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Microsoft Security Bulletin MS10-024 - Hoch

Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Exchange und Windows SMTP-Dienst können Denial-of-Service ermöglichen (981832)

Veröffentlicht: | Aktualisiert:

Version: 2.0

Allgemeine Informationen

Kurzzusammenfassung

Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit und eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Exchange und Windows SMTP-Dienst. Die schwerwiegendere dieser Sicherheitsanfälligkeiten kann Denial-of-Service ermöglichen, wenn ein Angreifer einem Computer, auf dem der SMTP-Dienst ausgeführt wird, eine speziell gestaltete DNS-Antwort sendet. Standardmäßig ist die SMTP-Komponente auf Windows Server 2003, Windows Server 2003 x64 Edition und Windows XP Professional x64 Edition nicht installiert.

Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003; 32-Bit und x64-basierte Editionen von Windows Server 2008; Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme und Microsoft Exchange Server 2003 als Hoch eingestuft. Dieses Sicherheitsupdate wird für Microsoft Exchange Server 2000 als Mittel eingestuft. Weitere Informationen finden Sie in dem Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.

Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem korrigiert wird, wie SMTP MX-Einträge analysiert und wie SMTP Speicher zum Interpretieren von SMTP-Befehlsantworten zuweist. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.

Empfehlung. Die Mehrheit der Benutzer hat die automatische Aktualisierung aktiviert und muss keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.

Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update so schnell wie möglich mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.

Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.

Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 981832 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.

Betroffene und nicht betroffene Software

Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.

Betroffene Software

BetriebssystemMaximale SicherheitsauswirkungBewertung des GesamtschweregradsBulletins, die durch dieses Update ersetzt werden
Microsoft Windows
Microsoft Windows 2000 Service Pack 4
(KB976323)
DoS (Denial of Service)HochKeine
Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3
(KB976323)
DoS (Denial of Service)HochKeine
Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2
(KB976323)
DoS (Denial of Service)HochKeine
Windows Server 2003 Service Pack 2
(KB976323)
DoS (Denial of Service)HochKeine
Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2
(KB976323)
DoS (Denial of Service)HochKeine
Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme
(KB976323)
DoS (Denial of Service)HochKeine
Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2**
(KB976323)
DoS (Denial of Service)HochKeine
Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2**
(KB976323)
DoS (Denial of Service)HochKeine
Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme**
(KB976323)
DoS (Denial of Service)HochKeine
Microsoft Server-Software
Microsoft Exchange Server 2000 Service Pack 3
(KB976703)
Offenlegung von InformationenMittelKeine
Microsoft Exchange Server 2003 Service Pack 2
(KB976702)
DoS (Denial of Service)HochKeine
Microsoft Exchange Server 2007 Service Pack 1 für x64-basierte Systeme
(KB981407)
KeineKeine[1]Keine
Microsoft Exchange Server 2007 Service Pack 2 für x64-basierte Systeme
(KB981383)
KeineKeine[1]Keine
Microsoft Exchange Server 2010 für x64-basierte Systeme
(KB981401)
KeineKeine[1]Keine

**Die Server Core-Installation ist nicht betroffen. Die durch dieses Update behobenen Sicherheitsanfälligkeiten betreffen unterstützte Editionen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 wie angegeben nicht, wenn diese mit der Server Core-Installationsoption installiert wurden. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den MSDN-Artikeln Server Core und Server Core für Windows Server 2008 R2. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.

[1]Bewertungen des Schweregrads treffen nicht auf dieses Update zu, da diese Software nicht von der Sicherheitsanfälligkeit betroffen ist, die in diesem Bulletin erörtert wird. Microsoft empfiehlt Benutzern dieser Software jedoch, dieses Update zu installieren, das eine Tiefenverteidigungsmaßnahme beinhaltet, die DNS-Transaktionen, die vom SMTP-Dienst initiiert werden, zusätzliche Quellportentropie hinzufügt. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate.

Nicht betroffene Software

Betriebssystem
Windows Vista, Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2
Windows Vista x64 Edition, Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2
Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme
Windows 7 für 32-Bit-Systeme
Windows 7 für x64-basierte Systeme
Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme

Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate

Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten

Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit

Sicherheitsanfälligkeit im SMTP-Server bezüglich MX-Eintrag – CVE-2010-0024

Sicherheitsanfälligkeit in SMTP bezüglich Speicherzuordnung – CVE-2010-0025

Informationen zum Update

Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung

Bereitstellung von Sicherheitsupdates

Weitere Informationen:

Microsoft Active Protections Program (MAPP)

Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.

Support

  • Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.
  • Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.

Haftungsausschluss

Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.

Revisionen

  • V1.0 (13. April 2010): Bulletin veröffentlicht.
  • V1.1 (14. April 2010): Den Häufig gestellten Fragen zum Update wurde ein Eintrag hinzugefügt, um das Microsoft Exchange-Wartungsmodell zu erläutern. Außerdem wurden im Configuration Manager 2007 der Erkennungswert für Microsoft Exchange Server 2000 Service Pack 3 und die Installationsoptionen für Microsoft Exchange Server 2000 Service Pack 3 und Microsoft Exchange Server 2003 Service Pack 2 korrigiert.
  • V1.2 (15. April 2010): Den Häufig gestellten Fragen zum Update wurde ein Eintrag hinzugefügt, um eine Erkennungsänderung am Update für Microsoft Exchange Server 2000 Service Pack 3 anzukündigen. Dies ist lediglich eine Erkennungsänderung. Die Sicherheitsupdatedateien in diesem Bulletin wurden nicht verändert. Benutzer, die das Update bereits erfolgreich installiert haben, müssen es nicht erneut installieren.
  • V2.0 (13. Juli 2010): Bulletin erneut veröffentlicht, um das Update für Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 erneut anzubieten und das bekannte Problem zu beheben, das in KB976323 aufgeführt ist.