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Verwalten eines Failoverclusters

Nachdem Sie einen SQL Server-Failovercluster installiert haben, können Sie ihn mithilfe des SQL Server-Setupprogramms ändern oder reparieren. Sie können beispielsweise einer Failoverclusterinstanz zusätzliche Knoten hinzuzufügen, eine Clusterinstanz als eigenständige Instanz auszuführen oder einen Knoten aus einer Clusterinstanzkonfiguration entfernen.

Das SQL Server-Setup bietet Ihnen die Möglichkeit, eine vorhandene Failoverclusterinstanz zu verwalten. Bei Auswahl dieser Option können Sie Ihrer Failoverclusterkonfiguration weitere Knoten hinzufügen, indem Sie ein SQL Server-Setup auf dem Computer ausführen, den Sie dem Cluster hinzufügen möchten. Weitere Informationen finden Sie unter Vorgehensweise: Erstellen eines neuen SQL Server-Failoverclusters (Setup) und Vorgehensweise: Hinzufügen oder Entfernen von Knoten in einem SQL Server-Failovercluster (Setup).

Sie können einen Knoten aus einer Failoverclusterkonfiguration entfernen, indem Sie ein SQL Server-Setup auf dem Computer ausführen, den Sie aus dem Cluster entfernen möchten. Jeder Knoten in einer SQL Server-Failoverclusterkonfiguration wird als Peer ohne Abhängigkeiten zu anderen Knoten im Cluster betrachtet, sodass Sie jeden Knoten entfernen können. Ein beschädigter Knoten muss nicht verfügbar sein, um entfernt zu werden. Beim Entfernen werden keine SQL Server-Binärdateien von dem nicht verfügbaren Knoten deinstalliert. Ein entfernter Knoten kann jederzeit wieder einem Failovercluster hinzugefügt werden. Weitere Informationen finden Sie unter Vorgehensweise: Hinzufügen oder Entfernen von Knoten in einem SQL Server-Failovercluster (Setup).

In den meisten Fällen wird eine Clusterinstanz von SQL Server unter der Steuerung von Microsoft Clusterdienste (MSCS, Microsoft Cluster Service) ausgeführt. Trotzdem kann es erforderlich sein, eine Clusterinstanz von SQL Server als eigenständige Instanz auszuführen. Um beispielsweise eine SQL Server-Instanz im Einzelbenutzermodus auszuführen, kann es erforderlich sein, eine Clusterinstanz von SQL Server als eigenständige Instanz über die Eingabeaufforderung auszuführen, statt SQL Server über MSCS zu starten. Zum Herstellen der Verbindung mit einer Clusterinstanz von SQL Server im eigenständigen Modus mithilfe von Sockets müssen die Ressourcen für die IP-Adresse und den Netzwerknamen für den Failovercluster online sein, auf dem die Instanz installiert wurde.

Wenn diese Ressourcen nicht online sein können, stellen Sie die Verbindung mithilfe von Named Pipes her. Sie müssen einen Alias auf der Clientseite erstellen, um mit dem Pipenamen zu kommunizieren, den die SQL Server-Instanz abfragt. Mit dem SQL Server-Konfigurations-Manager können Sie den Pipenamen ermitteln.

Sie sollten die Kennwörter von SQL Server-Dienstkonten nicht ändern, wenn ein Failover-Clusterknoten heruntergefahren wurde oder offline ist. Wenn dies doch erforderlich ist, müssen Sie die Kennwörter mithilfe des SQL Server-Konfigurations-Managers wieder zurücksetzen, sobald alle Knoten wieder online sind.

Wenn es sich bei dem Dienstkonto für SQL Server nicht um das Konto eines Administrators im Cluster handelt, können die administrativen Freigaben auf den Knoten des Clusters nicht gelöscht werden. Die administrativen Freigaben müssen in einem Cluster verfügbar sein, damit SQL Server funktionsfähig ist.

Wichtiger HinweisWichtig

Verwenden Sie nicht dasselbe Konto für das SQL Server-Dienstkonto und das MSCS-Konto. Wenn das Kennwort für das MSCS-Konto geändert wurde, schlägt die SQL Server-Installation fehl.

Unter Windows Server 2008 werden Dienst-SIDs für SQL Server-Dienstkonten verwendet. Weitere Informationen finden Sie unter Einrichten von Windows-Dienstkonten.

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