Microsoft Security Bulletin MS10-020 - Kritisch
Sicherheitsanfälligkeiten im SMB-Client können Remotecodeausführung ermöglichen (980232)
Veröffentlicht: | Aktualisiert:
Version: 1.1
Allgemeine Informationen
Kurzzusammenfassung
Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich und mehrere vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Angreifer eine speziell gestaltete SMB-Antwort auf eine vom Client initiierte SMB-Anforderung sendet. Um diese Sicherheitsanfälligkeiten auszunutzen, muss ein Angreifer den Benutzer dazu verleiten, eine SMB-Verbindung zu einem speziell gestalteten SMB-Server zu initiieren.
Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Microsoft Windows als Kritisch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem korrigiert wird, wie der SMB-Client SMB-Antworten verarbeitet, Speicher zuweist und Felder innerhalb der SMB-Antwort überprüft. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.
Mit diesem Sicherheitsupdate wird auch die Sicherheitsanfälligkeit behoben, die erstmals in der Microsoft-Sicherheitsempfehlung 977544 beschrieben wurde.
Empfehlung. Die Mehrheit der Benutzer hat die automatische Aktualisierung aktiviert und muss keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.
Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update sofort mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.
Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.
Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 980232 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates unter Umständen auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.
Betroffene und nicht betroffene Software
Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.
Betroffene Software
*Die Server Core-Installation ist betroffen. Dieses Update gilt, mit der gleichen Bewertung des Schweregrads, wie angezeigt auch für unterstützte Editionen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2, unabhängig davon, ob bei der Installation die Server Core-Installationsoption verwendet wurde oder nicht. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den MSDN-Artikeln Server Core und Server Core für Windows Server 2008 R2. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate
Wo befinden sich die Dateiinformationen?
Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt Bereitstellung von Sicherheitsupdates.
Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.
Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.
Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen. Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter Lifecycle Supported Service Packs.
Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ).
Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit
Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für April. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.
| Betroffene Software | Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich unvollständiger Antwort – CVE-2009-3676 | Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich Speicherzuordnung – CVE-2010-0269 | Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bei Transaktionen – CVE-2010-0270 | Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich Analyse von Antworten – CVE-2010-0476 | Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich Nachrichtengröße – CVE-2010-0477 | Bewertung des Gesamtschweregrads |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Windows Server 2003 Service Pack 2 | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2* | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2* | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Windows 7 für 32-Bit-Systeme | Hoch DoS (Denial of Service) | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Niedrig Tiefenverteidigung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Windows 7 für x64-basierte Systeme | Hoch DoS (Denial of Service) | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Niedrig Tiefenverteidigung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme* | Hoch DoS (Denial of Service) | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Niedrig Tiefenverteidigung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme | Hoch DoS (Denial of Service) | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Niedrig Tiefenverteidigung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
*Die Server Core-Installation ist betroffen. Dieses Update gilt, mit der gleichen Bewertung des Schweregrads, für unterstützte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2. Dabei spielt es keine Rolle, ob es mit der Server Core-Installationsoption installiert wurde oder nicht. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den MSDN-Artikeln Server Core und Server Core für Windows Server 2008 R2. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.
Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich unvollständiger Antwort – CVE-2009-3676
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Denial-of-Service vor, die dadurch verursacht wird, wie die Implementierung des Microsoft SMB-Clients (Server Message Block) speziell gestaltete SMB-Antworten verarbeitet. Ein Versuch, die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, erfordert keine Authentifizierung. Dadurch kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete SMB-Antwort auf eine vom Client initiierte SMB-Anforderung sendet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann bewirken, dass das betroffene System nicht mehr reagiert, bis es neu gestartet wird.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2009-3676.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich unvollständiger Antwort – CVE-2009-3676
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Diese Denial-of-Service-Sicherheitsanfälligkeit ermöglicht einem Angreifer zwar keine Codeausführung oder Erhöhung von Benutzerberechtigungen, kann aber dazu führen, dass das betroffene System nicht mehr reagiert, bis es manuell neu gestartet wird.
- Mithilfe empfohlener Vorgehensweisen für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen. In diesem Fall sollten die SMB-Ports vom Internet blockiert werden.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich unvollständiger Antwort – CVE-2009-3676
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall:
Diese Ports werden dazu verwendet, eine Verbindung mit der betroffenen Komponente zu initiieren. Das Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall schützt Systeme hinter dieser Firewall vor Angriffen, die diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen versuchen. Für diese Sicherheitsanfälligkeit sollten sowohl der eingehende als auch der ausgehende SMB-Datenverkehr blockiert werden, um die Anfälligkeit zu verringern. Microsoft empfiehlt das Blockieren der gesamten unerwünscht eingehenden Kommunikation aus dem Internet. So können Sie Angriffe verhindern, bei denen möglicherweise andere Ports verwendet werden. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie im TechNet-Artikel TCP- und UDP-Portzuweisungen.
Auswirkung der Problemumgehung: Mehrere Windows-Dienste verwenden die betroffenen Ports. Durch das Blockieren der Verbindung zu den Ports funktionieren verschiedene Anwendungen oder Dienste möglicherweise nicht mehr. Einige der möglicherweise betroffenen Anwendungen und Dienste werden im Folgenden aufgeführt.
- Anwendungen, die SMB (CIFS) verwenden
- Anwendungen, die Mailslots oder Named Pipes (RPC über SMB) verwenden
- Server (Datei- und Druckerfreigabe)
- Gruppenrichtlinie
- Anmeldedienst
- Distributed File System (DFS)
- Terminal Server-Lizenzierung
- Druckwarteschlange
- Computerbrowser
- Remote Procedure Call Locator
- Faxdienst
- Indexdienst
- Leistungsprotokolle und Warnmeldungen
- Systems Management Server
- Lizenzprotokollierdienst
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Aufheben der Blockierung der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie unter TCP- und UDP-Portzuweisungen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich unvollständiger Antwort – CVE-2009-3676
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Es handelt sich bei dieser Sicherheitsanfälligkeit um einen Denial-of-Service-Angriff. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann bewirken, dass das betroffene System nicht mehr reagiert, bis es manuell neu gestartet wird. Beachten Sie, dass eine DoS-Sicherheitsanfälligkeit (Denial-of-Service) einem Angreifer keine Codeausführung oder Erhöhung von Benutzerberechtigungen ermöglicht, sondern dazu führt, dass das betroffene System nicht mehr reagiert, bis es manuell neu gestartet wird.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass die Implementierung des Microsoft SMB-Clients (Server Message Block) unvollständige SMB-Antworten falsch verarbeitet.
Was ist das Microsoft SMB-Protokoll (Server Message Block)?
Das Microsoft SMB-Protokoll (Server Message Block) ist ein Microsoft-Protokoll zur Dateifreigabe für Netzwerke, das in Microsoft Windows verwendet wird. Weitere Informationen zu SMB finden Sie im MSDN-Artikel „Microsoft SMB-Protokoll und CIFS-Protokoll – Übersicht“.
Was ist SMBv2 (Microsoft Server Message Block Version 2)?
SMB (Server Message Block) ist das standardmäßig auf Windows-basierten Computern verwendete Protokoll zur Dateifreigabe. SMB Version 2.0 (SMBv2) ist ein Update für dieses Protokoll und wird nur auf Computern unterstützt, auf denen Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Vista ausgeführt wird. SMBv2 kann nur verwendet werden, wenn es sowohl vom Client als auch vom Server unterstützt wird. Wenn entweder der Client oder der Server SMBv2 nicht unterstützen kann, wird stattdessen das SMB 1.0-Protokoll verwendet. Über die für Dateivorgänge zu verwendende Version des SMB-Protokolls wird während der Verhandlungsphase entschieden. Während der Verhandlungsphase kündigt ein Windows Vista-Client dem Server an, dass er das neue SMBv2-Protokoll verstehen kann. Wenn der Server (Windows Server 2008 oder höher) SMBv2 versteht, wird für die nachfolgende Kommunikation SMBv2 ausgewählt. Andernfalls verwenden Client und Server SMB 1.0 und arbeiten normal weiter. Weitere Informationen zu SMBv2 finden Sie im MSDN-Artikel SMB (Server Message Block) Version 2-Protokollspezifikation.
Was ist der Unterschied zwischen SMBv1 und SMBv2?
Beide Protokolle werden von Clients verwendet, um über das Netzwerk Datei- und Druckdienste von einem Serversystem anzufordern. Beide sind zustandsbehaftete Protokolle, mit denen Clients eine Verbindung zu einem Server herstellen, einen authentifizierten Kontext für diese Verbindung einrichten und dann verschiedene Anforderungen für den Zugriff auf Dateien, Drucker und Named Pipes für die prozessübergreifende Kommunikation ausgeben können. Das SMBv2-Protokoll ist eine umfassende Überarbeitung des vorhandenen SMB-Protokolls. Obwohl viele der zugrunde liegenden Konzepte die gleichen sind, sind die Paketformate vollkommen unterschiedlich. Zusätzlich zu allen Funktionen von SMBv1 stellt das SMBv2-Protokoll mehrere Verbesserungen bereit:
- Ermöglichen der Wiederherstellung eines Open zu einer Datei, nachdem eine Clientverbindung vorübergehend unterbrochen wurde.
- Ermöglichen eines Ausgleichs der Anzahl gleichzeitiger Vorgänge, die für einen Client zu einem beliebigen Zeitpunkt ausstehend sein dürfen, durch den Server.
- Bereitstellen von Skalierbarkeit hinsichtlich der Anzahl von Freigaben, Benutzern und gleichzeitig geöffneten Dateien.
- Unterstützung symbolischer Verknüpfungen.
- Verwendung eines stärkeren Algorithmus zur Überprüfung der Integrität von Anforderungen und Antworten.
Welche Versionen von SMB sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit betrifft sowohl SMBv1 als auch SMBv2.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann bewirken, dass das betroffene System nicht mehr reagiert, bis es neu gestartet wird.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann einen speziell gestalteten SMB-Server hosten, der zum Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit entwickelt wurde, und dann einen Benutzer dazu verleiten, eine SMB-Verbindung zu ihm zu initiieren. Außerdem kann ein Angreifer im lokalen Netzwerk einen Man-in-the-Middle-Angriff durchführen, um mit einer fehlerhaften SMB-Antwort auf eine legitime SMB-Anforderung zu antworten.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Alle betroffenen Betriebssysteme sind gefährdet.
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit mittels Internet Explorer ausgenutzt werden?
Nein. Allerdings kann dieses Problem unabhängig vom Browsertyp mithilfe von Webtransaktionen ausgenutzt werden. In einem webbasierten Angriffsszenario müsste ein Angreifer eine Webseite hosten, die eine speziell gestaltete URI enthält. Ein Benutzer, der zu dieser Website navigiert ist, würde eine SMB-Verbindung zu einem vom Angreifer kontrollierten SMB-Server erzwingen, der dann an den Benutzer eine fehlerhafte Antwort zurücksenden würde. Diese Antwort würde dazu führen, dass das System der Benutzer nicht mehr reagiert. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
Was ist eine URI?
Ein Uniform Resource Identifier (URI) ist eine Zeichenfolge, mit der Ressourcen im Internet oder über ein Netzwerk identifiziert werden bzw. auf diese eingewirkt wird. Eine URL ist ein typisches Beispiel für eine URI, die auf eine Ressource wie eine Website verweist. Weitere Informationen zu URIs finden Sie unter RFC 2396.
Was bewirkt das Update?
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie der SMB-Client unvollständige SMB-Antworten verarbeitet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Ja. Diese Sicherheitsanfälligkeit wurde veröffentlicht. Ihr wurde die Nummer für allgemeine Sicherheitsanfälligkeit CVE-2009-3676 zugewiesen.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich Speicherzuordnung – CVE-2010-0269
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der Ausführung nicht authentifizierten Remotecodes vor, die dadurch verursacht wird, wie die Implementierung des Microsoft SMB-Clients (Server Message Block) beim Analysieren speziell gestalteter SMB-Antworten Speicher zuteilt. Ein Versuch, die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, erfordert keine Authentifizierung. Dadurch kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete SMB-Antwort auf eine vom Client initiierte SMB-Anforderung sendet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann beliebigen Code ausführen und vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-0269.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich Speicherzuordnung – CVE-2010-0269
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Mithilfe empfohlener Vorgehensweisen für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen. In diesem Fall sollten die SMB-Ports vom Internet blockiert werden.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich Speicherzuordnung – CVE-2010-0269
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall:
Diese Ports werden dazu verwendet, eine Verbindung mit der betroffenen Komponente zu initiieren. Das Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall schützt Systeme hinter dieser Firewall vor Angriffen, die diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen versuchen. Für diese Sicherheitsanfälligkeit sollten sowohl der eingehende als auch der ausgehende SMB-Datenverkehr blockiert werden, um die Anfälligkeit zu verringern. Microsoft empfiehlt das Blockieren der gesamten unerwünscht eingehenden Kommunikation aus dem Internet. So können Sie Angriffe verhindern, bei denen möglicherweise andere Ports verwendet werden. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie im TechNet-Artikel TCP- und UDP-Portzuweisungen.
Auswirkung der Problemumgehung: Mehrere Windows-Dienste verwenden die betroffenen Ports. Durch das Blockieren der Verbindung zu den Ports funktionieren verschiedene Anwendungen oder Dienste möglicherweise nicht mehr. Einige der möglicherweise betroffenen Anwendungen und Dienste werden im Folgenden aufgeführt.
- Anwendungen, die SMB (CIFS) verwenden
- Anwendungen, die Mailslots oder Named Pipes (RPC über SMB) verwenden
- Server (Datei- und Druckerfreigabe)
- Gruppenrichtlinie
- Anmeldedienst
- Distributed File System (DFS)
- Terminal Server-Lizenzierung
- Druckwarteschlange
- Computerbrowser
- Remote Procedure Call Locator
- Faxdienst
- Indexdienst
- Leistungsprotokolle und Warnmeldungen
- Systems Management Server
- Lizenzprotokollierdienst
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Aufheben der Blockierung der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie unter TCP- und UDP-Portzuweisungen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich Speicherzuordnung – CVE-2010-0269
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass die Implementierung des Microsoft SMB-Clients (Server Message Block) Speicher beim Analysieren speziell gestalteter SMB-Antworten falsch zuteilt.
Was ist das Microsoft SMB-Protokoll (Server Message Block)?
Das Microsoft SMB-Protokoll (Server Message Block) ist ein Microsoft-Protokoll zur Dateifreigabe für Netzwerke, das in Microsoft Windows verwendet wird. Weitere Informationen zu SMB finden Sie im MSDN-Artikel Microsoft SMB-Protokoll und CIFS-Protokoll – Übersicht.
Was ist SMBv2 (Microsoft Server Message Block Version 2)?
SMB (Server Message Block) ist das standardmäßig auf Windows-basierten Computern verwendete Protokoll zur Dateifreigabe. SMB Version 2.0 (SMBv2) ist ein Update für dieses Protokoll und wird nur auf Computern unterstützt, auf denen Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Vista ausgeführt wird. SMBv2 kann nur verwendet werden, wenn es sowohl vom Client als auch vom Server unterstützt wird. Wenn entweder der Client oder der Server SMBv2 nicht unterstützen kann, wird stattdessen das SMB 1.0-Protokoll verwendet. Über die für Dateivorgänge zu verwendende Version des SMB-Protokolls wird während der Verhandlungsphase entschieden. Während der Verhandlungsphase kündigt ein Windows Vista-Client dem Server an, dass er das neue SMBv2-Protokoll verstehen kann. Wenn der Server (Windows Server 2008 oder höher) SMBv2 versteht, wird für die nachfolgende Kommunikation SMBv2 ausgewählt. Andernfalls verwenden Client und Server SMB 1.0 und arbeiten normal weiter. Weitere Informationen zu SMBv2 finden Sie im MSDN-Artikel SMB (Server Message Block) Version 2-Protokollspezifikation.
Was ist der Unterschied zwischen SMBv1 und SMBv2?
Beide Protokolle werden von Clients verwendet, um über das Netzwerk Datei- und Druckdienste von einem Serversystem anzufordern. Beide sind zustandsbehaftete Protokolle, mit denen Clients eine Verbindung zu einem Server herstellen, einen authentifizierten Kontext für diese Verbindung einrichten und dann verschiedene Anforderungen für den Zugriff auf Dateien, Drucker und Named Pipes für die prozessübergreifende Kommunikation ausgeben können. Das SMBv2-Protokoll ist eine umfassende Überarbeitung des vorhandenen SMB-Protokolls. Obwohl viele der zugrunde liegenden Konzepte die gleichen sind, sind die Paketformate vollkommen unterschiedlich. Zusätzlich zu allen Funktionen von SMBv1 stellt das SMBv2-Protokoll mehrere Verbesserungen bereit:
- Ermöglichen der Wiederherstellung eines Open zu einer Datei, nachdem eine Clientverbindung vorübergehend unterbrochen wurde.
- Ermöglichen eines Ausgleichs der Anzahl gleichzeitiger Vorgänge, die für einen Client zu einem beliebigen Zeitpunkt ausstehend sein dürfen, durch den Server.
- Bereitstellen von Skalierbarkeit hinsichtlich der Anzahl von Freigaben, Benutzern und gleichzeitig geöffneten Dateien.
- Unterstützung symbolischer Verknüpfungen.
- Verwendung eines stärkeren Algorithmus zur Überprüfung der Integrität von Anforderungen und Antworten.
Welche Versionen von SMB sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Das in diesem CVE behandelte Problem betrifft sowohl SMBv1 als auch SMBv2.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Die meisten Versuche, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, bewirken, dass ein betroffenes System nicht mehr reagiert und neu startet.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann einen speziell gestalteten SMB-Server hosten, der zum Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit entwickelt wurde, und dann einen Benutzer dazu verleiten, eine SMB-Verbindung zu ihm zu initiieren. Außerdem kann ein Angreifer im lokalen Netzwerk einen Man-in-the-Middle-Angriff durchführen, um mit einer fehlerhaften SMB-Antwort auf eine legitime SMB-Anforderung zu antworten.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Alle betroffenen Betriebssysteme sind gefährdet.
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit mittels Internet Explorer ausgenutzt werden?
Nein. Allerdings kann dieses Problem unabhängig vom Browsertyp mithilfe von Webtransaktionen ausgenutzt werden. In einem webbasierten Angriffsszenario müsste ein Angreifer eine Webseite hosten, die eine speziell gestaltete URI enthält. Ein Benutzer, der zu dieser Website navigiert ist, würde eine SMB-Verbindung zu einem vom Angreifer kontrollierten SMB-Server erzwingen, der dann an den Benutzer eine fehlerhafte Antwort zurücksenden würde. Diese Antwort würde dazu führen, dass das System der Benutzer nicht mehr reagiert. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
Was ist eine URI?
Ein Uniform Resource Identifier (URI) ist eine Zeichenfolge, mit der Ressourcen im Internet oder über ein Netzwerk identifiziert werden bzw. auf diese eingewirkt wird. Eine URL ist ein typisches Beispiel für eine URI, die auf eine Ressource wie eine Website verweist. Weitere Informationen zu URIs finden Sie unter RFC 2396.
Was bewirkt das Update?
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie der SMB-Client beim Analysieren speziell gestalteter SMB-Antworten Speicher zuteilt.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bei Transaktionen – CVE-2010-0270
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der Ausführung nicht authentifizierten Remotecodes vor, die dadurch verursacht wird, wie die Implementierung des Microsoft SMB-Clients (Server Message Block) speziell gestaltete SMB-Transaktionsantworten verarbeitet. Ein Versuch, die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, erfordert keine Authentifizierung. Dadurch kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete SMB-Antwort auf eine vom Client initiierte SMB-Anforderung sendet. Wenn ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann er vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-0270.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bei Transaktionen – CVE-2010-0270
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Mithilfe empfohlener Vorgehensweisen für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen. In diesem Fall sollten die SMB-Ports vom Internet blockiert werden.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bei Transaktionen – CVE-2010-0270
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall:
Diese Ports werden dazu verwendet, eine Verbindung mit der betroffenen Komponente zu initiieren. Das Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall schützt Systeme hinter dieser Firewall vor Angriffen, die diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen versuchen. Für diese Sicherheitsanfälligkeit sollten sowohl der eingehende als auch der ausgehende SMB-Datenverkehr blockiert werden, um die Anfälligkeit zu verringern. Microsoft empfiehlt das Blockieren der gesamten unerwünscht eingehenden Kommunikation aus dem Internet. So können Sie Angriffe verhindern, bei denen möglicherweise andere Ports verwendet werden. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie im TechNet-Artikel TCP- und UDP-Portzuweisungen.
Auswirkung der Problemumgehung: Mehrere Windows-Dienste verwenden die betroffenen Ports. Durch das Blockieren der Verbindung zu den Ports funktionieren verschiedene Anwendungen oder Dienste möglicherweise nicht mehr. Einige der möglicherweise betroffenen Anwendungen und Dienste werden im Folgenden aufgeführt.
- Anwendungen, die SMB (CIFS) verwenden
- Anwendungen, die Mailslots oder Named Pipes (RPC über SMB) verwenden
- Server (Datei- und Druckerfreigabe)
- Gruppenrichtlinie
- Anmeldedienst
- Distributed File System (DFS)
- Terminal Server-Lizenzierung
- Druckwarteschlange
- Computerbrowser
- Remote Procedure Call Locator
- Faxdienst
- Indexdienst
- Leistungsprotokolle und Warnmeldungen
- Systems Management Server
- Lizenzprotokollierdienst
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Aufheben der Blockierung der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie unter TCP- und UDP-Portzuweisungen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bei Transaktionen – CVE-2010-0270
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass der Microsoft SMB-Client (Server Message Block) die Felder in der SMB-Antwort nicht richtig überprüft. Dies kann zu einer Speicherbeschädigung führen, die eine Codeausführung mit Berechtigungen auf Systemebene ermöglicht.
Was ist das Microsoft SMB-Protokoll (Server Message Block)?
Das Microsoft SMB-Protokoll (Server Message Block) ist ein Microsoft-Protokoll zur Dateifreigabe für Netzwerke, das in Microsoft Windows verwendet wird. Weitere Informationen zu SMB finden Sie im MSDN-Artikel Microsoft SMB-Protokoll und CIFS-Protokoll – Übersicht.
Was ist SMBv2 (Microsoft Server Message Block Version 2)?
SMB (Server Message Block) ist das standardmäßig auf Windows-basierten Computern verwendete Protokoll zur Dateifreigabe. SMB Version 2.0 (SMBv2) ist ein Update für dieses Protokoll und wird nur auf Computern unterstützt, auf denen Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Vista ausgeführt wird. SMBv2 kann nur verwendet werden, wenn es sowohl vom Client als auch vom Server unterstützt wird. Wenn entweder der Client oder der Server SMBv2 nicht unterstützen kann, wird stattdessen das SMB 1.0-Protokoll verwendet. Über die für Dateivorgänge zu verwendende Version des SMB-Protokolls wird während der Verhandlungsphase entschieden. Während der Verhandlungsphase kündigt ein Windows Vista-Client dem Server an, dass er das neue SMBv2-Protokoll verstehen kann. Wenn der Server (Windows Server 2008 oder höher) SMBv2 versteht, wird für die nachfolgende Kommunikation SMBv2 ausgewählt. Andernfalls verwenden Client und Server SMB 1.0 und arbeiten normal weiter. Weitere Informationen zu SMBv2 finden Sie im MSDN-Artikel SMB (Server Message Block) Version 2-Protokollspezifikation.
Was ist der Unterschied zwischen SMBv1 und SMBv2?
Beide Protokolle werden von Clients verwendet, um über das Netzwerk Datei- und Druckdienste von einem Serversystem anzufordern. Beide sind zustandsbehaftete Protokolle, mit denen Clients eine Verbindung zu einem Server herstellen, einen authentifizierten Kontext für diese Verbindung einrichten und dann verschiedene Anforderungen für den Zugriff auf Dateien, Drucker und Named Pipes für die prozessübergreifende Kommunikation ausgeben können. Das SMBv2-Protokoll ist eine umfassende Überarbeitung des vorhandenen SMB-Protokolls. Obwohl viele der zugrunde liegenden Konzepte die gleichen sind, sind die Paketformate vollkommen unterschiedlich. Zusätzlich zu allen Funktionen von SMBv1 stellt das SMBv2-Protokoll mehrere Verbesserungen bereit:
- Ermöglichen der Wiederherstellung eines Open zu einer Datei, nachdem eine Clientverbindung vorübergehend unterbrochen wurde.
- Ermöglichen eines Ausgleichs der Anzahl gleichzeitiger Vorgänge, die für einen Client zu einem beliebigen Zeitpunkt ausstehend sein dürfen, durch den Server.
- Bereitstellen von Skalierbarkeit hinsichtlich der Anzahl von Freigaben, Benutzern und gleichzeitig geöffneten Dateien.
- Unterstützung symbolischer Verknüpfungen.
- Verwendung eines stärkeren Algorithmus zur Überprüfung der Integrität von Anforderungen und Antworten.
Welche Versionen von SMB sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Das in diesem CVE behandelte Problem betrifft sowohl SMBv1 als auch SMBv2.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Die meisten Versuche, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, bewirken, dass ein betroffenes System nicht mehr reagiert und neu startet.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann einen speziell gestalteten SMB-Server hosten, der zum Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit entwickelt wurde, und dann einen Benutzer dazu verleiten, eine SMB-Verbindung zu ihm zu initiieren. Außerdem kann ein Angreifer im lokalen Netzwerk einen Man-in-the-Middle-Angriff durchführen, um mit einer fehlerhaften SMB-Antwort auf eine legitime SMB-Anforderung zu antworten.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Alle betroffenen Betriebssysteme sind gefährdet.
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit mittels Internet Explorer ausgenutzt werden?
Nein. Allerdings kann dieses Problem unabhängig vom Browsertyp mithilfe von Webtransaktionen ausgenutzt werden. In einem webbasierten Angriffsszenario müsste ein Angreifer eine Webseite hosten, die eine speziell gestaltete URI enthält. Ein Benutzer, der zu dieser Website navigiert ist, würde eine SMB-Verbindung zu einem vom Angreifer kontrollierten SMB-Server erzwingen, der dann an den Benutzer eine fehlerhafte Antwort zurücksenden würde. Diese Antwort würde dazu führen, dass das System der Benutzer nicht mehr reagiert. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
Was ist eine URI?
Ein Uniform Resource Identifier (URI) ist eine Zeichenfolge, mit der Ressourcen im Internet oder über ein Netzwerk identifiziert werden bzw. auf diese eingewirkt wird. Eine URL ist ein typisches Beispiel für eine URI, die auf eine Ressource wie eine Website verweist. Weitere Informationen zu URIs finden Sie unter RFC 2396.
Was bewirkt das Update?
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie Felder innerhalb der SMB-Antwort überprüft werden.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich Analyse von Antworten – CVE-2010-0476
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der Ausführung nicht authentifizierten Remotecodes vor, die dadurch verursacht wird, wie die Implementierung des Microsoft SMB-Clients (Server Message Block) speziell gestaltete SMB-Transaktionsantworten analysiert. Ein Versuch, die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, erfordert keine Authentifizierung. Dadurch kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete SMB-Antwort auf eine vom Client initiierte SMB-Anforderung sendet. Wenn ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann er vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-0476.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich Analyse von Antworten – CVE-2010-0476
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Mithilfe empfohlener Vorgehensweisen für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen. In diesem Fall sollten die SMB-Ports vom Internet blockiert werden.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich Analyse von Antworten – CVE-2010-0476
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall:
Diese Ports werden dazu verwendet, eine Verbindung mit der betroffenen Komponente zu initiieren. Das Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall schützt Systeme hinter dieser Firewall vor Angriffen, die diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen versuchen. Für diese Sicherheitsanfälligkeit sollten sowohl der eingehende als auch der ausgehende SMB-Datenverkehr blockiert werden, um die Anfälligkeit zu verringern. Microsoft empfiehlt das Blockieren der gesamten unerwünscht eingehenden Kommunikation aus dem Internet. So können Sie Angriffe verhindern, bei denen möglicherweise andere Ports verwendet werden. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie im TechNet-Artikel TCP- und UDP-Portzuweisungen.
Auswirkung der Problemumgehung: Mehrere Windows-Dienste verwenden die betroffenen Ports. Durch das Blockieren der Verbindung zu den Ports funktionieren verschiedene Anwendungen oder Dienste möglicherweise nicht mehr. Einige der möglicherweise betroffenen Anwendungen und Dienste werden im Folgenden aufgeführt.
- Anwendungen, die SMB (CIFS) verwenden
- Anwendungen, die Mailslots oder Named Pipes (RPC über SMB) verwenden
- Server (Datei- und Druckerfreigabe)
- Gruppenrichtlinie
- Anmeldedienst
- Distributed File System (DFS)
- Terminal Server-Lizenzierung
- Druckwarteschlange
- Computerbrowser
- Remote Procedure Call Locator
- Faxdienst
- Indexdienst
- Leistungsprotokolle und Warnmeldungen
- Systems Management Server
- Lizenzprotokollierdienst
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Aufheben der Blockierung der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie unter TCP- und UDP-Portzuweisungen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich Analyse von Antworten – CVE-2010-0476
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit liegt vor, weil die Implementierung des Microsoft SMB-Clients (Server Message Block) speziell gestaltete SMB-Transaktionsantworten nicht richtig analysiert. Dies kann zu einer Speicherbeschädigung führen, die eine Codeausführung mit Berechtigungen auf Systemebene ermöglicht.
Was ist das Microsoft SMB-Protokoll (Server Message Block)?
Das Microsoft SMB-Protokoll (Server Message Block) ist ein Microsoft-Protokoll zur Dateifreigabe für Netzwerke, das in Microsoft Windows verwendet wird. Weitere Informationen zu SMB finden Sie im MSDN-Artikel Microsoft SMB-Protokoll und CIFS-Protokoll – Übersicht.
Was ist SMBv2 (Microsoft Server Message Block Version 2)?
SMB (Server Message Block) ist das standardmäßig auf Windows-basierten Computern verwendete Protokoll zur Dateifreigabe. SMB Version 2.0 (SMBv2) ist ein Update für dieses Protokoll und wird nur auf Computern unterstützt, auf denen Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Vista ausgeführt wird. SMBv2 kann nur verwendet werden, wenn es sowohl vom Client als auch vom Server unterstützt wird. Wenn entweder der Client oder der Server SMBv2 nicht unterstützen kann, wird stattdessen das SMB 1.0-Protokoll verwendet. Über die für Dateivorgänge zu verwendende Version des SMB-Protokolls wird während der Verhandlungsphase entschieden. Während der Verhandlungsphase kündigt ein Windows Vista-Client dem Server an, dass er das neue SMBv2-Protokoll verstehen kann. Wenn der Server (Windows Server 2008 oder höher) SMBv2 versteht, wird für die nachfolgende Kommunikation SMBv2 ausgewählt. Andernfalls verwenden Client und Server SMB 1.0 und arbeiten normal weiter. Weitere Informationen zu SMBv2 finden Sie im MSDN-Artikel SMB (Server Message Block) Version 2-Protokollspezifikation.
Was ist der Unterschied zwischen SMBv1 und SMBv2?
Beide Protokolle werden von Clients verwendet, um über das Netzwerk Datei- und Druckdienste von einem Serversystem anzufordern. Beide sind zustandsbehaftete Protokolle, mit denen Clients eine Verbindung zu einem Server herstellen, einen authentifizierten Kontext für diese Verbindung einrichten und dann verschiedene Anforderungen für den Zugriff auf Dateien, Drucker und Named Pipes für die prozessübergreifende Kommunikation ausgeben können. Das SMBv2-Protokoll ist eine umfassende Überarbeitung des vorhandenen SMB-Protokolls. Obwohl viele der zugrunde liegenden Konzepte die gleichen sind, sind die Paketformate vollkommen unterschiedlich. Zusätzlich zu allen Funktionen von SMBv1 stellt das SMBv2-Protokoll mehrere Verbesserungen bereit:
- Ermöglichen der Wiederherstellung eines Open zu einer Datei, nachdem eine Clientverbindung vorübergehend unterbrochen wurde.
- Ermöglichen eines Ausgleichs der Anzahl gleichzeitiger Vorgänge, die für einen Client zu einem beliebigen Zeitpunkt ausstehend sein dürfen, durch den Server.
- Bereitstellen von Skalierbarkeit hinsichtlich der Anzahl von Freigaben, Benutzern und gleichzeitig geöffneten Dateien.
- Unterstützung symbolischer Verknüpfungen.
- Verwendung eines stärkeren Algorithmus zur Überprüfung der Integrität von Anforderungen und Antworten.
Welche Versionen von SMB sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit betrifft sowohl SMBv1 als auch SMBv2.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Die meisten Versuche, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, bewirken, dass ein betroffenes System nicht mehr reagiert und neu startet.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann einen speziell gestalteten SMB-Server hosten, der zum Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit entwickelt wurde, und dann einen Benutzer dazu verleiten, eine SMB-Verbindung zu ihm zu initiieren. Außerdem kann ein Angreifer im lokalen Netzwerk einen Man-in-the-Middle-Angriff durchführen, um mit einer fehlerhaften SMB-Antwort auf eine legitime SMB-Anforderung zu antworten.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Alle betroffenen Betriebssysteme sind gefährdet.
Weshalb wird der Schweregrad für Windows 7 und Windows Server 2008 R2 als Niedrig eingestuft?
Obwohl diese Sicherheitsanfälligkeit diese Plattformen nicht direkt betrifft, können TDI-Filter von Drittanbietern vorhanden sein, die anfällig für dieses Problem sind. Das Update behebt dieses Problem. Mit diesen Plattformen werden keine TDI-Filter geliefert, die anfällig für dieses Problem sind. Microsoft sind keine TDI-Filter von Drittanbietern bekannt, die von diesem Problem betroffen sind.
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit mittels Internet Explorer ausgenutzt werden?
Nein. Allerdings kann dieses Problem unabhängig vom Browsertyp mithilfe von Webtransaktionen ausgenutzt werden. In einem webbasierten Angriffsszenario müsste ein Angreifer eine Webseite hosten, die eine speziell gestaltete URI enthält. Ein Benutzer, der zu dieser Website navigiert ist, würde eine SMB-Verbindung zu einem vom Angreifer kontrollierten SMB-Server erzwingen, der dann an den Benutzer eine fehlerhafte Antwort zurücksenden würde. Diese Antwort würde dazu führen, dass das System der Benutzer nicht mehr reagiert. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
Was ist eine URI?
Ein Uniform Resource Identifier (URI) ist eine Zeichenfolge, mit der Ressourcen im Internet oder über ein Netzwerk identifiziert werden bzw. auf diese eingewirkt wird. Eine URL ist ein typisches Beispiel für eine URI, die auf eine Ressource wie eine Website verweist. Weitere Informationen zu URIs finden Sie unter RFC 2396.
Was bewirkt das Update?
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie der SMB-Client speziell gestaltete SMB-Transaktionsantworten analysiert.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich Nachrichtengröße – CVE-2010-0477
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich der Ausführung nicht authentifizierten Remotecodes vor, die dadurch verursacht wird, wie die Implementierung des Microsoft SMB-Clients (Server Message Block) speziell gestaltete SMB-Antworten verarbeitet. Ein Versuch, die Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, erfordert keine Authentifizierung. Dadurch kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete SMB-Antwort auf eine vom Client initiierte SMB-Anforderung sendet. Wenn ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann er vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-0477.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich Nachrichtengröße – CVE-2010-0477
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Mithilfe empfohlener Vorgehensweisen für die Firewall und standardisierten Firewallkonfigurationen können Netzwerke vor Remoteangriffen von außerhalb des Unternehmens geschützt werden. Eine bewährte Methode besteht darin, für Systeme, die mit dem Internet verbunden sind, nur eine minimale Anzahl von Ports zu öffnen. In diesem Fall sollten die SMB-Ports vom Internet blockiert werden.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich Nachrichtengröße – CVE-2010-0477
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall:
Diese Ports werden dazu verwendet, eine Verbindung mit der betroffenen Komponente zu initiieren. Das Blockieren der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall schützt Systeme hinter dieser Firewall vor Angriffen, die diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen versuchen. Für diese Sicherheitsanfälligkeit sollten sowohl der eingehende als auch der ausgehende SMB-Datenverkehr blockiert werden, um die Anfälligkeit zu verringern. Microsoft empfiehlt das Blockieren der gesamten unerwünscht eingehenden Kommunikation aus dem Internet. So können Sie Angriffe verhindern, bei denen möglicherweise andere Ports verwendet werden. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie im TechNet-Artikel TCP- und UDP-Portzuweisungen.
Auswirkung der Problemumgehung: Mehrere Windows-Dienste verwenden die betroffenen Ports. Durch das Blockieren der Verbindung zu den Ports funktionieren verschiedene Anwendungen oder Dienste möglicherweise nicht mehr. Einige der möglicherweise betroffenen Anwendungen und Dienste werden im Folgenden aufgeführt.
- Anwendungen, die SMB (CIFS) verwenden
- Anwendungen, die Mailslots oder Named Pipes (RPC über SMB) verwenden
- Server (Datei- und Druckerfreigabe)
- Gruppenrichtlinie
- Anmeldedienst
- Distributed File System (DFS)
- Terminal Server-Lizenzierung
- Druckwarteschlange
- Computerbrowser
- Remote Procedure Call Locator
- Faxdienst
- Indexdienst
- Leistungsprotokolle und Warnmeldungen
- Systems Management Server
- Lizenzprotokollierdienst
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Aufheben der Blockierung der TCP-Ports 139 und 445 an der Firewall. Weitere Informationen zu den Ports finden Sie unter TCP- und UDP-Portzuweisungen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich Nachrichtengröße – CVE-2010-0477
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann eine Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Die Sicherheitsanfälligkeit wird dadurch verursacht, dass die Implementierung des Microsoft SMB-Clients (Server Message Block) speziell gestaltete SMB-Antworten falsch verarbeitet, was dazu führt, dass der SMB-Client die gesamte Antwort liest und dem Winsock-Kernel einen ungültigen Wert übermittelt.
Was ist das Microsoft SMB-Protokoll (Server Message Block)?
Das Microsoft SMB-Protokoll (Server Message Block) ist ein Microsoft-Protokoll zur Dateifreigabe für Netzwerke, das in Microsoft Windows verwendet wird. Weitere Informationen zu SMB finden Sie im MSDN-Artikel Microsoft SMB-Protokoll und CIFS-Protokoll – Übersicht.
Was ist SMBv2 (Microsoft Server Message Block Version 2)?
SMB (Server Message Block) ist das standardmäßig auf Windows-basierten Computern verwendete Protokoll zur Dateifreigabe. SMB Version 2.0 (SMBv2) ist ein Update für dieses Protokoll und wird nur auf Computern unterstützt, auf denen Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Vista ausgeführt wird. SMBv2 kann nur verwendet werden, wenn es sowohl vom Client als auch vom Server unterstützt wird. Wenn entweder der Client oder der Server SMBv2 nicht unterstützen kann, wird stattdessen das SMB 1.0-Protokoll verwendet. Über die für Dateivorgänge zu verwendende Version des SMB-Protokolls wird während der Verhandlungsphase entschieden. Während der Verhandlungsphase kündigt ein Windows Vista-Client dem Server an, dass er das neue SMBv2-Protokoll verstehen kann. Wenn der Server (Windows Server 2008 oder höher) SMBv2 versteht, wird für die nachfolgende Kommunikation SMBv2 ausgewählt. Andernfalls verwenden Client und Server SMB 1.0 und arbeiten normal weiter. Weitere Informationen zu SMBv2 finden Sie im MSDN-Artikel SMB (Server Message Block) Version 2-Protokollspezifikation.
Was ist der Unterschied zwischen SMBv1 und SMBv2?
Beide Protokolle werden von Clients verwendet, um über das Netzwerk Datei- und Druckdienste von einem Serversystem anzufordern. Beide sind zustandsbehaftete Protokolle, mit denen Clients eine Verbindung zu einem Server herstellen, einen authentifizierten Kontext für diese Verbindung einrichten und dann verschiedene Anforderungen für den Zugriff auf Dateien, Drucker und Named Pipes für die prozessübergreifende Kommunikation ausgeben können. Das SMBv2-Protokoll ist eine umfassende Überarbeitung des vorhandenen SMB-Protokolls. Obwohl viele der zugrunde liegenden Konzepte die gleichen sind, sind die Paketformate vollkommen unterschiedlich. Zusätzlich zu allen Funktionen von SMBv1 stellt das SMBv2-Protokoll mehrere Verbesserungen bereit:
- Ermöglichen der Wiederherstellung eines Open zu einer Datei, nachdem eine Clientverbindung vorübergehend unterbrochen wurde.
- Ermöglichen eines Ausgleichs der Anzahl gleichzeitiger Vorgänge, die für einen Client zu einem beliebigen Zeitpunkt ausstehend sein dürfen, durch den Server.
- Bereitstellen von Skalierbarkeit hinsichtlich der Anzahl von Freigaben, Benutzern und gleichzeitig geöffneten Dateien.
- Unterstützung symbolischer Verknüpfungen.
- Verwendung eines stärkeren Algorithmus zur Überprüfung der Integrität von Anforderungen und Antworten.
Welche Versionen von SMB sind von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Das in diesem CVE behandelte Problem betrifft sowohl SMBv1 als auch SMBv2.
Was ist der Winsock-Kernel?
Der Winsock-Kernel (WSK) ist eine Netzwerkprogrammierschnittstelle (NPI) im Kernelmodus. Dank WSK können Softwaremodule im Kernelmodus Netzwerk-E/A-Vorgänge durchführen, indem sie dieselben Socket-Programmierkonzepte verwenden, die von Winsock2 im Benutzermodus unterstützt werden. Die WSK-NPI unterstützt bekannte Socketvorgänge wie z. B. Socketerstellung, Bindung, Verbindungsherstellung und Datenübertragungen (Senden und Empfangen). Aber obwohl die WSK-NPI größtenteils die gleichen Socketprogrammierkonzepte wie Winsock2 im Benutzermodus unterstützt, handelt es sich um eine vollständig neue und verschiedene Schnittstelle mit einzigartigen Merkmalen wie z. B. asynchroner E/A, die IRPs und Ereignisrückrufe zur Leistungsverbesserung verwendet. Weitere Informationen finden Sie in dem MSDN-Artikel Winsock-Kernel.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Die meisten Versuche, diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, bewirken, dass ein betroffenes System nicht mehr reagiert und neu startet.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann einen speziell gestalteten SMB-Server hosten, der zum Ausnutzen dieser Sicherheitsanfälligkeit entwickelt wurde, und dann einen Benutzer dazu verleiten, eine SMB-Verbindung zu ihm zu initiieren. Außerdem kann ein Angreifer im lokalen Netzwerk einen Man-in-the-Middle-Angriff durchführen, um mit einer fehlerhaften SMB-Antwort auf eine legitime SMB-Anforderung zu antworten.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Alle betroffenen Betriebssysteme sind gefährdet.
Kann diese Sicherheitsanfälligkeit mittels Internet Explorer ausgenutzt werden?
Nein. Allerdings kann dieses Problem unabhängig vom Browsertyp mithilfe von Webtransaktionen ausgenutzt werden. In einem webbasierten Angriffsszenario müsste ein Angreifer eine Webseite hosten, die eine speziell gestaltete URI enthält. Ein Benutzer, der zu dieser Website navigiert ist, würde eine SMB-Verbindung zu einem vom Angreifer kontrollierten SMB-Server erzwingen, der dann an den Benutzer eine fehlerhafte Antwort zurücksenden würde. Diese Antwort würde dazu führen, dass das System der Benutzer nicht mehr reagiert. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
Was ist eine URI?
Ein Uniform Resource Identifier (URI) ist eine Zeichenfolge, mit der Ressourcen im Internet oder über ein Netzwerk identifiziert werden bzw. auf diese eingewirkt wird. Eine URL ist ein typisches Beispiel für eine URI, die auf eine Ressource wie eine Website verweist. Weitere Informationen zu URIs finden Sie unter RFC 2396.
Was bewirkt das Update?
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem korrigiert wird, wie der SMB-Client speziell gestaltete SMB-Antworten verarbeitet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Informationen zum Update
Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.
Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.
Hinweis: Am 1. August 2009 hat Microsoft den Support für Office Update und das Inventurprogramm für Office-Update eingestellt. Verwenden Sie Microsoft Update, um weiterhin die aktuellen Updates für Microsoft Office-Produkte zu erhalten. Weitere Informationen finden Sie in Informationen zum Microsoft Office Update: Häufig gestellte Fragen (FAQs).
Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747.
Microsoft Baseline Security Analyzer
Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.
| Software | MBSA 2.1.1 |
|---|---|
| Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Ja |
| Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Ja |
| Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2003 Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Ja |
| Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | Ja |
| Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | Ja |
| Windows 7 für 32-Bit-Systeme | Ja |
| Windows 7 für x64-basierte Systeme | Ja |
| Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme | Ja |
| Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme | Ja |
Die aktuelle Version von MBSA wurde veröffentlicht: Microsoft Baseline Security Analyzer 2.1.1. Weitere Informationen finden Sie unter Microsoft Baseline Security Analyzer 2.1.
Windows Server Update Services
Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Updates und Sicherheitsupdates für Microsoft Windows 2000 und neuere Betriebssysteme, für Office XP und höher, für Exchange Server 2003 und für SQL Server 2000 bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Systems Management Server
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | SMS 2.0 | SMS 2003 mit SUIT | SMS 2003 mit ITMU | Configuration Manager 2007 |
|---|---|---|---|---|
| Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2003 Service Pack 2 | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows 7 für 32-Bit-Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows 7 für x64-basierte Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
Für SMS 2.0 und SMS 2003 kann das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) von SMS verwendet werden, um Sicherheitsupdates zu erkennen. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. Weitere Informationen zu den SMS-Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.
System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.
Updatekompatibilitätsbewertung und Microsoft Application Compatibility Toolkit
Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.
Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.
Bereitstellung von Sicherheitsupdates
Betroffene Software
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Windows 2000 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Windows2000-KB980232-x86-enu /quiet |
| Installieren ohne neu zu starten | Windows2000-KB980232-x86-enu /norestart |
| Protokolldatei aktualisieren | KB980232.log |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation: | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB980232$\Spuninst. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 980232. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB980232\Filelist |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
| /nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
| /extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
| /ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
| /verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert. - Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.
Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
- Überprüfung des Registrierungsschlüssels
Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.
Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.
Windows XP (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3: WindowsXP-KB980232-x86-enu /quiet |
| Für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2: WindowsServer2003.WindowsXP-KB980232-x64-enu /quiet | |
| Installieren ohne neu zu starten | Für Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3: WindowsXP-KB980232-x86-enu /norestart |
| Für Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2: WindowsServer2003.WindowsXP-KB980232-x64-enu /norestart | |
| Protokolldatei aktualisieren | KB980232.log |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation: | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB980232$\Spuninst. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 980232. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP4\KB980232\Filelist |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP3\KB980232\Filelist |
Hinweis Für unterstützte Versionen von Windows XP Professional x64 Edition ist dieses Sicherheitsupdate identisch mit unterstützten Versionen des Sicherheitsupdates für Windows Server 2003 x64 Edition.
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
| /nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
| /integrate:Pfad | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist. |
| /extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
| /ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
| /verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert. - Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.
Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
- Überprüfung des Registrierungsschlüssels
Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.
Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.
Windows Server 2003 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003: WindowsServer2003-KB980232-x86-enu /quiet |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003: WindowsServer2003.WindowsXP-KB980232-x64-enu /quiet | |
| Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: WindowsServer2003-KB980232-ia64-enu /quiet | |
| Installieren ohne neu zu starten | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003: WindowsServer2003-KB980232-x86-enu /norestart |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003: WindowsServer2003.WindowsXP-KB980232-x64-enu /norestart | |
| Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: WindowsServer2003-KB980232-ia64-enu /norestart | |
| Protokolldatei aktualisieren | KB980232.log |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. |
| HotPatching | Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341. |
| Informationen zur Deinstallation: | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB980232$\Spuninst. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 980232. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB980232\Filelist |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Wenn Sie kürzlich einen Hotfix installiert haben, um eine dieser Dateien zu aktualisieren, dann kopiert das Installationsprogramm die RTMQFE-, SP1QFE bzw. SP2QFE-Dateien auf Ihr System. Andernfalls kopiert das Installationsprogramm die Dateien RTMGDR, SP1GDR oder SP2GDR auf Ihr System. Möglicherweise enthalten die Sicherheitsupdates nicht alle Varianten dieser Dateien. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824994.
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
| /nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
| /integrate:Pfad | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist. |
| /extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
| /ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
| /verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation. |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis Je nach der Edition des Betriebssystems oder den Programmen, die auf Ihrem System installiert sind, sind u. U. einige der in der Dateiinformationstabelle aufgeführten Dateien nicht installiert. - Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.
Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
- Überprüfung des Registrierungsschlüssels
Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.
Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.
Windows Vista (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista: Windows6.0-KB980232-x86 /quiet |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista: Windows6.0-KB980232-x64 /quiet | |
| Installieren ohne neu zu starten | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista: Windows6.0-KB980232-x86 /quiet /norestart |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Vista: Windows6.0-KB980232-x64 /quiet /norestart | |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. |
| HotPatching | Nicht anwendbar. |
| Informationen zur Deinstallation: | WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 980232. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen. |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /?, /h, /help | Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt. |
| /quiet | Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt. |
| /norestart | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen. |
Hinweis Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
- Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
- Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Windows Server 2008 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008: Windows6.0-KB980232-x86 /quiet |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008: Windows6.0-KB980232-x64 /quiet | |
| Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008: Windows6.0-KB980232-ia64 /quiet | |
| Installieren ohne neu zu starten | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008: Windows6.0-KB980232-x86 /quiet /norestart |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008: Windows6.0-KB980232-x64 /quiet /norestart | |
| Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008: Windows6.0-KB980232-ia64 /quiet /norestart | |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. |
| HotPatching | Nicht anwendbar. |
| Informationen zur Deinstallation: | WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 980232. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen. |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /?, /h, /help | Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt. |
| /quiet | Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt. |
| /norestart | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen. |
Hinweis Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
- Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
- Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Windows 7 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7: Windows6.1-KB980232-x86 /quiet |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7: Windows6.1-KB980232-x64 /quiet | |
| Installieren ohne neu zu starten | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7: Windows6.1-KB980232-x86 /quiet /norestart |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7: Windows6.1-KB980232-x64 /quiet /norestart | |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. |
| HotPatching | Nicht anwendbar. |
| Informationen zur Deinstallation: | WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 980232. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen. |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /?, /h, /help | Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt. |
| /quiet | Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt. |
| /norestart | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen. |
Hinweis Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
- Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
- Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Windows Server 2008 R2 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2: Windows6.1-KB980232-x64 /quiet |
| Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2: Windows6.1-KB980232-ia64 /quiet | |
| Installieren ohne neu zu starten | Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2: Windows6.1-KB980232-x64 /quiet /norestart |
| Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2: Windows6.1-KB980232-ia64 /quiet /norestart | |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | Ja, Sie müssen das System neu starten, nachdem Sie dieses Sicherheitsupdate installiert haben. |
| HotPatching | Nicht anwendbar. |
| Informationen zur Deinstallation: | WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 980232. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen. |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /?, /h, /help | Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt. |
| /quiet | Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt. |
| /norestart | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen. |
Hinweis Weitere Informationen zum Installationsprogramm wusa.exe finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
- Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
- Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Weitere Informationen:
Danksagungen
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
- Mark Rabinovich von Visuality Systems Ltd. für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich Speicherzuordnung (CVE-2010-0269)
- Laurent Gaffié von stratsec für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bei Transaktionen (CVE-2010-0270)
- Laurent Gaffié von stratsec für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich Analyse von Antworten (CVE-2010-0476)
- Laurent Gaffié von stratsec für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit im SMB-Client bezüglich Nachrichtengröße (CVE-2010-0477)
Microsoft Active Protections Program (MAPP)
Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.
Support
- Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.
- Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.
Haftungsausschluss
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
Revisionen
- V1.0 (13. April 2010): Bulletin veröffentlicht.
- V1.1 (26. Mai 2010): Dem Abschnitt „Bekannte Probleme“ in der Kurzzusammenfassung wurde ein Verweis auf den Knowledge Base-Artikel 980232 hinzugefügt.
