Microsoft Security Bulletin MS05-019
Sicherheitsanfälligkeiten in TCP/IP können Remotecodeausführung und Denial-of-Service ermöglichen (893066)
Veröffentlicht: 12. April 2005
Aktualisiert: 17. August 2005
Version 2.1
Zusammenfassung
Zielgruppe dieses Dokuments: Benutzer von Microsoft Windows
Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit: Codeausführung von Remotestandorten aus
Bewertung des maximalen Schweregrads: Kritisch
Empfehlung: Wir empfehlen Benutzern die sofortige Installation des Updates.
Ersetzung von Sicherheitsupdates: Keine
Vorsichtsmaßnahmen: Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 893066 werden die derzeit bekannten Probleme bei der Installation dieses Sicherheitsupdates beschrieben. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 893066.
Getestete Software und Downloadpfade für das Update:
Betroffene Software:
- Microsoft Windows 2000 Service Pack 3 und Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 – Update herunterladen
- Microsoft Windows XP Service Pack 1 und Microsoft Windows XP Service Pack 2 – Update herunterladen.
- Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1 (Itanium) – Update herunterladen
- Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 (Itanium) – Update herunterladen
- Microsoft Windows Server 2003 – Update herunterladen.
- Microsoft Windows Server 2003 für Itanium-basierte Systeme – Update herunterladen
- Microsoft Windows 98, Microsoft Windows 98 Second Edition (SE), Microsoft Windows Millennium Edition (ME) – Weitere Informationen zu diesen Betriebssystemen finden Sie im Abschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ dieses Bulletins.
Nicht betroffene Software:
- Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1
- Microsoft Windows Server 2003 mit SP1 für Itanium-basierte Systeme
- Microsoft Windows Server 2003 x64 Edition
- Microsoft Windows XP Professional x64 Edition
Die in der Liste aufgeführte Software wurde daraufhin getestet, ob sie betroffen ist. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Allgemeine Informationen
Kurzzusammenfassung
Kurzzusammenfassung:
Dieses Update behebt mehrere neu entdeckte Sicherheitsanfälligkeiten, die öffentlich oder privat gemeldet wurden. Jede Sicherheitsanfälligkeit wird in diesem Bulletin in einem eigenen Abschnitt „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ dokumentiert.
Ein Angreifer, dem es gelingt, die schwerste dieser Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen, kann die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer könnte dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerberechtigungen erstellen. Ein Angreifer, dem es jedoch gelingt, die schwerste dieser Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen, könnte höchstwahrscheinlich bewirken, dass das betroffene System nicht mehr reagiert.
Wir empfehlen Benutzern die sofortige Installation des Updates.
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit:
| Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit | Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit | Windows 98, 98 SE, ME | Windows 2000 | Windows XP Service Pack 1 | Windows XP Service Pack 2 | Windows Server 2003 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Sicherheitsanfälligkeit bei der IP-Überprüfung – CAN-2005-0048 | Codeausführung von Remotestandorten aus | Nicht kritisch | Kritisch | Kritisch | Keine | Keine |
| Sicherheitsanfälligkeit beim Zurücksetzen der ICMP-Verbindung – CAN-2004-0790 | DoS (Denial-of-Service) | Nicht kritisch | Mittel | Mittel | Mittel | Mittel |
| Sicherheitsanfälligkeit bei der Pfad-MTU im ICMP – CAN-2004-1060 | DoS (Denial-of-Service) | Nicht kritisch | Mittel | Mittel | Mittel | Mittel |
| Sicherheitsanfälligkeit beim Zurücksetzen der TCP-Verbindung – CAN-2004-0230 | DoS (Denial-of-Service) | Nicht kritisch | Gering | Gering | Keine | Gering |
| Sicherheitsanfälligkeit durch gefälschte Verbindungsanforderungen – CAN-2005-0688 | DoS (Denial-of-Service) | Keine | Keine | Keine | Gering | Gering |
| Gemeinsamer Schweregrad aller Sicherheitsanfälligkeiten | Nicht kritisch | Kritisch | Kritisch | Mittel | Mittel |
Die Bewertung basiert auf den von der Sicherheitsanfälligkeit betroffenen Systemarten, ihren typischen Bereitstellungsmustern und den möglichen Auswirkungen, die ein Ausnutzen der Sicherheitsanfälligkeit auf sie hat.
Hinweis: Die Schweregrade für die nicht auf x86 basierenden Betriebssysteme werden den auf x86 basierenden Betriebssystemen wie folgt zugeordnet:
- Der Schweregrad für Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1 (Itanium) ist der gleiche wie der für Windows XP Service Pack 1.
- Der Schweregrad für Microsoft Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 (Itanium) ist der gleiche wie der für Windows XP Service Pack 1.
- Der Schweregrad für Microsoft Windows Server 2003 für Itanium-basierte Systeme ist der gleiche wie der für Windows Server 2003.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate
Warum hat Microsoft dieses Bulletin am 14. Juni 2005 aktualisiert?
Microsoft hat dieses Bulletin heute aktualisiert, um Benutzer darauf hinzuweisen, dass eine überarbeitete Version des Sicherheitsupdates vorliegt. Mit dem ursprünglichen Sicherheitsupdate wurden die im Security Bulletin beschriebenen Sicherheitsanfälligkeiten behoben. Bei Verwendung des ursprünglichen Sicherheitsupdates besteht jedoch bei einer ganz bestimmten Art der Netzwerkkonfiguration ein Verbindungsproblem. Weitere Informationen zu diesem Problem finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 898060. In diesem Artikel sind alle derzeit bekannten Probleme aufgelistet, die durch die Installation des Sicherheitsupdates auftreten können.
Wir möchten durch diese Neuveröffentlichung dafür sorgen, dass Benutzer dieses Netzwerkverbindungsproblem in Zukunft vermeiden können. Wir empfehlen, das überarbeitete Sicherheitsupdate zu installieren, selbst wenn Sie die frühere Version installiert haben. Das überarbeitete Sicherheitsupdate ist über die Software Update Services (SUS) von Windows Update verfügbar und wird von Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) empfohlen (hiervon ausgenommen sind bestimmte Systeme, die im Microsoft Knowledge Base-Artikel 901159 spezifiziert sind). Benutzer, die den zum Beheben dieses Verbindungsproblems erhältlichen Hotfix installiert haben, sollten ebenfalls das überarbeitete Sicherheitsupdate installieren.
Sind derzeit Probleme bekannt, die durch die Installation des Sicherheitsupdates auftreten können?
Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 893066 werden die derzeit bekannten Probleme bei der Installation dieses Sicherheitsupdates beschrieben. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 893066.
Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die beinahe identisch sind, sondern nur dieses eine Update.
Enthält dieses Update sicherheitsbezogene Funktionsänderungen?
Ja. Neben den Änderungen, die im Abschnitt „Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit“ in diesem Bulletin aufgeführt werden, umfasst dieses Update weitere Sicherheitsänderungen, die auf dem Ergebnis einer Sicherheitsüberprüfung der betroffenen Komponenten beruhen. Der standardmäßige Registrierungswert TCPWindowsSize wurde auf einigen Betriebssystemen geändert. Zudem wurde ein neuer Registrierungswert MaxIcmpHostRoutes eingeführt, um Verhaltensweisen hinsichtlich der Pfad-MTU im ICMP zu steuern. Administratoren sollten vor der Installation des Sicherheitsupdates weitere Informationen zu diesen Registrierungsänderungen im Microsoft Knowledge Base-Artikel 890345 und im Microsoft Knowledge Base-Artikel 896350 lesen.
Wie wirkt sich die erweiterte Unterstützung für Windows 98, Windows 98 Second Edition und Windows Millennium Edition auf die Veröffentlichung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssysteme aus?
Microsoft veröffentlicht nur Sicherheitsupdates für wichtige Sicherheitsprobleme. Sicherheitsfragen, die nicht kritisch sind, werden in diesem Supportzeitraum nicht abgedeckt. Weitere Informationen zu den Microsoft Support Lifecycle-Richtlinien für diese Betriebssysteme finden Sie auf dieser Website.
Weitere Informationen zu den Bewertungen des Schweregrads finden Sie auf dieser Website.
Sind Windows 98, Windows 98 Second Edition oder Windows Millennium Edition auf kritische Weise von einer oder mehreren der in diesem Security Bulletin behandelten Sicherheitsanfälligkeiten betroffen?
Nein. Keine dieser Sicherheitsanfälligkeiten ist unter Windows 98, Windows 98 Second Edition oder Windows Millennium Edition als kritisch zu bewerten. Weitere Informationen zu den Bewertungen des Schweregrads finden Sie auf dieser Website.
Ich arbeite noch mit Windows XP. Die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates ist jedoch am 30. September 2004 abgelaufen. Was soll ich tun?
Die Originalversion von Windows XP, die meist als Windows XP Gold oder Windows XP RTM (Release to Manufacturing) bezeichnet wird, hat das Ende der Extended Support-Phase am 30. September 2004 erreicht.
Benutzer dieser Betriebssystemversion sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows Service Pack-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.
Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.
Die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates für Microsoft Windows NT 4.0 Workstation Service Pack 6a und Windows 2000 Service Pack 2 ist am 30. Juni 2004 abgelaufen. Die Extended Support-Phase für Sicherheitsupdates für Microsoft Windows NT 4.0 Server Service Pack 6a ist am 31. Dezember 2004 abgelaufen. Ich verwende noch eines dieser Betriebssysteme, was soll ich tun?
Windows NT 4.0 Workstation Service Pack 6a, Windows NT 4.0 Server Service Pack 6a und Windows 2000 Service Pack 2 haben das Ende ihres Lebenszyklus (Lifecycle) erreicht. Benutzer dieser Betriebssystemversionen sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur Extended Support-Phase und der Bereitstellung von Sicherheitsupdates für diese Betriebssystemversionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.
Benutzer, die zusätzlichen Support für Windows NT 4.0 Service Pack 6a benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support.
Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.
Kann ich mit dem Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
Ja. MBSA kann feststellen, ob dieses Update erforderlich ist. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie hier.
Kann ich mit Systems Management Server (SMS) überprüfen, ob dieses Update erforderlich ist?
Ja. SMS kann Sie bei der Erkennung und Bereitstellung dieses Sicherheitsupdates unterstützen. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website. Für das Erkennen von Microsoft Windows und anderen betroffenen Microsoft-Produkten ist das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm erforderlich. Weitere Informationen zu den Einschränkungen des Sicherheitsupdate-Inventurprogramms finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 306460.
Einzelheiten zu dieser Sicherheitsanfälligkeit
Sicherheitsanfälligkeit bei der IP-Überprüfung – CAN-2005-0048:
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit hinsichtlich der Codeausführung von Remotestandorten aus vor, durch die ein Angreifer eine speziell gestaltete IP-Nachricht an ein betroffenes System senden könnte. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, könnte eine Codeausführung von Remotestandorten aus auf dem betroffenen System bewirken. Höchstwahrscheinlich würde das Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit jedoch zu einem Denial-of-Service führen.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bei der IP-Überprüfung – CAN-2005-0048:
- Bei diesem Angriff ist es erforderlich, dass der Router ungültige IP-Netzwerkpakete weiterleitet. Die meisten Router leiten diese Arten ungültiger IP-Netzwerkpakete nicht weiter.
- Mit Hilfe bewährter Methoden für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen. Betroffene Systeme, die IP-Verbindungen mit dem Internet aufweisen, können ggf. für dieses Problem anfällig sein.
- Die Internetverbindungsfirewall verringert bei deren Aktivierung die Gefahr dieser Sicherheitsanfälligkeit unter Windows XP Service Pack 1. Windows XP Service Pack 2 und Windows Server 2003 sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit nicht betroffen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bei der IP-Überprüfung – CAN-2005-0048:
- ISA Server 2000 und ISA Server 2004 können zum Blockieren des betroffenen Verkehrs verwendet werden. Überprüfen Sie die Dokumentation von ISA Server zu den Präventivmaßnahmen, um weitere Informationen über den Einsatz von ISA Server zur Verringerung dieser Sicherheitsanfälligkeit zu erhalten.
- Verwenden Sie eine persönliche Firewall, beispielsweise die Internetverbindungsfirewall, die im Lieferumfang von Windows XP Service Pack 1 enthalten ist.
Standardmäßig schützt die Internetverbindungsfirewall in Windows XP Service Pack 1 Ihre Internetverbindung, indem unerwünscht eingehender Datenverkehr blockiert wird. Microsoft empfiehlt das Blockieren der gesamten unerwünschten eingehenden Kommunikation aus dem Internet.
Führen Sie die folgenden Schritte durch, um die Internetverbindungsfirewall mit dem Netzwerkinstallations-Assistenten zu aktivieren:
- Klicken Sie auf Start und anschließend auf Systemsteuerung.
- Klicken Sie in der Kategorienansicht (Standardansicht) auf Netzwerk- und Internetverbindungen, und klicken Sie dann auf Heimnetzwerk bzw. kleines Büronetzwerk einrichten oder ändern. Die Komponente Internetverbindungsfirewall wird aktiviert, wenn Sie im Netzwerkinstallations-Assistenten eine Konfiguration auswählen, die angibt, dass Ihr System direkt mit dem Internet verbunden ist.
Führen Sie die folgenden Schritte durch, um die Internetverbindungsfirewall manuell für eine Verbindung zu konfigurieren:
- Klicken Sie auf Start und anschließend auf Systemsteuerung.
- Klicken Sie in der Kategorienansicht (Standardansicht) auf Netzwerk- und Internetverbindungen und dann auf Netzwerkverbindungen.
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Verbindung, für die Sie die Internetverbindungsfirewall aktivieren möchten, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert.
- Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Diesen Computer und das Netzwerk schützen, indem das Zugreifen auf diesen Computer vom Internet eingeschränkt oder verhindert wird, und klicken Sie dann auf OK.
Hinweis: Wenn Sie die Kommunikation einiger Programme und Dienste über die Firewall aktivieren möchten, klicken Sie auf der Registerkarte Erweitert auf Einstellungen, und wählen Sie dann die notwendigen Programme, Protokolle und Dienste aus.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bei der IP-Überprüfung – CAN-2005-0048:
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er von einem Remotestandort aus die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Höchstwahrscheinlich würde das Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit jedoch zu einem Denial-of-Service führen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, könnte bewirken, dass das betroffene System nicht mehr reagiert und automatisch neu startet. Während dieses Zeitraums können betroffene Systeme nicht auf Anfragen reagieren.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die betroffenen Betriebssysteme führen eine unvollständige Überprüfung der IP-Netzwerkpakete durch.
Was ist IP?
Das Internetprotokoll (IP) ist Bestandteil der TCP/IP-Protokollfamilie. Bei TCP/IP handelt es sich um eine Reihe von Netzwerkprotokollen, deren Verwendung im Internet weit verbreitet ist. TCP/IP ermöglicht die Kommunikation zwischen miteinander verbundenen Computernetzen, die über unterschiedliche Hardwarearchitekturen verfügen und in denen verschiedene Betriebssysteme ausgeführt werden. TCP/IP umfasst Standards für die Computerkommunikation sowie Konventionen zum Verbinden von Netzwerken und Weiterleiten des Netzwerkverkehrs. Weitere Informationen über TCP/IP finden Sie auf der Microsoft-Website.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Wenn ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Höchstwahrscheinlich jedoch führt eine Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit dazu, dass das betroffene System nicht mehr reagiert und dann automatisch neu gestartet wird.
Wer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen?
Jeder anonyme Benutzer, der eine speziell gestaltete Nachricht an das betroffene System übermitteln kann, könnte versuchen, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer könnte die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Nachricht erstellt und diese dann an ein betroffenes System sendet. Diese Nachricht könnte daraufhin bewirken, dass das betroffene System Code ausführt oder nicht mehr reagiert.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Windows 2000 und Windows XP Service Pack 1 sind durch diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich betroffen. Windows XP Service Pack 2 und Windows Server 2003 beinhalten eine zusätzliche Überprüfung, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit behoben wird.
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausgenutzt werden?
Ja. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausnutzen. Bei diesem Angriff ist es jedoch erforderlich, dass der Router ungültige IP-Netzwerkpakete weiterleitet. Die meisten Router leiten diese Arten ungültiger IP-Netzwerkpakete nicht weiter.
Was bewirkt das Update?
Das Update beseitigt die Sicherheitsanfälligkeit, indem die Methode zur Überprüfung von IP-Anforderungen auf den betroffenen Betriebssystemen geändert wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit beim Zurücksetzen der ICMP-Verbindung – CAN-2004-0790:
Bei der Sicherheitsanfälligkeit des Typs Denial-of-Service kann ein Angreifer eine speziell gestaltete Internet Control Message Protocol (ICMP)-Nachricht an ein betroffenes System senden. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, könnte bewirken, dass das betroffene System bestehende TCP-Verbindungen zurücksetzt.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit beim Zurücksetzen der ICMP-Verbindung – CAN-2004-0790:
- Mit Hilfe bewährter Methoden für die Firewall und Firewall- oder Routerkonfigurationen, die sämtlichen ICMP-Verkehr blockieren, können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen.
- Damit ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen kann, muss er zunächst die IP-Adresse und Portinformationen vom Ausgangs- und Zielort der bestehenden TCP-Netzwerkverbindung voraussagen bzw. in Erfahrung bringen.
- Dieser Angriff müsste auf allen TCP-Verbindungen ausgeführt werden, die für eine Zurücksetzung bestimmt waren. Viele Anwendungen stellen zurückgesetzte Verbindungen automatisch wieder her.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit beim Zurücksetzen der ICMP-Verbindung – CAN-2004-0790:
Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im folgenden Abschnitt genannt.
- Blockieren sämtlicher ICMP-Netzwerkpakete an der Firewall oder am Router:
ICMP-Netzwerkpakete werden dazu verwendet, eine Verbindung mit den betroffenen Komponenten zu initiieren. Durch das Blockieren der Pakete an der Firewall oder am Router werden hinter Firewall oder Router liegende Systeme vor dieser Sicherheitsanfälligkeit geschützt. Microsoft empfiehlt das Blockieren der gesamten unerwünschten eingehenden Kommunikation aus dem Internet. ISA Server 2000 und ISA Server 2004 können zum Blockieren des betroffenen Verkehrs verwendet werden.
Auswirkung der Problemumgehung: Diese Problemumgehung kann sich auch negativ auf die Leistung auswirken, indem TCP an der Optimierung der Netzwerkkommunikation gehindert wird. ICMP-Netzwerkpakete können die Fragmentierung von Paketen bei Routern unterbinden, die Netzwerke mit unterschiedlichen MTUs verbinden. Fragmentierung führt zu reduziertem TCP-Durchsatz und verstärkter Netzwerkauslastung.
- Blockieren des ICMP-Verkehrs durch Einsatz von IPSec auf den betroffenen Systemen.
Mit Hilfe von IPSec (Internet Protocol Security) können Sie die Netzwerkkommunikation sicherer gestalten. Ausführliche Informationen zu IPSec und dem Anwenden von Filtern finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 313190 und Microsoft Knowledge Base-Artikel 813878.
Auswirkung der Problemumgehung: Diese Problemumgehung kann sich auch negativ auf die Leistung auswirken, indem TCP an der Optimierung der Netzwerkkommunikation gehindert wird. ICMP-Netzwerkpakete können die Fragmentierung von Paketen bei Routern unterbinden, die Netzwerke mit unterschiedlichen MTUs verbinden. Fragmentierung führt zu reduziertem TCP-Durchsatz und verstärkter Netzwerkauslastung.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit beim Zurücksetzen der ICMP-Verbindung – CAN-2004-0790:
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Bei der Sicherheitsanfälligkeit des Typs Denial-of-Service kann ein Angreifer eine speziell gestaltete ICMP-Nachricht an ein betroffenes System senden. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, könnte bewirken, dass das betroffene System bestehende TCP-Verbindungen zurücksetzt. Damit die Kommunikation normal fortgesetzt werden kann, müssten diese Verbindungen neu hergestellt werden. Beachten Sie, dass diese Sicherheitsanfälligkeit vom Typ Denial-of-Service einem Angreifer keine Codeausführung oder Erhöhung von Berechtigungen ermöglicht.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die betroffenen Nachrichten werden in bestimmten Fällen, in denen zugelassen wird, dass ein Angreifer ein ungültiges Paket sendet, nicht ignoriert und können so zum Zurücksetzen einer bestehenden Verbindung führen.
Was ist TCP/IP?
Unter TCP/IP versteht man Netzwerkprotokolle, deren Verwendung im Internet weit verbreitet ist. TCP/IP ermöglicht die Kommunikation zwischen miteinander verbundenen Computernetzen, die über unterschiedliche Hardwarearchitekturen verfügen und in denen verschiedene Betriebssysteme ausgeführt werden. TCP/IP umfasst Standards für die Computerkommunikation sowie Konventionen zum Verbinden von Netzwerken und Weiterleiten des Netzwerkverkehrs. Weitere Informationen über TCP/IP finden Sie auf der Microsoft-Website.
Was ist ICMP?
Internet Control Message Protocol (ICMP) ist ein erforderlicher TCP/IP-Standard, der in RFC 792, „Internet Control Message Protocol (ICMP)“ festgelegt ist. Hosts und Router, die auf IP-Kommunikation zurückgreifen, können mit Hilfe von ICMP Fehler aufzeichnen und eingeschränkte Steuer- und Statusinformationen austauschen.
ICMP-Nachrichten werden in der Regel in den folgenden Situationen automatisch gesendet:
- Ein IP-Datagramm kann sein Ziel nicht erreichen.
- Ein IP-Router (Gateway) kann Datagramme nicht in der aktuellen Übertragungsrate weiterleiten.
- Ein IP-Router leitet den Sendehost auf eine bessere Route zum Ziel um.
Mit dem Befehl Ping können Sie ICMP-Echoanforderungsnachrichten senden und den Eingang der ICMP-Echoantworten aufzeichnen. Mit Hilfe dieser Nachrichten können Sie Netzwerk- oder Hostkommunikationsfehler erkennen und allgemeine Probleme bei TCP/IP-Verbindungen beheben. Weitere Informationen über ICMP finden Sie auf dieser Microsoft-Website.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, könnte bewirken, dass das betroffene System TCP-Verbindungen zurücksetzt.
Wer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen?
Jeder anonyme Benutzer, der eine speziell gestaltete Nachricht an das betroffene System übermitteln kann, könnte versuchen, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer könnte die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Nachricht erstellt und diese dann an ein betroffenes System sendet. Diese Nachricht kann dann bewirken, dass das betroffene System Netzwerkverbindungen zurücksetzt.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit stellt für alle betroffenen Betriebssysteme ein Risiko dar. Hauptsächlich sind jedoch Server durch diese Sicherheitsanfälligkeit gefährdet, da sie Verbindungen mit Clients aufrecht erhalten, die für das Zurücksetzen der Verbindung anfällig sein können.
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausgenutzt werden?
Ja. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausnutzen. Standardmäßig lässt die Microsoft Internet Connection Firewall (ICF) diese Art der unsicheren Netzwerkpakete und kann nicht zu deren Filterung verwendet werden.
Was bewirkt das Update?
Mit dem Update wird die Sicherheitsanfälligkeit beseitigt, indem die Art der Überprüfung der ICMP-Anforderungen auf den betroffenen Betriebssystemen geändert wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CAN-2004-0790 zugewiesen. Es gibt eine Variante dieses Problems, der die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CAN-2004-0791 zugewiesen wurde. Das Microsoft-Sicherheitsupdate für CAN-2004-0790 beseitigt ebenfalls die Sicherheitsanfälligkeit CAN-2004-0791.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit bei der Pfad-MTU im ICMP – CAN-2004-1060:
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit des Typs Denial-of-Service vor, bei der ein Angreifer eine speziell gestaltete Internet Control Message Protocol (ICMP)-Nachricht an ein betroffenes System senden kann, die zu einer Beeinträchtigung der Netzwerkleistung führen könnte und möglicherweise bewirkt, dass das betroffene System nicht mehr auf Anforderungen reagiert.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bei der Pfad-MTU im ICMP – CAN-2004-1060:
- Mit Hilfe bewährter Methoden für die Firewall und Firewall- oder Routerkonfigurationen, die sämtlichen ICMP-Verkehr blockieren, können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen.
- Damit ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen kann, muss er zunächst die IP-Adressinformationen der Quelle und des Ziels der bestehenden TCP-Netzwerkverbindung voraussagen bzw. in Erfahrung bringen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bei der Pfad-MTU im ICMP – CAN-2004-1060:
Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet. Diese Problemumgehungen beheben nicht die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit, sondern blockieren nur die bekannten Angriffsmethoden. Wenn die Funktionalität durch eine Problemumgehung verringert wird, so wird diese Einschränkung im folgenden Abschnitt genannt.
- Deaktivieren der Pfad-MTU-Ermittlung.
Durch Deaktivieren der Pfad-MTU-Ermittlung wird verhindert, dass ein Angreifer einen geringen MTU-Wert angibt, durch den die Netzwerkleistung herabgesetzt werden könnte. Führen Sie dazu die folgende Schritte aus:Hinweis: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht gewährleisten, dass Probleme, die sich aus der fehlerhaften Verwendung des Registrierungs-Editors ergeben, behoben werden können. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko. Weitere Informationen zum Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema Ändern von Schlüsseln und Werten im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen über das Hinzufügen und das Löschen von Informationen in der Registrierung und im Hilfethema Bearbeiten der Registrierungsdaten in Regedt32.exe.
Hinweis: Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie diese bearbeiten.
- Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen, geben Sie „regedt32“ ein (ohne die Anführungszeichen), und klicken Sie dann auf OK.
- Suchen Sie im Registrierungs-Editor folgenden Registrierungsschlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip\Parameters
- Fügen Sie folgenden DWORD-Wert hinzu: EnablePMTUDiscovery. Stellen Sie den Wert auf 0 ein. Mit diesem Wert wird die Pfad-MTU-Ermittlung deaktiviert. Standardmäßig ist dieser Schlüssel nicht vorhanden.
- Sie müssen Ihr System neu starten, damit diese Änderung wirksam wird.
Auswirkung der Problemumgehung: Diese Änderungen tragen zur Vermeidung von Angriffen bei, indem Angreifer daran gehindert werden, einen geringen Pfad-MTU-Wert einzustellen. Die Einstellung kann sich auch negativ auf die Leistung auswirken, indem TCP an der Optimierung der Netzwerkkommunikation gehindert wird. Diese Optimierung kann die Fragmentierung von Paketen bei Routern unterbinden, die Netzwerke mit unterschiedlichen MTUs verbinden. Fragmentierung führt zu reduziertem TCP-Durchsatz und verstärkter Netzwerkauslastung. Weitere Informationen zu EnablePMTUDiscovery finden Sie auf der folgenden Website.
- Blockieren sämtlicher ICMP-Netzwerkpakete an der Firewall oder am Router:
ICMP-Netzwerkpakete werden dazu verwendet, eine Verbindung mit den betroffenen Komponenten zu initiieren. Durch das Blockieren der Pakete an der Firewall oder am Router werden hinter Firewall oder Router liegende Systeme vor dieser Sicherheitsanfälligkeit geschützt. Microsoft empfiehlt das Blockieren der gesamten unerwünschten eingehenden Kommunikation aus dem Internet. ISA Server 2000 und ISA Server 2004 können zum Blockieren des betroffenen Verkehrs verwendet werden.
Auswirkung der Problemumgehung: Diese Problemumgehung kann sich auch negativ auf die Leistung auswirken, indem TCP an der Optimierung der Netzwerkkommunikation gehindert wird. ICMP-Netzwerkpakete können die Fragmentierung von Paketen bei Routern unterbinden, die Netzwerke mit unterschiedlichen MTUs verbinden. Fragmentierung führt zu reduziertem TCP-Durchsatz und verstärkter Netzwerkauslastung.
- Blockieren des ICMP-Verkehrs durch Einsatz von IPSec auf den betroffenen Systemen.
Mit Hilfe von IPSec (Internet Protocol Security) können Sie die Netzwerkkommunikation sicherer gestalten. Ausführliche Informationen zu IPSec und dem Anwenden von Filtern finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 313190 und Microsoft Knowledge Base-Artikel 813878.
Auswirkung der Problemumgehung: Diese Problemumgehung kann sich auch negativ auf die Leistung auswirken, indem TCP an der Optimierung der Netzwerkkommunikation gehindert wird. ICMP-Netzwerkpakete können die Fragmentierung von Paketen bei Routern unterbinden, die Netzwerke mit unterschiedlichen MTUs verbinden. Fragmentierung führt zu reduziertem TCP-Durchsatz und verstärkter Netzwerkauslastung.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bei der Pfad-MTU im ICMP – CAN-2004-1060:
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit des Typs Denial-of-Service vor, bei der ein Angreifer eine speziell gestaltete Internet Control Message Protocol (ICMP)-Nachricht an ein betroffenes System senden kann, die zu einer Beeinträchtigung der Netzwerkleistung führen könnte und möglicherweise bewirkt, dass das betroffene System nicht mehr auf Anforderungen reagiert. Beachten Sie, dass diese Sicherheitsanfälligkeit vom Typ Denial-of-Service einem Angreifer keine Codeausführung oder Erhöhung von Berechtigungen ermöglicht.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Der ICMP-Prozess für die Pfad-MTU-Ermittlung ermöglicht es einem Angreifer, einen Pfad-MTU-Wert anzugeben, der die Netzwerkleistung herabsetzen kann.
Was ist TCP/IP?
Unter TCP/IP versteht man Netzwerkprotokolle, deren Verwendung im Internet weit verbreitet ist. TCP/IP ermöglicht die Kommunikation zwischen miteinander verbundenen Computernetzen, die über unterschiedliche Hardwarearchitekturen verfügen und in denen verschiedene Betriebssysteme ausgeführt werden. TCP/IP umfasst Standards für die Computerkommunikation sowie Konventionen zum Verbinden von Netzwerken und Weiterleiten des Netzwerkverkehrs. Weitere Informationen über TCP/IP finden Sie auf der Microsoft-Website.
Was ist ICMP?
Internet Control Message Protocol (ICMP) ist ein erforderlicher TCP/IP-Standard, der in RFC 792, „Internet Control Message Protocol (ICMP)“ festgelegt ist. Hosts und Router, die auf IP-Kommunikation zurückgreifen, können mit Hilfe von ICMP Fehler aufzeichnen und eingeschränkte Steuer- und Statusinformationen austauschen.
ICMP-Nachrichten werden in der Regel in den folgenden Situationen automatisch gesendet:
- Ein IP-Datagramm kann sein Ziel nicht erreichen.
- Ein IP-Router (Gateway) kann Datagramme nicht in der aktuellen Übertragungsrate weiterleiten.
- Ein IP-Router leitet den Sendehost auf eine bessere Route zum Ziel um.
Mit dem Befehl Ping können Sie ICMP-Echoanforderungsnachrichten senden und den Eingang der ICMP-Echoantworten aufzeichnen. Mit Hilfe dieser Nachrichten können Sie Netzwerk- oder Hostkommunikationsfehler erkennen und allgemeine Probleme bei TCP/IP-Verbindungen beheben. Weitere Informationen über ICMP finden Sie auf dieser Microsoft-Website.
Was ist Pfad-MTU-Ermittlung?
Die Ermittlung der maximalen Pfadübertragungseinheit (Path maximum transmission unit, PMTU) ist der Prozess, bei dem die maximale Größe von Paketen ermittelt wird, die ohne Fragmentierung zwischen zwei Hosts über das Netzwerk gesendet werden können (das heißt, ohne dass das Paket während der Übertragung in mehrere Teile zerlegt wird). Dieser Prozess wird in RFC 1191 beschrieben. Weitere Informationen finden Sie in RFC 1191. Zusätzliche Informationen finden Sie auf der MSDN-Website.
Wo liegt das Problem beim Prozess zur Ermittlung der Pfad-MTU?
Die Ermittlung der maximalen Pfadübertragungseinheit (PMTU) ermöglicht einem Angreifer die Angabe eines Wertes, der die Netzwerkleistung für andere Verbindungen herabsetzen kann. Wenn die PMTU-Ermittlung auf nicht abgesicherten Netzwerken zugelassen wird, besteht das Risiko, dass ein Angreifer die MTU auf einen extrem geringen Wert einstellt und so eine Überlastung des lokalen TCP/IP-Stacks bewirkt. Normalerweise wäre dieses Verhalten auf die einzelne Verbindung beschränkt, die von einem Angreifer hergestellt werden könnte. Durch diese Sicherheitsanfälligkeit wird einem Angreifer jedoch ermöglicht, den MTU-Wert neben seiner eigenen Verbindung zu dem betroffenen System auch für andere Verbindungen zu verändern.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, könnte eine Verschlechterung der Netzwerkleistung auf dem betroffenen System bewirken.
Wer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen?
Jeder anonyme Benutzer, der eine speziell gestaltete Nachricht an das betroffene System übermitteln kann, könnte versuchen, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer könnte die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Nachricht erstellt und diese dann an ein betroffenes System sendet. Diese Nachricht kann dann bewirken, dass das betroffene System die Netzwerkleistung herabsetzt.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit stellt für alle betroffenen Betriebssysteme ein Risiko dar. Hauptsächlich sind jedoch Server durch diese Sicherheitsanfälligkeit gefährdet, da sie Verbindungen mit Clients aufrecht erhalten, die für Leistungseinbußen anfällig sein können.
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausgenutzt werden?
Ja. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausnutzen. Standardmäßig lässt die Microsoft Internet Connection Firewall (ICF) diese Art der unsicheren Netzwerkpakete und kann nicht zu deren Filterung verwendet werden.
Was bewirkt das Update?
Das Update beseitigt die Sicherheitsanfälligkeit, indem der minimale MTU-Wert auf 576 Byte beschränkt wird. Darüber hinaus verändert dieses Update die Methode zur Überprüfung von ICMP-Anforderungen durch die betroffenen Betriebssysteme.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CAN-2004-1060 zugewiesen.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit beim Zurücksetzen der TCP-Verbindung – CAN-2004-0230:
Bei der Sicherheitsanfälligkeit des Typs Denial-of-Service kann ein Angreifer eine speziell gestaltete TCP-Nachricht an ein betroffenes System senden. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, könnte bewirken, dass das betroffene System bestehende TCP-Verbindungen zurücksetzt.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit beim Zurücksetzen der TCP-Verbindung - CAN-2004-0230:
- Damit ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen kann, muss er zunächst die IP-Adresse und Portinformationen vom Ausgangs- und Zielort der bestehenden TCP-Netzwerkverbindung voraussagen bzw. in Erfahrung bringen. Er muss auch schwer herauszufindende Einzelheiten zum TCP-Netzwerkpaket voraussagen oder in Erfahrung bringen. Protokolle oder Programme, die lange Sitzungen unterhalten und vorhersehbare TCP/IP-Informationen aufweisen, sind hinsichtlich dieses Problems besonders gefährdet.
- Mit Hilfe bewährter Methoden für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen. Betroffene Systeme, die TCP-Verbindungen mit dem Internet zulassen, können ggf. für dieses Problem anfällig sein.
- Dieser Angriff müsste auf allen TCP-Verbindungen ausgeführt werden, die für eine Zurücksetzung bestimmt waren. Viele Anwendungen stellen zurückgesetzte Verbindungen automatisch wieder her.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit beim Zurücksetzen der TCP-Verbindung – CAN-2004-0230:
Für diese Sicherheitsanfälligkeit gibt es noch keine Problemumgehungen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) für die Sicherheitsanfälligkeit beim Zurücksetzen der TCP-Verbindung – CAN-2004-0230:
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Bei der Sicherheitsanfälligkeit des Typs Denial-of-Service kann ein Angreifer eine speziell gestaltete TCP-Nachricht an ein betroffenes System senden. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, könnte bewirken, dass das betroffene System bestehende TCP-Verbindungen zurücksetzt. Damit die Kommunikation fortgesetzt werden kann, müssten diese Verbindungen neu hergestellt werden. Beachten Sie, dass diese Sicherheitsanfälligkeit vom Typ Denial-of-Service einem Angreifer keine Codeausführung oder Erhöhung von Berechtigungen ermöglicht.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
In bestimmten Fällen, in denen zugelassen wird, dass ein Angreifer ein ungültiges TCP-Paket senden kann, werden die betroffenen Nachrichten nicht ignoriert und können so zum Zurücksetzen einer bestehenden Verbindung führen.
Was ist TCP/IP?
Unter TCP/IP versteht man Netzwerkprotokolle, deren Verwendung im Internet weit verbreitet ist. TCP/IP ermöglicht die Kommunikation zwischen miteinander verbundenen Computernetzen, die über unterschiedliche Hardwarearchitekturen verfügen und in denen verschiedene Betriebssysteme ausgeführt werden. TCP/IP umfasst Standards für die Computerkommunikation sowie Konventionen zum Verbinden von Netzwerken und Weiterleiten des Netzwerkverkehrs. Weitere Informationen über TCP/IP finden Sie auf der Microsoft-Website.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, könnte bewirken, dass das betroffene System TCP-Verbindungen zurücksetzt.
Wer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen?
Jeder anonyme Benutzer, der eine speziell gestaltete Nachricht an das betroffene System übermitteln und die erforderlichen TCP-Angaben vorhersagen oder in Erfahrung bringen kann, könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer könnte die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Nachricht erstellt und diese dann an ein betroffenes System sendet. Diese Nachricht kann dann bewirken, dass das betroffene System TCP-Verbindungen zurücksetzt.
Damit ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen kann, muss er zunächst die IP-Adresse und Portinformationen vom Ausgangs- und Zielort der bestehenden TCP-Netzwerkverbindung voraussagen bzw. in Erfahrung bringen. Er muss auch schwer herauszufindende Einzelheiten zum TCP-Netzwerkpaket voraussagen oder in Erfahrung bringen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit stellt für alle betroffenen Betriebssysteme ein Risiko dar. Hauptsächlich sind jedoch Server durch diese Sicherheitsanfälligkeit gefährdet, da sie Verbindungen mit Clients aufrecht erhalten, die für das Zurücksetzen der Verbindung anfällig sein können. Protokolle oder Programme, die lange Sitzungen unterhalten und vorhersehbare TCP/IP-Informationen aufweisen, sind hinsichtlich dieses Problems besonders gefährdet.
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausgenutzt werden?
Ja. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausnutzen.
Was bewirkt das Update?
Mit dem Update wird die Sicherheitsanfälligkeit beseitigt, indem die Art der Überprüfung der TCP-Anforderungen auf den betroffenen Betriebssystemen geändert wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CAN-2004-0230 zugewiesen.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zwar zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins Codebeispiele für ein Angriffskonzept vor, aber keine Informationen, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Werden die Benutzer durch die Installation dieses Sicherheitsupdates vor dem veröffentlichten Code geschützt, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird?
Ja. Dieses Sicherheitsupdate richtet sich an die Codebeispiele für ein Angriffskonzept, die veröffentlicht wurden. Der beseitigten Sicherheitsanfälligkeit wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CAN-2004-0230 zugewiesen.
Sicherheitsanfälligkeit durch gefälschte Verbindungsanforderungen – CAN-2005-0688:
Bei der Sicherheitsanfälligkeit des Typs Denial-of-Service kann ein Angreifer eine speziell gestaltete TCP/IP-Nachricht an ein betroffenes System senden. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, könnte bewirken, dass das betroffene System nicht mehr reagiert.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit durch gefälschte Verbindungsanforderungen – CAN-2005-0688:
- Im Anschluss an die Verarbeitung der manipulierten Pakete würde das System normal funktionieren.
- Bei diesem Angriff ist es erforderlich, dass der Router ungültige TCP/IP-Netzwerkpakete weiterleitet. Die meisten Router leiten diese Arten ungültiger TCP/IP-Netzwerkpakete nicht weiter.
- Mit Hilfe bewährter Methoden für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen. Betroffene Systeme, die IP-Verbindungen mit dem Internet aufweisen, können ggf. für dieses Problem anfällig sein.
- Windows Server 2003-Systeme, auf denen der Registrierungswert SynAttackProtect aktiviert ist, sind für dieses Problem nicht anfällig. Im Abschnitt „Problemumgehungen“ zu dieser Sicherheitsanfälligkeit finden Sie Informationen dazu, wie Sie diesen Wert aktivieren können. Die anderen betroffenen Betriebssysteme sind durch diesen Registrierungswert nicht geschützt.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit durch gefälschte Verbindungsanforderungen – CAN-2005-0688:
- ISA Server 2000 und ISA Server 2004 können zum Blockieren des betroffenen Verkehrs verwendet werden. Überprüfen Sie die Dokumentation von ISA Server zu den Präventivmaßnahmen, um weitere Informationen über den Einsatz von ISA Server zur Verringerung dieser Sicherheitsanfälligkeit zu erhalten.
- Durch Aktivieren des Registrierungswerts SynAttackProtect unter Windows Server 2003 wird diese Sicherheitsanfälligkeit verringert. Windows Server 2003-Systeme, auf denen dieser Registrierungswert aktiviert ist, sind für dieses Problem nicht anfällig. Microsoft empfiehlt Benutzern die Aktivierung dieses Registrierungswerts. Weitere Informationen zur Aktivierung dieses Registrierungswerts finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website. Die anderen betroffenen Betriebssysteme sind durch diesen Registrierungswert nicht geschützt.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit durch gefälschte Verbindungsanforderungen – CAN-2005-0688:
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Es handelt sich bei dieser Sicherheitsanfälligkeit um einen Denial-of-Service-Angriff. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, könnte bewirken, dass das betroffene System für eine bestimmte Zeit nicht mehr reagiert. Während dieses Zeitraums können betroffene Systeme nicht auf Anfragen reagieren. Beachten Sie, dass diese Sicherheitsanfälligkeit vom Typ Denial-of-Service einem Angreifer keine Codeausführung oder Erhöhung von Benutzerberechtigungen ermöglicht, sondern dazu führt, dass das betroffene System keine Anforderungen mehr annimmt.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die betroffenen Betriebssysteme führen eine unvollständige Überprüfung der TCP/IP-Netzwerkpakete durch. Diese Sicherheitsanfälligkeit tritt auf, wenn ein TCP-SYN-Paket mit einer gefälschten Quell-IP-Adresse und -Portnummer empfangen wird, die mit der Ziel-IP-Adresse und -Portnummer identisch sind. Dadurch hat es den Anschein, als hätte der Hostcomputer sich selbst ein Paket gesendet. Wenn dieser Angriff erfolgreich ist, wird eine Schleife erstellt und zusätzliche Prozessorleistung beansprucht.
Was ist TCP/IP?
Unter TCP/IP versteht man Netzwerkprotokolle, deren Verwendung im Internet weit verbreitet ist. TCP/IP ermöglicht die Kommunikation zwischen miteinander verbundenen Computernetzen, die über unterschiedliche Hardwarearchitekturen verfügen und in denen verschiedene Betriebssysteme ausgeführt werden. TCP/IP umfasst Standards für die Computerkommunikation sowie Konventionen zum Verbinden von Netzwerken und Weiterleiten des Netzwerkverkehrs. Weitere Informationen über TCP/IP finden Sie auf der Microsoft-Website.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt, könnte bewirken, dass das betroffene System nicht mehr reagiert.
Wer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen?
Jeder anonyme Benutzer, der eine speziell gestaltete Nachricht an das betroffene System übermitteln kann, könnte versuchen, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer könnte die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Nachricht erstellt und diese dann an ein betroffenes System sendet. Die Nachricht könnte bewirken, dass das betroffene System nicht mehr reagiert.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Windows XP Service Pack 2 und Windows Server 2003 sind besonders von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen. Frühere Betriebssystemversionen sind nicht für dieses Problem anfällig.
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausgenutzt werden?
Ja. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit über das Internet ausnutzen. Bei diesem Angriff ist es jedoch erforderlich, dass der Router ungültige TCP/IP-Netzwerkpakete weiterleitet. Die meisten Router leiten diese Arten ungültiger TCP/IP-Netzwerkpakete nicht weiter.
Was bewirkt das Update?
Mit dem Update wird die Sicherheitsanfälligkeit beseitigt, indem die Art der Überprüfung der TCP/IP-Anforderungen auf den betroffenen Systemen geändert wird.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CAN-2005-0688 zugewiesen. Sie wurde von der größeren Sicherheits-Community auch als „Land Attack“ bezeichnet.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zwar zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins Codebeispiele für ein Angriffskonzept vor, aber keine Informationen, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Werden die Benutzer durch die Installation dieses Sicherheitsupdates vor dem veröffentlichten Code geschützt, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird?
Ja. Durch dieses Sicherheitsupdate wird die Sicherheitsanfälligkeit behoben, die durch die veröffentlichten Codebeispiele für ein Angriffskonzept demonstriert wurde.
Informationen zum Sicherheitsupdate
Betroffene Software:
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Windows Server 2003 (alle Versionen)
Voraussetzungen:
Dieses Sicherheitsupdate erfordert eine veröffentlichte Version von Windows Server 2003.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Die Fehlerbehebung für dieses Problem ist in Windows Server 2003 Service Pack 1 enthalten.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus – entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Der Standardwert beträgt 30 Sekunden). Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /overwriteoem | OEM-Dateien ohne Bestätigung überschreiben. |
| /nobackup | Keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation erstellen. |
| /forceappsclose | Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen. |
| /log:path | Speichert die Installationsprotokolldateien in dem angegebenen Pfad. |
| /integrate:path | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien, die sich im angegebenen Pfad befinden. |
| /extract[:path] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
| /ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
| /verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows Server 2003, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windowsserver2003-kb893066-v2-x86-enu /quiet
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows Server 2003, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
Windowsserver2003-kb893066--v2-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Updates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB893066$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus – entspricht dem unbeaufsichtigten Installationsmodus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Der Standardwert beträgt 30 Sekunden). Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /forceappsclose | Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen. |
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Windows Server 2003 Web Edition, Windows Server 2003 Standard Edition, Windows Server 2003 Enterprise Edition, Windows Server 2003 Datacenter Edition und Windows Small Business Server 2003:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | Ordner |
|---|---|---|---|---|---|
| Tcpip.sys | 5.2.3790.336 | 25-Mai-2005 | 19:08 | 335.360 | RTMGDR |
| Tcpip.sys | 5.2.3790.336 | 25-Mai-2005 | 19:21 | 336.896 | RTMQFE |
Windows Server 2003 Enterprise Edition für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 Datacenter Edition für Itanium-basierte Systeme:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | CPU | Ordner |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tcpip.sys | 5.2.3790.336 | 25-Mai-2005 | 18:58 | 973.824 | IA-64 | RTMGDR |
| Tcpip.sys | 5.2.3790.336 | 25-Mai-2005 | 19:10 | 977.920 | IA-64 | RTMQFE |
Hinweis: Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate auf einem Computer mit Windows Server 2003 installieren, prüft das Installationsprogramm, ob eine oder mehrere Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden. Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um diese Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die RTMGDR-Dateien auf Ihr System.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
- Überprüfung der Programmversion
Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.
- Ermitteln Sie mit Hilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.
Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
- Überprüfung des Registrierungsschlüssels
Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen:
Windows Server 2003 Web Edition, Windows Server 2003 Standard Edition, Windows Server 2003 Enterprise Edition, Windows Server 2003 Datacenter Edition, Windows Small Business Server 2003, Windows Server Enterprise Edition für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2003 Datacenter Edition für Itanium-basierte Systeme:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP1\KB893066\Filelist
Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine aktualisierten Informationen für die überarbeitete Version dieses Sicherheitsupdates, wenn die ursprüngliche Version installiert war. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel XXXX.
Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem wird der Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 893066 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.
Windows XP (alle Versionen)
Voraussetzungen:
Dieses Sicherheitsupdate erfordert Microsoft Windows XP Service Pack 1 oder höher. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 322389.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus – entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Der Standardwert beträgt 30 Sekunden). Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /overwriteoem | OEM-Dateien ohne Bestätigung überschreiben. |
| /nobackup | Keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation erstellen. |
| /forceappsclose | Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen. |
| /log:path | Speichert die Installationsprotokolldateien in dem angegebenen Pfad. |
| /integrate:path | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien, die sich im angegebenen Pfad befinden. |
| /extract[:path] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
| /ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
| /verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Microsoft Windows XP, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windowsxp-kb893066-v2-x86-enu /quiet
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows XP, um das Sicherheitsupdate ohne Erzwingen eines Neustarts des Systems zu installieren:
Windowsxp-kb893066-v2-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB893066$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus – entspricht dem unbeaufsichtigten Installationsmodus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Der Standardwert beträgt 30 Sekunden). Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /forceappsclose | Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen. |
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Windows XP Home Edition Service Pack 1, Windows XP Professional Service Pack 1, Windows XP Tablet PC Edition, Windows XP Media Center Edition, Windows XP Home Edition Service Pack 2, Windows XP Professional Service Pack 2, Windows XP Tablet PC Edition 2005, Windows XP Media Center Edition 2005:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | Ordner |
|---|---|---|---|---|---|
| Tcpip.sys | 5.1.2600.1693 | 25-Mai-2005 | 19:41 | 339.968 | SP1QFE |
| Tcpip.sys | 5.1.2600.2685 | 25-Mai-2005 | 19:04 | 359.808 | SP2GDR |
| Tcpip.sys | 5.1.2600.2685 | 25-Mai-2005 | 19:07 | 359.936 | SP2QFE |
Windows XP 64-Bit Edition Service Pack 1 (Itanium):
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | CPU |
|---|---|---|---|---|---|
| Tcpip.sys | 5.1.2600.1693 | 25-Mai-2005 | 19:30 | 1.110.912 | IA-64 |
Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 (Itanium):
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe | CPU | Ordner |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tcpip.sys | 5.2.3790.336 | 25-Mai-2005 | 18:58 | 973.824 | IA-64 | RTMGDR |
| Tcpip.sys | 5.2.3790.336 | 25-Mai-2005 | 19:10 | 977.920 | IA-64 | RTMQFE |
Hinweis: Die Version für Windows XP dieses Sicherheitsupdates liegt als Dualmodus-Paket vor. Dualmodus-Pakete enthalten Dateien für die Originalversion von Windows XP Service Pack 1 (SP1) sowie für Windows XP Service Pack 2 (SP2).
Weitere Informationen zu Dualmodus-Paketen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 328848.
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft das Installationsprogramm, ob die zu aktualisierenden Dateien auf dem Computer bereits durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie zuvor einen Hotfix installiert haben, um eine betroffene Datei zu aktualisieren, geschieht je nach Betriebssystem Folgendes:
- Windows XP SP2
Das Installationsprogramm kopiert die SP2QFE-Dateien auf Ihr System. - Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 (Itanium)
Das Installationsprogramm kopiert die RTMQFE-Dateien auf Ihr System.
Falls Sie noch keinen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, geschieht je nach Betriebssystem Folgendes:
- Windows XP SP2
Das Installationsprogramm kopiert die SP2GDR-Dateien auf Ihr System. - Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 (Itanium)
Das Installationsprogramm kopiert die RTMGDR-Dateien auf Ihr System.
Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Hinweis: Für Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 (Itanium) ist dieses Sicherheitsupdate mit dem für Windows Server 2003 für Itanium-basierte Systeme identisch.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
- Überprüfung der Programmversion
Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.
- Ermitteln Sie mit Hilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.
Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
- Überprüfung des Registrierungsschlüssels
Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen:
Für Windows XP Home Edition Service Pack 1, Windows XP Professional Service Pack 1, Windows XP Tablet PC Edition, Windows XP Media Center Edition, Windows XP Home Edition Service Pack 2, Windows XP Professional Service Pack 2, Windows XP Tablet PC Edition 2005, Windows XP Media Center Edition 2005:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP3\KB893066\Filelist
Für Windows XP 64-Bit Edition Version 2003 (Itanium):
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP1\KB893066\Filelist
Hinweis: Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine aktualisierten Informationen für die überarbeitete Version dieses Sicherheitsupdates, wenn die ursprüngliche Version installiert war. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel XXXX.
Hinweis: Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste aller installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 893066 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.
Windows 2000 (alle Versionen)
Voraussetzungen:
Für Windows 2000 erfordert dieses Sicherheitsupdate Service Pack 3 (SP3) oder Service Pack 4 (SP4). Für Small Business Server 2000 erfordert dieses Sicherheitsupdate Small Business Server 2000 Service Pack 1a oder Small Business Server 2000 mit Windows 2000 Server Service Pack 4.
Die oben aufgeführten Softwareversionen wurden daraufhin getestet, ob sie betroffen sind. Für andere Versionen ist entweder keine weitere Unterstützung für Sicherheitsupdates erhältlich oder sie sind möglicherweise nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihr Produkt und Ihre Version zu ermitteln.
Weitere Informationen zu den Bezugsquellen für aktuelle Service Packs finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 260910.
Aufnahme in zukünftige Service Packs:
Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Update-Rollup enthalten sein.
Informationen zur Installation
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen:
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus – entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Der Standardwert beträgt 30 Sekunden). Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /overwriteoem | OEM-Dateien ohne Bestätigung überschreiben. |
| /nobackup | Keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation erstellen. |
| /forceappsclose | Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen. |
| /log:path | Speichert die Installationsprotokolldateien in dem angegebenen Pfad. |
| /integrate:path | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien, die sich im angegebenen Pfad befinden. |
| /extract[:path] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
| /ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
| /verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website. Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Informationen zur Bereitstellung
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 3 oder Windows 2000 Service Pack 4, um das Sicherheitsupdate ohne Benutzereingriff zu installieren:
Windows2000-kb893066-v2-x86-enu /quiet
Verwenden Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows 2000 Service Pack 3 oder Windows 2000 Service Pack 4, um das Sicherheitsupdate zu installieren, ohne einen Neustart des Systems zu erzwingen:
Windows2000-kb893066-v2-x86-enu /norestart
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Software Update Services finden Sie auf der Website zu Software Update Services.
Neustartanforderung
Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben.
Informationen zur Deinstallation
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Systemadministratoren können das Dienstprogramm Spuninst.exe zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates verwenden. Das Dienstprogramm Spuninst.exe befindet sich im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB893066$\Spuninst. Das Dienstprogramm Spuninst.exe unterstützt folgende Installationsoptionen:
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus – entspricht dem unbeaufsichtigten Installationsmodus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmten Anzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Der Standardwert beträgt 30 Sekunden). Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /forceappsclose | Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers erzwingen. |
Dateiinformationen
Die englische Version dieses Sicherheitsupdates besitzt die Dateiattribute, die in der folgenden Tabelle aufgelistet werden. Die Datums- und Zeitangaben für diese Dateien werden in UTC (Universal Time Coordinated) aufgeführt. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese in lokale Zeitangaben umgewandelt. Um die Differenz zwischen UTC und der Ortszeit zu ermitteln, verwenden Sie die Registerkarte Zeitzone des Tools „Datum und Uhrzeit“ in der Systemsteuerung.
Windows 2000 Service Pack 3, Windows 2000 Service Pack 4 und Small Business Server 2000:
| Dateiname | Version | Datum | Uhrzeit | Größe |
|---|---|---|---|---|
| Afd.sys | 5.0.2195.6687 | 19-Jun-2003 | 20:05 | 120.240 |
| Msafd.dll | 5.0.2195.6602 | 19-Jun-2003 | 20:05 | 108.816 |
| Tcpip.sys | 5.0.2195.7049 | 12-Mai-2005 | 10:25 | 320.176 |
| Tdi.sys | 5.0.2195.6655 | 19-Jun-2003 | 20:05 | 16.240 |
| Wshtcpip.dll | 5.0.2195.6601 | 19-Jun-2003 | 20:05 | 17.680 |
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
- Überprüfung der Programmversion
Hinweis: Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert.
- Ermitteln Sie mit Hilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.
Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
- Überprüfung des Registrierungsschlüssels
Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des folgenden Registrierungsschlüssels überprüfen:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB893066\Filelist
Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine aktualisierten Informationen für die überarbeitete Version dieses Sicherheitsupdates, wenn die ursprüngliche Version installiert war. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel XXXX.
Hinweis: Dieser Registrierungsschlüssel enthält möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem wird der Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM das Sicherheitsupdate 893066 in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.
Weitere Informationen:
Danksagungen
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
- Song Liu, Hongzhen Zhou und Neel Mehta von ISS X-Force für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bei der IP-Überprüfung (CAN-2005-0048).
- Fernando Gont der Universidad Tecnologica Nacional/Facultad Regional Haedo in Argentinien für seine Zusammenarbeit hinsichtlich der Sicherheitsanfälligkeit beim Zurücksetzen der ICMP-Verbindung (CAN-2004-0790) und der Sicherheitsanfälligkeit bei der Pfad-MTU im ICMP (CAN-2004-1060).
- Qualys für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bei der Pfad-MTU in ICMP (CAN-2004-1060).
Weitere Sicherheitsupdates:
Updates für andere Sicherheitsrisiken sind unter den folgenden Adressen erhältlich:
- Sicherheitsupdates sind im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security_patch“ oder „security_update“ ermittelt werden.
- Updates für Kundenplattformen können Sie auf der Website Windows Update abrufen.
Support:
- Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos.
- Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support-Website.
Sicherheitsressourcen:
- Die Website Microsoft TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
- Microsoft Software Update Services
- Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA)
- Windows Update
- Windows Update Catalog: Weitere Informationen zum Windows Update-Katalog finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 323166.
- Office Update
Software Update Services:
Mit den Microsoft Software Update Services (SUS) können Sie als IT-Administrator neue wichtige Updates, Hotfixes oder Patches schnell und zuverlässig auf den Servern und Desktop-Computern in Ihrem Netzwerk bereitstellen. Die SUS unterstützen die Produkte der Windows 2000 Server- und Windows Server 2003-Familie sowie Windows 2000 Professional und Windows XP Professional.
Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mit Hilfe der Software Update Services finden Sie hier: Software Update Services.
Systems Management Server:
Der Systems Management Server von Microsoft stellt eine wertvolle Hilfe beim Bereitstellen von Sicherheitsupdates in Ihrer IT-Umgebung dar. Durch die Verwendung von SMS können Administratoren auf Windows basierte Systeme identifizieren, für die Sicherheitsupdates erforderlich sind, und für eine kontrollierte Bereitstellung dieser Updates im gesamten Unternehmen bei minimalen Unterbrechungen für Endbenutzer sorgen. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um das SMS 2003 Software Update Services Feature Pack und das SMS 2003 Administration Feature Pack. Benutzer von SMS 2.0 können auch die Website Software Updates Service Feature Pack besuchen, um Hilfe bei der Bereitstellung von Sicherheitsupdates zu erhalten. Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Hinweis: SMS nutzt Microsoft Baseline Security Analyzer und das Microsoft Office Detection-Tool, um eine breite Unterstützung bei der Erkennung und der Bereitstellung von Security Bulletin-Updates bereitzustellen. Einige Softwareupdates werden von diesen Tools möglicherweise nicht erkannt. Administratoren können in diesen Fällen die Inventurfunktionen von SMS nutzen, um Updates auf ausgewählten Systemen zu installieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf dieser Website. Bei einigen Sicherheitsupdates, die einen Neustart des Systems erfordern, sind unter Umständen administrative Rechte nötig. Administratoren können das im SMS 2003 Administration Feature Pack und im SMS 2.0 Administration Feature Pack enthaltene Elevated Rights Deployment Tool verwenden, um diese Updates zu installieren.
Verzichtserklärung:
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
Revisionen:
- V1.0 (12. April 2005): Bulletin veröffentlicht
- V1.1 (11. Mai 2005): Microsoft hat dieses Bulletin heute aktualisiert, um Benutzer darauf hinzuweisen, dass wir das Sicherheitsupdate MS05-019 im Juni 2005 erneut veröffentlichen möchten. Bis zur Veröffentlichung der aktualisierten Version des Sicherheitsupdates sollten Benutzer, die die im Microsoft Knowledge Base-Artikel 898060 beschriebenen Symptome beobachten, zur Behebung dieses Problems die dort gegebenen Anweisungen befolgen. Wenn Sie von diesem Netzwerkverbindungsproblem nicht betroffen sind, empfehlen wir Ihnen zum Schutz vor der in diesem Security Bulletin beschriebenen Sicherheitsanfälligkeit die Installation des derzeit verfügbaren Sicherheitsupdates.
- V2.0 (14. Juni 2005): Microsoft hat dieses Bulletin heute aktualisiert, um Benutzer darauf hinzuweisen, dass eine überarbeitete Version des Sicherheitsupdates vorliegt. Wir empfehlen, das überarbeitete Sicherheitsupdate zu installieren, selbst wenn Sie die frühere Version installiert haben. Das überarbeitete Sicherheitsupdate ist über die Software Update Services (SUS) von Windows Update verfügbar und wird von Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) empfohlen.
- V2.1 (17. August 2005): Bulletin aktualisiert, um auf ein weiteres Problem hinzuweisen, das im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate auftreten kann. Weitere Informationen stehen im Microsoft Knowledge Base-Artikel 893066 zur Verfügung.
