Windows 7: 77 Tipps für Windows 7
Ob Sie ein Upgrade von Vista durchführen oder direkt von Windows XP aktualisieren – es lohnt sich zu wissen, wie Sie für Ihre Umgebung alle Möglichkeiten von Windows 7 voll ausschöpfen können. Hier erhalten Sie 77 Tipps und Tricks für den Umstieg.
Bearbeitet von Keith Ward
Kurz zusammengefasst:
- Beschleunigen von Windows 7
- Mehr erreichen mit Windows 7
- Die besten Tastenkombinationen in Windows 7
- Sichern von Windows 7
Windows 7 ist womöglich das am meisten erwartete Produkt von Microsoft. Es baut auf den positiven Eigenschaften von Windows Vista auf und schließt viele negativen Eigenschaften dieses Betriebssystems aus. Es verfügt auch über neue Funktionen – insgesamt entstand somit ein Paket, das weniger Ressourcen als die Vorgängerversionen erfordert.
Ob Sie ein Upgrade von Vista durchführen oder direkt von Windows XP aktualisieren – es lohnt sich zu wissen, wie Sie für Ihre Umgebung alle Möglichkeiten von Windows 7 voll ausschöpfen können. Hier erhalten Sie 77 Tipps und Tricks für den Umstieg.
1. Wählen Sie Ihre Edition: Die meisten geschäftlichen Nutzer brauchen keine teurere Ultimate Edition. Bleiben Sie bei der Professional Edition, es sei denn, Sie benötigen unbedingt BitLocker.
2. Möchten Sie ein Upgrade durchführen? Entscheiden Sie sich für 64-Bit: Als zweitwichtigste Windows-Version mit vollständiger 64-Bit-Unterstützung hat die x64-Architektur nun auch auf Ihrem Desktop Einzug gehalten. Kaufen Sie keine neue 32-Bit-Hardware, es sei denn, es ist ein Netbook.
3. Verwenden Sie den Windows XP-Modus: Sie erhalten nicht nur einen integrierten Virtual PC mit einer voll funktionsfähigen Kopie von WinXP, sondern einen integrierten Virtual PC mit einer voll funktionsfähigen Kopie von Windows XP. Dies ist der erste richtig intelligente Einsatz der Desktopvirtualisierung − und eine fantastische Methode, auf Windows 7 aufzurüsten, ohne auf die vollständige Windows XP-Kompatibilität verzichten zu müssen.
4. Verwenden Sie Windows PowerShell v2: Dieses Verwaltungstool ist nicht nur einfach eine Shell, sondern genau das Tool, das Sie schon immer besitzen wollten: Parallele, dezentralisierte Verarbeitung für administrative Aufgaben. Dank des Remoting-Feature können Sie 100 Computer quasi genauso leicht verwalten wie einen. Windows PowerShell v2 ist erstmalig in Windows 7 integriert und wird innerhalb von sechs Monaten auch für altere Windows-Versionen verfügbar sein.
5. Verwenden Sie AppLocker: Wir sind seit Windows XP ganz begeistert von den Richtlinien für Softwareeinschränkungen, und AppLocker ermöglicht letztendlich Anwendungswhitelisting. Mit dieser Software können Sie Ihre Antivirensoftware verbessern oder sogar ersetzen und sicherstellen, dass nur die Software, die ausgeführt werden soll, auch wirklich ausgeführt wird.
6. Wechseln Sie zwischen Explorer und CommandPrompt: Das klassische leistungsfähige Tool „Eingabeaufforderung hier öffnen“ ist nun ein wesentlicher Bestandteil von Windows 7 Explorer. Halten Sie die Umschalttaste gedrückt, und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Ordner, um dem Eigenschaftenmenü diese Option hinzuzufügen. Wenn Sie sich in einer Eingabeaufforderung befinden und ein Explorer-Fenster mit dem aktuellen Verzeichnis öffnen möchten, geben Sie „Start“ ein.
7. Zeichnen Sie Probleme auf: Die Problemaufzeichnung (PSR) ist ein fantastisches neues Feature, das die Problembehandlung eines Systems erleichtert (siehe Abbildung 1). Unter Umständen ist die Remoteunterstützung nicht immer möglich. Bei Eingabe von „psr“ in die Sofortsuche wird jedoch die Problemaufzeichnung gestartet. Nun können die Aktionen durchgeführt werden, die zum Nachbilden des Problems erforderlich sind. Mit jedem Klick werden der Bildschirm und der jeweilige Schritt aufgezeichnet. Die Benutzer können sogar Kommentare einfügen. Nach Abschluss stellt die Problemaufzeichnung alles in einer MHTML-Datei zusammen und komprimiert diese, sodass sie per E-Mail an einen Netzwerkadministrator (oder, je nach Verwendungsart, an ein Programm zur Produktfamilien-Problemlösung) gesendet und dort analysiert werden kann.
Abbildung 1 Die Problemaufzeichnung beschleunigt die Problembehandlung beträchtlich
8. Erstellen Sie Schulungsvideos: Zeichnen Sie mithilfe eines Tools wie Camtasia ein kurzes Videolernprogramm über zwei oder drei Minuten auf, das Ihren Benutzern die Suche nach verlagerten Features, die Verwendung der neuen Taskleiste usw. erleichtert. Begeistern Sie sie für Windows 7 – und seien Sie darauf vorbereitet.
9. Denken Sie darüber nach, Windows Server 2008 R2 einzusetzen: Einige der überzeugendsten Features von Windows 7, wie BranchCache, funktionieren auch in Verbindung mit dem neuen Serverbetriebssystem. Die Umstellung auf R2 ist ziemlich einfach, sodass nichts dagegen spricht, die Vorteile der Synergien zu nutzen, wenn Sie sich Upgrade-Lizenzen leisten können.
10. Bereiten Sie XP-Computer vor: Es gibt kein direktes Upgrade von Windows XP auf Windows 7. Es empfiehlt sich daher, vor der Bereitstellung des Windows 7-Upgrades jetzt die Migration von Benutzerdaten zu planen.
11. Erwägen Sie eine Neuinstallation: Auch beim Upgrade von Windows Vista-Computern sollten Sie eine Neuinstallation anstatt eines direkten Upgrades erwägen. Dies bedeutet zwar mehr Aufwand, aber langfristig läuft der Computer reibungsloser.
12. Denken Sie über eine Upgrade Assurance nach: Auch wenn Sie sie bisher noch nie erworben haben, ziehen Sie sie für Ihre neuen Windows 7-Lizenzen in Erwägung. Der Zugriff auf Microsoft Desktop Optimization Pack (MDOP), das App-V, MED-V und andere fantastische Technologien enthält, lohnt die Prämie.
13. Entdecken Sie neue Tools: In der Systemsteuerung gibt es einen Link zur Problembehandlung, der Sie zu all Ihren Diagnosetools im System führt. Einige zusätzliche Tools sind jedoch nicht standardmäßig installiert. Durch Klicken auf den Link „Alle anzeigen“ links oben können Sie anzeigen, welche Problembehandlungspakete lokal und welche online ausgeführt werden. Wenn Sie ein Tool entdecken, dass Sie nicht besitzen, können Sie es von hier abrufen.
14. Machen Sie sich mit Virtual Desktop Infrastructure (VDI) vertraut: Windows 7 spielt eine wichtige Rolle bei der VDI-Strategie von Microsoft, bei der virtualisierte Windows 7-Computer mithilfe der speziellen Pauschallizenz „Enterprise Centralized Desktop“ auf einem zentralisierten Virtualisierungsserver gehostet werden. Lesen Sie über diese neue Strategie und finden Sie heraus, ob Sie davon profitieren können.
15. Bereiten Sie sich auf DirectAccess vor: DirectAccess erleichtert Benutzern den Remotezugriff auf ihre Office-basierten Ressourcen ohne ein VPN. DirectAccess ermöglicht Remotecomputern den umfangreicheren Einsatz von Gruppenrichtlinien. Hierfür ist jedoch Windows 7 und Windows 2008 R2 erforderlich.
16. Setzen Sie Deployment Image Servicing and Management (DISM) ein: Wenn eine schnelle Auflistung oder Verwaltung der Windows-Pakete, -Features oder -Treiber erfolgen soll, verwenden Sie das Befehlszeilendienstprogramm „DISM“. Das Wort „Image“ im Produktnamen lässt Sie möglicherweise zu der Annahme verleiten, dass es sich ausschließlich um ein Bereitstellungstool handelt. Mit einer Online-Befehlszeilenoption können Sie die Features im zurzeit geladenen Betriebssystem verwalten. Zum Abrufen einer Liste der geladenen Windows-Features geben Sie folgenden Befehl ein: dism /online /get-features /format:table. Zum Aktivieren eines Features geben Sie folgenden Befehl ein: dism /online /enable-feature /featurename:<Name>.
17. Integrieren Sie Problembehandlungspakete: Unterstützungsprozesse erleichtern es Benutzern, eine Problembehandlung durchzuführen und Probleme selbst zu lösen. Sie müssen aktualisiert werden, damit diese Pakete bestätigt werden können. Zwingen Sie zum Beispiel Benutzer nicht dazu, Schritte zu wiederholen, durch die sie das Paket bereits geführt hat. Erwägen Sie auch, zur Unterstützung firmeninterner Systeme Ihre eigenen Pakete zu entwickeln (in Windows PowerShell).
18. Prüfen Sie die Zuverlässigkeit: Die Zuverlässigkeitsüberwachung wurde in Windows Vista als Zuverlässigkeits- und Leistungsüberwachung eingeführt. In Windows 7 wurde die Zuverlässigkeitsüberwachung von der Leistungsüberwachung getrennt und an einen neuen Speicherort im Wartungscenter verschoben. Öffnen Sie das Wartungscenter in der Systemsteuerung, der Link „Zuverlässigkeitsverlauf anzeigen“ befindet sich unter den Wartungsoptionen. Sie können auch einfach „Zuverlässigkeitsüberprüfung“ in die Sofortsuche eingeben (siehe Abbildung 2).
Abbildung 2 Die Zuverlässigkeitsüberwachung wurde von der Leistungsüberwachung getrennt
19. Akzeptieren Sie die Vielfalt: Nicht jedes Unternehmen ist bereit, sofort vollständig zu Windows 7 zu migrieren. Dies ist in Ordnung, es sollte jedoch nicht bedeuten, dass im gesamten Unternehmen immer nur Windows XP verwendet wird. Die Gerüchte hinsichtlich der Kostenersparnis, die sich aus der Verwendung nur eines Betriebssystems ergibt, wurden größtenteils widerlegt oder heruntergespielt. Verwenden Sie also Windows 7, wo es sinnvoll ist.
20. Arbeiten Sie mit Fragmenten: Das Snipping Tool war bereits in früheren Versionen enthalten, aber seine Verwendung ist in Windows 7 noch einfacher. Starten Sie das Tool, und ziehen Sie dann per Drag und Drop einen beliebigen Teil des Bildschirms. Das Tool schneidet die Auswahl zu. Sie können sie als Grafikdatei speichern oder mit grundlegenden Zeichentools versehen. Weisen Sie Ihre Endbenutzer in die Verwendung dieses Tools ein, sodass sie eine Momentaufnahme ihrer Probleme erstellen und an den Helpdesk senden können. Oder gestalten Sie Ihre eigene Bibliothek mit visuellen Hinweisen.
21. Ein wahres Präsentationsparadies: Drücken Sie die Windows-Taste+P, um den neuen Präsentationsmodus aufzurufen, und der Projektor und Laptopbildschirm werden gleichzeitig eingeschaltet. Sie müssen sich nicht mehr mit anbieterspezifischen Dienstprogrammen und obskuren Tastatureingaben auseinandersetzen. (Durch Drücken der Windows-Taste+X wird das Mobilitätscenter mit weiteren Präsentationsoptionen aufgerufen.)
22. Verbessern Sie die Übersichtlichkeit: Drücken Sie die Windows-Taste+Pos1-Taste, um alle Fenster, bis auf das aktuelle, zu minimieren. Hierdurch werden Stördaten im Hintergrund entfernt, sodass Sie sich auf den Bericht konzentrieren können, der schon längst bei Ihrem Chef hätte eingereicht werden müssen.
23. Seien Sie ein Mausklick-Administrator: Windows 7 erleichtert es, mit einer Tastenkombination Administratorrechte zu erlangen. Klicken Sie auf einem taskleistenfixierten Symbol auf Strg+Umschalt, und schon wird es mit den entsprechenden Administratorrechten gestartet.
24. Schnellere Installationen: Wenn Ihr Computer von einem USB-Gerät gestartet werden kann, versuchen Sie Folgendes: Kopieren Sie die Windows 7-Installations-DVD über XCopy an ein USB-Laufwerk von ausreichender Größe, starten Sie von diesem Laufwerk, und installieren Sie Windows von dort. Im Handumdrehen ist alles erledigt.
25. Brennen Sie Datenträger mit einem Klick: Oder auch mit zwei Klicks. Doppelklicken Sie hierzu auf eine ISO-Datei, um sie auf dem CD- oder DVD-Brenner zu brennen.
26. Ansichten für Wiederherstellungspunkte: Viele von uns haben die Systemwiederherstellung immer deaktiviert, da wir uns nicht trauten, sie zu verwenden. Unter Windows 7 läuft alles viel entspannter ab. Nach der Auswahl eines Wiederherstellungspunkts wird in Windows nun angezeigt, welche Dateien und Ordner durch die Wiederherstellung eines Punkts beeinflusst werden.
27. Synchronisieren Sie Zeitzonen: Wenn Sie mit Büros in verschiedenen Zeitzonen arbeiten und häufig Besprechungstermine verpassen, weil Sie nicht mit deren Zeitzonen synchronisiert sind, aktivieren Sie die Funktion „Zusätzliche Uhren“, die erstmals in Windows Vista eingeführt wurde. In den Datum- und Uhrzeiteinstellungen steht die Registerkarte „Zusätzliche Uhren“ zur Verfügung. Hier können Sie zu der auf der Taskleiste angezeigten Uhrzeit zwei oder mehrere Uhren hinzufügen und so einstellen, dass verschiedene Zeitzonen eingeblendet werden.
28. Konfigurieren Sie die Benutzerkontensteuerung (UAC): Auch wenn Sie kein großer Freund dieser Funktion sind, geben Sie ihr eine zweite Chance. Öffnen Sie die Systemsteuerung, um das UAC-Verhalten so zu konfigurieren, dass diese Funktion nicht mehr ganz so unbeliebt wie unter Windows Vista ist. Finden Sie dann heraus, ob Sie den zusätzlichen Schutz nicht doch zu schätzen wissen (siehe Abbildung 3).
Abbildung 3 Die von Administratoren nicht sehr geschätzte Benutzerkontensteuerung (UAC) wurde überarbeitet und verbessert
29. RoboCopyCopyCopy: Die stets nützliche Datei „Robocopy.exe“ kann nun mit einem Multithread ausgeführt werden. Führen Sie den Befehl „Robocopy /?“ aus, um dessen neue Parameter zu prüfen (wie „/MT“ für Multithreading) und den Kopiervorgang zu beschleunigen.
30. Remotedesktopkonsole: Die Remoteserver-Verwaltungstools für Windows 7 (RSAT) enthalten kein konsolenbasiertes Remotedesktop-Dienstprogramm. Selbst wenn dies der Fall wäre, weist die Standard-Remotedesktopkonsole dennoch einige störende Einschränkungen auf: Verbindungen können nicht in der Liste verschoben werden, eine Sortierung nach Ordnern ist nicht möglich usw. Wenn Sie viele Server über die Windows 7-Arbeitsstation verwalten, laden Sie von der Website eine Kopie von mRemote herunter. Dieses auf Spendenaufrufe beruhende Dienstprogramm ermöglicht es Ihnen, eine Vielzahl von Remotesteuerungsanwendungen zu kombinieren, zum Beispiel Independent Computing Architecture (ICA) von Citrix, Remotedesktopprotokoll (RDP) von Microsoft, Virtual Network Computing (VNC), Secure Shell (SSH) und „rlogin“. Alle Hostnamen werden in einer Standard-Strukturansicht angezeigt, die in Ordner aufgeteilt und alphabetisch sortiert werden kann. Darüber hinaus können Sie jeder Verbindung unterschiedliche Anmeldekonten und sichere Kennwörter zuweisen.
31. Mehrere Monitore: Windows 7 gestaltet die Arbeit mit mehreren Monitoren intuitive und flexibel. Es stehen zahlreiche Tastenkombinationen und Mausbewegungen zur Verfügung, mit denen Fenster zwischen den Monitoren verschoben werden. Um diese Funktion optimal nutzen zu können, benötigen Sie unglaublich viel Platz auf dem Bildschirm. Versuchen Sie es doch einmal mit einem der neuen QWXGA-Monitore von Samsung (tinyurl.com/qwxgasamsung) oder Dell (tinyurl.com/qwxgadell). Diese 23-Zoll-Monitore besitzen eine Auflösung von 2048x1152, sodass es nun möglich ist, zwei vergrößerte Seiten auf dem gleichen Monitor darzustellen. Ordnen Sie sie paarweise an, und Sie erhalten ausreichend viel Platz, um alle Verwaltungstools zusammen mit Office, Visio, Intranetsites und einer kleiner Notiz an Ihre Mutter in Live Mail zu öffnen. Bewegen Sie die Taskleiste an die linke oder rechte Seite des Fensters anstatt an den unteren Rand. Hierdurch schaffen Sie noch mehr Platz auf dem Bildschirm.
32. Windows PowerShell Scripting: Wenn Sie das Beste aus Windows PowerShell unter Windows 7 herausholen möchten, benötigen Sie eine schnelle Methode zum Erstellen und Debuggen von Skripts. Windows 7 ist mit einem interaktiven Editor ausgestattet, mit dem Sie Cmdlets und Testfunktionen im Handumdrehen ausprobieren können.
33. Drag-und-Drop-Benachrichtigungssymbole: Im neu gestalteten Benachrichtigungsbereich wird nur eine Mindestanzahl von Symbolen angezeigt, alle anderen Benachrichtigungssymbole werden in ein Seitenfenster verschoben. Anstatt die Symbole für die Hauptanzeige über die Option „Anpassen“ auszuwählen, können Sie sie vom Seitenfenster in den Benachrichtigungsbereich ziehen und dort ablegen.
34. Fügen Sie der Bibliothek nicht indizierte freigegebene Ordner hinzu: Sie können einer Bibliothek UNC-Pfade wie \\Servername\Freigabename\ hinzufügen, der Server muss jedoch den Ordner indizieren. Wenn Sie einem nicht indizierten Server einen UNC-Pfad hinzufügen möchten, können Sie einen symbolischen Link für den UNC-Pfad erstellen und dann der Bibliothek den Link bzw. die Links hinzufügen. Verwenden Sie hierzu den Befehl „mklink“. Beispiel: mklink Basisordner \\Servername\Basisordner.
35. Vereinfachen Sie Setups von geklonten Computern: Das Sysinternals-Dienstprogramm „newsid“ kann nicht zum Ändern der Identität eines geklonten Windows 7-Computers (entweder ein virtueller Computer oder ein abgebildeter PC) ausgeführt werden. Erstellen Sie stattdessen eine Vorlageninstallation und führen Sie dann den Befehl „sysprep /oobe /generalize /reboot /shutdown /unattend:scriptfile“ aus. Klonen oder kopieren Sie diese Datei für den virtuellen Computer. Beim Öffnen erhält sie eine neue SID, und Sie können den Namen eingeben. Die Referenz zum Erstellen unbeaufsichtigter Skriptdateien finden Sie unter www.tinyurl.com/winunattend.
36. Verwenden Sie AeroSnap: Die Windows-Taste eignet sich hervorragend für all Ihre Tastenkombinationen. Nun können Sie die Taste zusammen mit dem neuen AeroSnap-Feature in Windows 7 verwenden. Wählen Sie ein Fenster aus, und drücken Sie die Windows-Taste sowie die linke oder rechte Pfeiltaste. Das Fenster rastet dann in diesem Bereich des Bildschirms ein. Sie können auch die Windows-Taste und die Nach-oben-Taste drücken, um das Fenster oben im Bildschirm einrasten zu lassen.
37. Legen Sie Tastenkombinationen für die Taskleiste fest: Die Windows-Taste eignet sich hervorragend für Tastenkombinationen. Sie können die Windows-Taste und eine Zahl auswählen, die dem jeweiligen Element auf der Taskleiste entsprechen soll. Wenn zum Beispiel Internet Explorer das dritte Symbol auf Ihrer Taskleiste ist, können Sie die Windows-Taste und die Zahl „3“ drücken, um Internet Explorer zu starten oder zu öffnen.
38. Verwalten Sie Kennwörter: Die Systemsteuerung enthält die neue Anwendung „Anmeldeinformationsverwaltung“. Dieses scheinbar komplett neue Tool ermöglicht die Speicherung Ihrer Anmeldeinformationen (Benutzernamen und Kennwörter) für Websites, bei denen Sie sich anmelden, und für andere Ressourcen, zu denen Sie eine Verbindung herstellen (wie z. B. andere Systeme). Diese Anmeldeinformationen werden im Windows-Tresor gespeichert, der gesichert und wiederhergestellt werden kann. Allerdings ist diese Anwendung dem Tool im Windows XP und Vista ähnlich. Geben Sie den Befehl „control /userpasswords2“ in die Sofortsuche ein. Die Systemsteuerung für erweiterte Benutzerkonten wird geöffnet, in der Sie Kennwörter für Ihr Konto verwalten können (siehe Abbildung 4).
Abbildung 4 Die Anmeldeinformationsverwaltung ist ein nützlicher, sicherer Ort zum Speichern von Kennwörtern
39. Lösen Sie Aktionen aus: Die Ereignisanzeige ist eng mit der Aufgabenplanung verbunden. Sie können ein Ereignis in der Ereignisanzeige auswählen und im Aktionsbereich auf die Option „An Aufgabe anhängen“ klicken. Wenn diese Aufgabe dann angezeigt wird, löst sie eine Aktion aus. Unter anderem können folgende Aktionen ausgelöst werden: Starten eines Programms, Senden einer E-Mail oder Anzeigen einer Nachricht. Dieses Feature erweist sich bei der Problembehandlung möglicherweise als sehr nützlich.
40. Browsen Sie mit InPrivate: Dieses neue Feature in IE8 ermöglicht es, einen Browser in einer InPrivate-Browsersitzung zu öffnen. In dieser Sitzung können Sie von einem öffentlichen Ort Online-Banking erledigen, ohne sich Sorgen machen zu müssen, Spuren zu hinterlassen. IE behält keine persönlichen Informationen in einer InPrivate-Browsersitzung zurück. Sie können diese Aktion durchführen, wenn Sie IE bereits geöffnet haben. Klicken Sie hierzu auf die Schaltfläche „Sicherheit“ und dann auf „InPrivate-Browsen“. Ein ganz neues IE-Fenster wird geöffnet. Durch Verwenden der Tastenkombination können Sie jedoch einige Schritte überspringen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das IE-Desktopsymbol und klicken Sie anschließend auf „InPrivate“. Das Fenster wird bereits mit einer InPrivate-Sitzung geöffnet.
41. Rufen Sie Windows Live auf: Viele Anwendungen, die in früheren Windows-Versionen installiert waren, wurden entfernt. Ab Windows 7 finden Sie diese Anwendungen (und einige andere, nicht normalerweise unter Windows installierte Programme) in den herunterladbaren Live Essentials-Anwendungen auf der Website www.download.live.com. Zu diesen Anwendungen gehören Messenger, Mail, Writer, Fotogalerie, Movie Maker, Family Safety und einige andere.
42. Entfernen Sie Anwendungen: Obwohl einige Anwendungen aus Windows entfernt wurden und nun als optionaler Download zur Verfügung stehen, sind andere Anwendungen wie IE8, Media Player, Media Center und DVD Maker weiterhin integriert. In der Vergangenheit waren diese Anwendungen insbesondere im Hinblick auf IE an das Betriebssystem gebunden. In Windows 7 können Sie diese Anwendungen nun gegebenenfalls einfach entfernen. Verwenden Sie das Applet „Programme und Funktionen“ in der Systemsteuerung, und klicken Sie oben links auf den Link „Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren“. Anschließend können Sie das Kontrollkästchen des jeweiligen Features aktivieren, das Sie aus dem System entfernen bzw. dem System hinzufügen möchten (siehe Abbildung 5).
Abbildung 5 Unter Windows 7 sind viele Anwendungen nicht mehr an das Betriebssystem gebunden, sodass sie leicht hinzugefügt oder entfernt werden können
43. Sind Sie ein erfahrener Windows 7-Nutzer?: Die Systemeigenschaften enthalten den Windows-Leistungsindex (WEI) für Bewertungen. In diesem Leistungsindex sind fünf verschiedenen Bewertungen zusammengefasst, die vom Windows-Systembewertungstool (WinSAT) ermittelt werden. Die höchste Bewertungspunktzahl beträgt 7,9 (5,9 in Windows Vista), die anhand der Kategorien für Prozessor, RAM, Grafiken, Gaminggrafiken und primäre Festplatte berechnet wird. Die endgültige Punktzahl ist kein Durchschnittswert aller Bewertungen, sondern die niedrigste Punktzahl der Unterkomponenten.
44. Analysieren Sie Prozesse: Eines der interessantesten Features im überarbeiteten Ressourcenmonitor (resmon) ist die Anzeige von „Wait Chain Traversal“. Im Ressourcenmonitor wird ein nicht reagierender Prozess rot gekennzeichnet. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diesen, und wählen Sie die Option zum Analysieren des Prozesses. Daraufhin werden die Threads im Prozess angezeigt, und Sie können die Ressourcen sehen, die den Prozess selbst aufhalten. Diesen Teil des Prozesses können Sie dann beenden.
45. Schaffen Sie eine virtuelle Welt: Die Tools zur Datenträgerverwaltung verfügen nun über Virtualisierungseigenschaften. Öffnen Sie die Computerverwaltung, rufen Sie das Tool zur Datenträgerverwaltung auf, und klicken Sie oben auf die Schaltfläche „Aktion“. Die Option „Virtuelle Festplatte erstellen“ und/oder die Option zum Anfügen einer virtuellen Festpatte werden angezeigt. Mit diesen Optionen können Sie eine virtuelle Festpatte direkt von der grafischen Benutzeroberfläche erstellen und anbinden. Hinweis: Unter Windows 7 haben Sie sogar die Möglichkeit, eine virtuelle Windows 7-Festplatte zu starten (siehe Abbildung 6).
Abbildung 6 Windows 7 bietet eine umfassende Virtualisierungsunterstützung, u. a. auch die Möglichkeit zum Erstellen und Anbinden von virtuellen Festplatten direkt über die grafische Benutzeroberfläche
46. Verschlüsseln Sie USB-Sticks: Verwenden Sie hierzu BitLocker To Go. Vielleicht haben Sie ja noch nie Ihren USB-Stick verlegt oder verloren, aber anderen passiert dies immer wieder. Meistens ist es keine große Sache. Aber wie sieht es aus, wenn der USB-Stick sensible Daten enthält? Mit BitLocker To Go können Sie Daten auf Wechselmedien mit einem Kennwort oder einem auf einer Smartcard gespeicherten digitalen Zertifikat verschlüsseln.
47. Sperren Sie den Zugang anhand von Gruppenrichtlinien: Übernehmen Sie die Kontrolle mithilfe der AppLocker-Anwendungssteuerung. AppLocker fängt Kernelaufrufe ab, die neue Prozesse erstellen oder Bibliotheken laden, und stellt sicher, dass der Code zur Ausführung berechtigt ist. Praktisch bedeutet dies, dass unbekannte und unerwünschte Software durch die Implementierung von AppLocker über Gruppenrichtlinien deaktiviert werden kann.
48. Aktivieren Sie den Gastmodus: Der Gastmodus bietet eine praktische Methode, einem Gast oder Kind den Zugriff auf Ihren Computer zu gewähren. Es gelten jedoch Einschränkungen in Bezug auf Systemänderungen, Installation von Software oder Schreiben auf den Datenträger außerhalb des Benutzerprofils. Wenn der Benutzer seine Arbeit beendet hat und sich abmeldet, werden die im Benutzerprofil gespeicherten Daten gelöscht. In einer Active Directory-Umgebung kann der Gastmodus nicht verwendet werden.
49. Stellen Sie das System anhand gesicherter Wiederherstellungspunkte wieder her: Sie können Wiederherstellungspunkte in Ihren Sicherungen miteinbeziehen und dann anhand dieser eine Systemwiederherstellung durchführen. Diese Methode ist nützlich, wenn Sie Basisdaten einer funktionierenden Konfiguration erstellen und zu einem späteren Zeitpunkt anhand dieser eine Wiederherstellung durchführen möchten, ohne andere Daten auf der Festplatte zu überschreiben.
50. Profitieren Sie von BranchCache: BranchCache trägt dazu bei, die Gesamtumlaufzeit angeforderter Dateien in Remotezweigstellen zu verringern. Wenn ein Benutzer über das WAN eine Datei anfordert, wird sie lokal zwischengespeichert und dann entweder über mehrere Computer in der Remotezweigstelle verteilt oder auf einem zentralen Server in der Remotezweigstelle gespeichert.
51. Deaktivieren Sie Popupfenster zu Suchvorschlägen: Bei der Eingabe von Buchstaben in das Suchfeld gibt Windows 7 Vorschläge anhand von vorherigen Anfragen, die aus der Registrierung abgerufen werden. Diese Funktion kann in der lokalen Gruppenrichtlinie deaktiviert werden. Aktivieren Sie hierzu die Optionen „Benutzerkonfiguration“ | „Administrative Vorlagen“ | „Windows-Komponenten“ | „Windows Explorer“ | „Anzeige der letzten Sucheinträge im Windows-Explorer-Suchfeld deaktivieren“.
52. Fixieren Sie die Systemsteuerung in der Taskleiste: Wenn Sie die Systemsteuerung häufig verwenden, ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass Sie nicht einfach mit der rechten Maustaste auf die Systemsteuerung klicken und die Option „An Taskleiste anheften“ wählen können. Stattdessen müssen Sie zuerst auf „Systemsteuerung öffnen“ klicken, sodass das Symbol in der Taskleiste angezeigt wird. Von hier können Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol in der Taskleiste klicken und die Option „Dieses Programm an Taskleiste anheften“ wählen.
53. Nutzen Sie Suchconnectors: Sie können nun das Web mithilfe der Suchfunktion durchsuchen. Windows 7 enthält die Sammelsuche, um den Suchbereich über lokale Ressourcen und Netzwerkressourcen hinaus zu erweitern. Es stehen zahlreiche Suchconnectors zur Verfügung, wie zum Beispiel YouTube und Twitter, oder Sie können benutzerdefinierte Suchconnectors ganz entsprechend Ihren Anforderungen erstellen.
54. Verwenden Sie Kurznotizen: Dieses Feature war zwar schon in der einen oder anderen Form in früheren Windows-Versionen vorhanden, ist aber in Windows 7 jetzt noch einfacher zu verwenden. Sie können eine Kurznotiz als schnelle Erinnerung an Ihren Desktop senden. Die Schriftart oder die Farbe der Notiz lässt sich im Handumdrehen ändern. Wenn Sie eine Notiz ausgewählt haben, erstellen Sie mit der Tastenkombination Strg+N eine neue Notiz.
55. Probieren Sie das verbesserte WordPad aus: In letzter Zeit haben Sie sich wahrscheinlich keine Gedanken über WordPad gemacht, aber die in Windows 7 enthaltene Version wurde gründlich überarbeitet. Stellen Sie sich als Liteversion von Microsoft Word vor. WordPad verfügt nun über eine schicke Multifunktionsleisten-Benutzeroberfläche, mit der im Handumdrehen ordnungsgemäß formatierte Dokumente erstellt werden können. Darüber hinaus müssen Sie sie nicht länger als .RTF-Dateien speichern. WordPad unterstützt nun das Format „Office Open XML“ (.DOCX) für Dokumente. Somit lassen sich auch in Word erstellte .DOCX-Dateien in WordPad öffnen.
56. Führen Sie Berechnungen durch: Ein weiteres elementares Dienstprogramm, das gründlich überarbeitet wurde, ist der altehrwürdige Rechner. Neben Standardansichten und wissenschaftlichen Ansichten verfügt er nun auch über Programmierer- und Statistikmodi. Außerdem werden Sie von den Konvertierungs- und Berechnungsfunktionen ganz begeistert sein. Sie möchten Celsius in Fahrenheit umrechnen, können sich aber nie an die Formel erinnern? Verwenden Sie hierzu einfach den Konvertierungsbereich. Ihnen wird auch die Erweiterung für Datenberechnungen gefallen. Finden Sie schnell den Unterschied zwischen zwei Datumsangaben heraus, oder berechnen Sie ein neues Datum, indem Sie Jahre, Monate oder Tage addieren bzw. subtrahieren.
57. Verwalten Sie Dienste über den Task-Manager: Der Task-Manager in Windows 7 enthält nun eine Registerkarte zur Verwaltung von Diensten. Der Status aller Dienste auf Ihrem Computer lässt sich schnell auf einen Blick erkennen. Klicken Sie auf eine Spaltenüberschrift, um sie zu sortieren. Dienste können sogar durch einen einfachen Klick mit der rechten Maustaste gestartet und beendet werden. Wenn Sie eine komplette Dienstverwaltung benötigen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Dienste“, um die Diensteverwaltungskonsole zu starten. Der Task-Manager wird möglicherweise häufig in der Taskleiste ausgeführt. Da nun der Zugriff auf die Dienstverwaltung gewährt wurde, wird muss ein Fenster weniger geöffnet werden.
58. Schauen Sie hinter die Kulissen: Windows 7 bietet mehr Methoden, sich einen Einblick in das Innenleben eines Computers zu verschaffen, ohne Lösungen von Drittanbietern zu installieren. Ein großartiges Beispiel hierfür ist der Ressourcenmonitor. Die Registerkarte „Leistung“ im Windows Task-Manager ist zwar eine gute Anlaufstelle, aber manchmal benötigen Sie doch mehr Informationen. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Ressourcenmonitor“, um detailliertere Informationen und Leistungsdiagramme für die wichtigsten Subsysteme wie CPU und Festplatte anzuzeigen. Sie können den Ressourcenmonitor auch unter „Zubehör“ | „Systemprogramme“ aufrufen.
59. Überprüfen Sie die Systemintegrität: Ein weiteres neues Systemprogramm, von dem Sie begeistert sein werden, ist der Systemintegritätsbericht. Geben Sie im Dialogfeld „Ausführen“ den Befehl „perfmon /report“ ein, der zum Generieren eines Systemintegritätsberichts dient. In diesem Bericht werden Details zur Leistung des Computers, zur Ressourcenverwendung und viele weitere Informationen aufgezeichnet. Dieser Bericht enthält auch Diagnoseinformationen zu Programmen, die nicht so funktionieren wie sie sollten, und schlägt Schritte zur Behebung dieser Probleme vor. Die Berichte werden gespeichert und können über die Verwaltungskonsole der Leistungsüberwachung abgerufen werden. Sie können sie auch als HTML-Datei speichern oder per E-Mail senden.
60. Holen Sie mit Windows PowerShell das Beste aus Ihrem System heraus: Windows PowerShell v2 verspricht, für viele Systemadministratoren eine Wende einzuleiten. Viele Nutzer bevorzugen die grafische Windows PowerShell-Konsole, die auch als Integrated Scripting Environment (ISE) bezeichnet wird. Sie befindet sich unter „Zubehör“ im Windows PowerShell-Ordner. Fügen Sie die Tastenkombination Strg+Alt+I hinzu, um ISE schnell starten zu können. Führen Sie einen Windows PowerShell-Befehl im unteren Bereich aus. Die Ergebnisse werden in der Mitte eingeblendet. Im oberen Bereich können Sie Skripts erstellen oder bearbeiten. Öffnen Sie mehrere Windows PowerShell-Sitzungen, die mit Remotecomputern verbunden sind. Dank ISE ist die Verwendung von Windows PowerShell v2 ein Kinderspiel und reine Freude (siehe Abbildung 7).
Abbildung 7 Windows PowerShell wurde enger mit Windows 7 integriert und bietet nun Integrated Scripting Environment
61. Installieren Sie Windows 7 auf früheren Versionen: Ein vielleicht nicht ganz so offensichtlicher Tipp für Windows 7 lautet, dass Sie versuchen sollten, es überall zu installieren. Ein Benutzer besitzt zum Beispiel einen sechs Jahre alten Laptop mit Windows XP. Es ist ihm nicht gelungen, Windows Vista zu installieren. Windows 7 konnte jedoch ohne Probleme installiert werden und läuft nun absolut reibungslos. Zugegeben, er kann zwar einige Windows 7-Features nicht nutzen, da dem Prozessor bestimmte Funktionen fehlen. Dies ist jedoch nur ein geringfügiges Problem, wenn man bedenkt, dass der Laptop mit einem neuen Betriebssystem ausgestattet wurde.
62. Verbessern Sie die Sicherheit: Unter Vista erwies sich die Verwaltung des Systemschutzes über Wiederherstellungspunkte als schwierig. Die Registerkarte „Systemschutz“ in Windows 7 stellt nun eine erhebliche Verbesserung dar. Unter einem Dach können Sie konfigurieren, wie viel Speicherplatz Wiederherstellungspunkten eingeräumt werden soll, Wiederherstellungspunkte löschen und erstellen oder sogar den Systemschutz vollständig deaktivieren. Dies ist besonders nützlich für ältere Systeme, auf denen der Speicherplatz knapp bemessen ist.
63. Nutzen Sie tatsächlich Hilfe und Support: Viele der unübersichtlichen Strukturen in Vista wurden in Windows 7 weitestgehend beseitigt. So verfügt die Seite „Hilfe und Support“ zum Beispiel über drei Links, ein Suchfenster und einen Link zurück zur Microsoft Windows-Website. Endbenutzer fühlen sich weniger eingeschüchtert. Daher sollten Sie dafür sorgen, dass sie über diese Verbesserungen erfahren. Die Suche wurde ebenfalls verbessert und ermöglicht nun eine bessere, schnellere Benutzererfahrung.
Die 14 besten Tastenkombinationen in Windows 7
Die Windows-Taste erfüllt nun verschiedenste Funktionen. Hier sind einige der nützlichsten Funktionen:
64. Windows-Taste+h: Zeigt das aktuelle Fenster im Vollbildmodus an.
65. Windows-Taste+i: Stellt die normale Größe des aktuellen Fensters wieder her oder minimiert das aktuelle Fenster, falls es nicht als Vollbild angezeigt wurde.
66. Windows-Taste+Umschalttaste+Pfeiltaste: Verschiebt das aktuelle Fenster an einen alternativen Bildschirm.
67. Windows-Taste+D: Minimiert alle Fenster und zeigt den Desktop an.
68. Windows-Taste+E: Startet Explorer mit dem Arbeitsplatz als Schwerpunkt.
69. Windows-Taste+F: Öffnet ein Suchfenster.
70. Windows-Taste+G: Blättert durch die Minianwendungen.
71. Windows-Taste+L: Sperrt den Desktop.
72. Windows-Taste+M: Minimiert das aktuelle Fenster.
73. Windows-Taste+R: Öffnet das Dialogfeld „Ausführen“.
74. Windows-Taste+T: Blättert durch die Taskleiste und öffnet Aero Peek für jedes ausgeführte Element.
75. Windows-Taste+U: Öffnet das Center für erleichterte Bedienung.
76. Windows-Taste+Leertaste: Führt Aero Peek auf dem Desktop aus.
77. Strg+Windows-Taste+Tab: Öffnet das Auswahlfenster mit fortdauernden Aufgaben. Bewegen Sie die Maus über das jeweilige Symbol, um eine Vorschau des Elements anzuzeigen und andere Elemente zu minimieren.
Eine Reihe von Autoren haben zu diesem Artikel beigetragen. Dazu zählen:
Bill Boswell
ist Senior Consultant für Microsoft Consulting Services in der Desert Mountain-Region.
Pav Cherny
ist IT-Experte und Autor und ist auf Microsoft-Technologien für Zusammenarbeit und einheitliche Kommunikation spezialisiert. Seine Veröffentlichungen enthalten Whitepaper, Produkthandbücher sowie Bücher mit dem Schwerpunkt IT-Vorgänge und Systemverwaltung. Pav Cherny ist Präsident der Biblioso Corporation, eines Unternehmens, das auf verwaltete Dokumentations- und Lokalisierungsdienste spezialisiert ist.
Don Jones
ist Mitbegründer von ConcentratedTech.com, wo er täglich technische Schulungsartikel zu Windows, Windows PowerShell und SQL Server sowie zu anderen Microsoft-Technologien und verwandten Technologien verfasst. Sie erreichen Ihn unter seiner Website.
J. Peter Bruzzese,
Dreifacher MCSE, MCT, MCITP: Messaging, ist Mitbegründer von ClipTraining, einem Anbieter von aufgabenbasierten Screencast-Schulungen mit der unternehmenseigenen Software „Learning Management Solution (LMS) CT LMS 5.0“. Er ist auch der Autor von „Microsoft Windows 7 Unveiled“ (Que, 2009). Sie erreichen ihn unter jpb@cliptraining.com.
Jeffery Hicks
(MCSE, MCSA, MCT) ist ein freier Autor, Ausbilder, Berater und Microsoft-MVP für Windows PowerShell. Er ist Mitautor und Autor von zahlreichen Büchern zur Skripterstellung und womöglich am besten bekannt für seine Kolumnen „Mr. Roboto“ und „Prof. PowerShell“. Folgen Sie Jeffery Hicks unter jdhitsolutions.com/blog und twitter.com/jeffhicks.