Microsoft Security Bulletin MS06-021 - Kritisch
Kumulatives Sicherheitsupdate für Internet Explorer (916281)
Veröffentlicht: | Aktualisiert:
Version: 1.1
Zusammenfassung
Zielgruppe dieses Dokuments: Benutzer von Microsoft Windows
Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit: Codeausführung von Remotestandorten aus
Bewertung des maximalen Schweregrads: Kritisch
Empfehlung: Wir empfehlen Benutzern die sofortige Installation des Updates.
Ersetzung von Sicherheitsupdates: Dieses Bulletin ersetzt mehrere frühere Sicherheitsupdates. Lesen Sie den Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ in diesem Bulletin, um eine vollständige Liste zu erhalten.
Vorsichtsmaßnahmen: Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 916281 werden die derzeit bekannten Probleme bei der Installation dieses Sicherheitsupdates beschrieben. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 916281.
- Microsoft veröffentlicht im Security Bulletin MS06-023 ein weiteres relevantes Sicherheitsupdate. Wir empfehlen, dass Sie beide Sicherheitsupdates gleichzeitig installieren, da ein Update in MS06-021 Systeme für das JScript-Sicherheitsleck anfällig machen oder Probleme bezüglich der Anwendungskompatibilität verursachen kann.
- Dieses Sicherheitsupdate ersetzt auch das am 28. Februar 2006 veröffentlichte kumulative Update für Internet Explorer. Weitere Informationen zu diesem Update finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 912945.
- Dieses Sicherheitsupdate ersetzt auch das Kompatibilitäts-Patch, das am 11. April 2006 veröffentlicht wurde und mit dem der Umgang mit ActiveX-Steuerelementen in Internet Explorer vorübergehend zur vorherigen Funktionalität zurückgesetzt wurde. Dadurch sollten Unternehmenskunden unterstützt werden, die mehr Zeit benötigten, um sich auf die im Microsoft Knowledge Base-Artikel 912945 beschriebenen ActiveX-Updateänderungen vorzubereiten. Dieses Sicherheitsupdate ersetzt das Kompatibilitäts-Patch und setzt die Änderungen aus dem Microsoft Knowledge Base-Artikel 912945 dauerhaft um. Weitere Informationen zu diesen Änderungen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 912945 und in der Produktdokumentation.
Getestete Software und Downloadpfade für das Update:
Betroffene Software:
- Microsoft Windows 2000 Service Pack 4
- Microsoft Windows XP Service Pack 1 und Microsoft Windows XP Service Pack 2
- Microsoft Windows XP Professional x64 Edition
- Microsoft Windows Server 2003 und Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1
- Microsoft Windows Server 2003 für Itanium-basierte Systeme und Microsoft Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme
- Microsoft Windows Server 2003 x64 Edition
- Microsoft Windows 98, Microsoft Windows 98 Second Edition (SE), Microsoft Windows Millennium Edition (ME) – Weitere Informationen zu diesen Betriebssystemen finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate“ dieses Bulletins.
Getestete Microsoft Windows-Komponenten:
Betroffene Komponenten:
- Internet Explorer 5.01 Service Pack 4 unter Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 – Update herunterladen
- Internet Explorer 6 Service Pack 1 unter Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 oder unter Microsoft Windows XP Service Pack 1 – Update herunterladen
- Internet Explorer 6 für Microsoft Windows XP Service Pack 2 – Update herunterladen
- Internet Explorer 6 für Microsoft Windows Server 2003 und Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1 – Update herunterladen
- Internet Explorer 6 für Microsoft Windows Server 2003 für Itanium-basierte Systeme und Microsoft Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme – Update herunterladen
- Internet Explorer 6 für Microsoft Windows Server 2003 x64 Edition – Update herunterladen
- Internet Explorer 6 für Microsoft Windows XP Professional 2003 x64 Edition – Update herunterladen
- Internet Explorer 6 Service Pack 1 unter Microsoft Windows 98, Microsoft Windows 98 SE oder Microsoft Windows Millennium Edition: Lesen Sie den Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ in diesem Bulletin, um Informationen zu dieser Version zu erhalten.
Die in der Liste aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Hinweis: Die Sicherheitsupdates für Microsoft Windows Server 2003, Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 x64 Edition gelten auch für Windows Server 2003 R2.
Allgemeine Informationen
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung:
Mit diesem Update werden mehrere kürzlich festgestellte Sicherheitsanfälligkeiten behoben, die öffentlich oder privat gemeldet wurden. Jede Sicherheitsanfälligkeit wird in diesem Bulletin in einem eigenen Abschnitt „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ dokumentiert.
Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, könnte ein Angreifer, der die schwerste dieser Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wir empfehlen Benutzern die sofortige Installation des Updates.
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit:
| Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit | Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit | Internet Explorer 5.0 Service Pack 4 | Internet Explorer 6 Service Pack 1 (alle unterstützten Betriebssystemversionen vor Windows Server 2003) | Internet Explorer 6 für Windows Server 2003 | Internet Explorer 6 für Windows Server 2003 Service Pack 1 | Internet Explorer 6 für Windows XP Service Pack 2 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Ausnahmebehandlung – CVE-2006-2218 | Codeausführung von Remotestandorten aus | Kritisch | Kritisch | Kritisch | Kritisch | Kritisch |
| Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei HTML-Decodierung – CVE-2006-2382 | Codeausführung von Remotestandorten aus | Kritisch | Kritisch | Kritisch | Kritisch | Kritisch |
| Sicherheitsanfälligkeit in ActiveX-Steuerelement durch Speicherbeschädigung – CVE-2006-2383 | Codeausführung von Remotestandorten aus | Kritisch | Kritisch | Mittel | Mittel | Kritisch |
| Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Instanziierung von COM-Objekten – CVE-2006-1303 | Codeausführung von Remotestandorten aus | Kritisch | Kritisch | Mittel | Mittel | Kritisch |
| Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen bei domänenübergreifender CSS-Kommunikation – CVE-2005-4089 | Offenlegung von Informationen | Hoch | Hoch | Mittel | Mittel | Hoch |
| Sicherheitsanfälligkeit durch Adressleisten-Spoofing – CVE-2006-2384 | Spoofing und Offenlegung von Informationen | Hoch | Hoch | Mittel | Mittel | Hoch |
| MHT-Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung – CVE-2006-2385 | Codeausführung von Remotestandorten aus | Mittel | Mittel | Mittel | Mittel | Mittel |
| Sicherheitsanfälligkeit durch Adressleisten-Spoofing – CVE-2006-1626 | Spoofing | Mittel | Mittel | Niedrig | Niedrig | Mittel |
| Gemeinsamer Schweregrad aller Sicherheitsanfälligkeiten | Kritisch | Kritisch | Kritisch | Kritisch | Kritisch |
Die Bewertung basiert auf den von der Sicherheitsanfälligkeit betroffenen Systemarten, ihren typischen Bereitstellungsmustern und den möglichen Auswirkungen, die ein Ausnutzen der Sicherheitsanfälligkeit auf sie hat.
Hinweis: Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dieser Modus verringert einige der Sicherheitsanfälligkeiten. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für dieses Sicherheitsupdate.
Hinweis: Die Schweregrade für die nicht auf x86 basierenden Betriebssysteme werden den auf x86 basierenden Betriebssystemen wie folgt zugeordnet:
- Der Schweregrad für Microsoft Windows XP Professional x64 Edition ist der gleiche wie der für Windows XP Service Pack 2.
- Der Schweregrad für Microsoft Windows Server 2003 für Itanium-basierte Systeme ist der gleiche wie der für Windows Server 2003.
- Der Schweregrad für Microsoft Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme ist der gleiche wie der für Windows Server 2003 Service Pack 1.
- Der Schweregrad für Microsoft Windows Server 2003 x64 Edition ist der gleiche wie der für Windows Server 2003 Service Pack 1.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate
Welche Updates ersetzt diese Version?
Dieses Sicherheitsupdate ersetzt mehrere frühere Sicherheitsupdates. Die neuesten Kennungen der Security Bulletins sowie die betroffenen Betriebssysteme werden in der folgenden Tabelle aufgelistet.
| Kennung des Bulletins | Internet Explorer 5.01 Service Pack 4 | Internet Explorer 6 Service Pack 1 (alle Versionen vor Windows Server 2003) | Internet Explorer 6 für Windows Server 2003 | Internet Explorer 6 für Windows Server 2003 Service Pack 1 | Internet Explorer 6 für Windows XP Service Pack 2 |
|---|---|---|---|---|---|
| MS06-013 | Ersetzt | Ersetzt | Ersetzt | Ersetzt | Ersetzt |
Hinweis: Dieses Sicherheitsupdate ersetzt auch das Kompatibilitäts-Patch, das am 11. April 2006 veröffentlicht wurde und mit dem der Umgang mit ActiveX-Steuerelementen in Internet Explorer vorübergehend zur vorherigen Funktionalität zurückgesetzt wurde. Dadurch sollten Unternehmenskunden unterstützt werden, die mehr Zeit benötigten, um sich auf die im Microsoft Knowledge Base-Artikel 912945 beschriebenen ActiveX-Updateänderungen vorzubereiten. Dieses Sicherheitsupdate ersetzt das Kompatibilitäts-Patch und setzt die Änderungen aus dem Microsoft Knowledge Base-Artikel 912945 dauerhaft um. Weitere Informationen zu diesen Änderungen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 912945 und in der Produktdokumentation.
Welches sind die bekannten Probleme, die bei der Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können?
Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 916281 werden die derzeit bekannten Probleme bei der Installation dieses Sicherheitsupdates beschrieben. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 916281.
Enthält dieses Update sicherheitsbezogene Funktionsänderungen?
Ja. Neben den Änderungen, die im Abschnitt „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ in diesem Bulletin aufgeführt werden, umfasst dieses Update auch sicherheitsbezogene Änderungen, die in früheren Bulletins zu Internet Explorer eingeführt wurden.
Nach Installation dieses Updates wird das ART-Grafikdateiformat nicht länger von Internet Explorer wiedergegeben. Diese Änderung soll verhindern, dass der Internet Explorer-Prozess unerwartet geschlossen wird, wenn Benutzer Bilder mit ungültigen Formaten anzeigen. Das ART-Format wird von Internet Explorer nicht mehr unterstützt. Diese Änderung betrifft nicht Benutzer von AOL Explorer. Das Microsoft Security Bulletin MS06-022 umfasst auch ein Sicherheitsupdate, das eine Sicherheitsanfälligkeit bei der Wiedergabe von ART-Dateien behandelt. Wir empfehlen, dass Benutzer beide Updates installieren.
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Ausnahmebehandlung – CVE-2006-2218, indem geändert wird, wie Ausnahmebehandlungen in Internet Explorer durchgeführt werden. Zu diesem Zweck werden durch das Update Ausnahmehandler aus Internet Explorer entfernt. Dies kann zur Folge haben, dass Ausnahmen von Objekten ohne Verfahren zur Ausnahmebehandlung, die in der Vergangenheit innerhalb von Internet Explorer verarbeitet wurden, nun zu Anwendungsfehlern führen. Diese Anwendungsfehler können einen Ausfall von Internet Explorer verursachen. Diese Ausnahmehandler wurden bereits aus Internet Explorer 7 und Windows Vista entfernt. Das Microsoft Security Bulletin MS06-023 behandelt die Ursache des Anwendungsfehlers in JScript, der aufgetreten ist, als die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Ausnahmebehandlung korrigiert wurde. Weitere Informationen zu dieser Änderung finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Ausnahmebehandlung – CVE-2006-2218“ in diesem Security Bulletin.
Enthält dieses Update weitere Funktionsänderungen?
Ja. Neben den Änderungen, die im Abschnitt „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ in diesem Bulletin aufgeführt werden, umfasst dieses Update auch einige nicht sicherheitsbezogene Änderungen, die in früheren Bulletins zu Internet Explorer eingeführt wurden.
Dieses Sicherheitsupdate ersetzt auch das Kompatibilitäts-Patch, das am 11. April 2006 veröffentlicht wurde und mit dem der Umgang mit ActiveX-Steuerelementen in Internet Explorer vorübergehend zur vorherigen Funktionalität zurückgesetzt wurde. Dadurch sollten Unternehmenskunden unterstützt werden, die mehr Zeit benötigten, um sich auf die im Microsoft Knowledge Base-Artikel 912945 beschriebenen ActiveX-Updateänderungen vorzubereiten. Dieses Sicherheitsupdate ersetzt das Kompatibilitäts-Patch und setzt die Änderungen aus dem Microsoft Knowledge Base-Artikel 912945 dauerhaft um. Weitere Informationen zu diesen Änderungen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 912945 und in der Produktdokumentation.
Die Änderungen wurden zuerst in Updates für Windows XP Service Pack 2, Windows Server 2003 Service Pack 1, Windows XP Professional x64 Edition, die Produktreihe Windows Server 2003 x64 Edition und Windows Server 2003 mit Service Pack 1 für Itanium-Basierte Systeme am 28. Februar 2006 eingeführt. Weitere Informationen zu diesem Update finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 912945.
Die Änderungen sind auch im Microsoft Security Bulletin MS06-013 enthalten.
Dieses Update ändert Proxy-Autokonfigurationsfunktionen, um sicherzustellen, dass skriptgestützte Hostnamenvergleiche zu erwarteten Ergebnissen führen.
Was ist die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer?
Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer besteht aus einer Gruppe vorkonfigurierter Internet Explorer-Einstellungen, durch die die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass ein Benutzer oder Administrator speziell gestaltete Webinhalte auf einen Server herunterlädt und dort ausführt. Die verstärkte Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer verringert das Risiko, indem zahlreiche Sicherheitseinstellungen geändert werden. Dazu zählen u. a. die Einstellungen der Registerkarten Sicherheit und Erweitert im Dialogfeld Internetoptionen. Zu den wichtigsten Änderungen gehören:
- Die Sicherheitsstufe für die Internetzone wird auf Hoch eingestellt. Diese Einstellung deaktiviert Skripts, ActiveX-Steuerelemente, Microsoft JVM (Microsoft Java Virtual Machine) sowie Dateidownloads.
- Die automatische Erkennung von Intranetsites wird deaktiviert. Diese Einstellung weist alle Intranetwebsites und UNC-Pfade (Universal Naming Convention) der Internetzone zu, die nicht ausdrücklich in der lokalen Intranetzone aufgelistet werden.
- Die Installation bei Bedarf und Browsererweiterungen, die nicht von Microsoft stammen, werden deaktiviert. Diese Einstellung verhindert, dass Webseiten automatisch Komponenten installieren können, und unterbindet den Einsatz von Erweiterungen, die nicht von Microsoft stammen.
- Multimediainhalte werden deaktiviert. Diese Einstellung verhindert das Verwenden von Musik, Animationen und Videoclips.
Wie wirkt sich die erweiterte Unterstützung für Windows 98, Windows 98 Second Edition und Windows Millennium Edition auf die Veröffentlichung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssysteme aus?
Microsoft veröffentlicht nur Sicherheitsupdates für wichtige Sicherheitsprobleme. Sicherheitsfragen, die nicht kritisch sind, werden in diesem Supportzeitraum nicht abgedeckt. Weitere Informationen zu den Microsoft Support Lifecycle-Richtlinien für diese Betriebssysteme finden Sie auf dieser Website.
Weitere Informationen zu den Bewertungen des Schweregrads finden Sie auf dieser Website.
Sind Windows 98, Windows 98 Second Edition oder Windows Millennium Edition auf kritische Weise von einer oder mehreren der in diesem Security Bulletin behandelten Sicherheitsanfälligkeiten betroffen?
Ja. Windows 98, Windows 98 Second Edition und Windows Millennium Edition sind auf kritische Weise von den in diesem Security Bulletin behandelten Sicherheitsanfälligkeiten betroffen. Wichtige Sicherheitsupdates für diese Plattformen sind verfügbar, werden im Rahmen dieses Security Bulletins bereitgestellt und können ausschließlich von der Windows Update-Website heruntergeladen werden. Weitere Informationen zu den Bewertungen des Schweregrads finden Sie auf dieser Website.
Die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates für Microsoft Windows NT Workstation 4.0 Service Pack 6a und Windows 2000 Service Pack 2 ist am 30. Juni 2004 abgelaufen. Die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates für Microsoft Windows NT Server 4.0 Service Pack 6a ist am 31. Dezember 2004 abgelaufen. Die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates für Microsoft Windows 2000 Service Pack 3 ist am 30. Juni 2005 abgelaufen. Ich verwende noch eines dieser Betriebssysteme, was soll ich tun?
Windows NT Workstation 4.0 Service Pack 6a, Windows NT Server 4.0 Service Pack 6a, Windows 2000 Service Pack 2 und Windows 2000 Service Pack 3 haben das Ende ihres Lebenszyklus erreicht. Benutzer dieser Betriebssystemversionen sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur Extended Support-Phase und der Bereitstellung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssystemversionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.
Benutzer, die zusätzlichen Support für diese Produkte benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, Ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.
Kann ich mit dem Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.
| Software | MBSA 1.2.1 | MBSA 2.0 |
|---|---|---|
| Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Ja | Ja |
| Microsoft Windows XP Service Pack 1 und Microsoft Windows XP Service Pack 2 | Ja | Ja |
| Microsoft Windows XP Professional x64 Edition | Nein | Ja |
| Microsoft Windows Server 2003 und Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1 | Ja | Ja |
| Microsoft Windows Server 2003 für Itanium-basierte Systeme und Microsoft Windows Server 2003 mit Service Pack 1 für Itanium-basierte Systeme | Nein | Ja |
| Produktfamilie Microsoft Windows Server 2003 x64 Edition | Nein | Ja |
Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der MBSA-Website. Weitere Informationen zu Software, die derzeit nicht von Microsoft Update und MBSA 2.0 erkannt wird, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 895660.
Kann ich mit Systems Management Server (SMS) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur SMS-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.
| Software | SMS 2.0 | SMS 2003 |
|---|---|---|
| Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Ja | Ja |
| Microsoft Windows XP Service Pack 1 und Microsoft Windows XP Service Pack 2 | Ja | Ja |
| Microsoft Windows XP Professional x64 Edition | Nein | Ja |
| Microsoft Windows Server 2003 und Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1 | Ja | Ja |
| Microsoft Windows Server 2003 für Itanium-basierte Systeme und Microsoft Windows Server 2003 mit Service Pack 1 für Itanium-basierte Systeme | Nein | Ja |
| Produktfamilie Microsoft Windows Server 2003 x64 Edition | Nein | Ja |
SMS nutzt MBSA für die Erkennung. Daher weist SMS dieselbe Einschränkung auf, die weiter oben in diesem Bulletin bezüglich der Software aufgeführt ist, die nicht von MBSA erkannt wird.
Im Fall von SMS 2.0 kann von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm enthält, verwendet werden. SMS SUIT verwendet das MBSA 1.2.1-Programm für die Erkennung. Weitere Informationen zum Sicherheitsupdate-Inventurprogramm finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website. Weitere Informationen zu den Einschränkungen des Sicherheitsupdate-Inventurprogramms finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 306460. Das SMS SUS Feature Pack enthält auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates verwendet werden. Weitere Informationen über das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden.
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit
Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Ausnahmebehandlung – CVE-2006-2218:
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglicht und dadurch verursacht wird, wie Ausnahmebedingungen in Internet Explorer verarbeitet werden. Der Systemspeicher könnte infolgedessen so beschädigt werden, dass ein Angreifer einen beliebigen Code ausführen kann, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Website aufruft. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Ausnahmebehandlung – CVE-2006-2218:
- Für ein Angriffsszenario im Web könnte ein Angreifer eine Website mit einer Seite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell konzipierte Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- Die Zone für eingeschränkte Sites verringert Angriffe, die auf die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit abzielen, da die Verwendung von Active Scripting beim Anzeigen von HTML-E-Mail-Nachrichten unterbunden wird. Klickt ein Benutzer in einer E-Mail jedoch auf einen Link, besteht durch das webbasierte Szenario weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit.
Outlook Express 6, Outlook 2002 und Outlook 2003 öffnen HTML-E-Mail-Nachrichten standardmäßig im Bereich für eingeschränkte Sites. Außerdem öffnet Outlook 2000 HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, wenn das Outlook-E-Mail-Sicherheitsupdate installiert wurde. Outlook Express 5.5 Service Pack 2 öffnet HTML-E-Mail-Nachrichten im Bereich für eingeschränkte Sites, wenn das Microsoft Security Bulletin MS04-018 installiert wurde.
Hinweis: Obwohl nicht ausgeschlossen werden kann, dass diese Sicherheitsanfälligkeit ohne Active Scripting ausgenutzt werden kann, wird dadurch die Gefahr eines erfolgreichen Angriffs deutlich erhöht. Aus diesem Grunde wurde der Schweregrad für diese Sicherheitsanfälligkeit als „Kritisch“ eingestuft. - Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dieser Modus verringert diese Sicherheitsanfälligkeit im E-Mail-Bereich, da das Lesen von E-Mail-Nachrichten in Nur-Text-Format die Standardkonfiguration für Outlook Express darstellt. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für dieses Sicherheitsupdate.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Ausnahmebehandlung – CVE-2006-2218:
Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im folgenden Abschnitt genannt.
Hinweis: Obwohl nicht ausgeschlossen werden kann, dass diese Sicherheitsanfälligkeit ohne Active Scripting ausgenutzt werden könnte, wird dadurch die Gefahr eines erfolgreichen Angriffs deutlich erhöht. Aus diesem Grunde wurde der Schweregrad für diese Sicherheitsanfälligkeit als „Kritisch“ eingestuft.
- Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internet- und lokalen Intranetsicherheitszone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting im Bereich Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren und dann auf OK.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting im Bereich Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren und dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mit Hilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Legen Sie die Einstellungen der Internet- und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“ fest, um eine Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in diesen Zonen zu erhalten.
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.
So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.
- Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.
Hinweis Wenn kein Gleitregler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe und ziehen Sie den Regler dann auf Hoch.
Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mit Hilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie bei jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um ActiveX-Steuerelemente oder Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Ausnahmebehandlung – CVE-2006-2218:
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er von einem Remotestandort aus die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Internet Explorer ermöglicht Objekten, Ausnahmehandler zu registrieren, die bestimmte Bedingungen u. U. nicht fehlerfrei verarbeiten. Eine nicht sichere Ausnahmebehandlung kann zur Speicherbeschädigung und zu einer Remotecodeausführung führen.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerberechtigungen wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer könnte eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Dazu können auch Websites gehören, die benutzerdefinierte Inhalte oder Werbeanzeigen akzeptieren oder bereitstellen, sowie manipulierte Websites. Diese Websites könnten speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, manipulierten Webinhalt mit Hilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit über E-Mail ausgenutzt werden?
Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail oder beim Anzeigen von E-Mail-Nachrichten in Outlook oder Outlook Express im Vorschaufenster ausgenutzt werden. Benutzer sind nur dann gefährdet, wenn sie auf einen Link zu einer speziell gestalteten Website klicken oder einen Dateianhang öffnen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Damit durch Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit eine sicherheitsgefährdende Aktion ausgeführt werden kann, muss der Benutzer angemeldet sein und eine Website besuchen. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem der Umgang mit Ausnahmebehandlungen in Internet Explorer geändert wird. Zu diesem Zweck werden durch das Update Ausnahmehandler aus Internet Explorer entfernt. Diese Ausnahmehandler wurden bereits aus Internet Explorer 7 und Windows Vista entfernt.
Wozu kann das Entfernen dieser Ausnahmehandler führen?
Beim Entfernen dieser Ausnahmehandler können Ausnahmen von Objekten ohne Verfahren zur Ausnahmebehandlung, die in der Vergangenheit innerhalb von Internet Explorer verarbeitet wurden, nun zu Anwendungsfehlern führen. Diese Anwendungsfehler können einen Ausfall von Internet Explorer verursachen. Das Objekt bzw. Programm, in dem der Anwendungsfehler aufgetreten ist, muss nun die Ursache für den Anwendungsfehler korrigieren oder die intern aufgetretene Ausnahme verarbeiten.
Was kann ich tun, um derartige Anwendungsfehler zu verhindern?
Das Microsoft Security Bulletin MS06-023 befasst sich mit der Ursache für den Anwendungsfehler in JScript. Andere Objekte, Software- oder Internetanwendungen, in denen Anwendungsfehler infolge von Änderungen im Microsoft Security Bulletin MS06-021 auftreten, müssen nun die Ursache für den Anwendungsfehler korrigieren oder die intern aufgetretene Ausnahme verarbeiten.
Was ist eine Ausnahmebehandlung, und wie kann ich sie implementieren?
Ein stabiler Code ist auf Ausnahmen vorbereitet und kann damit umgehen. Ausnahmen treten auf, wenn ein Programm aufgrund von programmexternen Bedingungen nicht normal ausgeführt wird. Bei bestimmten Vorgängen, einschließlich Objekterstellung und Dateieingabe/-ausgabe, können Ausfälle auftreten, die über einfache Fehler hinaus gehen. So kann z. B. angezeigt werden, dass zu wenig Arbeitsspeicher vorhanden sei, obwohl Ihr Programm fehlerfrei ausgeführt wird. Weitere Informationen zur Ausnahmebehandlung finden Sie in der Produktdokumentation:
Ausnahmebehandlung in Visual C++
Ausnahmebehandlung in Visual Basic
Ausnahmebehandlung in .NET Framework
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Hinweis: Dieses Sicherheitsupdate umfasst auch Updates zu einem Anwendungsfehler, der durch den Microsoft-Service zur Fehlerberichterstattung gemeldet wurde. Alle Fehlerberichte werden von Microsoft analysiert und je nach Anzahl der Kunden, die vom Anwendungsfehler im Fehlerbericht betroffen sind, eingestuft. Dieser Anwendungsfehler ist identisch mit dem Anwendungsfehler, der in der öffentlichen Meldung zur nicht ausnutzbaren Variante der Sicherheitsanfälligkeit genannt wurde, und der in diesem Security Bulletin als „Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Ausnahmebehandlung – CVE-2006-2218“ erörtert wird.
Dieser Anwendungsfehler wurde als CVE-2006-1992 erörtert, und der Ausnahmebehandlungsaspekt wurde anschließend ebenfalls öffentlich diskutiert. Bitte beachten Sie, dass der Anwendungsfehler selbst nur zu einem Ausfall von Internet Explorer führt. Ein Angriff auf Ihr System ist nur durch Ausnutzung der in diesem Security Bulletin besprochenen Sicherheitsanfälligkeit möglich.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei HTML-Decodierung – CVE-2006-2382:
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglicht und die dadurch verursacht wird, wie Internet Explorer speziell gestaltete HTML mit UTF-8-Codierung decodiert. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Webseite erstellt, die u. U. eine Remotecodeausführung ermöglicht, sobald ein Benutzer diese Website besucht. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei HTML-Decodierung – CVE-2006-2382:
- Für ein Angriffsszenario im Web könnte ein Angreifer eine Website mit einer Seite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell konzipierte Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dieser Modus verringert diese Sicherheitsanfälligkeit im E-Mail-Bereich, da das Lesen von E-Mail-Nachrichten in Nur-Text-Format die Standardkonfiguration für Outlook Express darstellt. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für dieses Sicherheitsupdate.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei HTML-Decodierung – CVE-2006-2382:
Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im folgenden Abschnitt genannt.
- Lesen Sie E-Mail-Nachrichten im Nur-Text-Format, wenn Sie Outlook 2002 oder höher oder Outlook Express 6 SP1 oder höher verwenden, um sich vor Angriffen über HTML-E-Mail-Nachrichten zu schützen.
Benutzer von Microsoft Outlook 2002, die Office XP Service Pack 1 oder höher installiert haben, und Benutzer von Microsoft Outlook Express 6, die Internet Explorer 6 Service Pack 1 oder höher installiert haben, können diese Einstellung aktivieren und alle nicht digital signierten oder nicht verschlüsselten E-Mail-Nachrichten als Nur-Text anzeigen.
Digital signierte oder verschlüsselte E-Mail-Nachrichten sind von dieser Einstellung nicht betroffen und können im Originalformat gelesen werden. Weitere Informationen zum Aktivieren dieser Einstellung in Outlook 2002 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 307594.
Weitere Informationen zu dieser Einstellung in Outlook Express 6 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 291387.
Auswirkung der Problemumgehung: E-Mail-Nachrichten, die im Nur-Text-Format angezeigt werden, enthalten keine Bilder, speziellen Schriftarten, Animationen oder andere umfassende Inhalte. Darüber hinaus gilt:
- Die Änderungen werden für das Vorschaufenster sowie für geöffnete Nachrichten übernommen.
- Bilder werden zu Dateianlagen, um ihren Verlust zu vermeiden.
- Da die Nachricht im Speicher noch immer im Rich Text- oder HTML-Format vorliegt, verhält sich das Objektmodell (benutzerdefinierte Codelösungen) möglicherweise unerwartet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei HTML-Decodierung – CVE-2006-2382:
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er von einem Remotestandort aus die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Wenn Internet Explorer speziell gestaltete HTML mit UTF-8-Codierung verarbeitet, könnte der Systemspeicher so beschädigt werden, dass ein Angreifer einen beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerberechtigungen wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer könnte eine speziell gestaltete Website oder HTML-E-Mail-Nachricht einrichten, um diese Sicherheitsanfälligkeit durch Internet Explorer auszunutzen. Er könnte dann einen Benutzer dazu verleiten, die Website bzw. HTML-E-Mail-Nachricht anzuzeigen. Hierzu gehören ggf. auch Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder diese hosten sowie manipulierte Websites. Diese Websites könnten speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, manipulierten Webinhalt mit Hilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Damit durch Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit eine sicherheitsgefährdende Aktion ausgeführt werden kann, muss ein Benutzer angemeldet sein und HTML-E-Mail-Nachrichten lesen bzw. angemeldet sein und eine Website besuchen. Für Systeme, auf denen HTML-E-Mail-Nachrichten gelesen werden oder Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem die Art, wie Internet Explorer HTML mit UTF-8-Codierung decodiert, geändert wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit in ActiveX-Steuerelement durch Speicherbeschädigung – CVE-2006-2383:
Eine Sicherheitsanfälligkeit durch Remotecodeausführung existiert im ActiveX-Steuerelement „DXImageTransform.Microsoft.Light“ beim Eingang unerwarteter Daten. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Webseite erstellt, die u. U. eine Remotecodeausführung ermöglicht, sobald ein Benutzer diese Website besucht. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in ActiveX-Steuerelement durch Speicherbeschädigung – CVE-2006-2383:
- Für ein Angriffsszenario im Web könnte ein Angreifer eine Website mit einer Seite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell konzipierte Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- Die Zone für eingeschränkte Sites verringert Angriffe, die auf die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit abzielen, da die Verwendung von ActiveX-Steuerelementen beim Anzeigen von HTML-E-Mail-Nachrichten unterbunden wird. Klickt ein Benutzer in einer E-Mail jedoch auf einen Link, besteht durch das webbasierte Angriffsszenario weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit.
Outlook Express 6, Outlook 2002 und Outlook 2003 öffnen HTML-E-Mail-Nachrichten standardmäßig im Bereich für eingeschränkte Sites. Außerdem öffnet Outlook 2000 HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, wenn das Outlook-E-Mail-Sicherheitsupdate installiert wurde. Outlook Express 5.5 Service Pack 2 öffnet darüber hinaus HTML-E-Mail-Nachrichten im Bereich für eingeschränkte Sites, wenn das Microsoft Security Bulletin MS04-018 installiert wurde. - Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dieser Modus verringert diese Sicherheitsanfälligkeit im E-Mail-Bereich, da das Lesen von E-Mail-Nachrichten in Nur-Text-Format die Standardkonfiguration für Outlook Express darstellt. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für dieses Sicherheitsupdate.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in ActiveX-Steuerelement durch Speicherbeschädigung – CVE-2006-2383:
Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im folgenden Abschnitt genannt.
- Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen, oder deaktivieren Sie ActiveX-Steuerelemente in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen von Internet Explorer so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen eine Bestätigung verlangt wird. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt ActiveX-Steuerelemente und Plugins unter ActiveX-Steuerelemente und Plugins ausführen auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren. Klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt ActiveX-Steuerelemente und Plugins unter ActiveX-Steuerelemente und Plugins ausführen auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren. Klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mit Hilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um ActiveX-Steuerelemente auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Legen Sie die Einstellungen der Internet- und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“ fest, um eine Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in diesen Zonen zu erhalten.
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen eine Bestätigung verlangt wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.
So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.
- Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.
Hinweis Wenn kein Gleitregler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe und ziehen Sie den Regler dann auf Hoch.
Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mit Hilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um ActiveX-Steuerelemente auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Unterbinden der Ausführung von COM-Objekten in Internet Explorer
Sie können Versuche, eine Instanz eines COM-Objekts in Internet Explorer zu erstellen, unterbinden, indem Sie das Kill Bit für das Steuerelement in der Registrierung setzen.
Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko.
Genaue Informationen dazu, wie Sie verhindern können, dass ein Steuerelement in Internet Explorer ausgeführt wird, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 240797. Befolgen Sie die Schritte in diesem Artikel, um einen Wert für Kompatibilitätskennzeichen in der Registrierung zu erstellen. Dadurch wird verhindert, dass eine Instanz des COM-Objekts in Internet Explorer erstellt wird.
Um das Kill Bit für das ActiveX-Steuerelement „DXImageTransform.Microsoft.Light“ zu setzen, fügen Sie den folgenden Text in einem Texteditor wie z. B. Editor ein. Speichern dann Sie die Datei mit der Dateinamenerweiterung .reg.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{F9EFBEC2-4302-11D2-952A-00C04FA34F05}]
"Compatibility Flags"=dword:00000400Diese Registrierungsdatei kann auf die einzelnen Systeme angewendet werden, indem Sie darauf doppelklicken. Sie kann zudem mithilfe von Gruppenrichtlinien domänenübergreifend installiert werden. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites:
Was ist der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor?
Wichtigste Gruppenrichtlinientools und -einstellungen
Hinweis: Sie müssen Internet Explorer neu starten, damit diese Änderungen wirksam werden.
Auswirkung der Problemumgehung: Das ActiveX-Steuerelement „DXImageTransform.Microsoft.Light“ ist ein statischer Filter, der zum Erstellen eines Effekts verwendet wird, bei dem Licht auf den Inhalt eines Objekts scheint. Diese Funktionalität ist für Software, die dieses ActiveX-Steuerelement verwendet, nicht länger verfügbar.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit in ActiveX-Steuerelement durch Speicherbeschädigung – CVE-2006-2383:
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er von einem Remotestandort aus die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Das ActiveX-Steuerelement „DXImageTransform.Microsoft.Light“ kann beim Empfang unerwarteter Daten zu einem Fehler in Internet Explorer führen, der eine Codeausführung ermöglicht.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerberechtigungen wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer könnte eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Hierzu gehören ggf. auch Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder diese hosten sowie manipulierte Websites. Diese Websites könnten speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, manipulierten Webinhalt mit Hilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Damit durch Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit eine sicherheitsgefährdende Aktion ausgeführt werden kann, muss der Benutzer angemeldet sein und eine Website besuchen. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem die Art der Überprüfung der Parameter durch Internet Explorer geändert wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Instanziierung von COM-Objekten – CVE-2006-1303:
Bei der Art, wie Internet Explorer COM-Objekte unter Windows instanziiert, die nicht in Internet Explorer instanziiert werden sollen, liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglichen kann. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Webseite erstellt, die u. U. eine Remotecodeausführung ermöglicht, sobald ein Benutzer diese Website besucht. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Instanziierung von COM-Objekten – CVE-2006-1303:
- Benutzer, die das Sicherheitsupdate installiert haben, das im Microsoft Security Bulletin MS05-052 oder in einem späteren Security Bulletin für Internet Explorer enthalten ist, sind vor Angriffen über die Internetzone geschützt.
- Für ein Angriffsszenario im Web könnte ein Angreifer eine Website mit einer Seite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell konzipierte Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- Die Zone für eingeschränkte Sites verringert Angriffe, die auf die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit abzielen, da die Verwendung von ActiveX-Steuerelementen beim Anzeigen von HTML-E-Mail-Nachrichten unterbunden wird. Klickt ein Benutzer in einer E-Mail jedoch auf einen Link, besteht durch das webbasierte Szenario weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit.
Outlook Express 6, Outlook 2002 und Outlook 2003 öffnen HTML-E-Mail-Nachrichten standardmäßig in der Zone für eingeschränkte Sites. Außerdem öffnet Outlook 2000 HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, wenn das Outlook-E-Mail-Sicherheitsupdate installiert wurde. Outlook Express 5.5 Service Pack 2 öffnet darüber hinaus HTML-E-Mail-Nachrichten im Bereich für eingeschränkte Sites, wenn das Microsoft Security Bulletin MS04-018 installiert wurde. - Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dieser Modus verringert die Sicherheitsanfälligkeit. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für dieses Sicherheitsupdate.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Instanziierung von COM-Objekten – CVE-2006-1303:
Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im folgenden Abschnitt genannt.
- Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen, oder deaktivieren Sie ActiveX-Steuerelemente in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen von Internet Explorer so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen eine Bestätigung verlangt wird. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt ActiveX-Steuerelemente und Plugins unter ActiveX-Steuerelemente und Plugins ausführen auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren. Klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt ActiveX-Steuerelemente und Plugins unter ActiveX-Steuerelemente und Plugins ausführen auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren. Klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mit Hilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um ActiveX-Steuerelemente auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Legen Sie die Einstellungen der Internet- und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“ fest, um eine Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in diesen Zonen zu erhalten.
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen eine Bestätigung verlangt wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.
So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.
- Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.
Hinweis Wenn kein Gleitregler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe und ziehen Sie den Regler dann auf Hoch.
Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mit Hilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um ActiveX-Steuerelemente auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Unterbinden der Ausführung von COM-Objekten in Internet Explorer
Sie können Versuche, eine Instanz eines COM-Objekts in Internet Explorer zu erstellen, unterbinden, indem Sie das Kill Bit für das Steuerelement in der Registrierung setzen.
Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko.
Genaue Informationen dazu, wie Sie verhindern können, dass ein Steuerelement in Internet Explorer ausgeführt wird, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 240797. Befolgen Sie die Schritte in diesem Artikel, um einen Wert für Kompatibilitätskennzeichen in der Registrierung zu erstellen. Dadurch wird verhindert, dass eine Instanz des COM-Objekts in Internet Explorer erstellt wird.
Um z. B. das Kill Bit für eine in diesem Sicherheitsupdate enthaltene CLSID in Wmm2fxa.dll zu setzen, fügen Sie den folgenden Text in einem Texteditor (z. B. Editor) ein. Speichern dann Sie die Datei mit der Dateinamenerweiterung .reg.
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{B4DC8DD9-2CC1-4081-9B2B-20D7030234EF}]
"Compatibility Flags"=dword:00000400Diese Registrierungsdatei kann auf die einzelnen Systeme angewendet werden, indem Sie darauf doppelklicken. Sie kann zudem mithilfe von Gruppenrichtlinien domänenübergreifend installiert werden. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites:
Was ist der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor?
Wichtigste Gruppenrichtlinientools und -einstellungen
Hinweis: Sie müssen Internet Explorer neu starten, damit diese Änderungen wirksam werden.
Auswirkung der Problemumgehung: Keine Auswirkung, sofern das COM-Objekt nicht in Internet Explorer eingesetzt wird.
Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Instanziierung von COM-Objekten – CVE-2006-1303:
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er von einem Remotestandort aus die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Wenn Internet Explorer bestimmte COM-Objekte als ActiveX-Steuerelemente zu instanziieren versucht, könnte dadurch der Systemstatus beschädigt werden, so dass ein Angreifer einen beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerberechtigungen wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer könnte eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Hierzu gehören ggf. auch Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder diese hosten sowie manipulierte Websites. Diese Websites könnten speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, manipulierten Webinhalt mit Hilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Damit durch Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit eine sicherheitsgefährdende Aktion ausgeführt werden kann, muss der Benutzer angemeldet sein und eine Website besuchen. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Hinweis: Benutzer, die das Sicherheitsupdate installiert haben, das im Microsoft Security Bulletin MS05-052 oder einem späteren Security Bulletin für Internet Explorer enthalten ist, sind vor Angriffen über die Internetzone geschützt.
Was bewirkt das Update?
Nicht alle COM-Objekte eignen sich dazu, über Internet Explorer aufgerufen zu werden. Deshalb wird durch dieses Update das Kill Bit für eine Liste mit Klassenkennungen (CLSIDs) für COM-Objekte gesetzt, die ein ähnliches Verhalten wie die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Instanziierung von COM-Objekten aufweisen, die im Microsoft Security Bulletin MS05-054 beschrieben wird. Zum Schutz unserer Kunden verhindert dieses Update, dass Instanzen dieser CLSIDs in Internet Explorer erstellt werden. Weitere Informationen zu Kill Bits finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 240797.
Die Klassenkennungen und entsprechenden COM-Objekte lauten folgendermaßen:
| Klassenkennung | Datei |
| B4DC8DD9-2CC1-4081-9B2B-20D7030234EF | Wmm2fxa.dll |
| C63344D8-70D3-4032-9B32-7A3CAD5091A5 | Wmm2fxa.dll |
| 353359C1-39E1-491b-9951-464FD8AB071C | Wmm2fxa.dll |
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen bei domänenübergreifender CSS-Kommunikation – CVE-2005-4089:
Eine Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen existiert in Internet Explorer aufgrund einer Fehlinterpretation eines speziell gestalteten Dokuments als Cascading Stylesheet (CSS). Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt, die u. U. die Offenlegung von Informationen ermöglicht, wenn ein Benutzer die speziell gestaltete Website besucht oder auf einen Link in einer entsprechenden E-Mail-Nachricht klickt. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Dateidaten aus der Internet Explorer-Domäne eines anderen Benutzers lesen. Zum Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit sind jedoch Benutzereingriffe erforderlich.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen bei domänenübergreifender CSS-Kommunikation – CVE-2005-4089:
- Für ein Angriffsszenario im Web muss ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link zur Site des Angreifers zu klicken.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Zugriff auf Dateidaten im System eines anderen Benutzers erlangen.
- Die Zone für eingeschränkte Sites verringert Angriffe, die auf die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit abzielen, da die Verwendung von Active Scripting beim Anzeigen von HTML-E-Mail-Nachrichten unterbunden wird. Klickt ein Benutzer in einer E-Mail jedoch auf einen Link, besteht durch das webbasierte Szenario weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit.
Outlook Express 6, Outlook 2002 und Outlook 2003 öffnen HTML-E-Mail-Nachrichten standardmäßig in der Zone für eingeschränkte Sites. Außerdem öffnet Outlook 2000 HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, wenn das Outlook-E-Mail-Sicherheitsupdate installiert wurde. Outlook Express 5.5 Service Pack 2 öffnet darüber hinaus HTML-E-Mail-Nachrichten im Bereich für eingeschränkte Sites, wenn das Microsoft Security Bulletin MS04-018 installiert wurde. - Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dieser Modus verringert diese Sicherheitsanfälligkeit im E-Mail-Bereich, da das Lesen von E-Mail-Nachrichten in Nur-Text-Format die Standardkonfiguration für Outlook Express darstellt. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für dieses Sicherheitsupdate.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen bei domänenübergreifender CSS-Kommunikation – CVE-2005-4089:
Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im folgenden Abschnitt genannt.
- Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internet- und lokalen Intranetsicherheitszone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting im Bereich Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren und dann auf OK.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting im Bereich Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren und dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mit Hilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Legen Sie die Einstellungen der Internet- und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“ fest, um eine Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in diesen Zonen zu erhalten.
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen eine Bestätigung verlangt wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.
So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.
- Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.
Hinweis Wenn kein Gleitregler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe und ziehen Sie den Regler dann auf Hoch.
Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mit Hilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie bei jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um ActiveX-Steuerelemente oder Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit durch Offenlegung von Informationen bei domänenübergreifender CSS-Kommunikation – CVE-2005-4089:
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine Sicherheitsanfälligkeit, die sich auf die Offenlegung von Informationen bezieht. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Webseite erstellt, die u. U. die Offenlegung von Informationen ermöglicht, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Website aufruft. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann Daten aus der Internet Explorer-Domäne eines anderen Benutzers lesen. Zum Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit sind jedoch Benutzereingriffe erforderlich.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Internet Explorer interpretiert ein speziell gestaltetes Dokument fälschlich als Cascading Stylesheet (CSS).
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann damit Daten aus der Internet Explorer-Sicherheitszone oder -Domäne eines anderen Benutzers lesen.
Was sind Internet Explorer-Sicherheitszonen?
Das System der Sicherheitszonen von Internet Explorer ordnet Onlineinhalte nach ihrer Vertrauenswürdigkeit einer Kategorie bzw. Zone zu. Bestimmte Webdomänen können je nach Vertrauenswürdigkeit des Inhalts der jeweiligen Domäne einer Zone zugewiesen werden. Diese Zone schränkt dann basierend auf den entsprechenden Einstellungen die Funktionen des Webinhalts ein. Standardmäßig werden die meisten Internetdomänen als Teil der Internetzone behandelt. Standardmäßig hindert die Richtlinie der Internetzone Skripts und anderen aktiven Code daran, auf Ressourcen auf dem lokalen System zuzugreifen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer könnte eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Hierzu gehören ggf. auch Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder diese hosten sowie manipulierte Websites. Diese Websites könnten speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, manipulierten Webinhalt mit Hilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Damit durch Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit eine sicherheitsgefährdende Aktion ausgeführt werden kann, muss der Benutzer angemeldet sein und eine Website besuchen. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Was bewirkt das Update?
Das Update entfernt die Sicherheitsanfälligkeit durch Änderung von Internet Explorer. Damit wird ein domänenübergreifender Zugriff auf CSS-Text korrekt beschränkt, wenn ein CSS-Dateityp nicht zur Identifikation von echtem CSS-Inhalt verwendet wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2005-4089 zugewiesen.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zwar zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins Codebeispiele für ein Angriffskonzept vor, aber keine Informationen, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Werden die Benutzer durch die Installation dieses Sicherheitsupdates vor dem veröffentlichten Code geschützt, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird?
Ja. Durch dieses Sicherheitsupdate wird die Sicherheitsanfälligkeit behoben, die mithilfe der veröffentlichten Codebeispiele für ein Angriffskonzept ausgenutzt werden könnte. Der beseitigten Sicherheitsanfälligkeit wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsfälligkeit CVE-2005-4089 zugewiesen.
Sicherheitsanfälligkeit durch Adressleisten-Spoofing – CVE-2006-2384:
Es liegt eine Spoofing-Sicherheitsanfälligkeit in Internet Explorer vor, die einem Angreifer das Anzeigen von gefälschten Inhalten in einem Browserfenster ermöglichen könnte. Die Adressleiste und die anderen Bestandteile der vertrauten Benutzeroberfläche können von vertrauenswürdigen Websites angezeigt werden, der Inhalt des Fensters enthält jedoch die Webseite des Angreifers.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit durch Adressleisten-Spoofing – CVE-2006-2384:
- Für ein Angriffsszenario im Web muss ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link zur Site des Angreifers zu klicken.
- Die Zone für eingeschränkte Sites verringert Angriffe, die auf die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit abzielen, da die Verwendung von Active Scripting beim Anzeigen von HTML-E-Mail-Nachrichten unterbunden wird. Klickt ein Benutzer in einer E-Mail jedoch auf einen Link, besteht durch das webbasierte Szenario weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit.
Outlook Express 6, Outlook 2002 und Outlook 2003 öffnen HTML-E-Mail-Nachrichten standardmäßig in der Zone für eingeschränkte Sites. Außerdem öffnet Outlook 2000 HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, wenn das Outlook-E-Mail-Sicherheitsupdate installiert wurde. Outlook Express 5.5 Service Pack 2 öffnet darüber hinaus HTML-E-Mail-Nachrichten im Bereich für eingeschränkte Sites, wenn das Microsoft Security Bulletin MS04-018 installiert wurde. - Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dieser Modus verringert die Sicherheitsanfälligkeit. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für dieses Sicherheitsupdate.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit durch Adressleisten-Spoofing – CVE-2006-2384:
Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im folgenden Abschnitt genannt.
- Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internet- und lokalen Intranetsicherheitszone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting im Bereich Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren und dann auf OK.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting im Bereich Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren und dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mit Hilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Legen Sie die Einstellungen der Internet- und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“ fest, um eine Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in diesen Zonen zu erhalten.
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen eine Bestätigung verlangt wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.
So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.
- Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.
Hinweis Wenn kein Gleitregler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe und ziehen Sie den Regler dann auf Hoch.
Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mit Hilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie bei jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um ActiveX-Steuerelemente oder Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit durch Adressleisten-Spoofing – CVE-2006-2384:
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine Spoofing-Sicherheitsanfälligkeit in Internet Explorer. Die Sicherheitsanfälligkeit könnte es einem Angreifer ermöglichen, gefälschte Inhalte in einem Browserfenster mit modalem Dialogfeld anzuzeigen. Die Adressleiste und die anderen Bestandteile der vertrauten Benutzeroberfläche können von vertrauenswürdigen Websites angezeigt werden, der Inhalt des Fensters enthält jedoch die Webseite des Angreifers.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Adressleiste und die anderen Bestandteile der vertrauten Benutzeroberfläche können von einer vertrauenswürdigen Website mit modalem Browserfenster übernommen werden, während der Inhalt des Browserfensters zur Website des Angreifers geleitet wird.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, um eine Webseite zu erstellen, die eine vom Angreifer ausgewählte URL in der Adressleiste anzeigt, während das Browserfenster eine andere Website anzeigt. Ein Angreifer kann diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, um eine speziell gestaltete Webseite zu erstellen, die die Adressleiste und die anderen Bestandteile einer vertrauten Benutzeroberfläche einer echten Website übernimmt. Ein Benutzer könnte dann Daten in einer scheinbar vertrauenswürdigen Website eingeben, die in Wirklichkeit an die Website des Angreifers weitergeleitet werden.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Damit durch Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit eine sicherheitsgefährdende Aktion ausgeführt werden kann, muss der Benutzer angemeldet sein und eine Website besuchen. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Was bewirkt das Update?
Das Update entfernt die Sicherheitsanfälligkeit, indem das Verfahren ausgeschaltet wird, über das die Adressleiste und die vertraute Benutzeroberfläche nach der Navigation übernommen wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
MHT-Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung – CVE-2006-2385:
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglicht und die dadurch verursacht wird, wie Multipart-HTML-Dateien (.mht-Dateien) von Internet Explorer gespeichert werden. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Webseite erstellt und Benutzer dazu verleitet, diese Webseite als Multipart-HTML-Datei zu speichern. Dies kann u. U. eine Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, könnte vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Dafür wären jedoch erhebliche Benutzereingriffe erforderlich.
Schadensbegrenzende Faktoren für die MHT-Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung – CVE-2006-2385:
- Für ein Angriffsszenario im Web muss ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken und die Webseite dann als Multipart-HTML-Seite zu speichern. Darüber hinaus tritt die Sicherheitsanfälligkeit nur bei „Speichern als“ auf, wenn ein Benutzer die speziell gestaltete Webseite als „Webarchiv, einzelne Datei (*.mht)“ speichern möchte.
- Eine bereits erstellte Multipart-HTML-Datei kann nicht dazu verwendet werden, diese Sicherheitsanfälligkeit auszulösen. Die Sicherheitsanfälligkeit tritt nur bei „Speichern als“ auf, wenn ein Benutzer die speziell gestaltete Webseite als „Webarchiv, einzelne Datei (*.mht)“ speichern möchte.
- Wird die Webseite als ein anderer Dateityp gespeichert, wird anfällige Code nicht ausgelöst.
- Ein Anzeigen der Webseite in Internet Explorer löst den anfälligen Code nicht aus.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Problemumgehungen für die MHT-Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung – CVE-2006-2385:
Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im folgenden Abschnitt genannt.
- Verwenden Sie nicht den Befehl „Speichern unter“ in Internet Explorer, um vertrauenswürdige Webseiten als „Webarchiv, einzelne Datei (*.mht-Datei)“ zu speichern.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur MHT-Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung – CVE-2006-2385:
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er von einem Remotestandort aus die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Es sind jedoch erhebliche Benutzereingriffe erforderlich.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Eine speziell gestaltete Webseite kann, wenn sie als Multipart-HTML-Datei gespeichert wird, eine Speicherbeschädigung verursachen.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerberechtigungen wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer könnte eine speziell gestaltete Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer dazu verleiten, die Webseite als Multipart-HTML-Datei (.mht-Datei) zu speichern. Dazu können auch Websites gehören, die benutzerdefinierte Inhalte wie z. B. Bannerwerbung akzeptieren oder bereitstellen, sowie manipulierte Websites. Diese Websites könnten speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann.
Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss ein Angreifer jedoch andere Benutzer dazu verleiten, eine Website zu besuchen und dann diese Webseite als Multipart-HTML-Datei zu speichern. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist darum gebeten, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Damit durch Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit eine sicherheitsgefährdende Aktion ausgeführt werden kann, muss der Benutzer angemeldet sein und eine Website besuchen. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Was bewirkt das Update?
Das Update entfernt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Multipart-HTML-Dateien von Internet Explorer gespeichert werden, um so die Speicherbeschädigung zu verhindern.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit durch Adressleisten-Spoofing – CVE-2006-1626:
Es liegt eine Spoofing-Sicherheitsanfälligkeit in Internet Explorer vor, die einem Angreifer das Anzeigen von gefälschten Inhalten in einem Browserfenster ermöglichen könnte. Die Adressleiste und die anderen Bestandteile der vertrauten Benutzeroberfläche können von vertrauenswürdigen Websites angezeigt werden, der Inhalt des Fensters enthält jedoch die Webseite des Angreifers.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit durch Adressleisten-Spoofing – CVE-2006-1626:
- Für ein Angriffsszenario im Web muss ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link zur Site des Angreifers zu klicken.
- Die Zone für eingeschränkte Sites verringert Angriffe, die auf die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit abzielen, da die Verwendung von Active Scripting beim Anzeigen von HTML-E-Mail-Nachrichten unterbunden wird. Klickt ein Benutzer in einer E-Mail jedoch auf einen Link, besteht durch das webbasierte Szenario weiterhin die Gefahr einer Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit.
Outlook Express 6, Outlook 2002 und Outlook 2003 öffnen HTML-E-Mail-Nachrichten standardmäßig in der Zone für eingeschränkte Sites. Außerdem öffnet Outlook 2000 HTML-E-Mail-Nachrichten in der Zone für eingeschränkte Sites, wenn das Outlook-E-Mail-Sicherheitsupdate installiert wurde. Outlook Express 5.5 Service Pack 2 öffnet darüber hinaus HTML-E-Mail-Nachrichten im Bereich für eingeschränkte Sites, wenn das Microsoft Security Bulletin MS04-018 installiert wurde. - Internet Explorer mit Windows Server 2003 wird standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird. Dieser Modus verringert die Sicherheitsanfälligkeit. Weitere Informationen zur verstärkten Sicherheitskonfiguration von Internet Explorer finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für dieses Sicherheitsupdate.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit durch Adressleisten-Spoofing – CVE-2006-1626:
Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im folgenden Abschnitt genannt.
- Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internet- und lokalen Intranetsicherheitszone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting im Bereich Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren und dann auf OK.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting im Bereich Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren und dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mit Hilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Legen Sie die Einstellungen der Internet- und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“ fest, um eine Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in diesen Zonen zu erhalten.
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen eine Bestätigung verlangt wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.
So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.
- Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.
Hinweis Wenn kein Gleitregler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe und ziehen Sie den Regler dann auf Hoch.
Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mit Hilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie bei jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um ActiveX-Steuerelemente oder Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, verwenden Sie die Schrittfolge unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.“
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu.
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites „*.windowsupdate.microsoft.com“ und „*.update.microsoft.com“ (ohne Anführungszeichen). Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit durch Adressleisten-Spoofing – CVE-2006-1626:
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Dies ist eine Spoofing-Sicherheitsanfälligkeit in Internet Explorer. Die Sicherheitsanfälligkeit könnte es einem Angreifer ermöglichen, gefälschte Inhalte in einem Browserfenster anzuzeigen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Es liegt eine Spoofing-Sicherheitsanfälligkeit in Internet Explorer vor, die einem Angreifer das Anzeigen von gefälschten Inhalten in einem Browserfenster ermöglichen könnte. Die Adressleiste und die anderen Bestandteile der vertrauenswürdigen Benutzeroberfläche können von einer vertrauenswürdigen Website übernommen werden, während der Inhalt des Browserfensters zur Website des Angreifers geleitet wird.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, um eine Webseite zu erstellen, die eine vom Angreifer ausgewählte URL in der Adressleiste anzeigt, während das Browserfenster eine andere Website anzeigt. Ein Angreifer kann diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, um eine speziell gestaltete Webseite zu erstellen, die die Adressleiste und die anderen Bestandteile einer vertrauten Benutzeroberfläche einer echten Website übernimmt.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Damit durch Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit eine sicherheitsgefährdende Aktion ausgeführt werden kann, muss der Benutzer angemeldet sein und eine Website besuchen. Für Systeme, auf denen Internet Explorer aktiv genutzt wird (z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver), besteht daher das größte Risiko.
Was bewirkt das Update?
Das Update entfernt die Sicherheitsanfälligkeit, indem das Verfahren ausgeschaltet wird, über das die Adressleiste und die vertraute Benutzeroberfläche nach der Navigation übernommen wird.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zwar zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins Codebeispiele für ein Angriffskonzept vor, aber keine Informationen, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Werden die Benutzer durch die Installation dieses Sicherheitsupdates vor dem veröffentlichten Code geschützt, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird?
Ja. Durch dieses Sicherheitsupdate wird die Sicherheitsanfälligkeit behoben, die mithilfe der veröffentlichten Codebeispiele für ein Angriffskonzept ausgenutzt werden könnte. Der beseitigten Sicherheitsanfälligkeit wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsfälligkeit CVE-2006-1626 zugewiesen.
Informationen zum Sicherheitsupdate
Betroffene Software:
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Windows Server 2003 (alle Versionen)
Voraussetzungen
Dieses Sicherheitsupdate erfordert Windows Server 2003 oder Windows Server 2003 Service Pack 1.
Hinweis: Die Sicherheitsupdates für Microsoft Windows Server 2003, Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1 und Microsoft Windows Server 2003 x64 Edition gelten auch für Microsoft Windows Server 2003 R2.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
| /nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
| /integrate:Pfad | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist. |
| /extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
| /ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
| /verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows Server 2003, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windowsserver2003-kb916281-x86-enu /quiet
Hinweis: Durch die Verwendung der Installationsoption /quiet werden alle Meldungen unterdrückt. Dies gilt auch für Fehlermeldungen. Bei Verwendung der Installationsoption /quiet sollten Administratoren anhand einer der empfohlenen Methoden überprüfen, ob die Installation erfolgreich war. Administratoren sollten bei Verwendung dieser Option außerdem in der Protokolldatei KB916281.log prüfen, ob Fehlermeldungen vorliegen.
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows Server 2003, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
Windowsserver2003-kb916281-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website. Dieses Update ist auch über die Microsoft Update-Website verfügbar.
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Updates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB916281$\Spuninst.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Windows Server 2003, Web Edition; Windows Server 2003, Standard Edition; Windows Server 2003, Datacenter Edition; Windows Server 2003, Enterprise Edition; Windows Small Business Server 2003; Windows Server 2003, Web Edition mit SP1; Windows Server 2003, Standard Edition mit SP1; Windows Server 2003, Enterprise Edition mit SP1; Windows Server 2003, Datacenter Edition mit SP1; Windows Server 2003 R2, Web Edition; Windows Server 2003 R2, Standard Edition; Windows Server 2003 R2, Datacenter Edition; Windows Server 2003 R2, Enterprise Edition; Windows Small Business Server 2003 R2:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | Ordner |
|---|---|---|---|---|---|
| Browseui.dll | 6.0.3790.526 | 27-Apr-2006 | 19:09 | 1.057.280 | RTMGDR |
| Cdfview.dll | 6.0.3790.526 | 27-Apr-2006 | 19:09 | 147.968 | RTMGDR |
| Danim.dll | 6.3.1.148 | 27-Apr-2006 | 19:09 | 993.280 | RTMGDR |
| Digest.dll | 6.0.3790.526 | 27-Apr-2006 | 19:09 | 59.904 | RTMGDR |
| Dxtmsft.dll | 6.3.3790.526 | 27-Apr-2006 | 19:09 | 351.744 | RTMGDR |
| Dxtrans.dll | 6.3.3790.526 | 27-Apr-2006 | 19:09 | 205.312 | RTMGDR |
| Iepeers.dll | 6.0.3790.526 | 27-Apr-2006 | 19:09 | 238.080 | RTMGDR |
| Inseng.dll | 6.0.3790.526 | 27-Apr-2006 | 19:09 | 73.216 | RTMGDR |
| Jsproxy.dll | 6.0.3790.526 | 27-Apr-2006 | 19:09 | 14.848 | RTMGDR |
| Mshtml.dll | 6.0.3790.536 | 19-Mai-2006 | 20:08 | 2.935.296 | RTMGDR |
| Mshtmled.dll | 6.0.3790.526 | 27-Apr-2006 | 19:09 | 454.144 | RTMGDR |
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| Shlwapi.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 824.320 | IA-64 | SP1GDR |
| Urlmon.dll | 6.0.3790.2697 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 1.614.336 | IA-64 | SP1GDR |
| W03a2409.dll | 5.2.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 3.072 | IA-64 | SP1GDR |
| Wininet.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 1.698.304 | IA-64 | SP1GDR |
| Wbrowseui.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 1.036.800 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wdanim.dll | 6.3.1.148 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 1.058.304 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wdxtmsft.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 363.008 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wdxtrans.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 212.480 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wiedw.exe | 5.2.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 17.920 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wiepeers.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 253.952 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wjsproxy.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 16.384 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wmshtml.dll | 6.0.3790.2706 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 3.150.336 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wmstime.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 537.088 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wpngfilt.dll | 5.2.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 42.496 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wshdocvw.dll | 6.0.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 1.513.984 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wshlwapi.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 321.536 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wurlmon.dll | 6.0.3790.2697 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 696.320 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Ww03a2409.dll | 5.2.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 4.096 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wwininet.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:27 | 662.528 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Browseui.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:23 | 2.547.200 | IA-64 | SP1QFE |
| Dxtmsft.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:23 | 1.009.664 | IA-64 | SP1QFE |
| Dxtrans.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:23 | 641.024 | IA-64 | SP1QFE |
| Iepeers.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:23 | 718.848 | IA-64 | SP1QFE |
| Jsproxy.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:23 | 45.568 | IA-64 | SP1QFE |
| Mshtml.dll | 6.0.3790.2706 | 27-Mai-2006 | 04:23 | 9.363.968 | IA-64 | SP1QFE |
| Mstime.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 1.846.784 | IA-64 | SP1QFE |
| Pngfilt.dll | 5.2.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 116.736 | IA-64 | SP1QFE |
| Shdocvw.dll | 6.0.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 3.684.352 | IA-64 | SP1QFE |
| Shlwapi.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 824.320 | IA-64 | SP1QFE |
| Urlmon.dll | 6.0.3790.2697 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 1.614.336 | IA-64 | SP1QFE |
| W03a2409.dll | 5.2.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 24.064 | IA-64 | SP1QFE |
| Wininet.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 1.702.400 | IA-64 | SP1QFE |
| Wbrowseui.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 1.036.800 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wdanim.dll | 6.3.1.148 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 1.058.304 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wdxtmsft.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 363.008 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wdxtrans.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 212.480 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wiedw.exe | 5.2.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 17.920 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wiepeers.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 253.952 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wjsproxy.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 16.384 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wmshtml.dll | 6.0.3790.2706 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 3.151.872 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wmstime.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 537.088 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wpngfilt.dll | 5.2.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 42.496 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wshdocvw.dll | 6.0.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 1.514.496 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wshlwapi.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 321.536 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wurlmon.dll | 6.0.3790.2697 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 696.320 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Ww03a2409.dll | 5.2.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 25.088 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wwininet.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:24 | 665.088 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Updspapi.dll | 6.2.29.0 | 27-Mai-2006 | 04:56 | 638.688 | IA-64 |
Windows Server 2003 Standard x64 Edition, Windows Server 2003 Enterprise x64 Edition, Windows Server 2003 Datacenter x64 Edition, Windows Server 2003 R2 Standard x64 Edition, Windows Server 2003 R2 Enterprise x64 Edition und Windows Server 2003 R2 Datacenter x64 Edition:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | CPU | Ordner |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Browseui.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 1.604.608 | SP1GDR | |
| Danim.dll | 6.3.1.148 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 1.989.120 | SP1GDR | |
| Dxtmsft.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 561.664 | SP1GDR | |
| Dxtrans.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 332.288 | SP1GDR | |
| Iepeers.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 369.664 | SP1GDR | |
| Jsproxy.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 24.064 | SP1GDR | |
| Mshtml.dll | 6.0.3790.2706 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 5.986.304 | SP1GDR | |
| Mstime.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 900.608 | SP1GDR | |
| Pngfilt.dll | 5.2.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 64.000 | SP1GDR | |
| Shdocvw.dll | 6.0.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 2.435.072 | SP1GDR | |
| Shlwapi.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 621.568 | SP1GDR | |
| Urlmon.dll | 6.0.3790.2697 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 1.083.904 | SP1GDR | |
| W03a2409.dll | 5.2.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 4.608 | SP1GDR | |
| Wininet.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 1.187.840 | SP1GDR | |
| Wbrowseui.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 1.036.800 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wdanim.dll | 6.3.1.148 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 1.058.304 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wdxtmsft.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 363.008 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wdxtrans.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 212.480 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wiedw.exe | 5.2.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 17.920 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wiepeers.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 253.952 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wjsproxy.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 16.384 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wmshtml.dll | 6.0.3790.2706 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 3.150.336 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wmstime.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 537.088 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wpngfilt.dll | 5.2.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 42.496 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wshdocvw.dll | 6.0.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 1.513.984 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wshlwapi.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 321.536 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wurlmon.dll | 6.0.3790.2697 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 696.320 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Ww03a2409.dll | 5.2.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 4.096 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wwininet.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 662.528 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Browseui.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 1.604.608 | SP1QFE | |
| Danim.dll | 6.3.1.148 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 1.989.120 | SP1QFE | |
| Dxtmsft.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 561.664 | SP1QFE | |
| Dxtrans.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 332.288 | SP1QFE | |
| Iepeers.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 370.176 | SP1QFE | |
| Jsproxy.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 24.064 | SP1QFE | |
| Mshtml.dll | 6.0.3790.2706 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 5.987.840 | SP1QFE | |
| Mstime.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 900.608 | SP1QFE | |
| Pngfilt.dll | 5.2.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 64.000 | SP1QFE | |
| Shdocvw.dll | 6.0.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 2.436.096 | SP1QFE | |
| Shlwapi.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 621.568 | SP1QFE | |
| Urlmon.dll | 6.0.3790.2697 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 1.083.904 | SP1QFE | |
| W03a2409.dll | 5.2.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 25.600 | SP1QFE | |
| Wininet.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 1.189.376 | SP1QFE | |
| Wbrowseui.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 1.036.800 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wdanim.dll | 6.3.1.148 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 1.058.304 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wdxtmsft.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 363.008 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wdxtrans.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 212.480 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wiedw.exe | 5.2.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 17.920 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wiepeers.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 253.952 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wjsproxy.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 16.384 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wmshtml.dll | 6.0.3790.2706 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 3.151.872 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wmstime.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 537.088 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wpngfilt.dll | 5.2.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 42.496 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wshdocvw.dll | 6.0.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 1.514.496 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wshlwapi.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 321.536 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wurlmon.dll | 6.0.3790.2697 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 696.320 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Ww03a2409.dll | 5.2.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 25.088 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wwininet.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 665.088 | x86 | SP1QFE\WOW |
Hinweise: Wenn Sie diese Sicherheitsupdates installieren, prüft das Installationsprogramm, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
- Überprüfung der Programmversion
Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert. - Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der auf Ihrem Computer installierten Datei, indem Sie sie mit der in der entsprechenden Dateiinformationstabelle dokumentierten Version vergleichen.
Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
- Überprüfung des Registrierungsschlüssels
Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen:
Windows Server 2003, Web Edition; Windows Server 2003, Standard Edition; Windows Server 2003, Datacenter Edition; Windows Server 2003, Enterprise Edition; Windows Small Business Server 2003; Windows Server 2003, Web Edition mit SP1; Windows Server 2003, Standard Edition mit SP1; Windows Server 2003, Enterprise Edition mit SP1; Windows Server 2003, Datacenter Edition mit SP1; Windows Server 2003 R2, Web Edition; Windows Server 2003 R2, Standard Edition; Windows Server 2003 R2, Datacenter Edition; Windows Server 2003 R2, Enterprise Edition; Windows Small Business Server 2003 R2; Windows Server 2003, Enterprise Edition für Itanium-basierte Systeme; Windows Server 2003, Datacenter Edition für Itanium-basierte Systeme; Windows Server 2003, Enterprise Edition mit SP1 für Itanium-basierte Systeme; Windows Server 2003, Datacenter Edition mit SP1 für Itanium-basierte Systeme; Windows Server 2003, Standard x64 Edition; Windows Server 2003, Enterprise x64 Edition, Windows Server 2003, Datacenter x64 Edition; Windows Server 2003 R2, Standard x64 Edition; Windows Server 2003 R2, Enterprise x64 Edition und Windows Server 2003 R2, Datacenter x64 Edition:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP2\KB916281\Filelist
Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem wird der Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, falls ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 916281 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.
Windows XP Service Pack 2 (alle Versionen) und Windows XP Professional x64
Für dieses Sicherheitsupdate muss Microsoft Windows XP Service Pack 2 installiert sein. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 322389.
Hinweis: Für Microsoft Windows XP Professional x64 ist dieses Sicherheitsupdate mit dem für Windows Server 2003 x64 Edition identisch.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
| /nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
| /integrate:Pfad | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist. |
| /extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
| /ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
| /verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Microsoft Windows XP, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windowsxp-kb916281-x86-enu /quiet
Hinweis: Durch die Verwendung der Installationsoption /quiet werden alle Meldungen unterdrückt. Dies gilt auch für Fehlermeldungen. Bei Verwendung der Installationsoption /quiet sollten Administratoren anhand einer der empfohlenen Methoden überprüfen, ob die Installation erfolgreich war. Administratoren sollten bei Verwendung dieser Option außerdem in der Protokolldatei KB916281.log prüfen, ob Fehlermeldungen vorliegen.
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows XP, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
Windowsxp-kb916281-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website. Dieses Update ist auch über die Microsoft Update-Website verfügbar.
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB916281$\Spuninst.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Windows XP Home Edition Service Pack 2, Windows XP Professional Service Pack 2, Windows XP Tablet PC Edition 2005 und Windows XP Media Center Edition 2005:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | Ordner |
|---|---|---|---|---|---|
| Browseui.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:22 | 1.022.976 | SP2GDR |
| Cdfview.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:22 | 151.040 | SP2GDR |
| Danim.dll | 6.3.1.148 | 10-Mai-2006 | 05:22 | 1.054.208 | SP2GDR |
| Dxtmsft.dll | 6.3.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:22 | 357.888 | SP2GDR |
| Dxtrans.dll | 6.3.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:22 | 205.312 | SP2GDR |
| Extmgr.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:22 | 55.808 | SP2GDR |
| Iedw.exe | 5.1.2600.2904 | 09-Mai-2006 | 11:00 | 18.432 | SP2GDR |
| Iepeers.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:22 | 251.392 | SP2GDR |
| Inseng.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:22 | 96.256 | SP2GDR |
| Jsproxy.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:22 | 16.384 | SP2GDR |
| Mshtml.dll | 6.0.2900.2912 | 19-Mai-2006 | 15:08 | 3.052.544 | SP2GDR |
| Mshtmled.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:23 | 448.512 | SP2GDR |
| Msrating.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:23 | 146.432 | SP2GDR |
| Mstime.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:23 | 532.480 | SP2GDR |
| Pngfilt.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:23 | 39.424 | SP2GDR |
| Shdocvw.dll | 6.0.2900.2919 | 29-Mai-2006 | 15:30 | 1.494.016 | SP2GDR |
| Shlwapi.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:23 | 474.112 | SP2GDR |
| Urlmon.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:23 | 613.888 | SP2GDR |
| Wininet.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:23 | 658.432 | SP2GDR |
| Xpsp3res.dll | 5.1.2600.2906 | 11-Mai-2006 | 08:23 | 24.576 | SP2GDR |
| Browseui.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:25 | 1.022.976 | SP2QFE |
| Cdfview.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:25 | 151.040 | SP2QFE |
| Danim.dll | 6.3.1.148 | 10-Mai-2006 | 05:25 | 1.054.208 | SP2QFE |
| Dxtmsft.dll | 6.3.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:25 | 357.888 | SP2QFE |
| Dxtrans.dll | 6.3.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:25 | 205.312 | SP2QFE |
| Extmgr.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:25 | 55.808 | SP2QFE |
| Iedw.exe | 5.1.2600.2904 | 09-Mai-2006 | 11:41 | 18.432 | SP2QFE |
| Iepeers.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:25 | 251.904 | SP2QFE |
| Inseng.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:25 | 96.256 | SP2QFE |
| Jsproxy.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:25 | 15.872 | SP2QFE |
| Mshtml.dll | 6.0.2900.2912 | 19-Mai-2006 | 15:06 | 3.055.104 | SP2QFE |
| Mshtmled.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:25 | 448.512 | SP2QFE |
| Msrating.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:25 | 146.432 | SP2QFE |
| Mstime.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:25 | 532.480 | SP2QFE |
| Pngfilt.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:25 | 39.424 | SP2QFE |
| Shdocvw.dll | 6.0.2900.2919 | 29-Mai-2006 | 15:32 | 1.496.576 | SP2QFE |
| Shlwapi.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:25 | 474.112 | SP2QFE |
| Urlmon.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:25 | 615.424 | SP2QFE |
| Wininet.dll | 6.0.2900.2904 | 10-Mai-2006 | 05:25 | 663.552 | SP2QFE |
| Xpsp3res.dll | 5.1.2600.2906 | 11-Mai-2006 | 08:37 | 90.112 | SP2QFE |
Windows XP Professional x64:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | CPU | Ordner |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Browseui.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 1.604.608 | SP1GDR | |
| Danim.dll | 6.3.1.148 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 1.989.120 | SP1GDR | |
| Dxtmsft.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 561.664 | SP1GDR | |
| Dxtrans.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 332.288 | SP1GDR | |
| Iepeers.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 369.664 | SP1GDR | |
| Jsproxy.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 24.064 | SP1GDR | |
| Mshtml.dll | 6.0.3790.2706 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 5.986.304 | SP1GDR | |
| Mstime.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 900.608 | SP1GDR | |
| Pngfilt.dll | 5.2.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 64.000 | SP1GDR | |
| Shdocvw.dll | 6.0.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 2.435.072 | SP1GDR | |
| Shlwapi.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 621.568 | SP1GDR | |
| Urlmon.dll | 6.0.3790.2697 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 1.083.904 | SP1GDR | |
| W03a2409.dll | 5.2.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 4.608 | SP1GDR | |
| Wininet.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 1.187.840 | SP1GDR | |
| Wbrowseui.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 1.036.800 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wdanim.dll | 6.3.1.148 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 1.058.304 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wdxtmsft.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 363.008 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wdxtrans.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 212.480 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wiedw.exe | 5.2.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 17.920 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wiepeers.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 253.952 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wjsproxy.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 16.384 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wmshtml.dll | 6.0.3790.2706 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 3.150.336 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wmstime.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 537.088 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wpngfilt.dll | 5.2.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 42.496 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wshdocvw.dll | 6.0.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 1.513.984 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wshlwapi.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 321.536 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wurlmon.dll | 6.0.3790.2697 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 696.320 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Ww03a2409.dll | 5.2.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 4.096 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Wwininet.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:33 | 662.528 | x86 | SP1GDR\WOW |
| Browseui.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 1.604.608 | SP1QFE | |
| Danim.dll | 6.3.1.148 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 1.989.120 | SP1QFE | |
| Dxtmsft.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 561.664 | SP1QFE | |
| Dxtrans.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 332.288 | SP1QFE | |
| Iepeers.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 370.176 | SP1QFE | |
| Jsproxy.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 24.064 | SP1QFE | |
| Mshtml.dll | 6.0.3790.2706 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 5.987.840 | SP1QFE | |
| Mstime.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 900.608 | SP1QFE | |
| Pngfilt.dll | 5.2.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 64.000 | SP1QFE | |
| Shdocvw.dll | 6.0.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 2.436.096 | SP1QFE | |
| Shlwapi.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 621.568 | SP1QFE | |
| Urlmon.dll | 6.0.3790.2697 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 1.083.904 | SP1QFE | |
| W03a2409.dll | 5.2.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 25.600 | SP1QFE | |
| Wininet.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 1.189.376 | SP1QFE | |
| Wbrowseui.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 1.036.800 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wdanim.dll | 6.3.1.148 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 1.058.304 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wdxtmsft.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 363.008 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wdxtrans.dll | 6.3.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 212.480 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wiedw.exe | 5.2.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 17.920 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wiepeers.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 253.952 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wjsproxy.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 16.384 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wmshtml.dll | 6.0.3790.2706 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 3.151.872 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wmstime.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 537.088 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wpngfilt.dll | 5.2.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 42.496 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wshdocvw.dll | 6.0.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 1.514.496 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wshlwapi.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 321.536 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wurlmon.dll | 6.0.3790.2697 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 696.320 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Ww03a2409.dll | 5.2.3790.2712 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 25.088 | x86 | SP1QFE\WOW |
| Wwininet.dll | 6.0.3790.2691 | 27-Mai-2006 | 04:19 | 665.088 | x86 | SP1QFE\WOW |
Hinweise: Wenn Sie diese Sicherheitsupdates installieren, prüft das Installationsprogramm, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
- Überprüfung der Programmversion
Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert. - Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der auf Ihrem Computer installierten Datei, indem Sie sie mit der in der entsprechenden Dateiinformationstabelle dokumentierten Version vergleichen.
Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
- Überprüfung des Registrierungsschlüssels
Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen.
Windows XP Home Edition Service Pack 2, Windows XP Professional Service Pack 2, Windows XP Tablet PC Edition 2005 und Windows XP Media Center Edition 2005:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP3\KB916281\Filelist
Windows XP Professional x64 Edition:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP2\KB916281\Filelist
Hinweis: Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste aller installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, falls ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 916281 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.
Internet Explorer 6 Service Pack 1 für Windows XP Service Pack 1 (alle Versionen) und Windows 2000 (alle Versionen)
Voraussetzungen
Um die Version dieses Updates für Internet Explorer 6 Service Pack 1 (SP1) zu installieren, muss Internet Explorer 6 SP1 (Version 6.00.2800.1106) unter einer der folgenden Windows-Versionen ausgeführt werden:
- Microsoft Windows 2000 Service Pack 4
- Microsoft Small Business Server 2000 Service Pack 1a (SP1a) oder Small Business Server 2000 mit Windows 2000 Server Service Pack 4 (SP4).
- Microsoft Windows XP Service Pack 1
Die oben aufgeführten Softwareversionen wurden daraufhin getestet, ob sie betroffen sind. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Weitere Informationen zu den Bezugsquellen für aktuelle Service Packs finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 260910.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
| /nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
| /extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
| /ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
| /verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows XP Service Pack 1, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
IE6.0sp1-KB916281-Windows-2000-XP-x86-enu /quiet
Hinweis: Durch die Verwendung der Installationsoption /quiet werden alle Meldungen unterdrückt. Dies gilt auch für Fehlermeldungen. Bei Verwendung der Installationsoption /quiet sollten Administratoren anhand einer der empfohlenen Methoden überprüfen, ob die Installation erfolgreich war. Administratoren sollten bei Verwendung dieser Option außerdem in der Protokolldatei KB916281-IE6SP1-20060526.162249.log prüfen, ob Fehlermeldungen vorliegen.
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 4, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
IE6.0sp1-KB916281-Windows-2000-XP-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website. Dieses Update ist auch über die Microsoft Update-Website verfügbar.
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB916281-IE6SP1-20060526.162249$\Spuninst.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Windows XP Home Edition Service Pack 1, Windows XP Professional Service Pack 1, Windows XP Tablet PC Edition, Windows XP Media Center Edition, Windows 2000 Service Pack 4 und Small Business Server 2000:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | Ordner |
|---|---|---|---|---|---|
| Browseui.dll | 6.0.2800.1692 | 18-Jun-2005 | 07:16 | 1.017.856 | RTMGDR |
| Cdfview.dll | 6.0.2800.1612 | 08-Dez-2004 | 01:43 | 143.360 | RTMGDR |
| Danim.dll | 6.3.1.148 | 21-Okt-2005 | 03:08 | 986.112 | RTMGDR |
| Dxtmsft.dll | 6.3.2800.1548 | 28-Apr-2006 | 17:57 | 351.744 | RTMGDR |
| Dxtrans.dll | 6.3.2800.1534 | 24-Feb-2006 | 22:24 | 192.512 | RTMGDR |
| Iepeers.dll | 6.0.2800.1534 | 24-Feb-2006 | 22:24 | 236.032 | RTMGDR |
| Inseng.dll | 6.0.2800.1469 | 26-Aug-2004 | 17:53 | 69.632 | RTMGDR |
| Jsproxy.dll | 6.0.2800.1548 | 28-Apr-2006 | 17:58 | 12.288 | RTMGDR |
| Mshtml.dll | 6.0.2800.1555 | 19-Mai-2006 | 22:52 | 2.702.848 | RTMGDR |
| Msrating.dll | 6.0.2800.1623 | 24-Feb-2005 | 19:54 | 132.096 | RTMGDR |
| Mstime.dll | 6.0.2800.1537 | 03-Mär-2006 | 23:13 | 498.176 | RTMGDR |
| Pngfilt.dll | 6.0.2800.1505 | 27-Apr-2005 | 17:53 | 34.816 | RTMGDR |
| Shdocvw.dll | 6.0.2800.1849 | 26-Mai-2006 | 22:40 | 1.339.904 | RTMGDR |
| Shlwapi.dll | 6.0.2800.1740 | 01-Sep-2005 | 01:49 | 409.088 | RTMGDR |
| Urlmon.dll | 6.0.2800.1550 | 08-Mai-2006 | 17:50 | 461.824 | RTMGDR |
| Wininet.dll | 6.0.2800.1548 | 28-Apr-2006 | 17:58 | 575.488 | RTMGDR |
| Browseui.dll | 6.0.2800.1692 | 18-Jun-2005 | 07:16 | 1.017.856 | RTMQFE |
| Cdfview.dll | 6.0.2800.1612 | 08-Dez-2004 | 01:43 | 143.360 | RTMQFE |
| Danim.dll | 6.3.1.148 | 21-Okt-2005 | 03:08 | 986.112 | RTMQFE |
| Dxtmsft.dll | 6.3.2800.1549 | 28-Apr-2006 | 17:46 | 351.744 | RTMQFE |
| Dxtrans.dll | 6.3.2800.1535 | 24-Feb-2006 | 22:26 | 192.512 | RTMQFE |
| Iepeers.dll | 6.0.2800.1535 | 24-Feb-2006 | 22:26 | 236.544 | RTMQFE |
| Inseng.dll | 6.0.2800.1475 | 24-Sep-2004 | 22:07 | 69.632 | RTMQFE |
| Jsproxy.dll | 6.0.2800.1549 | 28-Apr-2006 | 17:48 | 12.288 | RTMQFE |
| Mshtml.dll | 6.0.2800.1556 | 19-Mai-2006 | 22:47 | 2.709.504 | RTMQFE |
| Msrating.dll | 6.0.2800.1623 | 24-Feb-2005 | 19:54 | 132.096 | RTMQFE |
| Mstime.dll | 6.0.2800.1538 | 03-Mär-2006 | 23:15 | 498.176 | RTMQFE |
| Pngfilt.dll | 6.0.2800.1506 | 27-Apr-2005 | 17:50 | 38.912 | RTMQFE |
| Shdocvw.dll | 6.0.2800.1849 | 26-Mai-2006 | 22:40 | 1.339.904 | RTMQFE |
| Shlwapi.dll | 6.0.2800.1740 | 01-Sep-2005 | 01:49 | 409.088 | RTMQFE |
| Urlmon.dll | 6.0.2800.1551 | 08-Mai-2006 | 17:39 | 463.360 | RTMQFE |
| Wininet.dll | 6.0.2800.1549 | 28-Apr-2006 | 17:48 | 587.264 | RTMQFE |
Hinweise: Bei Installation dieser Sicherheitsupdates überprüft das Installationsprogramm, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um diese Dateien zu aktualisieren, kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMQFE, SP1QFE oder SP2QFE auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
- Überprüfung der Programmversion
Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert. - Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der auf Ihrem Computer installierten Datei, indem Sie sie mit der in der entsprechenden Dateiinformationstabelle dokumentierten Version vergleichen.
Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
- Überprüfung des Registrierungsschlüssels
Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Internet Explorer 6\SP1\KB916281-IE6SP1-20060526.162249\Filelist
Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem wird der Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, falls ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 916281 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.
Internet Explorer 5.01 Service Pack 4 unter Windows 2000 (alle Versionen)
Voraussetzungen
Unter Windows 2000 ist für dieses Sicherheitsupdate Service Pack 4 (SP4) erforderlich. Für Small Business Server 2000 erfordert dieses Sicherheitsupdate Small Business Server 2000 Service Pack 1a (SP1a) oder Small Business Server 2000 mit Windows 2000 Server Service Pack 4 (SP4).
Die oben aufgeführten Softwareversionen wurden daraufhin getestet, ob sie betroffen sind. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Weitere Informationen zu den Bezugsquellen für aktuelle Service Packs finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 260910.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
| /nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
| /extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
| /ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
| /verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 4, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
IE5.01sp4-KB916281-Windows2000sp4-x86-enu /quiet
Hinweis: Durch die Verwendung der Installationsoption /quiet werden alle Meldungen unterdrückt. Dies gilt auch für Fehlermeldungen. Bei Verwendung der Installationsoption /quiet sollten Administratoren anhand einer der empfohlenen Methoden überprüfen, ob die Installation erfolgreich war. Administratoren sollten bei Verwendung dieser Option außerdem in der Protokolldatei KB916281-IE501SP4-20060519.173353.log prüfen, ob Fehlermeldungen vorliegen.
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 4, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
IE5.01sp4-KB916281-Windows2000sp4-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website. Dieses Update ist auch über die Microsoft Update-Website verfügbar.
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB916281-IE501SP4-20060519.173353$\Spuninst.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Windows 2000 Service Pack 4 und Small Business Server 2000:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe |
|---|---|---|---|---|
| Browseui.dll | 5.0.3828.2700 | 27-Apr-2005 | 18:05 | 792.848 |
| Danim.dll | 6.1.9.729 | 28-Okt-2005 | 06:19 | 1.134.352 |
| Iepeers.dll | 5.0.3830.1700 | 18-Jun-2005 | 02:23 | 100.112 |
| Inseng.dll | 5.0.3828.2700 | 27-Apr-2005 | 18:07 | 74.000 |
| Jsproxy.dll | 5.0.3840.2800 | 28-Apr-2006 | 18:45 | 13.584 |
| Mshtml.dll | 5.0.3841.1900 | 20-Mai-2006 | 00:06 | 2.302.224 |
| Msrating.dll | 5.0.3828.2700 | 27-Apr-2005 | 18:06 | 149.776 |
| Pngfilt.dll | 5.0.3828.2700 | 27-Apr-2005 | 18:07 | 48.912 |
| Shdocvw.dll | 5.0.3841.1100 | 11-Mai-2006 | 19:51 | 1.100.560 |
| Shlwapi.dll | 5.0.3900.7068 | 25-Aug-2005 | 07:13 | 284.432 |
| Url.dll | 5.50.4952.2700 | 27-Apr-2005 | 18:33 | 84.240 |
| Urlmon.dll | 5.0.3841.1100 | 11-Mai-2006 | 19:54 | 424.208 |
| Wininet.dll | 5.0.3840.2800 | 28-Apr-2006 | 18:45 | 451.344 |
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
- Überprüfung der Programmversion
Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert. - Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der auf Ihrem Computer installierten Datei, indem Sie sie mit der in der entsprechenden Dateiinformationstabelle dokumentierten Version vergleichen.
Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
- Überprüfung des Registrierungsschlüssels
Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Internet Explorer 5.01\SP4\KB916281-IE501SP4-20060519.173353\Filelist
Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem wird der Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, falls ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 916281 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.
Weitere Informationen:
Danksagungen
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
- Andreas Sandblad der Secunia für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Ausnahmebehandlung (CVE-2006-2218).
- TippingPoint und Zero Day Initiative für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei HTML-Decodierung (CVE-2006-2382).
- Will Dormann von CERT/CC für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in einem ActiveX-Steuerelement durch Speicherbeschädigung (CVE-2006-2383).
- H. D. Moore vom Metasploit Project für den Hinweis auf die in der Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Instanziierung von COM-Objekten (CVE-2006-1303) dokumentierten Klassenkennungen.
- TippingPoint und Zero Day Initiative für den Hinweis auf die in der Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Instanziierung von COM-Objekten (CVE-2006-1303) dokumentierten Klassenkennungen.
- Yorick Koster von ITsec Sicherheitsdiensten für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit durch Adressleisten-Spoofing (CVE-2006-2384).
- hoshikuzu star_dust für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit durch Adressleisten-Spoofing (CVE-2006-2384).
- John Jones von DISC, Bundesstaat Kansas, für den Hinweis auf die MHT-Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung (CVE-2006-2385).
Weitere Sicherheitsupdates:
Updates für andere Sicherheitsrisiken sind unter den folgenden Adressen erhältlich:
- Sicherheitsupdates sind im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security_patch“ oder „security_update“ ermittelt werden.
- Updates für Kundenplattformen können Sie auf der Microsoft Update-Website abrufen.
Support:
- Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos.
- Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website.
Sicherheitsressourcen:
- Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
- Microsoft Software Update Services
- Microsoft Windows Server Update Services
- Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA)
- Windows Update
- Microsoft Update
- Windows Update-Katalog: Weitere Informationen zum Windows Update-Katalog finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 323166.
- Office Update
Software Update Services:
Mit den Microsoft Software Update Services (SUS) können Sie als IT-Administrator neue wichtige Updates, Hotfixes oder Patches schnell und zuverlässig auf den Servern und Desktop-Computern in Ihrem Netzwerk bereitstellen. Die SUS unterstützen die Produkte der Windows 2000 Server- und Windows Server 2003-Familie sowie Windows 2000 Professional und Windows XP Professional.
Weitere Informationen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates mithilfe der Software Update Services finden Sie auf der Software Update Services-Website.
Windows Server Update Services:
Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten wichtigen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Windows 2000 und später, Office XP und später, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 schnell und zuverlässig bereitstellen.
Weitere Informationen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Systems Management Server:
Der Systems Management Server (SMS) von Microsoft stellt eine wertvolle Hilfe beim Bereitstellen von Sicherheitsupdates in Ihrer IT-Umgebung dar. Durch die Verwendung von SMS können Administratoren auf Windows basierte Systeme identifizieren, für die Sicherheitsupdates erforderlich sind, und für eine kontrollierte Bereitstellung dieser Updates im gesamten Unternehmen bei minimalen Unterbrechungen für Endbenutzer sorgen. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um das SMS 2003 Software Update Services Feature Pack und das SMS 2003 Administration Feature Pack. Benutzer von SMS 2.0 können auch die Website Software Updates Service Feature Pack besuchen, um Hilfe bei der Bereitstellung von Sicherheitsupdates zu erhalten. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Hinweis: SMS nutzt Microsoft Baseline Security Analyzer, das Microsoft Office Detection Tool und das Enterprise Update Scanning Tool, um eine breite Unterstützung bei der Erkennung und der Bereitstellung von Security Bulletin-Updates zu bieten. Einige Softwareupdates werden von diesen Tools möglicherweise nicht erkannt. Administratoren können in diesen Fällen die Inventurfunktionen von SMS nutzen, um Updates auf ausgewählten Systemen zu installieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf dieser Website. Bei einigen Sicherheitsupdates, die einen Neustart des Systems erfordern, sind unter Umständen administrative Rechte nötig. Administratoren können das im SMS 2003 Administration Feature Pack und im SMS 2.0 Administration Feature Pack enthaltene Elevated Rights Deployment Tool verwenden, um diese Updates zu installieren.
Haftungsausschluss:
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
Revisionen:
- V1.0 (13. Juni 2006): Bulletin veröffentlicht.
- V1.1 (2. Juni 2006): Dieses Bulletin wurde überarbeitet, um Verweise zu Windows-Versionen, die nicht mehr im Support sind, herauszunehmen.
