Microsoft Security Bulletin MS10-056 - Kritisch
Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office Word können Remotecodeausführung ermöglichen (2269638)
Veröffentlicht: | Aktualisiert:
Version: 1.3
Allgemeine Informationen
Kurzzusammenfassung
Dieses Sicherheitsupdate behebt vier vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office. Die schwerwiegendsten Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete RTF-E-Mail-Nachricht öffnet oder in der Vorschau anzeigt. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Dieses Sicherheitsupdate wird für alle unterstützten Editionen von Microsoft Office Word 2007 als Kritisch eingestuft. Dieses Sicherheitsupdate wird außerdem für alle unterstützten Editionen von Microsoft Office Word 2002, Microsoft Office Word 2003, Microsoft Office 2004 für Mac und Microsoft Office 2008 für Mac, Open XML-Dateiformatkonverter für Mac, Works 9 und alle unterstützten Versionen von Microsoft Office Word Viewer und Microsoft Office Compatibility Pack als Hoch eingestuft. Weitere Informationen finden Sie im Unterabschnitt Betroffene und nicht betroffene Software in diesem Abschnitt.
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeiten, indem geändert wird, wie Microsoft Office Word speziell gestaltete Word-Dateien öffnet und wie Word bestimmte Eigenschaften von Rich Text-Daten verarbeitet. Weitere Informationen zur Sicherheitsanfälligkeit finden Sie im Unterabschnitt „Häufig gestellte Fragen (FAQs)“ für den bestimmten Sicherheitsanfälligkeitseintrag unter dem nächsten Abschnitt Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten.
Empfehlung. Microsoft empfiehlt Benutzern die sofortige Installation des Updates.
Bekannte Probleme. Im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2269638 werden die derzeit bekannten Probleme dokumentiert, die durch die Installation dieses Sicherheitsupdates auftreten können. Im Artikel werden auch Lösungen für diese Probleme empfohlen.
Betroffene und nicht betroffene Software
Folgende Software wurde getestet, um zu ermitteln, welche Versionen oder Editionen betroffen sind. Andere Versionen haben entweder das Ende des Lebenszyklus überschritten oder sind nicht betroffen. Besuchen Sie die Website Microsoft Support Lifecycle, um den Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion oder Edition zu ermitteln.
Betroffene Software
| Office Suite und andere Software | Komponente | Maximale Sicherheitsauswirkung | Bewertung des Gesamtschweregrads | Bulletins, die durch dieses Update ersetzt werden |
|---|---|---|---|---|
| Microsoft Office Suites und Komponenten | ||||
| Microsoft Office XP Service Pack 3 | Microsoft Office Word 2002 Service Pack 3 (KB2251389) | Remotecodeausführung | Hoch | MS09-068 |
| Microsoft Office 2003 Service Pack 3 | Microsoft Office Word 2003 Service Pack 3 (KB2251399) | Remotecodeausführung | Hoch | MS10-036 |
| Microsoft Office System 2007 Service Pack 2 | Microsoft Office Word 2007 Service Pack 2[1] (KB2251419) | Remotecodeausführung | Kritisch | MS10-036 |
| Microsoft Office für Mac | ||||
| Microsoft Office 2004 für Mac (KB2284171) | Nicht anwendbar | Remotecodeausführung | Hoch | MS09-068 |
| Microsoft Office 2008 für Mac (KB2284162) | Nicht anwendbar | Remotecodeausführung | Hoch | MS09-068 |
| Open XML-Dateiformatkonverter für Mac (KB2284179) | Nicht anwendbar | Remotecodeausführung | Hoch | MS09-068 |
| Weitere Software | ||||
| Microsoft Office Word Viewer (KB2251437) | Nicht anwendbar | Remotecodeausführung | Hoch | MS09-068 |
| Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 2 (KB2277947) | Nicht anwendbar | Remotecodeausführung | Hoch | MS09-027 |
| Microsoft Works 9 (KB2092914) | Nicht anwendbar | Remotecodeausführung | Hoch | Keine |
[1]Für Microsoft Office Excel 2007 Service Pack 2 müssen Benutzer zusätzlich zum Sicherheitsupdatepaket KB2251419 auch das Sicherheitsupdate für Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 2 (KB2277947) installieren, um vor den in diesem Bulletin beschriebenen Sicherheitsanfälligkeiten geschützt zu sein.
Nicht betroffene Software
| Office und andere Software |
|---|
| Microsoft Office Word 2010 (32-Bit-Editionen) |
| Microsoft Office Word 2010 (64-Bit-Editionen) |
Häufig gestellte Fragen (FAQs) im Zusammenhang mit diesem Sicherheitsupdate
Wie ist Microsoft Office Outlook von diesen Sicherheitsanfälligkeiten betroffen?
Outlook ist nicht direkt betroffen, da die Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office Word vorliegen. Wenn jedoch Word als E-Mail-Leseanwendung ausgewählt wurde, was in Microsoft Office Outlook 2007 standardmäßig der Fall ist, kann ein Angreifer Outlook für die E-Mail-Angriffsmethode nutzen, indem er eine speziell gestaltete RTF-E-Mail-Nachricht an den Zielbenutzer sendet.
Wo befinden sich die Dateiinformationen?
Informationen zum Speicherort der Dateiinformationen finden Sie in den Referenztabellen im Abschnitt Bereitstellung von Sicherheitsupdates.
Warum behandelt dieses Update mehrere gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten?
Dieses Update bietet Unterstützung für mehrere Sicherheitsanfälligkeiten, da die Änderungen, die zum Beheben dieser Probleme erforderlich sind, in zueinander in Beziehung stehenden Dateien enthalten sind. Auf diese Weise müssen Benutzer nicht mehrere Updates installieren, die nahezu identisch sind, sondern nur dieses eine Update.
Was ist Microsoft Office Word Viewer?
Microsoft Office Word Viewer ist eine Ersetzung von Word Viewer 2003 und allen früheren Word Viewer-Versionen. Mit Word Viewer können Sie Word-Dokumente anzeigen, drucken und kopieren, selbst wenn Sie Word nicht installiert haben. Weitere Informationen zu derzeit unterstützten Office Viewer-Versionen finden Sie unter Unterstützte Versionen der Office-Viewer.
Wie sind eigenständige Office-Programme von der Sicherheitsanfälligkeit betroffen?
Ein eigenständiges Office-Programm ist mit der gleichen Bewertung des Schweregrads wie die entsprechende Komponente in einer Office Suite betroffen. Zum Beispiel ist eine eigenständige Installation von Microsoft Office Word mit der gleichen Bewertung des Schweregrads wie eine Installation von Microsoft Office Word betroffen, die mit einer Office Suite bereitgestellt wurde.
Die in diesem Artikel erörterte Office-Komponente ist Bestandteil der Office Suite, die ich auf meinem System installiert habe; diese bestimmte Komponente habe ich jedoch nicht installiert. Wird mir dieses Update angeboten?
Ja, wenn die in diesem Bulletin erörterte Komponente mit der Version der Office Suite bereitgestellt wurde, die auf Ihrem System installiert ist, werden dem System entsprechende Updates angeboten, unabhängig davon, ob die Komponente installiert ist oder nicht. Die Erkennungslogik zum Prüfen auf betroffene Systeme wurde entwickelt, um auf Updates für alle Komponenten zu prüfen, die mit der bestimmten Office Suite geliefert wurden, und sie einem System anzubieten. Benutzer, die kein Update für eine Komponente installieren, die nicht installiert ist, aber mit ihrer Version der Office Suite geliefert wurde, erhöhen dadurch nicht das Sicherheitsrisiko jenes Systems. Andererseits erfahren Benutzer, die das Update installieren, keine negativen Auswirkungen auf die Sicherheit oder die Leistung eines Systems.
Stellt das Angebot für die Aktualisierung von Microsoft Office auf eine nicht anfällige Version ein Problem im Microsoft Updatemechanismus dar?
Nein. Der Updatemechanismus funktioniert korrekt, da er erkennt, dass die Version der Dateien auf dem System niedriger ist als die im Updatepaket, und folglich das Update anbietet.
Ich verwende eine ältere Version der in diesem Security Bulletin beschriebenen Software. Was soll ich tun?
Die in diesem Bulletin aufgeführte betroffene Software wurde daraufhin getestet, welche einzelnen Versionen betroffen sind. Andere Versionen haben das Ende ihrer Supportlebenszyklen erreicht. Weitere Informationen zu den Produktzyklen finden Sie auf der Website Microsoft Support Lifecycle.
Benutzer älterer Versionen dieser Software sollten möglichst bald zu Versionen migrieren, für die Support angeboten wird, um sich vor künftigen Sicherheitsanfälligkeiten zu schützen. Informationen zum Ermitteln des Supportlebenszyklus für Ihre Softwareversion finden Sie unter Produkt für Lebenszyklusinformationen auswählen. Weitere Informationen zu Service Packs für diese Softwareversionen finden Sie unter Lifecycle Supported Service Packs.
Benutzer, die zusätzlichen Support für ältere Software benötigen, müssen sich an ihren Microsoft-Kundenbetreuer, ihren Technical Account Manager oder den jeweiligen Microsoft-Partner wenden, um Supportangebote in Anspruch nehmen zu können. Kunden, die nicht über einen Alliance-, Premier- oder Authorized-Vertrag verfügen, können sich mit der regionalen Microsoft-Vertriebsniederlassung in Verbindung setzen. Kontaktinformationen finden Sie auf der Website Microsoft Worldwide. Wählen Sie in der Liste „Kontaktinformationen“ Ihr Land aus, und klicken Sie auf Go. Es wird eine Telefonnummer für Ihr Land angezeigt. Wenn Sie unter der angegebenen Nummer anrufen, fragen Sie bitte nach dem regionalen Vertriebsmanager für Premier Support. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Microsoft Support Lifecycle-Richtlinie – Häufig gestellte Fragen (FAQ).
Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten
Bewertungen des Schweregrads und Kennungen der Sicherheitsanfälligkeit
Bei der folgenden Bewertung des Schweregrads wird die potenzielle maximale Auswirkung der Sicherheitsanfälligkeit angenommen. Informationen zur Wahrscheinlichkeit der Ausnutzung der Sicherheitsanfälligkeit in Bezug auf die Bewertung des Schweregrads und die Sicherheitsauswirkung innerhalb von 30 Tagen nach Veröffentlichung dieses Security Bulletins finden Sie im Ausnutzbarkeitsindex im Bulletin Summary für August. Weitere Informationen finden Sie in Microsoft-Ausnutzbarkeitsindex.
| Betroffene Software | Sicherheitsanfälligkeit in Word bei der Datensatzanalyse – CVE-2010-1900 | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung durch RTF-Analysemodul in Word – CVE-2010-1901 | Sicherheitsanfälligkeit durch Pufferüberlauf bei RTF-Analyse in Word – CVE-2010-1902 | Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung und verknüpfter HTML-Objekte in Word – CVE-2010-1903 | Bewertung des Gesamtschweregrads |
|---|---|---|---|---|---|
| Microsoft Office Suites und Komponenten | |||||
| Microsoft Office Word 2002 Service Pack 3 | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch |
| Microsoft Office Word 2003 Service Pack 3 | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch |
| Microsoft Office Word 2007 Service Pack 2 | Hoch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Kritisch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Kritisch |
| Microsoft Office für Mac | |||||
| Microsoft Office 2004 für Mac | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch |
| Microsoft Office 2008 für Mac | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch |
| Open XML-Dateiformatkonverter für Mac | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch |
| Weitere Software | |||||
| Microsoft Office Word Viewer | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch |
| Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 2 | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Hoch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Hoch |
| Microsoft Works 9 | Hoch Remotecodeausführung | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Nicht anwendbar | Hoch |
Sicherheitsanfälligkeit in Word bei der Datensatzanalyse – CVE-2010-1900
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die Remotecodeausführung ermöglicht und dadurch verursacht wird, wie Microsoft Office Word fehlerhafte Datensätze innerhalb einer speziell gestalteten Word-Datei verarbeitet. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-1900.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit in Word bei der Datensatzanalyse – CVE-2010-1900
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail- oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, der die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete Word-Datei zu öffnen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit in Word bei der Datensatzanalyse – CVE-2010-1900
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Verwenden Sie die Dateiblockierungsrichtlinie von Microsoft Office, um das Öffnen von Dokumenten aus Office 2003 oder früher von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen und Orten zu blockieren.
Die Dateiblockierungsrichtlinie kann mit den folgenden Registrierungsskripten festgelegt werden.
Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.
- Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]
"BinaryFiles"=dword:00000001
Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Microsoft Office 2003 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Microsoft Office 2003 installiert sein. - Für Office System 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]
"BinaryFiles"=dword:00000001
Hinweis: Um „FileOpenBlock“ mit dem Microsoft Office System 2007 zu verwenden, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für das Microsoft Office System 2007 installiert werden.
Auswirkung der Problemumgehung: Benutzer, die die Dateiblockierungsrichtlinie konfiguriert und nicht wie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922848 erörtert ein gesondertes „Ausnahmeverzeichnis“ konfiguriert haben, können Dateien im Format Office 2003 oder früheren Versionen nicht in Office 2003 oder Microsoft Office System 2007 öffnen.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
- Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]
"BinaryFiles"=dword:00000000 - Für Office System 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]
"BinaryFiles"=dword:00000000
- Für Office 2003
- Verwenden Sie die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE), wenn Sie Dateien von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen öffnen.
Die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE) schützt Installationen von Office 2003 durch ein sichereres Öffnen von Dateien im Word-, Excel- und PowerPoint-Binärformat.
Für die Installation von MOICE benötigen Sie Office 2003 oder Office 2007.
Für die Installation von MOICE benötigen Sie außerdem das Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007. Sie erhalten das Compatibility Pack als kostenlosen Download vom Microsoft Download Center:
Laden Sie jetzt das Paket FileFormatConverters.exe herunter
Für MOICE sind sämtliche Updates erforderlich, die für alle Office-Programme empfohlen werden. Auf der Microsoft Update-Website finden Sie alle empfohlenen Updates:
http://update.microsoft.com/microsoftupdate/v6/default.aspx?ln=en-us
Aktivieren Sie MOICE
Hinweis: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 935865, um diese Problemumgehung mithilfe der automatisierten Microsoft Fix it-Lösung zu aktivieren bzw. zu deaktivieren.
Um MOICE manuell zu aktivieren, führen Sie die in der folgenden Tabelle angegebenen Befehle aus. Durch das Ausführen der Befehle werden die Erweiterungen der Office-Anwendung mit MOICE verknüpft.
| Befehl zum Aktivieren von MOICE als registrierter Handler |
|---|
| Führen Sie für Word den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .doc=oice.word.document |
| Führen Sie für Excel die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .XLS=oice.excel.sheet ASSOC .XLT=oice.excel.template ASSOC .XLA=oice.excel.addin |
| Führen Sie für PowerPoint die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .PPT=oice.powerpoint.show ASSOC .POT=oice.powerpoint.template ASSOC .PPS=oice.powerpoint.slideshow |
Hinweis: Führen Sie unter Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 die oben genannten Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus.
Weitere Informationen zu MOICE finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 935865.
Auswirkung der Problemumgehung: Im Format Office 2003 und früher formatierte Dokumente, die durch MOICE in das Open XML-Format von Microsoft Office 2007 konvertiert werden, behalten die Makrofunktionen nicht bei. Außerdem können Dokumente, die mit Digital Rights Management oder einem Kennwort geschützt sind, nicht konvertiert werden.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig. Führen Sie die in der Tabelle unten angegebenen Befehle aus, um MOICE zu deaktivieren.
| Befehl zum Deaktivieren von MOICE als registrierter Handler |
|---|
| Führen Sie für Word den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .doc=Word.Document.8 |
| Führen Sie für Excel die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .xls=Excel.Sheet.8 ASSOC .xlt=Excel.Template ASSOC .xla=Excel.Addin |
| Führen Sie für PowerPoint die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .ppt=PowerPoint.Show.8 ASSOC .PPS=oice.powerpoint.slideshow ASSOC .pps=PowerPoint.SlideShow.8 |
Hinweis: Führen Sie unter Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 die oben genannten Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus.
- Öffnen Sie keine Word-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten.
Öffnen Sie keine Word-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
Häufig gestellte Fragen zur Sicherheitsanfälligkeit in Word bei der Datensatzanalyse – CVE-2010-1900
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Wenn Microsoft Office Word eine speziell gestaltete Word-Datei öffnet, kann der Systemspeicher so beeinträchtigt werden, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete Word-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Word öffnet.
Bei einem E-Mail-Angriff kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er ein speziell gestaltetes Word-Dokument an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.
In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer Word-Datei einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss er den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken und anschließend die speziell gestaltete Word-Datei zu öffnen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen Microsoft Office Word verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalservern, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Dieses Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem die Art und Weise geändert wird, in der Microsoft Office Word speziell gestaltete Word-Dateien öffnet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung durch RTF-Analysemodul in Word – CVE-2010-1901
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie Microsoft Office Word Rich Text-Daten analysiert. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-1901.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung durch RTF-Analysemodul in Word – CVE-2010-1901
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung durch RTF-Analysemodul in Word – CVE-2010-1901
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Lesen von E-Mail im Nur-Text-Format
Um sich selbst vor der E-Mail-Angriffsmethode zu schützen, lesen Sie E-Mail-Nachrichten im Nur-Text-Format.
Benutzer von Microsoft Office Outlook 2002, die Office XP Service Pack 1 oder höher installiert haben, und Benutzer von Microsoft Office Outlook Express 6, die Internet Explorer 6 Service Pack 1 oder höher installiert haben, können diese Einstellung aktivieren und nur jene E-Mail-Nachrichten als Nur-Text anzeigen, die nicht digital signiert oder nicht verschlüsselt sind.
Digital signierte oder verschlüsselte E-Mail-Nachrichten sind von dieser Einstellung nicht betroffen und können im Originalformat gelesen werden. Weitere Informationen zum Aktivieren dieser Einstellung in Outlook 2002 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 307594.
Weitere Informationen zu dieser Einstellung in Outlook Express 6 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 291387.
Auswirkung der Problemumgehung: E-Mail-Nachrichten, die im Nur-Text-Format angezeigt werden, enthalten keine Bilder, speziellen Schriftarten, Animationen oder andere umfassende Inhalte. Darüber hinaus gilt:
- Die Änderungen werden für das Vorschaufenster sowie für geöffnete Nachrichten übernommen.
- Bilder werden zu Dateianlagen, um ihren Verlust zu vermeiden.
- Da die Nachricht im Speicher noch immer im Rich Text- oder HTML-Format vorliegt, verhält sich das Objektmodell (benutzerdefinierte Codelösungen) möglicherweise unerwartet.
- Verwenden Sie die Dateiblockierungsrichtlinie von Microsoft Office, um das Öffnen von RTF-Dokumenten von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen und Orten zu blockieren.
Die Dateiblockierungsrichtlinie kann mit den folgenden Registrierungsskripten festgelegt werden.
Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.
- Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]
"RtfFiles"=dword:00000001
Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Microsoft Office 2003 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Microsoft Office 2003 installiert sein. - Für Office System 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]
"RtfFiles"=dword:00000001
Hinweis: Um „FileOpenBlock“ mit dem Microsoft Office System 2007 zu verwenden, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für das Microsoft Office System 2007 installiert werden.
Auswirkung der Problemumgehung: Benutzer, die die Dateiblockierungsrichtlinie konfiguriert und nicht wie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922848 erörtert ein gesondertes „Ausnahmeverzeichnis“ konfiguriert haben, können Dateien im Format Office 2003 oder früheren Versionen nicht in Office 2003 oder Microsoft Office System 2007 öffnen.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
- Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]
"RtfFiles"=dword:00000000 - Für Office System 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]
"RtfFiles"=dword:00000000
- Für Office 2003
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung durch RTF-Analysemodul in Word – CVE-2010-1901
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Microsoft Office Word führt bei der Verarbeitung von Rich Text-Daten keine ausreichende Datenüberprüfung durch. Wenn Word eine speziell gestaltete RTF-E-Mail-Nachricht oder -Datei öffnet und analysiert, kann der Speicher so beschädigt werden, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann erreichen, dass beliebiger Code mit den Berechtigungen des Benutzers ausgeführt wird, der eine speziell gestaltete RTF-Datei öffnet oder eine speziell gestaltete RTF-E-Mail-Nachricht öffnet oder in der Vorschau anzeigt. Wenn der Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete RTF-Datei als Dateianlage oder im Inhalt einer E-Mail-Nachricht sendet und den Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete RTF-E-Mail-Nachricht in Outlook anzuzeigen, wenn Word als E-Mail-Viewer verwendet wird.
In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer Word-Datei einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link zur Site des Angreifers zu klicken.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Arbeitsstationen und Terminalserver, auf denen Microsoft Office Word installiert ist, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Word bestimmte Eigenschaften von Rich Text-Daten verarbeitet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Sicherheitsanfälligkeit durch Pufferüberlauf bei RTF-Analyse in Word – CVE-2010-1902
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung vor, die dadurch verursacht wird, wie Microsoft Office Word bestimmte Rich Text-Daten analysiert. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-1902.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit durch Pufferüberlauf bei RTF-Analyse in Word – CVE-2010-1902
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit durch Pufferüberlauf bei RTF-Analyse in Word – CVE-2010-1902
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Lesen von E-Mail im Nur-Text-Format
Um sich selbst vor der E-Mail-Angriffsmethode zu schützen, lesen Sie E-Mail-Nachrichten im Nur-Text-Format.
Benutzer von Microsoft Office Outlook 2002, die Office XP Service Pack 1 oder höher installiert haben, und Benutzer von Microsoft Office Outlook Express 6, die Internet Explorer 6 Service Pack 1 oder höher installiert haben, können diese Einstellung aktivieren und nur jene E-Mail-Nachrichten als Nur-Text anzeigen, die nicht digital signiert oder nicht verschlüsselt sind.
Digital signierte oder verschlüsselte E-Mail-Nachrichten sind von dieser Einstellung nicht betroffen und können im Originalformat gelesen werden. Weitere Informationen zum Aktivieren dieser Einstellung in Outlook 2002 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 307594.
Weitere Informationen zu dieser Einstellung in Outlook Express 6 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 291387.
Auswirkung der Problemumgehung: E-Mail-Nachrichten, die im Nur-Text-Format angezeigt werden, enthalten keine Bilder, speziellen Schriftarten, Animationen oder andere umfassende Inhalte. Darüber hinaus gilt:
- Die Änderungen werden für das Vorschaufenster sowie für geöffnete Nachrichten übernommen.
- Bilder werden zu Dateianlagen, um ihren Verlust zu vermeiden.
- Da die Nachricht im Speicher noch immer im Rich Text- oder HTML-Format vorliegt, verhält sich das Objektmodell (benutzerdefinierte Codelösungen) möglicherweise unerwartet.
- Verwenden Sie die Dateiblockierungsrichtlinie von Microsoft Office, um das Öffnen von RTF-Dokumenten von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen und Orten zu blockieren.
Die Dateiblockierungsrichtlinie kann mit den folgenden Registrierungsskripten festgelegt werden.
Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.
- Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]
"RtfFiles"=dword:00000001
Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Microsoft Office 2003 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Microsoft Office 2003 installiert sein. - Für Office System 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]
"RtfFiles"=dword:00000001
Hinweis: Um „FileOpenBlock“ mit dem Microsoft Office System 2007 zu verwenden, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für das Microsoft Office System 2007 installiert werden.
Auswirkung der Problemumgehung: Benutzer, die die Dateiblockierungsrichtlinie konfiguriert und nicht wie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922848 erörtert ein gesondertes „Ausnahmeverzeichnis“ konfiguriert haben, können Dateien im Format Office 2003 oder früheren Versionen nicht in Office 2003 oder Microsoft Office System 2007 öffnen.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
- Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]
"RtfFiles"=dword:00000000 - Für Office System 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]
"RtfFiles"=dword:00000000
- Für Office 2003
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit durch Pufferüberlauf bei RTF-Analyse in Word – CVE-2010-1902
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Microsoft Office Word führt bei der Verarbeitung von Rich Text-Daten keine ausreichende Datenüberprüfung durch. Wenn Word eine speziell gestaltete E-Mail-Nachricht oder Datei öffnet und analysiert, kann der Speicher so beschädigt werden, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann erreichen, dass beliebiger Code mit den Berechtigungen des Benutzers ausgeführt wird, der eine speziell gestaltete RTF-Datei öffnet oder eine speziell gestaltete RTF-E-Mail-Nachricht öffnet oder in der Vorschau anzeigt. Wenn der Benutzer mit administrativen Benutzerrechten angemeldet ist, kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
In einem E-Mail-Angriffsszenario kann ein Angreifer die Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete RTF-Datei als Dateianlage oder im Inhalt einer E-Mail-Nachricht sendet und den Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete RTF-E-Mail-Nachricht in Outlook anzuzeigen, wenn Word als E-Mail-Viewer verwendet wird.
In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer Word-Datei einrichten, durch die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt wird. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Er muss den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link zur Site des Angreifers zu klicken.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Arbeitsstationen und Terminalserver, auf denen Microsoft Office Word installiert ist, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Das Update behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem geändert wird, wie Word bestimmte Eigenschaften von Rich Text-Daten verarbeitet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung und verknüpfter HTML-Objekte in Word – CVE-2010-1903
Es liegt eine Sicherheitsanfälligkeit vor, die Remotecodeausführung ermöglicht und die durch die Art und Weise verursacht wird, in der Microsoft Office eine speziell gestaltete Word-Datei verarbeitet, die einen fehlerhaften Datensatz enthält. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Informationen zum Anzeigen dieser Sicherheitsanfälligkeit als Standardeintrag in der Liste allgemeiner Sicherheitsanfälligkeiten finden Sie unter CVE-2010-1903.
Schadensbegrenzende Faktoren für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung und verknüpfter HTML-Objekte in Word – CVE-2010-1903
Schadensbegrenzung bezieht sich auf eine Einstellung, häufige Konfiguration oder allgemeine empfohlene Vorgehensweise, die in einem Standardzustand existieren und den Schweregrad der Ausnutzung einer Sicherheitsanfälligkeit verringern können. Die folgenden schadensbegrenzenden Faktoren könnten hilfreich für Sie sein:
- Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht automatisch über E-Mail ausgenutzt werden. Ein Benutzer muss eine zusammen mit einer E-Mail-Nachricht gesendete Dateianlage öffnen, damit ein Angriff erfolgreich ist.
- Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
- In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer eine Website mit einer Webseite einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Endbenutzern bereitgestellte Inhalte oder Werbemitteilungen akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden könnte. Ein Angreifer kann Endbenutzer jedoch nicht zum Besuch solcher Websites zwingen. Stattdessen muss ein Angreifer Benutzer dazu verleiten, die Website zu besuchen. Zu diesem Zweck werden die Benutzer normalerweise dazu gebracht, auf einen Link in einer E-Mail- oder Instant Messenger-Nachricht zu klicken, der die Benutzer zur Website des Angreifers führt. Dort werden die Benutzer dazu verleitet, die speziell gestaltete Word-Datei zu öffnen.
Problemumgehungen für die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung und verknüpfter HTML-Objekte in Word – CVE-2010-1903
Problemumgehung bezieht sich auf eine Einstellung oder Konfigurationsänderung, die die zugrunde liegende Sicherheitsanfälligkeit nicht behebt, sondern die bekannten Angriffsmethoden blockiert, bevor Sie das Update installieren. Microsoft hat die folgenden Problemumgehungen getestet und gibt in der Beschreibung an, ob eine Problembehebung die Funktionalität einschränkt:
- Verwenden Sie die Dateiblockierungsrichtlinie von Microsoft Office, um das Öffnen von Dokumenten aus Office 2003 oder früher von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen und Orten zu blockieren.
Die Dateiblockierungsrichtlinie kann mit den folgenden Registrierungsskripten festgelegt werden.
Hinweis: Eine fehlerhafte Änderung der Registrierung kann unter Umständen ernste Probleme verursachen, die eine erneute Installation des Betriebssystems erfordern können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die aus einer fehlerhaften Änderung der Registrierung resultieren, gelöst werden können. Sie ändern die Registrierung auf eigene Gefahr.
- Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]
"BinaryFiles"=dword:00000001
Hinweis: Wenn Sie „FileOpenBlock“ mit Microsoft Office 2003 verwenden möchten, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für Microsoft Office 2003 installiert sein. - Für Office System 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]
"BinaryFiles"=dword:00000001
Hinweis: Um „FileOpenBlock“ mit dem Microsoft Office System 2007 zu verwenden, müssen alle aktuellen Sicherheitsupdates für das Microsoft Office System 2007 installiert werden.
Auswirkung der Problemumgehung: Benutzer, die die Dateiblockierungsrichtlinie konfiguriert und nicht wie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922848 erörtert ein gesondertes „Ausnahmeverzeichnis“ konfiguriert haben, können Dateien im Format Office 2003 oder früheren Versionen nicht in Office 2003 oder Microsoft Office System 2007 öffnen.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig.
- Für Office 2003
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Word\Security\FileOpenBlock]
"BinaryFiles"=dword:00000000 - Für Office System 2007
Windows Registrierungs-Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft\Office\12.0\Word\Security\FileOpenBlock]
"BinaryFiles"=dword:00000000
- Für Office 2003
- Verwenden Sie die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE), wenn Sie Dateien von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen öffnen.
Die Microsoft Office Isolated Conversion Environment (MOICE) schützt Installationen von Office 2003 durch ein sichereres Öffnen von Dateien im Word-, Excel- und PowerPoint-Binärformat.
Für die Installation von MOICE benötigen Sie Office 2003 oder Office 2007.
Für die Installation von MOICE benötigen Sie außerdem das Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007. Sie erhalten das Compatibility Pack als kostenlosen Download vom Microsoft Download Center:
Laden Sie jetzt das Paket FileFormatConverters.exe herunter
Für MOICE sind sämtliche Updates erforderlich, die für alle Office-Programme empfohlen werden. Auf der Microsoft Update-Website finden Sie alle empfohlenen Updates:
http://update.microsoft.com/microsoftupdate/v6/default.aspx?ln=en-us
Aktivieren Sie MOICE
Hinweis: Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 935865, um diese Problemumgehung mithilfe der automatisierten Microsoft Fix it-Lösung zu aktivieren bzw. zu deaktivieren.
Um MOICE manuell zu aktivieren, führen Sie die in der folgenden Tabelle angegebenen Befehle aus. Durch das Ausführen der Befehle werden die Erweiterungen der Office-Anwendung mit MOICE verknüpft.
| Befehl zum Aktivieren von MOICE als registrierter Handler |
|---|
| Führen Sie für Word den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .doc=oice.word.document |
| Führen Sie für Excel die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .XLS=oice.excel.sheet ASSOC .XLT=oice.excel.template ASSOC .XLA=oice.excel.addin |
| Führen Sie für PowerPoint die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .PPT=oice.powerpoint.show ASSOC .POT=oice.powerpoint.template ASSOC .PPS=oice.powerpoint.slideshow |
Hinweis: Führen Sie unter Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 die oben genannten Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus.
Weitere Informationen zu MOICE finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 935865.
Auswirkung der Problemumgehung: Im Format Office 2003 und früher formatierte Dokumente, die durch MOICE in das Open XML-Format von Microsoft Office 2007 konvertiert werden, behalten die Makrofunktionen nicht bei. Außerdem können Dokumente, die mit Digital Rights Management oder einem Kennwort geschützt sind, nicht konvertiert werden.
So machen Sie die Problemumgehung rückgängig. Führen Sie die in der Tabelle unten angegebenen Befehle aus, um MOICE zu deaktivieren.
| Befehl zum Deaktivieren von MOICE als registrierter Handler |
|---|
| Führen Sie für Word den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .doc=Word.Document.8 |
| Führen Sie für Excel die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .xls=Excel.Sheet.8 ASSOC .xlt=Excel.Template ASSOC .xla=Excel.Addin |
| Führen Sie für PowerPoint die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung aus: ASSOC .ppt=PowerPoint.Show.8 ASSOC .PPS=oice.powerpoint.slideshow ASSOC .pps=PowerPoint.SlideShow.8 |
Hinweis: Führen Sie unter Windows Vista, Windows Server 2008, Windows 7 und Windows Server 2008 R2 die oben genannten Befehle an einer erhöhten Eingabeaufforderung aus.
- Öffnen Sie keine Word-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten.
Öffnen Sie keine Word-Dateien, die Sie von nicht vertrauenswürdigen Quellen oder unerwartet von vertrauenswürdigen Quellen erhalten. Diese Sicherheitsanfälligkeit kann ausgenutzt werden, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Datei öffnet.
Häufig gestellte Fragen (FAQs) zur Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung und verknüpfter HTML-Objekte in Word – CVE-2010-1903
Worin genau besteht diese Sicherheitsanfälligkeit?
Diese Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen.
Was ist die Ursache dieser Sicherheitsanfälligkeit?
Wenn Microsoft Office Word eine speziell gestaltete Word-Datei öffnet, kann der Systemspeicher so beeinträchtigt werden, dass ein Angreifer beliebigen Code ausführen kann.
Was kann ein Angreifer über diese Sicherheitsanfälligkeit erreichen?
Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann als angemeldeter Benutzer beliebigen Code ausführen. Wenn ein Benutzer mit administrativen Benutzerberechtigungen angemeldet ist, kann ein Angreifer vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.
Wie gehen Angreifer vor, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen?
Diese Sicherheitsanfälligkeit erfordert, dass ein Benutzer eine speziell gestaltete Word-Datei mit einer betroffenen Version von Microsoft Word öffnet.
Bei einem E-Mail-Angriff kann ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er ein speziell gestaltetes Word-Dokument an den Benutzer sendet und ihn dazu verleitet, die Datei zu öffnen.
In einem webbasierten Angriffsszenario muss ein Angreifer eine Website mit einer Office-Datei einrichten, die diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzt. Außerdem können manipulierte Websites und Websites, die von Benutzern bereitgestellte Inhalte akzeptieren oder hosten, speziell gestaltete Inhalte enthalten, über die diese Sicherheitsanfälligkeit ausgenutzt werden kann. Ein Angreifer kann Benutzer nicht zum Besuch einer speziell gestalteten Website zwingen. Stattdessen muss er den Benutzer zu einem Besuch dieser Website verleiten. Zu diesem Zweck wird der Benutzer meist dazu gebracht, auf einen Link zur Website des Angreifers zu klicken und anschließend die speziell gestaltete Word-Datei zu öffnen.
Für welche Systeme stellt diese Sicherheitsanfälligkeit hauptsächlich ein Risiko dar?
Systeme, auf denen Microsoft Office Word verwendet wird, einschließlich Arbeitsstationen und Terminalservern, sind hauptsächlich gefährdet. Bei Servern ist das Risiko größer, wenn Administratoren Benutzern ermöglichen, sich bei Servern anzumelden und Programme auszuführen. Es wird jedoch dringend davon abgeraten, diese Erlaubnis zu erteilen.
Was bewirkt das Update?
Dieses Sicherheitsupdate behebt die Sicherheitsanfälligkeit, indem die Art und Weise geändert wird, in der Microsoft Office Word speziell gestaltete Word-Dateien öffnet.
War diese Sicherheitsanfälligkeit zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins bereits öffentlich bekannt?
Nein. Microsoft hat Informationen zu dieser Sicherheitsanfälligkeit durch eine koordinierte Offenlegung der Sicherheitsanfälligkeit erhalten.
Lagen Microsoft zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Security Bulletins Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit bereits ausgenutzt wurde?
Nein. Microsoft lagen zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Security Bulletins keine Informationen vor, dass diese Sicherheitsanfälligkeit öffentlich für Angriffe auf Benutzer ausgenutzt wurde.
Informationen zum Update
Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Verwalten Sie die Software und die Sicherheitsupdates, die Sie den Servern, Desktops und mobilen Computern in Ihrer Organisation bereitstellen müssen. Weitere Informationen finden Sie im TechNet Update Management Center. Die Website TechNet Sicherheit bietet weitere Informationen zur Sicherheit von Microsoft-Produkten.
Sicherheitsupdates sind unter Microsoft Update und Windows Update verfügbar. Sicherheitsupdates sind auch im Microsoft Download Center verfügbar. und können am einfachsten durch eine Suche nach dem Begriff „Sicherheitsupdate“ ermittelt werden.
Außerdem können Sicherheitsupdates vom Windows Update-Katalog heruntergeladen werden. Der Microsoft Update-Katalog stellt einen durchsuchbaren Katalog der Inhalte bereit, die über Windows Update und Microsoft Update zur Verfügung gestellt werden, einschließlich Sicherheitsupdates, Treiber und Service Packs. Indem Sie mit der Nummer des Security Bulletins suchen (z. B. „MS07-036“), können Sie Ihrem Warenkorb alle anwendbaren Updates (einschließlich verschiedener Sprachen für ein Update) hinzufügen und in den Ordner Ihrer Wahl herunterladen. Weitere Informationen zum Microsoft Update-Katalog, finden Sie unter Häufig gestellte Fragen zum Microsoft Update-Katalog.
Hinweis: Am 1. August 2009 hat Microsoft den Support für Office Update und das Inventurprogramm für Office-Update eingestellt. Verwenden Sie Microsoft Update, um weiterhin die aktuellen Updates für Microsoft Office-Produkte zu erhalten. Weitere Informationen finden Sie in Informationen zum Microsoft Office Update: Häufig gestellte Fragen (FAQs).
Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung
Microsoft stellt Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung von Sicherheitsupdates bereit. Diese Anleitungen enthalten Empfehlungen und Informationen, anhand derer IT-Experten verstehen können, wie die verschiedenen Tools für die Erkennung und Bereitstellung der Sicherheitsupdates verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 961747.
Microsoft Baseline Security Analyzer
Der Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) ermöglicht Administratoren die Überprüfung von lokalen und Remotesystemen im Hinblick auf fehlende Sicherheitsupdates sowie auf häufig falsch konfigurierte Sicherheitsparameter. Weitere Informationen zu MBSA finden Sie auf der Website Microsoft Baseline Security Analyzer.
In der folgenden Tabelle ist die Zusammenfassung zur MBSA-Erkennung für dieses Sicherheitsupdate enthalten.
| Software | MBSA 2.1.1 |
|---|---|
| Microsoft Office XP Service Pack 3 | Ja |
| Microsoft Office 2003 Service Pack 3 | Ja |
| Microsoft Office System 2007 Service Pack 2 | Ja |
| Microsoft Office 2004 für Mac | Nein |
| Microsoft Office 2008 für Mac | Nein |
| Open XML-Dateiformatkonverter für Mac | Nein |
| Microsoft Office Word Viewer | Ja |
| Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 2 | Ja |
| Microsoft Works 9 | Ja |
Die aktuelle Version von MBSA wurde veröffentlicht: Microsoft Baseline Security Analyzer 2.1.1. Weitere Informationen finden Sie unter Microsoft Baseline Security Analyzer 2.1.
Hinweis: Für Benutzer, die ältere Software verwenden, die nicht von MBSA 2.1.1, Microsoft Update und Windows Server Update Services unterstützt wird: Besuchen Sie die Website Microsoft Baseline Security Analyzer und sehen Sie im Abschnitt Support für ältere Produkte nach, wie Sie mit älteren Tools eine umfassende Erkennung von Sicherheitsupdates erstellen können.
Windows Server Update Services
Windows Server Update Services (WSUS) ermöglichen IT-Administratoren, die aktuellen Microsoft-Produktupdates für Computer bereitzustellen, die das Windows-Betriebssystem ausführen. Weitere Informationen zum Bereitstellen dieses Sicherheitsupdates mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie im TechNet-Artikel Windows Server Update Services.
Systems Management Server
Die folgende Tabelle enthält eine Zusammenfassung zur SMS-Erkennung und -Bereitstellung für dieses Sicherheitsupdate.
| Software | SMS 2.0 | SMS 2003 mit SUIT | SMS 2003 mit ITMU | Configuration Manager 2007 |
|---|---|---|---|---|
| Microsoft Office XP Service Pack 3 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Microsoft Office 2003 Service Pack 3 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Microsoft Office System 2007 Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Microsoft Office 2004 für Mac | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Microsoft Office 2008 für Mac | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Open XML-Dateiformatkonverter für Mac | Nein | Nein | Nein | Nein |
| Microsoft Office Word Viewer | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 Service Pack 2 | Nein | Nein | Ja | Ja |
| Microsoft Works 9 | Nein | Nein | Ja | Ja |
Für SMS 2.0 und SMS 2003 kann das Sicherheitsupdate-Inventurprogramm (SUIT) von SMS verwendet werden, um Sicherheitsupdates zu erkennen. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2.0.
Im Fall von SMS 2003 kann von SMS zum Auffinden von unter Microsoft Updates erhältlichen Sicherheitsupdates und Updates, die von Windows Server Update Services unterstützt werden, das SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates (ITMU) verwendet werden. Weitere Informationen zum SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft-Updates finden Sie auf der Website SMS 2003-Inventurprogramm für Microsoft Updates. Weitere Informationen zu den SMS-Scanning Tools finden Sie unter SMS 2003 Software Update Scanning Tools. Siehe auch Downloads für Systems Management Server 2003.
System Center Configuration Manager 2007 verwendet WSUS 3.0 für die Erkennung von Updates. Weitere Informationen zur Configuration Manager 2007-Softwareupdateverwaltung finden Sie auf der Website zu System Center Configuration Manager 2007.
Weitere Informationen zu SMS finden Sie auf der SMS-Website.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 910723: Zusammenfassungsliste der monatlichen Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung.
Hinweis: Wenn Sie für die Bereitstellung von Office XP oder Office 2003 einen Administratorinstallationspunkt verwendet haben, können Sie das Update u. U. nicht mithilfe von SMS bereitstellen, wenn Sie den AIP von der ursprünglichen Basislinie aus aktualisiert haben. Weitere Informationen finden Sie unter der Überschrift Office-Administratorinstallationspunkt in diesem Abschnitt.
Office-Administratorinstallationspunkt
Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen.
- Unterstützte Versionen von Microsoft Office XP finden Sie unter Erstellen eines Administratorinstallationspunkts. Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für ein Clientsystem von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu einer ursprünglichen Basislinienquelle in Office XP finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 922665.
Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Softwareupdates zentral von einem aktualisierten administrativen Abbild zu verwalten, finden Sie weitere Informationen im Artikel Aktualisieren von Office XP-Clients von einem gepatchten administrativen Abbild. - Unterstützte Versionen von Microsoft Office 2003 finden Sie unter Erstellen eines Administratorinstallationspunkts. Weitere Informationen zum Ändern der Quelle für einen Clientcomputer von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu einer ursprünglichen Basislinienquelle in Office 2003 oder Service Pack 3 (SP3) finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 902349.
Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Softwareupdates zentral von einem aktualisierten administrativen Abbild zu verwalten, finden Sie weitere Informationen im Artikel Verteilen von Office 2003-Produktupdates. - Unterstützte Versionen des 2007 Microsoft Office-Systems finden Sie unter Erstellen eines Netzwerkinstallationspunkts im 2007 Office-System.
Hinweis: Wenn Sie vorhaben, Sicherheitsupdates zentral zu verwalten, verwenden Windows Server Update Services. Weitere Informationen zum Bereitstellen von Sicherheitsupdates für das 2007 Microsoft Office-System mithilfe der Windows Server Update Services finden Sie auf der Windows Server Update Services-Website.
Updatekompatibilitätsbewertung und Anwendungskompatibilitäts-Toolkit
Updates bearbeiten oft dieselben Dateien und Registrierungseinstellungen, die zum Ausführen Ihrer Anwendungen benötigt werden. Dies kann eine Inkompatibilität auslösen und die Bereitstellung von Sicherheitsupdates verzögern. Mit den Komponenten zur Updatekompatibilitätsbewertung, die im Anwendungskompatibilitäts-Toolkit enthalten sind, können Sie die Vereinbarkeit von Windows-Updates mit installierten Anwendungen testen und überprüfen.
Das Microsoft Application Compatibility Toolkit (ACT) enthält alle notwendigen Tools und Dokumentationen, um die Anwendungskompatibilität zu prüfen und eventuelle Probleme zu beheben, bevor Microsoft Windows Vista, ein Windows-Update, ein Microsoft-Sicherheitsupdate oder eine neue Version von Windows Internet Explorer in Ihrer Umgebung bereitgestellt wird.
Bereitstellung von Sicherheitsupdates
Betroffene Software
Um Informationen zum jeweiligen Sicherheitsupdate für Ihre betroffene Software zu erhalten, klicken Sie auf den entsprechenden Link:
Word 2002 (alle Editionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | OfficeXP-kb2251389-fullfile-enu.exe /q:a |
| Installieren ohne neu zu starten | OfficeXP-kb2251389-fullfile-enu.exe /r:n |
| Protokolldatei aktualisieren | Nicht anwendbar |
| Weitere Informationen | Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben. Weitere Informationen zu Funktionen für Verwaltungsinstallationen, die Sie selektiv installieren können, finden Sie im Unterbereich Office-Funktionen in diesem Abschnitt. |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung. Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office XP-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2251389. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Office-Funktionen
Die folgende Tabelle enthält die Liste mit Namen von Funktionen die für das Update neu installiert werden müssen. Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung. Um alle Komponenten zu installieren, können Sie den Befehl REINSTALL=ALL verwenden, oder Sie können die folgenden Komponenten auswählen.
| Produkt | Funktion |
|---|---|
| PIPC1, PROPLUS, PRO, SBE, STD, STDEDU, WORD | WORDFiles |
Hinweis: Administratoren, die für verwaltete Umgebungen zuständig sind, finden in einer Struktur im Office Admin Update Center umfangreiche Ressourcen für die Bereitstellung von Office-Updates. Suchen Sie auf dieser Website im Abschnitt Update Resources nach der Softwareversion, die Sie aktualisieren. Die Dokumentation zu Windows Installer enthält ebenfalls weitere Informationen zu den von Windows Installer unterstützten Parametern.
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 2.0 oder höher auf dem System installiert wird. Alle unterstützten Versionen von Windows umfassen Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version.
Um die Version 2.0 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:
- Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP
- Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Microsoft Windows 2000
- Windows Installer 2.0 Redistributable für Microsoft Windows 2000 und Windows NT 4.0
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /q | Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. |
| /q:u | Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden. |
| /q:a | Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden. |
| /t:Pfad | Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an. |
| /c | Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /t:Pfad nicht angegeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben. |
| /c:Pfad | Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an. |
| /r:n | Neustart des Systems nach der Installation niemals durchführen. |
| /r:I | Fordert den Benutzer auf, das System neu zu starten, wenn ein Neustart erforderlich ist. Ausnahme: Die Option wird zusammen mit /q:a verwendet. |
| /r:a | Startet das System nach der Installation immer neu. |
| /r:s | Startet das System nach der Installation ohne Benutzeraufforderung neu. |
| /n:v | Keine Versionsüberprüfung – das Programm wird ggf. über eine frühere Version installiert. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch die Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung. Hinweis Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office XP-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Versionen und Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start und dann auf Suchen.
- Klicken Sie im Bereich Suchergebnisse unter Such-Assistent auf Alle Dateien und Ordner.
- Geben Sie im Feld Gesamter oder Teil des Dateinamens den Dateinamen aus der entsprechenden Dateiinformationstabelle an, und klicken Sie dann auf Suchen.
- Klicken Sie in der Liste der Dateien mit der rechten Maustaste auf einen Dateinamen in der entsprechenden Dateiinformationstabelle, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
Hinweis Je nach Betriebssystemversion oder installierten Programmen werden einige der Dateien, die in der Tabelle mit den Dateiinformationen aufgeführt sind, möglicherweise nicht installiert. - Ermitteln Sie mithilfe der Registerkarte Version die Version der Datei, die auf Ihrem Computer installiert ist, indem Sie diese mit der Version vergleichen, die in der entsprechenden Dateiinformationstabelle aufgeführt wird.
Hinweis Neben der Dateiversion ändern sich bei der Installation möglicherweise auch andere Attribute. Andere Dateiattribute anhand der Daten in der Dateiinformationstabelle zu vergleichen, ist keine empfohlene Methode, um zu überprüfen, ob das Update installiert wurde. In bestimmten Fällen werden Dateien möglicherweise während der Installation umbenannt. Wenn Datei- oder Versionsinformationen nicht vorhanden sind, wählen Sie eine andere Methode, um die Updateinstallation zu überprüfen.
Word 2003 (alle Editionen) und Word Viewer
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Für diese Software sind keine Service Packs mehr geplant. Das Update für dieses Problem wird möglicherweise in zukünftigen Update-Rollups enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für Word 2003: Office2003-kb2251399-fullfile-enu.exe /q:a |
| Für Word Viewer: Office-kb2251437-fullfile-enu.exe /q:a | |
| Installieren ohne neu zu starten | Für Word 2003: Office2003-kb2251399-fullfile-enu.exe /r:n |
| Für Word Viewer: Office-kb2251437-fullfile-enu.exe /r:n | |
| Protokolldatei aktualisieren | Nicht anwendbar |
| Weitere Informationen | Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben. Weitere Informationen zu Funktionen für Verwaltungsinstallationen, die Sie selektiv installieren können, finden Sie im Unterbereich Office-Funktionen in diesem Abschnitt. |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung. Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office 2003-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771. |
| Dateiinformationen: | Informationen zu Word 2003 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2251399. |
| Informationen zu Word Viewer finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2251437. | |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Office-Funktionen
Die folgende Tabelle enthält die Liste mit Namen von Funktionen die für das Update neu installiert werden müssen. Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung. Um alle Komponenten zu installieren, können Sie den Befehl REINSTALL=ALL verwenden, oder Sie können die folgenden Komponenten auswählen.
| Produkt | Funktion |
|---|---|
| BASIC11, PERS11, PRO11SB, PROI11, PRO11, STDP11, STD11, WORD11 | WORDFiles |
| Word Viewer 2003 | WORDVIEWFiles |
Hinweis: Administratoren, die für verwaltete Umgebungen zuständig sind, finden in einer Struktur im Office Admin Update Center umfangreiche Ressourcen für die Bereitstellung von Office-Updates. Suchen Sie auf dieser Website im Abschnitt Update Resources nach der Softwareversion, die Sie aktualisieren. Die Dokumentation zu Windows Installer enthält ebenfalls weitere Informationen zu den von Windows Installer unterstützten Parametern.
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 2.0 oder höher auf dem System installiert wird. Alle unterstützten Versionen von Windows umfassen Windows Installer 2.0 oder eine höhere Version.
Um die Version 2.0 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:
- Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP
- Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Microsoft Windows 2000
- Windows Installer 2.0 Redistributable für Microsoft Windows 2000 und Windows NT 4.0
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /q | Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. |
| /q:u | Gibt den stillen Benutzermodus an, bei dem dem Benutzer einige Dialogfelder angezeigt werden. |
| /q:a | Gibt den stillen Administratormodus an, bei dem dem Benutzer keine Dialogfelder angezeigt werden. |
| /t:Pfad | Gibt den Zielordner für das Extrahieren von Dateien an. |
| /c | Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Wenn /t:Pfad nicht angegeben wird, werden Sie aufgefordert, einen Zielordner anzugeben. |
| /c:Pfad | Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an. |
| /r:n | Neustart des Systems nach der Installation niemals durchführen. |
| /r:I | Fordert den Benutzer auf, das System neu zu starten, wenn ein Neustart erforderlich ist. Ausnahme: Die Option wird zusammen mit /q:a verwendet. |
| /r:a | Startet das System nach der Installation immer neu. |
| /r:s | Startet das System nach der Installation ohne Benutzeraufforderung neu. |
| /n:v | Keine Versionsüberprüfung – das Programm wird ggf. über eine frühere Version installiert. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.
Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office 2003-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
- Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
- Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Word 2007 (alle Editionen) und Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 (alle Versionen)
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für Word 2007: Word2007-kb2251419-fullfile-x86-glb.exe /passive |
| Für Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007: Office-kb2277947-fullfile-x86-glb.exe /passive | |
| Installieren ohne neu zu starten | Für Word 2007: Word2007-kb2251419-fullfile-x86-glb.exe /norestart |
| Für Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007: Office-kb2277947-fullfile-x86-glb.exe /norestart | |
| Protokolldatei aktualisieren | Nicht anwendbar |
| Weitere Informationen | Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben. |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung. |
| Dateiinformationen: | Informationen zu Word 2007 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2251419. |
| Informationen zum Microsoft Office Compatibility Pack für die Dateiformate von Word, Excel und PowerPoint 2007 finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 2277947. | |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 3.1 oder höher auf dem System installiert wird.
Um die Version 3.1 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:
- Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP
- Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Microsoft Windows 2000
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /? oder /help | Zeigt das Verwendungsdialogfeld an. |
| /passive | Gibt den passiven Modus an. Erfordert keinen Benutzereingriff; Benutzer sehen grundlegende Fortschrittsdialoge, können aber nicht abbrechen. |
| /quiet | Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. |
| /norestart | Unterdrückt das Neustarten des Systems, falls das Update einen Neustart erfordert. |
| /forcerestart | Startet das System nach dem Installieren des Updates automatisch neu, ungeachtet dessen, ob das Update den Neustart erfordert. |
| /extract | Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Sie werden aufgefordert, einen Zielordner anzugeben. |
| /extract:<Pfad> | Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an. |
| /lang:<LCID> | Erzwingt die Verwendung einer bestimmten Sprache, wenn das Updatepaket diese Sprache unterstützt. |
| /log:<Protokolldatei> | Aktiviert die Protokollierung, sowohl durch Vnox als auch Installer, während der Updateinstallation. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.
Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office System 2007-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
- Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
- Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Office 2004 für Mac
Informationen zur Bereitstellung
Voraussetzungen
- Mac OS X Version 10.2.8 oder höher auf einem G3, Mac OS X-kompatiblen Prozessor oder höher
- Mac OS X-Benutzerkonten müssen über Administratorrechte verfügen, um dieses Sicherheitsupdate installieren zu können.
Installieren des Updates
Laden Sie die entsprechende Sprachversion des Microsoft Office 2004-Updates für Mac 11.6.0 im Microsoft Download Center herunter, und installieren Sie sie.
- Beenden Sie alle ausgeführten Anwendungen, da sie die Installation beeinträchtigen könnten. Dies betrifft auch Antivirenprogramme, alle Microsoft Office-Anwendungen, Microsoft Messenger für Mac sowie Office Notifications.
- Öffnen Sie die Datei des Microsoft Office 2004-Updates für Mac 11.6.0 auf Ihrem Desktop. Dieser Schritt wurde eventuell bereits für Sie ausgeführt.
- Doppelklicken Sie im Fenster des Microsoft Office 2004-Updates für Mac 11.6.0 auf die Anwendung des Microsoft Office 2004-Updates für Mac 11.6.0, um die Aktualisierung zu starten, und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
- Wenn die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, können Sie das Update-Installationsprogramm von Ihrer Festplatte entfernen. Weitere Informationen dazu, wie Sie den erfolgreichen Abschluss der Installation überprüfen können, finden Sie im Unterabschnitt „Überprüfen der Updateinstallation“. Um das Update-Installationsprogramm zu entfernen, ziehen Sie zuerst die Datei des Microsoft Office 2004-Updates für Mac 11.6.0 in den Papierkorb. Ziehen Sie anschließend die heruntergeladene Datei in den Papierkorb.
Überprüfen der Updateinstallation
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, führen Sie die folgenden Schritte durch:
- Navigieren Sie im Finder zum Anwendungsordner (Microsoft Office 2004: Office).
- Wählen Sie die Datei Microsoft Component Plugin aus.
- Klicken Sie im Menü „Datei“ auf Informationen einblenden oder Info anzeigen.
Wird die Versionsnummer 11.6.0 angezeigt, wurde das Update erfolgreich installiert.
Neustartanforderung
Nach diesem Update ist kein Neustart des Computers erforderlich.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate kann nicht deinstalliert werden.
Weitere Informationen
Falls Sie technische Fragen oder Probleme beim Herunterladen bzw. Verwenden dieses Updates haben, finden Sie unter Microsoft Support für Mac die Supportoptionen, die Ihnen zur Verfügung stehen.
Office 2008 für Mac
Informationen zur Bereitstellung
Voraussetzungen
- Mac OS X Version 10.4.9 oder höher auf einem Intel, PowerPC G5- oder PowerPC G4-Prozessor (500 MHz oder schneller)
- Mac OS X-Benutzerkonten müssen über Administratorrechte verfügen, um dieses Sicherheitsupdate installieren zu können.
Installieren des Updates
Laden Sie die entsprechende Sprachversion des Microsoft Office 2008-Updates für Mac 12.2.6 im Microsoft Download Center herunter, und installieren Sie sie.
- Beenden Sie alle ausgeführten Anwendungen, da sie die Installation beeinträchtigen könnten. Dies betrifft auch Antivirenprogramme, alle Microsoft Office-Anwendungen, Microsoft Messenger für Mac sowie Office Notifications.
- Öffnen Sie die Datei des Microsoft Office 2008-Updates für Mac 12.2.6 auf Ihrem Desktop. Dieser Schritt wurde eventuell bereits für Sie ausgeführt.
- Doppelklicken Sie im Fenster des Microsoft Office 2008-Updates für Mac 12.2.6 auf die Anwendung des Microsoft Office 2008-Updates für Mac 12.2.6, um die Aktualisierung zu starten, und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
- Wenn die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, können Sie das Update-Installationsprogramm von Ihrer Festplatte entfernen. Weitere Informationen dazu, wie Sie den erfolgreichen Abschluss der Installation überprüfen können, finden Sie im Unterabschnitt „Überprüfen der Updateinstallation“. Um das Update-Installationsprogramm zu entfernen, ziehen Sie zuerst die Datei des Microsoft Office 2008-Updates für Mac 12.2.6 in den Papierkorb. Ziehen Sie anschließend die heruntergeladene Datei in den Papierkorb.
Überprüfen der Updateinstallation
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, führen Sie die folgenden Schritte durch:
- Navigieren Sie im Finder zum Anwendungsordner (Microsoft Office 2008: Office).
- Wählen Sie die Datei Microsoft Component Plugin aus.
- Klicken Sie im Menü „Datei“ auf Informationen einblenden oder Info anzeigen.
Wird die Versionsnummer 12.2.6 angezeigt, wurde das Update erfolgreich installiert.
Neustartanforderung
Nach diesem Update ist kein Neustart des Computers erforderlich.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate kann nicht deinstalliert werden.
Weitere Informationen
Falls Sie technische Fragen oder Probleme beim Herunterladen bzw. Verwenden dieses Updates haben, finden Sie unter Microsoft Support für Mac die Supportoptionen, die Ihnen zur Verfügung stehen.
Open XML-Dateiformatkonverter für Mac
Informationen zur Bereitstellung
Voraussetzungen
- Mac OS X Version 10.4.9 oder höher auf einem Intel, PowerPC G5- oder PowerPC G4-Prozessor (500 MHz oder schneller)
- Mac OS X-Benutzerkonten müssen über Administratorrechte verfügen, um dieses Sicherheitsupdate installieren zu können.
Installieren des Updates
Laden Sie die entsprechende Sprachversion des Open XML-Dateiformatkonverter-Updates für Mac 1.1.6 im Microsoft Download Center herunter, und installieren Sie sie.
- Beenden Sie alle ausgeführten Anwendungen, da sie die Installation beeinträchtigen könnten. Dies betrifft auch Antivirenprogramme, alle Microsoft Office-Anwendungen, Microsoft Messenger für Mac sowie Office Notifications.
- Öffnen Sie das Open XML-Dateiformatkonverter-Update für Mac 1.1.6 auf Ihrem Desktop. Dieser Schritt wurde eventuell bereits für Sie ausgeführt.
- Doppelklicken Sie im Fenster des Open XML-Dateiformatkonverter-Updates für Mac 1.1.6 auf die Anwendung des Open XML-Dateiformatkonverter-Updates für Mac 1.1.6, um die Aktualisierung zu starten, und befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
- Wenn die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, können Sie das Update-Installationsprogramm von Ihrer Festplatte entfernen. Weitere Informationen dazu, wie Sie den erfolgreichen Abschluss der Installation überprüfen können, finden Sie im Unterabschnitt „Überprüfen der Updateinstallation“. Um das Update-Installationsprogramm zu entfernen, ziehen Sie zuerst die Datei des Open XML-Dateiformatkonverter-Updates für Mac 1.1.6 in den Papierkorb. Ziehen Sie anschließend die heruntergeladene Datei in den Papierkorb.
Überprüfen der Updateinstallation
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, führen Sie die folgenden Schritte durch:
- Navigieren Sie im Finder zum Anwendungsordner.
- Wählen Sie die Datei des Open XML-Dateiformatkonverters aus.
- Klicken Sie im Menü „Datei“ auf Informationen einblenden oder Info anzeigen.
Wird die Versionsnummer 1.1.6 angezeigt, wurde das Update erfolgreich installiert.
Neustartanforderung
Nach diesem Update ist kein Neustart des Computers erforderlich.
Entfernen des Updates
Dieses Sicherheitsupdate kann nicht deinstalliert werden.
Weitere Informationen
Falls Sie technische Fragen oder Probleme beim Herunterladen bzw. Verwenden dieses Updates haben, finden Sie unter Microsoft Support für Mac die Supportoptionen, die Ihnen zur Verfügung stehen.
Works 9
Referenztabelle
Die folgende Tabelle enthält die Informationen zu Sicherheitsupdates für diese Software. Sie finden zusätzliche Informationen im Unterabschnitt Informationen zur Bereitstellung in diesem Abschnitt.
| Aufnahme in zukünftige Service Packs: | Das Update für dieses Problem wird in einem zukünftigen Service Pack oder Update-Rollup enthalten sein. |
| Bereitstellung: | |
| Installieren ohne Benutzereingriff | Für Works 9: Works9_KB2092914_en-US.exe /passive |
| Installieren ohne neu zu starten | Für Works 9: Works9_KB2092914_en-US.exe /norestart |
| Protokolldatei aktualisieren | Nicht anwendbar |
| Weitere Informationen | Informationen zur Erkennung und Bereitstellung finden Sie im Abschnitt Microsoft-Anleitungen und -Tools zur Erkennung und Bereitstellung weiter oben. |
| Neustartanforderung: | |
| Neustart erforderlich? | In einigen Fällen erfordert dieses Update keinen Neustart des Computers. Falls die erforderlichen Dateien bei der Installation des Updates gerade verwendet werden, müssen Sie allerdings einen Neustart durchführen. In diesem Fall wird eine Meldung angezeigt, die über den erforderlichen Neustart informiert. Damit nicht unbedingt ein Neustart ausgeführt werden muss, beenden Sie alle betroffenen Dienste, und schließen Sie alle Anwendungen, die auf die betroffenen Dateien zugreifen, bevor Sie das Sicherheitsupdate installieren. Weitere Informationen zu potenziellen Gründen für einen Neustart finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 887012. |
| HotPatching | Nicht anwendbar |
| Informationen zur Deinstallation | Verwenden Sie die Option Software in der Systemsteuerung. |
| Dateiinformationen: | Siehe Microsoft Knowledge Base-Artikel 2092914. |
| Überprüfung des Registrierungsschlüssels | Nicht anwendbar |
Informationen zur Bereitstellung
Installieren des Updates
Sie können das Update vom entsprechenden Downloadlink im Abschnitt „Betroffene und nicht betroffene Software“ installieren. Wenn Sie Ihre Anwendung von einer Serverfreigabe installiert haben, muss der Serveradministrator stattdessen die Serverfreigabe mit dem Administratorupdate aktualisieren und dieses Update dann für Ihr System bereitstellen. Weitere Informationen zu Administratorinstallationspunkten finden Sie in der Information Office-Administratorinstallationspunkt im Unterabschnitt Anleitungen und Tools zur Erkennung und Bereitstellung.
Dieses Sicherheitsupdate erfordert, dass Windows Installer 3.1 oder höher auf dem System installiert wird.
Um die Version 3.1 oder höher von Windows Installer zu installieren, besuchen Sie eine der folgenden Microsoft-Websites:
- Windows Installer 4.5 Redistributable für Windows Server 2008, Windows Vista, Windows Server 2003 und Windows XP
- Windows Installer 3.1 Redistributable für Windows Server 2003, Windows XP und Microsoft Windows 2000
Weitere Informationen zu der in diesem Bulletin verwendeten Terminologie, wie z. B. Hotfix, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 824684.
Dieses Sicherheitsupdate unterstützt folgende Installationsoptionen.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| /? oder /help | Zeigt das Verwendungsdialogfeld an. |
| /passive | Gibt den passiven Modus an. Erfordert keinen Benutzereingriff; Benutzer sehen grundlegende Fortschrittsdialoge, können aber nicht abbrechen. |
| /quiet | Gibt den stillen Modus an oder unterdrückt Eingabeaufforderungen beim Extrahieren von Dateien. |
| /norestart | Unterdrückt das Neustarten des Systems, falls das Update einen Neustart erfordert. |
| /forcerestart | Startet das System nach dem Installieren des Updates automatisch neu, ungeachtet dessen, ob das Update den Neustart erfordert. |
| /extract | Extrahiert die Dateien, ohne diese zu installieren. Sie werden aufgefordert, einen Zielordner anzugeben. |
| /extract:<Pfad> | Ersetzt den vom Verfasser festgelegten Installationsbefehl. Gibt den Pfad und Namen der Datei „Setup.inf“ oder „Setup.exe“ an. |
| /lang:<LCID> | Erzwingt die Verwendung einer bestimmten Sprache, wenn das Updatepaket diese Sprache unterstützt. |
| /log:<Protokolldatei> | Aktiviert die Protokollierung, sowohl durch Vnox als auch Installer, während der Updateinstallation. |
Hinweis: Diese Optionen können in einem Befehl kombiniert werden. Aus Gründen der Abwärtskompatibilität unterstützt das Sicherheitsupdate auch zahlreiche Installationsoptionen, die von der früheren Version des Installationsprogramms verwendet wurden. Weitere Informationen zu den möglichen Installationsoptionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 262841.
Entfernen des Updates
Verwenden Sie zum Entfernen dieses Sicherheitsupdates die Option Software in der Systemsteuerung.
Hinweis: Beim Entfernen des Updates werden Sie möglicherweise aufgefordert, die Microsoft Office System 2007-CD einzulegen. Außerdem wird Ihnen in der Systemsteuerung unter Software möglicherweise nicht die Option zum Deinstallieren des Updates angeboten. Das kann verschiedene Gründe haben. Weitere Informationen zum Entfernen des Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 903771.
Überprüfen der Updateinstallation
- Microsoft Baseline Security Analyzer
Um zu überprüfen, ob das Sicherheitsupdate auf einem betroffenen System installiert wurde, können Sie möglicherweise das Tool MBSA (Microsoft Baseline Security Analyzer) verwenden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Tools und Anleitungen zur Erkennung und Bereitstellung in diesem Bulletin.
- Überprüfung der Dateiversion
Da mehrere Editionen von Microsoft Windows verfügbar sind, können die auf Ihrem Computer erforderlichen Schritte von den angegebenen Schritten abweichen. Lesen Sie in diesem Fall die Produktdokumentation, um die erforderlichen Schritte durchzuführen.
- Klicken Sie auf Start, und tragen Sie unter Suche starten den Namen einer Updatedatei ein.
- Wenn die Datei unter Programme angezeigt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Dateinamen, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
- Vergleichen Sie in der Registerkarte Allgemein die Dateigröße mit den im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen.
- Sie können auch auf die Registerkarte Detail klicken und die Informationen, z. B. zur Dateiversion und zum Änderungsdatum, mit den vorher im Knowledge Base-Artikel des Bulletins bereitgestellten Dateiinformationstabellen vergleichen.
- Außerdem können Sie auch auf die Registerkarte Vorherige Versionen klicken und die Dateiinformationen zur vorherigen Dateiversion mit den Dateiinformationen für die neue bzw. aktualisierte Dateiversion vergleichen.
Weitere Informationen:
Danksagungen
Microsoft dankt den folgenden Personen, dass sie zum Schutz unserer Kunden mit uns zusammengearbeitet haben:
- L. W. Z von team509 in Zusammenarbeit mit Zero Day Initiative von TippingPoint für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit in Word bei der Datensatzanalyse (CVE-2010-1900)
- Wushi von team509 in Zusammenarbeit mit VeriSign iDefense Labs für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung durch RTF-Analysemodul in Word (CVE-2010-1901)
- team509 in Zusammenarbeit mit VeriSign iDefense Labs für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit durch Pufferüberlauf bei RTF-Analyse in Word (CVE-2010-1902)
- Rodrigo Rubira Branco vom Check Point IPS Research Team für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung und verknüpfter HTML-Objekte in Word (CVE-2010-1903)
- Einer Person, die mit Zero Day Initiative von TippingPoint zusammenarbeitet, aber anonym bleiben möchte, für den Hinweis auf die Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Speicherbeschädigung und verknüpfter HTML-Objekte in Word (CVE-2010-1903)
Microsoft Active Protections Program (MAPP)
Um den Sicherheitsschutz für Benutzer zu verbessern, stellt Microsoft den wichtigsten Sicherheitssoftwareanbietern vor der monatlichen Veröffentlichung der Sicherheitsupdates Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten bereit. Anbieter von Sicherheitssoftware können diese Informationen zu Sicherheitsanfälligkeiten dann verwenden, um Benutzern aktualisierten Schutz über ihre Sicherheitssoftware oder ihre Geräte bereitzustellen, z. B. Antivirus, netzwerkbasierte Angriffserkennungssysteme oder hostbasierte Angriffsverhinderungssysteme. Wenn Sie erfahren möchten, ob von den Sicherheitssoftwareanbietern aktiver Schutz verfügbar ist, besuchen Sie die von den Programmpartnern bereitgestellte Active Protections-Websites, die unter MAPP-Partner (Microsoft Active Protections Program) aufgeführt sind.
Support
- Technischer Support ist über den Security Support erhältlich. Supportanrufe zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen zu verfügbaren Supportoptionen finden Sie auf der Microsoft-Website „Hilfe und Support“.
- Kunden außerhalb der USA erhalten Support bei ihren regionalen Microsoft-Niederlassungen. Supportanfragen zu Sicherheitsupdates sind kostenlos. Weitere Informationen dazu, wie Sie Microsoft in Bezug auf Supportfragen kontaktieren können, finden Sie auf der International Support Website.
Haftungsausschluss
Die Informationen der Microsoft Knowledge Base werden wie besehen und ohne jede Gewährleistung bereitgestellt. Microsoft schließt alle anderen Garantien, gleich ob ausdrücklich oder konkludent, einschließlich der Garantien der Handelsüblichkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. In keinem Fall kann Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten haftbar gemacht werden für Schäden irgendeiner Art, einschließlich direkter, indirekter, zufällig entstandener Schäden, Folgeschäden, Folgen entgangenen Gewinns oder spezieller Schäden, selbst dann nicht, wenn Microsoft Corporation und/oder deren jeweilige Lieferanten auf die mögliche Entstehung dieser Schäden hingewiesen wurde. Weil in einigen Staaten/Rechtsordnungen der Ausschluss oder die Beschränkung einer Haftung für zufällig entstandene Schäden oder Folgeschäden nicht gestattet ist, gilt die obige Einschränkung eventuell nicht für sie.
Revisionen
- V1.0 (10. August 2010): Bulletin veröffentlicht.
- V1.1 (11. August 2010): Die Dateinamen der Updatepakete für Microsoft Office Word Viewer und Microsoft Office Compatibility Pack in den Referenztabellen zur Bereitstellung wurden korrigiert. Dies ist lediglich eine Informationsänderung. An den Dateien des Sicherheitsupdates oder der Erkennungslogik wurden keine Änderungen vorgenommen.
- V1.2 (25. August 2010): Dem Abschnitt „Bekannte Probleme“ in der Kurzzusammenfassung wurde eine Verknüpfung zum Microsoft Knowledge Base-Artikel 2269638 hinzugefügt.
- V1.3 (1. September 2010): Der Tabelle „Betroffene Software“ wurde ein Hinweis hinzugefügt, um Benutzer von Word 2007 zu informieren, dass sie zusätzlich zum Sicherheitsupdatepaket KB2251419 auch das Sicherheitsupdatepaket KB2277947 installieren müssen, um vor den in diesem Bulletin beschriebenen Sicherheitsanfälligkeiten geschützt zu sein.
