Microsoft Security Bulletin MS08-072 - Kritisch
Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office Word können Remotecodeausführung ermöglichen (957173)
Veröffentlicht: | Aktualisiert:
Version: 2.0
Allgemeine Informationen
Kurzzusammenfassung
Dieses Sicherheitsupdate behebt acht vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office Word und Microsoft Office Outlook, die Remotecodeausführung ermöglichen können, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Word- oder RTF-Datei (Rich Text-Format) öffnet. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich aus, kann er vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Dieses Sicherheitsupdate wird für unterstützte Editionen von Microsoft Office Word 2000 und Microsoft Office Outlook 2007 als Kritisch eingestuft. Für unterstützte Editionen von Microsoft Office Word 2002, Microsoft Office Word 2003, Microsoft Office Word 2007, Microsoft Office Compatibility Pack, Microsoft Office Word Viewer 2003, Microsoft Office Word Viewer, Microsoft Works 8, Microsoft Office 2004 für Mac, Microsoft Office 2008 für Mac und Open XML-Dateiformatkonverter für Mac wird dieses Sicherheitsupdate als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Microsoft Office Word und Microsoft Office Outlook speziell gestaltete Word- oder RTF-Datei (Rich Text-Format) verarbeiten. Weitere Informationen zu der Sicherheitsanfälligkeit finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.
Empfehlung. Microsoft empfiehlt Benutzern die sofortige Installation des Updates.
Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 957173 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates unter Umständen auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.
Betroffene und nicht betroffene Software
Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.
Betroffene Software
| Office Suite und andere Software | Komponente | Maximale Sicherheitsauswirkung | Bewertung des Gesamtschweregrads | Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden |
|---|---|---|---|---|
| Microsoft Office Suites und Komponenten | ||||
| Microsoft Office 2000 Service Pack 3 | Microsoft Office Word 2000 Service Pack 3 (KB956328) | Remotecodeausführung | Kritisch | MS08-026 |
| Microsoft Office XP Service Pack 3 | Microsoft Office Word 2002 Service Pack 3 (KB956329) | Remotecodeausführung | Hoch | MS08-042 |
| Microsoft Office 2003 Service Pack 3 | Microsoft Office Word 2003 Service Pack 3 (KB956357) | Remotecodeausführung | Hoch | MS08-042 |
| Microsoft Office System 2007 | Microsoft Office Word 2007 (KB956358) | Remotecodeausführung | Hoch | MS08-026 |
| Microsoft Office System 2007 | Microsoft Office Outlook 2007 (KB956358) | Remotecodeausführung | Kritisch | MS08-026 |
| Microsoft Office System 2007 Service Pack 1 | Microsoft Office Word 2007 Service Pack 1 (KB956358) | Remotecodeausführung | Hoch | MS08-026 |
| Microsoft Office System 2007 Service Pack 1 | Microsoft Office Outlook 2007 Service Pack 1 (KB956358) | Remotecodeausführung | Kritisch | MS08-026 |
| Weitere Office-Software | ||||
| Microsoft Office Word Viewer 2003 Service Pack 3 (KB956366) | Nicht anwendbar | Remotecodeausführung | Hoch | MS08-026 |
| Microsoft Office Word Viewer (KB956366) | Nicht anwendbar | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
| Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 (KB956828) | Nicht anwendbar | Remotecodeausführung | Hoch | MS08-026 |
| Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 1 (KB956828) | Nicht anwendbar | Remotecodeausführung | Hoch | MS08-026 |
| Microsoft Works 8* (KB959487) | Nicht anwendbar | Remotecodeausführung | Hoch | MS08-052 |
| Microsoft Office für Mac | ||||
| Microsoft Office 2004 für Mac (KB960402) | Nicht anwendbar | Remotecodeausführung | Hoch | MS08-057 |
| Microsoft Office 2008 für Mac (KB960401) | Nicht anwendbar | Remotecodeausführung | Hoch | MS08-057 |
| Open XML-Dateiformatkonverter für Mac (KB960403) | Nicht anwendbar | Remotecodeausführung | Hoch | MS08-057 |
*Um dieses Sicherheitsupdate zu erhalten, müssen Benutzer, die Microsoft Works 8.0 ausführen, zuerst auf Works 8.5 aktualisieren, wie in Microsoft Works Update beschrieben. Dazu gehören alle Benutzer, die Microsoft Works 8.0, Works Suite 2004 und Works Suite 2005 verwenden. Für Benutzer, die Works Suite 2006 ausführen, ist Works 8.5 bereits enthalten.
Nicht betroffene Software
| Office und andere Software | Komponente |
|---|---|
| Microsoft Office 2000 Service Pack 3 | Microsoft Office Outlook 2000 Service Pack 3 |
| Microsoft Office XP Service Pack 3 | Microsoft Office Outlook 2002 Service Pack 3 |
| Microsoft Office 2003 Service Pack 3 | Microsoft Office Outlook 2003 Service Pack 3 |
| Microsoft Works 9.0 | Nicht anwendbar |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate
Was ist Microsoft Office Word Viewer?
Microsoft Office Word Viewer ist eine Ersetzung von Word Viewer 2003 und alle früheren Word Viewer-Versionen. Informationen dazu, wie Sie den aktuellen Word Viewer erhalten, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 891090.
Ich verwende die ursprünglich veröffentlichte Version von Microsoft Office Word Viewer 2003. Bin ich von diesem Sicherheitsupdate betroffen?
Die ursprünglich veröffentlichte Version von Microsoft Office Word Viewer 2003 enthält den angreifbaren Code, aber um dieses Sicherheitsupdate zu installieren, müssen Sie zuerst Microsoft Office Word Viewer 2003 Service Pack 3 installieren. Weitere Informationen zu den Bezugsquellen für dieses Service Pack finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934736.
Wo befinden sich die Dateiinformationen?
Die Dateiinformationen befinden sich im Microsoft Knowledge Base-Artikel 957173.
In MS08-074 sind auch die Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office 2004 für Mac, Microsoft Office 2008 für Mac und Open XML-Dateiformatkonverter für Mac beschrieben. In welcher Beziehung steht MS08-074 zu diesem Bulletin (MS08-072)?
Dieses Sicherheitsupdate für Microsoft Office 2004 für Mac (960402), Microsoft Office 2008 für Mac (960401) und Open XML-Dateiformatkonverter für Mac (960403) behebt auch die in MS08-074 beschriebenen Sicherheitsanfälligkeiten. Benutzer mit Microsoft Office 2004 für Mac, Microsoft Office 2008 für Mac oder Open XML-Dateiformatkonverter für Mac müssen dieses Sicherheitsupdate installieren, aber nur einmal.
Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.
Weshalb wird dieses Update für Outlook 2007 als Kritisch eingestuft?
In der Standardkonfiguration von Outlook 2007 wird Microsoft Office Word 2007 standardmäßig als E-Mail-Editor verwendet. Wenn Microsoft Office Word als standardmäßiger E-Mail-Editor für Microsoft Office Outlook 2007 verwendet wird, kann diese Sicherheitsanfälligkeit ohne Benutzereingriff über das Vorschaufenster ausgenutzt werden. Aus diesem Grund wurde Microsoft Office Outlook 2007 als kritisch eingestuft.
Weshalb ist wird dieses Update für Word 2000 als Kritisch eingestuft, aber nur Hoch für alle anderen betroffenen Versionen von Word?
Microsoft Office Word 2002 und höhere Versionen verfügen über eine integrierte Funktion, die einen Benutzer vor Öffnen eines Dokuments zum „Öffnen“, „Speichern“ oder „Abbrechen“ auffordert. Dieser schadensbegrenzende Faktor reduziert den Schweregrad der Sicherheitsanfälligkeit von „Kritisch“ auf „Wichtig“, da mehr als eine einzelne Benutzeraktion erforderlich ist, um die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.
Dies ist ein Microsoft Office Word-Update. Warum wird in der Tabelle „Betroffene Software“ auf Microsoft Office Outlook 2007 und Microsoft Office Outlook 2007 Service Pack 1 verwiesen?
Die Dateien, die aktualisiert werden, um die in diesem Bulletin dokumentierten Sicherheitsanfälligkeiten zu beheben, sind die Hauptdateien von Microsoft Office Word. In Microsoft Office Word 2007 und Microsoft Office Word 2007 Service Pack 1 werden einige dieser Hauptdateien gemeinsam mit Microsoft Office Outlook 2007 und Microsoft Office Outlook 2007 Service Pack 1 genutzt, die Outlook Funktionen wie „Bearbeiten“ bereitstellt. Daher müssen Outlook 2007 und Outlook 2007 Service Pack 1 ebenfalls aktualisiert werden, und Word 2007 und Word 2007 Service Pack 1 sowie Outlook 2007 und Outlook 2007 Service Pack 1 werden vom gleichen Paket gewartet.
Benutzer, die nur Outlook 2007 oder Outlook 2007 Service Pack 1 installiert haben, müssen dieses Word-Update dennoch installieren. Benutzer mit Outlook 2007 oder Outlook 2007 Service Pack 1, die Word 2007 oder Word 2007 Service Pack 1 ebenfalls installiert haben, müssen dieses Update ebenfalls installieren, jedoch nur einmal. Weitere Informationen zu diesem Update finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 949370.
Ich verwende Works 8.0, wie aktualisiere ich auf Works 8.5?
Microsoft hat Benutzern von Works 8.0 eine kostenlose Aktualisierung auf Works 8.5 bereitgestellt. Demzufolge sollten alle Benutzer, die Microsoft Works 8.0, Works Suite 2005 oder Works Suite 2004 verwenden, auf das sicherheitsverbesserte Works 8.5 aktualisieren. Weitere Informationen finden Sie unter Microsoft Works Update.
Woher weiß ich, ob ich meine Version von Works aktualisieren muss?
Indem Sie Ihre vorhandene Works-Version ermitteln, können Sie herausfinden, ob Sie eine Aktualisierung benötigen. Starten Sie einfach Works-Start, und klicken Sie auf die Schaltfläche „Hilfe“. Wenn die letzte Option im Hilfe-Menü „Info zur Microsoft Works Suite 2004“ lautet, sind Sie zur Aktualisierung berechtigt. Wenn die letzte Option „Info zu Microsoft Works“ lautet, wählen Sie diese Option aus. Suchen Sie im Dialogfeld „Info zu Microsoft Works“ nach der Versionsnummer. Wenn Sie über Version 8.0 verfügen, sind Sie zur Aktualisierung berechtigt. Wenn Sie Version 8.5 besitzen, verfügen Sie bereits über die aktuelle Version der Software.
Welche Komponenten des Microsoft Office Compatibility Packs für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 werden durch dieses Bulletin aktualisiert?
Das in diesem Security Bulletin enthaltene Update betrifft nur die bestimmte Komponente innerhalb des Microsoft Office Compatibility Packs für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007, die betroffen ist. In einem Excel-Bulletin z. B. sind nur die Komponentendateien des Excel Compatibility Packs in den Updatepaketen enthalten, aber keine Komponentendateien der Word oder PowerPoint Compatibility Packs. Komponentendateien des Word Compatibility Packs werden in einem Word-Bulletin aktualisiert, und Komponentendateien des PowerPoint Compatibility Packs in einem PowerPoint-Bulletin.
Die in diesem Artikel erörterte Office-Komponente ist Bestandteil der Office Suite, die ich auf meinem System installiert habe; diese bestimmte Komponente habe ich jedoch nicht installiert. Wird mir dieses Update angeboten?
Ja, wenn die auf Ihrem System installierte Version der Office Suite mit der in diesem Bulletin erörterten Komponente geliefert wurde, werden dem System Updates dafür angeboten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Komponente installiert ist oder nicht. Die Erkennungslogik zum Prüfen auf betroffene Systeme wurde entwickelt, um auf Updates für alle Komponenten zu prüfen, die mit der bestimmten Office Suite geliefert wurden, und sie einem System anzubieten. Benutzer, die kein Update für eine Komponente installieren, die nicht installiert, aber in der Version der Office Suite enthalten ist, erhöhen dadurch nicht das Sicherheitsrisiko jenes Systems. Benutzer jedoch, die das Update installieren, erfahren keine negativen Auswirkungen auf die Sicherheit oder die Leistung eines Systems. Weitere Informationen zu diesem Update finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 830335.
Stellt das Angebot für die Aktualisierung von Microsoft Office auf eine nicht anfällige Version ein Problem im Microsoft Updatemechanismus dar?
Nein. Der Updatemechanismus funktioniert korrekt, da er erkennt, dass die Version der Dateien auf dem System niedriger ist als die im Updatepaket, und folglich das Update anbietet.
Ich verwende Microsoft Office 2007 RTM. Sind in diesem Update zusätzliche Sicherheitsfunktionen enthalten?
Ja, als Bestandteil des Wartungsmodells für Microsoft Office 2007. Wenn Benutzer von Microsoft Office 2007 RTM dieses Update installieren, werden deren Systeme mit Sicherheitsfunktionen aktualisiert, die ursprünglich mit Microsoft Office 2007 Service Pack 1 veröffentlicht wurden. Alle Updates, die nach 8. Dezember 2007 für Microsoft Office 2007 veröffentlicht werden, enthalten diese Sicherheitsfunktionen, die in Microsoft Office 2007 Service Pack 1 eingeführt wurden. Wir haben dieses Update eingehend getestet, aber wie bei allen Updates empfehlen wir den Benutzern, ihrer Umgebung und der Konfiguration ihres Systems gemäße Tests durchzuführen.
Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.
Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen oder Editionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.
Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.
Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit
| Betroffene Software | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Word – CVE-2008-4024 | Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4025 | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Word – CVE-2008-4026 | Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4027 | Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4030 | Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4028 | Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4031 | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Word – CVE-2008-4837 | Bewertung des Gesamtschweregrads |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Office-Software | |||||||||
| Microsoft Office Word 2000 Service Pack 3 | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung |
| Microsoft Office Word 2002 Service Pack 3 | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung |
| Microsoft Office Word 2003 Service Pack 3 | Keine | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung |
| Microsoft Office Word 2007 | Keine | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung |
| Outlook 2007 | Keine | Kritisch Remotecodeausführung | Keine | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Keine | Kritisch Remotecodeausführung |
| Microsoft Office Word 2007 Service Pack 1 | Keine | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | |
| Outlook 2007 Service Pack 1 | Keine | Kritisch Remotecodeausführung | Keine | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Keine | Kritisch Remotecodeausführung |
| Microsoft Office Word Viewer 2003 Service Pack 3 und Microsoft Office Word Viewer | Keine | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung |
| Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 | Keine | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung |
| Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 1 | Keine | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung |
| Microsoft Works 8 | Keine | Keine | Keine | Keine | Keine | Keine | Keine | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung |
| Microsoft Office 2004 für Mac | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Keine | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Keine | Hoch Remotecodeausführung |
| Microsoft Office 2008 für Mac | Keine | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Keine | Keine | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Keine | Hoch Remotecodeausführung |
| Open XML-Dateiformatkonverter für Mac | Keine | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Keine | Keine | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Keine | Hoch Remotecodeausführung |
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Word – CVE-2008-4024
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Word speziell gestaltete Word-Dateien verarbeitet. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Word-Datei mit einem fehlerhaften Datensatz öffnet. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2008-4024.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Word – CVE-2008-4024
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.
- In einem webbasierten Angriffsszenario könnte eine Website eine Word-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete Word-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort wird der Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete Word-Datei zu öffnen.
- Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und Office 2003 integriert.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Word – CVE-2008-4024
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Word – CVE-2008-4024
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Beim Öffnen einer speziell gestalteten Office-Datei kann der Systemspeicher so beeinträchtigt werden, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete Word-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Word öffnet.
Bei einem E-Mail-Angriff kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Word-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.
In einem webbasierten Angriffsszenario könnte eine Website eine Word-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete Word-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen Microsoft Office Word verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalservern, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Microsoft Word Dateien öffnet. Nach dem Installieren dieses Updates können Versuche, ein speziell gestaltetes Microsoft Word-Dokument zu öffnen, immer noch bewirken, dass Word beendet wird oder dass ein unerwarteter Fehler zurückgegeben wird. Dieses Verhalten ist nicht ausnutzbar.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4025
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglicht und durch die Art und Weise verursacht wird, wie Microsoft Office speziell gestaltete RTF-Dateien (Rich Text Format) verarbeitet. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete RTF-Datei in Word öffnet oder eine speziell gestaltete, im RTF-Format gesendete E-Mail liest. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2008-4025.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4025
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Ein Angreifer muss Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete RTF-Datei zu öffnen.
- Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und Office 2003 integriert.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4025
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Verhindern Sie, dass Word RTF-Dateien lädt
Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.
Für Word 2003 Interaktiv
Wenn Sie Sicherheitsupdate 934181 installiert haben, können Sie verhindern, dass diese Art von Datei in Word 2003 geladen wird.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock
Wenn der Unterschlüssel FileOpenBlock nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Wählen Sie den Unterschlüssel Security aus.
b. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu, und klicken Sie dann auf Schlüssel.
c. Geben Sie FileOpenBlock ein, und drücken Sie die Eingabetaste. - Nachdem Sie den Unterschlüssel FileOpenBlock ausgewählt haben, suchen Sie nach dem DWORD-Wert RtfFiles. Falls dieser Wert nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf „Neu“ und klicken Sie dann auf „DWORD-Wert“.
b. Geben Sie „RtfFiles“ ein und drücken Sie dann die Eingabetaste. - Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Ändern.
- Geben Sie im Datenfeld „Wert“ den Wert 1 ein, und klicken Sie dann auf OK.
- .Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Für Word 2003 verwaltetes Bereitstellungsskript
Wenn Sie Sicherheitsupdate 934181 installiert haben, können Sie verhindern, dass diese Art von Datei in Word 2003 geladen wird.
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Disable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00 [HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=dword:00000001 - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Disable_RTF_In_Word.reg
Für Word 2007 Interaktiv
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock
Wenn der Unterschlüssel FileOpenBlock nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Wählen Sie den Unterschlüssel Security aus.
b. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu, und klicken Sie dann auf Schlüssel.
c. Geben Sie FileOpenBlock ein, und drücken Sie die Eingabetaste. - Nachdem Sie den Unterschlüssel FileOpenBlock ausgewählt haben, suchen Sie nach dem DWORD-Wert RtfFiles. Falls dieser Wert nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf „Neu“ und klicken Sie dann auf „DWORD-Wert“.
b. Geben Sie „RtfFiles“ ein und drücken Sie dann die Eingabetaste. - Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Ändern.
- Geben Sie im Datenfeld „Wert“ den Wert 1 ein, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Für Word 2007 verwaltetes Bereitstellungsskript
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Disable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=dword:00000001 - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Disable_RTF_In_Word.reg
Auswirkung der Problemumgehung: RTF-Dateien können nicht von Word gelesen werden.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
Rollback für Word 2003 Interaktiv
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock - .Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Löschen.
- .Klicken Sie im Dialogfeld „Löschen der Werte bestätigen“ auf Ja.
- .Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Rollback für Word 2003 verwaltetes Bereitstellungsskript
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Enable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=- - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Enable_RTF_In_Word.reg
Rollback für Word 2007 Interaktiv
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock - .Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Löschen.
- .Klicken Sie im Dialogfeld „Löschen der Werte bestätigen“ auf Ja.
- .Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Rollback für Word 2007 verwaltetes Bereitstellungsskript
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Enable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=- - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Enable_RTF_In_Word.reg
- Lesen von E-Mail im Nur-Text-Format
Lesen Sie E-Mail-Nachrichten im Nur-Text-Format, wenn Sie Microsoft Office Outlook 2002 oder höher oder Outlook Express 6 SP1 oder höher verwenden, um sich vor Angriffen über RTF-E-Mail-Nachrichten zu schützen.
Benutzer von Microsoft Office Outlook 2002, die Office XP Service Pack 1 oder höher installiert haben, und Benutzer von Microsoft Office Outlook Express 6, die Internet Explorer 6 Service Pack 1 oder höher installiert haben, können diese Einstellung aktivieren und alle nicht digital signierten oder nicht verschlüsselten E-Mail-Nachrichten als Nur-Text anzeigen.
Digital signierte oder verschlüsselte E-Mail-Nachrichten sind von dieser Einstellung nicht betroffen und können im Originalformat gelesen werden. Weitere Informationen zum Aktivieren dieser Einstellung in Outlook 2002 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 307594.
Weitere Informationen zu dieser Einstellung in Outlook Express 6 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 291387.
Auswirkung der Problemumgehung: E-Mail-Nachrichten, die im Nur-Text-Format angezeigt werden, enthalten keine Bilder, speziellen Schriftarten, Animationen oder andere umfassende Inhalte. Darüber hinaus gilt:
- Die Änderungen werden für das Vorschaufenster sowie für geöffnete Nachrichten übernommen.
- Bilder werden zu Dateianlagen, um ihren Verlust zu vermeiden.
- Da die Nachricht im Speicher noch immer im Rich Text- oder HTML-Format vorliegt, verhält sich das Objektmodell (benutzerdefinierte Codelösungen) möglicherweise unerwartet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4025
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird von einem Speicherberechnungsfehler beim Verarbeiten eines fehlerhaften Steuerworts in einer speziell gestalteten RTF-Datei verursacht. Durch den Fehler kann der Systemspeicher in einer solchen Weise beschädigt werden, dass ein Angreifer einen beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete RTF-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office Word öffnet oder eine speziell gestaltete E-Mail in Microsoft Office Outlook mit Word als standardmäßigem E-Mail-Editor liest.
In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete RTF-E-Mail an ein System sendet, auf dem Word als Standardeditor verwendet wird. Die Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine E-Mail liest oder sich eine Vorschau davon ansieht.
Hinweis: Outlook 2003 verwendet Word standardmäßig nicht als Standardeditor. Dies ist jedoch in Outlook 2007 der Fall.
In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer RTF-Datei einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete RTF-Datei zu öffnen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen Microsoft Office Word oder Microsoft Office Outlook verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Word die erforderliche Speicherzuordnung beim Öffnen von RTF-Dateien berechnet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Word – CVE-2008-4026
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Word speziell gestaltete Word-Dateien verarbeitet. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Word-Datei mit einem fehlerhaften Wert öffnet. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2008-4026.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Word – CVE-2008-4026
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und späteren Editionen von Office integriert.
- Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete Word-Datei zu öffnen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Word – CVE-2008-4026
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
- Verwenden Sie auf Word-Clientsystemen das Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE), wenn Sie Dateien von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen öffnen.
Die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE) schützt Installationen von Office 2003 durch ein sichereres Öffnen von Dateien im Word-, Excel- und PowerPoint-Binärformat.
Für die Installation von MOICE benötigen Sie Office 2003 oder Office 2007.
Für die Installation von MOICE benötigen Sie das Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007. Sie erhalten das Compatibility Pack als kostenlosen Download vom Microsoft Download Center:
Laden Sie jetzt das Paket FileFormatConverters.exe herunterFür MOICE sind sämtliche Updates erforderlich, die für alle Office-Programme empfohlen werden. Auf der Microsoft Update-Website finden Sie alle empfohlenen Updates:
http://update.microsoft.com/microsoftupdate/v6/default.aspxÄndern Sie das registrierten Handle für die Dateiformate .xls, .xlt und .xla, um MOICE zu aktivieren. Die folgende Tabelle enthält den Befehl zum Aktivieren bzw. Deaktivieren von MOICE für die Dateiformate .xls, .xlt und .xla:
| Befehl zum Aktivieren von MOICE als registrierter Handler: | Befehl zum Deaktivieren von MOICE als registrierter Handler: |
|---|---|
| ASSOC .doc=oice.word.document | ASSOC .doc=Word.Document.8 |
Hinweis: Unter Windows Vista und Windows Server 2008 müssen die Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung ausgeführt werden.
Weitere Informationen zu MOICE finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 935865.
Auswirkung der Problemumgehung: Im Format Office 2003 und früher formatierte Dokumente, die durch MOICE in das Open XML-Format von Microsoft Office 2007 konvertiert werden, behalten die Makrofunktionen nicht bei. Außerdem können Dokumente, die mit Digital Rights Management oder einem Kennwort geschützt sind, nicht konvertiert werden.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Word – CVE-2008-4026
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Beim Öffnen einer speziell gestalteten Word-Datei kann der Systemspeicher so beeinträchtigt werden, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete Word-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Word öffnet.
Bei einem E-Mail-Angriff kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Word-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.
In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer Word-Datei einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss er Benutzer zu einem Besuch der Webseite verleiten. Zu diesem Zweck werden die Benutzer meist dazu gebracht, auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken und anschließend die speziell gestaltete Word-Datei zu öffnen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen die betroffene Software verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Microsoft Word Dateien öffnet. Nach dem Installieren dieses Updates können Versuche, ein speziell gestaltetes Microsoft Word-Dokument zu öffnen, immer noch bewirken, dass Word beendet wird oder dass ein unerwarteter Fehler zurückgegeben wird. Dieses Verhalten ist nicht ausnutzbar.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4027
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglicht und durch die Art und Weise verursacht wird, wie Microsoft Office speziell gestaltete RTF-Dateien (Rich Text Format) verarbeitet. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete RTF-Datei mit fehlerhaften Steuerwörtern in Word öffnet oder sich eine Vorschau einer speziell gestalteten RTF-Datei mit fehlerhaften Steuerwörtern in Rich-Text-E-Mail-Nachrichten anzeigt. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2008-4027.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4027
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete Word-Datei zu öffnen.
- Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und Office 2003 integriert.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4027
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Verhindern Sie, dass Word RTF-Dateien lädt
Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.
Für Word 2003 Interaktiv
Wenn Sie Sicherheitsupdate 934181 installiert haben, können Sie verhindern, dass diese Art von Datei in Word 2003 geladen wird.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock
Wenn der Unterschlüssel FileOpenBlock nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Wählen Sie den Unterschlüssel Security aus.
b. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu, und klicken Sie dann auf Schlüssel.
c. Geben Sie FileOpenBlock ein, und drücken Sie die Eingabetaste. - Nachdem Sie den Unterschlüssel FileOpenBlock ausgewählt haben, suchen Sie nach dem DWORD-Wert RtfFiles. Falls dieser Wert nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf „Neu“ und klicken Sie dann auf „DWORD-Wert“.
b. Geben Sie „RtfFiles“ ein und drücken Sie dann die Eingabetaste. - Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Ändern.
- Geben Sie im Datenfeld „Wert“ den Wert 1 ein, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Für Word 2003 verwaltetes Bereitstellungsskript
Wenn Sie Sicherheitsupdate 934181 installiert haben, können Sie verhindern, dass diese Art von Datei in Word 2003 geladen wird.
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Disable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00 [HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=dword:00000001 - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Disable_RTF_In_Word.reg
Für Word 2007 Interaktiv
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock
Wenn der Unterschlüssel FileOpenBlock nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Wählen Sie den Unterschlüssel Security aus.
b. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu, und klicken Sie dann auf Schlüssel.
c. Geben Sie FileOpenBlock ein, und drücken Sie die Eingabetaste. - Nachdem Sie den Unterschlüssel FileOpenBlock ausgewählt haben, suchen Sie nach dem DWORD-Wert RtfFiles. Falls dieser Wert nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf „Neu“ und klicken Sie dann auf „DWORD-Wert“.
b. Geben Sie „RtfFiles“ ein und drücken Sie dann die Eingabetaste. - Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Ändern.
- Geben Sie im Datenfeld „Wert“ den Wert 1 ein, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Für Word 2007 verwaltetes Bereitstellungsskript
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Disable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=dword:00000001 - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Disable_RTF_In_Word.reg
Auswirkung der Problemumgehung: RTF-Dateien können nicht von Word gelesen werden.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
Rollback für Word 2003 Interaktiv
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock - .Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Löschen.
- .Klicken Sie im Dialogfeld „Löschen der Werte bestätigen“ auf Ja.
- .Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Rollback für Word 2003 verwaltetes Bereitstellungsskript
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Enable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=- - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Enable_RTF_In_Word.reg
Rollback für Word 2007 Interaktiv
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock - .Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Löschen.
- .Klicken Sie im Dialogfeld „Löschen der Werte bestätigen“ auf Ja.
- .Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Rollback für Word 2007 verwaltetes Bereitstellungsskript
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Enable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=- - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Enable_RTF_In_Word.reg
- Lesen von E-Mail im Nur-Text-Format
Lesen Sie E-Mail-Nachrichten im Nur-Text-Format, wenn Sie Microsoft Office Outlook 2002 oder höher oder Outlook Express 6 SP1 oder höher verwenden, um sich vor Angriffen über RTF-E-Mail-Nachrichten zu schützen.
Benutzer von Microsoft Office Outlook 2002, die Office XP Service Pack 1 oder höher installiert haben, und Benutzer von Microsoft Office Outlook Express 6, die Internet Explorer 6 Service Pack 1 oder höher installiert haben, können diese Einstellung aktivieren und alle nicht digital signierten oder nicht verschlüsselten E-Mail-Nachrichten als Nur-Text anzeigen.
Digital signierte oder verschlüsselte E-Mail-Nachrichten sind von dieser Einstellung nicht betroffen und können im Originalformat gelesen werden. Weitere Informationen zum Aktivieren dieser Einstellung in Outlook 2002 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 307594.
Weitere Informationen zu dieser Einstellung in Outlook Express 6 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 291387.
Auswirkung der Problemumgehung: E-Mail-Nachrichten, die im Nur-Text-Format angezeigt werden, enthalten keine Bilder, speziellen Schriftarten, Animationen oder andere umfassende Inhalte. Darüber hinaus gilt:
- Die Änderungen werden für das Vorschaufenster sowie für geöffnete Nachrichten übernommen.
- Bilder werden zu Dateianlagen, um ihren Verlust zu vermeiden.
- Da die Nachricht im Speicher noch immer im Rich Text- oder HTML-Format vorliegt, verhält sich das Objektmodell (benutzerdefinierte Codelösungen) möglicherweise unerwartet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4027
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des angemeldeten Benutzers die Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird von einem Speicherberechnungsfehler beim Verarbeiten eines speziell gestalteten Steuerworts in einer RTF-Datei verursacht. Durch den Fehler kann der Systemspeicher in einer solchen Weise beschädigt werden, dass ein Angreifer einen beliebigen Code ausführen kann. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete RTF-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office Word öffnet oder eine speziell gestaltete E-Mail in Microsoft Office Outlook mit Word als standardmäßigem E-Mail-Editor liest.
In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete RTF-E-Mail an ein System sendet, auf dem Word als Standardeditor verwendet wird. Die Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine E-Mail liest oder sich eine Vorschau davon ansieht.
Hinweis: Outlook 2003 verwendet Word standardmäßig nicht als Standardeditor. Dies ist jedoch in Outlook 2007 der Fall.
In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer RTF-Datei einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete RTF-Datei zu öffnen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen Microsoft Office Word oder Microsoft Office Outlook verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Word den Speicher bereinigt, nachdem es auf fehlerhafte RTF-Inhalte gestoßen ist.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4030
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglicht und durch die Art und Weise verursacht wird, wie Microsoft Office speziell gestaltete RTF-Dateien (Rich Text Format) verarbeitet. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete RTF-Datei in Word öffnet oder eine speziell gestaltete, im RTF-Format gesendete E-Mail liest. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2008-4030.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4030
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Ein Angreifer muss Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete RTF-Datei zu öffnen.
- Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und Office 2003 integriert.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4030
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Verhindern Sie, dass Word RTF-Dateien lädt
Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.
Für Word 2003 Interaktiv
Wenn Sie Sicherheitsupdate 934181 installiert haben, können Sie verhindern, dass diese Art von Datei in Word 2003 geladen wird.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock
Wenn der Unterschlüssel FileOpenBlock nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Wählen Sie den Unterschlüssel Security aus.
b. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu, und klicken Sie dann auf Schlüssel.
c. Geben Sie FileOpenBlock ein, und drücken Sie die Eingabetaste. - Nachdem Sie den Unterschlüssel FileOpenBlock ausgewählt haben, suchen Sie nach dem DWORD-Wert RtfFiles. Falls dieser Wert nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf „Neu“ und klicken Sie dann auf „DWORD-Wert“.
b. Geben Sie „RtfFiles“ ein und drücken Sie dann die Eingabetaste. - Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Ändern.
- Geben Sie im Datenfeld „Wert“ den Wert 1 ein, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Für Word 2003 verwaltetes Bereitstellungsskript
Wenn Sie Sicherheitsupdate 934181 installiert haben, können Sie verhindern, dass diese Art von Datei in Word 2003 geladen wird.
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Disable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00 [HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=dword:00000001 - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Disable_RTF_In_Word.reg
Für Word 2007 Interaktiv
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock
Wenn der Unterschlüssel FileOpenBlock nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Wählen Sie den Unterschlüssel Security aus.
b. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu, und klicken Sie dann auf Schlüssel.
c. Geben Sie FileOpenBlock ein, und drücken Sie die Eingabetaste. - Nachdem Sie den Unterschlüssel FileOpenBlock ausgewählt haben, suchen Sie nach dem DWORD-Wert RtfFiles. Falls dieser Wert nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf „Neu“ und klicken Sie dann auf „DWORD-Wert“.
b. Geben Sie „RtfFiles“ ein und drücken Sie dann die Eingabetaste. - Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Ändern.
- Geben Sie im Datenfeld „Wert“ den Wert 1 ein, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Für Word 2007 verwaltetes Bereitstellungsskript
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Disable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=dword:00000001 - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Disable_RTF_In_Word.reg
Auswirkung der Problemumgehung: RTF-Dateien können nicht von Word gelesen werden.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
Rollback für Word 2003 Interaktiv
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock - .Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Löschen.
- .Klicken Sie im Dialogfeld „Löschen der Werte bestätigen“ auf Ja.
- .Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Rollback für Word 2003 verwaltetes Bereitstellungsskript
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Enable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=- - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Enable_RTF_In_Word.reg
Rollback für Word 2007 Interaktiv
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock - .Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Löschen.
- .Klicken Sie im Dialogfeld „Löschen der Werte bestätigen“ auf Ja.
- .Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Rollback für Word 2007 verwaltetes Bereitstellungsskript
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Enable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=- - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Enable_RTF_In_Word.reg
- Lesen von E-Mail im Nur-Text-Format
Lesen Sie E-Mail-Nachrichten im Nur-Text-Format, wenn Sie Microsoft Office Outlook 2002 oder höher oder Outlook Express 6 SP1 oder höher verwenden, um sich vor Angriffen über RTF-E-Mail-Nachrichten zu schützen.
Benutzer von Microsoft Office Outlook 2002, die Office XP Service Pack 1 oder höher installiert haben, und Benutzer von Microsoft Office Outlook Express 6, die Internet Explorer 6 Service Pack 1 oder höher installiert haben, können diese Einstellung aktivieren und alle nicht digital signierten oder nicht verschlüsselten E-Mail-Nachrichten als Nur-Text anzeigen.
Digital signierte oder verschlüsselte E-Mail-Nachrichten sind von dieser Einstellung nicht betroffen und können im Originalformat gelesen werden. Weitere Informationen zum Aktivieren dieser Einstellung in Outlook 2002 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 307594.
Weitere Informationen zu dieser Einstellung in Outlook Express 6 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 291387.
Auswirkung der Problemumgehung: E-Mail-Nachrichten, die im Nur-Text-Format angezeigt werden, enthalten keine Bilder, speziellen Schriftarten, Animationen oder andere umfassende Inhalte. Darüber hinaus gilt:
- Die Änderungen werden für das Vorschaufenster sowie für geöffnete Nachrichten übernommen.
- Bilder werden zu Dateianlagen, um ihren Verlust zu vermeiden.
- Da die Nachricht im Speicher noch immer im Rich Text- oder HTML-Format vorliegt, verhält sich das Objektmodell (benutzerdefinierte Codelösungen) möglicherweise unerwartet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4030
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird von einem Speicherberechnungsfehler beim Verarbeiten eines speziell gestalteten Steuerworts in einer RTF-Datei verursacht. Durch den Fehler kann der Systemspeicher in einer solchen Weise beschädigt werden, dass ein Angreifer einen beliebigen Code ausführen kann. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete RTF-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office Word öffnet oder eine speziell gestaltete E-Mail in Microsoft Office Outlook mit Word als standardmäßigem E-Mail-Editor liest.
In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete RTF-E-Mail an ein System sendet, auf dem Word als Standardeditor verwendet wird. Die Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine E-Mail liest oder sich eine Vorschau davon ansieht.
Hinweis: Outlook 2003 verwendet Word standardmäßig nicht als Standardeditor. Dies ist jedoch in Outlook 2007 der Fall.
In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer RTF-Datei einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete RTF-Datei zu öffnen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen die betroffene Software verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Word die erforderliche Speicherzuordnung beim Öffnen von RTF-Dateien berechnet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4028
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglicht und durch die Art und Weise verursacht wird, wie Microsoft Office speziell gestaltete RTF-Dateien (Rich Text Format) verarbeitet. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete RTF-Datei in Word öffnet oder eine speziell gestaltete, im RTF-Format gesendete E-Mail liest. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2008-4028.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4028
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Ein Angreifer muss Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete RTF-Datei zu öffnen.
- Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und Office 2003 integriert.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4028
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Verhindern Sie, dass Word RTF-Dateien lädt
Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.
Für Word 2003 Interaktiv
Wenn Sie Sicherheitsupdate 934181 installiert haben, können Sie verhindern, dass diese Art von Datei in Word 2003 geladen wird.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock
Wenn der Unterschlüssel FileOpenBlock nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Wählen Sie den Unterschlüssel Security aus.
b. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu, und klicken Sie dann auf Schlüssel.
c. Geben Sie FileOpenBlock ein, und drücken Sie die Eingabetaste. - Nachdem Sie den Unterschlüssel FileOpenBlock ausgewählt haben, suchen Sie nach dem DWORD-Wert RtfFiles. Falls dieser Wert nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf „Neu“ und klicken Sie dann auf „DWORD-Wert“.
b. Geben Sie „RtfFiles“ ein und drücken Sie dann die Eingabetaste. - Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Ändern.
- Geben Sie im Datenfeld „Wert“ den Wert 1 ein, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Für Word 2003 verwaltetes Bereitstellungsskript
Wenn Sie Sicherheitsupdate 934181 installiert haben, können Sie verhindern, dass diese Art von Datei in Word 2003 geladen wird.
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Disable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00 [HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=dword:00000001 - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Disable_RTF_In_Word.reg
Für Word 2007 Interaktiv
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock
Wenn der Unterschlüssel FileOpenBlock nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Wählen Sie den Unterschlüssel Security aus.
b. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu, und klicken Sie dann auf Schlüssel.
c. Geben Sie FileOpenBlock ein, und drücken Sie die EINGABETASTE. - Nachdem Sie den Unterschlüssel FileOpenBlock ausgewählt haben, suchen Sie nach dem DWORD-Wert RtfFiles. Falls dieser Wert nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf „Neu“ und klicken Sie dann auf „DWORD-Wert“.
b. Geben Sie „RtfFiles“ ein und drücken Sie dann die Eingabetaste. - Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Ändern.
- Geben Sie im Datenfeld „Wert“ den Wert 1 ein, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Für Word 2007 verwaltetes Bereitstellungsskript
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Disable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=dword:00000001 - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Disable_RTF_In_Word.reg
Auswirkung der Problemumgehung: RTF-Dateien können nicht von Word gelesen werden.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
Rollback für Word 2003 Interaktiv
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock - .Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Löschen.
- .Klicken Sie im Dialogfeld „Löschen der Werte bestätigen“ auf Ja.
- .Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Rollback für Word 2003 verwaltetes Bereitstellungsskript
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Enable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=- - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Enable_RTF_In_Word.reg
Rollback für Word 2007 Interaktiv
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock - .Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Löschen.
- .Klicken Sie im Dialogfeld „Löschen der Werte bestätigen“ auf Ja.
- .Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Rollback für Word 2007 verwaltetes Bereitstellungsskript
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Enable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=- - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Enable_RTF_In_Word.reg
- Lesen von E-Mail im Nur-Text-Format
Lesen Sie E-Mail-Nachrichten im Nur-Text-Format, wenn Sie Microsoft Office Outlook 2002 oder höher oder Outlook Express 6 SP1 oder höher verwenden, um sich vor Angriffen über RTF-E-Mail-Nachrichten zu schützen.
Benutzer von Microsoft Office Outlook 2002, die Office XP Service Pack 1 oder höher installiert haben, und Benutzer von Microsoft Office Outlook Express 6, die Internet Explorer 6 Service Pack 1 oder höher installiert haben, können diese Einstellung aktivieren und alle nicht digital signierten oder nicht verschlüsselten E-Mail-Nachrichten als Nur-Text anzeigen.
Digital signierte oder verschlüsselte E-Mail-Nachrichten sind von dieser Einstellung nicht betroffen und können im Originalformat gelesen werden. Weitere Informationen zum Aktivieren dieser Einstellung in Outlook 2002 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 307594.
Weitere Informationen zu dieser Einstellung in Outlook Express 6 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 291387.
Auswirkung der Problemumgehung: E-Mail-Nachrichten, die im Nur-Text-Format angezeigt werden, enthalten keine Bilder, speziellen Schriftarten, Animationen oder andere umfassende Inhalte. Darüber hinaus gilt:
- Die Änderungen werden für das Vorschaufenster sowie für geöffnete Nachrichten übernommen.
- Bilder werden zu Dateianlagen, um ihren Verlust zu vermeiden.
- Da die Nachricht im Speicher noch immer im Rich Text- oder HTML-Format vorliegt, verhält sich das Objektmodell (benutzerdefinierte Codelösungen) möglicherweise unerwartet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4028
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird von einem Speicherberechnungsfehler beim Verarbeiten eines speziell gestalteten Steuerworts in einer RTF-Datei verursacht. Durch den Fehler kann der Systemspeicher in einer solchen Weise beschädigt werden, dass ein Angreifer einen beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete RTF-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office Word öffnet oder eine speziell gestaltete E-Mail in Microsoft Office Outlook mit Word als standardmäßigem E-Mail-Editor liest.
In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete RTF-E-Mail an ein System sendet, auf dem Word als Standardeditor verwendet wird. Die Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine E-Mail liest oder sich eine Vorschau davon ansieht.
Hinweis: Outlook 2003 verwendet Word standardmäßig nicht als Standardeditor. Dies ist jedoch in Outlook 2007 der Fall.
In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer RTF-Datei einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete RTF-Datei zu öffnen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen die betroffene Software verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Word die erforderliche Speicherzuordnung beim Öffnen von RTF-Dateien berechnet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4031
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die eine Remotecodeausführung ermöglicht und durch die Art und Weise verursacht wird, wie Microsoft Office speziell gestaltete RTF-Dateien (Rich Text Format) verarbeitet. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete RTF-Datei in Word öffnet oder eine speziell gestaltete, im RTF-Format gesendete E-Mail liest. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2008-4031.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4031
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Benutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Ein Angreifer muss Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete RTF-Datei zu öffnen.
- Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und Office 2003 integriert.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4031
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Verhindern Sie, dass Word RTF-Dateien lädt
Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.
Für Word 2003 Interaktiv
Wenn Sie Sicherheitsupdate 934181 installiert haben, können Sie verhindern, dass diese Art von Datei in Word 2003 geladen wird.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock
Wenn der Unterschlüssel FileOpenBlock nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Wählen Sie den Unterschlüssel Security aus.
b. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu, und klicken Sie dann auf Schlüssel.
c. Geben Sie FileOpenBlock ein, und drücken Sie die Eingabetaste. - Nachdem Sie den Unterschlüssel FileOpenBlock ausgewählt haben, suchen Sie nach dem DWORD-Wert RtfFiles. Falls dieser Wert nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf „Neu“ und klicken Sie dann auf „DWORD-Wert“.
b. Geben Sie „RtfFiles“ ein und drücken Sie dann die Eingabetaste. - Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Ändern.
- Geben Sie im Datenfeld „Wert“ den Wert 1 ein, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Für Word 2003 verwaltetes Bereitstellungsskript
Wenn Sie Sicherheitsupdate 934181 installiert haben, können Sie verhindern, dass diese Art von Datei in Word 2003 geladen wird.
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Disable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00 [HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=dword:00000001 - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Disable_RTF_In_Word.reg
Für Word 2007 Interaktiv
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock
Wenn der Unterschlüssel FileOpenBlock nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Wählen Sie den Unterschlüssel Security aus.
b. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu, und klicken Sie dann auf Schlüssel.
c. Geben Sie FileOpenBlock ein, und drücken Sie die Eingabetaste. - Nachdem Sie den Unterschlüssel FileOpenBlock ausgewählt haben, suchen Sie nach dem DWORD-Wert RtfFiles. Falls dieser Wert nicht vorhanden ist, müssen Sie ihn erstellen. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
a. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf „Neu“ und klicken Sie dann auf „DWORD-Wert“.
b. Geben Sie „RtfFiles“ ein und drücken Sie dann die Eingabetaste. - Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Ändern.
- Geben Sie im Datenfeld „Wert“ den Wert 1 ein, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Für Word 2007 verwaltetes Bereitstellungsskript
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Disable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=dword:00000001 - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Disable_RTF_In_Word.reg
Auswirkung der Problemumgehung: RTF-Dateien können nicht von Word gelesen werden.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
Rollback für Word 2003 Interaktiv
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock - .Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Löschen.
- .Klicken Sie im Dialogfeld „Löschen der Werte bestätigen“ auf Ja.
- .Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Rollback für Word 2003 verwaltetes Bereitstellungsskript
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Enable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=- - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Enable_RTF_In_Word.reg
Rollback für Word 2007 Interaktiv
- Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
- Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie darauf:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock - .Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RtfFiles und dann auf Löschen.
- .Klicken Sie im Dialogfeld „Löschen der Werte bestätigen“ auf Ja.
- .Klicken Sie im Menü "Datei" auf Beenden, um den Registrierungs-Editor zu beenden.
Rollback für Word 2007 verwaltetes Bereitstellungsskript
- Speichern Sie Folgendes in einer Datei mit der Erweiterung .REG (z. B. Enable_RTF_In_Word.reg):
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]"RtfFiles"=- - Führen Sie mit folgendem Befehl das in Schritt 1 auf dem Zielcomputer erstellte obige Registrierungsskript an einer administrativen Eingabeaufforderung aus:
Regedit /s Enable_RTF_In_Word.reg
- Lesen von E-Mail im Nur-Text-Format
Lesen Sie E-Mail-Nachrichten im Nur-Text-Format, wenn Sie Microsoft Office Outlook 2002 oder höher oder Outlook Express 6 SP1 oder höher verwenden, um sich vor Angriffen über RTF-E-Mail-Nachrichten zu schützen.
Benutzer von Microsoft Office Outlook 2002, die Office XP Service Pack 1 oder höher installiert haben, und Benutzer von Microsoft Office Outlook Express 6, die Internet Explorer 6 Service Pack 1 oder höher installiert haben, können diese Einstellung aktivieren und alle nicht digital signierten oder nicht verschlüsselten E-Mail-Nachrichten als Nur-Text anzeigen.
Digital signierte oder verschlüsselte E-Mail-Nachrichten sind von dieser Einstellung nicht betroffen und können im Originalformat gelesen werden. Weitere Informationen zum Aktivieren dieser Einstellung in Outlook 2002 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 307594.
Weitere Informationen zu dieser Einstellung in Outlook Express 6 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 291387.
Auswirkung der Problemumgehung: E-Mail-Nachrichten, die im Nur-Text-Format angezeigt werden, enthalten keine Bilder, speziellen Schriftarten, Animationen oder andere umfassende Inhalte. Darüber hinaus gilt:
- Die Änderungen werden für das Vorschaufenster sowie für geöffnete Nachrichten übernommen.
- Bilder werden zu Dateianlagen, um ihren Verlust zu vermeiden.
- Da die Nachricht im Speicher noch immer im Rich Text- oder HTML-Format vorliegt, verhält sich das Objektmodell (benutzerdefinierte Codelösungen) möglicherweise unerwartet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word – CVE-2008-4031
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird von einem Speicherberechnungsfehler beim Verarbeiten einer fehlerhaften Zeichenfolge in einer speziell gestalteten RTF-Datei verursacht. Durch den Fehler kann der Systemspeicher in einer solchen Weise beschädigt werden, dass ein Angreifer einen beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit setzt voraus, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete RTF-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Office Word öffnet oder eine speziell gestaltete E-Mail in Microsoft Office Outlook mit Word als standardmäßigem E-Mail-Editor liest.
In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete RTF-E-Mail an ein System sendet, auf dem Word als Standardeditor verwendet wird. Die Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine E-Mail liest oder sich eine Vorschau davon ansieht.
Hinweis: Outlook 2003 verwendet Word standardmäßig nicht als Standardeditor. Dies ist jedoch in Outlook 2007 der Fall.
In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer RTF-Datei einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete RTF-Datei zu öffnen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen die betroffene Software verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Word die erforderliche Speicherzuordnung beim Öffnen von RTF-Dateien berechnet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Word – CVE-2008-4837
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung in der Art und Weise vor, in der Microsoft Office Word speziell gestaltete Word-Dateien verarbeitet. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Word-Datei öffnet, die einen fehlerhaften Datensatzwert enthält. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann im Kontext des derzeit angemeldeten Benutzers die Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2008-4837.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Word – CVE-2008-4837
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.
- In einem webbasierten Angriffsszenario könnte eine Website eine Word-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete Word-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort wird der Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete Word-Datei zu öffnen.
- Benutzer, die das Bestätigungstool zum Öffnen von Office-Dokumenten für Office 2000 installiert haben und verwenden, erhalten eine Aufforderung zum Öffnen, Speichern oder Abbrechen, bevor sie ein Dokument öffnen. Die Funktionen des Bestätigungstools zum Öffnen von Office-Dokumenten sind in Office XP und Office 2003 integriert.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Word – CVE-2008-4837
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Öffnen und speichern Sie keine Microsoft Office-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
- Verwenden Sie auf Word-Clientsystemen das Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE), wenn Sie Dateien von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen öffnen.
Die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE) schützt Installationen von Office 2003 durch ein sichereres Öffnen von Dateien im Word-, Excel- und PowerPoint-Binärformat.
Für die Installation von MOICE benötigen Sie Office 2003 oder Office 2007.
Für die Installation von MOICE benötigen Sie das Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007. Sie erhalten das Compatibility Pack als kostenlosen Download vom Microsoft Download Center:
Laden Sie jetzt das Paket FileFormatConverters.exe herunterFür MOICE sind sämtliche Updates erforderlich, die für alle Office-Programme empfohlen werden. Auf der Microsoft Update-Website finden Sie alle empfohlenen Updates:
http://update.microsoft.com/microsoftupdate/v6/default.aspxÄndern Sie das registrierten Handle für die Dateiformate .xls, .xlt und .xla, um MOICE zu aktivieren. Die folgende Tabelle enthält den Befehl zum Aktivieren bzw. Deaktivieren von MOICE für die Dateiformate .xls, .xlt und .xla:
| Befehl zum Aktivieren von MOICE als registrierter Handler: | Befehl zum Deaktivieren von MOICE als registrierter Handler: |
|---|---|
| ASSOC .doc=oice.word.document | ASSOC .doc=Word.Document.8 |
Hinweis: Unter Windows Vista und Windows Server 2008 müssen die Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung ausgeführt werden.
Weitere Informationen zu MOICE finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 935865.
Auswirkung der Problemumgehung: Im Format Office 2003 und früher formatierte Dokumente, die durch MOICE in das Open XML-Format von Microsoft Office 2007 konvertiert werden, behalten die Makrofunktionen nicht bei. Außerdem können Dokumente, die mit Digital Rights Management oder einem Kennwort geschützt sind, nicht konvertiert werden.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Word – CVE-2008-4837
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Beim Öffnen einer speziell gestalteten Office-Datei kann der Systemspeicher so beeinträchtigt werden, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Für Benutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete Word-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Word öffnet.
Bei einem E-Mail-Angriff kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Word-Datei an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.
In einem webbasierten Angriffsszenario könnte eine Website eine Word-Datei enthalten, mit der diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Ein Angreifer muss den Benutzer dazu verleiten, diese Website zu besuchen und eine speziell gestaltete Word-Datei zu öffnen. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail-Nachricht oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, die den Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort wird der Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete Word-Datei zu öffnen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen die betroffene Software verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalserver, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Microsoft Word Dateien öffnet. Nach dem Installieren dieses Updates können Versuche, ein speziell gestaltetes Microsoft Word-Dokument zu öffnen, immer noch bewirken, dass Word beendet wird oder dass ein unerwarteter Fehler zurückgegeben wird. Dieses Verhalten ist nicht ausnutzbar.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich bekannt war.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Informationen zum Update
Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
Sicherheitsupdates sind auch über Microsoft Update, Windows Update und Office Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „security update“ ermittelt werden.
Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.
Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Zu den Sicherheitsupdates dieses Monats stellt Microsoft Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung zur Verfügung: Diese Anleitungen geben auch IT-Profis Informationen zum Einsatz der verschiedenen Tools und zur Bereitstellung des Sicherheitsupdates. Behandelt werden u. a. Windows Update, Microsoft Update, Office Update, Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA), Office Detection Tool, Microsoft Systems Management Server (SMS) und das Extended Security Update Inventory Tool. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723.
Microsoft Baseline Security Analyzer
Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.
| Software | MBSA 2.1 |
|---|---|
| Microsoft Office Word 2000 Service Pack 3 | Nein |
| Microsoft Office Word 2002 Service Pack 3 | Ja |
| Microsoft Office Word 2003 Service Pack 3 | Ja |
| Microsoft Office Word 2007 | Ja |
| Microsoft Office Outlook 2007 | Ja |
| Microsoft Office Word 2007 Service Pack 1 | Ja |
| Microsoft Office Outlook 2007 Service Pack 1 | Ja |
| Microsoft Office Word Viewer 2003 Service Pack 3 und Microsoft Office Word Viewer | Ja |
| Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 | Ja |
| Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 1 | Ja |
| Microsoft Works 8 | Ja |
| Microsoft Office 2004 für Mac | Nein |
| Microsoft Office 2008 für Mac | Nein |
| Open XML-Dateiformatkonverter für Mac | Nein |
Weitere Informationen zu MBSA 2.1 finden Sie unter „Häufig gestellte Fragen zu MBSA 2.1“.
Hinweis: Für Benutzer, die ältere Software verwenden, die nicht von MBSA 2.1, Microsoft Update und Windows Server Update Services unterstützt wird: Besuchen Sie die Website Microsoft Baseline Security Analyzer und sehen Sie im Abschnitt Support für ältere Produkte nach, wie Sie mit älteren Tools eine umfassende Erkennung von Sicherheitsupdates erstellen können.
Windows Server Update Services
Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Aktualisierungen und Sicherheitsupdates für Office XP und höher, Exchange Server 2003 und SQL Server 2000 für Windows 2000 und neuere Betriebssysteme bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Systems Management Server
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | SMS 2.0 | SMS 2003 mit SUSFP | SMS 2003 mit ITMU | Configuration Manager 2007 |
|---|---|---|---|---|
| Microsoft Office Word 2000 Service Pack 3 | Ja | Ja | Nein | Nein |
| Microsoft Office Word 2002 Service Pack 3 | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Microsoft Office Word 2003 Service Pack 3 | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Microsoft Office Word 2007 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Microsoft Office Outlook 2007 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Microsoft Office Word 2007 Service Pack 1 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Microsoft Office Outlook 2007 Service Pack 1 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Microsoft Office Word Viewer 2003 Service Pack 3 und Microsoft Office Word Viewer | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 1 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Microsoft Works 8 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Microsoft Office 2004 für Mac | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Microsoft Office 2008 für Mac | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Open XML-Dateiformatkonverter für Mac | Nein | Nein | Nein | Nein |
Im Fall von SMS 2.0 und SMS 2003 kann das SMS SUS Feature Pack, das das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) enthält, von SMS zum Auffinden von Sicherheitsupdates verwendet werden. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. SMS 2003 kann auch das Microsoft Office-Inventurprogramm zur Erkennung der für Microsoft Office-Anwendungen erforderlichen Updates verwenden. Weitere Informationen zum Office-Inventurprogramm und anderen Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.
System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.
Hinweis: Wenn Sie für die Bereitstellung von Office 2000, Office XP oder Office 2003 einen Administratorinstallationspunkt verwendet haben, können Sie das Update u. U. nicht mithilfe von SMS bereitstellen, wenn Sie den AIP von der ursprünglichen Basislinie aus aktualisiert haben. Weitere Informationen finden Sie unter der Überschrift Office-Administratorinstallationspunkt in diesem Abschnitt.
Office-Administratorinstallationspunkt
Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen.
- Für unterstützte Versionen von Microsoft Office 2000, siehe Erstellen eines Administratorinstallationspunktes. Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für ein Clientsystem von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu Office 2000 Service Pack 3 (SP3) finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 932889.
Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Softwareupdates zentral von einem aktualisierten administrativen Abbild zu verwalten, finden Sie weitere Informationen im Artikel Aktualisieren von Office 2000-Clients von einem gepatchten administrativen Abbild. - Unterstützte Versionen von Microsoft Office XP finden Sie unter Erstellen eines Administratorinstallationspunkts. Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für ein Clientsystem von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu einer ursprünglichen Basislinienquelle in Office XP finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922665.
Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Softwareupdates zentral von einem aktualisierten administrativen Abbild zu verwalten, finden Sie weitere Informationen im Artikel Aktualisieren von Office XP-Clients von einem gepatchten administrativen Abbild. - Unterstützte Versionen von Microsoft Office 2003 finden Sie unter Erstellen eines Administratorinstallationspunkts. Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für einen Clientcomputer von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu einer ursprünglichen Basislinienquelle in Office 2003 oder Service Pack 2 (SP2) finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 902349.
Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Softwareupdates zentral von einem aktualisierten administrativen Abbild zu verwalten, finden Sie weitere Informationen im Artikel Verteilen von Office 2003-Produktupdates. - Unterstützte Versionen des Microsoft Office Systems 2007 finden Sie unter „Erstellen eines Netzwerkinstallationspunkts im Office System 2007“.
Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Sicherheitsupdates zentral zu verwalten, verwenden Windows Server Update Services. Weitere Informationen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates für das 2007 Microsoft Office-System mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit
Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit 5.0 enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.
Das Anwendungskompatibilitäts-Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.
Bereitstellung von Sicherheitsupdates
Betroffene Software
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Word 2000 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | office2000-KB956328-fullfile-enu/q:a |
| Installieren ohne neu zu starten | office2000-KB956328-fullfile-enu /r:n |
| Protokolldatei aktualisieren | Nicht anwendbar |
| Weitere Informationen | Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben. Weitere Informationen zu Funktionen für Verwaltungsinstallationen, die Sie selektiv installieren können, finden Sie im Unterabschnitt Office-Funktionen für Administratorinstallationen in diesem Abschnitt. |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation: | Nach der Installation des Updates kann dieses nicht mehr entfernt werden. Um zu einer Installation zurückzukehren, die vor der Installation des Updates aktuell war, müssen Sie die Anwendung entfernen und die Anwendung dann erneut mit den Originalmedien installieren. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 957173. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Office-Funktionen für Administratorinstallationen
Serveradministratoren, die eine Windows Installer-Administratorinstallation verwenden, müssen den Serverstandort aktualisieren. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Die folgende Tabelle enthält die Liste mit Namen von Funktionen die für das Update neu installiert werden müssen. Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung.
Um alle Komponenten zu installieren, können Sie den Befehl REINSTALL=ALL verwenden, oder Sie können die folgenden Komponenten auswählen.
| Produkt | Funktion |
|---|---|
| O9PRO, O9STD | WORDFiles |
Hinweis: Administratoren, die für verwaltete Umgebungen zuständig sind, finden in einer Struktur im Office Admin Update Center Ressourcen für die Bereitstellung von Office-Updates. Suchen Sie auf dieser Website im Abschnitt Update Resources nach der Softwareversion, die Sie aktualisieren. Die Dokumentation zu Windows Installer enthält ebenfalls weitere Informationen zu den von Windows Installer unterstützten Setup-Switches.
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 2.0 oder höher auf dem System installiert wird. Alle unterstützten Versionen von Windows umfassen Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version.
Um die Version 2.0 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:
- Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP
- Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000
- Windows Installer 2.0 Redistributable für Windows 2000 und Windows NT 4.0
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /q | Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. |
| /q:u | Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden. |
| /q:a | Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden. |
| /t:Pfad | Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an. |
| /c | Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /t:Pfad nicht angegeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben |
| /c:Pfad | Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an. |
| /r:n | Neustart des Systems nach der Installation niemals durchführen. |
| /r:I | Fordert den Benutzer auf, das System neu zu starten, wenn ein Neustart erforderlich ist. Ausnahme: Die Option wird zusammen mit /q:a verwendet. |
| /r:a | Startet das System nach der Installation immer neu. |
| /r:s | Startet das System nach der Installation ohne Benutzeraufforderung neu. |
| /n:v | Keine Versionsüberprüfung - das Programm wird ggf. über eine frühere Version installiert. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Nach der Installation des Updates kann dieses nicht mehr entfernt werden. Um zu einer Installation zurückzukehren, die vor der Installation des Updates aktuell war, müssen Sie die Anwendung entfernen und die Anwendung dann erneut mit den Originalmedien installieren.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Versionen und Editionen von Microsoft Office verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert. - Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.
Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
Word 2002 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | officeXP-KB956329-fullfile-enu /q:a |
| Installieren ohne neu zu starten | officeXP-KB956329-fullfile-enu /r:n |
| Protokolldatei aktualisieren | Nicht anwendbar |
| Weitere Informationen | Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben. Weitere Informationen zu Funktionen für Verwaltungsinstallationen, die Sie selektiv installieren können, finden Sie im Unterabschnitt Office-Funktionen für Administratorinstallationen in diesem Abschnitt. |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation: | Verwenden Sie die Option „Software“ in der Systemsteuerung. Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office XP-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter „Software“ möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 957173. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Office-Funktionen
Die folgende Tabelle enthält die Liste mit Namen von Funktionen die für das Update neu installiert werden müssen. Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung. Um alle Komponenten zu installieren, können Sie den Befehl REINSTALL=ALL verwenden, oder Sie können die folgenden Komponenten auswählen.
| Produkt | Funktion |
|---|---|
| PIPC1, PROPLUS, PRO, SBE, STD, STDEDU, WORD | WORDFiles |
Hinweis: Administratoren, die für verwaltete Umgebungen zuständig sind, finden in einer Struktur im Office Admin Update Center umfangreiche Ressourcen für die Bereitstellung von Office-Updates. Suchen Sie auf dieser Website im Abschnitt Update Resources nach der Softwareversion, die Sie aktualisieren. Die Dokumentation zu Windows Installer enthält ebenfalls weitere Informationen zu den von Windows Installer unterstützten Parametern.
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 2.0 oder höher auf dem System installiert wird. Alle unterstützten Versionen von Windows umfassen Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version.
Um die Version 2.0 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:
- Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP
- Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000
- Windows Installer 2.0 Redistributable für Windows 2000 und Windows NT 4.0
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /q | Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. |
| /q:u | Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden. |
| /q:a | Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden. |
| /t:Pfad | Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an. |
| /c | Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /t:Pfad nicht angegeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben |
| /c:Pfad | Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an. |
| /r:n | Neustart des Systems nach der Installation niemals durchführen. |
| /r:I | Fordert den Benutzer auf, das System neu zu starten, wenn ein Neustart erforderlich ist. Ausnahme: Die Option wird zusammen mit /q:a verwendet. |
| /r:a | Startet das System nach der Installation immer neu. |
| /r:s | Startet das System nach der Installation ohne Benutzeraufforderung neu. |
| /n:v | Keine Versionsüberprüfung - das Programm wird ggf. über eine frühere Version installiert. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung. Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office XP-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter „Software“ möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter der Überschrift „Microsoft Baseline Security Analyzer“ in dem Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Versionen und Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert. - Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.
Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
Word 2003, Word Viewer 2003 und Word Viewer (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für Word 2003: office2003-KB956357-fullfile-enu /q:a Für Word Viewer 2003 und Word Viewer: office2003-KB956366-fullfile-enu /q:a |
| Installieren ohne neu zu starten | Für Word 2003: office2003-KB956357-fullfile-enu /r:n Für Word Viewer 2003 und Word Viewer: office2003-KB956366-fullfile-enu /r:n |
| Protokolldatei aktualisieren | Nicht anwendbar |
| Weitere Informationen | Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben. Weitere Informationen zu Funktionen für Verwaltungsinstallationen, die Sie selektiv installieren können, finden Sie im Unterabschnitt Office-Funktionen für Administratorinstallationen in diesem Abschnitt. |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation: | Verwenden Sie die Option „Software“ in der Systemsteuerung. Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office 2003-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter „Software“ möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 957173. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Office-Funktionen
Die folgende Tabelle enthält die Liste mit Namen von Funktionen die für das Update neu installiert werden müssen. Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung. Um alle Komponenten zu installieren, können Sie den Befehl REINSTALL=ALL verwenden, oder Sie können die folgenden Komponenten auswählen.
| Produkt | Funktion |
|---|---|
| BASIC11, PERS11, PRO11SB, PROI11, PRO11, STDP11, STD11, WORD11 | WORDFiles |
| Word Viewer 2003 und Word Viewer | WORDVIEWFiles |
Hinweis: Administratoren, die für verwaltete Umgebungen zuständig sind, finden in einer Struktur im Office Admin Update Center umfangreiche Ressourcen für die Bereitstellung von Office-Updates. Suchen Sie auf dieser Website im Abschnitt Update Resources nach der Softwareversion, die Sie aktualisieren. Die Dokumentation zu Windows Installer enthält ebenfalls weitere Informationen zu den von Windows Installer unterstützten Parametern.
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 2.0 oder höher auf dem System installiert wird. Alle unterstützten Versionen von Windows umfassen Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version.
Um die Version 2.0 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:
- Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP
- Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000
- Windows Installer 2.0 Redistributable für Windows 2000 und Windows NT 4.0
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /q | Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. |
| /q:u | Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden. |
| /q:a | Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden. |
| /t:Pfad | Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an. |
| /c | Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /t:Pfad nicht angegeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben |
| /c:Pfad | Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an. |
| /r:n | Neustart des Systems nach der Installation niemals durchführen. |
| /r:I | Fordert den Benutzer auf, das System neu zu starten, wenn ein Neustart erforderlich ist. Ausnahme: Die Option wird zusammen mit /q:a verwendet. |
| /r:a | Startet das System nach der Installation immer neu. |
| /r:s | Startet das System nach der Installation ohne Benutzeraufforderung neu. |
| /n:v | Keine Versionsüberprüfung - das Programm wird ggf. über eine frühere Version installiert. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office 2003-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter „Software“ möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter der Überschrift „Microsoft Baseline Security Analyzer“ in dem Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Versionen und Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert. - Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.
Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
Word 2007, Outlook 2007 und Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für Word 2007: word2007-kb956358-fullfile-x86-glb /passive Für Outlook 2007: office2007-kb956358-fullfile-x86-glb /passive Für Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007: office2007-kb956828-fullfile-x86-glb /passive |
| Installieren ohne neu zu starten | Für Word 2007: word2007-kb956358-fullfile-x86-glb /norestart Für Outlook 2007: office2007-kb956358-fullfile-x86-glb / norestart Für Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007: office2007-kb956828-fullfile-x86-glb / norestart |
| Protokolldatei aktualisieren | Nicht anwendbar |
| Weitere Informationen | Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben. Weitere Informationen zu selektiv installierbaren Funktionen finden Sie im Unterabschnitt Office-Funktionen für Administratorinstallationen in diesem Abschnitt. |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation: | Verwenden Sie die Option „Software“ in der Systemsteuerung. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 957173. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 2.0 oder höher auf dem System installiert wird. Alle unterstützten Versionen von Windows umfassen Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version.
Um die Version 3.1 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:
- Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP
- Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /? oder /help | Zeigt das Verwendungsdialogfeld an. |
| /passive | Gibt den passiven Modus an. Erfordert keinen Benutzereingriff; Benutzer sehen grundlegende Fortschrittsdialoge, können aber nicht abbrechen. |
| /quiet | Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. |
| /norestart | Unterdrückt den Neustart des Systems, falls das Update einen Neustart erfordert. |
| /forcerestart | Startet das System nach dem Installieren des Updates automatisch neu, ungeachtet dessen, ob das Update den Neustart erfordert. |
| /extract | Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Sie werden aufgefordert, einen Zielordner anzugeben. |
| /extract:<Pfad> | Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an. |
| /lang:<LCID> | Erzwingt die Verwendung einer bestimmten Sprache, wenn das Updatepaket diese Sprache unterstützt. |
| /log:<Protokolldatei> | Aktiviert die Protokollierung, sowohl durch Vnox als auch Installer, während der Updateinstallation. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office System 2007-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter „Software“ möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Siehe die Überschrift „Microsoft Baseline Security Analyzer“ in dem Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
- Überprüfung der Dateiversion
Hinweis: Da mehrere Versionen und Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis: Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert. - Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.
Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
Office-Funktionen
Die folgende Tabelle enthält die Liste mit Namen von Funktionen die für das Update neu installiert werden müssen. Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung.
Um alle Komponenten zu installieren, können Sie den Befehl REINSTALL=ALL verwenden, oder Sie können die folgenden Komponenten auswählen.
| Produkt | Funktion |
|---|---|
| Word 2007 | WORDFiles |
| Word-Konverter | WordConverter12Files |
Hinweis: Administratoren, die für verwaltete Umgebungen zuständig sind, finden in einer Struktur im Office Admin Update Center umfangreiche Ressourcen für die Bereitstellung von Office-Updates. Suchen Sie auf dieser Website im Abschnitt Update Resources nach der Softwareversion, die Sie aktualisieren. Die Dokumentation zu Windows Installer enthält ebenfalls weitere Informationen zu den von Windows Installer unterstützten Parametern.
Microsoft Works 8
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Works8_KB959487_en-US /q:a |
| Installieren ohne neu zu starten | Works8_KB959487_en-US /r:n |
| Protokolldatei aktualisieren | Nicht anwendbar |
| Weitere Informationen | Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Unterabschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung. Weitere Informationen zu Funktionen, die Sie selektiv installieren können, finden Sie im Unterbereich Office-Funktionen in diesem Abschnitt. |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation: | Verwenden Sie die Option „Software“ in der Systemsteuerung. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 957173. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 3.1 Redistributable auf dem System installiert wird.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /? oder /help | Zeigt das Verwendungsdialogfeld an. |
| /passive | Gibt den passiven Modus an. Erfordert keinen Benutzereingriff; Benutzer sehen grundlegende Fortschrittsdialoge, können aber nicht abbrechen. |
| /quiet | Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. |
| /norestart | Unterdrückt den Neustart des Systems, falls das Update einen Neustart erfordert. |
| /forcerestart | Startet das System nach dem Installieren des Updates automatisch neu, ungeachtet dessen, ob das Update den Neustart erfordert. |
| /extract | Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Sie werden aufgefordert, einen Zielordner anzugeben. |
| /extract:<Pfad> | Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an. |
| /lang:<LCID> | Erzwingt die Verwendung einer bestimmten Sprache, wenn das Updatepaket diese Sprache unterstützt. |
| /log:<Protokolldatei> | Aktiviert die Protokollierung, sowohl durch Vnox als auch Installer, während der Updateinstallation. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841. Weitere Informationen zum Installationsprogramm Update.exe finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Entfernen des Updates
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option „Software“ in der Systemsteuerung.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Dieses Tool ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf gängige fehlerhafte Sicherheitskonfigurationen. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Versionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
1. Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
2. Klicken Sie im Bereich „Suchergebnisse“ unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
3. Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
4. Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis: Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert.5. Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.
Hinweis: Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
Office 2004 für Mac
Informationen zur Bereitstellung
Voraussetzungen
- Mac OS X Version 10.2.8 oder höher auf einem G3, Mac OS X-kompatiblen Prozessor oder höher
- Mac OS X-Benutzerkonten müssen über Administratorrechte verfügen, um dieses Sicherheitsupdate installieren zu können.
Installieren des Updates
Laden Sie die entsprechende Sprachversion des Microsoft Office 2004-Updates für Mac 11.5.3 im Microsoft Download Center herunter, und installieren Sie sie.
- Beenden Sie alle ausgeführten Anwendungen, da sie die Installation beeinträchtigen könnten. Dies betrifft auch Antivirenprogramme, alle Microsoft Office-Anwendungen, Microsoft Messenger für Mac sowie Office Notifications.
- Öffnen Sie die Datei des Microsoft Office 2004-Updates für Mac 11.5.3 auf Ihrem Desktop. Dieser Schritt wurde eventuell bereits für Sie ausgeführt.
- Doppelklicken Sie im Fenster des Microsoft Office 2004-Updates für Mac 11.5.3 auf die Anwendung des Microsoft Office 2004-Updates für Mac 11.5.3, um die Aktualisierung zu starten, und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
- Wenn die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, können Sie das Update-Installationsprogramm von Ihrer Festplatte entfernen. Weitere Informationen dazu, wie Sie den erfolgreichen Abschluss der Installation überprüfen können, finden Sie im Unterabschnitt „Überprüfen der Updateinstallation“. Um das Update-Installationsprogramm zu entfernen, ziehen Sie zuerst die Datei des Microsoft Office 2004-Updates für Mac 11.5.3 in den Papierkorb. Ziehen Sie anschließend die heruntergeladene Datei in den Papierkorb.
Überprüfen der Updateinstallation
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, führen Sie die folgenden Schritte durch:
- Navigieren Sie im Finder zum Anwendungsordner (Microsoft Office 2004: Office).
- Wählen Sie die Datei Microsoft Component Plugin aus.
- Klicken Sie im Menü „Datei“ auf Informationen einblenden oder Info anzeigen.
Wird die Versionsnummer 11.5.3 angezeigt, wurde das Update erfolgreich installiert.
Neustartanforderung:
Nach diesem Update ist kein Neustart des Computers erforderlich.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate kann nicht deinstalliert werden.
Weitere Informationen
Falls Sie technische Fragen oder Probleme beim Herunterladen bzw. Verwenden dieses Updates haben, finden Sie unter Microsoft Support für Mac die Supportoptionen, die Ihnen zur Verfügung stehen.
Office 2008 für Mac
Informationen zur Bereitstellung
Voraussetzungen
- Mac OS X Version 10.4.9 oder höher auf einem Intel, PowerPC G5- oder PowerPC G4-Prozessor (500 MHz oder schneller)
- Mac OS X-Benutzerkonten müssen über Administratorrechte verfügen, um dieses Sicherheitsupdate installieren zu können.
Installieren des Updates
Laden Sie die entsprechende Sprachversion des Microsoft Office 2008-Updates für Mac 12.1.5 im Microsoft Download Center herunter, und installieren Sie sie.
- Beenden Sie alle ausgeführten Anwendungen, da sie die Installation beeinträchtigen könnten. Dies betrifft auch Antivirenprogramme, alle Microsoft Office-Anwendungen, Microsoft Messenger für Mac sowie Office Notifications.
- Öffnen Sie die Datei des Microsoft Office 2008-Updates für Mac 12.1.5 auf Ihrem Desktop. Dieser Schritt wurde eventuell bereits für Sie ausgeführt.
- Doppelklicken Sie im Fenster des Microsoft Office 2008-Updates für Mac 12.1.5 auf die Anwendung des Microsoft Office 2008-Updates für Mac 12.1.5, um die Aktualisierung zu starten, und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
- Wenn die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, können Sie das Update-Installationsprogramm von Ihrer Festplatte entfernen. Weitere Informationen dazu, wie Sie den erfolgreichen Abschluss der Installation überprüfen können, finden Sie im Unterabschnitt „Überprüfen der Updateinstallation“. Um das Update-Installationsprogramm zu entfernen, ziehen Sie zuerst die Datei des Microsoft Office 2008-Updates für Mac 12.1.5 in den Papierkorb. Ziehen Sie anschließend die heruntergeladene Datei in den Papierkorb.
Überprüfen der Updateinstallation
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, führen Sie die folgenden Schritte durch:
- Navigieren Sie im Finder zum Anwendungsordner (Microsoft Office 2008: Office).
- Wählen Sie die Datei Microsoft Component Plugin aus.
- Klicken Sie im Menü „Datei“ auf Informationen einblenden oder Info anzeigen.
Wird die Versionsnummer 12.1.5 angezeigt, wurde das Update erfolgreich installiert.
Neustartanforderung:
Nach diesem Update ist kein Neustart des Computers erforderlich.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate kann nicht deinstalliert werden.
Weitere Informationen
Falls Sie technische Fragen oder Probleme beim Herunterladen bzw. Verwenden dieses Updates haben, finden Sie unter Microsoft Support für Mac die Supportoptionen, die Ihnen zur Verfügung stehen.
Open XML-Dateiformatkonverter für Mac
Informationen zur Bereitstellung
Voraussetzungen
- Mac OS X Version 10.4.9 oder höher auf einem Intel, PowerPC G5- oder PowerPC G4-Prozessor (500 MHz oder schneller)
- Mac OS X-Benutzerkonten müssen über Administratorrechte verfügen, um dieses Sicherheitsupdate installieren zu können.
Installieren des Updates
Laden Sie die entsprechende Sprachversion des Open XML-Dateiformatkonverter-Updates für Mac 1.0.2 im Microsoft Download Center herunter, und installieren Sie sie.
- Beenden Sie alle ausgeführten Anwendungen, da sie die Installation beeinträchtigen könnten. Dies betrifft auch Antivirenprogramme, alle Microsoft Office-Anwendungen, Microsoft Messenger für Mac sowie Office Notifications.
- Öffnen Sie das Open XML-Dateiformatkonverter-Update für Mac 1.0.2 auf Ihrem Desktop. Dieser Schritt wurde eventuell bereits für Sie ausgeführt.
- Doppelklicken Sie im Fenster des Open XML-Dateiformatkonverter-Updates für Mac 1.0.2 auf die Anwendung des Open XML-Dateiformatkonverter-Updates für Mac 1.0.2, um die Aktualisierung zu starten, und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
- Wenn die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, können Sie das Update-Installationsprogramm von Ihrer Festplatte entfernen. Weitere Informationen dazu, wie Sie den erfolgreichen Abschluss der Installation überprüfen können, finden Sie im Unterabschnitt „Überprüfen der Updateinstallation“. Um das Update-Installationsprogramm zu entfernen, ziehen Sie zuerst die Datei des Open XML-Dateiformatkonverter-Updates für Mac 1.0.2 in den Papierkorb. Ziehen Sie anschließend die heruntergeladene Datei in den Papierkorb.
Überprüfen der Updateinstallation
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, führen Sie die folgenden Schritte durch:
- Navigieren Sie im Finder zum Anwendungsordner.
- Wählen Sie die Datei des Open XML-Dateiformatkonverters aus.
- Klicken Sie im Menü „Datei“ auf Informationen einblenden oder Info anzeigen.
Wird die Versionsnummer 1.0.2 angezeigt, wurde das Update erfolgreich installiert.
Neustartanforderung:
Nach diesem Update ist kein Neustart des Computers erforderlich.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate kann nicht deinstalliert werden.
Weitere Informationen
Falls Sie technische Fragen oder Probleme beim Herunterladen bzw. Verwenden dieses Updates haben, finden Sie unter Microsoft Support für Mac die Supportoptionen, die Ihnen zur Verfügung stehen.
Weitere Informationen:
Danksagungen
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
- Ricardo Narvaja von Core Security Technologies für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Word (CVE-2008-4024).
- Dyon Balding von Secunia Research für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word (CVE-2008-4025).
- Yamata Li von Palo Alto Networks für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Word (CVE-2008-4026).
- Wushi in Zusammenarbeit mit TippingPoint und der Zero Day Initiative für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word (CVE-2008-4027).
- Aaron Portnoy von TippingPoint DVLabs für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word (CVE-2008-4030).
- Wushi von team509 in Zusammenarbeit mit der Zero Day Initiative für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word (CVE-2008-4028).
- Aaron Portnoy von TippingPoint DVLabs für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bei der RTF-Objektanalyse in Word (CVE-2008-4031).
- Wushi und Ling in Zusammenarbeit mit TippingPoint und der Zero Day Initiative für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung in Word (CVE-2008-4837).
Microsoft Active Protections Program (MAPP)
Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.
Support
- Technischer Support ist über die Microsoft Support Services erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos.
- Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.
Haftungsausschluss
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
Revisionen
- V1.0 (9. Dezember 2008): Bulletin veröffentlicht.
- V1.1 (17. Dezember 2008): Im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung wurde die Zusammenfassung bezüglich der Bereitstellung von Microsoft Baseline Security Analyzer für Microsoft Office Word 2000 Service Pack 3 in „Nein“ geändert. Außerdem wurden die durch dieses Update ersetzten Bulletins für Microsoft Office Outlook 2007 und Microsoft Office Outlook 2007 Service Pack 1 in der Tabelle Betroffene Software überarbeitet. Die Binärdateien wurden nicht verändert.
- V1.2 (7. Januar 2009): Microsoft Office Word Viewer 2003 wurde aus der Tabelle Betroffene Software entfernt. Außerdem wurde dem Abschnitt Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate ein Eintrag hinzugefügt, der Microsoft Office Word Viewer 2003 und Microsoft Office Word Viewer 2003 Service Pack 3 betrifft. Dies ist lediglich eine Informationsänderung. Die Binärdateien wurden nicht verändert.
- V2.0 (13. Januar 2009): Microsoft Office Word Viewer wurde der Tabelle Betroffene Software hinzugefügt. Außerdem wurde dem Abschnitt Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate ein Eintrag hinzugefügt, in dem Microsoft Office Word Viewer erklärt wird. An den Binärdateien des Sicherheitsupdates oder der Erkennungslogik wurden keine Änderungen vorgenommen. Benutzer von Microsoft Office Word Viewer, die das Sicherheitsupdate KB956366 erfolgreich installiert haben, müssen es nicht neu installieren.
