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Microsoft Security Bulletin MS06-021 - Kritisch

Kumulatives Sicherheitsupdate für Internet Explorer (916281)

Veröffentlicht: | Aktualisiert:

Version: 1.1

Zusammenfassung

Zielgruppe dieses Dokuments: Benutzer von Microsoft Windows

Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit: Codeausführung von Remotestandorten aus

Bewertung des maximalen Schweregrads: Kritisch

Empfehlung: Wir empfehlen Benutzern die sofortige Installation des Updates.

Ersetzung von Sicherheitsupdates: Dieses Bulletin ersetzt mehrere frühere Sicherheitsupdates. Lesen Sie den Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ in diesem Bulletin, um eine vollständige Liste zu erhalten.

Vorsichtsmaßnahmen: Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 916281 werden die derzeit bekannten Probleme bei der Installation dieses Sicherheitsupdates beschrieben. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 916281.

  • Microsoft veröffentlicht im Security Bulletin MS06-023 ein weiteres relevantes Sicherheitsupdate. Wir empfehlen, dass Sie beide Sicherheitsupdates gleichzeitig installieren, da ein Update in MS06-021 Systeme für das JScript-Sicherheitsleck anfällig machen oder Probleme bezüglich der Anwendungskompatibilität verursachen kann.
  • Dieses Sicherheitsupdate ersetzt auch das am 28. Februar 2006 veröffentlichte kumulative Update für Internet Explorer. Weitere Informationen zu diesem Update finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 912945.
  • Dieses Sicherheitsupdate ersetzt auch das Kompatibilitäts-Patch, das am 11. April 2006 veröffentlicht wurde und mit dem der Umgang mit ActiveX-Steuerelementen in Internet Explorer vorübergehend zur vorherigen Funktionalität zurückgesetzt wurde. Dadurch sollten Unternehmenskunden unterstützt werden, die mehr Zeit benötigten, um sich auf die im Microsoft Knowledge Base-Artikel 912945 beschriebenen ActiveX-Updateänderungen vorzubereiten. Dieses Sicherheitsupdate ersetzt das Kompatibilitäts-Patch und setzt die Änderungen aus dem Microsoft Knowledge Base-Artikel 912945 dauerhaft um. Weitere Informationen zu diesen Änderungen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 912945 und in der Produktdokumentation.

Getestete Software und Downloadpfade für das Update:

Betroffene Software:

  • Microsoft Windows 2000 Service Pack 4
  • Microsoft Windows XP Service Pack 1 und Microsoft Windows XP Service Pack 2
  • Microsoft Windows XP Professional x64 Edition
  • Microsoft Windows Server 2003 und Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1
  • Microsoft Windows Server 2003 für Itanium-basierte Systeme und Microsoft Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme
  • Microsoft Windows Server 2003 x64 Edition
  • Microsoft Windows 98, Microsoft Windows 98 Second Edition (SE), Microsoft Windows Millennium Edition (ME) – Weitere Informationen zu diesen Betriebssystemen finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate“ dieses Bulletins.

Getestete Microsoft Windows-Komponenten:

Betroffene Komponenten:

  • Internet Explorer 5.01 Service Pack 4 unter Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 – Update herunterladen
  • Internet Explorer 6 Service Pack 1 unter Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 oder unter Microsoft Windows XP Service Pack 1 – Update herunterladen
  • Internet Explorer 6 für Microsoft Windows XP Service Pack 2 – Update herunterladen
  • Internet Explorer 6 für Microsoft Windows Server 2003 und Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1 – Update herunterladen
  • Internet Explorer 6 für Microsoft Windows Server 2003 für Itanium-basierte Systeme und Microsoft Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme – Update herunterladen
  • Internet Explorer 6 für Microsoft Windows Server 2003 x64 Edition – Update herunterladen
  • Internet Explorer 6 für Microsoft Windows XP Professional 2003 x64 Edition – Update herunterladen
  • Internet Explorer 6 Service Pack 1 unter Microsoft Windows 98, Microsoft Windows 98 SE oder Microsoft Windows Millennium Edition: Lesen Sie den Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ in diesem Bulletin, um Informationen zu dieser Version zu erhalten.

Die in der Liste aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.

Hinweis: Die Sicherheitsupdates für Microsoft Windows Server 2003, Windows Server 2003 Service Pack 1 und Windows Server 2003 x64 Edition gelten auch für Windows Server 2003 R2.

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit

Informationen zum Sicherheitsupdate

Weitere Informationen:

Danksagungen

Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:

  • Andreas Sandblad der Secunia für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Ausnahmebehandlung (CVE-2006-2218).
  • TippingPoint und Zero Day Initiative für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei HTML-Decodierung (CVE-2006-2382).
  • Will Dormann von CERT/CC für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in einem ActiveX-Steuerelement durch Speicherbeschädigung (CVE-2006-2383).
  • H. D. Moore vom Metasploit Project für den Hinweis auf die in der Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Instanziierung von COM-Objekten (CVE-2006-1303) dokumentierten Klassenkennungen.
  • TippingPoint und Zero Day Initiative für den Hinweis auf die in der Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung bei Instanziierung von COM-Objekten (CVE-2006-1303) dokumentierten Klassenkennungen.
  • Yorick Koster von ITsec Sicherheitsdiensten für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit durch Adressleisten-Spoofing (CVE-2006-2384).
  • hoshikuzu star_dust für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit durch Adressleisten-Spoofing (CVE-2006-2384).
  • John Jones von DISC, Bundesstaat Kansas, für den Hinweis auf die MHT-Sicherheitsanfälligkeit durch Speicherbeschädigung (CVE-2006-2385).

Weitere Sicherheitsupdates:

Updates für andere Sicherheitsrisiken sind unter den folgenden Adressen erhältlich:

  • Sicherheitsupdates sind im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security_patch“ oder „security_update“ ermittelt werden.
  • Updates für Kundenplattformen können Sie auf der Microsoft Update-Website abrufen.

Support:

  • Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos.
  • Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website.

Sicherheitsressourcen:

Software Update Services:

Mit den Microsoft Software Update Services (SUS) können Sie als IT-Administrator neue wichtige Updates, Hotfixes oder Patches schnell und zuverlässig auf den Servern und Desktop-Computern in Ihrem Netzwerk bereitstellen. Die SUS unterstützen die Produkte der Windows 2000 Server- und Windows Server 2003-Familie sowie Windows 2000 Professional und Windows XP Professional.

Weitere Informationen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates mithilfe der Software Update Services finden Sie auf der Software Update Services-Website.

Windows Server Update Services:

Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten wichtigen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Windows 2000 und später, Office XP und später, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 schnell und zuverlässig bereitstellen.

Weitere Informationen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.

Systems Management Server:

Der Systems Management Server (SMS) von Microsoft stellt eine wertvolle Hilfe beim Bereitstellen von Sicherheitsupdates in Ihrer IT-Umgebung dar. Durch die Verwendung von SMS können Administratoren auf Windows basierte Systeme identifizieren, für die Sicherheitsupdates erforderlich sind, und für eine kontrollierte Bereitstellung dieser Updates im gesamten Unternehmen bei minimalen Unterbrechungen für Endbenutzer sorgen. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um das SMS 2003 Software Update Services Feature Pack und das SMS 2003 Administration Feature Pack. Benutzer von SMS 2.0 können auch die Website Software Updates Service Feature Pack besuchen, um Hilfe bei der Bereitstellung von Sicherheitsupdates zu erhalten. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.

Hinweis: SMS nutzt Microsoft Baseline Security Analyzer, das Microsoft Office Detection Tool und das Enterprise Update Scanning Tool, um eine breite Unterstützung bei der Erkennung und der Bereitstellung von Security Bulletin-Updates zu bieten. Einige Softwareupdates werden von diesen Tools möglicherweise nicht erkannt. Administratoren können in diesen Fällen die Inventurfunktionen von SMS nutzen, um Updates auf ausgewählten Systemen zu installieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf dieser Website. Bei einigen Sicherheitsupdates, die einen Neustart des Systems erfordern, sind unter Umständen administrative Rechte nötig. Administratoren können das im SMS 2003 Administration Feature Pack und im SMS 2.0 Administration Feature Pack enthaltene Elevated Rights Deployment Tool verwenden, um diese Updates zu installieren.

Haftungsausschluss:

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen:

  • V1.0 (13. Juni 2006): Bulletin veröffentlicht.
  • V1.1 (2. Juni 2006): Dieses Bulletin wurde überarbeitet, um Verweise zu Windows-Versionen, die nicht mehr im Support sind, herauszunehmen.