Microsoft Security Bulletin MS10-034 - Kritisch
Kumulatives Sicherheitsupdate von ActiveX-Kill Bits (980195)
Veröffentlicht:
Version: 1.0
Allgemeine Informationen
Kurzzusammenfassung
Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten für Microsoft-Software. Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Microsoft Windows 2000, Windows XP, Windows Vista und Windows 7 als Kritisch eingestuft und für alle unterstützten Editionen von Windows Server 2003, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 als Mittel. Weitere Informationen finden Sie in dem Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.
Diese Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite anzeigt, die mit Internet Explorer ein bestimmtes ActiveX-Steuerelement instanziiert. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten. Dieses Update beinhaltet außerdem Kill Bits für vier ActiveX-Steuerelemente von Drittanbietern.
Das Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem Kill Bits gesetzt werden, damit die anfälligen Steuerelemente nicht in Internet Explorer ausgeführt werden. Weitere Informationen zu den Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie in den Unterabschnitten „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ im nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.
Empfehlung. Die Mehrheit der Benutzer hat die automatische Aktualisierung aktiviert und muss keine Maßnahmen ergreifen, da dieses Sicherheitsupdate automatisch heruntergeladen und installiert wird. Benutzer, die die automatische Aktualisierung nicht aktiviert haben, müssen auf Updates prüfen und dieses Update manuell installieren. Weitere Informationen zu bestimmten Konfigurationsoptionen bei der automatischen Aktualisierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 294871.
Für Administratoren und für Installationen in Unternehmen bzw. für Endbenutzer, die dieses Sicherheitsupdate manuell installieren möchten, empfiehlt Microsoft, das Update sofort mit Updateverwaltungssoftware zu installieren bzw. mithilfe des Diensts Microsoft Update auf Updates zu prüfen.
Siehe auch den Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung weiter unten in diesem Bulletin.
Bekannte Probleme. Keine
Betroffene und nicht betroffene Software
Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.
Betroffene Software
**Die Server Core-Installation ist nicht betroffen. Die durch dieses Update behobenen Sicherheitsanfälligkeiten betreffen unterstützte Editionen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 wie angegeben nicht, wenn diese mit der Server Core-Installationsoption installiert wurden. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den MSDN-Artikeln Server Core und Server Core für Windows Server 2008 R2. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate
Welche Kill Bits sind in diesem Kumulativen Sicherheitsupdate von ActiveX-Kill Bits enthalten?
In diesem Kumulativen Sicherheitsupdate von ActiveX-Kill Bits sind neue Kill Bits sowie alle Kill Bits enthalten, die zuvor in den folgenden Updates veröffentlicht wurden: MS08-023 – Sicherheitsupdate von ActiveX-Kill Bits, MS08-032 – Kumulatives Sicherheitsupdate von ActiveX-Kill Bits, MS09-032 – Kumulatives Sicherheitsupdate von ActiveX-Kill Bits, MS09-055 – Kumulatives Sicherheitsupdate von ActiveX-Kill Bits, MS10-008 – Kumulatives Sicherheitsupdate von ActiveX-Kill Bits und in Empfehlungen mit der Bezeichnung „Update-Rollup von ActiveX-Kill Bits“, Microsoft-Sicherheitsempfehlung 953839, Microsoft-Sicherheitsempfehlung 956391, Microsoft-Sicherheitsempfehlung 960715 und Microsoft-Sicherheitsempfehlung 969898.
Was ist ein Kill Bit?
Eine Sicherheitsfunktion in Internet Explorer verhindert, dass ein ActiveX-Steuerelement jemals von dem Internet Explorer HTML-Wiedergabemodul geladen werden kann. Dies wird erreicht, indem eine Registrierungseinstellung vorgenommen wird. Dieser Vorgang wird als „Setzen des Kill Bits“ bezeichnet. Nachdem das Kill Bit gesetzt wurde, kann das Steuerelement nie mehr geladen werden – auch dann nicht, wenn es vollständig installiert ist. Durch das Setzen des Kill Bits wird sichergestellt, dass eine gefährdete Komponente inaktiv und harmlos bleibt, selbst wenn sie in ein System eingeführt bzw. wieder eingeführt wird.
Weitere Informationen zu Kill Bits finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 240797. So verhindern Sie die Ausführung eines ActiveX-Steuerelements in Internet Explorer.
Was ist ein Sicherheitsupdate von ActiveX-Kill Bits?
Ein Sicherheitsupdate von ActiveX-Kill Bits enthält die Klassenkennungen (CLSID) bestimmter ActiveX-Steuerelemente, die die Basis des Sicherheitsupdates sind. Diese CLSIDs sind im Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dieses Security Bulletins aufgeführt.
Warum enthält dieses Update keine Binärdateien?
Dieses Update nimmt nur Änderungen an der Registrierung vor, um die Instanziierung der Steuerelemente in Internet Explorer zu deaktivieren.
Sollte ich dieses Update installieren, wenn ich die betroffene Komponente nicht installiert habe bzw. die betroffene Plattform nicht verwende?
Ja. Durch das Installieren dieses Updates wird die Ausführung des anfälligen Steuerelements in Internet Explorer blockiert.
Muss ich dieses Update erneut installieren, wenn ich zu einem späteren Zeitpunkt ein ActiveX-Steuerelement installiere, das in diesem Sicherheitsupdate diskutiert wird?
Nein, dieses Update muss nicht erneut installiert werden. Das Kill Bit blockiert die Ausführung des Steuerelements in Internet Explorer, selbst wenn das Steuerelement zu einem späteren Zeitpunkt installiert wird.
Enthält dieses Update Kill Bits, die nicht Microsoft-spezifisch sind?
Ja. Microsoft wurde von Organisationen gebeten, das Kill Bit für Steuerelemente zu setzen, die den Organisationen gehören und sich als anfällig erwiesen haben. Siehe den Unterabschnitt „Kill Bits von Drittanbietern“ im Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.
Enthält dieses Update Kill Bits, die zuvor mit einem Microsoft-Sicherheitsupdate ausgeliefert wurden?
Durch dieses Update werden die Kill Bits für das Outlook View Controls-ActiveX-Steuerelement gesetzt, die zuvor im Microsoft Security Bulletin MS09-060 behandelt wurden.
Weitere Informationen zu diesem ActiveX-Steuerelement und zu der Möglichkeit seiner Aktualisierung finden Sie im Microsoft Bulletin Sicherheitsanfälligkeiten in ActiveX-Steuerelementen der Microsoft Active Template Library (ATL) für Microsoft Office können Remotecodeausführung ermöglichen (973965).
Enthält dieses Update Kill Bits, die zuvor mit einem Sicherheitsupdate für Internet Explorer ausgeliefert wurden?
Nein, dieses Update enthält keine Kill Bits, die zuvor in einem Sicherheitsupdate für Internet Explorer ausgeliefert wurden. Wir empfehlen, das aktuelle kumulative Sicherheitsupdate für Internet Explorer zu installieren.
Warum wird in diesem Sicherheitsupdate der Schweregrad für verschiedene Windows-Betriebssysteme unterschiedlich eingestuft?
Die Schweregrade werden in diesem Update unterschiedlich bewertet, da je nach Betriebssystem unterschiedliche schadensbegrenzende Maßnahmen für die Sicherheitsanfälligkeit gelten. Eine dieser schadensbegrenzenden Maßnahmen ist, dass Internet Explorer unter Windows Server 2003 und Windows Server 2008 standardmäßig in einem eingeschränkten Modus verwendet wird, der als verstärkte Sicherheitskonfiguration bezeichnet wird.
Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion zu ermitteln.
Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Weitere Informationen zu den Windows-Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle. Weitere Informationen zur erweiterten Unterstützung durch Sicherheitsupdates für diese Softwareversionen finden Sie auf der Website Microsoft Support Services.
Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Supportlebenszyklus für Windows.
Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit
| Betriebssystem | Sicherheitsanfälligkeit in ActiveX-Steuerelement für Microsoft Data Analyzer – CVE-2010-0252 | Sicherheitsanfälligkeit in den Microsoft-Entwicklertools für Internet Explorer 8 – CVE-2010-0811 | Bewertung des Gesamtschweregrads |
|---|---|---|---|
| Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Windows Server 2003 Service Pack 2 | Mittel Remotecodeausführung | Mittel Remotecodeausführung | Mittel |
| Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Mittel Remotecodeausführung | Mittel Remotecodeausführung | Mittel |
| Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Mittel Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Mittel |
| Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | Hoch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | Hoch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2** | Niedrig Remotecodeausführung | Mittel Remotecodeausführung | Mittel |
| Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2** | Niedrig Remotecodeausführung | Mittel Remotecodeausführung | Mittel |
| Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | Niedrig Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Mittel |
| Windows 7 für 32-Bit-Systeme | Hoch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Windows 7 x64 Edition | Hoch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch |
| Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme** | Niedrig Remotecodeausführung | Mittel Remotecodeausführung | Mittel |
| Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme | Niedrig Remotecodeausführung | Mittel Remotecodeausführung | Mittel |
**Die Server Core-Installation ist nicht betroffen. Die durch dieses Update behobenen Sicherheitsanfälligkeiten betreffen unterstützte Editionen von Windows Server 2008 oder Windows Server 2008 R2 wie angegeben nicht, wenn diese mit der Server Core-Installationsoption installiert wurden. Weitere Informationen zu dieser Installationsoption finden Sie in den MSDN-Artikeln Server Core und Server Core für Windows Server 2008 R2. Beachten Sie, dass die Server Core-Installationsoption für bestimmte Editionen von Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 nicht gilt; siehe dazu Vergleichen von Server Core-Installationsoptionen.
Sicherheitsanfälligkeit in ActiveX-Steuerelement für Microsoft Data Analyzer – CVE-2010-0252
Im ActiveX-Steuerelement für Microsoft Data Analyzer liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn ein Benutzer die Website anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-0252.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in ActiveX-Steuerelement für Microsoft Data Analyzer – CVE-2010-0252
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- Eine schädliche Website kann diese Sicherheitsanfälligkeit nicht auf Systemen ausnutzen, auf denen nicht bereits Microsoft Data Analyzer installiert ist. Microsoft Data Analyzer wird nicht standardmäßig auf Microsoft Office-Systemen installiert.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in ActiveX-Steuerelement für Microsoft Data Analyzer – CVE-2010-0252
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- ActiveX-Steuerelemente in Office 2007 aktivieren bzw. deaktivieren
Um die Möglichkeit zu verringern, dass diese Sicherheitsanfälligkeit durch ein Office 2007-Dokument mit einem ActiveX-Steuerelement ausgenutzt wird, befolgen Sie die unten aufgeführten Schritte, um ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten zu deaktivieren. Weitere Informationen zum Deaktivieren von ActiveX-Steuerelementen in Office 2007 finden Sie im Microsoft Office Online-Artikel ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten aktivieren bzw. deaktivieren.
Öffnen Sie mit einer der folgenden Methoden das Vertrauensstellungscenter in Office 2007-Anwendungen. Nachdem Sie die ActiveX-Einstellungen ausgewählt haben, wählen Sie Alle Steuerelemente ohne Benachrichtigung deaktivieren aus, und klicken Sie dann auf OK.
Hinweis: Wenn Sie eine ActiveX-Steuerelementeinstellung in einer Office-Anwendung ändern, wird die Einstellung auch in allen anderen Office-Programmen auf Ihrem Computer geändert.
Excel
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Excel-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Outlook
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
PowerPoint
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie PowerPoint-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Word
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Word-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Access
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Access-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
InfoPath
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Publisher
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Visio
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Auswirkung der Problemumgehung: ActiveX-Steuerelemente werden in Microsoft Office-Anwendungen nicht instanziiert.
- Unterbinden Sie die Ausführung von COM-Objekten in Internet Explorer
Sie können Versuche, eine Instanz eines COM-Objekts in Internet Explorer zu erstellen, unterbinden, indem Sie das Kill Bit für das Steuerelement in der Registrierung setzen.
Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko.
Genaue Informationen dazu, wie Sie verhindern können, dass ein Steuerelement in Internet Explorer ausgeführt wird, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 240797. Befolgen Sie die Schritte in diesem Artikel, um einen Wert für Kompatibilitätskennzeichen in der Registrierung zu erstellen. Dadurch wird verhindert, dass eine Instanz des COM-Objekts in Internet Explorer erstellt wird.
Hinweis: Die Klassenkennungen und entsprechende Dateien, in denen die ActiveX-Objekte enthalten sind, sind im Abschnitt Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit in ActiveX-Steuerelement für Microsoft Data Analyzer – CVE-2010-0252 unter „Was bewirkt das Update?“ dokumentiert. Ersetzen Sie {XXXXXXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXXXXXXXXXX} unten durch die Klassenkennungen in diesem Abschnitt.
Um das Kill Bit für eine CLSID mit dem Wert {XXXXXXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXXXXXXXXXX} zu setzen, fügen Sie den folgenden Text in einen Texteditor (wie z. B. Editor) ein. Speichern dann Sie die Datei mit der Dateinamenerweiterung .reg.
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{XXXXXXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXXXXXXXXXX}]
"Compatibility Flags"=dword:00000400
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{XXXXXXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXXXXXXXXXX}]
"Compatibility Flags"=dword:00000400Diese Registrierungsdatei kann auf die einzelnen Systeme angewendet werden, indem Sie darauf doppelklicken. Sie kann zudem mithilfe von Gruppenrichtlinien domänenübergreifend installiert werden. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites:
- Gruppenrichtliniensammlung
- Was ist der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor?
- Wichtigste Gruppenrichtlinientools und -einstellungen
Hinweis Sie müssen Internet Explorer neu starten, damit diese Änderungen wirksam werden.
Auswirkung der Problemumgehung: Keine Auswirkung, sofern das Objekt nicht in Internet Explorer eingesetzt werden soll.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Löschen Sie die Registrierungsschlüssel, die vorher beim Implementieren dieser Problemumgehung hinzugefügt wurden.
- Setzen Sie die Einstellungen der Internetzone und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“, um ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting in diesen Zonen zu blockieren
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting blockiert wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.
So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.
- Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.
Hinweis: Wenn kein Schieberegler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe, und stellen Sie den Regler dann auf Hoch.
Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Wenn ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting nicht für alle diese Websites blockiert werden sollen, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Schieben Sie den Regler in den Internetoptionen zu Ihrer vorherigen Einstellung zurück, oder klicken Sie auf Alle Zonen auf Standardstufe zurücksetzen.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone blockiert wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internet- und lokalen Intranetzone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Stellen Sie in den Sicherheitseinstellungen Ihre vorherigen Einstellungen wieder her, oder klicken Sie auf Zurücksetzen.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
6. Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit in ActiveX-Steuerelement für Microsoft Data Analyzer – CVE-2010-0252
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen.
Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Wenn das ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer verwendet wird, kann dadurch der Systemstatus beschädigt werden, sodass ein Angreifer einen beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Dies kann auch beeinträchtigte Websites sowie Websites umfassen, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, speziell gestalteten Webinhalt mithilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.
Welche Komponente ist von der Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Die Sicherheitsanfälligkeit betrifft das ActiveX-Steuerelement für Microsoft Data Analyzer.
Ist dieses Steuerelement standardmäßig in Microsoft Office installiert?
Nein, dieses Steuerelement muss vom Benutzer manuell separat von der Office-Installation installiert werden. Es kann nicht von einer Website gehostet und instanziiert werden, ohne dass es zuvor auf dem System des Benutzers installiert wurde.
Was ist das ActiveX-Steuerelement für Microsoft Data Analyzer?
Das ActiveX-Steuerelement für Microsoft Data Analyzer ermöglicht eine programmgesteuerte Verwendung von Data Analyzer über COM-basierte Entwicklungsanwendungen wie z. B. Microsoft Visual Basic. Weitere Informationen finden Sie im MSDN-Artikel Exploring Microsoft Data Analyzer Programmability.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit im ActiveX-Steuerelement für Microsoft Data Analyzer erfordert, dass ein Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine schädliche Aktion erfolgen kann. Deshalb sind jene Systeme am stärksten von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen, auf denen das ActiveX-Steuerelement für Microsoft Data Analyzer installiert ist und auf denen Internet Explorer oft verwendet wird, also z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver.
Was bewirkt das Update?
Das Update deaktiviert die ActiveX-Steuerelemente von Microsoft, indem es das Kill Bit für die Klassenkennungen setzt, die in den nachfolgend aufgeführten Bibliotheksdateien gehostet werden:
| Klassenkennung | Datei | Beschreibung |
|---|---|---|
| {14FD1463-1F3F-4357-9C03-2080B442F503} | max3activex.dll | Office Excel-ActiveX-Steuerelement für die Datenanalyse |
| {E9CB13DB-20AB-43C5-B283-977C58FB5754} | max3activex.dll | Office Excel-ActiveX-Steuerelement für die Datenanalyse |
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Sicherheitsanfälligkeit in den Microsoft-Entwicklertools für Internet Explorer 8 – CVE-2010-0811
In den Microsoft-Entwicklertools für Internet Explorer 8 liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor. Ein Angreifer kann die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Website erstellt. Wenn ein Benutzer die Website anzeigt, kann die Sicherheitsanfälligkeit die Codeausführung von Remotestandorten aus ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-0811.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in den Microsoft-Entwicklertools für Internet Explorer 8 – CVE-2010-0811
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Der Angreifer müsste stattdessen den Benutzer zum Besuch dieser Webseite verleiten, z. B. indem er den Benutzer dazu auffordert, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Nachricht auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in den Microsoft-Entwicklertools für Internet Explorer 8 – CVE-2010-0811
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- ActiveX-Steuerelemente in Office 2007 aktivieren bzw. deaktivieren
Um die Möglichkeit zu verringern, dass diese Sicherheitsanfälligkeit durch ein Office 2007-Dokument mit einem ActiveX-Steuerelement ausgenutzt wird, befolgen Sie die unten aufgeführten Schritte, um ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten zu deaktivieren. Weitere Informationen zum Deaktivieren von ActiveX-Steuerelementen in Office 2007 finden Sie im Microsoft Office Online-Artikel ActiveX-Steuerelemente in Office-Dokumenten aktivieren bzw. deaktivieren.
Öffnen Sie mit einer der folgenden Methoden das Vertrauensstellungscenter in Office 2007-Anwendungen. Nachdem Sie die ActiveX-Einstellungen ausgewählt haben, wählen Sie Alle Steuerelemente ohne Benachrichtigung deaktivieren aus, und klicken Sie dann auf OK.
Hinweis: Wenn Sie eine ActiveX-Steuerelementeinstellung in einer Office-Anwendung ändern, wird die Einstellung auch in allen anderen Office-Programmen auf Ihrem Computer geändert.
Excel
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Excel-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Outlook
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
PowerPoint
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie PowerPoint-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Word
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Word-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Access
Klicken Sie auf die Schaltfläche Microsoft Office, wählen Sie Access-Optionen aus, dann Vertrauensstellungscenter, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
InfoPath
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Publisher
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Visio
Wählen Sie im Menü ExtrasVertrauensstellungscenter aus, danach Einstellungen für das Vertrauensstellungscenter und schließlich ActiveX-Einstellungen.
Auswirkung der Problemumgehung: ActiveX-Steuerelemente werden in Microsoft Office-Anwendungen nicht instanziiert.
- Unterbinden Sie die Ausführung von COM-Objekten in Internet Explorer
Sie können Versuche, eine Instanz eines COM-Objekts in Internet Explorer zu erstellen, unterbinden, indem Sie das Kill Bit für das Steuerelement in der Registrierung setzen.
Warnung: Eine fehlerhafte Verwendung des Registrierungs-Editors kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft übernimmt keine Garantie dafür, dass Sie Probleme lösen können, die auf das fehlerhafte Verwenden des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor auf eigenes Risiko.
Genaue Informationen dazu, wie Sie verhindern können, dass ein Steuerelement in Internet Explorer ausgeführt wird, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 240797. Befolgen Sie die Schritte in diesem Artikel, um einen Wert für Kompatibilitätskennzeichen in der Registrierung zu erstellen. Dadurch wird verhindert, dass eine Instanz des COM-Objekts in Internet Explorer erstellt wird.
Hinweis: Die Klassenkennungen und entsprechende Dateien, in denen die ActiveX-Objekte enthalten sind, sind im Abschnitt Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Sicherheitsanfälligkeit in den Microsoft-Entwicklertools für Internet Explorer 8 – CVE-2010-0811 unter „Was bewirkt das Update?“ dokumentiert. Ersetzen Sie {XXXXXXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXXXXXXXXXX} unten durch die Klassenkennungen in diesem Abschnitt.
Um das Kill Bit für eine CLSID mit dem Wert {XXXXXXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXXXXXXXXXX} zu setzen, fügen Sie den folgenden Text in einen Texteditor (wie z. B. Editor) ein. Speichern dann Sie die Datei mit der Dateinamenerweiterung .reg.
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{XXXXXXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXXXXXXXXXX}]
"Compatibility Flags"=dword:00000400
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Microsoft\Internet Explorer\ActiveX Compatibility\{XXXXXXXX-XXXX-XXXX-XXXX-XXXXXXXXXXXX}]
"Compatibility Flags"=dword:00000400Diese Registrierungsdatei kann auf die einzelnen Systeme angewendet werden, indem Sie darauf doppelklicken. Sie kann zudem mithilfe von Gruppenrichtlinien domänenübergreifend installiert werden. Weitere Informationen zu Gruppenrichtlinien finden Sie auf den folgenden Websites:
- Gruppenrichtliniensammlung
- Was ist der Gruppenrichtlinienobjekt-Editor?
- Wichtigste Gruppenrichtlinientools und -einstellungen
Hinweis Sie müssen Internet Explorer neu starten, damit diese Änderungen wirksam werden.
Auswirkung der Problemumgehung: Keine Auswirkung, sofern das Objekt nicht in Internet Explorer eingesetzt werden soll.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Löschen Sie die Registrierungsschlüssel, die vorher beim Implementieren dieser Problemumgehung hinzugefügt wurden.
- Setzen Sie die Einstellungen der Internetzone und der lokalen Intranetzone auf „Hoch“, um ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting in diesen Zonen zu blockieren
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen in der Internetsicherheitszone so ändern, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting blockiert wird. Setzen Sie die Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers auf Hoch.
So erhöhen Sie die Stufe der Browser-Sicherheit in Microsoft Internet Explorer:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie im Dialogfeld Internetoptionen auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf das Symbol Internet.
- Ziehen Sie den Gleitregler unter Sicherheitsstufe dieser Zone auf Hoch. Dadurch wird die Sicherheitsstufe für alle besuchten Websites auf Hoch gesetzt.
Hinweis: Wenn kein Schieberegler zu sehen ist, klicken Sie auf Standardstufe, und stellen Sie den Regler dann auf Hoch.
Hinweis: Bei der Sicherheitsstufe Hoch funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website selbst bei einer auf Hoch eingestellten Sicherheitsstufe einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen ActiveX oder Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von ActiveX-Steuerelementen Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Das Blockieren von ActiveX-Steuerelementen bzw. Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Wenn ActiveX-Steuerelemente und Active Scripting nicht für alle diese Websites blockiert werden sollen, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Schieben Sie den Regler in den Internetoptionen zu Ihrer vorherigen Einstellung zurück, oder klicken Sie auf Alle Zonen auf Standardstufe zurücksetzen.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass die Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone blockiert wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
- Konfigurieren Sie Internet Explorer zur Bestätigung der Ausführung von Active Scripting, oder deaktivieren Sie Active Scripting in der Internet- und der lokalen Intranet-Sicherheitszone
Sie können sich vor dieser Sicherheitsanfälligkeit schützen, indem Sie die Einstellungen so ändern, dass vor der Ausführung von Active Scripting eine Bestätigung verlangt wird. Sie können auch Active Scripting in der Internet- und lokalen Intranetzone deaktivieren. Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie auf Internet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie auf Lokales Intranet und dann auf Stufe anpassen.
- Klicken Sie unter Einstellungen im Abschnitt Scripting unter Active Scripting auf Eingabeaufforderung oder Deaktivieren, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie zweimal auf OK, um zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Durch das Deaktivieren von Active Scripting in den Internet- und lokalen Intranetzonen funktionieren einige Websites eventuell nicht richtig. Wenn Sie nach der Änderung dieser Einstellung Probleme mit einer Website haben und überzeugt sind, dass die Website sicher ist, können Sie diese zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzufügen. Dann funktioniert die Website einwandfrei.
Auswirkung der Problemumgehung: Das Verlangen einer Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting ist mit Nebeneffekten verbunden. Zahlreiche Websites im Internet oder in einem Intranet setzen Active Scripting ein, um zusätzliche Funktionen bereitzustellen. Eine E-Commerce- oder eine Internetbankingsite kann z. B. mithilfe von Active Scripting Menüs, Bestellformulare oder sogar Abrechnungsdienste anbieten. Die Bestätigung vor der Ausführung von Active Scripting erfolgt global für alle Internet- und Intranetsites. Sie werden häufig um eine Bestätigung gebeten, wenn Sie diese Problemumgehung aktivieren. Klicken Sie in jeder Eingabeaufforderung auf Ja, um Active Scripting auszuführen, wenn Sie der Site vertrauen, die Sie besuchen. Wenn Sie nicht für jede Website eine Eingabeaufforderung erhalten möchten, befolgen Sie die Anweisungen unter „Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu“.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig: Stellen Sie in den Sicherheitseinstellungen Ihre vorherigen Einstellungen wieder her, oder klicken Sie auf Zurücksetzen.
Fügen Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzu
Nachdem Sie Internet Explorer so konfiguriert haben, dass vor der Ausführung von ActiveX-Steuerelementen und Active Scripting in der Internetzone und lokalen Intranetzone eine Bestätigung verlangt wird, können Sie der Zone der vertrauenswürdigen Sites von Internet Explorer vertrauenswürdige Sites hinzufügen. Auf diese Weise können Sie vertrauenswürdige Websites wie zuvor weiterverwenden und sich gleichzeitig vor diesem Angriff von nicht vertrauenswürdigen Sites schützen. Microsoft empfiehlt, der Zone der vertrauenswürdigen Sites nur Sites hinzufügen, denen Sie vertrauen.
Führen Sie zu diesem Zweck die folgenden Schritte durch:
- Klicken Sie in Internet Explorer im Menü Extras auf Internetoptionen und dann auf die Registerkarte Sicherheit.
- Klicken Sie im Feld Wählen Sie eine Zone von Webinhalten aus, um die Sicherheitseinstellungen für diese Zone anzugeben auf Vertrauenswürdige Sites und anschließend auf Sites.
- Wenn Sie Sites hinzufügen möchten, die keinen verschlüsselten Kanal benötigen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
- Geben Sie im Feld Diese Website der Zone hinzufügen die URL einer Site ein, der Sie vertrauen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
- Wiederholen Sie diese Schritte für jede Site, die Sie der Zone hinzufügen möchten.
6. Klicken Sie zweimal auf OK, um die Änderungen zu übernehmen und zu Internet Explorer zurückzukehren.
Hinweis: Fügen Sie alle Sites hinzu, bei denen Sie sicher sind, dass diese auf Ihrem Computer keine Schaden verursachenden Aktionen durchführen. Erwägen Sie insbesondere das Hinzufügen der Sites *.windowsupdate.microsoft.com und *.update.microsoft.com. Auf diesen Sites erhalten Sie das Update. Für die Installation des Updates ist ein ActiveX-Steuerelement erforderlich.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Sicherheitsanfälligkeit in den Microsoft-Entwicklertools für Internet Explorer 8 – CVE-2010-0811
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen.
Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Wenn das ActiveX-Steuerelement in Internet Explorer verwendet wird, kann dadurch der Systemstatus beschädigt werden, sodass ein Angreifer einen beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Ein Angreifer kann eine speziell gestaltete Website einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit über Internet Explorer ausnutzt, und dann einen Benutzer zum Besuch der Website verleiten. Ein Angreifer kann auch ein als „initialisierungssicher“ gekennzeichnetes ActiveX-Steuerelement in eine Anwendung oder ein Microsoft Office-Dokument einbetten, die das Grafikwiedergabemodul von Internet Explorer hosten. Dies kann auch beeinträchtigte Websites sowie Websites umfassen, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Anzeigen akzeptieren oder hosten. Diese Websites können speziell gestalteten Inhalt enthalten, mit dem diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, in einer E-Mail oder einer Instant Messenger-Anfrage auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, speziell gestalteten Webinhalt mithilfe von Bannerwerbungen anzuzeigen oder Webinhalt auf andere Weise an betroffene Systeme zu übermitteln.
Welche Komponente ist von der Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Die Sicherheitsanfälligkeit betrifft das Steuerelement für Microsoft-Entwicklertools für Internet Explorer 8.
Sind die herunterladbaren Entwicklertools für Internet Explorer 6 und Internet Explorer 7 von diesem Problem betroffen?
Nein, die herunterladbaren Entwicklertools für Internet Explorer 6 und Internet Explorer 7 sind nicht von diesem Problem betroffen.
Was sind die Microsoft-Entwicklertools für Internet Explorer 8?
Mit den Microsoft-Entwicklertools für Internet Explorer 8 können Websiteentwickler schnell Fehler in Microsoft JScript beheben, für Internet Explorer spezifisches Verhalten untersuchen oder dynamisch Prototypen neuer Designs oder Lösungen erstellen. Weitere Informationen zu den IE8-Tools finden Sie im MSDN-Artikel Entwicklertools für Internet Explorer entdecken.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Diese Sicherheitsanfälligkeit im Steuerelement für die Microsoft-Entwicklertools für Internet Explorer 8 erfordert, dass ein Benutzer angemeldet ist und eine Website besucht, damit eine schädliche Aktion erfolgen kann. Deshalb sind jene Systeme am stärksten von dieser Sicherheitsanfälligkeit betroffen, auf denen das Steuerelement für Microsoft-Entwicklertools für Internet Explorer 8 installiert ist und auf denen Internet Explorer häufig verwendet wird, wie z. B. Arbeitsstationen oder Terminalserver.
Was bewirkt das Update?
Das Update deaktiviert die ActiveX-Steuerelemente von Microsoft, indem es das Kill Bit für die Klassenkennungen setzt, die in den nachfolgend aufgeführten Bibliotheksdateien gehostet werden:
| Klassenkennung | Datei | Beschreibung |
|---|---|---|
| {8fe85d00-4647-40b9-87e4-5eb8a52f4759} | iedvtool.dll | Microsoft-Entwicklertools für Internet Explorer 8 |
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft erhielt Informationen über diese Sicherheitsanfälligkeit durch verantwortungsvolle Offenlegung.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde. Auch gab es keine Codebeispiele für ein Angriffskonzept.
Kill Bits von Drittanbietern
Dieses Update enthält Kill Bits, durch die die folgenden ActiveX-Steuerelemente an der Ausführung in Internet Explorer gehindert werden:
- Danske Bank hat ein Kill Bit für ein ActiveX-Steuerelement angefordert, Danske eSec. Wenn Sie Fragen oder Bedenken bezüglich des Danske eSec-ActiveX-Steuerelements haben, wenden Sie sich bitte an Danske Bank. Die Klassenkennung (CLSID) für dieses ActiveX-Steuerelement lautet:
- {F6A56D95-A3A3-11D2-AC26-400000058481}
- CA hat eine Sicherheitsempfehlung bezüglich einer Empfehlung für ein ActiveX-Steuerelement veröffentlicht, PSFormX im Produkt Pest Scan. Weitere Informationen finden Sie im Security Bulletin von CA. Das Kill Bit wird auf Anforderung des Eigentümers des ActiveX-Steuerelements gesetzt. Die Klassenkennung (CLSID) für dieses ActiveX-Steuerelement lautet:
- {56393399-041A-4650-94C7-13DFCB1F4665}
- Eastman Kodak Company hat ein Kill Bit für das ActiveX-Steuerelement für „Ofoto Upload Manager / Kodak Gallery Easy Upload Manager ActiveX Control“ angefordert. Eastman Kodak Gallery hat die folgende Seite bereitgestellt, um verschiedene Uploadoptionen bereitzustellen: http://www.kodakgallery.com/gallery/photo-service/upload-photos.jsp. Das Ersetzungssteuerelement für das Steuerelement, für das in diesem Update das Kill Bit gesetzt wird, finden Sie hier: http://classic.kodakgallery.com/UploadChoicesAll.jsp. Wenn Sie Fragen oder Bedenken bezüglich dieses Kill Bits haben, wenden Sie sich unter http://www.kodakgallery.com/gallery/footerLinksContent.jsp?pageID=600002 an Kodak Gallery. Die Klassenkennungen (CLSID) für dieses ActiveX-Steuerelement lauten:
- {6f750200-1362-4815-a476-88533de61d0c}
- {6f750201-1362-4815-a476-88533de61d0c}
- Avaya hat ein Kill Bit für CallPilot Unified Messaging angefordert. Wenn Sie Fragen oder Bedenken bezüglich des Kill Bits für CallPilot Unified Messaging haben, wenden Sie sich unter securityalerts@avaya.com an Avaya Security. Die Klassenkennung (CLSID) für dieses ActiveX-Steuerelement lautet:
- {7F14A9EE-6989-11D5-8152-00C04F191FCA}
Informationen zum Update
Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.
Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.
Hinweis: Am 1. August 2009 hat Microsoft den Support für Office Update und das Inventurprogramm für Office-Update eingestellt. Verwenden Sie Microsoft Update, um weiterhin die aktuellen Updates für Microsoft Office-Produkte zu erhalten. Weitere Informationen finden Sie in Informationen zum Microsoft Office Update: Häufig gestellte Fragen (FAQs).
Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747.
Microsoft Baseline Security Analyzer
Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.
| Software | MBSA 2.1.1 |
|---|---|
| Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Ja |
| Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Ja |
| Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2003 Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Ja |
| Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | Ja |
| Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 | Ja |
| Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | Ja |
| Windows 7 für 32-Bit-Systeme | Ja |
| Windows 7 für x64-basierte Systeme | Ja |
| Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme | Ja |
| Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme | Ja |
Die aktuelle Version von MBSA wurde veröffentlicht: Microsoft Baseline Security Analyzer 2.1.1. Weitere Informationen finden Sie unter Microsoft Baseline Security Analyzer 2.1.
Windows Server Update Services
Mithilfe der Windows Server Update Services (WSUS) können Administratoren die neuesten kritischen Updates und Sicherheitsupdates für Microsoft Windows 2000 und neuere Betriebssysteme, für Office XP und höher, für Exchange Server 2003 und für SQL Server 2000 bereitstellen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Systems Management Server
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | SMS 2.0 | SMS 2003 mit SUIT | SMS 2003 mit ITMU | Configuration Manager 2007 |
|---|---|---|---|---|
| Microsoft Windows 2000 Service Pack 4 | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Windows XP Service Pack 2 und Windows XP Service Pack 3 | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Windows XP Professional x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2003 Service Pack 2 | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Windows Server 2003 x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2003 mit SP2 für Itanium-basierte Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Vista Service Pack 1 und Windows Vista Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Vista x64 Edition Service Pack 1 und Windows Vista x64 Edition Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme und Windows Server 2008 für 32-Bit-Systeme Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme und Windows Server 2008 für x64-basierte Systeme Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme und Windows Server 2008 für Itanium-basierte Systeme Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows 7 für 32-Bit-Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows 7 für x64-basierte Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2008 R2 für x64-basierte Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Windows Server 2008 R2 für Itanium-basierte Systeme | Nein | Nein | Ja | Ja |
Für SMS 2.0 und SMS 2003 kann das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) von SMS verwendet werden, um Sicherheitsupdates zu erkennen. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. Weitere Informationen zu den SMS-Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.
System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.
Updatekompatibilitätsbewertung und Microsoft Application Compatibility Toolkit
Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.
Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.
Bereitstellung von Sicherheitsupdates
Betroffene Software
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Windows 2000 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Microsoft Windows 2000 Service Pack 4: Windows2000-KB980195-x86-ENU /quiet |
| Installieren ohne neu zu starten | Microsoft Windows 2000 Service Pack 4: Windows2000-KB980195-x86-ENU /norestart |
| Protokolldatei aktualisieren | KB980195.log |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Wenn ein Neustart erforderlich ist, wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation: | Microsoft Windows 2000 Service Pack 4: Verwenden Sie die Option „Software“ in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB980195$\Spuninst. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Microsoft Windows 2000 Service Pack 4: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows 2000\SP5\KB980195\Filelist |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
| /nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
| /extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
| /ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
| /verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung des Registrierungsschlüssels
Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.
Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.
Windows XP (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP: Windowsxp-KB980195-x86-enu /quiet |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP: WindowsServer2003.WindowsXP-KB980195-x64-enu /quiet | |
| Installieren ohne neu zu starten | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP: Windowsxp-KB980195-x86-enu /norestart |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP: WindowsServer2003.WindowsXP-KB980195-x64-enu / norestart | |
| Protokolldatei aktualisieren | KB980195.log |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Wenn ein Neustart erforderlich ist, wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation: | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB980195$\Spuninst. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows XP: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP\SP4\KB980195\Filelist |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows XP: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows XP Version 2003\SP3\KB980195\Filelist |
Hinweis Für unterstützte Versionen von Windows XP Professional x64 Edition ist dieses Sicherheitsupdate identisch mit unterstützten Versionen des Sicherheitsupdates für Windows Server 2003 x64 Edition.
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
| /nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
| /integrate:Pfad | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist. |
| /extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
| /ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
| /verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung des Registrierungsschlüssels
Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.
Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.
Windows Server 2003 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003: Windowsserver2003-KB980195-x86-enu /quiet |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003: WindowsServer2003.WindowsXP-KB980195-x64-enu /quiet | |
| Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: Windowsserver2003-KB980195-ia64-enu /quiet | |
| Installieren ohne neu zu starten | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2003: Windowsserver2003-KB980195-x86-enu /norestart |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2003: WindowsServer2003.WindowsXP-KB980195-x64-enu /norestart | |
| Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2003: Windowsserver2003-KB980195-ia64-enu /norestart | |
| Protokolldatei aktualisieren | KB980195.log |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Wenn ein Neustart erforderlich ist, wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. |
| HotPatching | Dieses Sicherheitsupdate unterstützt kein HotPatching. Weitere Informationen zum HotPatching finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 897341. |
| Informationen zur Deinstallation: | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung oder das Dienstprogramm Spuninst.exe im Ordner %Windir%\$NTUninstallKB980195$\Spuninst. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Updates\Windows Server 2003\SP3\KB980195\Filelist |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie auf der Microsoft TechNet Website.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /overwriteoem | Überschreibt OEM-Dateien ohne Bestätigung. |
| /nobackup | Erstellt keine Sicherungskopien der Dateien für die Deinstallation. |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
| /integrate:Pfad | Integriert das Update in die Windows-Quelldateien. Diese Dateien befinden sich im Pfad, der in der Installationsoption angegeben ist. |
| /extract[:Pfad] | Extrahiert Dateien, ohne das Setup-Programm zu starten. |
| /ER | Aktiviert erweiterte Fehlerberichterstattung. |
| /verbose | Aktiviert eine ausführliche Protokollierung. Erstellt während der Installation die Datei %Windir%\CabBuild.log. In diesem Protokoll werden die kopierten Dateien aufgeführt. Die Verwendung dieser Option kann den Installationsvorgang entscheidend verlangsamen. |
Hinweis Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /help | Zeigt die Befehlszeilenoptionen an. |
| Installationsmodi | |
| /passive | Modus für unbeaufsichtigte Installation. Es ist kein Benutzereingriff erforderlich, jedoch wird der Installationsstatus angezeigt. Sollte im Anschluss an die Installation ein Neustart erforderlich sein, wird der Benutzer in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass der Computer in 30 Sekunden neu gestartet wird. |
| /quiet | Stiller Modus. Dies entspricht dem unbeaufsichtigten Modus, jedoch werden keine Status- oder Fehlermeldungen angezeigt. |
| Neustartoptionen | |
| /norestart | Kein Neustart nach Abschluss der Installation |
| /forcerestart | Startet den Computer nach der Installation neu und erzwingt beim Herunterfahren das Schließen aller Anwendungen, ohne geöffnete Dateien zuvor zu speichern. |
| /warnrestart[:x] | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der Benutzer gewarnt wird, dass der Computer in einer bestimmtenAnzahl von Sekunden neu gestartet wird. (Die Standardeinstellung lautet 30 Sekunden.) Sollte in Verbindung mit den Installationsoptionen /quiet oder /passive verwendet werden. |
| /promptrestart | Zeigt ein Dialogfeld an, in dem der lokale Benutzer zur Bestätigung des Neustarts aufgefordert wird. |
| Besondere Optionen | |
| /forceappsclose | Erzwingt das Schließen anderer Programme beim Herunterfahren des Computers. |
| /log:Pfad | Speichert die Installationsprotokolldateien im angegebenen Pfad. |
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung des Registrierungsschlüssels
Möglicherweise können Sie die Dateien, die von diesem Sicherheitsupdate installiert wurden, auch durch die Prüfung des Registrierungsschlüssels in der Referenztabelle in diesem Abschnitt überprüfen.
Diese Registrierungsschlüssel enthalten möglicherweise keine vollständige Liste der installierten Dateien. Zudem werden die Registrierungsschlüssel möglicherweise nicht einwandfrei erstellt, wenn ein Administrator oder OEM dieses Sicherheitsupdate in die Windows-Installationsquelldateien integriert oder einbindet.
Windows Vista (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista: Windows6.0-KB980195-x86 /quiet |
| Für alle unterstützten 64-Bit-Editionen von Windows Vista: Windows6.0-KB980195-x64 /quiet | |
| Installieren ohne neu zu starten | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Vista: Windows6.0-KB980195-x86 /quiet /norestart |
| Für alle unterstützten 64-Bit-Editionen von Windows Vista: Windows6.0-KB980195-x64 /quiet /norestart | |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Wenn ein Neustart erforderlich ist, wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. |
| HotPatching | Nicht anwendbar. |
| Informationen zur Deinstallation: | WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen. |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /?, /h, /help | Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt. |
| /quiet | Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt. |
| /norestart | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen. |
Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
Windows Server 2008 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008: Windows6.0-KB980195-x86 /quiet |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008: Windows6.0-KB980195-x64 /quiet | |
| Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008: Windows6.0-KB980195-ia64 /quiet | |
| Installieren ohne neu zu starten | Für alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows Server 2008: Windows6.0-KB980195-x86 /quiet /norestart |
| Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008: Windows6.0-KB980195-x64 /quiet /norestart | |
| Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008: Windows6.0-KB980195-ia64 /quiet /norestart | |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Wenn ein Neustart erforderlich ist, wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. |
| HotPatching | Nicht anwendbar. |
| Informationen zur Deinstallation: | WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen. |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /?, /h, /help | Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt. |
| /quiet | Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt. |
| /norestart | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen. |
Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
Windows 7 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7: Windows6.1-KB980195-x86 /quiet |
| Alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7: Windows6.1-KB980195-x64 /quiet | |
| Installieren ohne neu zu starten | Alle unterstützten 32-Bit-Editionen von Windows 7: Windows6.1-KB980195-x86 /quiet /norestart |
| Alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows 7: Windows6.1-KB980195-x64 /quiet /norestart | |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Wenn ein Neustart erforderlich ist, wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. |
| HotPatching | Nicht anwendbar. |
| Informationen zur Deinstallation: | WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen. |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /?, /h, /help | Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt. |
| /quiet | Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt. |
| /norestart | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen. |
Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
Windows Server 2008 R2 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2: Windows6.1-KB980195-x64 /quiet |
| Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2: Windows6.1-KB980195-ia64 /quiet | |
| Installieren ohne neu zu starten | Für alle unterstützten x64-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2: Windows6.1-KB980195-x64 /quiet /norestart |
| Für alle unterstützten Itanium-basierten Editionen von Windows Server 2008 R2: Windows6.1-KB980195-ia64 /quiet /norestart | |
| Weitere Informationen | Siehe den Unterabschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Wenn ein Neustart erforderlich ist, wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. |
| HotPatching | Nicht anwendbar. |
| Informationen zur Deinstallation: | WUSA.exe unterstützt nicht die Deinstallation von Updates. Um ein Update zu deinstallieren, das von WUSA installiert wurde, klicken Sie auf Systemsteuerung und dann auf Sicherheit. Klicken Sie unter Windows Update auf Installierte Updates anzeigen, und treffen Sie eine Auswahl in der Liste der Updates. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Hinweis Es ist kein Registrierungsschlüssel vorhanden, um die Anwesenheit dieses Updates zu belegen. |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Wenn Sie dieses Sicherheitsupdate installieren, prüft der Installer, ob Dateien, die auf dem Computer aktualisiert werden, zuvor durch einen Microsoft-Hotfix aktualisiert wurden.
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /?, /h, /help | Hilfe zu unterstützten Optionen wird angezeigt. |
| /quiet | Anzeige von Status- oder Fehlermeldungen wird unterdrückt. |
| /norestart | Bei einer gemeinsamen Verwendung mit /quiet wird das System nach der Installation auch dann nicht neu gestartet, wenn ein Neustart erforderlich ist, um die Installation abzuschließen. |
Hinweis: Weitere Informationen zum Installationsprogramm finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 934307.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
Weitere Informationen:
Danksagungen
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
- Shaun Colley von NGS Software für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in ActiveX-Steuerelement für Microsoft Data Analyzer (CVE-2010-0252)
- Chris Ries von Carnegie Mellon University Computing Services für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in den Microsoft-Entwicklertools für Internet Explorer 8 (CVE-2010-0811)
Microsoft Active Protections Program (MAPP)
Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.
Support
- Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.
- Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.
Haftungsausschluss
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
Revisionen
- V1.0 (8. Juni 2010): Bulletin veröffentlicht.
