mit der in den zeichenbasierten Spalten (des Datentyps char, varchar, text, ntext, nchar oder nvarchar) nach Wörtern, Ausdrücken oder mehreren Formen eines Worts oder Ausdrucks gesucht wird. Die SELECT-Anweisung gibt die Zeilen zurück, die den Suchkriterien entsprechen.

Volltextsuche (Full-Text Search)

Eine Suche nach mindestens einem Dokument, einem Datensatz oder einer Zeichenfolge basierend auf dem gesamten tatsächlichen Text statt auf einem Index, der eine begrenzte Anzahl von Schlüsselwörtern enthält.

Volltextsuchdienst (full-text service)

Die SQL Server-Komponente, die die Volltextabfragen ausführt.

Zeichen normaler Breite (full-width character)

Zeichen in ostasiatischen Zeichensätzen, deren Symbolbild die gesamte Zeichenanzeigezelle umfasst. In herkömmlichen Zeichensätzen werden Zeichen normaler Breite meist in zwei oder drei Bytes codiert.

Funktion (function)

Ein Codesegment, das als eine einzige logische Einheit ausgeführt wird. Eine Funktion wird über den Namen aufgerufen, akzeptiert optionale Eingabeparameter und gibt einen Status und optionale Ausgabeparameter zurück.

Fuzzygruppierung (fuzzy grouping)

In Integration Services eine Datencleanupmethode, die Werte in einem Dataset überprüft und Gruppen verwandter Datenzeilen und die spezifische Datenzeile identifiziert, die der kanonischen Darstellung der Gruppe entspricht.

GAC (GAC)

Siehe anderen Begriff: Globaler Assemblycache (global assembly cache)

Garbage Collection (garbage collection)

Das transitive Verfolgen aller Zeiger zu aktiv verwendeten Objekten zum Suchen aller Objekte, auf die verwiesen werden kann, und das anschließende Anordnen zum Wiederverwenden des Heapspeichers, der während dieser Verfolgung nicht gefunden wurde.

Garbage Collector (garbage collector)

1. In Microsoft .NET Framework die Komponente, die die Reservierung und Freigabe von Arbeitsspeicher für eine .NET-Anwendung verwaltet. 2. Der Teil des Betriebssystems, der die Garbage Collection ausführt.

GC (GC)

Siehe anderen Begriff: Garbage Collector (garbage collector)

Inaktiver Datensatz (ghost record)

Zeile auf der Blattebene eines Index, die für die Löschung markiert, jedoch vom Datenbankmodul noch nicht gelöscht wurde.

Inaktive Zeile (ghost row)

Siehe anderen Begriff: Inaktiver Datensatz (ghost record)

Globaler Assemblycache (global assembly cache)

Ein computerweiter Codecache, in dem Assemblys gespeichert werden, die explizit für das gemeinsame Verwenden durch mehrere Anwendungen auf dem Computer installiert wurden.

Globaler Standard (global default)

Ein Standard, der für eine bestimmte Datenbank definiert ist und der von Spalten verschiedener Tabellen gemeinsam genutzt wird.

Globale Regel (global rule)

Eine Regel, die für eine bestimmte Datenbank definiert ist und die von Spalten verschiedener Tabellen gemeinsam genutzt wird.

Globales Abonnement (global subscription)

Siehe anderen Begriff: Serverabonnement (server subscription)

Erteilen (grant)

Das Anwenden von Berechtigungen auf ein Benutzerkonto, das dem Konto die Ausführung einer Aktivität oder die Arbeit mit Daten gestattet.

Granularität (granularity)

Der Grad der Detailliertheit der in einem Datenelement enthaltenen Informationen.

Granularitätsattribut (granularity attribute)

Das Attribut, mit dem die Granularitätsebene für eine gegebene Dimension in Beziehung zu einer gegebenen Measuregruppe angegeben wird.

Raster (grid)

Ein Sichttyp, der Daten in einer Tabelle anzeigt.

Gruppieren (grouping)

Eine Datenmenge, die in einem Bericht zusammen gruppiert wird.

Gast (guest)

Ein besonderes Benutzerkonto, das in allen SQL Server-Datenbanken vorhanden ist und aus keiner Datenbank entfernt werden kann.

Zeichen halber Breite (half-width character)

Zeichen, deren Symbolbild die Hälfte der Zeichenanzeigezelle einnimmt.

Hartcodierung (hard-coding)

Platzieren von Zeichenfolgen- oder Zeichenliterals im Codehauptteil statt in externen Ressourcendateien.

Heterogen (heterogeneous)

Aus unterschiedlichen Elementen oder Teilen (AHD) bestehend.

Heterogene Daten (heterogeneous data)

Daten, die in mehreren Formaten gespeichert sind.

Hierarchie (hierarchy)

Eine logische Baumstruktur, die die Elemente einer Dimension so anordnet, dass jedes Element ein übergeordnetes Element und null oder mehr untergeordnete Elemente aufweist.

Hohe Verfügbarkeit (high availability)

Status einer Ressource, die die meiste Zeit funktionsfähig ist und von Clients genutzt werden kann und dabei einen sehr geringen Prozentsatz an Fehlern aufweist, die den Dienst unterbrechen.

HoBT (HoBT)

Abkürzung für Heap or B-Tree (Heap oder B-Struktur) zur Angabe der Tabellenstruktur, wenn die Indexkonfiguration einen der beiden Typen aufweisen kann. HoBT wird häufig zum Beschreiben von Sperren verwendet.

Zurückhalten von Daten (holdout data)

In Analysis Services ein bestimmter Prozentsatz von Trainingsdaten, der für die Messung der Genauigkeit der Struktur des Data Mining-Modells reserviert ist.

Homogene Daten (homogeneous data)

Daten aus mehreren Datenquellen, die alle von der gleichen Software verwaltet werden.

Hop (hop)

Bei der Datenkommunikation ein Abschnitt des Pfads zwischen Routern in einem weit verstreuten Netzwerk. Der Abstand zwischen den einzelnen Routern stellt einen Hop bei der Datenkommunikation dar.

Horizontale Partitionierung (horizontal partitioning)

Ein Verfahren, mit dem eine einzige Tabelle anhand ausgewählter Zeilen in mehrere Tabellen segmentiert wird.

Unmittelbar betriebsbereiter Standbyserver (hot standby server)

Ein Standbyserver, der schnelle Failover ohne Datenverluste für Transaktionen unterstützt, für die bereits ein Commit ausgeführt wurde.

HTML

Siehe anderen Begriff: Hypertext Markup Language

HTML-Viewer (HTML viewer)

Eine Benutzeroberflächenkomponente, die aus einer Berichtssymbolleiste und anderen Steuerelementen zur Bearbeitung eines Berichts besteht.

Hybrides OLAP (hybrid OLAP)

Ein Speichermodus, in dem eine Kombination aus mehrdimensionalen Datenstrukturen und relationalen Datenbanktabellen zum Speichern mehrdimensionaler Daten verwendet wird.

Hypertext Markup Language (HTML)

Eine Textmarkupsprache, die zum Erstellen von Dokumenten für das Web verwendet wird. HTML definiert die Struktur und das Layout eines Webdokuments mittels verschiedener Tags und Attribute.

IAM (IAM)

Siehe anderen Begriff: Index Allocation Map (IAM)

Bezeichner (identifier)

Der Name eines Objekts in einer Datenbank.

Identifizierendes Feld (identifying field)

Ein Feld oder eine Feldergruppe, die eine Entität als ein eindeutiges Objekt identifiziert.

Identitätsspalte (identity column)

Eine Spalte in einer Tabelle, der die IDENTITY-Eigenschaft zugewiesen wurde.

IDENTITY-Eigenschaft (identity property)

Eine Eigenschaft, die Werte generiert, mit denen jede Zeile in einer Tabelle eindeutig identifiziert wird.

Ideogramm (ideograph)

Eine Spalte in einer Tabelle, der die IDENTITY-Eigenschaft zugewiesen wurde.

Ideografisches Zeichen (ideographic character)

Ein Zeichen in einem asiatischen Schriftsystem, das zwar für ein Konzept oder eine Idee, aber für kein bestimmtes Wort bzw. keine bestimmte Aussprache steht.

Leerlaufzeit (idle time)

Ein Zustand des SQL Server-Agents, der den Umfang der CPU-Nutzung durch das SQL Server-Datenbankmodul definiert, der dem Leerlauf entspricht.

IEC (IEC)

Eine von zwei internationalen Institutionen, die für die Entwicklung internationaler Datenübertragungsstandards verantwortlich ist. Die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC, International Electrotechnical Commission) arbeitet eng mit der Internationalen Organisation für Normung (ISO, International Organization for Standardization) zusammen, um Standards für die elektronische Datenverarbeitung zu definieren. Gemeinsam haben sie den ISO/IEC SQL-92-Standard für SQL veröffentlicht.

Sofortiges Aktualisieren (immediate updating)

Eine Option bei der Snapshotreplikation und der Transaktionsreplikation, die Datenänderungen an replizierten Daten auf dem Abonnenten ermöglicht. Die Datenänderungen werden dann sofort an den Verleger weitergegeben, indem das Zweiphasencommit-Protokoll (2PC) verwendet wird.

Abonnements mit sofortiger Aktualisierung (immediate updating subscriptions)

Ein Abonnement einer Transaktionsveröffentlichung, für die der Benutzer Datenänderungen auf dem Abonnenten vornehmen kann. Die Datenänderungen werden dann sofort an den Verleger weitergegeben, indem das Zweiphasencommit-Protokoll (2PC) verwendet wird.

Implizite Cursorkonvertierung (implicit cursor conversion)

Die Rückgabe eines anderen Cursortyps als der vom Benutzer deklarierte Cursortyp.

Implizite Transaktion (implicit transaction)

Eine Verbindungsoption, bei der jede von der Verbindung ausgeführte SQL-Anweisung als separate Transaktion betrachtet wird.

Implizite Berechtigung (implied permission)

Die Berechtigung zum Ausführen einer rollenspezifischen Aktivität.

Index mit eingeschlossenen Spalten (included column index)

Ein nicht gruppierter Index, der sowohl Schlüssel- als auch Nichtschlüsselspalten enthält.

Inkrementelles Update (incremental update)

Ein Reihe von Vorgängen, durch die entweder einem vorhandenen Cube oder einer vorhandenen Dimension neue Elemente hinzugefügt werden oder einer Partition neue Daten hinzugefügt werden.

Index (index)

In einer relationalen Datenbank ein Datenbankobjekt, das anhand von Schlüsselwerten schnellen Zugriff auf Daten in den Zeilen einer Tabelle ermöglicht.

Index Allocation Map (IAM)

Eine Seite, die die in einem 4-GB-Teil einer von einer Zuordnungseinheit verwendeten Datenbankdatei enthaltenen Blöcke enthält.

Index-DDL-Vorgang (index DDL operation)

Ein nicht gruppierter Index, der sowohl Schlüssel- als auch Nichtschlüsselspalten enthält.

OR-verknüpfte Indexsuche (index ORing)

Das Suchen von Zeilen einer einzigen Tabelle mithilfe mehrerer Indizes. Anschließend wird das Ergebnis erstellt, indem die Teilergebnisse kombiniert werden.

Indexseite (index page)

Eine Datenbankseite, die Indexzeilen enthält.

Indizierte Sicht (indexed view)

Eine Sicht, auf die ein eindeutiger gruppierter Index angewendet wird, um die Leistung einiger Abfragetypen zu verbessern.

Inferenzangriff (inference attack)

Eine Sicherheitsbedrohung, bei der ein böswilliger Benutzer in der Lage ist, den Wert von Daten abzuleiten, ohne tatsächlich darauf zuzugreifen, z. B. durch Überwachung der Reaktionszeit auf eine Abfrage.

Information Model (information model)

Ein objektorientiertes Schema, das Metadatenkonstrukte definiert, mit denen die Struktur und das Verhalten einer Anwendung, eines Prozesses, einer Komponente oder einer Software definiert werden.

Anfangssnapshot (initial snapshot)

Dateien, einschließlich Schema und Daten, Einschränkungen, erweiterten Eigenschaften, Indizes, Triggern und Systemtabellen, die für die Replikation erforderlich sind.

Erstsynchronisierung (initial synchronization)

Die erste Synchronisierung für ein Abonnement, während der die Systemtabellen und andere für die Replikation erforderliche Objekte sowie das Schema und die Daten für jeden Artikel auf den Abonnenten kopiert werden.

Anfangsband (initial tape)

Bei einem Mediensatz, der Bandsicherungsmedien verwendet, das erste Band in einer Medienfamilie.

Innere Verknüpfung (inner join)

Ein Vorgang, bei dem Zeilen aus mehreren Quelltabellen abgerufen werden, indem die Werte aus in den Quelltabellen gemeinsam genutzten Spalten verglichen werden. Mit einer inneren Verknüpfung werden Zeilen einer Quelltabelle ausgeschlossen, für die in den anderen Quelltabellen keine übereinstimmenden Zeilen vorhanden sind.

Eingabeelement (input member)

Ein Element, dessen Wert direkt aus der Datenquelle geladen wird, statt aus anderen Daten berechnet zu werden.

Eingabeset (input set)

Die Datenmenge, die für einen Wertausdruck mit mehrdimensionalen Ausdrücken (MDX, Multidimensional Expressions) bereitgestellt wird und mit der dieser Ausdruck operiert.

Eingabequelle (input source)

Jede Tabelle, jede Sicht und jedes Schemadiagramm, die bzw. das als Informationsquelle für eine Abfrage verwendet wird.

Insensitivcursor (insensitive cursor)

Ein Cursor, der Datenänderungen nicht wiedergibt, die von anderen Benutzern an den zugrunde liegenden Daten vorgenommen werden, während der Cursor geöffnet ist.

Instanz (instance)

Eine Kopie von SQL Server, die auf einem Computer ausgeführt wird.

Ganze Zahl (integer)

Eine Datentypkategorie, zu der die Datentypen bigint, int, smallint und tinyint gehören.

Integritätseinschränkung (integrity constraint)

Eine in einer Tabelle definierte Eigenschaft, die Datenänderungen verhindert, die ungültige Daten erstellen würden.

Beabsichtigte Sperre (intent lock)

Eine Sperre, die auf einer Ebene der Ressourcenhierarchie eingerichtet wird, um freigegebene oder exklusive Sperren für Ressourcen niedrigerer Ebene zu schützen.

Interaktive SQL (ISQL) (interactive structured query language)

Ein interaktives Befehlszeilendienstprogramm, das mit SQL Server zur Verfügung gestellt wird und das es dem Benutzer ermöglicht, Transact-SQL-Anweisungen oder -Batches von einem Server oder einer Arbeitsstation aus auszuführen und die zurückgegebenen Ergebnisse anzuzeigen.

Schnittstelle (interface)

Definierte Eigenschaften, Methoden und Auflistungen, die eine logische Verhaltens- und Datengruppierung darstellen.

Schnittstellenimplikation (interface implication)

Wenn eine Schnittstelle eine andere Schnittstelle impliziert, muss jede Klasse, die die erste Schnittstelle implementiert, auch die zweite Schnittstelle implementieren. Die Schnittstellenimplikation wird in einem Informationsmodell verwendet, um einige Effekte der Mehrfachvererbung zu erzielen.

Interner Bezeichner (internal identifier)

Eine kompaktere Form eines Objektbezeichners in einem Repository.

Internationale Elektrotechnische Kommission (International Electrotechnical Commission)

Eine von zwei internationalen Institutionen, die für die Entwicklung internationaler Datenübertragungsstandards verantwortlich ist. Die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC, International Electrotechnical Commission) arbeitet eng mit der Internationalen Organisation für Normung (ISO, International Organization for Standardization) zusammen, um Standards für die elektronische Datenverarbeitung zu definieren. Gemeinsam haben sie den ISO/IEC SQL-92-Standard für SQL veröffentlicht.

Internationale Organisation für Normung (International Organization for Standardization)

Eine von zwei internationalen Institutionen, die für die Entwicklung internationaler Datenübertragungsstandards verantwortlich ist. Die Internationale Organisation für Normung (ISO, International Organization for Standardization) arbeitet eng mit der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC, International Electrotechnical Commission) zusammen, um Standards für die elektronische Datenverarbeitung zu definieren. Gemeinsam haben sie den ISO/IEC SQL-92-Standard für SQL veröffentlicht.

Internet Protocol Security (IPSec) (Internet Protocol security)

Regeln für Computer, die eine vertrauliche und sichere Kommunikation über IP-Netzwerke (IP, Internet Protocol) mittels kryptografischer Sicherheitsdienste sicherstellen.

Internetaktiviert (Internet-enabled)

Eine Veröffentlichungseinstellung, die die Replikation für Internetabonnenten aktiviert.

Prozessübergreifende Kommunikation (interprocess communication)

Ein Mechanismus, mit dem Betriebssystemprozesse und -threads Daten und Nachrichten austauschen.

Ipsec (Ipsec)

Siehe anderen Begriff: Internet Protocol Security (IPSec) (Internet Protocol security)

ISO (ISO)

Eine von zwei internationalen Institutionen, die für die Entwicklung internationaler Datenübertragungsstandards verantwortlich ist. Die Internationale Organisation für Normung (ISO, International Organization for Standardization) arbeitet eng mit der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC, International Electrotechnical Commission) zusammen, um Standards für die elektronische Datenverarbeitung zu definieren. Gemeinsam haben sie den ISO/IEC SQL-92-Standard für SQL veröffentlicht.

Isolationsstufe (isolation level)

Die Eigenschaft einer Transaktion, die steuert, in welchem Maß Daten zur Verwendung durch einen Prozess isoliert und vor Störungen durch andere Prozesse geschützt werden. Durch das Festlegen der Isolationsstufe wird das Standardsperrverhalten für alle SELECT-Anweisungen in der SQL Server-Sitzung definiert.

Rollenzuweisung auf Elementebene (item-level role assignment)

Eine Sicherheitsrichtlinie, die für ein Element im Ordnernamespace des Berichtsservers gilt.

Rollendefinition auf Elementebene (item-level role definition)

Eine Sicherheitsvorlage, die eine Rolle definiert, mit der der Zugriff auf oder die Interaktion mit einem Element im Ordnernamespace des Berichtsservers gesteuert wird.

Auftrag (job)

Ein Auftrag besteht aus bestimmten Vorgängen, sogenannten Schritten, die der SQL Server-Agent der nacheinander ausführt.

Verknüpfen (join)

Das Kombinieren der Inhalte aus mindestens zwei Tabellen und das Erzeugen eines Resultsets, das Zeilen und Spalten aus jeder Tabelle enthält.

Verknüpfungsspalte (join column)

Eine Spalte, auf die in einer Verknüpfungsbedingung verwiesen wird.

Verknüpfungsbedingung (join condition)

Eine Vergleichsklausel, durch die angegeben wird, wie Tabellen durch ihre Verknüpfungsspalten verbunden sind.

Verknüpfungsfilter (join filter)

Ein in der Mergereplikation verwendeter Filter, der den Zeilenfilter einer Tabelle auf eine verknüpfte Tabelle erweitert.

Verknüpfungsoperator (join operator)

Ein Vergleichsoperator in einer Verknüpfungsbedingung, der bestimmt, wie die beiden Seiten der Bedingung ausgewertet und welche Zeilen zurückgegeben werden.

Verknüpfungspfad (join path)

Eine Reihe von Verknüpfungen, die angeben, wie zwei Tabellen zueinander in Beziehung stehen.

Verknüpfungstabelle (junction table)

Eine Tabelle, die eine Beziehung zwischen anderen Tabellen herstellt.

Kernel (kernel)

1. In SQL Server ein Bestandteil des Speichermoduls, auf das in bestimmten Fehlermeldungen verwiesen wird. 2. In Windows der Kern des Betriebssystems, der grundlegende Vorgänge ausführt.

Schlüssel (key)

Eine Spalte oder eine Gruppe von Spalten, die eine Zeile eindeutig kennzeichnet (Primärschlüssel), die Beziehung zwischen zwei Tabellen definiert (Fremdschlüssel) oder zum Erstellen eines Index verwendet wird.

Schlüsselattribut (key attribute)

Das Attribut einer Dimension, mit dem die Nicht-Schlüssel-Attribute in der Dimension mit zugehörigen Measures verknüpft werden.

Schlüsselspalte (key column)

1. In einer Analysis Services-Dimension eine Attributeigenschaft, mit der die Attributelemente eindeutig identifiziert werden. 2. In einem Analysis Services-Miningmodell eine Data Mining-Spalte, mit der die einzelnen Fälle in einer Falltabelle eindeutig identifiziert werden.

Key Performance Indicator (Key Performance Indicator, KPI)

Eine quantifizierbare, standardisierte Metrik, die eine wichtige Geschäftsvariable (z. B. den Marktanteil) in Abhängigkeit von der Zeit wiedergibt.

Schlüsselbereichssperre (key range lock)

Eine Sperre, die zum Sperren von Bereichen zwischen Datensätzen in einer Tabelle verwendet wird, um auf diese Weise Phantomeinfügungen oder -löschungen in einer Gruppe von Datensätzen zu vermeiden. Durch Schlüsselbereichssperren werden serialisierbare Transaktionen ermöglicht.

Keysetgesteuerter Cursor (keyset-driven cursor)

Ein Cursor, der die Auswirkungen von Aktualisierungen anzeigt, die von anderen Benutzern an den im Cursor enthaltenen Zeilen vorgenommen werden, während der Cursor geöffnet ist. Die Auswirkungen von Einfügungen oder Löschvorgängen werden jedoch nicht angezeigt.

Schlüsselwort (keyword)

Ein reserviertes Wort in SQL Server, das eine bestimmte Funktion ausführt, wie z. B. das Definieren oder Ändern von Datenbankobjekten oder das Zugreifen auf Datenbankobjekte.

KPI (KPI)

Siehe anderen Begriff: Key Performance Indicator (Key Performance Indicator, KPI)

Latch (latch)

Eine kurzzeitige Sperre eines Objekts.

Latenzzeit (latency)

Die Zeit, die zwischen dem Abschluss einer Datenänderung auf einem Server und der Anzeige dieser Änderung auf einem anderen Server vergeht.

LCID (LCID)

Eine Nummer, die ein Windows-basiertes Gebietsschema identifiziert.

Führendes Byte (lead byte)

Das erste Byte eines 2-Byte-Codepunkts in einer Doppelbytecodepage.

Blatt (leaf)

In einer Baumstruktur ein Element ohne untergeordnete Elemente.

Blattebene (leaf level)

Die unterste Ebene eines gruppierten oder nicht gruppierten Index.

Blattelement (leaf member)

Ein Dimensionselement ohne untergeordnete Elemente.

Linke äußere Verknüpfung (left outer join)

Eine Form der äußeren Verknüpfung, bei der alle Zeilen aus der Tabelle ganz links in der JOIN-Klausel eingeschlossen werden.

Ebene (level)

Die Bezeichnung für eine Elementgruppe in einer Dimensionshierarchie, bei der alle Elemente der Gruppe die gleiche Distanz vom Stamm der Hierarchie aufweisen.

Bibliothek (library)

In Analysis Services ein Ordner, der freigegebene Objekte enthält, wie z. B. freigegebene Dimensionen, die von mehreren Objekten in der Datenbank verwendet werden können.

Prognosegütediagramm (lift chart)

In Analysis Services ein Diagramm, das die Genauigkeit der Prognosen jedes Data Mining-Modells in der Vergleichsgruppe vergleicht.

Linguistische Schreibweise (linguistic casing)

Die linguistische Schreibweise bezieht sich auf die Funktionalität der Win32 API für die einfache Unicode-Schreibweisenzuordnung von Türkisch und anderen Gebietsschemas.

Verknüpfte Dimension (linked dimension)

In Analysis Services ein Verweis in einem Cube auf eine Dimension in einem anderen Cube.

Verknüpfte Measuregruppe (linked measure group)

In Analysis Services ein Verweis in einem Cube auf eine Measuregruppe in einem anderen Cube.

Verknüpfter Bericht (linked report)

Ein Bericht, der auf eine vorhandene Berichtsdefinition mittels unterschiedlicher Parameterwerte oder Eigenschaften verweist.

Verbindungsserver (linked server)

Die Definition einer OLE DB-Datenquelle, die von verteilten SQL Server-Abfragen verwendet wird. Die Verbindungsserverdefinition gibt den OLE DB-Anbieter an, der auf die Daten zugreifen muss, und enthält ausreichend Adressinformationen, damit der OLE DB-Anbieter auf die Daten zugreifen kann. Auf Rowsets, die von der OLE DB-Datenquelle verfügbar gemacht werden, kann dann in verteilten Abfragen von SQL Server als Tabellen, so genannte verknüpfte Tabellen, verwiesen werden.

Verknüpfte Tabelle (linked table)

Ein OLE DB-Rowset, das von einer OLE DB-Datenquelle verfügbar gemacht wird, die als Verbindungsserver für verteilte Abfragen von SQL Server definiert wurde.

Verknüpfungstabelle (linking table)

Eine Tabelle, die mit zwei anderen Tabellen verbunden ist und indirekt als Verbindung zwischen diesen beiden Tabellen verwendet wird.

Listendatenbereich (list data region)

Ein Berichtselement in einem Berichtslayout, das Daten in einem Listenformat darstellt.

Lokaler Cube (local cube)

Ein mit der Erweiterung CUB auf einem lokalen Computer erstellter und gespeicherter Cube, für den der PivotTable-Dienst verwendet wird.

Lokaler Verteiler (local Distributor)

Ein Server, der als Verleger und Verteiler für SQL Server-Replikation konfiguriert ist.

Lokale Gruppe (local group)

Eine Gruppe in Windows NT 4.0 oder Windows 2000, die Benutzerkonten und globale Gruppen aus der Domänengruppe, in der sie erstellt werden, und aus jeder beliebigen vertrauenswürdigen Domäne enthält.

Lokale Anmelde-ID (local login identification)

Die ID, die ein Benutzer für die Anmeldung an einem lokalen Server verwenden muss.

Lokale partitionierte Sicht (local partitioned view)

Eine Sicht, die partitionierte Daten aus einem Satz von Elementtabellen über einen einzelnen Server hinweg horizontal verknüpft, sodass die Daten so dargestellt werden, als würden sie aus einer Tabelle stammen.

Lokaler Server (local server)

1. Bei SQL Server-Verbindungen eine Instanz von SQL Server, die auf demselben Computer wie die Anwendung ausgeführt wird. 2. Beim Auflösen von Verweisen auf die Datenbankobjekte in einer Transact-SQL-Anweisung ist dies die Instanz von SQL Server, die die Anweisung ausführt. 3. Bei verteilten Abfragen von SQL Server ist dies die Instanz von SQL Server, die die verteilte Abfrage ausführt. Der lokale Server greift dann auf die Verbindungsserver zu, auf die in der Abfrage verwiesen wird.

Lokales Abonnement (local subscription)

Siehe anderen Begriff: Clientabonnement (client subscription)

Lokale Variable (local variable)

Eine benutzerdefinierte Variable, die einen zugewiesenen Wert aufweist.

Gebietsschema (locale)

Das Attribut des Windows-Betriebssystems, das bestimmte Verhaltensweisen im Zusammenhang mit der Sprache definiert.

Gebietsschemabezeichner (locale identifier)

Eine Nummer, die ein Windows-basiertes Gebietsschema identifiziert.

Lokalisierung (localization)

Eine Sicht, die partitionierte Daten aus einem Satz von Elementtabellen über einen einzelnen Server hinweg horizontal verknüpft, sodass die Daten so dargestellt werden, als würden sie aus einer Tabelle stammen.

Sperre (lock)

Eine Beschränkung des Zugriffs auf eine Ressource in einer Mehrbenutzerumgebung.

Sperrenausweitung (lock escalation)

Der Vorgang, bei dem viele feine Sperren in wenige gröbere Sperren konvertiert werden.

Protokollsicherung (log backup)

Eine Sicherung von Transaktionsprotokollen, die alle Protokolldatensätze enthält, die in vorherigen Protokollsicherungen nicht gesichert wurden.

Protokollkette (log chain)

Eine fortlaufende Abfolge von Transaktionsprotokollen für eine Datenbank.

Protokolldatei (log file)

Eine Datei oder ein Dateisatz mit Aufzeichnungen zu den Änderungen, die in einer Datenbank vorgenommen wurden.

Protokollanbieter (log provider)

Ein Anbieter, der Paketinformationen zur Laufzeit protokolliert.

Protokoll-Lese-Agent (log reader agent)

Bei der Replikation die ausführbare Datei, die die Transaktion jeder für die Transaktionsreplikation konfigurierten Datenbank überwacht und die für die Replikation markierten Transaktionen aus der Transaktion in die Verteilungsdatenbank kopiert.

Protokollfolgenummer (log sequence number)

Eine eindeutige Nummer, die jedem Eintrag in einem Transaktionsprotokoll zugewiesen wird.

Protokollversand (log shipping)

Das Kopieren einer Protokollsicherung in regelmäßigen Abständen von einer Datenbank mit Lese-/Schreibzugriff (der primären Datenbank) in mindestens eine Remoteserverinstanz (sekundäre Server).

Protokollversandkonfiguration (log shipping configuration)

Eine Serverkonfiguration mit einem primären Server, mindestens einem sekundären Server (mit je einer sekundären Datenbank) und einem Überwachungsserver.

Protokollversandauftrag (log shipping job)

Ein Auftrag, mit dem einer der folgenden Protokollversandvorgänge ausgeführt wird: Sichern des Transaktionsprotokolls der primären Datenbank auf dem primären Server (Sicherungsauftrag), Kopieren der Transaktionsprotokolldatei auf einen sekundären Server (Kopierauftrag) oder Wiederherstellen der Protokollsicherung in der sekundären Datenbank auf einem sekundären Server (Wiederherstellungsauftrag). Der Sicherungsauftrag befindet sich auf dem primären Server. Die Kopier- und Wiederherstellungsaufträge befinden sich auf den sekundären Servern.

Logischer Name (logical name)

Eine Name, der von SQL Server verwendet wird, um eine Datei zu identifizieren.

Logische Operatoren (logical operators)

Die Operatoren AND, OR und NOT. Logische Operatoren werden verwendet, um Suchbedingungen in WHERE-Klauseln zu verbinden.

Logischer Datensatz (logical record)

Ein Feature der Mergereplikation, mit dem Sie eine Beziehung zwischen verknüpften Zeilen in verschiedenen Tabellen definieren können, sodass die Zeilen als Einheit verarbeitet werden.

Anmeldungssicherheitsmodus (login security mode)

Ein Sicherheitsmodus, mit dem die Art und Weise bestimmt wird, in der eine Anmeldeanforderung durch eine Instanz von SQL Server überprüft wird.

Nachschlagetabelle (lookup table)

In Integration Services eine Verweistabelle zum Vergleichen oder Extrahieren von Daten oder zum Suchen nach Übereinstimmungen in Daten.

LSN (LSN)

Eine eindeutige Nummer, die jedem Eintrag in einem Transaktionsprotokoll zugewiesen wird.

Computer-DSN (machine DSN)

Speichert Verbindungsinformationen für eine Datenbank in der Systemregistrierung.

Verwalteter Code (managed code)

1. Code, der unter der Common Language Runtime (CLR) ausgeführt wird. Wird auch als sicherer Code bezeichnet.

Manuelles Failover (manual failover)

In einer Datenbankspiegelungssitzung ein Failover, das vom Datenbankbesitzer initiiert wird, während der Prinzipalserver weiter ausgeführt wird, und das Dienste von der Prinzipaldatenbank zur Spiegeldatenbank überträgt, während die beiden Datenbanken in synchronisiertem Zustand sind.

m:n-Dimension (many-to-many dimension)

Eine Beziehung zwischen einer Dimension und einer Measuregruppe, bei der ein einzelner Fakt mehreren Dimensionselementen und ein einzelnes Dimensionselement mehreren Fakten zugeordnet werden kann.

m:n-Beziehung (many-to-many relationship)

Eine Beziehung zwischen zwei Tabellen, bei der Zeilen in jeder der beiden Tabellen mehrere übereinstimmende Zeilen in der verknüpften Tabelle aufweisen.

m:1-Beziehung (many-to-one relationship)

Eine Beziehung zwischen zwei Tabellen, bei der eine Zeile in einer Tabelle mit vielen Zeilen in einer anderen Tabelle verknüpft sein kann.

master-Datenbank (master database)

Die Systemdatenbank, in der alle Informationen auf Systemebene für eine Instanz von SQL Server aufgezeichnet werden.

Masterdatei (master file)

Datei, die mit früheren Versionen von SQL Server installiert wurde und zum Speichern von Systemdatenbanken und Transaktionen des Typs master, model und tempdb sowie der Beispieldatenbank und des Transaktionsprotokolls des Typs pubs dient.

Masterserver (master server)

Ein Server, der Aufträge verteilt und Ereignisse von mehreren Servern empfängt.

Matrixdatenbereich (matrix data region)

Ein Berichtselement in einem Berichtslayout, das Daten in einem variablen spaltenförmigen Format darstellt.

MBCS (MBCS)

Ein Zeichensatz mit gemischter Breite, in dem einige Zeichen mehrere Bytes umfassen. Dieser wird insbesondere bei Sprachen wie Japanisch, Chinesisch und Koreanisch verwendet, in denen 256 mögliche Werte eines Single-Byte-Zeichensatzes nicht ausreichend sind, um alle möglichen Zeichen anzuzeigen.

MDAC (MDAC)

Siehe anderen Begriff: Microsoft Data Access Components (Microsoft Data Access Components)

MDX (MDX)

Siehe anderen Begriff: Mehrdimensionale Ausdrücke (MDX) (Multidimensional Expressions)

Measure (measure)

In einem Cube eine Menge von in der Regel numerischen Werten, die auf einer Spalte in der Faktentabelle des Cubes beruhen. Measures sind die zentralen Werte, die aggregiert und analysiert werden.

Measuregruppe (measure group)

Alle Measures in einem Cube, die aus einer einzigen Faktentabelle in einer Datenquellenansicht abgeleitet werden.

Medienheader (media header)

Eine Bezeichnung, die Informationen zu den Sicherungsmedien liefert.

Mediensatz (media set)

Eine geordnete Auflistung von Sicherungsmedien, auf die mithilfe einer konstanten Anzahl von Sicherungsmedien von mindestens einem Sicherungsvorgang geschrieben wird.

Element (member)

Ein Element in einer Dimension, das mindestens ein Vorkommen von Daten darstellt.

Elementdelegierung (member delegation)

Ein Modellierungskonzept, das beschreibt, wie Schnittstellenelemente zwischen Schnittstellen zugeordnet werden.

Elementeigenschaft (member property)

Information zu einem Attributelement, wie z. B. das Geschlecht eines Kunden oder die Farbe eines Produkts.

Memo (memo)

Ein Spaltentyp, der lange Textzeichenfolgen enthält, üblicherweise mehr als 255 Zeichen.

Mergereplikation (merge replication)

Ein Replikationstyp, der es ermöglicht, auf Websites autonome Änderungen an replizierten Daten vorzunehmen, die Änderungen zu einem späteren Zeitpunkt zusammenzuführen und bei Bedarf Konflikte zu lösen.

Message Queuing (Message Queuing)

Ein mit Windows Server verteiltes asynchrones Messagingframework.

Nachrichtentyp (message type)

Mit einem Nachrichtentyp wird der Name einer Nachricht und die Art der Überprüfung festgelegt, die Service Broker für eingehende Nachrichten dieser Art ausführt.

Metadaten (metadata)

Informationen zu den Eigenschaften von Daten, z. B. zum Datentyp in einer Spalte (numerisch, Text usw.) oder zur Länge einer Spalte. Es kann sich jedoch auch um Informationen zur Struktur von Daten oder zum Design von Objekten wie Cubes oder Dimensionen handeln.

Methode (method)

Eine Funktion, die eine Aktion mithilfe eines COM-Objekts (Component Object Model) ausführt, z. B. für SQL-DMO, OLE DB und ActiveX-Datenobjekte (ADO).

Microsoft Data Access Components (Microsoft Data Access Components)

Umfasst ActiveX Data Objects (ADO), Remote Data Service (RDS), Microsoft OLE DB-Anbieter für ODBC, Open Database Connectivity (ODBC), ODBC-Treiber für Microsoft SQL Server, Microsoft Access und andere Desktopdatenbanken ebenso wie Oracle-Datenbanken.

Miningmodell (mining model)

Ein Objekt, das die Definition eines Data Mining-Prozesses und die Ergebnisse der Trainingsaktivität enthält.

Miningstruktur (mining structure)

Ein Data Mining-Objekt, in dem die Datendomäne definiert wird, aus der die Miningmodelle erstellt werden.

Spiegeldatenbank (mirror database)

In einer Datenbankspiegelungssitzung die Kopie der Datenbank, die normalerweise vollständig mit der Prinzipaldatenbank synchronisiert ist.

Spiegelserver (mirror server)

In einer Datenbank-Spiegelungskonfiguration die Serverinstanz, auf der sich die Spiegeldatenbank befindet.

Gespiegelter Mediensatz (mirrored media set)

Ein Mediensatz, der zwei bis vier identische Kopien (Spiegelkopien) jeder Medienfamilie enthält.

Spiegeln (mirroring)

Der Prozess, der zum Schutz vor Datenverlust aufgrund von Datenträgerfehlern beiträgt, indem eine vollständige redundante Kopie der Daten auf einem separaten Datenträger verwaltet wird.

Gemischter Modus (mixed mode)

Siehe anderen Begriff: Anmeldungssicherheitsmodus (login security mode)

model-Datenbank (model database)

Eine Datenbank, die mit SQL Server installiert wird und die als Vorlage für neue Benutzerdatenbanken verwendet wird.

Modellabhängigkeit (model dependency)

Eine Beziehung zwischen mindestens zwei Modellen, bei der ein Modell von den Informationen eines anderen Modells abhängt.

Modul (module)

Eine Gruppe von Objekten in einem Projekt. Sie können Objekte zwischen Modulen eines Projekts verschieben und dadurch diese Objekte für eine verteilte Entwicklungsumgebung organisieren.

Modulo (modulo)

Ein arithmetischer Operator, der nach einer Division von zwei ganzen Zahlen den ganzzahligen Rest bereitstellt.

Überwachungsserver (monitor server)

Bei einer Protokollversandkonfiguration eine Serverinstanz, in der jeder Protokollversandauftrag in der Konfiguration den Verlauf und den Status aufzeichnet.

Multibasedifferenzial (multibase differential)

Eine differenzielle Sicherung, die Dateien einschließt, die zuletzt in unterschiedlichen Basissicherungen gesichert wurden.

Mehrbyte-Zeichensatz (multibyte character set)

Eine Zeichencodierung, in der die Codepunkte 1, 2 oder mehr Byte umfassen können.

Multicastübermittlung (multicast delivery)

Eine Methode zum Übermitteln von Benachrichtigungen, mit der eine Benachrichtigung nur einmal formatiert und die resultierende Nachricht an mehrere Abonnenten gesendet wird.

Mehrdimensionale Ausdrücke (Multidimensional Expressions, MDX)

Eine Syntax zum Definieren mehrdimensionaler Objekte und zum Abfragen und Bearbeiten mehrdimensionaler Daten.

Mehrdimensionale OLAP (multidimensional OLAP)

Ein Speichermodus, der eine proprietäre mehrdimensionale Struktur verwendet, um die Fakten und Aggregationen oder eine Dimension einer Partition zu speichern.

Mehrdimensionale Struktur (multidimensional structure)

Ein Datenbankparadigma, das Daten als Cubes behandelt, die Dimensionen und Measures in Zellen enthalten.

Mehrfachvererbung (multiple inheritance)

Ein Modellierungsbegriff, der beschreibt, wie eine Schnittstelle die Merkmale mehrerer übergeordneter Schnittstellen empfängt.

Mehrere Instanzen (multiple instances)

Mehrere Kopien von SQL Server, die auf demselben Computer ausgeführt werden.

Multiserververwaltung (multiserver administration)

Der Prozess der Automatisierung der Verwaltung über mehrere Instanzen von SQL Server.

Multithread-Serveranwendung (multithreaded server application)

Eine Anwendung, die mehrere Threads innerhalb eines einzigen Prozesses erstellt, um mehrere Benutzeranforderungen gleichzeitig verarbeiten zu können.

Mehrbenutzersystem (multiuser)

Die Fähigkeit eines Computers, mehrere Benutzer gleichzeitig zu unterstützen und dabei jedem Benutzer die gesamte Funktionalität des Computersystems zur Verfügung zu stellen.

Benannte Instanz (named instance)

Eine Installation von SQL Server, die einen Namen erhält, um sie von anderen benannten Instanzen und von der Standardinstanz auf demselben Computer zu unterscheiden.

Named Pipe (named pipe)

Ein Mechanismus der prozessübergreifenden Kommunikation (IPC, Interprocess Communication), der von SQL Server verwendet wird, um die Kommunikation zwischen Clients und Servern zu ermöglichen.

Benannte Menge (named set)

Eine Menge von Dimensionselementen oder ein Mengenausdruck, die bzw. der für die wiederholte Verwendung, z. B. in MDX-Abfragen (Multidimensional Expressions), erstellt wird.

Namensbeziehung (naming relationship)

Eine Benennungskonvention, die die Zielobjekte dieser Beziehung anhand des Namens identifiziert.

Systemeigenes Format (native format)

Datendateien für das Massenkopieren, in denen die Daten mit denselben internen Datenstrukturen gespeichert werden, die SQL Server zum Speichern von Daten in SQL Server-Datenbanken verwendet.

Natürliche Hierarchie (natural hierarchy)

Eine Hierarchie, in der auf jeder Ebene eine 1:n-Beziehung zwischen Elementen dieser Ebene und Elementen der nächst niedrigeren Ebene besteht.

Geschachtelte Abfrage (nested query)

Eine SELECT-Anweisung, die mindestens eine Unterabfrage enthält, bzw. eine andere Bezeichnung für Unterabfrage.

Geschachtelte Tabelle (nested table)

Eine Data Mining-Modellkonfiguration, bei der eine Tabellenspalte eine Tabelle enthält.

Netzwerkbibliothek (Net-Library)

Eine SQL Server-Kommunikationskomponente, die die SQL Server-Clientsoftware und das Datenbankmodul von den Netzwerk-APIs (Application Programming Interfaces, Anwendungsprogrammierschnittstellen) trennt.

Spitzname (nickname)

Im Zusammenhang mit Systemtabellen der Mergereplikation ein Name für einen anderen Abonnenten, von dem bekannt ist, dass er bereits aktualisierte Daten generiert hat.

NILADIC-Funktionen (niladic functions)

Funktionen, die keine Eingabeparameter aufweisen.

Füllwort (noise word)

Wörter, die bei einer Volltextabfrage nicht berücksichtigt werden, wie Artikel und Konjunktionen.

Nicht gruppierter Index (nonclustered index)

Ein Index, in dem sich die logische Reihenfolge der Indexschlüsselwerte von der physische Reihenfolge der entsprechenden Zeilen in einer Tabelle unterscheidet.

Nichtschlüssel-Indexspalte (nonkey index column)

Eine Spalte in einem nicht gruppierten Index, die nicht als Schlüsselspalte fungiert. Stattdessen wird die Spalte auf der Blattebene des Index gespeichert und zusammen mit den Schlüsselspalten verwendet, um mindestens eine Abfrage abzudecken.

Innerer Knoten (nonleaf)

In einer Baumstruktur ein Element mit mindestens einem untergeordneten Element. In Analysis Services ein Dimensionselement mit mindestens einem untergeordneten Element. Bei SQL Server-Indizes ein Zwischenindexknoten, der auf andere Zwischenknoten oder Blattknoten verweist.

Inneres Knotenelement (nonleaf member)

Ein Element mit mindestens einem untergeordneten Element.

Parameter, der keine NULL-Werte zulässt (nonnullable parameter)

Ein Parameter, der keinen NULL-Wert aufweisen kann.

Nicht wiederholbarer Lesevorgang (nonrepeatable read)

Eine Inkonsistenz, die auftritt, wenn eine Zeile durch eine Transaktion mehrmals gelesen wird und diese Zeile zwischen den Lesevorgängen durch eine separate Transaktion geändert wird.

EM nicht skalierbar (non-scalable EM)

Ein Microsoft Clustering-Algorithmus, der eine probabilistische Methode zur Bestimmung der Wahrscheinlichkeit verwendet, mit der ein Datenpunkt in einem Cluster vorhanden ist.

K-Means nicht skalierbar (non-scalable K-means)

Ein Microsoft Clustering-Algorithmus, der eine Abstandsmessung verwendet, um einen Datenpunkt seinem am nächsten gelegenen Cluster zuzuweisen.

Non-Uniform Memory Access (non-uniform memory access)

Eine Multiprozessorarchitektur, die das System in Knoten unterteilt.

Normalisierungsregeln (normalization rules)

Regeln für den Datenbankentwurf, die die Datenredundanz minimieren und eine Datenbank ergeben, bei der das Datenbankmodul und die Anwendungssoftware die Datenintegrität auf einfache Weise erzwingen können.

NULL (NULL)

Ein Eintrag, der keinen explizit zugewiesenen Wert aufweist.

NULL-Schlüssel (null key)

Ein NULL-Wert, der in einer Schlüsselspalte gefunden wird.

NULL-Zulässigkeit (nullability)

Das Attribut einer Spalte, eines Parameters oder einer Variablen, das angibt, ob NULL-Werte zulässig sind.

Nullable-Eigenschaft (nullable property)

Eine Eigenschaft, die steuert, ob ein Feld einen NULL-Wert enthalten kann.

NUMA (NUMA)

Siehe anderen Begriff: Non-Uniform Memory Access (non-uniform memory access)

Numerischer Ausdruck (numeric expression)

Ein beliebiger Ausdruck, der zu einer Zahl ausgewertet wird.

Objekt (object)

Bei Datenbanken eine der Komponenten einer Datenbank.

Objektabhängigkeiten (object dependencies)

Verweise auf andere Objekte, wenn das Verhalten des ersten Objekts durch Änderungen am Objekt, auf das verwiesen wird, betroffen sein kann.

Objektbezeichner (object identifier)

1. Ein eindeutiger Name, der einem Objekt gegeben wird. 2. In Meta Data Services ein eindeutiger Bezeichner, der von einem global eindeutigen Bezeichner (GUID, Globally Unique Identifier) und einem internen Bezeichner erstellt wird.

Objektvariable (object variable)

Eine Variable, die einen Verweis auf ein Objekt enthält.

ODBC-Datenquelle (ODBC data source)

1. Der Speicherort von Daten, auf die über einen ODBC-Treiber zugegriffen werden kann. 2. Eine gespeicherte Definition, die alle Verbindungsinformationen enthält, die eine ODBC-Anwendung zum Herstellen einer Verbindung mit der Datenquelle benötigt.

ODBC-Treiber (ODBC driver)

Eine DLL (Dynamic Link Library), die von einer ODBC-aktivierten Anwendung wie Microsoft Excel für den Zugriff auf eine ODBC-Datenquelle verwendet werden kann.

OLAP (OLAP)

Siehe anderen Begriff: Analytische Onlineverarbeitung (online analytical processing)

OLE-Automatisierungscontroller (OLE Automation controller)

Eine Programmierungsumgebung, die Automatisierungsobjekte steuern kann.

OLE-Automatisierungsobjekte (OLE Automation objects)

Ein COM-Objekt (Component Object Model), das Schnittstellen bereitstellt, die mit der Automatisierung kompatibel sind.

OLE-Automatisierungsserver (OLE Automation server)

Eine Anwendung, die programmierbare Automatisierungsobjekte für andere Anwendungen verfügbar macht, die als Automatisierungsclients bezeichnet werden.

OLE DB (OLE DB)

Eine COM-basierte Anwendungsprogrammierschnittstelle (API, Application Programming Interface) für den Datenzugriff. OLE DB unterstützt den Zugriff auf Daten, die in einem beliebigen Format gespeichert sind, für das ein OLE DB-Anbieter verfügbar ist.

OLE DB für OLAP (OLE DB for OLAP)

Früher eine separate Spezifikation im Zusammenhang mit OLAP-Erweiterungen für OLE DB. Seit OLE DB 2.0 sind die OLAP-Erweiterungen in die OLE DB-Spezifikation integriert.

1:n-Beziehung (one-to-many relationship)

Bei relationalen Datenbanken eine Beziehung zwischen zwei Tabellen, bei der eine einzelne Zeile in der ersten Tabelle zu mindestens einer Zeile in der zweiten Tabelle in Beziehung gesetzt werden kann; eine Zeile in der zweiten Tabelle kann jedoch immer nur zu einer Zeile in der ersten Tabelle in Beziehung gesetzt werden.

1:1-Beziehung (one-to-one relationship)

Bei relationalen Datenbanken eine Beziehung zwischen zwei Tabellen, bei der eine einzelne Zeile in der ersten Tabelle zu nur einer Zeile in der zweiten Tabelle in Beziehung gesetzt werden kann; eine Zeile in der zweiten Tabelle kann ebenfalls zu nur einer Zeile in der ersten Tabelle in Beziehung gesetzt werden.

Analytische Onlineverarbeitung (OLAP) (online analytical processing)

Ein Verfahren, in dem mithilfe mehrdimensionaler Strukturen der schnelle Zugriff auf Analysedaten ermöglicht wird.

Onlinewiederherstellung (online restore)

Eine Wiederherstellung, bei der mindestens eine sekundäre Dateigruppe, zu sekundären Dateigruppen gehörende Dateien oder Seiten wiederhergestellt werden, während die Datenbank weiterhin online ist.

Onlinetransaktionsverarbeitung (OLTP) (online transaction processing)

Ein Datenverarbeitungssystem, das alle Geschäftstransaktionen einer Organisation aufzeichnet, sobald sie auftreten. Ein OLTP-System ist gekennzeichnet durch viele gleichzeitige Benutzer, die Daten aktiv hinzufügen und ändern.

Open Data Services (Open Data Services)

Die Ebene des SQL Server-Datenbankmoduls, die Clientanforderungen an die entsprechenden Funktionen im Datenbankmodul überträgt.

Open Database Connectivity (ODBC) (Open Database Connectivity)

Eine Datenzugriffs-API, die den Zugriff auf alle Datenquellen unterstützt, für die ein ODBC-Treiber verfügbar ist.

Operator (operator)

Ein Zeichen oder ein Symbol, das den Typ der Berechnung angibt, die innerhalb eines Ausdrucks ausgeführt werden soll. Es gibt mathematische Operatoren, Vergleichsoperatoren, logische Operatoren und Verweisoperatoren.

Optimierter Bitmapfilter (optimized bitmap filter)

Ein Bitmapfilter, der dynamisch während der Abfrageoptimierung angewendet wird.

Geordnete Menge (ordered set)

Eine Reihe von Elementen, die in einer bestimmten Reihenfolge zurückgegeben werden.

Ursprungsobjekt (origin object)

Ein Objekt in einem Repository, das den Ursprung in einer direktionalen Beziehung darstellt.

Äußere Verknüpfung (outer join)

Eine Verknüpfung, die alle Zeilen aus den verknüpften Tabellen enthält, die die Suchbedingungen erfüllt haben, und sogar Zeilen aus einer Tabelle, für die keine übereinstimmenden Zeilen in der anderen Verknüpfungstabelle vorhanden sind.

Überanpassung (overfitting)

Das Merkmal bestimmter Data Mining-Algorithmen, das zufälligen Variationen bei den Daten eine Bedeutung zukommen lässt, indem sie als wichtige Muster angesehen werden.

Besitzkette (ownership chain)

Eine Situation, in der Berechtigungen, die für ein Objekt festgelegt werden, das Verwalten des Zugriffs auf mehrere Objekte ermöglichen.

Paket (package)

Eine Auflistung von Ablaufsteuerungs- und Datenflusselementen, die als Einheit ausgeführt wird.

Paket (packet)

Ein Datenbündel, das zu Zwecken der Übertragung in einer Gruppe angeordnet wird.

Auffüllen (padding)

1. Eine Zeichenfolge, die im Allgemeinen hinzugefügt wird, wenn der letzte Nur-Text-Block kurz ist. 2. Der in einer Zelle vorgesehene Platz, mit dem eine bestimmte Größe erstellt oder gewahrt wird.

Seite (page)

In einem virtuellen Speichersystem bezeichnet eine Seite einen Block fester Größe mit fortlaufenden virtuellen Adressen. Dieser Block wird im Rahmen von Auslagerungsvorgängen als Einheit aus dem Arbeitsspeicher auf den Datenträger und zurück kopiert.

Seitenwiederherstellung (page restore)

Ein Vorgang, mit dem mindestens eine Datenseite wiederhergestellt wird und der verwendet wird, um einzelne beschädigte Seiten zu reparieren.

Seitenteilung (page split)

Der Vorgang, mit dem die Hälfte der Zeilen oder Einträge in einer gefüllten Daten- oder Indexseite auf eine neue Seite verschoben wird, um Platz für eine neue Zeile oder einen neuen Indexeintrag zu schaffen.

PAL (PAL)

Siehe anderen Begriff: Veröffentlichungszugriffsliste (publication access list)

Parametrisierung (parameterization)

In Transact-SQL-Abfragen das Verwenden von Parametern oder Parametermarkierungen anstelle von konstanten Werten.

Parametrisierter Bericht (parameterized report)

Ein veröffentlichter Bericht, dem über Parameter Eingabewerte übergeben werden.

Parametrisierter Zeilenfilter (parameterized row filter)

Ein Zeilenfilter, der bei der Mergereplikation zur Verfügung steht und mit dem Daten eingeschränkt werden können, die für einen Abonnenten repliziert werden. Der Zeilenfilter basiert auf der Systemfunktion oder einer benutzerdefinierten Funktion.

parent (parent)

Ein Element auf der nächsthöheren Ebene in einer Hierarchie, das eine direkte Beziehung zum aktuellen Element aufweist.

Teilsicherung (partial backup)

Eine Sicherung aller Daten in der primären Dateigruppe, in jeder Lese-/Schreib-Dateigruppe und in optional angegebenen schreibgeschützten Dateien.

Teilweise Datenbankwiederherstellung (partial database restore)

Die Wiederherstellung eines Teils der Datenbank, der die primären Dateigruppe und eventuell eine oder mehrere sekundäre Dateigruppen umfasst

Differenzielle Teilsicherung (partial differential backup)

Eine Teilsicherung, die differenziell in Bezug auf eine einzelne, frühere Teilsicherung (die Basissicherung) ist.

Partikel (particle)

Ein sehr kleiner Teil; ein unteilbares Objekt.

Partition (partition)

1. Bei der Replikation eine Teilmenge von Zeilen aus einer veröffentlichten Tabelle, die mit einem statischen Zeilenfilter oder einem parametrisierten Zeilenfilter erstellt wurden. 2. In Analysis Services einer der Speichercontainer für Daten und Aggregationen eines Cubes. Jeder Cube enthält mindestens eine Partition. Bei Cubes mit mehreren Partitionen kann jede Partition separat an einem anderen physischen Ort gespeichert werden. Jede Partition kann auf einer anderen Datenquelle basieren. Partitionen sind für Benutzer nicht sichtbar; der Cube wirkt wie ein einzelnes Objekt. 3. Im Datenbankmodul eine Einheit einer partitionierten Tabelle oder eines partitionierten Index.

Partitionsfunktion (partition function)

Eine Funktion, die definiert, wie die Zeilen einer partitionierten Tabelle oder eines partitionierten Index basierend auf den Werten bestimmter Spalten, der so genannten Partitionierungsspalten, auf einen Satz von Partitionen verteilt werden.

Partitionsschema (partition scheme)

Ein Datenbankobjekt, das die Partitionen einer Partitionsfunktion Dateigruppen zuordnet.

Partitionierter Index (partitioned index)

Ein Index, der auf einem Partitionsschema basiert und dessen Daten horizontal in Einheiten aufgeteilt sind, die auf mehrere Dateigruppen in einer Datenbank verteilt sein können.

Partitionierter Snapshot (partitioned snapshot)

Bei der Mergereplikation ein Snapshot, der nur die Daten aus einer einzelnen Partition enthält.

Partitionierte Tabelle (partitioned table)

Eine Tabelle, die auf einem Partitionsschema basiert und deren Daten horizontal in Einheiten aufgeteilt sind, die auf mehrere Dateigruppen in einer Datenbank verteilt sein können.

Partitionierung (partitioning)

Der Vorgang, mit dem eine Tabelle durch mehrere kleinere Tabellen ersetzt wird.

Partitionierungsspalte (partitioning column)

Die Spalte einer Tabelle oder eines Index, die von einer Partitionsfunktion zum Partitionieren einer Tabelle oder eines Index verwendet wird.

Partner (partner)

Bei der Datenbankspiegelung der Prinzipalserver oder der Spiegelserver.

Durchlaufreihenfolge (pass order)

Die Reihenfolge der Auswertung (von der höchsten zur niedrigsten Berechnungsdurchlaufnummer) und Berechnung (von der niedrigsten zur höchsten Berechnungsdurchlaufnummer) für berechnete Elemente, benutzerdefinierte Elemente, benutzerdefinierte Rollupformeln und berechnete Zellen in einem mehrdimensionalen Cube.

Pass-Through-Abfrage (pass-through query)

Eine Abfrage, die zur Auswertung an einen externen Server übergeben wird, ohne zuvor interpretiert worden zu sein.

Pass-Through-Anweisung (pass-through statement)

Eine SELECT-Anweisung, die direkt ohne Änderungen oder Verzögerung an die Quelldatenbank übergeben wird.

Kennwortrichtlinie (password policy)

Eine Sammlung von Richtlinieneinstellungen, die die Kennwortanforderungen für ein Gruppenrichtlinienobjekt (GPO, Group Policy Object) definieren.

Pfad (path)

Ein Datenflusselement, das die Ausgabe einer Datenflusskomponente mit der Eingabe einer anderen Komponente verbindet.

Peerdatenbank (peer database)

Die Datenbank auf dem Peer, der sowohl als Veröffentlichungs- als auch als Abonnementdatenbank dient.

Peer-to-Peer-Replikation

Ein Typ der Transaktionsreplikation. Bei den Beziehungen zwischen Knoten in einer Peer-to-Peer-Replikationstopologie handelt es sich um Peer-Beziehungen und nicht um hierarchische Beziehungen, und jeder Knoten enthält identische Schemas und Daten.

Berechtigung (permission)

Eine Regel, die einem Objekt zugeordnet ist, um zu bestimmen, welche Benutzer auf das Objekt zugreifen können und wie.

Permanente berechnete Spalte (persisted computed column)

Eine berechnete Spalte einer Tabelle, die physisch gespeichert wird und deren Werte aktualisiert werden, wenn beliebige andere Spalten, die Teil ihrer Berechnung sind, geändert werden.

Dauerhaftigkeit (persistence)

Das Speichern einer Objektdefinition, damit sie nach dem Ende der aktuellen Sitzung verfügbar ist.

Perspektive (perspective)

Eine benutzerdefinierte Teilmenge eines Cubes.

Phantom (phantom)

Das Einfügen einer neuen Zeile oder das Löschen einer vorhandenen Zeile in einem Zeilenbereich, der zuvor von einem anderen Task gelesen wurde, für den noch kein Commit für die Transaktion ausgeführt wurde.

Physische Entwurfsstruktur (physical design structure)

Die Gesamtstruktur einer Datenbank, einschließlich aller Komponenten der Datenbank.

Physischer Name (physical name)

Der Pfad, in dem eine Datei oder eine gespiegelte Datei gespeichert ist.

Physische Lesevorgänge (physical reads)

Anforderungen von Datenbankseiten, aufgrund derer die angeforderten Seiten mithilfe von SQL Server vom Datenträger zum SQL Server-Pufferpool übertragen werden.

Schrittweise Wiederherstellung (piecemeal restore)

Ein zusammengesetzter Wiederherstellungsprozess, bei dem eine Datenbank phasenweise wiederhergestellt wird, wobei jede Phase einer Wiederherstellungssequenz entspricht.

Pivot (pivot)

1. Das Drehen von Zeilen und Spalten in einem Datenbrowser für Kreuztabellen, wodurch Zeilen zu Spalten bzw. Spalten zu Zeilen werden. 2. Pivot bezieht sich auch auf die Auswahl von Dimensionen aus der Menge der verfügbaren Dimensionen in einer mehrdimensionalen Datenstruktur, um diese in den Zeilen und Spalten einer Kreuztabellenstruktur anzuzeigen.

Pivotwährung (pivot currency)

Die Währung, für die Wechselkurse in die Wechselkurs-Measuregruppe eingegeben werden.

Nur-Text (plaintext)

Daten in unverschlüsselter oder entschlüsselter Form.

Erzwingen des Plans (plan forcing)

Das Erzwingen mithilfe des USE PLAN-Abfragehinweises der Verwendung eines bestimmten Abfrageplans für eine Abfrage durch den SQL Server-Abfrageoptimierer.

Planhinweisliste (plan guide)

Ein SQL Server-Modul, das Abfragehinweise an Abfragen in bereitgestellten Anwendungen anfügt, ohne direkt die Abfrage zu ändern.

Zeitpunktwiederherstellung (point-in-time recovery)

Der Prozess der Wiederherstellung nur derjenigen Transaktionen in einer Protokollsicherung, für die vor einem bestimmten Zeitpunkt ein Commit ausgeführt wurde, statt die gesamte Sicherung wiederherzustellen.

Abrufabfrage (polling query)

Eine Abrufabfrage ist normalerweise eine SINGLETON-Abfrage, die einen Wert zurückgibt, mit dessen Hilfe Analysis Services bestimmen kann, ob an Tabellen oder anderen relationalen Objekten Änderungen vorgenommen wurden.

Auffüllung (population)

Bei der Volltextsuche der Vorgang, einen Volltextindex zu erstellen und zu verwalten.

Position (position)

Der aktuelle Ort der Verarbeitung in einem Cursor.

Positionierte Aktualisierung (positioned update)

Ein Aktualisierungs-, Einfügungs- oder Löschvorgang, der in einer Zeile an der aktuellen Cursorposition ausgeführt wird.

Rangfolgeneinschränkung (precedence constraint)

Ein Ablaufsteuerungselement, das Tasks und Container in einen Sequenzworkflow verbindet.

Genauigkeit (precision)

Die maximale Gesamtanzahl der Dezimalstellen, sowohl links als auch rechts vom Dezimaltrennzeichen, die gespeichert werden können.

Vorausberechnete Partition (precomputed partition)

Eine Leistungsoptimierung, die mit gefilterten Mergeveröffentlichungen verwendet werden kann.

Vorhersagbare Spalte (predictable column)

Eine Data Mining-Spalte, um die herum der Algorithmus ein Modell anhand der Werte der Eingabespalten aufbaut.

Vorhersage (prediction)

Eine Data Mining-Technik, die vorhandene Daten analysiert und anhand der Ergebnisse Werte von Attributen für neue Datensätze oder fehlende Attribute in vorhandenen Datensätzen vorhersagt.

Präfixzeichen (prefix characters)

Zwischen 1 und 4 Byte, die jedem Datenfeld in einem systemeigenen Datendateiformat für das Massenkopieren vorangestellt sind.

Präfixlänge (prefix length)

Die Anzahl der Präfixzeichen vor jedem Nicht-Zeichenfeld in einer BCP-Datendatei im systemeigenen Format.

Präfixsuche (prefix search)

Eine Volltextabfrage, die nach denjenigen Spalten sucht, in denen der angegebene zeichenbasierte Text, das Wort oder der Ausdruck das Präfix darstellt.

Primäre Datenbank (primary database)

Beim Protokollversand eine Datenbank mit Lese-/Schreibzugriff, deren Transaktionsprotokoll in regelmäßigen Abständen für die Wiederherstellung in mindestens einer sekundären Datenbank gesichert wird.

Primäre Dimensionstabelle (primary dimension table)

Bei einem Schneeflockenschema in einem Data Warehouse eine Dimensionstabelle, die direkt mit der Faktentabelle in Beziehung steht und normalerweise mit dieser verknüpft ist.

Primärschlüssel (primary key)

Mindestens eine Spalte, die alle Zeilen in einer Tabelle eindeutig identifiziert.

Primärer Server (primary server)

In einer Protokollversandkonfiguration die Serverinstanz, in der sich die primäre Datenbank befindet.

Primäre Tabelle (primary table)

Die "1"-Seite von zwei verknüpften Tabellen in einer 1:n-Beziehung.

Prinzipal

Eine Entität (z. B. eine Anmeldung, ein Benutzer, eine Gruppe oder eine Rolle), der Zugriff auf eine sicherungsfähige Ressource gewährt werden kann.

Prinzipaldatenbank (principal database)

In einer Protokollversandkonfiguration die Serverinstanz, in der sich die primäre Datenbank befindet.

Prinzipalserver (principal server)

Bei der Datenbankspiegelung der Partner, dessen Datenbank derzeit die Prinzipaldatenbank ist.

Proaktives Zwischenspeichern (proactive caching)

Ein System, das das Veralten von Daten in einem Cube verwaltet und mit dem Objekte in einem MOLAP-Speicher automatisch aktualisiert und im Cache verarbeitet werden, während Abfragen an einen ROLAP-Speicher umgeleitet werden.

Prozedurcache (procedure cache)

Der Teil des SQL Server-Arbeitsspeicherpools, der zum Speichern von Ausführungsplänen für Transact-SQL-Batches, gespeicherte Prozeduren und Trigger verwendet wird.

Verarbeiten (process)

1. Bei einem Cube das Auffüllen eines Cubes mit Daten und Aggregationen. 2. Bei einem Data Mining-Modell das Auffüllen des Data Mining-Modells mit Data Mining-Inhalt.

Producer (producer)

Ein Producer sammelt Ereignisse einer bestimmten Ereigniskategorie und sendet die Daten an eine Warteschlange von SQL Profiler.

Gewinndiagramm (profit chart)

In Analysis Services ein Diagramm, das die theoretisch mögliche Erhöhung des Gewinns anzeigt, die sich aus der Verwendung der einzelnen Modelle ergibt.

Eigenschaftenseite (properties page)

Ein Dialogfeld, das Informationen über ein Objekt in der Schnittstelle anzeigt.

Eigenschaft (property)

Ein benanntes Attribut eines Steuerelements, eines Felds oder eines Datenbankobjekts, das festgelegt wird, um eines der Merkmale des Objekts (z. B. Größe, Farbe oder Bildschirmposition) oder einen Aspekt seines Verhaltens (z. B., ob es ausgeblendet ist) zu definieren.

Eigenschaftenzuordnung (property mapping)

Eine Zuordnung zwischen einer Variablen und einer Eigenschaft eines Paketelements.

Eigenschaftenseite (property page)

Ein Dialogfeld im Registerformat, in dem die Merkmale von Tabellen, Beziehungen, Indizes, Einschränkungen und Schlüsseln identifiziert werden können.

Schutzebene (protection level)

Bestimmt in Integration Services die Methode, das Kennwort oder den Benutzerschlüssel und den Bereich des Paketschutzes.

Protokoll (protocol)

Ein Satz von Standardformaten und -prozeduren, die Computern ermöglichen, Informationen auszutauschen.

Anbieter (provider)

1. Ein OLE DB-Anbieter. 2. Eine prozessinterne DLL (Dynamic Link Library), die den Zugriff auf eine Datenbank ermöglicht.

Bereitstellen (provision)

Installieren, verfügbar machen, verfügen, bereitstellen, erteilen.

NEAR-Suche (proximity search)

Eine Volltextabfrage, die nach denjenigen Vorkommen sucht, in denen sich die angegebenen Wörter nah beieinander befinden.

Proxykonto (proxy account)

Ein Konto, mit dem zusätzliche Berechtigungen für bestimmte Aktionen Benutzern bereitgestellt werden, die nicht über diese Berechtigungen verfügen, aber diese Aktionen ausführen müssen.

Veröffentlichung (publication)

Eine Auflistung einer oder mehrerer Artikel aus einer Datenbank.

Veröffentlichungszugriffsliste (publication access list)

Der primäre Mechanismus für die Sicherung des Verlegers. Enthält eine Liste mit Anmeldungen, Konten und Gruppen, denen Zugriff auf die Veröffentlichung gewährt wird.

Veröffentlichungsdatenbank (publication database)

Eine Datenbank auf dem Verleger, in der Daten und Datenbankobjekte für die Replikation markiert sind und an Abonnenten weitergegeben werden.

Beibehaltungsdauer der Veröffentlichung (publication retention period)

Bei der Mergereplikation die Angabe, wie lange ein Abonnement unsynchronisiert bleiben kann.

Veröffentlichte Daten (published data)

Daten auf dem Verleger, die repliziert wurden.

Verleger (publisher)

Ein Server, der Daten für die Replikation zu anderen Servern zur Verfügung stellt, geänderte Daten erkennt und Informationen zu allen Veröffentlichungen am Standort verwaltet.

Verlegerserver (publishing server)

Ein Server, auf dem eine Instanz von Analysis Services ausgeführt wird und auf dem der Quellcube für mindestens einen verknüpften Cube gespeichert ist.

Veröffentlichungstabelle (publishing table)

Die Tabelle auf dem Verleger, in der Daten für die Replikation markiert wurden und die Bestandteil einer Veröffentlichung ist.

Pullabonnement (pull subscription)

Ein Abonnement, das auf dem Abonnenten erstellt und verwaltet wird. Der Verteilungs-Agent oder der Merge-Agent für das Abonnement wird auf dem Abonnenten ausgeführt.

Reine Protokollsicherung (pure log backup)

Eine Sicherung, die nur das Transaktionsprotokoll für ein Intervall ohne Massenänderungen enthält.

Pushabonnement (push subscription)

Ein Abonnement, das auf dem Verleger erstellt und verwaltet wird.

Abfragekontrolle (query governor)

Eine Konfigurationsoption, mit der verhindert werden kann, dass Abfragen mit langen Ausführungszeiten ausgeführt und dadurch Systemressourcen aufgebraucht werden.

Abfrageoptimierer (query optimizer)

Das SQL Server-Datenbankmodul, das für das Generieren effizienter Ausführungspläne für SQL-Anweisungen verantwortlich ist.

Fragevorlage (question template)

Eine Struktur, die Fragen beschreibt, die mithilfe einer Beziehung oder einer Gruppe von Beziehungen gestellt werden können.

Warteschlange (queue)

Eine SQL Profiler-Warteschlange stellt einen temporären Speicherort für aufzuzeichnende Serverereignisse bereit.

Quorum (quorum)

Bei einer Datenbank-Spiegelungssitzung, für die eine Zeugenserverinstanz festgelegt ist, eine Beziehung, die nur eingerichtet wird, wenn mindestens zwei der Serverinstanzen in der Sitzung miteinander verbunden sind. Ein Quorum ist erforderlich, damit die Datenbank verfügbar wird.

Unregelmäßige Hierarchie (ragged hierarchy)

Siehe anderen Begriff: Unausgeglichene Hierarchie (unbalanced hierarchy)

Bereichspartitionierung (range partitioning)

Eine Methode zum Partitionieren einer Tabelle oder eines Index, bei der Partitionen zum Speichern von Zeilen angegebenen werden, die Wertebereiche aus einer einzelnen Partitionierungsspalte aufweisen.

Bereichsabfrage (range query)

Eine Abfrage, die einen Wertebereich als Teil der Suchkriterien angibt, z. B. alle Zeilen aus dem Wertebereich zwischen 10 und 100.

Rang (rank)

Ein Wert, der bei der Volltextsuche oder der Suche in der SQL Server-Onlinedokumentation anzeigt, wie nahe Zeilen oder Themen mit den angegebenen Suchkriterien übereinstimmen müssen. Für Meta Data Services und Analysis Services ein Wert, der die relative Position von Elementen wie Dimensionselemente, Hierarchieebenen oder Tupel in einer Menge angibt.

Rangfolgefunktion (ranking function)

Eine Funktion, die Rangfolgeinformationen zu jeder Zeile in dem Fenster (der Partition) eines Resultsets abhängig von der Position der Zeile im Fenster zurückgibt.

Rohdatendatei (raw file)

In Integration Services ein systemeigenes Format zum schnellen Lesen und Schreiben von in Dateien.

RDA (RDA)

Ein Dienst, der eine einfache Möglichkeit für eine Anwendung für intelligente Geräte bereitstellt, zwischen einer Remote-Datenbanktabelle von SQL Server und einer lokalen Datenbanktabelle von SQL Server Mobile Edition auf Daten zuzugreifen (Pull) und Daten zu senden (Push).

RDBMS (RDBMS)

Siehe anderen Begriff: Managementsystem für relationale Datenbanken (RDBMS) (relational database management system, RDBMS)

RDL (RDL)

Siehe anderen Begriff: Berichtsdefinitionssprache (Report Definition Language, RDL)

Datensatz (record)

Eine Gruppe verwandter Felder (Spalten) mit Informationen, die als Einheit behandelt wird. In einer relationalen Datenbank wird ein Datensatz in der Regel als Zeile bezeichnet.

Recordset (recordset)

Das ADO-Objekt (ActiveX Database Objects), das verwendet wird, um ein Resultset aufzunehmen. Je nach den Recordseteigenschaften, die durch eine Anwendung festgelegt werden, weist ein Recordset zudem ein bestimmtes Cursorverhalten auf.

Wiederherstellen (recover)

In einen stabilen Zustand zurückversetzen.

Wiederherstellung (recovery)

Eine Phase beim Starten der Datenbank, in der ein transaktionskonsistenter Zustand der Datenbank hergestellt wird.

Wiederherstellungsverzweigung (recovery branch)

Ein Bereich von LSNs mit demselben Wiederherstellungsverzweigungs-GUID.

Wiederherstellungs-Verzweigungspunkt (recovery fork point)

Der Punkt (LSN,GUID), an dem jedes Mal eine neue Wiederherstellungsverzweigung gestartet wird, wenn RESTORE WITH RECOVERY ausgeführt wird.

Wiederherstellungsintervall (recovery interval)

Die maximale Dauer, die ein Datenbankmodul zum Wiederherstellen einer Datenbank benötigen sollte.

Wiederherstellungsmodell (recovery model)

Eine Datenbankeigenschaft, die das grundlegende Verhalten von Sicherungs- und Wiederherstellungsvorgängen für eine Datenbank steuert.

Wiederherstellungspfad (recovery path)

Die Sequenz von Daten- und Protokollsicherungen, mit denen eine Datenbank zu einem bestimmten Zeitpunkt wiederhergestellt wird (einem so genannten Wiederherstellungspunkt).

Wiederherstellungspunkt (recovery point)

Der Punkt in der Protokollkette, an dem der Rollforward während einer Wiederherstellung beendet wird.

Rechteck (rectangle)

Ein Berichtselement, das als Container für mehrere Berichtselemente oder als grafisches Element in einem Bericht verwendet werden kann.

Rekursive Hierarchie (recursive hierarchy)

Eine Datenhierarchie, in der alle Parent-Child-Beziehungen in den Daten dargestellt sind.

Rollforwardphase (redo phase)

Die Phase während der Wiederherstellung, in der protokollierte Änderungen auf eine Datenbank angewendet werden, um die Daten zu aktualisieren.

Bezugsdimension (reference dimension)

Eine Beziehung zwischen einer Dimension und einer Measuregruppe, in der die Dimension mit der Measuregruppe über eine andere Dimension verknüpft ist. Dies verhält sich wie eine Schneeflockendimension, abgesehen davon, dass Attribute nicht für die beiden Dimensionen gegenseitig freigegeben sind.

Verweistabelle (reference table)

Die Quelltabelle, die in Fuzzysuchen verwendet werden soll.

Schlüssel, auf den verwiesen wird (referenced key)

Ein Primärschlüssel oder eindeutiger Schlüssel, auf den ein Fremdschlüssel verweist.

Referenzielle Integrität (referential integrity)

Ein Status, bei dem alle Fremdschlüsselwerte in einer Datenbank gültig sind. Damit ein Fremdschlüssel gültig ist, muss er den Wert NULL oder einen vorhandenen Schlüsselwert aus der Primärschlüsselspalte oder der Spalte für den eindeutigen Schlüssel haben, auf die der Fremdschlüssel verweist.

Reflexive Beziehung (reflexive relationship)

Eine Beziehung zwischen einer Spalte oder einer Kombination aus Spalten in einer Tabelle und anderen Spalten in derselben Tabelle.

Daten aktualisieren (refresh data)

Die Abfolge von Vorgängen, mit denen Daten aus einem Cube gelöscht, der Cube mit neuen Daten aus dem Data Warehouse geladen und Aggregationen berechnet werden.

Region (region)

Eine Auflistung von 128 Blattebenenseiten in logischer Reihenfolge in einer einzelnen Datei. Wird verwendet, um Bereiche einer Datei zu identifizieren, die fragmentiert ist.

Relationale Datenbank (relational database)

Eine Datenbank oder ein Datenbank-Managementsystem, in der bzw. dem Informationen in Tabellen in Form von Datenzeilen und -spalten gespeichert werden und Suchvorgänge mithilfe der Daten in angegebenen Spalten einer Tabelle ausgeführt werden, um zusätzliche Daten in einer anderen Tabelle zu finden.

Managementsystem für relationale Datenbanken (relational database management system)

Ein System, in dem Daten in verbundenen Zeilen und Spalten organisiert werden.

Relationale OLAP (relational OLAP)

Ein Speichermodus, der Tabellen in einer relationalen Datenbank verwendet, um mehrdimensionale Strukturen zu speichern.

Beziehung (relationship)

1. Eine Verknüpfung zwischen Tabellen, in der der Primärschlüssel einer Tabelle auf einen Fremdschlüssel einer anderen Tabelle verweist. Diese Beziehung wird in einem Datenbankdiagramm durch eine durchgehende Linie dargestellt, wenn zwischen den Tabellen referenzielle Integrität erzwungen wird, und durch eine gestrichelte Linie, wenn für INSERT- und UPDATE-Transaktionen keine referenzielle Integrität erzwungen wird. An den Endpunkten einer Beziehungslinie wird das Symbol für einen Primärschlüssel angezeigt, um eine Beziehung zwischen einem Primärschlüssel und einem Fremdschlüssel zu kennzeichnen, oder aber ein Unendlichkeitssymbol, um die Fremdschlüsselseite einer 1:n-Beziehung zu kennzeichnen. 2. In Meta Data Services ist eine Beziehung eine Zuordnung zwischen einem Paar von Objekten, wobei ein Objekt der Ursprung und ein anderes das Ziel ist. Die Zuordnung wird für jedes folgende Objektpaar wiederholt, sodass das Ziel jeder Beziehung der Ursprung der folgenden wird. Auf diese Weise sind alle Objekte in einem Informationsmodell über eine Kette von Beziehungen, die sich über das ganze Informationsmodell erstreckt, einander zugeordnet.

Beziehungsobjekt (relationship object)

Ein Objekt, das ein Paar von Objekten darstellt, die eine Rolle im Verhältnis zueinander annehmen.

Beziehungstyp (relationship type)

Eine Definition einer Beziehung zwischen zwei Schnittstellen, wie sie in einem Informationsmodell definiert ist.

Relatives Datum (relative date)

Ein Datumsbereich, der mithilfe von Vergleichsoperatoren und Rückgabedaten für einen Datumsbereich angegeben wird.

Remotedaten (remote data)

In einer OLE DB-Datenquelle gespeicherte Daten, die von der aktuellen SQL Server-Instanz getrennt ist.

Remotedatenzugriff (remote data access)

Ein Dienst, der eine einfache Möglichkeit für eine Anwendung für intelligente Geräte bereitstellt, zwischen einer Remote-Datenbanktabelle von SQL Server und einer lokalen Datenbanktabelle von SQL Server Mobile Edition auf Daten zuzugreifen (Pull) und Daten zu senden (Push).

Remoteverteiler (remote distributor)

Ein Server, der als Verteiler konfiguriert ist, der von dem als Verleger konfigurierten Server getrennt ist.

Remoteanmelde-ID (remote login identification)

Die einem Benutzer zugewiesene Anmelde-ID für den Zugriff auf Remoteprozeduren auf einem Remoteserver.

Remotepartition (remote partition)

Eine Partition, deren Daten auf einem Server gespeichert sind, auf dem eine Instanz von Analysis Services ausgeführt wird und bei dem es sich nicht um den Server handelt, der zum Speichern der Metadaten der Partition verwendet wird.

Remotedienstbindung (remote service binding)

Ein Service Broker-Objekt, das die lokalen Anmeldeinformationen für einen Remotedienst angibt.

Remote gespeicherte Prozedur (remote stored procedure)

Eine gespeicherte Prozedur, die sich auf einer Instanz von SQL Server befindet, die durch eine Anweisung auf einer anderen Instanz von SQL Server ausgeführt wird.

Remotetabelle (remote table)

Eine Tabelle, die in einer OLE DB-Datenquelle gespeichert ist, die von der aktuellen Instanz von SQL Server getrennt ist.

Gerenderter Bericht (rendered report)

Ein vollständig verarbeiteter Bericht, der sowohl Daten als auch Layoutinformationen in einem anzeigbaren Format enthält.

Renderingerweiterung (rendering extension)

Eine Komponente in Reporting Services, mit der das Ausgabeformat eines Berichts verarbeitet wird.

Renderingerweiterung(en) (rendering extension(s))

Ein Plug-In, das Berichte in einem bestimmten Format rendert.

Renderingobjektmodell (rendering object model)

Berichtsobjektmodell, das von Renderingerweiterungen verwendet wird.

Wiedergabe (replay)

In SQL Server Profiler die Möglichkeit, eine gespeicherte Ablaufverfolgung zu öffnen und wiederzugeben.

Replizierte Daten (replicated data)

Daten auf dem Abonnenten, die von einem Verleger stammen.

Replikation (replication)

Der Vorgang, mit dem aktualisierte Daten von einem Datenspeicher oder Dateisystem auf einem Quellcomputer in einen entsprechenden Datenspeicher oder ein entsprechendes Dateisystem auf mindestens einem Zielcomputer kopiert werden, um die Daten zu synchronisieren.

Replikationstopologie (replication topology)

Die Replikationstopologie definiert die Beziehung zwischen Servern und Kopien von Daten sowie die Logik, die den Datenfluss zwischen den Servern bestimmt.

Berichtsdefinition (report definition)

Die Blaupause für einen Bericht, die einen Bericht vor der Verarbeitung und dem Rendering beschreibt. Eine Berichtsdefinition enthält Informationen zur Abfrage und zum Layout des Berichts.

Berichtsdefinitionssprache (Report Definition Language)

Ein Satz von Anweisungen, die Layout und Abfrageinformationen eines Berichts beschreiben.

Berichtsausführungssnapshot (report execution snapshot)

Ein zwischengespeicherter Berichtssnapshot.

Berichtsverlauf (report history)

Eine Sammlung von Berichtssnapshots, die im Laufe der Zeit erstellt und gespeichert werden.

Berichtsverlaufs-Snapshot (report history snapshot)

Ein Berichtssnapshot, der im Berichtsverlauf angezeigt wird.

Berichtszwischenformat (report intermediate format)

Ein statischer Berichtsverlauf mit Daten, die zu einem bestimmten Zeitpunkt erfasst wurden.

Berichtselement (report item)

Ein beliebiges Objekt, wie beispielsweise ein Textfeld, ein grafisches Element oder ein Datenbereich in einem Berichtslayout.

Berichtslayout (report layout)

1. Im Berichts-Designer die Positionierung von Feldern, Text und Grafiken in einem Bericht. 2. Im Berichts-Generator die Positionierung von Feldern und Entitäten innerhalb eines Berichts sowie die angewendeten Formate.

Berichtslayoutvorlage (report layout template)

Eine vordefinierte Tabellen-, Matrix- oder Diagrammberichtsvorlage im Berichts-Generator.

Berichtslink (report link)

Eine URL zu einem durch Hyperlink verbundenen Bericht.

Berichtsmodell (report model)

Eine Metadatenbeschreibung von Geschäftsdaten, mit der Ad-hoc-Berichte im Berichts-Generator erstellt werden.

Berichtsverarbeitungserweiterung (report processing extension)

Eine Komponente in Reporting Services, durch die die Berichtsverarbeitungslogik erweitert wird.

Rendern von Berichten (report rendering)

Der Vorgang, bei dem das Berichtslayout und die Daten aus der Datenquelle zum Anzeigen im Bericht zusammengeführt werden.

Berichtsserver (report server)

Eine Adresse im Netzwerk, an der der Berichts-Generator gestartet und ein Bericht gespeichert, verwaltet und veröffentlicht wird.

Berichtsserveradministrator (report server administrator)

Ein Benutzer mit erhöhten Rechten, der auf alle Einstellungen und den gesamten Inhalt eines Berichtsservers zugreifen kann.

Berichtsserver-Datenbank (report server database)

Eine Datenbank, die internen Speicher für den Berichtsserver bereitstellt.

Berichtsserver-Ausführungskonto (report server execution account)

Das Konto, unter dem der Webdienst und der Windows-Dienst des Berichtsservers ausgeführt werden.

Berichtsserver-Ordnernamespace (report server folder namespace)

Eine Hierarchie mit vordefinierten und benutzerdefinierten Ordnern. Durch den Namespace werden Berichte und andere auf einem Berichtsserver gespeicherte Elemente eindeutig identifiziert. Er stellt ein Adressierungsschema zum Angeben von Berichten in einer URL bereit.

Berichtsserverdienst (Report Server service)

Ein Windows-Dienst, der alle Verarbeitungs- und Verwaltungsfunktionen eines Berichtsservers umfasst.

Berichtsserver-Webdienst (Report Server Web service)

Ein Webdienst, der Berichte hostet, verarbeitet und übermittelt.

Berichtssnapshot (report snapshot)

Ein statischer Bericht mit Daten, die zu einem bestimmten Zeitpunkt erfasst wurden.

Berichtsspezifischer Zeitplan (report-specific schedule)

Zeitplan, der in einem Bericht inline definiert ist.

ReportViewer-Steuerelemente (ReportViewer controls)

Ein Webserver-Steuerelement und ein Windows Form-Steuerelement, die die eingebettete Berichtsverarbeitung in ASP.NET- und Windows Forms-Anwendungen ermöglichen.

Repository (repository)

Eine Datenbank, die Informationsmodelle enthält, die in Verbindung mit ausführbarer Software die Datenbank verwalten.

Repositorymodul (repository engine)

Objektorientierte Software, die Verwaltungsunterstützung für und Kundenzugriff auf eine Repositorydatenbank bereitstellt.

Repositoryobjekt (repository object)

Ein COM-Objekt, das ein in einer Repositorytypbibliothek gespeichertes Datenkonstrukt darstellt.

Repository-SQL-Schema (Repository SQL schema)

Ein Satz von Standardtabellen, anhand dessen das Repositorymodul alle Objekte, Beziehungen und Auflistungen im Repository verwaltet.

Repository Type Information Model (Repository Type Information Model)

Ein Kernobjektmodell, das Repositorytypdefinitionen für Meta Data Services darstellt.

Neuveröffentlichen (republish)

Das Veröffentlichen von Daten, die von einem Verleger stammen, von einem Abonnenten zu einem anderen Abonnenten.

Neuverleger (republisher)

Ein Abonnent, der Daten veröffentlicht, die er von einem Verleger erhalten hat.

Auflösungsstrategie (resolution strategy)

Eine Reihe von Kriterien, die das Repositorymodul beim Auswählen eines Objekts sequenziell auswertet, wobei mehrere Versionen vorhanden sind und die Versionsinformationen im Programm, das den Aufruf gestartet hat, nicht angegeben sind.

Ressource (resource)

Ein beliebiges Element in einer Berichtsserver-Datenbank, bei dem es sich nicht um einen Bericht, einen Ordner oder ein freigegebenes Datenquellenelement handelt.

Wiederherstellen (restore)

Ein aus mehreren Phasen bestehender Prozess, in dem alle Daten und Protokollseiten aus einer angegebenen Sicherung in eine angegebene Datenbank kopiert werden und ein Rollforward für alle Transaktionen ausgeführt wird, die in der Sicherung protokolliert sind.

Wiederherstellungssequenz (restore sequence)

Eine Sequenz von Wiederherstellungsbefehlen, mit denen in der Regel der Inhalt der zu wiederherstellenden Datenbank, Dateien oder Seiten initialisiert wird (Datenkopierphase), ein Rollforward für protokollierte Transaktionen ausgeführt wird (Rollforwardphase) und ein Rollback für Transaktionen ohne Commit ausgeführt wird (Rollbackphase).

Resultset (result set)

Die Menge der Zeilen, die von einer SELECT-Anweisung zurückgegeben werden.

Wiederverwendbares Lesezeichen (reusable bookmark)

Ein Lesezeichen, das aus einem Rowset einer bestimmten Tabelle entnommen und für ein anderes Rowset derselben Tabelle verwendet werden kann, um eine Positionierung in einer entsprechenden Zeile zu erreichen.

Aufheben (revoke)

Das Entfernen einer zuvor erteilten oder verweigerten Berechtigung von einem Benutzerkonto, einer Rolle oder einer Gruppe in der aktuellen Datenbank.

RID (RID)

Siehe anderen Begriff: Zeilenbezeichner (row identifier)

Rechte äußere Verknüpfung (right outer join)

Eine Form der äußeren Verknüpfung, bei der alle Zeilen der Tabelle rechts in der JOIN-Klausel eingeschlossen werden.

Rolle (role)

1. Ein SQL Server-Sicherheitskonto, das aus einer Sammlung von anderen Sicherheitskonten besteht und bei der Verwaltung von Berechtigungen als Einheit behandelt werden kann. Eine Rolle kann SQL Server-Anmeldenamen, andere Rollen sowie Windows-Anmeldenamen oder -Gruppen enthalten. 2. In Analysis Services verwendet eine Rolle Windows-Sicherheitskonten, um Zugriffs- und Berechtigungsumfang von Benutzern zu beschränken, die auf Datenbanken, Cubes, Dimensionen und Data Mining-Modelle zugreifen. 3. In einer Datenbankspiegelungssitzung führen Prinzipalserver und Spiegelungsserver die sich gegenseitig ergänzenden Prinzipal- und Spiegelrollen aus. Von einer dritten Serverinstanz wird optional die Rolle des Zeugen übernommen.

Rollenzuweisung (role assignment)

1. Definition von Benutzerzugriffsrechten für ein Element. 2. In Reporting Services eine Sicherheitsrichtlinie, die bestimmt, ob ein Benutzer oder eine Gruppe über Zugriff auf ein bestimmtes Element verfügt und einen Vorgang ausführen kann.

Rollendefinitionen (role definition)

1. Eine Auflistung von Tasks, die ein Benutzer (d. h. ein Browser oder Administrator) ausführt. 2. In Reporting Services eine benannte Auflistung von Tasks, mit denen die Vorgänge definiert werden, die ein Benutzer auf einem Berichtsserver ausführen kann.

Rollenwechsel (role switching)

Bei einer Datenbankspiegelungssitzung das Übernehmen der Prinzipalrolle durch den Spiegel.

Dimension mit unterschiedlichen Rollen (role-playing dimension)

Eine einzelne Datenbankdimension, die mit der Faktentabelle anhand unterschiedlicher Fremdschlüssel verknüpft ist, um mehrere Cubedimensionen zu erzeugen.

Rollback (roll back)

Das Rückgängigmachen von Änderungen.

Rollforward (roll forward)

Das Anwenden protokollierter Änderungen auf die Daten in einer Rollforwardgruppe, um die Daten zu aktualisieren.

Rollforwardgruppe (roll forward set)

Die Menge aller Daten, die von einer Wiederherstellungssequenz wiederhergestellt werden.

Rolloverdatei (rollover file)

Die Dateirolloveroption führt dazu, dass SQL Server die aktuelle Datei schließt und eine neue Datei erstellt, wenn die maximale Dateigröße erreicht ist.

Route (route)

Ein Service Broker-Objekt, das die Netzwerkadresse für einen Remotedienst angibt.

Zeile (row)

In einer SQL-Tabelle ein einzelnes Vorkommen des Objekts, das von der Tabelle abgebildet wird.

Zeilenaggregatfunktion (row aggregate function)

Eine Funktion, die Zusammenfassungswerte generiert, die in den Abfrageergebnissen als zusätzliche Zeilen angezeigt werden.

Zeilenfilter (row filter)

Bei der Replikation ein Filter, mit dem Sie die Daten einschränken können, die basierend auf einer WHERE-Klausel auf einen Abonnenten repliziert werden.

Zeilenbezeichner (row identifier)

1. Eine Spalte oder eine Reihe von Spalten, durch die jede einzelne Zeile von jeder anderen Zeile einer Tabelle unterschieden werden kann. 2. In einem Heap ein Zeiger auf die Zeile.

Zeilensperre (row lock)

Eine Sperre einer einzelnen Zeile in einer Tabelle.

Zeilenversionsverwaltung (row versioning)

1. Bei Cursors der Prozess, in dem anhand der timestamp-Spalte einer Zeile bestimmt wird, ob Daten nach dem Einlesen in einen Cursor geändert wurden. Falls die Datenzeile keine timestamp-Spalte aufweist, wird die Zeilenversionsverwaltung nicht verwendet. 2. Wenn bei der Transaktionsisolation eine Isolationsstufe aktiviert wird, die auf der Zeilenversionsverwaltung basiert, der Prozess, bei dem das Datenbankmodul Versionen von Datenzeilen beibehält, die von der DML-Ausführung (Data Manipulation Language, Datenbearbeitungssprache) betroffen sind. Durch Auswählen der entsprechenden Isolationsstufe verwenden Anwendungen Zeilenversionen zum Abfragen und Abrufen eines hinsichtlich der Transaktionen konsistenten Snapshots der Daten, wie sie zu Beginn der Transaktion oder Abfrage vorhanden waren, ohne dass Sperren für die Daten eingerichtet werden.

Zeilenüberlaufdaten (row-overflow data)

Daten vom Typ varchar, nvarchar, varbinary oder sql_variant, die außerhalb der Hauptdatenseite einer Tabelle oder eines Index gespeichert werden, weil die Gesamtbreite dieser Spalten den Grenzwert 8.060 Bytes pro Zeile überschreitet.

Rowset (rowset)

Ein Satz von Zeilen, in dem jede Zeile Datenspalten aufweist.

RTIM (RTIM)

Ein Kernobjektmodell, das Repositorytypdefinitionen für Meta Data Services darstellt.

Regel (rule)

1. Ein Datenbankobjekt, das an Spalten oder Aliasdatentypen gebunden ist und angibt, welche Datenwerte in diese Spalte eingegeben werden können. CHECK-Einschränkungen stellen dieselbe Funktionalität bereit und werden bevorzugt, da sie dem SQL-92-Standard entsprechen. 2. In Analysis Services gibt eine Regel Einschränkungen für die Sicherheitsrollenberechtigungen für den Lese- und Lese-/Schreibzugriff an, wie beispielsweise Uneingeschränkt, Vollständig eingeschränkt oder Benutzerdefiniert.

Regelauslösung (rule firing)

Der Prozess, durch den eine der in der Anwendungsdefinitionsdatei definierten Anwendungsregeln (Ereignischronikregeln, Abonnementereignisregeln und Regeln für geplante Abonnements) ausgeführt wird.

Regeln (rules)

Regeln geben an, welche Werte in einer Tabelle gespeichert werden können. Dies wird als Domänenintegrität bezeichnet.

Sicherer Code (safe code)

Code, der unter der Common Language Runtime (CLR) ausgeführt wird. Wird auch als verwalteter Code bezeichnet.

Sicherungspunkt (savepoint)

Ein Marker, mit dem eine Anwendung ein Rollback eines Teils einer Transaktion ausführen kann, wenn ein geringfügiger Fehler auftritt.

SBCS (SBCS)

Eine Zeichencodierung, in der jedes Zeichen durch 1 Byte dargestellt wird.

Skalar (scalar)

Ein Feld mit einem Einzelwert, im Gegensatz zu einem Aggregat.

Skalaraggregat (scalar aggregate)

Eine Aggregatfunktion, wie beispielsweise MIN(), MAX() oder AVG(), die in der Spaltenliste einer SELECT-Anweisung angegeben ist, die nur Aggregatfunktionen enthält.

Skalabalken (scale bar)

Die Linie auf einem linearen Messgerät, auf der Teilstriche gezeichnet werden; analog zu der Achse auf einem Diagramm.

Geplante Sicherung (scheduled backup)

Eine automatische Sicherung, die vom SQL Server-Agent vorgenommen wird, wenn sie als Auftrag definiert und eine entsprechende Zeitplanung festgelegt wurde.

Schema (schema)

Im SQL-92-Standard eine Auflistung von Datenbankobjekten, die im Besitz eines einzelnen Benutzers sind und einen einzelnen Namespace bilden. Ein Namespace ist ein Satz von Objekten, die keine doppelten Namen haben dürfen.

Schemarowset (schema rowset)

Ein speziell definiertes Rowset, das Metadaten zu Objekten oder Funktionalität für eine Instanz von SQL Server oder Analysis Services zurückgibt.

Schemasnapshot (schema snapshot)

Ein Snapshot, der das Schema für veröffentlichte Tabellen und Objekte, die für die Replikation erforderlich sind (Trigger, Metadatentabellen usw.), aber keine Benutzerdaten einschließt.

Bereich (scope)

Das Ausmaß, in dem auf eine Variable in einem DTS-Paket verwiesen werden kann.

Skript (script)

Eine Auflistung von Transact-SQL-Anweisungen, die zum Ausführen eines Vorgangs verwendet werden.

Bildlauf (scroll)

Die Fähigkeit, einen Cursor zu bewegen, wobei die Richtung nicht auf Vorwärtsbewegungen beschränkt ist.

Suchbedingung (search condition)

Prädikate, die in WHERE- oder HAVING-Klauseln Bedingungen angeben, die die Quellzeilen erfüllen müssen, damit sie in die SQL-Anweisung eingeschlossen werden.

Sekundäre Datenbank (secondary database)

Beim Protokollversand eine schreibgeschützte Datenbank, die durch Wiederherstellen einer vollständigen Sicherung der primären Datenbank (ohne Wiederherstellung) auf einer separaten Serverinstanz (dem sekundären Server) erstellt wurde.

Sekundärer Server (secondary server)

In einer Protokollversandkonfiguration die Serverinstanz, die die sekundäre Datenbank enthält.

Sicherungsfähig (securable)

Entitäten, die mit Berechtigungen gesichert werden können.

Secure Sockets Layer (SSL)

Ein vorgeschlagener offener Standard für die Einrichtung eines sicheren Kommunikationskanals, um das Abfangen wichtiger Informationen (wie z. B. von Kreditkartennummern) zu verhindern. Primär ermöglicht SSL sichere elektronische Finanztransaktionen im WWW. SSL kann entwurfsbedingt jedoch auch für andere Internetdienste verwendet werden.

Sicherheitserweiterung (security extension)

Eine Komponente in Reporting Services, mit der ein Benutzer oder eine Gruppe für einen Berichtsserver authentifiziert wird.

Sicherheitsprinzipal (security principal)

Auf Windows-basierten Computern ein Konto (z. B. ein Benutzer, eine Sicherheitsgruppe, ein Gerät oder ein Computer), dem der Zugriff auf Ressourcen gewährt oder verweigert werden kann.

Segmentierung (segmentation)

Eine Data Mining-Technik zur Analyse von Daten, um Auflistungen von Datensätzen zu finden, die sich gegenseitig ausschließen und über ähnliche Attribute verfügen.

Auswahlliste (select list)

Die Klausel der SELECT-Anweisung, die die Spalten des Resultsets definiert, die von der Anweisung zurückgegeben wurden.

Selbstverknüpfung (self-join)

Eine Verknüpfung, in der Datensätze aus einer Tabelle mit anderen Datensätzen aus derselben Tabelle kombiniert werden, wenn es in den verknüpften Feldern übereinstimmende Werte gibt.

Semantic Model Definition Language (Semantic Model Definition Language)

Ein Satz von Anweisungen, die Layout und Abfrageinformationen eines im Berichts-Generator erstellten Berichts beschreiben.

Semiadditives Measure (semiadditive measure)

Ein Measure, das über mindestens eine Dimension, jedoch nicht alle Dimensionen in einem Cube summiert werden kann.

Sensitivcursor (sensitive cursor)

Ein Cursor, der Datenänderungen wiedergeben kann, die von anderen Benutzern an den zugrunde liegenden Daten vorgenommen werden, während der Cursor geöffnet ist.

Sequenzcontainer (sequence container)

Definiert eine Ablaufsteuerung, die eine Teilmenge der Paketablaufsteuerung ist.

Sequenzauflistung (sequenced collection)

Eine Auflistung von Zielobjekten eines sequenziellen Beziehungsobjekts.

Sequenzbeziehung (sequenced relationship)

Eine Beziehung in einem Repository, die explizite Positionen für jedes Zielobjekt in der Auflistung der Zielobjekte angibt.

Serialisierbar (serializable)

Die höchste Transaktionsisolationsstufe. Serialisierbare Transaktionen sperren alle Zeilen, die sie lesen oder ändern, damit sichergestellt ist, dass die Transaktion von anderen Tasks vollständig isoliert ist.

Serveraggregat (server aggregate)

Ein Aggregatwert, der auf dem Datenquellenserver berechnet wird und vom Datenanbieter in ein Resultset eingeschlossen wird.

Serversortierung (server collation)

Die Sortierung für eine Instanz von SQL Server.

Servercursor (server cursor)

Ein Cursor, der auf dem Server implementiert ist.

Servername (server name)

Ein Name, der einen Server in einem Netzwerk eindeutig identifiziert.

Serverabonnement (server subscription)

Ein Abonnement für eine Mergeveröffentlichung mit einem zugewiesenen Prioritätswert für die Konflikterkennung und -lösung.

Dienst (service)

Ein Service Broker-Objekt, das einen Namen für einen bestimmten Task oder Satz von Tasks definiert, und die Verträge, mit denen andere Dienste diesen Task ausführen können.

Dienstprinzipalname (service principal name)

Der Name, über den ein Client eine Instanz eines Diensts eindeutig identifiziert.

Dienstprogramm (service program)

Ein Programm, das die Service Broker-Funktionalität verwendet. Ein Dienstprogramm kann eine gespeicherte Transact-SQL-Prozedur, eine gespeicherte SQLCLR-Prozedur oder ein externes Programm sein.

Sitzung (session)

Bei der Datenbankspiegelung die Interaktionen, die währen der Spiegelung zwischen dem Prinzipalserver, dem Spiegelserver und ggf. dem Zeugenserver (soweit vorhanden) auftreten.

Setup-Initialisierungsdatei (setup initialization file)

Eine Textdatei, die das INI-Dateiformat von Windows verwendet und in der Konfigurationsinformationen gespeichert werden. Mithilfe dieser Datei kann SQL Server installiert werden, ohne dass ein Benutzer anwesend sein muss, um auf bestimmte Eingabeaufforderungen des Setupprogramms zu reagieren.

Schweregrad (severity level)

Eine Nummer, die die relative Bedeutung eines vom SQL Server-Datenbankmodul generierten Fehlers angibt.

Schattenkopie (shadow copy)

In Reporting Services eine statische Berichtinstanz mit Daten und Layout, wie sie zu einem bestimmten Zeitpunkt vorhanden sind.

Freigegebenes Datenquellenelement (shared data source item)

Datenquellen-Verbindungsinformationen, die in einem Element gekapselt werden.

Freigegebene Dimension (shared dimension)

Eine in einer Datenbank erstellte Dimension, die von jedem Cube der Datenbank verwendet werden kann.

Gemeinsame Sperre (shared lock)

Eine Sperre, die von Nichtaktualisierungsvorgängen (Lesevorgänge) erstellt wird.

Freigegebener Zeitplan (shared schedule)

Zeitplaninformationen, auf die mehrere Elementen verweisen können.

Showplan (showplan)

Ein Bericht, der den Ausführungsplan für eine SQL-Anweisung anzeigt.

Gleichgeordnetes Element (sibling)

Ein Element in einer Dimensionshierarchie, das ein untergeordnetes Objekt desselben übergeordneten Objekts ist wie das angegebene Element.

Einfaches Wiederherstellungsmodell (simple recovery model)

Ein Datenbank-Wiederherstellungsmodus, bei dem alle Transaktionen minimal, aber ausreichend protokolliert werden, um die Datenbankkonsistenz nach einem Systemabsturz oder nach der Wiederherstellung einer Datensicherung sicherzustellen.

Single-Byte-Zeichensatz (single-byte character set)

Eine Zeichencodierung, in der jedes Zeichen durch 1 Byte dargestellt wird.

Einzelbenutzermodus (single-user mode)

In diesem Modus kann nur ein einziger Benutzer auf eine Ressource zugreifen.

Slice (slice)

Eine Teilmenge der Daten in einem Cube, die durch die Beschränkung mindestens einer Dimension durch Elemente der entsprechenden Dimension angegeben wird.

Smarttag (smart tag)

Ein Smarttag macht Schlüsselkonfigurationen direkt für die Entwurfsoberfläche verfügbar, um die allgemeine Entwurfszeit-Produktivität in Visual Studio 2005 zu optimieren.

SMDL (SMDL)

Siehe anderen Begriff: Semantic Model Definition Language (Semantic Model Definition Language, SMDL)

Snapshot (snapshot)

Siehe anderen Begriff: Berichtssnapshot (report snapshot)

Snapshotisolationsstufe (snapshot isolation level)

Eine Isolationsstufe für Transaktionen, bei der jeder von einer Transaktion ausgeführte Lesevorgang alle Daten so zurückgibt, wie sie beim Start der Anweisung vorlagen.

Snapshotreplikation (snapshot replication)

Die Snapshotreplikation verteilt Daten exakt wie angezeigt zu einem bestimmten Zeitpunkt, ohne Aktualisierungen an den Daten zu überwachen.

Snapshotfreigabe (snapshot share)

Eine Freigabe, die zum Speichern von Snapshotdateien verfügbar ist. Snapshotdateien enthalten das Schema und Daten für veröffentlichte Tabellen.

Schneeflockenschema (snowflake schema)

Eine Erweiterung eines Sternschemas, wobei mindestens eine Dimension durch mehrere Tabellen definiert wird.

Lösungsreihenfolge (solve order)

Die Reihenfolge der Auswertung (von der obersten zur niedrigsten Lösungsreihenfolge) und Berechnung (von der niedrigsten zur höchsten Lösungsreihenfolge) für berechnete Elemente, benutzerdefinierte Elemente, benutzerdefinierte Rollupformeln und berechnete Zellen in einem einzelnen Berechnungsdurchlauf in einem mehrdimensionalen Cube.

Sortierreihenfolge (sort order)

Die Reihe von Regeln in einer Sortierung, die definiert, wie Zeichen in Vergleichsvorgängen ausgewertet werden, und in welcher Reihenfolge sie sortiert werden.

Quelle (source)

Eine Integration Services-Datenflusskomponente, die Daten aus einem Datenspeicher extrahiert, z. B. Dateien und Datenbanken.

Quelladapter (source adapter)

Eine Datenflusskomponente, die Daten aus einem Datenspeicher extrahiert.

Quelle und Ziel (source and target)

Eine Technik zum Durchsuchen, bei der ein Quellobjekt zum Abrufen des Zielobjekts oder von Objekten über ihre Beziehung verwendet wird.

Quellcodeverwaltung (source control)

Eine Möglichkeit, unterschiedliche Versionen von Quellcodedateien und anderen bei Softwareentwicklungsprojekten verwendeten Dateien zu speichern und zu verwalten. Auch bekannt als Konfigurationsverwaltung und Versionskontrolle.

Quellcube (source cube)

Der Cube, auf dem ein verknüpfter Cube basiert.

Quelldatenbank (source database)

1. In Data Warehousing die Datenbank, aus der die Daten für das Data Warehouse extrahiert werden. 2. Eine Datenbank auf dem Verleger, in der Daten und Datenbankobjekte für die Replikation als Teil einer Veröffentlichung markiert sind, die an Abonnenten weitergegeben wird.

Quellobjekt (source object)

Das einzelne Objekt, mit dem alle Objekte in einer bestimmten Auflistung über Beziehungen verbunden sind, die alle vom selben Beziehungstyp sind.

Quellpartition (source partition)

Eine Analysis Services-Partition, die mit einer anderen zusammengeführt wird und nach Abschluss des Mergeprozesses automatisch gelöscht wird.

Datei mit geringer Dichte (sparse file)

Eine Datei, die so verarbeitet wird, dass sie viel weniger Speicherplatz benötigt als bei gewöhnlicher Verarbeitung.

Geringe Dichte (sparsity)

Der relative Prozentsatz der Zellen einer mehrdimensionalen Struktur, die keine Daten enthalten.

SQL (SQL)

Eine Sprache zum Einfügen, Abrufen, Ändern und Löschen von Daten in einer relationalen Datenbank, die speziell für Datenbankabfragen entworfen wurde.

SQL-Sortierung (SQL collation)

Eine Reihe von SQL Server-Sortierungen, die in ihren Merkmalen mit häufig verwendeten Kombinationen von Codepages und Sortierreihenfolgen früherer Versionen von SQL Server übereinstimmen.

SQL-Ausdruck (SQL expression)

Eine beliebige Kombination aus Operatoren, Konstanten, Literalwerten, Funktionen und Namen von Tabellen und Feldern, die einen einzelnen Datenwert ergibt.

SQL-Abfrage (SQL query)

Eine SQL-Anweisung, wie z. B. SELECT, INSERT, UPDATE, DELETE oder CREATE TABLE.

SQL Server-Authentifizierung (SQL server authentication)

Der Mechanismus, mit dem eine Verbindungsherstellung mit einer Instanz von SQL Server überprüft wird, indem eine SQL Server-Anmelde-ID und ein Kennwort angegeben werden.

SQL Server-Ereignisweiterleitungsserver (SQL Server Event Forwarding Server)

Eine zentrale Instanz von SQL Server, die SQL Server-Agent-Ereignisse verwaltet, die von anderen Instanzen weitergeleitet wurden.

SQL Server-Anmeldung (SQL Server login)

Ein Konto, das in SQL Server gespeichert wird und über das Benutzer eine Verbindung mit SQL Server herstellen können.

SQL-Anweisung (SQL statement)

Ein SQL- oder Transact-SQL-Befehl wie SELECT oder DELETE, der für Daten eine Aktion ausführt.

Standbydatei (standby file)

Bei einem Wiederherstellungsvorgang eine Datei, in der während der Rollbackphase ein Vorababbild (mithilfe der Kopie bei Schreibvorgang) der Seiten gespeichert wird, die geändert werden sollen.

Standbyserver (standby server)

Eine Serverinstanz, die eine Kopie einer Datenbank enthält, die online geschaltet werden kann, falls die Quellkopie der Datenbank nicht mehr verfügbar ist.

Sternverknüpfung (star join)

Eine Verknüpfung zwischen einer Faktentabelle (üblicherweise einer großen Faktentabelle) und mindestens zwei Dimensionstabellen.

Sternabfrage (star query)

Eine Sternabfrage verknüpft eine Faktentabelle und mehrere Dimensionstabellen.

Sternschema (star schema)

Eine relationale Datenbankstruktur, in der Daten in einer einzelnen Faktentabelle in der Mitte des Schemas verwaltet und zusätzliche Dimensionsdaten in Dimensionstabellen gespeichert werden.

Statische Verbindungszeichenfolge (static connection string)

In Reporting Services ein Satz von Werten, der verwendet wird, um bei jeder Berichtsausführung eine Verbindung zur selben Datenquelle herzustellen.

Statischer Cursor (static cursor)

Ein Cursor, der ein Resultset in genau dem Status anzeigt, in dem es sich beim Öffnen des Cursors befand.

Statischer Zeilenfilter (static row filter)

Ein für alle Replikationstypen verfügbarer Filter, mit dem die Daten eingeschränkt werden können, die basierend auf einer WHERE-Klausel auf einen Abonnenten repliziert werden.

Wortstammerkennung (stemmer)

Bei der Volltextsuche generiert eine Wortstammerkennung für eine bestimmte Sprache Flexionsformen eines Worts nach den Regeln dieser Sprache.

Gestohlene Seite (stolen page)

Eine Seite im Puffercache, die für andere Serveranforderungen genommen wird.

Gespeicherte Prozedur (stored procedure)

Eine vorkompilierte Auflistung von Transact-SQL-Anweisungen, die unter einem Namen gespeichert und als eine Einheit verarbeitet werden.

Zeichenfolge (string)

Eine Reihe von zusammenhängenden Bytes, die einen einzelnen zeichenbasierten oder binären Datenwert enthalten.

Zeichenfolgenfunktionen (string functions)

Funktionen, die Vorgänge mit Zeichen- oder Binärzeichenfolgen ausführen.

Stripesetmedien (striped media set)

Ein Mediensatz, der mehrere Medien verwendet, auf die die einzelnen Sicherungen verteilt werden.

Structured Query Language (Structured Query Language)

Eine Sprache zum Einfügen, Abrufen, Ändern und Löschen von Daten in einer relationalen Datenbank, die speziell für Datenbankabfragen entworfen wurde.

Unterbericht (subreport)

Ein in einem anderen Bericht enthaltener Bericht.

Abonnent (Subscriber)

Ein Abonnent ist eine Datenbankinstanz, die replizierte Daten empfängt.

Abonnementserver (subscribing server)

Ein Server, auf dem eine Instanz von Analysis Services ausgeführt wird, auf dem ein verknüpfter Cube gespeichert wird.

Abonnement (subscription)

Unter einem Abonnement wird die Anforderung einer Kopie einer Veröffentlichung durch einen Abonnenten verstanden.

Abonnementdatenbank (subscription database)

Eine Datenbank auf dem Abonnenten, die die vom Verleger veröffentlichten Daten und Datenbankobjekte empfängt.

Abonnementereignisregel (subscription event rule)

Eine Regel, die Informationen für ereignisgesteuerte Abonnements verarbeitet.

Abonnementablaufdatum (subscription expiration period)

Siehe anderen Begriff: Beibehaltungsdauer der Veröffentlichung (publication retention period)

Regel für geplante Abonnements (subscription scheduled rule)

Eine oder mehrere Transact-SQL-Anweisungen, die Informationen für geplante Abonnements verarbeiten.

Teilmenge (subset)

Eine Auswahl von Tabellen und Beziehungslinien zwischen diesen Tabellen, die Teil eines größeren Datenbankdiagramms ist.

Oberfläche (surface area)

Die Angriffsmöglichkeiten für ein Softwareprogramm.

Symmetrischer Schlüssel (symmetric key)

Ein einzelner Schlüssel, der mit symmetrischen Verschlüsselungsalgorithmen zur Verschlüsselung und Entschlüsselung verwendet wird.

Synchronisierung (synchronization)

1. Bei der Replikation der Prozess des Weitergebens von Daten- und Schemaänderungen zwischen dem Verleger und Abonnenten, nachdem der Anfangssnapshot auf dem Abonnenten angewendet wurde. 2. In der Datenbankspiegelung, bei Beginn oder Wiederaufnahme einer Spiegelungssitzung der Prozess, durch den Protokolldatensätze der Prinzipaldatenbank, die sich auf dem Prinzipalserver angesammelt haben, an den Spiegelserver gesendet werden. Der Spiegelserver schreibt diese Protokolldatensätze so schnell als möglich auf den Datenträger, um wieder auf den Stand des Prinzipalservers zu kommen.

Synchronisierungs-Manager (synchronization manager)

Ein Tool, mit dem sichergestellt wird, dass eine Datei oder ein Verzeichnis auf einem Clientcomputer dieselben Dateien enthält wie die entsprechende Datei oder das entsprechende Verzeichnis auf einem Server.

Systemdatenbanken (system databases)

Eine Reihe von fünf Datenbanken, die in allen Instanzen von SQL Server vorhanden sind und zum Speichern der Systeminformationen verwendet werden.

Systemfunktionen (system functions)

Eine Reihe von integrierten Funktionen, die Vorgänge mit Werten, Objekten und Einstellungen in SQL Server ausführen und Informationen darüber zurückgeben.

Systemrollenzuweisung (system role assignment)

Rollenzuweisung, die für die gesamte Website gilt.

Systemrollendefinition (system role definition)

Rollendefinition, die Autorität für die gesamte Website darstellt.

Gespeicherte Systemprozeduren (system stored procedures)

Eine Reihe von gespeicherten Prozeduren, die von SQL Server bereitgestellt werden und die für Aktionen, wie beispielsweise das Abrufen von Informationen aus dem Systemkatalog oder das Ausführen von Verwaltungsaufgaben, verwendet werden.

Systemtabellen (system tables)

Integrierte Tabellen, die den Systemkatalog von SQL Server darstellen.

Systemvariable (system variable)

Ein Wert, der intern von Integration Services verwendet wird, um Informationen zum ausgeführten Paket und seinen Objekten zu speichern.

Tabelle (table)

1. Ein zweidimensionales Objekt, das aus Zeilen und Spalten besteht und in dem Daten zu einer Entität gespeichert werden, die in einer relationalen Datenbank erstellt wird. 2. Ein Datenbereich in einem Berichtslayout, der Daten in einem spaltenförmigen Format darstellt.

Tabellendatenbereich (table data region)

Ein Berichtselement in einem Berichtslayout, das Daten in einem spaltenförmigen Format darstellt.

Tabellensperre (table lock)

Eine Sperre einer Tabelle, die alle Daten und Indizes einschließt.

Tabellenscan (table scan)

Ein Vorgang zum Abrufen von Daten, bei dem das Datenbankmodul alle Seiten in einer Tabelle lesen muss, um die Zeilen zu finden, die für eine Abfrage gekennzeichnet sind.

Einschränkung auf Tabellenebene (table-level constraint)

Eine Einschränkung, die es ermöglicht, unterschiedliche Formen der Datenintegrität für eine Spalte (Einschränkung auf Spaltenebene) oder mehrere Spalten (Einschränkungen auf Tabellenebene) zu definieren, wenn die Tabelle definiert oder geändert wird.

Tablix (tablix)

Ein RDL-Datenbereich von Reporting Services, der Zeilen und Spalten ähnlich einer Tabelle oder Matrix enthält und Merkmale von beiden in sich vereinen kann.

Tabular Data Stream (Tabular Data Stream)

Das interne Client/Server-Datenübertragungsprotokoll von SQL Server.

Sicherung des Protokollfragments (tail-log backup)

Eine Protokollsicherung, die von einer möglicherweise beschädigten Datenbank erstellt wird, um das noch nicht gesicherte Protokoll zu erfassen.

Bandsicherung (tape backup)

Ein SQL Server-Sicherungsvorgang, der auf ein beliebiges vom Betriebssystem unterstütztes Bandmedium schreibt.

Zielpartition (target partition)

Eine Analysis Services-Partition, mit der eine andere zusammengeführt wird, und die nach dem Mergevorgang die Daten beider Partitionen enthält.

Zielserver (target server)

Ein Server, der Aufträge von einem Masterserver empfängt. Bei der Multiserveradministration ein Server, der eine Verbindung mit einem Masterserver herstellt und Aufträge von ihm empfängt.

Task (task)

Eine Auflistung von Berechtigungen, die einen Task bilden (Verwalten von Berichten, Verwalten von Ordnern usw.).

TDS (TDS)

Siehe anderen Begriff: Tabular Data Stream (Tabular Data Stream)

Temporär gespeicherte Prozedur (temporary stored procedure)

Eine Prozedur, die in der temporären Datenbank tempdb platziert und am Ende der Sitzung gelöscht wird.

Temporäre Tabelle (temporary table)

Eine Tabelle, die in der temporären Datenbank tempdb platziert und am Ende der Sitzung gelöscht wird.

Thread (Thread)

Eine Komponente des Betriebssystems, die ermöglicht, dass Anwendungen für mehrere Benutzer als verschiedene getrennte asynchrone Ausführungspfade ausgeführt werden.

Zeitdimension (time dimension)

1. Eine Dimension, die Zeit in Ebenen unterteilt, z. B. in (Jahr, Quartal, Monat und Tag. 2. In Analysis Services ist dies ein spezieller Typ einer Dimension, die aus einer Datum/Zeit-Spalte erstellt wurde.

Token (token)

Bei der Volltextsuche ein Wort oder eine Zeichenfolge, das bzw. die von der Wörtertrennung identifiziert wurde.

Tokenisierung (tokenization)

Beim Text Mining oder bei der Volltextsuche der Prozess zum Identifizieren sinnvoller Einheiten in Zeichenfolgen, und zwar an Wortgrenzen, Morphemen oder Wortstämmen, sodass verwandte Tokens gruppiert werden können.

Ablaufverfolgungsdatei (trace file)

Eine Datei, die von SQL Server Profiler zum Aufzeichnen überwachter Ereignisse verwendet wird.

Überwachungstoken (tracer token)

Ein für die Transaktionsreplikation verfügbares Leistungsüberwachungstool. Ein Token (eine kleine Menge Daten) wird durch das Replikationssystem gesendet, um zu messen, wie lange eine Transaktion braucht, um den Verteiler und die Abonnenten zu erreichen.

Nachfolgendes Byte (trail byte)

Das zweite Byte eines 2-Byte-Codepunkts in einer Doppelbyte-Codepage.

Trainingsdataset (training data set)

Eine Menge bekannter und vorhersagbarer Daten, die zum Trainieren des Data Mining-Modells verwendet werden.

Merkmal (trait)

Ein Attribut, das eine Entität beschreibt.

Transaktion (transaction)

Eine Gruppe von Datenbankvorgängen, die zu einer logischen Arbeitseinheit gruppiert sind und für die als Ganzes entweder ein Commit oder ein Rollback ausgeführt wird.

Transaktionsverarbeitung (transaction processing)

Datenverarbeitung zum effizienten Aufzeichnen von geschäftlichen Aktivitäten, so genannten Transaktionen, die für eine Organisation von Interesse sind (z. B. Verkäufe, Bestellungen oder Geldüberweisungen).

Transaktionsbeibehaltungsdauer (transaction retention period)

Siehe anderen Begriff: Beibehaltungsdauer für die Verteilung (distribution retention period)

Transaktionsrollback (transaction rollback)

Ein Rollback für eine vom Benutzer angegebene Transaktion bis zum letzten Sicherungspunkt innerhalb einer Transaktion oder bis zum Anfang einer Transaktion.

Transaktionsreplikation (transactional replication)

Ein Replikationstyp, der in der Regel mit einem Snapshot der Veröffentlichungsdatenbank-Objekte und der entsprechenden Daten beginnt.

Transact-SQL (Transact-SQL)

Die Sprache, die Befehle zum Verwalten von SQL Server-Instanzen, zum Erstellen und Verwalten aller Objekte einer SQL Server-Instanz und zum Einfügen, Abrufen, Ändern und Löschen aller Daten in SQL Server-Tabellen enthält. Transact-SQL ist eine Erweiterung der Sprache, die in den von der International Standards Organization (ISO) und dem American National Standards Institute (ANSI) veröffentlichten SQL-Standards definiert ist.

Transact-SQL-Cursor (Transact-SQL cursor)

Ein Servercursor, der mithilfe der DECLARE CURSOR-Syntax von Transact-SQL definiert wird.

Transformation (transformation)

1. In Data Warehousing das Ändern von Daten aus den Quelldatensystemen in Anordnungen und Formate, die dem Schema des Data Warehouses entsprechen. 2. In Integration Services eine Datenflusskomponente, mit der Spaltendaten und Rowsets aggregiert, zusammengeführt, verteilt und geändert werden.

Transformationsfehlerausgabe (transformation error output)

Informationen zu einem Transformationsfehler.

Transformationseingabe (transformation input)

Daten, die in einer Spalte enthalten sind und die während eines Verknüpfungs- oder Suchvorgangs verwendet werden, um die Daten in der Tabelle zu ändern oder zu aggregieren, mit der sie verknüpft wird.

Transformationsausgabe (transformation output)

Daten, die als Ergebnis einer Transformationsprozedur zurückgegeben werden.

Trigger (trigger)

Eine gespeicherte Prozedur, die als Antwort auf ein DML-Ereignis (Data Manipulation Language, Datenbearbeitungssprache) oder DDL-Ereignis (Data Definition Language, Datendefinitionssprache) ausgeführt wird.

Vertrauenswürdige Verbindung (trusted connection)

Eine Windows-Netzwerkverbindung, die nur von Benutzern geöffnet werden kann, die vom Netzwerk authentifiziert wurden.

Tupel (tuple)

Dient zur eindeutigen Identifizierung einer Zelle basierend auf einer Kombination von Attributelementen aus jeder Attributhierarchie des Cubes.

Zweiphasencommit (two-phase commit)

Ein Prozess, durch den sichergestellt wird, dass Transaktionen, die auf mehr als einen Server angewendet werden, entweder auf allen Servern oder auf keinem Server abgeschlossen werden.

Unausgeglichene Hierarchie (unbalanced hierarchy)

Eine Hierarchie, in der mindestens eine Ebene keine Elemente in mindestens einer Verzweigung der Hierarchie enthält.

Nicht ausführbare Transaktion (uncommitable transaction)

Eine Transaktion, die geöffnet bleibt und für die kein Commit ausgeführt werden kann.

Zugrunde liegende Tabelle (underlying table)

Eine Tabelle, auf die eine Sicht, ein Cursor oder eine gespeicherte Prozedur verweist.

Rollbackphase (undo phase)

Die Phase während der Datenbankwiederherstellung, in der Änderungen rückgängig gemacht werden (Rollback), die von Transaktionen vorgenommen wurden, für die noch kein Commit ausgeführt war, als die Rollforwardphase der Wiederherstellung abgeschlossen wurde.

Nicht erzwungene Beziehung (unenforced relationship)

Ein Link zwischen Tabellen, durch die der Primärschlüssel in einer Tabelle auf einen Fremdschlüssel in einer anderen Tabelle verwiesen wird und die im Verlauf von INSERT- und UPDATE-Transaktionen nicht die referenzielle Integrität überprüft.

Unicode (Unicode)

Unicode definiert einen Satz von Buchstaben, Zahlen und Symbolen, die von SQL Server in den Datentypen nchar, nvarchar und ntext erkannt werden.

Unicode-Sortierreihenfolge (Unicode collation)

Eine Reihe von Regeln, die als Sortierreihenfolge für Unicode-Daten dient.

Unicode-Format (Unicode format)

Daten, die mithilfe von Unicode-Zeichen in einer Datendatei für das Massenkopieren gespeichert werden.

Eindeutiger Index (unique index)

Ein Index, in dem es nicht zulässig ist, dass zwei Zeilen über denselben Indexwert verfügen; doppelte Index- oder Schlüsselwerte sind somit nicht zulässig.

uniqueifier (uniqueifier)

Eine ausgeblendete 4-Byte-Spalte, die vom SQL Server-Datenbankmodul automatisch an eine Zeile angefügt wird, damit der Indexschlüssel für diese Zeile eindeutig ist. Der Uniqueifier wird einer Zeile nur dann hinzugefügt, wenn der gruppierte Index für die Tabelle nicht mit der UNIQUE-Eigenschaft erstellt wird und die Werte im Indexschlüssel für diese Zeile keine Eindeutigkeit bereitstellen.

Unbekanntes Element (unknown member)

Ein Element einer Dimension, für die bei der Verarbeitung eines Cubes, der die Dimension enthält, kein Schlüssel gefunden wird.

Nicht verwalteter Code (unmanaged code)

Code, der nicht in der CLR ausgeführt wird.

Unpivot (unpivot)

In Integration Services der Prozess zum Erstellen eines stärker normalisierten Datasets, indem Datenspalten in einem Datensatz auf mehrere Datensätze erweitert werden.

Unsicherer Code (unsafe code)

Code, der nicht in CLR ausgeführt wird. Wird auch als nicht verwalteter Code bezeichnet.

Aktualisierungssperre (update lock)

Eine Sperre einer Ressource (z. B. einer Zeile, Seite oder Tabelle), die aktualisiert werden kann.

Statistikaktualisierung (update statistics)

Ein Prozess, bei dem Informationen zur Verteilung von Schlüsselwerten in angegebenen Indizes neu berechnet werden.

Benutzerinstanz (user instance)

Eine SQL Server Express-Instanz, die im Auftrag eines Benutzers von der übergeordneten Instanz generiert wird.

Benutzerdefiniertes Aggregat (Funktion) (user-defined aggregate (function))

Eine Aggregatfunktion, die durch Verweisen auf eine SQL Server-Assembly erstellt wird.

Benutzerdefinierte Aggregatfunktion (user-defined aggregate function)

Eine Aggregatfunktion, die für eine SQL Server-Assembly erstellt wird, deren Implementierung in einer Assembly definiert ist, die in der .NET Framework Common Language Runtime (CLR) erstellt wird.

Benutzerdefinierte Funktion (user-defined function)

1. In SQL Server wird eine Transact-SQL-Funktion vom Benutzer definiert. 2. Eine Funktion in Analysis Services, die in einer Microsoft ActiveX-Bibliothek definiert ist und mithilfe einer COM-Automatisierungssprache (Component Object Model), wie beispielsweise Visual Basic oder Visual C++, erstellt wurde.

Überprüfung (semantisch) (validation (semantic))

Der Prozess, der die logische Gültigkeit von Elementen einer XML-Datei bestätigt.

Überprüfung (syntaktisch) (validation (syntactic))

Der Prozess, der die Konformität einer XML-Datei mit ihrem Schema bestätigt.

Wertausdruck (value expression)

Ein MDX-Ausdruck (Multidimensional Expressions), der einen Wert zurückgibt. Wertausdrücke können mit Mengen, Tupeln, Elementen, Ebenen, Zahlen oder Zeichenfolgen arbeiten.

Variable (variable)

1. Speichert in Integration Services Werte, die in Skripts, Ausdrücken und Eigenschaftsausdrücken verwendet werden können, um Spaltenwerte und die Eigenschaften von Paketobjekten festzulegen. 2. Definierte Entitäten, denen Werte zugewiesen werden. Eine lokale Variable wird mit einer DECLARE@localvariable-Anweisung definiert. Innerhalb des Anweisungsgruppe, in dem sie deklariert wird, wird ihr mit einer der Anweisungen SELECT oder SET@localvariable ein Anfangswert zugewiesen.

Variables Intervall (variable interval)

Eine Option für ein Reporting Services-Diagramm, die angegeben werden kann, um automatisch anhand der Breite oder der Höhe des Diagramms die optimale Anzahl der Bezeichnungen zu berechnen, die auf einer Achse platziert werden können.

Vertikales Filtern (vertical filtering)

Filtern von Spalten in einer Tabelle. Bei der Replikation enthält der erstellte Tabellenartikel nur die ausgewählten Spalten der veröffentlichenden Tabelle.

Vertikale Partitionierung (vertical partitioning)

Ein Verfahren, mit dem eine einzige Tabelle anhand ausgewählter Spalten in mehrere Tabellen segmentiert wird.

Sehr große Datenbank (very large database)

Eine Datenbank, die so groß geworden ist, dass die Verwaltung erschwert ist.

Generieren von Sichten (view generation)

Ein Feature des Repositorymoduls, das zum Erstellen relationaler Sichten verwendet wird, die auf Klassen, Schnittstellen und Beziehungen in einem Informationsmodell basieren.

Virtuelle Protokolldatei (virtual log file)

Nicht physische Dateien, die vom SQL Server-Datenbankmodul von einer einzelnen physischen Protokolldatei abgeleitet werden.

Sichtbarer Gesamtwert (visual total)

Ein angezeigter aggregierter Zellenwert für ein Dimensionselement, der mit den angezeigten Zellenwerten der angezeigten untergeordneten Elemente übereinstimmt.

VLDB (VLDB)

Siehe anderen Begriff: Sehr große Datenbank (very large database)

Betriebsbereiter Standbyserver (warm standby server)

Ein Standbyserver, der eine Kopie der asynchron aktualisierten Datenbank enthält und ziemlich schnell online geschaltet werden kann.

Webdienst (web service)

In Reporting Services ein Dienst, der SOAP (Simple Object Access Protocol) über HTTP verwendet und als Kommunikationsschnittstelle zwischen den Clientprogrammen und dem Berichtsserver fungiert.

Websynchronisierung (web synchronization)

In der Mergereplikation ein Feature, mit dem Daten mithilfe des HTTPS-Protokolls repliziert werden können.

Windows-Sortierung (Windows collation)

Eine Reihe von Regeln, die bestimmen, wie SQL Server Zeichendaten sortiert. Die Sortierung wird über den Namen in der Windows-Systemsteuerung und in SQL Server 2000 im Setupprogramm angegeben.

Windows Data Access Components (Windows-DAC)

Ein Satz von Datenzugriffstechnologien, die ab Windows Vista im Microsoft Windows-Betriebssystem eingeschlossen sind. Dies sind die letzten Versionen der Microsoft Data Access Components (MDAC)-Technologien, z. B. ActiveX Data Objects (ADO), Open Data Base Connectivity (ODBC) und OLE DB.

Windows-Verwaltungsinstrumentation (Windows Management Instrumentation)

Eine Oberfläche, die Informationen zu Objekten in einer verwalteten Umgebung bereitstellt.

Zeugenserver (witness server)

In der Datenbankspiegelung die Serverinstanz, die den Status des Prinzipalservers und des Spiegelservers überwacht und die bei einem Ausfall des Prinzipalservers standardmäßig das automatische Failover initiieren kann.

WMI (WMI)

Siehe anderen Begriff: Windows-Verwaltungsinstrumentation (Windows Management Instrumentation)

WMI Query Language (WMI Query Language)

Eine Teilmenge von ANSI SQL mit an Windows-Verwaltungsinstrumentation (WMI, Windows Management Instrumentation) angepassten semantischen Änderungen.

Wörtertrennung (word breaker)

Bei der Volltextsuche zerlegt die Wörtertrennung für eine bestimmte Sprache Text nach den lexikalischen Regeln der Sprache in Wörter.

Wortgenerierung (word generation)

Der Prozess, durch den andere Formen des in einer Suche angegebenen Worts bzw. der angegebenen Wörter bestimmt werden.

Worttrennung (word-breaking)

Beim Text Mining oder bei der Volltextsuche der Prozess des Trennens von Zeichenfolgen an den Wortgrenzen.

WQL (WQL)

Siehe anderen Begriff: WMI Query Language (WMI Query Language)

Zurückschreiben (write back)

Das Aktualisieren eines Cubezellenwerts, Elements oder Elementeigenschaftswerts.

Schreibzugriff aktivieren (write enable)

Ändern eines Cubes oder einer Dimension, sodass Benutzer in Cuberollen mit Lese-/Schreibzugriff auf den Cube oder die Dimension zugreifen können, um die Daten zu ändern.

Write-Ahead-Protokoll (write-ahead log)

Eine Methode der Transaktionsprotokollierung, bei der das Protokoll immer eher als die Daten geschrieben wird.

Rückschreiben (writeback)

In SQL Server der Vorgang zum Aktualisieren eines Cubezellenwerts, Elements oder Elementeigenschaftswerts.

Xcopy (xcopy)

Ein nur von SQL Server Express unterstütztes Bereitstellungsfeature, mit dem eine Anwendung und eine Datenbankdatei (MDF) ohne zusätzliche Konfiguration auf einen anderen Computer oder an einen anderen Speicherort auf demselben Computer kopiert werden können.

XML for Analysis (XML for Analysis)

Eine Spezifikation, die einen offenen Standard beschreibt, der den Datenzugriff auf Datenquellen im World Wide Web unterstützt.

XMLA (XMLA)

Siehe anderen Begriff: XML for Analysis (XML for Analysis)

XSL (XSL)

Siehe anderen Begriff: Extensible Stylesheet Language (Extensible Stylesheet Language)

XSLT (XSLT)

Siehe anderen Begriff: Extensible Stylesheet Language Transformations (Extensible Stylesheet Language Transformations)

Stillgelegtes Objekt (zombie)

Eine Nachricht, die von einer Orchestrierung nicht verarbeitet wurde. Sie befindet sich nicht in der Suspended-Warteschlange oder an einem anderen Speicherort, wo die Verarbeitung wiederholt wird.

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