Microsoft Security Bulletin MS10-087 - Kritisch
Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office können Remotecodeausführung ermöglichen (2423930)
Veröffentlicht: | Aktualisiert:
Version: 2.1
Allgemeine Informationen
Kurzzusammenfassung
Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit und fünf vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office. Die schwerwiegendste Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete RTF-E-Mail-Nachricht öffnet oder in der Vorschau anzeigt. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Microsoft Office 2007 und Microsoft Office 2010 als Kritisch eingestuft. Dieses Sicherheitsupdate wird außerdem für alle unterstützten Editionen von Microsoft Office XP, Microsoft Office 2003, Microsoft Office 2004 für Mac, Microsoft Office 2008 für Mac und Microsoft Office für Mac 2011 als Hoch eingestuft; ebenso wie für den Open XML-Dateiformatkonverter für Mac. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem geändert wird, wie Microsoft Office-Software Dateien analysiert, und indem sichergestellt wird, dass eine gefährdete Komponente von Microsoft Office beim Laden von Bibliotheken eine geeignetere und sicherere Suchreihenfolge verwendet. Weitere Informationen zur Sicherheitsanfälligkeit finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.
Empfehlung. Microsoft empfiehlt Benutzern die sofortige Installation des Updates.
Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2423930 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen. Wenn die derzeit bekannten Probleme und empfohlenen Lösungen nur auf bestimmte Veröffentlichungen dieser Software zutreffen, werden in diesem Artikel Verknüpfungen zu weiteren Artikeln bereitgestellt.
Betroffene und nicht betroffene Software
Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.
Betroffene Software
| Microsoft Office Suite und andere Software | Maximale Sicherheitsauswirkung | Bewertung des Gesamtschweregrads | Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden |
|---|---|---|---|
| Microsoft Office Suites | |||
| Microsoft Office XP Service Pack 3 (KB2289169) | Remotecodeausführung | Hoch | MS10-003 |
| Microsoft Office 2003 Service Pack 3 (KB2289187) | Remotecodeausführung | Hoch | MS10-036 |
| Microsoft Office 2007 Service Pack 2 (KB2289158) | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-036 |
| Microsoft Office 2010 (32-Bit-Editionen) (KB2289161) | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine |
| Microsoft Office 2010 (64-Bit-Editionen) (KB2289161) | Remotecodeausführung | Kritisch | Keine |
| Microsoft Office für Mac | |||
| Microsoft Office 2004 für Mac[1] | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
| Microsoft Office 2008 für Mac (KB2476512) | Remotecodeausführung | Hoch | MS10-079 |
| Microsoft Office für Mac 2011 (KB2454823) | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
| Open XML-Dateiformatkonverter für Mac (KB2476511) | Remotecodeausführung | Hoch | MS10-079 |
[1]Das Sicherheitsupdate für Microsoft Office 2004 für Mac (KB2505924) ist seit dem 12. April 2011 verfügbar. In dem Eintrag im Abschnitt Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate wird erklärt, wie Sie dieses Update erhalten.
Nicht betroffene Software
| Office und andere Software |
|---|
| Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 2 |
| Microsoft Word Viewer |
| Microsoft Excel Viewer Service Pack 2 |
| Microsoft PowerPoint Viewer Service Pack 2 |
| Microsoft Visio Viewer 2007 Service Pack 2 |
| Microsoft Visio Viewer 2010 |
| Microsoft Works 9 |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate
Warum wurde dieses Bulletin am 12. April 2011 überarbeitet?
Microsoft hat dieses Bulletin überarbeitet, um anzukündigen, dass das in den Security Bulletins MS11-021, MS11-022 und MS11-023 angebotene Sicherheitsupdate für Microsoft Office 2004 für Mac (KB2505924) auch die Sicherheitsanfälligkeiten behebt, die in diesem Security Bulletin beschrieben sind, zusätzlich zu den in den jeweiligen Bulletins beschriebenen Sicherheitsanfälligkeiten. Obwohl das Updatepaket KB2505924 in drei separaten Security Bulletins angeboten wird, müssen Benutzer mit Microsoft Office 2004 für Mac das Sicherheitsupdatepaket nur einmal installieren. Weitere Informationen und Downloadlinks finden Sie in MS11-021, MS11-022 oder MS11-023.
Weshalb wurde dieses Security Bulletin am 15. Dezember 2010 überarbeitet?
Microsoft hat dieses Bulletin überarbeitet, um die Verfügbarkeit der Sicherheitsupdates für Microsoft Office 2008 für Mac (KB2476512) und Open XML-Dateiformatkonverter für Mac (KB2476511) anzukündigen. Microsoft empfiehlt Benutzern von Microsoft Office 2008 für Mac und Open XML-Dateiformatkonverter für Mac, diese Updates so bald wie möglich zu installieren, um die in diesem Bulletin beschriebenen Sicherheitsanfälligkeiten zu beheben. Das Update für Microsoft Office 2004 für Mac bleibt derzeit nicht verfügbar.
Weshalb wurde dieses Bulletin am 17. November 2010 überarbeitet?
Microsoft hat dieses Bulletin überarbeitet, um CVE-2010-2573 zu den durch dieses Update behobenen Sicherheitsanfälligkeiten hinzuzufügen. Für Microsoft PowerPoint 2002 und Microsoft PowerPoint 2003 wird CVE-2010-2573 auch vom Microsoft Office Update behoben, das in diesem Bulletin (MS10-087) bereitgestellt wird. Dies ist lediglich eine Informationsänderung. Benutzer, die die Updates MS10-087 und MS10-088 bereits erfolgreich übernommen haben, müssen keine Maßnahmen ergreifen.
Wo finde ich das Update für Microsoft Office 2004 für Mac?
Das in den Security Bulletins MS11-021, MS11-022 und MS11-023 angebotene Update für Microsoft Office 2004 für Mac (KB2505924) behebt auch die Sicherheitsanfälligkeiten, die in diesem Security Bulletin beschrieben sind, zusätzlich zu den Sicherheitsanfälligkeiten, die in den jeweiligen Bulletins beschrieben sind. Obwohl das Updatepaket KB2505924 in drei separaten Security Bulletins angeboten wird, müssen Benutzer mit Microsoft Office 2004 für Mac das Sicherheitsupdatepaket nur einmal installieren. Weitere Informationen und Downloadlinks finden Sie in MS11-021, MS11-022 oder MS11-023.
In welcher Beziehung steht MS10-088 zu diesem Bulletin (MS10-087)?
CVE-2010-2573 wird sowohl in diesem Bulletin (MS10-087) als auch in MS10-088, Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft PowerPoint können Remotecodeausführung ermöglichen (2293386), behoben. Für Microsoft PowerPoint 2002 und Microsoft PowerPoint 2003 behebt dieses Update (MS10-087) die Sicherheitsanfälligkeit. MS10-088 behandelt alle andere Software, einschließlich PowerPoint Viewer, die durch CVE-2010-2573 betroffen ist.
Wo befinden sich die Dateiinformationen?
Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt Bereitstellung von Sicherheitsupdates.
Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.
Wie ist Microsoft Office Outlook von diesen Sicherheitsanfälligkeiten betroffen?
Outlook ist nicht direkt betroffen, da die Sicherheitsanfälligkeiten nur über Microsoft Word ausgenutzt werden können. Wenn Word als E-Mail-Leseanwendung ausgewählt wurde, was in Microsoft Office Outlook 2007 und Microsoft Outlook 2010 standardmäßig der Fall ist, kann ein Angreifer Outlook für die E-Mail-Angriffsmethode nutzen, indem er eine speziell gestaltete RTF-E-Mail-Nachricht an den Zielbenutzer sendet. In diesem Szenario erfordert diese Angriffsmethode minimale Benutzeraktion (wie das Anzeigen einer speziell gestalteten E-Mail mithilfe des Vorschaufensters in Outlook), um die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.
Wie sind eigenständige Microsoft Office-Programme von den Sicherheitsanfälligkeiten betroffen?
Ein eigenständiges Microsoft Office-Programm ist mit der gleichen Bewertung des Schweregrads betroffen wie die entsprechende Komponente in einer Microsoft Office Suite. Eine eigenständige Installation von Microsoft Word ist z. B. mit der gleichen Bewertung des Schweregrads betroffen wie eine Installation der betroffenen Microsoft Office Suite.
Ich habe eine nicht anfällige Version der Software installiert, warum wird mir dieses Update angeboten?
Einige Programme der nicht betroffenen Software, einschließlich des Microsoft Office Compatibility Packs für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007, Microsoft Word Viewer, Microsoft Excel Viewer und Microsoft PowerPoint Viewer enthalten die anfällige, gemeinsam genutzte Komponente von Microsoft Office, doch da sie nicht auf den anfälligen Code zugreifen, sind sie nicht von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen. Da jedoch der anfällige Code vorhanden ist, wird dieses Update angeboten.
Stellt das Angebot für die Aktualisierung von Microsoft Office auf eine nicht anfällige Version ein Problem im Microsoft Updatemechanismus dar?
Nein. Der Updatemechanismus funktioniert korrekt, da er erkennt, dass die Version der Dateien auf dem System niedriger ist als die im Updatepaket, und folglich das Update anbietet.
Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.
Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen. Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter Lifecycle Supported Service Packs.
Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie - Häufig gestellte Fragen (FAQ).
Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit
Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für November. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.
| Betroffene Software | Sicherheitsanfälligkeit in PowerPoint bezügl. Ganzzahlunterlauf verursacht Heap-Beschädigung - CVE-2010-2573 | Sicherheitsanfälligkeit in RTF bezüglich stapelbasierten Pufferüberlaufs - CVE-2010-3333 | Sicherheitsanfälligkeit in Zeichnungsdatensätzen von Office Art - CVE-2010-3334 | Sicherheitsanfälligkeit bei Ausnahmebehandlung in Zeichnungen - CVE-2010-3335 | Sicherheitsanfälligkeit in großen SPID-Lese-AVs in MSO - CVE-2010-3336 | Sicherheitsanfälligkeit aufgrund nicht sicheren Ladens von Bibliotheken - CVE-2010-3337 | Bewertung des Gesamtschweregrads |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Microsoft Office Suites | |||||||
| Microsoft Office XP Service Pack 3 | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch |
| Microsoft Office 2003 Service Pack 3 | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Hoch |
| Microsoft Office 2007 Service Pack 2 | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Microsoft Office 2010 (32-Bit-Editionen) | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Microsoft Office 2010 (64-Bit-Editionen) | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Microsoft Office für Mac | |||||||
| Microsoft Office 2004 für Mac | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch |
| Microsoft Office 2008 für Mac | Nicht anwendbar | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch |
| Microsoft Office für Mac 2011 | Nicht anwendbar | Hoch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch |
| Open XML-Dateiformatkonverter für Mac | Nicht anwendbar | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch |
Sicherheitsanfälligkeit in PowerPoint bezügl. Ganzzahlunterlauf verursacht Heap-Beschädigung - CVE-2010-2573
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung durch die Art und Weise vor, in der Microsoft PowerPoint speziell gestaltete PowerPoint-Dateien verarbeitet. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-2573.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in PowerPoint bezügl. Ganzzahlunterlauf verursacht Heap-Beschädigung - CVE-2010-2573
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail- oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, der die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in PowerPoint bezügl. Ganzzahlunterlauf verursacht Heap-Beschädigung - CVE-2010-2573
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Verwenden Sie die Dateiblockierungsrichtlinie von Microsoft Office, um das Öffnen von Dokumenten aus Office 2003 oder früher von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen und Orten zu blockieren.
Die Dateiblockierungsrichtlinie kann mit den folgenden Registrierungsskripten festgelegt werden.
Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.
Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\PowerPoint\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000001
Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Microsoft Office 2003 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Microsoft Office 2003 installiert sein.Alternativ kann der Zugriffsschutz mithilfe der Gruppenrichtlinie angewendet werden. Weitere Informationen finden Sie in dem TechNet-Artikel Planen von Einstellungen für den Zugriffsschutz für Office 2010.
Auswirkung der Problemumgehung: In Microsoft Office 2003 und Microsoft Office 2007 können Benutzer, die die Zugriffsschutzrichtlinie konfiguriert und nicht wie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922848 erörtert ein gesondertes „Ausnahmeverzeichnis“ konfiguriert haben, Dateien im Format Office 2003 oder früheren Versionen nicht öffnen. In Microsoft Office 2007, Office 2003 oder früheren Versionen werden die Dateien entweder nicht oder im geschütztem Modus geöffnet, je nach dem ausgewählten Öffnungsverhalten.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\PowerPoint\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000000 - Verwenden Sie die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE), wenn Sie Dateien von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen öffnen.
Die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE) schützt Installationen von Office 2003 durch ein sichereres Öffnen von Dateien im Word-, Excel- und PowerPoint-Binärformat.
Für die Installation von MOICE benötigen Sie Office 2003 oder Office 2007.
Für die Installation von MOICE benötigen Sie außerdem das Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007. Sie erhalten das Compatibility Pack als kostenlosen Download vom Microsoft Download Center.
Für MOICE sind sämtliche Updates erforderlich, die für alle Office-Programme empfohlen werden. Auf der Microsoft Update-Website finden Sie alle empfohlenen Updates.
Aktivieren Sie MOICE
Hinweis: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 935865, um diese Problemumgehung mithilfe der automatisierten Microsoft Fix it-Lösung zu aktivieren bzw. zu deaktivieren.
Um MOICE manuell zu aktivieren, führen Sie die in der folgenden Tabelle angegebenen Befehle aus. Durch das Ausführen der Befehle werden die Erweiterungen der Office-Anwendung mit MOICE verknüpft.
| Befehl zum Aktivieren von MOICE als registrierter Handler |
|---|
| Führen Sie für Word den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .doc=oice.word.document |
| Führen Sie für Excel die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .XLS=oice.excel.sheet ASSOC .XLT=oice.excel.template ASSOC .XLA=oice.excel.addin |
| Führen Sie für PowerPoint die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .PPT=oice.powerpoint.show ASSOC .POT=oice.powerpoint.template ASSOC .PPS=oice.powerpoint.slideshow |
Hinweis: Führen Sie unter Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 die oben genannten Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus.
Weitere Informationen zu MOICE finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 935865.
Auswirkung der Problemumgehung: Unter Office 2003 und früher formatierte Dokumente, die durch MOICE in das Open XML-Format von Microsoft Office 2007 konvertiert werden, behalten die Makrofunktionen nicht bei. Außerdem können Dokumente, die mit Digital Rights Management oder einem Kennwort geschützt sind, nicht konvertiert werden.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig. Führen Sie die in der Tabelle unten angegebenen Befehle aus, um MOICE zu deaktivieren.
| Befehl zum Deaktivieren von MOICE als registrierter Handler |
|---|
| Führen Sie für Word den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .doc=Word.Document.8 |
| Führen Sie für Excel die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .xls=Excel.Sheet.8 ASSOC .xlt=Excel.Template ASSOC .xla=Excel.Addin |
| Führen Sie für PowerPoint die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .ppt=PowerPoint.Show.8 ASSOC .PPS=oice.powerpoint.slideshow ASSOC .pps=PowerPoint.SlideShow.8 |
Hinweis: Führen Sie unter Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 die oben genannten Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus.
- Öffnen Sie keine PowerPoint-Dateien von nicht vertrauenswürdigen Quellen
Öffnen und speichern Sie keine PowerPoint-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit in PowerPoint bezügl. Ganzzahlunterlauf verursacht Heap-Beschädigung - CVE-2010-2573
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, wie Microsoft PowerPoint beim Öffnen einer speziell gestalteten PowerPoint-Datei das PowerPoint-Dateiformat analysiert.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, wie Microsoft PowerPoint beim Öffnen einer speziell gestalteten PowerPoint-Datei das PowerPoint-Dateiformat analysiert.
Bei einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete PowerPoint-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.
In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer PowerPoint-Datei einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss er den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken und anschließend die speziell gestaltete PowerPoint-Datei zu öffnen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen Microsoft PowerPoint verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalservern, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Dieses Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Microsoft PowerPoint speziell gestaltete PowerPoint-Dateien analysiert.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Sicherheitsanfälligkeit in RTF bezüglich stapelbasierten Pufferüberlaufs - CVE-2010-3333
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie betroffene Microsoft Office-Software speziell gestaltete, RTF-Daten (Rich Text Format) analysiert. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-3333.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in RTF bezüglich stapelbasierten Pufferüberlaufs - CVE-2010-3333
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail- oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, der die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete Office-Datei zu öffnen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in RTF bezüglich stapelbasierten Pufferüberlaufs - CVE-2010-3333
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Lesen von E-Mail im Nur-Text-Format
Um sich selbst vor der E-Mail-Angriffsmethode zu schützen, lesen Sie E-Mail-Nachrichten im Nur-Text-Format.
Benutzer von Microsoft Office Outlook 2002, die das Office XP Service Pack 1 oder höher installiert haben, können diese Einstellung aktivieren und E-Mail-Nachrichten, die nicht digital signiert bzw. nicht verschlüsselt sind, im Nur-Text-Format anzeigen.
Digital signierte oder verschlüsselte E-Mail-Nachrichten sind von dieser Einstellung nicht betroffen und können im Originalformat gelesen werden. Weitere Informationen zum Aktivieren dieser Einstellung in Outlook 2002 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 307594.
Auswirkung der Problemumgehung: E-Mail-Nachrichten, die im Nur-Text-Format angezeigt werden, enthalten keine Bilder, speziellen Schriftarten, Animationen oder andere umfassende Inhalte. Darüber hinaus gilt:
- Die Änderungen werden für das Vorschaufenster sowie für geöffnete Nachrichten übernommen.
- Bilder werden zu Dateianlagen, um ihren Verlust zu vermeiden.
- Da die Nachricht im Speicher noch immer im Rich Text- oder HTML-Format vorliegt, verhält sich das Objektmodell (benutzerdefinierte Codelösungen) möglicherweise unerwartet.
- Verwenden Sie die Dateiblockierungsrichtlinie von Microsoft Office, um das Öffnen von RTF-Dokumenten von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen und Orten zu blockieren.
Die Dateiblockierungsrichtlinie kann mit den folgenden Registrierungsskripten festgelegt werden.
Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.
Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=dword:00000001
Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Microsoft Office 2003 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Microsoft Office 2003 installiert sein.Für Office 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=dword:00000001
Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Microsoft Office 2007 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Microsoft Office 2007 installiert sein.Für Office 2010
Öffnen Sie Word 2010, und befolgen Sie die unten stehenden Schritte:- Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
- Klicken Sie unter Hilfe auf Optionen.
- Klicken Sie auf Vertrauensstellungscenter und anschließend auf Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter.
- Klicken Sie im Vertrauensstellungscenter auf Einstellungen für den Zugriffsschutz.
- Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Öffnen für die folgenden Dateitypen ausgewählt ist:
- RTF-Dateien - Wählen Sie unter „Öffnungsverhalten für ausgewählte Dateitypen“ die Option „Ausgewählte Dateitypen nicht öffnen“ oder „Ausgewählte Dateitypen in geschützter Ansicht öffnen“ aus. Jedwede Auswahl blockiert die Angriffsmethode auf den anfälligen Code.
- Klicken Sie auf OK, um die „Einstellungen für den Zugriffsschutz“ zu übernehmen.
Alternativ kann der Zugriffsschutz mithilfe der Gruppenrichtlinie angewendet werden. Weitere Informationen finden Sie in dem TechNet-Artikel Planen von Einstellungen für den Zugriffsschutz für Office 2010.
Auswirkung der Problemumgehung: Benutzer, die die Dateiblockierungsrichtlinie konfiguriert und nicht wie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922848 erörtert ein gesondertes „Ausnahmeverzeichnis“ konfiguriert oder Dateien an einen vertrauenswürdigen Speicherort verschoben haben, können RTF-Dateien nicht in Office 2003 oder Microsoft Office System 2007 öffnen. In Microsoft Office 2010 werden die Dateien entweder nicht oder im geschütztem Modus geöffnet, je nach dem ausgewählten Öffnungsverhalten.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=dword:00000000Für Office System 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=dword:00000000Für Office 2010
Öffnen Sie Word 2010 und führen Sie die folgenden Schritte aus:- Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
- Klicken Sie unter Hilfe auf Optionen.
- Klicken Sie auf Vertrauensstellungscenter und anschließend auf Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter.
- Klicken Sie im Vertrauensstellungscenter auf Einstellungen für den Zugriffsschutz.
- Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Öffnen für die Dateitypen, die Sie vorher ausgewählt haben.
- Klicken Sie auf OK, um die „Einstellungen für den Zugriffsschutz“ zu übernehmen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit in RTF bezüglich stapelbasierten Pufferüberlaufs - CVE-2010-3333
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Wenn Microsoft Office-Software speziell gestaltete, RTF-formatierte Daten analysiert, kann der Systemspeicher so beeinträchtigt werden, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.
Was ist RTF?
Rich Text Format (RTF) ist eine Methode zum Codieren von formatiertem Text und Grafiken für die Verwendung in Anwendungen und zur Übertragung zwischen Anwendungen. Benutzer verlassen sich oft auf besondere Übersetzungssoftware, um Textverarbeitungsdokumente zwischen verschiedenen Anwendungen zu verschieben, die von verschiedenen Unternehmen entwickelt wurden. RTF dient sowohl als Standard der Datenübertragung zwischen Textverarbeitungssoftware, zur Dokumentformatierung als auch als Mittel zum Migrieren von Inhalten von einem Betriebssystem zu einem anderen.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann erreichen, dass beliebiger Code mit den Berechtigungen des Benutzers ausgeführt wird, der eine speziell gestaltete RTF-Datei öffnet oder eine speziell gestaltete RTF-E-Mail-Nachricht öffnet oder in der Vorschau anzeigt. Wenn der Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer speziell gestaltete, RTF-formatierte Daten mit einer betroffenen Version der Microsoft Office-Software öffnet oder eine Vorschau der Daten anzeigt.
In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er speziell gestaltete, RTF-formatierte Daten im Inhalt einer E-Mail-Nachricht sendet. Die Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn in Outlook eine Vorschau der speziell gestalteten RTF-E-Mail-Nachricht angezeigt oder diese geöffnet wird, während Word als E-Mail Viewer verwendet wird. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit auch ausnutzen, indem er einem Benutzer eine speziell gestaltete RTF-Datei als Dateianlage sendet und ihn dazu verleitet, die speziell gestaltete RTF-Datei zu öffnen.
In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Office-Datei einrichten, mit der versucht wird, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss er den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken und anschließend die speziell gestaltete Office-Datei zu öffnen.
Wie ist Microsoft Office von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Obwohl die bekannten Angriffsmethoden nur Microsoft Word nutzen können, ist der anfällige Code in einer gemeinsam genutzten Komponente von Microsoft Office vorhanden.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen Microsoft Office-Software verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Microsoft Office RTF-formatierte Daten analysiert.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Sicherheitsanfälligkeit in Zeichnungsdatensätzen von Office Art - CVE-2010-3334
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office-Software speziell gestaltete Office-Dateien analysiert. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-3334.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in Zeichnungsdatensätzen von Office Art - CVE-2010-3334
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail- oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, der die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete Office-Datei zu öffnen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in Zeichnungsdatensätzen von Office Art - CVE-2010-3334
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Verwenden Sie die Dateiblockierungsrichtlinie von Microsoft Office, um das Öffnen von Dokumenten in Microsoft Word aus Office 2003 oder früher von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen und Orten zu blockieren.
Die Dateiblockierungsrichtlinie kann mit den folgenden Registrierungsskripten festgelegt werden.
Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.
Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000001
Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Microsoft Office 2003 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Microsoft Office 2003 installiert sein.Für Office 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000001
Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Office 2007 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Microsoft Office 2007 installiert sein.Für Office 2010
Öffnen Sie Word 2010, und befolgen Sie die unten stehenden Schritte:- Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
- Klicken Sie unter Hilfe auf Optionen.
- Klicken Sie auf Vertrauensstellungscenter und anschließend auf Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter.
- Klicken Sie im Vertrauensstellungscenter auf Einstellungen für den Zugriffsschutz.
- Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Öffnen für die folgenden Dateitypen ausgewählt ist:
- Word 2003-Binärdokumente und -vorlagen
- Word XP-Binärdokumente und -vorlagen
- Word 2000-Binärdokumente und -vorlagen
- Word 97-Binärdokumente und -vorlagen
- Word 95-Binärdokumente und -vorlagen
- Word 6.0-Binärdokumente und -vorlagen
- Binärdokumente und Vorlagen im Format Word 2 und früher - Wählen Sie unter „Öffnungsverhalten für ausgewählte Dateitypen“ die Option „Ausgewählte Dateitypen nicht öffnen“ oder „Ausgewählte Dateitypen in geschützter Ansicht öffnen“ aus. Jedwede Auswahl blockiert die Angriffsmethode auf den anfälligen Code.
- Klicken Sie auf OK, um die „Einstellungen für den Zugriffsschutz“ zu übernehmen.
Alternativ kann der Zugriffsschutz mithilfe der Gruppenrichtlinie angewendet werden. Weitere Informationen finden Sie in dem TechNet-Artikel Planen von Einstellungen für den Zugriffsschutz für Office 2010.
Auswirkung der Problemumgehung: In Microsoft Office 2003 und Microsoft Office 2007 können Benutzer, die die Dateiblockierungsrichtlinie konfiguriert und nicht wie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922848 erörtert ein gesondertes „Ausnahmeverzeichnis“ konfiguriert oder Dateien an einen vertrauenswürdigen Speicherort verschoben haben, Dateien im Format Office 2003 oder früheren Versionen nicht öffnen. In Microsoft Office 2010 werden Dateien aus Office 2003 oder früheren Versionen entweder nicht oder im geschütztem Modus geöffnet, je nach dem ausgewählten Öffnungsverhalten.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000000Für Office 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000000Für Office 2010
Öffnen Sie Word 2010 und führen Sie die folgenden Schritte aus:- Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
- Klicken Sie unter Hilfe auf Optionen.
- Klicken Sie auf Vertrauensstellungscenter und anschließend auf Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter.
- Klicken Sie im Vertrauensstellungscenter auf Einstellungen für den Zugriffsschutz.
- Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Öffnen für die Dateitypen, die Sie vorher ausgewählt haben.
- Klicken Sie auf OK, um die „Einstellungen für den Zugriffsschutz“ zu übernehmen.
- Verwenden Sie die Dateiblockierungsrichtlinie von Microsoft Office, um das Öffnen von Dokumenten in Microsoft Excel aus Office 2003 oder früher von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen und Orten zu blockieren.
Die Dateiblockierungsrichtlinie kann mit den folgenden Registrierungsskripten festgelegt werden.
Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.
Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Excel\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000001
Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Microsoft Office 2003 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Microsoft Office 2003 installiert sein.Für Office 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Excel\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000001
Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Microsoft Office 2007 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Office 2007 installiert sein.Für Office 2010
Öffnen Sie Excel 2010, und befolgen Sie die unten stehenden Schritte:- Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
- Klicken Sie unter Hilfe auf Optionen.
- Klicken Sie auf Vertrauensstellungscenter und anschließend auf Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter.
- Klicken Sie im Vertrauensstellungscenter auf Einstellungen für den Zugriffsschutz.
- Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Öffnen für die folgenden Dateitypen ausgewählt ist:
- Binärarbeitsmappen in Excel 2007 und höher
- Add-In-Dateien in Excel 97-2003
- Arbeitsmappen und -Vorlagen in Excel 97-2003
- Arbeitsmappen und -Vorlagen in Excel 95-97
- Arbeitsmappen in Excel 95
- Arbeitsmappen in Excel 4
- Arbeitsblätter in Excel 4
- Arbeitsblätter in Excel 3
- Arbeitsblätter in Excel 2 - Wählen Sie unter „Öffnungsverhalten für ausgewählte Dateitypen“ die Option „Ausgewählte Dateitypen nicht öffnen“ oder „Ausgewählte Dateitypen in geschützter Ansicht öffnen“ aus. Jedwede Auswahl blockiert die Angriffsmethode auf den anfälligen Code.
- Klicken Sie auf OK, um die „Einstellungen für den Zugriffsschutz“ zu übernehmen.
Alternativ kann der Zugriffsschutz mithilfe der Gruppenrichtlinie angewendet werden. Weitere Informationen finden Sie in dem TechNet-Artikel Planen von Einstellungen für den Zugriffsschutz für Office 2010.
Auswirkung der Problemumgehung: In Microsoft Office 2003 und Microsoft Office 2007 können Benutzer, die die Dateiblockierungsrichtlinie konfiguriert und nicht wie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922848 erörtert ein gesondertes „Ausnahmeverzeichnis“ konfiguriert oder Dateien an einen vertrauenswürdigen Speicherort verschoben haben, Dateien im Format Office 2003 oder früheren Versionen nicht öffnen. In Microsoft Office 2010 werden Dateien aus Office 2003 oder früheren Versionen entweder nicht oder im geschütztem Modus geöffnet, je nach dem ausgewählten Öffnungsverhalten.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Excel\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000000Für Office 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Excel\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000000Für Office 2010
Öffnen Sie Excel 2010, und führen Sie die folgenden Schritte aus:- Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
- Klicken Sie unter Hilfe auf Optionen.
- Klicken Sie auf Vertrauensstellungscenter und anschließend auf Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter.
- Klicken Sie im Vertrauensstellungscenter auf Einstellungen für den Zugriffsschutz.
- Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Öffnen für die Dateitypen, die Sie vorher ausgewählt haben.
- Klicken Sie auf OK, um die „Einstellungen für den Zugriffsschutz“ zu übernehmen.
- Verwenden Sie die Dateiblockierungsrichtlinie von Microsoft Office, um das Öffnen von Dokumenten in Microsoft PowerPoint aus Office 2003 oder früher von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen und Orten zu blockieren.
Die Dateiblockierungsrichtlinie kann mit den folgenden Registrierungsskripten festgelegt werden.
Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.
Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\PowerPoint\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000001
Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Microsoft Office 2003 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Microsoft Office 2003 installiert sein.Für Office 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\PowerPoint\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000001
Hinweis: Um „FileOpenBlock“ mit dem Microsoft Office System 2007 zu verwenden, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für das Microsoft Office System 2007 installiert werden.Für Office 2010
Öffnen Sie PowerPoint 2010, und befolgen Sie die unten stehenden Schritte:- Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
- Klicken Sie unter Hilfe auf Optionen.
- Klicken Sie auf Vertrauensstellungscenter und anschließend auf Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter.
- Klicken Sie im Vertrauensstellungscenter auf Einstellungen für den Zugriffsschutz.
- Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Öffnen für die folgenden Dateitypen ausgewählt ist:
- Präsentationen, Bildschirmpräsentationen, Vorlagen und Add-In-Dateien in PowerPoint 97-2003 - Wählen Sie unter „Öffnungsverhalten für ausgewählte Dateitypen“ die Option „Ausgewählte Dateitypen nicht öffnen“ oder „Ausgewählte Dateitypen in geschützter Ansicht öffnen“ aus. Jedwede Auswahl blockiert die Angriffsmethode auf den anfälligen Code.
- Klicken Sie auf OK, um die „Einstellungen für den Zugriffsschutz“ zu übernehmen.
Alternativ kann der Zugriffsschutz mithilfe der Gruppenrichtlinie angewendet werden. Weitere Informationen finden Sie in dem TechNet-Artikel Planen von Einstellungen für den Zugriffsschutz für Office 2010.
Auswirkung der Problemumgehung: In Microsoft Office 2003 und Microsoft Office 2007 können Benutzer, die die Dateiblockierungsrichtlinie konfiguriert und nicht wie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922848 erörtert ein gesondertes „Ausnahmeverzeichnis“ konfiguriert oder Dateien an einen vertrauenswürdigen Speicherort verschoben haben, Dateien im Format Office 2003 oder früheren Versionen nicht öffnen. In Microsoft Office 2010 werden Dateien aus Office 2003 oder früheren Versionen entweder nicht oder im geschütztem Modus geöffnet, je nach dem ausgewählten Öffnungsverhalten.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\PowerPoint\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000000Für Office 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\PowerPoint\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000000Für Office 2010
Öffnen Sie PowerPoint 2010, und führen Sie die folgenden Schritte aus:- Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
- Klicken Sie unter Hilfe auf Optionen.
- Klicken Sie auf Vertrauensstellungscenter und anschließend auf Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter.
- Klicken Sie im Vertrauensstellungscenter auf Einstellungen für den Zugriffsschutz.
- Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Öffnen für die Dateitypen, die Sie vorher ausgewählt haben.
- Klicken Sie auf OK, um die „Einstellungen für den Zugriffsschutz“ zu übernehmen.
- Verwenden Sie die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE), wenn Sie Dateien von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen öffnen.
Die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE) schützt Installationen von Office 2003 durch ein sichereres Öffnen von Dateien im Word-, Excel- und PowerPoint-Binärformat.
Für die Installation von MOICE benötigen Sie Office 2003 oder Office 2007.
Für die Installation von MOICE benötigen Sie außerdem das Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007. Sie erhalten das Compatibility Pack als kostenlosen Download vom Microsoft Download Center.
Für MOICE sind sämtliche Updates erforderlich, die für alle Office-Programme empfohlen werden. Auf der Microsoft Update-Website finden Sie alle empfohlenen Updates.
Aktivieren Sie MOICE
Hinweis: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 935865, um diese Problemumgehung mithilfe der automatisierten Microsoft Fix it-Lösung zu aktivieren bzw. zu deaktivieren.
Um MOICE manuell zu aktivieren, führen Sie die in der folgenden Tabelle angegebenen Befehle aus. Durch das Ausführen der Befehle werden die Erweiterungen der Office-Anwendung mit MOICE verknüpft.
| Befehl zum Aktivieren von MOICE als registrierter Handler |
|---|
| Führen Sie für Word den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .doc=oice.word.document |
| Führen Sie für Excel die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .XLS=oice.excel.sheet ASSOC .XLT=oice.excel.template ASSOC .XLA=oice.excel.addin |
| Führen Sie für PowerPoint die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .PPT=oice.powerpoint.show ASSOC .POT=oice.powerpoint.template ASSOC .PPS=oice.powerpoint.slideshow |
Hinweis: Führen Sie unter Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 die oben genannten Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus.
Weitere Informationen zu MOICE finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 935865.
Auswirkung der Problemumgehung: Unter Office 2003 und früher formatierte Dokumente, die durch MOICE in das Open XML-Format von Microsoft Office 2007 konvertiert werden, behalten die Makrofunktionen nicht bei. Außerdem können Dokumente, die mit Digital Rights Management oder einem Kennwort geschützt sind, nicht konvertiert werden.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig. Führen Sie die in der Tabelle unten angegebenen Befehle aus, um MOICE zu deaktivieren.
| Befehl zum Deaktivieren von MOICE als registrierter Handler |
|---|
| Führen Sie für Word den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .doc=Word.Document.8 |
| Führen Sie für Excel die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .xls=Excel.Sheet.8 ASSOC .xlt=Excel.Template ASSOC .xla=Excel.Addin |
| Führen Sie für PowerPoint die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .ppt=PowerPoint.Show.8 ASSOC .PPS=oice.powerpoint.slideshow ASSOC .pps=PowerPoint.SlideShow.8 |
Hinweis: Führen Sie unter Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 die oben genannten Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus.
- Öffnen Sie keine Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten.
Öffnen Sie keine Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit in Zeichnungsdatensätzen von Office Art - CVE-2010-3334
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Beim Öffnen einer speziell gestalteten Office-Datei kann der Systemspeicher so beeinträchtigt werden, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete Office-Datei mit einer betroffenen Version der Microsoft Office-Software öffnet.
Bei einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Office-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.
In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Office-Datei einrichten, mit der versucht wird, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss er den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken und anschließend die speziell gestaltete Office-Datei zu öffnen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen Microsoft Office-Software verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Dateien in Microsoft Office analysiert werden.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Sicherheitsanfälligkeit bei Ausnahmebehandlung in Zeichnungen - CVE-2010-3335
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office-Software speziell gestaltete Office-Dateien analysiert. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-3335.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bei Ausnahmebehandlung in Zeichnungen - CVE-2010-3335
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail- oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, der die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete Office-Datei zu öffnen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bei Ausnahmebehandlung in Zeichnungen - CVE-2010-3335
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Verwenden Sie die Dateiblockierungsrichtlinie von Microsoft Office, um das Öffnen von Dokumenten in Microsoft Word aus Office 2003 oder früher von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen und Orten zu blockieren.
Die Dateiblockierungsrichtlinie kann mit den folgenden Registrierungsskripten festgelegt werden.
Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.
Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000001
Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Microsoft Office 2003 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Microsoft Office 2003 installiert sein.Für Office 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000001
Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Office 2007 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Microsoft Office 2007 installiert sein.Für Office 2010
Öffnen Sie Word 2010, und befolgen Sie die unten stehenden Schritte:- Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
- Klicken Sie unter Hilfe auf Optionen.
- Klicken Sie auf Vertrauensstellungscenter und anschließend auf Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter.
- Klicken Sie im Vertrauensstellungscenter auf Einstellungen für den Zugriffsschutz.
- Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Öffnen für die folgenden Dateitypen ausgewählt ist:
- Word 2003-Binärdokumente und -vorlagen
- Word XP-Binärdokumente und -vorlagen
- Word 2000-Binärdokumente und -vorlagen
- Word 97-Binärdokumente und -vorlagen
- Word 95-Binärdokumente und -vorlagen
- Word 6.0-Binärdokumente und -vorlagen
- Binärdokumente und Vorlagen im Format Word 2 und früher - Wählen Sie unter „Öffnungsverhalten für ausgewählte Dateitypen“ die Option „Ausgewählte Dateitypen nicht öffnen“ oder „Ausgewählte Dateitypen in geschützter Ansicht öffnen“ aus. Jedwede Auswahl blockiert die Angriffsmethode auf den anfälligen Code.
- Klicken Sie auf OK, um die „Einstellungen für den Zugriffsschutz“ zu übernehmen.
Alternativ kann der Zugriffsschutz mithilfe der Gruppenrichtlinie angewendet werden. Weitere Informationen finden Sie in dem TechNet-Artikel Planen von Einstellungen für den Zugriffsschutz für Office 2010.
Auswirkung der Problemumgehung: In Microsoft Office 2003 und Microsoft Office 2007 können Benutzer, die die Dateiblockierungsrichtlinie konfiguriert und nicht wie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922848 erörtert ein gesondertes „Ausnahmeverzeichnis“ konfiguriert oder Dateien an einen vertrauenswürdigen Speicherort verschoben haben, Dateien im Format Office 2003 oder früheren Versionen nicht öffnen. In Microsoft Office 2010 werden Dateien aus Office 2003 oder früheren Versionen entweder nicht oder im geschütztem Modus geöffnet, je nach dem ausgewählten Öffnungsverhalten.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000000Für Office 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000000Für Office 2010
Öffnen Sie Word 2010 und führen Sie die folgenden Schritte aus:- Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
- Klicken Sie unter Hilfe auf Optionen.
- Klicken Sie auf Vertrauensstellungscenter und anschließend auf Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter.
- Klicken Sie im Vertrauensstellungscenter auf Einstellungen für den Zugriffsschutz.
- Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Öffnen für die Dateitypen, die Sie vorher ausgewählt haben.
- Klicken Sie auf OK, um die „Einstellungen für den Zugriffsschutz“ zu übernehmen.
- Verwenden Sie die Dateiblockierungsrichtlinie von Microsoft Office, um das Öffnen von Dokumenten in Microsoft Excel aus Office 2003 oder früher von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen und Orten zu blockieren.
Die Dateiblockierungsrichtlinie kann mit den folgenden Registrierungsskripten festgelegt werden.
Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.
Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Excel\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000001
Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Microsoft Office 2003 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Microsoft Office 2003 installiert sein.Für Office 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Excel\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000001
Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Microsoft Office 2007 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Office 2007 installiert sein.Für Office 2010
Öffnen Sie Excel 2010, und befolgen Sie die unten stehenden Schritte:- Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
- Klicken Sie unter Hilfe auf Optionen.
- Klicken Sie auf Vertrauensstellungscenter und anschließend auf Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter.
- Klicken Sie im Vertrauensstellungscenter auf Einstellungen für den Zugriffsschutz.
- Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Öffnen für die folgenden Dateitypen ausgewählt ist:
- Binärarbeitsmappen in Excel 2007 und höher
- Add-In-Dateien in Excel 97-2003
- Arbeitsmappen und -Vorlagen in Excel 97-2003
- Arbeitsmappen und -Vorlagen in Excel 95-97
- Arbeitsmappen in Excel 95
- Arbeitsmappen in Excel 4
- Arbeitsblätter in Excel 4
- Arbeitsblätter in Excel 3
- Arbeitsblätter in Excel 2 - Wählen Sie unter „Öffnungsverhalten für ausgewählte Dateitypen“ die Option „Ausgewählte Dateitypen nicht öffnen“ oder „Ausgewählte Dateitypen in geschützter Ansicht öffnen“ aus. Jedwede Auswahl blockiert die Angriffsmethode auf den anfälligen Code.
- Klicken Sie auf OK, um die „Einstellungen für den Zugriffsschutz“ zu übernehmen.
Alternativ kann der Zugriffsschutz mithilfe der Gruppenrichtlinie angewendet werden. Weitere Informationen finden Sie in dem TechNet-Artikel Planen von Einstellungen für den Zugriffsschutz für Office 2010.
Auswirkung der Problemumgehung: In Microsoft Office 2003 und Microsoft Office 2007 können Benutzer, die die Dateiblockierungsrichtlinie konfiguriert und nicht wie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922848 erörtert ein gesondertes „Ausnahmeverzeichnis“ konfiguriert oder Dateien an einen vertrauenswürdigen Speicherort verschoben haben, Dateien im Format Office 2003 oder früheren Versionen nicht öffnen. In Microsoft Office 2010 werden Dateien aus Office 2003 oder früheren Versionen entweder nicht oder im geschütztem Modus geöffnet, je nach dem ausgewählten Öffnungsverhalten.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Excel\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000000Für Office 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Excel\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000000Für Office 2010
Öffnen Sie Excel 2010, und führen Sie die folgenden Schritte aus:- Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
- Klicken Sie unter Hilfe auf Optionen.
- Klicken Sie auf Vertrauensstellungscenter und anschließend auf Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter.
- Klicken Sie im Vertrauensstellungscenter auf Einstellungen für den Zugriffsschutz.
- Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Öffnen für die Dateitypen, die Sie vorher ausgewählt haben.
- Klicken Sie auf OK, um die „Einstellungen für den Zugriffsschutz“ zu übernehmen.
- Verwenden Sie die Dateiblockierungsrichtlinie von Microsoft Office, um das Öffnen von Dokumenten in Microsoft PowerPoint aus Office 2003 oder früher von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen und Orten zu blockieren.
Die Dateiblockierungsrichtlinie kann mit den folgenden Registrierungsskripten festgelegt werden.
Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.
Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\PowerPoint\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000001
Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Microsoft Office 2003 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Microsoft Office 2003 installiert sein.Für Office 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\PowerPoint\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000001
Hinweis: Um „FileOpenBlock“ mit dem Microsoft Office System 2007 zu verwenden, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für das Microsoft Office System 2007 installiert werden.Für Office 2010
Öffnen Sie PowerPoint 2010, und befolgen Sie die unten stehenden Schritte:- Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
- Klicken Sie unter Hilfe auf Optionen.
- Klicken Sie auf Vertrauensstellungscenter und anschließend auf Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter.
- Klicken Sie im Vertrauensstellungscenter auf Einstellungen für den Zugriffsschutz.
- Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Öffnen für die folgenden Dateitypen ausgewählt ist:
- Präsentationen, Bildschirmpräsentationen, Vorlagen und Add-In-Dateien in PowerPoint 97-2003 - Wählen Sie unter „Öffnungsverhalten für ausgewählte Dateitypen“ die Option „Ausgewählte Dateitypen nicht öffnen“ oder „Ausgewählte Dateitypen in geschützter Ansicht öffnen“ aus. Jedwede Auswahl blockiert die Angriffsmethode auf den anfälligen Code.
- Klicken Sie auf OK, um die „Einstellungen für den Zugriffsschutz“ zu übernehmen.
Alternativ kann der Zugriffsschutz mithilfe der Gruppenrichtlinie angewendet werden. Weitere Informationen finden Sie in dem TechNet-Artikel Planen von Einstellungen für den Zugriffsschutz für Office 2010.
Auswirkung der Problemumgehung: In Microsoft Office 2003 und Microsoft Office 2007 können Benutzer, die die Dateiblockierungsrichtlinie konfiguriert und nicht wie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922848 erörtert ein gesondertes „Ausnahmeverzeichnis“ konfiguriert oder Dateien an einen vertrauenswürdigen Speicherort verschoben haben, Dateien im Format Office 2003 oder früheren Versionen nicht öffnen. In Microsoft Office 2010 werden Dateien aus Office 2003 oder früheren Versionen entweder nicht oder im geschütztem Modus geöffnet, je nach dem ausgewählten Öffnungsverhalten.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\PowerPoint\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000000Für Office 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\PowerPoint\Security\FileOpenBlock]"BinaryFiles"=dword:00000000Für Office 2010
Öffnen Sie PowerPoint 2010, und führen Sie die folgenden Schritte aus:- Klicken Sie auf die Registerkarte Datei.
- Klicken Sie unter Hilfe auf Optionen.
- Klicken Sie auf Vertrauensstellungscenter und anschließend auf Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter.
- Klicken Sie im Vertrauensstellungscenter auf Einstellungen für den Zugriffsschutz.
- Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Öffnen für die Dateitypen, die Sie vorher ausgewählt haben.
- Klicken Sie auf OK, um die „Einstellungen für den Zugriffsschutz“ zu übernehmen.
- Verwenden Sie die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE), wenn Sie Dateien von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen öffnen.
Die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE) schützt Installationen von Office 2003 durch ein sichereres Öffnen von Dateien im Word-, Excel- und PowerPoint-Binärformat.
Für die Installation von MOICE benötigen Sie Office 2003 oder Office 2007.
Für die Installation von MOICE benötigen Sie außerdem das Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007. Sie erhalten das Compatibility Pack als kostenlosen Download vom Microsoft Download Center.
Für MOICE sind sämtliche Updates erforderlich, die für alle Office-Programme empfohlen werden. Auf der Microsoft Update-Website finden Sie alle empfohlenen Updates.
Aktivieren Sie MOICE
Hinweis: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 935865, um diese Problemumgehung mithilfe der automatisierten Microsoft Fix it-Lösung zu aktivieren bzw. zu deaktivieren.
Um MOICE manuell zu aktivieren, führen Sie die in der folgenden Tabelle angegebenen Befehle aus. Durch das Ausführen der Befehle werden die Erweiterungen der Office-Anwendung mit MOICE verknüpft.
| Befehl zum Aktivieren von MOICE als registrierter Handler |
|---|
| Führen Sie für Word den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .doc=oice.word.document |
| Führen Sie für Excel die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .XLS=oice.excel.sheet ASSOC .XLT=oice.excel.template ASSOC .XLA=oice.excel.addin |
| Führen Sie für PowerPoint die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .PPT=oice.powerpoint.show ASSOC .POT=oice.powerpoint.template ASSOC .PPS=oice.powerpoint.slideshow |
Hinweis: Führen Sie unter Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 die oben genannten Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus.
Weitere Informationen zu MOICE finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 935865.
Auswirkung der Problemumgehung: Unter Office 2003 und früher formatierte Dokumente, die durch MOICE in das Open XML-Format von Microsoft Office 2007 konvertiert werden, behalten die Makrofunktionen nicht bei. Außerdem können Dokumente, die mit Digital Rights Management oder einem Kennwort geschützt sind, nicht konvertiert werden.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig. Führen Sie die in der Tabelle unten angegebenen Befehle aus, um MOICE zu deaktivieren.
| Befehl zum Deaktivieren von MOICE als registrierter Handler |
|---|
| Führen Sie für Word den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .doc=Word.Document.8 |
| Führen Sie für Excel die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .xls=Excel.Sheet.8 ASSOC .xlt=Excel.Template ASSOC .xla=Excel.Addin |
| Führen Sie für PowerPoint die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .ppt=PowerPoint.Show.8 ASSOC .PPS=oice.powerpoint.slideshow ASSOC .pps=PowerPoint.SlideShow.8 |
Hinweis: Führen Sie unter Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 die oben genannten Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus.
- Öffnen Sie keine Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten.
Öffnen Sie keine Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bei Ausnahmebehandlung in Zeichnungen - CVE-2010-3335
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Beim Öffnen einer speziell gestalteten Office-Datei kann der Systemspeicher so beeinträchtigt werden, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete Office-Datei mit einer betroffenen Version der Microsoft Office-Software öffnet.
Bei einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Office-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.
In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Office-Datei einrichten, mit der versucht wird, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss er den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken und anschließend die speziell gestaltete Office-Datei zu öffnen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen Microsoft Office-Software verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Office-Dateien in Microsoft Office analysiert werden.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Sicherheitsanfälligkeit in großen SPID-Lese-AVs in MSO - CVE-2010-3336
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office-Software speziell gestaltete Office-Dateien analysiert. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-3336.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in großen SPID-Lese-AVs in MSO - CVE-2010-3336
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail- oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, der die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete Office-Datei zu öffnen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in großen SPID-Lese-AVs in MSO - CVE-2010-3336
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Öffnen Sie keine Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten.
Öffnen Sie keine Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit in großen SPID-Lese-AVs in MSO - CVE-2010-3336
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Beim Öffnen einer speziell gestalteten Office-Datei kann der Systemspeicher so beeinträchtigt werden, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete Office-Datei mit einer betroffenen Version der Microsoft Office-Software öffnet.
Bei einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Office-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.
In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Office-Datei einrichten, mit der versucht wird, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss er den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken und anschließend die speziell gestaltete Office-Datei zu öffnen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen Microsoft Office-Software verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Dateien in Microsoft Office analysiert werden.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Sicherheitsanfälligkeit aufgrund nicht sicheren Ladens von Bibliotheken - CVE-2010-3337
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office das Laden von DLL-Dateien verarbeitet. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-3337.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit aufgrund nicht sicheren Ladens von Bibliotheken - CVE-2010-3337
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Damit der Angriff durch Verwendung eines nicht vertrauenswürdigen Speicherorts eines Remotedateisystems oder einer WebDAV-Freigabe erfolgreich ist, muss ein Benutzer dazu verleitet werden, am Speicherort eines Remotedateisystems oder einer WebDAV-Freigabe eine PowerPoint-Präsentation zu öffnen. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zwingen, einen nicht vertrauenswürdigen Speicherort eines Remotedateisystems oder eine WebDAV-Freigabe zu besuchen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, den nicht vertrauenswürdigen Speicherort eines Remotedateisystems oder einer WebDAV-Freigabe zu besuchen. In der Regel erreicht er dies, indem er die Benutzer dazu bringt, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, mit dem sie zu dem nicht vertrauenswürdigen Speicherort eines Remotedateisystems oder der WebDAV-Freigabe gelangen.
- Oft ist das Dateifreigabeprotokoll SMB in der Umkreisfirewall deaktiviert. Dadurch sind potenzielle Angriffsmethoden eingeschränkt.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit aufgrund nicht sicheren Ladens von Bibliotheken - CVE-2010-3337
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Deaktivieren des Ladens von Bibliotheken von WebDAV und Remotenetzwerkfreigaben
Hinweis: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2264107 zur Bereitstellung eines Problemumgehungstools, das Benutzern ermöglicht, das Laden von Bibliotheken von Remotenetzwerk- oder WebDAV-Freigaben zu deaktivieren. Dieses Tool kann so konfiguriert werden, dass das nicht sichere Laden pro Anwendung oder für das gesamte System nicht zulässig ist.
Benutzer, die von ihrem Lieferanten über eine anfällige Anwendung informiert werden, können sich mit diesem Tool gegen Versuche schützen, dieses Problem auszunutzen.
Hinweis: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2264107 zur Verwendung der automatisierten Microsoft Fix it-Lösung, um den Registrierungsschlüssel bereitzustellen, der das Laden von Bibliotheken für SMB- und WebDAV-Freigaben blockiert. Beachten Sie, dass Sie für diese Fix it-Lösung zuerst das Problemumgehungstool installieren müssen, das auch im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2264107 beschrieben wurde. Diese Fix it-Lösung stellt nur den Registrierungsschlüssel bereit und erfordert das Problemumgehungstool, um wirksam zu werden. Wir empfehlen Administratoren, den KB-Artikel sorgfältig zu lesen, bevor sie diese Fix it-Lösung bereitstellen.
- Deaktivieren des WebClient-Dienstes
Durch das Deaktivieren des WebClient-Dienstes werden betroffene Systeme vor Versuchen geschützt, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, indem die wahrscheinlichste Remoteangriffsmethode durch den Client-Dienst Web Distributed Authoring and Versioning (WebDAV) blockiert wird. Nachdem diese Problemumgehung angewendet wurde, können Remoteangreifer diese Sicherheitsanfälligkeit immer noch erfolgreich ausnutzen und bewirken, dass Microsoft Office Outlook Programme ausführt, die sich auf dem Computer des Benutzers oder dem lokalen Netzwerk (LAN) befinden. Benutzer werden aber dazu aufgefordert, das willkürliche Öffnen von Programmen im Internet zu bestätigen.
Gehen Sie wie folgt vor, um den WebClient-Dienst zu deaktivieren:
- Klicken Sie auf Start, dann auf Ausführen, geben Sie Services.msc ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf WebClient-Dienst und wählen Sie Eigenschaften aus.
- Ändern Sie den Starttyp in Deaktiviert. Wenn der Dienst ausgeführt wird, klicken Sie auf Beenden.
- Klicken Sie auf OK, und beenden Sie die Verwaltungsanwendung.
Auswirkung der Problemumgehung: Wenn der WebClient-Dienst deaktiviert ist, werden Web Distributed Authoring and Versioning-Anforderungen (WebDAV) nicht übertragen. Außerdem werden keine Dienste gestartet, die explizit vom WebClient-Dienst abhängen, und im Systemprotokoll wird eine Fehlermeldung verzeichnet. Zum Beispiel kann vom Clientcomputer nicht auf WebDAV-Freigaben zugegriffen werden.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
Gehen Sie wie folgt vor, um den WebClient-Dienst wieder zu deaktivieren:
- Klicken Sie auf Start, dann auf Ausführen, geben Sie Services.msc ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf WebClient-Dienst und wählen Sie Eigenschaften aus.
- Ändern Sie den Starttyp in Automatisch. Wenn der Dienst nicht ausgeführt wird, klicken Sie auf Start.
- Klicken Sie auf OK, und beenden Sie die Verwaltungsanwendung.
- Blockieren Sie die TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall:
Diese Ports werden dazu verwendet, eine Verbindung mit der betroffenen Komponente zu initiieren. Das Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall schützt Systeme hinter dieser Firewall vor Angriffen, die diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen versuchen. Microsoft empfiehlt das Blockieren der gesamten unerwünscht eingehenden Kommunikation aus dem Internet. So können Sie Angriffe verhindern, bei denen möglicherweise andere Ports verwendet werden. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie im TechNet-Artikel TCP- und UDP-Portzuweisungen.
Auswirkung der Problemumgehung: Mehrere Windows-Dienste verwenden die betroffenen Ports. Durch das Blockieren der Verbindung zu den Ports funktionieren verschiedene Anwendungen oder Dienste möglicherweise nicht mehr. Einige der möglicherweise betroffenen Anwendungen und Dienste werden im Folgenden aufgeführt.
- Anwendungen, die SMB (CIFS) verwenden
- Anwendungen, die Mailslots oder Named Pipes (RPC über SMB) verwenden
- Server (Datei- und Druckerfreigabe)
- Gruppenrichtlinie
- Anmeldedienst
- Distributed File System (DFS)
- Terminal Server-Lizenzierung
- Druckwarteschlange
- Computerbrowser
- Remote Procedure Call Locator
- Faxdienst
- Indexdienst
- Leistungsprotokolle und Warnmeldungen
- Systems Management Server
- Lizenzprotokollierdienst
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig. Aufheben der Blockierung der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie unter TCP- und UDP-Portzuweisungen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit aufgrund nicht sicheren Ladens von Bibliotheken - CVE-2010-3337
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer ein Dokument öffnet, das sich in demselben Arbeitsverzeichnis befindet wie eine speziell gestaltete DLL-Datei. Die speziell gestaltete DLL wird in den Speicher geladen. Dadurch erlangt der Angreifer im Sicherheitskontext des angemeldeten Benutzers die Kontrolle über das betroffene System.
Steht diese Sicherheitsanfälligkeit in Zusammenhang mit dem in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 2269637 beschriebenen Problem?
Ja, diese Sicherheitsanfälligkeit ist mit der Klasse von Sicherheitsanfälligkeiten verwandt, die sich darauf auswirkt, wie Anwendungen externe Bibliotheken laden, und die in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 2269637 beschrieben ist. Mit diesem Security Bulletin wird eine besondere Instanz dieser Art von Sicherheitsanfälligkeit behoben.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer ein Office-Dokument in dem gleichen Arbeitsverzeichnis öffnet wie eine speziell gestaltete DLL-Datei.
In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er einen Benutzer dazu verleitet, eine Office-Datei in dem gleichen Ordner abzulegen wie eine speziell gestaltete DLL-Datei, und den Benutzer anschließend dazu verleitet, die Office-Datei zu öffnen. Wenn der Benutzer die Office-Datei öffnet, wird die speziell gestaltete DLL-Datei geladen, die sich in dem gleichen Verzeichnis befindet.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen Microsoft Office verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalservern, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Wie ist Microsoft Office von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Obwohl die bekannten Angriffsmethoden nur Microsoft PowerPoint nutzen können, ist der anfällige Code in einer gemeinsam genutzten Komponente von Microsoft Office vorhanden.
Was bewirkt das Update?
Dieses Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem sichergestellt wird, dass die gefährdete Komponente von Microsoft Office beim Laden von Bibliotheken eine geeignetere und sicherere Suchreihenfolge verwendet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Bulletins war diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Informationen zum Update
Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.
Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.
Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747.
Microsoft Baseline Security Analyzer
Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.
| Software | MBSA |
|---|---|
| Microsoft Office XP Service Pack 3 | Ja |
| Microsoft Office 2003 Service Pack 3 | Ja |
| Microsoft Office 2007 Service Pack 2 | Ja |
| Microsoft Office 2010 (32-Bit-Editionen) | Ja |
| Microsoft Office 2010 (64-Bit-Editionen) | Ja |
| Microsoft Office 2008 für Mac | Nein |
| Microsoft Office für Mac 2011 | Nein |
| Open XML-Dateiformatkonverter für Mac | Nein |
Hinweis: Benutzer mit älterer Software, die nicht von der aktuellen Veröffentlichung von MBSA, Microsoft Update und Windows Server Update Services unterstützt wird, sollten Microsoft Baseline Security Analyzer besuchen und im Abschnitt „Support für ältere Produkte“ nachsehen, wie Sie mit älteren Tools eine umfassende Erkennung von Sicherheitsupdates erstellen können.
Windows Server Update Services
Windows Server Update Services (WSUS) ermöglichen IT-Administratoren, die aktuellen Microsoft-Produktupdates für Computer bereitzustellen, die das Windows-Betriebssystem ausführen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieser Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie im TechNet-Artikel Windows Server Update Services.
Systems Management Server
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | SMS 2.0 | SMS 2003 mit SUIT | SMS 2003 mit ITMU | Configuration Manager 2007 |
|---|---|---|---|---|
| Microsoft Office XP Service Pack 3 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Microsoft Office 2003 Service Pack 3 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Microsoft Office 2007 Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Microsoft Office 2010 (32-Bit-Editionen) | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Microsoft Office 2010 (64-Bit-Editionen) | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Microsoft Office 2008 für Mac | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Microsoft Office für Mac 2011 | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Open XML-Dateiformatkonverter für Mac | Nein | Nein | Nein | Nein |
Für SMS 2.0 und SMS 2003 kann das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) von SMS verwendet werden, um Sicherheitsupdates zu erkennen. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. Weitere Informationen zu den SMS-Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.
System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.
Hinweis: Wenn Sie für die Bereitstellung von Office XP oder Office 2003 einen Administratorinstallationspunkt verwendet haben, können Sie das Update u. U. nicht mithilfe von SMS bereitstellen, wenn Sie den AIP von der ursprünglichen Basislinie aus aktualisiert haben. Weitere Informationen finden Sie unter der Überschrift Office-Administratorinstallationspunkt in diesem Abschnitt.
Office-Administratorinstallationspunkt
Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen.
- Unterstützte Versionen von Microsoft Office XP finden Sie unter Erstellen eines Administratorinstallationspunkts. Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für ein Clientsystem von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu einer ursprünglichen Basislinienquelle in Office XP finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922665.
Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Softwareupdates zentral von einem aktualisierten administrativen Abbild zu verwalten, finden Sie weitere Informationen im Artikel Aktualisieren von Office XP-Clients von einem gepatchten administrativen Abbild. - Unterstützte Versionen von Microsoft Office 2003 finden Sie unter Erstellen eines Administratorinstallationspunkts. Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für einen Clientcomputer von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu einer ursprünglichen Basislinienquelle in Office 2003 oder Service Pack 3 (SP3) finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 902349.
Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Softwareupdates zentral von einem aktualisierten administrativen Abbild zu verwalten, finden Sie weitere Informationen im Artikel Verteilen von Office 2003-Produktupdates. - Informationen zum Erstellen eines Netzwerksinstallationspunkts für unterstützte Versionen von Microsoft Office finden Sie unter Erstellen eines Netzwerkinstallationspunkts für Microsoft Office.
Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Sicherheitsupdates zentral zu verwalten, verwenden Windows Server Update Services. Weitere Informationen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates für Microsoft Office finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit
Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.
Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.
Bereitstellung von Sicherheitsupdates
Betroffene Software
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Office XP (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | OfficeXP-kb2289169-fullfile-enu.exe /q:a |
| Installieren ohne neu zu starten | OfficeXP-kb2289169-fullfile-enu.exe /r:n |
| Protokolldatei aktualisieren | Nicht anwendbar |
| Weitere Informationen | Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben. Weitere Informationen zu Funktionen für Verwaltungsinstallationen, die Sie selektiv installieren können, finden Sie im Unterbereich Office-Funktionen in diesem Abschnitt. |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung. Hinweis Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office XP-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2289169. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Office-Funktionen
Die folgende Tabelle enthält die Liste mit Namen von Funktionen die für das Update neu installiert werden müssen. Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung. Um alle Komponenten zu installieren, können Sie den Befehl REINSTALL=ALL verwenden, oder Sie können die folgenden Komponenten auswählen.
| Produkt | Funktion |
|---|---|
| ACCESS, FP, OUTLOOK, PPT, ACCESSRT, PUB | ProductFiles |
| PIPC1, PROPLUS, PRO, SBE, STD, STDEDU | ProductFiles |
| EXCEL | EXCELNonBootFiles, ProductFiles |
Hinweis: Administratoren, die für verwaltete Umgebungen zuständig sind, finden in einer Struktur im Office Admin Update Center umfangreiche Ressourcen für die Bereitstellung von Office-Updates. Suchen Sie auf dieser Website im Abschnitt Update Resources nach der Softwareversion, die Sie aktualisieren. Die Dokumentation zu Windows Installer enthält ebenfalls weitere Informationen zu den von Windows Installer unterstützten Parametern.
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 2.0 oder höher auf dem System installiert wird. Alle unterstützten Versionen von Windows umfassen Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version.
Um die Version 2.0 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:
- Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP
- Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Microsoft Windows 2000
- Windows Installer 2.0 Redistributable für Microsoft Windows 2000 und Windows NT 4.0
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /q | Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. |
| /q:u | Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden. |
| /q:a | Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden. |
| /t:Pfad | Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an. |
| /c | Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /t:Pfad nicht angegeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben. |
| /c:Pfad | Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an. |
| /r:n | Neustart des Systems nach der Installation niemals durchführen. |
| /r:I | Fordert den Benutzer auf, das System neu zu starten, wenn ein Neustart erforderlich ist. Ausnahme: Die Option wird zusammen mit /q:a verwendet. |
| /r:a | Startet das System nach der Installation immer neu. |
| /r:s | Startet das System nach der Installation ohne Benutzeraufforderung neu. |
| /n:v | Keine Versionsüberprüfung - das Programm wird ggf. über eine frühere Version installiert. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung. Hinweis Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office XP-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Versionen und Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert. - Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.
Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
Office 2003 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Zusätzliche Informationen finden Sie im unten stehenden Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Office2003-kb2289187-fullfile-enu.exe /q:a |
| Installieren ohne neu zu starten | Office2003-kb2289187-fullfile-enu.exe /r:n |
| Protokolldatei aktualisieren | Nicht anwendbar |
| Weitere Informationen | Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben. Weitere Informationen zu Funktionen für Verwaltungsinstallationen, die Sie selektiv installieren können, finden Sie im Unterbereich Office-Funktionen in diesem Abschnitt. |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung. Hinweis Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office 2003-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2289187. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Office-Funktionen
Die folgende Tabelle enthält die Liste mit Namen von Funktionen die für das Update neu installiert werden müssen. Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung. Um alle Komponenten zu installieren, können Sie den Befehl REINSTALL=ALL verwenden, oder Sie können die folgenden Komponenten auswählen.
| Produkt | Funktion |
|---|---|
| VISVEA, PPT11, RMS, STD11, ACCESSRT, ACC11, BASIC11, FP11, ONOTE11, OUTLS11, OUTL11, OUTLSM11, PERS11, PRO11SB, PROI11, PRO11, PUB11, STDP11, WORD11, INF11, EXCEL11, PRJPROE, PRJPRO, PRJSTDE, PRJSTD, VISPRO, VISPROR, VISSTD, VISSTDR | ProductNonBootFiles |
Hinweis: Administratoren, die für verwaltete Umgebungen zuständig sind, finden in einer Struktur im Office Admin Update Center umfangreiche Ressourcen für die Bereitstellung von Office-Updates. Suchen Sie auf dieser Website im Abschnitt Update Resources nach der Softwareversion, die Sie aktualisieren. Die Dokumentation zu Windows Installer enthält ebenfalls weitere Informationen zu den von Windows Installer unterstützten Parametern.
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 2.0 oder höher auf dem System installiert wird. Alle unterstützten Versionen von Windows umfassen Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version.
Um die Version 2.0 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:
- Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP
- Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Microsoft Windows 2000
- Windows Installer 2.0 Redistributable für Microsoft Windows 2000 und Windows NT 4.0
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /q | Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. |
| /q:u | Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden. |
| /q:a | Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden. |
| /t:Pfad | Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an. |
| /c | Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /t:Pfad nicht angegeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben. |
| /c:Pfad | Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an. |
| /r:n | Neustart des Systems nach der Installation niemals durchführen. |
| /r:I | Fordert den Benutzer auf, das System neu zu starten, wenn ein Neustart erforderlich ist. Ausnahme: Die Option wird zusammen mit /q:a verwendet. |
| /r:a | Startet das System nach der Installation immer neu. |
| /r:s | Startet das System nach der Installation ohne Benutzeraufforderung neu. |
| /n:v | Keine Versionsüberprüfung - das Programm wird ggf. über eine frühere Version installiert. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.
Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office 2003-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
- Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
- Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Office 2007 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Office2007-kb2289158-fullfile-x86-glb.exe /passive |
| Installieren ohne neu zu starten | Office2007-kb2289158-fullfile-x86-glb.exe /norestart |
| Protokolldatei aktualisieren | Nicht anwendbar |
| Weitere Informationen | Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben. |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2289158. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 3.1 oder höher auf dem System installiert wird.
Um die Version 3.1 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:
- Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP
- Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Microsoft Windows 2000
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /? oder /help | Zeigt das Verwendungsdialogfeld an. |
| /passive | Gibt den passiven Modus an. Erfordert keinen Benutzereingriff; Benutzer sehen grundlegende Fortschrittsdialoge, können aber nicht abbrechen. |
| /quiet | Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. |
| /norestart | Unterdrückt das Neustarten des Systems, falls das Update einen Neustart erfordert. |
| /forcerestart | Startet das System nach dem Installieren des Updates automatisch neu, ungeachtet dessen, ob das Update den Neustart erfordert. |
| /extract | Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Sie werden aufgefordert, einen Zielordner anzugeben. |
| /extract:<Pfad> | Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an. |
| /lang:<LCID> | Erzwingt die Verwendung einer bestimmten Sprache, wenn das Updatepaket diese Sprache unterstützt. |
| /log:<Protokolldatei> | Aktiviert die Protokollierung, sowohl durch Vnox als auch Installer, während der Updateinstallation. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.
Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office System 2007-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
- Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
- Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Office 2010 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für Microsoft Office 2010 (32-Bit-Editionen): Office2010-kb2289161-fullfile-x86-glb.exe /passive |
| Für Microsoft Office 2010 (64-Bit-Editionen): Office2010-kb2289161-fullfile-x64-glb.exe /passive | |
| Installieren ohne neu zu starten | Für Microsoft Office 2010 (32-Bit-Editionen): Office2010-kb2289161-fullfile-x86-glb.exe /norestart |
| Für Microsoft Office 2010 (64-Bit-Editionen): Office2010-kb2289161-fullfile-x64-glb.exe /norestart | |
| Protokolldatei aktualisieren | Nicht anwendbar |
| Weitere Informationen | Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben. |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation | Verwenden Sie für Microsoft Word 2010 die Option Software in der Systemsteuerung. |
| Für Microsoft Office Web Apps und Microsoft Word Web App kann dieses Sicherheitsupdate nicht entfernt werden. | |
| Dateiinformationen: | Informationen zu Microsoft Office 2010 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2289161. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 3.1 oder höher auf dem System installiert wird.
Um die Version 3.1 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:
- Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP
- Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Microsoft Windows 2000
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /? oder /help | Zeigt das Verwendungsdialogfeld an. |
| /passive | Gibt den passiven Modus an. Erfordert keinen Benutzereingriff; Benutzer sehen grundlegende Fortschrittsdialoge, können aber nicht abbrechen. |
| /quiet | Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. |
| /norestart | Unterdrückt das Neustarten des Systems, falls das Update einen Neustart erfordert. |
| /forcerestart | Startet das System nach dem Installieren des Updates automatisch neu, ungeachtet dessen, ob das Update den Neustart erfordert. |
| /extract | Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Sie werden aufgefordert, einen Zielordner anzugeben. |
| /extract:<Pfad> | Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an. |
| /lang:<LCID> | Erzwingt die Verwendung einer bestimmten Sprache, wenn das Updatepaket diese Sprache unterstützt. |
| /log:<Protokolldatei> | Aktiviert die Protokollierung, sowohl durch Vnox als auch Installer, während der Updateinstallation. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.
Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office System 2007-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und geben Sie im Feld Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen und dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
- Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
- Außerdem können Sie auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Office 2008 für Mac
Informationen zur Bereitstellung
Voraussetzungen
- Mac OS X Version 10.4.9 oder höher auf einem Intel, PowerPC G5- oder PowerPC G4-Prozessor (500 MHz oder schneller)
- Mac OS X-Benutzerkonten müssen über Administratorrechte verfügen, um dieses Sicherheitsupdate installieren zu können.
Installieren des Updates
Laden Sie die entsprechende Sprachversion des Microsoft Office 2008-Updates für Mac 12.2.8 im Microsoft Download Center herunter, und installieren Sie sie.
- Beenden Sie alle ausgeführten Anwendungen, da sie die Installation beeinträchtigen könnten. Dies betrifft auch Antivirenprogramme, alle Microsoft Office-Anwendungen, Microsoft Messenger für Mac sowie Office Notifications.
- Öffnen Sie die Datei des Microsoft Office 2008-Updates für Mac 12.2.8 auf Ihrem Desktop. Dieser Schritt wurde eventuell bereits für Sie ausgeführt.
- Doppelklicken Sie im Fenster des Microsoft Office 2008-Updates für Mac 12.2.8 auf die Anwendung des Microsoft Office 2008-Updates für Mac 12.2.8, um die Aktualisierung zu starten, und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
- Wenn die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, können Sie das Update-Installationsprogramm von Ihrer Festplatte entfernen. Weitere Informationen dazu, wie Sie den erfolgreichen Abschluss der Installation überprüfen können, finden Sie im Unterabschnitt „Überprüfen der Updateinstallation“. Um das Update-Installationsprogramm zu entfernen, ziehen Sie zuerst die Datei des Microsoft Office 2008-Updates für Mac 12.2.8 in den Papierkorb. Ziehen Sie anschließend die heruntergeladene Datei in den Papierkorb.
Überprüfen der Updateinstallation
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, führen Sie die folgenden Schritte durch:
- Navigieren Sie im Finder zum Anwendungsordner (Microsoft Office 2008: Office).
- Wählen Sie die Datei Microsoft Component Plugin aus.
- Klicken Sie im Menü „Datei“ auf Informationen einblenden oder Info anzeigen.
Wird die Versionsnummer 12.2.8 angezeigt, wurde das Update erfolgreich installiert.
Neustartanforderung
Nach diesem Update ist kein Neustart des Computers erforderlich.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate kann nicht deinstalliert werden.
Weitere Informationen
Falls Sie technische Fragen oder Probleme beim Herunterladen bzw. Verwenden dieses Updates haben, finden Sie unter Microsoft Support für Mac die Supportoptionen, die Ihnen zur Verfügung stehen.
Office für Mac 2011
Informationen zur Bereitstellung
Voraussetzungen
- Mac OS X Version 10.5.8 oder höher auf einem Intel-Prozessor
- Mac OS X-Benutzerkonten müssen über Administratorrechte verfügen, um dieses Sicherheitsupdate installieren zu können.
Installieren des Updates
Laden Sie die entsprechende Sprachversion des Microsoft Office für Mac 2011-Updates 14.0.1 im Microsoft Download Center herunter, und installieren Sie sie.
- Beenden Sie alle ausgeführten Anwendungen, da sie die Installation beeinträchtigen könnten. Dies betrifft auch Antivirenprogramme und alle Microsoft Office-Anwendungen.
- Öffnen Sie die Datei des Microsoft Office für Mac 2011-Updates 14.0.1 auf Ihrem Desktop. Dieser Schritt wurde eventuell bereits für Sie ausgeführt.
- Doppelklicken Sie im Fenster des Microsoft Office für Mac 2011-Updates 14.0.1 auf die Anwendung des Microsoft Office für Mac 2011-Updates 14.0.1, um die Aktualisierung zu starten, und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
- Wenn die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, können Sie das Update-Installationsprogramm von Ihrer Festplatte entfernen. Weitere Informationen dazu, wie Sie den erfolgreichen Abschluss der Installation überprüfen können, finden Sie im Unterabschnitt „Überprüfen der Updateinstallation“. Um das Update-Installationsprogramm zu entfernen, ziehen Sie zuerst die Datei des Microsoft Office für Mac 2011-Updates 14.0.1 in den Papierkorb. Ziehen Sie anschließend die heruntergeladene Datei in den Papierkorb.
Überprüfen der Updateinstallation
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, führen Sie die folgenden Schritte durch:
- Navigieren Sie im Finder zum Anwendungsordner (Microsoft Office 2011).
- Wählen Sie Word, Excel, PowerPoint oder Outlook aus, und starten Sie die Anwendung.
- Klicken Sie im Menü „Anwendung“ auf Info zu Anwendungsname (wobei Anwendungsname Word, Excel, PowerPoint oder Outlook ist).
Wenn die Nummer der zuletzt installierten Updateversion 14.0.1 lautet, wurde das Update erfolgreich installiert.
Neustartanforderung
Nach diesem Update ist kein Neustart des Computers erforderlich.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate kann nicht deinstalliert werden.
Weitere Informationen
Falls Sie technische Fragen oder Probleme beim Herunterladen bzw. Verwenden dieses Updates haben, finden Sie unter Microsoft Support für Mac die Supportoptionen, die Ihnen zur Verfügung stehen.
Open XML-Dateiformatkonverter für Mac
Informationen zur Bereitstellung
Voraussetzungen
- Mac OS X Version 10.4.9 oder höher auf einem Intel, PowerPC G5- oder PowerPC G4-Prozessor (500 MHz oder schneller)
- Mac OS X-Benutzerkonten müssen über Administratorrechte verfügen, um dieses Sicherheitsupdate installieren zu können.
Installieren des Updates
Laden Sie die entsprechende Sprachversion des Open XML-Dateiformatkonverter-Updates für Mac 1.1.8 im Microsoft Download Center herunter, und installieren Sie sie.
- Beenden Sie alle ausgeführten Anwendungen, da sie die Installation beeinträchtigen könnten. Dies betrifft auch Antivirenprogramme, alle Microsoft Office-Anwendungen, Microsoft Messenger für Mac sowie Office Notifications.
- Öffnen Sie das Open XML-Dateiformatkonverter-Update für Mac 1.1.8 auf Ihrem Desktop. Dieser Schritt wurde eventuell bereits für Sie ausgeführt.
- Doppelklicken Sie im Fenster des Open XML-Dateiformatkonverter-Updates für Mac 1.1.8 auf die Anwendung des Open XML-Dateiformatkonverter-Updates für Mac 1.1.8, um die Aktualisierung zu starten, und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
- Wenn die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, können Sie das Update-Installationsprogramm von Ihrer Festplatte entfernen. Weitere Informationen dazu, wie Sie den erfolgreichen Abschluss der Installation überprüfen können, finden Sie im Unterabschnitt „Überprüfen der Updateinstallation“. Um das Update-Installationsprogramm zu entfernen, ziehen Sie zuerst die Datei des Open XML-Dateiformatkonverter-Updates für Mac 1.1.8 in den Papierkorb. Ziehen Sie anschließend die heruntergeladene Datei in den Papierkorb.
Überprüfen der Updateinstallation
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, führen Sie die folgenden Schritte durch:
- Navigieren Sie im Finder zum Anwendungsordner.
- Wählen Sie die Datei des Open XML-Dateiformatkonverters aus.
- Klicken Sie im Menü „Datei“ auf Informationen einblenden oder Info anzeigen.
Wird die Versionsnummer 1.1.8 angezeigt, wurde das Update erfolgreich installiert.
Neustartanforderung
Nach diesem Update ist kein Neustart des Computers erforderlich.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate kann nicht deinstalliert werden.
Weitere Informationen
Falls Sie technische Fragen oder Probleme beim Herunterladen bzw. Verwenden dieses Updates haben, finden Sie unter Microsoft Support für Mac die Supportoptionen, die Ihnen zur Verfügung stehen.
Weitere Informationen:
Danksagungen
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
- Einer Person, die mit TippingPoint'sZero Day Initiative zusammenarbeitet, aber anonym bleiben möchte, für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in PowerPoint bezügl. Ganzzahlunterlauf, der eine Heap-Beschädigung verursacht (CVE-2010-2573)
- team509 in Zusammenarbeit mit VeriSign iDefense Labs für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in RTF bezüglich stapelbasierten Pufferüberlaufs (CVE-2010-3333)
- Dyon Balding von Secunia für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in Zeichnungsdatensätzen von Office Art (CVE-2010-3334)
- Will Dorman vom CERT Coordination Center für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in Zeichnungsdatensätzen von Office Art (CVE-2010-3334)
- TippingPoint'sZero Day Initiative für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bei Ausnahmebehandlung in Zeichnungen (CVE-2010-3335)
- Chaouki Bekrar vom VUPEN Vulnerability Research Team für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in großen SPID-Lese-AVs in MSO (CVE-2010-3336)
- Haifei Li von Fortinets FortiGuard Labs für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit aufgrund nicht sicheren Ladens von Bibliotheken (CVE-2010-3337)
- Simon Raner von ACROS Security für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit aufgrund nicht sicheren Ladens von Bibliotheken (CVE-2010-3337)
Microsoft Active Protections Program (MAPP)
Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.
Support
- Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.
- Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.
Haftungsausschluss
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für Sie.
Revisionen
- V1.0 (9. November 2010): Bulletin veröffentlicht.
- V1.1 (17. November 2010): Die Tabelle zur Bewertung des Schweregrads und der Abschnitt zur Sicherheitsanfälligkeit wurden korrigiert, um CVE-2010-2573 als eine durch dieses Update behobene Sicherheitsanfälligkeit hinzuzufügen. Dies ist lediglich eine Informationsänderung.
- V2.0 (15. Dezember 2010): Ankündigung der Verfügbarkeit der Sicherheitsupdates für Microsoft Office 2008 für Mac (KB2476512) und Open XML-Dateiformatkonverter für Mac (KB2476511). Microsoft empfiehlt Benutzern dieser Software, diese Updates so bald wie möglich zu installieren.
- V2.1 (12. April 2011): Ankündigung, dass das in MS11-021, MS11-022 und MS11-023 für Microsoft Office 2004 für Mac (KB2505924) angebotene Sicherheitsupdate auch die Sicherheitsanfälligkeiten behebt, die in diesem Security Bulletin beschrieben werden.
